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Die ILI News bieten einen Überblick über wichtige aktuelle Nachrichten aus und über Israel. Hierbei kommt es uns besonders auf Wahrhaftigkeit an. Dies war auch immer das Anliegen unseres langjährigen Chef­re­dak­teurs, Ulrich W. Sahm, sel. A., alias Thomas Schreiber, der rund 50 Jahre seines Lebens dem Journalismus gewidmet hat. Aus Dankbarkeit und in Würdigung seiner Jahrzehnte als kompromißloser Israelkorrespondent widmen wir ihm die wöchentlichen ILI News...

 

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19.07.2026

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE

-    Israelische Chirurgen führen nach Tumorentfernung aus dem Schädel eine der komplexesten Gesichtsrekonstruktionen des Landes durch

-    Israelische Ärzte testen Ultraschalltherapie zur Behandlung einer vergrößerten Prostata ohne Operation

-    Technion-Alumni-Treffen in Berlin: "Das Technion ist entscheidend für Israel"

-    Weitere Links & mehr aus Medizin, Wissenschaft & Technologie

 

UMWELT, NATUR & NACHHALTIGKEIT

-    Israelisches Biotech-Start-up verbessert Boden mit Wurzelpilzen

-    Weitere Links aus Umwelt, Natur & Nachhaltigkeit

 

ARCHÄOLOGIE

-    Archäologen entdecken Schätze aus der Zeit des Zweiten Tempels an der historischen Stätte des antiken Shiloh

-    TAU-Studie: 364-Tage-Kalender von Qumran wurde aufgegeben, als er unpraktikabel wurde und sich die Beziehungen zu den Hasmonäern besserten

 

TOURISMUS

-    Israelische Fluggesellschaft Arkia Airlines schreibt mit Flug zum Polarkreis Geschichte

-    Jerusalem zu einer der weltweit besten Städte für Reisende gekürt

-    Lassen Sie sich inspirieren für Ihre nächste Reise...

-    Weitere Links zum Thema Tourismus

 

WIRTSCHAFT

-    Australisches Finanz-Start-up expandiert in Israel

-    Inflationsrate in Israel sinkt

 

MENSCHEN, KULTUR & GESELLSCHAFT

-    Elfmeterschießen wurde 1970 für FIFA-Spiele eingeführt - der Israeli Yosef Dagan hatte es vorgeschlagen

-    Premiere in der Luftwaffe: IDF befördert Frau zum Brigadegeneral und ernennt sie zur Attachée in Washington

-    Verrückt, bewegend": Noga Erez' Dokumentarfilm zeichnet den Aufstieg eines Musikstars durch Tragödien und Triumphe nach

-    ...und was sonst noch Interessantes reinkam, oder wissenswert ist

 

POLITIK

-    Kolumbien zieht sich aus dem Verfahren vor dem IGH gegen Israel zurück und will seine Botschaft in Jerusalem eröffnen

-    Annäherung zwischen Israel und Serbien: Herzog und Sa'ar sprachen per Videoschalte bei einer Konferenz in Belgrad

-    Präsident von Honduras bat um Hilfe, Israel schickte Augenchirurgen

-    Oberster Gerichtshof blockiert Gesetz zum Schutz von ultraorthodoxen Wehrdienstverweigerern

-    Rund um das Thema Frieden in der Region

o   Die Abraham-Abkommen kommen erneut zum Zug: Marokko unterzeichnet historisches Abkommen mit Israel zur Sicherung des Gazastreifens

o   Weitere Links zum Thema Frieden in der Region

-    Was sonst noch politisch wichtig war & weitere Leseempfehlungen

 

WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST

-    Von Israel koordinierte und genehmigte Hilfslieferungen nach Gaza liegen deutlich über internationalen Richtwerten

-    7. Oktober 2023: Hamas-Chef Sinwar nahm eventuellen Atomschlag gegen Gaza in Kauf

-    Es gibt Apartheid und Unterdrückung im Nahen Osten - nur nicht in Israel!

-    Einige Links spezifisch zu den Deutsch-Israelischen Beziehungen

-    Zum Thema mutmaßlich "reformierte" Palästinensische Autonomiebehörde

o   PA-Nachrichtenagentur verschweigt Messerangriff, nennt Israel "Gebiete von 1948" und beschuldigt Israel für arabische Kriminalität

o   Weitere Links zur mutmaßlich "reformierten" Palästinensische Autonomiebehörde

-    Weitere Links, die in den deutschen Medien kaum oder gar nicht zu finden sind

 

AUS GEGEBENEM ANLASS - Zum aktuellen STAND DER WAFFENSTILLSTANDSABKOMMEN, BZW. DES KriegsgescheheNS

-    Fortwährende Updates und mehr...

-    Einige wichtige Highlights zur aktuellen Situation mit dem IRAN

-    Zur Situation im Süden (Gaza)

o   Zum aktuellen Stand des Trump Friedensplans / des Waffenstillstandsabkommens

o   Zum Thema Terrorfinanzierung...

o   Zur humanitäre Lage in Gaza

o   Die Hamas, wie sie leibt und lebt: Kriegs- und Menschenrechts­verbrechen der Hamas

§  Widerstand der eigenen Bevölkerung gegen die Hamas

§  Mißbrauch der Humanitären Zonen und geschützten Gebäuden durch die Hamas... / Mißbrauch der Hamas an der eigenen Bevölkerung

§  Weitere Links rund um die Hamas...

o   Weitere Links zur Situation im Süden, einschließlich Updates zum aktuellen Kriegsgeschehen von der IDF

-    Eine Auswahl an Links zur Situation in und mit Syrien

-    Eine Auswahl an Links zur Situation in und mit Norden (Libanon / Hisbollah)

-    Eine Auswahl an Links zur Situation mit den HOutHis (Jemen)

-    Weitere beachtenswerte Meldungen zum aktuellen Geschehen

 

Die ÄRGERLICHSTEN BEITRÄGe der Woche

-    Weiteres zur Situation in Deutschland

-    Neue "Nettigkeiten" von und  aus der UN (einschließlich UNRWA)...

-    Spezifisch zum Thema Medienberichterstattung

-    Eine "kleine" Sammlung weiterer "Highlights" zum Ärgern aus der ganzen Welt

o   USA

o   Australien (& Neuseeland)

o   Europa

o   EU

o   Belgien

o   Großbritannien

o   Irland

o   Italien

o   Polen

o   Schweden

o   Türkei (das Reich des Erdo-"Wahn")

o   Ägypten

o   Argentinien

o   Malaysia

o   Mongolei

o   Montenegro

o   Sonstige

 

KOMMENTAR(E) DER WOCHE

-    VP JD Vance auf antisemitischen Abwegen

-    Redetext von Sacha Stawski bei der Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus - Israels Souveränität bleibt unverhandelbar"

 

KARIKATUREN & ZITATE

 

VERANSTALTUNGEN

-    AKTUELLE SOLIDARITÄTSVERANSTALTUNGEN & MEHR

-    IMMER WIEDER AKTUALISIERT: Von Euch für Euch - unser Online-Kalender

 

VIDEOS DER WOCHE

 

SPORT

-    Israelischer Paralympionike verteidigt seinen Titel im Quad-Doppel in Wimbledon

-    Weitere Sportnachrichten - einschließlich der Erfolge von Team Israel

 

ISRAELTAG 2026

-    Video Grußwort von SE Botschafter Ron Prosor zum Israeltag 2026

-    Schriftliches Grußwort von SE Botschafter Ron Prosor (2026)

-    Schriftliches Grußwort von Dr. Josef Schuster (2026)

 

IN EIGENER SACHE

-    Wir sind auf jede Spende angewiesen!

-    ILI fördern und relevantes Buch erhalten...

-    DOWNLOAD STORE: Poster, Flyer, Aufkleber und vieles mehr

-    Helfer / Praktikanten gesucht...

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BILD(ER) DER WOCHE

-    Frankfurt: Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus - Israels Souveränität bleibt unverhandelbar"

-    10.7. - Tag der Solidarität mit Israel und Juden in Berlin

 

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Themen sind über die Web-Links am Ende der jeweiligen Meldungen zu finden.

Das Anliegen der wöchentlichen ILI News ist es Menschen mit aktuellen Informationen in Bezug auf alles, was sie über Israel wissen sollten, aber in dieser Form so nirgendwo anders geballt finden werden, zu versorgen; kompakt und extrem informativ. Darum geht es dem Verein ILI - I Like Israel e.V. und darum geht es in den ILI News: um Israel außerhalb des Konfliktfeldes; um Wissenschaft, Medizin, Technologien und Innovationen, um Wirtschaft, Kultur, Tourismus, Archäologie, Sport, Gesellschaft, aber auch um die Dinge, die von den Medien sonst nicht, unzureichend oder sogar falsch berichtet werden, einschließlich den wichtigsten Themen aus Politik und zu den Deutsch-Israelischen Beziehungen.

 

 

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE

 

Israelische Chirurgen führen nach Tumorentfernung aus dem Schädel eine der komplexesten Gesichtsrekonstruktionen des Landes durch

Ein multidisziplinäres Opera­ti­onsteam am Beilinson-Kranken­haus der Clalit Health Services in Petach Tikva hat eine der komplexesten Operationen bei Kopf-Hals-Krebs erfolgreich ab­geschlossen, die jemals in Israel durchgeführt wurden. Dabei wurde bei einem 50-jährigen Patienten ein aggressiver Tumor entfernt, der in den Schädel, die Augenhöhle, die Gesichtsknochen und die Hirnhaut eingedrungen war. Eine Che­motherapie hatte keine Wirkung gezeigt. Die Operation erforderte zwei separate Eingriffe mit einer Gesamtdauer von mehr als 22 Stun­den und vereinte Onkologen für Kopf- und Halskrebs, Neurochirurgen, Kiefer- und Ge­sichtschirurgen sowie Augenärzte in einer sorgfältig koordinierten Zusammenarbeit. Nach­dem durch Laboranalyse festgestellt wurde, dass aller Krebs im ersten Eingriff entfernt worden war, wurde das Gesicht des Patienten mit lebendem Knochen, Muskeln und Blut­gefäßen aus dessen Schulterblatt rekonstruiert. Das transplantierte Gewebe wurde mithilfe mikrochirurgischer Techniken an Blutgefäße im Hals angeschlossen, sodass das rekonstru­ierte Gewebe lebensfähig blieb und trotz der anschließenden intensiven Strahlentherapie heilen konnte. Dr. Esmat Najjar, Leiter der Abteilung für onkologische und rekonstruktive Kopf- und Halschirurgie am Beilinson erklärte: "Diese Resektion lag am äußersten Rand des chirurgisch Möglichen. (...) Die Entfernung des Tumors war nur die halbe Herausforderung. (...) Unsere Aufgabe bestand nicht nur darin, sein Leben zu retten, sondern auch die Struk­turen wiederherzustellen, die es ihm ermöglichen würden, in Würde zu leben und wieder funktionsfähig zu sein." Der Patient ist inzwischen nach Hause zurückgekehrt und kann selbstständig atmen, essen und trinken. Es ist vorgesehen, dass er in den kommenden Wo­chen ins Ausland reist, um sich einer Partikelstrahl-Strahlentherapie zu unterziehen, mit der mikroskopisch kleine Restherde von Krebs beseitigt werden sollen. Das geht aus einer Presseerklärung von Clalit hervor. (Bilder@Clalit) VR

 

Israelische Ärzte testen Ultraschalltherapie zur Behandlung einer vergrößerten Prostata ohne Operation

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutar­tige Vergrößerung der Prostata, die mit zunehmen­dem Alter bei Männern immer häufiger auftritt. Da die Prostata einen Teil der Harnröhre umgibt, kann ihr Wachstum den Harnfluss behindern und zu Harn­drang, einem schwachen Harnstrahl, wiederholtem nächtlichem Toilettengang und Schwierigkeiten bei der vollständigen Entleerung der Blase führen. Israelische Ärzte haben mit der Erprobung einer potenziell bahnbrechenden Behandlungsmethode für eine vergrößerte Prostata be­gonnen, bei der das obstruktive Gewebe gezielt behandelt wird, ohne dass Instrumente in den Körper eingeführt, Schnitte vorgenommen oder der Patient stationär aufgenommen werden muss. Die erste klinische Studie am Menschen läuft derzeit am Rambam Health Care Campus in Haifa, wo Urologen das vom israelischen Medizintechnikunternehmen NINA Medical entwickelte LOTUS-1-System testen. Das Gerät kombiniert Ultraschallbildgebung mit hochintensivem fokussiertem Ultraschall (HIFU), um ausgewähltes Prostatagewebe durch die Haut hindurch zu zerstören. Der Patient sitzt in einem speziellen Behandlungs­stuhl, während das Gerät von außen am Bereich zwischen Genitalien und Anus positioniert wird. Zunächst wird die Prostata und die umgebenden Strukturen mittels konventioneller Ultraschalluntersuchung kartiert. Anschließend werden fokussierte Schallwellen auf ausge­wählte Punkte im Inneren der Drüse gerichtet, wodurch kontrollierte Wärme entsteht, die das Zielgewebe zerstört. Die Forscher hoffen, dass sich durch die Kontraktion dieses Gewe­bes der Druck auf die Harnröhre verringert und der Harnfluss verbessert wird. (JBN) VR

 

Technion-Alumni-Treffen in Berlin: "Das Technion ist entscheidend für Israel"

Am 8. Juli kamen in Berlin auf Einladung der Deutsche Technion-Gesellschaft (DTG) die in und bei Berlin lebenden Technion-Alumni zusammen, welche alle aus den Bereichen IT und Wirtschaftswissen­schaften stammen. Nach einem Grußwort des Ge­sandten der israelischen Botschaft in Berlin, Guy Gilady, richtete Herr Dr. Reda Mansour, Senior Director of Global Resource Development am Technion das Wort an die anwesenden Alumni, Mit­glieder der DTG, Journalisten und Vertreter aus dem Wissenschaftsmanagement. Der ehemalige Diplomat erinnert sich persönlich an das gemeinsame Wachsen des Technions und der Stadt Haifa, die zu der Zeit, als Mansours Großvater dort lebte, noch ein Fischerdorf gewesen war, be­richtete Mansour. Er hob hervor, dass das Technion 1910 bzw. 1924 in Deutschland ge­gründet wurde, daher eigentlich eine deutsche Uni sei, wie er schmeichelnd meinte. Wissenschaft beruhe auf Austausch und der Neugierde auf die Erkenntnisse anderer Men­schen. Der Boykott israelischer Forschungseinrichtungen, wie er in den USA, Europa, auch in Deutschland gefordert oder bereits praktiziert werde, sei das genaue Gegenteil davon. Allein vier Nobelpreisträger hat das Technion bereits hervorgebracht. Zudem ist es, so Manosur, entscheidend für den jüdischen Staat, denn die meisten Verteidigungstechnolo­gien des Landes wurden von Technion-Absolventen entwickelt. Der amerikanische Chip-Riese Nvidia baut sein größtes Zentrum in Technion-Nähe. Apple, Microsoft und andere kooperieren Seite an Seite mit dem Technion, anstatt - wie andernorts - zur konkurrieren. Bevor es im Rahmen des Treffens die Möglichkeit des persönlichen Austausches gab, hielt Prof. Yoav Sagi vom Technion, zugeschaltet aus Haifa, einen Vortrag über Ursprung, Cha­rakteristika und Anwendungsgebiete der Quanten-Technik. (Foto@Maor Rosenberg) VR

 

Weitere Links & mehr aus Medizin, Wissenschaft & Technologie

·         TIMES OF ISRAEL - 'It's like magic': In world first, Weizmann scientists on path to create food from air - Researchers engineer bacteria that grow fast on diet of CO₂ with eventual aim of developing microbial food products for humans and animals

·         YNET - A family dinner led two Israeli scientists to a clue about life's origins - A joint study by Prof. Michal Sharon of the Weizmann Institute and her brother Prof. Yossi Paltiel of the Hebrew University suggests magnetism may have influenced two chemical 'fingerprints' of life: molecular chirality and isotope ratios

·         YNET - Israeli-led team wins grant to develop AI MRI for early ovarian cancer detection

 

 

 

 

UMWELT, NATUR & NACHHALTIGKEIT

 

Israelisches Biotech-Start-up verbessert Boden mit Wurzelpilzen

Groundwork BioAg founders and team Der Agrar-Riese Syngenta und das israelische Bio­landwirtschafts-Start-up BioAg gaben am Dienstag eine strategische Partnerschaft bekannt, um biolo­gische Produkte auf den Markt zu bringen, die da­rauf abzielen, Ernten zu verbessern, die Bodenge­sundheit zu stärken und zudem Einnahmen aus CO2-Zertifikaten für Landwirte zu generieren. Im Rahmen der Vereinbarung wird Syngenta Produkte auf Basis der Mykorrhiza-Pilz-Technologie von Groundwork BioAg sowie Lösungen zur Bindung von Kohlenstoff im Boden vermarkten. Das Programm richtet sich zunächst an Mais-, Soja-, Getreide- und Sonnenblumenanbauer in Lateinamerika und Europa, wobei die Unternehmen angaben, dass der Vertrieb der biologi­schen Produkte später auf weitere Märkte ausgeweitet werden soll. Groundwork BioAg wird für die Herstellung und Lieferung der Pilze verantwortlich sein, die erforderlichen digitalen Tools bereitstellen und die Entwicklung des CO2-Programms leiten. Die Partnerschaft ver­bindet das internationale Vertriebsnetz von Syngenta mit der Technologie von Groundwork BioAg, bei der Pilze zum Einsatz kommen, die symbiotische Beziehungen mit Pflanzenwur­zeln eingehen. Diese Pilze verbessern die Fähigkeit der Pflanzen, Nährstoffe und Wasser aufzunehmen, wodurch potenziell höhere Erträge erzielt werden können, während gleich­zeitig die Bodengesundheit gefördert wird. Sie können zudem zur Bildung stabiler organi­scher Substanz im Boden beitragen, wodurch Kohlenstoff über längere Zeiträume gespei­chert bleibt. Als CO2-Senke können hierfür Klimaschutz-Zertifikate verkauft werden. (ynet) HR

 

Weitere Links aus Umwelt, Natur & Nachhaltigkeit

·         YNET - Israeli researchers predict the next invasive fish species in the Mediterranean

 

 

 

 

ARCHÄOLOGIE

 

Archäologen entdecken Schätze aus der Zeit des Zweiten Tempels an der historischen Stätte des antiken Shiloh

        Kürzlich wurden bei Ausgrabungen an der antiken Stätte Shiloh im Süden Samarias einzigartige archäologische Funde aus der Zeit des Zweiten Tempels entdeckt. Zu den Funden gehören ein prächtiges Ritual­bad, ein Tontopf und eine seltene Schnec­kenhausschale, aus der unter anderem Farbstoff für die Herstellung von Schaufä­den und zum Färben von Teilen der Ge­wänder des Hohepriesters gewonnen wur­de. Die Funde wurden im Rahmen laufen­der archäologischer Ausgrabungen am Nationalen Kulturerbe "Ancient Shiloh" entdeckt, die von der Archäologieabteilung der Zivilverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Regionalrat von Binyamin geleitet werden. Nächste Woche jährt sich die Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. Benyamin Har Even, der archäologische Stabsoffizier der Zivilverwaltung, sagte daher, die Entdeck­ung von Artefakten aus der Tempelzeit zu diesem Zeitpunkt habe große Begeisterung aus­gelöst. "Wir befinden uns in der Zeit der ,Drei Wochen', in der der Zerstörung des Tempels gedacht wird, und archäologische Funde dieser Art erhalten eine besondere Bedeutung", sagte Har Even. "Über ihre wissenschaftliche Bedeutung hinaus verdeutlichen sie die tiefe historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem antiken Schilo." Einige der Funde wurden beim Sieben von Ausgrabungserde in der Einrichtung "Treasures of Samaria" entdeckt, die überschüssige Erde aus archäologischen Ausgrabungen in der ge­samten Region entgegennimmt und diese im Rahmen einer Initiative des Regionalrats von Samaria und von Dr. Avi Solomon mit Hilfe von Jugendlichen untersucht. (ynet) VR

 

TAU-Studie: 364-Tage-Kalender von Qumran wurde aufgegeben, als er unpraktikabel wurde und sich die Beziehungen zu den Hasmonäern besserten

Eine neue Studie der Uni Tel Aviv (TAU) schlägt eine Lösung für ein Rätsel vor, das Forscher seit Jahrzehnten beschäftigt: Wurde der einzigartige Kalender der Qumran-Sekte, der auf einem 364-Tage-Jahr basierte, jemals in der Praxis angewendet oder handelte es sich lediglich um ein Ideal? Die Studie stellt die Hypothese auf, dass der Kalender in den frühen Jahren der Sekte tatsächlich ver­wendet wurde und sogar im Mittelpunkt der Kontroverse stand, die die Sekte in die Isolation in der Wüste trieb. Später wurde der Ka­lender jedoch aufgegeben - zum einen wegen eines ihm innewoh­nenden Problems [der Verschiebung von Jahreszeitenfesten], das ihn mit der Zeit unpraktikabel machte, zum anderen aufgrund der sich verbessernden Be­ziehungen zur hasmonäischen Führung unter Alexander Jannaeus. Die Studie wurde von Prof. Eshbal Ratzon vom Fachbereich für Jüdische Philosophie und vom Cohn-Institut für Geschichte und Philosophie der Wissenschaft und Ideen der TAU durchgeführt und ein Ar­tikel dazu in der Zeitschrift Tarbiz für Jüdische Studien veröffentlicht. Prof. Ratzon kommt zu dem Schluss: "Der Qumran-Kalender gilt seit langem als eines der charakteristischen Merkmale der Qumran-Sekte, aber auch als eines der rätselhaftesten Geheimnisse der Schriftrollen vom Toten Meer. Diese Studie schlägt eine Alternative für den scheinbaren Widerspruch zwischen einem funktionalen und einem theoretischen Kalender vor. Es ist möglich, dass der Kalender tatsächlich eine gewisse Zeit lang genutzt wurde, dann aber aufgrund sowohl ihm innewohnender Probleme als auch politischer Veränderungen seine praktische Rolle verlor und zu einem religiösen Ideal und einem Symbol der Identität wur­de. Dies würde sowohl seine zentrale Bedeutung in den Qumran-Rollen als auch sein all­mähliches Verschwinden aus der historischen Realität erklären." Das geht aus einer Presse­erklärung der TAU hervor. (Foto@TAU) VR

 

 

 

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TOURISMUS

 

Israelische Fluggesellschaft Arkia Airlines schreibt mit Flug zum Polarkreis Geschichte

Arkia aircraft landing in Svalbard near the North Pole.Arkia, Israels zweitgrößte Fluggesellschaft, schrieb am 28. Juni Geschichte, als sie als erste israelische Fluggesellschaft einen Charterflug zum Flughafen Svalbard am Polarkreis, dem nörd­lichsten kommerziellen Flughafen der Welt, durchführte, wie Arkia Airlines bekannt gab. Um dieses Kunststück zu vollbringen, arbeitete Arkia mit dem Reiseveranstalter Spirit World Produc­tions sowie mit Phototeva Travel Expeditions zusammen, einem Unternehmen, das sich auf Polarexpeditionen in abgelegenen Gebieten, darunter auch die Arktis, spezialisiert hat. Die drei israelischen Unternehmen schickten den Airbus A320 von Arkia auf die rund 10-stündige Reise von Israel zur norwe­gisch verwalteten Insel Svalbard, mit einem Zwischenstopp zum Auftanken in Helsinki, Finnland. Der Flughafen von Spitzbergen, der in der Nähe der Kleinstadt Longyearbyen liegt, ist etwas mehr als 1.300 km vom Nordpol entfernt und damit der dem Nordpol am nächsten gelegene Flughafen der Welt, der Linienflüge abwickelt. "Wir sind stolz darauf, historische und einzigartige Luftfahrt-Missionen über unseren regulären Linienflugbetrieb hinaus zu leiten und weiterhin unter Beweis zu stellen, dass Arkia auch bei den komplexes­ten und anspruchsvollsten Projekten professionell reagieren kann." sagte Arkia-CEO Oz Berlowitz. Aufgrund ihrer Lage am Polarkreis herrschen auf der Insel im Win­ter eisige Bedingungen, wodurch der frühere Flughafen während der Wintermonate unbenutzbar war. Dies führte 1975 zum Bau und zur Eröffnung des Flughafens Svalbard bei Spitzbergen, der speziell dafür errichtet wurde, den rauen Bedingungen am Polarkreis standzuhalten. (JPost) VR

 

Jerusalem zu einer der weltweit besten Städte für Reisende gekürt

ירושליםJerusalem wurde bei den "World's Best Awards 2026" des US-Reisemagazins "Travel + Leisure" zur siebt­besten Stadt der Welt gekürt - eine bemerkenswerte Leistung, da sich die israelische Tourismusbranche wei­terhin von den Auswirkungen des Krieges erholt. Das jährliche Ranking kürte Jerusalem zudem zur besten Stadt in Afrika und im Nahen Osten und damit vor an­deren Reisezielen der Region. Das Ranking stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Bei den "2025 Awards" des Magazins, die die Reiseerfahrungen des Jahres 2024 widerspiegelten, belegte Jerusalem den dritten Platz in der Kategorie "Afrika und Naher Osten", während Tel Aviv auf Platz acht landete. In diesem Jahr stieg Jerusalem auf den ersten Platz in der Region und schaffte es zum ers­ten Mal unter die weltweiten Top 10. Jerusalem belegte weltweit den siebten Platz und lag damit vor Reisezielen wie Tokio, Florenz, Prag, Seoul und Kapstadt. San Miguel de Allende in Mexiko führte die diesjährige weltweite Rangliste an, gefolgt von Kyoto (Japan), Chiang Mai (Thailand), Hoi An (Vietnam) und Oaxaca (Mexiko). Die "World's Best Awards", die nun bereits zum 31. Mal verliehen werden, gelten als eine der einflussreichsten Leserumfragen der Reisebranche. Mehr als 207.000 Leser von "Travel + Leisure" nahmen an der Ausgabe 2026 teil und gaben über 661.000 Stimmen ab, die mehr als 10.000 Hotels, Städte, Kreuz­fahrtgesellschaften, Fluggesellschaften und andere Reiseunternehmen weltweit umfassten. Die Städte wurden anhand von Kriterien wie Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, Kultur, Gastronomie, Gastfreundschaft, Einkaufsmöglichkeiten und Preis-Leistungs-Verhältnis be­wertet. (ynet) VR

 

Lassen Sie sich inspirieren für Ihre nächste Reise...

·         Einige sehr schöne Tourismusvideos aus Israel HIER

o   ...speziell aus Jerusalem HIER

o   ...diverse Videos von Biblischen Orten und aus der Natur HIER

 

Weitere Links zum Thema Tourismus

·         YNET - Israel launches AI travel-tech network to boost tourism

 

 

 

 

WIRTSCHAFT

 

Australisches Finanz-Start-up expandiert in Israel

Airwallex Israel team.Die starke israelische Start-up-Szene ist ein wesentlicher Motor der Wirtschaft Israels. Viele Hightech-Unternehmen werden hier gegründet, oft mit einem Blick auf den US-Markt. Das aus­tralische Finanzmarkt-Start-up Airwallex zeigt aber, dass der Standort auch für junge Tech­nologiefirmen aus anderen Ländern hoch­inter­essant ist. Das "Unicorn" (Start-up mit einer Marktbewertung von mehr als einer Milliarde USD) Airwallex gab Ende Juni Pläne be­kannt, seine Einstellungen in Tel Aviv auszuweiten, nachdem eine neue Investitionsrunde in Höhe von USD 320 Mio. die Unternehmensbewertung auf über USD 11 Mrd. gesteigert hat. "Airwallex gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Fintech-Unternehmen welt­weit. Hier in Israel sind wir weiterhin bestrebt, unsere Aktivitäten auszuweiten und un­sere Investitionen in unseren Standort in Tel Aviv zu erhöhen", sagte Or Liban, Leiter des Tel-Aviv-Zentrums des Unternehmens und verantwortlich für die Geschäfte in Israel, dem Nahen Osten, den Benelux-Ländern und den nordischen Ländern. Wir haben unsere Akti­vitäten und unsere Mitarbeiterzahl in Israel jährlich verdoppelt", fügte er hinzu. Die aktuelle Finanzierungsrunde findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem das Unternehmen darauf hin­arbeitet, künstliche Intelligenz und "Agentic Commerce" in seine Produkte zu integrieren. Der Gründer und CEO Jack Zhang erklärte dazu: "Wir glauben, dass dies der entscheidende Moment in der Geschichte der globalen Finanzwelt ist, und wir richten unsere Arbeit ent­sprechend aus." (JPost) HR

 

Inflationsrate in Israel sinkt

Die jährliche Inflationsrate in Israel ist auf 1,6% gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit mehr als fünf Jahren. Im Mai hatte die Teuerungsrate noch bei 1,9% gelegen. Damit liegt die Inflation nun klar im Zielkorridor der Bank of Israel von 1 bis 3%. Im Juni blieb der Verbraucherpreisindex insgesamt unverändert. Seit Jahresbeginn ergibt sich dennoch ein Preisanstieg von 1,2%. Gedämpft wurde die Inflation vor allem durch sinkende Preise für Energie, Verkehr und frische Lebensmittel. So verbilligten sich Obst und Gemüse um 5,2%, Kleidung und Schuhe um 2,7% sowie Verkehrsleistungen um 0,7%. Auch Kraftstoffe, Laden von Fahrzeugen und Motoröl wurden deutlich günstiger. Besonders stark sanken die Preise für einzelne Saisonprodukte wie Wassermelonen, Aprikosen und Tomaten. Gleichzeitig stiegen die Preise in anderen Bereichen weiter an. Vor allem Wohnen, Gesundheit, Freizeit und Nahrungsmittel ohne Frischwaren verteuerten sich. Besonders spürbar bleibt der Preisdruck am Wohnungsmarkt, da vor allem neue Mietverträge deutlich teurer geworden sind. Die günstigen Zahlen liefern der Zentralbank Argumente für weitere Zinssenkungen. Die Bank of Israel hat ihren Leitzins kürzlich auf 3,5% gesenkt, nachdem sie ihn bereits zuvor reduziert hatte. Es war die vierte Senkung im laufenden Lockerungszyklus. (JBN) HR

 

Weitere Links zu Wirtschaft, Börsen und Startups

·         JÜD. ALLG. - Israelisches Startup will "Iron Dome gegen Drohnenschwärme" bauen - Israel hat einen hochmodernen Schutz gegen Raketen, doch Drohnen haben die Kriegsführung grundlegend verändert.

o   JPOST - Israeli startup raises $36 million to build world's first 'Iron Dome for drone swarms' - The round will accelerate Skapion's development and hiring as it builds a mobile end-to-end system designed for the scale, cost, and simultaneity of drone-swarm warfare

·         TIMES OF ISRAEL - 'Modern palace' seeks billionaire: Inside Israel's highest-priced, $210m mansion - With gold-plated fountains, imported stone and nearly 74,000 square feet of interior space, the Versailles-inspired estate embodies a level of wealth once unimaginable in Israel

 

 

 

 

MENSCHEN, KULTUR & GESELLSCHAFT

 

Elfmeterschießen wurde 1970 für FIFA-Spiele eingeführt - der Israeli Yosef Dagan hatte es vorgeschlagen

Vor dem FIFA-WM-Finale am Sonntag zwi­schen Argentinien und Spanien könnte die höchste Auszeichnung im Fußball erneut durch eine Innovation entschieden wer­den, für die sich der israelische Fußball­funktionär Yosef Dagan vor mehr als ei­nem halben Jahrhundert eingesetzt hatte. Dagan, der 2020 im Alter von 93 Jahren verstarb, wird weithin zugeschrieben, maßgeblich zur Einführung des Elfmeterschießens beigetragen zu haben, nachdem Israel bei den Olym­pischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt ausgeschieden war. Israel hatte im olympischen Vier­telfinale nach Verlängerung ein 1:1-Unentschieden gegen Bulgarien erreicht. Wie es damals üblich war, bestimmte der Schiedsrichter den Sieger durch das Los. Der israelische Kapitän Mordechai Spiegler zog einen Zettel mit der Aufschrift "Nein" aus einem großen Sombrero, während der bulgarische Kapitän "Ja" zog, wodurch Bulgarien ins Halbfinale einzog und Israels historischer olympischer Lauf endete. Das willkürliche Ergebnis überzeugte Dagan davon, dass der internationale Fußball eine fairere Methode zur Entscheidung von K.o.-Spielen bei Unentschieden benötigte. In Zusammenarbeit mit Micha Almog, dem damaligen Vorsitzenden des technischen Ausschusses des israelischen Fußballverbands und späteren Präsidenten desselben, schlug Dagan vor, das Losverfahren durch ein Elfmeterschießen zu ersetzen. In einem Brief an FIFA-Präsident Sir Stanley Rous aus dem Jahr 1969 schlugen Dagan und Almo vor, dass K.o.-Spiele mit unentschiedenem Ausgang durch ein Elfmeter­schießen mit jeweils fünf Schüssen pro Mannschaft entschieden werden sollten, gefolgt von einem "Sudden Death", falls der Gleichstand bestehen bliebe. Der Brief wurde im selben Jahr im offiziellen FIFA-Magazin veröffentlicht, und nach einer internationalen Debatte führte das International Football Association Board das System 1970 ein. Der deutsche Schiedsrichter Karl Wald sprach sich etwa zur gleichen Zeit wie Dagan unabhängig von ihm für ein ähnliches System aus. Die UEFA schrieb jedoch dem israelischen Funktionär zu, den Vorschlag vor den Dachverbänden des Sports vorgelegt zu haben. (JNS) VR

 

Premiere in der Luftwaffe: IDF befördert Frau zum Brigadegeneral und ernennt sie zur Attachée in Washington

Col. G, set to become the Israeli Air Force's first female brigadier-general, is seen in this undated image released by the IDF on July 14, 2026Die IDF gab am Dienstag bekannt, dass Oberst "G." als erste Frau in der Geschichte der israelischen Luftwaffe zum Rang einer Brigadegeneralin befördert wird. G. hat seit Mai 2024 bis heute den Luftwaffenstützpunkt Uvda kommandiert; ihr nächster Posten wird die strategisch entscheidende Rolle der Luftwaffenattaché in Washington sein, wo täglich wichtige Entscheidungen über die Zusammenarbeit beider Länder im Luftbereich getroffen werden. Mit 42 Jahren hatte G. bereits als erste weibliche Stützpunktchefin in der Geschichte der Luftwaffe Neuland betreten. Im Jahr 2019 war G. die erste Frau, die das Kommando über ein Luftwaffengeschwader übernahm, nämlich über das Aufklärungs­ge­schwader "Nachshon". Zuvor war bereits eine Frau in den Landstreitkräften der IDF zum Brigadegeneral befördert worden, bevor sie auf einen Posten innerhalb der Luftwaffe ver­setzt wurde; G. ist jedoch die erste Frau, die von der Luftwaffe selbst bis in diesen Rang befördert wurde. Ein Brigadegeneral ist der dritthöchste Rang im israelischen Militär; im Generalstab der IDF dienen weniger als 20 Generalmajore, und der einzige Generalleutnant ist der Chef der IDF selbst. Bislang gab es drei weibliche Generalmajore: die derzeitige Vor­sitzende des Militärberufungsgerichts, Orli Markman; Orna Barbivai, die als Leiterin der Per­sonalabteilung tätig war; und Yifat Tomer-Yerushalmi, die das Amt der Generalstaatsanwäl­tin der Streitkräfte bekleidete. Es gibt weitere Brigadegenerälinnen, wie beispielsweise Brigadegeneralin Yael Grosman in der Direktion für C4I und Cyberabwehr, doch sie sind nach wie vor rar. Das Erreichen dieses Ranges in der Luftwaffe gilt als besonders schwierig. (JPost) VR

 

"Verrückt, bewegend": Noga Erez' Dokumentarfilm zeichnet den Aufstieg eines Musikstars durch Tragödien und Triumphe nach

Noga Erez, die Hipster-Königin der israelischen Musikszene, besuchte am 10. Juli beim Jerusalem Film Festival die israelische Premiere von "Noga", dem neuen Dokumentarfilm über sie und ihren musikalischen und privaten Part­ner Ori Rousso. In ihrer typisch direkten Art eröffnete sie ihre Ansprache im Anschluss an den Film mit den Worten: "Jetzt, da ihr alle intimen Details und noch mehr über unser Le­ben wisst, würden wir uns freuen, wenn jeder etwas über sich selbst erzählt. Los geht's!" Erez und Rousso nahmen an der Vorführung in der Jerusalemer Cinematheque zusammen mit den Regisseuren des Films, den österreichischen Brüdern Benjamin und Jono Bergmann, teil. Der Film feierte in diesem Frühjahr beim Tribeca-Festival seine Weltpremi­ere und wurde auch beim Münchner Filmfestival gezeigt, doch Erez betonte, dass die erste Vorführung in Israel für sie besonders wichtig sei. "Es ist verrückt, bewegend und kaum zu fassen, diesen Film auf Hebräisch zusammen mit Hebräischsprechenden zu sehen", sagte sie. Das "hat ihm eine neue Bedeutung gegeben." Der Film, dessen Produktion laut den Bergmanns fünf Jahre dauerte, zeichnet Erez' Leben als aufstrebender globaler Musikstar nach und behandelt die schwierige Zeit des Massakers vom 7. Oktober und den Ausbruch des Krieges, die ihre internationale Karriere zu gefährden drohten, sowie eine turbulente Phase zu Beginn ihrer Beziehung mit Rousso und ihre Entscheidung, ein Kind zu bekom­men. Der Film, der größtenteils auf Hebräisch ist, dokumentiert ihr Leben im Stil einer "Fly-on-the-Wall"-Dokumentation und vermischt Konzertmitschnitte, Szenen, in denen die bei­den gemeinsam Songs schreiben, sowie andere Momente ihres Lebens, um ein Porträt des Duos zu schaffen, das auch für diejenigen unterhaltsam und interessant ist, die mit ihrer Musik nicht vertraut sind. (JPost) VR

 

...und was sonst noch Interessantes reinkam, oder wissenswert ist

·         CICERO - Ranghöchste arabisch-muslimische Offizierin der IDF - "Dass ich hier sitze, ist die Antwort auf den Apartheid-Vorwurf" - Vom konservativen Elternhaus in Kalansuwa bis zur Sprecherin der IDF für die arabische Welt: Im Interview erzählt Ella Waweya von ihrem heimlichen Eintritt in die israelische Armee und ihrem Versuch, zwischen Israelis und Arabern Vertrauen aufzubauen.

·         JÜD. ALLG. - Sehen! »In the Hand of Dante« - Die Handlung springt zwischen den Jahrhunderten hin und her. Trotzdem ist der Film mit Gal Gadot und Oscar Isaac ein gelungenes Werk

·         JÜD. ALLG. - Bücher als portatives Vaterland - "Altneuland" ist der erste säkulare hebräische Verlag in der Diaspora seit 1948. Ein Besuch in Neukölln

·         JÜD. ALLG. - Quarkkuchen und Palästina-Suppe - Die Nationalbibliothek hat ein seltenes Original der ersten in England veröffentlichten Sammlung koscherer Rezepte erworben. Um die anonyme Autorin ranken sich Legenden

·         MENA - Neue Wege der Resilienz - Sderot als Vorbild - Das seit dem 7. Oktober 2023 wie kaum eine andere israelische Stadt für Terror und Trauma stehende Sderot könnte zu einem internationalen Vorbild für Resilienz werden.

·         YNET - Taste the 1,500-year-old Negev wine once prized as world's fines

 

 

 

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POLITIK

 

Kolumbien zieht sich aus dem Verfahren vor dem IGH gegen Israel zurück und will seine Botschaft in Jerusalem eröffnen

Colombia's incoming foreign minister Omar Bola Escobar meets with Foreign Minister Gideon Sa'ar in Washington on July 14, 2026. (Shmulik Almany/Foreign Ministry)Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, dass sein Land seine Be­teiligung an dem Verfahren Südafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag zurückziehen werde, wie das Außenministerium mitteilte. Die Ankündigung erfolgte, nachdem der israelische Außenminister Gideon Sa'ar sich gestern mit dem designierten kolumbianischen Außenminister Omar Bola Escobar getroffen hatte. "Kolumbien wird auf der internationalen Bühne, ein­schließlich in den UN-Gremien, wieder eine verantwortungsvolle Haltung einnehmen und seine Beteiligung an dem von Südafrika gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag angestrengten Verfahren zurückziehen", so das Büro des designierten Präsi­denten laut Angaben des Außenministeriums. Seit Ende 2023 prüft der IGH, ob Israels Militäroperation im Gazastreifen, die als Reaktion auf den von der Hamas angeführten An­griff vom 7. Oktober 2023 gestartet wurde, einen Völkermord im Sinne eines nach dem Zweiten Weltkrieg ausgearbeiteten Vertrags darstellt. Bei seinem Treffen mit Sa'ar erklärte Escobar zudem, dass sein Land eine Botschaft in Jerusalem eröffnen, die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten wieder vollständig aufnehmen und die Visum­pflicht aufheben werde. (TimesofIsrael, Algemeiner) VR

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Präsident von Honduras bat um Hilfe, Israel schickte Augenchirurgen

נשיא הונדורס נפגש עם שר החוץ גדעון סער בזמן ביקורו בישראלDie Beziehungen zwischen Honduras und Israel ha­ben sich in den letzten Monaten verbessert, denn Präsident Nasry "Tito" Asfura vollzog einen drama­tischen Wandel in der Politik Tegucigalpas gegen­über Jerusalem. Bei einem Treffen mit Außen­minister Gideon Sa'ar bat der designierte Präsident Honduras anlässlich eines Besuches in Jerusalem im Januar, kurz vor seinem Amtsantritt, Israel um dringende augenärztliche Hilfe für Bürger seines Landes. In Honduras gibt es hohe Erkran­kungsraten bei Glaukom und Grauem Star und gleichzeitigem gravierendem Mangel an Chi­rurgen und geeigneter medizinischer Ausrüstung. Sa'ar kam der Bitte nach und beauftragte MASHAV, Israels internationale Entwicklungsagentur, eine Delegation von Augenspezialis­ten zu organisieren. Die Mission wurde in Zusammenarbeit mit der israelischen Botschaft in Honduras unter der Leitung von Botschafter Nadav Goren, dem Sheba Medical Center und dem American Jewish Joint Distribution Committee zusammengestellt. Sie beendete am vergangenen Dienstag die erste Phase ihrer Arbeit, in der sie155 Patienten behandelt ha­ben. Von ihnen wurden 136 erfolgreich am Auge operiert. Der Mission sollen noch in die­sem Jahr medizinische Ausrüstung, Fachschulungen und eine weitere israelische Delegation nach Honduras folgen. Asfura, der aus einer Familie palästinensischer Herkunft stammt und Christ ist, hat seit seiner Wahl einen drastischen Wandel in der Außenpolitik Honduras' her­beigeführt. Seine Regierung hat das Abstimmungsverhalten des Landes bei den UN zu­gunsten Israels geändert und ihren Austritt aus der Haager Gruppe angekündigt, die von Südafrika angeführt, im Januar 2025 gegründet wurde und darauf abzielt, rechtliche und diplomatische Maßnahmen gegen Israel zu koordinieren. Der Austritt Honduras' wird in Jerusalem als positive Entwicklung gewertet. (ynet) VR

 

Annäherung zwischen Israel und Serbien: Herzog und Sa'ar sprachen per Videoschalte bei einer Konferenz in Belgrad

Präsident Isaac Herzog, Außenminister Gideon Sa'ar und Knesset-Präsident Amir Ohana haben am Mittwoch per Videokonferenz eine Rede auf einer Konferenz in Belgrad gehalten, die vom Serbisch-Amerikanischen Freundschaftskongress und dem serbischen Parlament veranstaltet wurde. Auf der Konferenz, unter dem Motto "Partner in einer sich wandelnden Welt: Mittel- und Osteuropa, Amerika, Israel und der neue Nahe Osten", sprachen auch US-Senator Ted Cruz sowie die Kongressabgeordneten Tracey Mann, Robert Aderholt und Josh Gotheimer per Videokonferenz. Serbien ist zu einem der engsten Verbündeten Israels in Europa geworden, obwohl es weder der EU noch der NATO angehört. Im April kündigte Serbiens populistischer Präsident Aleksandar Vučić Pläne zur gemeinsamen Produktion von Kampfdrohnen mit Israel an, um die Verteidigungsfähigkeit seines Landes zu stärken und den Export von Waffen und militärischer Ausrüstung anzukurbeln. Im selben Monat kündig­ten Sa'ar und der serbische Außenminister Marko Đurić bei einem Treffen in Jerusalem Schritte in Richtung eines Freihandelsabkommens und die Aufnahme eines neuen strategi­schen Dialogs an. (TimesofIsrael) VR

 

Oberster Gerichtshof blockiert Gesetz zum Schutz von ultraorthodoxen Wehrdienstverweigerern

Der Oberste Gerichtshof Israels hat am Mittwoch vorübergehend ein Gesetz blockiert, das die Festnahme von ultraorthodoxen Tora-Studenten an religiösen Hochschulen (hebräisch: Jeschiwot) aussetzt, die sich dem Wehrdienst entziehen. Die Richter begründeten die eins­tweilige Verfügung mit früheren Urteilen des Höchstgerichts zur Frage der Wehrpflicht für Jeschiwa-Studenten. Im Juni 2024 hatte es erklärt, dass ultraorthodoxe Männer zum Wehr­dienst einberufen werden müssen, womit ein jahrzehntelanges System von Ausnahme­rege­lungen faktisch beendet wurde. (mena) KR

·         JÜD. ALLG. - Generalstabschef kritisiert Gesetzentwurf zu Haredi-Wehrdienst scharf - Es sei "unvorstellbar", dass die Armee, deren Soldaten seit zweieinhalb Jahren außergewöhnliche Opfer brächten, gleichzeitig an einem System mitwirken solle, das massenhafte Ausnahmen von Strafverfolgung ermögliche, sagt der Armeechef

·         JÜD. ALLG. - Oberstes Gericht stoppt Gesetz zum Schutz ultraorthodoxer Verweigerer des Wehrdienstes - Die Richter kündigen zudem eine rasche Anhörung über die Rechtmäßigkeit der Regelung an

 

Rund um das Thema Frieden in der Region...

 

·         Die Abraham-Abkommen kommen erneut zum Zug: Marokko unterzeichnet historisches Abkommen mit Israel zur Sicherung des Gazastreifens
דגל ישראל דגל מרוקו Am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, fand in Rabat ein histori­scher diplomatischer Meilenstein statt, der die Sicherheitslage im Nahen Osten tiefgreifend verändern dürfte, so die Ein­schätzung des marokkanischen Analysten Amine Ajoub. Auf direkte Anweisung von König Mohammed VI. unterzeichnete Marokko den rechtlichen Rahmen für die Teilnahme an der Internationalen Stabilisierungs­truppe im Gazastreifen. Zum ersten Mal entsendet eine bedeutende arabische Militärmacht mit hoher regionaler Glaubwürdigkeit Personal, um den Frieden zu sichern, das zivile Leben zu schützen und die Grundlagen für eine nachhaltige Regierungsführung im Gaza nach dem Konflikt zu legen. Die strategische Tragweite dieser Entwicklung wird durch die Anwesen­heit der obersten Verteidigungsführung Marokkos während der Unterzeichnung deutlich (...). Ihr direktes Engagement unterstreicht, dass es sich um eine hochkomplexe, sorgfältig geplante Sicherheitsoperation handelt. Während erste Planungselemente zur Koordinierung der Logistik bereits vor Ort in Israel vorhanden sind, bietet dieses Abkommen die konkrete rechtliche Grundlage, die für die spätere Umsetzung der Mission erforderlich ist. Für Israel sind die strategischen Auswirkungen dieses marokkanischen Einsatzes tiefgreifend und positiv; sie stellen einen strukturellen Wandel im Verteidigungsparadigma der Region dar. Das israelische Verteidigungsestablishment muss jedoch in einer absoluten Wahrheit un­nachgiebig bleiben: Es gibt kein Outsourcing der israelischen nationalen Sicherheit. Keine internationale Truppe, unabhängig von ihrer Zusammensetzung oder ihrem diplomatischen Ansehen, kann die absolute Notwendigkeit ersetzen, dass Israel einen vollständigen militä­rischen Sieg über die Hamas errungen hat. Die Stabilisierungstruppe ist weder dafür konzi­piert noch dafür ausgerüstet, Israels Krieg zu führen. Ihr Mandat ist die Stabilisierung, nicht der aktive Kampf gegen eine tief verwurzelte Terroristenarmee, so Ajoub. Die höchst interessante Analyse des Fellows des Middle East Forums ist hier zu lesen. (ynet. ynet, ynet) VR

 

·         Weitere Links zum Thema Frieden in der Region

o   Album: Zum Thema Frieden in der Region und i.B. den Abraham Abkommen

o   JÜD. ALLG. - Israel und Libanon verhandeln in Rom - Zu Beginn der Gespräche sind die Fronten verhärtet. Israel fordert die Entwaffnung der Terror-Miliz Hisbollah. Die libanesische Regierung besteht auf Israels Rückzug aus dem Süden

o   YNET - The Kuwaiti delusion: How performance politics invited Iranian missiles - Opinion: For decades, Kuwait criminalized peace with Israel to appease regional radicals; Over the weekend, Tehran proved that ideological boycotts cannot intercept explosive drones;  The fires of July 18 have vividly shown the true cost of illusion

o   JÜD. ALLG. - Herzog im saudischen Fernsehen: »Mein Traum ist Frieden mit Saudi-Arabien« - Der israelische Präsident äußert sich auch zu den Themen Iran, Syrien, Libanon und Gaza: »Mein Herz schmerzt um jeden unschuldigen palästinensischen Zivilisten, der getötet wird.« [s.a. TimesofIsrael]

 

Was sonst noch politisch wichtig war & weitere Leseempfehlungen

·         ISRAELNETZ - Auf Bitten der Regierung: Israel verlängert Rettungseinsatz in Venezuela - Die israelische Armee hilft in Venezuela bei den Aufbauarbeiten nach den beiden Erdbeben. Israels Premier Netanjahu hofft auf eine Verbesserung der diplomatischen Beziehungen.

·         ISRAELNETZ - Vor Parlamentsauflösung: Weitere Gesetze verabschiedet

In einer intensiven Phase vor der Sommerpause beschließt die Knesset umstrittene, aber weitreichende Gesetze. Dabei setzen vor allem die ultra-orthodoxen Fraktionen ihre Kernanliegen durch.

·         ISRAELNETZ - Von ultra-orthodoxen Abgeordneten eingereicht - Knesset beschließt Grundgesetz "Tora-Studium" - In einer historischen Abstimmung erklärt die Knesset das Studium der Tora zum Grundwert des jüdischen Volkes und des Staates Israel. Damit stimmt sie für dessen quasi verfassungsrechtliche Anerkennung.

 

 


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WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST

 

Von Israel koordinierte und genehmigte Hilfslieferungen nach Gaza liegen deutlich über internationalen Richtwerten

Das israelische Verteidigungsministerium veröffentlichte am 9. Juli einen Bericht, der zu dem Schluss kommt, dass die Hilfslieferungen nach Gaza in den neun Monaten seit dem Waffenstillstand vom 10. Oktober 2025 die internationalen Standards "deutlich übertrafen".

Der von der Koordinierungsstelle für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) ver­öffentlichte Bericht basiert auf Daten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), Zahlen der Vereinten Nationen und internationaler Nichtregierungsorganisationen, öffent­lich zugänglichen Berichten sowie humanitären Forschungsergebnissen. Er befasst sich mit der Situation der Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, Sanitärfürsorge und Hygiene sowie den Bedingungen im Gesundheitswesen seit dem von den USA vermittelten Waffen­stillstand. Laut COGAT gelangten zwischen dem Beginn des Waffenstillstands und dem 7. Juni 2026 rund 1,78 Mio. Tonnen Lebensmittel nach Gaza - etwa das Dreifache des vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen festgelegten Bedarfs. Dem Bericht zu­folge überstiegen die Lebensmittellieferungen selbst unter Ausschluss kommerzieller Im­porte und unter ausschließlicher Berücksichtigung von Hilfslieferungen den humanitären Bedarf. (mena) KR

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7. Oktober 2023: Hamas-Chef Sinwar nahm eventuellen Atomschlag gegen Gaza in Kauf

Ein handschriftlich verfasstes Dokument von Yahya Sinwar, dem von Israel getöteten Hamas-Chef für Gaza, legt dessen Gesamtplan für das Massaker vom 7. Oktober dar. Das von Truppen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) im Gazastreifen sichergestellte Dokument enthält auch Überlegungen zu den möglichen israelischen Reaktionen auf den Terrorangriff - bis hin zur Annahme, dass Jerusalem eine Atombombe auf Gaza abwerfen könnte. Das wurde bewusst in Kauf genommen. (mena, JNS) KR

 

Es gibt Apartheid und Unterdrückung im Nahen Osten - nur nicht in Israel!

·         MENA - Türkei und Ägypten verbieten Schwulen die Einreise - auf Londoner Pride-Marsch werden Juden beschimpft - Die Repression gegen Homosexuelle in aller Welt wäre ein Thema für Pride-Paraden im Westen. Leider sind oft stattdessen Israelis und Juden das Feindbild.

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Einige Links spezifisch zu den Deutsch-Israelischen Beziehungen

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·         Zum Thema SPD...

o   JÜD. ALLG. - SPD-Arbeitskreis fordert Ende deutscher Blockade gegen EU-Kurs zu Israel - »Es ist nicht glaubwürdig, wenn deutsche Waffen dazu dienen, die humanitäre Katastrophe zu verlängern«, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner

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o   JÜD. ALLG. - Warum ich mit der SPD fertig bin - Eine späte Einsicht ist besser als gar keine, oder?

·         Nochmals zum Thema Katar: Tausende Arbeitsplätze in Deutschland, die wahrscheinlich zum Teufel gehen, weil die Kataris ihren Judenhass ausleben müssen.
JÜD. ALLG. - Iron-Dome-Deal zwischen Israel und VW droht an Katar-Veto zu scheitern - Ein Verteidigungsdeal mit Israel und Hunderte Arbeitsplätze am VW-Standort Osnabrück sind in Gefahr, da der katarische Staatsfonds blockiert

o   FOKUS JERUSALEM - Katarischer Widerstand gegen israelische Firma gefährdet den VW-Standort in Osnabrück

o   s.a. THREAD!

·         MENA - Deutschland: Staatsräson in Wort und Tat - Die Sicherheit Israels aufzugeben, hieße nicht nur, historische Pflichten zu verraten, sondern die Grundlagen und die Sicherheit Deutschlands zu untergraben.

 

Zum Thema mutmaßlich "reformierte" Palästinensische Autonomiebehörde

 

·         PA-Nachrichtenagentur verschweigt Messerangriff, nennt Israel "Gebiete von 1948" und beschuldigt Israel für arabische Kriminalität
Die Nachrichtenagentur der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) WAFA berichtete, dass "israelische Polizei einen jungen Mann in Lod tötet", was den Vorfall allein als einen Fall von Polizeigewalt gegen Araber in Israel darstellt. WAFA ließ jedoch die zentrale Tatsache aus, dass Sami Ahmed Ja'sous ein Messer bei sich trug, die Aufforderung der Polizei anzuhalten ignorierte, auf die Beamten zurannte und versuchte, auf sie einzustechen, bevor er erschossen wurde. Gefolgt war das dem Anruf einer Frau beim Polizei-Notruf, die meldete, dass Ja'sous in der Nähe der Gemeinde Lod ein Messer offen mit sich führte. Indem die WAFA alles über das Messer und den versuchten Messerstich vollständig ausließ, verwandelte sie einen gewalttätigen Angriff auf Offiziere in eine Geschichte eines unschuldigen "jungen palästinensischen Mannes", der von Israel getötet wurde. Dies ist eine häufige PA-Masche: verschweigen Sie die palästinensische Gewalt, benennen Sie nur die israelische Reaktion und stellen Sie dann Israel als Angreifer dar. WAFA beschrieb Lod auch zweimal als "in den Gebieten von 1948", was eine palästinensische Terminologie ist, die verwendet wird, um nicht "Israel" beim Namen zu nennen, wodurch Israels Legitimität innerhalb jeglicher Grenzen geleugnet wird. Lod ist eine israelische Stadt innerhalb des international anerkannten Staates Israel, aber der Wortlaut der WAFA stellt ganz Israel als "besetztes" palästinensisches Land von 1948 dar, dem Jahr der Gründung des modernen Israels. Schließlich verband die WAFA die Polizeischüsse in Lod irreführend mit der breiteren Gewaltkrise in arabischen Städten und zführte Schießereien und Messerstechereien in Basma und Shfar'am an und die insgesamt 139 gemeldeten Morde seit Jahresbeginn. Diese Zahlen ergeben sich jedoch nicht auf Schüsse der Polizei, sondern auf die interne Gewalt des arabischen Sektors, hauptsächlich zwischen Banden, sowie bei Familienfehden - von denen einige seit Jahrzehnten andauern, und sogar auf sogenannte Ehrenmorde. Es werden also Zusammenhänge hergestellt, die nicht da sind, die aber der israelischen Polizei die direkte Verantwortung unterstellen. (PMW) KR

 

·         Weitere Links zur mutmaßlich "reformierten" Palästinensische Autonomiebehörde

o   !!!!!!!!!!!!!!!
PMW - PLO official: "We demand multi-year funding of UNRWA, donors should fund UNRWA "without conditions"

o   PMW - Mahmoud Abbas grooming son, Yasser, for succession with growing string of senior public roles - Yasser Abbas follows closely in his father's footsteps, representing him at ceremonies and glorifying terrorist murderers as heroes and role models.

o   PMW - Abbas lies to the Pope, 5 prime ministers, and a king - Palestinian Authority Chairman Mahmoud Abbas falsely accused Israel of charging municipal taxes against Christian holy sites.

o   PMW - The Israeli region of the Galilee is "the '48 territories" and "the Interior" Palestine - PA TV

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Weitere Links, die in den deutschen Medien kaum oder gar nicht zu finden sind

·         JPOST - FM Sa'ar reveals links between terrorist organizations, left-wing activists

·         NATIONAL POST - Report finds NGOs rife with 'hostile behaviour related to Jews, Israel' - The 63‑page report from EiGHT, a group founded by NGO insiders, alleges 'systemic patterns of discrimination, bias, and accountability failure'

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·         ISRAELNETZ - Bericht: UNESCO erklärte Terroristen zu Journalisten - Ein Bericht zeigt die Verstrickungen vermeintlicher "Journalisten" mit Terror-Organisationen wie Hamas. Indes lässt sich die UNESCO nicht davon beirren und verzichtet auf die Korrektur fehlerhafter Darstellungen.

·         ISRAELNETZ - Humanitäre Arbeit behindert: UN-Koordinator beklagt Plünderung von Hilfsgütern im Gazastreifen - Wieder und wieder plündert die Hamas Hilfslieferungen im Gazastreifen. Nun macht ein Vertreter der Vereinten Nationen seinem Ärger Luft.

·         PERLENTAUCHER - Essay von Jeffrey Herf: Was lief schief mit Omer Bartov? - Omer Bartov ist ein renommierter Holocaustforscher. Er missbraucht dieses Renommee, um seiner Polemik gegen Israel Gewicht zu verleihen und wird dafür verehrt - zuletzt in seinem Buch "Israel: What Went Wrong". Nur hält diese Polemik den wissenschaftlichen Kriterien, die er  in seinen historischen Büchern einst befolgte, überhaupt nicht stand. Sie behauptet, aber sie belegt nicht. Erkenntnisse aus vierzig Jahren Forschung zu Holocaust und Israel ignoriert Bartov. Und sein an Israel gerichteter Vorwurf der Empathielosigkeit fällt auf ihn selbst zurück.

 

 

      

 

 

AUS GEGEBENEM ANLASS - Zum aktuellen STAND DER WAFFENSTILLSTANDSABKOMMEN, BZW. DES KriegsgescheheNS

 

Fortwährende Updates und mehr...

Während die Berichterstattung in den Deutschen, wie auch internationalen Medien z.T. haarsträubend ist, sind unsere Kollegen von Honestly Concerned e.V. rund um die Uhr damit beschäftigt die neusten Meldungen aus einer Vielzahl unterschiedlichster Quellen zu filtern, einzuordnen und ggf. zu kommentieren, um Lesern die Möglichkeit zu geben ständig wahrhaftig über die Geschehnisse informiert zu bleiben. All dies geschieht auf der Honestly Concerned e.V. Facebookseite, die wir Euch auf diesem Wege nochmals DRINGEND ans Herz legen möchten zu abonnieren (sofern noch nicht geschehen)...

Hier nochmals einige weitere wichtige Link Hinweise für einen schnellen Überblick:

 

·         Zum aktuellen Kriegsgeschehen (aus Israelischer Perspektive)
Fortwährende Updates zum aktuellen Kriegsgeschehen (aus Israelischer Perspektive), finden Sie in dem verlinkten Album [am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!].

 

·         Wie Politiker und Funktionäre sich so äußern...
Zu der Frage wie Deutsche Politiker und andere Persönlichkeiten auf die aktuelle Situation reagieren, gibt es ebenfalls ein Album bei Honestly Concerned: "Was einige Politiker & Funktionäre unter "Solidarität" verstehen" [am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!].

 

·         Updates zu Gefallenen
Fortwährende Updates zu Gefallenen, finden Sie in diesem Album "Israel trauert um seine Gefallenen", [am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!].

 

·         Einige weitere Alben...
[Alle Alben am besten als "Feed-Ansicht" betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!]

o   "Medien/Berichterstattung"

o   Rund um das Thema "Pro-barbarische Terror-Solidarität"

o   "Antisemitismus & antisemitische Vorkommnisse"

o   Rund um die Trump Administration

o   Zum Thema Abbas, Palästinensische Autonomiebehörde & Fatah

o   Zum Thema "Palästinensische Zivilisten"

o   Zum Thema Katar...

o   Zeichen der Solidarität bundes-/europa-/weltweit

o   Das ist Israel: Was Israel von anderen Ländern unterscheidet

o   Und hier noch "einiges einfach so zum Ärgern... Diverses..."

o   Erdogan und seine Türkei...

o   Zum Thema Politischer Islam & Islamischer Extremismus

 

·         Fortwährende Angriffe auf Israel (über die in Deutschland [weitestgehend] nicht berichtet wird)
Unsere Kollegen von Honestly Concerned haben ein Album über die
Fortwährenden Angriffe auf Israel angelegt, in dem diese übersichtlich und in den jeweiligen Threads mit allen Informationen gesammelt werden. Siehe HIER [am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!]!

 


 

Einige wichtige Highlights zur aktuellen Situation mit dem IRAN

Eine Vielzahl von Meldungen rund um das Thema Iran, werden in diesem Album von unseren Kollegen von Honestly Concerned gesammelt: "Rund um das Thema Iran..." [Am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!]

 

·         Zum aktuellen Stand, bzw. Hin- & Her bezüglich des Waffenstillstandsabkommens

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o   YNET - US military buildup signals possible major escalation with Iran - Refueling aircraft and fighter jets arrive in Israel, Washington expands travel warnings and senior officials signal growing impatience after US troops are killed, though Israel may initially remain outside any renewed American campaign

§  JNS - US attacking Iran to 'swiftly punish' Islamic Republic for killing two American soldiers in Jordan

§  JNS - US sends dozens of refueling aircraft to Israel as attacks across Mideast intensify

o   TIMES OF ISRAEL - In name of supreme leader, Iran warns 'axis of resistance' will teach US 'unforgettable lessons'

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o   FOKUS JERUSALEM - Iran greift US-Stützpunkte in mehreren Ländern des Nahen Ostens an

o   JNS - US embassy in Amman tells Americans to avoid Aqaba over 'credible threat'; kingdom denies evacuation

 

·         Eine Auswahl weiterer aktueller Links zum Thema Iran

o   MEF - If Iran Goes Nuclear, the Middle East Enters Its Most Dangerous Era

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o   GUT!
BLOOMBERG - Hilton Plans Frankfurt Hotel Exit as US Sanctions Iranian Owner

o   JUNGLE WORLD - Matthias Küntzel: Der unvollendete Krieg

o   TIMES OF ISRAEL - Iran increasingly scapegoats Baha'i minority, including accusing members of spying for Israel - Rights groups say anti-government protests, war with US and Israel prompted Islamic Republic to publicly incite against the faith, arrest dozens of its members, some without charge

o   MENA - Iranisches Atomprogramm: Alle Augen richten sich auf einen Berg - In den letzten Monaten ein neues, noch bedrohlicheres Ziel als die bereits bekannten Einrichtungen in den Mittelpunkt gerückt: die »Pickaxe Mountain« genannte Anlage.

o   MENA - Die enormen Kosten von Khameneis Beisetzung: Der Preis des Spektakels - Während die Iraner unter Inflation und Teuerung leiden, hat das Regime Unsummen ausgegeben, um das Image einer Machtstruktur zu bewahren, die Legitimität besitze und die Massen hinter sich habe.

o   MENA - Zig Millionen oder Hunderttausende? Der Propagandakrieg um Khameneis Beerdigung - Der Tod von Ali Khamenei, stellte die Islamische Republik vor die Herausforderung, den Anschein von politischer Kontrolle und Kontinuität zu inszenieren.

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o   JPOST - 32 years later, Iran must still be held to account for AMIA bombing

§  JPOST - 'An attack against humanity': Argentina marks 32 years since deadly AMIA bombing - The AMIA bombing killed 85 people and injured more than 300 in 1994, in what remains the deadliest terror attack on Argentinian soil and one of the deadliest against the Jewish diaspora.

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§  MENA - »Selbst ein gegrilltes Huhn würde lachen«: Die absurde Ahmadinedschad-Mossad-Geschichte - Was ist dran an der New-York-Times-Geschichte, dass der Mossad Irans Expräsidenten Mahmud Ahmadinedschad als neuen Machthaber installieren wollte?

 


 

Zur Situation im Süden (Gaza)

 

·         Zum aktuellen Stand des Trump Friedensplans / des Waffenstillstandsabkommens

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o   PMW - Hamas' resignation in Gaza "a joke" - Top Abbas advisor confirms what PMW has exposed - Al-Habbash admits that the resignation of Hamas' ministers in the Gaza Strip is political theater.

o   PMW - Fatah TV: Hamas deceives Gazans, "says it will hand over government, [but] underneath, it carries out its plans and projects"

 

·         Zum Thema Terrorfinanzierung...

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o   ISRAELNETZ - Deutschland gibt 66,5 Millionen Euro - Wasserversorgung wiederherstellen, Bäckereien wieder zum Laufen bringen: Dringende Sofortmaßnahmen sollen die katastrophale Lage im Gazastreifen entspannen. Dazu startet Europa eine neue Initiative.

o   MENA - »Bei Hilfsgeldern für Gaza muss die EU-Kommission Transparenz schaffen« - Im Gespräch mit Elisa Mercier spricht Moritz Körner über den Stand seiner Anfrage zum möglichen Fluß von EU-Gelder für den Gazastreifen an die Hamas.

 

·         Zur humanitäre Lage in Gaza

o   ALBUM: Das wahre Gaza, wie es uns die Medien nicht zeigen...

o   Fortwährende Updates zum aktuellen Stand der Hilfslieferungen nach Gaza bei COGAT: HIER, HIER und HIER

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o   Aktuelle Fotos und Videos aus Gaza: HIER

 

·         Die Hamas, wie sie leibt und lebt: Kriegs- und Menschenrechts­verbrechen der Hamas

 

o   Widerstand der eigenen Bevölkerung gegen die Hamas

§  !!!!!!!!!!!!!
MENA - Palästinenser in Europa warnen vor Unterwanderung durch Hamas - Eine israelische Reportage porträtiert in Antwerpen lebende Flüchtlinge aus Gaza, die sich gegen die Hamas aussprechen und für Frieden und Koexistenz eintreten.

 

o   Mißbrauch der Humanitären Zonen und geschützten Gebäuden durch die Hamas... / Mißbrauch der Hamas an der eigenen Bevölkerung

§  MENA - UNO räumt ein, dass Hamas die Hilfslieferungen in Gaza gewaltsam behindert - In der Vergangenheit hat es die UNO stets ignoriert, wenn Hilfsorganisationen auf Vorfälle hinwiesen, bei denen die Hamas Hilfslieferungen i Gaza behindert hatte.

§  PMW - Hamas continues to use hospitals as terror bases - Gazans call out Hamas for ongoing war crimes

 

o   Weitere Links rund um die Hamas...

§  ALBUM: Die Hamas, wie sie leibt und lebt...

§  ALBUM: Kriegs- & Menschenrechtsverbrechen der Hamas

 

·         Weitere Links zur Situation im Süden, einschließlich Updates zum aktuellen Kriegsgeschehen von der IDF

o   ALBUM: Zum aktuellen Kriegsgeschehen (aus Israelischer Perspektive)

o   ALBUM: Zum Thema "Palästinensische Zivilisten"

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Eine Auswahl an Links zur Situation in und mit Syrien

·         ALBUM: Syrien 🇸🇾...

·         YNET - Damascus calls Hezbollah 'terrorist militia', partners with Iraq to stop arms smuggling

 


 

Eine Auswahl an Links zur Situation in und mit Norden (Libanon / Hisbollah)

·         ALBUM:Hisbollah und wie sie leibt und lebt...

·         ISRAELNETZ - Terrortunnel zeigt Strategie der Hisbollah - Ein Ende Juni im Südlibanon entdeckter Tunnel bietet Einblicke in die Strategie der Hisbollah: Unter einem zivilen Dorf bereitete die Terrormiliz Drohnenangriffe auf Israelis vor.

o   JPOST - IDF cmdr. shares how Israel dismantles Hezbollah's 'crazy, Iranian' tunnels

·         FOKUS JERUSALEM - Israel und Libanon einigen sich auf zwei Pilotzonen für schrittweisen Rückzug

·         TIMES OF ISRAEL - Beneath Beaufort's strategic bulwark, a Hezbollah lair built to attack Israel is unearthed

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Eine Auswahl an Links zur Situation mit den HOutHis (Jemen)

·         ALBUM: Zu den Houties - einem weiteren verlängerten Arm des Iran

 


 

Weitere beachtenswerte Meldungen zum aktuellen Geschehen

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Die ÄRGERLICHSTEN BEITRÄGe der Woche

[Ja, alle Meldungen hier stammen tatsächlich ausschließlich aus der letzten Woche, nicht den vergangenen Wochen oder Monaten!]

 

Weiteres zur Situation in Deutschland

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·         JÜD. ALLG. - Sichere Hochschule auch für Jüdinnen und Juden!

·         SZ - Amoklauf in Schongau: Mutmaßlicher Täter handelte aus judenfeindlichen Motiven

·         JÜD. ALLG. - Friedrich Merz: Werde alles tun, damit AfD nicht in Verantwortung kommt 

·         EVANGELISCHE ZEITUNG - Fast an jedem Tag ein judenfeindlicher Vorfall in Baden-Württemberg

·         Außerdem...
ALBUM: Zum Thema Politischer Islam & Islamischer Extremismus

 

Neue "Nettigkeiten" von und  aus der UN (einschließlich UNRWA)...

·         Album: Zum Thema UNRWA und UN allgemein

·         JÜD. ALLG. - UNRWA-Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung strotzt vor Widersprüchen

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·         Typisch UNO: Schuld soll immer der jüdische Staat gewesen sein, auch wenn er es nachweislich nicht war!
FOKUS JERUSALEM - Nach Hamas-Angriff auf UNO-Hilfszentrum: Kritik richtet sich gegen Israel

o   ALGEMEINER - In Rare Rebuke, UN Assails Gaza Aid Obstruction - but Won't Name Hamas

·         JÜD. ALLG. - Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser muss endlich enden- Wer über Asyl spricht, muss auch über die Bedingungen sprechen, unter denen Schutz wieder entfallen sollte

 

Spezifisch zum Thema Medienberichterstattung

·         Album: "Medien/Berichterstattung"

·         JNS - Haaretz's ideological mission: Dismantling the Jewish state

·         JÜD. ALLG. - Wechsel im ARD-Studio Tel Aviv: Sophie von der Tann wird abgelöst - Während der BR seine Korrespondentin in höchsten Tönen lobt, wurde extern immer wieder heftige Kritik geübt. Von der Tanns Nachfolgerin in Israel ist Pia-Marie Steckelbach

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·         JÜD. ALLG. - ZDF: ZDF verbietet Igor Levit und Danger Dan zu singen - Auf Social Media werfen die Musiker Igor Levit und Danger Dan dem öffentlich-rechtlichen Sender ZDF Zensur vor. Dabei geht es um ein gemeinsames Lied für die Sendung »Die Anstalt«

o   JÜD. ALLG. - Danger Dan contra ZDF: Ein Songtext und seine Folgen- Die Satiresendung »Die Anstalt« beschäftigt sich mit Radikalisierung. Der Rapper Danger Dan, der sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus engagiert, sollte auftreten. Doch das ZDF lädt ihn aus

o   JÜD. ALLG. - Minister sieht bei Danger Dan-Song Nähe zu Extremisten - Der Rapper Danger Dan darf einen neuen Song nicht in der Satiresendung »Die Anstalt« präsentieren. Nun meldet sich der NRW-Medienminister zu Wort, der auch im ZDF-Fernsehrat sitzt

o   JÜD. ALLG. - Absage an Danger Dan und Igor Levit: Das ZDF hat absolut richtig gehandelt - Nicht alles, was nicht justiziabel ist, muss auch gesendet werden. Schon gar nicht unverhohlene Aufrufe zur linksextremen Gewalt und Verherrlichung der »Hammerbande«-Terroristen

o   JÜD. ALLG. - »Mutlos«: »Anstalt« reagiert auf Ausladung von Danger Dan - Die Macher der Satiresendung kritisieren die Entscheidung des ZDF deutlich. Auch der Musiker selbst meldet sich nochmal zu Wort - es geht auch um das Thema Gewalt

o   JPOST - PEN America president resigns after report warns of threats to Jewish, Israeli authors - "It's the First Amendment that allows all of us to engage in boycotts, not PEN America," Mengestu told the Atlantic. "PEN America as a free expression organization is supposed to defend that right.

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Ø  Nochmaliger Hinweis auf die Seiten von Honestly Concerned und Jörg Gehrke
Gerade in Zeiten, wie diesen, gibt es viel zu viel zum Ärgern. Über einiges davon berichten die Kollegen unserer Partnerorganisation Honestly Concerned auf der Facebookseite von Honestly Concerned. Darüber hinaus verweisen wir - aus aktuellem Anlaß - an dieser Stelle auf die X/Twitter Seite unseres ehemaligen Mitarbeiters, Jörg Gehrke... Siehe HIER

 

Eine "kleine" Sammlung weiterer "Highlights" zum Ärgern aus der ganzen Welt

 

·         USA

o   Zur Situation an den "US-Bildungseinrichtungen"...

§  YNET - 'Kill all Jews': California student arrested over racist messages and campus bomb threats

§  ALGEMEINER - Marcus Foundation Donates Whopping $27 Million to Hillel International to Support Campus Jewish Life

§  JPOST - Mahmoud Khalil files lawsuit alleging Betar, Canary Mission 'conspired' with US gov't against him - Khalil alleged that Betar and Canary Mission worked to identify and "nominate" campus pro-Palestinian activists for the Trump administration to target.

§  JNS - Med school deans tell House panel they've axed anti-Israel, 'settler colonialism' courses

§  JNS - Randi Weingarten attacks Trump as teachers' union weighs anti-Israel resolutions

§  JNS - Trump admin's new visa rule could squeeze out anti-Israel student activists, experts say

o   Zum Thema "Mamdani"...

§ 

·         JNS - Mamdani won't stop Netanyahu from speaking at UN General Assembly, Danon says

·         JNS - 'Not going to happen,' US envoy says of Mamdani threat to arrest Netanyahu

§  MENA - New York: Zohran Mamdanis kartografischer Kulturkampf - Die Stadt New York hat eine neue Karte der Einwandererenklaven veröffentlicht, auf der historische Gebiete wie die jüdischen Viertel oder Little Italy fehlen.

o   Zum Thema Demokraten...

§ 

·         ALGEMEINER - Top House Democrat Cites Vandalism, Arson, and Assault by Anti-Israel Activists as He Votes to Cut Israel Aid

§ 

§  ALGEMEINER - 103 House Democrats Back Measure Their Own Whip Said Could Cut Aid to Palestinians

§  ALGEMEINER - Rep. Ro Khanna Pressed to Support Oct. 7 in Interview with Pro-Hamas News Outlet

o   JNS - Texas man indicted for threatening to blow up White House, 'kill some billionaire Jews'

o   JNS - EXCLUSIVE: US Jewish leaders receive threatening and vulgar, handwritten letter at their homes

o   JPOST - Former US vice president Mike Pence denounces alleged arson of Israeli flag in Indiana hometown - The town later announced that the FBI had joined the investigation and that officials were examining whether the arson "may have been motivated by bias" but said no determination had been made.

 

·         Australien (& Neuseeland)

o   YNET - 'Baby killers,' Nazi salutes: Jewish students describe antisemitism at Australian universities

o   JNS - Australian university head apologizes for failing to protect Jews

o   JPOST - Australian antisemitism 'passed point of no return,' Jewish leader tells 'Post' after emigrating - "On October 8, there were some leaders of the Muslim community and some Muslim groups in Australia celebrating on the streets. On October 9, we had the riots in front of the Opera House," Adler said.

o   ALGEMEINER - Jewish Advocacy Group Blasts Australian Higher Education Establishment Over Antisemitism Revelations

o   YNET - Swastikas sprayed on Jewish family's home in Australia, car tires slashed

o  

 

·         Europa

 

o   EU

§  JPOST - Europe's democratic future depends on curbing online hate today

 

o   Belgien

§ 

·         JPOST - 'Point of no return': Belgium becomes fourth European country to ban imports from West Bank - This makes Belgium the fourth European country with an import ban on Israeli settlements. Spain was first in September 2025, followed by the Netherlands and then Ireland. 

§  YNET - Man threatened Antwerp Jews with a hammer, arrested

 

o   Großbritannien

§ 

·         ALGEMEINER - British Court Orders Anti-Israel Group to Pay More Than $110,000 After Failed Bid to Prosecute Israeli Reservist

§  TELEGRAPH - Burnham has become a global laughing stock before even entering No 10

§  JPOST - British retailer M&S launches investigation after anti-Israel stickers placed on potato packages - The case came to light after a customer who bought a 1.5-kilogram package of Maris Piper potatoes noticed that the package, marked as originating in Israel, had been labeled with a sticker.

§ 

·         JPOST - UK government designates IRGC, HAYI as terror groups after attacks on Jewish community - Ministers fast-tracked the National (State Threats) Bill, as promised by the prime minister. The existing legislation to proscribe terror groups did not extend to state-backed groups.

§  JPOST - Britain pledges over 250 million pounds to protect Jewish communities after antisemitic attacks - The funding will deliver over 500 additional officers across England and Wales, boosting security in Jewish neighborhoods and around schools, synagogues and community centers, the government said.

§ 

§ 

 

o   Irland

§  JPOST - Irish music festival bans IDF veteran from attending in name of 'safe, welcoming, inclusive space' - The Rewild Festival banned an ex-IDF soldier, saying that members of the 'Israeli Occupation Forces' are not welcome, sparking outrage over anti-Israel bias at the Irish music event.

 

o   Italien

§  JÜD. ALLG. - Wenn Anne Frank und Primo Levi mit »Nazis« beschmiert werden - Erneut antisemitischer Vandalismus gegen ein Holocaust-Gedenkgemälde in Mailand

 

o   Polen

§  JPOST - Polish nationalists protest memorial to 1941 Jedwabne massacre, call it 'Jewish lies' - The massacre was the killing of hundreds of Jewish residents of the town of Jedwabne in northeastern Poland on 10 July 1941. Polish nationalists protested the memorial, calling it "Jewish lies."

 

o   Schweden

§  JPOST - Stockholm pro-Palestine protest uses mock Auschwitz gate with word 'Gaza' to criticize Israel - The activists gathered to demand the release of Dr. Hussam Abu Safiya from Israeli detention while depicting Gazan mothers and babies alongside a man in a blood-covered Netanyahu costume.

 

·         Türkei (das Reich des Erdo-"Wahn")

o   Album: Erdogan und seine Türkei...

o   MENA - Amerikas sich radikalisierender Verbündeter und der NATO-Gipfel in Ankara - Wie Donald Trumps geradezu überschwängliches Lob für Erdoğan und sein Versprechen von Waffenverkäufen an Ankara zu deuten sein könnte.

 

·         Ägypten

o   MENA - Wenn Antisemitismus die Selbstkritik ersetzt: Ägyptens WM-Aus und arabisches Verschwörungsdenken - Nach dem Ausscheiden der ägyptischen und anderer nordafrikanischer Mannschaften bei der Fußball-WM schossen antisemitische Verschwörungstheorien ins Kraut.

§  AUDIATUR - Ägypten verliert ein Fussballspiel und schuld sind die Juden

 

·         Argentinien

o   JPOST - Why Argentina and Spain's World Cup final is an Israeli-Palestinian conflict proxy - analysis - Some Argentinians have shot back at the narrative that theirs is the pro-Israel team, while others have pointed to an Argentinian soccer great who once told Mahmoud Abbas, "My heart is Palestinian."

o   JÜD. ALLG. - Verschwörungsmythen: Messi: Im Visier von Antisemiten - Eine NGO, die in den sozialen Medien antisemitische Inhalte aufspürt, berichtet, dass Argentiniens Starspieler immer wieder Ziel von judenfeindlichen Verschwörungsmythen wird

 

·         Malaysia

o   ISRAELNETZ - Malaysia will Menschen mit israelischem Pass "sofort ausweisen" - Ein Gerücht bewegt die malaysische Regierung: Demnach sollen sich Israelis im Land aufhalten - in den Räumen einer Internationalen Tech-Schule. Eine Überprüfung kann dies nicht bestätigen. Dafür stoppt der Gründer nun sämtliche Investitionen. [s.a. THREAD!]

 

·         Mongolei

o   YNET - Israelis attacked at remote Mongolia campsite - Travelers say an intoxicated man shouted 'Heil Hitler' and approached with an ax after hearing Hebrew

§  JPOST - Israeli travelers attacked with axes, knives at Mongolia campsite, one wounded - The aggressors, who were local Kazakh Muslims according to KAN, also shouted "Heil Hitler" and "Get out of here" as they attacked the Israelis.

 

·         Montenegro

o   JPOST - Israelis attacked by group in Montenegro's Budva, one suffers broken jaw, victim says - One of the other victims suffered a broken jaw, and another fainted due to the severity of the beatings received.

 

·         Sonstige

o   Album: Einfach so zum Ärgern... Diverses...

o   Album: Was einige Politiker & Funktionäre unter "Solidarität" verstehen

 

 

 

 

KOMMENTAR(E) DER WOCHE

 

VP JD Vance auf antisemitischen Abwegen

·          [s.a. THREAD!]

o   Weiteres Zum Thema VP Vance...

o   JNS - Vance suggests Israeli government-linked influence campaign targeted Trump admin's Iran talks

o   JÜD. ALLG. - Trump-Nachfolge: Juden wenden sich von Vance ab, setzen auf Rubio - Zu den Gründen für den Vertrauensverlust gehören Vorstöße Vances gegen israelische Regierungsvertreter. Rubio hingegen hat schon immer Unterstützung für Israel gezeigt

o   JNS - JD Vance keeps showing us who he is

o   JNS - Vance is the variable in the partisan divide on Israel

 

Redetext von Sacha Stawski bei der Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus - Israels Souveränität bleibt unverhandelbar"

·         Liebe Freunde, liebe Mitstreiter, liebe Frankfurter,
wir stehen heute hier, weil Israels Souveränität unverhandelbar ist. Und wir stehen hier, weil wir nicht länger schweigend hinnehmen wollen, was auf unseren Straßen als vermeintlicher "Widerstand", der angeblich "Völkerrecht" sei, verkauft wird.
Nur wenige Meter von uns entfernt demonstrieren heute Menschen unter einem Aufruf, in dem es heißt: "Palästina darf sich wehren, auch mit Steinen und Gewehren." Noch einmal: "Mit Steinen und Gewehren!" Das ist genauso wenig eine Friedensbotschaft wie die Aufrufe zu einer globalen Intifada, die wir nur allzu oft genau hier gehört haben und deren Bedeutung wir zur Genüge kennen. Das ist die Sprache der Gewalt.
Und ich möchte an dieser Stelle etwas sehr Persönliches sagen: Dass ich heute hier stehe und zu Ihnen spreche, ist für mich alles andere als selbstverständlich. Denn heute ist Schabbat. Aber im Judentum gibt es einen fundamentalen Grundsatz: Pikuach Nefesch. Der Schutz und die Rettung menschlichen Lebens stehen über dem Schabbat.
Und ich bin heute hier, weil ich glaube, dass wir es längst nicht mehr nur mit einer abstrakten Bedrohung Israels zu tun haben. Es geht auch um die Sicherheit jüdischen Lebens - hier, mitten in Deutschland.
Wenn von "Steinen und Gewehren" die Rede ist, wenn bewaffnete Gewalt gegen Israelis als legitimer "Widerstand" dargestellt wird, wenn Israel symbolisch von der Landkarte verschwindet und wenn die Bildsprache der Hamas aufgegriffen wird, wie wir es bei den Organisatoren und auch im Umfeld der Redner der dortigen Demonstration immer wieder sehen, dann sehe ich darin eine Bedrohung, die weit über Israel hinausreicht.
Denn die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns eines gelehrt: Der Hass beginnt vielleicht mit Israel. Aber er endet nicht bei Israel! Er trifft Juden. Er trifft jüdische Einrichtungen. Und er trifft Menschen, die sichtbar an der Seite Israels stehen.
Deshalb bin ich heute hier. Deshalb spreche ich heute - am Schabbat! Weil Schweigen angesichts einer solchen Entwicklung für mich keine Option ist. Und weil der Schutz jüdischen Lebens für mich heute bedeutet, meine Stimme zu erheben!
Wenn Gewalt gegen Israelis als legitimer "Widerstand" umgedeutet wird, wenn zum bewaffneten Kampf aufgerufen wird, wenn Israel auf Karten einfach ausgelöscht wird und wenn wir das auf der Spitze stehende rote Dreieck sehen, wie es die Hamas in ihrer Propaganda verwendet, um angegriffene Ziele zu markieren, dann dürfen wir nicht länger den Fehler machen, jedes Wort und jedes Symbol isoliert zu betrachten - wie es das Frankfurter Ordnungsamt und auch das Verwaltungsgericht offenbar meinen tun zu können.
Denn genau das halte ich für falsch.
Die Botschaft entsteht aus dem Gesamtbild. Aus den Worten. Aus den Bildern. Aus den Symbolen.
Und dieses Gesamtbild ist eindeutig: Israel wird dämonisiert. Israel wird das Recht auf Existenz abgesprochen. Gewalt gegen Israelis wird als legitimer "Widerstand" verkauft. Und es geht längst nicht nur um Israel. Diesen Fanatikern geht es ausdrücklich gegen alles und jeden, den sie als "zionistisch" bezeichnen.
Die Hamas muss dabei nicht einmal ausdrücklich genannt werden. Ihre Sprache, ihre Symbolik und ihre Narrative haben längst ihren Weg auf deutsche Straßen gefunden. Man hat gelernt, wie weit man gehen kann. Man kennt die juristischen Grenzen. Man bewegt sich bewusst an ihnen entlang. Immer gerade so weit, dass am Ende vielleicht wieder jemand sagt: Unerträglich - aber möglicherweise gerade noch nicht strafbar.
Und genau das dürfen wir nicht länger akzeptieren!
Deshalb sagen wir heute gemeinsam: ES REICHT!
Denn die Umdeutung von Terror in vermeintlich legitimen Widerstand sowie die Dämonisierung und Delegitimierung Israels sind zentrale Erscheinungsformen des modernen Antisemitismus. Und genau dem treten wir heute hier in Frankfurt entschieden entgegen!
Dazu gehört noch etwas, das ich heute ganz bewusst ansprechen möchte. Die Veranstalter der anderen Demonstration bezeichnen uns alle, die wir heute hier sind, abwertend als "Zionisten". Sie sprechen sogar von einer "zionistischen Völkermord-Versammlung".
Deshalb sage ich ihnen - und jedem, der glaubt, Zionismus sei ein Schimpfwort - ganz deutlich:
Ja, ich bin Zionist. Und ich bin stolz darauf!
Zionismus ist nichts anderes als das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung in seiner historischen Heimat. Nicht mehr. Und nicht weniger.
Nach Jahrhunderten der Verfolgung, nach Pogromen und Vertreibung und nach der Ermordung von sechs Millionen Juden im Holocaust bedeutet der jüdische Staat Schutz, Zuflucht und Sicherheit. Israel ist die Garantie dafür, dass Juden nie wieder vollkommen schutzlos der Willkür anderer ausgeliefert sind.
Und genau deshalb ist die Dämonisierung des Zionismus so gefährlich. Man behauptet, man habe nichts gegen Juden - man will nur den einzigen jüdischen Staat auf dieser Welt beseitigen. Das Selbstbestimmungsrecht wird allen möglichen Völkern zugestanden. Nur beim jüdischen Volk soll es plötzlich Rassismus, Kolonialismus oder sogar ein Verbrechen sein.
Und für uns Juden ist Israel eben nicht irgendein abstrakter Staat weit weg. Wenn irgendwann der Punkt kommt, an dem wir unsere gepackten Koffer nehmen und von hier flüchten müssen, weil die Bedrohung zu nahe kommt, dann bleiben uns nur wenige Zufluchtsorte - allen voran der Garant für unser Überleben: der demokratische Staat Israel!
Deshalb sage ich es noch einmal:
Das Existenzrecht Israels steht nicht zur Disposition!
Das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes steht nicht zur Disposition!
Und Israels Souveränität bleibt unverhandelbar!
Und ja: Ich bin Zionist. Und ich bin stolz darauf! Und ich weiß, dass ich damit heute hier nicht alleine stehe - und dafür danke ich euch!
Aber wir müssen auch darüber sprechen, was diese Entwicklung für uns ganz konkret bedeutet. Manche mögen sagen: Das sind doch nur Worte. Das sind doch nur Symbole. Aber es bleibt eben nicht immer bei Worten und Symbolen. Im vergangenen Sommer wurde ich im Frankfurter Grüneburgpark mit Farbe angegriffen. Warum? Weil ich Poster der israelischen Geiseln aufhing. Nach meiner Rückfahrt von unserer Kundgebung in Weimar anlässlich der Kufiya-Aktion in Buchenwald hatte mein Auto plötzlich keine funktionierenden Bremsen mehr. Warum, ist bis heute ungeklärt. Ich behaupte deshalb keinen Zusammenhang. Aber solche Erlebnisse machen etwas mit einem.
Und es geht längst nicht nur um mich. Tagtäglich werden Menschen aus unseren Reihen bundesweit bedroht - online und offline. Sie werden beschimpft, eingeschüchtert und angegriffen. Nur weil sie Israel verteidigen. Nur weil sie Antisemitismus benennen. Nur weil sie sich weigern, zu schweigen.
Gerade weil ich diese Gewaltparolen ernst nehme, sage ich all denen, die glauben, uns einschüchtern zu können:
Wir sind heute trotzdem hier!
Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!
Und wir werden auch morgen noch da sein!
Unsere Meinungsfreiheit und unser Demonstrationsrecht sind hohe Güter. Beides schätzen wir. Beides verteidigen wir. Aber Meinungsfreiheit darf nicht zum Schutzschild für die Verherrlichung terroristischer Gewalt werden. Und das Demonstrationsrecht darf unsere Straßen nicht zur Bühne für die Propaganda und Symbolik von Terrororganisationen machen.
Wenn unsere heutigen Gesetze dafür nicht ausreichen, dann müssen sie weiterentwickelt werden. Und die Gesetze, die wir bereits haben, müssen endlich konsequent angewendet werden.
Wir dürfen nicht erst anfangen, jüdisches Leben zu schützen, wenn aus dem Ruf nach Steinen und Gewehren tatsächlich Steine und Gewehre geworden sind!
Spätestens seit dem 7. Oktober 2023 kann niemand mehr behaupten, man wisse nicht, wohin die Verherrlichung eines vermeintlich bewaffneten "Widerstands" gegen Israelis führen kann. Wir haben gesehen, was die Hamas unter "Widerstand" versteht: Mord. Folter. Vergewaltigung. Entführung. Das Abschlachten ganzer Familien.
Und deshalb:
Politik muss handeln!
Der Gesetzgeber muss handeln!
Und bestehende Gesetze müssen konsequent angewendet werden!
Deutschland darf nicht warten, bis aus radikalen Parolen weitere konkrete Taten werden. Prävention bedeutet, vorher zu handeln - nicht hinterher Betroffenheit zu zeigen.
Und während nur wenige Meter von uns entfernt Gewalt als legitimer "Widerstand" verherrlicht wird, ist unsere Antwort eine andere: Wir sprechen von Freiheit und Demokratie, von Frieden und vom Schutz aller friedliebenden Menschen!
Sie wollen uns einschüchtern. Aber wir sind hier! Und wir werden weiter hier sein.
Und deshalb möchte ich, dass man uns heute hört - hier auf dem Opernplatz und auch wenige Meter weiter!
Gegen JEDE FORM VON ANTISEMITISMUS!
Gegen Terror! Gegen die Verherrlichung von Gewalt!
Für jüdisches Leben!
Für Israel!
Und vor allem:
ISRAELS SOUVERÄNITÄT BLEIBT UNVERHANDELBAR!
Vielen Dank. (
HC, Fotos&Videos)

 

 

 

 

KARIKATUREN & ZITATE

 

Eine Vielzahl von neuen aktuellen Karikaturen HIER

Und auch diese Woche wieder eine Vielzahl von Ergänzungen zu unserer Sammlung von Karikaturen, Zitaten, etc. Viele weitere in dem verlinkten Album [am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!]!...

 

 

 

 

VERANSTALTUNGEN

 

AKTUELLE SOLIDARITÄTSVERANSTALTUNGEN & MEHR

Nochmals zur Erinnerung: Es ist wichtig, weiter aktiv zu bleiben. Solidaritäts­ver­an­staltungen für Israel sind weiterhin wichtiger denn je. Gleiches gilt für die Kundgebungen gegen Antisemitismus, etc. In dem HIER verlinken Album posten wir immer wieder, die uns übermittelten Solidaritäts-Veranstaltungshinweise...
Danke an alle die sich hier bundesweit ständig weiter engagieren; völlig egal, ob mit einer großen oder kleinen Veranstaltung. Jedes Engagement zählt und ist enorm wichtig!
[
Das Album ist am bestens als "Feed-Ansicht" zu betrachten, um die neusten Beiträge zuerst angezeigt zu bekommen!]

 

IMMER WIEDER AKTUALISIERT: Von Euch für Euch - unser Online-Kalender

Super nützlich: Unser regelmäßig aktualisierter und weiter ergänzter Terminka­len­der. Gerade in diesen Zeiten gibt es eine große Vielfalt an Online-Veranstaltungen, Webi­na­ren, usw. Um zu helfen eine einfache Übersicht über all diese Veranstaltungen zu be­kom­men, haben wir einen Terminkalender  online gestellt, der bereits viele interessante Ver­an­stal­tungen enthält. Außerdem seid Ihr herzlich eingeladen Eure eigenen, bzw. Euch vor­lie­gen­de Veranstaltungen diesem Kalender hinzuzufügen.
Der Kalender ist ein Tool von uns für Euch - für uns alle, um uns gegenseitig zu informieren.

·         Terminkalender einsehen: HIER

·         Veranstaltung in Kalender eintragen: HIER

 

 

 

 

VIDEOS DER WOCHE

 

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·         Die Bedeutung von "Yalla Intifadah"....

 

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Viele weitere neue und interessante Videoclips ab sofort Online

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SPORT

 

Israelischer Paralympionike verteidigt seinen Titel im Quad-Doppel in Wimbledon

Der israelische Paralympics-Tennisspieler Guy Sasson und sein niederländischer Part­ner Niels Vink gewannen am Samstag den Titel im Quad-Rollstuhl-Doppel bei den Wimbledon-Meisterschaften 2026. Das Duo besiegte Sam Sam Schröder und Jin Woodman in weniger als einer Stunde mit 6:2, 6:1 und wurde damit zum zweiten Mal in Folge Sieger dieses renommierten Tur­niers. "Ich bin froh, einen wunderbaren Partner zu haben, und ich glaube, wir ergänzen uns als Duo sehr gut. Wir arbeiten einfach gut zusammen", sagte Sasson gegenüber dem israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan. "Ich habe mich vor elf Jahren bei einem Snowboardunfall verletzt, und als ich die Reha abgeschlossen hatte, suchte ich nach einem Rahmen, in dem ich mich durch Sport weiter rehabilitieren konnte. Zunächst dachte nie­mand, dass daraus etwas Professionelles auf einem organisierten und wettkampforientier­ten Niveau werden würde, auf dem ich heute bin. Es erfüllt heute mein Leben." Der Sieg in London ist Sassons sechster Grand-Slam-Titel. Der 46-jährige Sasson, der in Ramat Gan geboren und aufgewachsen ist, begann mit dem Rollstuhltennis, nachdem er bei einem Snowboardunfall in Frankreich eine Lähmung ab dem Knie erlitten hatte. Sasson ist die Nummer 3 der Welt im Quad-Einzel, während er im Doppel bereits die Nummer 2 der Welt erreicht hat. Vink ist sowohl im Quad-Einzel als auch im Quad-Doppel die Nummer 1 der Welt. (theJC) VR

 

Einige aktuelle Sportnachrichten - einschließlich der Erfolge von Team Israel

·         JÜD. ALLG. - Maccabiah: Momente, Medaillen, Menschen - Nach zwei Wochen ist das größte internationale Sportevent in Jerusalem erfolgreich zu Ende gegangen

·         Viele Berichte über die Erfolge von Team Israel SIEHE HIER

 

 

 

 

ISRAELTAG 2026

 

 


JETZT ERST RECHT! - ISRAELTAG 2026
Warum auch Ihr 2026
einen Israeltag veranstalten solltet
:
Um ein deutliches Zeichen zu setzen
- NIE WIEDER IST JETZT!!! -

 


Wenn die letzten 2 Jahre eines unmissverständlich gezeigt haben, dann dies:
Jetzt ist der Moment, Haltung zu zeigen. Jetzt ist der Moment, sichtbar zu werden. Jetzt ist der Moment für einen Israeltag.

Jetzt ist die Zeit, ein kraftvolles Zeichen der Solidarität mit Israel zu setzen.
Jetzt ist die Zeit, den Opfern der brutalen Massaker der Hamas zu gedenken.
Jetzt ist die Zeit, das deutsch-israelische Verhältnis, Freundschaft und enge Verbundenheit sichtbar auf unseren Straßen zu feiern.
Und jetzt ist die Zeit, den Hassdemonstrationen und dem täglichen Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten.

Deshalb laden wir Euch ein:
Beginnt jetzt mit der Planung Eures Israeltags 2026!

Der jüdische Staat wird 2026 gerade einmal 78 Jahre alt - und steht dennoch permanent unter Bedrohung. Umso mehr ist es unsere gemeinsame Aufgabe, Israel nicht nur zu verteidigen, sondern sichtbar zu feiern - kraftvoller denn je.

Der offizielle Israeltag 2026 fand am 14. Mai 2026 statt.
Doch auch in diesem Jahr gilt: Dieses Datum ist keine Pflichtvorgabe.
Wie bereits zuvor werden bundesweit über das gesamte Jahr hinweg Israeltage organisiert - groß und klein, laut und leise, festlich und würdevoll.
Seid Ihr 2026 auch noch dabei?

Gerade angesichts des langen Krieges und der verzerrten Darstellung Israels in der Öffentlichkeit ist es wichtiger denn je, ein vielfältiges, sichtbares Zeichen der Solidarität in unsere Innenstädte zu tragen - ob als Festival, Infostand, Mahnwache, Kultur­ver­an­stal­tung oder individuelle Aktion. Jede Form zählt. Jede Stimme zählt. Jede Stadt zählt.

Wir sind offen für Eure Ideen und unterstützen Euch aktiv!

+ Israeltag@il-israel.org

Hier erhaltet Ihr unser aktualisiertes Organisationshandbuch 2026 für Israeltage mit:

·         konkreten Handlungsempfehlungen

  • Ideen & Konzepten
  • Textvorlagen
  • Erfahrungswerten

·         direkter Beratung und Unterstützung

Bitte informiert uns auch über bereits geplante Israeltage oder andere Solidaritätsveranstaltungen - Gemeinsam machen wir Engagement sichtbar.

Ø  Israel braucht Euch. Die Öffentlichkeit braucht klare Zeichen.
Und jetzt ist der richtige Moment.

Plant einen Israeltag 2026. Setzt ein Zeichen. Jetzt erst recht!


Eine Übersicht der stattfindenden Israeltage,
sowie weitere Informationen finden Sie hier:
www.Israeltag.de

#ISRAELTAG2026
#NiewiederIstJetzt

Ein Bild, das ClipArt enthält.Automatisch generierte Beschreibung

 

DIE 2026 GruSSworte der bundesweiten SchirmherreN

 

Video Grußwort von SE Botschafter Ron Prosor zum Israeltag 2026

·        

 

Schriftliches Grußwort von SE Botschafter Ron Prosor (2026)

·         Siehe HIER

 

Schriftliches Grußwort von Dr. Josef Schuster (2026)

·         Siehe  HIER

 

Weitere Informationen zu den Israeltagen hier:

Ø  www.Israeltag.de

 

 

 

 

IN EIGENER SACHE

 

Wir sind auf jede Spende angewiesen!

Ohne Spenden können wir nicht überleben. Und auch wenn wir so kostengünstig arbeiten, wie irgendwie möglich, gibt es doch unver­meidbare Kosten. In diesem Sinne müssen wir einmal mehr an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzu­decken. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO: ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank München,
IBAN: 
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Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!


 

ILI fördern und relevantes Buch erhalten...

Ab 10 EUR pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.).
Oder: die wissenschaftliche Biographie
"Es gibt kein Himmelreich auf Erden" - Heinrich Margulies - ein säkularer Zionist, Vera Regine Röhl, Würzburg 2014.
ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.


 

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Von unseren Kollegen von Honestly Concerned zu Verfügung gestellt für Eure Solidaritätsveranstaltungen, Demos und mehr - einfach downloaden, oder direkt bestellen: Poster, Aufkleber, Auszüge aus der Hamas Charta auf Deutsch, die HaTikva, sowie diverse Flyer mit Hintergrundinformationen zu den Themen Antisemitismus, Medien und Nahostkonflikt, plus natürlich unsere PaperCaps, Pins, Bring-Them-Home-Merchandise und vieles mehr...

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Helfer / Praktikanten gesucht...

Wir suchen immer wieder nach zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern und Re­dak­teuren für die ILI News und unsere Internet-Auftritte, nach Modera­to­ren für unsere Facebook Gruppen, für unsere Buchhaltung und ggf. für Ver­an­staltungen. Bei Interesse, schickt bitte eine E-Mail an office@il-israel.org. Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!

 

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wie auch TikTok. Über Euren "Besuch" und Feedback freuen wir uns!

 

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BILD(ER) DER WOCHE

Bitte schickt uns Eure Aufnahmen: Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.

 

Frankfurt: Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus - Israels Souveränität bleibt unverhandelbar"

 

10.7. - Tag der Solidarität mit Israel und Juden in Berlin

 

 

 

Sacha

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