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29. Dezember 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • 9 von 100 Top Innovationen kommen aus Israel.
  • Wirkt Krebsimpfung auch gegen Alzheimer?
  • Israelische Kampfpiloten helfen, Hirnoperationen zu optimieren
  • Raziel Therapeutic: Spritze "schmilzt" Fettzellen
  • Newtons "Dreikörperproblem" visualisieren
ARCHÄOLOGIE
  • Wurde das Elternhaus Jesu gefunden?
  • Rivale des Salomonischen Tempels
  • Byzantinische Synagoge und Festung für Besucher öffnen
  • Das Dorf der Archäologen
TOURISMUS
  • Billigfluggesellschaften erhöhen Marktanteil bei Israel-Flügen
  • Bildungsreise des Jüdischen Nationalfonds vom 20. April - 30. April 2020
WIRTSCHAFT
  • Israel, Zypern, Griechenland und Italien auf Eastmed-Gaspipeline geeinigt
  • Nervenkrieg im östlichen Mittelmeer
  • Tel Aviver Börse - künftig mehr für Israel
  • "Saftraub" und andere Cyber-Hacks verhindern
  • Yeruham wird Israels Cannabis-Hauptstadt
  • Müllvermeidung: McDonalds wird israelische Technologie einsetzen
  • Niederlande: Weitere USD 65 Mio. für israelische Waffentechnologie
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Überragend gebildet: Israels christliche Frauen
  • Eine deutsche Schule bringt Kindern Israel nahe
  • Gal Gadot verfilmt Roman über jüdisch-arabische Liebe
  • Schach-Schüler aus Langenberg glücklich auf Israeltour
  • Jad Vaschem: Das Oneg Schabbat-Archiv
  • Schauspielerin Lia Koenig zum 90. Geburtstag geehrt
  • Tel Aviv ist "freieste Stadt" Israels
POLITIK
  • Wahlkampf in Israel
  • Erneuter Papst-Besuch in Israel?
  • Babis reist 2020 nach Israel und Auschwitz
  • Der Prince of Wales reist in die "besetzten Palästinensischen Gebiete"
  • Nicht nur Merkel drängt die Palästinenser, Wahlen abzuhalten
AUS AKTUELLEM ANLASS: Weihnachten im Heiligen Land
  • Kommentar: "Alle Jahre wieder
  • Weihnachten im Heiligen Land - die Realität
  • Bethlehem: Wenig "Merry Christmas" für palästinensische Christen
  • Gaza-Christen: täglich provoziert
  • Der Nahe Osten verändert sich...
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • ICC will Israel wegen «Kriegsverbrechen» vor Gericht stellen
  • Mit europäischem Geld gegen Israels Obersten Gerichtshof
  • Hamas ruft zum Angriff auf israelische Zivilisten auf
  • Verurteilt wegen Landverkauf an Juden - ungeklärter Tod eines Palästinensers
  • Deutsche Protestanten haben keine Kirche in Israel
  • Israelische Regierung beschlagnahmt Bankkonten von israelisch-arabischen Terroristen
BÜCHER
  • Ägypten: 5 Jahre Gefängnis für die Übersetzung eines israelischen Buches



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9 von 100 Top Innovationen kommen aus Israel.
Laut TIME MAGAZIN kamen 9 von 100 Topinnovationen in 2019 aus Israel. Aktuell wird Israel nur vom Silicon Valley getoppt. Die von TIME ausgezeichneten Innovationen aus Israel sind:
  • ALICA von Eviation Aircraft. Tesla und UBER in den Wolken. Das erste vollständig elektrische Flugzeug, das als Flugzeugtaxi-Service angeboten wird.
  • ECOncrete. Dies ist eine neuartige Betonmischung und Struktursystem, die zu sehr geringen Kosten die Revitalisierung von Küstenregionen und ihrer Meeresbiotope unter Einsatz sogenannter "Biomimikrie" erlaubt.
  • ElliQ von Intuition Robotics. Er unterstützt ältere Menschen ihre sozialen Kontakte zu erhalten und ihr Leben im Alltag zu erleichtern.
  • Genny. Das Unternehmen hat ein Device entwickelt, mit welchem man Wasser aus der Luft gewinnen kann. Dieses Gerät kann unter trockenen Bedingungen täglich 30 Liter Wasser aus der Luft gewinnen.
  • Giveback von Lemonade. Charity-Cashback-System und Versicherung werden innovativ verknüpft. Lemonade kombiniert Verhaltensökonomie, künstliche Intelligenz und Chatbots, um Mietern und Hausbesitzern Versicherungspolicen anzubieten.
  • Orcam. Sie haben eine Lese- und Sichthilfe für extrem Sehschwache bis Blinde entwickelt, die mit Hilfe von Artificial Intelligence (MyEye 2.0.), Texte, Gesichter etc.pp. erkennt und diese vorliest bzw. identifiziert.
  • Robotemi. Der erste mit AI ausgestattete "Home-Roboter".
  • Theranica. Ein von der US-Behörde FDA bereits genehmigtes Device zur Linderung von Migräne. Dieses gerät ist optisch ansprechend gestaltet und lässt sich den ganzen Tag tragen. Durch neuonale Rückkoppleungen wird Migräne spürbar gelindert.
  • Tyto. TytoCare hat ein Device entwickelt, welches man aus Serie Raumschiff Enterprise kennt und von "Pille" verwendet wird: Der Tricorder zur Erkennung von Krankheiten ohne invasive Methoden. Mit TytoCare lassen sich rasch und nicht-invasiv Herz, Lunge, Haut und mehr Schnelldiagnosen erstellen. (glocalist) TS

Wirkt Krebsimpfung auch gegen Alzheimer?
Ein Forscherteam der Abteilung für Mikrobiologie und Molekulargenetik der Hebräischen Universität Jerusalem (HU) hat herausgefunden, dass der Bacillus Calmette-Guérin (BCG)-Impfstoff, der ursprünglich gegen Tuberkulose entwickelt und häufig zur Behandlung von Blasenkrebs angewendet wurde, auch eine wirksame Behandlung zur Vorbeugung von Alzheimer sein könnte. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in PLOS ONE. "Es gibt Daten, die bis in die 1960er Jahre zurückreichen und zeigen, dass Länder, die Blasenkrebspatienten mit dem BCG-Impfstoff behandeln, eine niedrigere Prävalenz der Alzheimer-Krankheit hatten, diese jedoch nicht richtig analysiert wurde", teilte der Hauptautor Bercovier mit. Sie verfolgten 1.371 Blasenkrebspatienten, die im Hadassah Medical Center der HU behandelt wurden. Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 68 Jahre. Während der Nachuntersuchungen hatten 65 Krebspatienten Alzheimer. Diejenigen, die im Rahmen ihrer Behandlung kein BCG erhalten hatten, hatten ein signifikant höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken als die mit BCG behandelten Patienten: 8,9% (44 Patienten) gegenüber 2,4% (21). Verglichen mit der allgemeinen (gesunden) Bevölkerung hatten Menschen, die noch nie mit BCG behandelt worden waren, ein vierfach höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Menschen, die mit BCG behandelt worden waren. Es ist wichtig anzumerken, dass die Forscher keinen Impfstoff entwickelt haben, der Alzheimer verhindert. "Unsere Studie ist jedoch ein wichtiger Schritt, um zu verstehen, wie unser Immunsystem eine wichtige Rolle bei der Pathogenese von Alzheimer spielt und wie der BCG-Impfstoff, der das Immunsystem moduliert, als wirksame vorbeugende Behandlung gegen diesen lähmenden Zustand dienen kann. " (mfa) EL

Israelische Kampfpiloten helfen, Hirnoperationen zu optimieren
Es war nicht einfach, den Hirntumor zu entfernen, der das Leben des 2-jährigen Ari Ellman aus San Francisco bedrohte. Der Tumor wurde Stück für Stück in einer endonasalen Operation entfernt, die fast 18 Stunden dauerte. Die Neurochirurgen am Lucile Packard Children's Hospital der Stanford University hatten das Verfahren mit dem Surgical Theatre-System zuvor perfekt einstudiert. Bei dem von den ehemaligen israelischen Kampfpiloten Moty Avisar und Alon Geri entwickelte VR-System können Chirurgen durch die digitale Rekonstruktion "fliegen" und Problembereiche aus jedem Blickwinkel untersuchen. Die VR-Software von Surgical Theatre wandelt 2D-Patientenscans in 3D-Modelle um. Das "Chirurgische Theater" begann im Jahr 2010, heute ist die Virtual-Reality-Visualisierungsplattform in 15 führenden US-amerikanischen Krankenhäusern vertreten, darunter der New York University, dem UCSF Benioff Children's Hospital, dem Houston Methodist, der George Washington University, dem Mount Sinai, dem Stanford und dem Children's National Hospital. Das Unternehmen hat Niederlassungen in den USA und in Netanya. (surgical, israel21c) EL

Raziel Therapeutic: Spritze "schmilzt" Fettzellen
Das israelische Unternehmen Raziel Therapeutics macht einen Wunsch vieler wahr. Mit einer einfachen Spritze überflüssige Fettzellen zum "schmelzen" und damit zum Verschwinden zu bringen. Das neuartige synthetisches Kleinmolekül (NCE) für Ästhetik- und
Fettleibigkeitsstörungen wird zurzeit in der klinischen Phase entwickelt. Eine einzelne Multi-Site-Injektion von RZL-012 in das subkutane Fett verursacht ein sofortiges Absterben der Fettzellen an der Injektionsstelle, was zu einer signifikanten Reduktion des Fettgewebes über einen langen Zeitraum führen soll. Nach unbestätigten Gerüchten aus informierten Kreisen geht man davon aus, dass dieses Produkt ab Sommer 2020 erhältlich sein soll. (glocalist) KR

Newtons "Dreikörperproblem" visualisieren
Das Zweikörperproblem ist durch die Kepler'schen Gesetze analytisch lösbar. Dagegen sind die Integrale im Fall von mehr als zwei Himmelskörpern keine algebraischen Integrale mehr. Das Dreikörperproblem besteht darin, eine Vorhersage für den Bahnverlauf dreier Körper unter wechselndem gegenseitigem Einfluss zu finden. Der Begriff wurde von Newton formuliert, nachdem er die Bewegungsgesetze verwendet hatte, um zu beschreiben, wie die Erde die Sonne umkreist, unter der Annahme, dass dies helfen könnte, zu berechnen, was passieren würde, wenn ein dritter Himmelskörper, wie der Mond, hinzugefügt würde. Anstatt die chaotische Natur des Systems zu akzeptieren, verwendete das Team von Astrophysikern unter der Leitung von Dr. Nicholas Stone von der Hebrew University of Jerusalem statistische Analysen und computergenerierte Modelle der Bewegungen von Erde, Mond und Sonne. Nach dem Vergleich und der Anwendung ihrer Methode auf das Dreikörperproblem stellten sie fest, dass ihre Gleichungen einen "hohen Genauigkeitsgrad" aufwiesen. Die Forscher stellen fest, dass ihre Entdeckung keine "exakte" Lösung für Newtons schwer fassbares Problem darstellt, aber bei der Visualisierung des komplexen Prozesses helfen kann. (jpost) EL







Wurde das Elternhaus Jesu gefunden?
Dieses aus Stein gehauene Hofhaus war wahrscheinlich das Heim Jesu in Nazareth. Die jüngsten Ausgrabungen von Ken Dark und dem Nazareth Archaeological Project brachten Hinweise, dass Jesus hier aufgewachsen ist - oder zumindest wurde der Ort laut einer Beschreibung
in dem Pilgerbericht De Locus Sanctis aus dem siebten Jahrhundert als Heimstädte Jesu in der byzantinischen Zeit verehrt. Die Ausgrabungsstätte unter dem Kloster der Schwestern von Nazareth ist seit 1880 bekannt, wurde aber bis zum Beginn der Arbeiten des Archäologischen Projekts von Nazareth im Jahr 2006 nie professionell erschlossen. Die Grabung ergab ein "Hofhaus" aus dem ersten Jahrhundert, das teilweise aus natürlichem Gestein gehauen und teilweise mit Felswänden gebaut wurde. Viele der ursprünglichen Merkmale des Hauses sind noch intakt, einschließlich der Türen und Fenster. Außerdem wurden Gräber, eine Zisterne und später eine byzantinische Kirche gefunden. Archäologische und geographische Zeugnisse aus der Verkündigungskirche, dem Internationalen Marienzentrum und dem Marienbrunnen bestätigen die Vermutung. Ken Dark erörtert auch die Beziehung zwischen dem Elternhaus Jesu, Nazareth und der Stätte Sepphoris. Es wurde angenommen, dass Sepphoris Joseph Arbeit und Jesus viele wichtige kulturelle Erfahrungen beschert hätte. Ken Dark glaubt jedoch, dass Nazareth eine größere Stadt war, als traditionell verstanden wurde, und dass sie in ihrer Identität besonders jüdisch war - im Gegensatz zu dem römisch beeinflussten Sepphoris. Dies basiert zum Teil auf dem Ergebnis seiner Untersuchung der Region Nahal Zippori, die Sepphoris und Nazareth geographisch voneinander trennt. (baslibrary, biblical) TS

Rivale des Salomonischen Tempels
Im Jahr 2012 machten Archäologen eine erstaunliche Entdeckung: ein Tempel in Sichtweite von Jerusalem in der Zeit nach der Herrschaft von König Salomon. Die Bibel schreibt den Königen Hiskia und Josia (Ende des achten bzw. Ende des siebten Jahrhunderts v. Chr.) zu, dass sie die Anbetung Jahves vor dem Salomonischen Tempel in Jerusalem mit Autorität konsolidiert und alle anderen kultischen Aktivitäten in dem Gebiet unter ihrer Kontrolle beseitigt haben (2 Könige 18, 23; 2 Chroniken 29-31, 34-35). Was konnte also ein rivalisierender Tempel

weniger als 4 Meilen nordwestlich von Jerusalem während der Eisenzeit II - der Zeit von Salomons Tempel - tun, wenn die Bibel sagt, dass der einzige Tempel in Judäa in Jerusalem stand? Eine Luftaufnahme des Tempels in Tel Mo?a zeigt einen langen zweigeteilten Raum: ein kleineres "Allerheiligstes" und eine größere vordere Kammer, die mit einem Portikus mit zwei den Eingang flankierenden Säulen verbunden ist. Die archäologischen Arbeiten an dem Tempel unter Tel Mo?a sind noch nicht abgeschlossen. Doch die Funde und vorläufigen Schlussfolgerungen haben bereits "das Verständnis der religiösen Praxis der Judaiten grundlegend verändert", stellen die Archäologen Kisilevitz und Lipshits fest. Die landwirtschaftliche Produktion und die wachsende soziale Schichtung machten Tel Mo?a wirtschaftlich und administrativ wichtig für die Region und machten es bereits im späten zehnten Jahrhundert v. Chr. zu einer königlichen Kornkammer, die Jerusalem belieferte. Ein Tempelbau an diesem Ort war eine logische Entwicklung. (biblical) TS

Byzantinische Synagoge und Festung für Besucher öffnen
In der Nähe des Yatir-Waldes im Nord-Negev stößt man auf die Überreste einer alten Siedlung. Hurvat Anim ("Anim Ruinen") war zu Byzantinischer Zeit zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert ein florierender Ort. Heute kann man hier die Überreste der Synagoge sowie einer Festung
aus der Eisenzeit sehen. Der Keren Kayemeth LeIsrael engagiert sich gemeinsam mit der Israelischen Altertumsbehörde, um den Ort öffentlich zugänglich zu machen. Es müssen Wege zu den archäologischen Stätten angelegt, sowie ein Parkplatz errichtet werden. Mit ausführlichen Informationen und Beschilderungen soll Hurvat Anim zu einer der Hauptattraktionen im Yatir-Wald werden. Der Jüdische Nationalfonds Deutschland hat dieses Projekt zur Förderung erkoren. (JNF) TS

Das Dorf der Archäologen
Den Anstoß gaben lose Steine. Immer wieder fielen schwere Brocken von der zerfallenden Burgmauer aus Kreuzfahrerzeiten hinab. Als im Januar 2017 wieder mächtige Steinklötze an der Nordseite der Mauer herunterstürzten, beschloss Rabei' Khameisi, so könne es nicht weitergehen. "Ich sagte meiner Frau, ich muss was unternehmen, sonst bin ich es nicht wert, hier länger zu leben." Denn der drahtige Mann ist promovierter Archäologe. Dass die Ruinen des alten Kastells, um
das sich der ursprüngliche Dorfkern gruppierte, vor seinen Augen zerbröselten, empfand er als persönliche Herausforderung. Wir befinden uns in Galiläa, nahe der Grenze zum Libanon, in einem der letzten Dörfer, die rein christlich geblieben sind. Rabbei Khamisky, ein Archäologe von Mi'ilya, ist einer der 3000 Einwohner. Es ging nicht darum, die gesamte Burg, die vermutlich 1150 vom Sohn der Kreuzfahrerkönigin Melisenda erbaut wurde, wiederherzustellen, sondern zunächst nur die Mauer zu sichern. In nur wenigen Monaten überzeugte der Archäologe seine Mitbürger, die für die Restaurierung benötigten EUR 87.000 zu sammeln, und die israelische Antikenbehörde, die Ausgrabungen zu genehmigen. "Jeder hat die Kosten für zwei Packungen Zigaretten, nicht für einen Schekel mehr, bezahlt." Die archäologische Leidenschaft breitete sich im Dorf aus und eines Samstagnachmittags entdeckte Salma Assaf, während er in seinem Keller grub, eine Mauer aus der Zeit der Kreuzzüge und Keramik. Es ist das erste Stück eines riesigen antiken Weinkellers, der nun für alle Kunden des neuen Restaurants besuchbar ist, das Salma dank der Hilfe eines Küchenchefs aus Miilya eröffnet hat, der zuvor 35 Jahre in Italien gearbeitet hat. Noch zu realisieren ist das Projekt von Elia Arraf, Professorin im Ruhestand, die einen weiteren Schatz unter dem Boden des Hauses versteckt. Ein reiches und buntes Mosaik aus der byzantinischen Zeit. (cmc, badische) TS




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Billigfluggesellschaften erhöhen Marktanteil bei Israel-Flügen
140 Fluggesellschaften bedienen Strecken nach Israel, eine außergewöhnliche Zahl im Vergleich zur Größe des Flughafens Ben Gurion und des israelischen Marktes. Ein großer Teil dieser Fluggesellschaften sind Billigfluggesellschaften, die von dem Anstieg der Passagierzahlen am meisten profitieren. Die ungarische Low-Cost-Airline Wizz Air war 2019 die führende ausländische Fluggesellschaft in Israel und drängte Turkish Airlines auf den zweiten Platz. An dritter Stelle steht die britische Billigfluggesellschaft easyJet. Das Verkehrsaufkommen von Ryanair ist auf den israelischen Strecken um 37% und das Verkehrsaufkommen der Air France-KLM-Tochter Transavia Airlines um 23% gestiegen. Das Wachstum des Passagierverkehrs in Israel wird in diesem Jahr voraussichtlich 9% erreichen und damit fast doppelt so hoch sein wie die globale Wachstumsrate von 5%. (globes) EL

Bildungsreise des Jüdischen Nationalfonds vom 20. April - 30. April 2020
Zu einer Reise mit den Themen "Wasser" und "Entwicklung von Gemeinden" lädt der Jüdische Nationalfonds e.V. - Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL), Israels Umweltorganisation für Aufforstung und Wassermanagement: " Diese Schwerpunkte begleiten uns seit unseren ersten Aktivitäten im KKL Gründungsjahr 1901 und werden auch unsere zukünftige Arbeit entscheidend prägen. Zum Thema Wasser besuchen wir malerische Quellen bis zu hochtechnisierten Wasseraufbereitungsanlagen. Im Bereich Gemeindeentwicklung lernen wir innovative Bildungseinrichtungen und interessante Museen kennen und beschäftigen uns mit aktuellen Gemeindestrukturen." (JNF) TS



Israel, Zypern, Griechenland und Italien auf Eastmed-Gaspipeline geeinigt
Der griechischen Regierung zufolge haben sich Griechenland, Zypern, Israel und Italien auf die Bedingungen für den Bau der Mittelmeer-Gaspipeline Eastmed so vollständig geeinigt, dass der griechische
Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, der zypriotische Staatspräsident Nikos Anastasiades, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und ein noch nicht namentlich genannter Vertreter der italienischen Staatsführung den Vertrag dazu am 2. Januar unterschreiben werden. Über die in bis zu 3.000 Metern Tiefe verlegte und geschätzte EUR 6 Mrd. teure Pipeline soll ab 2025 israelisches Erdgas aus Offshore-Feldern wie Tamar und Leviathan nach Europa strömen. Dort wird unter anderem wegen der deutschen Energiewende-Pläne ein so stark steigender Bedarf erwartet, dass sich die hohen Investitionen lohnen. (heise) KR

Nervenkrieg im östlichen Mittelmeer
Seit Anfang Dezember eskaliert im östlichen Mittelmeer ein Konflikt, der gleich mehrere Anrainerstaaten in ein bewaffnetes Abenteuer zu stürzen droht. In der ersten Dezemberwoche zwang die türkische Kriegsmarine das israelische Forschungsschiff Bat Galim, welches im Auftrag der zyprischen Regierung innerhalb
der zyprischen Territorialgewässer seismographische Forschungen führte, unter Androhung von Gewalt nach Israel zurück. Zeitgleich machte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu in Ankara die Absichten seiner Regierung kund: Die Türkei würde «selbstverständlich» Gewalt anwenden, um «unerlaubte Aktivitäten» in der von ihr beanspruchten maritimen Wirtschaftszone zu verhindern. Der türkische Aussenminister meinte damit das gesamte Gebiet rund um die Mittelmeerrepublik Zypern. Keine Woche später jagten israelische Kampfjets des Typ F-35s ein türkisches Bohrschiff aus demselben Gebiet fort. Auch diese Machtdemonstration sollte nicht weniger symbolträchtig sein. Jerusalem war nicht bereit, sich den Androhungen aus Ankara zu beugen: Anonyme israelische Quellen liessen durchblicken, dass das Forschungsschiff Bat Galim bald seine Arbeiten vor Zypern wieder aufnehmen würde, diesmal in Begleitung einer F-35 Staffel. Mitte Dezember führten die zyprische, französische und italienische Kriegsmarine vor der Küste Zypern ein gemeinsames Militärmanöver durch. In der dritten Dezemberwoche verletzten laut griechischen Tageszeitung Kathimerini türkische Kampfjets massiv den griechischen Luftraum und waren in sogenannte «dogfights» verwickelt, jene gefährlichen Abfangmanövern, die unblutig enden, solange die betroffenen Piloten die Nerven nicht verlieren. Diese Krise geht auf zwei Abkommen zurück, auf die sich die Türkei und Libyen Ende November geeinigt hatten: Das erste betrifft die Neuziehung der gemeinsamen Seegrenzen. Geographisch sind die Türkei und Libyen bekanntlich keine Nachbarn. Nichtsdestotrotz zogen die zwei Regierungschefs durch das östliche Mittelmeer einen geraden imaginären Seekorridor, der ihre Länder zusammenverbindet, und teilten sämtliche darin entdeckten oder vermuteten Ressourcen unter sich auf. Erdogan und Sarraj ignorierten dabei demonstrativ, dass innerhalb ihres deklarierten Korridors bewohnte griechische Inseln liegen wie Kastellorizo und Kreta und dass sie damit das internationale Seerecht verletzen. (infosperber) TS

Tel Aviver Börse - künftig mehr für Israel
"Die größte verpasste Chance für die israelische Wirtschaft ist, dass in weniger als einem Jahrzehnt USD 112 Mrd. aus Israel "verdunstet" sind, weil Unternehmen verkauft wurden, anstatt sie in unabhängige Unternehmen umzuwandeln", sagt Ittai Ben Zeev, CEO der Tel Aviv Stock Exchange. Es ist höchste Zeit, dass nicht nur Bob Smith aus Minnesota, sondern auch Yael Cohen aus Tel Aviv vom Erfolg der israelischen Innovation profitiert. Das Modell, ein globales Angebot in Tel Aviv zu machen, ermöglicht es israelischen Unternehmen und insbesondere High-Tech-Firmen, von internationalen Investoren zu profitieren, aber gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass größere Teile der israelischen Gesellschaft als Partner am Wachstum der Wirtschaft teilhaben können." (glocalist) EL

"Saftraub" und andere Cyber-Hacks verhindern
Die Bezirksstaatsanwaltschaft von Los Angeles County hat im November eine Warnung herausgegeben, USB-Ladestationen in Hotels, Flughäfen und Bahnhöfen zu benutzen, "weil sie gefährliche Malware enthalten könnten". Hacker manipulieren Ladekabel und verteilen sie auf öffentliche USB-Steckdosen. Wenn Reisende ihre Telefone oder Laptops dort anschließen, können Cyberkriminelle Kreditkartendaten und Passwörter stehlen oder sogar Lösegeld fordern. Der USB-Ladegeräte-Betrug wurde als "Saftpresse" bezeichnet. "Angreifer sind immer innovativ ", sagt Iftah Bratspiess, CEO des israelischen Startup-Unternehmens Sepio Systems. Seine Firma ist auf Cybersicherheit spezialisiert. Ihre Software ist so konzipiert, dass sie jedes abtrünnige Gerät erkennt, auch wenn es zuvor autorisiert wurde. Das ist wichtig, da Hacker ihre kabelgebundene Malware für eine bestimmte Zeit in den "Schlaf" versetzen können, um nicht frühzeitig Alarm auszulösen. Unschuldig erscheinende Gadgets wie ein Standard-Ethernet-Anschluss oder ein USB-Tassenwärmer sind ebenfalls potentiell gefährlich. Bei letzterem stellen Sie Ihre Kaffeetasse darauf und der USB-Strom hält die Tasse warm. Er wird oft verschenkt", betont Bratspiess. Sein 2016 gegründetes Unternehmen Sepio hat 25 Kunden in den Vereinigten Staaten, Singapur, Brasilien, Südafrika und Israel, einschließlich Partnerschaften mit den IT-Integrationsanbietern Tech Data, SHI International und Tyco Integrated Security (jetzt Teil von Johnson Controls). Bratspiess und seine Mitbegründer, CMO Bentsi Ben-Atar und der CEO der Nordamerika-Niederlassung von Sepio Systems, Yossi Appleboum, arbeiten seit mehr als 25 Jahren zusammen, seit sie gemeinsam in der 8200 Intelligence Unit der IDF tätig waren. (israel21c) EL

Yeruham wird Israels Cannabis-Hauptstadt
Das in Jerusalem ansässige Aktien-Crowdfunding-Unternehmen OurCrowd, der Pharmahersteller Perrigo Company und das israelische medizinische Cannabisunternehmen Breath of Life International (BOL Pharma) gewannen eine Ausschreibung der Israel Innovation Authority (IIA), der Tech-Investment-Abteilung der israelischen Regierung. Sie wollen nächsten fünf Jahren gemeinsam bis zu NIS 150 Mio. in Yeruham investieren, mit einer möglichen Verlängerungsfrist von drei Jahren. Die Stadt mit weniger als 10.000 Einwohnern will die Hauptstadt Israels für medizinisches Cannabis werden. "Die Regierung und das Konsortium beabsichtigen, die Stadt Yeruham zum Vorreiter des globalen Marktes für medizinisches Cannabis zu machen, der im Jahr 2025 voraussichtlich auf USD 59 Mrd. wachsen wird", sagte Jon Medved, CEO und Gründer von OurCrowd. (algemeiner)

Müllvermeidung: McDonalds wird israelische Technologie einsetzen
In einigen McDonald's-Restaurants in Uruguay wird im ersten Quartal 2020 Kunststoff durch ein umweltfreundliches thermoplastisches Material ersetzt, das aus Haushaltsabfällen hergestellt wird. Möglich wird dies durch eine neue Partnerschaft zwischen dem israelischen Unternehmen UBQ und Arcos Dorados Holdings, dem weltweit größten unabhängigen McDonald's-Franchise
mit über 2.200 Restaurants in Lateinamerika und der Karibik. UBQ zerlegt unsortierten Hausmüll in seine grundlegendsten natürlichen Bestandteile (Lignin, Cellulose, Zucker, Ballaststoffe) und erzeugt einen neuen Verbundstoff durch ein Verfahren, das kein Wasser verwendet oder schädliche Dämpfe abgibt. Das thermoplastische Material kann zu Ziegeln, Einkaufswagen, Rohren, Mülleimern und Autoteilen verarbeitet werden. (israel21c) EL

Niederlande: Weitere USD 65 Mio. für israelische Waffentechnologie
Elbit Systems (Haifa) gab bekannt, dass das Unternehmen vom niederländischen Verteidigungsministerium ("Dutch MOD") einen Folgeauftrag in Höhe von rund USD 65 Mio. zur Lieferung weiterer Infanterie-Systeme an die niederländischen Streitkräfte im Rahmen des VOSS-Programms (das niederländische Programm für verbesserte operative Infanterie-Systeme) erhalten hat. Der Vertrag wird über einen Zeitraum von zwei Jahren abgewickelt. (glocalist) EL




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Überragend gebildet: Israels christliche Frauen
Die christliche Bevölkerung in Israel wächst langsam, aber stetig und ihre Bildungsleistung übertrumpft sogar die der jüdischen Mehrheitsbevölkerung. Dies geht aus Zahlen hervor, die vom israelischen Zentralamt für Statistik veröffentlicht wurden. Die Daten zeigten, dass 70,9% der christlichen Gymnasiasten in Israel einen College-Immatrikulationsgrad erreichen, der etwas höher ist
als der Wert unter den israelischen Juden (70,6%). Unter den Drusen in Israel sind es laut dem Bericht 63,7%, unter den Muslimen 45,2%. Drei von vier christlichen Studenten mit einem Master-Abschluss oder 74% sind Frauen, ebenso wie 63% der christlichen Doktoranden. Rund 177.000 Christen leben in Israel, das sind rund 2% der Bevölkerung, und von denen sind rund 77,5% Araber, das sind rund 7,2% der arabischen Gemeinschaft Israels. Von diesen arabischen Christen leben 70,6% in Galiläa und den nördlichen Städten. Die größte christliche Gemeinde in Israel mit 21.900 Einwohnern lebt in Nazareth, der Geburtsstadt Jesu. Die zweitgrößte christliche Gemeinde (16.100) lebt in Haifa, gefolgt von Jerusalem (12.700) und Shfaram (10.300). (algemeiner, themedialine, israelheute) EL

Eine deutsche Schule bringt Kindern Israel nahe
In der Freien Christlichen Schule Ostfriesland (FCSO) in Moormerland im Kreis Leer gibt es ein Seminarfach Israel, dessen Schüler an einem von der Arbeitsgruppe Ostfriesland der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) gesponserten Jugendaustausch mit der Schule ORT Binyamina bei Haifa teilnehmen. Das Interesse an
Israel ist riesig. Die Lehrer Esther Aeilts und Fokko Peters, die an der FCSO das Seminarfach Israel unterrichten, hatten sogar die Filmemacherin Ilona Rothin eingeladen, damit ihre Schüler mit ihr über ihren neuen Film "Gestatten, ich bin ein Siedler! - Wie leben die Menschen in der West Bank?" sprechen können. Den hatten die Teilnehmer des Seminarfachs Israel einen Tag zuvor gesehen. Rothin spricht im Film mit Juden und Arabern, mit Arbeitern, Managern und Hebammen; mit jungen Familien, einer israelischen Soldatin und arabischen Handwerkern, die für jüdische Kunden arbeiten. Die Botschaft des sehenswerten Films: Die Zeit arbeitet gegen die Anti-Israel-Fanatiker. Arabisch-jüdische Freundschaften sind längst Normalität und werden über die hasserfüllte "Anti-Normalisierungs-Kampagne" von Fatah und Hamas siegen. Fokko Peters (32) ist der Lehrer der Schüler der 12. Klasse, die gerade mit dem Seminarfach Israel begonnen haben. In diesem Wahlfach gibt es pro Jahrgang 15 bis 17 Plätze, das sind etwa 25 bis 30% der Schüler einer Jahrgangsstufe, erklärt er. "Meistens sind wir das größte Wahlfach." (mena) KR

Gal Gadot verfilmt Roman über jüdisch-arabische Liebe
"Wonder Woman"-Darstellerin Gal Gadot will den Roman "Borderlife" über eine jüdisch-arabische Liebe auf die Leinwand bringen. Das teilte die israelische Schauspielerin auf Instagram mit. Sie beschrieb das umstrittene Buch
(dt. Titel "Wir sehen uns am Meer") zudem als "wunderbare Liebesgeschichte, welche die Welt sehen muss". An dem Buch entzündete sich Ende 2015 eine politische Kontroverse, als das israelische Bildungsministerium durch Naftali Bennett es ablehnte, das Buch auf die Liste der für die Gymnasien empfohlenen Literatur aufzunehmen. Der Liebesroman handelt von der scheiternden Beziehung zwischen einer israelischen Übersetzerin und einem palästinensischen Künstler in New York City. (volksblatt) KR

Schach-Schüler aus Langenberg glücklich auf Israeltour
Die beiden Schachtalente Leon Chris Ehrig (links) und Jakob Matthäi haben bei ihrem Besuch in Israel nicht nur Schach gespielt. Die Jungen aus der Callenberger Talentschmiede hatte der Hohenstein-Ernstthaler Schach-Senior Ulrich Wünsch aus seiner Ganztagsbetreuung an
der Grundschule in Langenberg herausgefischt. Er trainiert eine kleine Gruppe einmal pro Woche in der Küche der Familie Wünsch. Die Wünsch-Truppe verbucht reihenweise Turniersiege und Einzeltitel. Im Oktober traten auch Leon Chris und Jakob bei einem Turnier in Chemnitz an. Dort waren auch Gäste aus Israel am Start. Sie stellten den beiden besten deutschen Spielern des Turniers eine Einladung nach Israel in Aussicht. Leon Chris und Jakob fegten alles vom Brett und los ging die Reise: Von Prag ging es per Flug nach Tel Aviv. "Dort hat uns Anatoli Greenfield, der aus Sibirien stammt und selbst Schachspieler ist, in Empfang genommen", erzählt Jakob. Ihn kannten sie bereits von früheren Begegnungen in Deutschland. "Schon im Zug nach Haifa haben wir ein bisschen Schach gespielt." Sie waren auch zu einem Fest eingeladen. "Die Musik ist dort zwar eher klassisch, aber viel fröhlicher. Und die Leute sind irgendwie viel netter als hier", nimmt Leon kein Blatt vor den Mund. "Es war eine spannende Woche. Wir waren auch am Meer, haben den Strand und das warme Wasser genossen", erinnert sich Jakob. Auch vom Essen in der Woche waren sie vollauf begeistert. "Es gab unter anderem Schnitzel mit Hähnchen, Fladenbrot. Alles hat sehr gut geschmeckt", ergänzt er und lobt ausdrücklich die Gastfreundschaft. "Wir durften nie unser Essen selbst bezahlen, da wären sie sauer gewesen." (freiepresse) TS

Jad Vaschem: Das Oneg Schabbat-Archiv
Auch als "Ringelblum-Archiv" bekannt, ist es eines der eindrucksvollsten Projekte, die während des Holocaust von Juden initiiert wurden. Dieses Untergrund-Archiv wurde von dem Historiker und Gesellschaftsaktivisten Dr. Emanuel Ringelblum mit dem erklärten Ziel eingerichtet und geführt, die Realität des Lebens unter den Nazis zu dokumentieren. Diese Online -Ausstellung zeigt ausgewählte Dokumente des Oneg Schabbat Archivs in deutscher Sprache. (yadvashem) TS

Schauspielerin Lia Koenig zum 90. Geburtstag geehrt
Präsident Reuven Rivlin feierte den 90. Geburtstag mit Schauspielerin Lia Koenig im Präsidentenpalast. "Bereits 90! "Die First Lady des israelischen Theaters" und eine der bedeutendsten Mütter der hebräischen Kultur in der Neuzeit. Sie können sich unsere israelische Kultur nicht ohne Sie vorstellen ", sagte Präsident zu Lia und fügte hinzu:" Ihre persönliche Geschichte ist die Geschichte
vieler, die Geschichte einer Generation, die an der Gründung des jungen zionistischen Staates mitgewirkt hat. Ich wünsche uns allen, dass wir uns noch viele Jahre an Ihnen erfreuen und weiterhin Ihre Zuschauer und Bewunderer sein werden. Sie erhalten eine solide Gesundheit, die es Ihnen ermöglicht, weiterhin in der ersten Reihe der israelischen Kulturbühne aufzutreten. " Koenig überreichte dem Präsidenten ein Geschenkbuch mit Gedichten von Shibata Toyo, eines japanischen Dichters, der erst im Alter von 94 Jahren mit dem Schreiben begann. (JPost) TS

Tel Aviv ist "freieste Stadt" Israels
Tel Aviv ist die religiös "freieste" und pluralistischste Stadt in Israel, und Bnei Brak ist die unfreieste, so ein Bericht der religiösen Pluralismusgruppe Israel Hofsheet, oder Israel Be Free. Der Bericht reiht 24 der größten israelischen Städte nach ihrer Einstellung zu 10 sozialen und religiösen Fragen ein, von ihrer Offenheit gegenüber nicht-orthodoxen Religionsgemeinschaften und der LGBT-Gemeinschaft, bis hin zur Höhe der städtischen Steuern, die für religiöse Dienste ausgegeben werden (je niedriger, desto besser in der Rangliste) und der Bereitstellung von weltlichen Begräbnissen und öffentlichen Verkehrsmitteln am Schabbat. Die Studie umfasst die 20 größten


Städte nach Bevölkerung landesweit, sowie die beiden größten im Norden und im Süden. Während einige Elemente der Rangliste, wie die Unterstützung der LGBT-Gemeinschaft, unter säkularen und liberalen Israelis sehr beliebt sind, könnten andere kontroverser sein, wie die Forderung, keine geschlechtsspezifischen Stunden in kommunalen Schwimmbädern zu erlauben. Die Gruppe bestand darauf, dass es selbst in den besten Fällen Raum für Verbesserungen gäbe. Tel Aviv, das auf Platz 1 lag, erhielt nur 77 Punkte auf der 100-Punkte-Skala des Berichts. Insgesamt habe 2019 eine "dramatische Wende" für die Religionsfreiheit in Israel stattgefunden, argumentiert der Bericht und stellt fest, dass mehrere Gemeinden in und um Tel Aviv ein kommunal finanziertes Schabbat-Busnetz eingerichtet haben. (ToI) TS







Wahlkampf in Israel
Stell Dir vor, es ist Wahlkampf und keiner geht hin. Das ist die Stimmung in Israel, wo vom Wahlkampf bisher kaum etwas zu bemerken ist, außer wenn radikale Palästinenser mal wieder eine Rakete auf die Stadt Aschkelon nördlich des Gazastreifens abschießen und Premierminister Netanjahu auf Geheiß seiner Sicherheitsleute in den Luftschutzbunker verschwinden muss. Derweil fanden parteiinterne Wahlen beim Likud statt. Netanjahu besiegte mit über 72% haushoch seinen Kontrahenten Gideon Saar. Manche Stimmen empfahlen, dass die Comic-Figur Batman Israels nächste Regierung bilden sollte. Ansonsten hat Netanjahus innerparteilicher Kontrahent empfohlen, den langjährigen Premierminister zum Staatspräsidenten wählen zu lassen. (JPost, JPost, spiegel) TS

Erneuter Papst-Besuch in Israel?
Laut Medienberichten plant Papst Franziskus für Ende 2020 erneut eine Visite im Heiligen Land. Der letzte Besuch des geistigen Oberhauptes der katholischen Kirche datiert aus dem Jahr 2014. Erst kürzlich diskutierten der
Papst und Ali Salem, der Bürgermeister von Nazareth, über die thematischen Schwerpunkte der kommenden Visite. Anlässlich dieses Besuchs soll eine Strasse in Nazareth den Namen des Heiligen Franziskus erhalten, des Begründer des franziskanischen Ordens im 12. Jahrhundert. Die beiden Gesprächspartner debattierten auch über die Möglichkeit der Errichtung einer Ersten Universität in Nazareth. (tachles) KR

Babis reist 2020 nach Israel und Auschwitz
Der tschechische Premier Andrej Babis (Partei Ano) wird im Januar 2020 am Forum zum Gedenken an die Holocaust-Opfer in Israel teilnehmen. Im Anschluss daran will er zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau reisen. (radiocz) TS

Der Prince of Wales reist in die "besetzten Palästinensischen Gebiete"
In einer Region, wie dem Nahen Osten sollte eine britische Botschaft etwas mehr Geschichtswissen bei Ihren Postings zutage legen, als die britische Botschaft dies in ihrem Posting vom 18. Dezember tat:


Nicht nur Merkel drängt die Palästinenser, Wahlen abzuhalten
Ein palästinensischer Beamter, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Abbas bei einem Treffen im August in Berlin persönlich mitgeteilt, dass sie der Meinung sei, dass die Palästinenser endlich Wahlen abhalten sollten. "Wann wurden Sie zuletzt gewählt?", fragte Merkel Abbas in einer Sitzung, so der Beamte. Nachdem Abbas geantwortet hatte, dass er 2005 das letzte Mal gewählt wurde, antwortete Merkel: "Ich bin seit Ihrer letzten Wahl vier Mal gewählt worden". Die EU wurde zum wichtigsten Geber der Palästinensischen Autonomiebehörde, nachdem die Regierung von US-Präsident Donald Trump in den Jahren 2018 und Anfang 2019 Sicherheits-, Wirtschafts- und sonstige Hilfe gestrichen hatte. Im Jahr 2018 zahlte die EU mehr als USD 400 Mio. an die PA. Die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas liegen im Streit, seit letztere 2007 die ersteren aus dem Gazastreifen verdrängt haben. Mehrere Versuche, die beiden zu versöhnen, das Westjordanland und den Gazastreifen unter eine Regierung zu bringen und Neuwahlen abzuhalten, sind gescheitert. Diplomaten aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien trafen sich jetzt mit dem Premierminister der PA, Mohammed Shtayyeh, und erklärten ihm, dass die PA ihre Bemühungen zur Abhaltung von Wahlen vorantreiben müsse, berichtete eine europäische Quelle. Ein Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde, der darum bat, namenlos zu bleiben, bestätigte, dass das Treffen stattgefunden habe. Die Palästinenser sagten, dass ein Hauptkriterium für die Wahlen ist, dass Israel nicht gesagt hat, ob es ihnen erlauben wird, in Ostjerusalem wählen zu lassen. Ein namenloser israelischer Beamter bestätigte, Israel habe eine Anfrage von der PA erhalten, Wahlen in Ostjerusalem abzuhalten, habe aber keine Entscheidung getroffen, ob es dies zulassen würde. "Die Wahrscheinlichkeit, dass Wahlen stattfinden, ist sehr gering", sagte Jihad Harb, ein in Ramallah ansässiger palästinensischer Experte. "Ich würde sagen, dass es bei rund 20% steht." Harb sagte weiter, dass die PA und die Hamas immer noch keine Einigung über eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit Wahlen erzielt haben, wie z. B. welches Gericht für die Schlichtung von Streitigkeiten zuständig sein wird und wer die Polizei beaufsichtigen wird. (timesofisrael, HC) EL







Kommentar: "Alle Jahre wieder
"Alle Jahre wieder, wenn Weihnachten naht - und somit auch häufig zu Chanukka - vollzieht sich in vielen Medien ein Ritual, das in seiner Wiederkehr und religiös-strengen Dramaturgie ähnlich verlässlich ist wie die Passionsspiele in Oberammergau - nur, dass die alle zehn Jahre stattfinden." So beginnt der Journalist Daniel Killy in der "Jüdischen Allgemeinen" einen Kommentar zu dem alljährlichen Ritual der ARD und des ZDF, zu Weihnachten israel-feindliche Berichte zu Jesu Geburtsstadt Bethlehem zu
veröffentlichen. Die Medienanstalten arbeiten dabei immer mit den gleichen Klischees: Die Sperrmauer zu Jerusalem und der vermeintlich völkerrechtlich illegale Siedlungsbau rund um die palästinensische Stadt. Diesmal herzzerreißend illustriert durch eine Krippe des notorisch Israel-kritischen britischen Graffiti-Künstlers Bansky mitsamt einem sternförmigen Einschussloch in der Nachbildung der Betonmauer als "Stern von Bethlehem". Das Kunstwerk solle dazu anregen, über die Lage der Palästinenser nachzudenken. Dass Mauer und Sperrwall als Reaktion auf übelsten mörderischen Terror der Palästinenser errichtet wurde, dem ab Oktober 2000 über 1.000 Israelis zum Opfer fielen, wird dabei bewusst ausgelassen. Kein Wort auch dazu, dass es Tore in der Mauer gibt und dass die Sicherheitsmaßnahmen dazu dienen, die bis zu 100.000 täglich zur Arbeit nach Israel strömenden Palästinenser nach Waffen oder Sprengstoff zu durchsuchen, ähnlich wie bei den Sicherheitskontrollen auf jedem Flughafen in Deutschland, über die sich noch kein einziger ARD- Mann je beklagt hat. Kein Wort auch darüber, dass Palästinenser bis heute täglich versuchen, Messer zu schmuggeln, um nach eigenen Angaben Juden zu ermorden, oder darüber, was palästinensische Christen täglich unter der Hamas und der PA erdulden müssen. "Schuld" im Sinne der öffentlich-rechtlichen Anklage, für die wir alle mit unseren Beiträgen bezahlen dürfen, sind nach der Lesart der ARD immer die Vertreter des jüdischen Staates. Hier wird der Schutz jüdischer Menschen vor gezielten Mordanschlägen als latent unmoralisch dargestellt, ohne dass es jemals eine senderinterne Korrektur gäbe. So schüren die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland selber den Hass, der immer aufs Neue auch Opfer auch unter den jüdischen "Mitbürgern" Europas einfordert.
Arye Sharuz Shalicar, vormalig Pressesprecher der IDF und Buchautor schreibt dazu: "Ich habe die einseitige Hetzberichterstattung gegen Israel so dermaßen satt. Es nervt insbesondere, weil sogar Weihnachten ausgenutzt wird, um dem deutschen Publikum den jüdischen Staat als Täter zu servieren. Der Korrespondent verschweigt,
dass der Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Westjordanland erst ALS REAKTION auf Dutzende palästinensische Selbstmordanschläge in Israel während der zweiten Intifada (2000-2004) gebaut wurde. Ich habe damals schon in Israel gelebt, während der Korrespondent noch keinen einzigen Tag in Israel gearbeitet hat. Ich habe in Israel gelebt, als die blutigen Terroranschläge am Dolphinarium, im Park Hotel, an der Hebräischen Universität, im Maxim Restaurant, im Moments und im Sbarro in Jerusalem, und in Dutzenden Bussen in Jerusalem und Tel Aviv, bei denen Hunderte Israelis in die Luft gesprengt wurden von palästinensischen Terroristen, ausgeführt wurden (man kann alles googeln). Der Sicherheitszaun war die REAKTION auf Hunderte ermordete israelische Bürger-innen. Warum wird das verschwiegen? Warum taucht das Wort "Terror" oder "Selbstmordattentäter" kein einziges Mal auf? Warum wird Israel von Anfang bis Ende des Artikels als 100%-iger und alleiniger Täter dargestellt? Warum wird mit öffentlichen Geldern Hetze produziert und verbreitet? (glocalist, JA) TS EL

Weihnachten im Heiligen Land - die Realität
Während ARD und ZDF (siehe u.a. Glocalist) über mutmaßliche Einschränkungen der Palästinenser und die angebliche "Mauer" rund um Bethlehem berichten, sieht die Realität vor Ort anders aus. In Israel habe alle Religionsgemeinschaften die Möglichkeiten ihren Glauben frei auszuleben. So selbstverständlich auch Weihnachten. Das spiegelt sich bereits in der Dekoration wieder, die einen bei der Ankunft am Flughafen Ben Gurion erwartet, bis hin zu sonstiger öffentlicher Deko, dem was in Geschäften verkauft wird, usw.
Und selbstverständlich werden auch in den Krankenhäusern und anderswo ALLE in die Channukafeierlichkeiten mit eingeschlossen. Ganz anders sieht es da in den Palästinensergebieten aus.
Ähnlich wie in einem Großteil der Nachbarstaaten Israels, wo man von freier Religionsausübung nur träumen kann, ist der Anteil der Christlichen Bevölkerung stark rückläufig. Abgesehen von der alltäglichen Unterdrückung und den Einschränkungen im täglichen Leben, i.B. in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen, kommt im Rest der Palästinensergebieten noch ein weiterer Aspekt hinzu: die Politisierung ihrer Religion. Diese "Politisierung" fängt an mit den geschichtsrevisionistischen Aussagen der PA Funktionäre - beginnend bei Arafat - und den offiziellen palästinensischen Medien, die aus Jesus den "ersten Palästinensischen Märtyrer" machen wollen, bis hin zu den ständig wiederholten Aussagen, dass Jesus Palästinenser gewesen sei, obgleich es Palästinenser überhaupt erst seit Ende der 60'er Jahre gibt. Der Geschichtsrevisionsmius ist aber nur ein Aspekt. In den Palästinensergebieten ist Weihnachten aber auch eine willkommene Gelegenheit die eigene Bevölkerung weiter aufzuhetzen und für neue Angriffe und Dämonisierungen gegen Israel - und dies alle Jahre wieder (siehe u.a. PMW und JPost).

Viel schlimmer aber sind diese die Gewaltübergriffe gegen Israel. Von "friedlichen Protesten", kann bei diesen als Santa Claus verkleideten Terroristen nicht gesprochen werden. Im Gegenteil, hier werden sehr gezielt - in der einen Hand mit einer Kamera bewaffnet, in der anderen Hand mit Steinen, Steinschleudern und Molotowcocktails, Rauchbomben und anderen Gegenständen bewaffnet - Verteidigungsmaßnahmen von Seiten der israelischen Soldaten provoziert und für die internationalen Medien glaubhaft inszeniert.
Nächstes Mal, wenn die Deutschen Medien also wieder einmal einen Beitrag über das vermeintlich böse Israel bringen, dann sollte man vielleicht lieber etwas genauer hinschauen - und dies am besten gleich alle Jahre wieder! (HC) SSt
Ab ca. 1:36 wird die Inszenierung und die von diesen Weihnachtsterroristen ausgehende Gewalt besonders deutlich

Bethlehem: Wenig "Merry Christmas" für palästinensische Christen
Es gibt viele Touristen und Besucher aus Jerusalem und Nazareth in Bethlehem, aber sie kaufen kaum etwas. "Die Situation in Bethlehem war viel besser, als die Jordanier hier waren", sagte der Souvenirhändler Elias Mansour. "Dann wurde den Muslimen verboten, den Krippenplatz
zu betreten, damit genug Platz für Christen und Touristen vorhanden war. Heute feiern mehr Muslime Weihnachten als Christen. In den letzten Jahren gab es auf dem Krippenplatz mehr Muslime als Christen." Die Situation in Bethlehem sei "noch besser" gewesen, als Israel 1967 nach dem Sechs-Tage-Krieg die Kontrolle über die Stadt hatte, erzählt ein anderer Händler. Der 76-jährige Fairouz Ijha erzählt, dass er seit zwei Jahren vor Gericht steht und darum kämpft, Familienbesitz zu erlangen, der von Muslimen illegal beschlagnahmt wurde. "Jedes Mal, wenn ich den Richter um Erlaubnis zum Sprechen bitte, sagt er mir:" Sie sind noch nicht an der Reihe ", sagte Fairouz. "Wenn ich ein Muslim wäre, wäre ich anders behandelt worden." Mahmoud Jaber, ein muslimischer Straßenhändler aus einem Dorf in der Nähe von Bethlehem, der seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von bunten Halsketten und Postkarten in der Milk Grotto Street verdient, teilte die Besorgnis der Christen, widersprach jedoch den Behauptungen einer antichristlichen Diskriminierung. "Glaub ihnen nicht", sagte Jaber. "Es gibt keine Diskriminierung oder Verfolgung von Christen. Das ist alles Unsinn. Wir sind ein Volk. Ich verstehe die Ängste der Christen, die in Bethlehem zu einer Minderheit geworden sind, voll und ganz. Aber was können wir dagegen tun? Wir müssen weiterhin in Frieden und Harmonie zusammenleben." (jpost) EL

Gaza-Christen: täglich provoziert
Von rund 3.000 Christen, die 2007 in Gaza lebten, als die Hamas die Macht von der Palästinensischen Autonomiebehörde übernahm, sind schätzungsweise nicht mehr als 700-800 übriggeblieben, unter einer Gesamtbevölkerung von rund 1,8 Millionen Muslimen. Viele Gaza-Christen reisen jährlich zu Weihnachten nach Bethlehem, Nazareth und Jerusalem. Familien und Freunde werden wiedervereinigt, es wird reichlich gefeiert. Das sind die guten Nachrichten. Die schlechte Nachricht ist, dass die andauernden Ungerechtigkeiten und Provokationen, mit denen die Christen im Gazastreifen konfrontiert sind, im restlichen Jahr tagtäglich andauern. Kein Wunder, dass sie vor der Kontrolle der Hamas und anderer radikaler Islamisten fliehen wollen. Christen in Gaza müssen es dulden, auf der Straße belästigt zu werden, nur weil sie Christen sind. Ihre Schulkinder müssen in ihren Klassenzimmern alle möglichen schlechten Dinge über Christen hören, weil die Hamas ihre Bildung, Lehrer und Schulen kontrolliert. Sie erhalten keine Jobs in der Verwaltung. Doch über Diskriminierung wird selten berichtet. "Niemand will darüber reden", sagt ein Christ aus Gaza. "Bleib still. Es ist sicherer." (jpost) EL

Der Nahe Osten verändert sich.









Hanukka-Geografie
Anlässlich des Chanukka-Festes und der ständigen geschichtsrevisionistischen Versuche von Seiten der Palästinenser - nicht zuletzt mit Hilfe der UNRWA - die jüdische Geschichte des Heiligen Landes zu verleugnen und umzudeuten, loht es sich einen Blick auf eine Landkarte der wichtigen Orte der Hanukka-Geschichte zu werfen; eine Karte der Orte und Ereignisse, die mit dem Heldentum der Makkabäer zu tun haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass Juden in aller Welt Chanukka feiern. (HC, heplev, FB) SSt


In diesem Sinne, nochmals Frohe Festtage und die besten Wünsche, egal ob zu Channuka, Weihnachten, oder einfach so...













Weihnachten in Israel

What to do for Christmas in Israel

Merry Christmas to all our Christian friends in Israel and around the world

What does it take to make a menorah? A look inside a factory that designs and produces the silver Judaica.








ICC will Israel wegen «Kriegsverbrechen» vor Gericht stellen
Der Internationale Strafgerichtshof von Den Haag (ICC) war Israel noch nie besonders freundschaftlich gesonnen. So gesehen gleicht die Absicht Fatou Bensoudas (Gambia), seit Juni 2012 General-Staatsanwältin des ICC, Israel wegen «Kriegsverbrechen in der Westbank und im Gazastreifen» untersuchen zu lassen, der sprichwörtlichen «alten Kamelle», die bei Bedarf immer wieder aufgewärmt wird. Israels Reaktion auf die neue Initiative des ICC in dem inzwischen vierjährigen Gerangel reicht von offener Wut bis zum Versuch, die Kritik an Israel sachlich zu widerlegen. (Mena, IsraelHayom, idi, CarolineGlick, ToI, tachles, ToI) TS



Mit europäischem Geld gegen Israels Obersten Gerichtshof
Die Ankündigung, dass der Internationale Strafgerichtshof die strafrechtliche Verfolgung Israels wegen Kriegsverbrechen in Erwägung zieht, basierte auf zwei Annahmen: Erstens, dass Israel Kriegsverbrechen begeht, und zweitens, dass dem israelischen Rechtssystem nicht vertraut werden kann, das Problem zu lösen. Beides ist das Ergebnis einer internationalen Kampagne der Palästinensischen Autonomiebehörde und eines von Europa finanzierten Netzwerks von NGOs in Israel (hauptsächlich B'Tselem). Zum Beispiel enthält eine Finanzhilfe von EUR 250.000 für B'Tselem von der niederländischen Regierung im Jahr 2018 eine Klausel, die vorsieht, dass B'Tselem im zweiten Halbjahr 2018 "einen Bericht über die Arbeitsweise des Obersten Gerichtshofs vorlegen soll über die Frage der Vertreibung palästinensischer Gemeinschaften. In dem Dokument heißt es, dass B'Tselem den Obersten Gerichtshof Israels als Hauptmechanismus für die "anhaltende Besatzung" und die "Verletzung der Menschenrechte" ansieht, da dies der israelischen Politik Legitimität verleiht. 2019 erhielt B'Tselem von der schwedischen Diakonie-Organisation eine Finanzhilfe in Höhe von USD 25.000, die für eine "Prüfung der Urteile des Gerichts über Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte" vorgesehen war. 2018 für ein Projekt zur Überprüfung von "Urteilen des Obersten Gerichtshofs über Hauszerstörungen". Ein weiterer wichtiger Akteur gegen Israel im IStGH ist die gemeinnützige Adamir, die kürzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Medien stand, da zwei ihrer Mitarbeiter bei einem tödlichen Bombenanschlag auf die israelische Jugendliche Rina Shnerb (17) beteiligt waren. Im Jahr 2018 erhielt Adamir USD 120.000 bis 150.000 von der Schweizer Regierung, nachdem sie sich verpflichtet hatte, weiter daran zu arbeiten, Israel zum IStGH zu bringen. Eine weitere Organisation, die sich in Den Haag für die Bekämpfung Israels einsetzt, ist das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte, das 2018 folgende Zuschüsse erhielt: CHF 270.000 aus der Schweiz, EUR 340.000 von der deutschen Regierung und EUR 70.000 von der irischen Regierung im Jahr 2017. Der PCHR-Vertrag mit der Schweizer Regierung sah vor, dass die Organisation die Geschäftsstelle des Generalstaatsanwalts des IStGH mit Informationen versorgen sollte. (algemeiner) EL

Hamas ruft zum Angriff auf israelische Zivilisten auf
Die Terror-Organisation Hamas möchte den bewaffneten Kampf gegen Israel in Judäa und

Samaria und den arabischen Stadtteilen Jerusalems verstärken und hat zu einer Eskalation der Angriffe auf Juden "in der besetzten Westbank" aufgerufen. Das berichtete das Nachrichten-Portal Arutz 7. Dem Bericht zufolge habe ein Sprecher der Hamas, Abd al-Latif al Qanoa, die Palästinensische Autonomiebehörde aufgefordert, die Sicherheits-Koordination mit Israel einzustellen. Allein im Jahr 2018 gab es in Judäa und Samaria 2847 Steinwurf- und 338 Brandbomben-Attacken arabischer Terroristen gegen Juden. Nur eine kleine Zahl dieser Vorfälle wird geahndet. (israelheute) KR

Verurteilt wegen Landverkauf an Juden - ungeklärter Tod eines Palästinensers
Ein Mann, der angeblich ein Grundstück an Juden verkauft hat, wurde am Sonntag in einem Krankenhaus in Ramallah, der Hauptstadt der Palästinenser, für tot erklärt. Der Mann, dessen Identität nicht veröffentlicht wurde, war 2012 aufgrund "illegaler Geschäfte mit dem Feind" festgenommen worden. Er wurde zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Die palästinensische Autonomiebehörde gab keine Einzelheiten über die Umstände des Todes bekannt und niemand weiß, ob er an natürlichen Ursachen gestorben ist oder aufgrund physischer Gewalt. Die Zahl der palästinensischen Araber, die entführt, ermordet, verhaftet und auf andere Weise misshandelt wurden, weil sie Land an Juden verkauft haben, ist nicht gering. Trotz Vereinbarungen mit Israel hat die palästinensische Autonomiebehörde Gesetze, die Immobiliengeschäfte mit Juden (nicht nur Israelis) verbieten, während sie sich gleichzeitig lautstark bei der internationalen Gemeinschaft beschwert, wenn Juden es vermeiden, Land an Araber zu verkaufen. Palästinensisch-moslemische Geistliche haben sogar Fatwas (religiöse Bannsprüche) gegen Araber ausgesprochen, die Land an Juden verkaufen und solche als "Verräter" und "Ungläubige" bezeichnet. (JPost, Israelheute) TS

Deutsche Protestanten haben keine Kirche in Israel
Fakt ist, dass die Evangelische Kirche in Deutschland nach ihrem eigenen Selbstverständnis im Staat Israel keine Kirche besitzt. Bestrebungen, das zu ändern, sind nicht erkennbar. Die Erlöserkirche wird geleitet, als stünde sie in einem palästinensischen

Arabisch, deutsch und englisches Schild an der Erlöserkirche in Jerusalem. Aber nicht Hebräisch. Foto Sahm
Gebiet. So ist es wie selbstverständlich, dass die Kirche palästinensische Positionen referiert; dass deutsche evangelische Mitarbeiter sich häufig an einer palästinensisch kolorierten Westbank orientieren; dass das Arabische und Muslimische oft vertrauter ist als das folkloristisch im Angebot stehende Hebräische und Jüdische. Rückkehrer von der Erlöserkirche sind in Deutschland oft gute Botschafter dieser Politik. Es sieht so aus, als ob die evangelische Kirche mehr im Auge hat als das Wort Gottes und das Heil der Menschen. So kommt es, dass die Erlöserkirche nicht in Israel steht. (audiatur) TS

Israelische Regierung beschlagnahmt Bankkonten von israelisch-arabischen Terroristen
Schnelle Reaktion: Palestinian Media Watch (PMW) berichtete am 23. Dezember, dass die Gehälter, die israelisch-arabische Terroristen von der Palästinensischen Autonomiebehörde erhalten, nach israelischem Recht illegal sind. Darüber hinaus stellte PMW fest, dass die Terroristen als israelische Staatsbürger auch Einkommenssteuern auf ihre monatlichen Gehälter hätten zahlen müssen. PMW schloss: "Das Geld wurde bezahlt und wird an die Terroristen ausgezahlt. Es muss unter Beachtung der Vorschriften zur Steuerhinterziehung und zur Terrorismusbekämpfung beschlagnahmt werden." Zwei Tage darauf gab Israels Verteidigungsminister Naftali Bennett bekannt, dass er genau das tue. (palwatch) EL








Ägypten: 5 Jahre Gefängnis für die Übersetzung eines israelischen Buches
Das Gericht gab an, dass der Angeklagte militärische Geheimnisse durch die Übersetzung des Werkes preisgegeben habe. Anlass: Der ägyptische Verleger Khaled Lutfi hat das 2016 erschienene Buch von Uri Bar-Joseph "Der Engel: Der ägyptische Spion, der Israel gerettet hat", ins Arabische übersetzt. Dafür wurde er jetzt zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Buch wird bei Amazon beschrieben als: "Eine packende Reportage, die zum ersten Mal auf Englisch das sensationelle Leben und den mysteriösen Tod von Ashraf Marwan enthüllt,
einem hochrangigen ägyptischen Beamten, der für Israel spioniert hat. Es bietet neue Einblicke in die turbulente moderne Geschichte des Nahen Ostens." Das Buch "Der ägyptische Spion, der Israel rettete", wurde 2018 als Grundlage für den Netflix-Film "The Angel" verwendet. Anfang dieses Jahres wurde Lutfi für den Prix Voltaire 2019 der International Publishers Association ausgewählt, der die Verfechter der Veröffentlichungsfreiheit unterstützt. Luftis Familie ein Begnadigungsgesuch an den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi richten. (jpost) EL




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RTL: In Israel pflücken Drohnen die Äpfel von den Bäumen

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werden wir in Kürze bekannt geben....










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Die Hurva Synagoge in Jerusalem


Damals wie heute...

Auch 1938 hat der Jüdische Nationalfonds - Keren Hayesod, damals genannt der "Palästina Aufbaufonds" bereits Spenden in der Diaspora gesammelt...


Then and now...




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Thomas
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