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01. Dezember 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • "Science"-Auszeichnung: Der Denisova-Durchbruch
  • Warum neigen Männer mit Schizophrenie dazu, vom Rauchen abhängig zu werden, Frauen aber nicht?
  • Optimale Babynahrung: Mandel und Buchweizen
  • 2 israelische Patienten haben einen neuartigen Meniskus erhalten
TOURISMUS
  • Lauda fliegt nach Tel Aviv
  • El Al will Direktflüge nach Australien testen
WIRTSCHAFT
  • Teva kooperiert mit dem Weizmann-Institut und der Uni Tel Aviv
  • Delek Group ernennt Idan Wallace zum CEO
  • MRC erhält NIS 1,65 Mrd. Darlehen für die Akquisition von Alon Tavor
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Heimkehr aus dem Exil: Das Sigd-Fest der äthiopischen Juden
  • 4 Israelis für Grammys nominiert
  • Libanesischer Millionär spendet Nazi-Gegenstände an Israel
  • Neue Briefmarke zeigt Thorarolle im All
  • Aschdod wegen Umweltfreundlichkeit geehrt
  • Samstagsbus in der Region Tel Aviv ist ein voller Erfolg
  • Für den Frieden und gegen Antisemitismus

POLITIK
  • Bolivien will diplomatische Beziehungen wiederherstellen
  • Grenzprotest im Gazastreifen zum dritten Mal in Folge abgeblasen
  • Jüdische Jerusalemer befürchten Unruhen wegen Moschee
  • Israel und Ghana leiten das UN-Innovationsforum
  • Wie hat die Sowjetunion auf die Ereignisse des Holocaust reagiert?
  • Deutsche Gewerkschaftsjugend solidarisiert sich mit Israel
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Holland stoppt Zahlungen an palästinensische Terroristen
  • Pompeo: Neue Siedlungspolitik wird zur Konfliktlösung beitragen
  • Internationale Presse: Israelische Verletzte und Traumatisierte werden ignoriert
  • Regavim verurteilt völkerrechtswidrige Aktivitäten der UNO
  • Über Bochum nach Tel Aviv
KOMMENTAR DER WOCHE
  • "Revolution" der Basis rund um Tel Aviv
SPORT
  • Iraner wünscht Israeli Glück
VERANSTALTUNGEN
  • Letzte Entwicklungen im Nahen Osten und Ihre Auswirkungen auf Israel und Europa
BÜCHER
  • Broschüre: #JewishRefugeesMonth
  • Arafats deutsche Komplizen
  • Israel neu entdecken: Touren durch das Heilige Land


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"Science"-Auszeichnung: Der Denisova-Durchbruch
Am Donnerstag erfuhr die Hebräische Universität in Jerusalem, dass sie als einziger israelischer Kandidat für den "Durchbruch des Jahres 2019" im Magazin Science im Rennen ist. Die Wissenschaftler Liran Carmel und David Gokhman hatten internationale Beachtung erhalten, als sie der Welt das Gesicht eines Denisova-Mädchens vorstellten und damit zum ersten Mal zeigten, wie diese Verwandten des Neandertalers ausgesehen haben. Diese
Foto: Hebräische Universität
mysteriöse Menschenart lebte vor rund 100.000 Jahren, starb jedoch aus. Mithilfe des chemischen Prozesses der DNA-Methylierung formten die Wissenschaftler die Anatomie des Denisova aus winzigen Überresten, die vor zehn Jahren in einer Höhle in Sibirien gefunden wurden: aus der Spitze eines kleinen Fingerknochens und drei Zähnen. Die Auszeichnung in der renommierten Zeitschrift wäre die erste für ein israelisches Forschungsprojekt. Einer der aufregendsten Momente sei gewesen, als Carmel die wissenschaftliche Ausarbeitung an das Magazin Cell zur Überprüfung durch Experten schickte: "Andere Wissenschaftler entdeckten den Kieferknochen eines Denisova. Wir haben ihn schnell mit unseren Erkenntnissen verglichen - und er passte perfekt. Ohne es zu planen, haben wir so die unabhängige Bestätigung bekommen, dass wir eine komplette Rekonstruktion aus der DNA eines einzigen Fingerknochens erstellen können." Die Abstimmung findet bis Dienstag, 3. Dezember, 8 Uhr deutscher Zeit statt. (sciencemagorg) TS

Warum neigen Männer mit Schizophrenie dazu, vom Rauchen abhängig zu werden, Frauen aber nicht?
In einem neuen Ressourcenartikel von Cell Reports untersucht die israelische Molekular-Neurowissenschaftlerin Hermona Soreq mit Blick auf die Hirnrinde des Menschen die molekularen Regulatoren von Acetylcholin, einem Neurotransmitter, der für die Muskelfunktion und Kommunikationsprozesse im Gehirn wichtig ist, und kommt zu dem Schluss, dass die Behandlung je nach Geschlecht variieren sollte. Soreq ist seit 1986 Mitglied der Fakultät der Hebräischen Universität von Jerusalem und jetzt Professorin am Edmond and Lily Safra Center der Universität für Hirnwissenschaften und am Alexander Silberman Institute of Life Sciences. Sie hat festgestellt, dass eine Fehlfunktion von Acetylcholin mit neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Schizophrenie und bipolarer Störung zusammenhängt. Dysfunktionelles Acetylcholin wirkt sich jedoch nicht gleichermaßen auf Männer und Frauen aus: "Wir untersuchen die Gene, die den cholinergen Weg bei Männern und Frauen steuern. Jetzt haben wir speziell Zellen männlichen oder weiblichen neuronalen Ursprungs genommen und festgestellt, dass sie sich unterschiedlich verhalten, wenn Sie auf die Ebene der einzelnen Zellen absteigen. Wir sind die ersten, die diese Unterschiede aufzeigen. Es ist allgemein bekannt, dass diese Zustände Männer und Frauen unterschiedlich betreffen. Beispielsweise entwickeln Männer etwa 10 Jahre früher eine Schizophrenie als Frauen, und männliche Schizophrene nehmen häufig das Rauchen auf." Soreq vermutete, dass Männer mit Schizophrenie den Drang haben, Zigaretten zu rauchen, um ihr gestörtes Acetylcholin auszugleichen. Bei Frauen reduziert sich der Drang zum Rauchen offensichtlich durch eine andere Regulation von Acetylcholin. Soreq hat auch die Rolle des Acetylcholin-Signalsystems bei den langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von terrorismusbedingtem Stress untersucht und bei circadianen Rhythmusstörungen nach dem Umschalten von Standard- auf Sommerzeit und umgekehrt. Auch dies betrifft Männer und Frauen unterschiedlich. (sciencedirect, israel21c) EL

Optimale Babynahrung: Mandel und Buchweizen
Hamutal Cohen Yitzhak, eine der Gründerinnen von Else Nutrition sagt, dass die Babynahrung aus Mandelmilch und Buchweizen nächstes Jahr auf den Markt kommen wird. Die Geschichte beginnt mit Mitbegründer Uriel Kesler. Seine 10 Monate alte Enkelin lehnte Muttermilch, Kuhmilch und sogar eine spezielle hypoallergene Formel ab. Zu dieser Zeit hatten Yitzhak und Kesler fast ein Jahrzehnt
lang zusammengearbeitet, um Babysnacks zu entwickeln. Sie begannen zu experimentieren, um eine Lösung für Keslers Enkelin zu finden, und fanden wesentliche Ähnlichkeiten von Mandeln mit Brustmilch. Die Lücke in Bezug auf Proteine und Kohlenhydrate konnte durch Buchweizen geschlossen werden. Seit 5 Jahren läuft die Forschung. 2018 war die Firmengründung. 2020 soll die Markteinführung sein. Die neue Formel hat mehrere internationale Preise bekommen. Kürzlich hat eine Gruppe kanadischer Investmentbroker der Canaccord Genuity Corporation USD 5,7 Mio. in Else Nutrition investiert. Infolgedessen ist das Unternehmen jetzt an der Toronto Stock Exchange notiert, einer der größten der Welt. (israel21c) EL

2 israelische Patienten haben einen neuartigen Meniskus erhalten
Eine Operation wurde am 11. November im Shamir Medical Center (ehemals Assaf Harofeh) von Dr. Gabriel Agar, eine zweite Operation wurde am 12. November im Ramat-Aviv Medical Center von Dr. Ron Arbel
durchgeführt: Das NUsurface-Meniskusimplantat wird durch einen kleinen Einschnitt in das Kniegelenk eingeführt. Das Implantat besteht aus medizinischem Polycarbonat-Urethan-Kunststoff und muss nicht an Knochen oder Weichgeweben befestigt werden. Patienten können deshalb bald nach der Operation nach Hause gehen. Der weltweit erste künstliche Meniskus, der das Gewebekissen zwischen Oberschenkel und Schienbein nachahmt, ist jetzt sowohl in Israel, als auch in Europa im Handel erhältlich. "Die Lücke in den Behandlungsoptionen zwischen minimal invasiver Meniskusreparatur und vollständigem Kniegelenkersatz zu schließen, ist ein großer unerfüllter Bedarf auf dem orthopädischen Markt", sagte Ted Davis, Präsident und CEO von Active Implants. Dies ist nicht der erste Fall, in dem Israel innovative Knieoperationen durchgeführt hat. Im August 2018 führte das Hadassah-University Medical Center in Jerusalems Ein Kerem erfolgreich eine Knieoperation mit einem neuen Implantat auf Korallenbasis durch, das von dem israelischen Startup CartiHeal erstellt wurde. (jpost, jpost) EL







Lauda fliegt nach Tel Aviv
Lauda, Österreichs Low-Fare Airline Nr. 1, bietet ab sofort eine neue Direktverbindung von Wien nach Tel Aviv an. Täglich hebt der Airbus A320 in Richtung der israelischen Metropole ab. Tel Aviv gilt als Trend-Reiseziel und bietet einen optimalen Mix aus Städtetrip und Strandurlaub. Auch in den kalten Monaten lockt die pulsierende Metropole mit angenehmen Temperaturen. Tel Aviv kann zu einem Flugpreis ab 19,99 € gebucht werden. (bz-comm) TS

EL AL will Direktflüge nach Australien testen
EL AL hat angekündigt, die Möglichkeit zu prüfen, Direktflüge ohne Zwischenlandung zwischen Tel Aviv und Melbourne durchzuführen. Die Idee ist sicherlich interessant. Ob dies Realität wird oder nicht, hängt vom Ergebnis eines Versuchs ab, den EL AL im zweiten Quartal 2020 durchführen wird. Die Passagiere können Tickets für die Versuchsflüge kaufen. (globes) EL




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Teva kooperiert mit dem Weizmann-Institut und der Uni Tel Aviv
Teva Pharmaceutical Industries will seine Position als wichtiger Akteur auf dem lokalen medizinischen Markt wiederherstellen und seine Beziehungen zu Hochschulen
in Israel stärken. Jetzt hat die Firma zwei Kooperationsprojekte unterschrieben: eines mit dem Weizmann Institute of Science und eines mit der Universität Tel Aviv. Kare Schultz, CEO von Teva, plant, Teva künftig als führendes Unternehmen sowohl im Generika- als auch im biopharmazeutischen Sektor zu positionieren. Im Rahmen der Vereinbarung mit dem Weizmann-Institut vereinbarten Teva und Yeda Research and Development Company, die Abteilung für Technologietransfer des Weizmann-Instituts, eine Zusammenarbeit, einschließlich finanzieller Unterstützung und gemeinsamer Arbeit der Forschungsmitarbeiter, um neue spezifische Antikörper zur Behandlung verschiedener Krebsarten in einem beschleunigten Tempo zu entwickeln. Die Vereinbarung mit der Universität Tel Aviv betrifft die Forschung und Entwicklung im Bereich Krebs und Gehirn. (globes) EL

Delek Group ernennt Idan Wallace zum CEO
Delek Group Ltd. teilte der Tel Aviv Stock Exchange mit, dass sein Verwaltungsrat Idan Wallace als Nachfolger von Asaf Bartfeld als CEO der Gruppe ausgewählt hatte. Der 42-jährige Wallace ist Jurist und war seit 2015 stellvertretender CEO. Wallace ersetzt Asaf Bartfeld, der nach 16 Jahren im Amt zurücktritt. Die israelische
Delek Group Ltd. ist ein börsennotierter vorwiegend in der Energiebranche tätiger Mischkonzern mit Firmensitz in Netanja mit den Schwerpunkten Erdöl und Erdgas, Autohandel und Finanzdienstleistungen. Anfang dieses Monats gab die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Delek Group, Ithaca Energy Limited, bekannt, dass sie die Übernahme von Chevron North Sea Limited im Wert von USD 2 Mrd. abgeschlossen hat. "Wir freuen uns, mit dem Abschluss der Akquisition einen bedeutenden Schritt in Richtung unseres strategischen Ziels gemacht zu haben, die Position der Delek-Gruppe als erstklassiges E & P-Unternehmen auszubauen", sagte Bartfeld damals in einem Unternehmensstatement. Es wird erwartet, dass das 1951 gegründete Unternehmen sich auch unter Wallace weiterhin gut entwickelt. (globes, finanzen, rigzone) EL

MRC erhält NIS-1,65 Mrd. Darlehen für die Akquisition von Alon Tavor
Die MRC Group, die im Juli letzten Jahres den Alon-Tavor-Energieplan für 1,9 Mrd. NIS von der Israel Electric Corporation (IEC) erworben hat, hat nun den finanziellen Abschluss des Projekts beendet. MRC steht im Eigentum von Mivtach Shamir (35%), einer in Israel ansässigen Investmentgesellschaft. Das Unternehmen investiert in drei Kernbranchen: Technologie und Kommunikation, Immobilien und Industrieunternehmen. Ein von der Bank Hapoalim geführtes Finanzkonsortium gewährte MRC ein Darlehen in Höhe von NIS 1,65 Mrd. sowie eine Kreditlinie in Höhe von NIS 250 Mio. (einschließlich Garantien in Höhe von NIS 135 Mio.). Die Laufzeit des Darlehens beträgt vierzehn Jahre und drei Monate. Der Verkauf von Alon Tavor ist das erste von fünf Kraftwerken, die IEC im Rahmen der Reformvereinbarung des Unternehmens vom Juli 2018 pro Jahr verkauft. Das nächste Kraftwerk, das auf die Auktion geht, ist das in Neot Hovav. (globes) EL







Heimkehr aus dem Exil: Das Sigd-Fest der äthiopischen Juden
Tausende Menschen aus der äthiopisch-jüdischen Gemeinde und darüber hinaus reisten am Mittwoch zur Armon Hanatziv-Promenade mit Blick auf die Altstadt von Jerusalem, um gemeinsam mit den Ältesten der Gemeinde den Sigd-Feiertag zu feiern. Sigd, dessen Wurzeln im biblischen Buch Nehemia liegen, wird 50 Tage
nach Jom Kippur gefeiert. Der Oberrabbiner der äthiopisch-jüdischen Gemeinde in Israel, Rabbiner Reuven Wabshat, erklärte, dass die Gemeinde nach der Masseneinwanderung äthiopischer Juden nach Israel beschlossen habe, den Feiertag zur Erinnerung an die Diaspora weiter zu feiern. Der geistige Führer Kes Mentasnut Govze erklärte, wie die jüdische Gemeinde in Äthiopien zu einem Berg auf Sigd reisen und diesen besteigen würde, um zu Gott zu beten, "dass wir im nächsten Jahr Jerusalem erreichen". Vor einem Jahrzehnt wurde Sigd als Staatsfeiertag in Israel anerkannt, wo heute die meisten äthiopischen Juden leben. In einer am Vorabend von Sigd veröffentlichten Botschaft sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der Feiertag "drücke den Bund der äthiopisch-jüdischen Gemeinde mit unserer Freiheit, unserer Tora und unserem Land und insbesondere mit Jerusalem aus. Ich begrüße Ihre große Hingabe, über so viele Generationen hinweg die jüdische Identität im Exil zu bewahren", sagte Netanjahu. (algemeiner, jpost) EL

4 Israelis für Grammys nominiert
Die Nominierungen für den Grammy Award wurden bekannt gegeben. 4 Israelis standen auf der Liste. Am bekanntesten sind die Musikvideo-Regisseure Vania Heymann und Gal Muggia sowie ihr Produktionspartner Natan Schottenfels. Alle wurden bereits für Grammys für
ihre Arbeit mit Beyonce, Jay-Z und Coldplay nominiert. In diesem Jahr wurde das Trio für das "Glad He's Gone" Video für den schwedischen Singer-Songwriter Tove Lo nominiert. Der gebürtige Jerusalemer Heymann, Absolvent der Bezalel Academy of Art and Design in Israel, machte 2013 mit seinem interaktiven Video von Bob Dylans "Like a Rolling Stone" internationale Schlagzeilen. Das Time Magazine nannte es das Musikvideo des Jahres. Die vierte Israeli, die eine Grammy-Nominierung erhielt, war die Klarinettenvirtuosin Anat Cohen für ihr Album "Triple Helix". Es wurde in der Kategorie Bestes Jazz Ensemble Album nominiert. Dies wird nicht Cohens erste Reise zum größten Musikfest sein. Sie wurde 2017 für zwei Grammy Awards nominiert - Best World Music Album und Best Latin Jazz Album. Die 62. Grammy Awards werden am 26. Januar um 20.00 Uhr EST auf der CBS übertragen. (grapevine) TS

Libanesischer Millionär spendet Nazi-Gegenstände an Israel
Der libanesische Millionär Abdallah Chatila hat bei einer umstrittenen Auktion in München Nazi-Objekte aufgekauft, damit diese nicht in die falschen Hände geraten. Der Unternehmer will die erworbenen Devotionalien "dem jüdischen Volk spenden", um die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten. Unter den Objekten befanden sich der Zylinder von Adolf Hitler, ein Cocktailkleid von Eva Braun und eine Luxusausgabe von "Mein Kampf". Insgesamt hat Chatila zehn Artikel
im Wert von über EUR 550.000 erstanden, welche nun der israelischen Organisation Keren Hayesod übergeben werden sollen. Der Europäische Jüdische Kongress bedankte sich bei Chatila: "In dieser zynischen Welt, in der wir leben, waren wir nicht auf einen Akt solcher Freundlichkeit, solcher Großzügigkeit und solcher Solidarität vorbereitet", so Rabbi Menachem Margolin, Vorsitzender des Kongresses. (Israelnetz, Fokus) TS

Neue Briefmarke zeigt Thorarolle im All
Israel hat eine neue Briefmarkenserie. Darauf ist die erste Torarolle abgebildet, die ins All geflogen wurde. Das berichtet die Jewish Telegraphic Agency (JTA) unter Berufung auf die Website space.com. Auf der Marke
ist auch Jeffrey Hoffman zu sehen - der erste jüdisch-amerikanische Astronaut, der ins All gelangte. Laut dem Bericht hat die israelische Post nur 200 Bögen mit den Briefmarken herstellen lassen, die online verkauft werden und USD 100 bis 360 kosten sollen. Der Erlös soll einer Filmproduktion über Hoffman und seine Mission zugutekommen. Hoffman (75), Professor für Luftfahrt und Astronautik am Massachusetts Institute of Technology, reagierte überrascht: "Ich war noch nie auf einer Briefmarke zu sehen", sagte er space.com. 1985 war der Astronaut zum ersten Mal ins All geflogen. Bei einer Mission 1996 hatte er die Torarolle dabei und las aus Bereschit, dem ersten Buch Mose. Außerdem hat der Astronaut auch eine Mesusa, einen Gebetschal und einen Chanukkaleuchter mit ins All genommen. Im Raumschiff hatte er allerdings keine Gelegenheit, die Kerzen anzuzünden. Aus der Torarolle an Bord des Raumschiffs wollte Hoffman ursprünglich keine große Angelegenheit machen. "Ich habe das für mich privat und für meine Gemeinde getan", sagte er. Sein Rabbiner in Houston habe ihm vorgeschlagen, eine Tora mit an Bord zu nehmen, und ihm dann eine kleinere Rolle von einem anderen Rabbi aus New York besorgt. "Sie war klein genug, damit die NASA ihr Okay gegeben hat", sagte der Ex-Astronaut. (spacetorah, JA) TS

Aschdod wegen Umweltfreundlichkeit geehrt
Zwar gibt es kein Geld, doch dafür umso mehr Ehre. Die Hafenstadt Aschdod hat in diesem Jahr die Auszeichnung "umweltfreundlichste Mittelmeerstadt" der Vereinten Nationen erhalten. Im Mai waren Anrainer eingeladen worden, sich zu bewerben, wenn sie in den vier Bereichen Natur und Artenvielfalt, Stadtplanung, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Nachhaltigkeit sowie Überwachung Erfolge nachweisen können. Aschdod erfüllte die Kriterien. Die Preise werden am 4. Dezember in Italien vergeben. (JA) TS

Samstagsbus in der Region Tel Aviv ist ein voller Erfolg
Der kostenlose Samstagsbusdienst "Na'im Besofash" im Großraum Tel Aviv startete jetzt und mehr als 10.000 Passagiere nutzten den Service in und zwischen den vier beteiligten Städten: Tel Aviv, Ramat Hasharon, Kiryat Ono und Givatayim. Die Gemeinden mussten zusätzliche Busse einsetzen. Der Dienst fällt nicht unter die Definition des öffentlichen Verkehrs, der nach dem religiösen Status quo nicht am Shabbat in diesen Städten verkehrt, sondern ist ein kostenloses "privates" Angebot der Gemeinden. (globes) EL

Für den Frieden und gegen Antisemitismus
Bereits zum 7. Mal wurde der Schalom-Chaver-Preis von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in der Ehemaligen Jüdischen Schule in Leer verliehen. Er wird für Facharbeiten von Oberstufenschülern vergeben, die sich mit dem Judentum, dem Antisemitismus oder dem Staat Israel beschäftigen. Es gab zwei dritte Preise (jeweils EUR 200). Einen für Ineke Appeldorn mit ihrer Arbeit
Das Bild zeigt (von rechts) die Preisträger Amke Behrends, Ada Köster, Ineke Appeldorn und Matthis Bischoff mit ihren Fachlehrern. Bild: Privat
"Antizionismus in Deutschland - Zwischen Antisemitismus und Israelkritik" und einen für Amke Behrends zum Thema "Die USA als Schutzmacht Israels? - Die Relevanz im 20.Jahrhundert". Den 2. Preis (EUR 300) bekam Matthis Bischoff für seine Arbeit zum Thema "Antijüdische Vorurteile und Judenfeindschaft in der Literatur der späten Republik und des Prinzipats". Den 1. Preis (EUR 500) bekam Ada Köster für ihre Arbeit "Entwicklungshilfe für den palästinensischen Terror? - Finanziert Europa Aggressionen gegen Israel?". (OZ) TS







Die Jüdischen Flüchtlinge aus Arabischen Ländern
Es ist wichtig das Schicksal der über 850.000 vertriebenen Juden aus den Arabischen Ländern zu thematisieren und in den Vordergrund zu stellen. Tatsächlich gab es weit mehr Juden, die aus Arabischen Ländern vertrieben wurden, als die mutmaßlich von Israel "vertriebenen" Araber, die auch heute noch als "Flüchtlinge" gelten, eine eigene UN Institution für sich instrumentalisieren (UNRWA) und weiterhin Jahr für Jahr mit riesen Summen Geld ausgestattet werden, während niemand mehr über die Jüdischen Flüchtlinge spricht!


#JewishRefugeesDay Am 30. November erinnert Israel jedes Jahr an das Schicksal der 865.000 Juden, die im 20. Jahrhundert aus arabischen Ländern und Iran vertrieben wurden. Die Geschichte dieser Juden ist weitgehend unbekannt. Dieses Unrecht darf nicht in Vergessenheit geraten.

The Jewish refugees from Arab countries: the stories of the ancient Jewish communities who were virtually wiped out by racism, extremism and violence in the Middle East.

850,000 Jewish refugees were forced out of Arab lands and Iran in the 20th Century. These individuals left their homes, belongings, and sometimes even families behind, saying goodbye to the cities and countries which had been centers of Jewish life for hundreds and in some cases even thousands of years. Their legacy lives on...

The Jewish Miss Iraq: In 1947, the first-ever Miss Iraq was chosen - a Jewish beauty queen. But there was little time to celebrate. The State of Israel was created soon after, and life changed for the worse for the Iraqi Jewish community. Here's their story.





























Bolivien will diplomatische Beziehungen wiederherstellen
Außenminister Israel Katz: "Ich begrüße die Ankündigung der bolivianischen Regierung, die diplomatischen Beziehungen zum Staat Israel wiederherzustellen. Dies wird zur Stärkung der Außenbeziehungen des Staates Israel und seines Ansehens in der Welt beitragen. Das
Außenministerium arbeitet seit langem an der Erneuerung der Beziehungen, auch mit Hilfe des brasilianischen Präsidenten und Außenministers, mit dem ich kürzlich auf der UN-Konferenz in New York darüber gesprochen habe." Der Abgang von Präsident Morales, der Israel feindlich gesinnt war, und sein Ersatz durch eine israelfreundliche Regierung ermöglichten die Umsetzung des Prozesses. (mfa) TS

Grenzprotest im Gazastreifen zum dritten Mal in Folge abgeblasen
Die Organisatoren der wöchentlichen Aufmärsche am Grenzzaun zum Gazastreifen haben ihre Aktion für Freitag erneut abgesagt. Dies habe jedoch nichts mit einer Vereinbarung mit Israel zu tun. Beobachter vermuten, dass die mitverantwortliche Hamas neue Spannungen vermeiden will. Die Zeitung Times of Israel berichtet unter Berufung auf eine libanesische Quelle, die Verantwortlichen erwögen, die Frequenz auf einmal monatlich zurückzufahren. Schon beim neuesten Raketenfeuer auf Israel war die regierende Terror-Organisation, anders als sonst, weitgehend unbeteiligt. (israelnetz) TS

Jüdische Jerusalemer befürchten Unruhen wegen Moschee
Die Bewohner des Jüdischen Viertels in der Altstadt von Jerusalem bereiten sich auf weit verbreitete Proteste nach der Renovierung und Wiedereröffnung der Sidna-Omar-Moschee im Herzen des Viertels und in der Nähe der Hurva-Synagoge vor. Die Moschee, auch bekannt als "Jüdische Moschee", ist seit Jahrzehnten geschlossen und wird in den
Das Minarett neben der Hurva-Synagoge während ihrer Neuerrichtung. Foto Sahm
kommenden Wochen für muslimische Gläubige geöffnet, nachdem sie von Jordanien renoviert wurde. Diese Entwicklung ist im Jüdischen Viertel und unter den jüdischen Gemeinden in Jerusalem und im Ausland zu großer Sorge geworden. Vertreter eines Aktionskomitees und Rabbiner trafen sich, wobei dem sie zum Schluss kamen, dass "das Übel des Dekrets aufgehoben werden muss, und die Bemühungen um einen Dialog mit Waqf aufgenommen werden sollten, um einen Ausbruch zu verhindern". Die Moschee befindet sich im Herzen des Jüdischen Viertels, an der Hauptstraße zur Westmauer und in unmittelbarer Nähe mehrerer Jeschiwot. Muslimische Gebete dort könnten in der Gegend für Verunsicherung sorgen. "Es ist undenkbar, dass, wenn Zehntausende von jüdischen Anbetern im Judenviertel zum Gebet kommen, Gebete in der Moschee gehalten werden, besonders während des Ramadans", sagten Ausschussmitglieder. "Wir können keinen Muezzin akzeptieren, der auf dem Turm der Moschee betet, der nur 15 Meter von der Hurva entfernt ist", sagte Elhananan Levy, ein Schüler im Viertel. Mehrere Bewohner des Quartiers fordern sofortige Maßnahmen gegen die Moschee und gegen muslimische Gebete. Die Sidna-Omar-Moschee wurde im 14. Jahrhundert neben der Ramban-Synagoge erbaut und trug wesentlich zur Schließung der Synagoge bei. Während des Sechstagekriegs wurde das Minarett von Schüssen getroffen und 1974 renoviert. (jewishpress) TS

Israel und Ghana leiten das UN-Innovationsforum
Israel leitet im kommenden Jahr das Technologie- und Innovationsforum der Vereinten Nationen. Das Amt teilt sich der jüdische Staat mit Ghana. Die Ernennung erfolgte durch den Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC), bei dem das Innovationsforum angesiedelt ist. Im Rahmen des Amtes werden die Vertreter Israels und Ghanas die Diskussionen leiten, Experten auswählen und Empfänge organisieren. Zur Vorbereitung kam der israelische UN-Botschafter Danny Danon bereits mit seiner ghanaischen Amtskollegin Martha Pobee zusammen. Die beiden haben sich vorgenommen, Frauen in Wissenschaft und Technik zu fördern. Außerdem wollen sie ihre Aufmerksamkeit auf landwirtschaftliche und umwelttechnische Innovationen richten. Im Menschenrechtsrat wird der jüdische Staat häufiger verurteilt als alle anderen Länder zusammen. Doch in den vergangenen Jahren deutete sich eine stärkere Akzeptanz an. So erhielt Israel im Juni 2016 erstmals den Vorsitz in einem Hauptausschuss der Vereinten Nationen. Am Dienstag nahm die UN-Generalversammlung eine von Israel eingebrachte Resolution an. (israelnetz) TS

Wie hat die Sowjetunion auf die Ereignisse des Holocaust reagiert?
Am 2. und 3. Dezember 2019 findet eine Internationale Konferenz in Yad Vashems Moshe Mirilashvili Center for Research of the Holocaust in the Soviet Union statt: "The Holocaust as Reflected in Public Diskcourse in the Soviet Union during the Stalinist Period, 1941-1953". Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Berichterstattung der sowjetischen Presse über den Holocaust. Wissenschaftler und Historiker aus Israel, Nordamerika und Europa werden anwesend sein. (yadvashem, yadvashem) TS

Deutsche Gewerkschaftsjugend solidarisiert sich mit Israel
DGB- Jugend trinkt Kaffee jetzt mit Israelsolidarischen Grüßen. Die coole Tasse für heiße Getränke gibt's übrigens im Mossad-Geschenke-Shop für stolze Zionisten. (Instagram) EL



Holland stoppt Zahlungen an palästinensische Terroristen
Holland ist das erste europäische Land, das die Hilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde wegen seiner "Pay-to-slay"-Terrorbelohnungspolitik einstellt. Die

Gehälter und Zulagen, die an Terroristen und ihre Familien gezahlt werden, sind unabhängig von bedarfsorientierten Kriterien. Vielmehr werden sie nur als Belohnung für den Terrorismus bezahlt. Die niederländische Argumentation war klar: Warum sollte der niederländische Steuerzahler das Rechtssystem der PA subventionieren, wenn die PA Hunderte Millionen Schekel verschwendet, um finanzielle Belohnungen an Terroristen zu zahlen? (ToI) TS

Pompeo: Neue Siedlungspolitik wird zur Konfliktlösung beitragen
In einem Interview erläuterte der US-Außenminister die jüngste Ankündigung des Weißen Hauses über die Rechtmäßigkeit israelischer Siedlungen außerhalb der Grünen Linie. Mike Pompeo betonte, dass die neu angekündigte Rechtsauslegung des Weißen Hauses in Bezug auf israelische Siedlungen Teil der Bemühungen zur Förderung des Friedens in der Region sei und den tatsächlichen Status des betreffenden Gebiets nicht beeinträchtige. "Wir denken, dass die Entscheidung, die getroffen wurde, die die Möglichkeit von gerichtlichen Vergleichen zulässt, dass sie nicht per se illegal sind, sowohl die richtige als auch diejenige ist, die im besten Interesse der Sicherheitslage in Israel sowie der Situation zwischen Israel und dem palästinensischen Volk ist", sagte Pompeo zu Israel Hayom in einem Telefoninterview. "Das Ergebnis ist aus außenpolitischer Sicht gut, denn wir glauben, dass dies Raum für eine politische Lösung für die Herausforderungen schaffen wird, die die Region schon so lange beschäftigen, wir denken, dass es kein Gerichtsurteil, keine internationale Gerichtsentscheidung, keine rechtliche Analyse geben wird, um dieses Ergebnis zu erzielen, sondern eine politische Lösung der Situation". (israelhayom) TS

Internationale Presse: Israelische Verletzte und Traumatisierte werden ignoriert
Jede Rakete, ob sie ein Ziel trifft oder nicht, sorgt für Panik, was zu Folgeverletzungen führt, darunter Stürze und stressbedingte Symptome. Hier versagen die Medien nur allzu häufig. In zahlreichen Berichten zählten Opferzählungen einzig die Toten. Im Bericht der New York Times vom 15. November ist sogar ein verwundeter Esel wichtiger. Unabhängig davon, ob Raketen einschlagen oder nicht: Wann immer sie sich israelischen Bevölkerungszentren nähern, plärren die Alarmsirenen des Code Rot, um die Bürger wissen zu lassen, dass sie nur noch Sekunde haben, um in Deckung zu rennen. In der Eile den nächsten Bunker oder relativ sicheren Ort zu erreichen wurden letzte Woche Dutzende Israelis verletzt, manche durch Sturz, andere durch Ohnmachten, während wieder andere unter Posttraumatischen Belastungsstörungen und damit verbundenen Symptomen litten. (Honest) TS

Regavim verurteilt völkerrechtswidrige Aktivitäten der UNO
Nach seiner scharfen Verurteilung der jüngsten Erklärung der US-Regierung über den rechtlichen Status israelischer Siedlungen in Judäa und Samarien, in der er "einseitige Bewegungen, die Wut und Ernüchterung schüren", verurteilte, erhielt der UN-Sondergesandte Nikolai Mladenov einen Brief von der israelischen Regavim-NGO: "Ihre jüngsten öffentlichen Erklärungen und die Charakterisierung der Aktivitäten Israels in Judäa und Samaria in Ihrem Briefing an den Rat offenbaren eine tiefsitzende antiisraelische Verzerrung. Wir waren überrascht, dass Sie die israelischen Aktionen in Bereich C als einseitige Aktionen bezeichnen und dabei die eigenen einseitigen Aktionen der UNO im selben Gebiet ignorieren - Aktionen, die gegen das Völkerrecht verstoßen und sowohl den Buchstaben als auch den Geist des Osloer Rahmens untergraben. Weder die Vereinten Nationen noch die Europäische Union haben das moralische, rechtliche oder historische Recht zu bestimmen, wie die Lösung dieses Konflikts aussehen wird oder wie das Endergebnis der Verhandlungen aussehen soll. Aussagen, die eine Resolution vorschreiben, sind kontraproduktiv und beeinträchtigen die Fähigkeit der UNO, bei zukünftigen Verhandlungen als Schiedsrichter zu fungieren." (Regavim) TS

Über Bochum nach Tel Aviv
Schnappschuss der Anzeige im DB-Zug RB 40 nach Hagen: "Dieser Zug endet in Tel Aviv". Nach Angaben des Betreibers Abelio sei das eine Fehlanzeige in einem neuen Waggon, der wohl ursprünglich für Israel gebaut worden sei. Die Passagiere reagierten amüsiert. (derWesten, IKZ) TS





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"Revolution" der Basis rund um Tel Aviv
In der großen (fast) säkularen Metropole Israels gab es ein deutliches Signal gegen den politischen Stillstand: Erstmals fuhren am Sabbat auf den Wunsch vieler Bürger lauter Minibusse der lokalen Gemeinden mehr als 300 Bushaltestellen an. Die Fahrten waren kostenlos und der Andrang riesig. Die Ultraorthodoxen mussten dem weltlichen Treiben tatenlos zuschauen und konnten auch nichts gegen diesen Bruch der Sabbatruhe unternehmen, weil es sich um eine kostenlose lokale Initiative handelt, die nicht von der Zentralregierung gesteuert ist. Wegen des Andrangs wollen die Betreiber künftig auch größere Busse einsetzen. Für israelische Verhältnisse kommt das einer echten Revolution gleich. Vor allem zeigt es, dass private Initiativen durchaus politische "Heiligtümer" umstürzen können, und dass die Menschen da mit Vergnügen mitspielen. Das religiös begründete Busverbot am Sabbat verurteilt viele Menschen dazu, am Samstag zuhause zu bleiben. Dieses Diktat der Frommen hat schon lange den Unmut der Leute erregt und nun hatte man endlich eine Möglichkeit gefunden, es elegant zu "umfahren", ohne dazu Gesetze ändern zu müssen. Man kann nur wünschen, dass bald auch in der großen Politik des Staates Israel neue Bewegung möglich wird - zugunsten aller Bürger und Bürgerinnen des Landes. TS








Iraner wünscht Israeli Glück
Der iranische Judoka Saeid Mollaei hat seinem israelischen Sportskollegen per Instagram Glück gewünscht und ihm versichert, dass die beiden Freunde sind. Sagi Muki hatte dem Iraner kurz zuvor geschrieben, dass er ihm Glück für das kommende Match wünsche. "Dies ist ein
Triumph des Sports über die Politik." Mollaei war am Wochenende zum ersten Mal für das "Grand Slam Osaka"-Flüchtlingsteam angetreten. Im August hatte das Regime in Teheran den Sportler aufgefordert, bei den Weltmeisterschaften in Tokio nicht gegen seinen israelischen Gegner Muki anzutreten und dafür das Halbfinale absichtlich zu verlieren. Man bedrohte sogar seine Familie im Iran. Mollaei war daraufhin nach Deutschland geflohen und hatte Asyl beantragt. (JA, Haaretz, JPost) TS




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Letzte Entwicklungen im Nahen Osten und Ihre Auswirkungen auf Israel und Europa
Donnerstag, 12.12.2019 um 19 Uhr, Haus der Zukunft Beit Halevi. Rabbiner-Schneerson-Platz 2, 1200 Wien U1, U2 (Praterstern), Straßenbahn Nr. 5: Podiumsdiskussion mit Lukas Mandl, Europa-Abgeordneter, EVP Leiter der Transatlantic Friends of Israel, und Mordechai Rodgold, Botschafter Israels in Österreich, Moderation: Samuel Laster, Herausgeber der Internet-Zeitung Die Jüdische, Johannes Bruckenberger, Chefredakteur der Nachrichtenagentur APA. Bitte um Anmeldung per Email oder Tel: 0664 548 22 00








Broschüre: #JewishRefugeesMonth
Der November steht im Zeichen der 850.000 jüdischen Flüchtlinge, die im 20. Jahrhundert aus arabischen Ländern und Iran vertrieben wurden. Die Israelische Botschaft hat zu diesem wenig bekannten Thema eine Broschüre veröffentlicht, die auch Online verfügbar ist. Siehe HIER. SSt

Arafats deutsche Komplizen
Jeffrey Herf: Unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR und die westdeutsche radikale Linke 1967-1989. Wallstein-Verlag, Göttingen 2019. Der amerikanische Historiker Jeffrey Herf lebte 1978/79 in Frankfurt am Main, um für seine Dissertation zu recherchieren. Dort hörte er von zwei Mitgliedern der Frankfurter linken Szene, die an der Entführung eines Flugzeugs der Air France auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris durch palästinensische und deutsche Terroristen
teilgenommen hatten. Das Besondere an diesem Terrorakt im Juli 1976 auf dem Flughafen von Entebbe in Uganda: erstmals seit den Selektionen an der Rampe von Auschwitz hatten Deutsche Juden nach den Kriterien der Nürnberger Rassegesetze wieder stigmatisiert. In rabulistischer Verdrehung deklarierten die "Revolutionären Zellen" ihre Ziele: "Kampf gegen Zionismus ist der entschiedenste Kampf gegen jeglichen Antisemitismus". So war das Töten von Juden in der BRD ein Mittel, Antisemitismus zu bekämpfen, schreibt Herf und stellt fest: die DDR war das einzige Mitglied des Warschauer Paktes, das nie diplomatische Beziehungen zum Staat Israel unterhielt, gleichwohl der erste Staat in Europa, der die PLO formell anerkannte. Ein bemerkenswerter Artikel über Herfs Buch in der Süddeutschen Zeitung (SZ) TS

Israel neu entdecken: Touren durch das Heilige Land
Die Journalistin Gretel Rieber, die viele Jahre für den WDR und den Deutschlandfunk gearbeitet hat, besuchte in ihrem Lieblingsreiseland Israel neben den üblichen Touristenattraktionen vor allem weniger bekannte Orte. Sie reiste z.B. zu den üppig grünen Quellen des Jordan, zum Berg Hermon und zu den Sumpfseen im Hula-Tal mit ihrer überwältigenden Vogelvielfalt. Aus dem umfangreichen Material über ihre zahlreichen Touren im Heiligen Land, zwischen Meer und Bergen, Wasser und Wüste, entstand dieses besondere Reisebuch als Anregung für eigene Entdeckungen versteckter Plätze und fröhlicher Feste. (Amazon) TS

























Sie hat eine Stimme, die viele im Gazastreifen zum Verstummen bringen wollen. Die Sängerin Wafaa widersetzt sich auf vielerlei Weise dem Frauenbild der regierenden islamistischen Hamas.

What's your favorite streetfood? From Shakshuka, a Mediterranean take on poached eggs, to Sabih, an eggplant based sandwich which combines local spices and flavors, here are 5 top street foods in Israel.

Vor 72 Jahren, am 29. November 1947,verabschiedeten die United Nations Resolution 181, die zur Gründung des Staates Israel führte. 33 Länder stimmten dafür; 13 stimmten dagegen; 10 enthielten sich; 1 war abwesend.

The real Israel you don't see on International news.

Does Israel have the right to kick out ,Human Rights Activists'?

"I am not an antisemite, I am anti-Zionist"








Ein persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly

Concerned, wie auch mit ILI, einschließlich der Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress". Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER, sowie in diesem weiteren VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (FB, ILI)

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Das Datum für den Israeltag 2020
werden wir in Kürze bekannt geben....

Auf unserer Website finden Sie eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019, zusätzlich zu den Fotos, Videos und Berichten auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019. Kontakt: Israeltag@il-israel.org










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Fotos: Gretel Rieber, Autorin des Reiseführers
"Israel neu entdecken"


Alle Jahre wieder: Feiertagsdekoration der drei großen Religionen in Haifa






Shalom
Thomas
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Im Mai 2020 ist
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