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24. November 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Goldmedaille für Honig ohne Bienen
  • Intelligente, große, schlanke "Design-Babys" vorerst unerreichbar
  • 10 neue Erfindungen für bessere Alzheimer-Therapie
TOURISMUS
  • Testbetrieb auf der Hochgeschwindigkeitsbahn Tel Aviv-Jerusalem
  • Vergessen Sie den Winter - reisen Sie in die Sonne nach Eilat
WIRTSCHAFT
  • Diagnosehilfe aus Haifa mit EUR 2,5 Mio. ausgezeichnet
  • Medizinproduktehaus Lumenis soll für USD 1,2 Mrd. verkauft werden
  • Für Schweizer Firmen ist Tel Aviv das neue Silicon Valley
  • Sensorsystem gegen Wasserverschwendung
  • 150 Jahre Suezkanal - ein langer Weg zum Frieden
  • Am 1. Januar 2020 wird Israel erstmals Erdgas nach Ägypten exportieren
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israel mit Greta gegen Einweggeschirr
  • Neue Modedesigner in Jerusalem und Tel Aviv
  • Israelische Flughilfe versorgt Krankenhäuser und Waisenhäuser im Tschad
  • Im Ersten Weltkrieg kämpften deutsche Truppen auch im Heiligen Land
AUS AKTUELLEM ANLASS...
  • Maaslose Blamage
  • Offener Brief jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an Heiko Maas
  • Irritierend und obsessiv
  • Deutscher UN-Botschafter Kandidat für Simon-Wiesenthal-Schandliste
POLITIK
  • 3. Wahl im März 2020?
  • USA: Siedlungen sind nicht "völkerrechtlich illegal"
  • Deutschland ist gegen den US-Beschluss
  • Zum Thema Siedllungen...
WAS IN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • BDS: Der DGB Dortmund diskutiert über das Recht, Israel zu boykottieren
  • Neue Arabische Initiative zur Ablehnung von BDS
  • Niederländisches Parlament gegen Israel-Stigmatisierung
  • "Kritik" unter Verbündeten
  • Raketen aus Syrien abgefangen
  • Mahmoud Abbas lässt oppositionelle Medien zensieren
  • Lost in Ramallah

SPORT
  • Messi zu Testspiel in Israel eingetroffen
  • Abu Dhabi spielt Israels Hymne
  • Israelische Fußballer verlieren zum Abschluss in Nordmazedonien - und bekommen eine Chance gegen Schottland
BÜCHER
  • Jerusalem, mal anders: Stefan Gödde erzählt


IN EIGENER SACHE
  • Ein persönlicher Appell.
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Goldmedaille für Honig ohne Bienen
12 Studenten aus sechs verschiedenen Disziplinen des Technion - Israel Institute of Technology haben bienenfreien Honig "erfunden" und wollen ihn vermarkten. Der synthetische Honig ihrer Firma BeeFree
wird vom Bakterium Bacillus subtilis produziert, das nach der Neuprogrammierung in einem Labor "lernt", Honig herzustellen. Das Team gewann kürzlich eine Goldmedaille beim iGEM-Wettbewerb (International Genetically Engineered Machine) in Boston. Etwa 300 Teams von Universitäten aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Es ist die sechste Goldmedaille, die Technion-Studenten bei iGEM gewonnen haben, seit es 2004 vom Massachusetts Institute of Technology ins Leben gerufen wurde, um Studenten die Möglichkeit zu geben, in synthetischer Biologie zu experimentieren. Das Team arbeitet mit zwei israelischen Technologiefirmen zusammen: Bio-Castle, ein Produkt, das Verunreinigungen im Wasser biologisch abbaut (sie sammelten die Proteine, die für die Herstellung von synthetischem Honig benötigt werden), und Tsuf Globus, das pflanzlichen "medizinischen Honig" herstellt. (israel21c) EL

Intelligente, große, schlanke "Design-Babys" vorerst unerreichbar
Eine Gruppe von Forschern an der Hebräischen Universität von Jerusalem hat die Vorstellung, dass angehende Eltern Babys mit einem Einstein-IQ und der Größe eines Profi-Basketballspielers bestellen können, nachhaltig erschüttert. Das Team führte virtuelle Experimente auf der Grundlage von Genomdaten aus dem echten Leben durch, um die Frage zu beantworten: Was würde passieren, wenn wir 10 Embryonen von einem Elternpaar nehmen, jeden Embryo auf Größe oder IQ bewerten und Embryonen mit der höchsten Punktzahl implantieren würden? Mit fünf Embryonen zur Auswahl betrug der Gewinn 2,5 Zentimeter und 2,5 IQ-Punkte. Als das Team den Spielraum erweiterte, um zu sehen, was passieren würde, wenn es aus einer Charge von 50 Embryonen wählen könnte - eine nahezu unmögliche biologische Leistung für die meisten Paare -, betrug der höchste Zuwachs 4,5 Zentimeter für die Körpergröße und 4,5 IQ-Punkte. Sie untersuchten zur Kontrolle dann die Genetik von 28 Familien mit 10 oder mehr erwachsenen Kindern. Basierend auf dem genomischen Aufbau jedes Kindes wählten sie diejenigen mit der höchsten Punktzahl für die Körpergröße aus. In 75% der Familien war das von den Wissenschaftlern "ausgewählte" Kind jedoch nicht das größte Geschwisterkind. Bei der Embryoselektion sind aber nicht nur die gewünschten Ergebnisse nicht garantiert, sondern es gibt auch Fallstricke. Zum Beispiel ist die Gruppe von Genen, die mit einem hohen IQ einhergehen, auch teilweise mit Magersucht verbunden. Außerdem würde der Versuch, mehrere Merkmale gleichzeitig auszuwählen - beispielsweise einen Embryo, der groß, intelligent und schlank ist - den Vorgang erheblich verkomplizieren, da ein Embryo, der für den IQ am höchsten eingestuft wurde, für den gewünschten Body Mass Index (BMI) möglicherweise am niedrigsten eingestuft wird. (cell) EL

10 neue Erfindungen für bessere Alzheimer-Therapie
Der November ist der Alzheimer-Aufklärungsmonat. Die Alzheimer-Krankheit (AD) ist die häufigste Ursache für die 9,9 Millionen neuen Demenzfälle, die jedes Jahr weltweit diagnostiziert werden. Die Krankheit tritt auf, wenn Beta-Amyloid-Proteine in Gehirngeweben aggregieren und sich in Form von Senilen Plaques in der grauen Hirnsubstanz anreichern. Diese Proteinklumpen töten Nervenzellen ab und führen zu einer Schädigung der Gehirnfunktionsmechanismen. Hier sind 10 Beispiele für vielversprechende israelische Therapieansätze, von denen allein in den letzten zwei Jahren berichtet wurde. Ein ganz neuer Ansatz betrifft auch die Medikamentenabgabe. Ein Team des Technion hat einen Weg gefunden, die Blut-Hirn-Schranke zu umgehen und den Wirkstoff per Nanochip direkt in der Hirnsubstanz zu platzieren. Der Chip löst sich anschließend rückstandsfrei auf. (glocalist, israel21c) EL
BGU-Professor Alon Friedman hat eine neue Behandlung zur Vorbeugung von neurologischen Erkrankungen erfunden. Foto mit freundlicher Genehmigung von Dr. Merav Shamir







Testbetrieb auf der Hochgeschwindigkeitsbahn Tel Aviv-Jerusalem
Die lang erwartete Hochgeschwindigkeitsbahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem hat mit täglichen Testläufen auf der elektrischen Strecke begonnen. Die Behörden gehen davon aus, dass sie noch vor Ende des Jahres die ersten Passagiere auf der verlängerten Linie begrüßen werden, die die Tel Aviver Hahaganah-Station mit der
Foto: Sahm
zentralen Jerusalemer Yitzhak-Navon-Station verbinden wird. Derzeit müssen alle am Flughafen Ben-Gurion umsteigen. Die Züge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und die Passagiere innerhalb von etwa 28 Minuten zwischen den beiden Städten befördern. Das Projekt hat den Bau von neun Brücken und fünf Tunneln erfordert und wird voraussichtlich NIS 7 Mrd. kosten, mehr als doppelt so viel wie ursprünglich angenommen. (JPost) TS

Vergessen Sie den Winter - reisen Sie in die Sonne nach Eilat
Eilat ist ein guter Tipp: Vergessen Sie den Winter - reisen Sie in die Sonne und das zu unschlagbaren Preisen. Aus Frankfurt und Berlin. Siehe hier. Ob für EUR 200 bis 300 mit Lufthansa und Tui, oder ganz günstig mit Ryanair. Mit Abflug von Berlin-Schönefeld verkauft Ryanair aktuell Hin- und Rückflüge nach Eilat für nur EUR 20. Es gibt Verfügbarkeiten im Dezember 2019 sowie Januar 2020. Standardmäßig ist nur ein Personal

Item (40 x 25 x 20 cm). Wollen Sie zusätzlich dazu z.B. einen Kabinen-Trolley (55 x 40 x 20 cm) mitnehmen, werden ca. EUR 8 Aufpreis je Richtung fällig. Geflogen wird zweimal pro Woche mit einer Boeing 737. Die Flugzeit beträgt rund 4 Stunden je Richtung. Die Landung erfolgt mittlerweile nicht mehr in Ovda, sondern am neuen Ramon Airport Eilat. Dieser liegt deutlich näher an der Stadt Eilat als der bisherige Billigflieger-Airport. Die Fahrt ins Zentrum von Eilat dauert nur rund 20 Minuten. Mit dem öffentlichen Bus für ca. EUR 1 sind Sie 30 Minuten unterwegs. (travel-dealz) KR/TS/SSt




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Virus oder Bakterium? Diagnosehilfe aus Haifa mit EUR 2,5 Mio. ausgezeichnet
Das in Haifa ansässige Medizin-Unternehmen MeMed erhielt vom Europäischen Innovationsrat (EIC) EUR 2,5 Mio. Der auf dem Immunsystem basierende Test von MeMed erkennt, ob eine Infektion bakteriell oder viral ist. Er wird vor Ort angewendet und unterstützt die Ärzte bei der Entscheidung, ob eine Antibiotikatherapie angebracht ist. Die erste Version des ImmunoXpert-Tests ist für die Verwendung in der Europäischen Union, der Schweiz und Israel zugelassen und wird derzeit im Pilotversand vertrieben. (israel21c) EL

Medizinproduktehaus Lumenis soll für USD 1,2 Mrd. verkauft werden
Der israelische Medizinproduktepionier Lumenis wird von Baring Private Equity Asia (BPEA) mit Sitz in Hongkong übernommen. Die Transaktion bewertet Lumen mit einem Unternehmenswert von über USD 1 Mrd. Lumenis
mit Hauptsitz in Yokne'am und Niederlassungen in mehr als 100 Ländern und knapp 1.500 Mitarbeitern wurde 1966 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von minimal-invasiven medizinischen Geräten für die Bereiche Ästhetik, Chirurgie und Ophthalmologie, bei denen Energietechnologien wie Laser, intensives gepulstes Licht (IPL) und Hochfrequenz (RF) zum Einsatz kommen. Die Region Asien-Pazifik ist ihr größter Markt. Die Transaktion wird voraussichtlich Anfang 2020 abgeschlossen sein. (prnewswire) EL

Für Schweizer Firmen ist Tel Aviv das neue Silicon Valley
Ob Migros, Post, Credit Suisse, SBB oder Lonza: Sie spüren in Israel Innovationen auf, für die das kleine Land im Nahen Osten berühmt geworden ist. Israel, sagen sie, sei das "neue Kalifornien". Nur im Silicon Valley gibt es
pro Kopf der Bevölkerung mehr Jungunternehmen als in Tel Aviv. Und für den Schweizer Startup-Investor Daniel Gutenberg ist das Silicon Valley gar passé. "Innovationen finden heute in China, Brasilien und in Israel statt", sagt er. Es gebe zwar in Israel kulturelle Unterschiede zur Schweiz - aber "im Vergleich zu China oder Brasilien sind sie minimal". Und: Tel Aviv ist bloß vier Flugstunden von Zürich entfernt. (aargauer) KR

Sensorsystem gegen Wasserverschwendung
Esther Altura, israelische Mathematikerin und Software-Ingenieurin, erlebte viele Szenarien der Wasserverschwendung in den zwei Jahrzehnten, in denen sie Mehrfamilienhäuser in Los Angeles besaß
und verwaltete. "In Amerika verbrauchen die Menschen etwa viermal so viel Wasser wie in Israel", sagt sie. Altura hat mit FlowDx nun ihre eigene Lösung erfunden. Das einfach zu installierende Sensorsystem verwendet IoT-fähige Mikrometer, die in Mehrfamilienhäusern in der Nähe aller fließenden Wasserquellen angebracht werden können und mit einer App verbunden sind. Alturas Sohn Ariel, Produktdesigner und App-Entwickler aus Israel, ist der Kopf der Firma: "Was wir wirklich wollen, ist eine Win-Win-Situation für alle im Miet-Ökosystem. Der Vermieter spart Sachkosten, die Verwalter kümmern sich um Leckagen und Wasserverluste und der Mieter weiß genau, wie viel Wasser er verbraucht." Laut Altura wird die Forschungs- und Entwicklungsabteilung immer in Israel angesiedelt sein, während der künftige Hauptsitz des Unternehmens sich in den USA befinden wird. Das erste Projekt ist die Installation von 14.000 FlowDx-Mikrometern in einem Gebäude mit 100 Wohneinheiten in Boston. (israel21c) EL

150 Jahre Suezkanal - ein langer Weg zum Frieden
Am 17. November 1869 wurde der Suezkanal feierlich eröffnet. Die Kanalstädte, allen voran Port Said, entwickelten sich zu dynamischen Handelszentren, die Ägypten an das globale Handelsnetz anschlossen. Der "Highway Of The British Empire", wie der Kanal genannt wurde, verkürzte die Strecke zwischen London und Mumbay ganz erheblich, nämlich von 19.855 auf 11.593 Kilometer. Das brachte den Schiffsverkehr enorm in Schwung: Im Jahr 1870 durchquerten 486 Schiffe mit 26.758 Passagieren den Kanal. 1913 waren es bereits 5085 Durchfahrten mit insgesamt 234.320 Reisenden. "Mein Land ist nicht länger ein Teil Afrikas", sagte der ägyptische Herrscher Ismael Pascha anlässlich der Eröffnung des Suezkanals am 17. November 1869. "Ich habe es zu einem Teil Europas gemacht." Knapp 100 Jahre später sollte sich an dem Kanal auch Israels Leben entscheiden. 1956 wird der Kanal von Ägypten verstaatlicht und für Schiffe aus dem neuen jüdischen Staat gesperrt. In der Suezkrise wäre Israel fast ausgehungert worden. 1973 beginnt an dieser Stelle der Jom-Kippur-Krieg. "Am 6. Oktober überquert ein großes ägyptisches Truppenaufgebot den Suez-Kanal, in den israelischen Posten entlang des Gewässers befinden sich zu dieser Zeit nur wenige Hundert Soldaten...". Erst nachdem die ägyptische Armee vernichtend geschlagen war, wurden echte Verhandlungen möglich, die auch die Grundlage zu den heutigen Wirtschaftsbeziehungen bilden. "Wir hätten nie gedacht, dass die Ägypter Frieden schließen würden", sagte Israels Außenminister Moshe Dayan. Diese Aussage fiel im September 1978 während der 13-tägigen Friedensgespräche in Camp David, die zehn Monate nach der historischen Reise des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat nach Jerusalem stattfanden. Trotz aller Wirren hält der ägyptisch-israelische Frieden immer noch. (hagalil, audiatur, DW) EL

Am 1. Januar 2020 wird Israel erstmals Erdgas nach Ägypten exportieren und die Ausfuhren nach Jordanien erheblich steigern
Ägypten exportierte früher selbst Erdgas - nach Jordanien und nach Israel (das Stück der Pipeline, die durch den Sinai verläuft, war immer wieder Ziel von Anschlägen dschihadistischer Terrorgruppen). Als wegen der Wirren des "arabischen Frühlings" die Investitionen in die Erdgasproduktion einbrachen, konnte Ägypten kein Gas mehr exportieren und auch seinen eigenen Erdgasbedarf nicht mehr decken. Die Anlagen zur Herstellung von flüssigem Erdgas (LNG) für den Export wurden umgerüstet, um sie nun für die Einfuhr nutzen zu können. Israel beliefert die jordanische Arab Potash bereits seit 2017 mit Erdgas. In der jordanischen Öffentlichkeit wird das wenig wahrgenommen, da das Gas über eine Pipeline am Toten Meer fließt, die kurz hinter der Grenze aufhört. Die Pipeline, über die das Gas von Leviathan in Jordaniens nördliche Provinz Mafraq gepumpt wird, verläuft hingegen 65 Kilometer lang durch Jordanien. Wegen dieser größeren Sichtbarkeit gibt es gegen sie allerdings erheblichen politischen Widerstand, der von islamistischen Gruppen geschürt wird. (menawatch) TS







Israel mit Greta gegen Einweggeschirr
Immer mehr israelische Firmen und Organisationen stellen Bilder der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg in ihren Teeküchen und Kantinen auf, um ihre Angestellten davon abzuhalten, Einmalgeschirr und -besteck aus Plastik zu benutzen. Nach Gretas Motto: "How dare you?". Jetzt will auch die Stadtverwaltung Tel Aviv die Berge von Abfall vermeiden. In den nächsten Wochen soll das Einmalgeschirr aus sämtlichen städtischen Schulen und Kindergärten verschwinden. Der Sprudelmaschinenhersteller SodaStream kündigte an, sämtliche Plastikflaschen bis zum Frühjahr 2021 durch Metall zu ersetzen. Auch mehrere Großunternehmen machen mit, darunter Ikea. In den israelischen Filialen des schwedischen Möbelherstellers werden nach eigenen Angaben bis Anfang 2020 Einmalgeschirr, Strohhalme und Plastiktüten aus den Cafeterien und Shops verschwinden. Gleichzeitig wird eine neue Kollektion von Artikeln aus recyceltem Plastik, darunter Duschvorhänge, Teppiche und Küchenschränke, in die Läden kommen. (JA) TS

Neue Modedesigner in Jerusalem und Tel Aviv
  • ADI BENJO, 8 Ruhama St., Tel Aviv
    Benjo war fasziniert von Origami und japanischem Minimalismus und borgte sich Elemente des Verpackungsdesigns aus, um einzigartige Verbindungselemente für ihre Kleidung anstelle von Reißverschlüssen oder Knöpfen zu schaffen. Sie nennt es "eine neue Art von Funktionalität". Aus handgefertigten Details aus hochwertigem Neopren, Krepp und Nylon kreiert sie geometrisch komplementäre Stücke. Ihre Zielgruppe sind Frauen ab 30 Jahren.
  • DANIELLA FAYE, 1 Hillel St., Jerusalem
    "Mein Stil ist bescheiden, schick, schön und super bequem. Es ist tragbare Kunst. Sie könnten ein Stück davon für Ihre Wand rahmen", sagt Daniella Faye, die seit ihrem 13. Lebensjahr Autodidaktin ist. Ihre Kleidung und Kopfbedeckungen sind seit 2018 im Großhandel erhältlich und werden derzeit online und in rund 30 Geschäften in Israel, New York, New Jersey, Chicago, Baltimore, London und Detroit verkauft. Während viele Designer in Jerusalem sich für Schwarz-Weiß entscheiden, ist die Kleidung von Ein Sof ausgesprochen farbenfroh und verwendet feine italienische Drucke und andere Stoffe aus verschiedenen Ländern. Die Kopfbedeckungen werden von Jerusalemer Näherinnen handgefertigt.
  • ANAT FRIEDMAN, 6 Betzalel St., Jerusalem
    Friedman, 35, geboren und aufgewachsen in Jerusalem, absolvierte das Modedesign-Programm an der Bezalel Academy of Art and Design. Vor vier Jahren eröffnete sie einen gleichnamigen Laden und ein gleichnamiges Studio in der Modestraße gegenüber dem ursprünglichen Bezalel-Campus. Friedman ist eine Künstlerin und malt einige ihrer Kreationen. "Ich versuche, meine Kleidungsstücke als Leinwand anzusehen", erklärt sie. "Meine Kleidung ist klassisch mit einer Wendung, die dem Körper schmeichelt und für Tag und Abend sehr praktisch ist. "
  • YARDEN MOSHE - JAHTAWEAR, 7 Betzalel St., Jerusalem
    Yarden Moshe mit Stücken aus ihrer Jahtawear-Kollektion, die aus handgewebten, nachhaltigen Stoffen in Indien hergestellt und von den Menschen und Landschaften Israels inspiriert wurden. Im Jahr 2016 reiste Moshe nach Indien und stieß auf eine Kolonie von Webern, die sie inspirierten. Ihre schwarz-cremefarbenen Gewänder symbolisieren die Kontraste zwischen Natur und Stadt.
  • DANA COHEN
    Denken Sie, dass Müllcontainertauchen nicht glamourös sein kann? Dana Cohen, Absolventin des Shenkar College aus dem Jahr 2015, kombinierte Kunst, Mode, Ökologie und Innovation in ihrer Senior-Jahr-Kollektion mit dem Titel "Worn Again". Cohen erfand ein Verfahren, um gestrickte Kleidungsstücke, die sie aus Kleidungsabfalleimern gesammelt hatte, zu zerkleinern und in monochromatische Fasern umzuwandeln, die sie zu neuen recycelten Textilien verfilzte. Outfits von "Worn Again" wurden im Kunstmuseum von Tel Aviv, im Mingei International Museum in San Diego und im Design Museum Holon ausgestellt. Ihre Kunden, sagt sie, "interessieren sich für Nachhaltigkeit, für handgefertigte Gegenstände, für farbenfrohe Kleidung, wie sie sie noch nie gesehen haben." (israel21c) EL

Israelische Flughilfe versorgt Krankenhäuser und Waisenhäuser im Tschad
Eines Tages im Oktober hatte Sephora Angst. Sie kümmert sich um 105 Waisenkinder im Tschad, und das Essen ging zur Neige. Die Kinder ernährten sich von Maisbrei, weißem Reis und Nudeln. Plötzlich erschienen fünf Freiwillige der Israeli Flying Aid (IFA) vor ihrer
Haustür. Als sie den Davidstern auf ihren Hemden sah, fing sie an zu weinen. IFA hat das Lager von Sephora mit Nahrungsmitteln im Wert von USD 5.000 ausgestattet, um die Waisenkinder und Mitarbeiter sechs Monate lang zu ernähren. Israel hatte im Februar dieses Jahres die diplomatischen Beziehungen zum Tschad wieder aufgenommen. Die Säuglings- und Kindersterblichkeit ist hier mit 133 pro 1.000 Geburten außergewöhnlich hoch. "Wir kannten die Situation dort, weil wir 2004 und 2005 in Darfur operierten und viele Menschen in den Tschad flohen. Wir haben uns immer gefragt, wie es dem Tschad geht. Wir wollten, dass die Tschadis das israelische Volk kennen lernen. Radikale muslimische Dschihadisten überschreiten leicht die Grenzen, um Tschaderinnen zu vergewaltigen, zu kidnappen, Dörfer zu verbrennen und zu terrorisieren. Viele Flüchtlinge sind Opfer von Boko Haram. "Wir haben ein 13-jähriges Mädchen getroffen, das vergewaltigt wurde. Sie sprach nicht; sie saß nur mit anderen, die vergewaltigt worden waren. Einige von ihnen waren schwanger. Es war schrecklich zu sehen", sagt Lusky. Tschads Krankenhäuser sind stark unterversorgt und unterbesetzt. Auf 10.000 Einwohner kommen nur drei Ärzte, Krankenschwestern und/oder Hebammen. Die IFA beschloss, in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, darunter der Fondation Grand Coeur (FGC) und dem christlichen Global Gateway Network und The Joseph Project, medizinische Geräte zu sammeln und zu versenden. Chad hatte nur ein staatliches Dialysezentrum mit acht Geräten. Das Hadassah University Medical Center in Jerusalem spendete 14 Dialysegeräte, 3 Anästhesiegeräte und andere medizinische Geräte. (israel21c) EL

Im Ersten Weltkrieg kämpften deutsche Truppen auch im Heiligen Land
Am Volkstrauertag gedenkt Deutschland der Opfer der beiden Weltkriege sowie der Zeit des Nationalsozialismus. Ein besonderer Ort der Erinnerung an die Gefallenen befindet sich in Nazareth: ein deutscher Soldatenfriedhof. 250 gefallene deutsche Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg liegen hier begraben; Namenstafeln erinnern an 250 weitere, die an anderen Orten bestattet sind. Seit seiner Pensionierung hat der Mediziner Norbert Schwake, der seit über 50 Jahren in Israel lebt, im Auftrag des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Schlüssel zum Friedhof. Inzwischen ist er selbst der Schlüssel zu den Schicksalen vieler, die hier begraben liegen. Die meisten deutschen Archive zum Ersten Weltkrieg nämlich sind im Frühjahr 1945 in Berlin-Spandau abgebrannt. "Außer in Bayern", sagt Schwake, "weiß man seit 1945 nicht mehr, wer im Ersten Weltkrieg Soldat war." Mit Ausdauer arbeitete er sich durch Archive in München, Kirchenbücher in Jerusalem, das israelische Staatsarchiv und Krankenbücher deutscher Feldlazarette, die in einem zentralen Lager in Berlin liegen. In manchen Fällen half nur noch das Telefonbuch. Die Palästinafront, erinnert Schwake, reichte vom Sinai bis Aleppo, über Bagdad und Mosul. "Kaiser Wilhelm besaß den Größenwahn, sich als Beschützer des Islam zu sehen." 16.000 Deutsche kämpften an der Seite der türkischen Verbündeten. Aber nicht nur: "Als sich abzeichnete, dass die Türken hier mit den Juden planten, was sie in der Türkei den Armeniern angetan hatten, hielten es die Militärs des Kaiserreichs für im deutschen Interesse, die Juden im Heiligen Land vor den Türken zu schützen." (katholisch) TS







Maaslose Blamage
Am Samstag nahm Außenminister Heiko Maas (53) den "Preis für Verständigung und Toleranz" entgegen. Das Jüdische Museum ehrte Maas - der erklärtermaßen "wegen Auschwitz in die Politik gegangen" ist - für dessen "klare Worte" gegen Rechtspopulismus und Antisemitismus. Während
der Außenminister im Jüdischen Museum in Berlin geehrt wurde, stimmte sein UN-Vertreter Christoph Heusgen in New York 7 Mal gegen Israel. Die Anträge stammten u.a. von Syrien, Irak, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten: Gegen die Besetzung der einst syrischen Golanhöhen, gegen die Besatzung der ehemals jordanischen und heute von den Palästinensern für sich eingeforderten Gebiete. Zum Raketenterror gegen Israel gab es keine Resolution. Dabei hatte Maas selbst im Mai die "unfaire Behandlung" Israels bei den UN beklagt: Israel werde "in unangemessener Form angeprangert, einseitig behandelt und ausgegrenzt". Maas versprach: Deutschland werde sich "mit Überzeugung und Nachdruck gegen jeden Versuch stellen, Israel zu isolieren oder zu delegitimieren". Im Klartext: Deutschland stimmt gegen Israel, ist aber gegen eine unfaire Behandlung... (tagesspiegel, achgut, Bild) KR/TS

Offener Brief jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an Heiko Maas
"...Wir schämen uns, dass Deutschland diesen Resolutionen zugestimmt hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht Israels, aber auch ein harter Schlag gegen uns Jüdinnen und Juden in Deutschland. Antisemitismus und Israelhass sind zwei Seiten einer Medaille, die für Hass und Gewalt steht.
Wir fordern Dich hiermit auf, diesem Spuk in der UN endlich ein Ende zu setzen und künftig bei solchen Abstimmungen mit NEIN zu stimmen. Durch ein solches Verhalten wird dafür gesorgt, dass die Hemmschwellen weiter sinken, da es als normal gesehen wird, Israel zu hassen. Die Stimmung in der jüdischen Community hat einen neuen Tiefpunkt erreicht - wir setzen hier auf Dich, mit einer klaren Haltung dies zu ändern. Mit einem herzlichen Schalom, Renée Röske, Bundesvorsitzende Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Mirko Freitag, Vorsitzender Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg". (JA) EL

Irritierend und obsessiv
"Statt der einzigen Demokratie im Nahen Osten und dem einzig verlässlichen Partner in der Region gerade in dieser Woche den Rücken zu stärken, stimmte auch die Bundesrepublik erneut einer Reihe von Resolutionen zu, die sich einseitig gegen Israel richten. Dieser Vorgang ist an sich schon irritierend, aber gerade vor dem
Hintergrund der jüngsten Entwicklungen kaum nachzuvollziehen. Während die UN sich beinahe obsessiv mit dem jüdischen Staat beschäftigen, ist nicht eine einzige Resolution zur Situation in Syrien verabschiedet worden, kein Wort, dass die Handlanger des iranischen Regimes in Beirut und Bagdad auf Demonstranten schießen und das Regime im eigenen Land derzeit einen Aufstand blutig niederschlägt." Wenn es in internationalen Institutionen um Israel geht, sendet das Auswärtige Amt fatale Signale aus, meint Remko Leemhuis, Acting Director des American Jewish Committee Berlin. (JA) EL

Deutscher UN-Botschafter Kandidat für Simon-Wiesenthal-Schandliste
Das amerikanische Simon-Wiesenthal-Center veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der "10 schlimmsten antisemitischen / antiisraelischen Verunglimpfungen". Der stellvertretende Direktor des Zentrums, Rabbiner Abraham Cooper, hat bestätigt, dass in diesem Jahr auch der gegenwärtige deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen als möglicher Kandidat für die
Petition: UN-Resolutionen gegen Israel - Nicht mit meiner Stimme!
Endauswahl in Betracht gezogen wird. "Wir schauen uns einige Dutzend verschiedene Kandidaten an. Darunter sind schwere verbale Ausfälle von beiden Seiten des Atlantiks. Unter den Kandidaten ist auch der deutsche UN-Botschafter, weil er Aktionen der Hamas und Israels gleichgesetzt hat", zitiert die israelische Zeitung Jerusalem Post Rabbiner Cooper. Die endgültige Entscheidung solle Ende Dezember fallen. (jpost) KR







Israel verteidigt sich und was macht Europa?
Permanent gehen Raketen und Mörsergranaten auf die israelische Stadt Sderot am Rand des Gazastreifens nieder. Dort ist derzeit die Filmemacherin Ilona Rothin (unter anderem bekannt für die Filme "Gestatten, ich bin ein Siedler!" und "Holocaust light gibt es nicht!"). Sie schildert in einem Telefongespräch gegenüber Mena-Watch ihre Eindrücke von der israelischen Gaza-Grenze. Die Leute im Berliner Außenministerium, die für den jüdischen Staat
immer gute Ratschläge hätten, "sollen dankbar sein, dass Israel so besonnen ist", meint sie. Auch die israelische Wirtschaft leide unter dem Krieg: "Die Leute können ja nicht arbeiten gehen." Viele Menschen in Sderot, Aschkelon oder Aschdod, hätten sich, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten, Urlaub genommen und seien ins Landesinnere geflüchtet. Die Israelis seien "mürbe", "sie haben genug", so Rothin. "Es kann nicht sein, dass dieses Land ununterbrochen angegriffen wird." Sie ist empört darüber, dass zur selben Zeit, wo Israel belagert und mit Raketen und Granaten beschossen wird, der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Boykottkampagne gegen Israel "juristisch legitimiert" habe, indem er eine Kennzeichnungspflicht für in jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria hergestellte Güter verlangt. "Das sorgt für noch mehr Spannung, nicht für Deeskalation." Die israelische Luftwaffe fliege sehr tief über Sderot. In der Nacht sei es kaum möglich zu schlafen, wenn Iron Dome die heranfliegenden Raketen am Himmel zerstöre. Es sei sehr laut, "wie Feuerwerk". Wird eine Rakete in der Luft abgeschossen, fallen die Trümmerteile runter. Jedes von ihnen kann einen Menschen töten, oder ein Auto zerstören, wie es gerade bei einem Supermarktparkplatz in Sderot passiert ist." (menawatch) TS

3. Wahl im März 2020?
Am letzten Samstagabend noch gab der Vorsitzende der Partei Jisrael Beitenu, Avigdor Lieberman, der Partei Blau-Weiß sein Okay für die Bildung einer Minderheits-Regierung, die mit Unterstützung der Vereinigten Arabischen Liste gebildet werden sollte. Das berichtete die Zeitung Israel Hayom. Damit sollte Netanjahu gezwungen werden, seine Forderungen für einen Eintritt in eine Regierung der nationalen Einheit herunterzuschrauben. Benny Gantz, der Vorsitzende der Partei Blau-Weiß, hat allerdings in der Zwischenzeit die Koalitionsverhandlungen für gescheitert erklärt und das Mandat zur Regierungsbildung in Israel an Präsident Reuven Rivlin zurückgegeben. Die wichtigsten Politiker gaben sich gegenseitig die Schuld für das Scheitern, eine "große Koalition" zu basteln. Nun darf jeder Abgeordnete versuchen, eine Mehrheit von 61 der insgesamt 120 Parlamentarier für eine Regierungskoalition zu bilden. Scheitert auch dies innerhalb der nächsten 21 Tage, droht Israel eine dritte Parlamentswahl. Diese müsste dann innerhalb von 90 Tagen angesetzt werden. (foku, JA, tagesschau, israelheute) TS/EL

USA: Siedlungen sind nicht "völkerrechtlich illegal"
Der amerikanische Aussenminister Mike Pompeo hat überraschend bekanntgegeben, dass Washington den israelischen Siedlungsbau in den besetzten ehemals jordanischen und heute "palästinensischen" Gebieten nicht mehr als Verletzung des Völkerrechts betrachte. Während Netanjahu und mit ihm viele Israeli jubelten, reagierten die Palästinenser empört. Nabil Abu Rudeina, Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, sagte, Washington trage die "volle Verantwortung für die Folgen dieses gefährlichen Schritts". Ein Sprecher der Hamas, die den Gazastreifen beherrscht, nannte Pompeos Ankündigung die "offizielle Beerdigung" des Osloer Friedensprozesses. Die Extremisten des Islamischen Jihad in Gaza kündigten an, den Widerstand gegen die israelischen Siedlungen zu verstärken, obgleich es in Gaza seit 2005 keine einzige Siedlung mehr gibt. Doch Hamas, Dschihad und die PLO betrachten auch Tel Aviv und alle anderen israelischen Städte als "illegale Siedlungen". Die Arabische Liga kritisierte die Entscheidung der Amerikaner als "extrem negative Entwicklung". Ägypten und Jordanien, die beiden einzigen arabischen Länder, die mit Israel einen Friedensvertrag geschlossen haben, verurteilten sie ebenfalls. Der Kurswechsel werde "gefährliche Folgen" haben, sagte der jordanische Außenminister Aiman Safadi. Kritik gab es auch aus Europa. Alle Siedlungsaktivitäten seien nach dem Völkerrecht illegal und unterhöhlten die Tragfähigkeit der Zweistaatenlösung, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Ähnlich äußerten sich die deutsche Regierung und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). (NZZ, NZZ) TS

Deutschland ist gegen den US-Beschluss
Die Bundesregierung hat den Kurswechsel der USA in der Nahostpolitik kritisiert. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, der Siedlungsbau sei völkerrechtswidrig, beeinträchtige die Möglichkeit eines Friedensprozesses und erschwere eine Zwei-Staaten-Lösung. Man wolle sich weiter mit der EU für eine einvernehmliche Verhandlungslösung einsetzen, die den legitimen Forderungen sowohl Israels, als auch der Palästinenser gerecht werde. Auch international ist die neue Haltung der USA in der Nahost-Politik auf Kritik gestoßen. Die Vereinten Nationen bekräftigten ihre Position, wonach die Siedlungsaktivitäten Israels in den besetzten Palästinensergebieten gegen internationales Recht verstoßen. Russland sowie arabische Staaten wie Jordanien, Ägypten und Syrien verurteilten den Kurswechsel der Vereinigten Staaten ebenfalls. Die Bemühungen um einen Frieden in Nahost würden gefährdet, hieß es. Unklar bleibt, wieso die von den Europäern beschlossene Zwei-Staaten-Lösung tatsächlich ein Patentrezept für Frieden in Nahost sein soll, obgleich die Mehrheit der Israelis und der Palästinenser laut Umfragen dagegen ist. (spiegel, ORF, DLF, DLF) TS

Zum Thema Siedllungen...
Zur Frage der Legalität der Siedlungen und in wie weit diese eine Friedenshindernis sind, hier einige wichtige Hintergrundartikel:
Mena, Bild, JNS, JCPA, Oxford, thinc, WashingtonPost, ReturnOIsrael, CORE



BDS: Der DGB Dortmund diskutiert über das Recht, Israel zu boykottieren
Dass es in der deutschen Sprache mit "Israelkritik" nur einen Staat gibt, für dessen Kritik es ein eigenes Wort gibt, ist ebenso wie die ständige Beschäftigung mit dem weit entfernten und kleinen Land Ausdruck einer Manie. Zu beobachten ist das zurzeit wieder in Dortmund. Der Gewerkschaftsdachverband wird sich gemeinsam mit den Globalisierungsgegnern von Attac und dem "Nachdenktreff" im Dezember auf einer Veranstaltung mit dem Recht auf Israelboykott beschäftigen... (ruhrbarone) EL


Neue Arabische Initiative zur Ablehnung von BDS
Bei einer Veranstaltung am 19. und 20. November in London kamen 30 Persönlichkeiten des öffentlichen

Lebens aus 15 Ländern der arabischen Welt zusammen, um die Boykott-, Veräußerungs- und Sanktionsbewegung (BDS) gegen Israel abzulehnen und bürgerliche Beziehungen zwischen dem jüdischen Staat und ihren jeweiligen Gesellschaften zu fordern. Zu den wichtigsten Teilnehmern gehörten der ägyptische Abgeordnete Mohammed Anwar Sadat, Neffe des verstorbenen Präsidenten und Vorsitzender der Reform- und Entwicklungspartei seines Landes. Der frühere kuwaitische Informationsminister, Sami Abdul-Latif Al-Nisf, sprach leidenschaftlich über die "Fehler", die im arabisch-israelischen Konflikt gemacht wurden, und erklärte, dass es ein Fehler sei, darauf zu bestehen, dass Israel ein rassistischer Apartheidstaat ist, wenn es das nicht ist"; und zwei wichtige religiöse Persönlichkeiten, Hassen Chalghoumi, ein in Paris ansässiger tunesischer Geistlicher, und der libanesische Imam Saleh Hamed, von denen jeder ernsthafte persönliche Sicherheitsprobleme hatte, um daran teilzunehmen. Einige der Delegierten, wie Mohammed Dajani, ein palästinensischer Akademiker, der die arabische Welt schockierte, als er eine Gruppe Studenten nach Auschwitz brachte, waren israelischen Aktivisten bereits bekannt. Die vom US-Diplomaten und langjährigen Nahost-Friedensvermittler Dennis Ross gelobte Konferenz fand zufällig anlässlich des Jahrestages des Besuchs des verstorbenen ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat in Israel im Jahr 1977 statt. Extremismus und Terrorismus wurden bedauert und die Besorgnis über die "Gehirnwäsche" von Kindern in der Schule und von Studenten auf Universitätsniveau zum Ausdruck gebracht und von Hassen Chalghoumi eine Verurteilung der "Politisierung" des Islam und von Saleh Hamed aus dem Libanon eine Bitte an Europa, die Zahl der Moscheen, in denen Imame Hass predigten, zu verringern. Die Veranstaltung wurde vom US-amerikanischen Center for Peace Communications gesponsert, dessen Vorstand von Dennis Ross geleitet wird. Es waren keine Israelis anwesend, da einige der Delegierten in ihren Heimatländern wegen des "Verbrechens" der Normalisierung der Beziehungen strafrechtlich verfolgt werden könnten. Der ehemalige Gesandte des Nahen Ostens und der britische Premierminister Tony Blair waren zum Abschluss der Veranstaltung per Video-Link überraschend dabei. In ihrer Gründungserklärung, die vom britischen Friedensaktivisten Marquis of Reading gelesen wurde, sagten die Delegierten, sie wollten "alle Anstrengungen unterstützen, um Frieden, Koexistenz und Versöhnung sowie Integration zwischen den Ländern der Region zu stärken." Zum Wohle ihrer Länder wollten sie "die Barriere des Boykotts in der Region durchbrechen - insbesondere den arabischen Boykott der Israelis -, der die Partnerschaft in den Bereichen Technologie, Medizin, Infrastruktur, Wirtschaft, Wirtschaft und die Verbreitung menschlicher Bestrebungen behinderte." Der Rat plant in zwei Monaten ein weiteres Treffen in Washington. (jewishjournal) EL

Niederländisches Parlament gegen Israel-Stigmatisierung
Das niederländische Parlament hat am Dienstag eine Resolution verabschiedet, in der die Regierung

des Landes aufgefordert wird, das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Kennzeichnung von Lebensmitteln aus den sogenannten "israelisch besetzten Gebieten" nicht umzusetzen, solange es keine ähnlichen Entscheidungen mit Bezug auf andere umstrittene Territorien gibt. Das Parlament habe die Regierung außerdem aufgefordert, gegen die ungerechte Behandlung Israels durch die EU vorzugehen. Überdies beenden die Niederlande die direkte unkontrollierte Zahlung von Hilfsgeldern an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA). Das teilte die Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit, Sigrid Kaag, dem Parlament mit. Grund dafür sind die Unterhaltszahlungen der PA an Terroristen oder deren Familien. Es geht um einen Betrag von EUR 1,5 Mio. jährlich, den das palästinensische Justizministerium erhalten hatte. Künftig sollen Gelder nur noch projektbezogen gezahlt werden. (ynetnews, joods, PMW, israelnetz, audiatur, achgut) EL

"Kritik" unter Verbündeten
Israel leide unter dem Beschuss der vom Iran kontrollierten Dschihadisten, kommentiert Sebastian Engelbrecht. Die Bedrohung des Landes durch die religiös-fundamentalistische Ideologie des Irans dürfe Europa deshalb nicht ausblenden. Gerechtfertigte Kritik an Israel müsse aber auch möglich sein. Nur sagt Engelbrecht nicht, was "gerechtfertigte Kritik" an Israel ist. (DLF) TS

Raketen aus Syrien abgefangen
Israel hat nach eigenen Angaben vier Raketen aus Syrien abgefangen. Wie die israelische Armee mitteilte, hat das Raketenabwehrsystem Iron Dome ("Eisenkappe") die Geschosse abgewehrt. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, Israels Armee habe fünf Raketen auf den Süden von Damaskus abgefeuert, von denen einige abgefangen worden seien. Zu Schäden gab es keine Angaben. Nach israelischen Militärangaben waren erst vergangene Woche etwa 450 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden. Auslöser dafür war ein tödlicher Angriff der israelischen Armee auf das Haus des Anführers des Islamischen Dschihad, Baha Abu Al-Ata. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, Al-Ata sei "verantwortlich für viele Anschläge aus dem Gazastreifen" und habe "beabsichtigt, weitere Anschläge auszuführen". Während der Gewalteskalation vergangene Woche hatten syrische Staatsmedien auch über einen israelischen Luftangriff in Damaskus berichtet, bei dem der Sohn des hochrangigen Islamischer-Dschihad-Vertreters Akram Adschuri und ein weiterer Mensch getötet worden seien. Die israelische Armee hatte sich nicht zu diesem Bericht geäußert. (zeit) TS

Mahmoud Abbas lässt oppositionelle Medien zensieren
Auf Antrag des Generalstaatsanwalts hat ein Gericht in Ramallah Ende Oktober knapp sechzig palästinensische Websites verboten. Damit setzt die Palästinensische Autonomiebehörde unter ihrem Präsidenten Mahmud Abbas den Aufbau eines diktatorischen Polizei- und Überwachungsstaates fort. (mena) EL

Lost in Ramallah
Wie leben eigentlich die Menschen im Westjordanland und was halten sie von Israel? Joachim Lottmann berichtet von einer denkwürdigen Fahrt zu den Königen der Fakenews in Nahost. (JA) EL




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Am Mittwochabend endete auch der zweite Versuch der Spitzenkandidaten, Benjamin Netanjahu und Benny Gantz, eine Regierung zu bilden. Beide scheiterten, sodass nun wieder die Knesset entscheiden muss, wie es weitergehen soll. Nach zwei Wahlgängen ohne klare Ergebnisse droht ein dritter Urnengang in Israel. Eigentlich will das allein wegen der Kosten keiner. Aber solange die soziale Zusammensetzung der israelischen Bevölkerung so ist, wie sie ist, kann man keine klaren Mehrheiten für Fromme, Rechte, Linke oder Liberale vorhersehen. Der Versuch, eine "große Koalition" - in Israel auch "Regierung der nationalen Einheit" genannt - zu bilden, scheiterte am großen Ego der beiden Kandidaten. Keiner der beiden wollte Konzessionen machen. Niemand kann vorhersehen, wann es in Israel eine neue funktionstüchtige Regierung entsteht. Bis dahin wird die Politik kommissarisch von der Übergangsregierung unter Netanjahu geleitet, freilich ohne neue Gesetze verabschieden zu können, was aber kein Hinderungsgrund für Touristen sein sollte das Land zu besuchen. Im Gegenteil, noch hat der große Weihnachts-/Chanukaferienansturm noch nicht begonnen und bei Temperaturen von immer noch bis zu 29 Grad Celsius in Tel Aviv kann man sich auf eine wunderschöne Zeit freuen. (JPost) TS/SSt









Messi zu Testspiel in Israel eingetroffen
Ungeachtet der jüngsten Unruhen im Gazastreifen ist Weltfußballer Lionel Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft für ein Testspiel gegen den Südamerika-Rivalen Uruguay nach Tel Aviv gereist.
Das Spiel hatte in den Tagen zuvor vor der Absage gestanden, nachdem es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen dem israelischen Militär und den Palästinensern gekommen war. Bereits vor der WM 2018 sollte Messi mit der argentinischen Auswahl ein Testspiel in Jerusalem bestreiten. Doch nach heftigen Protesten und Drohungen hatten die Südamerikaner das Spiel abgesagt. Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes, Dschibril Radschub, hatte damals sogar die Fans dazu aufgerufen, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen, sollte dieser in Jerusalem spielen. Radschub wurde dafür vom Fußball-Weltverband für ein Jahr gesperrt. (morgenpost) KR

Abu Dhabi spielt Israels Hymne
Bei der Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi holt der Israeli Alon Leviev den Titel. Trotz der schwierigen Beziehungen der Länder durfte Leviev seine Hymne hören. Der 17 Jahre alte Sportler aus Israel gewann die Goldmedaille in der U18-Kategorie (unter 55 kg). Bis zum vergangenen Jahr hatten sich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geweigert, die Hymne Israels abzuspielen. Auch nationale Symbole wie die Landesflagge waren für die Athleten verboten. Die "Hatikva" erklang erstmals im vergangenen Jahr in den VAE beim Judo-Grand-Slam. Das hatte mit Sicherheit auch mit dem Druck des Weltjudoverbandes zu tun. Wegen des Boykotts israelischer Symbole hatte der Verband mit der Absage von Turnieren gedroht. Israel und die VAE pflegen keine diplomatische Beziehung zueinander. (sport1, FB, ToI) KR


Israelische Fußballer verlieren zum Abschluss in Nordmazedonien - und bekommen eine Chance gegen Schottland
Zum Abschluss der Qualifikationsrunde für die Fußball-Europameisterschaft 2020 hat Israel am Dienstag in Skopje gegen Nordmazedonien 0:1 verloren. In der Tabelle belegt das Team des österreichischen Trainers
Andreas Herzog mit 11 Punkten den 5. und damit vorletzten Platz. Größter Erfolg der Israelis war am 24. März ein 4:2-Heimsieg gegen Österreich. Polen und Österreich haben sich in dieser Gruppe qualifiziert. Für das israelische Team besteht allerdings dennoch eine Chance auf die Teilnahme an der EM - sie wurden aus mehreren Mannschaften als Gegner Schottlands in einem der Playoff-Halbfinale der Nations League ausgelost, das am 26. März 2020 im Hampden Park in Glasgow stattfinden wird. (israelnetz, bbc) KR/JG




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Jerusalem, mal anders: Stefan Gödde erzählt
Es ist spannend, ins Heilige Land zu reisen, weil vieles von dem, was man im Kopf an Vorstellungen hat, "ein bisschen durchgeschüttelt wird". Mit diesen Worten resümiert der deutsche TV-Journalist Stefan Gödde seine Jerusalem-Erfahrungen, die er in einem bemerkenswerten kleinen Reiseführer mit dem Titel "Nice to meet you, Jerusalem", vorgelegt hat. (vatican, thalia) TS



























Zitat der Woche
Alan Posener: "Nur damit ich das richtig verstehe: Die AfD schickt eine Delegation zu Assad. Der ist mit dem Iran verbündet. Der Iran will Israel auslöschen und hat gerade von Syrien aus Raketen auf Israel abgeschossen. Aber die AfD ist eine pro-israelische Partei. Richtig?"









Israeli Nobel Laureates

Der Film: The Forgotten Refugees

AMOS-17 was successfully launched into space. The satellite will connect millions of people from Africa and beyond by improving the quality and access to digital communications.

Aerial Photography: Capernaum Kfar Nahum, Sea of Galilee.

Aerial Photography: Beautiful Israel!








Ein persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly

Concerned, wie auch mit ILI, einschließlich der Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress". Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER, sowie in diesem weiteren VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (FB, ILI)

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Das Datum für den Israeltag 2020
werden wir in Kürze bekannt geben....

Auf unserer Website finden Sie eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019, zusätzlich zu den Fotos, Videos und Berichten auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019. Kontakt: Israeltag@il-israel.org










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Shalom
Thomas
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Im Mai 2020 ist
der nächste Israeltag -
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