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04. August 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Auszeichnung für Trinkwassertechnologie
  • MRT-Methode für frühe Alzheimer-Diagnose
  • Bluttest erkennt Lungenkrebs bereits im Stadium 1
  • Hochwirksamer Strahlenschutzimpfstoff
  • Babys können sich schon ab 6 Monaten in schikanierte Opfer einfühlen
ARCHÄOLOGIE
  • Säuglingsbegräbnisse im antiken Kanaan
TOURISMUS
  • Von Rebenhunden und Olivenkatzen
  • Fensterwunderhaus im Jerusalemer Park
WIRTSCHAFT
  • Lasergesteuerte Mückenfinder soll in Produktion gehen
  • Clevere Müllwagen
  • Leviathan-Bohranlage ist auf dem Weg nach Israel
  • Non-Deal-Roadshows in Israel
  • Israelische Startups sammelten im Juli über USD 650 Mio.
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • JLo erobert Israel im Sturm
  • Auch Lionel Richie lässt sich nicht stoppen
  • Kassenloser Laden in Tel Aviv
  • Startup-Szene Israel: Rabbis und Rockstars
  • Tuvia Rübner mit 95 Jahren verstorben
POLITIK
  • 32 Parteien zur Wahl angemeldet
  • Uwe Becker bei Präsident Rivlin
  • Deutschlands Top-Diplomat erwarten "Konsequenzen"
  • UNRWA korrupt - Schweiz und Niederlande stoppen die Zahlungen, Deutschland bleibt dabei
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Bischof Hans-Jürgen Abromeit hält Anti-Israel-Rede
  • Palästinensische Autonomiebehörde: USD 1,2 Mio. an Terroristen
  • London: Zahlungen an Palästinenser müssen offengelegt werden
  • St. Gallen: Pädagogische Hochschule hetzt gegen israelische Verteidigung

SPORT
  • Israelische Fussball-Legende in London attackiert
  • Hapoel Beer Sheva weiter im europäischen Wettbewerb
IN EIGENER SACHE
  • Ein sehr persönlicher Appell...
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
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BILDER DER WOCHE
  • Das Fensterhaus in Jerusalem
  • JLo mit Ihrer Familie in Israel...








Auszeichnung für Trinkwassertechnologie
Wissenschaftler des Technion in Haifa und der Ben-Gurion-Universität des Negev haben neue Technologien zur Gewinnung von sauberem Wasser entwickelt, die in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen sollen. Dafür wurden sie mit dem "Forschungspreis für transformative Technologien für Afrika" des südafrikanischen "Mauerberger Stiftungs-Fonds" ausgezeichnet. Die Forscher am Technologischen Institut in Haifa haben ein kostengünstiges System vorgestellt, das der Luftfeuchtigkeit Wasser entzieht, indem sie Wärme in mechanische Energie in Form einer Schallwelle umwandelt. Das System soll zunächst in Äthiopien testweise zum Einsatz kommen. Der zweite Preisträger ist eine Gruppe von Wissenschaftlern der Ben-Gurion-Universität des Negev. Diese Forscher haben eine Technologie zur Behandlung von kontaminiertem Grundwasser entwickelt. Damit sollen zunächst in Ghana Bohrlöcher von Nitraten und Chloriden gereinigt werden. Der Forschungspreis wurde zum ersten Mal verliehen und ist mit USD 500.000 dotiert. Mit ihm will der "Mauerberger Stiftungs-Fonds" die Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen zwischen Forschern in Israel und Afrika fördern. Für die diesjährige Verleihung waren beim Preiskomitee acht Vorschläge eingegangen. Die Stiftung wurde 1938 von dem jüdischen Philanthropen Morris Mauerberger in Südafrika gegründet. Sie unterstützte in den folgenden Jahrzehnten vor allem Forschungsprojekte der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zudem vergibt sie Stipendien an israelische und internationale Studenten. (TimesofIsrael, israelnetz) TS

MRT-Methode für frühe Alzheimer-Diagnose
Ein Forscherteam der Hebräischen Universität von Jerusalem unter der Leitung von Dr. Aviv Mezer fand einen Weg für MRT, um Veränderungen im biologischen Aufbau des Gehirngewebes aufzuzeichnen. "Anstelle von Bildern liefert unser quantitatives MRT-Modell molekulare Informationen über das Gehirngewebe, das wir untersuchen. Dies könnte es Ärzten ermöglichen, Gehirnscans zu vergleichen, die über einen bestimmten
Zeitraum von demselben Patienten durchgeführt wurden, und zwischen gesundem und krankem Gehirngewebe zu unterscheiden, ohne auf invasive oder gefährliche Verfahren wie beispielsweise Gehirngewebe-Biopsien zurückgreifen zu müssen", erklärte Mezer. Sowohl normales Altern als auch neurodegenerative Erkrankungen verursachen biologische "Fußabdrücke" im Gehirn und verändern den Lipid- und Proteingehalt des Gehirngewebes. Während bestehende MRT-Scans nur Bilder des menschlichen Gehirns liefern, liefert die neue Technik biologische Auslesungen des Gehirngewebes - die Fähigkeit, die Vorgänge auf molekularer Ebene zu sehen und den Behandlungsverlauf entsprechend zu steuern. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, um zu verstehen, ob ein Patient lediglich älter wird oder eine Krankheit wie Alzheimer oder Parkinson entwickelt. (israel21c) EL

Bluttest erkennt Lungenkrebs bereits im Stadium 1
In der Lunge gibt es keine schmerzhaften Symptome, bis ein Tumor ziemlich groß geworden ist - und zu diesem Zeitpunkt ist es oft zu spät. Wenn der Krebs im Stadion 1 entdeckt wird, liegt die Überlebensrate bei 80 Prozent", erklärt Giora Davidovits, CEO des israelischen Startups Savicell. "Wenn der Krebs erst im dritten Stadion entdeckt wird, sinkt die Überlebensrate auf 13-14%. Im
vierten Stadion sind es nur noch 4 Prozent." Wenn ein Arzt Lungenkrebs vermutet, wird ein CT-Scan durchgeführt. Wenn ein Knoten gefunden wird, ist eine Biopsie der einzige Weg, um wirklich zu wissen, was los ist. Da jedoch 95% der Knötchen gutartig sind und die Biopsie ein risikoreiches, invasives Verfahren darstellt, ziehen es Ärzte oft vor, abzuwarten, ob die CT-Ergebnisse sich über einen Zeitraum hin verändern. Savicell arbeitet ohne Biopsie. Es verfolgt stattdessen den Stoffwechselzustand von Immunzellen, die im Blut zirkulieren. Denn diese Immunzellen nehmen spezifische metabolische "Signaturen" an, sobald sie auf Krankheiten stoßen. Savicell hat ein Diagnosekit mit 384 "Wells" entwickelt, die jeweils eines von 16 chemischen Stimulanzien in steigender Konzentration enthalten. Wenn aus dem Blut eines Patienten Immunzellen mit den Stimulanzien in Kontakt kommen, wird ihr Stoffwechsel in unverwechselbarer Weise aktiviert. Wenn das Muster übereinstimmt, kann die Well-Shield-Plattform von Savicell Lungenkrebs innerhalb von wenigen Stunden "mit einer Sensitivität von 91 Prozent" identifizieren, sagt Davidovits. Savicell ist nicht das einzige Unternehmen, das sich mit Immunstoffwechsel befasst, aber andere Unternehmen konzentrieren sich auf die Aktivierung von Immunzellen als Teil des therapeutischen Prozesses und nicht für die Diagnose. Die Technologie hinter Savicell wurde ursprünglich von Prof. Fernando Patolsky von der Universität Tel Aviv entwickelt, Er ist Forschungsleiter des Unternehmens. Die Methode ist noch nicht im Handel erhältlich. Bei einem nicht-invasiven Diagnosetest kann die Markteinführungszeit jedoch relativ kurz sein. Savicell hat USD 9 Mio. gesammelt und verfügt über Forschungs- und Entwicklungslabors in Haifa. (israel21c, savicell) EL

Hochwirksamer Strahlenschutzimpfstoff
Das in Haifa ansässige Unternehmen Pluristem Therapeutics hat zusammen mit dem US-Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass es einen hochwirksamen Impfstoff gegen Strahlenbelastungen entwickelt habe. Die Verwendung
Photo: Wikimedia Commons.
des Impfstoffs erhöhte die Überlebensrate von Tieren, die hohen Strahlenbelastungen ausgesetzt waren, um 74 Prozent, verglichen mit nur vier Prozent in der Kontrollgruppe. Der Impfstoff mit der Bezeichnung PLX-R18 beinhaltet die Injektion von Plazentazellen in die Probanden 24 Stunden vor der Strahlenexposition und 72 Stunden danach. Nach der Behandlung zeigten die Probanden eine starke Verbesserung der Menge an Blutplättchen und weißen Blutkörperchen sowie des Knochenmarks, die durch starke Strahlenbelastung stark geschädigt werden. Der Impfstoff wurde bereits vorläufig von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (Food and Drug Administration) zugelassen, sodass er zur Behandlung von Opfern nach einem nuklearen Notfallereignis eingesetzt werden kann. Die vollständige Genehmigung steht noch aus. (algemeiner) EL

Babys können sich schon ab 6 Monaten in schikanierte Opfer einfühlen
Laut Forschern der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) und der Hebräischen Universität von Jerusalem zeigen Babys im Gegensatz zur herrschenden Lehrmeinung bereits im Alter von sechs Monaten Empathie für ein gemobbtes Opfer. "Die Ergebnisse zeigen, dass der Säugling bereits im ersten Lebensjahr empfindlich auf die Gefühle anderer reagiert und komplizierte Schlussfolgerungen über den Kontext einer bestimmten emotionalen Erscheinung ziehen kann", sagte Florina Uzefovsky, Leiterin des BGU Bio-Empathy Lab und Senior Lehrbeauftragter an der Abteilung für Psychologie der BGU und am Zlotowski-Zentrum für Neurowissenschaften. Sie zeigten 27 Säuglingen im Alter von fünf bis neun Monaten z. B. zwei Videoclips, die eine quadratische Figur mit Augen zeigten, die auf einen Hügel klettert und dort auf eine runde Figur trifft. Im ersten Clip gehen beide mit positiven oder neutralen Gesichtsausdrücken fröhlich den Berg hinunter. Im zweiten Clip schlägt und mobbt die runde Figur die quadratische Figur, bis sie weinend den Hügel hinuntergeht und sich verdoppelt. Die Forscher ließen dann die Babys eine der Figuren wählten, die ihnen auf einem Tablett präsentiert wurden. Mehr als 80% der Babys wählten die Figur, die Bedrängnis gezeigt hatte. Wenn die gleichen Figuren ohne Kontext gezeigt wurden, zeigten die Babys keine Präferenz für eine der Figuren. (israel21c) EL




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Säuglingsbegräbnisse im antiken Kanaan
Im alten Kanaan gab es schon aufwendige Säuglingsbegräbnisse. Die Babysärge waren Behälter aus Keramik. Die Babys wurden unter den Wänden und Böden eines Hauses beerdigt oder gelegentlich in ein Gemeinschaftsgrab gelegt. Beth Alpert Nakhai von
Photo: J.P. Dessel
der Universität von Arizona untersucht in ihrem Artikel "Bestattungen von Säuglingen in der mittleren Bronzezeit", der in der neuesten Ausgabe der Biblical Archaeology Review veröffentlicht wurde, Grabbeigaben und Bestattungsgefäße von Babys. Archäologen haben im gesamten Nahen Osten, vor allem aber im alten Kanaan, bestattete Kleinkinder gefunden. Der Brauch, die Babys in Vorratsbehältnissen zu begraben, erreichte in der mittleren Bronzezeit (2000-1550 v. Chr.) seinen Höhepunkt. In der Antike waren die Kindersterblichkeitsraten hoch. Ein Drittel der Kinder starb vor ihrem ersten Geburtstag, und fast die Hälfte starb vor ihrem fünften Geburtstag. Viele Säuglingsgefäße enthielten Grabbeigaben, Gegenstände, um dem toten Kind im Jenseits zu helfen. Die häufigste Grabbeigabe ist ein Juglet, eine Art Protoflasche. Nakhai nimmt an, dass die Platzierung von Säuglingsgräbern im Haus - und die Aufnahme bestimmter Grabbeigaben den Wunsch der Mutter des toten Säuglings widerspiegeln, sich um ihr Kind im Tod zu kümmern, so wie sie im Leben für dieses Kind gesorgt hätte. (biblical) TS







Von Rebenhunden und Olivenkatzen
Aus einer Reisereportage des Bloggers Roger Letsch: "...So fahren wir nun durch die Hochlande des Golan, als uns ein kleines und unscheinbares Schild mit der Aufschrift ,Chateau Golan' dazu zwingt, die ,98' nach links zu verlassen. Kaum einen Kilometer weiter liegt das
Foto: Roger Letsch
Weingut, das zur Verkostung einlädt. Damit fertig erinnern wir uns voller Freude an die 100 Schekel, die wir noch in der Tasche haben, um damit fast eine ganze Flasche Sauvignon Blanc oder Cabernet Sauvignon zu erwerben. Es lohnt sich!... Wer Getreide sät, plant für den Sommer. Wer Reben pflanzt, dem liegt langfristig etwas am Land. Ich kann dem Chateau Golan (für dessen beerig-vollmundige Rote und pfirsigduftend-transparente weiße Sauvignons ich trotz dieses überschwänglichen Artikels immer noch den vollen Preis bezahlen muss) nur alles Gute und viele glückliche Kunden wünschen. Ich pfeife auf das alte BDS, es lebe das neue BDS: besuchen, degustieren, servieren!"
L'Chaim! (unbesorgt) TS

Fensterwunderhaus im Jerusalemer Park
"Fenstergeschichten", eine Installation aus 550 Fenstern, die aus der ganzen Stadt geborgen wurden, ist bis zum 21. September in Jerusalems Gan HaSus (Pferdegarten) in der King George Street kostenlos öffentlich zugänglich. Die Fenster wurden von dem verstorbenen Yoram Amir, "Künstler, Aktivist, Fotograf, Don Quijote, Prophet und vor allem Liebhaber von Menschen und Jerusalem", über zwei Jahrzehnte gesammelt. Amir rettete die Fenster von verlassenen Gebäuden oder Gebäuden, die abgerissen werden sollten. Kurz vor seinem Tod schloss er sich mit Mekudeshet, der Stadtverwaltung von Jerusalem, der Jerusalem Center Development Company
Foto: E. Lahusen
und dem Künstlerduo von Paloge und Peleg zusammen, um diesen Pavillon zu errichten. Es gibt ein englisches Holzfenster neben einem armenischen Lukenfenster, eine osmanische Dekoration neben einer christlichen Schöpfung, einen Rahmen in der Form eines Davidsterns an einem arabischen Bogen - und vieles mehr. Es gibt sogar Fenster vom Vorläufer des Waldorf Astoria Hotels und von Marktständen. Bei Einbruch der Nacht wird der Turm verschiedenfarbig erleuchtet. Die Ausstellung ist Teil des jährlichen Festivals von Mekudeshet, (früher auf Englisch das Festival für geistliche Musik). (israel21c, mekudeshet) EL







Lasergesteuerte Mückenfinder soll in Produktion gehen
Das israelische Startup Bzigo entwickelte einen Detektor für fliegende Insekten, der deren Position auch im Dunkeln genau bestimmt. "Eine Mücke zu töten, ist eigentlich der leichte Teil", sagt der 38-jährige Gründer,
Nadav Benedek. "Neunzig Prozent des Problems besteht darin, zu sehen, wo sie sich befinden." Benedek hat ein Diplom in Informatik und Physik sowie Ingenieurwissen bei M-Systems und Sandisk erworben. Das Unternehmen baut eine Black Box in der Größe eines Smartphones mit einer ausgeklügelten Optik und Software, die einen Raum nach Anzeichen einer Bewegung eines kleinen Insekts absucht. Sobald es ein fliegendes Insekt (nicht nur Mücken) identifiziert, richtet es einen Laserstrahl auf die Position des Insekts. Der Laser ist auch für Kinder völlig ungefährlich. Das Unternehmen arbeitet an einem leistungsstärkeren Laser, der im Freien funktionieren würde - zum Beispiel in Milchviehbetrieben und Gewächshäusern. Und sie haben begonnen zu untersuchen, wie das Bzigo-Gerät verbessert werden kann, um Mücken auch zu töten und nicht nur zu lokalisieren. Der Prototyp ist fertig, aber Benedek geht davon aus, dass das Gerät nicht vor 2021 erhältlich sein wird. Bis dahin verkauft die kleine Firma Gutscheine für USD 9. Jeder, der diesen Betrag investiert, soll später einen Preisnachlass von USD 30 erhalten. (YnetNews, israel21c) EL

Clevere Müllwagen
Das automatisierte System des vierjährigen Startups GreenQ hilft, effiziente Müllabfuhrwege zu planen. "Bei uns dreht sich alles um das Internet des Mülls", sagt CEO und Mitbegründer Shlomy Ashkenazi. "Wir bringen
Sensoren und Big-Data-Analysen auf Müllwege in Wohngebieten, damit Kommunen ihre Ausgaben senken, Emissionen reduzieren und ihren Bürgern bessere Dienstleistungen bieten können." Ashkenazi und seine drei Mitbegründer - alle mit umfassender militärischer und / oder privatwirtschaftlicher Führungserfahrung in Israel - haben bei Null angefangen, um die genauen Anforderungen zu definieren, auf die eingegangen werden muss, und was zu tun ist und was nicht, erklärt Ashkenazi. "Wir haben Markt- und Technologieforschung betrieben, um festzustellen, was erfolgreich war und was nicht." Zum Beispiel war jede Lösung, bei der der Fahrer oder das Müllabfuhrteam zusätzliche Aufgaben ausführen musste, zum Scheitern verurteilt. "Wir haben Systeme gesehen, die dies taten, und es ist ein großes Nein-Nein. Durch die Kombination einiger Schlüsselelemente im System konnten wir es vollständig automatisieren. Das Team muss nichts tun. Wir ändern oder verlangsamen nicht die Art und Weise, wie Abfälle gesammelt werden." Ein weiterer Schmerzpunkt war, was mit den gesammelten Daten geschehen sollte. Das GreenQ-System ist so konzipiert, dass es sich leicht implementieren lässt. Nach der Installation einer GreenTrack-Box mit Computer, Kamera und Sensoren - ein Vorgang, der pro LKW sechs bis neun Stunden dauert - sind alle LKW- und Abfalldaten über ein Dashboard, das von jedem Gerät aus angezeigt werden kann, sofort rund um die Uhr verfügbar. Das System bietet eine fortlaufende Überwachung, um Sammelmuster zu lernen und auf Fehler aufmerksam zu machen. GreenQ absolvierte das von BMW unterstützte Urban-X-Beschleunigungsprogramm in Brooklyn und das Technion Drive-Beschleunigungsprogramm in Haifa sowie das erste israelische Startup-Camp der 500 Startups in San Francisco. In einer israelischen Stadt mit 120.000 Einwohnern wurde eine Pilotinstallation der GreenQ-Lösung eingerichtet, um Kosten und Emissionen zu senken. Die Stadt konnte einen wöchentlichen Abholtag absagen, die Gesamtarbeitszeit um 6,3% senken und den Dieselverbrauch um 8.000 Liter senken. Das Unternehmen mit sieben Mitarbeitern hat seinen Hauptsitz in Jerusalem und ein Büro in Santa Monica, Kalifornien. Es zählt sieben zahlende Kunden in Israel und installiert in diesem Sommer sein erstes System in den USA. "Wir arbeiten hauptsächlich mit Lastwagen, aber wir haben auch einen Vorschlag, das System für Müll-Rikschas in Indien zu implementieren", sagt Ashkenazi. (israel21c) EL

Leviathan-Bohranlage ist auf dem Weg nach Israel
Das Projekt wurde nach dem Leviathan benannt, dem hebräischen Begriff für den Wal, der einst den Propheten Jona verschluckte. Es handelt sich um das größte Energieprojekt in der Geschichte des Staates Israel.
Das Leviathan Gasfeld wurde im Jahr 2010 entdeckt, es befindet sich ca. 1.500 Meter unter dem Meeresboden, rund 130 Kilometer von der Küste zwischen Haifa und Caesarea entfernt. Das Leviathan Gasfeld hält zusammen mit dem nicht weit entfernten Tamar Gasfeld genug Erdgas bereit, um Israels Verbrauch 40 Jahre lang zu sichern. Die Bohranlage samt Plattform, die etwa 10 Kilometer von der Küste entfernt aufgebaut und mit 120 Kilometer langen Rohranlagen mit dem Erdgasfeld verbunden werden soll, wiegt rund 38.000 Tonnen und wurde von der Firma Nobel Energy gefertigt. Der Aufbau wird von einer der größten Marine-Krans der Welt durchgeführt werden. Die Erdgas-Plattform wird auch direkt mit Israel per Pipeline verbunden sein. Hierbei ist es möglich, dass Israels Energiesektor seine Stromproduktion fast ausschließlich mithilfe von Naturgas generiert, was wiederum die Luftverschmutzung in Israel erheblich senken wird. Erstmalig wird Israel als Energieexporteur eine wichtige Rolle spielen können. (israelheute) KR

Non-Deal-Roadshows in Israel
Investitionen in globale Märkte liegen voll im Trend. Auch in Israel boomen Investitionen in ausländische Vermögenswerte. Von lokalen Partnern organisierte Non-Deal-Roadshows bringen deutsche börsennotierte Unternehmen und institutionelle Investoren aus Israel
zusammen. Der israelische Kapitalmarkt wächst kontinuierlich und hat inzwischen ein Volumen von EUR 500 Mrd. erreicht. Insgesamt werden in Israel aktuell rund 40% der gesamten von Unternehmen verwalteten Vermögen in ausländische Vermögenswerte investiert. Deutschen börsennotierten Gesellschaften bietet dieser Trend eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihre Aktionärsbasis durch institutionelle Investoren aus Israel zu erweitern und zu diversifizieren. Mehrere erfolgreiche Transaktionen, die in den letzten Jahren bereits zwischen deutschen Unternehmen und israelischen Investoren stattgefunden haben, spiegeln die starke und solide Verbindung zwischen den beiden Ländern und ihren Kapitalmärkten wider: So investierte beispielsweise die Versicherung Harel, einer der größten institutionellen Investoren in Israel, EUR 60 Mio. in die zur Vivion-Gruppe gehörende deutsche Gesellschaft Golden Capital. Aroundtown (AT1) sammelte EUR 450 Mio. ein, wovon ein erheblicher Teil aus Israel kam. Altshuler Shaham, einer der führenden globalen Investoren in Israel, investierte in ein Volkswagen-Lager in der Nähe von Kassel. Außerdem verwalten israelische Investmenthäuser Fonds, die in den deutschen Kapitalmarkt investieren. (goingpublic) KR

Israelische Startups sammelten im Juli über USD 650 Mio.
Laut Pressemitteilungen von Unternehmen, die Finanzierungsrunden abgeschlossen haben, haben israelische Startups im Juli über USD 650 Mio. gesammelt. Die Zahl könnte höher sein, da einige Unternehmen es vorziehen, die erhaltenen Investitionen nicht zu veröffentlichen. Drei der Finanzierungsrunden im Juli
Foto: Wikipedia
haben "Einhörner" hervorgebracht - Startups mit einem Wert von mehr als USD 1 Mrd. Das Retail-Analyse-Unternehmen Trax hat USD 100 Mio. gesammelt bei einer Unternehmensbewertung von USD 1,1 Mrd., das Team-Software-Unternehmen Monday.com USD 150 Mio. bei einer Unternehmensbewertung von USD 1,9 Mrd. und das Content-Unternehmen Lightworks USD 135 Mio. bei einer Unternehmensbewertung von USD 1 Mrd. Weitere wichtige Finanzierungsrunden im Juli waren das Datenschutzunternehmen BigID, das USD 50 Mio. einbrachte, das Unternehmen für automatische Fahrzeuginspektion UVeye mit USD 31 Mio. sowie zwei weitere Unternehmen mit je USD 23 Mio. (globes) EL




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JLo erobert Israel im Sturm
Zum ersten Mal in ihrer Karriere trat Jennifer Lopez (JLo) im Rahmen ihrer globalen "It's My Party"-Tour in Israel auf. Die Show im Hayarkon Park in Tel Aviv zog über 50.000 Fans an. "Tel Aviv, wie geht es allen heute Abend? Sind alle hier, um eine Party zu feiern? Hast du die Einladung bekommen? Es ist mein Geburtstag!" rief Lopez, als die Menge jubelte. Die Show endete mit ihren Hits Waiting for Tonight, Dance Again und On The Floor, letzteres mit einer pulsierenden Auswahl von Lambada, und die Sängerin verließ die Bühne in einer riesigen Glitzer-Wolke, mit dem Versprechen, für eine weitere Show zurückzukehren. Aber auch weitere Stars stellen sich den Boykottaufrufen entgegen, verzaubern und lassen sich verzaubern in Israel. Unter ihnen u.a. Jon Bon Jovi (ynet, ToI, Israelheute) TS EL SSt



Auch Lionel Richie lässt sich nicht stoppen
Die Show am 12. September wird Richies erste Aufführung in Israel sein. Der Sänger und Songwriter ist ein langjähriger Anhänger Israels. Die antisemitische BDS-Frauenorganisation "CodePink" wollte Lionel Richie mit einer Petition unter Druck setzen, sein Israelkonzert abzusagen, und griff den Sänger auf Twitter an. Er hat ihnen eine deutliche Abfuhr erteilt und den Twitteraccount von CodePink blockiert. Es nicht das erste Mal, dass CodePink eine Kampagne startet, um Künstler davon zu überzeugen, ihre Konzerte in Israel abzusagen. Die Gruppe versuchte dasselbe mit der Pop-Ikone Jennifer Lopez, aber ebenfalls ohne Erfolg. (JNS) EL

Kassenloser Laden in Tel Aviv
In Tel Aviv hat der erste kassenlose Laden Israels eröffnet. Betreiber ist die Kette Nowpet für Heimtierbedarf. Verlaufen die Erfahrungen mit der neuen Technologie positiv, soll das Konzept auf weitere 20
Geschäfte erweitert werden. Kunden von Nowpet müssen sich einmalig vor dem Besuch des Geschäfts registrieren. Dazu werden eine Kreditkarte, eine Telefonnummer und ein Fingerabdruck benötigt. Mittels seiner biometrischen Kennzeichen "meldet" sich der Kunde beim Betreten des Geschäfts an. Die Ware befindet sich in verschlossenen Regalen, die sich erst nach dem Erkennen des Fingerabdrucks öffnen. Über die Online-Verbindung können die Konsumenten überprüfen, ob das Produkt korrekt erkannt wurde, das in seinem Warenkorb landet. Die vom israelischen Startup Cyb-Org entwickelte Technologie setzt auch auf Kameras. Diese werden aber zur Erkennung des Kunden und zur Diebstahlprävention genutzt. Die Ware wird dagegen mit Hilfe von Sensoren überwacht und dem jeweiligen Kunden zugeordnet. Dank der Sensoren gibt es stets aktuelle Informationen über den Warenbestand. Zulieferer können so automatisiert informiert werden, um die Regale wieder aufzufüllen. Der Betreiber der Kette schätzt, dass sich die Kosten für den Betrieb einer solchen automatisierten Filiale (der erste Standort besitzt eine Verkaufsfläche von 40 Quadratmetern) auf USD 2.500 inklusive der Miete belaufen. (locationinsider) KR

Startup-Szene Israel: Rabbis und Rockstars
Jerusalem, ein Co-Working-Space im Stadtzentrum: Die Schreibtische sind zusammengerückt, aus den Lautsprechern dröhnt Musik. Es gibt Falafel, Hummus, Tabouleh, an einer Bar wird Bier ausgeschenkt, später
spielt eine Jazz-Band. Ein Treffen für Jungunternehmer, Geldgeber, Vertreter von Großkonzernen, Journalisten. Auch Marija Plodinec ist mit dabei. Die Baslerin mit kroatischen Wurzeln hat 2014 ein Startup gegründet: Artidis, ein Spin-off der Uni Basel, entwickelt eine digitale Plattform, um Krebs schneller diagnostizieren und individuell behandeln zu können. "Ich habe viel über die Gründerszene hier gehört", sagt Plodinec, "vielleicht gibt es Anknüpfungspunkte für uns." Um hier mit dabei sein zu dürfen, musste sie gegen zwölf andere Schweizer Jungunternehmer vor einer Jury pitchen. Fünf Tage wird sie nun Israels Startup-Szene kennenlernen, zusammen mit 20 anderen Teilnehmern aus 18 Ländern, eingeladen vom israelischen Außenministerium. Israel hat die grösste Startup-Dichte der Welt: eines auf 1.300 Einwohner. Insgesamt 6.500 Jungfirmen gibt es, dreimal so viele wie in der Schweiz. Mehr findet man nur in den USA. (bilanz) KR

Tuvia Rübner mit 95 Jahren verstorben
Geboren wurde Rübner als Kurt Tobias Rübner am 30. Januar 1924 in Pressburg (heute: Bratislava) als Kind jüdischer Eltern. 1941 flüchtete er als einziger seiner Familie nach Palästina. Nun ist er im Alter von 95 Jahren in Kibbuz Merchavia bei Afula gestorben. Seine Gedichte schrieb Rübner bis 1954 in deutscher, anschließend
Quelle: Wikipedia
auch in hebräischer Sprache. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe er versucht, "etwas von seinem intellektuellen Zentrum in der entfernten Provinz Israel wiederaufzubauen". Mit seinem literarischen Werk habe Rübner "Brücken zwischen beiden Kulturen gebaut, zu einer Zeit, als Kontakte zwischen beiden Seiten noch als Tabu galten". Der Lyriker und Übersetzer Rübner blieb dem Deutschen sein Leben lang treu. Mit der Sprache, die man in seiner Kindheit höre, sei man am engsten verbunden, sagte Tuvia Rübner im Rückblick. Und so sehr er die israelische Landschaft liebe, so sehr sei ihm die Landschaft, in der er aufgewachsen sei, eine Herzenslandschaft geblieben. Für sein Werk erhielt Rübner viele Auszeichnungen: den Paul-Celan-Preis (1999) für seine Übersetzung des Romans "Schira" von Literatur-Nobelpreisträger Samuel Agnon aus dem Hebräischen ins Deutsche, 2008 bekam er den Israel-Preis, die höchste Auszeichnung des Landes, und 2012 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Rübner arbeitete auch als Professor für deutsche und hebräische Literatur an der Universität Haifa. Der Dichter übersetzte unter anderem Werke von Johann Wolfgang von Goethe ins Hebräische. Rübners Autobiografie "Ein langes kurzes Leben" (2004) gilt als eindrückliches Lebenszeugnis eines Überlebenden der NS-Verfolgung, der sich in Israel ein neues Leben aufbauen konnte. (israelnetz, faz, br, kas) TS







32 Parteien zur Wahl angemeldet
In der Knesset haben sich 32 Parteien angemeldet und ihre Kandidatenlisten eingereicht. Die letzte Frist war am Donnerstag um 22 Uhr. Wer sich aber schon im Gebäude aufhielt, durfte dann noch bis Mitternacht die Listen übergeben. Diese mussten in den Computer eingegeben sein. Handschriftliche Listen in Schönschrift wurden nicht
Knesset (Foto: Sahm)
akzeptiert. In letzter Minute noch platzten vorher abgesprochene Bündnisse unter den Miniparteien. Bei den bevorstehenden Wahlen am 17. September werden wahrscheinlich Zweidrittel der Parteien die Sperrklausel nicht erreichen und wieder untergehen. Niemand kann heute vorhersehen, wie sich die israelischen Wähler entscheiden werden. (Haaretz) TS

Uwe Becker bei Präsident Rivlin
Staatspräsident Reuven Rivlin empfing Uwe Becker, Bürgermeister von Frankfurt am Main und hessischer Antisemitismusbeauftragter. Die beiden Politiker sprachen über gemeinsame Anstrengungen im Engagement gegen Antisemitismus und Rivlin dankte Becker "für alles, was er für die jüdische Gemeinde in Deutschland und im Kampf gegen Rassismus tut". Die Politiker unterhielten sich über den "zunehmenden Antisemitismus in ganz Europa". (Embassies, Hessen, Arutz7, FB) TS

Deutschlands Top-Diplomat erwarten "Konsequenzen"
Weil vom offiziellen Twitter-Account der deutschen Vertretung in Ramallah mehrere israelfeindliche oder antisemitische Kommentare mit einem "Like" versehen wurden, hat das Auswärtige Amt jetzt Disziplinarmaßnahmen gegen zwei verantwortliche Personen verhängt. Einer ist Deutschlands Top-Diplomat
im Westjordanland, Christian Clages (64), der andere ein aus Deutschland entsandter Vertretungsmitarbeiter. Ein Artikel, der die Arbeit der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem mit der Geschichtsdarstellung in "totalitären Staaten" vergleicht, wurde von ihm als "Pflichtlektüre" geliked. "Die Arbeit im Auswärtigen Dienst erfordert besondere Sensibilität für die einzigartige Beziehung, die Deutschland mit Israel verbindet und für Deutschlands Verantwortung für die Verbrechen des Holocaust", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Dienstag. Wie diese Disziplinarmaßnahmen gegen Clages und den anderen Entsandten aussehen, wollte das Auswärtige Amt auf BILD-Nachfrage nicht sagen. Das Vertretungsbüro Ramallah veröffentlichte am Dienstag eine offizielle Entschuldigung und Distanzierung auf dem betreffenden Account: Außerdem stellte das Auswärtige Amt klar, dass auch "Likes" als Meinungsäußerung der Bundesregierung verstanden werden und daher im Vier-Augen-Prinzip geprüft werden müssen, erklärte der Sprecher. (Bild) TS

UNRWA korrupt - Schweiz, Niederlande und Belgien stoppen die Zahlungen, Deutschland bleibt dabei
"Das Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA hat auf Anfrage von Radio SRF mitgeteilt, dass die Schweiz ihre Zahlungen an das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge vorläufig einstellen wird. Der Grund sind Vorwürfe von Amtsmissbrauch, Missmanagement und Vetternwirtschaft", meldete die Neue Zürcher Zeitung am 30.7.2019. "Bis zum Abschluss der Untersuchungen wird die Schweiz keine zusätzlichen Zahlungen an die UNRWA tätigen.
Diesen Entscheid gab das EDA bekannt, nachdem Radio SRF nachgefragt hatte. Die rasche Intervention wirft Fragen auf. Zum einen sind die Folgen unklar. Es könnte sich dabei auch nur um einen eher symbolischen Akt handeln, weil der Bund seinen Beitrag für das Jahr 2019 bereits an das Hilfswerk überwiesen hat." Auch die Niederlande haben jetzt die Zahlungen gestoppt. Auslöser war ein Skandal um den Generaldirektor, den Genfer Pierre Krähenbühl, der das Palästinenser-Hilfswerk UNRWA seit 2014 führt. Der 53-Jährige soll unter anderem eine Liebesbeziehung mit einer Kollegin gehabt haben, die nach einem "äusserst schnellen" Auswahlverfahren 2015 auf einen damals neu geschaffenen, ihm zugeordneten Beraterposten kam. Daraufhin hat sie laut AFP Krähenbühl auf dessen zahlreichen Flugreisen in der Business Class begleitet. Eine Stellvertreterin des Chefs soll ihrem Ehemann im Hilfswerk einen gut bezahlten Job verschafft haben. Kritiker seien isoliert worden oder hätten gar die Stelle verloren. Vorwürfe gegen die Führung des dubiosen UN-Hilfswerks bestehen schon lange. Niemand kann sagen, welcher Bruchteil von den USD 1,2 Mrd., die das Hilfswerk jährlich verbraucht, tatsächlich bei Hilfsbedürftigen ankommt. Der Apparat der in Gaza situierten UN-Agentur besteht zum großen Teil aus palästinensischen Funktionären, die der militanten Hamas nahestehen oder angehören. Korruption und Missbrauch sind seit Jahren so eklatant, dass die Vereinten Nationen notgedrungen eine interne Untersuchung gegen das Hilfswerk begonnen haben. Der vertrauliche Untersuchungsbericht gelangte der französischen Nachrichtenagentur AFP zur Kenntnis. Die aufgelisteten Verstöße betreffen "unpassende sexuelle Handlungen, Vetternwirtschaft, Repressalien, Diskriminierung und andere Übergriffe, unternommen zur persönlichen Bereicherung und zur Unterdrückung abweichender Meinungen." Zu den wenigen Ländern, die ihre Zahlungen an das korrupte Hilfswerk dennoch erhöht haben, gehört Deutschland. Der deutsche Außenminister Heiko Maas kündigte im Sommer 2018 einen Zuwachs "in substantieller Höhe" an, insgesamt soll Deutschland im vergangenen Jahr EUR 145 Mio. zur Unterstützung der Aktivitäten des Hilfswerkes zugesagt haben. Ein Großteil dieser großzügig gestreuten Gelder dürfte - wie zuvor schon etliche hundert Millionen deutsche Steuergelder im Nahen Osten - in den dunklen Kanälen der Korruptions- und Vetternwirtschaft des obsoleten Hilfswerks versickern. (nzz, sz, cicero, achgut) TS








Bischof Hans-Jürgen Abromeit hält Anti-Israel-Rede
Am 1. August sprach Bischof Hans-Jürgen Abromeit auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Er hielt dort einen Vortrag über die

Foto: Idea/Allianzkonferenz
aktuelle Lage in Israel und lieferte eine sonderbare Interpretation des Konflikts. Die Kern-Aussage: Laut Abromeit würden die Deutschen sich zu sehr mit Israel solidarisieren - und achteten deswegen zu wenig auf "palästinensische Sicherheitsinteressen". Wegen des "historischen Schuldbewusstseins" der Deutschen gebe es eine "Überidentifikation mit dem Staat Israel", so der Bischof. Dass aus dem Gaza-Streifen immer wieder Raketen von militanten Palästinensern auf israelische Städte abgefeuert werden, erwähnte der evangelische Würdenträger dagegen mit keinem Wort. (Bild, Idea) SSt

Palästinensische Autonomiebehörde: USD 1,2 Mio. an Terroristen
Aus Anlass des 17. Jahrestags des Bombenanschlags in der Hebräischen Universität hat Palestinian Media Watch

(PMW) errechnet, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) den Mördern bereits über NIS 4,3 Mio. (über EUR 1 Mio.) bezahlt hat. Vor 17 Jahren wurde in der Cafeteria der Hebräischen Universität in Jerusalem eine Bombe gezündet, die 9 Menschen, darunter 5 amerikanische Bürger, ermordete und über 80 weitere verletzte. Dieser Angriff war einer von vielen Terroranschlägen, die von derselben Terrorzelle durchgeführt wurden. 6 Palästinenser wurden wegen des Verbrechens teilweise zu mehreren lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Seit ihrer Verhaftung hat die Palästinensische Autonomiebehörde die inhaftierten Terroristen belohnt, indem sie ihnen nicht weniger als NIS 4.371.100 Schekel (USD 1.257.259) zahlte. Unter den verurteilten Terroristen für diese und andere Anschläge waren Adballah Barghouti (67 lebenslange Haftstrafen, eine für jedes der von ihm ermordeten Opfer) und Ibrahim Hamed (54 lebenslange Haftstrafen). Die führenden Vertreter der PA haben erklärt, dass die PA "verpflichtet" ist, den palästinensischen Terroristen in Gefängnissen und den Familien von Selbstmordattentätern und anderen so genannten "Märtyrern" Gehälter zu zahlen, weil es sich um "Soldaten" handelte, die von der PA "geschickt" wurden und die aus "nationalen Interessen und nicht aus persönlichen Gründen" handelten. Entscheidend ist hierbei, dass sie "Aufträge" von der PA erhalten haben. Das Gesetz über Gefangene und freigelassene Gefangene verbietet es der PA, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, das nicht die Freilassung aller palästinensischen Terroristen, einschließlich der sechs Verantwortlichen für den Anschlag auf die Hebräische Universität, und anderer Massenmörder vorsieht. (palwatch) TS

London: Zahlungen an Palästinenser müssen offengelegt werden
Britische Anwälte für Israel (UK Lawyers for Israel, UKLFI) hat in einem Verfahren gegen die Abteilung für Entwicklungshilfe der Regierung in London (DFID) einen Teilerfolg errungen. Die UKLFI verlangte Einsicht in Untersuchungsberichte, die im Auftrag

Parade im palästinensischen Hauptquartier (Foto: Sahm)
Londons angefertigt wurden, die jedoch mit teils abenteuerlichen Begründungen verweigert wurde. So hieß es, die gewünschten Auskünfte könnten zwischenstaatliche Beziehungen zu Ramallah gefährden. Nun hat der von der Regierung unabhängig arbeitende Oberste Datenschutzbeauftragte Großbritanniens entschieden, dass das öffentliche Interesse an Informationen über die Unterstützung Ramallahs berechtigt und wichtiger sei als der Schutz anderer eventueller Interessen. Zudem stellte der Datenschützer fest, dass Palästina kein Staat sei, also auch keine bilateralen Interna geschützt werden müssten. London wird damit dazu gezwungen, preiszugeben, was es wirklich über die Verwendung britischer "Entwicklungshilfe" weiß, und so einzugestehen, dass es durch Desinteresse oder auch mit Vorsatz zu palästinensischem Terrorismus beigetragen hat. Die Regierungen in Berlin, Paris und den anderen europäischen Hauptstädten argumentieren ähnlich wie London, um ihre gewollte oder unbewußte Komplizenschaft mit dem Regime in Ramallah zu verschleiern. (UKLFI, tw24) TS

St. Gallen: Pädagogische Hochschule hetzt gegen israelische Verteidigung
Angeblich, so ein Bericht von einer Studienreise der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, haben Frauen keinen Zugang zur Klagemauer. Der Reisebericht

aus dem "Heiligen Land" zeigt viele Schnitzer, wie etwa den "Ratschlag", dass Juden sich für den Frieden ermorden lassen sollten, anstatt sich zu schützen. Die sich als "christliche Theologin" bezeichnende Dozentin der Hochschule und Reiseleiterin Monika Winter-Pfändler: "Wer Mauern baut, bricht Gespräche und Dialoge ab." Sie rät ihnen, die "Mauern einzureissen" und ihr Leben nicht mehr zu schützen - stattdessen sollten sie es "aufs Spiel setzen". Wörtlich sagt sie: "(Der arabische Tourguide) Salah hat mal gesagt, für den Frieden braucht es starke Männer und Frauen, und ich glaube, es braucht nicht nur starke Männer und Frauen, sondern auch Männer und Frauen, die das ganze Leben aufs Spiel setzen." An der PHSG studieren laut deren Homepage "über 1300 Personen. Mit der Berufswahl Lehrerin, Lehrer verfolgen sie ein gemeinsames Ziel, bereiten sich aber auf unterschiedliche Stufen vor. Zur Auswahl stehen Studiengänge für Kindergarten- und Primarstufe oder Sekundarstufe I und II." [Kommentar der Redaktion: Man sollte die Hochschulleitung fragen, ob die Dozentin Winter-Pfändler im Auftrag der Hochschule arbeitet, wenn sie dort antiisraelische Propaganda lehrt.] (audiatur) TS








Israels Innenpolitik befindet sich in einem unbeschreiblichen Zustand des Chaos. Aber immerhin ist jetzt klar, dass sich 32 Parteien jeglicher Couleur angemeldet haben für die bevorstehenden Neuwahlen im September. Die waren notwendig geworden, nachdem der bis heute amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der Bildung einer neuen Regierung im Mai gescheitert war. Damals war Avigdor Lieberman mit seiner Partei abgesprungen, weil Netanjahu sich geweigert hatte, im Gazastreifen einzumarschieren, um endgültig die islamistische Hamas-Organisation auszuschalten. Was im September passiert, wer da siegt oder überhaupt in die Knesset einzieht, können nicht einmal die Umfrageinstitute zuverlässig ermitteln, zumal es täglich neue Meldungen über vermeintliche Bündnisse gibt. Viele Parteien werden untergehen wegen der hohen Sperrklausel von 3,25%. Da inzwischen infolge fragwürdiger Bündnisse oder Spaltungen noch nicht einmal "links und rechts" zuverlässig erkannt werden kann, ist es schwerer denn je, den Wahlausgang vorherzusagen. TS




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Israelische Fussball-Legende in London attackiert
Die israelische Fussball-Legende Ronny Rosenthal, 55, ist in seinem Londoner Haus, in dem er mit seiner Familie lebt, überfallen worden. Sechs maskierte Eindringlinge hielten ihn mit einem Messer in Schach, verließen das
Haus aber nach wenigen Minuten wieder. Die Familienmitglieder blieben unverletzt. Rosenthal und seine Leute hatten in ihrem Heim in Cricklewood in Nord-West-London geschlafen, als die Sechs einbrachen und wahrscheinlich Ausschau hielten nach Wertsachen der Rosenthals. "Er erzählte mir", meinte ein Nachbar, "dass sie physisch missbraucht worden sind und mit Macheten und anderen schrecklichen Dingen bedroht worden sind. Die Einbrecher kamen und gingen innert fünf Minuten. Sie wussten offenbar genau, wonach sie aus waren. Der Familie geht es jetzt gut. Sie sind stark, doch es war kein Vergnügen". Rosenthal spielte u.a. beim FC Liverpool und Tottenham Hotspur. Seine Aktiv-Profi-Karriere beendete er 1999, 2009 wurde er in die Ruhmeshalle des israelischen Fussballs aufgenommen. (tachles) KR

Hapoel Beer Sheva weiter im europäischen Wettbewerb
Hapoel Beer Sheva hat die 3. Qualifikationsrunde der UEFA Europa League erreicht und trifft nun auf IFK Norrköping (Schweden). Maccabi Haifa ist hingegen knapp gegen Racing Straßburg ausgeschieden (2:1 im Heimspiel nach 1:3 im Hinspiel). (twitter) JG








Ein sehr persönlicher Appell...
Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. in einem Videoappell: "Wir haben viel geleistet, haben aber weiterhin sehr viel vor uns. Die Situation in Deutschland ist bedrückend, und jedes Mal, wenn ich hier bin, stelle ich mir, um ganz ehrlich zu
sein, die Frage, ob Deutschland für mich noch der richtige Lebensort ist. Und die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Deshalb mache ich die Arbeit, die ich mache, sowohl mit Honestly Concerned, wie auch mit ILI." (FB)
Weitere Informationen über die beiden gemeinnützigen Vereine und wie Sie unterstützen können, finden Sie HIER und HIER.

Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!

Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren!
"Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.
Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Anfang Juli - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. Einen Termin gibt es noch: Für Hannover ist der Israeltag am 25. August geplant. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).
Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.
Kontakt: Israeltag@il-israel.org


























Where does Israel's national anthem 'Hatikvah' come from?

Successful "Arrow" 3 launch test

Did you know Albert Einstein was offered the Presidency of Israel?

3000 Makkabi-Sportler aus ganz Europa besuchten, anlässlich der "EMG 2019 Budapest", die größte europäische Synagoge in Budapest und sangen die Hatikvah. Video: Rafael Herlich

Calling all beach lovers! If you haven't seen the sunset from Tel Aviv, Israel's stunning beaches, you're missing out.

Es gibt kaum etwas schöneres und entspannenderes als die Sonnenuntergänge in Israel. (siehe auch dieses Album)

Israel's Disengagement from the Gaza Strip

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Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Das Fensterhaus in Jerusalem (Fotos EL/TS)


JLo mit Ihrer Familie in Israel... (Quelle: FB)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



So gut wie alle der bundesweiten Israeltage
haben nun stattgefunden. Informationen über alle Israeltage HIER

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