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17. November 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Künstliche Bauchspeicheldrüse soll Diabetes heilen
TOURISMUS
  • Zypern will zusammen mit Israel für Kreuzfahrten werben
  • Israelischer Veteran baut eine Website für Reisende mit Behinderungen
  • Super Reiseangebote nach Eilat
WIRTSCHAFT
  • TytoHome Medical Exam Kit jetzt bei Best Buy in den USA erhältlich
  • Ribbon Communications kauft ECI Telecom für USD 486 Mio.
  • Invitea kauft Clear Genetics für USD 50 Mio.
  • Minister Steinitz: Israel bis 2025 kohlefrei
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Terror-Opfer arbeitet als Sanitäter zusammen mit seinem Retter
  • Sächsische Israelfreunde: Eine Suppenküche für Bedürftige
  • Israelische Methode zur Selbstverteidigung von Frauen wird global
  • "Gott wirkt weiterhin im Volk des Alten Bundes"
  • Israelische Serie "Fauda" bringt ein indisches Remake
  • Google und Israelische Nationalbibliothek digitalisieren alte Schriften
AUS AKTUELLEM ANLASS - Israel verteidigt sich
  • Laßt uns zusammenfassen...
  • "Ungeachtet vereinbarter Waffenruhe Raketenbeschuss auf Israel"
  • Tagesschau: Nahost-Konflikt Tote und Verletzte durch Israels Luftangriffe
  • In Gaza getötete "Zivilisten" des islamischen Dschihad
  • Falsche Berichterstattung von Amnesty International
  • Mazal Tov 1
  • Mazal Tov 2
  • Einige Reaktionen auf die Angriffe auf Israel
  • Und so berichten die Medien...
POLITIK
  • Solidarität statt Kennzeichnungspflicht
  • Neuer Botschafter in Wien
  • Färöer-Inseln wollen Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen
  • Luftwaffe mit sechs Eurofightern bei Militärübung in Südisrael
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Deutsche Staatsräson in Aktion
  • Die jüdische Nakba endlich anerkennen
AUS AKTUELLEM ANLASS - Europäischen Gerichtshofs gegen Israel
  • Solidarität statt Kennzeichnungspflicht
  • Clemens Wergin in Die Welt zum EUGH-Urteil
  • Offener Brief an die designierte Präsidentin der Kommission der Europäischen Gemeinschaft
  • Und die Politikerin der Woche ist...
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Deutschland wäre nicht Deutschland
SPORT
  • Israelische Sportanalysegesellschaft Track160 wirbt USD 5 Mio. ein
  • Maccabi Tel Aviv an der Spitze der Basketball Euroleague
VERANSTALTUNGEN
  • Nahostkorrespondent Ulrich Sahm auf Vortragsreise in Deutschland
  • 1948. Die Ausstellung
  • Vorträge:
    • Dr. Oren Osterer: Warum die Ausstellung 1948?
    • Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen
    • Eldad Beck: 1948 - Enttabuisierung einer mythologischen Lüge
    • "The Silent Exodus" von Pierre Rehov
    • Dr. Stephan Grigat: Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt
  • Georges Bensoussan: Die Juden der arabischen Welt


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Künstliche Bauchspeicheldrüse soll Diabetes heilen
Das israelische Start-up Betalin Therapeutics will bald klinische Studien seiner künstlichen Bauchspeicheldrüse beginnen. 2015 war das Unternehmen gegründet worden, basierend auf Forschungen im Labor von Prof. Eduardo Mitrani an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Bei Typ-1-Diabetes funktionieren insulinproduzierende Zellen (sogenannte Beta-Zellen - daher der Name Betalin) in der Bauchspeicheldrüse nicht richtig, aber sie lassen sich auch nicht ohne weiteres ersetzen. Beta-Zellen müssen von einer Art Stützgewebe umgeben sein und dieses wurde von Betalin entwickelt. Mit einem Durchmesser von 7 Millimetern und einer Dicke von 300 Mikrometern besteht das EMP aus dem Lungengewebe eines Schweins und insulinsekretierenden Betazellen. Für jeden Patienten werden bis zu drei (verstorbene) Spender benötigt. Diese künstliche Bauchspeicheldrüse misst den Glukosespiegel des Körpers und die Beta-Zellen in ihr scheiden die optimale Menge Insulin aus. Das Ganze wird unter örtlicher Betäubung unter die Haut implantiert - normalerweise in das Bein - und lässt sich schnell ans Gefäßsystem anschließen. Der Vorgang sollte weniger als eine Stunde dauern. Betalin rechnet mit einem Preis von USD 50.000 pro Implantat. Die Firma erhielt kürzlich ein Stipendium der Israelischen Innovationsbehörde und der italienischen Regierung für die Zusammenarbeit mit dem Betazellexperten und Transplantationsforscher Prof. Lorenzo Piemonti. In präklinischen Studien an einem Mausmodell für Diabetes benötigten ungefähr 70% der Mäuse, in die das EMP implantiert wurde, keine weiteren Insulininjektionen, selbst für den längsten getesteten Zeitraum (90 Tage nach der Implantation). Betalin hat internationale Testkooperationen mit Kliniken in Deutschland, England, den USA Italien und China aufgebaut. Wenn alles gut geht, wird es weitere fünf Jahre dauern, bis das EMP marktfähig ist. (israel21c) EL







Zypern will zusammen mit Israel für Kreuzfahrten werben
Zypern arbeitet mit israelischen Behörden zusammen, um Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer zu fördern. Das teilte der stellvertretende zyprische Tourismusminister Savvas Perdios am Mittwoch mit. "Wir haben unsere Beziehungen mit Israel in Politik und Tourismus auf so ein gutes Niveau gebracht, dass beide Seiten sehr offen für so eine Zusammenarbeit sind", sagte er. Die beiden Länder wollen auch Ägypten bei diesen Bemühungen einbinden. Das Ziel sei es, Touristen aus den USA, Lateinamerika oder China anzulocken. (israelnetz) TS

Israelischer Veteran baut eine Website für Reisende mit Behinderungen
Lioz Amar benötigt seit seinem 21. Lebensjahr einen Rollstuhl. Er wurde 2001 während seines Militärdienstes verwundet und hatte in der Reha das Schwimmen entdeckt. Er belegte bei
den Sommerparalympics 2008 in Peking den 7. Platz beim 100-Meter-Brustschwimmen: "Das Leben als Athlet erfordert eine Menge Reisen um die Welt", stellt er fest. An vielen Orten ist man auf Menschen mit Handicaps nicht vorbereitet. Nun hat er aus diesem Mangel ein Geschäft gemacht. Seine Travaxy-Website richtet sich an Personen, die nach barrierefreien Reisemöglichkeiten suchen. "Vor ein paar Tagen rief eine Frau an und wollte eine Bar-Mizwa-Reise für ihren Sohn in Israel machen, aber ihr Ehemann saß in einem elektrischen Rollstuhl. Sie konnte keinen Bus finden, in dem der Rollstuhl zu einem vernünftigen Preis untergebracht werden konnte." Ich sagte: "Lass es mich versuchen. Nach fünf Minuten kam ich mit einem Angebot zurück." Sein Engagement verhalf Amar zu vielen Unterstützern. Weitere strategische Partner sind Itai Green, CEO von Israel Travel Tech Startups, einem Inkubator für Tourismus-Startups; und Mediterranean Towers Ventures, dem Investmentzweig eines Unternehmens, das Luxus-Seniorenheime in Israel betreibt. Travaxy sammelte über die israelische Crowdfunding-Plattform ExitValley USD 480.000. Die Hälfte des Geldes stammte von Mediterranean Towers Ventures im Austausch für eine 10% ige Beteiligung an dem Unternehmen. Arik Pinto, der pensionierte CEO der Bank Hapoalim, der seit seiner Kindheit an Kinderlähmung leidet, investierte ebenfalls. (israel21c) EL

Super Reiseangebote nach Eilat
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TytoHome Medical Exam Kit jetzt bei Best Buy in den USA erhältlich
TytoHome, ein medizinisches Heimkit zur Untersuchung von Körpertemperatur, Herz, Lunge, Haut, Ohren, Hals und Bauch und zum Senden dieser Daten an einen Gesundheitsdienstleister, ist ab sofort in den Best Buy-Filialen in den USA und auf BestBuy.com erhältlich. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York und Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Netanya, Israel. (israel21c) EL

Ribbon Communications kauft ECI Telecom für USD 486 Mio.
Das US-amerikanische Software- und Cloud-Kommunikationsunternehmen Ribbon Communications will End-to-End-Pakettransport- und SDN / NFV-Lösungen für Service Provider, Unternehmen und Rechenzentrumsbetreiber durch das in Petah Tikva ansässige israelische Unternehmen ECI Telecom Group Ltd. übernehmen. Das Gesamtpaket beläuft sich auf USD 486 Mio. ECI gehört dem israelischen Geschäftsmann Shaul Shani. Es wurde 1961 gegründet. Ribbon und ECI sind Lieferanten für Telekommunikationsdienstleister. Sie wollen künftig mit ihren 4.000 Mitarbeitern für Kunden in mehr als 140 Ländern einen Jahresumsatz von über USD 900 Mio. erwirtschaften. (globes) EL

Invitea kauft Clear Genetics für USD 50 Mio.
Das US-amerikanische Gentestunternehmen Ivitea hat für USD 50 Mio. in bar und USD 25 Mio. in Aktien Clear Genetics übernommen, das einen Chatbot entwickelt hat, mit dem Gentests für Verbraucher zugänglich gemacht werden können. Invitea ist an der New Yorker Börse mit einer Marktkapitalisierung von USD 1,7 Mrd. notiert. Clear Genetics wurde von drei Israelis gegründet: CEO Moran Snir, COO Guy Snir (Morans Ehemann) und Prof. Motti Shohat (Morans Vater), einem der führenden Experten für genetische Beratung in Israel. "Wir haben Clear Genetics gegründet, um den Gentestprozess zu vereinfachen und ihn durch den Einsatz automatisierter, einfach zu verwendender Tools möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen", erklärt Moran Shnir. Das Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf die genetische Beratung vor der Schwangerschaft und weitete das Angebot dann auf genetische Tests zur Personalisierung der Krebsbehandlung aus. (globes) EL

Minister Steinitz: Israel bis 2025 kohlefrei
Israel werde bis Ende 2025 in eine kohlefreie Periode der Energiegewinnung eintreten. Das gab der israelische Energieminister Yuval Steinitz bekannt. Schon in den letzten Jahren war der Gebrauch von Kohle für die Elektrizitätsproduktion zunehmend durch Naturgas ersetzt worden, doch die totale Eliminierung von Kohle war zunächst erst für 2030 vorgesehen. Zusammen mit der für die kommenden Wochen erwarteten Verbindung des Leviathan-Gasreservoirs und dem Zuwachs erneuerbarer Energiequellen für die Elektrizitätsproduktion, werde es möglich sein, die Kohlenära des Staates Israel einem Ende zuzuführen. (tachles) TS







Terror-Opfer arbeitet als Sanitäter zusammen mit seinem Retter
Dvir Schnerb wurde am 23. August bei einem Anschlag schwer verwundet. Terroristen hatten bei einer Quelle nahe der Siedlung Dolev einen Sprengsatz gelegt, der explodierte. Seine 17-jährige Schwester Rina kam ums Leben, der Vater Eitan Schnerb erlitt ebenfalls Verletzungen. Im Krankenwagen kümmerte sich der Sanitäter Juval Eran um Dvir, der in Lebensgefahr schwebte. Zweieinhalb Monate steigen beide zusammen in einen Rettungswagen - diesmal ist auch Dvir als Notfallsanitäter unterwegs. (israelnetz) EL

Sächsische Israelfreunde: Eine Suppenküche für Bedürftige
Durch den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat Sderot in den vergangenen Tagen in Israel wieder verstärkte Aufmerksamkeit bekommen. Nur wenige Tage vorher wurde in der Stadt eine Suppenküche eingeweiht.
Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Wohltätigkeitsverein "Merkas HaChesed" und den "Sächsischen Israelfreunden" (SIF), die durch ihre Handwerkerdienste für in einigen israelischen Städten inzwischen gut bekannt sind. Seit mehr als 15 Jahren entsendet SIF Gruppen von Handwerkern nach Israel. Sie renovieren Wohnungen und Altersheime von Holocaustüberlebenden. "Angefangen hatte alles damit, dass mir unsere Bekannten David und Hava aus Sderot vor knapp drei Jahren Avichai Amosi vorstellten", erzählt Matthias Krones. Der Elektriker aus Burkhardtsgrün im Erzgebirge erinnert sich: "Sie erzählten mir von einer Suppenküche in Sderot, die abgebrannt war, und fragten, ob wir helfen könnten, diese wieder aufzubauen." Tatkräftige Unterstützung habe es dabei von Soldaten der Armee gegeben, die den Split für das Fundament ranschafften und auffüllten. Am Ende haben über 100 Menschen geholfen. "Der Einsatz hat sich gelohnt", sind sich die Israelis und die Deutschen einig. (israelnetz) TS

El HaLev- Israelische Methode zur Selbstverteidigung von Frauen wird global
Ihr Interesse an Selbstverteidigung und Kampfkunst für Frauen führte sie zum Unterrichten: Yudit Sidikman schätzt, dass seit 2003 mehr als 70.000 Frauen, Kinder, Senioren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Israel, Europa, Nordamerika und Mittelamerika gelernt haben, sich mit ihrer maßgeschneiderten Version des evidenzbasierten Empowerment Self-Defense (ESD) -Ansatzes zu verteidigen. "Wir haben auf der ganzen Welt nach den besten Methoden für Empowerment Self-Defense gesucht und sie in Israel auf die Probe gestellt, um zu sehen, was wirklich funktioniert. Wir haben Erkenntnisse aus Psychologie, Sozialarbeit, Bildung, BNE und den Kampfkünsten in ein System eingearbeitet, das zeigt, wie Lehrer den Menschen diese lebensrettenden Fähigkeiten am besten beibringen können." Sidikman unterrichtete sogar im Frauengefängnis. ESD Global zählt mittlerweile 101 Absolventinnen in 39 Ländern. "Wenn wir lernen, uns zu verteidigen, geht es nicht um das Geschlecht oder darum, Partei zu ergreifen", sagt Sidikman. "Es geht nicht nur darum, gegen Gewalt aufzustehen. Es geht darum, unser Recht zu verteidigen, die Grenzen zu setzen und durchzusetzen, die uns emotional und physisch schützen." (elhalev, israel21c) EL

"Gott wirkt weiterhin im Volk des Alten Bundes"
Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine 202 Seiten lange Arbeitshilfe mit wichtigen Texten zu den katholisch-jüdischen Beziehungen seit der Konzilserklärung Nostra aetate (1965) veröffentlicht. Sie trägt den Titel eines Zitats von Papst Franziskus: "Gott wirkt weiterhin im Volk des Alten Bundes". Die Textsammlung umfasst kirchenamtliche Dokumente, die von verschiedenen Bischofskonferenzen, der Päpstlichen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum und der Päpstlichen Bibelkommission zum Judentum veröffentlicht wurden, sowie jüdische Erklärungen zum Christentum. Das Verhältnis zum Staat Israel wird da nur kurz beleuchtet: "Was die Existenz und die politischen Entscheidungen des Staates Israel betrifft, so müssen sie in einer Sichtweise betrachtet werden, die nicht in sich selbst religiös ist, sondern sich auf die allgemeinen Grundsätze internationalen Rechts beruft." Und weiter: "Auf jüdische Personen oder Symbole zielende terroristische Handlungen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht und zeigen den ganzen Radikalismus derartiger Gruppen. Manchmal dient der Antizionismus - der nicht gleicher Art ist, da er den Staat Israel und seine Politik infrage stellt - als Mäntelchen für den Antisemitismus, nährt sich aus ihm oder führt zu ihm. Überdies belegen manche Länder die Auswanderung von Juden mit ungebührlichen Härten und Einschränkungen." Es wird auch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen Israels mit dem Vatikan hervorgehoben, doch kein Wort darüber, dass dies erst 1994 geschah, nach den Osloer Verträgen zwischen Israel und der PLO. (dbk) TS

Israelische Serie "Fauda" bringt ein indisches Remake
Die erfolgreiche israelische Fernsehserie "Fauda", die weltweit über Netflix läuft, wird ein indisches Remake gegen die angespannten Beziehungen zwischen Indien und Pakistan bekommen. Das in Mumbai ansässige Studio Applause Entertainment hat sich mit den israelischen Yes Studios für die indische Adaption zusammengetan. Die neue Serie wird voraussichtlich im Jahr 2020 in Produktion gehen und gegen Ende nächsten Jahres erscheinen. (algemeiner) EL

Google und Israelische Nationalbibliothek digitalisieren alte Schriften
In der Israelischen Nationalbibliothek lagern unzählige Schriften aus vergangenen Zeiten. Nun will sie diese mithilfe von Google digitalisieren und für alle verfügbar machen. 120.000 jüdische Texte sollen dann der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die Bibliothek bezeichnete das Projekt in einer Mitteilung als "historisch". Rund 45% der Texte sind auf Hebräisch oder in Sprachen mit hebräischen Buchstaben wie Jiddisch oder Ladino verfasst. Der Rest liegt in verschiedenen Sprachen vor, etwa Latein, Deutsch oder Arabisch. Zu den Schriften gehört "Ze'enah u-Re'enah", eine jiddische Übersetzung und Adaption der Tora, die im 16. Jahrhundert verfasst wurde, oder "Me'am Lo'ez", ein Bibelkommentar in Ladino aus dem 18. Jahrhundert. Die Organisation rund um die Digitalisierung gestaltet sich aufwändig. Die Schriften werden in Behältern transportiert, die sich klimatisch kontrollieren lassen. Mit dem Schiff gelangen diese über Rotterdam in das Digitalisierungszentrum in Deutschland. (israelnetz) TS







Laßt uns zusammenfassen...
  • Die IDF hat einen gezielten (!!) Schlag gegen den islamischen Dschihad-Kommandeur in Gaza, Baha Abu Al Ata durchgeführt.Al Ata war direkt verantwortlich für Hunderte von Terroranschlägen gegen Israelis. Sein nächster Angriff stand unmittelbar bevor. Die IDF hatte erfolglos Al Ata Warnungen zukommen lassen, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Die von Israel unternommene Maßnahme war ausdrücklich eine Verteidigungsmaßnahme, bei der keine Zivilisten oder zivilen Ziele zu Schaden kamen. Hier ging es ausschließlich darum weitere Angriffe und Schlimmeres abzuwenden.
  • Es folgten mehr als 450 wahllos (!!) auf israelische Städte und Zivilisten abgefeuerte Raketen, darunter Modi'in, Ashkelon, Tel Aviv, Holon, Rishon Lezion und unzählige Standorte in südlichen und an Gaza angrenzenden Städten. Was dabei getroffen wird, ist den Terroristen prinzipiell gleichgültig: Frauen, Kinder, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, usw.
  • Der Islamische Dschihad hat Tausende Zivilisten auf der ganzen Welt getötet. Heute zielen sie wieder mit Raketen auf israelische Zivilisten, auf Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und andere nicht-militärischen Einrichtungen.
  • Dutzende Personen mußten wegen Schock behandelt werden; andere wurden auf dem Weg in Bunker verletzt, einschließlich einer achtjährige, die aufgrund des Schreckens einen Herzinfarkt erlitt.
  • Und was berichten die Medien - z.B. die Tagesschau? Sogar nachdem Israel bereits mit über 300 Raketen angegriffen worden war, gab es bei der Tagesschau auf Twitter und Facebook keine einzige Erwähnung der fortwährenden Angriffe auf Israel. Es gab eine Meldung "Israel tötet Islamistenführer" und gleich drei Meldungen über das EuGH Urteil und die Rechtfertigung dieses eigentlich mehr als problematischen Urteils. Sonst nichts!
  • Und keiner wundert sich woher die Millionen für die Hunderte von Raketen aus Gaza herkommen; aus Gaza, der Stadt die mutmaßlich verarmt ist und die ständig mit Hilfsgeldern und -gütern überhäuft wird. Mit anderen Worten: während Funktionäre der Terrororganisationen in Palästen leben, Waffenarsenale fortwährend ausgebaut und aufgestockt werden und die Welt über die "Armut" in Gaza klagt, werden Abermillionen für Raketenarsenale und andere Waffen ausgegeben.
  • Auch wenn Israel derzeit von einer Übergangsregierung regiert wird, ist das Land nicht "führungslos". Alle erforderlichen Maßnahmen zur Verteidigung des Landes und der Bevölkerung werden mit Unterstützung des Übergangspremierministers, Bibi Netanjahu, aber auch mit Befürwortung von Benny Gantz, durchgeführt. Im Kampf gegen den Terror ist das Land vereint!

Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Menschen in Israel und wir hoffen, dass der fortwährende Terror aus Gaza bald unter Kontrolle gebracht wird. SSt

"Ungeachtet vereinbarter Waffenruhe Raketenbeschuss auf Israel"
Die Fakten: In Israel haben über 450 Raketen das Land in Atem gehalten, mehrere Menschen verletzt und viele traumatisiert. Ausgelöst wurde der Waffengang durch die "gezielte Tötung" eines Befehlshabers der Terrororganisation Islamischer Dschihad. Den Beschluss zu dieser Aktion hat das israelische Kabinett nach monatelangen Beratungen 10 Tage davor einstimmig angenommen. Der getötete Bahaa Abu al-Atta hatte zuvor damit geprahlt, weitere "Hunderte Raketen" auf Israel abschießen und Terroranschläge gegen "Zionisten" ausführen zu wollen. Ungeachtet jüngster Berichte über eine Waffenruhe zwischen Israel und militanten Palästinenserorganisationen hat es wieder Raketenbeschuss auf Israel gegeben. So der Deutschlandfunk am Donnerstag. Zuvor hätte es laut Standard einen "unterschwelligen" Krieg zwischen Israel und "militanten Palästinensern" gegeben. Laut "Welt"- Korrespondent Gil Yaron "prahlte" Ministerpräsident Benjamin Netanjahu damit, eine "tickende Bombe" getroffen zu haben, was Netanjahu laut Yaron natürlich nur aus innenpolitischen Gründen getan habe. Der Blog "Tapfer im Nirgendwo" hat übersetzt, was Waffenruhe in islamisch Dschihadistisch bedeutet: "So, wir haben jetzt alles abgefeuert, was uns zur Verfügung stand. Jetzt, wo wir keine Raketen mehr haben, erklären wir einfach mal eine Waffenruhe, die natürlich nur so lange gilt, bis wir wieder genug Raketen haben, die wir auf Israel abfeuern können. Bestimmt wird die ganze Welt von Israel erwarten, die Waffenruhe zu akzeptieren. Die Zeit der Waffenruhe nutzen wir dann zum Jammern und Betteln, um neues Geld für neue Raketen zu bekommen." (dlf, welt, standard, tapfer) TS

Tagesschau: Nahost-Konflikt Tote und Verletzte durch Israels Luftangriffe
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Zivilisten. In der Nacht einigten sich beide Seiten nun auf eine Waffenruhe, nachdem die UN vermittelt hatten. Die Feuerpause im Gazastreifen sei um 04.30 Uhr (MEZ) in Kraft getreten, sagte ein Gesandter der ägyptischen Regierung, die zwischen den Konfliktparteien vermittelt hatte. Ein Vertreter des Islamischen Dschihad bestätigte die Einigung. Zuvor hatten israelische Kampfflugzeuge ihre Angriffe auf die militante Palästinenserorganisation intensiviert, und auch die Extremisten beschossen Israel mit Dutzenden Raketen. Bis zum Abend wurden laut Armee 360 Raketen auf Israel abgefeuert. Nach palästinensischen Angaben kamen in der Nacht weitere fünf Menschen im Gazastreifen ums Leben. Die Zahl der Toten durch die israelischen Luftangriffe erhöhte sich damit auf 32 Palästinenser. Darunter sollen mindestens 16 militante Extremisten sein. Mindestens fünf Zivilisten, darunter eine Frau und Jungen im Alter von 17, 16 und 7 Jahren, seien ebenfalls unter den Toten. Die Identität der übrigen Opfer war zunächst nicht bekannt. Das Gesundheitsministerium des Gazastreifens berichtete von Dutzenden verletzten Palästinensern. (heplev, tagesschau, twitter, honestreporting) TS

In Gaza getötete "Zivilisten" des islamischen Dschihad


Falsche Berichterstattung von Amnesty International
Ein Reporter von Fox News widerlegt die Beschuldigung von Amnesty International, dass die Israelis ihr Gebäude (auf dem Foto) in Gaza beschossen hätten. Er erklärt: "Eine Rakete aus Gaza wurde fehlgezündet. Ich war direkt gegenüber, als es passierte." Dem Fox News Reporter Trey Yingst zufolge, habe Amnesty International am Dienstag Israel fälschlicherweise beschuldigt gegen internationales Recht zu verstoßen, indem diese das Gebäude der Palästinensischen Menschrechtskommission in Gaza beschossen hätten. Yingst, der zurzeit aus Gaza berichtet, erklärt, das Gebäude wurde von einer Rakete aus Gaza getroffen, die nach hinten losging. Er habe das mit eigenen Augen gesehen. "Israel hat das Gebäude nicht beschossen. Eine Rakete aus Gaza wurde fehlgezündet. Ich war direkt gegenüber auf der Straße als es passierte." schrieb er auf Twitter. (israelheute, algemeiner) KR


Mazal Tov 1
Hochzeit absagen, wegen Raketenalarm? Auf keinen Fall, dachte sich ein Brautpaar aus Beer Sheva und zeigt damit exemplarisch, wie Israelis mit der aktuellen Situation umgehen. Man denkt und man agiert immer zukunftorientiert und man wird sich nicht durch die Schikanen der Terroristen von Plänen abbringen lassen. Es gab aber auch eine Belohung für das Brautpaar - ein Überraschungsauftritt von Netta Barzilai, der 2018 Eurovision Gewinnerin. (ToI/AHC, Algemeiner, YouTube, israel21c) SSt


Mazal Tov 2
Mazal tov! Diese Frauen bekamen während des Raketenhagels aus Gaza Babys im Barzilai-Krankenhaus in Ashkelon. Die Entbindungen mussten im unterirdischen Schutzraum stattfinden. (FB) SSt

Einige Reaktionen auf die Angriffe auf Israel









Und so berichten die Medien...




Und bei der Tagesschau sieht man da so: Meldungen über Nahost-Konflikt, Luftangriffe Israels, Gewalteskalation und Waffenruhe. Wer da nicht in die Artikel schaut und weiterliest, bekommt nicht mit, dass Israel von Gaza aus von einer Terrororganisation mit Hunderten Raketen beschossen wurde...




...nichts über die Raketenangriffe auf Israel, dafür aber gleich mehrere Postings über das EuGH Urteil:






























Neuer Botschafter in Wien
Mordechai Rodgold, der neue Botschafter Israels in Wien und seine bemerkenswerte Karriere wird hier in einem Film dargestellt: Der Botschafter selbst ergreift dann das Wort in fast akzentfreiem Deutsch. (twitter) TS

Färöer-Inseln wollen Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen
Die Färöer-Inseln wollen Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen und dort eine diplomatische Mission eröffnen. Nach dem Willen von Außenminister Jenis av Rana soll dies spätestens im Oktober 2020 geschehen. Der Christ begründete den Schritt damit, dass das Christentum auf den Färöern stark ist und "die Färöer Israel lieben". Die Inselgruppe gehört zu Dänemark, regiert sich aber selbst. (israelnetz) TS

Deutsche Luftwaffe mit sechs Eurofightern bei Militärübung in Südisrael
Die Militärübung "Blue Flag" im Negev hat am Donnerstag geendet. Daran waren auch sechs Eurofighter der Luftwaffe beteiligt. Neben Deutschland und Israel nahmen Italien, Griechenland und die USA teil. Laut der israelischen Armee soll das gemeinsame Training vor allem die internationalen Beziehungen fördern. Die Übung begann am 3. November. Von den Raketenangriffen aus dem Gazastreifen und den israelischen Reaktionen bekamen die Teilnehmer nur indirekt etwas mit: Die Israelis demonstrierten ihnen die Präzision der Luftangriffe. Die deutsche Luftwaffe war zum zweiten Mal nach 2017 dabei. Die Briten, Japan, Spanien und Kroatien schickten Beobachter. (ToI, Israelnetz) TS




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Deutsche Staatsräson in Aktion
Am 15. November 2019, nachdem Israel bereits drei Tage massiv mit Raketen angegriffen worden war, verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Resolutionen gegen Israel. Raten Sie mal, wieviele Resolutionen an dem Tag gegen den Rest der Welt verabschiedet wurden? Keine! Einmal enthielt sich Deutschland. Achtmal stimmte Deutschland u. a. mit Ländern wie Saudi-Arabien und Iran gegen den jüdischen

Staat, kritisierte etwa die Besetzung der einst syrischen Golan-Höhen. Auf BILD-Anfrage hieß es aus dem Auswärtigen Amt, das deutsche Abstimmungsverhalten hätte ermöglicht, "den Israel-kritischen Tonfall der Resolutionen abzumildern". Konkrete Beispiele, welche Passagen die deutsche Delegation um UN-Botschafter Christoph Heusgen (63) entschärft hat, nennt die Bundesregierung nicht. Der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck (57): "Deutschland darf nicht länger bei dieser Delegitimierungsparty mitmachen. Es wird Zeit, dass der Bundestag diskutiert, ob Deutschland weiter im UN-Drehbuch der Israelhasser als Komparse mitspielen will." Das nächste Anti-Israel-Paket der UN ist bereits in der Mache. Am 30. November will die Vollversammlung über weitere Resolutionen gegen Israel abstimmen. (TapferimNirgendwo, Bild, UNWatch, HC, Bild) SSt

Die jüdische Nakba endlich anerkennen
Die Initiative von Vize-Außenminister Danny Ayalon, das Thema der jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, trifft erwartungsgemäß auf wütende arabische Reaktionen. Unter anderem werden Behauptungen laut, es handele sich bei den jüdischen Flüchtlingen um eine "Erfindung". Für einen echten Frieden im Nahen Osten muss beiden Seiten Gerechtigkeit widerfahren fordert Zwi Gabay, ehemaliger Botschafter und stellvertretender Generaldirektor im Außenministerium. (embassies) TS




Solidarität statt Kennzeichnungspflicht
Anlässlich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Umsetzung der Kennzeichnungspflicht bestimmter israelischer Waren, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker, eine grundsätzliche Forderung nach der Solidarität Europas gegenüber Israel gestellt. Uwe Becker hielt sich vor dem Hintergrund des fortdauernden Raketenbeschusses zu einem eintägigen Solidaritätsbesuch in Israel auf. "Die vom Europäischen Gerichtshof getroffene Entscheidung zur Kennzeichnungspflicht Israelischer Waren aus den völkerrechtlich nicht endgültig gegliederten Gebieten ist die juristische Untermauerung des Irrweges, den die Europäische Union im Umgang mit Israel in den zurückliegenden Jahren gegangen ist. Wo bleibt die Gleichbehandlung mit anderen Regionen auf der Welt, deren Status sich ähnlich oder unklar verhält. Die "Sonderbehandlung" Israels kann nur den Schluss zulassen, dass man den Jüdischen Staat bewusst nach anderen Maßstäben bemisst. Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die sonntäglichen Solidaritätsadressen Europas gegenüber dem einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten. Gerade in diesen Stunden muss sich Israel wieder einmal einem Raketenhagel des terroristischen Islamischen Djihad erwehren, leiden israelische Kinder, Frauen und Männer unter Dauerbeschuss und werden von Sirenenlärm im Minutentakt in die Schutzräume gerufen. Dort können sie nun aus Europäischer Sicht neue Etiketten auf jene Produkte kleben, die zumeist gerade auch Palästinensern Lohn und Brot überhaupt erst ermöglichen. Es ist ein fast schon zynisch zu betrachtendes zeitliches Zusammentreffen von Raketenbeschuss und dem juristischen Geschoss auf Israel. Die EU muss ihre Haltung gegenüber Israel endlich ändern, wenn sie den Feinden dieses Landes nicht weiter in die Arme arbeiten will. Mit den jährlichen Steuer-Millionen unterstützt die EU mittelbar jene, die auch nun wieder alles daran setzen, Israel von der Weltkarte zu radieren. Mit der Appeasement-Politik gegenüber dem Iranischen Regime lässt man dieses seinen Kampf gegen Israel über dessen Garden in Syrien, über die Hizbollah im Libanon und über den Islamischen Djihad von Gaza aus führen, frei nach der Devise, dass alles in Ordnung ist, so lange nur die Etikettierung stimmt. Verrutscht oder schon gänzlich abgefallen ist dabei das Etikett einer solidarischen Politik der EU gegenüber Israel. Doch dieses Land braucht unsere Solidarität und Europa muss diese endlich auch praktizieren", forderte Uwe Becker. (tw24, DIG) TS

Clemens Wergin in Die Welt zum EUGH-Urteil
Laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Produkte aus israelischen Siedlungen im Westjordanland oder vom Golan besonders gekennzeichnet werden. Damit wird an Israel ein Standard angelegt, der in keinem anderen Fall weltweit gilt. Das Urteil ist sowohl politisch motiviert als auch diskriminierend gegenüber Israel. (welt) TS

Offener Brief an die designierte Präsidentin der Kommission der Europäischen Gemeinschaft
Israel-Urteil des Europäischen Gerichtshofs
Sehr geehrte Dr. Ursula von der Leyen,
Bei der Vorstellung Ihres Teams am 10. September formulierten Sie zutreffend:
"Ich möchte eine Kommission, die . sich auf die akuten Probleme konzentriert."
Ist die Kennzeichnung von Produkten aus Judäa und Samaria für die EU ein akutes Problem? Gleichgewichtet mit Klimawandel, Migration, Digitalisierung

und demografischem Wandel?
Eher nicht. Vielmehr scheint das Urteil des EGH politisch determiniert zu sein. Warum? Weil der Europäische Gerichtshof keine Kennzeichnung fordert für Produkte aus Nordzypern, Tibet, Krim, Transnistrien, Westsahara, Senkaku - Inseln, Kashmir, Kurilen, Nagorno Karabach, Belize, Aleppo (Nord), Abu Musa Inseln, Gibraltar, Guam, Nauru, Ceuta, Donetzk und einer Vielzahl weiterer Gebiete, die tatsächlich völkerrechtswidrig besetzt oder zumindest strittig sind.
Judäa und Samaria sind völkerrechtlich sogenannte "disputed areas", die nach dem Angriffskrieg Jordaniens 1967 an Israel fielen. Historisch gesehen müssten tausende Gebiete nach den Kriterien des EGH zu einer Kennzeichnungspflicht gezwungen werden, bis hin zum Westen und zum Osten Polens.
Cui bono also? Es profitieren politisch Hamas und Hisbollah und andere Terrorgruppen und vor allem die BDS-Bewegung, die auch in Deutschland mit radikal-islamischen und linksextremen Gruppen kooperiert wie PFLP und MLPD.
Es verliert ein weiteres Mal die Glaubwürdigkeit der EU, die ohnehin zunehmend in Frage gestellt. wird. Belastet wird die exzellente technologische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Israel, von der gerade deutsche Unternehmen immer stärker profitieren.
Unnötig zu erwähnen, dass tausende palästinensische Araber möglicherweise ihre Arbeitsplätze verlieren.
Sie betonen sehr zu Recht die Bedeutung von Zukunftstechnologien. Die liegen nirgendwo anders als in Israel, auch in den Dörfern und Städten in Judäa und Samaria.
Die Innovationskraft Israels ist legendär, die technologischen Innovationsintervalle sind atemberaubend kurz und für die deutsche und europäische Industriesind die die Wettbewerbsvorteile einer Kooperation mit Israelischen Unternehmen evident.
Der Europäische Gerichtshof hat ein Fehlurteil gefällt. Er ist unabhängig. Aber die Europäische Kommission ist es auch und kann die Umsetzung verhindern. Dies, verehrte Präsidentin, liegt in Ihrem Wirkungsbereich.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz
Journalist, Autor / Politologe (HC)








Und die Politikerin der Woche ist...
Arye Sharuz Shalicar's Antwort: "Nur zu Ihrer Information Frau Künast:
Es fällt unter der 3-D Definition des Antisemitismus in die Kategorie "Doppelstandards" wenn Sie, ja Sie Frau Künast, nicht auch im selben Atemzug die Kennzeichnung von Produkten aus der russisch besetzten Ost-Ukraine, chinesisch besetztem Tibet, Besatzung West-Saharas und türkisch besetztem Nord-Zypern fordern. Der obsessive Einsatz nur einem einzigen Staat gegenüber, dem einzigen jüdischen Staat auf der Welt, ist klipp und klar Antisemitismus."









Dauerfeuer auf Israel und Deutschland fordert Besonnenheit
Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es im Zuge des Raketenbeschusses nicht auch noch gute Ratschläge an den jüdischen Staat hätte. In den vergangenen Tagen durften etwa eine Million Kinder nicht die Schulen besuchen, Kindergärten waren geschlossen, was bedeutet, dass die Eltern nicht arbeiten konnten, falls ihre Arbeitsplätze
überhaupt erreichbar waren. In den Universitäten rund um Tel Aviv fiel der Unterricht aus. Viele Busse und Eisenbahnen durften nicht fahren. Das halbe Land war gelähmt. Niemand fragt, was dieser Arbeitsausfall kostet. Hinzu kommen Kosten für die medizinische Behandlung von Verletzten und die Betreuung von traumatisierten Familien, die kaum eine Nacht ruhig in ihren Betten verbringen können. Der israelische "Rote Davidstern", die wichtigste Rettungsorganisation, hat an Tagen mit Raketenbeschuss etwa 500 Ambulanzen im Dauereinsatz, während an "normalen Tagen" knapp 300 ausreichen. (mena) TS








Israelische Sportanalysegesellschaft Track160 wirbt USD 5 Mio. ein
Das israelische Unternehmen für optische Tracking-basierte Sportanalysen, Track160, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde im Wert von USD 5 Mio. angekündigt, die vom ADvantage Sports Tech Fund geleitet wird. Weitere strategische Aktionäre sind die Bundesliga, REDDS Capital, Aaron Stone und Marc Rowan. Track160 wurde 2017 von Dr. Miky Tamir und Michael Birnboim gegründet und hat eine vollautomatische Tracking-Lösung für Fußballmannschaften entwickelt. Das hochmoderne System des Unternehmens verwendet einfache tragbare Kameras, die an einem einzigen Ort aufgestellt werden können, um die Spieler und den Ball während des Spiels in 3D zu identifizieren und zu verfolgen. Diese einzigartige Genauigkeit ermöglicht es dem Unternehmen, detaillierte Einblicke in die Spielerfitness und die taktische Leistung eines Teams zu liefern. Derzeit bedient das Unternehmen Fußballclubs in Europa, Asien und Lateinamerika. (globes) EL

Maccabi Tel Aviv an der Spitze der Basketball Euroleague
Nach dem Sieg von Maccabi Tel Aviv über Saski Baskonia führt Maccabi derzeit die Tabelle der EuroLeague an. SSt




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Nahostkorrespondent Ulrich Sahm auf Vortragsreise in Deutschland
Aktualisierungen entnehmen Sie bitte der Homepage von Ulrich Sahm. Falls sich Orte oder Anfangszeiten noch ändern sollten, können Sie das HIER einsehen. EL
Mo. 18.11. 19:00h München: Gemeindesaal der Kreuzkirche, Hiltenspergerstr. 55, Schwabing
Thema: Außenpolitische Themen, etwa "Zweistaatenlösung - oder was wäre die Alternative?", "Israel und die Kurden", "(Wie) kann Israel den iranischen Einfluss in der Region eindämmen?"
Di. 19.11 München: Ort steht noch nicht fest - Vortrag auf Hebräisch
"Meine Erfahrungen als Korrespondent in Israel"
Do. 21.11. 18:30 Uhr Chemnitz: Volksbank
Thema: "Judentum, Islam, Christentum - Wiege der Kultur oder Disneyland der Religionen?"
Fr. 22.11. Beginn 19.00h, Einlass 18.00h Berlin: Sportcasino des KSV Johannisthal, Bruno Bürgel Weg 99, Berlin Oberspree
Deutsche & Israelische Projekte

Saarbrücken: 1948. Die Ausstellung
In Saarbrücken in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft vom 28.10. bis 21.11.2019, Montag bis Freitag, 9.00 bis 18.00 Uhr, im Hauberrisser Saal im Rathaus St. Johann

1948. Die Ausstellung unter Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, und Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, befasst sich mit der Aufarbeitung der Vorgeschichte bis hin zur Ausrufung der Unabhängigkeit des Staates Israel am 14. Mai 1948. Träger der Nach Grußworten von Kulturdezernent Thomas Brück, dem Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar Richard Bermann und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Saar der DIG Eric Barth wird der Historiker Dr. Oren Osterer in die Ausstellung einführen.

Vorträge in Saarbrücken
in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar und Kino 8 ½ im Rahmen von Jüdische Film- & Kulturtage Saarbrücken 2019
  • Dr. Oren Osterer: Warum die Ausstellung 1948? am Montag, 28. Oktober 2019, 19 Uhr im Saarbrücker Rathaus St. Johann, Festsaal. Wie kein anderer Staat sieht Israel sich mit einem Informationskrieg konfrontiert und mit Vorwürfen, die in den allermeisten Fällen nicht der Wahrheit entsprechen, sondern plumpe Propaganda sind. Aber Propaganda muss nichts beweisen. Propaganda will stören und zerstören, es geht ihr um die Verbreitung von historischen Verzerrungen im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels. Der am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München promovierte Historiker Oren Osterer ist der federführende Organisator von 1948. Die Ausstellung
  • Alex Feuerherdt: Vereinte Nationen gegen Israel - wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 20 Uhr im Saarbrücker Rathaus St. Johann, Festsaal. Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger wie Israel. Der UN-Menschenrechtsrat etwa hat den jüdischen Staat in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Alex Feuerherdt ist Publizist und Verlagslektor. Er schreibt für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel die Jungle World und das Internet-Magazin Audiatur Online. Artikel von ihm erscheinen auch beim Weblog Achse des Guten. Seine thematischen Schwerpunkte sind Fußball, der Nahostkonflikt und Antisemitismus/Antizionismus. Er ist zudem Betreiber und Autor des Blogs "Lizas Welt". In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Saar
  • Eldad Beck: 1948 - Enttabuisierung einer mythologischen Lüge am Montag 18.11.2019, 19 Uhr im Gemeindesaal der Synagoge Saarbrücken Verbreitete Bilder von Israel sind nicht selten von Irrtümern, Gerüchten, Halbwahrheiten und gezielter Desinformation zuungunsten des jüdischen Staates geprägt. Diese beziehen sich häufig auf Vorgeschichte und die Zeit der israelischen Staatsgründung 1948. In Kooperation mit der Union Stiftung - mit Unterstützung der Synagogengemeinde Saar
  • "The Silent Exodus" von Pierre Rehov - Filmvorführung am Sonntag, 17.11.2019, 19 Uhr im Kino 8 ½. Rehov produzierte und drehte bisher 14 Dokumentarfilme über den Nahostkonflikt und schreibt regelmäßig für Le Figaro und andere französische Zeitungen. Er hat sechs Romane geschrieben und bei großen französischen Verlagen veröffentlicht. 2008 zog Rehov in die Vereinigten Staaten, weil er in Frankreich und im übrigen Europa ein wachsendes Klima des Antisemitismus empfand. Drei Jahre später, im November 2011, zog er nach Tel Aviv, wo er heute lebt.
  • Dr. Stephan Grigat: Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt und dem Iran - Diskriminierung, Flucht und Vertreibung am Donnerstag, 21.11.2019, 20 Uhr im Saarbrücker Rathaus St. Johann, Festsaal. Würde es mit rechten Dingen zugehen, wäre bei jeder Diskussion über den Konflikt Israels mit seinen arabischen Nachbarn stets auch von der Flucht und Vertreibung nahezu aller Juden aus der arabischen Welt und aus dem Iran d Rede, die außerhalb Israels kaum im Bewusstsein sind. Die gerade auf Deutsch erschienene Studie des französischen Historikers Georges Bensoussan über "Die Juden der arabischen Welt" ruft die Flucht von etwa 900.000 Juden aus den arabischen Ländern in Erinnerung und zeigt, dass die Radikalisierung der arabisch-islamischen Judenfeindschaft vor der israelischen Staatsgründung einsetzte und in vielen Aspekten eine Reaktion auf die partielle Autoemanzipation der Juden in den arabischen Gesellschaften war. Der Vortrag wird die Situation der Juden in den arabischen Gesellschaften und dem Iran skizzieren, die Bedeutung der arabisch-jüdischen Flüchtlinge für Israel thematisieren und der Frage nachgehen, warum das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern und dem Iran bisher kaum thematisiert wurde. Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Uni Wien, Dozent für Politikwissenschaft an der Uni Passau, Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum der Uni Potsdam und Research Fellow am Herzl Institute for the Study of Zionism and History der Uni Haifa. Er ist Autor von "Die Einsamkeit Israels" und Herausgeber von "AfD und FPÖ" sowie "Iran - Israel - Deutschland". Zuletzt hat er die Einleitung zu Georges Bensoussans Buch "Die Juden der arabischen Welt" geschrieben, das bei Hentrich & Hentrich erschienen ist. In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Saar

Georges Bensoussan: Die Juden der arabischen Welt
Lesung und Diskussion in englischer Sprache. In der Diskussionen über den Nahost-Konflikt stehen die 3,7 Mio. Palästinenserinnen und Palästinenser im Mittelpunkt, die Nachkommen der überwiegend infolge des Krieges von 1948 Vertriebenen oder Geflohenen sind. Die Flucht und Vertreibung nahezu aller Jüdinnen und Juden aus der arabischen Welt findet dagegen nur wenig Beachtung. Warum ist das so? Der französische Historiker Georges Bensoussan thematisiert in seinem Buch "Die Juden der arabischen Welt" die Hintergründe. Er hält das Bild vom vermeintlich harmonischen jüdisch-arabischen Zusammenleben über die Jahrhunderte für einen Mythos. Dienstag, 3. Dezember 2019, 18.30 - 21.00 Uhr Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum ANMELDUNG über die Website der Landeszentrale: (berlin, schalom-israel)
























Zitat der Woche
Arye (ARO) Sharuz Shalicar: "Die 68er Generation von PLO-Liebhabern hat damals in Deutschland insbesondere die Lehrerzimmer und die Medien eingenommen. Eine "Israelkritische" Grundhaltung gehörte seitdem zum guten Ton und hat das aktuelle negative Bild Israels wesentlich mitgeprägt."

Schmock der Woche

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Debate: Anti-Zionism is Anti-Semitism








Ein persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly

Concerned, wie auch mit ILI, einschließlich der Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress". Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER, sowie in diesem weiteren VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (FB, ILI)

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Das Datum für den Israeltag 2020
werden wir in Kürze bekannt geben....

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Die moralischste Armee der Welt!

Ein dreijähriger arabischer Junge verirrte sich und wusste nicht, wie er nach Hause kommen sollte, oder wo seine Eltern waren. Er ging zu einem IDF-Kontrollpunkt, wo die Soldaten ihn aufnahmen und fütterten, und sich dann auf die Suche nach seinen Eltern machten. Schließlich fanden sie sie.





Shalom
Thomas
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Im Mai 2020 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!

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