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26. Januar 2020



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • IceCure friert jetzt auch bösartige Leber- und Nierentumoren ein
  • Wirksame Methode gegen lebensbedrohliche Superbugs
  • Intelligente Hydrantentechnologie
ARCHÖLOGIE
  • Bei Pilzsuche Grabplatte gefunden
  • Madaba-Karte in Bonn
TOURISMUS
  • Jesus auf der Spur
  • Neue Naturschutzgebiete in Zone C
  • Vogelzug ist Magie pur
  • Deutlich mehr "DACH"-Touristen
WIRTSCHAFT
  • Weniger Frühkartoffeln aus Israel nach Europa
  • Microsoft richtet Cloud-Rechenzentrum in Israel ein
  • Palästinenser begleichen Hälfte ihrer Stromschulden
  • Snyk - das nächste israelische "Einhorn" schon in Sicht
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Lola Marsh wird auch in Syrien geliebt
  • Libanesische Meisterköchin in Israel: Farah Raslan!
  • 10 Jahre Organspendeausweis
  • Neue israelische Hilfsgruppe unterstützt Brandopfer in Australien
  • IDF: Nur 27 Todesfälle im letzten Jahr
  • Grenze zum Libanon - Israel baut Anti-Tunnel-Warnsystem
  • Fake News: "Geheimer Fluss"
  • Der Winter bleibt nass...
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • 75. Jahrestag Befreiung von Auschwitz - Feier in Yad Vashem
  • Ein wichtiges Gedenken und ein historischer Tag für Israel und doch gibt es einen faden Beigeschmack.
  • Tagesschau und der schale Nachgeschmack
  • Präsident Rivlin fordert Schutz für Diaspora-Juden
  • "Raus!" - Macron wirft Israeli aus französischer Kirche in Jerusalem
  • Kritik an Emmanuel Macron
  • Russisch-polnischer Geschichtsstreit
  • Putin und Netanjahu weihten Leningrad-Denkmal ein
POLITIK
  • Jerusalemer Museum ehrt georgische Präsidentin
  • Putin wird mit christlich-zionistischem Preis ausgezeichnet
  • Kommt Naama Issachar frei?
  • EU-Gesandte: "Israelis am Gazastreifen leben in ständiger Angst"
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Palästinensische Zeitung forderte Anschlag auf Holocaust-Gedenkfeier
  • Wegen Drohungen: Luftbrücke für Staatsoberhäupter
  • PA: "Die Westmauer gehört nur den Muslimen"
  • Jordanische Abgeordnete gegen Israel: "Kein Erdgas vom Feind"
  • Zum Thema "Experten"

SPORT
  • Schweizerin startet in Israel ins Olympiajahr


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IceCure friert jetzt auch bösartige Leber- und Nierentumoren ein
Seit 2012 nutzt man IceCure ProSense, um gutartige Brustklumpen zu zerstören. Das Gerät verwendet eine minimal invasive Kryoablation, um den Tumor durch
Einfrieren mit flüssigem Stickstoff zu zerstören, anstatt ihn chirurgisch zu entfernen. Das 2006 gegründete Unternehmen hat seine Anwendungsgebiete nun dramatisch erweitert. Neuerdings wird das ProSense-Gerät auch bei Nieren-, Lungen-, Leber- und Knochenkrebs eingesetzt. Das System kann zwar nicht mehrere Tumoren behandeln und ist nur für Tumoren im Frühstadium (Stadium 1 oder 2) geeignet, die auf höchstens 1,5 cm in der Brust oder bis zu 3 cm in Leber, Niere oder Knochen beschränkt sind, aber hier wirkt es perfekt. "In Israel führen wir eine klinische Studie für Nierenkrebs im Bnai Zion Medical Center in Haifa durch. Wir haben ungefähr 100 Patienten mit sehr vielversprechenden Ergebnissen behandelt. Wir hoffen, dass wir diese Studie im kommenden Jahr abschließen und unsere Ergebnisse veröffentlichen können", sagt die Marketing-Chefin Tlalit Bussi Tel Tzure. (israel21c) EL

Wirksame Methode gegen lebensbedrohliche Superbugs
Eine der gefährlichsten Situationen bei der Aufnahme ins Krankenhaus ist die Möglichkeit, sich einen gefährlichen, arzneimittelresistenten "Superbug" einzufangen. Nun entwickelten Prof. Nathalie Balaban von der Hebräischen Universität Jerusalem und Dr. Maskit Bar-Meir vom Shaare Zedek Medical Center einen Labortest, der die Antibiotikatoleranz misst. Wenn medizinische Zentren diesen Labortest anwenden, können Ärzte schnell und einfach feststellen, ob die Bakterien eines Patienten eine geplante Antibiotikabehandlung aushalten, bevor sie verabreicht wird. Aufgrund des Bakterienprofils des Patienten könnten Ärzte auch Antibiotika mit größerer Erfolgschance gezielt auswählen. "Die Verwendung der richtigen Kombination verfügbarer Antibiotika zu Beginn könnte die Überlebensrate eines Patienten dramatisch erhöhen, bevor seine Infektion gegenüber allen Antibiotika in unserem Arsenal tolerant wird", erklärte Balaban. (sciencemag) EL

Intelligente Hydrantentechnologie
Die Manipulation von Hydranten ist ein wachsendes Problem. Chicago zum Beispiel verliert täglich 5 Mio. Gallonen Wasser, weil städtische Hydranten illegal
geöffnet werden. Und dann gibt es die Gefahr, dass Terroristen versuchen, die Wasserversorgung durch Zugabe tödlicher Chemikalien über einen Hydranten zu vergiften. Letztere Sorge veranlasste Dovik Barkay, Hydrantech auf den Markt zu bringen. Das Startup mit Sitz in Ramat Yishay im Norden Israels hat ein intelligentes "elektronisches Armband" entwickelt, das an der Düse eines Hydranten befestigt wird, um zu überwachen, was herauskommt und was hinein geht. Barkay erinnert sich an eine Situation in der israelischen Stadt Safed vor einigen Jahren, in der "jemand Benzin gestohlen hat, aber die Polizei ihn eingeholt hat. Er konnte das Benzin nicht einfach auf die Straße werfen - es würde riechen - also fand er einen Hydranten und goss das Benzin hinein. Drei Monate lang konnten die Leute in Safed kein Wasser trinken." Jedes elektronische Armband von Hydrantech verfügt über einen zellularen Sender, der seinen Status an einen zentralen Steuerungsknoten übermittelt. Auf diese Weise kann ein Leck oder ein Terroranschlag mit Biopotenzial in Echtzeit erkannt werden. Das System wird zurzeit in Haifa, Petah Tikva, Safed, Rosh Ha'ayin und Tel Aviv getestet. Die Gebühr von ca. USD 3 pro Hydrant deckt das Armband, die Überwachungssoftware, den Mobilfunkdienst, den Batteriewechsel und Software-Upgrades ab. Dieselbe Technologie kann unterirdische Wasserlecks erkennen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen und sogar Daten über Erdbeben liefern. Der Markt für diese Erfindungen wächst: Israel exportiert jährlich USD 2,4 Mrd. an Wassertechnologie und -ausrüstung. (israel21c) EL







Bei Pilzsuche Grabplatte gefunden
Beim Pilzsuchen in der Gegend der antiken Hafenstadt Caesarea entdeckte Stav Meir (13) eine byzantinische Grabplatte mit Kreuz und griechischer Inschrift. Es ist ein Teil eines Grabsteins, dessen Qualität den außerordentlichen Wohlstand der Reichen Caesareas
vor etwa 1.500 Jahren gut veranschaulicht. Der Archäologe Dr. Peter Gendelman sagte: "Dies ist eine Grabinschrift - eine Marmorplatte mit Inschrift. Die Qualität der von Stav entdeckten Tafel zeigt den wohlhabenden Status der begrabenen Person sowie die Sitten und den Glauben der Einwohner von Caesarea in der byzantinischen Zeit. Diese Inschrift reiht sich in eine große Sammlung von Grabinschriften ein, die zuvor um das antike Caesarea herum entdeckt wurden". Bis heute wurden Abschnitte von fünf prächtigen Villen entdeckt. Am bekanntesten ist die "Vogelmosaik"-Villa. Die meisten Böden in den ausgegrabenen Teilen des Komplexes waren farbige Mosaiken, und einige sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich. (JPost) TS

Madaba-Karte in Bonn
Leserzuschrift (Alexander Schick): "Während meines Gastunterrichts am Bibelseminar war ich im Antikenmuseum der Universität Bonn. Hier hängt eine perfekte Kopie der Madabakarte. Kann man sogar besser studieren als das Original, da es hier die lästigen Pfeiler aus der jordanischen Kirche nicht gibt." Die Madaba-Karte befindet sich im Original in Jordanien, stammt aus dem 6. Jahrh. n.Chr. und enthält einen Stadtplan Jerusalems, wie es Kaiser Hadrian ab 132 n.Chr. aufgebaut hatte. Das Mosaik zeigt gut erkennbar einige signifikante Strukturen der Altstadt von Jerusalem: das Damaskustor, das Löwentor, das Goldene Tor, das Zionstor, die Grabeskirche, die Davidszitadelle und den Cardo Maximus. TS



Jesus auf der Spur
Die grobe Richtung war vom Evangelisten Matthäus vorgegeben: "Und er verließ Nazareth, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt." Vom "Fauzi Azar Inn" geht der Jesus Trail zunächst durch die engen Gassen des
Basarviertels. Hotelbesitzer Maoz Inon in der Altstadt von Nazareth war maßgeblich an der Entstehung des Pilgerwegs beteiligt. Der Pfad führt zunächst in die knapp zehn Kilometer entfernte Ruinenstadt des antiken Sepphoris. Nazareth war zu Jesu Zeiten ein kleines Dorf, Sepphoris eine blühende Handelsstadt. Alte Römer-Straßen, die Reste herrschaftlicher Villen, die Synagoge, die Kreuzfahrer-Festung und das Amphitheater mit 4.000 Sitzen zeigen, welch große Bedeutung die Stadt hatte. Noch fast sechs Kilometer sind es bis nach Kfar Kana, das biblische Kanaan, Ziel der ersten Tagesetappe. Der 65 Kilometer lange Jesus Trail ist bequem in vier Tagen zu machen. Infos zu Strecke, Unterkünften und organisierte Touren auf jesustrail.com. (handelsblatt) KR

Neue Naturschutzgebiete in Zone C
Zum ersten Mal nach 25 Jahren, seit der Unterzeichnung des Osloer Abkommens, genehmigte Verteidigungsminister Naftali Bennett die Ankündigung von 7 neuen Naturschutzgebieten und die Erweiterung von 12 bestehenden Parks in Judäa und Samaria in der
Zone C des Westjordanlandes unter israelischer Kontrolle. Weitere 12 bereits bestehende Reservate werden erweitert, darunter die Qumran-Höhlen in der Nähe des Toten Meeres und Sartaba in Samaria. Bei einem Treffen mit EU-Botschaftern im vergangenen Monat erklärte Bennett, dass "die von der EU finanzierten illegalen Bauten von Israel zerstört werden" und er machte deutlich, dass "seine Position zu diesem Thema unmissverständlich sei". (audiatur) KR

Vogelzug ist Magie pur
500 Mio. Vögel überqueren das Land in jedem Frühjahr und in jedem Herbst aufs Neue - die weltweit zweitwichtigste Vogelzugroute verläuft entlang der gesamten Nord-Süd-Ausdehnung Israels. Rund 540 Vogelarten sind bisher in Israel nachgewiesen worden -
und in fast jedem Jahr kommen neue hinzu. "Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Frist ihrer Rückkehr ein", heißt es schon bei Jeremia. Die Region am Ostrand des Mittelmeeres dient vielen Vogelarten als Landbrücke zwischen den Kontinenten Europa, Asien und Afrika und ist deshalb eine der weltweit bedeutendsten Drehscheiben des Vogelzugs, von dem der amerikanische Essayist und Ornithologe Scot Weidensaul schrieb, er sei "das einzige wahrhaft übergreifende natürliche Phänomen, das die Kontinente miteinander verbindet". (riffreporter) EL

Deutlich mehr "DACH"-Touristen
Aus Österreich kamen 2019 rund 28%, aus der Schweiz ca. 11% und aus Deutschland etwa 10% mehr Reisende als 2018 nach Israel. (austrianaviation) EL




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Weniger Frühkartoffeln aus Israel nach Europa
Eine Reduzierung der israelischen Frühkartoffelexporte um bis zu 20% wird erwartet. Schuld daran ist der starke Schekel: Bei einem gleichen Preis in Euro kommen fast 10% weniger vom Preis in Schekel in Israel an.
Anderseits wird in dieser Saison von einer besonders schlechten Pflanzgutqualität berichtet. Bisher wurden aus Israel vor allem losschalige Frühkartoffeln exportiert, für das Weihnachtsgeschäft in Großbritannien. Anfang Februar kommen erste festschalige Kartoffeln nach Südeuropa, auf die Kanaren und nach Norwegen. Den Abschluss bilden ab Juni backfähige Übergrößen für den britischen Markt. (topagrar) KR

Microsoft richtet Cloud-Rechenzentrum in Israel ein
Microsoft plant, die erste Cloud-Region des Unternehmens in Israel einzurichten, um seine Cloud-Dienste über eine lokale Rechenzentrumsregion bereitzustellen. Mit dieser Investition wird die globale Cloud-Infrastruktur
von Microsoft auf 56 Cloud-Regionen in 21 Ländern erweitert. Darüber hinaus wird im Jahr 2020 mit der Eröffnung eines neuen Microsoft Israel Campus eine weitere Schlüsselinvestition getätigt. Microsoft ist eng mit dem israelischen Technologie-Ökosystem verbunden - das Unternehmen betreibt seinen Geschäftszweig, ein F&E-Zentrum, einen Venture-Capital-Fonds und Microsoft-Programme für Startups. (glocalist) EL

Palästinenser begleichen Hälfte ihrer Stromschulden
Die "Israel Electric Company" (IEC) beendet die Stromkürzungen für die Palästinenser. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) habe inzwischen mehr als die Hälfte ihrer Stromschulden von EUR 500 Mio. zurückgezahlt. Es sei eine Überweisung von umgerechnet knapp EUR 240 Mio. eingegangen. Bereits im Januar hatte die PA damit begonnen, Stromschulden abzubauen. (israelnetz) EL

Snyk - das nächste israelische "Einhorn" schon in Sicht
Snyk ist ein israelisches Cyber-Security-Unternehmen mit Fokus auf Open Source Applikationen. Es bietet Services an, um Schwachstellen in jeweiligen Open-Source-Codes zu finden und zu schließen. Mit seiner letzten Finanzierungsrunde gilt Snyk als das nächste israelische "Unicorn", also Privatunternehmen mit einer Bewertung höher als USD 1 Mrd. (glocalist) EL







Lola Marsh wird auch in Syrien geliebt
"'Ich liebe euch und eure Musik - aber leider bin ich aus Syrien!' Mindestens einmal pro Woche bekommen wir solche Nachrichten von Leuten aus arabischen Ländern, die unsere Musik lieben und uns live sehen wollen",
erzählt die 35-jährige Lola-Marsh-Sängerin Yael Cohen vor einem Auftritt im Interview mit dem Kurier. "Ich träume dann davon, eine Tour durch alle Länder rund um Israel zu machen. Aber das geht nicht." Legal könnten die Tel Aviver mit ihrem cineastischen Indie-Pop zwar nach Ägypten und Jordanien einreisen. Aber dort findet sich niemand, der ein Konzert von Lola Marsh veranstalten würde. (kurier) KR

Libanesische Meisterköchin in Israel: Farah Raslan!
Als Farah Raslan zum ersten Mal die Grenze vom Libanon nach Israel überquerte, sprach sie kein Wort Hebräisch und hatte keine Kenntnisse der israelischen Kultur. Heute ist Farah eine der aufstrebenden Köche Israels. Sie hat die kulinarische Szene im Sturm erobert, nachdem sie mit der Zubereitung authentischer libanesischer Gerichte das Finale des israelischen Meisterkochs erreicht hatte. (mfa) TS

10 Jahre Organspendeausweis
Der Augenblick des Todes wird im Judentum aufgrund zweier Parameter definiert: Atemstillstand und Herzstillstand. In Bezug auf die Organspende ist es aber unbedingt notwendig, dass der Hirntod als der Todeszeitpunkt angenommen wird. Die erfindungsreiche
Halacha hat auch dafür eine Lösung gefunden. Die Medizin lokalisiert das Atemzentrum des Hirnstammes. Darum kann der Tod des Hirnzentrums als Zeichen für das Aufhören der Atmung dargestellt werden. Ein neues Kriterium (Hirntod) wurde damit der alten Erklärung (Atemstillstand) zugeschrieben. Im September 2009 erklärten das aschkenasische und sephardische Oberrabinat Israels, dass der Hirntod im Einklang mit der Halacha ist, und dass Organspenden aufgrund dessen zulässig sind. Seitdem haben sich rund 10% der Israelis Organspendeausweise zugelegt. (hagalil) EL

Neue israelische Hilfsgruppe unterstützt Brandopfer in Australien
SmartAID bringt seit drei Jahren in aller Stille Technologie in Katastrophengebiete auf den Bahamas, in Mosambik, Puerto Rico, Indonesien und im Nordirak. Ein Team von neun israelischen und zwei australischen Freiwilligen mit SmartAID gehörte zu den ersten, die auf die australische Kangaroo-Insel kamen, um den von den Waldbränden betroffenen Einheimischen zu helfen. Das SmartAID-Team arbeitet zusammen mit der australischen Armee, den Feuerwehrleuten und dem lokalen gemeinnützigen Partner BlazeAid daran, die Trümmer der abgebrannten Häuser zu beseitigen, Zugangswege zu öffnen und die Bauern beim Wiederaufbau ihrer Existenz zu unterstützen. SmartAID bringt in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern an die lokalen Bedürfnisse angepasste Low- und Hightech-Lösungen ein. Das geht von Sonnenkollektoren über Wasserspeicherung bis zur Infrastruktur von Telekommunikation. (israel212c) EL

IDF: Nur 27 Todesfälle im letzten Jahr
27 IDF-Soldaten, die 2019 ihr Leben verloren haben, bedeuten die geringste Zahl an Verlusten, die die israelische Armee seit der Staatsgründung 1948 in einem Jahr zu verzeichnen hatte. Darunter waren im letzten Jahr auch 12 Tote durch Suizid. Seit 2013 veröffentlicht die Armee auch die Selbsttötung als Todesursache, um damit das Bewusstsein für das Phänomen zu stärken. Seitdem ging die Zahl der Suizide zurück. Auch der Zugang zu Waffen wurde stark eingeschränkt. (tachles, swr) EL

Grenze zum Libanon - Israel baut Anti-Tunnel-Warnsystem
Israel beginnt mit dem Bau eines Abwehrsystems gegen Tunnel an der Grenze zum Libanon. Es handle sich um ein unterirdisches Überwachungssystem, das auf akustische oder seismische Signale reagiere, sagte Militärsprecher Jonathan Conricus. (zdf) KR

Fake News: "Geheimer Fluss"
Seit dem Bericht über die Entdeckung des "geheimen Flusses" in der Wüste, dessen Existenz "über Jahrzehnte verschleiert" worden sei, hagelt es in den sozialen Medien Kommentare. Einige stürzten sich gar auf die These, dass
dieser Fluss eine weitere Erfüllung biblischer Prophetie sei. Satellitenbilder zeigten aber, dass der Fluss nichts weiter als ein Kanal ist, der dort, wo die Industrie am Toten Meer angesiedelt ist, Abwasser transportiert und jetzt nach den Starkregen zugelegt hat. Der Abschnitt, um den es hier geht, liegt zwischen den Verdunstungs-Becken der israelischen und jordanischen Tote-Meer-Fabriken und wird mit Lake gespeist, die von den Fabriken stammt. (israelheute) KR

Der Winter bleibt nass...
In Israels nassestem Winter seit vielen Jahren ist der Pegel des Kinneret (See Genezareth) rapide angestiegen. Seit Beginn der Regenzeit um 1,35 m. Der See muss noch weitere 1,75 m ansteigen, um voll zu sein, doch mit
dem Schneefall auf dem Berg Hermon, den Golanhöhen und dem Galiläa-Gebirge ergießen die bereits angeschwollenen Bäche immer mehr Wasser in den See. Seit Beginn der Regenzeit im Oktober haben alle Teile Nordisraels bereits 80% des durchschnittlichen Jahresniederschlags gehabt, während der Rest Israels 60-70% des Jahresdurchschnitts hatte. Laut Meteo-Tech fielen seit Oktober 580 mm Regen in Safed, 446 mm in Haifa, 400 mm in Tel Aviv, 407 mm in Jerusalem, 319 mm in Kiryat Gat und sogar 121 mm in Beersheva. (globes) EL







75. Jahrestag Befreiung von Auschwitz - Feier in Yad Vashem
Premierminister Netanjahu begrüßte die zum Weltholocaust-Forum 2020 angereisten Staatsoberhäupter und Delegationsleiter: "Ich begrüße die Führer aus der ganzen Welt, die hierher nach Jerusalem kommen, um zusammen mit uns 75 Jahre seit der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zu begehen. Es ist wichtig, dass Sie sich daran erinnern, woher wir kamen, und es ist wichtig, dass Sie sehen, wohin wir gegangen sind." (mfa). Es war das größte diplomatische Ereignis in der Geschichte Israels: Delegationen aus 49 Ländern, darunter 41 Staats- und Regierungschefs, sowie die Spitzen der
EU-Institutionen fanden sich in Jerusalem zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ein. Rund 10.000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Neben dem Gedenken an die von den Nazis ermordeten 6 Millionen Juden stand auch die Bekämpfung des Antisemitismus im Mittelpunkt. Es gab eine gute Rede von Bundespräsident Steinmeier und bewegende Meldungen, wie z.B. dass der ukrainische Präsident seinen Sitzplatz und die Plätze seiner Delegation zugunsten von Holocaust Überlebenden geräumt hat. Kleine positive Signale, wie der erstmalige offizielle Besuch von Prince Charles, aber auch befremdliche Aktionen wie die des französischen Präsidenten Macron in der Jerusalemer Altstadt. Für einige Staatschefs stand im unmittelbaren Anschluss oder im Vorfeld ein Treffen mit Mahmud Abbas an (audiatur). Deutschland und Frankreich mussten sich die Frage gefallen lassen, wie weit es her sei mit dem Schutz für die in ihren Ländern lebenden Juden. (arutz7, JA, timesofisrael, Ynet, Bild, Tagesspiegel.) EL

Ein wichtiges Gedenken und ein historischer Tag für Israel und doch gibt es einen faden Beigeschmack...
Staatsgäste aus der ganzen Welt. Bedeutungsvolle Reden. Wichtige Gesten und viel Symbolik, aber... Honestly Concerned hat eine umfangreiche Dokumentation / Zusammenfassung zu diesem besonderen Tag mit besonderen Highlights, aber auch Tiefen, unterlegt mit den entsprechenden Verlinkungen und Beispielen veröffentlicht, zu finden HIER. (HC) SSt

Tagesschau und der schale Nachgeschmack
"Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagen ihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten." So berichtete Sabine Müller für die Tagesschau aus Jerusalem. Müller hat einen Abschluss als Magistra in Amerikanistik, Germanistik und Geschichte und arbeitet seit 2013 im ARD- Hauptstadtstudio. Wir erinnern uns: Die Leningrader Blockade. Fast zweieinhalb Jahre schließt die Wehrmacht die nordrussische Stadt ein. Über eine Million Menschen sterben. Hitler persönlich hat die Blockade angeordnet: Er will die 2,5 Millionen Einwohner nicht versorgen. Der grausame Hungertod der Leningrader ist gewollt. Am 27. Januar 1944 wird die Stadt befreit. Die Einweihung des Denkmals für die Opfer der Blockade von Leningrad war also eine "Privatparty" vor der offiziellen Party? Es mag Gründe geben, die Organisation des Ablaufs einer solchen Zeremonie zu bemängeln, einzelne Beiträge mögen auch
einseitig gewesen sein, aber weiß eine Magistra für Germanistik wirklich nicht, was der Unterschied zwischen Totengedenken und Party ist und wo man welche Ausdrücke verwendet und an welcher Stelle man den deutschen Besserwisser vielleicht auch einmal schweigen lassen sollte? Der Journalist Filip Piatov fasst das Ungeheuerliche zusammen: "Wenn es um Israel/Juden/Antisemitismus geht, ist man von deutschen Journalisten ja viel gewöhnt. Aber dieser Kommentar einer ARD-Korrespondentin zum Gedenktag der Auschwitz-Befreiung sprengt wirklich alles. Sabine Müller fand die Gedenkzeremonie ,nicht überzeugend'. Steinmeier habe ja alles richtig gemacht. Aber wie Israel und Russland - das Land der Opfer und das Land der Befreier - den ,Gedenktag teilweise kaperten', sei ,unwürdig'. Jawohl: unwürdig. Israel und Russland hätten eine ,politische und erinnerungspolitische Privatparty' gefeiert. (...) Hut ab, Frau Müller. Hut ab, ARD. Eine beeindruckende Erinnerung an einem historischen Tag, wie stillos und geschichtsvergessen Deutschland sein kann." (tagesschau, bild, Piatov, mena, Tagesspiegel, Welt, glocalist) EL

Präsident Rivlin fordert Schutz für Diaspora-Juden
Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz gab Präsident Reuven Rivlin im Vorfeld des historischen Treffens von Länderchefs aus der ganzen Welt in Yad Vashem eine sorgfältig formulierte Rüge an jene Länder heraus, die die Erinnerung an den Holocaust verfälschen, und warnte vor der Wiedereingliederung des Antisemitismus. Im Interview mit der Times of Israel erklärte Rivlin, dass die Welt sicherstellen muss, dass Diaspora-Juden ein erfülltes und freies jüdisches Leben führen können: "Das fordern wir von Führungskräften auf der ganzen Welt. Hier werden wir niemals Kompromisse eingehen". (timesofisrael) EL

"Raus!" - Macron wirft Israeli aus französischer Kirche in Jerusalem
"Le coup de colère": 24 Jahre nach Jacques Chiracs fast identischem Auftritt in Jerusalem brüllt wieder ein französisches Staatsoberhaupt an der gleichen Tür einen Israeli an. Videoaufnahmen zeigen, wie Macron während eines Besuches der St.- Anne-Kirche in der Jerusalemer Altstadt einen israelischen Sicherheitsmann anschreit, der es "gewagt" hat, die Kirche zu betreten, die als
französisches Territorium betrachtet wird. "Sie kennen die Regeln... bei mir werden sie sich auch nicht ändern ... Raus!" Die Franzosen sagen, der Vorfall sei nur eine Frage des Protokolls gewesen. St. Anne war der französischen Regierung vom osmanischen Sultan im Jahr 1856 geschenkt worden. Seither wird die Kirche als souveränes französisches Territorium betrachtet. Die Realität sieht so aus, dass Frankreich und viele andere europäische Nationen Israels Recht auf Souveränität in Ostjerusalem absprechen, auch in der Altstadt. Der Vorfall wurde weltweit beachtet. (leparisien, stern) EL

Kritik an Emmanuel Macron
Das Treffen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit Mahmud Abbas am Vorabend der Gedenkveranstaltung veranlasste die israelische Politikerin Sarah Beck zu einem offenen Brief: "Als Enkelin von Holocaust-Überlebenden und eines Großvaters, der als Rabbiner und Oberst in der französischen Armee diente, empfinde ich Ihren Besuch im Hauptquartier von Muqata, wo Arafat der Holocaustleugner, der das Blut von Massen von Juden an seinen Händen hat, begraben ist, und Ihr Treffen mit Abbas als Teil der Holocaust-Gedenkveranstaltung, als würden Sie den Mörder-Henker zu den Trauernden nach Hause bringen." (worldisraelnews) EL

Russisch-polnischer Geschichtsstreit
Russlands Präsident Putin war einer der Redner auf der Gedenkveranstaltung in Israel vor dem 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen. Im Vorfeld gab es Streit mit Polen über die Rolle beider Staaten zur Nazi-Zeit. Bei den Gedenkfeierlichkeiten in Jerusalem fehlte Andrzej Duda, Polens Präsident. Duda hatte gefordert, eine Rede bei der Gedenkveranstaltung in Jerusalem halten zu dürfen, aber die Veranstalter billigten es ihm nicht zu. Reden durften nur die Staatsoberhäupter (bzw. deren Vertreter) der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs sowie Israels und Deutschlands. (DLF) TS

Putin und Netanjahu weihten Leningrad-Denkmal ein
Die Stadt Jerusalem war Gastgeber einer Zeremonie zur Einweihung des Gedächtniskerzendenkmals, das den rund 750.000 gefallenen Verteidigern und Kämpfern in Leningrad während des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist. Die Zeremonie fand unter der Schirmherrschaft des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin und des Premierministers Benjamin Netanjahu statt. An der Zeremonie nahmen auch der russische Präsident Wladimir Putin, der Bürgermeister von Jerusalem, Moshe Leon, der Gouverneur von St. Petersburg, Aleksandr Beglov, und
Foto: GPO
viele andere Ehrengäste teil. Präsident Putin sagte: "Die Leningrader Blockade und der Holocaust sind unvergleichlich. Mein Vater kämpfte in der Armee, um seine Heimatstadt zu verteidigen, während meine Mutter in der belagerten Stadt mit einem Kind blieb, das im Winter 1942 starb und auf dem Piskarevsky-Gedächtnisfriedhof begraben wurde... unter Hunderttausenden anderer Bürger." Dr. Michael Mirilashvili, Präsident des Euro-Asiatischen Jüdischen Kongresses (EAJC): "Die 150.000 Juden von Leningrad teilten das tragische Schicksal der Stadt. Viele griffen zu den Waffen, und etwa 70.000 kamen ums Leben. Mehr als 1.300 Überlebende der Belagerung leben derzeit in Israel. Wir sind diesen mutigen und heldenhaften Menschen dankbar und stolz darauf, dass wir heute ein Denkmal zu ihren Ehren errichtet haben." (ToI) TS



Jerusalemer Museum ehrt georgische Präsidentin
Das Museum der Freunde von Zion in Jerusalem hat die georgische Staatspräsidentin Salome Surabischwili für die Einrichtung eines israelisch-georgischen Kulturbüros und den Kampf gegen Antisemitismus in ihrem Land geehrt. Surabischwili hob bei der Feier die Bedeutung des Welt-Holocaust-Forums hervor: "Gedenken unterscheidet Menschen von Tieren und befähigt uns, Verbrechen der Vergangenheit anzuerkennen." Es sei ihr eine Ehre, an der Konferenz in Jerusalem, "der ewigen Stadt des Königs David", teilzunehmen. (israelnetz) TS

Putin wird mit christlich-zionistischem Preis ausgezeichnet
Russlands Präsident Wladimir Putin soll den "Friends of Zion Award" des Friends of Zion Heritage Center (FOZ) in Jerusalem erhalten. Die Auszeichnung gelte der Rettung zahlreicher Juden im Zweiten Weltkrieg durch Russland, erklärte der FOZ-Gründer, der US-Evangelikale Mike Evans. Er habe die russische Botschaft in Israel über die Auszeichnung informiert. Evans kündigte ferner an, den russischen Einsatz zur Rettung von Juden im Zweiten Weltkrieg in einer Sonderausstellung im Jerusalemer FOZ-Museum zu ehren. Bislang wurden u.a. die US-Präsidenten George W. Bush und Donald Trump ausgezeichnet. In Auftrag gegeben wurde der Preis, der den Einsatz von Staatschefs für das jüdische Volk und den Staat Israel ehre, laut FOZ vom 2016 gestorbenen früheren israelischen Präsidenten Schimon Peres, dem ersten internationalen Vorsitzenden der Vereinigung. (domradio) EL

Kommt Naama Issachar frei?
Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Israel und Russland. Die junge Israeli Naama Issachar hatte bei ihrer Zwischenlandung in Moskau auf dem Weg von Indien nach Israel knapp 10 Gramm Hasch in ihrem Gepäck und wurde dafür zu 7,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Issachars Strafe fiel ungewöhnlich hoch aus: Eine Amerikanerin, die wegen ähnlicher Vergehen festgenommen wurde, war im September dazu verurteilt worden, knapp EUR 210 zu bezahlen. Bei einem Treffen Putins mit Netanjahu und Naamas Mutter erklärte Putin: "Alles wird gut werden." Das löste große Hoffnung in Israel und bei Naamas Familie aus. (spiegel) TS
Naama Issachars Mutter Yaffa (2.v.r.) mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Russlands Präsident Wladimir Putin

EU-Gesandte: "Israelis am Gazastreifen leben in ständiger Angst"
Die EU-Sonderbeauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten, die Niederländerin Susanna Terstal, besuchte den Kibbutz Nirim am Gazastreifen. Sie wurde durch Schutzräume und entlang des Grenzzauns geführt.
Die EU-Politikerin zeigt sich anschließend auf Twitter ungewohnt empathisch: "Ich finde es wichtig, mit meinen eigenen Augen zu sehen, wie Israelis am Grenzzaun in ständiger Angst vor Raketen und explosiven Ballons leben", schildert sie. Das Aufeinandertreffen mit den Einwohnern beschreibt Terstal als "inspirierend". "Sie verlieren ihre Hoffnung nicht, sind in Kontakt mit ihren Nachbarn in Gaza und streben nach Frieden." Bemerkenswert auch, was die EU-Beauftragte nicht schreibt: Kein Wort über die israelisch-ägyptische "Blockade" des Gazastreifens, nichts über die Situation der Palästinenser - eine EU-Vertreterin, die sich mal nur der Situation der israelischen Zivilisten widmet, ohne gleichzeitig die israelische Regierungspolitik anzuklagen. (israelnetz) EL








Palästinensische Zeitung forderte Anschlag auf Holocaust-Gedenkfeier
"Ein Schuss wird die Zeremonie unterbrechen, und ein toter Körper wird zu ihrem Abbruch führen." Nach Angaben der Medienbeobachtungsgruppe Palestinian Media Watch (PMW), die regelmäßig Zeitungs- und Rundfunkberichte sowie politische Reden aus den Palästinensischen Autonomiegebieten auswertet und ins Englische übersetzt, stammt dieser

Mordaufruf von Yahya Rabah, einem Kolumnisten von Al-Hayat Al-Jadida, der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, und erschien dort am 18. Januar in einem Kommentar mit dem Titel "Israel am Abgrund". Eine europäische Reaktion auf diesen Affront gab es nicht. (pmw, achgut) EL

Wegen Drohungen: Luftbrücke für Staatsoberhäupter
Der alte Flughafenterminal 1 und alle Straßen in und um Jerusalem wurden für Autos und sogar für Fußgänger gesperrt, als die Staatsoberhäupter zu der Gedenkfeier in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem kamen. 10.000 Polizisten sorgten rund um die Uhr für die Sicherheit der Staatsgäste, zumal aus Iran und der Palästinensischen Autonomie Morddrohungen kamen, um das Gipfeltreffen zu unterbinden. Israel warnte derweil die Hamas davor, während des Gipfeltreffens anzugreifen. (media, vatican) TS

Schutz am Himmel, wie auf Erden: Während der Anreise der Staatsgäste aus aller Welt "zeichnete" ein israelischer Luftwaffenpilot einen Davidstern am Himmel über Israel.

PA: "Die Westmauer gehört nur den Muslimen"
Die Westmauer gehöre nur den Muslimen und müsse bis zum Tod verteidigt werden, hieß es am 29. November in einem Füllstück zwischen den Sendungen des offiziellen Fernsehens der

Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und in einem Nachrichtenartikel der offiziellen Zeitung der PA. Der Besitzanspruch auf die Stätte wurde einen Monat später, am 30. Dezember, erneut ausgestrahlt, diesmal in einer Sendung mit dem Titel "Reporter vor Ort". In der Sendung war der Direktor des Landforschungszentrums, Jamal al-Amleh, zu sehen, der sagte: "Es ist bekannt, dass [die Juden] in Jerusalem und Hebron nichts haben. Alle archäologischen Ausgrabungen - auch die jüdischen Archäologen selbst - haben bewiesen, dass es in diesem Land keine Existenz ihres Staates gibt, keine Existenz des Tempels auf dem Berg, auf dem die al-Aqsa-Moschee gebaut ist. Ihre gesamte Geschichte und Erzählung ist eine falsche Erzählung". (jpost, PMW) EL

Jordanische Abgeordnete gegen Israel: "Kein Erdgas vom Feind"
Das jordanische Parlament hat einen Gesetzentwurf zum Verbot von Erdgasimporten aus Israel einstimmig angenommen. Das energiearme Jordanien braucht eine stabile, erschwingliche Brennstoffversorgung, die das israelische Abkommen vorsieht. Als es 2016 unterzeichnet wurde, sagte die jordanische Regierung, sie könne dem Land USD 500 Mio. pro Jahr einsparen - fast 4% des jordanischen Haushalts für 2019 und mehr als die Hälfte des für dieses Jahr prognostizierten Defizits (das tatsächliche Defizit war offenbar höher). Aber das interessiert die jordanischen Gesetzgeber nicht. Für sie ist es "das Gas des Feindes". Der Vertrag wird wahrscheinlich trotz der Einwände zustande kommen, denn obwohl König Abdullah sein Parlament gerne anti-israelische Rhetorik verbreiten lässt, lässt er sie nur selten in etwas eingreifen, das er als wichtiges jordanisches Interesse betrachtet. Aber der Vorgang zeigt dennoch, wie tief der Hass geht. Und wie notwendig sichere Grenzen sind. (jns) EL

Zum Thema "Experten"
Wolfgang Benz und Awi Primor haben sich zu Koryphäen in der Verharmlosung von Antisemitismus gemacht und genau damit haben sie es geschafft sich neue Karrieren aufzubauen. Um erfolgreich in deren Metier zu sein, bedarf es zwei "Expertisen": alle Formen des Antisemitismus zwar zu kennen, aber deren Existenz herunterzuspielen und auf etwas

Für "Experten" wie Primor kein Antisemitismus
anderes hin zu projizieren; weg von den Angriffen auf Juden allgemein, zu einer Projektion auf etwas anderes. Im Falle von Wolfgang Benz, besteht die "Weisheit" darin, die vielfältigen Formen des heute existierenden Judenhasses abzuwerten, in dem er die Einzigartigkeit dessen abstreitet und immer wieder eine so genannte "Islamophobie", oder wie im Fall des neusten Artikels, mit "Verfehlungen" gegen alle "Minderheiten", auf eine Stufe zu stellen, oder gar als weniger wichtig, zu bezeichnen. Bei Awi Primor, der noch immer enge Kontakte sowohl ins Auswärtige Amt, wie auch ins Kanzleramt pflegt, kommt noch ein anderer Aspekt hinzu: Seinen Karrierevorschub nach dem Ausscheiden aus dem Diplomatischen Dienst, hat er seiner Sprachgewandtheit in der fortwährenden Kritik an Israel und vor allem an dem amtierenden Ministerpräsidenten Israels zu verdanken. Bei ihm gibt es zwei Formen von Antisemitismus: den alten, historischen Antisemitismus, den es aus seiner Sicht unverändert immer gab und geben wird; und das was eigentlich kein Antisemitismus, sondern "berechtige Israelkritik" sei. Damit rechtfertigt er alle Formen von Antizionismus, BDS, islamistische Übergriffe, sogar Angriffe auf Synagogen, die ja alle lediglich eine Manifestation von einer berechtigten Kritik an der Politik Israels seien. Die Liste vermeintlicher "Experten" ist lang... (HC, TapferimNirgendwo) SSt








Nach einer Woche gefüllt mit Staatsbesuchen in Israel, geht es diese Woche spannend weiter mit den Staatsbesuchen von zwei Israelis in Washington. Sowohl Benny Gantz, wie auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben Einladungen von Präsident Trump ins Weiße Haus angenommen, um dort über den lange
angekündigten und viel diskutierten Friedensplan des Amerikanischen Präsidenten informiert zu werden. Sowohl von Palästinensischer Seite, wie auch von den Deutschen Medien (wie z.B. in der Süddeutschen Zeitung) wird bereits viel spekuliert und vor allem diffamiert und dies noch vor Bekanntgabe tatsächlicher Details des Friedensplanes. Nach Jahren des Stillstands, bzw. völliger Regression in den Bemühungen um Frieden; nach wiederholten Aufkündigungen der Osloer Abkommen von Seiten Abbas' und fortwährenden Angriffen auf Israel, sollte jeder Einsatz für eine neue Realität im Nahen Osten und für ein friedliches Miteinander zumindest mit einer gewissen Offenheit und als eine Basis für neue Gespräche begrüßt werden. Die Region ist im Umbruch, was Israels Verhältnis mit seinen Nachbarn betrifft, wie nicht zuletzt der beispiellose Besuch von Mohammed al-Issa, dem Leiter der in Saudi Arabien ansässigen muslimischen Weltliga, und einer Gruppe islamischer Geistlicher in Auschwitz in der vergangenen Woche, oder auch die jüngsten Erklärungen Arabischer Offizieller zum Holocaust Gedenktag einmal mehr zeigen. Vor allem von Seiten Europas sollten die neuen Bemühungen daher erst recht offen aufgenommen werden, bevor man diese pauschal zurückweist. Ebenfalls in der kommenden Woche steht der Staatsbesuch von Präsident Reuven Rivlin in Berlin an. Am Montag, 27. Januar, nehmen Bundespräsident Steinmeier und Präsident Rivlin an einer Gedenkzeremonie zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers in Auschwitz teil. Anschließend reisen beide gemeinsam von Polen nach Berlin, wo sie dann am Mittwoch im Plenarsaal des Bundestages Gedenkreden für die Opfer des Nationalsozialismus halten werden, gefolgt von einer einstündigen Podiumsdiskussion (die ab 12.45 Uhr live im Internet übertragen wird). SSt




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Schweizerin startet in Israel ins Olympiajahr
In knapp 6 Monaten nimmt die Schweizer Triathletin Nicola Spirig ihre fünfte Olympiateilnahme in Angriff. Bei den Olympischen Spielen in Tokio will die Olympiasiegerin
von London (2012) und Silbermedaillengewinnerin von Rio (2016) erneut Edelmetall holen. Die Vorbereitung dazu beginnt Spirig Ende Januar mit dem Halb-Ironman in Eilat. Mit dem Wettbewerb am Golf von Akaba verbindet sie gute Erinnerungen: So konnte sie dort ihren ersten Weltcupsieg sowie einen ihrer sechs Europameistertitel feiern. (israman, srf) JG





Team Israel figure skater Mark Gorodnitsky...

Israeli baseball national team gears up for 2020 summer Olympic games in Tokyo.

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Food for the soul: Israeli chef Farah Raslan

Life Of An Arab-Muslim In Israel

Heim für Holocaust-Überlebende in Haifa.

FEEL THE COLD SNOW AT MOUNT HERMON ISRAEL

A Nuclear Iran Would Empower Evil

Muslim Delegation Visits Auschwitz








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Der Israeltag 2020
wird am (bzw. rund um)
den 14. Mai 2020 sein!










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Der Stadtteil Florentin in Tel Aviv... (FB)


Wintersport in Tel Aviv... (FB)




Shalom
Thomas
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Am, bzw. rund um den
14. Mai 2020 ist
der nächste Israeltag!



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