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23. September 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Eco Wave: Wellenklopfer und Solarenergie
  • Universität Tel Aviv richtet Zentrum für Quantenforschung ein
  • Biofilm angreifen, um Salmonelleninfektion weniger aggressiv zu machen
  • Anbaumethoden: Medizinisches Cannabis optimieren
TOURISMUS
  • Privatunterkünfte über Airbnb
  • Reisepartner gesucht?
ARCHÄOLOGIE
  • Das biblische Edom wurde identifiziert
  • Israelis enthüllen erstes Modell eines vergessenen Menschen
WIRTSCHAFT
  • Israelischer Milchspender bereichert deutsche Starbucks-Filialen
  • Migros-Beteiligung lanciert Kichererbsendrink
  • Incredibowl macht essbares Geschirr herzhaft und süß
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Kampf gegen Plastik: Prinz Albert erhält israelischen Wassergenerator
  • Jerusalemer Gedenkhalle erhält Auszeichnung
  • Das smarteste Gebäude der Welt
  • In nur 10 Jahren die Minenfelder der Welt räumen
  • 10. September: Der Tag, an dem Herzls jüngste Tochter deportiert wurde
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Die Wahlen in Israel
POLITIK
  • Kein Nelly-Sachs-Preis für Kamila Shamsie
  • Yad Vashem 2018
  • Netanjahu storniert Auftritt vor UN-Generalversammlung
  • EU-Strandreinigung: Europäische Botschafter reinigen Strände Israels
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Krieg gegen Israel-Tourismus
  • Israelis "erschossen Palästinenserin mit Kopftuch"

SPORT
  • Israelische Gymnastin sammelt weitere Medaillen
  • IMazal Tov
  • IUnd noch eine wichtige positive Nachricht...
VERANSTALTUNGEN
  • "Familiengeschichten" - Junge Kunst aus Israel in Bochum
  • Avishai Cohen in Braunschweig, Berlin und Erfurt
  • Shalosh in Berlin und Schweinfurt
  • Sharon Eyal: "Chapter 3" Jahrhunderthalle Bochum
  • Triennale der Moderne
IN EIGENER SACHE
  • Ein sehr persönlicher Appell...
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
  • ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten.
  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Webshop



BILDER DER WOCHE
  • Klöster am Jordan inmitten von Minenfeldern
  • This is Israel
  • Bilder einer Israelreise








Eco Wave: Wellenklopfer und Solarenergie
Eco Wave Power (EWP, EWPG Holding AB) meldete ein neues Patent für kombinierte Wellen- und Sonnensysteme an. Die Erprobung der kombinierten Lösung beginnt im Hafen von Jaffo. Die Idee für die kombinierte Lösung entstand aus dem großen Interesse mehrerer
potentieller Kunden von EWP, eine Vielzahl von erneuerbaren Energiequellen in ihren Energiemix aufzunehmen. Aufgrund von Platzmangel (insbesondere auf Inseln) gibt es Einschränkungen bei der Realisierung von Solarparks, die oft erhebliche Landflächen benötigen. Um die Integration der Quellen zu erleichtern, ohne Landflächenverschwendung, hat EWP ein Verfahren zum Anschluss der Solarmodule an die Oberfläche ihrer Schwimmer entwickelt, mit denen Strom aus der Energie der Meereswellen gewonnen wird. Das EWP-Engineering-Team erklärte die möglichen Vorteile einer solchen Kombination: 1. Höhere Stromerzeugung auf dem gleichen Raum (Welle und Solar); 2. Keine Kosten durch Landnutzung für die Solarproduktion; 3. An sonnigen Tagen tritt ein Spiegeleffekt auf, der die Energieproduktion der Solarmodule auf den EWP-Schwimmern erhöhen kann; 4. Das umgebende Wasser hat eine kühlende Wirkung auf die Paneele, was zu weniger Energieverlust durch Wärme führt, ähnlich wie bei Solarmodulen, die derzeit auf Wasserspeichern installiert werden. Die Integration von Solar als zusätzliche Quelle wird den Preis des EWP-Kraftwerks nur um 3% erhöhen, da es an die gleichen Konversions- und Steuerungssysteme angeschlossen wird, die bereits für die Wellenenergieerzeugung verwendet werden, während die Leistung der Anlage zwischen 3 und 10% wachsen wird. (ecowave) TS

Universität Tel Aviv richtet Zentrum für Quantenforschung ein
Das neue Zentrum möchte rund 20 Forschungslabors aus verschiedenen Fakultäten zusammenbringen. Es konzentriert sich auf drei Hauptaktivitäten: Studienprogramme in relevanten Bereichen wie Quantencomputing und Quantenkommunikation, multidisziplinäre Forschung aus den Bereichen Computer, Materialien, Sensoren, Chemie, Physik und Mathematik, Google, IBM und Microsoft, die Quantentechnologien entwickeln, sowie potentielle Verbraucher wie der Finanzsektor, die sich auf das Aufkommen des Quantencomputers vorbereiten müssen. (timesfisrael) EL

Biofilm angreifen, um Salmonelleninfektion weniger aggressiv zu machen
Biologen des Technion - Israel Institute of Technology in Haifa haben möglicherweise einen Weg gefunden, um bakterielle Salmonelleninfektionen weniger aggressiv zu machen. In ihrer Arbeit entschieden sich die Forscher, nicht das Bakterium selbst, sondern den Biofilm zu bekämpfen - die elastische Schicht, die Bakterien vor für sie gefährlichen Substanzen, einschließlich Antibiotika, schützt. Dieser Ansatz verringert das Risiko, dass Bakterien Resistenzen entwickeln. In ihrer Studie haben die Technion-Forscher beschlossen, sogenannte "Amyloid-Fibrillen" zu stören, die von den Salmonellen-Bakterien produziert werden. Diese Fibrillen, so wurde in früheren Studien festgestellt, können die T-Zellen des Immunsystems angreifen. Es sind diese Fibrillen, die die Bakterien schützen und ihnen helfen, sich an Dinge zu binden. Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem Institute of Complex Systems (ICS) in Jülich und Düsseldorf durchgeführt. (timesofisrael) EL

4 neue Technologien für Schwangere
In Israel lag die Geburtenrate im Jahr 2016 bei 3,11 pro Frau - die höchste in den OECD-Ländern (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Entsprechend groß ist der Markt für Femtech-Lösungen bei der Überwachung von Risikoschwangerschaften.
  • HeraBEAT ist ist ein Smartphone-basierter fetaler Herzschlagmonitor für den Heimgebrauch. Werdende Mütter können HeraBEATs proprietäres Doppler-Handgerät verwenden, um den Herzschlag ihres Fötus zu überwachen und diese Daten sicher über eine Smartphone-App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister zu teilen - ohne das Haus oder das Büro zu verlassen. Das Gerät wird in Israel hergestellt und ist derzeit in Israel, Großbritannien und Australien erhältlich.
  • Instinkt von PulseNmore: PulseNmore wurde 2014 gegründet. Das erste Produkt, Instinct, wird ein tragbares Ultraschallgerät für zu Hause sein, mit dem Frauen Bilder aufzeichnen und an ihren Arzt senden können, damit der Arzt kritische Parameter wie die Position des Fötus, die Herzaktivität, die Position der Plazenta, das Fruchtwasser und bestimmte biometrische Messungen bewerten kann. Das System ist nicht zur Erkennung von körperlichen Anomalien vorgesehen. Es wird erwartet, dass Instinct nicht mehr als USD 300 kostet, verglichen mit Krankenhaus-Ultraschallgeräten, die zehntausende USD kosten. Das Gerät ist für eine Schwangerschaft ausgelegt und bietet entweder 25 oder 50 Scans. Das Unternehmen mit Sitz in Omer bei Beersheva verhandelt derzeit in Israel über einen Liefervertrag, der im nächsten Jahr beginnen soll, und befindet sich in Gesprächen mit anderen Organisationen in Israel und im Ausland.
  • "Frühgeburten sind weltweit die häufigste Ursache für Todesfälle und Krankheiten bei Neugeborenen. Wir Geburtshelfer sind nicht in der Lage, Frühgeburten zu behandeln und zu verhindern", sagt Dr. David Shashar, leitender Geburtshelfer am Sheba Medical Center in Tel Hashomer und CEO von PregnanTech. Jedes zehnte Baby weltweit wird zwischen der 24. und 37. Schwangerschaftswoche vorzeitig geboren. In Zusammenarbeit mit einer Kollegin und Ingenieuren des Inkubators für Medizinprodukte von Trendlines Labs in Misgav gründete Shashar im Jahr 2018 PregnanTech, um eine "kleine und intelligente Lösung" namens Lioness zu entwickeln, mit der Frauen, bei denen das Risiko einer spontanen Frühgeburt besteht, ihre Babys termingerecht zur Welt bringen können. Der patentierte Einweg-Silikonring, der in der Arztpraxis oder -klinik in zwei bis drei Minuten vaginal eingeführt wird, umgibt den Gebärmutterhals und verhindert, dass der Gebärmutterhals trotz Uteruskontraktionen frühzeitig verkürzt oder erweitert wird. Die "Löwin" wird entfernt, wenn die Schwangerschaft kurz vor dem Ende steht. PregnanTech erhielt eine Anschubfinanzierung von der israelischen Innovationsbehörde und sucht jetzt Investoren.
  • Invu von Nuvo aus Tel Aviv ist für Frauen ab der 32. Schwangerschaftswoche bestimmt und misst mithilfe von Oberflächenelektroden anhand von Metriken wie fetalen Bewegungen, fetaler Herzfrequenz, mütterlicher Herzfrequenz und Uterusaktivität Marker für das Wohlbefinden von Föten und Müttern. Das Produkt wird derzeit von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) geprüft und war eine von zehn israelischen Digital-Health-Lösungen, die auf dem Global STL Health Innovation Summit in St. Louis, Missouri, vorgestellt wurden. Invu würde nur an Ärzte verkauft und auf Rezeptbasis an werdende Mütter ausgeliehen. (israel21c) EL

Anbaumethoden: Medizinisches Cannabis optimieren
Cannabis-Verbindungen sind weithin als wirksame Therapien für eine überraschende Anzahl von Erkrankungen und Erkrankungen anerkannt, von Angstzuständen über Asthma bis hin zu Autismus - und das ist nur das A auf einer sehr langen Liste. Nun besteht ein dringender Bedarf an Richtlinien, wie verschiedene
Stämme gezüchtet werden können, um ihr therapeutisches Potenzial zu maximieren und um zu bestimmen, welche Stämme unterschiedliche Erkrankungen am besten behandeln. Nicht weniger dringend ist die Notwendigkeit, Arzneimittel auf Cannabisbasis zu standardisieren, denn die Wirkstoff-Konzentrationen sind von Pflanze zu Pflanze und in verschiedenen Teilen jeder Pflanze sehr unterschiedlich. "Vor fünf Jahren wurde ich von der Abteilung für medizinisches Cannabis des Gesundheitsministeriums angewiesen, mit Landwirten zusammenzuarbeiten, da ich über Kenntnisse in Pflanzenphysiologie und -agronomie verfügte und vor allem Erfahrung mit Pflanzen unter ungewöhnlichen Bedingungen hatte", sagt Nirit Bernstein, leitende Forscherin am Institut für Boden-, Wasser- und Umweltwissenschaften der Agrarforschungsorganisation Volcani Research Center des israelischen Landwirtschaftsministeriums. Die bisher größte Überraschung ist, dass die am gesündesten aussehenden Pflanzen mit idealen Mengen von 16 verschiedenen Nährstoffen nicht die besten Terpen- und Cannabinoid-Konzentrationen liefern. "Wir wissen jetzt, dass nicht alles, was für das Auge optimal aussieht, medizinisch von bester Qualität ist", sagt Bernstein "Einer unserer Durchbrüche ist die Entdeckung, dass sich eine leichte Belastung der Pflanzen positiv auf die Produktion der pharmazeutischen Wirkstoffe auswirkt. Wir haben verschiedene Wege gefunden, wie wir die Pflanze dazu verleiten können, zu glauben, dass sie gestresst ist, wenn dies nicht der Fall ist, und dies ändert die medizinische Qualität der Pflanze auf die von uns gewünschte Weise." In Zusammenarbeit mit Kollegen der Ben-Gurion-Universität und der Hebräischen Universität untersucht das Bernstein-Labor auch, welche Cannabis-Verbindungen zur Behandlung verschiedener Erkrankungen am besten geeignet sind. (israel21c) EL







Privatunterkünfte über Airbnb
Es ist schon lange kein Geheimtip mehr: Wer originelle und preiswerte Privat-Unterkünfte für Selbstversorger sucht, wird auch in Israel bei Airbnb fündig. Für Einzelreisende und Familien, die gerne auch mal nicht ins Hotel gehen wollen, lohnt es sich, da mal hineinzuschauen. Was einer bei einer solchen Reise erleben kann, berichtet der
Blogger Roger Letsch "ganz entspannt aus Jerusalem". Er erzählte uns auch, dass er dort eine wunderschöne Wohnung hatte. Der vorrübergehende Versuch der Boykottbewegung BDS, die Airbnb-Angebote in den Siedlungen streichen zu lassen, war zum Glück nicht erfolgreich. Dank vielfältiger Proteste gibt es sie weiterhin. (airbnbisrael, unbesorgt, zeit) EL

Reisepartner gesucht?
Wer Aktivurlaub in Israel machen will und noch Reise- und Wanderpartner sucht, der ist auf Arons Blog "Israelabenteuer" richtig. (israelabenteuer) EL




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Das biblische Edom wurde identifiziert
Das biblische Königreich Edom war schon immer ein Rätsel für die biblische Archäologie. Obwohl die Bibel Beweise liefert, hatten die Archäologen immer Schwierigkeiten, den Text zu interpretieren, der besagt, dass Edom lange vor den Königen Israels als Königreich existierte. Neue Forschungen haben die Geschichte einer blühenden und wohlhabenden Gesellschaft in der Arava-Wüste - in Teilen Israels und Jordaniens - aufgedeckt. Sie existierte während des 12. bis 11. Jahrhunderts v.Chr. Prof. Ezra Ben-Yosef von der Tel Aviv University sagt: "Unsere Ergebnisse beweisen, dass es früher passiert ist, als angenommen, in Übereinstimmung mit der biblischen Darstellung." Schlacken- und Holzkohleproben vom "Sklavenhügel" in Timna im Süden Israels zeigten anhand feiner Schichten mit technologischen Abfällen - gut datiert durch Radiokohlenstoff - den technologischen Wandel im biblischen Edom. Der Reichtum des Königreichs beruhte auf einem "High-Tech-Netzwerk" aus Kupfer, damals die wertvollste Ressource der Region. Kupfer wurde in der Antike zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen verwendet Der Herstellungsprozess von Kupfer ist unglaublich komplex. "Die Kupferverhüttung war die High-Tech der Antike", sagte Ben-Yosef. Die Untersuchung ergab einen signifikanten Rückgang des Kupfers in der Schlacke - dem Abfall der Kupferextraktion durch Schmelzen - am Arava-Standort. Der Prozess wurde also effizienter. Die bessere Kupfergewinnung war das Ergebnis der militärischen Invasion des Pharao Shoshenq I. von Ägypten (dem biblischen "Shishak"), der Jerusalem im 10. Jahrhundert v.Chr. geplündert hat. Anstatt die Region zu zerstören, hätten sie einen "Technologiesprung" in der Kupferproduktion und im Kupferhandel ausgelöst. "Wir fanden eine plötzliche Standardisierung der Schlacke in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts v.Chr., in Jordanien und in Israel, einer Fläche von etwa 2.000 km², die auftrat, als die Ägypter in die Region eindrangen", sagte Ben-Yosef. "Die Effizienz der Kupferindustrie in der Region stieg. Die Edomiter entwickelten Methoden, die es ihnen erlaubten, mit minimalem Energieaufwand eine große Menge an Kupfer zu produzieren." Ben-Yosef erklärte, dass Ägypten zu diesem Zeitpunkt ein Importeur von Waren war, so dass es ein Interesse hatte, die Effizienz zu verbessern. Shoshenq I. hat auch Kamele in der Region eingeführt. "Unsere neuen Erkenntnisse widersprechen der Ansicht vieler Archäologen, wonach die Arava nur von Stämmen bevölkert war. Eine florierende Kupferindustrie in der Arava kann nur einem zentralisierten und hierarchischen Gemeinwesen zugeschrieben werden, und das passt zur biblischen Beschreibung des Edomiterreichs." (JPost) TS

Israelis enthüllen erstes Modell eines vergessenen Menschen
Die ersten Hinweise auf Denisovans wurden erst 2008 gefunden und umfassen nur drei Zähne, einen kleinen Finger und einen Unterkieferknochen. Es wird angenommen, dass Denisovans in Sibirien und Ostasien lebten, bis sie vor 50.000 Jahren aus unbekannten Gründen ausgestorben sind. Wie in der Fachzeitschrift Cell berichtet wurde, erstellte ein Team unter der Leitung der Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem, Prof.
Liran Carmel und David Gokhman (derzeit Postdoc in Stanford), Rekonstruktionen dieser seit langem verlorenen menschlichen Verwandten. Sie brauchten drei Jahre intensiver Arbeit mit topaktuellen Karten, die Methylierungsmuster - chemische Veränderungen - in der alten DNA zeigen, die aus dem in einer Höhle in Sibirien gefundenen kleinen Knochen gewonnen wurde. Bei der ersten Rekonstruktion der Skelettanatomie von Denisovans identifizierten Carmel und sein Team 56 anatomische Merkmale von Denisovans, die sich von modernen Menschen und / oder Neandertalern unterscheiden, 34 davon im Schädel. Bis zu 6% der heutigen Melanesier und Aborigines haben Denisovan-DNA. Die Denisovan-DNA hat wahrscheinlich auch dazu beigetragen, dass die modernen Tibeter in großen Höhen leben und die Inuit den eisigen Temperaturen standhalten können, so die Wissenschaftler. In Bezug auf die Genauigkeit ihres Denisovan-Profils sagte Carmel: "Einer der aufregendsten Momente ereignete sich einige Wochen, nachdem wir unser Papier an Peer-Review geschickt hatten. Wissenschaftler hatten einen Denisovan-Kieferknochen entdeckt. Wir haben diesen Knochen schnell mit unseren Vorhersagen verglichen und festgestellt, dass er perfekt übereinstimmt. Ungeplant haben wir die unabhängige Bestätigung erhalten, dass wir ganze anatomische Profile mithilfe von DNA rekonstruieren können, die wir aus einer einzigen Fingerspitze extrahiert haben. " Klicken Sie hier, um ein Video über die Rekonstruktion zu sehen. (israel21c) EL







Israelischer Milchspender bereichert deutsche Starbucks-Filialen
Die amerikanische Kaffeekette Starbucks arbeitet bei ihrem deutschen Ableger jetzt mit der israelischen Firma Milkit zusammen. Das in Herzlia ansässige Unternehmen hat einen Milchspender entwickelt, der Zeit spart und den
Verlust von Flüssigkeit minimiert. Der Spender arbeitet mit einem 10 bis 14 Liter großen Milchbeutel und spart so umweltbewusst Verpackungen. Er wurde in den vergangenen vier Monaten in Geschäften in München und Hamburg getestet. Jetzt kam es laut "Calcalist" zur Abmachung, dass das Milkit-System in 140 Geschäften in Deutschland in den nächsten zwei Jahren installiert wird. Das Startup Milkit gibt es seit 2014. Sein Milchspender erlaubt es Mitarbeitern, mit drei verschiedenen Knöpfen die Milch genau zu dosieren. Bis heute hat die Firma rund USD 1,5 Mio. durch Investoren eingesammelt. Laut Milkit konnten die Starbucks-Geschäfte in Deutschland etwa 8% des Milchverbrauchs einsparen. (israelnetz) TS

Migros-Beteiligung lanciert Kichererbsendrink
Letztes Jahr hatte sich M-Industrie am israelischen Startup Innovopro beteiligt. Nun bringt die Jungfirma ein erstes Produkt auf den Markt: Ende des Jahres wird Innovopro in Israel einen Milchdrink aus Kichererbsenextrakt lancieren. Die Jungfirma tritt damit in Konkurrenz zu Herstellern von veganer Milch aus Soja, Mandeln oder Kokosnuss. "Im
Foto: Sahm
Gegensatz zu anderen Proteinen schmeckt Protein aus Kichererbsen neutral und muss nicht mit Geschmacksverstärkern oder anderen Zusätzen ergänzt werden", sagte Innovopro-CEO Taly Nechushtan der Jerusalem Post. Die Jungfirma will das Protein - CP-Pro70 - auch für andere Produkte verwenden. Innovopro ist nicht das einzige Investment von M-Industrie in Israel: Der Migros-Betrieb hat sich auch am Startup Aleph Farms beteiligt, ein Hersteller von künstlichem Fleisch. Das Know-how der Israelis will M-Industrie in den Fleischverarbeiter Micarna einbringen. (Handelszeitung) TS

Incredibowl macht essbares Geschirr herzhaft und süß
Incredibowl wurde 2017 gegründet und entwickelt essbare, herzhafte Salatschüsseln, süße Müslischalen und "Starcups", die eine Gummibärchen-Konsistenz haben, für alkoholische Getränke oder Desserts. Müslischalen (noch
nicht im Verkauf) bestehen aus mit Schokolade (!) Überzogenem Keksteig in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die pikanten Salatschüsseln aus crackerartigem Teig sind in den Geschmacksrichtungen Salzig, Paprika oder Za'atar zu haben. Incredibowl-Produkte sind koscher und werden in laktose-, ei- und glutenfreien Varianten angeboten. (israel21c) EL




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Kampf gegen Plastik: Prinz Albert erhält israelischen Wassergenerator
Bis zu 900 Liter Trinkwasser können die Maschinen der israelischen Firma Watergen am Tag aus der Luft generieren. Prinz Albert von Monaco hat jetzt eines dieser Geräte geschenkt bekommen. Bei dem Geschenk an Prinz Albert handelt es sich um das Modell GEN-350, das täglich bis zu 900 Liter Trinkwasser aus der Luft generieren kann. Mirilaschvili
V.l.: Watergen-Chef Mirilaschvili trinkt Wasser mit Prinz Albert. Foto: Watergen
schlug dem Prinzen vor, mehrere dieser Geräte in Restaurants und Hotels in Monaco aufzustellen, um Plastik einzusparen. Bei Watergen-Technologie zieht der Generator die Feuchtigkeit aus der Luft, säubert das Wasser und kühlt es bis zum Taupunkt, um Kondensation zu erzeugen. Dann ergänzt die Maschine Mineralien, um Trinkwasserqualität zu erreichen. Die Generatoren von Watergen werden bereits in Indien, China, den Philippinen, Vietnam, Sierra Leone, Südafrika, Usbekistan, Costa Rica und Chile eingesetzt. Bei Naturkatastrophen in den USA half Watergen bei Wasserknappheit auch schon aus. (israel21c, israelnetz) TS

Jerusalemer Gedenkhalle erhält Auszeichnung
Seit dem Jahr 2017 hat Israel einen Gedenkort für Gefallene auf dem Herzlberg. Nun erhält das Gebäude den italienischen Architektenpreis Dedalo Minosse. Der Preis würdigt die Rolle der Auftraggeber als Partner von
Architekten. Die Gedenkhalle hat das israelische Architektenbüro Kimmel-Eschkolot entworfen und befindet sich neben dem zentralen Militärfriedhof auf dem Jerusalemer Herzlberg. Die Halle ist in den Herzlberg eingegraben und öffnet sich nach oben mit einer trichterförmigen Säule aus Aluminiumziegeln. Ein weiteres zentrales Element ist die "Mauer der Namen" aus Betonziegeln, in denen je ein Name eines Gefallenen oder Terror-Opfers mitsamt des Todesdatums eingraviert ist. Neben jedem der rund 23.000 Ziegel an jener "Mauer der Namen" gibt es eine Einbuchtung, um am Gedenktag eine Kerze anzuzünden. Die Preisübergabe erfolgte in Vicenza bei Venedig. Der Name des Preises rührt von der griechischen Mythologie her: Daidalos gilt als erster Architekt, und Minos, der König von Kreta, als dessen Auftraggeber. (Jpost, Israelnetz) TS

Das smarteste Gebäude der Welt
Intel hat sein neues Entwicklungszentrum in Israel zum "intelligentesten Gebäude der Welt" gekürt. Intel hat sich den Ruf eines der innovativsten Unternehmen der Welt erworben, so dass es sinnvoll ist, Israel für die Markteinführung des "intelligentesten Gebäudes der Welt" zu wählen. Mit dem "Internet der Dinge" und künstlicher Intelligenz beweist dieses neue Intel-Gebäude, dass Israel ein "intelligentes" Land ist! (united) TS

In nur 10 Jahren die Minenfelder der Welt räumen
In 61 Ländern - einem Drittel der Welt - sind täglich 60 Mio. Menschen von Landminen und anderen explosiven Kriegsrückständen bedroht, die unter Feldern und Straßen vergraben sind. Jede Stunde fordert eine Landmine ein neues Opfer. Jedes Jahr werden zwischen 15.000 und 20.000 Menschen verletzt, hauptsächlich Zivilisten
Foto: Sahm
und oft Kinder. "Vor 22 Jahren wurde der Minenverbotsvertrag in Ottawa unterzeichnet und internationale Standards für die Beseitigung von Landminen festgelegt. Seitdem bleiben die Techniken der Minenräumung auf der Grundlage der manuellen Minenräumung nahezu gleich. Das schafft hohe Risiken, geringes Clearingtempo, hohe Kosten und mehr Verluste ", sagt Itzik Malka, Mitbegründer des israelischen Startups 4M Analytics. Ehemalige Offiziere der Eliteeinheit Yahalom des IDF Combat Engineering Corps, Malka und Mitbegründer Nir Cohen gründeten 4M Defence im Jahr 2015, um Lösungen für die Ortung und den Umgang mit explosiven Kriegsrückständen anzubieten, darunter Landminen, Streumunition und nicht explodierte Bomben in Konfliktregionen. Das Unternehmen entwickelt eine Minenfeld-Ortungs-Intelligence-Lösung, die Technologien für maschinelles Lernen, Datensätze aus der ganzen Welt und einschlägige Erfahrungen einsetzt. Software-gesteuerte Roboter erledigen die eigentliche Minenräumung. In Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und Organisationen der Vereinten Nationen hat 4M Analytics ein Pilotprojekt in 18 mutmaßlichen Minenfeldern auf Zypern durchgeführt und die Grundlagen für Projekte in der Ukraine und in Nigeria geschaffen. Sie wollen auch Kolumbien und der Türkei helfen. 4M beabsichtigt, mit globalen Unternehmenspartnern zusammenzuarbeiten, um das durch ihr System eingesparte Geld humanitären Projekten wie Schulbau und Berufsausbildung den Menschen in den betroffenen Ländern wieder zur Verfügung zu stellen. (israel21c) EL

10. September: Der Tag, an dem Herzls jüngste Tochter deportiert wurde
Wir erinnern: Am 10 September 1942 verließ der Transport Nummer 40 Wien Richtung Theresienstadt. Unter den 1.000 jüdischen Deportierten war Margarete Gertrude, das jüngste Kind des zionistischen Visionärs und Gründers des modernen politischen Zionismus, Theodor Herzl. 6 Monate später starb Margarete Gertrude im Ghetto. Sie ist oben mit ihrem Vater, Bruder und Schwester (2 von links) abgebildet. (YadvashemFacebook) EL







Die Wahlen in Israel
Tage nach der Parlamentswahl in Israel liegt noch kein Endergebnis vor. Die Wahlkommission teilte mit, die Bekanntgabe werde sich bis zum nächsten Mittwoch verzögern. Grund dafür seien Meldungen über Unregelmäßigkeiten in 14 Wahllokalen. Hinzu kommt, dass die sehr altmodischen Wahlzettel per Hand gezählt werden müssen. Dann kommt es immer wieder zu Pannen, sowie die Ergebnisse in die Computer eingegeben werden. Immer noch nicht ausgezählt sind Stimmen der Soldaten, Gefangenen und Patienten in Krankenhäusern, die nicht in Wahllokalen in ihrem Heimatorten wählen
konnten. Deshalb kann es immer noch zu leichten Verschiebungen kommen, obgleich schon 99,8% der Stimmen ausgezählt sind. Mit großen Veränderungen wird nicht mehr gerechnet. Nach jetzigem Stand kommt das Bündnis Blau-Weiß des früheren Generals Gantz auf 33 Sitze, der Likud von Ministerpräsident Netanjahu auf 31. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse hat Netanjahu die Bildung einer großen Koalition vorgeschlagen. Auch Gantz hatte sich für eine Einheitsregierung ausgesprochen - allerdings ohne Netanjahu als Regierungschef. Weil keiner der Blöcke eine klare Mehrheit erhalten hat, dürfte die Regierungsbildung schwierig sein. Der Präsident beauftragt einen der Kandidaten mit der Regierungsbildung. Der muss nun 61 Mandate von 120 in der Knesset auf seine Seite ziehen, um bei einer Urabstimmung zu siegen. Angesichts der Patt-Situation ist es sinnlos, jetzt schon Spekulationen zu veröffentlichen, wie es freilich viele Kommentatoren in Europa tun. (dlf) TS

Analysen des Wahlergebnisses in Israel
Wir haben hier verschiedene Sichtweisen zusammengestellt (bitte Hyperlinks anklicken): Ralf Balke auf Hagalil, Israels Demokratie Institut, Richard C. Schneider, ntv. Und eine der vielen Kaffeesatzlesungen hier bei der lvz. TS

ZITAT DER WOCHE:
Filipp Piatov: "Die Palästinenserführung nennt Israel einen Apartheid-Staat. Nun, in Israel wurde das arabische Bündnis eben zur drittstärksten Kraft, während sich Palästinenserpräsident Abbas im 14. Jahr seiner 4-jährigen Amtszeit befindet und sein Volk überhaupt nicht wählen lässt." (Facebook ) EL

"Verwunderung in Nahost. #Israel"
(Extra3 auf Twitter) EL

Damals und Heute






Und hier noch eines der dümmsten Zitate zu den Wahlen:








Kein Nelly-Sachs-Preis für Kamila Shamsie
Am vergangenen Wochenende hat die achtköpfige Jury des Nelly-Sachs-Preises entschieden, ihre am 6. September getroffene Entscheidung für die Autorin Kamila Shamsie als Preisträgerin 2019 zu revidieren. Als Grund nennen sie deren aktive Beteiligung am Kulturboykott gegen Israel. Die Stadt Dortmund vergibt damit ihren Preis in diesem Jahr nicht. Beschlossen wurde, für das Jahr 2019 keine andere Preisträgerin zu benennen. Damit wird der Nelly-Sachs-Preis erst wieder im Jahr 2021 vergeben, wie die Stadt Dortmund mitteilt. Die Stellungnahme der Jury zur Revidierung der Entscheidung lautet: "Mit Ihrem
Votum für die britische Schriftstellerin Kamila Shamsie als Trägerin des Nelly-Sachs-Preises 2019 hat die Jury das herausragende literarische Werk der Autorin gewürdigt. Zu diesem Zeitpunkt war den Mitgliedern der Jury trotz vorheriger Recherche nicht bekannt, dass sich die Autorin seit 2014 an den Boykottmaßnahmen gegen die israelische Regierung wegen deren Palästinapolitik beteiligt hat und weiter beteiligt. Der § 1 der Satzung des Nelly-Sachs-Preises bestimmt, dass auch 'Leben und Wirken' einer Persönlichkeit bei einer Juryentscheidung einzubeziehen sind. Aufgrund der bekannt gewordenen Sachverhalte über die Autorin Kamila Shamsie trat die Jury am 14. September nochmals zur Beratung zusammen. Die Jury fasste den Beschluss, ihr ursprüngliches Votum aufzuheben und die Preisvergabe an Kamila Shamsie zurückzunehmen. Die politische Positionierung von Kamila Shamsie, sich aktiv am Kulturboykott als Bestandteil der BDS-Kampagne (Boykott-Deinvestitionen-Sanktionen) gegen die israelische Regierung zu beteiligen, steht im deutlichen Widerspruch zu den Satzungszielen der Preisvergabe und zum Geist des Nelly-Sachs-Preises. Mit dem kulturellen Boykott werden keine Grenzen überwunden, sondern er trifft die gesamte Gesellschaft Israels ungeachtet ihrer tatsächlichen politischen und kulturellen Heterogenität. Auch das Werk von Kamila Shamsie wird auf diese Weise der israelischen Bevölkerung vorenthalten. Dies steht insgesamt im Gegensatz zum Anspruch des Nelly-Sachs-Preises, Versöhnung unter den Völkern und Kulturen zu verkünden und vorzuleben. Die Jury bedauert die eingetretene Situation in jeder Hinsicht." (Boersenblatt, JPost) TS

Yad Vashem 2018
Die bedeutendste Holocaust Gedenkstätte in der Welt, Yad Vashem in Jerusalem, hat in einer vierseitigen Broschüre Zahlen zu dem Jahr 2018 veröffentlicht. Zehntausende Erzieher aus Dutzenden Ländern nahmen an Kursen, Konferenzen und Seminaren teil. Über eine
Million Klicks gab es für Videos der Gedenkstätte. 100.000 besuchten die Holocaust-Fotoausstellung. 830 Objekte und 380 Kunstwerke wurden den bestehenden Ausstellungen hinzugefügt. 250 Wanderausstellungen wurden in 31 Ländern gezeigt. 287 Personen wurden als "Gerechte der Völker" anerkannt, also Nichtjuden, die Juden während des Holocaust das Leben gerettet haben. Es gibt jetzt insgesamt mehr als 27.360 anerkannte Gerechte der Völker. 1.010.000 Besucher wurden gezählt. Es gab 850 Touren für offizielle Besucher und Würdenträger. 215 Gedenkfeiern fanden statt. Im Internet wurden 5 Mio. Besuche aus 220 Ländern registriert. 6 Mio. Gedenkseiten wurden gesammelt, davon wurden 4,8 Mio. Namen von Opfern digitalisiert. Mehr als die Hälfte der meist namenslos und anonym ermordeten Juden konnten so ermittelt werden. Die Bibliothek enthält über 170.000 Titel zum Thema in 60 Sprachen. Ebenso wurden 650 neue Filme gesammelt. TS

Netanjahu storniert Auftritt vor UN-Generalversammlung
Wegen des Wahlergebnisses und anstehender Koalitionsverhandlungen hat PM Netanjahu seinen Auftritt in New York abgesagt. An seiner Stelle wird Außenminister Yisrael Katz in der UNO reden. Netanjahu musste so auch ein geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump absagen. Erstmals seit 9 Jahren muss Netanjahu auf eine Rede vor der Weltgemeinschaft verzichten. Für ihn waren das immer politische Höhepunkte, zumal er mit Schautafeln stets Schlagzeilen machte. Am Mittwoch, dem Tag vor der geplanten Rede, wird Präsident Reuven Rivlin die offiziellen Wahlergebnisse erhalten, und dann muss er einen Kandidaten für die Bildung einer Regierung ernennen. Netanjahu will zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht außer Landes sein. Netanjahu hat 10 Mal als Premierminister in der UN-Generalversammlung gesprochen: zuerst 1998 und dann fast jedes Jahr, seit er 2009 zum zweiten Mal Premierminister wurde. (JPost) TS

EU-Strandreinigung: Europäische Botschafter reinigen Strände Israels
Am 20. September unterstützte die EU im Rahmen des SAIL Tel Aviv Festivals eine massive Strandreinigung in Tel Aviv-Jaffa. Zusammen mit Partnern der Gemeinde Tel Aviv, Atidim, den NGOs EcoOcean and Plastic Free Israel, führten europäische Botschafter und in Israel entsandte
Diplomaten eine Säuberung der Strände in Jaffa durch. Die Veranstaltung fand um 9 Uhr am Strand des Jaffa Midron Park, am sogenannten "Barzelim"-Strand, statt. Schüler der Ajiyal- und Ahva-Schulen in Tel Aviv-Jaffa beteiligten sich. Der EU-Botschafter in Israel, Emanuele Giaufret, sagte: "Die Krise in unseren Ozeanen ist real. Etwa 95% der Meeresstreu landet auf dem Grund unseres Ozeans, was zu Schäden am Meeresboden, an der Fauna und Flora führt, was bedeutet, dass das Problem viel akuter ist, als wir an unseren Stränden sehen können. "Die EU ist führend bei den weltweiten Bemühungen zur Verringerung und Vermeidung von Kunststoffverunreinigungen, einschließlich Meeresstreu." (eeas) TS








Krieg gegen Israel-Tourismus
Die Organisation "Grassroots Al-Quds" erklärte dem Tourismus nach Israel den Krieg, befürwortet BDS und dessen Protagonistin ruft zum bewaffneten Kampf auf. Sie tingeln derzeit durch Europa. Nächste Etappen: Berlin, Zürich und Bern. Die in Jerusalem ansässige arabische Organisation hat sich auf Hasskampagnen

Touristen im Jordantal Foto: Sahm
gegen Tourismus nach Israel spezialisiert, ein Land, dessen Name sie stets in Gänsefüßchen setzt, um zu zeigen, dass sie seine Existenz nicht anerkennt. Sie gibt einen eigenen Reiseführer heraus (Wujood, Arabisch für "Sein", "Existenz"), der dazu ermuntern soll, bei Israelreisen alles Israelische auszusparen. "Wir rufen Touristen dazu auf, israelische Geschäfte zu boykottieren und palästinensischen Tourismus zu unterstützen", sagt Fayrouz Sharkawi, die Direktorin und "weltweite Mobilisationskoordinatorin" der Organisation. "Wir ermuntern Ausländer, die kommen und in Palästina Freiwilligenarbeit leisten wollen, nicht nach Westjerusalem zu gehen und sich in israelischen Bars zu vergnügen." Amany Khalifa, die nach eigenen Angaben an der israelischen Eliteuniversität Hebrew University in Jerusalem studiert hat, predigt den bewaffneten Kampf: "Wir haben ein Recht, Widerstand gegen die israelische Besatzung zu leisten. ... Es gibt palästinensischen Widerstand seit der Besatzung von 1948 (!). Es ist lächerlich, wenn die Palästinensische Autonomiebehörde von Koexistenz mit Israel spricht." Grassroots Al-Quds leidet offenbar nicht unter einem knappen Budget. Von 2011 und 2014 erhielt die Organisation Geld von der Europäischen Kommission, damit wurde der erste Anti-Israel-Reiseführer finanziert. Das Feindbild von Grassroots Al-Quds, um das es in den Vorträgen geht, ist Israel im Allgemeinen, insbesondere aber der Tourismus in Jerusalem. Denn der boomt. "Beflügelt von verbesserter Sicherheit und starkem Marketing, ist Jerusalem zu der am stärksten wachsenden Tourismusdestinationen geworden" meldete die Jerusalem Post. "Laut einem Bericht von Euromonitor International wuchs der internationale Tourismus in die israelische Hauptstadt 2018 um beispiellose 38%, nachdem er bereits 2017 um 32% zugelegt hatte." Für den Dresdener Lothar Klein, den Vorsitzenden der Sächsischen Israelfreunde e.V., der 1990 als Abgeordneter der letzten DDR-Volkskammer die Bitte um Verzeihung gegenüber Israel für 40 Jahre israelfeindliche DDR-Politik mitverfasste, ist das wie ein Déjà-vu: "Hier wird, wie einst in den DDR-Medien, nur diesmal scheinbar privat initiiert, übelste Israelhetze betrieben", sagt er gegenüber Audiatur-Online. "Der Vorwurf, Israel würde Einfluss darauf nehmen, wo Touristen in Jerusalem übernachten, ist vollkommener Unsinn. ...Bei der Auswahl der Hotels geht es, schon um die Reisekosten im Rahmen zu halten, zuerst um moderate Preise, und da haben oftmals gerade arabische Hotels die Nase vorn." (audiatur) TS

Israelis "erschossen Palästinenserin mit Kopftuch"
Schon wieder melden die internationalen Agenturen und so auch deutsche Medien, dass israelische Sicherheitskräfte eine "verschleierte palästinensische Frau mit Kopftuch", Alaa Wahdan, 28, beim Grenzübergang Kalandia von Jerusalem nach Ramallah erschossen hätten. Sie sei mit einem Messer "bewaffnet" gewesen, wahrscheinlich, weil sie sich gerade einen Apfel schälte. Erst bei genauerem Lesen und Rückgriff auf israelische Medien stellt sich heraus, dass die Frau mit einem Messer in der Hand auf die

Sicherheitsleute losging, um auf sie einzustechen. Rufe, zu stoppen und das Messer fallen zu lassen, überhörte sie. Amnesty International hat die Tötung der palästinensischen Angreiferin durch israelische Grenzpolizisten verurteilt. Die Frau sei erschossen worden, obwohl zwischen ihr und den Polizisten noch einiger Abstand vorhanden gewesen sei. Sie habe damit keine "unmittelbare Bedrohung" dargestellt, sagte der stellvertretende Leiter für die Region Nahost/Nordafrika, Saleh Higazi. "Das legt die Vermutung nahe, dass ihre Tötung unrechtmäßig war." Die Frau hatte sich am Kalandia-Übergang bei Jerusalem den Sicherheitskräften genähert. Sie weckte nach Angaben der Polizei Verdacht, weil sie zu Fuß eine Autospur betrat. Warnrufe der Grenzpolizisten ignorierte sie und zückte stattdessen ein Messer. (JPost, spiegel, israelnetz, electronic) TS








Es gibt nur ein Thema in Israel: der unentschiedene Ausgang der zweiten Wahlrunde in diesem Jahr. Wer jetzt schon aufatmend von einer guten Nachricht schreibt und Premier Benjamin "Bibi" Netanjahu ade wünscht, könnte getäuscht werden. Und selbst wenn der Staatspräsident den Kontrahenten Benny Ganz mit der Regierungsbildung beauftragt, dürfte sich an der Politik Israels nichts ändern. Konstant bleiben die bestehenden Probleme: eine aggressive Hamas im Gazastreifen, die von Iran gelenkte Hisbollah im Libanon mit zehntausenden auf Israel gerichteten Raketen, eine gesprächsunwillige Autonomiebehörde ohne Parlament und einem seit 10 Jahren als Diktator herrschenden Präsidenten ohne jede Legitimität und ein Iran, der jetzt schon wieder ankündigte, Israel zerstören zu wollen. In der Frage der in Deutschland gerne als "völkerrechtlich illegal" bezeichneten israelischen Siedlungen in dem völlig legitim infolge eines Verteidigungskrieges gegen Jordanien eroberten Westjordanland sind sich Gantz und Netanjahu einig. Und wie Netanjahu ist Gantz kein radikaler Draufgänger, der den Gazastreifen erobern will, um die dortige Gewaltherrschaft der Hamas zu beenden, nur um danach Dutzende Soldaten zu opfern, wenn sie in Gaza oder Khan Younis den Verkehr regeln müssten. Es ist tragisch, dass die wahlberechtigten Israelis sich nicht eindeutig für eine klare politische Linie entscheiden konnten, wobei die von den Parteien angebotenen Programme unklar und verwirrend waren. Man sollte es jetzt den Israelis selber überlassen, ihre eigene Zukunft zu gestalten und abwarten, ehe schon wieder Kommentare verfasst werden, die ohnehin nur wenig mit der Realität im Nahen Osten zu tun haben. TS




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Israelische Gymnastin sammelt weitere Medaillen
Linoy Ashram hat bei der Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik in Baku vier Silber- und Bronze-Medaillen gewonnen und gilt damit als eine Medaillen-Favoritin auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. (toi, twitter) JG

Mazal Tov...


Und noch eine wichtige positive Nachricht...




"Familiengeschichten" - Junge Kunst aus Israel in Bochum
Ab 22. September ist im Kunstmuseum Bochum die Ausstellung "Familiengeschichten" zu sehen. Mit künstlerischem Blick auf ihre Familien reflektieren acht israelische GegenwartskünstlerInnen ihren sehr persönlichen Standpunkt innerhalb der Gesellschaft. Diesen biographischen Prozess transformieren sie in autonome Kunstwerke, um über das individuelle Schicksal hinaus zu allgemeingültigen Aussagen zu gelangen. Mit Arbeiten von Michael Kovner, Samah Shihadi, Zoya Cherkassky, Mika Hazan Bloom, Fatima Abu Roomi, Karam Natour, Eden Auerbach Ofrat und dem Künstlerpaar Merav Kamel und Halil Balabin. (kunstmuseum) EL

Avishai Cohen in Braunschweig, Berlin und Erfurt
Avishai Cohen ist nicht nur einer der besten Bassisten weltweit, sondern auch ein außergewöhnlicher Komponist und Sänger. Jedes Jahr spielt Avishai Cohen die großen klassischen Säle und tritt als Headliner auf den wichtigsten Jazz Festivals in ganz Europa auf. Die meisten seiner Konzerte sind mit bis zu 2.000 Zuschauern restlos ausverkauft.
Termine:
Donnerstag, 26. September 2019, Kultur im Zelt Festival, Braunschweig
Freitag, 27. September 2019, Kammermusiksaal, Philharmonie Berlin
Samstag, 28. September 2019, Achava Festspiele Thüringen, Erfurt (f-cat) EL

Shalosh in Berlin und Schweinfurt
Piano, Bass, Schlagzeug. Drei Instrumente, drei Musiker in ihren Mitzwanzigern. Eine israelische Band, die für Nirvana, Brahms und The Bad Plus schwärmt. Verschiedene Stile verbinden sie mit furioser Leidenschaft: die Lautstärke des Rock und die Tanzbarkeit elektronischer Musik trifft auf die Sensibilität studierter Jazz-Musiker. Der Name der Band: SHALOSH, hebräisch für "Drei".
Termine:
Freitag, 27. September 2019, Silent Green Berlin
Samstag, 28. September 2019, Nachsommer Schweinfurt (shalosh) EL

Sharon Eyal: "Chapter 3" Jahrhunderthalle Bochum
Sharon Eyal und Gai Behar präsentieren vom 26. bis 29. September 2019 mit ihrer Tanzkompanie L-E-V im Rahmen der Ruhrtriennale die Uraufführung von "Chapter 3". In der Zusammenarbeit von Sharon Eyal, Tänzerin und Choreographin der renommierten Batsheva Dance Company, und Gai Behar, der in Tel Aviv Raves und Kunst-Events produzierte, prallen zwei Welten aufeinander. Ihre Choreographien verbinden die explosive Dynamik von Technomusik mit atemberaubender tänzerischer Ausdruckskraft und Präzision. (ruhrtriennale) EL

Triennale der Moderne
Die Triennale der Moderne ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Städte Weimar, Dessau und Berlin mit ihren UNESCO-Welterbestätten der Moderne. 2019 fällt sie zusammen mit dem 100. Geburtstag des Bauhauses.
Basierend auf einem Projekt vom Centre for Documentary Architecture (CDA) in Zusammenarbeit mit dem White City Center, Tel Aviv. Israel ist mit mehreren Veranstaltungen im Programm vertreten. Auswahl:
  • "Bauhaus Remains", Ofir Feldmann, Kathrin Ledina, Maya Klar, Fiona Mortimer, Deutschland / Israel 2019, 80 Min., Deutsch, Englisch, Hebräisch, m. engl. UT
  • Freitag 27. September 2019, 19.00 Uhr "The Museum", Ran Tal, Israel 2017, 74 min., Hebräisch, Englisch, m. engl. UT
  • Samstag 28. September 2019, 19.00 Uhr Children of the Sun, Ran Tal, Israel 2007, 70 min., Hebräisch m. engl. UT
    Sonntag 29. September 2019, 18.00 Uhr Alle im Kino Mon Ami, Goetheplatz, Weimar
(Weitere Veranstaltungen hier: bauhaus100-Programm) EL








Ein sehr persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu
sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly Concerned, wie auch mit ILI." (FB)
Weitere Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER.

Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!

Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren! "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.
Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Mitte August - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).
Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.
Kontakt: Israeltag@il-israel.org




























Take a stroll along the path of innovation to see what Israel is planning for the Expo 2020 Dubai...

What is Deir Yassin?

Can the Israeli-Palestinian Conflict be Solved?








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Klöster am Jordan inmitten von Minenfeldern


This is Israel...


Fotos einer Israelreise...

Fotos: Aron Kamphausen



Shalom
Thomas
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