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28. Oktober 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • DNA-gestützter Bluttest für Lungenkrebs
  • Das Gehirn hält uns davon ab, uns unseren eigenen Tod vorzustellen
  • Männer werden häufiger krank; Frauen leiden eher an Autoimmunerkrankungen
  • Genialer Verbrennungsmotor
ARCHÄOLOGIE
  • Im Karmelgebirge wurde bereits vor 13.000 Jahren Bier hergestellt
  • Kirche des "glorreichen Märtyrers" in Beth Schemesch gefunden
TOURISMUS
  • Nach 10 Jahren ist der "Römerplatz" wieder zugänglich
  • "Zusammenspiel": Achte Gruppenreise nach Israel
WIRTSCHAFT
  • Israel springt im jährlichen "Doing Business"-Report um 14 Plätze vor
  • Direktor der Nationalbank erhielt US-Wirtschaftspreis
  • SoftBank übernimmt Adam Neumann von WeWork für USD 1,7 Mrd.
  • Millionäre pro Kopf der Bevölkerung: Israel ist weltweit Nr. 5
  • Immobilienkonzern Nitsba eröffnet 6 neue Hotels in Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israelische und Jüdische Organisationen starten Solidaritätskampagne für Kurden
  • Richter Meir Shamgar: Ein Leben, dem Rechtsstaat gewidmet
  • Shamgar bemühte sich um die Äthiopier
  • Carlo Strenger verstorben
  • Sonnen aus Glas und Stahl im unterirdischen Friedhof in Jerusalem
  • Israelische Ärzte von der UNO geehrt
  • Mount Zion Award 2019 geht an "Tag Meir" und Michael Krupp
  • Neuer Stern am Model-Himmel
  • Invasive Feuerfische im Mittelmeer
  • Fun-Fact zum #Weltnudeltag
POLITIK
  • Netanjahu gab Mandat zur Regierungsbildung ab
  • Kurden bitten Israel um Hilfe
  • Israel bereitet sich auf iranische Raketenangriffe vor
  • Israel nahm an der Sicherheits-Koalition in Bahrain teil
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Terroristen rufen zu Mord an Juden auf - vor UNO-Hauptquartier in Gaza
  • Wie Amnesty International Israel dämonisiert
  • Palästinensische Autonomiebehörde schließt Nachrichtenseiten
  • Nichts Neues bei der taz

SPORT
  • Zukunft von Andreas Herzog als Israel-Teamchef bleibt ungewiss
  • Saudische Fußballer spielen erstmals im Westjordanland
VERANSTALTUNGEN
  • EUROPE-TLV-Party in Frankfurt
  • Nahostkorrespondent Ulrich Sahm auf Vortragsreise in Deutschland
  • "Leben nach dem Überleben"
IN EIGENER SACHE
  • Ein persönlicher Appell...
  • ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten.
  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Webshop











DNA-gestützter Bluttest für Lungenkrebs
Lungenkrebs ist die häufigste Ursache für Todesfälle durch Krebs weltweit. Ein einfacher Bluttest, der auf einem "DNA-Reparatur-Score" beruht, hat sich für die Lungenkrebs-Früherkennung als sinnvoll erwiesen. Die Studie wurde von Professor Zvi Livneh und Dr. Tamar Paz-Elizur, beide Mitglieder der Abteilung Biomolekulare Wissenschaften des Weizmann-Instituts, zusammen mit Professor Sir Bruce Ponder von der Universität Cambridge und Professor Robert Rintoul vom Royal Papworth Hospital und Cambridge geleitet. Der DNA-Reparatur-Score der Lungenkrebskranken war durchweg niedriger war als der der Kontrollgruppe, was "die Etablierung dieser enzymatischen Aktivität als robusten Biomarker für das Lungenkrebsrisiko - unabhängig vom Rauchen" bedeutet. Die Ergebnisse, so das Weizmann-Institut, bestätigten eine 2014 von Professor Livneh veröffentlichte Studie, in der nachgewiesen wurde, dass ein niedriger DNA-Reparaturwert ein "fünfmal höheres Risiko für das Auftreten von Lungenkrebs aufzeigt, als dies allein aufgrund des Alters und des Raucherstatus zu erwarten wäre". Dies "weist darauf hin, dass DNA-Reparatur-Score-Daten - wie in einer Blutuntersuchung gezeigt - möglicherweise zu einer personalisierten Therapie beitragen können, indem sie Ärzten helfen, die Reaktion einzelner Lungenkrebspatienten auf die Immuntherapie vorherzusagen", so das Weizmann-Institut. (nocamels) EL

Das Gehirn hält uns davon ab, uns unseren eigenen Tod vorzustellen
Forscher der Bar-Ilan-Universität zeigten Studienteilnehmern mehrmals nacheinander Fotos von sich selbst und von Fremden und überwachten dabei deren Gehirnaktivität. Die Hälfte der Fotos wurde von Worten zum Tod begleitet. Die andere Hälfte hatte keine
Foto: iStock
solche Konnotation. Das Ergebnis war verblüffend: "Das Gehirn akzeptiert nicht, dass der Tod mit uns zu tun hat", sagte der Leiter der Studie, Yair Dor-Ziderman. "Wenn das Gehirn Informationen bekommt, die sich mit dem Tod verbinden, sagt uns etwas, dass es nicht zuverlässig ist, also sollten wir es nicht glauben. Wir können nicht rational leugnen, dass wir sterben werden, aber wir betrachten es mehr als etwas, das anderen Menschen passiert". Wie genau dieser Schutzmechanismus auf neuronaler Ebene funktioniert, ist nach Angaben der Forscher noch nicht bekannt. Dieses Verdrängungs- Phänomen setzt allerdings schon in frühester Kindheit ein. Die ganze Studie wird nächsten Monat in der Fachzeitschrift Neuroimage veröffentlicht. (israel21c, ToI) TS/ EL

Männer werden häufiger krank; Frauen leiden eher an Autoimmunerkrankungen
"Frauen haben möglicherweise ein angeborenes erhöhtes Potenzial, Immunproblemen zu widerstehen, da die angeborenen Immunpfade vor der Erregerinvasion stärker aktiviert wurden. Diese weibliche Immunschwäche, die Frauen weniger anfällig für Infektionskrankheiten macht, geht zu Lasten von Frauen, die anfälliger für Autoimmunkrankheiten sind ", schreiben Forscher der Ben-Gurion-Universität des Negev in einer Studie im Rahmen
des globalen immunologischen Genomprojekts (ImmGen). Wissenschaftler der Harvard Medical School, der Icahn School of Medicine am Mount Sinai Hospital, der University of Chicago, der Northwestern University, der Hebrew University of Jerusalem und des RIKEN Center for Integrative Medical Sciences in Japan nahmen ebenfalls an der Studie teil. Die Finanzierung erfolgte aus einem Stipendium der Broad-Israel Science Foundation, einem Stipendium der Israel Science Foundation und dem National Institute of Allergy and Infectious Diseases der US National Institutes of Health. (israel21c) EL

Genialer Verbrennungsmotor
Das Unternehmen heißt MayMaan und folgt der Idee von Yehuda Shmueli (81), einem talentierten Erfinder, Ingenieur und Mechaniker, der früher der Hauptinspektor der IDF-Jeep-Produktion war. Ihm und seinen Söhnen gelang es, einen Kraftstoff aus 70% Wasser und 30% Ethanol zusammen mit einem Motor für den Betrieb zu entwickeln. Das Wassergemisch wird in einen sauber verbrennenden Kraftstoff umgewandelt, der den Motor antreibt und ein sehr hohes Drehmoment erzeugt, was eine effiziente und leistungsstarke Leistung ermöglicht. Ya'ari, ehemaliger Chef von Rafael, ist beeindruckt von der Technologie, die von der Familie Shmueli entwickelt wurde. "Seit vielen Jahren bin ich an der Entwicklung verschiedener Energielösungen beteiligt, hauptsächlich im Rahmen meiner Tätigkeit als Leiter von Rafael." Dies ist ohne Zweifel die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, Dieselmotoren zu ersetzen. "Der Firmenname MayMaan stammt vom hebräischen Wort für Wasserstoff. Das Potenzial von MayMaan, erklärt Doron Shmueli, geht über die finanzielle Bedeutung des Ersatzes von Benzin durch Wasser und Ethanol hinaus. "Es ist geopolitisch. Es ist ein enormer Vorteil, den Ländern, die Terrorismus finanzieren, die Bedeutung von Treibstoff zu nehmen." (jpost) EL







Im Karmelgebirge wurde bereits vor 13.000 Jahren Bier hergestellt
Bier gab es in China schon vor etwa 5.000, bei den Sumerern im südlichen Mesopotamien vor rund 4.000 Jahren und im Süden Ägyptens schon vor etwa 2.000 Jahren. Selbst die Gallier im frühen Frankreich brauten vor etwa 2.500 Jahren Bier. Archäologen der Stanford University haben nun bei Ausgrabungen in den Rakefet-Höhlen in Israel noch ältere Spuren des Bierbrauens entdeckt. Laut des Artikels im Journal of
Image credit: Dror Maayan / Anat Regev-Gisis.
Archaeological Science wurden in Höhlen im Karmel-Gebirge bei Haifa Überreste der Natufien-Kultur gefunden, die zeigen, dass es eine Vorstufe des heutigen Brauens bereits vor etwa 13.000 Jahren gab. Insgesamt haben die Wissenschaftler in den Höhlen 30 Gräber freigelegt und dabei unterschiedliche Grabbeigaben wie Tierknochen, Mahlsteine und Feuersteinwerkzeuge gefunden. In Steinmörsern fand man Pflanzenrückstände von Bier-Inhaltsstoffen. Laut den Wissenschaftlern "ist dies das früheste archäologische Zeugnis für getreidebasiertes Bierbrauen - und der älteste Beleg für menschengemachten Alkohol." Bierbrauen wurde wahrscheinlich aus rituellen Zwecken noch vor der Erfindung der Landwirtschaft entwickelt. Die Konsistenz soll eher an einen Brei als an ein Getränk erinnert haben. (forschung, JPost) TS

Kirche des "glorreichen Märtyrers" in Beth Schemesch gefunden
Eine prächtige 1.500 Jahre alte Kirche, verziert mit spektakulären Mosaikböden und griechischen Inschriften, wurde in Ramat Beit Shemesh entdeckt. Der Ort war einem ungenannten "glorreichen Märtyrer" gewidmet. Eine zusätzliche Inschrift erwähnt eine Spende von Kaiser Tiberius II. Wer war dieser "Glorreiche Märtyrer", der durch die griechische
Foto: Asaf Peretz, Israel Antiquities Authority
Inschrift verewigt wurde, an dessen Andenken diese prächtige Kirche gebaut und später unter der Schirmherrschaft des byzantinischen Kaisers Tiberius II. erweitert wurde? Dieses Geheimnis hat Archäologen der Israel Antiquitätenbehörde in den letzten drei Jahren fasziniert. Die Wände der Kirche waren mit bunten Fresken und hohen Säulen geschmückt, die von beeindruckenden Kapitellen gekrönt waren, von denen einige importiert worden sein könnten. Die Mosaiken waren aufwendig mit Blättern, Früchten, Vögeln und Pflanzen gestaltet. Die Hauptphase des Kirchenbaus erfolgte während der Herrschaft von Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert n.Chr. (527-565). Später, während der Herrschaft von Kaiser Tiberius II. Konstantin, wurde eine exquisite Seitenkapelle hinzugefügt. Laut Benjamin Storchan, Direktor der Ausgrabung im Auftrag der Israel Antiquities Authority, "ist die Identität des Märtyrers nicht bekannt, aber die außergewöhnliche Opulenz der Struktur und ihrer Inschriften zeigen, dass diese Person eine wichtige Figur war. Storchan fügt hinzu: "Nur wenige Kirchen in Israel wurden mit vollständig intakten Krypten entdeckt. Die Krypta diente als unterirdische Grabkammer. Der Zugang zur Krypta erfolgte über parallele Treppen - eine führt in die Kammer hinunter, die andere wieder hinauf in die Gebetshalle. So konnten große Gruppen von christlichen Pilgern den Ort besuchen." Die Krypta selbst war einst mit Marmorplatten ausgekleidet, was ihr ein beeindruckendes Aussehen verlieh. Die Bedeutung des Standortes wird laut Storchan durch die unter der Schirmherrschaft von Kaiser Tiberius II. Konstantin (574-582 n. Chr.) durchgeführte Erweiterung bestätigt. Eine griechische Inschrift an der Stelle besagt, dass der Ausbau der Kirche mit seiner finanziellen Unterstützung abgeschlossen wurde. "Die imperiale Beteiligung an der Expansion des Gebäudes wird auch durch das Bild eines großen Adlers mit ausgebreiteten Flügeln - dem Symbol des Byzantinischen Reiches - hervorgerufen, das in einem der Mosaike erscheint." (audiatur, ToI) TS







Nach 10 Jahren ist der "Römerplatz" wieder zugänglich
Der unterirdische Zugang zur Altstadt Jerusalems, unter dem Damaskustor, ist wieder öffentlich zugänglich. Unter dem heutigen Damaskustor hatte ursprünglich Kaiser Hadrian ein monumentales Tor zur Stadt "Aelia Capitolina" errichtet, das teilweise noch heute erhalten ist.
Hadrians Tor Fotos: Sahm
Hadrian hatte Jerusalem diesen Namen gegeben, um jede Erinnerung an das jüdische Jerusalem zu tilgen. Durch das ausgegrabene und jetzt nach 10-jährigen Renovierungsarbeiten wieder geöffnete Tor gelangt man in unterirdische Säle, wo auch einst eine Säule mit dem Kaiser stand, weshalb auf Arabisch das Damaskustor bis heute "Bab el Amud" heißt, "Tor der Säule". (unitedwithisrael, gpoeng) TS

"Zusammenspiel": Achte Gruppenreise nach Israel
Die Reisenden der 8. Reisegruppe von "Zusammenspiel" wieder daheim, noch voller Eindrücke der 8-tägigen Reise durch Israel: Von Nes Amim ging es nach Nazareth, anschließend ins Sukkot-Leben nach Jerusalem. Eine unglaubliche, freudige Atmosphäre empfing die Gruppe hier. Die Altstadt Nazareths
Foto: http://zusammenspiel.de
mit Parken und Hotel vorher war schon ein Abenteuer, Jerusalem toppte alles! Ein Ausflug nach En Gedi, Massada und En Bokek rundete das Bild ab. Von Rosh HaNikra bis zum Toten Meer wurde ein Querschnitt Israels gezeigt, der ausnahmslos gute Rückmeldungen bekam. Durch die vielen Erläuterungen und Führungen (z. B. in Gesher) wurden einige Vorurteile aufgelöst und von dem Versuch, "Land und Leute" zu verstehen abgelöst. Dieses "Ich war da und hab erlebt" ist doch eben anders als das mediale Erlebnis. (zusammenspiel) KR




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Israel springt im jährlichen "Doing Business"-Report um 14 Plätze vor
Der Bericht Doing Business 2020 der Weltbankgruppe befasst sich mit der Frage, wie Vorschriften die Freiheit der Geschäftstätigkeit in über 190 Volkswirtschaften ermöglichen oder hemmen. Dem Bericht zufolge besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Freiheit eines Landes und seinem BIP. Israel erleichterte die Unternehmensgründung, indem es die gemeinsame Registrierung von Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer ermöglichte, den Zugang zu Kreditinformationen verbesserte, die Zahlung von Steuern erleichterte und den Körperschaftsteuersatz senkte sowie den Export erleichterte. Letztes Jahr rückte Israel vom 54. auf den 49. Platz vor. Weltweit haben 115 Volkswirtschaften regulatorische Änderungen vorgenommen, die für Unternehmen von Vorteil sind. Zu den Ländern mit den größten Fortschritten zählten Saudi-Arabien, Jordanien und Bahrain. (timesofisrael) EL

Direktor der Nationalbank erhielt US-Wirtschaftspreis
Der Gouverneur der Bank of Israel, Amir Yaron, erhielt den alle 2 Jahre verliehenen Stephen A. Ross Preis für Forschungsarbeiten zur Berechnung langfristiger Vermögenswerte. Der Preis ist mit USD 100.000 dotiert und wird von einem US-Nonprofit für eine einflussreiche Forschungsarbeit verliehen. Das 2004 im Journal of Finance veröffentlichte Papier mit dem Titel "Risks for the
Long Run Run: A Potential Resolution of Asset Pricing Puzzles" hatte großen Einfluss auf das Verständnis der Forscher für erwartete Renditen und Risiken bei der Preisgestaltung von Anlagen. Seine Ergebnisse gelten auch für die Bereiche Finanzen, Makroökonomie und andere Forschungsbereiche, sagte die Stiftung zur Förderung der Forschung in der Finanzwirtschaft. Yaron ist auch Professor für Bankwesen und Finanzen an der Wharton Business School der University of Pennsylvania. (ToI) TS

SoftBank übernimmt Adam Neumann von WeWork für USD 1,7 Mrd.
Die japanische SoftBank Group Corp., der größte Investor in das Shared-Workspace-
Immobilienunternehmen WeWork, wird den Gründer und CEO Adam Neumann aufkaufen und die Kontrolle über das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen übernehmen, berichtet das Wall Street Journal. Der Deal hat eine Unternehmensbewertung von USD 8 Mrd. und liegt damit weit unter der Bewertung von USD 47 Mrd., die Neumann im Rahmen eines Börsengangs an der Wall Street anstrebte. WeWork bietet viele gemeinsame Arbeitsplätze in Israel und verfügt derzeit über Büroflächen in 10 Objekten des Landes, die meisten davon in Tel Aviv. (globes) EL

Millionäre pro Kopf der Bevölkerung: Israel ist weltweit Nr. 5
Der Global Household Wealth Report des Credit Suisse Research Institute analysiert das Vermögen der privaten Haushalte ab Mitte 2019 nach Abzug der Schulden. Israel hat 131.000 Millionäre. Die Pro-Kopf-Zahl wird nur von den Niederlanden, Hongkong, Norwegen und Portugal übertroffen. (globes, ToI) EL

Immobilienkonzern Nitsba eröffnet 6 neue Hotels in Israel
Think big: Der israelische Bau- und Immobilienverwaltungskonzern Nitsba Holdings hat im
Juli 2018 rund 20 Kilometer östlich von Tel Aviv, in der Nähe der Stadt Rosh Ha'ayain, mit der Errichtung eines Geschäftsparks begonnen. Der Investitionswert des Projekts, das den Namen "Nitsba City" trägt, liegt nach Firmenangaben bei umgerechnet rund USD 500 Mio. Das Unternehmen plant nun weiter, in den nächsten zwei Jahren Hotels in Eilat, Jerusalem, Haifa und Netanya sowie ein Hotel mit 800 Zimmern in Tel Aviv und ein Hotel mit 250 Zimmern in der Nähe des Flughafens Ben Gurion zu eröffnen. (globes, nitsba, gtai) EL







Israelische und Jüdische Organisationen starten Solidaritätskampagne für Kurden
Israelische und Jüdische Organisationen - einschließlich ILI - schließen sich zusammen, um Kurden in Nordsyrien zu helfen. Ab sofort ist eine Crowdfunding-Kampagne, die mindestens 100.000 Dollar für Nahrung, Wasser, Decken und andere Bedarfsgüter sammeln soll Online. Außerdem wollen sie den Kurden eine gemeinsame Unterstützungsbotschaft senden. (Israelnetz, GiveBack) SSt

Richter Meir Shamgar: Ein Leben, dem Rechtsstaat gewidmet
Staatspräsident Rivlin trauerte um den "Gründervater" der Rechtsordnung: Der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofs, Meir Shamgar, ist mit 94 Jahren gestorben. Shamgar wurde 1925 in Danzig geboren und wechselte 1939 in das britische Mandatsgebiet Palästina. Dort wurde er wegen antibritischer Aktivitäten verhaftet und 4 Jahre in ein Gefangenenlager in Eritrea geschickt. Im Unabhängigkeitskrieg 1948 diente er bei den israelischen Streitkräften.
Shamgar trat 1975 in das oberste Gericht Israels ein und übernahm acht Jahre später den Posten des Obersten Richters, den er bis 1995 innehatte. Vor seiner Ernennung beim Obersten Gerichtshof war Shamgar von 1968 bis 1975 Generalstaatsanwalt, davor Militärgeneralanwalt, der oberste Rechtsvertreter der israelischen Streitkräfte. 1996 erhielt er den Israel-Preis für seine Lebensleistung und den besonderen Beitrag zur Gesellschaft. Shamgar hat zahlreiche Urteile gefällt, die eine "feste Haltung" zugunsten des Rechts auf freie Meinungsäußerung zum Ausdruck brachten. Neben einer Reihe wichtiger Urteile leitete Shamgar auch eine Reihe offizieller Untersuchungskommissionen, darunter zur Ermordung des Premierministers Yitzhak Rabin 1995 und dem Massaker in der Höhle der Patriarchen in Hebron 1994. Er leitete auch die Shamgar-Kommission zu dem Austausch von Gefangenen mit der palästinensischen Terrorgruppe Hamas für den gefangenen IDF-Soldaten Gilad Shalit. (ToI) TS

Shamgar bemühte sich um die Äthiopier
"...Eine der letzten öffentlichen Bemühungen von Shamgar bestand darin, die Sache der Falashmura zu unterstützen, Nachkommen von Juden, die in Äthiopien lebten und in früheren Generationen zum Christentum konvertieren mussten. Sie waren von der allgemeinen christlich-äthiopischen Gemeinschaft um sie herum
Foto: Mark Neiman/GPO
abgelehnt worden und wurden dennoch vom äthiopischen Judentum nicht vollständig akzeptiert, und das israelische Rabbinat lehnte es ab, sie nach dem Rückkehrgesetz anzunehmen. Auch hier, während Shamgar anerkannte, dass sie keine gesetzlichen Rechte nach dem israelischen Rückkehrgesetz hatten, argumentierte er (erfolgreich), dass Israel eine moralische Verpflichtung habe, diese Gemeinschaft nach Israel zu bringen. Der Mann, der einmal selbst von Ostafrika nach Israel reisen musste, um zu seinem Volk zurückzukehren, nachdem er von den Briten verbannt worden war, kämpfte nun für das Recht anderer, dasselbe zu tun. Für Chief Justice Shamgar war die Rechtsstaatlichkeit ein wesentlicher Wert, unabhängig davon, wie die politischen Winde zu einem bestimmten Zeitpunkt wehten. Shamgar spielte eine Schlüsselrolle bei der Sicherstellung, dass dieser Wert von allen Zweigen der Regierung des Staates Israel respektiert wurde, und vergaß dabei nie den verbindlichen moralischen Imperativ für alle Juden, "gerecht zu werden, Barmherzigkeit zu lieben und demütig mit Gott zu wandeln" (Micha 6,8) - Aus einem sehr persönlichen Nachruf durch Clifford M. J. Felig, Rechtsanwalt in Israel. (BlogTimesofIsrael) EL

Carlo Strenger verstorben
Carlo Strenger, Professor für Psychologie und Philosophie, ist am Freitag verstorben. Er wurde 61 Jahre alt, wie der Suhrkamp-Verlag bei Twitter mitteilte. Strenger war Professor für Psychologie und Philosophie und praktizierender Existenzialpsychoanalytiker und Publizist. Als Publizist schrieb Strenger über die israelische und europäische Politik, den Nahostkonflikt und kulturelle Themen, vor allem für die israelische Zeitung Haaretz und die Neue Zürcher Zeitung. (DLF, NZZ, Spiegel) EL

Sonnen aus Glas und Stahl im unterirdischen Friedhof in Jerusalem
Unter Jerusalems größtem Friedhof Har Hamenuchot - dem "Berg der Ruhenden" - entsteht derzeit ein riesiger, unterirdischer Friedhof. Ende Oktober wird der erste Teilabschnitt des Großprojektes eingeweiht. Die ersten Tunnelabschnitte mit zunächst 22.500 Ruhestätten verlaufen bis zu einem Kilometer tief in den Felsen. In den Blickachsen des Untergrundfriedhofes hängen riesige Skulpturen aus Glas und Stahl, die von innen erleuchtet warmes, gelb-gold-rotes Licht verbreiten. "Ich fühle mich sehr erfüllt und beseelt von meiner Arbeit für den Friedhof. Ich will den Friedhof und den Tod mit etwas Positivem erfüllen", sagt Yvelle Gabriel. Der Künstler aus Weinbach an der Lahn (Limburg-Weilburg) hat diese futuristisch anmutenden Lichtgebilde in Form von Dodekaedern geschaffen. Und so leuchten ab dem 30. Oktober, wenn der erste Abschnitt des Friedhofs mit rund 22.500 Gräbern eingeweiht wird, Gabriels Sonnen in den unterirdischen Gängen und bringen den Toten Licht - und auch den Lebenden. (hessenschau, bildergalerie) TS

Israelische Ärzte von der UNO geehrt
Anfang letzter Woche wurden die Ärzte von Save a Child's Heart, einer Organisation mit Sitz in Holon südlich von Tel Aviv, bei den Vereinten Nationen mit dem UN-Bevölkerungspreis geehrt. Dr. Lior Sasson und seine Kollegen haben fast 5.000 Kinder operiert, seit Save a Child's Heart (SACH) vor über 20 Jahren gegründet wurde, darunter mehr als 2.000 aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen sowie 300 aus dem Irak und Syrien. Der Rest kam aus Afrika, Südamerika, Europa, Asien und dem gesamten Nahen Osten. Die Organisation bildet jetzt neue Teams von Medizinern aus, die im Westjordanland, in Äthiopien, Kenia, China, Rumänien, Moldawien, Kenia und Tansania arbeiten. (independent) EL

Mount Zion Award 2019 geht an "Tag Meir" und Michael Krupp
"Tag Meir" (Vereint gegen Rassismus) erhält den Mount Zion Award 2019. Zudem wird der deutsche evangelische Theologe und Judaist Michael Krupp für sein Lebenswerk geehrt. Die Dachorganisation Tag Meir vereint 48 unterschiedliche Gruppen in der israelischen
Gesellschaft im Kampf gegen Rassismus und Gewalt. Dr. Michael Krupp (geb. 1938) wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Lange Zeit betreute er in Jerusalem deutsche Theologiestudierende an der Hebräischen Universität und leitete das Büro der "Aktion Sühnezeichen". Er war Vorsitzender der Israel-Interfaith-Association und Mitbegründer des 1978 gegründeten Studienprogramms "Studium in Israel". Geehrt werden Krupps Verdienste als akademischer Gelehrter, Talmudforscher und Experte für jüdische Geschichte sowie als Pazifist und Pionier des interreligiösen Glaubens in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten. (idw) EL

Neuer Stern am Model-Himmel
Maria Domark (23) hat allein bei Instagram 1,2 Mio. Follower. Die im russischen Sankt Petersburg geborene Blondine ist nach ihrem Militärdienst in Israel durchgestartet. Neben ihrer Fitness ist ihr Markenzeichen ihre ultraschmale Taille. Tatsächlich soll diese einen Umfang von 58 Zentimetern haben. Auch eine eigene Bikini-Kollektion hat sie mittlerweile entworfen. Weltweit sind Fans begeistert von der israelischen "Ex-Soldatin". (express) EL

Invasive Feuerfische im Mittelmeer
Im Roten Meer stehen Feuerfische unter Naturschutz. Doch einige dieser hochgiftigen und sehr gefährlichen "teuflischen" Fische sind durch den Suezkanal ins Mittelmeer gelangt. Sie bedrohen die gesamte Fischwelt im Mittelmeer, da sie alle anderen Fische auffressen.
Deshalb gehen jetzt israelische Naturschützer auf die Jagd, um die gefährlichen, aber sehr schönen Fische zu jagen. Feuerfische sind Bewohner der Korallenriffe des tropischen Indopazifiks und des Roten Meeres aus der Unterordnung der Drachenkopfverwandten. Sie sind durch ihre großen, fächerförmigen Brustflossen mit langen, fast freistehenden Brustflossenstacheln sehr auffällig. (wikipedia, Haaretz) TS

Fun-Fact zum #Weltnudeltag
Als in den 50er Jahren wegen der wirtschaftlichen Lage Reis in Israel knapp war, erfand man "Ptitim (Flocken)". Sie erinnern äußerlich an Reis, sind aber aus Nudelteig gemacht. Damals nannte man sie auch "Ben-Gurions Reis". Sie sind bis heute beliebt. (twitter, zdf) EL







Netanjahu gab Mandat zur Regierungsbildung ab
Präsident Ruvi Rivlin empfing die Ankündigung von Premierminister Benjamin Netanyahu, dass er das Mandat zur Bildung der Regierung an den Präsidenten zurückgibt, weil er nicht in der Lage war, eine Koalition zu bilden. Der Präsident beabsichtigt, das Mandat zur Bildung der Regierung so bald wie möglich auf den Vorsitzenden
von Kachol Lavan, Benny Gantz, zu übertragen und ihm die dafür nach dem Gesetz vorgesehenen 28 Tage zur Verfügung zu stellen. In einer Erklärung an die Fraktionen wird der Generaldirektor von Beit HaNasi bekannt geben, dass eine Fraktion, die versucht, ihre Position zu übermitteln, bevor der Präsident das Mandat an Gantz überträgt, dies unter Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen tun kann, wonach der Präsident 3 Tage nach der Ankündigung von Ministerpräsident Netanyahu das Mandat einem anderen Knesset-Mitglied übertragen kann. (mena, GPO) TS

Kurden bitten Israel um Hilfe
Ein offizieller Vertreter der Syrischen Demokratischen Kräfte hat Israel angesichts der türkischen Angriffe um Unterstützung für die Kurden gebeten: "Der Staat Israel muss auf ein Ende dieses Krieges hinarbeiten, der Frauen und Kinder tötet und Zivilisten aus ihren Häusern vertreibt", erklärte er am Montag. "Ich bin sicher, dass das jüdische Volk die Lage des kurdischen Volkes am besten versteht, weil es derartige Gefahren in einem großen Teil seiner Geschichte durchlebt hat." Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat den türkischen Waffengang verurteilt und humanitäre Hilfe angeboten. (israelnetz) KR

Israel bereitet sich auf iranische Raketenangriffe vor
General Dror Shalom, Leiter der Forschungsabteilung des Militärgeheimdienstes, sagte, dass Israel erwartet, vom Südirak aus vom Iran angegriffen zu werden: "Es könnte sich um eine Boden-Boden-Rakete, Marschflugkörper oder UAV mit großer Reichweite handeln." Eine hochrangige Sitzung des Sicherheitskabinetts zur Erörterung der zunehmenden Bedrohung durch den Iran ist für nächste Woche geplant, berichtet das israelische Armeeradio. Israel geht davon aus, dass es sich bei den Raketen nicht um ballistische Raketen mit hohem Lichtbogen handelt, die leichter abzufangen sind, sondern um niedrig fliegende Raketen, die schwerer zu entdecken sind. Anfang dieses Monats forderte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein Luftverteidigungsprojekt, das Milliarden von Schekel kosten soll, um einer solchen Bedrohung entgegenzuwirken. (worldisraelnews) EL

Israel nahm an der Sicherheits-Koalition in Bahrain teil
Dana Benvenisti-Gabay, Leiterin der Abteilung für regionale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung im israelischen Außenministerium, vertrat Israel bei der Working Group on Maritime and Aviation Security, auf der Wege erörtert wurden, die Sicherheit des Luft- und Seeverkehrs zu verbessern. Die von Bahrain, Polen und den Vereinigten Staaten gemeinsam veranstaltete Konferenz, die am 21. und 22. Oktober in Bahrains Hauptstadt Manama stattfand, war die Folgeveranstaltung zur Konferenz für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten, die im Februar 2019 in Warschau stattgefunden hatte. Dort hatten Delegationen aus über 60 Ländern teilgenommen, darunter solche aus Israel und aus Staaten, die sich selbst als erbitterte Feinde Israels verstehen, wie Algerien und Afghanistan. Die Konferenz in Warschau war vom iranischen Regime und Teilen der deutschsprachigen Presse scharf kritisiert worden, weil der Iran nicht dazu eingeladen worden war. Israel unterhält nur zu zwei arabischen Staaten diplomatische Beziehungen, zu Ägypten und Jordanien. Doch angesichts der Bedrohung durch die iranischen Hegemoniebestrebungen und die Gefahr einer iranischen Atombombe gab es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Kontakten. (mena, medialine) TS EL




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Terroristen rufen zu Mord an Juden auf - vor UNO-Hauptquartier in Gaza
Anführer mehrerer palästinensischer Gruppen rufen vor den UNO-Büros im Gazastreifen dazu auf, Terroranschläge gegen Juden zu verstärken. Die UNO-Beamten im Gazastreifen haben sich entschieden zu schweigen, als die palästinensischen Führer vor ihre Büros kamen. (audiatur) EL

Foto: Felesteen

Wie Amnesty International Israel dämonisiert
Der Text beginnt mit dem Satz, "palästinensische Mitglieder der Knesset" sähen sich "wachsenden Bedrohungen ihrer Meinungsfreiheit ausgesetzt". Der Verdacht steht im Raum, dass es Amnesty darum

ging, in den Köpfen das Bild der von Israel angeblich unterdrückten "Palästinenser" wachzurufen. Wenn die Leser erfahren, dass die angeblich Unterdrückten ebenfalls Israelis sind, könnte sie das verwirren. Amnestys Lamento: "Israelische Behörden haben wiederholt palästinensische und israelische Menschenrechtsorganisationen bedroht, verleumdet und stigmatisiert, ebenso wie internationale Gruppen wie Amnesty International, und sie als ,Verräter' und ,ausländische Agenten' bezeichnet. Die von Amnesty verbreitete Vorstellung, Israel würde Menschenrechtsgruppen "delegitimieren", kommt daher, dass Amnesty jegliche auch noch so militante oder antisemitische Gruppe zum legitimen "Menschenrechtsverteidiger" erklärt, solange sie nur antiisraelisch ist. Das zugrundeliegende Menschenrecht scheint das Menschenrecht auf Antisemitismus zu sein. (achgut) KR

Palästinensische Autonomiebehörde schließt Nachrichtenseiten
Das Amtsgericht Ramallah blockierte am

17. Oktober den Zugang zu 59 palästinensischen oder arabischen Websites. Die Staatsanwaltschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde hatte einen Antrag auf die Blockade gestellt, ohne vorher zu warnen oder darüber zu informieren, dass sie blockiert würden. Die palästinensische Regierung gab eine Erklärung heraus, in der sie "die Wahrung der Meinungs- und Meinungsfreiheit bekräftigt, die durch palästinensische und internationale Gesetze und Vorschriften garantiert wird", dass aber "Websites und Social-Media-Seiten professionelle und ethische Standards in Nachrichten- und Medienartikeln übernehmen sollten". Mindestens eine Website, Ultra Palestine, bestätigte, dass sie blockiert wurde, obwohl sie sich offensichtlich bemüht hat, dies technisch zu umgehen. Die betroffenen Seiten scheinen Hamas-Websites oder solche zu sein, die mit den islamischen Herrschern des Gazastreifens sympathisieren, und solche, die Kritik an PA-Präsident Mahmoud Abbas üben. (Ynet, Mideast) TS

Nichts Neues bei der taz
Wie bereits letzte Woche berichtet, verlässt die Korrespondentin der taz, Susanne Knaul, nach dreißig Jahren, ihre einstige Wahlheimat Israel. Nun steht Knauls Nachfolgerin fest: Judith Poppe. Sie hat sich u.a. zuvor bei der Sozialistischen Tageszeitung "Neues Deutschland" ihre Gedanken zu Nahost gemacht. Die taz-"Berichterstattung" aus Israel geht also in "gewohnter Qualität" weiter. (achgut) EL KR









Nicht treuherzig auf das verlassen, was andere als "für wahr" berichten
"Ich war gestern zu einem Vortrag Ulrich Sahms in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover. In dem Vortrag ging es um die politische Lage in Israel. Nun ist Ulrich Sahm nicht nur ein ausgewiesener Kenner der israelischen Gegebenheiten, er ist auch ein vorzüglicher Journalist und kennt sich bestens aus in diesem Geschäft. Anhand sehr weniger Beispiele machte er in einem kurzen Exkurs deutlich, wie und mit welchen Methoden besonders deutsche Journalisten ihre Fakten so einordnen und drehen, dass sie dem entsprechen, was in Deutschland zur Zeit der Mainstream in der Israelberichterstattung ist. Vieles von dem, was Ulrich Sahm ausführte, konnte ich aus eigenem Wahrnehmen und Erleben nachvollziehen. Ich war mehrere Male in Israel, lese israelische Nachrichten und denke, dass ich bemerke, wenn ich von Journalisten über Israel hinter die Fichte geführt werden soll - was leider sehr häufig passiert. Ich habe aus diesen Erfahrungen schon vor Zeiten gelernt, dass ich mich nicht treuherzig auf das verlassen kann, was andere Leute als "für wahr" berichten, dass ich meinen eigenen Verstand nutzen muss, um aus verschiedensten Nachrichtenquellen Schlüsse zu ziehen. Ich versage mir bewusst den Ausdruck "die richtigen". Auch bei anderen Themen habe ich sehr oft den Eindruck, dass der berichtende Journalist entweder selber nicht gut informiert ist, oder aber uns Konsumenten nicht faktengemäß unterrichten will, sondern eher eine gefühlt richtige Meinung zu verbreiten gedenkt. Ich finde das immer wieder erschreckend, weil ein Grundvertrauen in die Berichterstattung auf diese Weise vollkommen verloren geht." (Die Bloggerin Rika Herrmann auf Facebook) EL








Zukunft von Andreas Herzog als Israel-Teamchef bleibt ungewiss
Andreas Herzog bleibt vorerst bis zum Ende der EM-Qualifikation Trainer der israelischen Fußball-Nationalmannschaft. Wie die Zeitung Jedi'ot Acharonot berichtete, wurde diese Entscheidung nach einer Sitzung
des israelischen Verbandes am Dienstag gefällt. Herzogs Vertrag bei den Israelis läuft im November aus. Seine Mannschaft liegt in der Österreich-Gruppe der EM-Qualifikation nur auf Rang vier. Zum Abschluss der Qualifikation warten am 16. und 19. November noch Duelle mit Polen (heim) und Nordmazedonien (auswärts). Israels Sportdirektor Willi Ruttensteiner sprach sich bei dem Meeting laut dem Bericht für einen Verbleib von Herzog darüber hinaus aus. Nach dem 1:3 in Wien vor zwei Wochen hatten die israelischen Medien auch Kritik an Herzogs Taktik geäußert. Österreichs Rekordnationalspieler ist seit August 2018 Teamchef der Israelis. (spox) KR

Saudische Fußballer spielen erstmals im Westjordanland
Erstmals hat die saudi-arabische Fußball-Nationalmannschaft im Westjordanland gegen das palästinensische Team gespielt. Die Mannschaften trennten sich im Faisal al-Husseini-Stadion der Stadt
Al-Ram nahe Jerusalem mit einem torlosen Unentschieden. Es war ein Qualifikationsspiel sowohl für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar als auch die Asienmeisterschaft 2023. Das Ereignis bricht mit der Norm, denn die Saudis ließen ihre Spieler bisher nicht in den palästinensisch verwalteten Gebieten antreten. Grund ist, dass sie für die Einreise eine Erlaubnis Israels einholen müssen. Einige betrachten dies als Anerkennung Israels. Die Saudis reisten auf Einladung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) an. Der Chef des palästinensischen Fußballverbandes, Dschibril Radschub, zeigte sich hocherfreut über die Austragung des Spiels. Es zeige Riads Unterstützung für die palästinensische Sache. Die Israelboykottbewegung BDS hingegen teilte mit, sie könne sich den Schritt nur "im Kontext einer Normalisierung" erklären und nannte dies "gefährlich". Sie zieht Vergleiche zur Tendenz arabischer Staaten, israelische Sportler verschiedener Disziplinen die Teilnahme an Wettkämpfen auf ihrem Boden zu erlauben - wie beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Oman. Insgesamt sei eine Zunahme politischer Zusammenarbeit zu beobachten. Der Besuch des saudischen Teams sei "Teil der Versuche, das palästinensische Anliegen durch den US-israelischen sogenannten Deal des Jahrhunderts zu liquidieren". Der katarische Sender "Al-Dschasira" zitiert und übersetzt zudem beispielhaft Kommentare palästinensischer Twitter-Nutzer. Einige schreiben unter dem Hashtag "Normalisierung ist Verrat" Dinge wie: "Verdammt seien das saudische Team und diejenigen, die es eingeladen haben." Sie kritisierten auch den Besuch einiger arabischer Spieler auf dem Tempelberg unter dem Schutz israelischer Sicherheitskräfte. (israelnetz) KR







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dem Überleben - was bringt es mit sich für die Überlebenden und ihre Familien? Viele Monate lang begleitete die Fotografin Helena Schätzle im Auftrag der israelischen Hilfsorganisation AMCHA Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Bilder und Zitate von drei Generationen zeigen die emotionalen Spuren einer immer noch präsenten Vergangenheit. Namen-Jesu-Kirche Bonn, Bonngasse 8, 53111 Bonn, Öffnungszeiten: Montag geschlossen; Dienstag, Mittwoch 11.30-14.30 Uhr; Donnerstag, Freitag, Samstag 11.30-17.30 Uhr; Sonntag 14.30-17.30 Uhr; Eintritt frei (mailchi) TS



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Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly

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