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04. Oktober 2020



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Fünf schwer erkrankte COVID-Patienten erholen sich nach Behandlung mit Allocetra
  • Neues Gerät sagt epileptische Anfälle eine Stunde voraus
  • Spontane Fehlgeburt kann mit dem Geruch des Vaters zusammenhängen
  • Internationaler Preis Women4Climate
  • Beschleunigungsmodule für digitale Transformation
  • Israel Aerospace Industries eröffnet Cyber-Akademie in Bosnien
  • 5G-Netzwerk in Israel gestartet
ARCHÄOLOGIE
  • Forschung wirft neues Licht auf biblische Maßeinheit
  • Antikes Tauchbad neben neue Mikwe transportiert
  • Kanaanitischer Palast wohl durch Erdbeben zerstört
TOURISMUS
  • "Mama, ich habe es nach Jerusalem geschafft!"
WIRTSCHAFT
  • Tel Aviv Uni belegt in internationalen Unternehmer-Rankings Platz 8
  • 133.000 Israelis schon zum 2. Mal arbeitslos
  • TELEFUNKEN RACOMS firmiert zukünftig als Elbit Systems Deutschland
  • Israelische Cyber-Sicherheitsfirma odix schließt sich Microsoft an
  • US-Riese Cisco kauft israelisches Startup Portshift
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • "Hallo mein Freund" Israelischer und emiratischer Sänger im Duett
  • Nr.5 in Kreativität: Tel Aviv
  • Bitternote mit Brandy
  • Kein Ende des Lockdowns nach den Feiertagen
  • 40% der neuen Virusfälle sind ultraorthodox, viele über 60 Jahre
  • YAHALOM-EINHEIT der Israelischen Verteidigungs-Armee
  • "Gabriel" - Israels See-zu-Meer-Rakete erfolgreich verbessert
POLITIK
  • Mossad-Chef besucht Bahrain zum ersten Mal offen und trifft sich mit Sicherheitschefs
  • "Freundeskreis Israel" im Landtag Thüringen konstituiert
  • Israels Iron Dome an die US-Armee ausgeliefert
  • Aserbaidschan nutzt israelische Drohnen
  • Hamas und Fatah einigen sich auf Wahlen in palästinensischen Gebieten...
  • ...oder doch nicht, sagt die Hamas
  • Palästinenser auf Konfrontationskurs mit Arabischer Liga
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Die folgenreiche Erfindung des palästinensischen Volkes
  • "Jerusalem ist unsere Stadt"
  • Twitter zensiert Kritik an Antisemitismus
  • Geheimes Raketendepot der Hisbollah in Beirut
  • Raketenfabrik notdürftig getarnt
  • Was versucht die Hisbollah sonst noch in Beirut zu verstecken?
MYTHEN UND FAKTEN
  • Hat Ariel Scharons Besuch auf dem Tempelberg die 2. Intifada ausgelöst?
KOMMENTAR(E) DER WOCHE
  • Sukkot unter Corona - Leben in einer fragilen Welt
  • KOMMENTAR VON SACHA STAWSKI: Wir haben es satt
  • UND NOCH EIN PERSÖNLICHER KOMMENTAR VON SACHA STAWSKI zum Thema Corona...

SPORT
  • Israelischer Fußballer wechselt in die Emirate
  • Alba Berlin spielt bei Maccabi Tel Aviv
VERANSTALTUNGEN
  • STÄNDIG AKTUALISIERT: Von Euch für Euch - unser Online-Kalender

IN EIGENER SACHE ...
  • Chag Sukkot Sameach
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Webshop
BILDER DER WOCHE
  • Haifa Impressionen...
  • Postkartensammlung der Hebräischen Universität




Die ILI News bieten einen Überblick über wichtige aktuelle Nachrichten aus und über Israel. Weitere Informationen zu den einzelnen Themen sind über die Web-Links am Ende der jeweiligen Meldungen zu finden.




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Fünf schwer erkrankte COVID-Patienten erholen sich nach Behandlung mit Allocetra
Das israelische Immuntherapieunternehmen Enlivex Therapeutics teilte mit, dass sich fünf COVID-19-Patienten in kritischem Zustand innerhalb weniger Tage nach Erhalt der Allocetra-Behandlung des Unternehmens im Hadassah Ein Kerem Hospital in Jerusalem von der Krankheit erholt haben. In der
klinischen Studie wurden drei Patienten in schwerem Zustand 5,5 Tage nach Erhalt der Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen, und zwei weitere Patienten in kritischem Zustand konnten nach 8,5 Tagen nach Hause. Sie alle wurden bei ihrer Entlassung negativ auf das Coronavirus getestet. Allocetra behandelt die Überreaktion des Immunsystems und die Entzündungsreaktion, die als Zytokinsturm bezeichnet wird. Das Phänomen kann schwere Angriffe des Immunsystems auf die körpereigenen Organe verursachen, was zu Organversagen und manchmal zum Tod führen kann. Allocetra nutzt die körpereigenen Regulationsmechanismen, um den Sturm einzudämmen, ohne das Immunsystem zu beeinträchtigen. Die Behandlung infundiert Milliarden von frühen apoptotischen Zellen in den Blutkreislauf. Makrophagen und dendritische Zellen, die Ersthelfer des Körpers, ernähren sich von diesen apoptotischen Zellen, setzen weniger Zytokin-Alarmsignale frei und beruhigen den Sturm. [ Anm. d, Red: In der Apoptose rundet sich die Zelle ab und schrumpft; die DNS wird systematisch abgebaut. Es handelt sich nicht um den passiven kollektiven Zelltod der Nekrose, sondern um die aktive Selbstzerstörung der Einzelzelle, wie Z.B. bei der Verwandlung der Kaulquappe zum Frosch.] (wallstreet, timesofisrael) EL

Neues Gerät sagt epileptische Anfälle eine Stunde voraus
Forscher der Ben-Gurion-Universität des Negev haben mit "Epiness" den Prototyp eines tragbaren Geräts entwickelt, das basierend auf Algorithmen für maschinelles Lernen eine Stunde vor einem Anfall eine Vorwarnung generiert. Das Gerät wurde für die weitere Entwicklung und Vermarktung an NeuroHelp lizenziert, ein Startup-Unternehmen, das von BGUs Technologietransferunternehmen BGN Technologies und Dr. Oren Shriki von der Abteilung für Gehirn- und Kognitionswissenschaften der Universität, die als wissenschaftlicher Gründer fungiert, gegründet wurde. Klinische Studien sind noch in diesem Jahr geplant. (israel21c) EL

Spontane Fehlgeburt kann mit dem Geruch des Vaters zusammenhängen
Der Körpergeruch ihrer Partner könnte laut einer neuen Studie des neurobiologischen Labors von Prof. Noam Sobel am Weizmann Institute of Science in Israel das Problem für Frauen sein, die an unerklärlichem wiederholtem Schwangerschaftsverlust (uRPL) leiden. Die am 29. September in eLife veröffentlichte Studie ergab, dass Frauen mit uRPL männlichen Körpergeruch - insbesondere den ihres Ehepartners - anders verarbeiten als andere Frauen. Das Verständnis des olfaktorischen Zusammenhangs könnte zu einer neuen Suche nach den Ursachen für ungeklärte spontane Fehlgeburten führen. (israel21c) EL

Internationaler Preis Women4Climate
Anai Green ist eine von vier Gewinnerinnen des internationalen Wettbewerbs »Women4Climate«. Die Israelin designte einen Stoff für den Außenbereich, der tagsüber Schatten spendet und in der Dunkelheit durch eingebettete Solarzellen Licht gibt. »Lumiweave« wird als Pilotprojekt in Greens Heimatstadt Tel Aviv installiert. Die Metropole ist Gastgeber von »C40 Cities«. Dabei kommen mehr als 90 Städte weltweit zusammen. (twitter, nocamels) EL

Beschleunigungsmodule für digitale Transformation
Der führende Hersteller von KI-Chips Hailo kündigte die Einführung seiner M.2- und Mini-PCIe-Hochleistungs-KI-Beschleunigungsmodule zur Unterstützung von Edge-Geräten an. Die Module mit integriertem Hailo-8TM Prozessor ermöglichen so in vielen Bereichen eine digitale Transformation: Smart Cities, intelligenter Einzelhandel, Industrie 4.0, Smart Home und vieles mehr. (presseportal) KR

Israel Aerospace Industries eröffnet Cyber-Akademie in Bosnien
Israel Aerospace Industries (IAI) wird in Bosnien und Herzegowina eine Cyber-Akademie eröffnen und gab bekannt, dass es ein Kooperationsabkommen mit dem bosnischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft abgeschlossen hat. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Cyber-Experten der ELTA-Gruppe des IAI und der IAI-Tochtergesellschaft in Singapur, Custodio Technologies, Online-Fernschulungen zu TAME Range, dem Cybersimulator und -trainer des IAI, anbieten. Die Akademie soll den Studenten Instrumente an die Hand geben, die das Bewusstsein und die Fähigkeit verbessern, Cyber-Ereignisse und ihre Quellen zu identifizieren sowie die Prozesse des Cyber-Krisenmanagements zu überwachen. (algemeiner) TS

5G-Netzwerk in Israel gestartet
Kommunikationsminister Yoaz Hendel erteilte den Unternehmen Pelephone, Partner und Hot Mobile Lizenzen für den Betrieb von Frequenzen auf Basis der Technologie der fünften Generation in Israel. Pelephone hat den 5G-Dienst bereits an rund 250 Standorten aktiviert. (jpost, israelheute) KR



Forschung wirft neues Licht auf biblische Maßeinheit
Seit Jahrhunderten diskutieren jüdische Gelehrte über die Maßeinheit "tefach". Das Standardwörterbuch für das biblische Hebräisch und Aramäisch von Wilhelm Gesenius gibt als Übersetzung "Handbreite" an. Doch wie viele
Foto: Hebräische Universität
Zentimeter das Maß umfasste, war damit noch nicht geklärt. Das versuchen nun drei israelische Institute. In Otal Haruschs Forschung ging es um Lagerkrüge des Königreichs Juda aus dem 8. bis 7. Jahrhundert. Avschalom Karasik untersuchte Krüge des Nordreiches Israel aus dem 9. vorchristlichen Jahrhundert. Schnell wurde beiden klar, dass die inneren Durchmesser der Keramik kaum voneinander abwichen. Usi Smilanski vom Weizmann-Institut schloss sich dem Projekt an. Die Wissenschaftler verglichen ihre Ergebnisse mit Krügen aus Juda des 10. Jhd. Auch hier stimmte der Innendurchmesser mit dem der anderen Gefäße überein. Die rabbinischen Debatten sind keinesfalls hypothetisch. Die Größe der Laubhütte wird mit "tefach" bestimmt. In der Bibel geht es um den Tisch für die Schaubrote im Stiftszelt. So sehr sich auch die äußere Form der Tonkrüge im Laufe der Eisenzeit veränderte - der innere Durchmesser betrug über 350 Jahre hinweg 8,85 bis 8,97 cm. Das entspricht der Breite einer durchschnittlichen Männerhand. (israelnetz) TS

Antikes Tauchbad neben neue Mikwe transportiert
Ein Tauchbad aus der Römerzeit ist erfolgreich in den Kibbutz Channaton in Nordisrael transportiert worden. Straßenarbeiter hatten die Mikwe im Sommer in der Nähe des Ortes entdeckt. Der Transport des 47 Tonnen schweren Bads nahm zwei Wochen in Anspruch. Einwohner von Channaton hatten für das Projekt umgerechnet EUR 64.000 Spenden gesammelt. Mit der Aufstellung des Fundstücks in der Nähe der aktuellen Mikwe des Ortes wollen sie es für die Nachwelt erhalten. (israelnetz, algemeiner) TS

Kanaanitischer Palast wohl durch Erdbeben zerstört
Tel Kabri, ein 75 Morgen großes Gelände im westlichen Galiläa, war jahrhundertelang von den Kanaaniten besetzt. Dann, um 1900-1700 v. Chr., wurden der Palast und die Stadt verlassen. Forscher kamen jetzt zu dem Schluss, dass höchstwahrscheinlich ein Erdbeben dafür verantwortlich war. Man fand verzogene Gipsböden, verschobene Wände und Lehmziegel, die von Wänden und Decken in Räume stürzten und Gläser begruben. Der Palast in Tel Kabri war aufwendig im ägäischen Stil dekoriert worden. Maurer, Bildhauer und andere Kunsthandwerker aus dem minoischen Kreta - oder inspiriert von früheren Reisen zur Arbeit an den Palästen der Insel - brachten diesen Stil in die Fresken ein, die in den Ruinen von Tel Kabri ausgegraben wurden. (biblicalarchaeology) TS




"Mama, ich habe es nach Jerusalem geschafft!"
Der britische Sammler David Pearlman hat die weltgrößte Sammlung von Postkarten aus dem Heiligen Land zusammengetragen. Für den Historiker stellen Postkarten aus dem Heiligen Land aus dem 19. und 20. Jahrhundert ein unschätzbares Fenster in die moderne Geschichte des Landes Israel dar, das praktisch jeden Lebensbereich abdeckt: Religion, Architektur, Mode, soziale Sitten, historische Ereignisse, Kunst, Politik und Reisen. Über sechzig Jahre lang hat Pearlman - tagsüber als Buchhalter und nachts als Sammler - Auktionshäuser, Privatsammlungen und Nachlassverkäufe durchstreift, um seine Sammlung
Hebräische Universität
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Hebräischen Universität Jerusalem.

"Postkarten aus Palästina" zusammenzustellen. Sie ist mit 130.000 Postkarten die weltweit größte ihrer Art. Die Sammlung dokumentiert die Geschichte Israels, von der osmanischen Zeit und dem britischen Mandat bis zu den frühen Pionieren, vom Sechstagekrieg bis ins frühe 21. Jahrhundert. Sie dokumentiert historische Ereignisse von General Allenbys Besuch in Jerusalem 1917 und Lord Balfours Teilnahme an der feierlichen Eröffnung der Hebräischen Universität 1925 bis hin zur Gründung des Staates Israel und der Entstehung neuer Städte wie Tel Aviv. Seine Postkarten hat er nun der Hebräischen Universität vermacht. (israelnetz) TS




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Tel Aviv Uni belegt in internationalen Unternehmer-Rankings Platz 8
Die Universität Tel Aviv ist in einem internationalen Index der Finanzplattform PitchBook von Unternehmern für das Jahr 2020 weltweit an 8. Stelle und außerhalb der USA an 1. Stelle eingestuft worden. Der PitchBook-Index betrachtet Universitäten weltweit nach der Anzahl ihrer Absolventen, die Unternehmer werden. Insgesamt 807 BA-Absolventen der TAU haben 673 Unternehmen gegründet und insgesamt USD 16,1 Mrd. an Kapital aufgenommen. Mittlerweile belegt das Technion-Israel Institute of Technology Rang 12, die Hebräische Universität Jerusalem Rang 32 und die Ben-Gurion-Universität des Negev Rang 46. (timesofisrael, israelhayom) TS

133.000 Israelis schon zum 2. Mal arbeitslos
Am Dienstag meldeten sich 14.723 Menschen arbeitslos, womit die Gesamtzahl der Israelis, die inmitten des pandemiebedingten Abschwungs nun auf Arbeitssuche sind, auf 909.460 gestiegen ist. Davon sind derzeit mindestens 573.000 auf unbestimmte Zeit unbezahlt von Arbeitgebern beurlaubt. Allein in den vergangenen zwei Wochen haben 178.000 Israelis Arbeitslosenunterstützung beantragt. Drei Viertel von ihnen, 133.000, taten dies zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie im März, so die Zahlen des Arbeitsministeriums. (audiatur) KR

TELEFUNKEN RACOMS firmiert zukünftig als Elbit Systems Deutschland
Die 100% deutsche Tochtergesellschaft TELEFUNKEN RACOMS firmiert nun als Elbit Systems Deutschland GmbH & Co. KG. Durch das stetige Wachstum wurde das Angebot und Know-How in Ulm um eine Reihe von Technologien von Elbit Systems erweitert, darunter Bereiche wie Optronik, elektronische Kampfführung, gerichtete Infrarot-Gegenmaßnahmen, Software Defined Radio, Cyber-Sicherheit, unbemannte Systeme, Führungssysteme. Bezalel (Butzi) Machlis, Vorstandsvorsitzender und CEO von Elbit Systems, erklärt: "Deutschland ist ein wichtiger Markt für Elbit Systems. Seit über einem Jahrzehnt sind wir in Deutschland präsent und Stolz darauf, die Bundeswehr unterstützen zu können. Wir arbeiten konsequent am weiteren Aufbau unserer Entwicklungskapazitäten und fördern die Kooperation mit lokalen Firmen." (elbitsystems) TS

Israelische Cyber-Sicherheitsfirma odix schließt sich Microsoft an
Die israelische Cyber-Sicherheitsfirma odix hat sich offiziell dem Programm der Microsoft Intelligent Security Association (MISA) angeschlossen. odix wurde von MISA nominiert, weil sie ihr kürzlich eingeführtes Produkt, FileWall, in den Microsoft Azure Sentinel integriert hat. FileWall ist eine Sicherheitsanwendung für die 365 Mailboxen von Microsoft und enthält jetzt Berichtsfunktionen für den Azure Sentinel. Die Microsoft Intelligent Security Association wurde 2018 gegründet, um Cybersicherheitsunternehmen eine Gemeinschaft zu bieten, in der sie zusammenarbeiten und ihre Technologien besser mit Microsoft-Sicherheitsprodukten integrieren können. (israelhayom) TS

US-Riese Cisco kauft israelisches Startup Portshift
Cisco Systems Inc., US-amerikanischer Hersteller von Netzwerksoftware und -hardware, gab bekannt, dass das in Tel Aviv ansässige Startup Portshift, ein Hersteller von Anwendungssicherheitslösungen, übernommen wurde. "Heutzutage ist der Anwendungssicherheitsbereich stark fragmentiert, da viele Anbieter nur einen Teil des Problems ansprechen", schrieb Liz Centoni von Cisco im Blogpost. "Das Portshift-Team baut Funktionen auf, die einen großen Teil des Lebenszyklus der Cloud-nativen Anwendung abdecken." (timesofisrael) EL



"Hallo mein Freund" Israelischer und emiratischer Sänger im Duett
Ein Duett mit dem israelischen Elkana Martziano und Walid Aljassim aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem passenden Titel "Hallo, mein Freund" ist der neueste Hit des Herbstes. Martziano ist der Gewinner der dritten Staffel der israelischen Version von The Voice. Aljassim hat eine große
Fangemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo er die Stimme hinter vielen der beliebtesten Musiknummern des Landes ist. Das Lied, das von den israelischen Schlagerkomponisten Doron Medalie (Sein Lied "Toy" ist das Lied, das von der israelischen Sängerin Netta aufgenommen wurde und den Eurovision Song Contest 2018 gewann) und dem Produzenten Henree geschrieben wurde, ist auf Hebräisch, Arabisch und Englisch. Das Video unter der Regie von Uzi George wurde teilweise in Israel und teilweise in Dubai gefilmt. (israelhayom, YouTube) TS

Nr.5 in Kreativität: Tel Aviv
"Auf einem Planeten voller Schönheit und Vielfalt ist es nicht schwer, in einigen der bemerkenswertesten Städte der Welt Kreativität und Inspiration zu finden. Wir wollten herausfinden, welche Stadt am kreativsten ist, und haben uns daher eine Auswahl inspirierender Faktoren angesehen, wie die Anzahl der Kunstgalerien, die Popularität der Straßenkunst und sogar die Heimatstädte einiger der größten Musikkünstler der Welt." Paris, Barcelona, Dublin, London, Tel- Aviv. Ein Ranking zum Träumen für die Zeit nach der Pandemie. (inkifi) EL

Bitternote mit Brandy
Von herber Süße ist sie. Ihre Perfektion besteht in Rauheit, Bitternoten und länglichen Kerben in einer wulstigen Schale. Verführerisch klingt das nicht, und doch gilt sie als Paradiesapfel: die Zitrusfrucht Etrog, die ihren Charme erst auf den zweiten Blick entfaltet. Neben Palmwedel, Myrtenzweig und Bachweidenruten ist die Zitronatzitrone das vierte Gewächs im Feststrauß zu Sukkot. Gal Ben Moshe ist sie vertraut. In seinem Sternerestaurant entlockt er der traditionellen Zitrusfrucht Etrog neue Facetten. Der in Tel Aviv aufgewachsene Koch, 2020 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, bietet Etrog in seinem Charlottenburger Restaurant »Prism« facettenreich dar. Die Frucht wird eingelegt wie klassische marokkanische Salzzitronen, die je nach Gusto mit Zimt, Lorbeer oder Koriandersamen verfeinert werden. (Jüd.Allg.) EL

Kein Ende des Lockdowns nach den Feiertagen
Der zweite Lockdown in Israel wird vermutlich auch nach dem Ende der jüdischen Feiertage in zehn Tagen weiter anhalten. Israel werde nicht seinen Fehler wiederholen und die Anti-Covid-19-Maßnahmen verfrüht lockern, sagte Gesundheitsminister Juli Edelstein dem Sender "Kan Bet". Der am 18. September in Kraft getretene Lockdown könne angesichts der Infektionszahlen nicht wie zunächst geplant nach drei Wochen aufgehoben werden, so Edelstein. Ferner werde die Lockerung der Einschränkungen schrittweise erfolgen. (kathpress) TS

40% der neuen Virusfälle sind ultraorthodox, viele über 60 Jahre
40% aller neuen Coronavirus-Infektionen entstehen in ultraorthodoxen oder Haredi-Gemeinschaften, obwohl die Gemeinde nur etwa 12% der Bevölkerung ausmacht, sagte der Corona-Virus-Zar Gamzu in einer Pressekonferenz. Der Anstieg bei älteren Bürgern bereitet ihm Sorgen. Zum ersten Mal haben Israels tägliche Todesfälle durch Coronaviren pro Kopf die der Vereinigten Staaten übertroffen, teilte eine militärische Task Force mit. Und die Zahl der gemeldeten Fälle ist die höchste der Welt. (timesofisrael) EL

YAHALOM-EINHEIT der Israelischen Verteidigungs-Armee
Yahalom ist die höchste technische Autorität der israelischen Verteidigungsarmee. Die Einheit verfügt über ein breites Spektrum an Aufgaben, darunter spezielle technische Missionen und der Umgang mit Sprengstoffen. Vor allem jedoch kümmert sich
diese Spezial-Einheit um die Deaktivierung feindlicher Tunnel, die an fast allen Grenzen Israels ein ernsthaftes Problem darstellen. 32 terroristische Tunnel konnte diese Einheit schon aufspüren und neutralisieren und somit unzählige Menschenleben retten. (israelheute) KR

"Gabriel" - Israels See-zu-Meer-Rakete erfolgreich verbessert
Die israelische Marine und das Verteidigungsministerium testeten Anfang des Monats eine neue See-zu-Meer-Rakete vor der israelischen Küste und ebneten damit den Weg für ihren vollen Einsatz auf Marine-Korvetten. "Das neue
Raketensystem verfügt über genauere Angriffsmöglichkeiten, die Fähigkeit, größere Entfernungen zu erreichen, eine verbesserte Angriffsflexibilität und ist besser in der Lage, mit den fortgeschrittenen Bedrohungen umzugehen ", sagte die IDF. (worldisraelnews) EL



Mossad-Chef besucht Bahrain zum ersten Mal offen und trifft sich mit Sicherheitschefs
Yossi Cohen, Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, traf sich mit den bahrainischen Sicherheitschefs Generalleutnant Adel bin Khalifa Al-Fadil und Scheich Ahmed bin Abdulaziz Al Khalifa. Es war Cohens erster offizieller Bahrain- Besuch seit der Unterzeichnung des Durchbruch-Normalisierungspakts. Cohen wurde als Schlüsselfigur bei der Erreichung der Normalisierungsabkommen mit Abu Dhabi und Manama genannt, die bei einer festlichen Zeremonie im Weißen Haus unterzeichnet wurden. Berichten zufolge pendelte er in den letzten Jahren auf zahlreichen "Schleichreisen" in die Golfstaaten, um engere geheime Beziehungen zu arabischen Nationen aufzubauen. (timesofisrael) EL

"Freundeskreis Israel" im Landtag Thüringen konstituiert
Thüringen will seine parlamentarischen Beziehungen zu Israel vertiefen. Dazu konstituierte sich der "Freundeskreis Israel" des Thüringer Landtags. Dem Gremium unter Vorsitz der Linke-Abgeordneten Katharina König-Preuss und des CDU-Abgeordneten Andreas Bühl gehörten 25 Abgeordnete aus allen sechs Fraktionen an. Gerade in Thüringen bestehe unter anderem mit dem ehemaligen NS-Konzentrationslager Buchenwald eine besondere Verpflichtung, die Erinnerung an den Holocaust aufrecht zu erhalten, hieß es. Das jetzt etablierte Gremium ist neben dem "Freundeskreis Kaliningrad" der zweite Freundeskreis des Landtages. (rtl) TS

Israels Iron Dome an die US-Armee ausgeliefert
Die Israel Missile Defense Organization (IMDO) im Directorate of Defense R&D (DDR&D) des israelischen Verteidigungsministeriums lieferte die erste von zwei Batterien des Iron Dome Defense System an die US-Armee. Bei dieser Gelegenheit fand eine symbolische Veranstaltung im Beisein des israelischen Verteidigungsministers Benny Gantz und des Wirtschaftsministers Amir Peretz statt. (audiatur) KR

Aserbaidschan nutzt israelische Drohnen
Israel ist durch Waffenlieferungen an Aserbaidschan indirekt an dem aktuell eskalierten Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan beteiligt. In dem Kampf um die Region Bergkarabach setzt Aserbaidschan israelische Kampfdrohnen gegen Armenien ein. Das sagte ein Berater des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, Hikmet Hajiyev, der Nachrichtenseite "Axios". Bereits im Juli hatte Armenien davon gesprochen, Drohnen aus israelischer Herstellung abgeschossen zu haben. Aserbaidschan erhält 60 Prozent seiner Waffen aus Israel. Zudem ist der jüdische Staat auch in die Ausbildung von Einsatztruppen und Personenschützern involviert. Im Gegenzug erhält Israel große Teile seines Öls aus Aserbaidschan. Für Israel ist Aserbaidschan ein Partner gegen den Iran, der im Süden an die frühere Sowjetrepublik angrenzt. In einem weiteren Konflikt geht es um Energiequellen im Kaspischen Meer. Die Unterstützung für Aserbaidschan bedeutet auf der anderen Seite ein Problem für die Beziehungen zu Armenien, die sich eigentlich bessern. Erst im September 2019 hatte das Land angekündigt, eine Botschaft in Israel zu eröffnen. [Anm. d.Red: Auch die Rolle des Iran ist dabei ausgesprochen vielschichtig, sagen israelische Beobachter. Siehe auch Dr. Raz Zimt HIER. Zimmt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an dem auf Iran spezialisierten Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS).] (israelnetz) TS

Hamas und Fatah einigen sich auf Wahlen in palästinensischen Gebieten...
Nach beinahe 15 Jahren könnte es in den Palästinensergebieten erstmals wieder Wahlen geben. Die beiden rivalisierenden Fraktionen der Fatah im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen hätten sich darauf geeinigt, "binnen sechs Monaten" Parlaments- und Präsidentschaftswahlen abzuhalten. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Hamas-Anführer Ismail Hanijeh hätten sich auf diesen Schritt verständigt, hieß es. (qantara) TS

...oder doch nicht, sagt die Hamas
Die Hamas bestritt, mit ihren Rivalen der Fatah eine Einigung über Neuwahlen für die Präsidentschaft und das Parlament der Palästinensischen Autonomiebehörde, den Palästinensischen Legislativrat, erzielt zu haben. Die Ablehnung erfolgte einen Tag, nachdem PA-Präsident Mahmoud Abbas der Generalversammlung der Vereinten Nationen versprochen hatte, diese Wahlen abzuhalten. (jpost) EL

Palästinenser auf Konfrontationskurs mit Arabischer Liga
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter ihrem Langzeitchef Mahmud Abbas wird nicht, wie eigentlich geplant, für den Zeitraum der nächsten sechs Monaten den Vorsitz der Arabischen Liga übernehmen. Damit will Abbas seinen Protest gegen den Frieden zum Ausdruck bringen, den die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain mit Israel geschlossen haben. Aus den arabischen Staaten wird vielfach Kritik laut an der andauernden Protesthaltung. (mena, worldisraelnews) KR



Die folgenreiche Erfindung des palästinensischen Volkes
Obgleich sie nicht einmal einen ausgerufenen und von der UNO anerkannten Staat besitzen, sind die Palästinenser heute ein privilegiertes Volk, mit weltweit einzigartigen Rechten. Weil sie sich ausschließlich über ihren Flüchtlingsstatus definieren, dürfen sie auch als einziges Volk der Geschichte diesen Status vererben. Und zwar ausdrücklich auch an Adoptivkinder. Ein Volk ohne eigene Tradition, ohne eigene Kultur, einzig geschaffen, um genau den geografischen Raum einzunehmen, der von Israel besetzt ist. In Ramallah haben die Palästinenser ein riesiges Museum ihrer Geschichte errichtet. Noch steht es ziemlich leer und niemand weiß, womit es gefüllt werden sollte. Denn ausgerechnet im geschichtsträchtigen Heiligen Land, wo fast jeder Spatenstich uralte Funde hervorbringt, haben die Archäologen noch nie eine Scherbe oder Münze ausgegraben, die den "Palästinensern" hätte zugeordnet werden können. Farbenfroh und fantasievoll bedient sich die Heldenlegende dieses neuen Volkes stattdessen aller alten Geschichten des Judentums. (audiatur) EL

"Jerusalem ist unsere Stadt"
Der türkische Präsident verkündete im Parlament, dass Jerusalem zur Türkei gehört, und bezog sich dabei auf die frühere Kontrolle des Osmanischen Reiches über die Stadt. Außerdem erklärte er, das palästinensische Volk habe "seit Tausenden von Jahren" in der Hauptstadt gelebt. Das israelische Außenministerium lehnte es ab, sich zu Erdogans Rede zu äußern. (HC, timesofisrael) EL


Twitter zensiert Kritik an Antisemitismus
Auf Twitter wurde von einem Menschen, der sich Kairo nennt, ein Bild gepostet, auf dem gezeigt wird, wie in nur einem Zwischenschritt aus Adolf Hitler der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird. Die Organisation Mena

teilte daraufhin dieses Bild mit einer deutlichen Kritik: "Wir würden es eher antisemitische Fotocollage nennen." Twitter hat nun beschlossen, die Kritik von Mena Watch den deutschen Nutzerinnen und Nutzern vorzuenthalten und erklärt zu der Entscheidung: ("Dieser Tweet von @MENA_WATCH wurde in Deutschland aufgrund lokaler Gesetze zurückgehalten.") Das originale Bild, das Mena Watch kritisiert hatte, konnte zu der Zeit, da Twitter den Tweet mit der Kritik bereits unzugänglich gemacht hatte, in Deutschland nach wie vor abgerufen werden. (mena) KR

Geheimes Raketendepot der Hisbollah in Beirut
In seiner Videoansprache an die UNO-Generalversammlung sagte Netanyahu, dass es geheimdienstliche Beweise dafür gebe, dass die Hisbollah im Beiruter Wohnquartier Janah ein geheimes Raketendepot errichtet habe. Netanyahu legte diese Beweise auch gleich vor und forderte die libanesische Regierung auf, die für das Depot verwendeten Lagerhäuser abreißen zu lassen. Das Lager der mit Israel verfeindeten Hisbollah befände sich in unmittelbarer Nähe zu einem Gasunternehmen und einer Tankstelle. Zudem sei auch der Flughafen von Beirut ganz in der Nähe. (tachles, TimesofIsrael, YouTube, FB) KR




IDF: "It's time for the world to stand up against the use of human shields by Hezbollah." (FB)

Raketenfabrik notdürftig getarnt
Der Libanon dementierte Netanjahus Darstellung und führte Journalisten in das Areal, um den zivilen Charakter der Anlage zu beweisen. Das israelische Militär identifizierte daraufhin anhand von Filmmaterial des mit der Hisbollah verbundenen Fernsehsenders al-Mayadeen die

Ausrüstung in der Fabrik und erklärte, wie jedes Stück zur Herstellung von Raketen verwendet werden kann. Laut IDF wird eine im Bildmaterial gezeigte Falzmaschine zum Bearbeiten von Stahl verwendet, bevor daraus Motorgehäuse, Sprengköpfe und Navigationsteile hergestellt werden können. Mit den verschiedenen Schneidemaschinen werden Stabilisierungsrippen, Motorgehäuse und Sprengköpfe hergestellt. und zwei Walzmaschinen würden verwendet, um Motorteile, Sprengköpfe und Navigationsteile herzustellen. (timesofisrael, IDF) EL

Was versucht die Hisbollah sonst noch in Beirut zu verstecken?
Die IDF berichtet: "Kurz nachdem wir eine Produktionsstätte für Präzisions-Lenkflugkörper der Hisbollah im Viertel Chouaifet freigelegt hatten, stellten wir verdächtigen Verkehr fest, der den Standort zu einer anderen Hisbollah-Einrichtung in Borj el-Brajneh verließ." (IDF) EL




Hat Ariel Scharons Besuch auf dem Tempelberg die 2. Intifada ausgelöst?
Es gibt wohl kein zweites allseits bekanntes Ereignis in der Geschichte Israels, das so viele falsche Mythen erzeugt hat, wie der "provokative" Besuch des damaligen Oppositionschefs Ariel Scharon auf dem Tempelberg in Jerusalem 20 Jahren. Er wird meist fälschlich als Grund des Ausbruchs der "2. Intifada"
bezeichnet, die PLO-Chef Jasser Arafat später propagandagerecht "Al-Aqsa-Intifada" nannte. In Wahrheit war der brutale palästinensische Aufstand von langer Hand geplant. Mehr dazu HIER.




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Sukkot unter Corona - Leben in einer fragilen Welt
Der Versöhnungstag Jom Kippur ist gerade vorbei und führte fast zu einem Aufstand der Ultraorthodoxen wegen geschlossener Synagogen, infolge der staatlichen Anweisung als Schutzmaßnahme gegen eine rekordträchtige weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Dennoch hat es jetzt Rabbi Kaniewski "erwischt", einen der bekanntesten Rabbis der nicht-chassidischen litauischen ultraorthodoxen Gemeinschaft mit Hunderttausenden von Anhängern. Er ist über 90 Jahre alt und stand in der Kritik wegen Massengebeten mit Tausenden Beteiligten, die sich nur ungenügend mit Masken und Abstand vor Ansteckung schützten. Jetzt steht Sukkot an, das Laubhüttenfest. In Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten in provisorischen Behausungen wohnten, sitzen bei diesem traditionellen Erntedankfest die Familien meist mit ihren Nachbarn in luftigen Hütten auf den Terrassen. Die Wände bestehen aus geschmückten Tüchern und das Ganze ist mit Palmzweigen bedeckt. Dennoch gelten sie als "geschlossene Räume" und deshalb sind Besuche von "Fremden" und Nachbarn verboten worden. Niemand weiß, wie die Polizei das prüfen soll. Weil die Menschen da eng zusammensitzen, singen und miteinander reden, besteht wieder Gefahr, während Israels in sich zerstrittene Regierung alles tun muss, um endlich diese Pandemie in den Griff zu bekommen. "Wir leben in einer instabilen Realität. Wir leben in diesem Dirat Aray", schreibt ein Kommentator in der Times of Israel. "Die Botschaft von Sukkot in diesem Jahr könnte sein, diese Realität anzunehmen." Das klingt gut - doch wie? Das Land gleicht gerade einer wackeligen Hütte, in der ausgerechnet die Frömmsten die größten Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden. Die Stärke Israels sind der Zusammenhalt in Notzeiten, eine große Herzlichkeit, aber auch Widerspruchsgeist, Opposition und Anarchie. Zurzeit gibt es Chaos im Übermaß. Allein das Wort "Corona" mag kein Mensch mehr hören. Doch auch in dieser Woche gibt es Lichtblicke. Erstmals ist ein israelischer Fußballspieler in Dubai angeheuert worden, um in einer arabischen Mannschaft zu spielen. Nach der Friedensvereinbarung zwischen VAE und Israel ist das ein bedeutsamer symbolischer Schritt, wie auch die Eröffnung koscherer Restaurants, oder der Bau einer Sukka am Fuße des Burj Khalifa in Dubai. TS/EL


















"Sukka in Dubai (FB)"

KOMMENTAR VON SACHA STAWSKI: Wir haben es satt
Um es mal sehr direkt zu formulieren: Wir haben es satt, über Forderungen von Herrn Maas in Richtung Israel zu lesen.

Die Friedens- und Gesprächsverweigerer sind allein auf einer Seite: der Seite der Palästinenser!
Wir warten darauf endlich mal eine eindeutige Schlagzeile zu lesen, wie "Maas fordert von der Palästinensischen Autonomiebehörde eine sofortige Einstellung der Terroristengehälter", oder wenigstens "Maas fordert von der Palästinensischen Autonomiebehörde eine sofortige Rückkehr an den Verhandlungstisch ohne Vorbedingungen", und wenn das nicht, dann doch wenigstens "Maas fordert von der Palästinensischen Autonomiebehörde eine sofortige Einstellung der tagtäglichen antisemitischen Hetze, ausgestrahlt über das Palästinensische TV". Wir könnten die Liste beliebig lang fortsetzen.
Lieber Herr Maas, es reicht! Und wenn wir schon beim Thema sind: Wir fordern eine sofortige Veränderung im Abstimmungsverhalten Deutschlands bei den reflexartigen Verurteilungen Israels in der UN! (HC, Glocalist, Israelnetz)

UND NOCH EIN PERSÖNLICHER KOMMENTAR VON SACHA STAWSKI ZUM THEMA CORONA...
Nur 12% von Israels Bevölkerung gehören zu den so genannten "Ultraorthodoxen". Gleichzeitig sind aber rund 40%% der an Corona Infizierten Mitglieder dieser Bevölkerungsgruppe. Mit anderen Worten, 12% der Bevölkerung zwingen ein ganzes Land in die Knie, wobei anzumerken ist, dass die tatsächliche Zahl der Infizierten wahrscheinlich sogar noch höher ist, da es versteckte Yeshivot, usw. gibt. Und bei einer täglich weiter steigenden Anzahl von Infizierten von zwischen 4.000 bis fast 9.000 Menschen - 7.024 in den letzten 24 Stunden vor Redaktionsschluß - ist uns angst und bange, um unsere Freunde und Familien in Israel.
Der Wahnsinn geht sogar soweit, dass einige dieser Infizierten nachweislich noch mit dem Wissen, dass sie infiziert sind, Flugzeuge besteigen, z.B. um das Grab ihres Rebben zu besuchen; trotzdem Synagogen aufsuchen; im ganzen Land in öffentlichen Bussen umher fahren; usw. (Fast täglich müssen wir leider immer wieder über Fälle dieser Art in den Israelischen Medien lesen.) Dieser egoistische und aus neutraler Sicht nicht erklärbare Wahnsinn, der schon fast den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung erfüllt, oder gar zu einer fahrlässigen Tötung führen kann, ist nicht mehr in Worte zu fassen.
Das Ganze ist ein Trauerspiel und die Politik traut sich nicht zielorientiert zu reagieren, wie man mit Sicherheit auch andere Fehler macht, mit dem Ergebnis, dass nun ein ganzes Land in Lockdown ist; ein Lockdown, der noch Wochen und Monate andauern kann, wenn sich nicht bald etwas gravierend ändert.
Auch unter dem Rest der Bevölkerung gibt es natürlich noch immer viel zu viele, die meinen sich nicht an die Regeln halten zu müssen, (die Hochzeiten oder gar Corona Parties feiern, eng beieinander und ohne Masken demonstrieren, usw.), aber diese Personen gibt es (leider) überall in der Welt. Das entschuldigt deren Verhalten natürlich nicht, aber die Zahl von rund 40%, bezogen auf eine einzige Minderheit, spricht leider für sich und führt exponentiell zu der Entwicklung der Zahlen, die wir nun in Israel haben; schlechtere Zahlen als in irgend einem anderen Land weltweit.
Wir lieben Israel und wir stehen zu diesem besonderen Land, einschließlich allen (!) Menschen, die dort leben, was aber nichts daran ändert, dass wir hoffen, dass sich möglichst schnell etwas an der Einstellung der Menschen insgesamt ändert; an der Einstellung der Ultraorthodoxen, der Bevölkerung allgemein, dem politischen Establishment, usw.. Wenn eines durch Corona deutlich geworden ist, dann, dass es eine dringend zu überwindende Kluft und mangelnde Kommunikation, wie auch mangelnden Respekt zwischen den verschiedenen Gruppen im Land zu geben scheint. Um diesen Virus, den letztendlich niemand bislang wirklich zu 100% zu verstehen scheint, in den Griff zu bekommen, müssen ALLE an einem Strang ziehen und jeder mit einbezogen werden.
Zu viele Chassiden, zu viele Rabbiner, zu viele kluge und weise Menschen, Männer, Frauen und Kinder sind schon an diesem Virus erkrankt, oder gar gestorben; über eine Million Menschen weltweit, zu Redaktionsschluß bislang davon 1.682 in Israel. Über 72.000 sind aktuell in dem kleinen Israel, das nur knapp 9 Mio. Einwohner hat, infiziert; 840 davon so ernsthaft, dass manche Krankenhäuser schon jetzt an ihren Kapazitätsgrenzen sind. Diese Zahlen sind neutrale Fakten, die jeder verstehen sollte und die jeder als Warnung betrachten sollte; Zahlen die auch jeder Rebbe seinem Gefolge klar machen sollte, i.B. mit Blick auf das grade begonnene Sukkot Fest.
Es geht nicht darum die Ultraorthodoxen aus- oder abzugrenzen, sondern viel mehr darum diese einzubinden und mit ihnen zu arbeiten; ihnen die Fakten klar zu machen und Lösungen zu finden, um sie als Partner ins Boot zu holen. Es geht eben gerade darum zu vermeiden, dass die Spaltung noch größer wird und man vermeidet die betroffenen Wohngebiete der besagten rund 40% hermetisch abzugrenzen. Und wenn dies scheitert, keine Regelkonformität erreicht werden kann, und "geheime" Synagogen, Yeshivot, Feierlichkeiten und sonst etwas bei weiter steigenden (oder nicht fallenden Zahlen) dennoch ungemindert fortgesetzt werden, dann muß der Staat aber auch entsprechend durchgreifen, um so erst einmal die restlichen 88% des Landes zu schützen.
Und noch eine Anmerkung: Natürlich kann man die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus in Frage stellen und selbstverständlich kann und sollte man auch eine Regierung hinterfragen, besonders dann, wenn die negative Entwicklung der Pandemie, der Wirtschaft, usw. so schlecht ist, wie sie ist, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wenn jeder verstehen sollte, dass ein Mindestmaß an Regeln nun zu dieser neuen Corona-Welt hinzu gehört; mancherorts mehr, mancherorts weniger; in Israel definitiv in Bezug auf die gesamte Bevölkerung! Und je schneller dieses Verständnis aufkommt, vor allem eben auch in den überproportional häufig betroffenen Teilen der Bevölkerung, um so eher besteht die Hoffnung, dass wir zu einer neuen Normalität zurückkehren können; eine Normalität mit einer veränderten, aber doch lebendigen Wirtschaft, mit Tourismus, Gastronomie, kulturellem Leben, usw., in der wir auch unsere Freunde und Familie wieder sehen können (wenn auch ggf. erst einmal nur in kleineren Runden, mit Masken, Abstand, oder wie auch immer), denn eins ist sicher: ein dauerhafter Lockdown für ein ganzes Land, der auf so vielfältige Weise hochproblematisch ist, kann und darf nicht die Antwort sein. (Belege zu allen der hier aufgeführten Punkten, mit entsprechenden Links, finden Sie in den Kommentaren unter diesem Beitrag auf der Honestly Concerned Facebookseite!)
























Israelischer Fußballer wechselt in die Emirate
Das neue Verhältnis zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten wirkt sich auch auf den Sport aus: Der israelische Fußballer Dia Saba nutzt die neuen Möglichkeiten und wechselt zu Al-Nasr SC. Das gab der Klub aus Dubai bekannt. Saba wird damit der erste israelische Fußballer in einer arabischen Profiliga. Der 27-Jährige postete am Dienstag auf Instagram ein Foto, auf dem er mit dem Trikot seines neuen Arbeitgebers zu sehen ist. Dazu schrieb er: "Wir wurden wie echte Könige empfangen." Saba stammt aus einer muslimisch-arabischen Familie. Er kam 1992 in der nordisraelischen Stadt Madschd al-Krum zur Welt. (israelnetz) TS
Neue Karrierestation: Sabia (r.) präsentiert sein Trikot
Foto: Al-Nasr SC

Alba Berlin spielt bei Maccabi Tel Aviv
Vier Monate nach dem Abbruch der Euro League startet der deutsche Meister Alba Berlin unter ungewöhnlichen Umständen in die neue Saison. Corona erschwert die Aufgabe. "Es ist natürlich eine spezielle Situation, da sich Israel im Lockdown befindet", sagte Nationalspieler Johannes
Thiemann vor dem Auftaktspiel bei Maccabi Tel Aviv. Wegen hoher Infektionszahlen dürfen die Berliner nur dank einer Ausnahmegenehmigung der israelischen Behörden ins Land. Zuschauer sind in der Menora Mivtachim Arena nicht zugelassen. (ran) KR



STÄNDIG AKTUALISIERT: Von Euch für Euch - unser Online-Kalender
Super nützlich: Unser ständig aktualisierter und weiter ergänzter Terminkalender. Gerade in Zeiten von Corona gibt es eine große Vielfalt an Online Veranstaltungen, Webinaren, usw. Um zu helfen eine einfache Übersicht über all diese Veranstaltungen zu bekommen, haben wir einen Terminkalender Online gestellt, der bereits viele interessante Veranstaltungen enthält. Außerdem seid Ihr herzlich eingeladen Eure eigenen, bzw. Euch vorliegende Veranstaltungen diesem Kalender hinzuzufügen. Der Kalender ist ein Tool von uns für Euch - für uns alle, um uns gegenseitig zu informieren.
  • Terminkalender einsehen: HIER
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PM Netanyahu Addresses the UN General Assembly

Stoppt die Finanzierung radikaler NGOs in Israel!

UAE Islamic Scholar Waseem Yousef: Israel Is Not Responsible For The Sectarian Wars And Massacres In Arab Countries - We Arabs Are

Israeli cover of Emirati hit earns fans across Arab world

The week-long Jewish holiday of Sukkot begins at sundown tonight.What's this holiday about?

Vor dem Hotel im Burj Khalifa in Dubai wurde eine koschere Sukkah aufgestellt...












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Sacha Stawski





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