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15. September 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Medizinische Clowns für Kinder mit Autismus
  • Die biologische Uhr anhalten
  • Wie Israel Wasserverschwendung erfolgreich stoppt
  • Israels F-35 besser als das Original?
TOURISMUS
  • Eisenbahn-Infrastruktur wird ausgebaut
ARCHÄOLOGIE
  • Siegel mit biblischem Namen in Jerusalem gefunden
  • Die Philister, das missverstandene Volk
WIRTSCHAFT
  • Israelische Startups auf der Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt
  • Heiß diskutiert: Infos zum iPhone 11 Israel jetzt öffentlich
  • McDonald's kauft israelisches Spracherkennungs-Startup
  • TIPA kompostierbare Verpackungen sammelt USD 25 Mio.
  • Stromschulden der PA etwa EUR 435 Mio.
  • Bayer sucht Gesundheitstechnologien in Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Gedenken an 11. Sept. 2001 in Jerusalem
  • Kein Wasser, kein Strom und ganze Familien, die in Autos leben
  • Hundetraining: Erfahrung aus dem Negev bewährt sich in Los Angeles
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Gefährliche Zahnbehandlung
POLITIK
  • Netanjahu flog zu Treffen mit Putin nach Sochi
  • Israelische Organisation für gefährdete Jugendliche hat UN-Status erhalten
  • Israel enthüllt neue Atomanlage im Iran
  • 25 Jahre Beziehungen Vatikan - Israel
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Ein Viertel der Araber hält Netanjahu für beste Wahl
  • Palästinensische Schulbücher werden immer extremer
  • Dortmund ehrt Schriftstellerin, die Israel boykottiert
  • Geschlagen, weil sie den Song "Tel Aviv" hörten
KOMMENTARE DER WOCHE
  • Fake News, Walhkampfsprüche und die Annektierung des Westjordanlandes
  • Kommentar von Sacha Stawski: "Staatlich finanzierte deutsche Organisationen mit Verbindungen zu BDS"
BÜCHER
  • Matthias Küntzel: Nazis und der Nahe Osten
SPORT
  • Das geschah wirklich in der Israel-Kabine
  • Gold und Weltrekord für israelischen Schwimmer
  • Israels Baseballer stehen im EM-Viertelfinale
IN EIGENER SACHE
  • Ein sehr persönlicher Appell...
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
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VERANSTALTUNGEN
  • Ausstellung 1948
  • Ausstellung "Lebensläufe" in der Gedenkstätte Bergen-Belsen










Medizinische Clowns für Kinder mit Autismus
Eine Studie über ein Intensivprogramm für Sonderpädagogen im Weinberg Child Development Center des Safra-Kinderkrankenhauses in Sheba zeigt, dass eine Gruppentherapie, die ein medizinischer Clown
bei Kleinkindern mit Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durchführt, im Vergleich mit anderen Maßnahmen zu einer signifikanten Verbesserung der Wortproduktion, der Reziprozität und des Ausmaßes des sozialen Lächelns führt. Die Studie wurde im European Journal of Pediatrics veröffentlicht. Ebenso wurde die Häufigkeit von stereotypen ASD-Verhaltensweisen während und nach der Clown-Intervention verringert. Laut dem Dream Doctors Project, einer israelischen Organisation für medizinische Clowns, ist dies die erste kontrollierte Studie, die die Verwendung von medizinischen Clowns als Therapie für Kinder mit ASD untersucht. Frühere Studien haben gezeigt, dass medizinisches Clowning die Angst von Kindern und ihren Eltern während der Vorbereitung auf Krankenhausaufenthalte, Operationen und andere Eingriffe mindert. Es reduziert das Schmerzempfinden bei Kindern mit Zerebralparese während Botulinumtoxin-Injektionen. Es verbessert auch das Gesamterlebnis des Kindes und der Pflegekräfte bei körperlichen Untersuchungen. (israel21c) EL

Die biologische Uhr anhalten
Sobald ein Mädchen die Pubertät erreicht, beginnen ihre Eier zu reifen. Diese verlieren im Laufe des Frauenlebens allmählich an Qualität. Yonatan Tzur und Hanna Achache, Genforscher an der Hebräischen Universität von Jerusalem, erforschen einen biologischen Schalter, der das Altern von Eiern verzögert, ohne ihre Qualität zu mindern. Sie untersuchten die Reifung von Eiern bei C. elegans (Spulwürmern). Spulwürmer enthalten die gleiche Anzahl von Genen wie Menschen doch ihre Eier reifen innerhalb eines Tages. Tzur und sein Team überwachten die Veränderungen in jedem der 20.000 Gene des Wurms während der Eibildung und konnten jenes Gen (ogr-2) bestimmen, das den Rhythmus der Eireifung steuert. Das Team untersuchte weiter MAP Kinase ("MAPK"), den biochemischen Schalter, der die Eientwicklung ein- und ausschaltet. "Wir haben die Rolle des Gens getestet, indem wir es aus der Gensequenz des Wurms entfernt haben. Sofort wurden diese ,bearbeiteten' Würmer weniger fruchtbar und ihre Eier ähnelten denen eines älteren Wurms", sagte Tzur. Diese Ergebnisse sind signifikant, da alternde Eizellen die Hauptursache für Geburtsfehler, Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit sind. Obwohl sich die Entdeckung noch in einem frühen Stadium befindet, könnte sie zwei Anwendungsmöglichkeiten für Menschen haben. Man könnte das Äquivalent von ogr-2 bei Mädchen über einen Lebensmittelzusatzstoff sanft erhöhen. Dadurch können Frauen die hohe Qualität junger Eier beibehalten. Eine andere Taktik wäre, MAPK während IVF-Zyklen zu unterdrücken. Dies würde älteren Eiern helfen, ihre Entwicklung gut zu vollenden und die Chancen von Frauen verbessern, in zunehmendem Alter ein gesundes Baby zu bekommen. (Genetics, israel21c) EL

Wie Israel Wasserverschwendung erfolgreich stoppt
Israel kann Wasser exportieren. Dass es trotz großer Wüstengebiete und einer rasant steigenden Bevölkerung, eines stolzen Wirtschaftswachstums sowie eines hohen Lebensstandards keine Wassernot mehr kennt, ist das
Resultat einer Kombination aus vier Maßnahmen: Fortschritte bei der Meerwasserentsalzung, eine hohe Quote beim Recycling von Abwasser, ein erfolgreicher Kampf gegen Lecks in den Leitungen und ein effizienter Umgang mit Wasser. Ein Besuch bei Uri Shani, der in den Jahren der großen Dürre bis 2012 die staatliche Wasser- und Abwasserbehörde leitete, hilft zu verstehen, um welche Dimensionen es hier geht. Der 70-Jährige hilft jetzt als Unternehmer, den Wasserkonsum weiter zu reduzieren. Er baut dabei auf einer Technologie auf, die schon vor 60 Jahren im Kibbuz Hatzerim erstmals angewandt wurde: Tröpfchenbewässerung. Die Kibbuz-Firma Netafim ermöglicht eine gezielte Versorgung der Wurzeln mit Wasser in kleinen, genau berechneten Mengen. 80% des 1965 gegründeten Unternehmens mit mehr als 4.300 Arbeitnehmer und weltweit 29 Tochtergesellschaften sowie 16 Fabriken wurden im vergangenen Jahr für rund USD 1,5 Mrd. an den mexikanischen Chemieriesen Mexichem verkauft. (handelsblatt) KR

Israels F-35 besser als das Original?
Israel verfügt über eine eigene und hochentwickelte Luftfahrtindustrie. Weltbeste Avionik und ausgeklügelte Bordwaffen kommen aus Israel; spezialisierte israelische Betriebe stellen Komponenten für Kampfjets anderer
Länder her. Was Israel bei Verhandlungen über Waffenlieferungen mit Washington ausspielen kann, ist seine strategische Bedeutung im Nahen Osten, als Amerikas wichtigster Verbündeter in der Region. Beim F-35 heißt das: Israelische Rüstungskonzerne integrieren eigene Elektronik in die amerikanischen Kampfjets und übernehmen die Wartung der Maschinen im kompletten Lebenszyklus. Die ersten an Israel ausgelieferten F-35 unterscheiden sich nicht vom Original. Es sollen aber immer mehr Maschinen mit israelischer Bordtechnik ausgerüstet werden. Erste Kampfjets mit israelischer Elektronik sollen 2020 den Luftstreitkräften übergeben werden. [Sputnik gehört sonst nicht zu unseren Quellen, aber es ist interessant, zu sehen, wie genau die russische Presse die Entwicklung dieser Kooperation beobachtet; die Redaktion.] (sputnik) KR







Eisenbahn-Infrastruktur wird ausgebaut
Electra Infrastructure wird den ersten Abschnitt der südlichen Eisenbahnstrecke zwischen Modi'in und Rishon Lezion entlang der Straße 431 errichten. Bis 2025 soll ein Eisenbahnring um den Großraum Tel Aviv fertiggestellt sein. Das Projekt wird künftig eines der schwierigsten Eisenbahnprojekte in Technik und Logistik sein. Die 30 Kilometer lange Strecke wird eine 3,5 Kilometer lange Brücke vom Rishonim Interchange zum Kiryat Rishon Interchange und drei Tunnel unter der Straße 20 (Ayalon Highway) und dem Moshe Dayan Bahnhof enthalten. Sie wird an die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Jerusalem im Gebiet des Anava Interchange angeschlossen und ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen Jerusalem und Rishon Lezion südlich des Großraums Tel Aviv. Die Reisezeit von Rishon Lezion nach Jerusalem beträgt dann 45 Min. (im Vergleich zu derzeit 80 Min.). Die Reisezeit zwischen dem Moshe Dayan Bahnhof und Modi'in wird von einer auf eine halbe Stunde verkürzt. (globes) EL




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Siegel mit biblischem Namen in Jerusalem gefunden
Ein winziges Tonsiegel aus der Zeit des salomonischen Tempels wurde in Jerusalem im Abraum von Grabungsschutt zu Füßen der Klagemauer gefunden. Das nur 1 cm große Siegel enthält in althebräischer Schrift den Namen Adonjahu, eines "königlichen Verwalters". Das Siegel wird auf das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert. Die Rolle des Königlichen Verwalters (Asher al Habayit) taucht mehrmals in der Bibel auf und wird für den obersten Minister am Königshof verwendet. Im März fand man eine andere Bulla mit der Inschrift "(gehört) zu Nathan-Melech, Diener des Königs" (LeNathan-Melech Eved HaMelech). Nathan-Melech wird im Buch 2. Könige als Beamter am Hof von König Josia genannt. Im Februar 2018 wurde ein Siegel gefunden, dessen Inschrift "Zugehörigkeit zu Jesaja" (l'Yesha'yah[u]) bedeuten kann und mit dem Propheten Jesaja verbunden sei. Batya Ofan erzählt: "Ich warf einen Eimer Erde auf die Siebpalette und wusch alles mit einem Wasserstrahl. Plötzlich identifizierte ich ein kleines Stück schwarzen Ton." Sie absolviert ihren Nationaldienst beim Siebprojekt. "Für mich ist es erstaunlich, ein 2.600 Jahre altes Artefakt aus der Zeit der Könige von Juda in meiner Hand zu halten", sagt Ofan. Bei dem "Siebprojekt" im Zurim-Tal in Jerusalem wird Erde von Ausgrabungen durchsucht. So kommen Münzen, Kunstwerke und Scherben aus den letzten 3.000 Jahren zum Vorschein. Der berühmteste Adoniyahu tritt etwa 300 Jahre vor diesem bezeugten Adoniyahu auf und ist ein Sohn von König David und Haggit. Er wird Adoniya oder Adoniyahu genannt. In der Bibel werden 2 weitere Adoniyahus erwähnt. Der eine, ein Levit, erscheint in den Chroniken während der Herrschaft Joschafats (ca. 870-849 v. Chr.). Der andere Adoniyahu lebte während der Herrschaft Nehemias, in der persischen Ära des Zweiten Tempels um 465-424 v. Chr. (ToI, JPost) TS
The "Adonayahu Asher Al Habayit" bulla (seal). (Eliyahu Yanai / City of David Archives)

A small 7th century BCE clay sealing reading "Belonging to Adoniyahu, Royal Steward", recently discovered in the City of David's sifting project, taken from earth excavated under Robinson's Arch. (Eliyahu Yanai/Courtesy City of David)

The City of David's Sifting Project in Jerusalem's Emek Tzurim. (Moshe Mangan/Courtesy City of David)

Die Philister, das missverstandene Volk
Die amerikanische Zeitschrift "Biblical Archaeology" hat eine Aufsatzsammlung zu den biblischen Philistern veröffentlicht und sie als ein "missverstandenes Volk" bezeichnet. Eine der berühmtesten Figuren der Bibel ist Goliath, der philistische Riese. Dann gibt es die berüchtigte philistische "Femme fatale", Delilah, die mit Täuschung und Arglist Samson, den Feind ihres Stammes, besiegte. Die Philister gelten deshalb als unkultiviert und ihr Name wurde zum Synonym für jemanden, der rüpelhaft, roh und ungebildet ist. Doch die moderne Archäologie widerspricht diesem Verständnis. Tatsächlich war die philistische Kultur in Südpalästina viel fortschrittlicher, als biblische Quellen uns glauben machen. Philister kamen aus der Ägäis und ließen sich im südlichen Kanaan nieder. Sie waren nicht so mächtig, wie die Bibel sie erscheinen lässt. Während die philistische Herrschaft mehrere Generationen andauerte und in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts v. Chr. ihren Höhepunkt erreichte, hatten sie nie über einen längeren Zeitraum die vollständige Kontrolle über dieses Gebiet. So wie David Goliath besiegt hat, haben die Israeliten den Eindringlingen die Kontrolle über ihr Territorium entzogen. Gleichzeitig waren die Philister ein Volk mit einem reichen künstlerischen Erbe, das Elemente der ägäischen Kulturen, Ägyptens und sogar ihrer kanaanitischen Rivalen miteinander verband. Bei der Gelegenheit übten die Wissenschaftler auch eine weitere Textkritik: Im Gegensatz zum herkömmlichen Verständnis der Geschichte der Bundeslade, bestrafte Gott die Philister nicht mit Hämorrhoiden, als sie den Schrein eroberten, sondern mit "Erektionsstörungen". (BiblicalArchaeology) TS







Israelische Startups auf der Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt
Das "Skateboard-Chassis", die modulare Plattform von REE, beherbergt alle Komponenten eines Autos: Räder, Bremsen, Wärmesysteme, Motor und Antriebsstrang. Eine einzige REE-Plattform kann für mehrere
Fahrzeugtypen verwendet werden - von einem Hochleistungsauto, das in weniger als drei Sekunden eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreicht, bis hin zu einem 10-Tonnen-LKW. Im Wesentlichen kann der gesamte Fahrzeugboden zu einem großen Batteriepack werden. Das Getriebe wiegt nur 6 kg und der niedrige Schwerpunkt verbessert die Beweglichkeit und Stabilität. Alles wird elektronisch gesteuert. Auf der REE-Plattform können Hersteller für jedes Modell wählen, ob sie eine adaptive Lenkung, eine Vorderradlenkung, eine Allradlenkung oder eine elektronische Lenkung wünschen. Die elektronische Steuerung eignet sich besonders für autonome Autos. Ebenfalls auf der IAA ist Uveye. Die Firma präsentiert ihr Reifeninspektionssystem "Artemis", das sowohl für Nutzfahrzeug- als auch für Pkw-Flotten geeignet ist. Das System kommt bei dem israelischen Busunternehmen Kavim zum Einsatz. Neben Artemis bietet Uveye seine digitalen Inspektionslösungen in Form von zwei weiteren Modulen an: Den Unterboden-Scanner "Helios" gibt es als stationäre und mobile Version und mit "Atlas" wird die Oberseite des Fahrzeugs im 360-Grad-Verfahren untersucht. Bei bis zu 30 km/h im Drive-Through-Verfahren können Fehler - von Öllecks über Beulen und Kratzer an der Karosserie bis hin zu Schäden an Reifen, Bremsen, Fahrwerk oder dem Auspuff - bis zu einer minimalen Größe eines Millimeters automatisch erkannt werden. Die Module können die externe Inspektion über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs und die komplette automobile Wertschöpfungskette hinweg automatisieren - von der Zulieferung von Teilen und Komponenten ans Band über den Check während der Produktion bis zur Fahrzeugendabnahme und Gebrauchtwagenkontrolle. Fünf hochauflösende Kameras liefern im Rundum-Scan innerhalb von Sekunden mehrere 1.000 Bilder und senden die Daten in die Cloud, wo diese miteinander verknüpft und mit einer Datenbank abgeglichen werden. Das 2016 gegründete Startup mit Sitz in Tel Aviv und Stamford (Connecticut) entwickelte seine Technologien erfolgreich für die Sicherheitsindustrie, ist aber mittlerweile auch mit rund 20 relevanten Unternehmen aus der Automobilindustrie für verschiedene Anwendungszwecke im Gespräch. Erst kürzlich erhielt das Unternehmen frisches Kapital - unter anderem von Volvo Cars und Toyota Tsusho - in Höhe von USD 31 Mio. Mit Daimler führt Uveye aktuell zwei Machbarkeitsstudien durch und will noch in diesem Jahr einen Standort in Deutschland eröffnen. (IAA, israel21c) EL

Heiß diskutiert: Infos zum iPhone 11 Israel jetzt öffentlich
Istore wird in Israel am 26. September mit dem Verkauf beginnen. Die Preise für das iPhone 11 beginnen bei NIS 3.500 NIS und für das PRO-Modell bei NIS 4.700. Es hat einen 6,1-Zoll-Bildschirm, zwei Kameras, und verfügt über Gesichtserkennungstechnologie. Es wird in sechs Farben (lila, weiß, grün, gelb, schwarz und rot) mit zwei Kameras und einem hochwertigen Akku geliefert. Der Schwerpunkt wird auf der Gesichtserkennungstechnologie liegen. Das aufwändigere PRO-Modell hat einen 6,5-Zoll-Bildschirm und wird in vier Farben (Grau, Grün, Weiß und Gold) angeboten. Das Modell enthält drei Kameras, einen verbesserten Akku und eine Gesichtserkennung aus drei Blickwinkeln. (globes) EL

McDonald's kauft israelisches Spracherkennungs-Startup
Die weltgrößte Restaurantkette McDonald's kauft das Startup Apprente aus Israel. Damit soll die Aufnahme von Bestellungen im McDrive künftig mit Sprachcomputern abgewickelt werden. Das 16-köpfige Team von Apprente hat seinen Sitz mittlerweile im kalifornischen Silicon Valley. McDonald's will in der Zentrale ein Techniklabor einrichten, um den Einsatz künstlicher Intelligenz weiter auszubauen. Erste Tests mit Apprentes Spracherkennung laufen zurzeit in Chicago. (israelnetz, globes) KR
Foto: Lahusen

TIPA kompostierbare Verpackungen sammelt USD 25 Mio.
Das israelische Unternehmen für kompostierbare flexible Verpackungen TIPA hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Mio. USD angekündigt. Mit den Fonds kann das in Hod Hasharon ansässige Unternehmen sein Wachstum fortsetzen, den Vertrieb in neue Länder ausweiten und seine Verpackungslösungen weiterentwickeln. (globes) EL

Stromschulden der PA etwa EUR 435 Mio.
Die israelische Elektrizitätsgesellschafft (IEC) könnte in zwei Wochen, nach den Wahlen, den Palästinensern den Strom abschalten. Das Unternehmen plant, arabische Dörfer in Judäa und Samaria (Westjordanland) abzuschneiden, um die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter Druck zu setzen, ihre Stromrechnung in Höhe von NIS 1,7 Mrd. (EUR 435 Mio.) zu zahlen. Man geht davon aus, dass die politische Ebene den Schritt nicht verhindern wird, aber die Stromgesellschaft auffordert, zurückhaltend zu handeln. Vor zwei Wochen teilte das Unternehmen dem Premierminister, den Finanz- und Energieministern, der Elektrizitätsbehörde und dem Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) mit, dass es beabsichtigt, die Sperre durchzuführen. Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofs muss die IEC 35 Tage ab der Mitteilung an die betroffenen Parteien warten, ehe sie den Strom abschalten kann. Im vergangenen Monat wurde bekannt, dass Israel und die PA vereinbart haben, dass die PA NIS 300 Mio. zahlen werde, um die Schulden gegenüber der IEC zu decken. Nach den erzielten Vereinbarungen wird das Geld vom Steuergeld der PA abgezogen und gleichzeitig werden sich die Parteien bemühen, einen geordneten Strombezugsvertrag zwischen der PA und der IEC zu formulieren. (israelnational) TS

Bayer sucht Gesundheitstechnologien in Israel
Eine Delegation mit 15 hochrangigen Beamten des deutschen Pharmariesen Bayer AG reist nach Israel, um nach Partnerschaften und möglichen Investitionen in lokale Startups im Bereich Biotechnologie und digitale Gesundheit zu suchen. Die Delegation wird von Dr. Joerg Moeller geleitet, dem Leiter der internationalen Pharmaforschungs- und Entwicklungsabteilung von Bayer. Die Delegation trifft sich mit Vertretern von 32 israelischen Startups. Das jährliche F&E-Budget
Von links nach rechts: Dr. Karl Ziegelbauer, Bayers Senior Vice President of Open Innovation & Digital Technologies, Hugo Hagen, Dr. Berthold Hinzen und Dr. Joerg Moeller (Courtesy)
von Bayer beläuft sich auf über EUR 5 Mrd. Die Delegationsmitglieder entscheiden, wo und in was investiert wird. Ähnliche Besuche fanden bisher nur in Schweden und Boston statt. Der Besuch zeige, mit welcher Bedeutung das deutsche Unternehmen Israel für neue Technologien in diesem Bereich betrachte, sagte Bayer in der Erklärung. 2018 erzielte Bayer einen Umsatz von EUR 39,6 Mrd. und investierte EUR 5,2 Mrd. in Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 116.000 Mitarbeiter, von denen 7.000 in der Forschung und Entwicklung tätig sind. Bayer Israel beschäftigt in Hod Hasharon rund 150 Mitarbeiter. (ToI) TS




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Gedenken an 11. Sept. 2001 in Jerusalem
Die Skyline von Jerusalem erhellte sich in Erinnerung an den 11. September. Sara Netanjahu und der amerikanische Botschafter David Friedman weihten bei der Gedenkfeier anlässlich des 18. Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001 eine neue Kunstinstallation
Fotos: Botschaft
ein. Die Zeremonie auf der KKL-JNF 9/11 Living Memorial Plaza im Jerusalem Park präsentierte "Tribute in Light". Die Installation bestand aus zwei 300 Meter hohen Lichtsäulen, die von Emek Ha'arazim im Norden der Stadt bis zur Autobahn Tel Aviv-Jerusalem leuchteten. "Tribute in Light" findet jedes Jahr in New York zum Gedenken an die fast 3.000 Todesopfer der Anschläge vom 11. September statt, wobei Israel das erste Land ist, das an dieser Zeremonie außerhalb der Vereinigten Staaten teilnimmt. (ynet, mfa, hagalil) TS

Kein Wasser, kein Strom und ganze Familien, die in Autos leben
"Das Ausmaß der Zerstörung auf den Bahamas nach dem Hurrikan Dorian ist schockierend", sagt die Leiterin der Hilfseinheit der israelischen humanitären NGO IsraAID, Michal Bar. "In Abaco gibt es ungefähr 17.000
Betroffene und in Grand Bahama etwa 50.000." Bar ist mit dem IsraAID-Notfallteam seit dem 5. September vor Ort. Der Hurrikan Dorian war der stärkste Hurrikan, der die Bahamas jemals heimgesucht hat, mit Windgeschwindigkeiten von 295 km/h. 45 Todesfälle wurden bestätigt. Zehntausende wurden obdachlos und hunderte Einwohner werden noch vermisst. In den betroffenen Gebieten gibt es weder Strom noch fließendes Wasser. In Zusammenarbeit mit der Grand Bahama Disaster Relief Foundation koordiniert IsraAID die Hilfsmaßnahmen: die Verteilung von Hilfsgütern, die Bereitstellung dringend benötigter Unterstützung für Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene, die Befriedigung sofortiger Schutzbedürfnisse und die Bereitstellung psychologischer Erster Hilfe. "Im Moment konzentrieren wir uns auf Freeport", sagt Bar. "Wir arbeiten mit Chabad zusammen, die großzügig Material spenden." Benötigt werden Zahnbürsten, Seifenstücke, Händedesinfektionsmittel und schnell trocknende Handtücher. Die Schulen sind nicht in Betrieb und es besteht ein dringender Bedarf an "kinderfreundlichen Räumen". IsraAID hat sich verpflichtet, über die Krise hinaus vor Ort zu bleiben. (classy, israel21c, btnews) EL

Hundetraining: Erfahrung aus dem Negev bewährt sich in Los Angeles
Tamar Geller wollte eigentlich Psychologie studieren. 30 Jahre später hat die in LA ansässige Israelin Hunde von Prominenten wie Oprah Winfrey, Ben Affleck, Natalie Portman,
Ellen und Charlize Theron dressiert. Die ehemalige israelische Geheimdienstoffizierin arbeitet seit 30 Jahren mit Hunden. "In meiner Botschaft geht es nicht darum, den Hund gehorsam zu machen. Ihr Hund gehorcht Ihnen nicht. Ihr Hund widmet sich Ihnen", erklärt sie. "Eine Beziehung, die nur auf Gehorsam beruht, ist nicht nachhaltig." Nachdem sie beim Militär gedient hatte, ging sie in die Wüste zur Hatzevah-Feldschule, um Nachforschungen über das Verhalten von Tieren anzustellen. Nach LA kam sie wegen eines Konzerts, blieb länger und meldete sich freiwillig bei einem Hundetrainer. Dort wandte sie die Erkenntnisse aus ihrer Zeit in der Wüste und ihr Interesse an Psychologie an. Sie warnt davor, Angst mit Aggression zu verwechseln und hat zwei Tipps für die Erziehung eines glücklichen Hundes: Sagen Sie niemals "Guter Hund", weil Sie dem Hund mit diesem Satz nichts beibringen, und sagen Sie nicht den Namen Ihres Hundes, es sei denn, Sie sprechen mit ihm. "Wenn Sie über Ihren Hund sprechen, überlegen Sie sich einen Spitznamen. Der Hund darf dich nicht ignorieren, wenn du über ihn sprichst, aber nicht mit ihm." (israel21c, theloveddog) EL







Gefährliche Zahnbehandlung
Ein israelischer Vater und sein Sohn wurden nach dem Besuch beim Zahnarzt in einem arabischen Ort Azoun im israelisch besetzten Westjordanland unter palästinensischer Zivilkontrolle von einem 15-jährigen Terroristen angegriffen und verletzt. Der Zahnarzt griff ein und rettete den Israelis das Leben, wofür er nun selbst Morddrohungen erhalten hat. Zahnbehandlungen sind in Israel nicht billig. Die meisten Israelis verzichten auf dem Besuch beim Zahnarzt wegen der hohen Kosten. Oder man sucht sich einen Zahnarzt, der deutlich weniger Geld verlangt. Und die findet man hier in Ostjerusalems oder in den arabischen Orten in den besetzten Gebieten. So besuchte Josef Peretz aus Ofakim, 60, zusammen mit seinem Sohn Liber, 17, die Praxis von Dr. Amin Mansour. Medienberichten zufolge wurden sie nach der Behandlung beim Verlassen der Praxis von einem arabischen Jugendlichen gefragt, ob sie Juden seien. Dann stach der 15-jährige auf den Vater und seinem Sohn mit einem Messer ein. Der Sohn wurde schwer verletzt, der Vater erlitt leichte Verletzungen. Sie kämpften gegen den Terroristen, ohne Erfolg, bis der Zahnarzt, der Zeuge der Attacke auf seine Patienten wurde, nach draußen rannte und den Angreifer wegstoßen konnte. Ohne seine Hilfe hätte die Messerattacke wohl ein schlimmeres Ende gehabt. Der Vater erlitt leichte Verletzung am Arm, während sein Sohn durch Stichwunden im oberen Körperbereich schwer verletzt wurde. Sofort nach dem Vorfall begannen israelische Sicherheitskräfte mit der Suche nach dem Angreifer. Dieser stellte sich später den Sicherheitskräften der palästinensischen Autonomiebehörde. Dr. Mansour wurde in der israelischen Presse als Held und Retter gefeiert wird. In den sozialen Netzwerken auf der arabischen Seite wurde er als "Retter der Siedler" verurteilt. Ebenso bekam er erste Morddrohungen für sein "Verbrechen", zwei Siedler gerettet zu haben. Ein Palästinenser aus Hebron, der ebenfalls Israelis das Leben gerettet hatte, musste wegen Morddrohungen nach Israel fliehen und erhielt dort Asyl, eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Dr. Mansour ist ein bekannter Aktivist der Fatah-Partei und hat während der 2. Intifada 4 Jahre lang im israelischen Gefängnis gesessen. Deswegen erhält er keine Genehmigung, nach Israel einzureisen, um dort die von ihm geretteten israelischen Patienten zu besuchen. (israelheute, jewish, jns, ynet) TS







Netanjahu flog zu Treffen mit Putin nach Sochi
Knapp 6 Tage vor dem Wahltag in Israel am 17. September ist der israelische Premierminister und Verteidigungsminister Benjamin Netanjahu zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin nach Sochi geflogen. Am Donnerstag traf er auch den russischen Verteidigungsminister Sergei Shoigu. Eine Reise nach Indien für ein Treffen mit Premierminister Modi hat er in letzter Minute wegen des Wahlkampfes und des Raketenbeschusses aus Gaza abgesagt. (JPost, ynet, Jpost) TS
Netanjahu mit dem russischen Verteidigungsminister

Israelische Organisation für gefährdete Jugendliche hat UN-Status erhalten
Die israelische Organisation ELEM hat vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen den beratenden Sonderstatus im Bereich Jugend in Not erhalten. Die Auszeichnung wurde auf Empfehlung eines Gremiums
aus 19 Vertretern der UN-Mitgliedsstaaten verliehen. So kann ELEM den UN-Rat direkt über Fortschritte auf diesem Gebiet informieren, professionelle Beziehungen zu ähnlichen Organisationen auf der ganzen Welt aufbauen und das globale Bewusstsein für die Bedeutung der Unterstützung von gefährdeten Jugendlichen stärken. ELEM wurde vor 36 Jahren gegründet. Sie betreibt 82 Projekte in 42 Städten in ganz Israel und betreut jährlich 21.000 Jugendliche und führt sie durch Therapie, Mentoring und Unterstützung bis in eine gute Eigenständigkeit. ELEM beschäftigt 285 Fachkräfte für Therapie und Beratung, die mit 2.000 Freiwilligen zusammenarbeiten. (israel21c) EL

Israel enthüllt neue Atomanlage im Iran
Israel hat nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geheime Entwicklungsstätten für Atomwaffen im Iran entdeckt. Der Regierungschef präsentierte Satellitenaufnahmen, die eine Stätte nahe der Stadt Abade im Zentrum des Iran zeigen. "Der Iran führte Experimente aus, um Atomwaffen zu entwickeln", sagte Netanjahu. Der Ministerpräsident zeigte zwei Fotos: eines von der intakten Anlage aus dem Juni und ein zweites Foto, auf dem Teile des Gebäudes zerstört sind. Der Iran habe die Anlage zu

vertuschen versucht, nachdem Israel sie entdeckt habe, sagte er. Bereits im Mai 2018 hatte der Premier dem Iran vorgeworfen, umfangreiche Forschungen zum Bau einer Atombombe heimlich aufbewahrt zu haben, um sie in Zukunft benutzen zu können. Dies zeigten Zehntausende Dokumente aus einem "geheimen Atomarchiv" in Teheran, die der israelische Geheimdienst sichergestellt habe. Aus diesen Dokumenten stammen auch die Informationen über die Stätte bei Abade. (mena, MFA) KR

25 Jahre Beziehungen Vatikan - Israel
Lange bestand ein seltsames Gemisch aus offizieller Beziehungslosigkeit und hilfreichen Arbeitskanälen zwischen dem Vatikan und dem Staat Israel. Vor 25 Jahren änderte sich das mit einem Grundlagenvertrag, aber erst, nachdem Israel im Rahmen der Osloer Verträge die PLO anerkannt hatte. Lange suchte die Kirche die Aussöhnung mit dem Judentum, aber der Heilige Stuhl lehnte offizielle Kontakte zum Staat Israel ab. Am 30. Dezember 1993 - vor 25 Jahren - unterzeichneten Israel und der Heilige Stuhl einen Grundlagenvertrag und leiteten damit diplomatische Beziehungen ein. Ein halbes Jahr
später wurden Botschafter nach Jerusalem und Rom entsandt. Der Vatikan begründete seine ablehnende Haltung mit politischen Argumenten. Er wollte sich wegen der völkerrechtlich ungeklärten Situation des arabisch-israelischen Konflikts diplomatisch zurückhalten - so, wie er weder die Teilung Deutschlands noch die Annexion des Baltikums durch die Sowjetunion anerkannt hatte. Bei Israel machte er die ungeklärte Grenzfrage, das Flüchtlingsproblem und den strittigen Status von Jerusalem geltend. Zudem wollte er Rücksicht auf die Christen in arabischen Ländern nehmen. Papst Johannes Paul II. besuchte nach fast 2.000 Jahren als erster Papst eine Synagoge, am 13. April 1986 in Rom. Bis heute sind Fragen zu Wirtschafts- und Steuerangelegenheiten ungeklärt. Der Vatikan unterhält lukrative Restaurants und Pilgerhospize in Israel, fordert aber eine Steuerbefreiung, weil es sich um "kirchliche Einrichtungen" handelt. Aus Anlass des Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen haben Israel und der Vatikan eine Briefmarke entworfen und veröffentlicht. (facebook, katholisch) TS








Ein Viertel der Araber hält Netanjahu für beste Wahl
Jeder vierte Araber in Israel sieht in Netanjahu die Person, die am geeignetsten für das Amt des Regierungschefs ist. Allerdings würde ihn kaum ein Araber wählen. Das ergab Umfrage. Fast ein

Viertel der wahlberechtigten Araber in Israel (23,6%) sieht in Benjamin Netanjahu die beste Wahl für das Amt des Premierministers. Erst an zweiter Stelle und weit abgeschlagen folgt ein arabischer Parteiführer. Das ergab eine Umfrage des Mosche-Dajan-Zentrums für Nahost- und Afrikastudien in Tel Aviv. Demnach gaben rund 9,9% der befragten Araber an, sie sähen am liebsten den Vorsitzenden der arabischen Hadasch-Partei Aiman Odeh als Premier. 9,6% hielten Netanjahus Herausforderer Benny Gantz (Blau-Weiß) für den besten Kandidaten für das Amt, gefolgt vom früheren Premier Ehud Barak (7,7%, Demokratisches Israel), Avigdor Lieberman (7,5%, Israel Beiteinu) und Ajelet Schaked (7% Neue Rechte). Laut Times of Israel sind sich bislang rund 32% der Araber in Israel sicher, dass sie am kommenden Dienstag wählen gehen wollen. 31%, gaben an, sie seien noch unentschlossen, tendierten aber dazu, ihre Stimme abzugeben. Mehr als 26% schlossen eine Wahlbeteiligung aus. Jene, die nicht wählen wollen, gaben als Begründung eine ausfällige Rhetorik jüdischer Politiker gegenüber der arabischen Gesellschaft, mangelndes Interesse an Politik und das Gefühl, von den arabischen Parteien nicht wirklich repräsentiert zu werden, an. Einige lehnten eine Beteiligung an der Wahl auch aus ideologischen Gründen ab. Rund 80% der Araber, die wählen wollen, kündigten an, ihre Stimme arabischen Parteien zu geben. Die Unterstützung für die linken israelischen Parteien ist in der Umfrage auf ein historisches Tief gefallen: Der Zusammenschluss der Parteien "Demokratisches Israel" und Meretz könnte weniger als 1% der arabischen Stimmen erhalten. Hingegen kündigten 1,2% der wahlbereiten Araber an, die Likud-Partei von Premierminister Benjamin Netanjahu zu wählen. 1,4% wollen für die Partei Blau-Weiß von Benny Gantz stimmen. 1,6% haben vor, ihre Stimme der Partei Israel Beiteinu von Avigdor Lieberman zu geben. Die ultra-orthodoxe Schas-Partei könnte 1,2% dieser Wählerstimmen erhalten. Laut der Umfrage ist die überwiegende Mehrheit der Araber (rund 72%) in Israel mit ihrem Leben zufrieden. Mehr als 65% sagten, sie würden gleichberechtigt behandelt. Knapp 65% teilten mit, sie hätten insgesamt eine positive Meinung zum Staat Israel. In Israel leben mehr als 9 Mio. Menschen. Etwa 20% von ihnen sind Araber. Bei den Wahlen im April gab es im arabischen Sektor eine Wahlbeteiligung von 49,2%. Für die Umfrage wurden 716 Teilnehmer befragt. Die Fehlerquote liegt bei 3,6%. (Israelnetz) TS

Palästinensische Schulbücher werden immer extremer
Eine Studie hat ergeben, dass das neue palästinensische Unterrichtsmaterial für 2019-2020 trotz internationaler Kritik von anti-israelischer und

manchmal sogar antisemitischer Propaganda noch stärker geprägt ist als in den Vorjahren. Laut der Gruppe IMPACT-se enthalten die Materialien "systematische Affirmation von Gewalt, Martyrium und Dschihad, über alle Klassen und Fächer hinweg." Die Materialien "indoktrinieren Tod und Märtyrertum, indem sie eine Vielzahl von Instrumenten verwenden, um Kinder davon zu überzeugen, ihr Leben als Märtyrer zu aufs Spiel zu setzen", stellte die Gruppe fest. "In den Lehrbüchern für alle Klassen wird die Notwendigkeit des ständigen Kampfes betont - unter Verwendung von Begriffen wie Revolution, Aufstand, Ribat und Dschihad, nicht nur als Teil eines nationalen Kampfes, sondern auch als Mittel, um extremistische religiöse Überzeugungen als zentrales Ziel dieses Lehrplans zu lehren und weiterzugeben", erklärte IMPACT-se. In einem Mathematiklehrbuch heißt es beispielsweise: "Die Anzahl der Märtyrer der Ersten Intifada (der Intifada der Steine) beträgt 2.026 und die Anzahl der Märtyrer der Al-Aqsa-Intifada beträgt 5.050." Die Lehrbücher betonen ebenfalls den Tod, die Gewalt und den heiligen Krieg, wobei eines festhält: "Das Leben geben [fida], Opfer, Kampf, Jihad und Anstrengung sind die wichtigsten Bestandteile des Lebens." In einem anderen Lehrbuch ist zu lesen: "Beschreiben Sie die Belohnungen, die den Jihad-Kämpfer und den Märtyrer auf dem Wege Allahs erwarten." Darüber hinaus wies IMPACT-se darauf hin, dass die Möglichkeit eines Friedens mit Israel abgelehnt wird. Die Legitimität einer historischen jüdischen Präsenz im heutigen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde oder der gegenwärtigen jüdischen Präsenz in Israel fehlt vollständig im Lehrplan. Dies führt dazu, dass frühere Verhandlungen und Friedensabkommen mit den Palästinensern aus dem Geschichtsunterricht gestrichen werden und jegliche Hinweise auf historische jüdische Präsenz im Land Israel beseitigt oder delegitimiert werden. (mena) KR

Dortmund ehrt Schriftstellerin, die Israel boykottiert
Die Schriftstellerin Kamila Shamsie mag nicht in Israel veröffentlichen und unterstützt den kulturellen Boykott Israels und die BDS-Kampagne. Den nach der eng mit Israel verbundenen jüdischen Schriftstellerin Nelly

Ein Bündnis hat eine Online Petition gegen die Preisvergabe an Kamila Shamsie ins Leben gerufen (Change)
Sachs benannten Preis bekommt sie von der Stadt Dortmund dennoch. Die Vernichtung Israels zu unterstützen, steht für die Jury, zu der Dr. Kersten Knipp (Kulturjournalist und Moderator), Ursula März (Literaturkritikerin, Autorin und Kulturjournalistin), Claudia Kramatschek (Literaturkritikerin, Autorin, Kulturjournalistin), Jörg Stüdemann (Stadtdirektor, Kulturdezernent der Stadt Dortmund) und Dr. Johannes Borbach-Jaene (Leiter der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund) gehören, offenbar nicht im Widerspruch zur frohen Botschaft von "Toleranz, Respekt und Versöhnung." Es geht ja nur um Israel, den, wie es Thomas Eppinger einmal formulierte, Juden unter den Staaten. In einer Pressemitteilung schreibt Volker Beck, Lehrbeauftragter an der Ruhr Uni Bochum und ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen: "Ich halte diese Verleihung des Nelly-Sachs-Preises an eine antiisraelische Autorin für obszön. Damit wird das Andenken an die Namensgeberin des Preises in den Schmutz gezogen. Ich habe dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau geschrieben und ihn gebeten, sich für eine Korrektur dieser Entscheidung einzusetzen"; ein Appell, der zumindest dazu geführt hat, dass die Jury die Preisvergabe "überdenken" will. (ruhrbarone, ruhrbarone, ruhrbarone, Arutz7, Welt, Jüd.Allg., WDR) EL)

Israelische Studenten in Warschau von Arabern angegriffen
Israelische Studenten sind in Warschau brutal angegriffen und verletzt worden. Die Times of Israel berichtete, eine Gruppe "Arabisch sprechender Männer" habe die Studenten nach einem Besuch in einem Club angesprochen und gefragt, ob sie

Yotam Kashpizky nach der Attacke in Polen (Facebook)
aus Israel stammten. "Als sie dies bejahten, wurden sie gnadenlos angegriffen, begleitet von Rufen 'Fuck Israel'", schrieb der Israeli Barak Kashpizky auf Facebook. Sein Bruder Yotam habe kurzfristig das Bewusstsein verloren und einen Bruch der Augenhöhle und der Nase erlitten. Polnische Passanten hätten sich nicht eingemischt. Die Attacke habe sich am Sonntag um 4.00 Uhr in der Früh ereignet. Das israelische Außenministerium sei über den Vorfall informiert und kümmere sich. Der polnische Botschafter in Israel, Marek Magierowski, sprach nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP von einem "schrecklichen Akt der Barbarei". Es gebe keine Rechtfertigung für Gewalt. "Ich glaube, dass die Täter bald verhaftet werden. Ich wünsche Yotam und anderen eine baldige Genesung", schrieb er auf Twitter. (standard, NZZ, ToI) TS KR

Geschlagen, weil sie den Song "Tel Aviv" hörten
Nach einem Angriff auf drei Jugendliche wegen israelischer Musik hat ein Berliner Jugendschöffengericht zwei 15- und 18-Jährige der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung sowie der Beleidigung schuldig gesprochen. Gegen den jüngeren Angeklagten sei unter Einbeziehung eines früheren Urteils eine Strafe von einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verhängt worden. Das bestätigte die Gerichtssprecherin Lisa Jani. Der 18-Jährige sei zu einem zweiwöchigen Dauerarrest verurteilt worden. Zudem wurde ihm auferlegt, 60 Stunden Freizeitarbeit zu leisten. Auf dem Mobiltelefon eines damals 17 Jahre alten Geschädigten sei gerade das Lied "Tel Aviv" gespielt worden, als er im Juni 2018 im Bereich des U-Bahnhofes Zoo antisemitisch beleidigt worden sei, so die Anklage. Als der 17-Jährige und seine beiden Begleiter weggehen wollten, seien sie durch die beiden 15- und 18-Jährigen sowie einem gesondert verfolgten Mittäter mit Schlägen attackiert worden. Der Auslöser der Tat sei laut Urteil das Lied gewesen, so die Sprecherin. Der Prozess vor dem Jugendschöffengericht Tiergarten fand wegen des jugendlichen Alters des jüngsten Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Verfahren gegen den dritten Angeklagten war nach Justizangaben wegen Nachermittlungen zu seinem Aufenthaltsort abgetrennt worden. Erst vor wenigen Tagen war vor der Diskothek "Matrix" am Warschauer Platz in Friedrichshain ein 21-Jähriger mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Er hatte sich mit drei Freunden auf Hebräisch unterhalten. (mopo) KR)








Fake News, Walhkampfsprüche und die Annektierung des Westjordanlandes
Auch die unablässige Wiederholung von "fake news" macht Lügen nicht wahrer. Der Friedensprozess liegt seit 2011 auf Eis, gestoppt durch Präsident Mahmoud Abbas. Ein vor Jahren gestoppter "Prozess" kann also beim besten Willen nicht noch mehr "gestoppt" werden, etwa durch Wahlkampfparolen. Das Jordantal befindet sich seit 1967 unter voller israelischer Kontrolle. Den Palästinensern, die sich erst seit 1968 so nennen, wurde von Israel niemals ein eigener Staat versprochen, auch nicht in den Osloer Abkommen. Ausgerechnet Jitzhak Rabin, jener israelischer Premierminister, auf den sich alle berufen, wenn es um Entgegenkommen für palästinensische Träume geht, hat in seiner letzten Knesset-Rede vor seiner Ermordung noch einmal wiederholt: "Es wird niemals einen palästinensischen Staat geben." Rabin und seine linksgerichteten Vorgänger von der Arbeitspartei teilten alle die politische Sicht, dass Israel aus Sicherheitsgründen niemals die Jordansenke aufgeben dürfe. Es ist weitgehender Konsens, am Jordantal festzuhalten, obgleich das Gebiet bis heute nicht annektiert worden ist. Und wenn jetzt genau eine Woche vor den Wahlen der wahlkämpfende Ministerpräsident bei einer "dramatischen" Pressekonferenz verkündet, nach den Wahlen die Jordansenke annektieren zu wollen, dreht alle Welt durch. Sogar UNO-Chef Guterres verurteilte diese Absicht "Israels". Seit wann werden Wahlkampfsprüche derart auf die Goldwaage gelegt? Und was passiert, wenn Netanjahu die Wahlen verliert? Der Premier hat die Wähler aufgefordert, ihm die Stimme zu geben, um dieses Vorhaben umzusetzen. Doch es gibt keine Garantie, dass Netanjahu am 17. September als Wahlsieger hervorgehen wird. Und was dann? War dann die ganze Aufregung um seine Wahlkampfparole unnütz und überflüssig? Die Medien in der Welt ignorierten freilich eine Kurzmeldung von Benny Gantz, dem Widersacher Netanjahus beim Wahlkampf: "Ich auch". Denn kein verantwortungsvoller israelischer Politiker kann auf die Jordansenke verzichten, weil niemand eine Rückkehr zur "Auschwitzgrenze" befürworten will, wie Ex-Außenminister Abba Eban mal die Waffenstillstandslinie bis 1967 bezeichnet hat. Von Palästinensern, palästinensischen Gebieten oder gar einem palästinensischen Staat hat damals jedenfalls nicht einmal die PLO geredet, die palästinensische Befreiungsorganisation unter Jassir Arafat. Wer heute Netanjahu wegen einer Wahlparole als Friedenszerstörer und Schlimmeres verurteilt, sollte diese "nebensächlichen" Details kennen und auch erwähnen. TS

Kommentar von Sacha Stawski: "Staatlich finanzierte deutsche Organisationen mit Verbindungen zu BDS"
Wir sind mittlerweile schon beinahe gewohnt, dass Deutschland direkt und indirekt Gelder an die Palästinensischen Autonomiegebiete schickt, die nicht nur Abbas und Konsorten helfen die so genannten "Märtyrergehälter" und "-renten" stetig weiter zu erhöhen, wie auch Ihre auf Hass getrimmten "Bildungsmaterialien" weiter zu radikalisieren. Auch ist die Zusammenarbeit
einiger der in den Autonomiegebieten ansässigen Deutschen Stiftungen mit BDS-Organisationen leider ein trauriger Fakt. Eine diesbezügliche exklusive Studie (einschließlich allen dazugehörigen Nachweisen), mit dem Titel "Staatlich finanzierte deutsche Organisationen mit Verbindungen zu BDS", werden wir in Kürze veröffentlichen. Und obwohl dies bekannt ist, ist es doch immer wieder schockierend zu sehen, wenn dann in den Räumlichkeiten einer staatlich finanzierte Parteistiftung - in diesem Fall die von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN - eine ganz offensichtlich extrem einseitige und antiisraelische Veranstaltung mit dem "netten" Titel "Annexation and Land Theft: The New Normal?" stattfindet. Darüber hinaus sind die teilnehmenden Organisationen alles andere als "harmlos". Al-Shabaka, Al-Haq und JLAC sind allesamt BDS- und teilweise Terrororganisationen nahestehende Organisationen, wie sich leicht belegen läßt. Wie sich so etwas mit dem jüngsten Beschlusses des deutschen Bundestages, der die BDS-Bewegung als antisemitisch definiert, vereinbaren läßt, ist für uns absolut nicht nachvollziehbar. Sicherlich ist dies aber auch der Büroleiterin des Heinrich Böll Büros in Ramallah, Bettina Marx, bewußt, denn warum sonst findet sich kein Hinweis auf die Veranstaltung auf deren Website, mal ganz abgesehen davon, dass diese "nette" Veranstaltung auch nicht wirklich zu den Aufgaben (siehe "Mission Statement") dieses Büros paßt. (HC)




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Matthias Küntzel: Nazis und der Nahe Osten
1937 kam mit der Broschüre "Islam und Judentum" eine neue Form von Judenhass in die Welt: der islamische Antisemitismus. Die Nationalsozialisten taten alles, um diese neue Hassbotschaft mithilfe ihrer arabischsprachigen Radiopropaganda zu verankern. Das Buch beleuchtet dieses bislang unbekannte Kapitel deutscher Vergangenheit. Es präsentiert neue Archivfunde, die belegen, wie sich das Judenbild im Islam zwischen 1937 und 1948 unter dem Einfluss dieser Propaganda und sonstiger Nazi-Aktivitäten
veränderte. Dieser neue Blick auf die Nahostgeschichte ermöglicht eine präzisere Beurteilung der Gegenwart: Was genau ist "islamischer Antisemitismus"? Wie tritt er gegenwärtig in Deutschland und Frankreich in Erscheinung? Was macht ihn besonders gefährlich? Erst wenn wir begreifen, wie stark die moderne Nahostgeschichte von den Nachwirkungen des Nationalsozialismus geprägt ist, werden wir den Judenhass in dieser Region und dessen Echo unter Muslimen in Europa richtig deuten und adäquate Gegenmaßnahmen entwickeln können.



Das geschah wirklich in der Israel-Kabine
Israels Nationaltrainer Andi Herzog erklärte in der BILD, was nach dem 2:3 in Slowenien in der Kabine geschah. "Es ist doch Schwachsinn, dass ich da einen Tisch zertreten haben soll und die Spieler zum Weinen
gebracht hätte. Welcher Spieler würde denn weinen, wenn der Trainer mal Kritik übt? Keiner! Und warum sollte ich einen Tisch zertreten? Das passt gar nicht zu mir." Israelische Medien hatten berichtet, dass der Ex-Bundesliga-Star nach dem Spiel ausgerastet sei. Israel hatte nach einer 2:1-Führung am Ende durch ein Gegentor in der 90. Minute noch mit 2:3 verloren. Herzog: "Ich bin nach den Presse-Gesprächen in die Kabine gekommen, dort hat unser Technischer Direktor, Willi Ruttensteiner, gerade zu den Spielern gesprochen. Ich habe dann eine Minute lang der Mannschaft deutlich gesagt, dass wir mit einer Niederlage niemals zufrieden sein können. Ganz egal, ob unser Spiel gut oder schlecht war. Wir müssen das langsam mal in die Köpfe bekommen." Und was ist mit den Spielern, die geweint haben? "Manor Solomon, unser 20-jähriges Talent, hat direkt nach Abpfiff geweint und mich gefragt: ,Coach, wann werden wir endlich für unsere Arbeit belohnt?' Da habe ich ihn in den Arm genommen und gesagt: ,Du bist noch so jung, du musst nur fest dran glauben!' Manche Spieler haben geweint, ja! Weil sie enttäuscht und leer waren!" (bild) KR

Gold und Weltrekord für israelischen Schwimmer
Mark Malyar hat bei den 2019 World Para Swimming Championships in London die Goldmedaille und einen neuen Weltrekord über 400 m Freestyle S7 erreicht. Der Wettbewerb sollte ursprünglich in Malaysia stattfinden, das sich allerdings weigerte, Israelis zu dem Wettkampf ins Land zu lassen. Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, sagte dazu: Wenn ein Gastgeberland Athleten eines bestimmten Landes aus politischen Gründen ausschließt, dann haben wir keine andere Alternative also nach einem neuen Gastgeber für die Wettbewerbe zu suchen." (jewishnews) JG
Marc Morris / SportsNewsAgency

Israels Baseballer stehen im EM-Viertelfinale
Die israelische Baseball-Nationalmannschaft hat einen Lauf. Bei ihrer ersten Teilnahme bei einer Europameisterschaft gewann das Team nicht nur ihre ersten Auftaktbegegnungen gegen Tschechien und
Schweden eindrucksvoll. Am Montagabend besiegte die israelische Mannschaft in der Bonner Rheinaue auch Gastgeber Deutschland im Tie Break mit 4:2 und sicherte sich so den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale. In Israel ist Baseball eine vergleichsweise junge Sportart, obwohl bereits 1927, also noch zu Zeiten der britischen Mandatsverwaltung in Palästina, die erste Partie ausgetragen wurde. Erst 1986 wurde ein Verband gegründet, die Israel Association of Baseball (IAB). Der Versuch im Jahr 2007, eine Profiliga aufzubauen, wurde nach nur einer Spielzeit wieder begraben. Es gibt momentan nur vier Vereinsmannschaften für erwachsene Spieler, und aktuell spielen ungefähr 1.000 Israelis Baseball in Verein. Umso überraschender ist, dass in der Weltrangliste der Nationalteams Israel immerhin auf dem 19. Platz rangiert. Seit drei Jahren geht es steil nach oben. Bei den World Baseball Classic 2016 und 2017 errang Israel einige überraschende Siege, und die aktuelle Performance bei der EM bestätigt diesen Trend. Wie im Fußball und anderen Sportarten gehört Israel beim Baseball der europäischen Konföderation CEB an. Zwei Israelis haben es ins amerikanische Profigeschäft geschafft: Dean Kremer, der aktuell in der Major League Baseball bei den Baltimore Orioles spielt, und Alon Leichman. (juedischeallgemeine) KR








Ein sehr persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu
sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly Concerned, wie auch mit ILI." (FB)
Weitere Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER.

Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!

Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren! "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.
Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Mitte August - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).
Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.
Kontakt: Israeltag@il-israel.org










Ausstellung 1948


Ausstellung "Lebensläufe" in der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Am 5. September wurde die Ausstellung "Lebensläufe. Verfolgung und Überleben im Spiegel der Sammlung von Shaul Ladany" im Forum der Gedenkstätte Bergen-Belsen eröffnet. Shaul Ladany überlebte zweimal: 1944, im Alter von acht Jahren, wurde er mit seiner Familie aus Ungarn in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Er gehörte zu den wenigen jüdischen Häftlingen, die aufgrund von Verhandlungen ungarischer und
Israels Gesandter Aaron Sagui bei der Ausstellungseröffnung "Lebensläufe. Verfolgung und Überleben im Spiegel der Sammlung von Shaul Ladany" © Botschaft
schweizerischer jüdischer Organisationen mit der SS gerettet wurden und im Dezember 1944 in die Schweiz ausreisen durften. Später wanderte Shaul Ladany nach Israel aus und wurde ein bekannter Wissenschaftler und Sportler. Als Geher nahm er an den Olympischen Spielen in München teil und überlebte die Geiselnahme der israelischen Mannschaft durch eine palästinensische Terrorgruppe am 5. September 1972. Shaul Ladany verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Originaldokumenten zu seiner Verfolgung im Nationalsozialismus. Ergänzt um Informationen zur deutschen Besatzungsherrschaft in Serbien und in Ungarn sowie zu den Rettungsbemühungen des ungarischen Zionisten Rudolf Kasztner und zum Neuanfang der Überlebenden im neu gegründeten Staat Israel und zum Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 werden diese Dokumente nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung, die bis zum 20. Dezember in der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu sehen ist, wurde unter Leitung von Dr. Jens-Christian Wagner von den Historikerinnen und Historikern in der Gedenkstätte erarbeitet. (embassies) TS


















Fundstück auf Facebook:
"Es gibt viele Diskussionen über den Beginn, die Herkunft und die Bandbreite von Antisemitismus und Antizionismus. Ich denke, dass wir auch den "Paläoantizionismus" nicht vergessen sollten :-)"

Die dümmsten Zitate der Woche:
Und eine Replik auf das 9/11 Zitat von Gerd Buurmann:
"....Cheblis Problem sollten nicht die Kritiker und Spotter des Islams sein. Ihr Problem sollte jeder sein, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams! Wer sagt, am 11. September 2001 wäre der Islam Opfer geworden, kann in der selben Logik auch behaupten, am 9. November 1938 wäre Deutschland das eigentliche Opfer gewesen...." (TapferimNirgendwo)











What happens when surgery meets augmented reality, lasers and robots? Let's just say incredible possibilities for the world of medicine.

Remembering the Munich massacre

Hisbollah in Deutschland als Ganzes verbieten

Das iranische Regime benutzt Terror-Handlanger im Libanon, Syrien, Jemen und Irak, um den Nahen Osten zu destabilisieren - mit jedem Angriff ein wenig mehr.

So lügen Irans Top-Diplomaten: Iran versuchte, Beweise zu verstecken, aber die IAEA entdeckte Spuren von Uran in Turquezabad.








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.



Wie bereits des öfteren festgestellt, das Israelische Frühstück ist ganz einfach fantastisch...


...wobei jede andere Mahlzeit in Israel mindestens genauso erfüllend sein kann!




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Alle bundesweiten Israeltage 2019
haben nun stattgefunden.
Wir danken allen, die sich engagiert haben.
Informationen über alle Israeltage HIER

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