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08. September 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Eine israelische App wird zum weltweit größten sozialen Netzwerk für Krebs
  • Krebstherapie aus Israel erhält FDA-Gütesiegel
  • Ben-Gurion-Universität entwickelt Super-Shrimps
  • 3 neue Apps zum Einparken
ARCHÄOLOGIE
  • Mosaik mit christlichen Motiven in Hippos
TOURISMUS
  • El Al zeigt neuen 787-Sonderanstrich
WIRTSCHAFT
  • Investieren in Israel: Hallo, Tel Aviv
  • Weltweit gefragt: Israelische Drohnentechnologie
  • Palästinenser wollen eigene Landwirtschaft stärken
  • Shekel gewinnt mehr Boden gegenüber dem US-Dollar
  • Elektroflugzeughersteller Eviation von Clermont in Singapur aufgekauft
  • Cybersecurity Cymmetria geht in die USA
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Aus Iran und Jemen direkt in die israelische Schule
  • Israels Starkoch Meir Adoni kocht im "Layla"
  • Israels rasende Rettungssanitäter
  • Filmtipp: "Die Wurzeln des Glücks": Schweinezüchten in Israel
  • Roller- Rowdies von Tel Aviv bald ausgebremst?
  • Charité und Israel kooperieren künftig
  • IsraAID schickt nach Hurrikan Nothilfe auf die Bahamas
  • IsraAID unterstützt Deutschlands Flüchtlingshelfer
  • Erstmalige elektrische Zugfahrt von Tel Aviv nach Jerusalem
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Israel greift an
POLITIK
  • Ein anderer Blick auf den Israel-Palästina-Konflikt
  • Israel entsendet Feuerwehrdelegation nach Brasilien
  • Netanjahu trifft britischen Premierminister Boris Johnson in Downing 10
  • Wahlen in Israel
  • Berlin übt scharfe Kritik
  • Netanjahu: "Hebron wird nicht judenrein sein"
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Wie Israel die Hisbollah hereinlegte
  • Libanesischer Politiker: Der Libanon wurde von der Hisbollah gekidnappt
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Wahlkampf
  • Kommentar von Sacha Stawski: Es ist Zeit für ein Umdenken
BÜCHER
  • Ein ganz besonderer Reiseführer
SPORT
  • Ein Judoka wehrt sich
  • Aufruf an FIFA die Teilnahme Israels 2022 in Katar zu gewährleisten
  • Gedenken an das Massaker von Olympia 1972
  • Lonah Salpeter bricht 10-km-Europarekord
IN EIGENER SACHE
  • Ein sehr persönlicher Appell...
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
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  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Webshop












Eine israelische App wird zum weltweit größten sozialen Netzwerk für Krebs
Eine Krebsdiagnose kann überwältigend sein: es gilt über Tests, Medikamente und Nebenwirkungen nachzudenken, die sich möglicherweise monatelang nicht zeigen. "Sie könnten denken, Sie hätten verstanden, was Ihr Arzt
gesagt hat, aber die meisten Ihrer Fragen kommen Ihnen erst in den Sinn, wenn Sie auf dem Parkplatz oder zu Hause sind", sagt Eliran Malki, CEO von Belong.life, einer israelischen App für die Navigation durch den Therapie-Dschungel. Mit der App auf Ihrem Smartphone haben Sie "einen Arzt oder eine Krankenschwester zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben oder wenn eine neue Herausforderung auftaucht." Belong ist eine Art "Waze für Krebs". Stellen Sie sich vor, Sie fahren um 8:00 Uhr morgens von New Jersey nach New York. "Waze kann davon ausgehen, dass Sie eine Stunde und 15 Minuten brauchen", erklärt Malki. Das basiert auf jahrelangen Daten und Millionen gefahrener Kilometer. Auf die gleiche Art und Weise erfasst Belong Daten - außer dass anstelle von Pendlern die Erfahrungen der 200.000 Krebspatienten, Betreuer und Angehörigen der Gesundheitsberufe analysiert werden, die die App verwenden. Benutzer sehen nur die relevantesten Informationen für ihre individuelle Krebsreise. In den drei Jahren seit dem Start von Belong hat sich die App zum weltweit größten sozialen Netzwerk für Krebspatienten entwickelt. 150 Onkologen aus den medizinischen Zentren von Sheba, Hadassah und Rambam in Israel und dem Mount Sinai in New York beantworten freiwillig Fragen von Patienten. Die Ärzte müssen eine Frage nur einmal beantworten. Danach zeigt die AI von Belong die passende Antwort für ähnliche Fragen an, die von anderen Patienten gestellt wurden. Benutzerprofile in Belong sind anonym. Belong wurde aus einem Trauma geboren: Alle drei Mitbegründer von Belong hatten einen geliebten Menschen durch Krebs verloren. "Wir haben angefangen, unsere Geschichten zu teilen und festgestellt, dass jeder von uns die gleichen Fehler gemacht hat", sagt Malki. Das 30-köpfige Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv hat USD 20 Mio. aufgebracht. Mit diesem Geld kann Belong über Krebs hinausgehen. "Wir bekommen Dutzende Anfragen, die gleiche Lösung für Multiple Sklerose und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu machen. Das ist eine große Herausforderung ", sagt Malki. "Die Leute arbeiten nicht mit Informationen. Sie arbeiten mit Emotionen. " Die App ist für Patienten kostenlos und in Englisch, Hebräisch und Französisch erhältlich, Deutsch und Spanisch sollen bald dazu kommen. Sie können die App hier herunterladen. (israel21c, FDA) EL

Krebstherapie aus Israel erhält FDA-Gütesiegel
XPOVIO, das weltweit erste Medikament zur Verhinderung der Proliferation von Krebszellen, von der israelischen Wissenschaftlerin Dr. Sharon Shacham entwickelt, erhielt die FDA-Zulassung. In entscheidenden Studien, die zur Zulassung des Arzneimittels führten, erlebten ungefähr 40% der Patienten eine Besserung. Die Food and Drug Administration (FDA) ist eine US-amerikanische Behörde, die für die Zulassung und Marktüberwachung von Lebensmitteln, Medikamenten und Medizinprodukten verantwortlich ist. (jpost) EL

Ben-Gurion-Universität entwickelt Super-Shrimps
Prof. Amir Sagi und sein Doktorand Tom Levy von der Ben-Gurion-Universität entwickelten männliche Shrimps mit zwei weiblichen Geschlechtschromosomen und ohne männliche Geschlechtschromosomen. So können sie nur weibliche Nachkommen hervorbringen. Laut einer Pressemitteilung der BGU könnte eine durch diesen Trick entstandene weibliche Garnele der Schlüssel zum
Erfolg sein, da sie "sowohl die Aquakulturerträge steigern, als auch als natürliches Mittel gegen die Ausbreitung schädlicher, wassergebundener Parasiten dienen kann". Garnelen dienen als wirksames biologisches Kampfmittel gegen parasitentragende Schnecken - "und da wir jetzt monosexuelle Garnelen verwenden können, die sich nicht vermehren, verringert sich die Gefahr, dass Garnelen zu einer invasiven Art werden", sagte Levy. Im Juli veröffentlichte Nature Stability eine Studie, in der festgestellt wurde, dass "Süßwassergarnelenarten als Biokontrollmittel dienen, indem sie Wasserschneckenarten jagen, die als Zwischenwirte des Parasiten fungieren, der in Afrika südlich der Sahara Bilharziose verursacht." Die Larven der Schistosomen dringen dabei durch die Haut in den menschlichen Körper ein. Sie wachsen zu Würmern heran, die schließlich in den Blutgefäßen leben. Einige Arten siedeln bevorzugt in den Blutgeflechten des Darms. Daneben kann die Bilharziose auch Blase, Nieren, Lunge, Haut und Nervensystem schädigen. (jpost) EL

3 neue Apps zum Einparken
Rund 30% des Verkehrs in Städten wird von Parkplatz-Suchenden. ParKam, Polly und Parknav sind neue israelische Apps für alle, die es satthaben, den Block auf der Suche nach einem freien Platz zu umrunden. "Wir nutzen Daten aus vielen Quellen: aus Mobilfunkmasten, Zahlungsdaten für Mobiltelefone, Carsharing-Daten, Daten von Sensoren im Auto und Satellitenbilder. Wir kombinieren sie zu Vorhersagen", sagt Eyal Amir, CEO von Parknav. Daraus berechnet Parknav einen Prozentsatz. "Grün bedeutet, dass Sie eine Chance von mindestens 80% haben, einen Platz auf einer bestimmten Straße zu finden. Bei weniger als 40% färben wir rot. " Parknav arbeitet mit BMW und der Deutschen Telekom zusammen. Letztere bietet eine eigene App namens Park and Joy, die Parknavs Daten und KI, sowie eine von der Deutschen Telekom gestaltete Benutzeroberfläche verwendet. ParKam gibt eine Genauigkeit von
99% an, weil es die Spots in Echtzeit sieht. "Wir nutzen die vorhandene Kamera-Infrastruktur", sagt der CEO des Unternehmens, Asaf Naamani. "Unsere Algorithmen können Daten sogar mit nur wenigen Pixeln pro Punkt extrahieren." Naamai behauptet, dass das ParKam-System wetterfest sei. "Wir haben es mit Schnee in Moskau und Wüste in Israel getestet." Dabei entspricht ParKam den Datenschutzstandards der Europäischen Union, da das Unternehmen keine Bilder speichert, sondern nur GPS-Koordinaten. Der Algorithmus von Polly gibt sogar Alternativen an. Er kann mitteilen, dass Ihre Chance, auf der Straße parken zu können, zu diesem Zeitpunkt 22% beträgt, wenn Sie 11 Minuten lang herumkreisen. Oder Sie können einen Parkplatz für USD 1 pro Stunde auswählen, der drei Minuten zu Fuß von Ihrem Ziel entfernt ist. Wenn Sie im Voraus buchen, erhalten Sie mit der App 30% Rabatt. (israel21c) EL







Mosaik mit christlichen Motiven in Hippos
Hippos, östlich des See Genezareth, ist eine Fundgrube für Archäologen. Der Name bedeutet Pferd wegen der Form des Hügels zu Füßen der Golanhöhen. Jetzt melden israelische Archäologen aus Haifa, auf dem Fußboden einer byzantinischen Kirche zahlreiche "christliche Motive"
gefunden zu haben, darunter einen Korb mit Brotlaiben, einem Pfau und Fisch. Hippos, auf Hebräisch auch Susita genannt, war eine Stadt, die unter anderem von Herodes dem Großen regiert wurde. Als wohlhabende Stadt gab es in ihr Hunderte Säulen aus rotem ägyptischem Granit. Im Neuen Testament ist oft die Rede von einer "auf einem Hügel liegender Stadt", womit Hippos gemeint sein könnte. Wahrscheinlich ist die byzantinische Kirche während der Eroberung der Stadt durch Sassaniden aus Persien im Jahre 614 n. Chr. in Brand gesteckt worden. Für die Ausgräber war das Feuer ein Segen. Denn so wurden die kostbaren Mosaiken mit einer dicken Ascheschicht bedeckt, weshalb sie unversehrt bestens erhalten geblieben sind. Der gesamte Innenbereich der Kirche auf einer Fläche von 10x15 Metern wurde freigelegt. (JPost, audiatur) TS




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El Al zeigt neuen 787-Sonderanstrich
"Jerusalem of Gold" nennt El Al die edle Lackierung, die den Dreamliner mit dem Kennzeichen 4X-EDM nun ziert. Es ist zugleich auch der offizielle Taufname des Flugzeugs - und eine Hommage an Israels Hauptstadt sowie an den
Schlager "Yerushalayim shel zahav" (Jerusalem aus Gold) der israelischen Sängerin Naomi Shemer aus dem Jahr 1967. Der Anstrich kombiniert das gewohnte Erscheinungsbild von El Al - weißer Rumpf mit blauem Streifen und stilisierte Nationalflagge am Heck - mit dezenten goldfarbenen Applikationen und Schattierungen. Auch der El Al-Schriftzug über der Fensterreihe sowie der Taufname sind bei der 4X-EDM gold statt blau gehalten. Am 19. September wird die "Jerusalem of Gold" in Israel erwartet. Danach soll sie wie ihre elf Schwestern auf Nonstop-Flügen nach New York, Newark, Los Angeles, Miami, Las Vegas, San Francisco, Toronto, London sowie nach Paris und Hongkong zum Einsatz kommen. Geplant sei außerdem, das Streckennetz noch in diesem Jahr auch auf Flüge nach Peking, Mumbai, Tokio und Chicago auszuweiten, teilte El Al mit. (flugrevue) KR







Investieren in Israel: Hallo, Tel Aviv
Deutsche Unternehmen starteten eine Erkundungstour in Israel, um sich über die rege Start-up-Szene zu informieren. Die aus 70 Mitgliedern bestehende Delegation, geleitet vom Hamburger Wirtschaftssenator
Michael Westhagemann, umfasst vor allem Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Transport und IT. Unter anderem schicken Shell Deutschland, Hermes und der Hamburger Hafen Mitarbeiter auf Entdeckungstour nach Israel. Deutschland gehört nach Einschätzung des israelischen Wirtschaftsministeriums zu jenen Ländern, die sich am stärksten dafür interessieren, was in Israels Innovationslandschaft vor sich geht. Die Delegation aus Norddeutschland besucht auch einen Drohnenspezialisten, der die Bundeswehr beliefert. (SZ, t-online, bild, Abendblatt) KR

Weltweit gefragt: Israelische Drohnentechnologie
Die Direktion für internationale Verteidigungszusammenarbeit (SIBAT) im israelischen Verteidigungsministerium hat die Vorbereitungen für die Eröffnung des Nationalen Pavillons Israels auf der DSEI-Ausstellung in London abgeschlossen. Die Veranstaltung konzentriert sich auf alle Aspekte der Verteidigung und gilt als eine der wichtigsten Sicherheitsmessen in Europa und der Welt. DSEI wird am 10. September eröffnet und fünf Bereiche umfassen: Luft- und Raumfahrt, Land, Marine, Sicherheit und gemeinsame Bereiche (einschließlich HLS und Cyber). Fünfzehn führende israelische Unternehmen werden ihre Innovationen auf dem Israel National Pavilion präsentieren: Controp, Rada, EMC, ECI, SERAPHIM, SCD, RT, RP, Elmo, Physikalische Logik, Redler Technologies, Allgemeine Robotik, SAN, Magam Safety und Smart Shooter. Rund 15 weitere israelische Unternehmen werden an der Ausstellung teilnehmen, darunter die größten Branchen Israels: Rafael, Elbit Systems und IAI. Leiter von SIBAT, Brig. General (Res.), Yair Kulas: "Im Mittelpunkt der globalen Sicherheitsdiskussion steht die Bedrohung durch den Einsatz von Drohnen. Die israelischen Anti-Drohnen-Verteidigungssysteme stoßen in vielen Ländern auf Interesse." (israelnationalnews) EL

Palästinenser wollen eigene Landwirtschaft stärken
Jedes Jahr führt die PA Obst und Gemüse im Wert von rund USD 16 Mio. aus Israel ein. Ein USD 23 Mio. Programm für die Landwirtschaft soll nun dafür sorgen, dass Produkte in den Autonomiegebieten angebaut
werden, die die palästinensische Landwirtschaft unabhängiger vom Import machen. "Kalkilia, Tulkarm, Dschenin und Tubas müssen der palästinensische Obst- und Gemüsekorb werden", sagte Premierminister Mohammed Schtaje. Dieser Plan soll die "Standfestigkeit des palästinensischen Volkes zu ihrem Land stärken", erklärte Schtaje. Die Regierung habe Gelder freigegeben, um die Präsenz der Palästinenser in allen Teilen des Westjordanlandes zu verbessern - auch in der Zone C. In diesen Teilen hat Israel die Kontrolle. Der Premier betonte: "Das Land in Zone C ist kein israelisches Land." Das gesamte Westjordanland gehöre den Palästinensern und keine Vereinbarung werde daran in Zukunft etwas ändern. (israelnetz) TS

Shekel gewinnt mehr Boden gegenüber dem US-Dollar
Der Schekel stärkte sich am aktuellen Wochenende gegenüber dem Dollar und schwächt sich gegenüber dem Euro etwas ab. Im Interbankenhandel war der Schekel-Dollar-Wechselkurs gegenüber dem Dollar um 0,50% auf NIS 3,509 / USD gestiegen und gegenüber dem Euro um 0,21% auf 3,879 / EUR gesunken. (wechselkurse, globes) EL

Elektroflugzeughersteller Eviation von Clermont in Singapur aufgekauft
Das israelische Elektroflugzeug-Startup Eviation wird mit Clermont Aerospace fusioniert, einem Unternehmen der internationalen Clermont-Gruppe aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und Luft-
und Raumfahrt mit Sitz in Singapur. Das in Singapur ansässige Konglomerat erwirbt eine 70-prozentige Beteiligung an dem israelischen Startup, das Alice entwickelt, ein vollelektrisches Pendlerflugzeug. Ein weiteres Unternehmen von Clermont Aerospace, magniX aus Kanada, wird den Elektromotor für das im Juni auf der Paris Air Show vorgestellte Pendlerflugzeug Alice von Eviation bauen. Es geht ungefähr um die Entfernung von London nach Zürich oder von New York nach Detroit. Richard F. Chandler, Vorsitzender von Clermont, erklärte: "Flugreisen verbinden Kulturen und Gemeinschaften, bleiben jedoch ineffizient, umweltschädlich und teuer. Mit Eviation und magniX sind wir führend in der Entwicklung eines erschwinglichen und umweltfreundlichen Elektroflugs." Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. (israel21c) EL

Cybersecurity Cymmetria geht in die USA
Das US-amerikanische Private-Equity-Wachstumsunternehmen Stage Fund hat die Übernahme des israelischen Cybersecurity-Startups Cymmetria angekündigt. Das in Tel Aviv ansässige Unternehmen hat eine Reihe von Produkten entwickelt, die mithilfe von
Täuschungstechnologien Cyberangriffe abwehren, Angreifer jagen, seitliche Bewegungen im Umkreis erkennen, die Reaktion auf Vorfälle automatisieren und Angriffe abschwächen. Das Unternehmen bietet auch "Deception as a Service" an, mit dem Unternehmen Täuschungstechnologien an ihre Geschäftsumgebung anpassen können. Es wurden keine finanziellen Details zu dem Deal bekannt gegeben. Cymmetria hat laut "Start Up Central" USD 10,6 Mio. eingeworben, seit es 2014 von Gadi Evron, Dean Sysman, Ran Harel und Imri Goldberg gegründet wurde. (globes) EL




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Aus Iran und Jemen direkt in die israelische Schule
Mehr als 2.000 Schulkinder sind in diesem Sommer aus 37 Ländern nach Israel eingewandert. Unter den Schülern befanden sich auch 31 Kinder, die heimlich aus feindlichen Ländern und Ländern, die mit Israel keine
diplomatischen Beziehungen unterhalten, gekommen sind. Diese Kinder stammen aus Iran, Jemen, Tunesien und Venezuela. Die größte Zahl der Kinder stammt aus Russland (880), gefolgt von den USA (ca. 400 Kinder), Frankreich (ca. 270) und der Ukraine, von wo ca. 150 Kinder nach Israel eingewandert sind. Vor dem Beginn des neuen Schuljahres traf sich der Vorsitzende der Jewish Agency, Itzhak Herzog, in seinem Büro in Jerusalem mit einigen der Kinder und ihren Familien. Die Jewish Agency half den Familien bei ihrer heimlichen Einwanderung aus den feindlichen Ländern. Die 14-jährige N., die aus Venezuela nach Israel eingewandert ist, sagte über ihre Ankunft in Israel: "Es ist jetzt nicht gut in Venezuela, aber es ist ein schönes Land. Ich liebe Israel. Es gibt hier alles, was die Menschen brauchen." N., die ihr erstes Schuljahr in Israel an einer Schule in Aschdod beginnt, sagte vor ihrem Start im israelischen Bildungssystem: "Es ist schwer, aber es fühlt sich gut an. Ich habe viele Freunde im Canada House Aufnahmezentrum. Ich habe Freunde aus Venezuela und Brasilien und anderen Ländern und es geht mir gut hier." (israelheute) KR

Israels Starkoch Meir Adoni kocht im "Layla"
Es gibt keine Michelin-Sterne in Israel, aber einer ist definitiv ein Star: Meir Adoni (45) hat zwei Restaurants in Tel Aviv, eines in New York und das neueste in Berlin: "Layla", im ehemaligen NS-Postamt am Anhalter Bahnhof. Kulinarisch nicht gerade ein Szeneviertel, aber das
könnte sich ändern. Allein der Auftakt hat es in sich: Panipuri mit Ceviche, krosse Kugeln mit Yuzu-Aioli, Limette, Curry, Buttermilchschaum - ein neuer, mutiger Stil der israelischen Küche. Auf der Karte stehen Ente in Szechuan-Pfeffer in libanesischen Pfannkuchen mit Rote-Bete-Blättern, Dattel-Forellen-Donuts mit Mandarinenvinaigrette, buttriges Hefegebäck aus dem Jemen und natürlich Adonis Erfolgsgerichte wie geräuchertes Auberginencarpaccio mit Feta, Tahini, Datteln, Pistazien, Rosenwasser. Meir Adoni ist in Eilat im Süden Israels geboren, hat marokkanische Wurzeln, war in Sydney, Paris, in Chicagos "Alinea" und im "Noma" in Kopenhagen. Manche sehen in dem Laden schon das neue "Grill Royal" Kreuzbergs. "Layla by Meir Adoni", täglich ab 18 Uhr, Hallesche Straße 10, 10963 Berlin. (manager, Layla) KR

Israels rasende Rettungssanitäter
Raphael Poch sitzt beim Frühstück. Sein Handy klingelt: Zwei Straßen weiter hat jemand den Rettungswagen gerufen. Poch lässt alles stehen und liegen, schaut sich die Wegbeschreibung auf seinem Smartphone an und fährt mit dem Motorrad los. Weniger als drei Minuten nach dem Notruf ist der freiwillige Rettungssanitäter am Unfallort. Der Rettungsdienst bietet kostenlose und schnelle Notfallbehandlungen für jeden im Land. Die freiwilligen
Foto: Sahm
Sanitäter sind innerhalb von 3 Minuten am Unfallort - in der Stadt und in ländlichen Regionen. Das macht United Hatzalah nach eigenen Angaben zum schnellsten landesweiten Rettungsdienst der Welt. Genau wie in Deutschland gibt es auch in Israel "normale Krankenwagen" mit hauptberuflichen Rettungssanitätern. Die Anrufe bei Notfällen gehen zeitgleich bei deren Leitstelle und der von United Hatzalah ein. Doch die Fahrzeuge aus dem Krankenhaus brauchen oft 10 bis 20 Minuten, bis sie am Unfallort ankommen, sagt Poch. Die Freiwilligen von United Hatzalah können die zeitliche Lücke zwischen Unfall und Eintreffen der Ärzte schließen. (spiegel) KR

Filmtipp: "Die Wurzeln des Glücks": Schweinezüchten in Israel
Eigentlich ist Harry Rosenmerck Arzt in New York. Dann aber entscheidet er sich zu einem radikalen Schritt - und geht nach Israel, um dort Schweine zu züchten. Das allerdings ruft den Rabbi auf den Plan, doch schon bald
werden die beiden ungleichen Männer Freunde. Außerdem erkennt Harry, dass er sich mit seiner Familie versöhnen muss: Seine Frau ist schwer krank, zu seinem homosexuellen Sohn hat er den Kontakt abgebrochen. Regie führte Amanda Sthers, die hiermit ihren eigenen Roman fürs Kino adaptierte. In den Hauptrollen sind James Caan und Tom Hollander zu sehen; in Nebenrollen auch Rosanne Arquette und Jonathan Rhys-Meyers.- Die Wurzeln des Glücks, Frankreich, Belgien 2019, 100 Min., FSK ab 6, von Amanda Sthers, mit James Caan, Tom Hollander, Jonathan Rhys Meyers. (Kinozeit, swp, cinema) KR

Roller-Rowdies von Tel Aviv bald ausgebremst?
Die Tel Aviver Stadtverwaltung hat E-Tretroller-Unternehmen damit gedroht, ihnen die Lizenz zu entziehen. Sie müssen bis zum 1. November dafür sorgen, dass die Nutzer sich an die Verkehrsregeln halten. Bisher gebe es nur eine vorläufige Betriebserlaubnis, die man sonst aufheben werde. Tel Aviv ist mit mehr als 450.000 Einwohnern nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt Israels. Mehrere Unternehmen bieten E-Tretroller an. Es häufen sich Beschwerden über rücksichtslose Fahrer, die mit
rasanter Geschwindigkeit auf dem Fußweg fahren, obwohl dies nicht erlaubt ist, und so Passanten gefährden. Sehr viele sind ohne Schutzhelm unterwegs. Außerdem lassen viele Nutzer die E-Scooter mitten auf dem Radweg oder Bürgersteig stehen, wenn sie ihre Fahrt beendet haben. In Israel liegt das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern bei 16, für Mietmodelle sogar bei 18 Jahren. Es besteht eine Helmpflicht und man darf mit den Elektro-Tretrollern nur auf dem Radweg oder der Straße, nicht aber auf dem Fußweg fahren. Außerdem ist die Fahrt zu zweit verboten. Gegen all diese Regeln wird allerdings ständig verstoßen. (JA) TS

Charité und Israel kooperieren künftig
Berlin ist attraktiv für Startups aus aller Welt - insbesondere auch im Gesundheitsbereich. Künftig wird die Stadt das noch mehr: Die Charité hat mit Israel einen Vertrag unterzeichnet, der israelischen Startups Zugang zu Europas größtem Universitätsklinikum erlaubt. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler war bei der Vertragsunterzeichnung in der israelischen Botschaft dabei. (inforadio, Ärzteblatt) TS

IsraAID schickt nach Hurrikan Nothilfe auf die Bahamas
Bisher wurden auf den Inseln Abaco und Grand Bahama sieben Menschen getötet und etwa 13.000 Häuser beschädigt oder zerstört - etwa 45% aller Häuser auf den Inseln. Tausende Menschen sind ohne Obdach, oft gestrandet von Überschwemmungen, und sehen sich mit Nahrungs-, Wasser- und Medikamentenmangel konfrontiert. Die israelische NGO wird Hilfsgüter
verteilen, psychologische Erste Hilfe leisten und Wasserfilter einsetzen, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser wiederherzustellen. In den letzten Jahren hat IsraAid wiederholt auf Hurrikane in der Region reagiert, darunter Irma und Michael in Florida, Florence in North Carolina, Harvey in Texas und Maria in Dominica und Puerto Rico. Die Teams von IsraAID sind nach wie vor in Dominica und Puerto Rico vor Ort und unterstützen die Gemeinden bei der Wiederherstellung und dem Wiederaufbau, fast zwei Jahre nach dem Hurrikan Maria. (israaid, israel21c) EL

IsraAID unterstützt Deutschlands Flüchtlingshelfer
IsraAID hat auf die Bitten der Bundesregierung reagiert und ein Team von arabisch- und englischsprachigen psychosozialen Fachkräften in Deutschland eingesetzt. Die Organisation arbeitet direkt mit Flüchtlingen und betroffenen Gemeinden zusammen. Ihr ganzheitlicher Ansatz für die Bereitstellung von Unterstützung umfasst die Einrichtung mobiler Trauma-Spezialeinheiten, Unterstützungsprogramme für Frauen und Mädchen, die sexuelle Gewalt erfahren haben (GBV), einschließlich eines Berufsprogramms für Frauen, und dem Aufbau der Kapazität von Unterkünften durch PSS-Schulungen im interkulturellen Kontext. (israAid, globalgiving) EL

Erstmalige elektrische Zugfahrt von Tel Aviv nach Jerusalem
Die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Jerusalem und Tel Aviv ist nach zahlreichen Pannen und Streiks abgeschlossen. Bisher fuhren die elektrischen Züge von Jerusalem nur bis zum Ben Gurion Flughafen schneller als Autos und Busse. Am Freitag gab es eine erste Probefahrt bis nach Tel Aviv. Die Freigabe dieser Strecke für den Personenverkehr mit elektrischen Loks wird noch dauern. Die Probefahrt wurde durchgeführt, um die elektrische Infrastruktur zu testen und eventuelle Probleme im Vorfeld des vollständigen Betriebs der erwarteten Linie gegen Ende des Jahres zu identifizieren. (israelnational) TS
Foto: Sahm







"Israel greift an"
Israel greift mal wieder die Hamas an. So vermelden es unisono fast alle deutschen Medien. Manchmal wieder hinzugefügt
"nach Raketenbeschuss". Woher die Raketen kommen oder wer damit Israel "angegriffen" hat, wird nicht erwähnt. So wird allein anhand der von den Agenturen gelieferten Berichten die Wirklichkeit ganz einfach verdreht. Tatsache ist, dass die palästinensische Hamas im Gazastreifen zuerst Israel angegriffen hat. Dabei ist eine Raketen auch direkt neben einem Wohnhaus in Sderot explodiert, was natürlich überhaupt nicht erwähnt wird. Die Israelis prüfen jetzt noch, warum diese Rakete nicht abgefangen werden konnte. Erst danach greift die israelische Armee mit Panzern und Flugzeugen jene Hamas-Stellungen an, von wo die Raketen auf Israel abgeschossen worden sind. In manchen Fällen wird noch erwähnt, dass die Hamas die Raketen als Rache für zwei tote Palästinenser am Grenzzaun am Freitag abgeschossen habe. Nebenbei wird vielleicht noch erwähnt, dass sich am Freitag wieder mal etwa 6.000 Palästinenser am Grenzzaun zusammengetrottet haben, um gewaltsam die Grenze nach Israel zu stürmen. Und das taten sich nicht, um in Israel einen Supermarkt oder einen Vergnügungspark zu besuchen. Mit Hakenkreuzflaggen und Schusswaffen bezeugen diese von der Hamas zur Grenze gekarrten jungen Palästinenser ihre Mordabsichten gegenüber der israelischen Bevölkerung. Genauso war die Rakete auch Sderot keine Absicht, den Bewohnern des fast getroffenen Hauses beim Umgraben ihres Vorgartens zu helfen. Nachfolgend eine Zusammenfassung der von Google-News verbreiteten Meldungen des Tages:







Ein anderer Blick auf den Israel-Palästina-Konflikt
Böse Siedler? Unterdrückte Palästinenser? Die Sächsischen Israelfreunde ärgerten sich über diese weit verbreitete Sicht. Der von ihnen in Auftrag gegebene Dokumentarfilm erzählt eine andere Geschichte.
"Gestatten, ich bin ein Siedler! Wie leben die Menschen in der Westbank?" Die Filmemacherin Ilona Rothin (u.a. "Holocaust light gibt es nicht!", 2012) hat einen neuen Film gedreht über jene Israelis, die jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949 in der alten jüdischen Kernregion Judäa und Samaria leben. In ihm kommen - und das ist außergewöhnlich in der deutschen Medienlandschaft - die Betroffenen zu Wort, Juden und Araber. Verbreiteten Klischees setzt Rothin die Wirklichkeit entgegen. Am 14. September feiert er im Berliner Kino Babylon Premiere. (idea, tichy, audiatur) TS

Israel entsendet Feuerwehrdelegation nach Brasilien
Das israelische Außenministerium hat eine Delegation von 11 Feuerwehrmännern zur Bekämpfung der verheerenden Brände im Amazonasgebiet nach Brasilien entsandt. Während das brasilianische Kabinett das Angebot von USD 20 Mio. der G7 Länder ablehnte, nahm Jair Bolsonaro nach einem Telefongespräch mit Premierminister Benjamin Netanjahu die Hilfe Israels an. Dem französischen Präsidenten dagegen, der das Thema auf die G7-Agenda gesetzt hatte, warf er eine "kolonialistische Mentalität" vor. Die elf israelischen Feuerwehrmänner sind auf Busch- und Waldbrände spezialisiert und werden der brasilianischen Armee in den nächsten Wochen beiseite stehen, indem sie ihr Fachwissen und ihre Hilfe zur Verfügung stellen. (fokus-jerusalem) TS

Netanjahu trifft britischen Premierminister Boris Johnson in Downing 10
Premierminister Netanjahu zu Boris Johnson: "Sie sind ein großartiger Freund des jüdischen Volkes und Israels. Ich begrüße Ihre entschlossene Haltung gegen Antisemitismus und Ihre Unterstützung für die Sicherheit
Israels. Unsere Beziehungen sind auf einem historischen Höchststand: Wirtschaft, Handel, Technologie, Verteidigungszusammenarbeit." Weiter sagte er: "Boris, es ist immer ein Vergnügen, dich zu sehen, aber besonders jetzt in deiner Rolle als Premierminister. Es ist nicht so, dass uns Herausforderungen fehlen. Wir stehen vor der Herausforderung der Aggression und des Terrorismus im Iran, und ich möchte mit Dir darüber sprechen, wie wir zusammenarbeiten können, um diesen Dingen zum Wohle des Friedens zu begegnen. Und ich möchte Dir für die Gelegenheit danken, das zu tun." (mfa, jpost) TS

Wahlen in Israel
In knapp 2 Wochen wird in Israel zum 2. Mal in diesem Jahr eine neue Knesset gewählt. Die Kosten dafür liegen bei ? 1 Mrd. "sinnloser Verschwendung", weil im April keine neue Regierung zustande kam. Eine Prognose des Ergebnisses am 17. September ist unmöglich. Merkur bietet einen Überblick: (merkur) TS

Berlin übt scharfe Kritik
  • Die Bundesregierung setzt sich für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt ein, so steht es im Koalitionsvertrag.
  • Aus einem Papier, das der SZ vorliegt, geht klar hervor, dass sie den Prozess inzwischen mit großer Skepsis sieht. Der Verdruss über die Konfliktparteien sitzt tief.
  • Der fast durchgängig negative Lagebericht offenbart das Dilemma deutscher und europäischer Nahost-Politik.

Duden: Adjektiv - dem Staat Israel gegenüber kritisch
Durch die 17-seitige Antwort auf eine Anfrage der Grünen zieht sich wie ein roter Faden die "große Sorge" darüber, dass politisch, wirtschaftlich und militärisch Fakten geschaffen werden, die eine Zweistaatenlösung unmöglich machen könnten. Mit "großer Sorge" beobachte die Bundesregierung die hohe Anzahl rückwirkender Legalisierungen von Siedlungsaußenposten, die auch nach israelischem Recht illegal errichtet worden seien. Mit "großer Sorge" habe die Bundesregierung Äußerungen im israelischen Wahlkampf zu einer möglichen Annexion von Teilen des besetzten Westjordanlandes zur Kenntnis genommen. Und "große Sorge" herrsche auch wegen der anhaltend ausgesetzten israelisch-palästinensischen Finanzkooperation. Die Bundesregierung hält sich mit scharfer Kritik an der israelischen Regierung und den Folgen ihrer Politik nicht mehr zurück. Deutliche Kritik wird in der vom Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Andreas Michaelis, übermittelten Antwort aber auch an der palästinensischen Führung geübt. So fordere man eine "Stärkung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien in der Palästinensischen Behörde". Seit der Auflösung des palästinensischen Legislativrates (Parlament) im Dezember 2018 sei das noch "dringlicher". Die Lage der Grundfreiheiten habe sich in jüngster Zeit verschlechtert. Mit Sorge sehe man, dass die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen sowohl von israelischer als auch palästinensischer Seite erschwert werde. Besorgt sei die Bundesregierung auch über die Verhaftung von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten. Besorgt zeigen sich allerdings auch Nichtregierungsorganisationen, wie u.a. Honestly Concerned, über die Haltung Berlins gegenüber Israel. (SZ, focus, HC) TS

Netanjahu: "Hebron wird nicht judenrein sein"
90 Jahre nach einem arabischen Massaker an Juden in Hebron hält erstmals ein israelischer Premier eine öffentliche Ansprache in der Stadt. Palästinensische Vertreter reagieren empört. Hochrangige israelische Politiker haben in Hebron eines Massakers vor 90 Jahren gedacht. Im August 1929, während der britischen Mandatszeit, hatten Araber in der Stadt 68 Juden ermordet. An unterschiedlichen Gedenkveranstaltungen nahmen unter anderem Staatspräsident Reuven Rivlin, Premierminister Benjamin Netanjahu und Knessetsprecher
Foto: PMO
Juli Edelstein teil. Mit Netanjahu hielt erstmals in der Geschichte ein amtierender israelischer Regierungschef eine öffentliche Ansprache in Hebron. "Wir kommen nicht, um irgendjemanden zu vertreiben, lassen uns aber auch selbst nicht vertreiben", erklärte Netanjahu vor dem Grab der Patriarchen, in dem laut Tradition Erzvater Abraham ruhen soll. "Hebron wird nicht judenrein sein", sagte der Premier und benutzte dabei das deutsche Wort aus der Zeit des Nationalsozialismus. Er lobte jene Araber, die 1929 ihr Leben riskiert hätten, um Juden zu retten. Die PA zog einen Vergleich zu Scharons Tempelberg-Besuch im September 2000, was fälschlich als Auslöser für den Ausbruch der Zweiten Intifada gilt. Kritik kam jedoch auch von links. Netanjahu versuche "auf verachtenswerte Weise" politisches Kapital aus dem Massaker zu schlagen, meinte der Anführer der Liste "Demokratisches Lager", Nitzan Horovitz. Die Palästinensische Autonomiebehörde warf Netanjahu ein Wahlkampfmanöver vor den am 17. Sept. anstehenden Knesset-Neuwahlen vor. (israelnetz, palwatch, jpost, PMO) TS








Wie Israel die Hisbollah hereinlegte
"Der Chef der Hisbollah, Hassan Nasrallah, drohte Israel in der vergangenen Woche mit einem Angriff, um sich für die IDF-Angriffe vom vorangegangenen

Wochenende auf Hisbollah-Ziele in Syrien und - unbestätigten Berichten zufolge - im Libanon zu rächen. Was ist aber der eigentliche Grund für eine solche Vergeltung? Sie erfolgt nur, um die Ehre der Hisbollah wiederherzustellen. Das arabische Konzept der Ehre ist so stark, dass Logik keine Rolle spielt: Die Schande, von jemandem angegriffen zu werden, ist zu groß, um unbeantwortet zu bleiben. Im Gegensatz zum Großteil des Westens verstehen die Israel Defense Forces (IDF) die Problematik der Dynamik von Ehre und Schande, der die Hisbollah antreibt. So hat sich die israelische Armee einen Plan ausgedacht, diese Dynamik gegen die Terrororganisation einzusetzen. Die Hisbollah behauptete, sie habe eine IDF-Patrouille angegriffen und mindestens zwei Soldaten getötet oder verletzt. Diese Aussage versuchte sie, mit einem Video zu untermauern. Aber es war alles eine List. Die IDF benutzte falsches Blut, mit dem sie die Hemden der Soldaten tränkte, täuschte eine Evakuierung samt Hubschraubereinsatz vor, der die scheinbar verwundeten Soldaten ins Krankenhaus brachte. Die naheliegende Frage ist, warum die IDF diesen Trick öffentlich macht. Wird die Hisbollah nicht erneut angreifen, wenn sie herausfindet, getäuscht worden zu sein? (mena) KR

Libanesischer Politiker: Der Libanon wurde von der Hisbollah gekidnappt
Mustapha Allouch, ein libanesischer Politiker, sagte in einem Interview, das von Orient Net ins Internet hochgeladen wurde, dass die Hisbollah den Libanon entführt und die Autorität, Entscheidungen über Krieg und Frieden in der Region zu treffen, an sich gerissen habe. "Die Frage ist jetzt: Wohin führt das alles? Eine entführte Person sollte nicht nach ihrer Meinung über ihren Entführer gefragt werden. Es besteht

kein Zweifel daran, dass wir ein Staat sind, der von der Hisbollah entführt wurde. Was mit uns geschieht, ist eine Folge dieser Entführung. Das entführte Land erkennt das Recht der Hisbollah an, es zu entführen. Es verteidigt sogar diese Entführung. Ich glaube, dass wir Libanesen alle am Stockholm-Syndrom leiden. Wir haben Verständnis für unsere Entführer entwickelt. Wir alle wissen, dass der libanesische Staat und das libanesische Militär hier nicht das Sagen haben. Die Entscheidungen beginnen im Iran und enden in Dahieh, Beirut." (memri) TS








Wahlkampf
Es gibt keine Sticker und man sieht kaum Wahlplakate. Aber dreimal täglich kann man im Radio die Wahlspots der Parteien hören. Da gibt es eine Partei mit dem inhaltsreichen und vielversprechenden Namen "Der Norden". Erst werden die Bewohner aus dem Süden des Landes begrüßt. Das ist als ob die Ostfriesenpartei die Münchner grüßt, um auch in Bayern ein paar Stimmen zu ergattern. Die "Blau-Weiß-Partei" lässt ein Kinderlied erklingen: "Wie schön ist es doch in diesem Selbstbedienungsladen. Alles gehört mir und ich kann mir alles erlauben." Das ist Kritik an dem selbstherrlichen und korrupten Netanjahu. Dessen Likudpartei unter dem Wahlnamen "Machal" mokiert sich über Jair Lapid, dem zweiten Anführer von Blauweiß: "Jair kann am Morgen sein Auto starten. Im Ausland stottert er äh, äh, äh. Er übt fleißig Karate und twittert unter der Dusche." Dann hört man Netanjahu mit Donnerstimme seine eigenen Erfolge aufzählen, darunter enge Beziehungen mit Trump und Putin, diplomatische Erfolge in Afrika und die erfolgreiche Abwehr von Terror dank des Geheimdienstes und der Sicherheitskräfte. Es folgt die Schass Partei mit dem griffigen Namen: "Vereinigung der Tora-treuen Sepharden des Heiligen Rabbiners Ovadja Josef, gesegnet sei das Andenken des Gerechten". Die spielt eine uralte Tonaufnahme mit unverständlichem Nuscheln des verstorbenen heiligen Rabbis. Die einst große Arbeitspartei lässt einen Rasierapparat erklingen, mit dem der Parteichef Amir Peretz seinen markanten Schnurrbart abnimmt, um dann wie US-Präsident George Bush zu rufen: "Read my lips". So sollen die Wähler überzeugt werden, dass er alle Wahlversprechen halten werde. Laut Umfragen droht der Arbeitspartei, nicht einmal mehr die 3,25 % Klausel zu schaffen und jämmerlich unterzugehen. Die Partei "Tora-Judentum und Sabbat, Tora-Vereinigung, Toraflagge und Israel-Vereinigung" lässt den "prominenten" Knesset-Abgeordneten Uri Maklef erklingen, "den besten aller Gesetzgeber", dessen Name allerdings kaum jemand kennt: "Die jüdisch verwurzelte Kultur vereint seit Generationen das jüdische Volk. Werte sind Dir wichtig? Wir setzen uns für jüdische Erziehung unserer Kinder ein. Das ist auch uns wichtig. Dafür sind wir da." Während eine russische Partei auf Russisch eine lange Erzählung in reinem Russisch ohne Übersetzung liefert, bietet die "Vereinte arabische Liste" Sprachunterricht: ein Arabisches Wort und dazu das Hebräische Pendant. Zum Beispiel "Demokrotije" auf Arabisch bedeutet "Gleichberechtigung". Und so geht es weiter mit obskuren Parteien wie den "Piraten", die für Cannabis und Internet werben, und bekannteren Parteien wie Meretz. Bei so viel "politischem" Inhalt fällt es ziemlich schwer, sich für eine bestimmte Partei zu entscheiden. TS

Kommentar von Sacha Stawski: Es ist Zeit für ein Umdenken
Der Empfang des Teheraner Bürgermeisters, der nicht nur Vertreter einer antisemitischen Diktatur ist, der Revolutionsgardist war, sondern auch regelmäßig und immer wieder am Al-Quds-Marsch teilnimmt, war eine absolute Schande für die Stadt Berlin! Einmal mehr, war das Zeichen, das von diesem Termin ausging fatal für die Juden in diesem Land: Werden doch immer wieder wunderschöne und so vielversprechende Reden bezüglich "Nie Wieder", bezüglich einer mutmaßlichen "Staatsräson" und angeblich gegen "jede Form von Antisemitismus" gehalten, doch wieviel diese Worte
Kazem Moussavi versus Teheraner & Berliner Bürgermeister "Es lebe Israel! Es lebe die iranische Opposition!"
am Ende wert sind, hat Bürgermeister Müller hier einmal mehr zum Ausdruck gebracht.
Worte sind bedeutungslos solange sie nicht durch die entsprechenden Taten untermauert werden! In diesem Sinne möchten wir anregen, dass dies auch von Organisationen und Gemeinden künftig berücksichtigt wird und diese sich Gedanken darüber machen sollten, ob man bei offiziellen Einladungen und Preisvergaben weiter Gäste hofieren möchte, die übelsten Terroristen, Antisemiten und Israelhassern die Hand schütteln und diese mehr denn protokollarisch absolut nötig hofieren.
Wie sollen Proteste ernst genommen werden, wenn man dem selber zuwider handelt? Uns ist klar, dass es drastisch klingt, wenn wir anregen Vertreter von Stadt und Land, von der Bundesregierung und gar den Bundespräsidenten auszuladen, bzw. nicht einzuladen, doch wie sonst will man den Protesten Glauben verschaffen, wenn man selber nicht bereit ist danach zu handeln? Selbstverständlich ist uns klar, dass der Dialog mit Stadt, Land und Bund nicht komplett eingefroren werden kann, doch gibt es auch hier Abstriche die gemacht werden können und es ist wichtig Zeichen zu setzen: So jedenfalls geht es nicht weiter! (HC/BerlinerZeitung, HC/FB/Welt, Jüd.Allg., AJC, STB, JPost)




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Ein ganz besonderer Reiseführer
Der Tempelberg in Jerusalem ist unbedingt einen Besuch wert. Doch was muss man beim Betreten der heiligen Stätte beachten, wo einst die beiden jüdischen Tempel standen und wo heute die Al-Aqsa-Moschee und
der Felsendom dominieren? Ein neuer Reiseführer gibt Antworten. Eine Rezension von Dana Nowak. Wer den Tempelberg in Jerusalem besuchen möchte, ist mit dem Handbuch "Kommt und zieht hinauf - Wegweiser für den Tempelberg nach jüdischen Vorgaben" gut beraten. Mitherausgeber ist der ehemalige Knesset-Abgeordnete Jehuda Glick (Likud), der zudem Direktor des Jerusalemer Tempel-Instituts ist. Die Route für einen Rundgang auf dem Tempelberg ist so konzipiert, dass sie die Heiligkeit des Ortes respektiert, so wie sie in der jüdischen Tradition definiert wird. Der Knesset-Abgeordnete Se'ev Elkin (Likud) verspricht in seinem Grußwort eine Menge Informationen, "die bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal dem fachkundigen Leser zugänglich gewesen waren". Der Wegweiser empfiehlt einen Rundgang um die Außenmauern des Tempelbergs. Er enthält Kontaktdaten und Angaben zu Öffnungszeiten und Eintrittsgeldern für interessante Haltepunkte, die auf der Strecke liegen - wie der Westmauer-Tunnel. Das Buch geht ferner auf die Ansichten von Rabbinern ein, die den Aufstieg zum Tempelberg aus unterschiedlichen Gründen verbieten. Jehuda Glick u.a. "Kommt und zieht hinauf - Wegweiser für den Tempelberg nach jüdischen Vorgaben", Edition Fisch Wilfried Gotter, 115 Seiten, EUR 14,90, ISBN: 978-3-9815429-6-7 (israelnetz) TS



Ein Judoka wehrt sich
Es war der Kampf um den Einzug ins Finale bei den Judo-Weltmeisterschaften, aber der Iraner Saeid Mollaei durfte ihn nicht gewinnen. "Ich hätte heute Weltmeister sein können, aber das war nicht mein Schicksal", sagte er dem Weltverband IJF nach seiner Niederlage am vorigen
Mittwoch in Tokio: "Ich konnte nicht kämpfen, wegen den Gesetzen meines Landes, und weil ich Angst vor den Konsequenzen für meine Familie und mich hatte." Das Interview hat der Verband fünf Tage später veröffentlicht, am Montag, als Mollaei bereits in Deutschland war, wo er offenbar Schutz sucht. Über dem Interview steht auf der IJF-Webseite: "Die wahre Geschichte eines Kampfs ums Leben." Die Geschichte des Judokas Mollaei, 27, aus Teheran, 2018 Weltmeister in der Klasse bis 81 Kilogramm, handelt vom Konflikt zwischen Iran und Israel, der immer wieder auf den Bühnen des Sports ausgetragen wird, weil iranische Sportler nicht gegen Israelis antreten, da Iran Israel nicht als Staat anerkennt. Die Geschichte handelt aber auch von einem mutigen Sportler, der das nicht länger akzeptieren möchte. Inzwischen spielt sie in Deutschland, wo sie für ihn ein gutes Ende nehmen soll. Bekannt geworden war sie bereits im Februar dieses Jahres, beim Grand Slam in Paris. Man kann sich das Video des Viertelfinalkampfs auf Youtube ansehen: Mit traurigem Gesicht betritt Mollaei die Matte, lässt sich nach 17 Sekunden von seinem Gegner, einem kaum bekannten Kasachen, auf den Rücken rollen, offensichtlich ohne Gegenwehr. Bei der Verbeugung nach dem Kampf weint er. In der nächsten Runde in Paris hätte der Israeli Sagi Muki gewartet. Am vorigen Mittwoch in Tokio wurde Muki Weltmeister. Mollaei verlor deshalb dort das Halbfinale, er verlor danach auch den Kampf um Bronze. "Das Nationale Olympische Komitee (NOK) des Iran und der Sportminister haben mir gesagt, dass ich mich dem Gesetz fügen muss", sagte er. Schon vor dem WM-Achtelfinale, so werden die Geschehnisse vom Weltverband geschildert, habe Mollaeis Trainer einen Anruf aus dem iranischen Sportministerium erhalten, den Judoka aus dem Wettbewerb zu nehmen. Mollaei sei in Tränen ausgebrochen. Doch er kämpfte zunächst weiter. Vor dem Halbfinale, nach weiteren Einschüchterungsversuchen am Telefon und durch einen Abgesandten der iranischen Botschaft, der sich angeblich illegal Zutritt zum Veranstaltungsgelände verschaffte, habe der Präsident des iranischen NOK, Reza Salehi, den Trainer angerufen, so gehen die Schilderungen weiter. Salehi habe gesagt, dass Sicherheitskräfte im Haus von Mollaeis Vater seien. Am Montag hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) um einen Bericht der IJF gebeten. (SZ, Israelhayom) KR

Aufruf an FIFA die Teilnahme Israels 2022 in Katar zu gewährleisten
Es sollte eine absolute Selbstverständlichkeit sein, dass ein internationaler Wettkampf nur dort stattfinden kann, wo auch alle Mannschaften und deren Fans willkommen sind - und dies ohne Einschränkungen. Im Fall von Katar ist dem aber leider nicht so, weshalb die Organisation
Stand With Us nun einen Aufruf an FIFA gestartet hat, zu gewährleisten, dass auch Israelis zum WorldCup reisen können. Wenn Katar hierzu nicht bereit ist, bzw. der generellen Zusage auch Israelis einreisen zu lassen, nicht mit den notwendigen Visa Formalitäten bis zu einem gewissen Datum folgt, dann sollte umgehend ein anderer Austragungsort gewählt werden. Hierüber sollte es überhaupt keine Diskussionen geben! HIER können Sie die Aktion unterstützen. (JewishNews, HC, Mena) SSt

Gedenken an das Massaker von Olympia 1972
Vor 45 Jahren, am 5. September 1972, ermordeten arabische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft: die Gewichtheber David Mark Berger, Josef Romano und Zeev Friedman, den Ringer-Kampfrichter Yossef Gutfreund, die Ringer Eliezer Halfin und Mark Slavin, den Fechttrainer André Spitzer, den Leichtathletiktrainer Amitzur Schapira, den Schützentrainer Kehat Shorr, den Gewichtheber-Kampfrichter Yakov Springer und den Ringer-Trainer Mosche Weinberg. Zudem wurde der deutsche Polizist Anton Fliegerbauer bei der missglückten Geiselbefreiung am Olympia-Flughafen Fürstenfeldbruck getötet. Mehr Informationen hier. (WJC, Audiatur)

Lonah Salpeter bricht 10-km-Europarekord
Die Israelische Läuferin Lonah Salpeter hat bei einem 10-km-Rennen in Tilburg (Niederlande) den 16 Jahre alten Europarekord der Britin Paula Radcliffe gebrochen. Die 30-jährige lief bei dem holländischen Rennen nach 30:05 Minuten ins Ziel. (Runners, IsraelHayom) SSt








Ein sehr persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu
sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly Concerned, wie auch mit ILI." (FB)
Weitere Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER.

Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!

Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren! "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.
Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Mitte August - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).
Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.
Kontakt: Israeltag@il-israel.org










Nahost-Experte referiert
Albstadt-Ebingen. "Der Nahe Osten im Umbruch - eine Herausforderung für Israel und Europa" lautet der Titel eines Vortrags, den der Nahostkorrespondent und Schriftsteller Johannes Gerloff am Sonntag, 8. September, ab 19 Uhr in der evangelisch-methodistischen
Pauluskirche Ebingen, Häringstein 6, hält. Der im Nordschwarzwald aufgewachsene Gerloff, Jahrgang 1963, ist Theologe, Journalist und Buchautor. Nach dem Studium in Tübingen, Vancouver und Prag zog er mit seiner Familie nach Jerusalem und ist ein exzellenter Kenner der Materie. Als Nahostkorrespondent verschiedener Medien hat er in zwei Jahrzehnten Israel, die Palästinensischen Gebiete und alle Nachbarländer Israels bereist. In Albstadt spricht er zu aktuellen politischen Spannungen und über Grundlagen des Nahost-Konflikts. (schwarzwälder) TS






















Zitate der Woche
Arye Sharuz Shalicar: "Stellt euch vor, Bundeskanzlerin Merkel würde sich (indirekt) für eine Belohnung für Mord & Terror aussprechen. Es wäre ein Mega-Skandal! Der palästinensische Regierungschef macht nämlich genau das, jedoch scheint es in diesem Fall nicht einmal eine Mini-Meldung wert zu sein." (HC/FB)









Klare Worte von DIG Präsident Hellmut Königshaus zum Besuch von Palästinenserchef Mahmud Abbas in Berlin

Remembering the Munich massacre

Children simulate terror attacks in Palestinian kindergarten (JPost, Twitter)

So isst Israel -Teil 3

Avera Mengistu - Five Years in Hamas Captivity








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.



Die Mosaiken von Hippos
Bilder: Universität Haifa


Alles in großen Mengen
Fotos: Sahm/Lahusen






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Alle bundesweiten Israeltage 2019
haben nun stattgefunden.
Wir danken allen, die sich engagiert haben.
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