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14. Oktober 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Bienenammen verzichten auf Schlaf und bleiben trotzdem gesund
  • TAU-Forscher entwickeln neue Behandlung für seltene genetische Störungen
  • Modifizierte T-Zellen statt Chemo bei Krebs
  • Israelis züchten erstmals künstliches Fleisch im Weltraum
ARCHÄOLOGIE
  • Bronzezeitliches New York gefunden
TOURISMUS
  • Wieder ein Rekordmonat
WIRTSCHAFT
  • Pfiffige Ideen aus Israel ins Ruhrgebiet locken
  • Mannheimer Wirtschaftsdelegation besucht Startups in Israel
  • Firmen aus Kalifornien investieren in Israel über USD 1 Mrd.
  • Nikosia beobachtet türkisches Bohrschiff mit Hilfe israelischer Drohnen
  • Israel überweist wieder Steuergelder an die Palästinenser
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Hava Nagila - "diese Typen wollten einfach glücklich sein"
  • Einsatz für israelische Kinder
  • Schüler aus Lehrte und Israel treffen sich
  • Lagerfeld-Preis für Hed Mayner
  • Sonderspur für Fahrgemeinschaften
  • Wiederherstellung des Status quo auf dem Tempelberg
  • Zu viel Wasabi "bricht einem das Herz"
  • CO2 - und was, wenn es noch wichtigere Ursachen für die globale Erwärmung gibt?
  • Haifa: Zwei arabische Handwerker verzichten auf Lohn
POLITIK
  • Anhörung zu Korruptionsvorwürfen gegen Netanjahu beendet
  • Türkische Syrien-Offensive: Netanjahu bietet Kurden humanitäre Hilfe an
  • "Historischer Schritt" könnte Friedensabkommen den Weg ebnen
  • Die heuchlerische Position der EU gegenüber Israel
AUS AKTUELLEM ANLASS...
  • Israelische Reaktionen auf Anschlag in Halle
  • Antonia Yamin im Morgenmagazin
  • Merkel telefoniert mit Israels Regierungschef Netanjahu
  • Einige Gedanken zu der aktuellen Situation für Juden in Deutschland
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Auch Merkel erhält Theodor-Herzl-Preis
  • Irans Aufrufe, Israel zu zerstören, "seien kein Antisemitismus"
  • Neue Vorwürfe gegen Böll-Stiftung
KOMMENTARE DER WOCHE
  • Ein Land im Feiertagsrausch
  • n-tv zeigt propagandistische Anti-Siedler-Bilderserie
SPORT
  • Israel unterliegt trotz eines Traumtores
  • Wir gratulieren...
IN EIGENER SACHE
  • Ein persönlicher Gruß von Sacha Stawski
  • Ein sehr persönlicher Appell...
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
  • ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten.
  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Webshop











Bienenammen verzichten auf Schlaf und bleiben trotzdem gesund
Wenn Larven und Puppen versorgt werden müssen, bleiben brutpflegende Hummelarbeiter wach und leiden nicht an Schlafentzugssymptomen, wie eine in Current Biology von Wissenschaftlern der Hebräischen Universität Jerusalem veröffentlichte Studie belegt. Der Tagesrhythmus der "Ammenbienen" schaltet sich ab, während sie rund um die Uhr für Neugeborene sorgen. Von den Puppen produzierte Pheromone - auch wenn sie in einem ansonsten leeren Nest vorhanden sind - scheinen die Schlafminderung zu induzieren. Und dieser "natürliche" Schlafmangel beeinträchtigt weder die Gesundheit der Arbeiterbienen, noch deren Alltagsfunktion, wie dies normalerweise bei Schlafentzug der Fall ist. "Wenn es keine Beeinträchtigungen für Schlafverlust gibt, bedeutet dies, dass die brutpflegenden Bienen über Mechanismen verfügen, die es ihnen ermöglichen, den Schlaf erheblich zu reduzieren, ohne dass das Gehirn und andere Gewebe darunter leiden", sagte der Biologe Guy Bloch. "Diese Ergebnisse werfen die Frage auf, was genau diese Mechanismen sind und was die Grundfunktion des Schlafes ist." (israel21c) EL

TAU-Forscher entwickeln neue Behandlung für seltene genetische Störungen
Forscher der Universität Tel Aviv (TAU) und des Sourasky Medical Center in Tel Aviv (Ichilov Hospital) haben ein innovatives Medikament zur Behandlung der familiären adenomatösen Polyposis (FAP) entwickelt, einer seltenen Erbkrankheit, die Jugendliche und junge Erwachsene betrifft und häufig zu Darmkrebs führt. Das neue Medikament, das auf Antibiotika basiert, hemmt die Entwicklung von Darmpolypen, die unbehandelt Krebs erzeugen. In einer vorläufigen klinischen Studie verbesserte sich der Zustand von sieben von acht Patienten, die die vollständige Behandlung abgeschlossen hatten, dramatisch. (tau) EL

Modifizierte T-Zellen statt Chemo bei Krebs
Die Chemotherapie ist immer noch die am weitesten verbreitete Krebsbehandlung, aber die Chemotherapie greift alle sich schnell teilenden Zellen im Körper an, unabhängig davon, ob sie schädlich oder nützlich sind. Eine neue Studie der Universität Tel Aviv unter der Leitung von Dr. Yaron Carmi von der Sackler Faculty of Medicine der TAU hat ergeben, dass eine Form der Immuntherapie zur Behandlung der Blutkrebs auch bei anderen Krebsarten wirksam sein kann. Die CAR-T-Zelltherapie ist eine Form der Immuntherapie, bei der veränderte T-Zellen zur Krebsbekämpfung eingesetzt werden. T-Zellen sind eine Art von Lymphozyten oder weißen Blutkörperchen, die eine zentrale Rolle bei der Immunantwort spielen. T-Zellen werden vom Patienten gesammelt und im Labor so modifiziert, dass auf ihrer Oberfläche Strukturen entstehen, die als CARs bezeichnet werden. Diese Rezeptoren ermöglichen es den T-Zellen, sich an ein bestimmtes Antigen auf den Tumorzellen zu binden und diese abzutöten. "Patienten, die eine CAR-T-Zelltherapie nutzen, haben signifikant weniger Nebenwirkungen als mit einer Chemotherapie", so Dr. Carmi. "Und, während die Chemotherapie nur dann wirksam ist, wenn sich das Medikament im Körper befindet, bietet diese Immuntherapie einen dauerhaften Schutz vor Krebs." (tau) EL

Israelis züchten erstmals künstliches Fleisch im Weltraum
Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern gelungen, Fleisch in einem Weltraum-Labor zu züchten. Das teilte das israelische Startup Aleph Farms am Montag mit. Damit will es beweisen, dass "künstliches Fleisch zu jeder Zeit, überall und unter allen erdenklichen Bedingungen hergestellt werden kann", sagte Geschäftsführer Didier Toubia. Die Firma züchtet Rinderzellen in Muskelgewebe und produziert daraus mittels 3D-Drucker Steaks. Künstliches Fleisch sei klimafreundlich und vermeide tierisches Leid. Vor Marktstart muss es noch von Verbraucherschutzbehörden geprüft werden. (israelnetz) TS







Bronzezeitliches New York gefunden
Bei Notgrabungen vor Straßenarbeiten in Zentralisrael sind Überreste einer 5.000 Jahre alten Stadt einschließlich eines Tempels gefunden worden. "Dies ist das frühbronzezeitliche New York unserer Region",
urteilten die Grabungsleiter laut einer Mitteilung der israelischen Antikenbehörde über den Fund in En Esur östlich von Caesarea. Die größte bislang in Israel gefundene Stadt aus dieser Zeit sei sorgfältig geplant worden. Sie erstreckte sich über geschätzte 65 Hektar und bot rund 6.000 Bewohnern Platz. Die Grabungen dauerten zweieinhalb Jahre und wurden mit Unterstützung von rund 5.000 Jugendlichen und Freiwilligen durchgeführt. Eine Stadt dieser Größe sei ohne "eine führende Hand und einen administrativen Mechanismus" nicht möglich. Die Stadtplanung sowie an der Stätte gefundene, aus Ägypten eingeführte Werkzeuge werten die Archäologen als Beleg für ihre These. Neben Gebäuderesten fanden sie Werkzeuge aus Feuerstein, Tonscherben sowie Basaltsteingefäße. Zu den öffentlichen Gebäuden der Stadt zählt ein Tempel mit einem Steinbassin im Innenhof. Überreste verbrannter Tierknochen belegen Opferungen. Ferner habe man in dem Tempel seltene Figurinen von Menschen und Tieren gefunden. Die Funde lassen laut der Behörde erstmals Schlüsse über die Bewohner der Region, ihre Gesellschaftsorganisation und soziale Hierarchie in der frühen Bronzezeit zu. Demnach betrieben sie hauptsächlich Ackerbau. Unter der frühbronzezeitlichen Stadt habe man zudem Reste einer rund 7.000 Jahre alten Siedlung freigelegt. Für den Bau einer Straßenkreuzung soll die Stadt bald wieder zugeschüttet und überbaut werden. (vatican, haaretz, welt, ntv, worldisrael) TS








Wieder ein Rekordmonat
Im September kamen 405.000 Touristen nach Israel. Das sind 44% mehr als im September 2018 und 46% mehr als im September 2017. (israelnationalnews, heplev) TS




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Pfiffige Ideen aus Israel ins Ruhrgebiet locken
Das Ruhrgebiet will von der boomenden Startup-Szene in Israel profitieren. Helfen können die jungen Unternehmen vor allem bei der Energiewende. Die erste "Innovationsbrücke" hat die Business Metropole Ruhr GmbH nach Israel geschlagen. "Israel ist eine Startup-Nation geworden. Junge Leute haben eine hohe Motivation, eigene Unternehmen zu gründen - zumeist in der IT-Branche", sagt Eitan Parnass. Der Geschäftsführer der Green Energy Association of Israel war unlängst mit einer israelischen Delegation im Ruhrgebiet, um sich über die deutsche Energiewende und Geschäftsmöglichkeiten zu informieren. Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr GmbH, lief offene Türen in Israel ein, als er 2017 den Vorstoß für die "Innovationsbrücke" machte. Mit Vertretern großer Revier-Konzerne wie Thyssenkrupp, Rhenus, Vonovia und der Funke Mediengruppe ist er bereits mehrfach in Israel gewesen. Die ersten Kooperationen und Beteiligungen seien abgeschlossen worden. Nach Einschätzung von Eitan Parnass sind israelische Unternehmen bei der Entwicklung von Speichertechnologien sehr weit. "In Israel haben wir aber immer noch ein Monopol der Stromerzeuger. Deshalb ist es schwierig für Startups, auf dem Heimatmarkt Speichertechnologien einzusetzen", so der Geschäftsführer des Energieverbands mit Sitz in Jerusalem. In Deutschland sei das viel leichter. Als Startup-Unternehmen in Israel gestartet, ist Solar Edge zum Weltmarktführer für Solarenergie aufgestiegen. "Aus der Firma gehen schon wieder neue Startups hervor", sagt Parnass. Und Storedot ist ein israelisches Lithium-Ionen-Batterieunternehmen, das an dem ehrgeizigen Ziel arbeitet, einen Elektroauto-Akku in nur fünf Minuten aufzuladen. (wp) TS

Mannheimer Wirtschaftsdelegation besucht Startups in Israel
"Es gibt ein hohes Kooperationspotenzial auf beiden Seiten", erläutert Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der eine 14-köpfige Delegation aus Mannheimer Unternehmensvertretern und Vertretern der mg:gmbh leitete, die Ende September die israelische Metropole besuchte. "Ziel unserer Reise war, die örtliche Wirtschaft mit der israelischen Startup-Szene zu vernetzen und die Partnerschaft zwischen den Wirtschafsstandorten weiter zu stärken", erläutert Grötsch. Die Teilnehmer der Wirtschaftsdelegation hatten die Möglichkeit aus der Vielfalt der unterschiedlichen Startup-Unternehmen in den Bereichen E-Commerce, Logistik, Online-Marketing und Veranstaltungsmanagement auszuwählen, um diese sich vor Ort vorstellen zu lassen. 2017 haben beide Städte im Rahmen des "Accelerator-Programms B-WIP" eine enge Kooperation begründet, die bereits ein Jahr später mit einem von der mg:gmbh initiierten Verbindungsbüro in Tel Aviv verfestigt wurde. Seither begleitete dort Jonathan Glick als Berater und Botschafter die Kooperation; Florian Fischer ist sein Gegenpart in Mannheim. (rheinneckar) EL

Firmen aus Kalifornien investieren in Israel über USD 1 Mrd.
Ein neues PitchBook Venture Ecosystem FactBook, das sich auf Investitionen in Israel konzentriert, zeigt, dass in Kalifornien ansässige Unternehmen im vergangenen Jahr einen kumulierten Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar in die Transaktion eingebracht haben und diese Summe bereits 2019 nahezu erreicht haben. Auch die europäischen Investitionen nehmen zu. "Die israelischen VC-Aktivitäten mit Beteiligung europäischer Investoren erreichten im vergangenen Jahr einen Höchststand von 86 Transaktionen mit einem Transaktionswert von über USD 900 Mio., während im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits USD 820,4 Mio. abgeschlossen wurden", so das FactBook. Unternehmen aus den Bereichen Software, Gesundheitswesen und IT-Hardware zeigten sich 2019 besonders robust bei der Mittelbeschaffung. (israel21c) EL

Nikosia beobachtet türkisches Bohrschiff mit Hilfe israelischer Drohnen
Zypern hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums für USD 13 Mio. vier israelische Drohnen erworben. Zyperns Website Kathimerini sagte, dass die Drohnen ausschließlich verwendet werden sollen, um seine Wirtschaftszone zu überwachen, in der internationale Energieunternehmen trotz des Widerstands der Türkei nach Erdgas suchen. Israels Luftfahrtunternehmen, das die Aerostar Tactical UAS (TUAS) herstellt, eine Drohne mit einer Spannweite von 8,7 Metern (28 Fuß), will den Verkauf nicht bestätigen, um laut Firmenpolitik die Identität der Kunden nicht preiszugeben. Das EU-Mitglied Zypern beschuldigte die Türkei letzte Woche, mit dem Bohrschiff Yavuz innerhalb des Blocks 7 seiner exklusiven Wirtschaftszone und seines Kontinentalschelfes zu operieren. Das Gebiet, in dem das türkische Schiff operiert, sei völkerrechtlich klar als zypriotische Hoheitsgewässer definiert. (I24news) TS

Israel überweist wieder Steuergelder an die Palästinenser
NIS 1,5 Mrd., umgerechnet etwa EUR 400 Mio., hat das israelische Finanzministerium an die Palästinensische Autonomiebehörde überwiesen. Diesen Betrag hatte Israel in den vergangenen Monaten an Steuern und Zöllen für die Palästinenser eingenommen. Weil der finanzielle Kollaps immer näher rückte, hatte Präsident Mahmud Abbas seine Weigerung aufgegeben, das Geld anzunehmen. Auslöser des Streits war die Ankündigung Israels, die Überweisungen um etwa EUR 11 Mio. pro Monat zu kürzen. Das ist jene Summe, die die Palästinenser nach israelischer Darstellung an Familien von Attentätern oder an Gefangene überweisen, die in Israel einsitzen. (SZ) TS







Hava Nagila - "diese Typen wollten einfach glücklich sein"
"... Bevor es eine universale jüdische Hochzeits-Hymne wurde, ein europäischer Fußballgesang und ein jüdisches Musical-Klischee par excellence, begann das hebräische Lied Hava Nagila als chassidische Volkslied-Melodie. ... Die Geschichte beginnt mit dem Musiker Abraham
Zvi Idelsohn. 1882 in Feliksburg im Nordwesten des russischen Reiches (dem heutigen Lettland) geboren, ließ er sich in Libau zum Kantor ausbilden, bevor er in den 1890-er Jahren zum Studium ans Berliner Stern-Konservatorium und die Leipziger Musikakademie ging. Idelsohn arbeitete dann als Kantor in Leipzig, Regensburg und Johannesburg (Südafrika). 1907 siedelte er mit seiner Familie nach Jerusalem über. In direkter Nachbarschaft zu Eliezer Ben-Yehuda, dem Vater des modernen Hebräisch, setzte sich Idelson als persönliches Ziel eine moderne hebräische Musik zu schaffen, die die nationale Wiedergeburt jüdischen Lebens in seiner angestammten Heimat begleitet. Im Geist des zionistischen Philosophen Ahad Ha'am begann Idelsohn all die Reichtümer jüdischer musikalischer Traditionen zu sammeln, die er im osmanischen Palästina und in der gesamten Diaspora fand...". Die Geschichte des Liedes ist spannend und rührend zugleich. (heplev) EL

Einsatz für israelische Kinder
Das deutsche Ehepaar Daniel und Isolde Müller führten unter dem Motto "Hoffnung geben, Zukunft leben" eine Delegation engagierter Christen nach Israel. Das Ehepaar weihte mit 150 Freunden aus Deutschland, der Schweiz,
Österreich und dem Elsass einen mit Spenden renovierten Kindergarten im Jerusalemer Stadtviertel Gilo ein. Dank "Hoffnung geben, Zukunft leben" und der Jerusalem Foundation (JF) konnten bis heute 52 Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aller Jerusalemer Bevölkerungsschichten erneuert werden. Siegfried Müller und Freunde finanzierten erstmals 1983 die Renovierung und Neuausstattung eines Jugendzentrums im sozial schwachen Stadtviertel Katamon. Seit einem Jahrzehnt folgt Daniel Müller dem Beispiel seines Vaters. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit kamen bisher rund 14.000 Pilger nach Jerusalem. In Kooperation mit der JF wählt Familie Müller jedes Jahr einen Kindergarten in einem sozioökonomisch benachteiligten Viertel aus. Durch dieses Engagement werden arme Stadtviertel sozial und kulturell aufgewertet. (tachles) TS

Schüler aus Lehrte und Israel treffen sich
Im Rahmen des Projektes "Kulturelle Vielfalt leben: Ein interkultureller Jugend- und Bildungsaustausch zwischen Israel und Deutschland" erfolgt im Oktober 2019 erstmalig ein Schüleraustausch zwischen Lehrte und einer Schule in Israel. Nach dem Aufenthalt der Lehrter Schülerinnen und Schüler vom 5. bis 13. Oktober in Israel folgt vom 17. bis 24. Oktober der Gegenbesuch von 15 Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrkräften aus Holon. (altkreisblitz) EL

Lagerfeld-Preis für Hed Mayner
Der israelische Modeschöpfer Hed Mayner hat den in diesem Jahr erstmals vergebenen Karl-Lagerfeld-Preis gewonnen. Mit dem Preis würdigt der französische Luxusgüter-Konzern LVMH Nachwuchsdesigner. Das Preisgeld beläuft sich auf EUR 150.000. Die Jury nannte seinen Stil "selbstbewusst, aber nicht aufdringlich". Mayner wurde in Jerusalem geboren und besuchte dort die Kunsthochschule Bezalel. (israelnetz, instagram) EL

Sonderspur für Fahrgemeinschaften
Ständige Staus sind auch in den israelischen Ballungsgebieten ein Problem. Das Verkehrsministerium testet daher eine neue Maßnahme: Eine Sonderspur für Autos mit mindestens drei Insassen. Diese soll die Israelis dazu anregen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Seit dem 4. Oktober gibt es die Sonderspur auf zwei Straßenabschnitten: Eine befindet sich auf der Ajalon-Autobahn und erstreckt sich über 22 Kilometer. Der zweite ist 30 Kilometer lang und liegt auf der Schnellstraße 2 zwischen Tel Aviv und Netanja. Die beiden Abschnitte sollen zu einem späteren Zeitpunkt verlängert werden. In Netanja bewirkte allerdings die Sonderspur eine Totalverstopfung. (israelnetz) TS

Wiederherstellung des Status quo auf dem Tempelberg
In Jerusalem räumten israelische Polizisten eine Moschee, die Muslime im Goldenen Tor entgegen der Vereinbarung zum Status quo eingerichtet haben. Ausgestattet mit einem Beschluss der israelischen Regierung sind israelische Polizisten in das "Goldene Tor" in Jerusalem eingedrungen. Auf Arabisch heißt es auch Gnadentor, Bab el-Rahma. Sie hätten Gebetsteppiche, Schränke mit frommen Büchern und eine hölzerne Gebetsnische beschlagnahmt und entfernt. Widerstand bleibt zunächst aus. Das Tor ist ein Gebäude mit einer Halle und Innenhöfen. Das Goldene Tor befindet sich an der östlichen Umfassungsmauer des Tempelberges, wo heute der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee stehen. Vor 2.000 Jahren stand auf dem Tempelberg der von König Herodes ausgebaute "Salomonische Tempel", der 1.000 Jahre zuvor über dem "Gründungsfelsen" errichtet worden war. Die jordanische islamische Behörde Waqf verwaltet de facto das ganze Gelände, wo die Juden ihr wichtigstes Heiligtum verorten. Muslime bezeichnen den gesamten Bezirk als "Haram a-Scherif" (erhabenes Heiligtum). Seit 1967 halten die Israelis den Tempelberg unter ihrer Souveränität. Bauliche und andere Veränderungen dürfen nur einvernehmlich vorgenommen werden, wegen der Heiligkeit des Ortes für Judentum und Islam. (israelnetz) TS

Zu viel Wasabi "bricht einem das Herz"
In Israel verwechselte eine 60-Jährige ein Schälchen der scharfen Wasabi-Paste mit Avocado. Sie nahm eine üppige Portion und musste deshalb in die Notaufnahme gebracht werden. Nun sorgt der Medizinfall für Schlagzeilen. Ein israelisches Medizinerteam unter Leitung der Internistin Alona-Finkel-Oron berichtet in Fachblatt "BMJ Case Reports" über den Fall, bei dem übermäßiger Wasabi-Verzehr das "Takotsubo-Syndrom" (TTS) auslöste, das auch als "Broken-Heart"-Syndrom bekannt ist. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem Herzinfarkt und treten häufig in Verbindung mit emotionalem Stress auf. Die Frau wurde schließlich mit Betablockern behandelt. Es soll der erste durch Wasabi ausgelöste Fall des Broken-Heart-Syndroms sein. (tagesspiegel, miss) TS

CO2 - und was, wenn es noch wichtigere Ursachen für die globale Erwärmung gibt?
"Das Problem ist, dass es nur eine geringe Korrelation zwischen der Menge an CO2 in der Atmosphäre und der rekonstruierten Temperatur gibt." Interessante Debattenbeiträge zum Thema Globale Erwärmung liefert der israelische Astrophysiker Nir Shaviv. Er ist in einem Solarhaus aufgewachsen, das seine Mutter Edna Shaviv, eine Professorin für Architektur und Städteplanung, konzipiert hatte. Energiebewusstes Verhalten war in seinem Elternhaus eine Selbstverständlichkeit: "Ich tendierte in meiner Jugend sogar dazu, Gesetze zur Lösung ökologischer Probleme zu befürworten." Er sei deshalb "extrem überrascht" gewesen, als er aufgrund seiner Forschungen als Astrophysiker begriff, dass es sich beim Klimawandel um ein viel komplizierteres Phänomen handle, als Politiker oder Medien behaupten. Er sagt: "Entgegen den Behauptungen von Enthusiasten der anthopogenen globalen Erwärmung gibt es zahlreiche Belege für die Annahme, dass kosmische Strahlung tatsächlich das Klima beeinflusst." Seine Thesen werden deshalb auch oftmals abgelehnt. Shaviv ist Professor am Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem. Sein Vater, Giora Shaviv, war als Physiker Dekan der Physikfakultät des Technion und stand der Israelischen Physikalischen Gesellschaft vor. (sciencebits, achgut) EL

Haifa: Zwei arabische Handwerker verzichten auf Lohn
Simon und Salim Matri, arabische Bürger Israels, wurden beauftragt, für die ältere Frau Rosa Meyer in Haifa Sanitärarbeiten im Wert von etwa NIS 1000 durchzuführen. Als sie mit ihr sprachen, erwähnte Rosa, dass sie eine Überlebende des Holocaust war. Als die beiden Brüder dies erfuhren beschlossen sie, ihr keinen Cent zu berechnen.' Auf die Rechnung schrieben sie: ,Ich wünsche Ihnen Gesundheit für 120 Jahre. Zu zahlender Betrag: 0.' (Mena) SSt







Anhörung zu Korruptionsvorwürfen gegen Netanjahu beendet
In Jerusalem ist eine viertägige Justizanhörung zu den Korruptionsvorwürfen gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Ende gegangen. Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hatte die Anwälte des Regierungschefs zu den Anschuldigungen befragt, bei denen es um Bestechlichkeit, Betrug und Untreue geht. Netanjahu selbst war nicht anwesend. Nach der Anhörung entscheidet Mandelblit, ob er Anklage gegen Netanjahu erhebt. Die Entscheidung dazu wird in den kommenden Wochen erwartet. Netanjahu soll der Telekommunikationsfirma Bezek Vorteile bei der Regulierung gewährt haben, damit die vom selben Chef geführte Nachrichten-Website "Walla" positiv über ihn berichte. Außerdem soll er sich um eine geheime Absprache mit der israelischen Zeitung Yediot Ahronot bemüht haben. Weiter hätten Netanjahu und seine Angehörigen von reichen Persönlichkeiten Luxusgeschenke für finanzielle und persönliche Gefallen erhalten. Netanjahu hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Er bemüht sich derzeit um eine neue Regierungsbildung. Netanjahu müsste bei einer Anklageerhebung nicht zurücktreten. Ein Rücktritt wäre nur bei einer rechtskräftigen Verurteilung erforderlich. (TT) TS

Türkische Syrien-Offensive: Netanjahu bietet Kurden humanitäre Hilfe an
Netanjahu hat die Militäroffensive der Türkei in den kurdischen Provinzen Nordsyriens aufs Schärfste verurteilt. "Israel verurteilt nachdrücklich die türkische Invasion der kurdischen Gebiete in Syrien und warnt vor der ethnischen Säuberung der Kurden durch die Türkei und ihre Verbündeten", erklärte der Regierungschef. "Israel ist bereit, dem tapferen kurdischen Volk humanitäre Hilfe zukommen zu lassen." Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, seine Truppen aus Nordsyrien abzuziehen, wiegt schwer für Jerusalem, denn die Kurden galten für lange Zeit als potentielle Bündnispartner des jüdischen Staates. (fokusjerusalem) EL

"Historischer Schritt" könnte Friedensabkommen den Weg ebnen
Israel treibt den Abschluss von Nichtangriffsverträgen mit arabischen Golfstaaten voran. Ein solcher "historischer Schritt" könnte eine zivile Zusammenarbeit ermöglichen, bevor Friedensabkommen geschlossen würden, erklärte der israelische Außenminister Israel Katz. Hintergrund ist der gemeinsame Feind Iran. Friedensverträge mit Israel haben bislang nur Ägypten und Jordanien geschlossen. Viele arabische Staaten und ihre Bevölkerungen stehen dem jüdischen Staat äußerst feindlich gegenüber. Diese Länder gestalten ihre Beziehungen zu Israel daher eher diskret. (ja) TS

Die heuchlerische Position der EU gegenüber Israel
Die Behauptungen Europas, im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern unparteiisch zu sein, sind unwahr. "Die Oslo-Abkommen, zu denen die EU selbst als Unterzeichner gehört, lässt die Frage des endgültigen Status der palästinensischen Gebiete eindeutig offen und bestimmt, dass dieser in Verhandlungen geklärt werden müsse. Die Vereinbarungen geben das Ergebnis der Verhandlungen nicht vor. Es bleibt also eine Frage der Verhandlungen, ob das Ergebnis ein, zwei oder drei Staaten oder ein Staatenverband bzw. eine Konföderation sein wird. Dies kann von der EU nicht
Mahmud Abbas mit der ehemaligen EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini (Quelle: European External Action Service, CC BY-NC-ND 2.0)
diktiert werden, so sehr sie sich auch für die Idee einer Zwei-Staaten-Lösung begeistern vermag. Indem die EU unablässig eine Zwei-Staaten-Lösung fordert, greift sie einer vereinbarten Verhandlungsfrage vor und verstößt gegen ihre eigene Verantwortung als Unterzeichner der Oslo-Abkommen. Die Realität zeigt, dass die EU nicht nur Partei ergreift, sondern eindeutig eine deutliche politische Voreingenommenheit gegenüber Israel zeigt und dies in praktisch all ihren Standpunkten, Richtlinien, Erklärungen und Geschäften in Bezug auf den israelisch-palästinensischen Verhandlungsprozess." (Alan Baker, Jerusalem Post: "The EU's hypocritical, patronizing attitude toward Israel") (JPost, mena) TS




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Israelische Reaktionen auf Anschlag in Halle
Es war kurz vor sieben Uhr abends Ortszeit, als Israels Nachrichtenseiten ihre Arbeit wieder aufnahmen und die Schreckensnachrichten aus Halle (Saale) über die Ticker des Landes liefen. Anlässlich von Jom Kippur, des höchsten jüdischen Feiertages, hatten die Fernseh- und Nachrichtensender ihre Berichterstattung für 25 Stunden
Foto: Israelnetz/Michael Müller
eingestellt. In diese Zeit fiel der versuchte Anschlag auf eine Synagoge im Paulusviertel in Halle. Ein 27-jähriger Deutscher hatte versucht, in die Synagoge einzudringen, scheiterte jedoch an der Tür des Gebäudes. Daraufhin erschoss er in der Nähe zwei Menschen. Explizite Kritik an der Bundesregierung übte Israels Sicherheitsminister Gilad Erdan (Likud). Diese habe eine "direkte Verantwortung" für das, was auf ihrem Staatsgebiet passiere. Außenminister Israel Katz (Likud) wandte sich in einem auch auf Deutsch veröffentlichten Tweet direkt an Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD): Deutschland müsse Antisemitismus "effektiver" bekämpfen, schrieb der Minister. Der Anführer der arabischen "Vereinigten Liste", Ajman Odeh, sagte: "Alle, die an Demokratie glauben, mit allen religiösen Hintergründen, müssen sich zusammenschließen, um die abscheulichen Neo-Nazis zurück in die Geschichtsbücher zu schicken". (israelnetz) TS

Antonia Yamin im Morgenmagazin
Die israelische Europa-Korrespondentin Antonia Yamin erklärte, warum Synagogen-Besucher an dem Tag des Anschlags in Halle in einem Bus ausgelassen singen: "Sie erfahren in diesem Moment, dass sie den versuchten Anschlag überlebt haben." (moma, HC) EL)

Merkel telefoniert mit Israels Regierungschef Netanjahu
Im Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Betroffenheit über den antisemitischen Anschlag in Halle zum Ausdruck gebracht. Sie habe deutlich gemacht, dass Deutschland fest zu seiner historischen Verantwortung stehe, jüdisches Leben zu schützen. (welt) TS

Einige Gedanken zu der aktuellen Situation für Juden in Deutschland
Hier einige persönliche Gedanken von Sacha Stawski zu den Geschehnissen rund um den antisemitischen Terroranschlag in Halle und was nun erwartet wird... (HC/YouTube)








Auch Merkel erhält Theodor-Herzl-Preis
Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt dieses Jahr den Theodor-Herzl-Preis des Jüdischen Weltkongresses. Neben ihr wird die ehemalige amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, ausgezeichnet. Der Kongress ehrt damit nach eigenen Angaben Menschen, die sich im Sinne Theodor Herzls um den zionistischen Gedanken verdient machen. Der Publizist Henryk Broder berichtete, eine Einladung zur Preisverleihung bekommen zu haben. Er fragt, wofür die Kanzlerin die Auszeichnung

erhalte: "Dafür, dass ihr Mann bei den UN sich bei Anti-Israel-Resolutionen der Stimme enthält, das heißt, de facto gegen Israel stimmt. Dafür, dass derselbe Apparatschik ,den Raketen-Terror der Hamas auf israelische Zivilisten mit dem Abriss von Häusern gleichgesetzt' hat? Dafür, dass sie nicht nur die deutsche Botschaft nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat, wie es die USA getan haben, sondern auch andere Staaten vor einem solchen Schritt gewarnt haben soll? Für all das bekommt sie den Theodor-Herzl-Preis?" (achgut) TS

Irans Aufrufe, Israel zu zerstören, "seien kein Antisemitismus"
Die Bundesregierung meint, dass der Aufruf des iranischen Regimes, den jüdischen Staat zu vernichten, kein Ausdruck von Antisemitismus sei. Am 1. Oktober bezeichnete das Auswärtige Amt den Aufruf zur Zerstörung Israels durch den Oberbefehlshaber des Islamischen Revolutionären Wachkorps (IRGC) General Hossein Salami als "Anti-Israel-Rhetorik". Auf Nachfrage sagte ein Sprecher: "Wir haben der Antwort des Außenministeriums nichts hinzuzufügen." Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post hatte ausdrücklich gefragt, ob die Aussagen von Salami antisemitisch seien, der gesagt hatte: "Dieses finstere Regime muss von der Landkarte gestrichen werden, und das ist nicht mehr (...) ein Traum, sondern ein erreichbares Ziel." Das Auswärtige Amt hat daraufhin folgende Erklärung abgegeben: "Wir verurteilen die jüngsten Drohungen des iranischen Revolutionsgardenkorps gegen Israel auf das Schärfste. Eine solche anti-israelische Rhetorik ist völlig inakzeptabel. Das Existenzrecht Israels ist nicht verhandelbar. Wir fordern den Iran nachdrücklich auf, sich zur Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen zu allen Staaten der Region zu verpflichten und konkrete Schritte zur Deeskalation der Spannungen zu unternehmen." Dr. Efraim Zuroff vom Simon-Wiesenthal-Zentrum sagte: "Die Verurteilung der jüngsten Drohungen, Israel zu zerstören, von Hossein Salami, den Kommandanten des IRGC, scheint die stark antisemitischen Dimensionen seiner Kommentare zu ignorieren. Sie auf ,anti-israelische Rhetorik' zu reduzieren, bedeutet, die offensichtliche antisemitische Komponente und ihre völkermörderische Absicht zu ignorieren." (Zoa) TS

Neue Vorwürfe gegen Böll-Stiftung
Die den Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt indirekt eine Vereinigung, die mit Samer Arbid, dem Drahtzieher eines Terroranschlags vom 23. August zusammenarbeitet. Darauf weist die in Jerusalem ansässige Organisation NGO Monitor hin. Bei dem Attentat war die 17-jährige Rina Schnerb getötet worden. Ihr Vater und ihr Bruder erlitten schwere Verletzungen. Arbid hat nach Angaben von NGO Monitor mehrere Jahre als Buchhalter für die Addamir-Stiftung gearbeitet, die sich für palästinensische Häftlinge einsetzt. Diese steht der marxistischen Terrorgruppe Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) nahe. 2016 veröffentlichte Addamir die Studie "Im Schatten des Gaza-Kriegs von 2014: Inhaftierung von Jerusalems Kindern". Die Böll-Stiftung hat Addamir in mehreren Publikationen als "Partnerorganisation" bezeichnet. Die Stiftung erklärte auf BILD-Anfrage, dass sie den Sachverhalt recherchiere. (israelnetz, Mena, HC) TS








Ein Land im Feiertagsrausch
Erst war Rosh Hashana, dann kam Yom Kipur und ab Sonntag Abend ist für eine Woche Sukkot - das Laubhüttenfest. Die Schulen haben Ferien. Offizielle Einrichtungen sind geschlossen. Strände und Ausflugsziele sind voll und im ganzen Land finden die unterschiedlichsten Festivitäten statt. Es gibt viele schöne Zeiten das Heilige Land zu besuchen. Dies ist eine davon... SSt)

n-tv zeigt propagandistische Anti-Siedler-Bilderserie
Um die Rhetorik des Senders zu persiflieren: Die n-tv.de Redaktion siedelt im kommunistisch geprägten Osten Berlins, in der ehemaligen DDR-Hauptstadt. Offensichtlich prägt die Lokalität auch die Art der Berichterstattung. Anders ist die Bilderserie kaum zu erklären, die von der Redaktion präsentiert wird. Sie zeigt, wie "konfliktreich" die Nähe der "illegalen" Siedlungen zu den "ärmlichen" palästinensischen Ortschaften seien. Gezeigt werden Juden in ihren Synagogen, nicht aber Palästinenser in ihren Moscheen. In den Siedlungen gibt es "sogar" Swimmingpools, während palästinensische Schwimmbäder gar nicht erst gezeigt werden. Ausgeblendet sind auch palästinensische Prachtvillen und Paläste, weil die das Konzept stören würden. Ergänzend deshalb dazu unsere "Bilder der Woche" in dieser Ausgabe. (ntv) TS




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Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!



Israel unterliegt trotz eines Traumtores
Im Qualifikationsspiel zur Fußball-EM 2020 hat Israel in Wien gegen Österreich mit 1:3 verloren. Zur Halbzeit stand es noch Unentschieden (1:1), Eran Zahavi hatte Israel mit einem Traumtor in Führung gebracht. Nach dieser Niederlage ist Israel in der EM-Qualifikation nach 7 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz seiner Gruppe, während Österreich gute Chancen auf die Teilnahme bei
der Europameisterschaft hat. Für Israels Nationaltrainer Andreas Herzog war es ein besonderes Spiel in seiner österreichischen Heimat. Das Heimspiel in Israel hatte er mit seinem Team gegen Österreich im März noch mit 4:2 gewinnen können. Aufgrund von Jom Kippur trainierte die israelische Mannschaft am Vortag des Spiels in Wien erst am Abend. Viele Spieler hatten zuvor auch die Wiener Hauptsynagoge besucht. (kicker, kurier, transfermarkt) JG

Wir gratulieren...









Ein persönlicher Gruß von Sacha Stawski
Ein Rückblick auf das Jahr 5779 und ein Grußwort zum Jüdischen Neujahr 5780.

Und ein persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu
sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly Concerned, wie auch mit ILI." (FB)
Weitere Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER.

Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.

ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Jede Spende hilft. Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 Santander Bank München, Kto.: 1507866200,1507 8662 00,


BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!

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Ab sofort können Sie diverse ILI und Israelkongress Merchandise & mehr Online bestellen. Ein Teil der Kosten werden an uns als Spenden weitergeleitet. Viel Spaß beim shoppen! (spreadshirt)




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten und individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org





Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!

Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren! "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.
Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Mitte August - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).
Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.
Kontakt: Israeltag@il-israel.org




















Zitat der Woche:
Elisabeth Lahusen: "Vielleicht sollte der Spiegel mal in den Spiegel schauen."









Das Leben in Tel Aviv an einem Freitag Nachmittag

A New Middle East?

Check out wine on the line








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.



Was in der n-tv Reportage verschwiegen wurde...

...und viele weitere sehr schöne Bilder u.a. zu sehen bei Ministry of Tourism & Antiquities - Gaza City

Swimmingpools in Ramallah und Bethlehem

Bei weitem nicht nur "ärmliche" Palästinenser!

Und hier noch zur Erinnerung ein kürzlich von Ahed Tamimi verbreitetes Tourismus Video von Gaza City...


Welcome to Israel!


Yom Kipur ist immer wieder ein ganz besonderer Tag in Israel...

Das Leben in Israel steht still... (FokusJerusalem, Mena)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Alle bundesweiten Israeltage 2019
haben nun stattgefunden.
Wir danken allen, die sich engagiert haben.
Informationen über alle Israeltage HIER

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