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14. Juli 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Neue Kommunikationsmöglichkeiten für Hund und Herrchen
  • Kinderschutz: Rettungssignal für Schwimmbäder
  • Schönes Make-up gekauft - und nun?
  • Alles runter ins Rad
  • Wie Autosensoren mit Fußgänger-Smartphones kommunizieren
  • Jerusalems neues Wi-Fi: 10-mal schneller als in Tel Aviv
  • Wenn Kühe zu viel rülpsen
  • Media Lacerta Israelica "wieder auferstanden"
ARCHÄOLOGIE
  • Biblische Stadt Ziklag gefunden
  • Biblische Mosaiken in antiker galiläischer Synagoge
  • PLO gegen Ausgrabungen in Silwan
  • Homo Sapiens kam doch nicht über Israel nach Europa
TOURISMUS
  • Israeltourismus bricht weitere Rekorde
  • Direktflüge Tel Aviv - Seychellen
WIRTSCHAFT
  • Israelis bauten in 4 Jahren weltweiten Reisedienst auf
  • AHK Israel / Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer
  • Israelische Käserei gewinnt Gold
  • Schekel wird immer stärker und Israel immer teurer
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Am Jom HaSchoa wird auch der nordafrikanischen Opfer gedacht
  • Eine der letzten Jüdinnen Kairos gestorben
  • Maestro geht in den Ruhestand
  • Israelischer Geheimdienst vereitelte Dutzende Angriffe in aller Welt
  • Cyber-Unterstützung für Entwicklungsländer
  • Krav Maga in Bad Kissingen
  • Jugendliche aus Israel bei Sachsens Polizei zu Gast
POLITIK
  • Israelischer Außenminister besuchte die Emirate
  • Jerusalem kehrt nach Paris zurück
  • Britischer Minister besucht Westmauer
  • Ehud Baraks neue Partei heißt "Demokratisches Israel"
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Verharmlosung des palästinensischen Terrors in der ARD
  • Gemeinsames Gebet gegen Israel
  • Fünf verletzte Soldaten bei Terrorangriff
  • Für die PLO ist Netanjahu ein "Linksextremist"
  • Präsident Mahmud Abbas und die PLO sind mitschuldig
  • Miss Irak verliert Staatsbürgerschaft
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Iran-Israel-Konflikt
SPORT
  • Dudi siegt wieder
  • Im Baseball und Softball zur Olympiade?

IN EIGENER SACHE
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BILDER DER WOCHE
  • Das Mosaik von Huqoq








Neue Kommunikationsmöglichkeiten für Hund und Herrchen"
Forscher der Ben-Gurion-Universität haben für die Kommunikation mit Hunden eine Vibrationsweste erfunden. Zum Einsatz kommen könnte die neue Technik vor allem bei Such- und Rettungshunden. Vier kleine
schmerzlose Impulsgeber, auf deren Signal die Hunde dressiert werden, werden mittels Fernbedienung aktiviert. Such-, Rettungs- oder Spürhunde arbeiteten häufig in einiger Entfernung von ihren Betreuern, unter Trümmern außer Sicht- und Hörweite. Die Weste ermögliche es Menschen, den Tieren auch unter solchen Umständen Anweisungen zu erteilen. Zudem sei die Kommunikation mittels Vibration unabhängig von jeder Sprache. Der Hundeexperte Will Powell, der Spürhunde für Anti-Wilderei-Programme in Afrika trainiert, erklärte dazu: "Hunde nehmen ihre Umwelt über ihre Sinne wahr und Berührungen sind für einen Hund überraschend wichtig." (israelnetz) TS

Kinderschutz: Rettungssignal für Schwimmbäder
Ein Team von Israelis hat ein System entwickelt, das Alarm auslöst, wenn Gefahr besteht, dass jemand ertrinkt. Das Dip-See-System beobachtet die Schwimmer, um anomales Verhalten wie Verschwinden oder Stress zu
erkennen, und sendet dann ein Signal an Alarmstationen oder Smartphones. Yaniv Vaknin und Itai Dror entwickelten Dip-See, nachdem Yaniv selbst im Urlaub erlebt hatte, wie sein kleiner Sohn für einige Sekunden unter Wasser blieb. Die persönliche Erfahrung gab ihm ein Gefühl dafür, wie schnell ein Kind ertrinken kann. Weltweit gibt es schätzungsweise 360.000 Tode durch Ertrinken pro Jahr, davon 140.000 Kinder. (united) TS

Schönes Make-up gekauft - und nun?
Um diese Frage zu beantworten, entwickelte Mira Awwad-Khreish, eine 32-jährige Unternehmerin aus Haifa, in der Firma Mirrori eine App. Der Schönheitsassistent für das Smartphone benötigt für die passenden Beautytipps nur ein Selfie, die Info zu den gewünschten Make-up-Produkten und den Hinweis, welchen Look man erzielen möchte. Mirrori generiert dann daraus persönlich zugeschnittene Anleitungen für die Benutzer. (ToI) EL

Alles runter ins Rad
Das Startup Ree aus Tel Aviv will Antriebsstrang, Lenkung, Aufhängung, Sensorik und Bremse der Autos im Rad unterbringen. Es handele sich dabei aber nicht um Radnabenmotoren, wie sie von anderen Herstellern verwendet werden, sagte Ree-Chef Daniel Barel, sondern um ein Skateboard-Design. Hier lassen sich dann verschiedene Fahrzeugtypen aufsetzen. Das neue Design reduziert das Gewicht eines Autos um bis zu 33% und der Platz im Auto wird um 67% erhöht. (newatlas, golem, gov-il) EL

Wie Autosensoren mit Fußgänger- Smartphones kommunizieren
Viziblezone, der Anbieter der ersten einsatzbereiten "Vehicle-to-Pedestrian"-Lösung (V2P) hat ein System entwickelt, das Fußgänger auch in Entfernungen von bis zu 150 Metern erkennen kann, wenn diese sich hinter Objekten verstecken. Gabi Ofir, CEO und Gründer von
Viziblezone, erklärte, dass Viziblezone einen kostengünstigen, softwarebasierten "Fußgängermelder" biete, der Fahrzeug- und Mobiltelefon-Funkanlagen in eine Art "Eisenkappe" für Menschen auf der Straße verwandelt. Durch die Nutzung der Verbreitung mobiler Geräte unter Fußgängern werden sie zu "intelligenten Signalgebern". Als Teil des in Jerusalem ansässigen Innovationsinkubators OurCrowd Labs / 02 bereitet sich Viziblezone nun auf den Masseneinsatz seiner lebensrettenden Lösung für den Einsatz in konventionellen und autonomen Fahrzeugen vor. Der Inkubator bietet praktische Unterstützung für Startups und arbeitet mit Motorola Solutions, Reliance Industries und dem Technologietransferprogramm Yissum der Hebrew University zusammen. (smartcitiesworld, prnewswire) EL

Jerusalems neues Wi-Fi: 10-mal schneller als in Tel Aviv.
Jerusalem hat damit begonnen, kostenloses WLAN für Anwohner und Besucher im Stadtzentrum zu installieren. Surfer können Download-Geschwindigkeiten von 16 Mbits genießen, was nach Angaben der Stadtverwaltung von Jerusalem zehnmal schneller ist als das kostenlose
WLAN in Tel Aviv. Das intelligente System wurde bereits auf dem Machane-Yehuda-Markt und im Stadtzentrum an den Straßen Shammai, Hillel, Ben-Yehuda und Kikar HaHatulot installiert. Das Netzwerk basiert auf einer neuen Millimeterwellentechnologie, die im Gegensatz zu Glasfaserverteilungs- und Übertragungsleitungen keine Grabungsarbeiten nötig macht. Tel Aviv bietet seit 2013 kostenfreies WLAN an. Ein Sprecher der Gemeindeverwaltung von Tel Aviv sagte, es gebe dort 180 drahtlose Hotspots, hauptsächlich in für Touristen interessanten Gebieten, beantwortete jedoch nicht die Frage zur Geschwindigkeit des bereitgestellten Internets. (ToI, PM-Jerusalem, JPost, israelnational) TS

Wenn Kühe zu viel rülpsen
Kühe und andere Wiederkäuer wie Ziegen und Schafe haben einen speziellen Magen, den Pansen, der Millionen von Mikroben beherbergt. Diese Organismen zersetzen Heu, Gras und anderes schwer verdauliches
Pflanzenmaterial. Ein Nachteil ist, dass Kühe deshalb auch jedes Jahr weltweit 100 Mio. Tonnen Methan rülpsen und furzen. Itzik Mizrahi, Biologe an der Ben-Gurion-Universität, hat deshalb zusammen mit John Wallace, einem Tierwissenschaftler an der Universität von Aberdeen, die Mikroben in mehr als 1.000 Kühen auf sieben Farmen in Großbritannien, Italien, Schweden und Finnland untersucht. Die Kühe waren Holsteins und Norwegian Reds Rassen, die den größten Teil des Milchviehbestands in Europa ausmachen. Obwohl jede Kuh ein einzigartiges Mikrobiom hat, hatte die Hälfte der Tiere 512 Mikrobenarten gemeinsam, berichtet das Team in Science Advances. Die Analysen zeigten, dass 39 "Kernmikroben" wichtig sind, damit die Milch leckerer wird und die Kuh weniger Methan produziert. Nun will man diese gezielt schon dem Kälberfutter beimischen, damit die erwachsenen Tiere später das richtige Mikrobiom haben. (Science Mag) EL

Media Lacerta Israelica "wieder auferstanden"
Die Östliche Riesen-Smaragdeidechse (Lacerta media) ist eine große orientalische Eidechsenart mit grüner Grundfärbung. Erst mit dem Nachweis mangelnder Kreuzbarkeit sowie nach weiteren vergleichenden genetischen Studien wird seit 1991 anerkannt, dass
es sich um eine eigene Spezies neben der Westlichen Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) handelt. Auf lateinisch heißt sie Media Lacerta Israelica. Seit dem großen Waldbrand auf dem Carmel-Berg in Haifa vor 10 Jahren hat sie niemand mehr gesehen. Deshalb wurde sie für ausgestorben erklärt. Im ehemals kommunistischen Kibbutz Schaar Haamakim, einer "Bastion des Sozialismus", in dem auch der Amerikaner Bernie Sanders mal einen Monat als Freiwilliger verbracht hat, wurde die seltene Eidechse erstmals wieder identifiziert. Es ist die Rede von einer "Wiederauferstehung einer Toten". Nur hebräische Medien berichteten über diesen sensationellen Fund. (Walla, cdn, wikipedia, m24) TS




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Biblische Stadt Ziklag gefunden
Archäologen der israelischen Altertumsbehörde, der Hebräischen Universität in Jerusalem und der Macquarie Universität in Sydney haben über Jahre hinweg ungefähr 1.000 qm Fläche untersucht und dabei angeblich Überreste der im Alten Testament erwähnten Philisterstadt Ziklag entdeckt. Der Fundort Khirbet al-Rai befindet sich nahe Kirjat Gat. Die Ausgräber fanden Spuren der Philister, typische rotfarbene Keramik aus der Zeit Davids und Gefäße, in denen Bier gebraut wurde. (dtoday, worldisrael, focus) TS

Biblische Mosaiken in antiker galiläischer Synagoge
Zu den biblischen Mosaiken, die kürzlich in einer 1.600 Jahre alten Synagoge in der galiläischen Stadt Huqoq entdeckt wurden, gehören die früheste bekannte künstlerische Darstellung der wenig bekannten
Exodus-Geschichte von Elim und eine teilweise erhaltene Darstellung der vier Tiere aus dem Buch Daniel. Bemerkenswert sind die Darstellungen biblischer Geschichten, so der Turmbau von Babel, Samson trägt das Tor von Gaza und wie drei Fische einander verschlucken, ehe sie den Jona schlucken. In jeder Grabungssaison werden neue Mosaiken gefunden. Viele sind noch nicht zum Fotografieren freigegeben, um erst einmal in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert zu werden. Siehe unten "Bilder" (ToI, Haaretz) TS

PLO gegen Ausgrabungen in Silwan
Nadav Schragai, israelischer Altertumsforscher, kritisiert die palästinensische Verleugnung jüdischer Vergangenheit in Jerusalem. Die kürzlich freigelegte Pilgerstraße von der Siloah-Quelle zum Tempel, über die auch Jesus gelaufen sei, wurde schon vor über 100 Jahren entdeckt, als Jerusalem noch von osmanischen
Botschafter Friedmann und Jason Greenblatt im antiken Tunnel
Muslimen beherrscht wurde. Viele Bewohner aus dem Dorf Silwan seien an den Grabungen unter den Häusern ihres Dorfes beteiligt gewesen, bis die Hamas und die PLO sie jetzt gezwungen haben, ihre Tätigkeit zu beenden. Der US-Botschafter Friedmann und der Gesandte Jason Greenblatt hatten zu einem Vorschlaghammer gegriffen, um einen Durchbruch zu schlagen, was zu erheblichen Protesten der Palästinenser geführt hat. (JCPA) TS

Homo Sapiens kam doch nicht über Israel nach Europa
Bisher ging man von der Hypothese aus, dass der Homo Sapiens aus Afrika über Israel nach Europa gelangte. Bei Haifa gibt es eine Höhle, in der man 195.000 Jahre alte Knochen sowohl des Homo Sapiens, als auch des
europäischen Neandertalers gefunden hat. Doch die Tübinger Wissenschaftlerin Katerina Harvati entdeckte jetzt in Athen Schädel des Homo Sapiens, die aus der Apidima-Höhle unweit der Küste am Südzipfel des Peleponnes stammen und noch älter sind, als die in Israel gefundenen Exemplare. In jedem von uns stecken 2% Neandertaler-DNA. Gepaart haben sich unsere Vorfahren angeblich dann doch in Israel. (swr) TS







Israeltourismus bricht weitere Rekorde
Im Juni 2019 besuchten rund 365.000 Touristen Israel, 17% mehr als im Juni 2018. Seit Januar 2019 kamen 2,25 Mio. Touristen nach Israel - fast 10% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus dem Tourismus
beliefen sich im Juni auf USD 532.105 und seit Anfang des Jahres auf USD 3.276.760. Insgesamt 326.500 Touristeneinreisen wurden auf dem Luftweg getätigt, 16,5% mehr als im Juni 2018 und 18,9% mehr als im Juni 2017. Weitere 38.600 Touristen kamen über die Landgrenzen, 28,7% mehr als im Juni 2018 und 36,1% mehr als im Juni 2017. Der Tourismus von der iberischen Halbinsel nahm deutlich zu, 46.600 davon kamen aus Spanien und 8.400 aus Portugal. Seit Anfang des Jahres hat der Tourismus aus Spanien um 41% und aus Portugal um 38% zugenommen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Juni wuchs auch der Tourismus aus China, Italien, Österreich, Ungarn und Südkorea. (reisevor9, Arutz) TS

Direktflüge Tel Aviv-Seychellen
Ab 27. November startet Air Seychelles Direktfüge von Tel Aviv in die Seychellen. Die neue Strecke soll einmal wöchentlich mittwochs bedient werden. Der 6-Stunden-20-Minuten-Flug wird mit 12 Business-Class-Sitzen und 156 Economy-Class-Sitzen durchgeführt. Die Fluggesellschaft unterhält eine strategische Partnerschaft mit Etihad Airways, der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. (airseychelles, algemeiner) TS







Israelis bauten in 4 Jahren weltweiten Reisedienst auf
Die 2015 von den Israelis Ariel Cohen und Ilan Twig gegründete Firma TripActions, eine Reiseverwaltungsgesellschaft für Unternehmen und Geschäftsreisende, hat aktuell wieder Finanzmittel in Höhe von USD 250 Mio. eingeworben. Das Startup wird mit USD 4 Mrd. bewertet, womit es zu den Top 60 der Welt zählt. Sein Headquarter ist allerdings mittlerweile in Kalifornien. (calcalistech) EL

AHK Israel / Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer
30 Vertreter von Unternehmen, Hochschulen und Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten Deutschlands besuchten Israel auf einer Delegationsreise. Das Programm beinhaltete Diskussionen mit Experten zu Themen wie der sicherheitspolitischen Situation in der Region, dem Einfluss der Armee und der Cybertechnologie auf die Wirtschaft Israels und der Entwicklung des israelischen Startup-Ökosystems. Startup-Unternehmen wie SuperMeat und OrCam präsentierten sich, aber auch etablierte Player wie Netafim (Weltmarktführer in der Tropfenbewässerung) wurden begutachtet. Besuche in Konnect, auf dem Campus des VW-Konzerns und bei BGN Technologies an der Ben Gurion University in Beer Sheva rundeten das 4-tägige Programm ab, das auch eine kurze Tour durch

die Jerusalemer Altstadt, einen Besuch in Yad Vashem, ein Jazzkonzert und kulinarische Erlebnisse beinhaltete. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, besuchte bei ihrem ersten Besuch in Israel die Kammer. Sie erhielt einen Überblick über die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen und die Entwicklung Israels zur Startup-Nation. Im Anschluss kamen Technologiescouts von Merck, Innogy, VW und der Deutschen Telekom zu einem Gedankenaustausch. Ins Gästebuch der AHK schrieb Kramp-Karrenbauer: "Bei der AHK hier über Innovation zu reden war, wie frische Luft für den eigenen Geist zu schnuppern. Danke!" (ahk, facebook) TS

Israelische Käserei gewinnt Gold
Hanoked Dairy aus der Ortschaft Gilon im Nordens Israels gewann bei der Mondial du Fromage in Frankreich Gold für ihren Leshem-Schafskäse sowie Silber für ihren Beit-Hakerem-Ziegenmilchkäse. Ebenso half Hanoked beim Aufstellen eines Guinness-Weltrekords für die größte Käseplatte. (IsraelHayom) TS

Schekel wird immer stärker und Israel immer teurer
Der Wert eines Euro dümpelt im Vergleich zum israelischen Schekel (NIS) jetzt bei NIS 3,99. Vor genau 10 Jahren erhielt man noch NIS 5,50 für den Euro in den Wechselstuben. Das bedeutet, wer heutzutage EUR 1.000 tauscht, erhält NIS 1.500 weniger als 2009. Gleichzeitig
stiegen die Preise deutlich an. Sowohl Touristen als auch Einwohner sind davon betroffen. Hinzu kommen die Einkommensunterschiede im Land: Nur in den USA sind sie größer als in Israel. Besonders teuer wurde der Wohnraum. "Die Top-20% der israelischen Bevölkerung zahlen 90% der Einkommensteuer in Israel", erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Dan Ben-David. Er ist besorgt, dass wegen der hohen Steuern und steigenden Kosten immer mehr Großverdiener abwandern und sich so das Steueraufkommen insgesamt reduziert. (JA, boi) TS




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Am Jom HaSchoa wird auch der nordafrikanischen Opfer gedacht
Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat zwei Gebete ausgeweitet, die traditionell am Holocaust-Gedenktag Jom HaSchoa rezitiert werden. Künftig wird in den Gebeten "Jiskor" und "El Male Rachamim" nicht
mehr ausschließlich der europäischen Opfer der Schoa gedacht. Verweise auf Europa seien aus beiden Gebeten gestrichen worden, um auch das Gedenken an nordafrikanische Opfer miteinzuschließen. Die Änderungen kamen als Reaktion auf das Schreiben einer Schülerin aus dem nordisraelischen Zichron Jaakov, deren Großvater Holocaust-Überlebender aus dem libyschen Tripolis war. Darin äußerte sie Befremden über die ausschließliche Nennung der europäischen Opfer und forderte ein Gedenken an alle Opfer. Yad Vashem strich daraufhin im Juni die Verweise auf Europa aus beiden Gebeten. Auch in Nordafrika wurden Juden während des Zweiten Weltkriegs systematisch verfolgt. Insbesondere mit der Besatzung Frankreichs und der Errichtung des mit Nazi-Deutschland verbündeten antisemitischen Vichy-Regimes im südlichen Teil Frankreichs seien die meisten der rund 415.000 Juden Nordafrikas "in den Kreis der Verfolgten miteingeschlossen" worden, so Yad Vashem. Unter anderem wurden antisemitische rassistische Gesetze umgesetzt, darunter in Algerien die Kennzeichnungspflicht von Juden. In Libyen führten laut Yad Vashem die Italiener die 1938 in Italien erlassenen Rassengesetze ein, die zur Verfolgung und Inhaftierung von Tausenden Juden in Konzentrationslagern führte. Deutschland hatte nach Angaben der Claims Conference Anfang 2018 erstmals eingewilligt, rund 25.000 algerisch-jüdischen Holocaust-Überlebenden eine einmalige "Entschädigung" von EUR 2.556 zu zahlen. (JA) TS

Eine der letzten Jüdinnen Kairos gestorben
Mit dem Tod von Marcelle Haroun ist die Zahl der Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Kairo auf 5 geschrumpft. Die 93-Jährige starb am Samstag. Haroun hinterlässt eine Tochter und vier Enkelinnen, die zusammen die verbleibende jüdische Gemeinde in Kairo bilden. Der 2001 gestorbene Ehemann und Vater galt - zumindest nach Angaben der Traueranzeige - als überzeugter Antizionist und israelkritischer politischer Aktivist. Ein Großteil
der geschätzt 100.000 ägyptischen Juden hat 1948 mit der Staatsgründung Israels Ägypten verlassen müssen. Die meisten kamen nach Israel. Landesweit leben in Ägypten nach Angaben des Jüdischen Weltkongress (WJC) gegenwärtig rund 100 Juden. Sich öffentlich zu Israel zu bekennen, ist ihnen aufgrund des politischen Drucks in dem Land nicht möglich. Außerhalb der Städte Kairo und Alexandria gibt es keine jüdische Präsenz. (JA, vatican) TS

Maestro geht in den Ruhestand
Der legendäre Dirigent Zubin Mehta, 83, tritt nach über 40 Jahren von seinem Amt als Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra zurück. Am 13. Juli wurde er im Rahmen des Konzerts "Philharmonic in the Park", das er dirigiert, in Tel Aviv geehrt. Mehta, ein nichtjüdischer indischer Staatsangehöriger aus Mombai, wurde 1986 zum Ehrenbürger von Tel Aviv-Jaffa ernannt. Mehta hat immer wieder Geschichte geschrieben mit Konzerten während der Kriege. (United) TS

Israelischer Geheimdienst vereitelte Dutzende Angriffe in aller Welt
Premierminister Netanjahu teilte bei der Cyber-Woche mit, dass israelische Geheimdienst-Informationen den Versuch vereitelt haben, ein Etihad Flugzeug von Sydney nach Abu Dhabi in der Luft zu sprengen. Rechtzeitig konnten die australischen Behörden informiert werden und
den Anschlag verhindern. Das sei nur eines von über 50 Ereignissen, die Premierminister Netanjahu verraten konnte. Ebenso wurden "bedeutende" Terroranschläge in "Dutzenden" Ländern mit Hilfe von Cyberintelligenz verhindert. Israel teilt Informationen über Cyber-Bedrohungen mit 85 Ländern. Trotz der angespannten politischen Beziehungen habe der Mossad auch Warnungen an die Türkei weitergeleitet, woraufhin 12 schwere Anschläge des IS auf türkischem Boden verhindert werden konnten. (Jpost, united, ToI) TS

Cyber-Unterstützung für Entwicklungsländer
Israel hat ein Abkommen mit der Weltbank unterzeichnet, um Entwicklungsländer bei der Verbesserung ihrer Cyber-Verteidigungsfähigkeiten zu unterstützen. Das erklärte Yigal Unna, Generaldirektor des National Cyber Directorate. In afrikanischen und asiatischen Ländern gebe es eine große Nachfrage wegen der israelischen Expertise zu Cybersicherheit. Dies werde auch zur Partnerschaft für digitale Entwicklung der Weltbank beitragen und Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa technische Hilfe bieten. (JPost) TS

Krav Maga in Bad Kissingen
Das israelische Selbstverteidigungssystem "Krav Maga" kommt in den Kiss-Park in Bad Kissingen. Vom 9. bis 11. August veranstalten Experten aus Israel und Deutschland ein Intensivtraining, das auch für Einsteiger geeignet ist. Organisator des dreitägigen Seminars ist der
Münnerstädter Bert Bauer: "Wir wollen den Teilnehmern effektive und einfache Methoden zeigen, um sich gegen Gewalt wehren zu können." Bert Bauer ist Nahkampf-Ausbilder am Ausbildungszentrum Infanterie der Bundeswehr in Hammelburg und "Headinstructor" des Veranstalters "X-Fighting Germany". Gemeinsam mit ihm trainiert Itay Dannenberg aus Israel die Teilnehmer. Er ist leitender Trainer an der israelischen Schule für militärisches Krav Maga und Hauptausbilder für das Trainingsprogramm der Personenschützer des israelischen Parlaments. "Gemeinsam haben wir jede Menge Erfahrung, um unsere Seminarteilnehmer voran zu bringen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Vorerfahrung hat oder sich zum ersten Mal mit Selbstverteidigung beschäftigt. Nach den drei Tagen wird er stärker sein", verspricht Bauer. Krav Maga zeichnet sich durch einfache Techniken aus. Natürliche und instinktive Reaktionen werden gefördert. Dadurch ist es im Vergleich zu Kampfsportarten einfach zu erlernen. Da Krav Maga Selbstverteidigung und kein Sport ist, gibt es keine Wettkämpfe. Besonders das richtige Reagieren unter Stress wird trainiert. Dazu gehören auch Taktiken, um Bedrohungssituationen zu vermeiden. Es geht darum, Gefahren frühzeitig zu erkennen und durch geschicktes Verhalten dem Konflikt auszuweichen oder den Gegner zu entwaffnen. (infranken) TS

Jugendliche aus Israel bei Sachsens Polizei zu Gast
14 Jugendliche aus Israel besuchen die sächsische Polizei. Sie wollen sich über die Organisation und die Aufgaben der Behörde informieren, wie die Bereitschaftspolizei in Leipzig mitteilte. Außerdem sei ein Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen geplant. Die Jugendlichen leben in einem israelischen Jugenddorf und absolvieren schulbegleitende Ausbildung zum Polizisten. Für September ist eine Reise von 36 Polizisten und Notfallseelsorgern aus Sachsen nach Israel geplant, um israelische Sicherheitsvorkehrungen beim Kampf gegen Terroranschläge näher kennenzulernen. (freiepresse, t-online) TS







Israelischer Außenminister besuchte die Emirate
Außenminister Israel Katz reiste nach Abu Dhabi, um dort auf der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen zu sprechen. Er stellte seine Initiative "Tracks to Peace" vor. Die sieht eine wirtschaftliche und strategische Verbindung von Haifa über Jordanien und Saudi-Arabien bis in die Golfstaaten vor. In Israel sei hierfür schon die Eisenbahnstrecke von Haifa zur jordanischen Grenze erneuert worden. (JPost) TS

Jerusalem kehrt nach Paris zurück
Jerusalems Bürgermeister Moshe Lion weihte den neuen Jerusalem-Platz im 17. Arrondissement von Paris ein, 150 Jahre nachdem ein Brand die kleine Pariser Rue de Jerusalem zerstört hatte. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo schrieb, die Namensgebung sei eine "Erinnerung an die
Freundschaft und die Einheit zwischen der Stadt Paris und dem Staat Israel". Bürgermeister Lion ist derweil nach Japan gereist, wo er den Bürgermeister von Kyoto, Daisaku Kadokawa, und andere hohe Beamte traf. Zu den diskutierten Themen gehörten Entwicklung und Zusammenarbeit in den Bereichen Hightech, Biotech, Tourismus, Wissenschaft und mehr. Die Bürgermeister sprachen über die Bedeutung des Austauschs von Delegationen und ihren großen Beitrag zu den Beziehungen zwischen den beiden Städten. (JPost, ToI) TS

Britischer Minister besucht Westmauer
Der britische Innenminister Sajid Javid, ein Muslim, besuchte bei seinem Israelbesuch auch die Westmauer (Kotel). Vor 19 Jahren besuchte zuletzt ein britischer Minister das wichtigste Heiligtum der Juden. Der Minister sagte, dass man die spirituelle Kraft an diesem Ort spüren könne. Er war beeindruckt von der Tatsache, dass die Westmauer das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag geöffnet ist (und das auch noch, ohne Eintritt zahlen zu müssen...). (JPost) TS

Ehud Baraks neue Partei heißt "Demokratisches Israel"
Der frühere israelische Premierminister Ehud Barak hat den Namen seiner neu gegründeten Partei bekannt gegeben: "Demokratisches Israel". Dazu twitterte er: "Der Staat Israel befindet sich in einem Moment vor der
völligen Auflösung der israelischen Demokratie. Jetzt ist die Zeit gekommen, Israel Hoffnung und Mut zurückzugeben, Israel zu vereinen und wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Wir sind ein demokratisches Israel." Für den 17. September sind in Israel Knesset-Neuwahlen angesetzt. Israelische Medien erwähnen, dass die linksgerichtete Partei Meretz fast gleichlautend heißt: "Gesellschaftliches und demokratisches Israel". Laut Berichten will Barak sich der abgestürzten Arbeitspartei anschließen. (israelnetz) TS








Verharmlosung des palästinensischen Terrors in der ARD
Am vergangenen Mittwoch wurde im Abendprogramm des Ersten Deutschen Fernsehens der Dokumentarfilm "Lea Tsemel, Anwältin" (2019) ausgestrahlt. Die beiden Filmemacher, Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche, begleiten die israelische Anwältin Lea Tsemel, die seit den 1970er Jahren palästinensische Attentäter und Attentäterinnen vor Gericht verteidigt. Dabei wird ein extrem verzerrtes Bild von Israel gezeigt, welches den jüdischen Staat als Aggressor präsentiert und den palästinensischen Terror als notwendige Gegenwehr verharmlost. Bereits der Einstieg


in den Film besteht aus einer völlig einseitigen Darstellung des Nahostkonflikts. Jegliche Gewalt von palästinensischer Seite wird auf die Eroberung Gazas und des Westjordanlandes im Sechstagekrieg zurückgeführt. Dass bereits vor 1967 zahlreiche Attentate verübt wurden und es sogar vor der Staatsgründung Israels Angriffe von Arabern auf die Juden des Yishuv gab, passt dabei nicht ins Bild und bleibt unerwähnt. Dafür wird behauptet, Israel würde sein Staatsgebiet immer weiter ausdehnen, seit 1967 gar um das Dreifache, und sei weiter auf Expansionskurs. In einem Schreiben an die ARD führt Dr. Oren Osterer aus, warum diese Ausführungen schlicht falsch sind. Das israelische Kernland hat eine Fläche von ca. 22.380 km2. Das Westjordanland umfasst rund 5.800 km2, die Golanhöhen ca 1.150 km2. ERGO: Selbst wenn Israel künftig das gesamte Westjordanland annektieren würde (was angesichts der palästinensischen Bevölkerungsmehrheit in Teilen der Westbank völlig unwahrscheinlich ist), betrüge eine israelische Ausdehnung knapp ein Drittel. Aber es geht weiter: Seit 1967 hat Israel sein Herrschaftsgebiet um Zweidrittel reduziert! Nichts anderes ergeben die Tatsachen nach der der Rückgabe des Sinai (61.000 km2) und dem vollständigen Abzug aus dem Gaza-Streifen (365 km2). Dass die Räumung des Sinai 1982 und die von Gaza 2005 im Film völlig ausgespart werden, ist kein Zufall. Schließlich wäre dann die Erklärung für die Gewaltbereitschaft der Terroristen durch die angebliche Besatzung nicht mehr plausibel und der palästinensische Terror könnte nicht mehr als legitimer Widerstand verkauft werden. (HC/FB, menawatch) TS

Gemeinsames Gebet gegen Israel
In malerischen Trachten und goldenen Kreuzen auf der Brust positionierten sich die Jerusalemer christlichen Kirchenfürsten vor dem Petra-Palas-Hotel am Jaffa

Tor der Altstadt, um gemeinsam ein Gebet gegen Israel anzustimmen. Sie forderten den israelischen Präsidenten und Regierungschef auf, die Christen vor Siedlern zu schützen. Der gebetshafte Protest wurde natürlich von Radio Vatican aufgegriffen und von der KNA (Katholische Nachrichten Agentur) weit verbreitet. Es ging um den Verkauf von Hotels in der Altstadt Jerusalems an "radikale jüdische Siedler". Dieses hochpolitische "Gebet" hat jedoch einen entscheidenden Haken. Denn die Hotels befanden sich im Besitz des griechischen Patriarchats. Zum Hausverkauf gehören immer zwei Parteien: Der Verkäufer, der das Geld annimmt und in die (eigene) Tasche steckt, und der Käufer, der eine entsprechend hohe verlangte Summe bezahlt. Wieso werden hier die Käufer für schuldig gesprochen, wenn das Patriarchat bereit war, diese Immobilien zu verkaufen? Die Kirchenfürsten täten gut daran, ihre eigenen Leute unter Kontrolle zu halten, wenn ihnen der Verkauf an Juden und gar "radikale Siedler" nicht passt, anstatt Gebete gegen Israel anzustimmen. (HC, vatican) TS

Fünf verletzte Soldaten bei Terrorangriff
Fünf israelische Soldaten wurden bei einem Überfahrangriff mit einem Auto verwundet. Ein Palästinenser steuerte sein Auto in eine Gruppe Soldaten an einer Straße nordöstlich von Jerusalem. Er wurde später verhaftet. Drei der Soldaten wurden

mittelschwer verletzt und wurden im Krankenhaus behandelt. Die israelische Armee betrachtet den Vorfall als Terrorangriff. Am 5. Jahrestag der letzten großen Militäraktion von 2014 gegen den Gazastreifen entdeckten israelische Bauarbeiter an der Grenze durch Zufall einen weiteren Angriffstunnel vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet. Beim Bohren für die unterirdische Schutzmauer verschwand plötzlich ein Bohrkopf in einem Hohlraum. Das sei der Tunnel des islamischen Dschihad gewesen, durch den der Soldat Gilad Schalit entführt worden sei. (ToI, embassies) TS

Für PLO ist Netanjahu ein "Linksextremist"
Der wortgewaltige palästinensische Verhandlungschef Saeb Erekat erklärte, dass der sonst als "rechtsextremistisch, religiös-national, faschistisch, Hardliner und Kriegsverbrecher" bezeichnete israelische

Regierungschef Benjamin Netanjahu im Vergleich zum US-Botschafter in Tel Aviv, David Friedman, ein "Linksextremist" sei. Offenbar sind alle diese Adjektive bei Politikern beliebig auswechselbar. Zu den Amerikanern, dem Präsidenten und seinen Vermittlern sagte Erekat: "Wie können wir mit Leuten reden, die behaupten, dass Gott Jerusalem den Juden übergeben habe?" Erekat bemerkte, dass Friedman, Greenblatt und Kushner allesamt Juden seien. Obgleich es um "Frieden" der Palästinenser mit Israel geht, scheint Erekat Verhandlungen mit Juden grundsätzlich auszuschließen. (worldisrael) TS

Präsident Mahmud Abbas und die PLO sind mitschuldig
Die Palästinensische Autonomiebehörde ist nach Ansicht eines israelischen Gerichts mitverantwortlich für Anschläge, die während der Zweiten Intifada begangen worden sind. Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie die Palästinenserorganisation PLO seien mitschuldig, entschied das Jerusalemer Bezirksgericht am Montag. In einem nächsten Schritt müsse

es nun um die Höhe der Entschädigung gehen. Die Bürgerrechtsorganisation Shurat Hadin hatte die Klage im Namen mehrerer Opferfamilien eingereicht. Sie verlangt insgesamt rund EUR 250 Mio. Schmerzensgeld. Die Entscheidung des Gerichts bezieht sich auf 17 Anschläge. Die Zweite Intifada begann im September 2000 und endete 2005. Mehr als 1.000 Israelis wurden durch Terroranschläge von Palästinensern getötet. "Yasser Arafat war der Großvater des modernen Terrorismus und verantwortlich für den Mord an Tausenden unschuldiger Männer, Frauen und Kinder", sagte Nitsana Darshan-Leitner von Shurat Hadin. "Dieser Schritt ist ein Schritt in Richtung Gerechtigkeit für die Opfer und ihrer Familien zu erlangen." (JA, JPost, ToI) TS

Miss Irak verliert Staatsbürgerschaft
"Vor 2 Wochen verbat sich der Irak meine Erklärungen bei der UNO, dass ich keine Freiheit hätte, über Israel zu sprechen. Jetzt haben sie mir meine Staatsbürgerschaft aberkannt. Das ist unmenschlich. Ich bin sprachlos...." Das twitterte Sarah Idan, Miss Irak, nachdem sie sich vor der UNO für eine Anerkennung Israels ausgesprochen hatte. Sie hatte Schlagzeilen gemacht, weil sie sich zusammen mit ihrer Kollegin Miss Israel (Adar Gandelsmann) hat ablichten lassen. Damals, im November 2017, erhielt sie sogar Todesdrohungen. Ebenfalls auf Twitter hatte die "Irakische Parlamentarische Sicherheit" den Beschluss unterstützt, Idan die Staatsbürgerschaft zu nehmen und ihr die Einreise nach Irak zu verweigern wegen ihrer Äußerungen zu Israel. (unwatch, worldisrael, twitter) TS









Iran-Israel-Konflikt
Kein Tag vergeht in den deutschen Medien ohne Erwähnung der Spannungen zwischen Iran und Washington, vor allem, seitdem Präsident Trump den Atomvertrag mit Teheran aufgekündigt hat. Amerikanische "Drohgebärden" werden hochgespielt, während Irans weltumspannende Terror-Aktivitäten kaum oder gar nicht erwähnt werden. Iranische Attacken auf Israel wie der Raketenbeschuss aus Syrien, der Bürgerkrieg im Jemen mit iranischen Waffen, über 100.000 auf Israel gerichtete Raketen aus Iran bei der Hisbollah-Miliz oder bei der Hamas sind kein großes Thema für deutsche Medien. Auch die täglichen Sprüche des iranischen Außenministers, von Befehlshabern der Revolutionsgarden oder gar von mächtigen Ayatollahs werden kaum zitiert und noch weniger ernst genommen. Im Gegenteil: Israel wird einfach als "Störenfried" in diesem Spannungsfeld dargestellt. Diese Schilderung ist einseitig und entspricht nicht den Tatsachen, ohne die weder dieser Konflikt noch die scharfe Reaktion der israelischen Regierungsspitze verstanden werden kann. Seit Jahren droht Iran mit der physischen Auslöschung Israels. Es ist die Rede von einem "Holocaust" an den 6 Millionen jüdischen Einwohnern Israels. Premierminister Netanjahu warnte auch vor der UNO vor dem Atomabkommen mit Iran. Denn das war ursprünglich auf 7 Jahre befristet. Kein Land und kein Mensch wäre bereit, nur noch eine Lebensfrist von 7 Jahren zu haben. Inzwischen "gibt" der Iran dem jüdischen Staat sogar nur noch bis 2020. Keinem anderen Staat der Welt wird so aggressiv mit seiner Zerstörung gedroht. TS




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Dudi siegt wieder
Der israelische Tennisstar Dudi Sena gewann die Little Rock Open in Arkansas - sein erster Turniersieg seit zwei Jahren, nachdem er sich von einer Langzeitverletzung erholt hatte. Durch den Sieg stieg er von Platz 208 der Weltrangliste auf Platz 160 auf. (toi) JG

Im Baseball und Softball zur Olympiade?
Die Vorbereitungen und Qualifikationen für die Olympiade 2020 in Tokio laufen - Israel will dort u.a. auch mit einer Baseball-Mannschaft und mit einem Softball-Frauenteam antreten. (algemeiner, toi) JG









Herzlichen Dank allen Beteiligten bei den bundesweiten Israeltagen 2019!


Das ILI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die einen Israeltag veranstaltet haben, mit ihrer Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben oder als Besucherinnen und Besucher mit dabei waren! Unser Dank gebührt natürlich insbesondere auch den Schirmherren des bundesweiten Israeltags sowie den lokalen Israeltag-Schirmherren!

"Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Israel hat durch die vielen Informationsstände, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte und Feste am Israeltag auch in vielen kleineren Städten und Ortschaften, im öffentlichen Raum und in Fußgängerzonen für diesen einen Tag seinen Platz gefunden", so Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in seinem Grußwort zum bundesweiten Israeltag 2019.

Von Aachen bis Welzheim haben auch 2019 von Anfang Mai bis Anfang Juli - mit Schwerpunkt um den 14. Mai - in einer Vielzahl von Städten Israeltage zur Feier des Geburtstags des Staates Israel stattgefunden. Einen Termin gibt es noch: Für Hannover ist der Israeltag am 25. August geplant. In allen der sieben größten deutschen Städte fand 2019 ein Israeltag statt (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf).

Auf unserer Website wird eine Dokumentation zum bundesweiten Israeltag 2019 folgen. Viele Fotos, Videos und Berichte sind bereits auf der ILI Facebook-Seite, bei ILI Twitter sowie über den Hashtag #Israeltag2019 zu finden.

Kontakt: Israeltag@il-israel.org










Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.

ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
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WATCH: A Palestinian summer camp is teaching children hate

Fatah and PLO summer camp teaches children to honor arch-terrorists who murdered hundreds

Im palästinensischen TV: Hamas-Politiker: Holocaust ist erfunden

Is Israel an Apartheid State?

Wahlkampf-"Hoch": Ehud Barak, einstmals höchstdekorierter Soldat Israels und gescheiterter Ministerpräsident zeigt wozu er fähig ist. Unklar ist, wie viele Wählerstimmen ihm dieser Trick bringt. "Bibi, beruhige Dich. Trink was", sagt er, nachdem er die Flasche mit einem Schlag geöffnet hat.

Stunning drone footage of the Dead Sea








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Das Mosaik von Huqoq






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



So gut wie alle der bundesweiten Israeltage
haben nun stattgefunden.
Wir danken allen, die sich engagiert hatten.
Fotos und Informationen über alle Israeltage HIER

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