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08. März 2020



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Wüste Israels
  • Tragbares Gerät sammelt Regen für sauberes Trinkwasser
  • Tier überlebt ohne Sauerstoff ?
  • Sheba Medical auf dem 9. Platz weltweit
  • Forscher fordern: Rotes Meer soll Marines Weltkulturerbe werden
  • Facebook-Gag führt zur neuer Moovit-App
  • Sicheres Drohnenabwehrsystem
ARCHÄOLOGIE
  • Palästinensische Autonomiebehörde konfisziert archäologische Fundstücke
TOURISMUS
  • Tel Aviv will das "Tourismuswunder" ausbauen
WIRTSCHAFT
  • Möglicherweise größere Waffengeschäfte
  • EL AL könnte fast ein Sechstel der Belegschaft entlassen
  • Isolation wird teuer
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Eden Alene singt "Feker Libi" für Israel in Rotterdam
  • Syrer spendet Baum in Israel für jüdischen Jungen
  • Mordechai und Esther leben fort
  • Lionel Richie in Tel Aviv
AUS AKTUELLEM ANLASS...
  • Neue Regeln für Einreise nach Israel
  • Israelische Ärzte beraten kostenlos Coronavirus-Patienten weltweit
  • High-Tech aus Israel vs. Coronavirus
  • Palästinenser rufen Notstand aus - Touristenreservierungen storniert
  • Hotels wollen Stornierungen kulant handhaben
  • Corona stoppt viele Flugreisemöglichkeiten
  • Flughafen Ben Gurion "unheimlich ruhig"
  • Bei 19 Israelis wurde das Coronavirus festgestellt
  • Wahlen im Schatten des Corona-Virus
  • Wegen Corona-"Notstand" kein Prozess gegen Netanjahu?
  • USA und Israel hinter der Entwicklung und Verbreitung des Corona-Virus?
  • Das Coronavirus und die religiösen Sitten
POLITIK
  • Aserbaidschan will engere Beziehungen zu Israel
  • Ignorierte Erfolgsgeschichten: Arabische Bürger in Israel
  • Wer verwehrt den Palästinensern das Wahlrecht?
  • Wie stand Papst Pius XII. wirklich zum Nazi-Terror? Vatikan gibt Quellen frei
  • Vatikan: "Schwere Prüfungen" für Christen in Nahost
  • Katholiken interessieren sich nicht für die Wahlen in Israel
  • Laschet: Schäme mich für Antisemitismus in Deutschland
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Israelisches Militär vereitelt Scharfschützenangriff aus Syrien
  • Märchen einer Nahost-"Expertin"
  • Eine APA "Glanzleistung"
  • Israel fordert Hisbollah-Betätigungsverbot in Deutschland

SPORT
  • Israelin gewinnt Marathon in Tokio - Jerusalem-Marathon verschoben
  • Maccabi gegen Hapoel
  • Israels Nationaltrainer Herzog vor EM-Playoff-Spiel in Quarantäne


IN EIGENER SACHE
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Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Wüste Israels
Israel hilft Landwirten in vielen Ländern, zu lernen, wie man Pflanzen unter immer heißeren und trockeneren Bedingungen züchtet, anbaut und zu ertragreichen Ernten kommt. Das Nitsan Sustainable Development Lab der Universität Tel Aviv, das von Ram Fishman geleitet wird, bewertet Landwirtschafts-, Wasser- und Energieprobleme im ländlichen Asien und Afrika und findet israelische Technologien, um diese zu lösen. "Viele Landwirte auf der ganzen Welt sehen in Israel ein Modell dafür, wie man unter Bedingungen der Wasserknappheit und eines heißeren sowie trockeneren Klimas zurechtkommt und gedeiht", sagt Fishman. "In Afrika und Asien sehen sie Israel als Quelle für Lösungen. Wir verfügen über eine erstaunliche Menge an Wissen und Erfahrung von Agronomen, Landwirten, Unternehmen und Forschungs- und Entwicklungszentren. Unser Labor soll eine Brücke zwischen diesen Kleinbauern und dem Fachwissen und der Technologie Israels schlagen." Dies gilt für Industrieländer wie auch für Entwicklungsländer. Die Ben-Gurion-Universität des Zuckerberg-Instituts für Wasserforschung des Negev und die Jacob-Blaustein-Institute für Wüstenforschung arbeiten mit Partnern in mehreren US-Bundesstaaten an Projekten im Zusammenhang mit den sich ändernden Bedingungen. Israels Negev-Wüste und Yatir-Wald bieten perfekte Lebenslabors für die Forschung. Der Yatir-Wald wurde in den 1950er Jahren vom Jewish National Fund als Arbeitsbeschaffung für Neueinwanderer gepflanzt. Er hat sich zu einem der weltweit einzigen voll funktionsfähigen Wälder unter heißen semiariden Bedingungen entwickelt. Neben Wassersparmodellen geht es um die Züchtung widerstandsfähiger Nutzpflanzen und preiswerte Technik. (israel21c, jpost) EL

Tragbares Gerät sammelt Regen für sauberes Trinkwasser
Der Fotograf Eyal Yassky, Mitbegründer und CEO von Hilico, entwickelte zusammen mit Moshe Belilty, einem Maschinenbau-Studenten, ein einfaches und kostengünstiges Regen-Erntegerät. Yassky hatte weltweit lokale Kulturen mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit
dokumentiert und überall das Problem des sauberen Wassers gesehen. "Im Dschungel Südamerikas verwenden ländliche Gemeinden eine bestimmte Art von Pflanze mit riesigen Blättern, um Regenwasser aufzufangen", erklärt Yassky die Idee. Die beiden Männer kopierten das Design dieser Blätter. Das Gerät sieht aus wie ein Drachen aus leichtem Nylon und kann mit einer einzigen Klemme an jede Art von Stange oder Baum befestigt werden. Es verfügt über einen automatischen Verstopfungsschutz und der einfallende Regen wird über einen kleinen Filter in 10-Liter-Beutel geleitet. Wenn es über Nacht regnet, können so bis zu 10 Beutel gefüllt werden. Das Regen-Erntegerät hat eine Spannweite von 1m², wiegt weniger als zwei Pfund, kostet nur USD 100 und sammelt 90% des Wassers, das eine kleine Familie täglich benötigt. Ein Millimeter Regen produziert einen vollen Liter Wasser. Hilico war das einzige israelische Unternehmen von 17, die von der Weltbank und der Wharton School in ihrem Wettbewerb "Ideas for Action" 2019 benannt wurden. (israel21c) EL

Tier überlebt ohne Sauerstoff ?
Forscher der Tel Aviv University entdeckten einen quallenartigen Parasiten, der vor allem in Lachsen vorkommt und keinen Sauerstoff zum Überleben benötigt. Im Wissenschaftsportal PNAS erläutern Dayana Yahalom und Dorothée Huchon, dass "Henneguya salminicola" seine Energie wahrscheinlich den Lachsen entzieht. Wie der Prozess genau abläuft, ist jedoch nicht bekannt. (Stern) KR

Sheba Medical auf dem 9. Platz weltweit
Das Sheba Medical Center at Tel Hashomer in Ramat Gan, Israels größtes Krankenhaus, ist laut Newsweek das neuntbeste Krankenhaus der Welt. Es verbesserte sich damit um einen Platz in Vergleich zum Vorjahr. (jpost) EL

Forscher fordern: Rotes Meer soll Marines Weltkulturerbe werden
Forscher aus Israel, Ägypten, Jordanien, der Schweiz, Deutschland, den USA und Saudi-Arabien bitten die UNESCO, das Riff des Roten Meeres zum Marinen Weltkulturerbe zu erklären. In einer in Frontiers (Marine Sciences) veröffentlichten Studie schlägt die internationale Forschergruppe sofortige Maßnahmen vor, um eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt vor dem Klimawandel zu schützen. (frontiers) EL

Facebook-Gag führt zur neuer Moovit-App
Im März letzten Jahres scherzte die israelische Moovit-Nutzerin Lior Malka auf Facebook, dass sie eine App für öffentliche Verkehrsmittel brauche, die ihr sagt: "Überquere die Straße, dumm. Dies ist nicht die richtige
Seite." Im Juli antwortete das Unternehmen: "Hallo, Lior. Wir haben eine neue Funktion in der App gestartet, damit Sie beim nächsten Mal nicht irritiert werden." Die neue Funktion wurde von einem Team von vier Mitarbeitern im Moovithon des Unternehmens entwickelt, einem 24-Stunden-Hackathon, der alle sechs Monate in der Zentrale in Tel Aviv stattfindet. Ungefähr 20% der Moovithon-Projekte werden letztendlich zu Moovit-Features. Die Augmented-Reality-Funktion wurde im Februar eingeführt, um die Nutzer visuell zu Haltestellen und Stationen zu führen. Way Finder platziert digitale Wegbeschreibungen und Schilder über der Kameraansicht, um das Auffinden korrekter Bushaltestellen, U-Bahn-Eingänge und allgemeiner zusätzlicher Anleitungen zu erleichtern. Es funktioniert derzeit noch nur unter iOS. (israel21c) EL

Sicheres Drohnenabwehrsystem
Das RAFAEL-Drohnendome-C-UAS-System war in allen Testszenarien zu 100% erfolgreich. Voll einsatzbereit und weltweit eingesetzt, bietet Drone Dome eine modulare und robuste Infrastruktur aus elektronischen Störsendern, Sensoren, vollständiger Identifizierung und Neutralisierung unterschiedlicher Mikro- und Mini-UAV-Bedrohungen. Wenn die C4I eine positive Identifizierung durchführt, weist das System das Ziel dem Laser-Effektor zu, der das Ziel einfängt und verfolgt und die Zerstörung durchführt. (glocalist) KR







Palästinensische Autonomiebehörde konfisziert archäologische Fundstücke
Ein Gericht der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sollte über die Klage eines Einwohners entscheiden, der die Rückgabe einer Sammlung seltener Münzen, Banknoten, Briefmarken, Forschungsliteratur und
diverser archäologischer Fundstücke forderte. Die hatte die PA aus seinem Besitz beschlagnahmt. Der auch als Abu Noor bekannte Anwar Zre'ir befürchtet, dass die PA seine Sammlung verkaufen und seiner Forschungsarbeit schweren Schaden zufügen werde, indem sie die seltenen historischen Beweisstücke unterschlägt. Abu Noors Verwandte berichteten gegenüber der Nachrichtenagentur TPS, dass die PA durch einen Bericht des Nachrichtensenders Al Arabiya von der Existenz der Sammlung erfahren und seither immer wieder Teile der Sammlung beschlagnahmt hatte. Vor 2 Jahren aktualisierte die PA ihr Antikengesetz, in welchem sie festlegte, dass alle Gegenstände aus der Zeit vor 1917 als archäologische Fundstücke betrachtet werden. Bis zur Änderung des Gesetzes galt ein jordanisches Gesetz aus dem Jahr 1966, das bestimmte, dass ausschließlich Gegenstände aus der Zeit vor 1700 als antike Objekte gelten, welche von der PA beschlagnahmt werden dürfen. Die Gerichtsanhörung wurde immer wieder verschoben und Zre'irs Angehörige fürchten, dies sei ein Versuch, die Tatsache zu verschleiern, dass einige der Gegenstände bereits von führenden PA-Beamten verkauft wurden. "Seit über 50 Jahren hat Abu Noor durch seine Reisen in den Irak, Syrien und Jordanien seine Sammlung aufgebaut und immense Summen dafür gezahlt. Jetzt ist er erschüttert über den Schaden, der den historischen Beweisen für die jahrtausendelange Existenz von Kulturen in der Region zugefügt wird", so die Familie Zre'ir. "Diese Schäden könnten sich als ebenso schwerwiegend erweisen wie die Zerstörung der antiken Stätten in Palmyra und Ninive durch den IS", fügte Abu Noor hinzu. (audiatur) TS







Tel Aviv will das "Tourismuswunder" ausbauen
Klippenroller, ein schwimmender Vergnügungspark, ein LGBTQ-Museum: Die Stadtverwaltung von Tel Aviv hat einen 10-Jahres-"Masterplan" für den Tourismus vorgelegt, in der Hoffnung, die Stadt zu einem weltweit führenden städtischen Reiseziel zu machen. Die Veröffentlichung des 66-seitigen Plans folgt auf ein Rekordjahr für den israelischen Tourismus mit 4,9 Mio. Besuchern, die 2019 ins Land kamen. 10 Fluggesellschaften haben Flüge nach Israel aufgenommen, so dass insgesamt 140 Fluggesellschaften nach Tel Aviv fliegen. Der internationale Flughafen

Foto: Courtesy Tel Aviv Yafo Municipality, Barak Brinker
Ben-Gurion verzeichnete 2019 24 Mio. internationale Einreisen, was einem Anstieg von 1,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Touristen waren am zufriedensten mit den Stränden, ihrer persönlichen Sicherheit und dem herzlichen Empfang durch die Einheimischen, am wenigsten zufrieden mit den Kosten, den Taxis, den Informationen in ihrer eigenen Sprache und der Sauberkeit. Der durchschnittliche Preis pro Nacht in einem Hotel in Tel Aviv liegt bei USD 210. Die Stadt schätzt, dass sie bis 2030 fast doppelt so viele Hotelzimmer benötigen wird, was einer Zunahme von etwa 7.000-10.000 neuen Zimmern entspricht. 2019 kamen in Tel Aviv 783 Hotelzimmer hinzu. Derzeit sind es 11.170 Zimmer. (ToI) TS




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Möglicherweise größere Waffengeschäfte
Aleksander Vucic, der Staatspräsident von Serbien, erklärte gegenüber der Jerusalem Post, dass er beabsichtige, Waffen von Israel zu kaufen. Das Gespräch fand am Rande der Jahreskonferenz des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) in Washington statt. Als Reaktion auf die anti-israelische BDS-Kampagne in Westeuropa, die Israel gezielt aufs Korn nimmt, sagte Vucic, die serbischen Waffenkäufe in Israel würden nicht aus einer "kleinen Lieferung" bestehen. Der serbische Präsident gilt als überzeugter Freund Israels und der jüdischen Diaspora. (tachles) KR

EL AL könnte fast ein Sechstel der Belegschaft entlassen
EL AL Airlines formulierte einen Plan zur Entlassung von rund 1.000 Mitarbeitern, fast ein Sechstel der Belegschaft, aufgrund der finanziellen Verluste, die durch den Coronavirus-Ausbruch verursacht wurden. 300 Firmenangestellte wurden sofort beurlaubt. Einige Mitarbeiter befinden sich nach den Richtlinien des Gesundheitsministeriums in Selbstquarantäne, nachdem sie aus den vom Virus betroffenen Ländern zurückgekehrt sind. EL AL sagte gegenüber israelischen Investoren, dass das Unternehmen zwischen Januar und April einen Einnahmeverlust von USD 50 bis 70 Mio. erwartet. Der Aktienkurs der Fluggesellschaft fiel am Donnerstag um 7,47% und seit Anfang 2019 sind die Aktien um 20% gefallen. Berichten zufolge könnten sie und andere israelische Fluggesellschaften aufgrund der immer strengeren Reisebeschränkungen und Warnungen des Gesundheitsministeriums innerhalb von "Wochen" finanziell zusammenbrechen. Das Gesundheitsministerium forderte die Israelis am Mittwoch dringend auf, ernsthaft in Erwägung zu ziehen, von Reisen ins Ausland abzusehen (ToI) TS

Isolation wird teuer
Die Regierung schätzt, dass das derzeitige Ausmaß an Morbidität und Isolation den Staat NIS 3-4 Mrd. an Steuereinnahmen kosten wird, was das Haushaltsdefizit erhöhen wird, wenn auch nur vorübergehend. Der Ausbruch des Coronavirus in Israel konfrontiert die Wirtschaft angesichts der Übergangsregierung und der Unsicherheit darüber, wann eine neue Regierung gebildet wird, mit schwerwiegenden und bisher unbekannten Dilemmata und Risiken. Das Problem wird kritisch, wenn der Staat Notfallmittel in das Gesundheitssystem oder für andere Zwecke einbringen muss. Bis zu 100.000 Israelis sind isoliert, während Israel die Quarantäne für Reisende laufend erweitert. (jpost, globes) EL
Netanjahu mit Gesundheitsminister Ya'acov Litzmann







Eden Alene singt "Feker Libi" für Israel in Rotterdam
Mit den Stimmen des Publikums ist in der Entscheidungsshow "HaShir HaBa L'Eurovizion" der auf Englisch, Hebräisch, Amharisch, Arabisch und in Fantasiesprache gesungene Popsong "Feker Libi" ("Meine Liebe") der Komponisten Doron Medalie und Idan Raichel als israelischer Beitrag für den Eurovision Song Contest 2020 in den Niederlanden gewählt worden. Bereits Anfang Februar hatte die äthiopischstämmige R'n'B-Sängerin Eden Alene das Ticket für den ESC in Rotterdam gelöst. (eurovision) EL

Syrer spendet Baum in Israel für jüdischen Jungen
In Mailand muss ein jüdischer Junge wegen des Coronavirus auf eine große Bar-Mitzva-Feier verzichten. Eine tröstende Geste kommt von dem muslimischen
Syrer Abud Dandadschi, der seit 2017 in Kanada lebt: Er spendete dem kanadischen Zweig des Jüdischen Nationalfonds USD 18. Mit diesem Geld sollte zu Ehren des italienischen Juden ein Baum in Israel gepflanzt werden. Der 43-jährige syrische IT-Spezialist und Blogger ist ein Israel-Fan. Vor vier Jahren dankte er Israel von Istanbul aus für die Hilfe, die das Land Kriegsopfern in Syrien hatte zukommen lassen. (israelnetz) EL

Mordechai und Esther leben fort
Liebe und Hass zwischen Israel und dem Iran liegen eng beieinander. In der Berichterstattung über den Iran sind antiisraelische Demonstrationen ein häufiges Thema. Weniger bekannt ist: In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder auch andere Demonstrationen in Iran, bei denen die Menschen laut skandiert haben, dass sie nicht länger im Krieg mit Israel leben möchten. Die jüdisch-iranische Schriftstellerin Roya Hakakian glaubt an die Zukunft jüdischen Lebens in
Iran: "Es gibt Filmmaterial, das zeigt, wie ganz normale Iraner es vermeiden, auf die Flagge Israels zu treten, die auf den Boden vor Eingängen zu Moscheen oder Universitäten in ganz Iran gemalt wurde. Die Leute wollen nicht mehr auf der israelischen Flagge herumtrampeln. Sie gehen drum herum. Das spricht dafür, dass sich in Iran eine große kulturelle und intellektuelle Veränderung vollzieht und das ist ein wunderbares Zeichen des Fortschritts." Und die Geschichte der Königen Esther wird auch auf Farsi gelehrt. (deutschlandfunkkultur, farsinet) EL

Lionel Richie in Tel Aviv
Der US-amerikanische Sänger Lionel Richie gab in der Menora Mivtachim Arena in Tel Aviv sein erstes Konzert in Israel. Der "All Night Long"-Sänger, der seine 90-minütige Show anderthalb Stunden früher als ursprünglich angekündigt begann, um einen Konflikt mit Israels drittem Wahltag in einem Jahr zu vermeiden, sagte dem Publikum, dass er froh sei, endlich in Israel zu sein. "Meine
Freunde versuchen seit 40 Jahren, mich zu überzeugen, zu kommen", sagte der 70-Jährige. "Jetzt weiß ich, warum." Er fügte hinzu: "Dies ist meine erste Reise. Es wird nicht meine letzte sein." Er sagte auch, die Menge sei "erstaunlich" und sprach über den herzlichen Empfang durch die Israelis, die ihn auf der Straße namentlich begrüßten. Richie beendete seinen Auftritt, indem er dem Publikum sagte: "Bis zum nächsten Jahr!" (Jewish) TS




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Neue Regeln für Einreise nach Israel
Die israelische Botschaft hat die neuen Vorschriften mitsamt Formularen veröffentlicht, die Reisende aus Deutschland kennen und bei ihrer Einreise vorlegen müssen. (Botschaft) Premierminister Netanyahu hat sich am Wochenende mit einem kurzen Statement und einem 5-Schritte-Plan zum Thema Corona an die Bevölkerung gewandt. (HC/Facebook) TS/SSt

Israelische Ärzte beraten kostenlos Coronavirus-Patienten weltweit
Ärzte aus den größten Krankenhäusern Israels haben sich freiwillig für das soziale Projekt Innonation gemeldet, das isolierten Patienten auf der ganzen Welt helfen soll. Dank eines neuen Projekts konnten chinesische Coronavirus-Patienten die israelische Hausärztin Dr. Rachel Libenson Vansh fragen, wie sie die Gesundheit und Hygiene zu Hause aufrechterhalten können. Mit Hilfe eines
Zoom-Videolinks über das soziale Netzwerk Weibo in China beantwortete Vansh ihre Fragen auf Englisch mit sofortiger Übersetzung ins Chinesische. Diese Einrichtung war die erste einer Reihe von interaktiven Videoübertragungen, die von Innonation angeführt werden, die über ihre Drehscheiben in Israel und China Talente, Unternehmen und Organisationen über Grenzen hinweg miteinander verbindet. Einhundert israelische Ärzte haben sich freiwillig bereit erklärt, aus der Ferne mit den unter Quarantäne stehenden COVID-19-Patienten über Themen zu sprechen, die Anlass zu Besorgnis geben - wie Familie und Kinder, Dermatologie (einschliesslich der Empfindlichkeit gegenüber Schutzmasken), Ernährung, Psychologie, der Umgang mit Ängsten, Schwangerschaft und Anzeichen schwerer Krankheiten, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Viele Menschen in Quarantäne oder die sich zu Hause selbst isoliert haben, sind besorgt und ängstlich und haben viele Fragen zu ihrer Situation und zu ihrer Versorgung. Amit Gal-Or hat Innonation 2016 zusammen mit seinem Vater Amir und seinem Bruder Raz gegründet. Das Videoprojekt folgt auf die frühere Initiative von Innonation, Spender für medizinische Geräte zu rekrutieren, die in China dringend benötigt werden. Sie haben etwa 500.000 Stück Schutzausrüstung gespendet, darunter Masken, Kittel und Handschuhe. (Israel21c) TS

High-Tech aus Israel vs. Coronavirus
Angesichts der Corona-Epidemie wird Israel seinem Ruf als einer der innovativsten Hightech-Nationen der Welt einmal mehr gerecht: Israelische Forscher, Mediziner und Unternehmer haben eine Reihe von neuen medizintechnischen Geräten zur Marktreife gebracht, die künftig Ärzten, Pflegern und Patienten helfen und Menschenleben retten könnten. (menawatch) EL

Palästinenser rufen Notstand aus - Touristenreservierungen storniert
Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat einen 30-tägigen Notstand ausgerufen, nachdem in Bethlehem Virusfälle aufgetreten sind. In einem Dekret heißt es, der Notstand gelte in allen Palästinenser-Gebieten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Ministerpräsident Mohammed Schtajjeh ordnet die Schließung aller Schulen und Kindergärten an sowie die Stornierung von Reservierungen ausländischer Touristen. Die Geburtskirche in Bethlehem wurde aus Furcht vor einer Verbreitung des Coronavirus geschlossen. Das palästinensische Tourismusministerium ließ offen, für welchen Zeitraum die Anordnung gilt. Am Donnerstag trugen viele Touristen in der Kirche Schutzmasken. Die Palästinenserbehörde untersagt Hotels im Westjordanland von Freitag an, ausländische Touristen zu beherbergen. In Bethlehem, das im Westjordanland liegt, besteht bei 4 Hotelangestellten Corona-Verdacht. Ob sie sich bei Touristen angesteckt haben, wird derzeit ermittelt. (investing) TS
Ben Gurion Airport, Foto: MAGEN DAVID ADOM

Hotels wollen Stornierungen kulant handhaben
Bisher sind Fluggesellschaften, Reisebüros und Hotelketten am stärksten von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Covid-19-Virus betroffen. Die Hotelkette Dan hat eine Gewinnwarnung für das erste Quartal 2020 aufgrund von Stornierungen der Buchungen herausgegeben und der Börse von Tel Aviv mitgeteilt, dass ein Rückgang des Betriebsgewinns im Vergleich zum entsprechenden Quartal 2019 zu erwarten ist. Die Hotelketten Olive und Rimonim erlauben den Gästen in Israel, im März und April jederzeit (mit Ausnahme des Passahfestes und der Feiertage) Zimmer zu buchen und bis zu 48 Stunden vor der Ankunft zu stornieren, ohne eine Strafe zu zahlen. Adele Edri von Olive and Rimonim Hotels sagte: "Viele Menschen sind in der aktuellen Situation unsicher. Fliegen oder nicht fliegen. Sich auf einen Urlaub in Israel festlegen oder sich nicht verpflichten. Jeden Tag werden neue Orte zur Liste der Personen hinzugefügt, die unter Quarantäne gestellt werden müssen. Deshalb haben wir uns mit unseren beiden Ketten entschlossen, Urlaubern zu helfen, Stornierungsgebühren zu vermeiden und die Leute beruhigt im Voraus buchen zu lassen und zu wissen, dass in den Hotels der Kette Zimmer verfügbar sind." (globes) EL

Corona stoppt viele Flugreisemöglichkeiten
Die israelische Nationalairline EL AL musste die Flüge nach China, Italien, Korea und Thailand einstellen und die Aufnahme der Flüge nach Japan verschieben. Wegen der Coronavirus-Epidemie dürften Menschen aus China, Italien, Japan, Singapur, Südkorea, Thailand, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Spanien nicht mehr nach Israel einreisen, wenn sie nicht beweisen können, dass sie eine 14-tägige Quarantäne einhalten. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines stellten alle Flüge nach Tel Aviv und Eilat ab Sonntag, 8. März, ein. Der Flugstopp gilt für den verbleibenden Winterflugplan bis zum 28. März. Man mache das "aus wirtschaftlichen und operativen Gründen", so die Gruppe, "da viele Passagiere nicht mehr zur Einreise berechtigt sind". Auch Wizz Air hat Israel-Flüge ab Wien gestrichen. (aerotelegraph) EL

Flughafen Ben Gurion "unheimlich ruhig"
Die israelische Flughafenbehörde sagte, dass Länder, die jetzt auf der schwarzen Liste des israelischen Gesundheitsministeriums stehen, für 30% des Passagierverkehrs am Flughafen Ben Gurion verantwortlich sind - einschließlich Italien, Frankreich und Deutschland (jeweils 6%), Spanien (4%) und Schweiz (3%). 530 Flüge zum und vom Flughafen Ben Gurion im Januar und Februar und 1.662 weitere Flüge wurden allein in der ersten Märzwoche gestrichen, bevor die Lufthansa Group ihre 70 wöchentlichen Flüge stornierte. (globes) EL

Bei 19 Israelis wurde das Coronavirus festgestellt
Bei 19 Israelis wurde das Coronavirus diagnostiziert. Schätzungsweise 70.000 Israelis befinden sich derzeit in Selbstisolierung. Die israelische Polizei leitete acht getrennte strafrechtliche Ermittlungen gegen Personen ein, die nicht, wie vom Gesundheitsministerium gefordert, in Quarantäne geblieben sind." Da sich Touristen nicht an einen Plan zur Selbstquarantäne zu Hause halten können, ist der Ansatz, Touristen aus bestimmten Ländern von der Einreise abzuhalten, es sei denn, sie können beweisen, dass sie in Israel einen Platz haben, an dem sie sich aufhalten können. Die Quarantänebeschränkungen beginnen, akute wirtschaftliche Auswirkungen auf Israel zu haben. Am Donnerstag beauftragte Premierminister Benjamin Netanjahu Finanzminister Moshe Kahlon mit der Einrichtung eines Notfallfonds zur Unterstützung von Unternehmen, die als kritisch für die Wirtschaft gelten, da die lokalen Unternehmen durch die Quarantäne der Mitarbeiter, mangelnde Lieferungen, Lieferverzögerungen und die Annullierung von Flügen Verluste haben. (JPost) TS

Wahlen im Schatten des Corona-Virus
Diese Aufnahme wurde bei der Auszählung von Stimmzetteln aus Wahllokalen für isolierte mögliche Corona-Infizierte im Wahlausschuss der Knesset gemacht. (twitter) TS

Wegen Corona-"Notstand" kein Prozess gegen Netanjahu?
Laut Medienberichten erwägen Behörden, einen generellen Notstand in Israel auszurufen. In diesem Fall würden auch Gerichtsverhandlungen nicht mehr abgehalten werden können. Betroffen wäre von dieser Regelung auch der Prozess wegen des Korruptionsverdachtes gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu, der Mitte März beginnen soll. (israelnetz, faz) EL

USA und Israel hinter der Entwicklung und Verbreitung des Corona-Virus?
Arabische Medien verbreiten die Verschwörungstheorie, dass die USA und Israel hinter der Entwicklung und Verbreitung des Corona-Virus stehen. Der Virus solle Bestandteil eines wirtschaftlichen und psychologischen Krieges gegen China sein und es könne kein Zufall sein, dass das Corona-Virus in den USA und Israel nicht vorkomme (was falsch ist). Diese Verschwörungstheorie reiht sich ein in eine (nicht nur) in der arabischen Welt weit
verbreitete verschwörungstheoretische Weltsicht, nach der hinter allem Übel in der Welt Amerika und Israel vermutet werden. Waren es früher die Juden, die angeblich Brunnen vergifteten und für Krankheit und Tod sorgten, so sei es nun Israel, welches einen Virus entwickele, um daraus Profit zu schlagen. Der Antisemitismus ändert zwar seine Ausdrucksform, doch der Kern bleibt der selbe. (JFDA) SSt

Das Coronavirus und die religiösen Sitten
Der aschkenasische Oberrabbiner von Israel, David Lau, sagte die Israelis sollten es vermeiden, an Türrahmen befestigte Mezusas zu berühren und zu küssen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus über jüdische Riten zu verhindern. Zu einer Zeit, in der "wir Zeugen der Verbreitung einer schweren Krankheit sind, besteht kein Zweifel daran, dass man die Mezusa überhaupt nicht
küssen oder berühren sollte", schrieb Lau. "Es reicht, wenn man beim Ein- und Ausgehen darüber nachdenkt." Mezuzas sind kleine Hüllen mit hebräischen Texten, die an Türrahmen befestigt werden. Es ist ein jüdischer Brauch, die Mezusa beim Betreten oder Verlassen eines Raumes zu berühren. "In diesen Zeiten dürfen wir die Bedeutung des Händewaschens bei allen von der Halacha vorgeschriebenen Gelegenheiten nicht unterschätzen", hieß es weiter. (ToI) TS








Aserbaidschan will engere Beziehungen zu Israel
Zur Konferenz von AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) ist erstmals ein Vertreter eines mehrheitlich schiitischen Landes erschienen: der aserbaidschanische Finanzminister Samir Scharifow. Er sagte: "Zusammenarbeit mit Israel beschränkt sich nicht auf Öl-Versorgung. Wir sind daran interessiert, die Kooperation in der Verteidigung und im Technologie-Austausch auszuweiten." Der Minister verlas zudem ein Grußwort der Vizepräsidentin Mehriban Alijewa. (israelnetz) KR

Ignorierte Erfolgsgeschichten: Arabische Bürger in Israel
Mit einer Bevölkerung von 26.000 Einwohnern ist Arraba in Galiläa heute eine der führenden Gemeinden der Welt, was die Zahl der Ärzte betrifft. Die Zahl der Ärztinnen in der Stadt ist sogar noch höher als die ihrer männlichen Kollegen. Dr. Wuroud Yassin arbeitet am
Carmel-Krankenhaus in Haifa. Sie hat das renommierte Technion in Haifa absolviert. "Ich war das einzige Mädchen in meiner Familie, und mir wurde beigebracht, dass es keinen Unterschied zwischen einem Jungen und einem Mädchen gibt. Man hat mir auch beigebracht, dass nichts unmöglich ist, wenn man hart arbeitet." Solche Erfolgsgeschichten von Arabern werden von der internationalen Gemeinschaft und den Medien gerne ignoriert. Während die israelische Regierung Hunderte Mio. USD investiert, um die Lebensbedingungen ihrer arabischen Bürger zu verbessern, berauben die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas ihr Volk weiterhin der Gelder ausländischer Hilfe, einer besseren Zukunft und der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben. (mena) KR

Wer verwehrt den Palästinensern das Wahlrecht?
Die letzten palästinensischen Wahlen fanden 2006 statt. Die islamistische Bewegung Hamas, die den Gaza-Streifen seit 2007 regiert, gewann 44,4% der Stimmen (74 Sitze), während die rivalisierende Fatah-Fraktion von Präsident Mahmoud Abbas 41,4% der Stimmen (45 Sitze) erhielt.
Der Palästinensische Legislativrat (PLC) hat 132 Sitze. Ein Jahr nach den Wahlen des PLC ergriff die Hamas gewaltsam die Kontrolle über den Gaza-Streifen. Der Hamas-Putsch führte zu einer Spaltung zwischen dem Westjordanland und dem Gazastreifen und hat seitdem das palästinensische Parlament gelähmt. Während palästinensischen Parlamentsmitgliedern die Möglichkeit, ihre parlamentarische Arbeit auszuüben, entzogen wurden, können arabische Knessetabgeordnete in Israel über die israelische Regierung und ihre Politik sagen, was sie wollen, ohne auch nur einen Gedanken an mögliche Folgen zu verschwenden. (audiatur) KR

Wie stand Papst Pius XII. wirklich zum Nazi-Terror? Vatikan gibt Quellen frei
Seit Rolf Hochhuths Theater-Klassiker "Der Stellvertreter" von 1963 gilt Papst Pius XII. als Papst, der zu den Verbrechen der Nazis wider besseres Wissen geschwiegen hat. Am 2. März gab der Vatikan seine
archivierten Quellen über Pius XII. zur Einsicht frei. Ein Meilenstein in der kirchengeschichtlichen Forschung. Kirchenhistoriker wie Hubert Wolf versprechen sich Aufklärung darüber, wie der Papst zum Holocaust stand, ob er davon wusste, dass Pässe für Naziverbrecher zur Ausreise nach Argentinien ausgestellt wurden, und wie der Papst zur Gründung des Staates Israel stand. Kirchenhistoriker Hubert Wolf: "Das Verhalten Pius XII. angesichts der Schoah ist eine Weltfrage." Wolf lehrt an der Universität Münster und gilt als Experte für die katholische Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts. "Wir haben zunächst drei Fragen", so der Kirchenhistoriker. "Die erste Frage lautet: Wie stand der Papst zum Holocaust. Zweite Frage: Wie stand der Papst zur Rattenlinie? Rattenlinie heißt Pässe für Naziverbrecher und Ustascha-Verbrecher, die dann meistens nach Argentinien ausreisen konnten. Und drittens: Wie stand der Papst zur Gründung des Staates Israel? Warum hat er den Staat Israel 1948 nicht anerkannt?" Auch Wolfs Kollege Johannes Heil, Historiker an der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg, bezeichnet die Öffnung der Archive in Rom als epochal. "Ganz wesentlich sind die Fragen nach dem Charakter des Verhaltens des Vatikans gegenüber der Gründung des Staates Israel. Sind das politische Rücksichtnahmen auf arabische Staaten, auf Christen in arabischen Staaten, gegenüber dem arabischen Nationalismus? Oder spielt auch der alte Antijudaismus eine Rolle?" (swr) TS

Vatikan: "Schwere Prüfungen" für Christen in Nahost
Der Vatikan hat die katholischen Diözesen weltweit um Unterstützung für die Christen im Heiligen Land aufgerufen. Die Kirche im Heiligen Land müsse schwere Prüfungen erleiden, schreibt Kardinal Leonardo Sandri. Die "Heilig-Land-Kollekte" vom Karfreitag im Jahr 2019 erbrachte knapp USD 19,8 Mio. Diese gingen zu 65% an die Franziskaner-Kustodie im Heiligen Land und zu 35% an die Ostkirchenkongregation. Beide finanzieren damit Bildungsmaßnahmen, soziale Hilfen und den Erhalt von Wallfahrtsorten in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Zypern und der Türkei. Mit Blick auf die vielen jungen Menschen, die aus Syrien und Irak in Nachbarländer geflohen sind, habe man die Zuwendungen für Schulen und andere Bildungsmaßnahmen erhöht. Von knapp EUR 7 Mio. für die Ostkirchenkongregation gingen demnach 3,2 Mio. in die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten sowie in kulturelle Aktivitäten. 3 Mio. wurden für Schulen und Hochschulen bereitgestellt, davon 1,2 Mio. für die Bethlehem University, an der viele muslimische Palästinenser unterrichtet werden. Der Kardinal sagte nicht, welchen "schweren Prüfungen" Christen in Israel ausgesetzt sind, wo sie volles Wahlrecht und beste Berufschancen besitzen. (KNA, domradio) TS

Katholiken interessieren sich nicht für die Wahlen in Israel
Bereits zum 3. Mal innerhalb eines Jahres sollten die Wähler in Israel entscheiden, wer an der Spitze der Regierung stehen soll. Während die Wahlbeteiligung bei den Israelis sogar höher war als zuvor, hieß es bei Radio Vatican: Bei den Katholiken in Israel sei ein "großes Desinteresse" festzustellen. (vatican) KR

Laschet: Schäme mich für Antisemitismus in Deutschland
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Israel ein entschlossenes Vorgehen von Staat und Gesellschaft gegen Antisemitismus, Rassismus und rechtsextreme Gewalt zugesichert. Erneut gebe es Antisemitismus und rechte Gewalt in Deutschland, kritisierte Laschet bei einem Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin in Jerusalem. Er betonte: "Ich schäme mich, dass wir das in Deutschland 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz wieder erleben." Deutsche Staatsräson sei es, die Sicherheit des Staates Israel zu sichern, sagte Laschet. Er fügte hinzu: "Aber die Staatsräson ist auch, die Sicherheit von Juden in Deutschland zu garantieren." Laschet wolle aber nicht nur die Vergangenheit im Blick haben, sondern die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterentwickeln. Aus diesem Grund eröffnete das Land Nordrhein-Westfalen ein Büro für Kultur, Wissenschaft und Kooperation von Startups in Tel Aviv. Die Union progressiver Juden in Deutschland zeichnete Armin Laschet mit dem Israel-Jacobson-Preis 2020 aus. Die Auszeichnung wurde in der Neuen Synagoge in Berlin verliehen. Die Laudatio hielt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer. 2018 ging der Preis an den Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke). (wz, faz, t-online) TS








Israelisches Militär vereitelt Scharfschützenangriff aus Syrien
Während sich am Montag Millionen Bürger zu den Wahlurnen in Israel begaben, vereitelte das Militär einen versuchten Scharfschützenangriff von den syrischen Golanhöhen, indem die IDF das Fahrzeug der Angreifer ins Visier nahm. Kurz zuvor hatte ein israelischer Drohnenangriff einen der obersten Kommandeure der Hisbollah in der Region eliminiert. Emad Tawil wollte eine "Terror-Infrastruktur" in der Nähe der Grenze errichten, von der aus Angriffe gegen den jüdischen Staat gestartet werden sollten. Israelische Geheimdienstbeamte gehen davon aus, dass die vom Iran gesponserte Hisbollah im vergangenen Sommer ein "Golan-Projekt" initiiert hat, nachdem pro-syrische Regierungskräfte große Teile des vom Krieg zerrissenen Südens des Landes zurückerobert hatten. Die Hisbollah hat offenbar Tausende von Menschen auf dem Golan rekrutiert, um Informationen über israelische Militär- und Zivilbewegungen zu sammeln. Diese Agenten hätten über die Hizbullah und iranische Kanäle Zugang zu Waffen. (medialine) TS

Märchen einer Nahost-"Expertin"
Unter dem Titel "Wahl in Israel bringt keine Hoffnung für Palästina" erklärte die "Nahost-Expertin" Bettina Marx, Leiterin des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, bei SWR2: Sowohl Netanjahu als auch Gantz

hätten sich für die Annexion Palästinas ausgesprochen, so dass es ganz gleich wäre, wer die Wahl gewinnt. Derweil herrsche in Palästina sowohl Apathie als auch Verzweiflung über den Nahost-Plan der Amerikaner. Einen palästinensischen Aufstand hält Marx jedoch für ausgeschlossen, dazu seien deren Gebiete viel zu zersplittert. Die "Expertin" und ehemalige ARD-Korrespondentin hält sich also in "Palästina" auf, einem Land, das es nicht gibt. Weder Netanjahu noch Gantz haben sich für eine "Annexion Palästinas" ausgesprochen. Zudem fragt man sich, warum ein erneuter Aufstand ausgeschlossen ist, nachdem sie in den genauso zersplitterten Gebieten schon zweimal ab 1987 und ab 2000 einen Aufstand, Intifada genannt, veranstaltet haben. Ob der SWR bei Wahlen in Deutschland auch Experten fragen würde, ob die Wahlen Hoffnung für Polen, Frankreich oder Großbritannien bringen würden? Die würden wahrscheinlich antworten, dass "Hoffnung" in Nachbarländern weder Sinn noch Zweck von Wahlen sind. (SWR2) TS

Eine APA "Glanzleistung"
Bei einer Explosion in einer Bäckerei in Gaza gab es sechs Tote und 50 Verletzte; ein Fall mit dem Israel nun wirklich überhaupt nichts zu tun hatte. Und doch schafft APA es irgendwie den Finger auf Israel zu zeigen. Es

wird über das APA bemängelt das Leid von zwei Millionen Palästinensern, die unter "sehr schlechten Bedingungen" leben müßten. Die "Blockade" sei schuld. Wie üblich wird dabei völlig ignoriert, dass tatsächlich nur die einfache Durchschnittsbevölkerung, die von der Hamas extrem unterdrückt wird, künstlich arm gehalten wird, während Hamas Funktionäre in Luxus leben und Hilfsgelder und -güter für Waffen und Terrorismus verprasst werden. Auch geht hier natürlich völlig unter, dass Israel den Gazastreifen tagtäglich - auch während Israel angegriffen wird - mit allen nötigen Gütern über Hunderte von LKW's, usw. versorgt. Zudem könnte der Gazastreifen schon lange in Luxus schwelgen, wenn die Hamas endlich vom Terror abschwören würde. Israel hatte Gaza komplett geräumt und intakt hinterlassene Gewächshäuser usw., wären eine fantastische Grundlage für den Ausbau der Wirtschaft in Gaza gewesen. Stattdessen wurde alles zerstört und ehemalige Siedlungen in Abschussrampen für Terroristen umgewandelt. Nein, nicht Israel trägt eine Mitschuld an der Situation in Gaza. Dafür ist allein die Hamas verantwortlich! (HC/FB, Standard) SSt

Israel fordert Hisbollah-Betätigungsverbot in Deutschland
Israel drängt die Bundesregierung, das im Dezember vom Bundestag geforderte Betätigungsverbot für die

islamistische libanesische Organisation Hisbollah umzusetzen. "Der Beschluss des Bundestages, der zum Betätigungsverbot der Hisbollah aufruft, kam zur rechten Zeit und ist sehr wichtig", sagte Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff. Seit 2013 wird der militärische Arm der Hisbollah in der EU als Terrororganisation eingestuft. Der zivil-politische Teil ist hingegen nicht verboten. "Für jeden, der die Terrorakte der Hisbollah kennt, gibt es keinen Unterschied zwischen dem militärischen und dem zivilen Flügel dieser Organisation. Die Forderung des Bundestages, diese Gruppe als Ganzes zu ächten, spiegelt eine genaue Einschätzung der Situation wider", sagte Issacharoff der NOZ. Zuständig für die Umsetzung ist das Bundesinnenministerium. Ein Ministeriumssprecher wollte sich auf NOZ-Nachfrage nicht zum Stand der Entscheidung äußern. (contra) KR








Ein Land hält die Luft an. In Israel gibt es nur noch ein einziges Thema: Corona. Die komplizierte Innenpolitik, das Verhältnis zu den Palästinensern, das Wahlergebnis, der Prozess gegen Benjamin Netanjahu und vieles andere scheint wie von der Bildfläche verschwunden. Was Israel mit seinen wenigen Infektionsfällen und einem vorzüglichen Gesundheitssystem aktuell betreibt, ist atemberaubend. Die eigene Tourismusindustrie wird fast völlig lahmgelegt. Tausende Menschen in häusliche Quarantäne gezwungen. In Jahrzehnten mühselig geknüpfte Beziehungen mit der Welt werden als "Vorsichtsmaßnahme" einfach gekappt. Betroffen sind nicht nur die diplomatischen Kontakte, sondern auch vermeintlich banale aber extrem wichtige Dinge wie Schüleraustausch, ganz einfache Urlaubsreisen und seit Jahren geplante Pilgerfahrten zu den Heiligen Stätten. Es lässt sich nicht vorhersehen, wie lange dieser Spuk noch andauern wird und wer eigentlich für die riesigen wirtschaftlichen Schäden aufkommen soll. Andererseits wird fieberhaft geforscht, um die Viruserkrankung medizinisch in den Griff zu bekommen. Man hat in Israel ja sonst auch gut gelernt, mit dem Risiko zu leben und trotz aller Gefahren das Leben zu genießen. Das Land ist schließlich nicht nur mit Unfalltoten auf der Straße und mit der Gefahr des Ertrinkens in öffentlichen Schwimmbädern konfrontiert, wie alle anderen zivilisierten Länder, sondern sogar mit feindlichen Raketen und ständigem Terror. Es erscheint deshalb wenig wahrscheinlich, warum es nun der Angst vor diesem Virus gelingen soll, was Jahrzehnte von BDS nicht geschafft haben: Das Land völlig lahmzulegen. Wir bleiben daher trotz der momentanen Lage optimistisch, denn es wäre sehr seltsam, wenn den Israelis nicht auch hier bessere Lösungen einfallen würden. TS/EL




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Israelin gewinnt Marathon in Tokio - Jerusalem-Marathon verschoben
Die israelische Weltklasse-Läuferin Chemtai Salpeter hat den Tokio-Marathon gewonnen. Ihre Zeit von 2 Stunden, 17 Minuten und 45 Sekunden bedeutete einen neuen Streckenrekord und die achtbeste jemals gelaufene Marathon-Zeit bei den Damen. Aufgrund der Vorsorge gegen die Verbreitung des Coronavirus wurden in Tokio die Teilnehmerzahlen begrenzt und nur die Besten an den Start gelassen. Derweil wurde - ebenfalls als vorsorgliche Maßnahme - der Jerusalem-Marathon verschoben. Ursprünglich war er für den 20. März geplant, soll nun aber erst im Oktober stattfinden. Beim Marathon in Tel Aviv, der Ende Februar stattfand, waren ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zugelassen, außer sie waren bereits im Land, bevor Einreiseregelungen aufgrund der Sorge vor dem Coronavirus verschärft wurden. Bei den Männern gewann der Deutsche Tobias Singer. (toi, jpost, toi, tachles) JG


Maccabi gegen Hapoel
Maccabi gegen Hapoel Tel Aviv ist das wichtigste Spiel im israelischen Fußball - ZEIT ONLINE widmete einen Beitrag dem Stadtderby der beiden Vereine aus Tel Aviv. Die jüngste Begegnung Ende Februar gewann Maccabi mit 3:0. (zeit) JG

Israels Nationaltrainer Herzog vor EM-Playoff-Spiel in Quarantäne
Israels österreichischer Fußball-Nationaltrainer Andreas Herzog hat sich unmittelbar nach seiner Ankunft in Tel Aviv in häusliche Quarantäne zur Vorbeugung gegen die Verbreitung des Coronavirus begeben müssen. Nach jetzigem Stand darf der 51-Jährige sein Apartment erst am am 19. März wieder verlassen. Am 26. März steht das Playoff-Halbfinale zur Fußball-EM zwischen Schottland und Israel in Glasgow an. (sport1) JG


























Zitat der Woche:
Antwort von Arye Sharuz Shalicar: "Dann am besten beim Iran anfangen, die wieder dabei sind eine Atombombe zu entwickeln."
Antwort von Honestly Concerned e.V.: "...Schuster bleib bei Deinen Leisten! Wenn Israel nicht die Waffen hätte, die es hat und die spekuliert werden, dass es sie hat, dann würde Israel heute wahrscheinlich nicht mehr existieren!..."





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Eden Alene - Feker Libi - Israel - Official Video - Eurovision 2020

Sportschau Thema: Fanclub Bayern Israel

Palestinian Muslim leader on TV calls to slaughter Jews, tear vital organs dismember their bodies

So sieht der von Abbas finanzierte Terror in Aktion aus...

Five Ways Israel Protects Wildlife

Israeli Democracy through the years!

Israel from above like you've never seen before!

Dead Sea, Israel








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Am und rund um den
14. Mai 2020 ist
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