HIER klicken für Online Version


20. Januar 2020



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israelischer Forscher entwickelt Molekül, um Lupus zu blockieren
  • Könnte eine Pille die Ursache für Diabetes beheben?
  • Himmelsblauer Farbstoff hilft bei der Reparatur von geschädigtem Herzgewebe
  • Roboter für die Chirurgie
TOURISMUS
  • Mountainbiking durch Israel
WIRTSCHAFT
  • Italmatch Chemicals übernimmt israelische Technologie zur Rückgewinnung von Phosphor
  • Auf der CES 2020 übernehmen israelische Mobilitäts-Startups das Ruder
  • Israelische Streitkräfte als Trainingsgelände für erfolgreiche Unternehmer
  • Deutsche Mittelständler können von israelischen Gründern profitieren
  • NRW mit Büro in Israel
  • 2019 war ein Rekordjahr für die israelische Wirtschaft
  • Diamanten-Export deutlich zurückgegangen
  • Tiefgarage unter Shazar Boulevard mit über 1.370 Parkplätzen geplant
  • Können Plastikkarten durch Apps ersetzt werden?
  • Meininger bringt 800 Betten nach Tel Aviv
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Chagall wird in Israel versteigert
  • Palästinensische Krankenschwestern in Israel: "Wir sprechen von Gesundheit, nicht von Politik"
  • Israelische Schulen protestieren gegen nationalreligiösen Erziehungsminister
  • Ein Raum voller Träume
  • Tipp für Musikliebhaber
  • "Gerechter unter den Völkern" geehrt
  • Israelische Kampfjets ertrunken
POLITIK
  • Bundestag will Verbrennen von Israel-Flaggen verbieten
  • Demonstranten in Teheran trampeln nicht auf Flaggen von USA und Israel
  • Premierminister Benjamin Netanjahu zu Irans Atomprogramm
  • Flüchtlinge im Nahen Osten - eine Analyse
  • Bedeutsames Gipfeltreffen in Israel
  • Das Paradox der EU Kennzeichnungsrichtlinien in Aktion...
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Zugfahrt des Gaza-Themenparks simuliert die "Rückreise" nach Jerusalem
  • Krise an der Birzeit-Universität nach Verbot militärischer Aktivitäten
  • Nach 3 Wochen Ruhe: 4 Raketen und Sprengsätze aus dem Gazastreifen
  • Extrem einseitige Erklärung katholischer Bischöfe
  • Folge des "Kirchlichen Missmanagements": Junge Christen wollen weg
  • George Washington "tötete Indianer, weil sie Moslems waren"
  • Verhaftung und Transport des "Mufti des ISIS" im Irak im Lastwagen
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung auf Abwegen
  • Palästinensisches Demokratieverständnis in Aktion
  • Der UN Menschenrechtsausschuß in Aktion

SPORT
  • Geflüchtete Judokas aus Iran und Syrien beim Grand Prix in Tel Aviv
  • Israelische Skiläuferin gewinnt bei Olympischen Jugendwinterspielen


VERANSTALTUNGEN
  • Alex Feuerherdt: Die unheimliche Popularität der "Israelkritik"
IN EIGENER SACHE
  • ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten.
  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Webshop





Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Israelischer Forscher entwickelt Molekül, um Lupus zu blockieren
Israelische Forscher und Kollegen aus den USA haben kürzlich einen Weg gefunden, um die Freisetzung von DNA im Zusammenhang mit der Entwicklung der Autoimmunkrankheit Lupus zu verhindern. Die Studie wurde von Prof. Varda Shoshan-Barmatz von der Ben-Gurion-Universität und dem Institut für Biotechnologie im Negev erstellt und im Science Journal veröffentlicht. (science) EL

Könnte eine Pille die Ursache für Diabetes beheben?
Von den 463 Mio. Menschen auf der Welt mit Diabetes haben bis zu 95% Typ 2 (T2D). Bei T2D produziert die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, aber die Körperzellen verlieren ihre Empfindlichkeit für das Hormon und/oder die Ausschüttung des Insulins aus den Zellen der Bauchspeicheldrüse ist gestört, so dass der Blutzuckerspiegel entgleist. Die heute erhältlichen Medikamente behandeln die Symptome und Komplikationen von T2D, lösen jedoch nicht das Kernproblem der Insulinresistenz. Concenter Biopharma aus Jerusalem entwickelt nun ein Medikament zur Behandlung und Vorbeugung von Typ-2-Diabetes, indem die Insulinsensitivität des Körpers wiederhergestellt wird. In Tierversuchen stellte Zygosid-50 die Insulinsensitivität um mehr als 90% wieder her, brachte den Blutzucker ins Gleichgewicht und senkte die chronischen und systemischen Entzündungsniveaus. Das Medikament füllte auch Zinkmangel auf. Klinische Studien stehen noch aus. (israel21c, concenterbiopharma) EL

Himmelsblauer Farbstoff hilft bei der Reparatur von geschädigtem Herzgewebe
Ein ungiftiger blauer Farbstoff, der üblicherweise in Biologielabors verwendet wird, hilft bei der Reparatur von geschädigtem Herzgewebe bei Mäusen, sagen Forscher am Weizmann Institute of Science in Israel. Wie im Journal of Clinical Investigation Insight beschrieben, reduzierte das Farbstoffmolekül Chicago Sky Blue die Narbengröße und verbesserte die Herzfunktion erwachsener Mäuse nach einem induzierten Myokardinfarkt (Herzinfarkt). Die Ergebnisse weisen auf das Potenzial von Chicago Sky Blue als Therapeutikum zur Verbesserung der Reparatur und Funktion des Herzens hin, selbst wenn Herzmuskelzellen dauerhaft geschädigt sind. (israel21c) EL

Roboter für die Chirurgie
"XACT Robotics" aus Caesarea hat einen Roboter entwickelt, der hoch präzise chirurgische Eingriffe durchführen kann. Die Technologie basiert unter anderem auf Forschungen am Technion in Haifa. Nachdem in Burlington, Massachusetts, und Jerusalem bereits erste Operationen vorgenommen wurden, erhielt der OP-Roboter nun seine Zulassung in den USA. Alle bisherigen Robotersysteme seien stark auf die technischen Fähigkeiten des Arztes angewiesen, sagte Firmengründer Harel Gadot. Hingegen würden mit der neuen Technologie die OP-Instrumente vom Roboter gesteuert, während der Arzt den Vorgang nur überwacht. Der Roboter bringe die technischen, der Arzt die "intellektuellen Fähigkeiten" mit, erklärte Gadot. (JA) TS







Mountainbiking durch Israel
Sightseeing, neu gedacht - so hat man Israels historische Stätten und die Wüste Negev noch nie gesehen: In seinem neuen Video zeigt der Mountainbike-Star Fabio Wibmer die Altstadt von Jaffa und den beliebt-belebten
Strand der Mittelmeermetropole aus völlig neuer Perspektive. Auch die Jerusalemer Altstadt und die Wüste Negev mit ihren vielfältigen, bisweilen bizarren Landschaften werden zur Bühne für Fabio. Mit diesem Projekt auf Einladung des Israelischen Tourismusministeriums bricht der Radzauberer vertraute Ansichten von Israel auf und macht Lust auf einen Besuch der Mittelmeerdestination. (youtube, velomotion) TS




Ihre Anzeige hier...

Hier könnte Ihre Werbung stehen! Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser. Mediendaten und individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org!



Italmatch Chemicals übernimmt israelische Technologie zur Rückgewinnung von Phosphor
Der norditalienische Spezialchemie-Konzern Italmatch Chemicals hat bekanntgegeben, dass er die "Reco Phos Project Technology" einschließlich aller Lizenzen, IP, Know-how und Vermögenswerte von Israel Chemicals
übernommen hat. Ziel ist die Weiterentwicklung und Fertigstellung eines nachhaltigen, hocheffizienten und wirtschaftlich tragfähigen Verfahrens zur Rückgewinnung von Phosphor aus allen P-haltigen Abfallströmen (z.B. Asche von Klärschlamm). Natürliches Phosphaterz wurde aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von der EU zum strategischen Rohstoff erklärt. Phosphor (P4) ist ein Schlüsselrohstoff für viele industrielle Anwendungsbereiche wie Flammschutzmittel, Ölzusätze, Pflanzenschutzmittel, Pharmazeutika, Elektronik, u.a. (process) TS

Auf der CES 2020 übernehmen israelische Mobilitäts-Startups das Ruder
Zu Beginn eines jeden neuen Jahres fliegen mehr als 250.000 Tech-Enthusiasten, Marken- und Medienvertreter zur jährlichen CES (Consumer Electronics Show), der weltgrößten Technologiekonferenz, nach Las Vegas. Von israelischer Seite war auf der CES 2020 mit fast 70 Unternehmen die Mobilitätsbranche führend. Mike Granoff, Geschäftsführer des israelischen Risikokapitalunternehmens Maniv Mobility, berichtet, in den letzten fünf Jahren sei Israel zu einem globalen Kraftwerk in der Automobil- und Mobilitätstechnologie und gleichzeitig auch die CES "im Wesentlichen zu einer Automobilausstellung geworden - ein anschauliches Beispiel für die Konvergenz des 120-jährigen Geschäfts mit dem Bau von Autos und den digitalen Technologien, die das Leben in den letzten zwei Jahrzehnten verändert haben." Die 2016 gegründete Maniv Mobility hatte im Juli 2019 einen Fonds über USD 100 Mio. abgeschlossen, der von 12 Unternehmen unterstützt wird, darunter sind die Risikokapitalgeber von Aptiv, BMW, Hyundai, Lear Corp., LG Electronics und Renault-Nissan-Mitsubishi, Allianz, Shell Valeo und die Deutsche Bahn Digital Ventures. (israel21c, techchrunch) EL

Israelische Streitkräfte als Trainingsgelände für erfolgreiche Unternehmer
Israel produziert mehr Startups pro Kopf als jedes andere Land der Welt außer den USA. Seine einzigartige Startup-Kultur lebt insbesondere von der Eliteeinheit 8200, die sich auf Signalintelligenz, Code-Entschlüsselung und Technologie spezialisiert hat. Unit 8200 kann die brillantesten Köpfe der Nation rekrutieren. "In der Tat findet Unit 8200 die vielversprechenden jungen Männer und Frauen Israels und bildet sie aus, um Experten in wichtigen Bereichen des technischen Fortschritts zu werden", sagt Pavel Gurvich, CEO und Mitbegründer von Guardicore, einem Startup, das jede Umgebung für Cloud- und Rechenzentren schützt. Er war 12 Jahre im IDF als Experte für Cybersicherheit tätig. "Als Nebenprodukt dieser Ausbildung erhalten diese fähigen jungen Menschen die Möglichkeit, einzigartige Fähigkeiten zu entwickeln, die sie später als Unternehmer weiterbringen können." In einem Land, in dem die Sicherheit erfordert, immer schneller als der Gegner zu sein, sei extreme Effizienz pure Überlebensnotwendigkeit. Multitasking, Führungsqualitäten, Durchhaltevermögen, eine gute Portion Mut, Vertrauen und Zusammenhalt sowie eine beispiellose Vernetzung unterschiedlichster Talente komme hinzu. (forbes) EL

Deutsche Mittelständler können von israelischen Gründern profitieren
Wie Vertreter des deutschen Mittelstands mit israelischen Startups zusammenkommen? "Indem man sich trifft", meint Albert Geiger. Seit 15 Jahren bringt er mit seiner Plattform Alphazirkel Familienunternehmen zusammen. Im Dezember nun organisierte er eine Reise von deutschen Automobilzulieferern nach Israel. "Technologiefragen sind essenziell für Unternehmen. Aber nicht jeder kann sich ein Vertretungsbüro in Israel leisten", sagt Geiger. Dabei profitiere der deutsche Mittelstand davon, dass man hier gute Ideen finde. In Israel gibt es mit "Start-Up Nation Central" eine eigene Organisation, die Kontakte zwischen etablierten Firmen und Startups vermittelt. In Israel finde man eine gut besetzte Startup-Szene, die staatlich gefördert werde und von engen Verbindungen mit dem Militär profitiere. "Hier findet man Technologie vor, die es woanders nicht gibt." (SZ) TS

NRW mit Büro in Israel
Das Land Nordrhein-Westfalen hat in diesem Monat sein Büro für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel eröffnet. Leiter des Büros in Tel Aviv ist der Journalist Gil Yaron. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagt dazu: "Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln." (JA) TS

2019 war ein Rekordjahr für die israelische Wirtschaft
Das Jahr 2019 brach in der gesamten israelischen Wirtschaft Rekorde. 2019 verdoppelte Israel die Zahl der Unternehmen, die USD 1 Mrd. erreichten, auf 20. Israel hat jetzt mehr solcher sogenannten "Einhörner" als Frankreich, Deutschland und Australien zusammen. Nur die USA, Großbritannien und China haben mehr. Einer von TechCrunch erstellten Liste zufolge wurden von rund 500 Einhörnern auf der ganzen Welt 30 von Israelis gegründet, obwohl nicht alle in Israel ansässig sind. Laut PricewaterhouseCoopers (PwC) beliefen sich die israelischen Exits im Jahr 2019 auf USD 9,9 Mrd., doppelt so viel wie im Jahr 2018. Im PwC-Bericht wurden 80 Deals genannt, von denen 67 Fusionen und 13 öffentliche Angebote waren. Das durchschnittliche Geschäftsvolumen im Jahr 2018 betrug USD 124 Mio., eine Steigerung von 53% gegenüber 2018. In den letzten 10 Jahren hat PwC 587 israelische Technologieexits im Wert von insgesamt USD 70,8 Mrd. gezählt, wobei die im Jahr 2019 angekündigten, aber noch nicht abgeschlossenen Transaktionen nicht berücksichtigt wurden. Der starke Schekel sorgte zwar für eine Export-Bremse, aber nach Angaben des Zentralamts für Statistik und des Wirtschaftsministeriums stiegen die israelischen Exporte dennoch leicht an, von USD 109 Mrd. im Jahr 2018 auf USD 114 Mrd. im Jahr 2019. Insgesamt stiegen die israelischen Exporte im letzten Jahrzehnt um fast 70%, wobei High-Tech-Dienstleistungen führend waren. (israel21c) EL

Diamanten-Export deutlich zurückgegangen
NIS 17,1 Mrd. sind die Diamanten wert, die - roh und bearbeitet - im Jahr 2019 aus Israel exportiert wurden. Die Zahl ist zwar beeindruckend, jedoch ging der Export im Vergleich zum Vorjahr um 29,9% zurück. (cbs, JA) TS

Tiefgarage unter Shazar Boulevard mit über 1.370 Parkplätzen geplant
Electra Ltd. wurde ausgewählt, eine unterirdische Park-and-Ride-Parzelle unter dem Shazar Boulevard am westlichen Eingang von Jerusalem zu bauen. Das Projekt hat einen Wert von NIS 320 Mio. Die Tiefgarage wird über 1.370 Parkplätze auf verschiedenen Ebenen und eine unterirdische Fußgängerpassage verfügen. Die Bauarbeiten sollen innerhalb von 42 Monaten abgeschlossen sein. Das Projekt schließt sich an andere Projekte an, die im vergangenen Jahr von Electra unter der Leitung von CEO Itamar Deutscher gewonnen wurden. Dazu gehören die Infrastrukturarbeiten an der Strecke 431 für die Israelische Eisenbahn (NIS 385 Mio.), die Bauarbeiten am Hochhausprojekt Landmark Tel Aviv (NIS 715 Mio.), die Erweiterung der biologischen Kläranlage des Abwassersanierungsprojektes der Dan Region (Shafdan) (NIS 605 Mio.), der Ausbau der Straße 20 (Aylalon Highway in Tel Aviv) als Teil des Schnellstraßenprojekts (NIS 430 Mio.) und der Bau des Amdocs-Campus in Ra'anana (NIS 330 Mio.). Electra schloss die ersten neun Monate des Jahres 2019 mit einem Umsatz von NIS 5,14 Mrd. ab, 15% mehr als in der entsprechenden Periode im Jahr 2018, und einem Anstieg des Gewinns auf 225 Mio. NIS. Electra Ltd., eine Tochtergesellschaft von Elco Holdings, wurde 1945 gegründet. Heute ist die Gruppe eines der größten israelischen Unternehmen, beschäftigt rund 7.600 Mitarbeiter und hat Tausende von Großprojekten in Israel und weltweit durchgeführt. (globes) TS

Können Plastikkarten durch Apps ersetzt werden?
Werden die Kreditkarten verschwinden? Das war die Frage, die auf einem Panel diskutiert wurde, das die Reporterin Raheli Bindman im Rahmen der Calcalist The-Future-of-Money-Konferenz in Tel Aviv in Zusammenarbeit mit der israelischen Bank Hapoalim veranstaltete. Der
Zahlungsmarkt ist wie eine Grafik mit wechselnden Teilen - Plastikkreditkarten werden nicht an einem Tag verschwinden, sondern langsam durch Apps ersetzt werden, sagte Mastercard Israel Country Manager Omer Unger und fügte hinzu, dass die Menschen eine einfache, billige Zahlungsmethode wollen und Israel mit dem Rest der Welt gleichziehen muss. "Wer Mastercard kennt, weiß, dass wir das Plastik nicht herstellen. Künftig wird es möglich sein, Zahlungsinformationen auf Mobiltelefonen zu speichern. Es ist ein globaler Ansatz, der für die Technikgiganten geeignet ist und auch die Vorschriften erfüllt. Es ist eine Revolution, in deren Mitte wir uns befinden." (algemeiner) TS

Meininger bringt 800 Betten nach Tel Aviv
Vor 20 Jahren eröffnete das erste Meininger Hotel. Heute betreibt die Gruppe 30 Hotels In einem ikonischen Turm will die Meininger Gruppe 2024 ihren Markteintritt in Israel begehen. Das Meininger Hotel Tel Aviv will 210 Zimmer und 800 Betten über die Stockwerke 4 bis 15 anbieten, mit einer exklusiven Lobby im Erdgeschoss. Nach sechs Neuero?ffnungen innerhalb der letzten zwo?lf Monate gehören heute u?ber 16.600 Betten in zehn La?ndern zu Meininger. "Die Expansion nach Israel eröffnet Meininger Hotels großes Potenzial auf einem völlig neuen Markt", so CEO Hannes Spanring. Obwohl das Zimmerangebot in der Stadt über die letzten 10 Jahre immens gewachsen ist, sind besonders Unterkünfte im Hostel-, Economy- und Budgetsegment stark unterrepräsentiert. Wie für Meininger Hotels typisch, erwarten wir auch in Tel Aviv hohe Auslastungsraten von 90% und mehr." (meininger, tophotel, tophotel) EL







Chagall wird in Israel versteigert
Das Gemälde "Jakobsleiter" des jüdischen Künstlers Marc Chagall wird am 22. Januar in Herzliah Pituach im Auktionshaus Tiroche versteigert. Der Wert des Bildes aus der Zeit nach dem Jom Kippur Krieg von 1973 wird mit USD 130.000 bis 180.000 angegeben. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann an der Versteigerung persönlich
oder per Telefon teilnehmen. Amit Tiroche, Veranstalter der Versteigerung: "Infolge der schwierigen Zeit des Jom-Kippur-Krieges entschied Chagall sich dafür, die Szene nicht in utopischen Farben darzustellen, sondern vielmehr mit dramatischen Farben entsprechend der Malperiode von 1973 bis 1974." Das Gemälde wurde 1996 auf mysteriöse Weise aus dem Gordon Auktionshaus in Tel Aviv gestohlen, einige Tage bevor es versteigert werden sollte. Mehr als 23 Jahre später wurde es auf dem Dachboden einer verstorbenen Jerusalemer Frau von ihren Erben entdeckt. (israelmagazin, JPost) TS

Palästinensische Krankenschwestern in Israel: "Wir sprechen von Gesundheit, nicht von Politik"
Fünf Krankenschwestern aus dem Gazastreifen und elf Krankenschwestern aus dem Westjordanland befanden sich für eine viertägige medizinische Ausbildung in Israel, die von israelischen Ärzten im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen Physicians for Human Rights Israel (PHR) und dem Medical Simulation Center (MSR) im Sheba Medical Center durchgeführt wurde. "Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieses Land sein würde oder wie es funktioniert", sagte Akram Abu Salah, eine Krankenschwester aus dem Gazastreifen. "Es ist anders als ich dachte. Die Leute sind sehr nett. Sie haben Juden und Palästinenser, die zusammenarbeiten. Es minimiert die Lücken zwischen uns. " (jpost) EL

Israelische Schulen protestieren gegen nationalreligiösen Erziehungsminister
Mehrere israelische Schulen haben gegen erneute Äußerungen des nationalreligiösen Erziehungsministers protestiert, der Homosexualität als unnatürlich bezeichnet. Erziehungsminister Rafi Perez ist israelischer Militärseelsorger, orthodoxer Rabbiner und Brigadegeneral. Er hatte in einem Interview auf die Frage geantwortet, was er tun würde, wenn eines seiner 12 Kinder eine "andere sexuelle Ausrichtung" hätte: "Gott sei Dank sind meine Kinder auf natürliche und gesunde Weise aufgewachsen. Sie bauen ihre Häuser auf der Basis jüdischer Werte." Als normale Familie definierte er eine "mit Mann und Frau". Israels schwuler Justizminister Amir Ochana verurteilte Peretz und schrieb bei Twitter, sie spiegelten nicht die Position der Regierung wider. "Ich bin in einer gesunden, guten und liebenden Familie aufgewachsen und so wachsen auch meine Kinder und die Kinder vieler Homosexueller im ganzen Land auf, die sich auf dem ganzen politischen Spektrum befinden." Peretz ist erst seit Juni 2019 im Amt und sorgte seitdem wiederholt für Skandale. (bild, JA) TS

Ein Raum voller Träume
Der 32-jährige Shai Maestro ist ein leuchtender Stern am Jazz-Pianohimmel, schwärmt der Deutschlandfunk zu Recht. Ein Musikstipendium in den USA hatte er einst abgelehnt, um noch als Teenager Sideman des
israelischen Bassisten Avishai Cohen zu werden. Seit fast zehn Jahren nun sorgt er mit seinem eigenen Trio für Begeisterung. In Maestros Kompositionen verschmelzen Jazz-Harmonien mit Strukturen klassischer Musik, Elementen des Pop und der traditionellen israelischen Musik. Mit dem Peruaner Jorge Roeder und dem israelischen Nachwuchstalent Ofri Nehemya begibt sich Shai Maestro auf den Weg spielerischer Reduktion - im Interesse von Atmosphäre und dem Erzählen fesselnder musikalischer Geschichten. "Ein kontrolliertes Ausufern." (moods, ARTE, DLF) TS

Tipp für Musikliebhaber
Fortuna Records ist ein Label aus Tel Aviv, das alte Schätze israelischer Popmusik neu veröffentlicht. Das neueste Release: Jacky McKayten, der das eigene jüdisch-jemenitische musikalische Erbe mit Bollywood-Soundtracks kombiniert. (fortunarecords) EL

"Gerechter unter den Völkern" geehrt
"Heute ist der schönste Tag in meinem Leben", sagte der 95-jährige Holocaust-Überlebende Josef Königsberg am 14.01. bei der Ehrung seines Lebensretters Helmut Kleinicke als "Gerechter unter den Völkern". Dieser Titel wird von Yad Vashem - der nationalen Holocaust-
Gedenkstätte des Staates Israel in Jerusalem - verliehen. Nicht-Juden, die ihr Leben riskierten, um Juden während des Holocaust zu retten wird der Ehrentitel "Gerechte/r unter den Völkern" zuerkannt. Helmut Kleinicke bewahrte während des Holocaust als Kreisbauleiter im polnischen Chrzanów mehrere Juden vor dem Tod. Er versteckte sie, versorgte sie mit Lebensmitteln und verhalf ihnen zur Flucht. Den damals 17-jährigen Josef Königsberg rettete er vor der unmittelbaren Deportation, indem er von der SS verlangte, "seinen besten Arbeiter" freizulassen. Nach Kriegsende suchte Königsberg erfolglos nach Helmut Kleinicke. Erst Recherchen von DER SPIEGEL und ZDF brachten ihn mit der einzigen Tochter des Retters, Jutta Scheffzek, in Kontakt. Helmut Kleinicke war bereits 1979 verstorben. (ZDF, hagalil) TS

Israelische Kampfjets ertrunken
Überschwemmungen in Hangars mit acht F-16 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hatzor haben innerhalb von Minuten die Maschinen überflutet. "Wir hätten definitiv die unterirdischen Hangars räumen sollen", sagte ein
Offizier. "Um 5 Uhr morgens war der Stützpunkt trocken, eine halbe Stunde später wurde der gesamte Stützpunkt mit Wasser in einer solchen Intensität überschwemmt, dass die Betonwände unter der Stärke der Flut zerbrachen." Die F-16-Kampfjets wurden nach Angaben des Offiziers während der Flut beschädigt; 5 sind nur leicht beschädigt und bereits wieder einsatzbereit, während 3 noch repariert werden. "Zwei Hangars wurden komplett überflutet", fügte der Offizier hinzu. "Wir werden unsere Lehren aus diesem Ereignis ziehen. Wir haben uns letzte Woche auf das kommende Wetter vorbereitet, wobei wir menschliches Leben vor Schäden an empfindlicher Ausrüstung und Flugzeugen der Basis gestellt haben." Der Luftwaffenstützpunkt Hazor liegt in der Nähe von Ashdod und ist von Seen umgeben, die im Winter zum Überlaufen neigen. Er beherbergt Vermögenswerte im Wert von mehreren Millionen Schekel. Dies ist das zweite Mal, dass der Stützpunkt in den letzten Jahren getroffen wurde, wobei die letzte Überschwemmung mehr als NIS 20 Mio. an Schäden verursachte. Aufgrund der militärischen Zensur wurde die Überschwemmung mehrere Tage lang nicht bekannt gegeben. Einige Details werden immer noch der Öffentlichkeit vorenthalten. (ToI) TS







Bundestag will Verbrennen von Israel-Flaggen verbieten
Nach langem Zögern will die Koalition nun doch das Verbrennen der israelischen Flagge verbieten. Israels Flagge war zwar Auslöser der Gesetzesverschärfung, soll aber nicht ihr alleiniges Objekt werden: Vielmehr sollen auch alle anderen ausländischen Flaggen geschützt werden. Auslöser der Debatte waren mehrere Berliner Demonstrationen im Dezember 2017. Damals wurde gegen Donald Trumps Anerkennung von Jerusalem als israelischer Hauptstadt protestiert. Dabei wurden auch israelische Fahnen verbrannt. Derzeit sind ausländische Fahnen im Strafgesetzbuch nur geschützt, wenn sie offiziell aufgehängt werden, zum Beispiel bei einem Staatsbesuch. Das ist im Strafgesetzbuch geregelt (Paragraf 104). Wer dagegen bei einer Demonstration eine mitgebrachte Flagge anzündet, hat strafrechtlich bisher nichts zu befürchten. Die israelische Botschaft in Berlin hat darum gebeten, auf ein Sonderrecht nur für die israelische Fahne zu verzichten. Nun soll also bestraft werden, "wer öffentlich die Flagge eines ausländischen Staats zerstört oder beschädigt". Es droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe. Ein ähnlicher Vorstoß von der CDU Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ist am vergangenen Freitag aufgrund der Gegenstimmen von Rot-Rot-Grün gescheitert. Die Opposition aus CDU, FDP und AfD stimmten dafür. Mutmaßlicher Grund für die Ablehung: "der Koalitionsfriede". (md, B.Z.) TS SSt

Demonstranten in Teheran trampeln nicht auf Flaggen von USA und Israel
Auf Twitter kursierten Videoaufnahmen, wie Studenten an der Universität Beheschti es vermeiden, über Flaggen von Israel und den USA auf dem Boden zu laufen. Das Betreten der Flaggen gilt als abwertende Geste, die Verweigerung als rebellischer Akt gegen die iranische Staatsdoktrin. Männer, die dennoch über die Flaggen liefen, wurden von den Demonstranten ausgebuht. Israel dankte Iranern für die Würdigung der israelischen Fahne: "Ein vielversprechender Schritt in eine bessere Zukunft", sagte der israelische Außenminister. (twitter, twitter, Israelheute, JPost, rnd) TS

Premierminister Benjamin Netanjahu zu Irans Atomprogramm
"Wir wissen genau, was mit dem iranischen Atomprogramm passiert. Der Iran glaubt, dass er Atomwaffen erreichen kann. Ich wiederhole: Israel wird dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu erlangen. Ich fordere auch alle westlichen Länder auf, jetzt bei der UNO Sofort-Sanktionen zu verhängen." (mfa) TS

Flüchtlinge im Nahen Osten - eine Analyse
Anhand eines Vortrags des Politologen Stefan Grigat hat die Jüdische Allgemeine eine vorzügliche Analyse der Flüchtlinge im Nahen Osten vorgelegt. Viele der arabischen Flüchtlinge aus Palästina seien erst in den 1920er Jahren nach Palästina eingewandert. Über die rund 900.000 jüdischen Flüchtlinge aus der gesamten arabischen Welt wird nur selten geredet. Grigat erwähnt, dass die deutsche Botschaft in Kairo in einer von Juden enteigneten Immobilie ihren Sitz habe. (JA) TS

Bedeutsames Gipfeltreffen in Israel
Aus Anlass des diesjährigen Holocaustgedenktags am 27. Januar werden in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem führende Persönlichkeiten aus aller Welt erwartet - unter anderem der englische Kronprinz Charles, Russlands Präsident Putin, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und weitere Gäste aus 40 Ländern. Israels Präsident Reuven Rivlin wird alle zu einem Empfang einladen. (yadvashem) TS

Das Paradox der EU Kennzeichnungsrichtlinien in Aktion...
Auch wenn es das hier benannte Herkunftsland in der Realität nicht gibt, entspricht diese Kennzeichnung tatsächlich EU Richtlinien. (Gesichtet in einem Rewe Markt in Frankfurt/M.). SSt








Zugfahrt des Gaza-Themenparks simuliert die "Rückreise" nach Jerusalem
Die 550 Meter lange Fahrt mit zwei Hochbahnen ist die neueste Attraktion des Freizeitparks Asdaa City in Khan Younis, im Süden des Gazastreifens. Er wurde auf Land der 2005 geräumten israelischen Siedlung Ganei Tal gebaut. Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Bahn eingeweiht. Vor dem Aufstieg zu den Bahnschienen


sehen die Besucher ein großes Schild mit der Zahl 99, das der Entfernung in Kilometern von Asdaa nach Jerusalem ähnelt. Der "Zug der Rückkehr nach Jerusalem" bringt Besucher durch ein Tal zu einer Darstellung eines Teils der Jerusalemer Altstadt, einschließlich eines Gebäudes, das den Felsendom darstellt, freilich geschmückt mit palästinensischen Flaggen. Wael al-Khalili, der Vorstandsvorsitzende des Freizeitparks Asdaa City, lehnte es ab, mit israelischen Journalisten zu sprechen. Er beschrieb Asdaa als Vergnügungspark, der palästinensischen Nationalismus fördert. (ToI) TS

Krise an der Birzeit-Universität nach Verbot militärischer Aktivitäten
Studenten der Universität Birzeit in der Nähe von Ramallah in den Palästinensischen Autonomiegebieten streiken seit einem Monat nach einer Krise mit der Universitätsverwaltung. Eine Ursache war die Entscheidung der Universität, militärische Aktivitäten und Ausstellungen auf dem Campus zu verbieten. In der Vergangenheit haben Studentenorganisationen Jahrestage militanter Organisationen mit Kundgebungen markiert, darunter Aufmärsche von maskierten und uniformierten Aktivisten. Dabei wurden

Studenten in Bir Zeit
militärische Botschaften übermittelt, darunter die Unterstützung des bewaffneten Kampfes gegen Israel. In einer Mitteilung der Universität hieß es, dass solche Veranstaltungen "gegen [ihre] Satzung und Regeln" verstoßen und ihre Organisatoren bestraft werden würden. Der israelische Militärsprecher verbreitete Filmaufnahmen und erklärte, dass es sich um Unterstützung von Terror handle. Die Universitätsbehörden erklärten, dass Birzeit zwar alle Formen des Widerstands respektiere, das Verbot militärischer Aktivitäten auf dem Campus jedoch schon seit Jahren bestehe, weil solche Aktivitäten keinen Platz in einer Bildungseinrichtung hätten. Protestierende Studenten warfen der Universität vor, sich dem israelischen Druck zu beugen. (memri) TS

Nach 3 Wochen Ruhe: 4 Raketen und Sprengsätze aus dem Gazastreifen
Erstmals im Jahr 2020 wurden wieder Raketen auf israelische Orte im Grenzgebiet zum Gazastreifen abgeschossen. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome wehrte zwei von ihnen ab, zwei weitere Raketen gingen auf freiem Feld nieder. Im Kibbuz Nahal Oz hielt gerade ein Schulbus. Um die 44 Kinder

Fehlgeleitete Headline der Woche: Typische Täter Opfer Umkehr...
wurden von dem Raketenalarm überrascht und mussten schnell den Weg in die Sicherheitsräume finden. Wer es nicht rechtzeitig schaffte (man hat nur 15 Sekunden ab Beginn der Sirenen, um sich in Sicherheit zu bringen), legte sich auf den Boden und wartete auf das Ende des Alarms. Als Reaktion auf den Raketenangriff griffen israelische Kampfflugzeuge Ziele der Hamas im Norden des Gazastreifens an. Die Abmachungen zu einer Waffenruhe sollen ins Stocken geraten sein, nachdem sich Ägypten über einen Besuch von Hamas-Führer Ismail Haniyya im Iran geärgert hatte (er nahm dort an der Beisetzungszeremonie von Kassem Suleimani teil). Am Donnerstag landeten außerdem wieder mit Helium gefüllte "Sträuße" von Luftballons mit Sprengsätzen in den Grenzorten Israels. (israelheute, FokusJerusalem, JewishPress, ToI) TS

Extrem einseitige Erklärung katholischer Bischöfe
"Unsere Regierungen müssen mehr tun", kommentierte der deutsche Vertreter bei einer Delegationsreise katholischer Bischöfe, der Mainzer Weihbischof Udo Bentz. "Die jüngsten Entwicklungen im palästinensisch-israelischen Kontext, der anhaltende Verlust von Menschenleben, die ständige Verflüchtigung der Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung und das Versagen der internationalen Gemeinschaft, auf der Einhaltung des Völkerrechts zu bestehen, um die Völker dieses Landes vor mehr Kampf und Verzweiflung zu bewahren, sind an einem Punkt angelangt, an dem wir mehr Extremismus und Diskriminierung erleben." Im Gazastreifen, bei den Comboni-Schwestern im Schatten der israelischen Sperranlage, im Gespräch mit Katholiken in Ramallah oder bei einer Führung der Jerusalemer Nichtregierungsorganisation Ir Amim: "Hautnah" seien die Bischöfe zu Zeugen geworden, wie der andauernde Konflikt die Hoffnung der Menschen auf Frieden und Gerechtigkeit schwinden lasse und wie eine immer offensivere israelische Besatzungspolitik "jede Aussicht auf zwei in Frieden existierende Staaten zerstört". Israel bewege sich von einer "De-Facto-Annektierung mit Apartheid" immer weiter auf eine offizielle Annektierung hin. Der Vatikan hatte "Palästina" Anfang 2016 offiziell als Staat anerkannt, obgleich jener Staat bis heute nicht ausgerufen ist. Im Heiligen Land haben die Bischöfe allein mit der nicht mehr legitimierten palästinensischen Regierung (mangels Wahlen) gesprochen und mit keinem einzigen israelischen Regierungsvertreter. Ihre einseitige anti-israelische Abschlusserklärung ist daher mehr als problematisch einzuordnen. (dbk, vatican, domradio) TS

Folge des "Kirchlichen Missmanagements": Junge Christen wollen weg
Junge palästinensische Christen in Jerusalem fühlen sich nicht ausreichend von ihren Kirchen begleitet. Das ergab eine vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande (DVHL) finanzierte Erhebung. Befragt wurden 700 junge Christen aus Ostjerusalem zwischen acht und 25 Jahren. Eine frühere Erhebung ergab zudem, dass nur ein Bruchteil des Budgets der insgesamt 132 kirchlichen Organisationen in Projekte für junge Christen fließe. Die befragten jungen Christen äußerten Kritik am Missmanagement der Kirche sowie an mangelnder Kommunikation und mangelndem Einbezug der jungen Generation. Gleichzeitig zeigt die Studie eine niedrige Beteiligung der jungen Christen am kirchlichen Leben. Bei jenen, die sich in kirchlichen Organisationen wie den Pfadfindern engagieren, herrsche zudem eine hohe Unzufriedenheit mit den Leitungsstrukturen sowie mit dem Angebot. Konkret fehlten etwa Programme zur Karriereplanung. Innerhalb der kirchlichen Organisationen mangele es an demokratischen Strukturen. Zudem tun die Kirchen aus Sicht der Befragten zu wenig, um die christliche Präsenz in Jerusalem zu stärken. Als dramatisch werden die Zukunftserwartungen junger Christen bewertet. 60% der Befragten gaben an, auswandern zu wollen. (domradio) TS

George Washington "tötete Indianer, weil sie Moslems waren"
Der Abgeordnete des Hamas-Gesetzgebungsrates und stellvertretende Vorsitzende der Palästinensisch-Islamischen Gelehrtenvereinigung, Scheich Salem Salameh, sagte in einem Interview mit Mayadeen TV (Libanon): "Washington tötete die amerikanischen Ureinwohner, weil sie Moslems waren, die Moscheen besaßen". Es sei für Muslime unvorstellbar, dass es andere Muslime gibt, die die Beziehungen zu Israel anerkennen und normalisieren. Dies sei Verrat an Gott, am

Scheich Salem Salameh und Moscheen der Indianer?
Islam und an den Muslimen. "Palästina" und Jerusalem seien islamisches Land, das allen Muslimen der Welt gehöre. Er behauptete, dass US-Präsident George Washington die Muslime gewarnt und die amerikanischen Ureinwohner getötet habe, weil sie Muslime seien, die Moscheen hätten. Der "Gelehrte" Scheich Salameh sagte auch, dass die USA Urteile erlassen, die es den Juden erlauben, die Palästinenser zu töten. (Israelnational) TS

Rosa-Luxemburg-Stiftung auf Abwegen
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteipolitischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist eng mit der Partei Die Linke verbunden. Die erklärte Hauptaufgabe der Stiftung ist es, "politische Bildung zu vermitteln". Stattdessen organisierte sie aktuell eine Veranstaltung der Mesarvot in Tel Aviv. Das ist ein israelisches pro-palästinensisches Netzwerk von Armeegegnern zur Unterstützung von "IDF-Rekrutierungs-Ablehnern". In Israel herrscht Wehrpflicht. Das israelische Gesetz sieht

eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren für jeden vor, der Menschen auffordert, den Dienst in der IDF abzulehnen. Aus israelischer Sicht ist diese Veranstaltung also ganz klar die Unterstützung einer Straftat. Bislang gibt es laut der Rechtsschutzorganisation Be'Tsalmo weder von der deutschen Botschaft in Israel noch von der Stiftung eine Stellungnahme dazu. (jewishpress) EL

Palästinensisches Demokratieverständnis in Aktion
Gratulationen an Mahmoud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, für das 16. Amtsjahr seiner 4-jährigen Amtszeit!


Der UN Menschenrechtsausschuß in Aktion









Mittwoch war die letzte Frist für die Parteien, ihre Kandidatenlisten in der Knesset einzureichen. Es gab da teils handgreifliches Gerangel um gute Plätze. Einige Kandidaten wurden ausgeschlossen. 3 Linksparteien verbündeten sich, um wegen der Sperrklausel von 3,25% nicht unterzugehen. So hoffen die einst allmächtige Arbeitspartei, Meretz und Gescher als "Linksbündnis" zu überleben. Die prominente Abgeordnete Stav Schafir zog sich aus der Politik zurück ins Privatleben. Desolate Zustände auch bei den Rechtsparteien. Und laut neuesten Umfragen wird Benny Gantz mehr Stimmen erhalten als die Likudpartei unter Benjamin Netanjahu, aber für eine Regierungsbildung, also 61 Mandate in der Knesset, soll es nach dem Wahlgang im März immer noch nicht reichen. Während also die unerquickliche Innenpolitik alles überschattet, kam es erneut zu militärischen Spannungen im Süden rund um den Gazastreifen, aber auch mit Iran, infolge des amerikanischen gezielten Schlags gegen Kassem Suleimani. In dieser desolaten Lage ist es überflüssig und kontraproduktiv, wenn sich katholische Bischöfe einmischen und mit einer anti-israelischen Resolution auf die Zweistaatenlösung pochen und eine Anerkennung des Staates Palästina fordern, obgleich der noch nicht einmal ausgerufen worden ist. Bei genauem Hinschauen befolgen all diese sogenannten "Friedensaktivisten" nur ein Ziel: den Juden ihre heiligste Stadt wegzunehmen und Israel aus Jerusalem zu vertreiben. TS




Ihre Anzeige auf der ILI Website ...

Die ILI Website sucht Sponsoren und Werbepartner.
Interessiert? Dann schreiben Sie uns unter office@il-israel.org!

Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!



Geflüchtete Judokas aus Iran und Syrien beim Grand Prix in Tel Aviv
Zwei Judokas aus dem Iran und aus Syrien werden beim Grand Prix in Tel Aviv teilnehmen, der auch zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio beiträgt. Der Iraner Mohammad Rashnonezhad, der 2017 in die Niederlande geflüchtet ist, nimmt im Flüchtlingsteam der Internationalen Judo-Föderation in der Kategorie unter 60 Kilogramm teil. Der Syrer Ziad Aun ist ebenfalls in die Niederlande geflüchtet und wird der erste Athlet aus Syrien sein, der an einem professionellen Sportwettbewerb in Israel teilnimmt. (algemeiner) JG

Israelische Skiläuferin gewinnt bei Olympischen Jugendwinterspielen
Die Israeli Noa Szollos hat Geschichte bei den Olympischen Jugendwinterspielen in der Schweiz geschrieben, als sie die erste Medaille (Bronze) für Israel mit nach Hause genommen hat. Mazal tov, Champion! (Jpost) SSt



























Zitat der Woche:


Dümmstes Zitat der Woche:





Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org





Iran und die Bombe - war Europa zu naiv?

Watch Aviv Rosenman, an intelligence officer of a combat engineering battalion, share his experience from operation Protective Edge.

Jerusalem eines der wichtigsten und kreativsten Startup-Zentren Israels

Israel Is My Playground - Fabio Wibmer




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten und individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Alex Feuerherdt: Die unheimliche Popularität der "Israelkritik"
21. Januar, 18:00-21:00, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestr. 6. Mehr als ein Viertel der Deutschen vertritt einer Umfrage zufolge die Ansicht: "Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat." Gar fast 40% stimmen der Aussage zu: "Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben." (mena) TS








ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.

ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Jede Spende hilft. Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 Santander Bank München, Kto.: 1507866200,1507 8662 00,


BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!

Webshop
Ab sofort können Sie diverse ILI und Israelkongress Merchandise & mehr Online bestellen. Ein Teil der Kosten werden an uns als Spenden weitergeleitet. Viel Spaß beim shoppen! (spreadshirt)





Der Israeltag 2020
wird am (bzw. rund um)
den 14. Mai 2020 sein!










Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.



Der Hermon


Israel under water (Israel21c)






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am, bzw. rund um den
14. Mai 2020 ist
der nächste Israeltag!



ILI-News:
Abonnieren | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2020 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org