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08. Dezember 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Bakterien, die CO2 futtern
  • Wasserqualität mit Sensorchip untersuchen
  • Langzeitgedächtnis einer 120 Jahre alten Schildkröte
  • Eine neue Studie implantiert emotionale Erinnerungen bei Mäusen
  • Wie Israelis Hörbehinderten helfen
TOURISMUS
  • Schwebebahn aus Wuppertal reist nach Beer Scheva
  • Tel Aviv - Stadt für Foodies
WIRTSCHAFT
  • Verkehrslabor Tel Aviv
  • Tschechischer Iron-Dome-Deal über USD 125 Mio.
  • Verwirrung um Walmart
  • Müll recycelt
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Aufgeflogen: Schmuggler versteckte Wildvögel in seiner Hose
  • Handy-Dieb geriet bei SIM-Kauf an Tochter des Bestohlenen
  • Greta-Bilder sollen abschrecken
  • Saudischer Journalist in Israel: "Ich liebe das jüdische Volk"
  • ALEH - Eine Oase der Akzeptanz in Israel
POLITIK
  • Anti-israelische Resolutionen von UNO angenommen
  • Deutschland stimmte gegen Palästinenser in der UNO
  • Frankreich sieht Antizionismus als neuen Antisemitismus
  • Video aufgetaucht: Corbyn stellt das Existenzrecht Israels in Frage
  • IDF entsendet Hilfsmission nach Albanien
  • Kippa in Jordanien unerwünscht
  • Netanjahu unerwünscht bei NATO-Treffen in London
  • Ehemalige Miss Irak bedauert Umgang mit jüdischen Flüchtlingen
AUS AKTUELLEM ANLASS: Hamas in Berlin
  • Antisemitischer und israelfeindlicher Hetze muss ein Riegel vorgeschoben werden!
  • Die BILD war dabei: Unser Fazit
  • Die Rednerliste der Konferenz
  • Berlin gegen Hamas
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Norwegisches Parlament fordert Einstellung von Zahlungen an Palästinenser
  • Erekat: "Zweistaatenlösung ist keine Lösung für Palästinenser"
  • FAZ schließt sich Hetze gegen Netanjahu an
  • Internationaler Strafgerichtshof will Mavi-Marmara-Vorfall nicht untersuchen.
  • Zur DGB Veranstaltung "Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren"

SPORT
  • Sportler aus dem Iran planen in Tel Aviv anzutreten
VERANSTALTUNGEN
  • Chanukka in Reichenbach


IN EIGENER SACHE
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Bakterien, die CO2 futtern
Israelische Wissenschaftler haben eine potenzielle Waffe im Kampf gegen Luftverschmutzung, Entwaldung und Klimawandel entdeckt: Bakterien, die Kohlendioxid (CO2) aus der Umwelt aufnehmen. Prof. Ron Milos Forschungslabor für Pflanzen- und Umweltwissenschaften am Weizmann Institute of Science veröffentlichte am 27. November einen Bericht über die Studie in Cell. (cell) EL

Wasserqualität mit Sensorchip untersuchen
Im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der Mekorot Israel National Water Company und Newsight Imaging, einem Startup aus Ness Ziona, das Chips für die Spektraldiagnostik entwickelt, sollen Wasserüberwachungssysteme eingesetzt werden, die einen Kamerachip verwenden, der als präzises und einzigartig kostengünstiges Spektrometer fungiert. Es analysiert das Wasser tausende Male pro Sekunde anhand des reflektierten Lichts. Eli Assoolin, CEO von Newsight, sagte, dass die Spektraldiagnostik keine neue Methode ist. "Newsight ist jedoch einzigartig in seiner exklusiven Technologie und in der Integration, die wir auf der Ebene der kritischsten Komponente des Systems implementiert haben, dem Sensorchip." Newsight Imaging, genannt Gartner Cool Vendor, arbeitet mit Herstellern von Wasserzählern, Wasserentsalzungsanlagen und Industrieanlagen zusammen, um die Technologie an zahlreichen Überwachungsstandorten zu integrieren. Das System kann eine Verbindung zu einem drahtlosen Kommunikationsmedium herstellen, Ergebnisse in die Cloud übertragen und Warnungen ausgeben. (israel21c) EL

Langzeitgedächtnis einer 120 Jahre alten Schildkröte
Riesenschildkröten sind einer Studie zufolge lernfähig und haben ein langes Gedächtnis. So konnte sich Schurli, eine 120 Jahre alte Riesenschildkröte im Wiener Tiergarten Schönbrunn, noch nach neun Jahren ohne Probleme
an die Lösung einer Aufgabe erinnern. Schurli und zwei andere Artgenossen bekamen in einer Studie der Hebräischen Universität eine Karotte als Belohnung, wenn sie in einen blauen Ball bissen. Das habe das Trio schnell kapiert. "Es wurde bewiesen, dass Schildkröten lernen können und ein gut funktionierendes Langzeitgedächtnis haben", sagt Anton Weissenbacher. Nach drei Monaten und schließlich nach neun Jahren wurden die Tiere erneut mit Erfolg getestet. "Es war verblüffend. Alle Schildkröten konnten sich auf Anhieb an die Aufgabe erinnern. Damit wurde bewiesen, dass Schildkröten lernen können und ein gut funktionierendes Langzeitgedächtnis haben", sagte Anton Weissenbacher, Kurator im Tiergarten Schönbrunn. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Animal Cognition veröffentlicht. (JA, epoch) TS KR

Eine neue Studie implantiert emotionale Erinnerungen bei Mäusen
Eine neue Studie an der Universität von Haifa hat einen neuronalen Weg im Gehirn identifiziert, der bestimmt, ob ein bestimmter Geschmack einen positiven emotionalen Wert hat und daher bei zukünftigen Begegnungen konsumiert wird, oder negativ, und somit bei zukünftigen Begegnungen vermieden wird. Den Forschern gelang es auch, mit den identifizierten Neuronen Erinnerungen zu löschen oder zu transplantieren, die in der Realität nie erlebt wurden. "In der aktuellen Studie konnten wir es erstmals schaffen, dass Mäuse einem Ereignis, das nie stattgefunden hat, einen negativen Wert zuweisen und sich so an ein Gefühl erinnern, das in der Realität nicht erlebt wurde", sagte die Doktorandin Haneen Kayyal, die die Studie der Universität Haifa leitete. Die Forscher identifizierten eine kleine Population von Neuronen, die bestimmen, ob die Mäuse einen bestimmten Geschmack mögen oder nicht, und es gelang ihnen sogar, sie zum Schweigen zu bringen oder zu aktivieren. Man will auf diesem Weg neue Therapien entwickeln, denn die neuronalen Wege sind bei Menschen und Mäusen sehr ähnlich. (Haifa) TS

Wie Israelis Hörbehinderten helfen
Technologie und akademische Forschung kommen in Israel zusammen, um Lösungen für Menschen mit Hörbehinderung zu finden:
  • Abilisense: Eine Luftangriffssirene erweckte eines Nachts im Jahr 2014 Erez Lugashi. Auf dem Weg zum Bunker fragte er sich: Was würde ein Gehörloser in dieser Situation tun? Diese Frage veranlasste den erfahrenen Unternehmer, Software für IoT-Geräte wie Smartwatches zu entwickeln, die vibrierende oder visuelle Warnungen an hörgeschädigte Personen sendet, von einer Fliegeralarmsirene bis zu einem weinenden Baby. Abilisense in Herzliya gewann Zuschüsse der israelischen Regierung und von Microsoft für die Entwicklung von Produkten für Gehörlose.
  • Tunefork (Stimmgabel): Tomer Shor und Yoav Blau, Veteranen der berühmten IDF-Signalintelligenz- und Code-Entschlüsselungseinheit 8200, gründeten Tunefork vor zwei Jahren. Es gibt eine persönliche Verbindung: Shors Vater und Blaus Frau haben beide einen schweren Hörverlust. Die personalisierten Audioprofile von Tunefork können in intelligente Geräte integriert werden, um das digitale Audioerlebnis jedes Benutzers zu verbessern - Telefongespräche, Musik, Filme, Hörbücher, GPS-Anweisungen und mehr. Die Technologie kann mit oder ohne Hörgeräte eingesetzt werden. Jeder hat einen einzigartigen Ohrabdruck "wie einen Fingerabdruck", erklärt Shor. "Assistive Technologie muss also personalisiert werden." Tunefork-Benutzer erstellen ihr Audioprofil über einen schnellen Hörtest auf Smartphone-Basis. Tunefork hat Dutzende von Preisen bei internationalen und lokalen Startup-Wettbewerben gewonnen und Investoren aus Israel, Europa und den USA angezogen. Das Startup beschäftigt sieben Mitarbeiter in Büros in Tel Aviv und Jerusalem.
  • GalaPro: Die GalaPro-App für iOS und Android macht Live-Unterhaltung zugänglich und integrativ, indem automatisierte mehrsprachige Untertitel, Untertitel, Synchronisation, Verstärkung und Audiobeschreibung (für Menschen mit Sehbehinderungen) auf dem eigenen Mobilgerät des Benutzers bereitgestellt werden. GalaPro wurde im Jahr 2015 mit Büros in Tel Aviv und New York gegründet und ist eine Partnerschaft mit Broadway-Theatern, Konzertsälen, Opernhäusern, Filmfestivals, Ausstellungen, Museen und mehr eingegangen. Die App funktioniert in Echtzeit für jede Aufführung an jedem Veranstaltungsort eines Partners, an jedem Platz, und stört die umliegenden Zuschauer nicht. Viele Menschen ohne Hör- oder Sehbehinderung verwenden GalaPro als Simultanübersetzungslösung (denken Sie an Kabuki-Theater in Japan oder Oper in Italien) oder um dem Dialog über Untertitel besser zu folgen.
  • Hören mit den Fingerspitzen: Sensorische Substitutionsgeräte (SSDs) sind die Spezialität des medizinischen Neurobiologen Amir Amedi der Hebräischen Universität. Sein weltberühmtes Labor für Gehirnforschung und multisensorische Forschung befasst sich hauptsächlich damit, Menschen mit Sehbehinderung zu ermöglichen, ihre Umgebung durch Klang und Berührung zu "sehen". Vor kurzem hat Amedis Labor in Zusammenarbeit mit dem World Hearing Center in Warschau eine neuartige kostengünstige und nicht-invasive SSD entwickelt, die Sprachsignale in taktile Vibrationen umwandelt, die auf zwei Fingerspitzen übertragen werden. In der Studie zeigten die Teilnehmer als Gruppe eine signifikante Verbesserung um 6 Dezibel und benötigten kein spezielles Training, um die SSD zu verwenden. Die Fähigkeit, mit den Fingern zu "hören", hat "wichtige Auswirkungen auf die weitere Forschung sowie mögliche klinische und praktische Lösungen", sagte Co-Autor Tomasz Wolak. Das Team will das Gerät weiter verbessern und plant, die Mechanismen des menschlichen Gehirns mit einer MRT-kompatiblen Version des Geräts sowohl bei hörenden als auch bei hörgeschädigten Personen zu untersuchen.
  • Karte des Innenohrs: Ein kürzlich veröffentlichter Artikel aus dem Labor von Prof. Karen Avraham an der medizinischen Fakultät der Universität Tel Aviv besagt, dass mehr als 100 Gene mit genetischer Taubheit in Verbindung gebracht wurden. Im Innenohr wandeln winzige Haarzellen Schallwellen in elektrische Impulse um, die über den Hörnerv zum Gehirn übertragen werden. Nicht arbeitende Haarzellen können nicht "eingeschaltet" werden. Andere Zellen im Innenohr könnten jedoch möglicherweise dazu gebracht werden, funktionelle Haarzellen zu werden. Die Karte der genetischen Signale im Innenohr ist für einen solchen Ansatz unerlässlich. Eines dieser Signale ist die Methylierung, ein chemischer Prozess, der den Genen "Befehle" zur Unterscheidung von Zelltypen gibt. Die Methylierung wurde von den Forschern Howard (Chaim) Cedar und Aharon Razin entdeckt und erklärt, warum beispielsweise eine Zelle zu einer Nervenzelle wird und eine andere zu einer Hautzelle. Die Manipulation von Methylierung und anderen Signalen "würde es uns ermöglichen, Zellen im Innenohr zu transformieren, um neue zu werden oder neue zu schaffen, damit wir richtig hören können", sagte Avraham. (israel21c) EL







Schwebebahn aus Wuppertal reist nach Beer Scheva
Ein Schwebebahn-Modell, das samt Gerüst in rund 100 Arbeitsstunden in den WSW-Werkstätten gebaut wurde, soll die Freundschaft zwischen Wuppertal und Beer Sheva verdeutlichen. Die Schwebebahn als Modell im Maßstab 1:12,5 hat Wuppertal seiner Partnerstadt Beer Sheva feierlich überreicht. Die beiden Städte verbindet bereits seit 1977 eine Partnerschaft und seit 1983 gibt es in Wuppertal auch einen Freundeskreis Beer Sheva. (T-online) TS
Arno Gerlach, Markus Schlomski und Andreas Mucke vor dem Schwebebahn-Modell: Es soll nach Israel transportiert werden. (Quelle: WSW)

Tel Aviv - Stadt für Foodies
In einem Ranking der BBC für Gastro Fans wurde Tel Aviv als siebt beliebteste Stadt gewählt! (BBC, JPost, FoodieGuide, nocamels) SSt




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Verkehrslabor Tel Aviv
Tel Aviv gilt als das ideale Testfeld aller Autofirmen. Die Zahl der Autos hat sich seit 2002 um 84% erhöht, gleichzeitig hat sich die Straßenfläche nur um 45% vergrößert. Außerdem hat der Großraum die zweithöchste Hightech-Dichte der Welt - nach dem Silicon Valley
im US-Bundesstaat Kalifornien. Im Bereich der Mobilität forschen heute etwa 650 Startups, 2013 waren es keine 90. Alle US-Internetriesen sind in Israel vertreten, allen voran Amazon wegen der Logistik. Bei der Zustellung von Waren sieht der Konzern Einsparpotenzial bei Personal, Kraftstoff und Kohlendioxid. Die Anwesenheit internationaler Autokonzerne wie Daimler, BMW, Ford, Renault, Nissan und Volkswagen befeuert den Boom zusätzlich. "Tel Aviv ist der Markt für Mobilität", sagt Stephanie Vox. Die 34-Jährige ist Leiterin von VW Konnect. Seit mehr als einem Jahr hat dieser sogenannte Innovation-Hub die Aufgabe, Technologien zu entdecken, von denen die Volkswagen-Gruppe profitieren kann. (westfalen) KR

Tschechischer Iron-Dome-Deal über USD 125 Mio.
Die Abteilung ELTA Systems von Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) gab bekannt, dass in Prag ein Government-to-Government-Vertrag (GTG) unterzeichnet wurde. Das Abkommen mit einem geschätzten Wert von USD 125 Mio. ist Teil des tschechischen Programms für mobiles Luftverteidigungsradar (MADR) und umfasst acht ELTA ELM-2084-Mehrzweckradare (MMR) mit Funktionen für Luftüberwachung, Luftverteidigung und Artillerie. Die MADR-Systeme werden im Zeitraum 2021-2023 in der Tschechischen Republik in betriebsbereitem Zustand geliefert, getestet, lizenziert und abgenommen und werden für den Betrieb in Übereinstimmung mit den tschechischen und NATO-Befehls- und Kontrollsystemen angepasst. Israel wird im Rahmen des Deals modernste Technologie und Know-how transferieren. Das Programm umfasst auch einen erheblichen Beitrag der tschechischen Industrie in Höhe von 30% des Auftragswerts. Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen erstreckt sich auf alle Teile des Programms, einschließlich Entwurf, Herstellung, Montage, Integration, Prüfung und lebenslange Wartung der Systeme. (onvista, Glocalist, israelnetz, globes) EL

Verwirrung um Walmart
In Israel herrscht Verwirrung, ob der US-Supermarktriese Walmart schon bald Filialen im Land eröffnet oder nicht. Nachdem in mehreren Job-Anzeigen auf LinkedIn, einem sozialen Netzwerk für Beruf und Karriere, Angestellte in
Jerusalem gesucht wurden, fielen die Aktien verschiedener israelischer Einzelhandelsketten. Doch noch bestreitet Walmart, dass er in den israelischen Markt einsteigt. Stattdessen erklärte ein Sprecher gegenüber der Wirtschaftszeitung Calcalist, dass die Anzeigen für "Jerusalem, IL" tatsächlich für "die Stadt Jerusalem in Illinois" gedacht waren. Allerdings war die geografische Angabe der Stellenausschreibungen der Staat Israel, und zudem existiert in dem amerikanischen Bundesstaat kein gleichnamiger Ort. Der einzige Kommentar des Sprechers der Kette: "Wir arbeiten daran, das Missverständnis aufzuklären." (JA) KR

Müll recycelt
7.202.880 Tonnen Müll wurden 2018 in Israel recycelt. Der größte Teil entfällt auf Bau- und Biomüll, darunter auch Abfälle aus der Landwirtschaft. (JA) TS







Aufgeflogen: Schmuggler versteckte Wildvögel in seiner Hose
Ungewöhnliche Schmuggel-Methode: Ein Palästinenser hat versucht, 14 Distelfinken in seiner Hose aus Jordanien über die Grenze nach Israel zu schmuggeln. Der Mann habe sich die als Wildvögel eingestuften Tiere mit einem Netz ans Bein gebunden, teilte die israelische Behörde Cogat mit. Er habe sie von
Die Distelfinken in einer Kiste. Quelle: COGAT Spokesperson's Office
Jordanien nach Hebron bringen wollen, aber nicht die notwendigen Genehmigungen bei sich gehabt. Dem Sicherheitspersonal am Allenby-Grenzübergang zwischen Jordanien und dem Westjordanland sei eine Ausbuchtung in seiner Hose aufgefallen. Der Mann wurde festgenommen. Der Grenzkommandeur sprach von einem "schwerwiegenden Schmuggelversuch" von Wildtieren. (op) TS

Handy-Dieb geriet bei SIM-Kauf an Tochter des Bestohlenen
Pech für einen Handy-Dieb in Israel: Er wollte eine neue SIM-Karte kaufen und geriet dabei an die Tochter des Bestohlenen. Der Mann hatte einem 46-Jährigen Smartphone und Geldbörse gestohlen und wollte eine Viertelstunde später eine neue SIM-Karte kaufen. Die Verkäuferin entpuppte sich jedoch als Tochter des Bestohlenen. Als die 21-jährige Frau in dem Geschäft in Kiriat Schmona im Norden des Landes das Telefon in die Hand nahm, entdeckte sie auf dem Bildschirmschoner ein Foto ihres Vaters. In dem Moment habe auch ihr Bruder angerufen und ihr von dem Diebstahl erzählt. "Das ist das Telefon meines Vaters und du hast es gestohlen", rief sie daraufhin dem Ganoven zu. "Du bleibst hier und rührst dich nicht von der Stelle!" Der Dieb sei so verdattert gewesen, dass er sich von Polizisten widerstandslos habe festnehmen lassen. Die israelische Polizei bestätigte den Zeitungsbericht. (JA, standard) TS

Greta-Bilder sollen abschrecken
Mit kreativen Mitteln versuchen ökologisch engagierte Israelis ihre Kollegen zu umweltbewussterem Konsum zu ermuntern: In Kantinen und Cafés sorgen derzeit Porträts der Klimaaktivistin Greta Thunberg für Aufmerksamkeit. Da in Israel relativ viele Einweggabeln und -behälter benutzt werden, sollen die Greta-Bilder zu einem bewussteren Umgang mit der Ressource ermuntern. Hierbei muss erwähnt werden, dass besonders fromme Juden
Einweggeschirr und Besteck verwenden, wegen der strengen Trennung von "milchig" und "fleischig", was auch beim Geschirr eingehalten werden muss. Unter der Meldung standen einige beachtenswerte Kommentare wie: "Religion verhindert Vernunft." "Wenn der Personenkult das eigentliche Motiv zu überschatten beginnt, wird's gefährlich. Klimaschutz ja, maß- und bedingungslose Greta-Verehrung, nein!" "Ich mag den israelischen Humor!" "Wenn du nicht brav bist, holt dich die Greta!" (standard) TS

Saudischer Journalist in Israel: "Ich liebe das jüdische Volk"
Ein saudischer Reporter, Kulturforscher und Gelehrter jüdischer Texte hat auf Einladung des israelischen Außenministeriums eine geheime Reise in den jüdischen
Staat unternommen. Er sprach unter der Bedingung der Anonymität mit Israels Armeeradio. "Es gibt kein keine Alternative dazu, normale Beziehungen zu Israel aufzubauen", sagte er in dem Interview, das nach seiner Rückkehr ausgestrahlt wurde. Aber diese "normalisierten Beziehungen" können nicht so sein, wie die, die Israel mit Jordanien, oder Ägypten unterhält. Er nannte sie bloße Verbindungen zwischen Regierungen, die kein "echtes Friedensabkommen" darstellen würden. Zum Palästinenserkonflikt äußerte sich der Befragte ebenfalls unkonventionell. "Warum sollte die arabische Welt wegen einer kleinen Minderheit Konflikte mit Israel und den Supermächten entfachen? Diese Minderheit hatte 1947 die Chance, einen Staat zu gründen, lehnte dies jedoch ab, da sie sich nur mit der Frage befasste, dass die Juden kein unabhängiges Land haben sollten." Als der Journalist nach seinen Erlebnissen in Städten wie Jerusalem, Tel Aviv und Haifa gefragt wurde, antwortet er: "Als die Leute hörten, dass ich aus Saudi-Arabien komme, waren sie erstaunt. Sie waren nicht feindselig, sondern akzeptierten mich, wie ich bin." "Ich liebe das jüdische Volk und alle Bürger Israels", schloss er in gebrochenem Hebräisch. (mena) KR

ALEH - Eine Oase der Akzeptanz in Israel
Fern von der alltäglichen Politik und den schwelenden Konflikten ist das Leben und Arbeiten bei ALEH Israel, einer wohltätigen Organisation, die sich der Pflege von schwerbehinderten Kindern und Erwachsenen widmet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner, Schüler und
ambulante Patienten von ALEH sind jüdisch, muslimisch oder christlich, Drusen und Beduinen. ALEH ist eine Oase der Akzeptanz in Jerusalem, Negev-Nahalat Eran, Moriah-Gedera und Bnei Brak. Von Frühintervention über Kindergarten bis zur Schule erstreckt sich das Angebot für die kleineren von ALEHs Schützlingen; die Älteren haben die Möglichkeit, sich im hauseigenen Workshop der Töpferei zu widmen, zu gärtnern oder - im Rehabilitationsdorf in Negev-Nahalat Eran - sich um die Tiere im kleinen Zoo zu kümmern. (audiatur) KR







Anti-israelische Resolutionen von UNO angenommen
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat fünf Resolutionen gegen Israel und Null für den gesamten Rest der Welt angenommen, im Zusammenhang mit dem jährlichen Palästina-Tag, an dem die Vereinten Nationen den Jahrestag des 29. November 1947 begehen, als "palästinensische" Araber und verbündete arabische Staaten den Plan der Vereinten Nationen zur Schaffung eines "palästinensischen" arabischen Staates neben einem jüdischen Staat ablehnten. (Es sei hier angemerkt, dass es damals den Begriff "palästinensisch" im heutigen Sinne noch nicht gab) Es folgen die Beschlüsse und die vollständigen Abstimmungen. Klicken Sie hier auf die Bilder:
  1. "Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People" [A/74/L.14]
    Stimmverteilung: 92 - 13 - 61

  2. "Division for Palestinian Rights of the Secretariat" [A/74/L.16]:
    Stimmverteilung: 87 - 23 - 54

  3. "Peaceful settlement of the question of Palestine" [A/74.L.15]:
    Stimmverteilung: 147 - 7 - 13

  4. "Special information program on the question of Palestine of the Department of Public Information of the Secretariat" [A/74/L.17]:
    Stimmverteilung: 144 - 8 - 14

  5. 5. "The Syrian Golan" [A/74/L.9]:
    Stimmverteilung: 91 - 9 - 65

(unwatch) TS

Deutschland stimmte gegen Palästinenser in der UNO
Israels Außenminister Israel Katz: "Ich danke Deutschland, der Tschechischen Republik, Österreich, Bulgarien, Dänemark, Estland, Griechenland, Litauen, den Niederlanden, Rumänien, der Slowakei, Brasilien und Kolumbien, ihr Abstimmungsmuster in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu ändern, und zum ersten Mal gegen die Entschließung über die ,Abteilung für Palästinensische Rechte' im UN-Sekretariat gestimmt haben. Dieses Gremium stellt die strukturelle Diskriminierung Israels in der UN-Arena dar und nutzt die Arbeitskräfte und Haushaltsmittel der UNO, um das palästinensische Narrativ und gleichzeitig eine gegen Israel gerichtete Agenda zu fördern. Ich freue mich, dass diese bedeutende Gruppe von Ländern heute beschlossen hat, bei der UNO eine klare moralische Haltung gegen die Diskriminierung Israels einzunehmen." (mfa) TS

Frankreich sieht Antizionismus als neuen Antisemitismus
Israel begrüßt den Beschluss des französischen Parlaments, die IHRA-Definition des Antisemitismus zu übernehmen. Außenminister Israel Katz: "Ich begrüße die Entscheidung des französischen Parlaments, die Definition des Antisemitismus der Internationalen Allianz zur Erinnerung an den Holocaust (IHRA) zu übernehmen. Die Annahme der Resolution bestätigt die Bemerkungen von Präsident Macron, dass Antizionismus das neue Gesicht des Antisemitismus ist. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Antisemitismus, und ich fordere andere Länder auf, in die Fußstapfen Frankreichs zu treten". (mfa, JPost, wjc) TS

Video aufgetaucht: Corbyn stellt das Existenzrecht Israels in Frage
Dem Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, wird vorgeworfen, nicht energisch genug gegen antisemitische Tendenzen in seiner Partei vorzugehen, oder sogar selbst antisemitische
Einstellungen zu vertreten. Nun haben britische Social-Media-Nutzer ein Video aus dem Jahr 2011 ausgegraben, in dem Corbyn, damals noch einfacher Abgeordneter, mit dem staatlichen iranischen Auslandsfernsehsender Press TV spricht und das Existenzrecht Israels in Frage stellt. Wortwörtlich hat der heutige Labour-Chef gesagt: "Ich glaube, es gibt eine Tendenz [bei der öffentlich-rechtlichen BBC], dass Israel eine Demokratie im Nahen Osten ist und ein Existenzrecht hat, dass Israel Sicherheitsinteressen hat." Corbyn habe dem damaligen BBC-Chefintendanten Mark Thompson in dem Interview vorgeworfen, in Bezug auf Israel "eine Agenda" zu verfolgen. Corbyn habe zudem behauptet, dass Israel Druck auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Großbritannien ausübt. (achgut) KR
Selbstverständlich eilen gleichgesinnte, alt bekannte Denker und Verschwörungstheoretiker Jeremy Corbyn zu Hilfe, darunter auch Jakob Augstein. (Twitter) SSt

IDF entsendet Hilfsmission nach Albanien
Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, dass sie eine Hilfsmission nach Albanien entsandt hatten, nachdem ein verheerender Sturm im vergangenen Monat 51 Menschen getötet und Tausende von Gebäuden zerstört hatte. Das Team, bestehend aus 10 regulären und Reservetruppen,
Foto: IDF
werde sich auf die Vermessung von Gebäuden konzentrieren, um herauszufinden, ob sie nach dem Beben strukturell gesund geblieben sind. Angeführt vom Home Front Command der Armee und unterstützt vom Außenministerium, würden auch die lokalen Behörden bei der Bewältigung der Katastrophe beraten, sagte die Armee. Die IDF hat eine lange Tradition in der Teilnahme an internationalen Hilfsmaßnahmen nach Erdbeben und Naturkatastrophen, zuletzt durch die Entsendung großer Teams zur Unterstützung Mexikos nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 2017 und Brasiliens nach dem Dammbruch von Minais Gerais. Israel unterhält enge Beziehungen zu Albanien, seit die diplomatischen Beziehungen 1991 offiziell aufgenommen wurden. Bei dem Beben an der Adriaküste Albaniens wurden mehr als 3.000 Menschen verletzt. Die Behörden geben vorläufige Zahlen von 7.900 beschädigten Gebäuden im ganzen Land und mehr als 6.000 Obdachlosen, die in Hotels, öffentlichen Gebäuden, Zelten und bei Verwandten untergebracht sind, während das benachbarte Kosovo anderen Schutz gewährt hat. Laut dem EU-Büro in der Hauptstadt Tirana sind von den 2,8 Millionen Einwohnern des Landes rund 1,9 Millionen Menschen von dem Beben betroffen. (ToI) TS

Kippa in Jordanien unerwünscht
Einer Reisegruppe religiöser Juden aus Israel wurde die Einreise nach Jordanien verweigert, weil sie Kippot und andere jüdische Kleidungsteile trugen. Erst nach Einwirken des israelischen Innenministers wurde der
Gruppe die Einreise gewährt. Innenminister Ariel Deri schickte eine Warnung an die jordanischen Behörden, dass Israel jordanische Gastarbeiter des Landes verweisen werde, wenn Jordanien das Tragen von Kippot und Tziziot weiter verbieten würde. Diese Drohung überzeugte die Jordanier. In Petra befindet sich das Grab von Aharon HaKohen, der besonders zu Beginn des Monats Av von religiösen Juden besucht wird. Erst zu Beginn dieses Monats wurde die Stätte von den jordanischen Behörden wieder für Besuche eröffnet, nachdem sie vor vier Monaten geschlossen worden war, als eine Gruppe orthodoxer Juden dabei "ertappt" worden war, dort gebetet zu haben. (israelheute) KR

Netanjahu unerwünscht bei NATO-Treffen in London
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kämpft nicht nur in seinem Land um das politische Überleben, nachdem die Staatsanwaltschaft offiziell Klage gegen ihn wegen Korruption erhoben hat. Auch im Ausland schließen sich die Türen. Zum NATO-Treffen nach London, das am 3. und 4. Dezember stattfand, wollte Benjamin Netanjahu offensichtlich erneut ohne Vorankündigung anreisen. Nun hatte er aber den Besuch abgesagt, nachdem die britische Regierung angegeben hatte, "logistische Probleme" mit der spontanen Selbsteinladung des Ministerpräsidenten zu haben. Außer einem zugesagten Gespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo hätten die engen Terminkalender der Staatschefs keine Möglichkeit zugelassen, sich auch noch mit Netanjahu zu treffen. Anfragen bei Emmanuel Macron und Angela Merkel wurden laut israelischen Regierungsangehörigen erst gar nicht beantwortet. (ToI, haaretz, rt) TS

Ehemalige Miss Irak bedauert Umgang mit jüdischen Flüchtlingen
Die irakische Schönheitskönigin Sarah Idan hat vor den Vereinten Nationen über ihren Besuch in Israel und ihr dortiges Treffen mit irakischen Juden gesprochen. In ihrer Rede bezeichnete sie die Vertreibung der Juden aus
der arabischen Welt als "antisemitisch". Die israelische UN-Mission hat am Mittwoch der Vertreibung der Juden des Nahen Ostens und Nordafrikas gedacht. Bei dem Treffen im UN-Hauptquartier in New York sprach die "Miss Irak" von 2017, Sarah Idan, über ihre Begegnungen mit jüdischen Flüchtlingen. Einige irakische Juden habe sie im vergangenen Jahr in Jerusalem besucht. Da sie selbst in Bagdad geboren wurde, habe sie sich mit ihnen sehr verbunden gefühlt, erklärte Idan vor Botschaftsvertretern und UN-Beamten. Umso schockierter sei sie gewesen, als sie die irakischen Pässe mit dem Verweis "Einweg-Ausreise - keine Rückkehr erlaubt" sah. Sie schäme sich für diesen Umgang. Weiterhin erklärte Idan, dass aufgrund von Antisemitismus "das 3.000 Jahre alte Kapitel jüdischen Lebens im Irak, dem Nahen Osten und Nordafrika abrupt und traumatisch" endete. Drastische Worte fand auch der israelische UN-Botschafter Danny Danon. Er warf den Vereinten Nationen vor, jüdischen Flüchtlingen ihre Rechte zu verweigern, um sie so "aus der Geschichte zu streichen". Dies sei eine "antisemitische und historische Ungerechtigkeit". Daher fordere er eine Resolution, die sicherstelle, dass eben diese Rechte anerkannt werden. In den Jahren nach der Staatsgründung Israels flohen etwa 850.000 Juden aus den arabisch und islamisch geprägten Ländern oder wurden vertrieben. Viele ließen alles zurück oder wurden enteignet. Ein Bewusstsein in der Weltöffentlichkeit für das Schicksal der orientalischen Juden ist jedoch kaum vorhanden. Selbst in Israel gibt es erst seit 2014 einen Gedenktag für die jüdischen Flüchtlinge aus der arabischen Welt. (israelnetz) TS



Antisemitischer und israelfeindlicher Hetze muss ein Riegel vorgeschoben werden!
Am Samstag, dem 7.12.2019, hat in der Berliner Event Location Awa Saal in Berlin-Moabit eine Konferenz mit dem Titel "Die Palästinenser in Europa und UNRWA" stattgefunden. Organisiert wurde sie unter anderem vom Palestinian Return Center (PRC) und der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e. V. (PGD). Beide Organisationen werden von verschiedenen Verfassungsschutzämtern der Terrororganisation HAMAS zugeordnet. Nachforschungen über die
Redner haben ergeben, dass einige der eingeladenen Personen direkte Verbindungen zur Terrororganisation Hamas haben. Mehrere Organisationen und Personen - einschließlich ILI - forderten den Berliner Senat dazu auf, alle rechtlichen Mittel zu prüfen und auszuschöpfen, um HAMAS-Veranstaltungen und Demonstrationen in Berlin zu verhindern. Auch der Israelische Botschafter, Jeremy Issacharoff, hatte ein Verbot der Hamas-Konferenz gefordert. Antisemitischer und israelfeindlicher Hetze muss ein Riegel vorgeschoben werden! Und auch wenn es für diese Veranstaltung nicht gelang, so muß dies die letzte Veranstaltung dieser Art in Deutschland gewesen sein! (HC, Welt, SZ, RBB, Morgenpost, BerlinerKurier, Bild, BZ, Tagesspiegel, JA, Belltower) SSt

Die BILD war dabei: Unser Fazit
Wie ein Bericht in der BILD bestätigt, war unsere Forderung nach einem Verbot dieser Veranstaltung absolut berechtigt und wir hoffen, dass man die einzig mögliche Lehre aus dieser Hetzveranstaltung ziehen wird: Nie wieder! Es muß alles erdenklich Notwendige unternommen werden, um zu verhindern, dass noch einmal Veranstaltungen dieser Art mit Hamas Terroristen und anderen Hetzern in Deutschland stattfinden können. Besonders "beachtenswert" sind in diesem
Zusammenhang auch die Deutschen Redner, u.a. Abi Melzer und der Rechtsanwalt Hans-Eberhard Schultz, der laut "Berliner Zeitung" Hamas- und Hisbollah-Sympathisanten in Europa vertritt. Laut Bild sagte Schulz u.a.: "Er habe erreicht, dass ein Palästinenser, der einen Davidstern mit einem Hakenkreuz verbunden habe, freigesprochen wurde, da dies durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei", usw. Melzer, der einst den Holocaust als "eine Laune der Geschichte" bezeichnet hatte und von dem einige seiner Äußerungen gerichtlich festgestellt als "antisemitisch" bezeichnet werden dürfen, hielt eine seiner üblichen Reden über den "kolonialistischen Zionismus"; über mutmaßlich in Zentralasien zum Judentum konvertierte Juden, die keinerlei Verbindung zum Land Israel hätten; über "Apartheid"; usw. (HC, BILD) SSt

Die Rednerliste der Konferenz
Am 2. Dezember 2019 haben die PGD und die Palestinians in Europe Conference auf ihren Facebook-Seiten eine Rednerliste (auf Arabisch) für ihre Veranstaltung hochgeladen. Nachforschungen haben ergeben, dass einige der eingeladenen Redner direkte Verbindungen zur Terrororganisation Hamas haben. Mehr Informationen HIER. (HC) SSt

Berlin gegen Hamas
Im Werbevideo für die Konferenz der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland am 7.12.2019 in Berlin kommt Israel schon nicht mehr vor. So etwas darf in Deutschland nicht geduldet werden! (FB) SSt








Norwegisches Parlament fordert Einstellung von Zahlungen an Palästinenser
Mitglieder des norwegischen Parlaments und Abgeordnete der Regierungsparteien fordern eine Beendigung der Hilfszahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA). Grund seien die gewalttätigen und antisemitischen Inhalte der Schulbücher in den Palästinensergebieten. In einem Schreiben verlangen die Politiker einen sofortigen Stopp der Zahlungen, bis eine "zufriedenstellende Verbesserung der Unterrichtsmaterialien" erkennbar sei. Aktuell unterstützt die norwegische Regierung die PA mit EUR 21,6 Mio. pro Jahr. (israelnetz) TS



Erekat: "Zweistaatenlösung ist keine Lösung für Palästinenser"
Saeb Erekat, ehemaliger Palästinensischer Chefunterhändler der Friedensverhandlungen mit Israel und Mitglied der Fatah Partei stellt klar: Die Zweistaatenlösung ist keine Position der Palästinenser. Es war ein Kompromiß. Was dieser "Kompromiß" in der Realität bedeutet, wird klar, wenn man die Palästinensischen Medien, Reden der Palästinensischen Funktionäre und deren Schulbücher anschaut. Da gab und gibt es diesen "Kompromiß" nicht! (HC, Twitter) SSt


FAZ schließt sich Hetze gegen Netanjahu an
Israels Premier Netanjahu habe sich in einer widersprüchlichen Rede als der verschwendungssüchtige französische Sonnenkönig Ludwig XIV. gegeben. Dabei werde er als eine

verblasste Version des römischen Kaisers Nero in die Geschichte eingehen, wenn er nicht bald von seinem Amt zurücktritt. So ein FAZ-Gastbeitrag des linksgerichteten, regierungskritischen israelischen Autors Etgar Keret. So schließt sich die FAZ dem Wahn deutscher Medien an, die eine Hetzkampagne gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu führen. "Avichai Mandelblit, der israelische Generalstaatsanwalt, kündigte an, dass er beabsichtige, Premierminister Benjamin Netanjahu wegen Betrugs, Bestechlichkeit und Untreue anzuklagen. Weniger als eine Stunde danach trat Netanjahu live im Fernsehen auf in verletztem, beleidigtem Tonfall, den er mit Pathos würzte. Jeder, der Netanjahus Rede als Antwort auf die Anklageerhebung begriff, konnte nur verwirrt sein. In Teilen seiner Ansprache gab sich Netanjahu ganz als Alfred Dreyfus - als schwaches und unterdrücktes Ideologie-Opfer, das für seine Überzeugungen von dem mächtigen Polizeiapparat und der Generalstaatsanwaltschaft verfolgt wird -, während er für den Rest der Rede mehr wie Ludwig XIV. klang - als kraftvoller, allmächtiger Staatschef, bei dem jedes Unterfangen, sein Schicksal von dem des Landes zu trennen, nicht weniger als eine böswillige Verschwörung wäre, in Gang gesetzt von sich selbst hassenden Juden, die die Vernichtung des jüdischen Staates betreiben." (faz) TS

Internationaler Strafgerichtshof will Mavi-Marmara-Vorfall nicht untersuchen.
Seit die Palästinenser Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs sind, pochen sie auf eine Untersuchung des Mavi-Marmara-Vorfalls aus dem Jahr 2010. Doch die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH), Fatou Bensouda, hat zum dritten Mal einen Antrag auf Untersuchung des Mavi-Marmara-Vorfalls abgelehnt. Die Vorkommnisse während der israelischen Aktion im Jahr 2010 gegen das Schiff der Gaza-Flotille seien nicht schwerwiegend genug, um eine Untersuchung zu rechtfertigen. Die Palästinenser sind seit 2015 Vollmitglied des Strafgerichtshofes und damit berechtigt, Klagen einzureichen. Die israelische Marine hatte die Mavi Marmara gestürmt. Das Schiff gehörte zu einer Flottille, mit der politische Aktivisten die Gazablockade durchbrechen und angeblich Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen wollten. An Bord fanden sich auch Waffen. Bei der Aktion stieß die Marine auf unerwarteten Widerstand. Im Verlauf wurden neun türkische Aktivisten getötet. Der Vorfall führte zu langjährigen diplomatischen Verstimmungen zwischen Israel und der Türkei. Aktivisten haben zu Protokoll gegeben, dass sie selbst für die Eskalation auf dem Schiff gesorgt haben. Die Amerikanerin Greta Berlin sagte, die Soldaten hätten erst das Feuer eröffnet, nachdem ein Aktivist einem Soldaten die Waffe entwendete. (freebeacon, israelnetz) TS

Zur DGB Veranstaltung "Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren"
Gemeinsam mit Globalisierungsgegnern von Attac und dem Leserkreis der obskuren Nachdenkseiten veranstaltet der DGB Dortmund einen Vortrag

zum Thema "Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren". Der DGB scheint ein Problem damit zu haben, dass die antisemitische BDS-Kampagne, deren Ziel die Vernichtung Israels ist, als antisemitisch bezeichnet werden wird. Gerade so als ob in Dortmund, einer Stadt, in der Neonazis mit antisemitischen Parolen durch die Straßen ziehen, Zurückhaltung in Sachen Antisemitismus ein ganz besonders drängendes Problem wäre. Referent ist Andreas Zumach, der betont, selbst kein BDS-Anhänger zu sein, aber den BDS nicht für antisemitisch hält. Zu der am 11. Dezember geplanten DGB-Veranstaltung hat die Jüdische Gemeinde nun eine Stellungnahme veröffentlicht. (ruhrbarone) KR




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Israelische Startups sind bekannt dafür, selbst für kniffligste Probleme eine Lösung zu finden. Nur bei der eigenen Innenpolitik scheint bei allen Beteiligten die Weisheit ausgesetzt zu haben. Am Mittwoch läuft die gesetzliche Frist für die Bildung einer neuen Regierung aus. Dann wird sich das Parlament von selbst auflösen und den Weg für einen dritten Wahlgang innerhalb eines Jahres freimachen. Voraussichtlich wird sich auch dann nichts an den Mehrheitsverhältnissen ändern, so dass die Patt-Situation bestehen bleibt. Niemand kennt einen vernünftigen Ausweg. Aber selbst Neuwahlen lassen sich im Augenblick nicht organisieren. Der Wahlausschuss hat kein Geld, keine Mitarbeiter und keinen Vorsitzenden. Wegen des chinesischen Neujahrsfestes können nicht einmal die blauen Pappkartons bestellt werden, die als Wahlurnen dienen. TS

Fakten verstehen: Der UN-Teilungsplan vom 29. November 1947
Ein paar wichtige Hintergrundfakten zu UN Resolution 181 - dem "UN-Teilungsplan für Palästina" - vom 29. November 1947:
  • The Ausdruck "Jüdischer Staat" kommt 30 Mal in der Resolution vor.
  • The Ausdruck "Palästinensischer Staat", wie sogar auch der Begriff "Palästina" kommen in der Resolution kein einziges Mal vor.
  • Der Grund hierfür ist, dass der Begriff "Palästinenser" bis in die 60er Jahre gebraucht wurde, um über Juden und Palästinenser zu sprechen, die in dem Mandatsgebiet Palästina lebten. Die Resolution spricht explizit von den "beiden Palästinensischen Völkern": Juden und Arabern.
  • Das ist warum es in dem UN-Teilungsplan darum geht das Land in einen Jüdischen und einen Arabischen Staat aufzuteilen. SSt









Sportler aus dem Iran planen in Tel Aviv anzutreten
Der aus dem Iran stammende Judoka Saeid Mollaei hat die Staatsbürgerschaft der Mongolei erhalten und plant am Tel Aviver Grand Prix im Januar 2020 teilzunehmen. Ein weiterer Judoka aus dem Iran, Mohammad Rashnonezhad, plant als Teil des "Refugee Team" der internationalen Judo-Föderation an dem Wettbewerb in Tel Aviv teilzunehmen. (jpost) JG




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Am Samstag, 28. Dezember 2019 17.00 - 20.00 Uhr. Ort: Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur, 08468 Reichenbach (Vogtl.), Wiesenstr. 62; Anmeldung erforderlich: ¬Anmeldung

Eintritt: Erwachsene: 20,- EUR p.P. | Kinder (3 - 12 Jahre): 10,- EUR p.P.
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TEL AVIV JAFFA with DJI Iinspire 2

Iran is closer than ever to a nuclear weapon

9 israelische Erfindungen

Four incredible recent archaeological findings in Israel

Palestinian Culture Minister Claims Bible is From "Lying Author"








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Die Vogelwanderung von Europa über Israel nach Afrika hat begonnen Fotos: Sahm


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