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19. April 2020



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Schnellere Tests mit Erfolg erprobt
  • Erste Erfolge mit Plasma geheilter COVID-19-Patienten
  • Genaue Daten machen die Ausbreitung transparent
  • Cyber-Security im Zeitalter des Coronavirus
("VIRTUELLER") TOURISMUS
  • Sonderflug von Israel nach Frankfurt
  • See Genezareth erreicht höchsten Wasserstand seit 2004
  • Im Herzen der Wüste
  • Die 5 besten Naturparks in Israel
  • Filme zu Israels Touristenattraktionen
  • Die ultimative Israel Playlist
ARCHÄOLOGIE
  • Israelische Forscher erkunden Sinn steinzeitlicher runder Steine
WIRTSCHAFT
  • "Intervallfasten" für die Ökonomie
  • Kleine Traditionsläden kämpfen um ihr Überleben
  • Israelische Technik für "Corona-Hotels" in den Niederlanden
  • Israel spendet Lebensmittel für Arbeitslose in Ruanda
  • Edmond De Rothschild Stiftung spendet für Coronavirus-Forschung
  • Amazon spendet USD 300.000 für israelische Gesundheitsversorgung
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Maskierte Helfer zeigen Gesicht
  • Clown vs. Corona: "Wir halten das System in dieser verrückten Zeit gesund"
  • Schakale bevölkern Straßen von Tel Aviv
  • Corona trifft deutsche Bürokratie
  • "Wir haben 'so ziemlich' die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt"
  • Lev Echad: Freiwillig helfen in jeder Krise
  • Tel Aviv tanzt zum Geburtstag auf dem Balkon
  • Arabisch-christliche MDA-Freiwillige entzündet Fackel am Unabhängigkeitstag
  • Nazareth: Arabischer Krankenhausdirektor lobt IDF und Gesundheitsministerium
  • Elijahu Bakschi Doron verstorben
  • Holocaustgedenktag
POLITIK
  • Regierungskrise dauert an
  • Kooperation mit Jordanien
  • Israel ist spitze: Die sichersten Covid-19-Staaten
  • EU stellt EUR 12,5 Mio. für Palästinenser bereit
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Um jüdische Siedlungen im Jordantal zu schädigen, verfolgt Autonomiebehörde palästinensische Landarbeiter
  • Der große Betrug: Warum das palästinensische Volk so arm ist
  • Ruhrtriennale: "Israel schlimmer als Apartheid-Südafrika"
  • Ex-Mitarbeiterin von Amnesty-International lässt Friedensaktivisten ins Gefängnis werfen
  • Schnell wie ein Virus: Fake News
  • Fake News: WHO und Israel
SPORT
  • Israelische Handball-Profis in Deutschland
BÜCHER
  • Verliebt in Jerusalem


VERANSTALTUNGEN
  • AB SOFORT ONLINE: Neuer übersichtlicher Terminkalender
VIDEOS DER WOCHE
  • Ein Pessachfest anders als jedes andere...
  • Israel unter Ausgangssperre...
  • Weitere Videos...
ISRAELTAG 2020
  • Schickt uns Eure kurzen Videogrüße für Israels 72. Geburtstag
  • Umdenken bei den Planungen für den Israeltag 2020
IN EIGENER SACHE
  • NEU: Online Terminkalender
  • PLEASE JOIN: Wir sind auf unsere Fördermitglieder angewiesen
  • Webshop
BILDER DER WOCHE
  • "Alles Gute zum 111. Geburtstag Tel Aviv"
  • Das ist Israel








Schnellere Tests mit Erfolg erprobt
Eine Gruppe von 15 Forschern unter der Leitung von Professor Nir Friedman vom Institut für Biowissenschaften und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hebräischen Universität und Professor Naomi Habib vom Edmond- und Lily-Safra-Zentrum für Gehirnforschung entwickelten eine neue Methode zum Nachweis von Coronaviren, die schnellere Testergebnisse zu einem niedrigeren Preis verspricht. Länder auf der ganzen Welt, die Schwierigkeiten haben, COVID-19-Infektionen einen Schritt voraus zu sein, stehen vor dem Problem, da ihre Arbeit von Chemikalien abhängt, die knapp sind. Die Testergebnisse können mehrere Tage in Anspruch nehmen. Friedman und Habib extrahieren auch RNA-Moleküle aus der Tupferprobe eines Patienten, um festzustellen, ob sie virale RNA enthalten, die das Vorhandensein des COVID-19-Virus bestätigt. Jetzt haben sie eine neue Methode entwickelt. "Die von uns entwickelte Viruserkennung ist vier- bis zehnmal schneller als das aktuelle Protokoll", erklärt Habib. "Es basiert auf Magnetkügelchen und funktioniert sowohl robotergesteuert, als auch manuell. Das Roboterprotokoll wurde bereits im Hadassah Hospital getestet und ist jetzt voll funktionsfähig." Friedman ergänzt: "Unser COVID-19-Test reduziert die Abhängigkeit der Labore von externen Faktoren erheblich. Bis heute haben wir Hunderte von klinischen Proben aus dem Hadassah-Krankenhaus getestet. Unsere Ergebnisse waren identisch mit denen der derzeit verwendeten Kits." Der nächste Schritt im Entwicklungsprozess besteht darin, eine Methode zu finden, mit der Zehntausende von Proben gleichzeitig getestet werden können, anstatt der aktuellen Rate von Tausenden Tests. Die Forscher stützen sich dabei auf die Genomsequenzierung. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. "Wir werden durch vorläufige - und positive Hinweise - ermutigt, dass diese Methode funktionieren wird", sagte Friedman. (jpost) EL

Erste Erfolge mit Plasma geheilter COVID-19-Patienten
Ein 29-Jähriger, der mit Israels neuem "passiven Impfstoff" aus Blutplasma behandelt wurde, ist laut Aussagen der Klinik jetzt in einem stabilen Zustand. Der Mann gehört zu den jüngsten schwer erkrankten Patienten und liegt seit etwa 10 Tagen im Krankenhaus. Der erste Patient, der sich von Coronavirus erholt hatte, spendete am 1. April Plasma, so der stellvertretende Generaldirektor von Magen David Adom (MDA) für Blutuntersuchungen, Prof. Eilat Shinar. Seitdem haben weitere Patienten gespendet. Die Plasmaeinheiten wurden zur Aufbereitung an drei Krankenhäuser geliefert. Ein 60-Jähriger, der im Yitzhak Shamir Medical Center in Be'er Ya'acov behandelt wird, erhielt kürzlich ebenfalls Plasma und seine Situation hat sich leicht verbessert. (jpost) EL

Genaue Daten machen die Ausbreitung transparent
Je genauer man die Infektionsherde lokalisieren kann, desto weniger muss man sperren. Israelis, die täglich Coronavirus-Check-Ins per SMS erhalten, können den Entwicklern des lokalen Startups Diagnostic Robotics dafür danken, dass sie den Fragebogen entwickelt haben, der die Ausbreitung des Virus mit großer Präzision verfolgt - und mit den Datensätzen nachvollziehbare Empfehlungen für lokale Maßnahmen generiert. Diagnostic Robotics
Eine Wärmekarte mit Gebieten Israels, die am 13. April 2019 am stärksten von Covid-19 betroffen waren. (Quelle: Diagnostic Robotics)
basiert auf einem Jahrzehnt Forschung der 33-jährigen in der Ukraine geborenen Kira Radinsky, einer der Top-Tech-Stars Israels. "Am vergangenen Samstagabend sahen wir besorgniserregende Daten von Migdal HaEmek, Tiberias und Ashkelon", sagt Kira Radinsky. "Am Montagmorgen erließ die Regierung für diese Städte einen Sperrbefehl." (israel21c) EL

Cyber-Security im Zeitalter des Coronavirus
Die Coronavirus-Pandemie verursacht eine Online-Revolution, die auch Risiken birgt. Beschäftigte werden über einen längeren Zeitraum von zu Hause arbeiten müssen. Solange ihre Behörden, Organisationen oder Unternehmen ihnen keine sicheren Werkzeuge und Anwendungen zur Verfügung stellen, können ihre Daten leicht gestohlen werden. Israels Expertise bei der Verhinderung dieses Problems könnte für andere Länder von Nutzen sein. Audiatur hat hierzu einen Beitrag von Dr. George N. Tzogopoulos veröffentlicht, der wissenschaftlicher Mitarbeiter am Begin Sadat Center for Strategic Studies, Dozent an der Demokrit-Universität von Thrakien und Gastdozent am Europäischen Institut von Nizza ist. (Audiatur) EL







Sonderflug von Israel nach Frankfurt
Das Auswärtige Amt teilte mit: Gerne möchten wir Sie heute über einen Israir-Sonderdirektflug von Tel Aviv nach Frankfurt am Main informieren. Der Flug ist für
den 22.04.2020 geplant, Abflug von Tel Aviv um 16:10 Uhr; Ankunft in Frankfurt am Main um 19:45Uhr. Nach Angaben von Israir kostet der Flug USD 490,-. Sie können den Flug über die nachstehende Telefonnummer mit einer Kreditkarte buchen: +972-52-600-9529 oder +972-1-700-700-186. Sie können den Flug auch auf der Homepage von Israir buchen, die aber nur auf Hebräisch zur Verfügung steht. Weiterhin besteht jeden Sonntag eine Verbindung mit der Fluggesellschaft Belavia über Minsk nach Deutschland. Sollten Sie nach Deutschland zurückkehren möchten, dann legen wir Ihnen nahe, eine dieser Optionen in Erwägung zu ziehen. (auswärtiges) TS

See Genezareth erreicht höchsten Wasserstand seit 2004
Mit 209,01 Metern unter dem Meeresspiegel war der Pegel des Sees Genezareth so hoch wie seit 2004 nicht mehr. Nur 21 cm fehlen, dann ist der See "voll". Für die kommende Woche wird ein weiterer Anstieg erwartet, auch weil während Pessach aus religiösen Gründen kein Wasser aus dem See in die Landeswasserleitung gepumpt wird. In dieser Zeit ist es nach dem jüdischen Religionsrecht strikt verboten, gesäuertes Getreide zu genießen. Lediglich ungesäuerte Brote, so genannte Matzen, dürfen verzehrt werden. Brotkrümel, die während des achttägigen Festes ins Wasser fallen, könnten das Wasser unkoscher machen. Israel pumpt sonst im Winter so viel Wasser wie möglich aus dem See, um
Foto: Sahm
unterirdische Wasserschichten zu füllen, die wiederum die Brunnen im Land speisen. Israelische Medien spekulierten unterdessen über eine Öffnung des Degania-Dammes, durch den Seewasser in den Jordanfluss abgelassen wird, auch um Anrainer des See Genezareth vor Überschwemmungen zu schützen. (neuesruhrwort) KR

Im Herzen der Wüste
Es gibt einen Raum im Besucherzentrum von Mitzpe Ramon, in dem wohl mancher Besucher das Gefühl hat zu fliegen. Halbrund angeordnete Panoramaglasscheiben erlauben Gästen hier von oben einen Blick auf eine fast außerirdisch anmutende Landschaft: Vor ihnen erstreckt sich der 500 Meter tiefe Ramon-Krater, ein besonders spektakulärer Teil der Negev-Wüste. Für Fans von "Star Wars" sieht es hier aus wie auf dem Planeten Tatooine, für andere zumindest wie auf dem Mars. Israelische Forscher haben im Krater bereits trainiert, wie eine Mission auf dem Roten Planeten ablaufen könnte. Vor mehr als 200 Millionen Jahren lag das Gebiet am Boden des damals existierenden Tethysmeeres, einer riesigen Bucht im Osten des Superkontinents Pangäa. Als sich das Wasser zurückzog, gab es einen bis dahin verborgenen unterseeischen Hügel frei. Dieser wurde in der darauffolgenden Zeit von Wind und Wasser ausgehöhlt. Die Landschaft des Ramon-Kraters hat einst auch den israelischen Soldaten Ilan Wolferman fasziniert. So wählte er beim Eintritt in die Luftwaffe seines Landes ihren Namen. Als Kampfpilot war Ilan Ramon an einem der spektakulärsten Einsätze seiner Armee beteiligt: Als jüngster von insgesamt acht Piloten nahm er im Juni 1981 an der sogenannten Operation Opera teil, der Bombardierung eines irakischen Atomreaktors nahe Bagdad. Nach dem Libanonkrieg 1982 studierte Ramon Elektronik und Informatik. 1997 wurde der Pilot von der US-Weltraumbehörde NASA als Astronautenkandidat ausgewählt. Ramon starb am 1. Februar 2003 beim Absturz der Columbia. Zum Gedenken wurden der Asteroid (51828) Ilanramon, eine Erhebung auf dem Mars (Ramon Hill), ein kleiner Krater auf dem Mond und (am dritten Jahrestag seines Todes) ein Hügel im Ramon-Krater nach Ilan Ramon benannt. (spiegel) KR/EL

Die 5 besten Naturparks in Israel
Die 5 schönsten Naturparks in Israel, darunter in Aschkelon und Caesarea, können im Moment wegen der Corona-Krise nicht besucht werden. Aber man kann ja planen für bessere Zeiten, wenn auch der Flugverkehr nach Israel wieder funktioniert. (tourist, YouTube) TS

Filme zu Israels Touristenattraktionen
Zahlreiche Filme zu Israels touristischen Sehenswürdigkeiten können HIER eingesehen werden. (goisrael) SST/TS

Die ultimative Israel Playlist
Sehr schöne Playlist bekannter Israelischer Lieder, für alle die sich auf die nächste Israelreise einstimmen wollen: spotify SST







Israelische Forscher erkunden Sinn steinzeitlicher runder Steine
In vielen steinzeitlichen Stätten hat man rundliche Steine gefunden, deren Sinn und Zweck jetzt in der Qessem-Höhle 12 Km östlich von Tel Aviv erkundet werden. Einige grob gerundete Kugeln aus Stein wurden auf über 2 Mio. Jahre datiert, wobei Markierungen darauf hindeuten, dass
die Kugeln absichtlich geformt worden waren. Neue Forschungen haben einen plausiblen Zweck für diese seltsamen Werkzeuge entdeckt: Unsere Vorfahren könnten sie benutzt haben, um Knochen aufzuschlagen - um an das nahrhafte Mark im Inneren zu gelangen. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Archäologin Ella Assaf von der Universität Tel-Aviv in Israel untersuchte zehn solcher Steine, die in der Qessem-Höhle gefunden wurden, einer Stätte aus dem unteren Paläolithikum, die vor 400.000 bis 200.000 Jahren von frühen Menschen bewohnt war. Sie fanden nicht nur Beweise für die Verwendung der Steine bei der Knochenmarkgewinnung an den Steinartefakten selbst, sondern sie zertrümmerten auch Knochen mit Nachbildungen, um ihre Wirksamkeit zu bestimmen. Von 29 Steinkugeln wiesen 10 Spuren von Gebrauchsspuren und Rückständen auf, weshalb das Team digitale Stereomikroskopie und metallographische Mikroskopie durchführte, um sie genauer zu untersuchen. Sie analysierten die Rückstände, die in den mit dem Gebrauchsverschleiß verbundenen Spuren gefunden wurden, und machten eine interessante Entdeckung. "Archäologische Rückstände weisen morphologische Merkmale, Aussehen, Farbe und Verteilung auf, die mit kompakten und schwammigen Knochen, organischem Knochenglanzfilm, Kollagenfasern und tierischen Fettstoffen kompatibel sind, die an experimentellen Steinkugeln beobachtet wurden, die bei der Knochenmarkentnahme verwendet wurden", schrieben die Forscher. (sciencealert) TS







"Intervallfasten" für die Ökonomie
Auffällig im Unterschied zu Deutschland ist, dass die verschiedenen israelischen Universitäten sehr unterschiedliche und im Widerspruch zueinander stehende Exit-Strategien vorstellen, anstatt ein harmonieorientiertes Thesenpapier vorzulegen. Das Weizmann-Institut stellt z.B. eine Art "Intervallfasten" als Weg zurück zur Normalität vor. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Modell basiert auf einer intermittierenden Abschottung: fünf Tage Abschottung und zwei Tage Arbeit pro Woche. Auf diese Weise sinkt die Virusreplikationszahl, d.h. die Zahl der Menschen, die von jeder infizierten Person infiziert werden, unter eins - die magische Zahl, die die Epidemie zurückgehen lässt. (glocalist) EL

Kleine Traditionsläden kämpfen um ihr Überleben
An gewöhnlichen Tagen ist Albert Ohayons Friseurladen in Beer Scheva ein Magnet für Leute, die den althergekommenen Weg lieben. Während viele seiner Kollegen dazu übergegangen sind, die Haare mit
einem elektrischen Schneideapparat zu schneiden, bleibt Albert seinen Scheren treu. Letzte Woche, als neue Instruktionen im Kampf gegen das Coronavirus bekannt wurden, schloss er den Laden und ging still nach Hause. Viele seiner Kunden kennt Albert seit seiner Kindheit. Die neuen Regulierungen haben jedoch alles verändert. Nur selten geht er aus dem Haus. "Ich bin keiner, der rasch weint. Ich versuche immer, anderen zu helfen, doch jetzt ist es nicht schön, nicht gut. Ich habe kein Geld zur Seite gelegt. Eine Woche ohne Arbeit ist schon zu viel für mich." (tachles) KR

Israelische Technik für "Corona-Hotels" in den Niederlanden
Essence Group aus Herzliya gilt als einer der führende Anbieter von Telecare-Lösungen für Senioren. Jetzt soll seine Care@Home-Technologie in sogenannte "Corona-Hotels" in den Niederlanden installiert werden. Die Care@Home-Plattform kann in wenigen Stunden
eingerichtet werden. Sie ermöglicht es Familienmitgliedern und professionellen Pflegedienstleistern, Personen aus der Ferne zu begleiten, sie sicher zu lagern und wichtige Dienste zu entlasten, ohne dass invasive Kameras und Überwachung benötigt werden. In Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner FocusCura, einem der führenden Anbieter von unabhängigen Pflegelösungen für Senioren in den Niederlanden, wurde die Technologie bereits in drei sogenannten "Corona-Hotels" in der Region Brabant installiert. Die sogenannten "Corona-Hotels" sind von entscheidender Bedeutung, um Krankenhäuser zu entlasten. Die Patienten werden in Hotelzimmern unter Quarantäne gestellt und mit Fernüberwachungstechnologie beobachtet. Ähnliche Notfallstationen wurden bereits in Israel, Irland und dem Vereinigten Königreich eingerichtet. Deutschland verfügt nach aktuellen Informationen über keine solchen Hotels. (glocalist) EL

Israel spendet Lebensmittel für Arbeitslose in Ruanda
Die israelische Botschaft in Ruanda hat Bewohnern der Hauptstadt Kigali am Freitag vier Tonnen Trockennahrung gespendet: Bohnen, Reis und Maismehl. Die Lebensmittel sind für rund eine halbe Mio. Menschen bestimmt, die wegen der Corona-Krise derzeit kein Einkommen haben. In Kigali befindet sich das größte Kongresszentrum Afrikas. Es ist ebenso geschlossen wie Hotels, Restaurants und andere Unternehmen, die den Besuchern normalerweise ihre Dienste anbieten. (israelnetz) TS

Edmond De Rothschild Stiftung spendet für Coronavirus-Forschung
Die Edmond de Rothschild Foundation hat der Hebräischen Universität Jerusalem NIS 15 Mio. (USD 4,2 Mio.) zur Finanzierung der Coronavirus-Forschung zur Verfügung gestellt. Mit der Spende werden 60 Forschungsteams finanziert, die daran arbeiten, einen Impfstoff zu finden, schnellere und billigere Testmethoden zu entwickeln und gezielte Behandlungen für die von COVID-19 Betroffenen zu entwickeln. (JPost) TS

Amazon spendet USD 300.000 für israelische Gesundheitsversorgung
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Amazons freundliche Spende über USD 300.000 erfolgt über die Israel Healthcare Foundation, eine unabhängige gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesundheitsversorgung für israelische Bürger zu verbessern. Sie ist der amerikanische Freundesverband von Clalit Health Services, Israels größtem Gesundheitsdienstleister. Durch die Coronakrise boomt das Geschäft von Amazon gerade besonders. (timesofisrael, finanzen) EL




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Maskierte Helfer zeigen Gesicht
Für Patienten ist es bedrückend, wenn sie wegen der vorgeschriebenen Masken die Gesichter ihrer Ärzte und Helfer nicht sehen können. Eine Tel Aviver Firma hat jetzt beschlossen, auf eigene Kosten Einweg-Bilder für das Hilfspersonal mit ihrem Portrait zu bedrucken, die diese an ihrer Schutzkleidung befestigen können. Der Erfolg sei durchschlagend und heitere alle Betroffenen auf. Das berichtete das israelische TV. Die Idee wurde auch schon in Stanford erprobt. (stanford) TS

Clown vs. Corona: "Wir halten das System in dieser verrückten Zeit gesund"
Die Clowns kämpfen mit ihren weiten Hosen, die durch das tägliche Waschen bei 90 Grad Celsius schrumpfen, und sie haben dicke Glasfenster im Weg, um sich mit Coronavirus-Patienten zu verbinden. Aber das Lächeln und Lachen geht weiter, da sie in allen Krankenhausabteilungen arbeiten, auch in neuen COVID-19-Einrichtungen. "Anstatt uns davon abhalten zu lassen, parodieren wir das Schutzniveau, das zur Sicherung erforderlich ist", sagte Nimrod Eisenberg, der im Sourasky Medical Center in Tel Aviv arbeitet: "Also lege ich zum Beispiel Handschuhe an meine Ohren, um diese beängstigende Situation amüsant zu machen." Die Klinik-Clowns investieren viel Energie in den Versuch, sowohl Mitarbeiter als auch Patienten zu helfen, sich zu entspannen und trotz allem Stress besonnen zu bleiben. (timesofisrael) EL

Schakale bevölkern Straßen von Tel Aviv
Heute sind die Schakale praktisch das einzige Lebenszeichen im sonst mit Menschen bevölkerten Yarkon-Park. Da Tel Aviv wegen der Coronavirus-Krise abgeriegelt ist, ist der weitläufige Park so gut wie leer. Damit ist der Weg frei für Schakalrudel, die diese urbane Oase im Herzen der Stadt erobern. Die Tiere treffen kurz vor Einbruch der Nacht ein. Sie sehen zwar aus, als hätten sie Spaß, liegen im Gras und jagen hintereinander her, aber Zvi Galin, Direktor der Veterinärabteilung
der Stadt, sagt, dass sie verzweifelt nach Futter suchen. Schakale seien Aasfresser, die normalerweise am Rande des Parks leben und sich von Nahrungsresten ernähren, die Menschen zurücklassen. Jetzt, da der Park fast leer ist, sind die scheuen Tiere ins Freie gekommen. Das ist nicht ungefährlich, insbesondere wenn Menschen jetzt anfangen, Hundefutter zu verteilen. Das Coronavirus hat auch in anderen Teilen Israels Wildtiere angelockt. In Haifa wurden Wildschweine auf den Straßen gesichtet und Steinböcke haben die Uferpromenade im Badeort Eilat am Roten Meer eingenommen. (FB, ynet, ToI) TS

Corona trifft deutsche Bürokratie
Briefpost ist in Deutschland bei offiziellen Dokumenten unverzichtbar. Das gilt offenbar auch bei eingeschränkten Verkehrswegen in der Corona-Krise. Doch manchmal geschieht ein Wunder und so gelangt ein Dokument dann trotzdem nach Israel. Eine persönliche Erfahrung von Ulrich W. Sahm. (israelnetz) EL

"Wir haben 'so ziemlich' die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt"
Der Stellvertreter des israelischen Gesundheitsministers hat sich optimistisch geäußert, dass es den Behörden "so ziemlich gelungen ist, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen". Die Erklärung kommt, da sich die Rate der neuen Fälle bei einigen Hundert pro Tag zu stabilisieren scheint. Gegenwärtig konzentriert sich die Regierung darauf, die Ansteckung in verschiedenen "Brennpunkten" einzudämmen, darunter in mehreren Stadtvierteln Jerusalems sowie in Bnei Brak, einem vorwiegend ultraorthodoxen Vorort von Tel Aviv, der seit fast 2 Wochen vollständig abgeriegelt ist. Berichten zufolge plant die Regierung gleichzeitig eine Ausstiegsstrategie, die eine langsame Wiedereröffnung von Teilen der Wirtschaft ermöglichen soll. Etwa 1 Mio. Israelis verloren im März ihren Arbeitsplatz, was zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 4% zu Beginn des Ausbruchs auf knapp 26% führte. (medialine) TS

Lev Echad: Freiwillig helfen in jeder Krise
Kriege, Schneestürme und jetzt die Coronavirus-Pandemie. Die israelische Freiwilligenorganisation Lev Echad ist wie ein Phönix: Sie schlummert zwischen Katastrophen und erwacht schnell, wenn der nächste
Notfall eintritt. Die freiwilligen Führungskräfte von Lev Echad, alle Anfang 20, nutzen persönliche Kontakte und soziale Medien, um schnell Tausende junger Bürger zu rekrutieren, und arbeiten Hand in Hand mit den lokalen Behörden, um sie dort zu platzieren, wo sie am dringendsten benötigt werden. In der gegenwärtigen Situation hat Lev Echad ungefähr 12.000 aktive Freiwillige plus weitere 13.000 in Reserve. Die meisten Freiwilligen sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. "Wir haben landesweit fünf Einsatzzentren, in denen die Mitarbeiter anrufen und uns mitteilen können, was sie benötigen", sagt Koordinator Idan Dardik. Bis zum 12. April betrug die Gesamtzahl der eingehenden Anrufe fast 8.000. "Täglich gehen Hunderte von Anrufen ein: Menschen in Quarantäne, die Hilfe beim Einkauf von Lebensmitteln benötigen; ältere Menschen, die Hilfe beim Kauf von Medikamenten suchen; eine alleinerziehende Mutter, die ihr Kind zu einer medizinischen Behandlung bringen muss; Menschen in Not, denen eine Wohltätigkeitsorganisation hilft, die jetzt suspendiert ist; und viele, viele mehr." Lev Echad begann mit Schülern der Ein Prat Academy for Leadership, einem wertebasierten Programm für weltliche und religiöse Männer und Frauen im Jahr zwischen der High School und dem obligatorischen Militärdienst. Im Sommer 2005 beeilten sich mehrere Ein-Prat-Teilnehmer, Tausenden von Israelis zu helfen, die die Regierung gewaltsam aus dem Gazastreifen evakuiert hatte, ohne angemessene Beschäftigungs- und Wohnalternativen bereitzustellen. Ein Jahr später, während des Libanonkrieges, mobilisierte die Gruppe erneut und beschloss, jedes Mal aktiv zu werden, wenn es in Israel zu einer Krise kommt - von einem Krieg bis zu einem Schneesturm in Jerusalem. Die unbestrittenen Helden der Coronavirus-Pandemie sind die Männer und Frauen, die in all den Krankenhäusern in langen Schichten arbeiten. Aber viele von ihnen könnten ohne eine Corona-konforme Kinderbetreuungsalternative nicht zur Arbeit kommen. Dies wird in 16 israelischen medizinischen Zentren von Lev Echad bereitgestellt. (israel21c) EL

Tel Aviv tanzt zum Geburtstag auf dem Balkon
Tel Aviv feierte seinen 111. Geburtstag, inmitten der anhaltenden Coronavirus-Krise, die die Stadt zum Stillstand gebracht hat. "Aus Anlass des feierlichen Anlasses machte sich unser Lastwagen auf den Weg, um durch die Stadt zu fahren und die inoffizielle Hymne der Stadt (Tel Aviv Ya Habibi Tel Aviv!) zu singen, während die Einwohner von ihren Balkonen winkten", twitterte die Stadtverwaltung von Tel Aviv. (algemeiner) TS

Arabisch-christliche MDA-Freiwillige entzündet Fackel am Unabhängigkeitstag
Yasmin Mazawi ist eine arabisch-christliche Volontärin beim israelischen Magen David Adom (MDA). Sie wurde ausgewählt, am Unabhängigkeitstag (29. April) eine Fackel zu entzünden. Die 20-jährige arabisch-israelische Staatsangehörige hatte sich im Rahmen ihres nationalen Dienstes bei Magen David Adom freiwillig gemeldet und wurde deshalb ausgewählt, so eine Pressemitteilung des Sherut Leumi (Nationaldienst). Sherut Leumi ist eine Option, die jenen offen steht, die sich nicht der IDF anschließen, aber dennoch der Gesellschaft dienen wollen. Mazawi engagiert sich auch für die Aufklärung über den Holocaust unter Muslimen und Christen in Israel. (JPost) TS

Nazareth: Arabischer Krankenhausdirektor lobt IDF und Gesundheitsministerium
Als die Zahl der arabischen Israelis, die positiv auf Coronavirus getestet wurden, auf 505 gestiegen ist, lobte Professor Fahed Hakim, Ärztlicher Direktor des Nazareth-Krankenhauses, der größten medizinischen Einrichtung im arabischen Sektor, das Gesundheitsministerium und die israelische Armee (IDF) für ihre Unterstützung bei der Bekämpfung die Pandemie. Er äußerte auch die Hoffnung, dass die Führer des arabischen Sektors die Krise nutzen würden, um Führung und Solidarität zu zeigen und mehr auf die Integration der arabischen Bürger in die israelische Gesellschaft hinzuarbeiten. "Es gibt eine gute Verbindung zwischen dem Gesundheitsministerium und dem Büro des Premierministers in Bezug auf die Entwicklungen im arabischen Sektor", so Professor Hakim. "Die drei Abteilungen, die wir hier für die Coronavirus-Patienten aufgebaut haben, wurden tatsächlich vom Gesundheitsministerium finanziert. Wir sprechen von mehreren Millionen NIS. Die IDF stellte uns auch Beatmungsgeräte und andere Geräte zur Verfügung." Das Nazareth Hospital sei einzigartig, da es auch eine 100 Jahre alte Krankenpflegeschule hat, in der 300 bis 400 Krankenschwestern studieren. "Wir haben mehr Personal und Pflege, während die Welt unter einem Mangel an medizinischen Teams leidet", sagte Professor Hakim. Er sehe die aktuelle Krise als Chance für die Araber in Israel, Teil des Geschehens im gesamten Nahen Osten und im Land selbst zu sein. (jpost) EL

Elijahu Bakschi Doron verstorben
Der ehemalige sephardische Oberrabbiner Elijahu Bakschi Doron, 79, hat sich mit dem Corona-Virus angesteckt und erlag wegen zahlreicher Hintergrundkrankheiten im Schaarei Zedek Hospital in Jerusalem seinen Leiden. Er war Oberrabbiner von 1993 bis 2003. Politiker und Rabbiner rühmten den Gelehrten, weil er die Hochkultur orientalisch hebräischer Dichtung aus 2.000 Jahren in Israel eingeführt hat. "Sein Wesen war das der Vernunft, der Toleranz und der Liebe für das Volk und den Staat", sagte Netanjahu in einer Ansprache. "Ich bin in tiefer Trauer, gemeinsam mit dem ganzen Volk Israel." (ynet, israelheute, tachles) TS KR

HOLOCAUSTGEDENKTAG
Am 20. und 21. April findet in Israel der Holocaust-Gedenktag (Yom HaShoah) statt. Die Eröffnungszeremonie wird in diesem Jahr wegen der Bestimmungen ohne Öffentlichkeit stattfinden. Sie wird jedoch im Internet übertragen. Zu den Zeremonien gehört das Verlesen der bekannten Namen der Opfer und das Entzünden von 6 Fackeln zum Gedenken an die 6 Mio. Opfer. (Yadvashem, israelforever) TS




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Regierungskrise dauert an
Trotz einer Verlängerung der Frist zur Regierungsbildung um 48 Stunden ist es dem Ex-Generalstabschef Benny Gantz nicht gelungen, eine neue Regierung zu bilden. Die müsste 61 der 120 Stimmen im Parlament bekommen. Staatspräsident Rivlin hat nun das Mandat an die Knesset übergeben. Das Parlament hat jetzt 21 Tage Zeit, aus seinen Reihen einen Kandidaten zu finden, der die nächste Regierung bilden sollte und dafür eine Mehrheit erhält. Sollte dieses unwahrscheinliche Vorhaben nicht klappen, würde es im August den 4. Wahlgang innerhalb eines Jahres geben. Es gibt aber auch immer wieder Verlautbarungen, dass die fortlaufenden Verhandlungen zwischen Gantz und Netanjahu doch noch zu einer großen Koalition führen könnten, zuletzt am vergangenen Wochenende. Der Mangel einer funktionierenden Regierung macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Denn nur eine ordentliche Regierung, die gewählt und vereidigt wurde, kann einen neuen Staatshaushalt verabschieden lassen. (ToI, haaretz, israelnetz, JA, faz) TS

Kooperation mit Jordanien
Ein Zeichen regionaler Zusammenarbeit: Israel will rund 5.000 Masken nach Jordanien transferieren, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Transfer soll von der IDF beaufsichtigt werden, berichtet Yaakov Katz, Chefeditor der Jerusalem Post. (Twitter) EL

Israel ist spitze: Die sichersten Covid-19-Staaten
In Israel und in Deutschland sind die Menschen am besten vor Covid-19 geschützt, so der Londoner Thinktank Deep Knowledge Group (DKG). Das Spitzentrio in Sachen Sicherheit bilden demnach Israel, Deutschland und Südkorea. Die Schweiz landet auf Platz 11 und ist damit neben dem Nachbarn im Norden das sicherste Land in Europa noch vor Österreich. Unter anderem flossen in die Analyse ein: der Zeitraum von Ausgangsbeschränkungen, die Zahl der Verstöße dagegen, die Verfügbarkeit von Corona-Tests und die Ausstattung von Krankenhäusern. Zudem spielte auch das Krisenmanagement der Regierung eine Rolle. (horizont, israelheute) KR


EU stellt EUR 12,5 Mio. für Palästinenser bereit
Der EU-Vertreter in den palästinensischen Gebieten, Sven Kühn von Burgsdorff, hat sich mit dem Sozialminister der Autonomiebehörde, Achmad Madschdalani, getroffen. Auch unter Verweis auf die Corona-Pandemie sollen EUR 12,5 Mio. für rund 114.000 palästinensische Familien bereitgestellt werden. Hinzu kommen jeweils eine Million Euro von Österreich und Spanien. Ebenfalls am Mittwoch nahm die schwedische Außenministerin Ann Linde an einem Gespräch mit einem jordanischen Minister und dem UNRWA-Kommissar über die Auswirkungen der Pandemie auf das Flüchtlingshilfswerk teil. (israelnetz) TS








Um jüdische Siedlungen im Jordantal zu schädigen, verfolgt Autonomiebehörde palästinensische Landarbeiter
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) verfolgt arabische Bauern, die auf jüdischen Bauernhöfen im Jordantal arbeiten wollen. Damit will die PA die jüdischen Siedlungen in der Region

Checkpoint der Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde
des Jordantals schädigen, obwohl dies für die betroffenen Palästinenser den Verlust ihrer Lebensgrundlage bedeutet. In mehreren Fällen tauchten Sicherheitskräfte bei den Arbeitern zu Hause auf. Als sie die gesuchten Person nicht vorfanden, verhafteten sie Familienmitglieder und hielten sie fest, bis sich der Arbeiter stellte. (israelnational, mena) TS

Der große Betrug: Warum das palästinensische Volk so arm ist
Humanitäre Hilfe, Steuereinnahmen, Spenden: Für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) gilt weder Anstand noch Transparenz. Eine reiche palästinensische Elite baut rund um Ramallah

Villa von Mahmoud Abbas in Ramallah (Facebook)
exklusive Stadtviertel für sich und Tausende schäbiger Wohnungen für den Rest der palästinensischen Gesellschaft. Jassir Arafat legte den Grundstein für diese Korruption, als er 1994 in Gaza ankam. Er übernahm die Kontrolle über jeden Vertrag und jede Investition, und er baute mit Spendengeldern ein geheimes Portfolio von USD 1 Mrd. auf, wobei er in Coca-Cola, eine tunesische Mobilfunkgesellschaft, Risikokapitalfonds in den USA und auf den Cayman-Islands investierte. Es handelte sich dabei um USD 1 Mrd. an Steuereinnahmen, die von Israel für palästinensische Arbeiter weitergeleitet wurden und direkt auf Arafats persönliches Konto gingen. Innerhalb von 3 Jahren nach der Gründung der PA stellten palästinensische Rechnungsprüfer fest, dass 40% des PA-Budgets, USD 326 Mio., zweckentfremdet worden waren, eine Summe, die ein Jahrzehnt später auf USD 700 Mio. anstieg. Keine einzige westliche Regierung erhob Einwände, was den groß angelegten Diebstahl auf allen Ebenen in der PA ermöglichte. Deren Beamte zahlten sich selbst hohe Gehälter mit Geldern, die sie anderswo abschöpften. Unter Arafats Nachfolger Mahmoud Abbas erreichte die Vetternwirtschaft alle Ebenen des öffentlichen Dienstes. Beamte, die oft mit Abbas verwandt waren, verlangten Gehälter von USD 10.000 pro Monat - mehr als das Zehnfache der Gehälter gewöhnlicher Beamter - und eröffneten Geheimkonten in Jordanien, wo sie ihre Bestechungsgelder parkten. Der Unterschied zwischen Abbas und Arafat: Anstatt direkt von der Palästinensischen Autonomiebehörde zu stehlen, beschäftigt Abbas seine beiden Söhne Tareq und Yasser, um Unternehmen zu gründen, die ausländische Investitionen an sich zogen, und baute ein Konsortium namens Falcon auf, das den palästinensischen Handel übernahm. (mena, gatestone) TS

Ruhrtriennale: "Israel schlimmer als Apartheid-Südafrika"
Wenn das Kulturfestival Ruhrtriennale Mitte August beginnt und fünf Wochen später seine Pforten

schließt, geht auch die dreijährige Intendanz von Stefanie Carp zu Ende. Zur Bilanz der Dramaturgin wird es dann gehören, sich trotz scharfer Proteste in jedem Jahr mit der Einladung antiisraelischer Künstler, Aktivisten und Intellektueller hervorgetan zu haben. Carp hat nun den kamerunischen Historiker und Soziologen Achille Mbembe damit beauftragt, die Eröffnungsrede zu halten. Mbembe sieht in Israel ein schlimmeres Apartheidregime, als Südafrika es jemals war. Der Landtagsabgeordnete Günther Bergmann (CDU) schrieb: "Wir verurteilen die antisemitische und antiisraelische BDS-Kampagne. Wenn - wie es der BDS tut - das Existenzrecht Israels angegriffen wird, dann muss ein Aufschrei von uns allen erfolgen. Das vielbeachtete Kulturspektakel Ruhrtriennale nimmt durch das Verhalten von Frau Carp Schaden. Sie verweigert erneut ein Zeichen gegen Antisemitismus und setzt sogar einen gegensätzlichen Akzent. Das muss aus meiner Sicht auch personelle Konsequenzen haben, so zeigen wir Haltung - auch und gerade in Richtung der Jüdischen Gemeinden in NRW". (ruhrbarone, mena, Welt, Jüd.Allg.) KR/EL

Ex-Mitarbeiterin von Amnesty-International lässt Friedensaktivisten ins Gefängnis werfen
Am Donnerstag vor Ostern wurden palästinensische Friedensaktivisten von der Hamas verhaftet. Der Vorwurf: Hochverrat. Seit 9. April wird der 38-jährige Palästinenser Rami Aman von der Hamas festgehalten, zusammen mit anderen Friedensaktivisten aus dem Gaza-Streifen. Ihnen werden "Normalisierungsaktivitäten mit der israelischen Besatzung" vorgeworfen - was nicht weniger als Hochverrat bedeutet, denn für die Hamas ist jeglicher Kontakt zu Israelis ein verbrecherischer "Verrat


am Volk". Mitverantwortlich für die Verhaftung der palästinensischen Friedensaktivisten ist die Journalistin Hind Khoudary, die für Amnesty International (AI) arbeitet (oder gearbeitet hat). Wie die New York Times und UN-Watch berichteten, hat Khoudary, die sich als "Amnesty International Research Consultant" und "Mitarbeiterin von Amnesty International" bezeichnet, mehrere wütende Denunziationen auf Facebook veröffentlicht und darin drei Hamas-Beamte markiert, um sich deren Aufmerksamkeit zu sichern. Dabei handelt es sich laut UN-Watch um den Chef des Hamas-Medienbüros, Salama Marouf, den Hamas-Sprecher Ghazi Hamad und den Sprecher des Hamas-Innenministeriums, Iyad Al-Bozom. Wenige Stunden später wurde Rami Aman verhaftet. Das von Rami Aman gegründete Gaza Youth Commitee organisiert seit fünf Jahren Videochats mit Israelis im kleinen Kreis. "Skype mit deinem Feind" nennt sich die brückenbildende Initiative. Am jüngsten Chat auf der Plattform für Online-Konferenzen Zoom nahmen über 200 Personen teil. Der fast zweistündige Video-Chat in englischer Sprache habe den linksgerichteten israelischen Teilnehmern die seltene Gelegenheit geboten, von einer Handvoll Gaza-Bewohnern über das Leben unter der zwölfjährigen israelisch-ägyptischen Blockade und die Auswirkungen des Coronavirus zu erfahren. Das israelische Büro von Amnesty International hat derweil dementiert, dass Khoudary für die Organisation tätig sei. Sie habe seit mehr als einem Jahr nicht mehr für Amnesty gearbeitet und sei nur für eine kurze Zeit auf freiberuflicher Basis während des "Großen Marsches der Rückkehr" für Amnesty tätig gewesen. (algemeiner, israelheute, mena) TS

Schnell wie ein Virus: Fake News
Am 7. April berichtete Lily Wakefield in der britischen Onlinezeitung PinkNews, dass der israelische Gesundheitsminister Yaakov Litzman positiv auf COVID-19 getestet wurde. Er hätte behauptet, das Coronavirus sei eine göttliche Bestrafung für Homosexualität. Nur hat Litzman so etwas nie gesagt. Hätte der israelische Gesundheitsminister eine solche Erklärung abgegeben, hätte dies in Israel, einer überwältigend liberalen und schwulenfreundlichen Gesellschaft, für Aufruhr gesorgt. Eine Geschichte dieser Art hätte Schlagzeilen in der israelischen Presse gemacht, auch auf den vielen englischsprachigen Nachrichtenseiten im Land, die Journalisten auf der ganzen Welt leicht zugänglich sind. Woher stammt diese Geschichte also? Von einer pakistanischen Website und einer progressiven säkular-humanistischen Website, die sie von der pakistanischen Website übernahm. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie leicht sich Fake-Nachrichten verbreiten können. Pink News räumte ein, dass ihnen ein Fehler unterlaufen sei. (mena) KR

Fake News: WHO und Israel
Im Internet kursiert momentan ein Bericht über WHO, der besagt, dass die Organisation Israel in öffentlichen Dokumenten als "Occupied Palestinian Territory" bezeichnen würde. Diese Geschichte stimmt so allerdings ausdrücklich nicht! Israel wird von der WHO unter Europa gelistet und zwar ausdrücklich als Israel. Man kann darüber debattieren, warum Israel nicht unter Mittlerer Osten (bzw. "Eastern Mediterranean Region") gelistet ist, aber das ist ein anderes Thema, als zu behaupten, dass Israel als "Besetztes Gebiet" gelistet wäre! (HC, WHOEurope, BreakingIsraelNews, Twitter) SSt










Israelische Handball-Profis in Deutschland
Der TV Großwallstadt hat den israelischen Handball-Nationalspieler Snir Natsia (20) von Maccabi Rishon Le Zion verpflichtet. Handball World News zu den Hintergründen: "Durch eine Kooperation des Israelischen Handballverbandes mit dem Deutschen Handballbund besuchte Natsia ein halbjähriges Trainingslager in Deutschland und trainierte mit der U19-Nationalmannschaft Israels in Gummersbach. Vor Natsia wechselten aus
der Kooperation heraus bereits Daniel Musindi (HC Erlangen), Yonatan Dayan (VfL Gummersbach, künftig DJK Rimpar) und Yoav Lumbroso (ThSV Eisenach) nach Deutschland." Falls die aktuell unterbrochene Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet wird, könnte Großwallstadt als aktueller Tabellenführer der 3. Liga in die zweithöchste deutsche Handball-Liga aufsteigen. (hwn, MainEcho) JG








Verliebt in Jerusalem
Stefan Gödde ist den TV-Zuschauern als Moderator des ProSieben-Wissensmagazins Galileo bekannt. In seinem Buch "Nice to meet you, Jerusalem" nimmt er den Leser mit auf Entdeckungstour. Im Israelnetz-Interview erklärt er, warum jeder einmal in diese Stadt reisen sollte, ihn ein traditionelles Schabbat-¬Essen besonders berührte und was er nachts in der Grabeskirche erlebte. "Als Tourist muss man sich darauf einstellen, auf der Straße
Stefan Gödde (r.) verbringt eine Nacht in der Grabeskirche. Von einem anderem Anwesenden, Jacob (l.), wird er nach seiner spirituellen Reise gefragt. Foto: privat
bewaffnete Menschen zu sehen - das gehört in dieser Region der Welt einfach dazu. Mich persönlich beunruhigt das nicht. Und Freunde vor Ort haben mich in meiner Einschätzung immer wieder bestätigt: dass man als Tourist nicht Teil des Konfliktes ist. Das heißt, niemand im Land hat ein Interesse daran, dass Touristen zwischen die Fronten geraten oder sich bedroht fühlen." (israelnetz) TS








Die Gespräche zur Bildung einer Notstandsregierung in einer der schwersten Krisenzeiten in der Geschichte Israels sind wahrscheinlich erneut gescheitert, wobei es zugegebenermaßen noch immer hin und wieder Verlautbarungen gibt, dass es doch noch zu einer Einigung zwischen Gantz und Netanjahu kommen könnte. Die verantwortlichen Politiker behaupten standhaft, nur zum Wohle des Volkes zu handeln. Doch es geht erneut hauptsächlich um egoistische Machtansprüche, weshalb die politische Pattsituation bislang nicht gelöst werden konnte. Alles deutet daher jetzt erneut auf eine Auflösung des Parlaments am 27. Mai und Neuwahlen im August hin (zum 4. Mal innerhalb eines Jahres). Das ist alles Demokratie in Reinkultur. Dennoch ist das alles tragisch, weil die Israelis unfähig sind, sich auf klare Mehrheitsverhältnisse zu einigen. So kann man nur hoffen, dass sich bald verantwortungsbewußte Politiker melden mit der Fähigkeit, die Corona-Krise in den Griff zu bekommen und umgehend wieder ein normales Leben in dem wunderbaren nahöstlichen Land zu ermöglichen. TS)




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AB SOFORT ONLINE: Neuer übersichtlicher Terminkalender
Ab sofort Online: Unser neuer Terminkalender. Gerade in Zeiten von Corona gibt es eine große Vielfalt an Online Veranstaltungen, Webinaren, usw. Um zu helfen eine einfache Übersicht über all diese Veranstaltungen zu bekommen, haben wir einen neuen Terminkalender Online gestellt. Ihr
seid herzlich eingeladen Eure eigenen, bzw. Euch vorliegende Veranstaltungen diesem Kalender hinzuzufügen. Wir werden in den nächsten Tagen, die uns bereits vorliegenden Informationen anfangen einzupflegen, sind hierbei aber wirklich auf Eure Mithilfe angewiesen. Der Kalender ist ein Tool für Euch - für uns alle, um uns gegenseitig zu informieren.
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Ein Pessachfest anders als jedes andere...

Coronakrise und Iran verbreitet Hass

Israelische Technologien im Kampf gegen das Coronavirus

Tel Aviv, ya habibi, Tel Aviv! Alles Gute zum 111. Geburtstag!

Holy Fire Jerusalem 2020

Take a virtual tour of Holy Jerusalem (FB)

Tel Aviv: Der Carmel Markt in besseren Zeiten

Israels schönste Naturreservate: Zur Zeit für Besucher gesperrt

Hoffentlich bald wieder... EL AL's Supernatural Safety Video

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Internship in Israel * Shaping the future with New Kibbutz

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Israel gemeinsam im Kampf gegen Corona

Das ist Israel: A Muslim nurse recites the Passover song "Ma Nishtana" to elder Jewish patients in a local hospital in Israel.

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Schickt uns Eure kurzen Videogrüße für Israels 72. Geburtstag
Im Rahmen des Virtuellen Israeltags 2020 wollen wir einen Zusammenschnitt von kurzen Videogrüßen und Gratulationen für Israels 72. Geburtstag aus der ganzen Bundesrepublik zusammenstellen. Hierfür schickt uns bitte Eure Grüße (maximal (!) 60 Sekunden, im Idealfall nicht mehr als 30 Sekunden!) per Email, oder WhatsApp (Tel. 0172/6797701), spätestens bis zum 27. April 2020. Alternativ zu einem Video, könnt Ihr uns auch gerne ein besonderes Bild, oder einen Fotogruß zukommen lassen, den wir dann ins das Video einbauen können. Wir freuen uns auf Eure virtuellen Grüße...

Umdenken bei den Planungen für den Israeltag 2020
Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus waren wir gezwungen eine Verschiebung der Planungen für die PHYSISCHEN Israeltage 2020 zu empfehlen, obgleich wir natürlich hoffen, diese zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
In der Zwischenzeit haben wir mit den Überlegungen begonnen, wie wir an dem ursprünglich von uns vorgesehen 14. Mai 2020 trotzdem einen virtuellen Israeltag stattfinden lassen können; mit kurzen Videogrüßen von Euch; einer virtuellen Zoom-"Party" mit Live Musik, kurzen Beiträgen von Partnerorganisationen, usw.
Wir sind offen für EURE Ideen und Vorschläge. Schreibt uns an Israeltag@il-israel.org. www.israeltag.de











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"Alles Gute zum 111. Geburtstag Tel Aviv"


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Thomas
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