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01. Juli 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Wie ein Israeli die Drohne erfand
  • Neues ADHS-Behandlungsgerät stimuliert Neuronen
  • Eine Blutuntersuchung, die Krebs früh erkennt
  • Mit dem Belegungssensor Smart-Home-Einstellungen personalisieren
ARCHÄOLOGIE
  • Archäologen entdecken Konstruktionsgeheimnis römischer Bauten
  • Pilgerstraße zum Tempel entdeckt
TOURISMUS
  • Grab der Könige in Jerusalem öffnet wieder für Besucher
  • Gottes Museums-Tiergarten
  • Umsicht beim Geld wechseln
  • Tel Aviv verteidigt seinen Spitzenplatz
  • Berlin: Neue Leiterin im israelischen Tourismusamt
WIRTSCHAFT
  • Huawei steigt in den israelischen Solarmarkt ein
  • Süßes Geschäft: Startup zur Zuckerreduzierung bringt USD 22 Mio. auf
  • Staat New York Bilanz 2018: Israelis sind mit fast USD 34 Mrd. dabei
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Genesis-Preis an Robert Kraft verliehen
  • Einwanderung von Juden nach Israel - Migration oder Flucht?
  • Israelische Hilfsorganisation rettet ein Bergdorf
  • In Israel leben Araber länger als in allen arabischen Staaten
  • Rezepte der Woche
POLITIK
  • Ehud Barak tritt mit namenloser Partei an
  • Israel und Ägypten erinnern an Friedensschluss
  • Mit diesem Gipfel wird Israel endgültig zum Gestalter im Nahen Osten
  • Bahrain will Frieden mit Israel
  • Jordanien-Touristen dürfen keine jüdischen Gegenstände mitnehmen
  • Britische Politikerin fordert die Anerkennung von Juden, die aus arabischen Ländern geflohen sind
  • Tempelberg-Besuch soll gegen vorherige Absprachen verstoßen haben
  • Wegen AfD-Mitglied wird Delegation aus Hessen in Israel nicht empfangen
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Israel reagiert auf Brandsätze: Treibstofflieferung zeitweilig gestoppt
  • Greenblatt: PA könnte leicht für Gesundheitsversorgung aller zahlen, bevorzugt aber Terroristen
  • Die palästinensische Führung und die Korruption
  • Folter und Mord an Palästinensern: Das wahre Gesicht der PA
  • Ashrawi trifft Mitglieder des Deutschen Bundestages
  • Neue Zahlungen für die UNRWA

SPORT
  • Vier Medaillen für Linoy Ashram
  • Poly ist Israels erster surfender Hund
  • Norderstedt: Wie in Israel

IN EIGENER SACHE
  • Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
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BILDER DER WOCHE
  • Energie in Israel
  • Jerusalem - Die ewige Hauptstadt des Jüdischen Staates








Wie ein Israeli die Drohne erfand
Kurz nach dem Sechstagekrieg 1967 hatte Ägypten eine hohe Barriere errichtet. Israel konnte nicht erkennen, ob der Feind hinter dem Sichtschutz Panzer, Artilleriekanonen oder Soldaten zusammenzog. Ein IDF-
Offizier entwarf eine Plattform auf Panzern. Das funktionierte, bis ägyptische Scharfschützen die Hochstände aufs Korn nahmen. In dieser Zeit erinnerte sich Shabtai Brill an einen Vorfilm, den er zuvor in Tel Aviv gesehen hatte. Es war ein kurzer Bericht über einen jüdischen Jungen in den USA, der ein Spielzeugflugzeug als Geschenk für Bar Mitzvah erhielt, das per Fernbedienung gesteuert werden konnte. Da müsste man doch auch Kameras drunter befestigen können, die über den Suezkanal fliegen und den Feind ausspähen können? Innerhalb weniger Monate erhielt er von seinen Vorgesetzten die Genehmigung, drei Spielzeugflugzeuge, sechs Fernbedienungen und fünf Motoren sowie Ersatzreifen und Propeller zu kaufen. Die Gesamtsumme betrug USD 850. Spielzeugflugzeuge waren in Israel nicht verfügbar, also ging ein Mitglied der israelischen Verteidigungsdelegation in New York zu einem Spielzeugladen in Manhattan und kaufte die Ausrüstung. Er schickte es dann mit dem diplomatischen Gepäck der Botschaft nach Israel, um unerwünschte Fragen zu vermeiden, warum ein Israeli mit so vielen Spielzeugflugzeugen unterwegs war. Die Spielzeuge wurden mit deutschen 35-Millimeter-Kameras ausgestattet, deren Timer so programmiert waren, dass sie alle 10 Sekunden automatisch Bilder machten. Der Erstflug fand am 7. Juli 1969 statt. Das Ziel waren ägyptische Militärpositionen in der Nähe von Ismailia. Einige Wochen später wurde Brill in eine andere Position versetzt. Brills Projekt wurde eingestellt. Brill flehte den IDF-Geheimdienst an, es am Leben zu erhalten. Er warnte vor den verheerenden Folgen, wenn es aufgegeben würde. Niemand war bereit zuzuhören. Am 6. Oktober 1973 startete das ägyptische Militär am Jom Kippur einen Überraschungsangriff über den Suez und marschierte praktisch ohne Widerstand durch die Sinai-Halbinsel. Mehr als 2.000 israelische Soldaten wurden getötet. "Hätten wir weiterhin Fotos von dem gemacht, was nur drei Meilen jenseits des Kanals geschah, hätten wir gesehen, wie die ägyptischen Panzer, Brücken und Ausrüstungen zusammengezogen wurden und wir hätten verstanden, dass sie sich auf den Krieg vorbereiten", sagte Brill. Der militärische Geheimdienst erkannte seinen Fehler, staubte Brills alte Pläne ab und wandte sich an lokale Verteidigungsunternehmen, um mit der Entwicklung eines leichten unbemannten Luftfahrzeugs (UAV), Drohnen, zu beginnen. Es sollte noch Jahre dauern, bis der israelische Entwurf einsatzbereit war, aber dank des Spielzeugflugzeugs von 1969 wurde Israel bald zu einer globalen Drohnen-Supermacht. In der heutigen IDF gibt es keine Operation ohne Einsatz von Drohnen in allen Größen und Formen. Die kleineren werden für Operationen auf Kompanie- oder Bataillonsebene eingesetzt, während die größeren Aufklärungsdrohnen für die nachrichtendienstliche Sammlung oder die laufende Überwachung von Grenzen und feindlichem Gebiet eingesetzt werden. Etwa 50% aller IAF-Flugstunden werden von Drohnen bestritten. 2018 exportierte Israel Drohnentechnologie im Wert von etwa USD 1 Mrd. (JPost) TS

Neues ADHS-Behandlungsgerät stimuliert Neuronen
Ein israelisches Startup hat ein neues Medizinprodukt zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entwickelt. Die patentierte medizinische "Kappe" von InnoSphere aus
Haifa sitzt auf dem Kopf des Patienten. In die Kappe eingebettete kleine Elektroden liefern elektrische Ladungen an Regionen des Gehirns, die am ADHS-Verhalten beteiligt sind. Die Kappe wird 20 Minuten am Tag und nur 15 Tage lang getragen. Ziel von InnoSphere ist es, die Neuronen im Gehirn zu stimulieren, um neue Verbindungen in Bereichen herzustellen, in denen Menschen mit ADHS-Mangel leiden. "Wir geben den Neuronen einen Anstoß, um mit anderen Neuronen im Gehirn zu sprechen und besser zu kommunizieren", sagt Gründer und CEO Rami Shacour. Das ADHS-Gerät von InnoSphere nutzt die "Neuroplastizität" - die Fähigkeit des Gehirns, sich durch die Bildung neuer neuronaler Verbindungen als Reaktion auf neue Aktivitäten und Situationen neu zu organisieren oder Verletzungen oder Krankheiten zu kompensieren. Das InnoSphere-Produkt wird von einem Arzt verschrieben, nachdem eine ADHS-Diagnose gestellt und die Schwere der Symptome festgestellt wurde. Der Arzt wird diese Informationen auf die Online-Plattform von InnoSphere hochladen, auf der laut Shacour "unsere AI-Algorithmen ein persönliches Behandlungsprotokoll erstellen". Die Idee für InnoSphere entstand, als eine Freundin von Shacour "ihre Kinder nicht mehr mit ADHS-Medikamenten behandeln wollte". In einer Studie an 100 Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren im Hadassah Medical Center in Jerusalem erzielte InnoSphere nach 10 Sitzungen eine Verringerung der ADHS-Symptome um fast 50%. "Wir haben auch nach Beendigung der Interventionen einen Trend zu einer weiteren Abnahme des Schweregrads der Symptome beobachtet. Dies weist auf einen starken Neuroplastizitätseffekt hin, was bedeutet, dass unsere Technologie tatsächlich die Schaffung neuer neuronaler Verbindungen im Gehirn induziert, was zu einem langfristigen Effekt führt", sagt Shacour. (israel21c) EL

Eine Blutuntersuchung, die Krebs früh erkennt
Die Biotechnologiebranche hat ihren Traum von einer Blutuntersuchung zur Früherkennung von Krebs immer noch nicht aufgegeben, um invasive Tests und Beschwerden für den Patienten zu vermeiden. Derzeit
arbeiten mehrere Unternehmen an der Entwicklung eines solchen Produkts, darunter das israelische Unternehmen Savicell. Es sucht nicht nach Krebszellen, sondern nach verräterischen Reaktionen des Immunsystems. Die Zellen des Immunsystems, die in diesem Fall Veränderungen erfahren, sind keine Antikörper (die Zellen, die uns unsere Resistenz gegen bereits angetroffene Viren verleihen). Sie sind "Killerzellen". Sie sind an eine bestimmte Krankheit angepasst und ihre Stoffwechselveränderungen sind ebenfalls krankheitsspezifisch. Die Technologie wurde von Prof. Fernando Patolsky an der Universität Tel Aviv entwickelt. Das erste Produkt ist die Diagnose von Lungenkrebs - eine Krebsart, bei der eine frühzeitige Diagnose für die Behandlung von entscheidender Bedeutung ist. Wenn der Krebs im Stadium I entdeckt wird, beträgt die Überlebensrate 80%, verglichen mit 13-14%, wenn er im Stadium III entdeckt wird. (globes) EL

Mit dem Belegungssensor Smart-Home-Einstellungen personalisieren
RoomMe vom israelischen Startup Intellithings ermittelt, wer einen Raum betreten hat, und passt die Smart-Geräte automatisch an die Vorlieben dieser Person an. Smart-Home-Technologie bezieht sich auf Geräte wie
programmierbare Glühbirnen, die nach einem festgelegten Zeitplan ein- und ausgeschaltet werden, intelligente Thermostate, die das Haus nur auf dem Heimweg kühlen oder heizen, und intelligente Lautsprecher, die die jeweilige Lieblingsmusik spielen. RoomMe ähnelt einem Rauchmelder und erzeugt einen virtuellen Bluetooth-Vorhang am Eingang eines Raums. Wenn Sie mit Ihrem Smartphone einsteigen (ja, Sie müssen Ihr Telefon mit sich herumtragen), erkennt RoomMe Sie, greift auf Ihre Einstellungen zu und passt die Lichter, den Thermostat und andere intelligente Geräte im Raum automatisch an. Betritt eine zweite Person den Raum und verlassen Sie ihn anschließend, wechselt RoomMe nahtlos in die Einstellungen des neuen Besuchers. Sie können "Prioritätsstufen" festlegen, um zu bestimmen, wer die Kontrolle behält, wenn sich mehrere Personen im selben Raum befinden. Innerhalb eines Hauses kann das Kinderzimmer auf eine andere Person programmiert sein als die Küche und jedes Schlafzimmer sich individuell heizen und beleuchten. (israel21c) EL




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Archäologen entdecken Konstruktionsgeheimnis römischer Bauten
Bis jetzt war unbekannt, wie Baumeister im Altertum monumentale Bauvorhaben realisierten. Jetzt wurde das Geheimnis entdeckt. Die Steinmetze haben kleine, fast unmerkliche Anweisungen auf die Steine geschnitzt oder gemalt. Das erklären Arleta Kowalewska und Dr. Michael Eisenberg vom Institut für Archäologie der Universität Haifa. "Nach den Recherchen in Hippos und in der Region haben wir zum ersten Mal festgestellt, dass die Spuren aus den
Steinbrüchen auf die Zeit des massiven Bauwerks von Herodes dem Großen datiert werden können und dann eher verschwinden", sagt Eisenberg. "Sie tauchen erst wieder in der großen Pax Romana und dem Bauboom im römischen Osten auf. In dieser Hügelstadt begann die Praxis des Schnitzens oder Bemalens von Maurerspuren im späten ersten Jahrhundert und endete im späten zweiten Jahrhundert. Der Bau in Hippos und anderen Städten im alten Israel, Jordanien und Syrien und darüber hinaus erfolgte nicht durch das Verlegen identischer, industriell hergestellter Ziegel wie heute. Steinblöcke mussten einzeln im Steinbruch herausgearbeitet werden. In Hippos war das Fundament aus Basalt. Die Herstellung von Steinblöcken und das Bauen mit ihnen war handwerkliche Arbeit. In der Zeit des Herodes bestand die namentliche Kennzeichnung aus hebräischen Buchstaben. Hinzu kamen römische Ziffern. Das waren Anweisungen, in welcher Reihenfolge die Steine, etwa Säulentrommeln, aufgeschichtet werden sollten. Heute könnten die Zeichen dazu dienen, durch Erdbeben oder Krieg zerstörte Gebäude wieder originalgetreu aufzurichten. So konnte die Säulenstraße von Hippos rekonstruiert werden - eine Premiere in der Geschichte der Archäologie. (Haaretz) TS

Pilgerstraße zum Tempel entdeckt
Die alte Straße wird als "Pilgerweg" bezeichnet, da Archäologen überzeugt sind, dass dies der Weg ist, den Millionen von Juden dreimal im Jahr gegangen sind, um das Gebot von "aliyah l'regel" zu erfüllen - sie gingen
in die heilige Stadt Jerusalem hinauf, um Gott während Passah, Schawuot und Suchkot Opfer zu bringen. Die Pilgerstraße führt vom Shiloah-Pool bis in das Gebiet neben der Westwand, das als Robinson's Arch bekannt ist, wo man heute noch Reste der alten Treppe sehen kann, die in den jüdischen Tempel führte. Titus Flavius Josephus, der römisch-jüdische Historiker des ersten Jahrhunderts, schrieb, dass 2,7 Millionen Menschen während der verschiedenen jüdischen Feiertage Jerusalem besuchten und etwa 256.000 Opfer brachten. Fast alle jüdischen Pilger, so Doron Spielman, Vizepräsident der Ir-David-Stiftung, hätten die Stadt auf dieser Straße betreten. Es ist ein Weg, den auch Jesus mit ziemlicher Sicherheit während der Zeit des Zweiten Tempels benutzte, zusammen mit vielen der berühmten jüdischen Gelehrten und Führern dieser Zeit. Es wurden bisher etwa 250 Meter davon freigelegt. Hier kann man sich die Menschenmassen vorstellen, die vor 2.000 Jahren auf ihr umherziehen. Die Archäologen fanden auch eine Treppe in der Mitte der Straße neben einem der alten Geschäfte. Aber die Treppe führt nirgendwo hin. Sie endet in einer Plattform. Es gibt nur eine weitere ähnliche Treppe - in Rom, wo sie wie eine Sprecherecke genutzt wurde. Es war also ein Ort, wo man Ankündigungen machen und Reden vor den Pilgern halten konnte, während sie die Straße zum Tempel bestiegen. (JPost) TS







Grab der Könige in Jerusalem öffnet wieder für Besucher
Es ist ein archäologisches Juwel im Herzen Jerusalems: Erstmals seit neun Jahren wird das 2.000 Jahre alte und im Besitz Frankreichs befindliche Grab der Könige wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher können
den Ort nach vorheriger Online-Anmeldung jeweils dienstags und donnerstags besichtigen. Der Zugang zum Grab der Könige ist aus politischen und religiösen Gründen seit langem ein heikles Thema. Die Stätte liegt im Ostteil Jerusalems. Auch die Besitzverhältnisse haben eine komplexe Geschichte. 1863 wollte der französische Archäologe Félicien de Saulcy die Theorie bestätigen, wonach dort die biblischen Könige David und Salomon bestattet sind. Dadurch erhielt die Stätte ihren Namen. Die Theorie wurde zwar verworfen, der Name aber blieb. In der Grabstätte befanden sich einst riesige Sarkophage. Diese werden heute im Pariser Louvre-Museum gezeigt, darunter einer mit aramäischer Inschrift. Allgemein wird davon ausgegangen, dass diese sich auf Königin Helene von Adiabene im heutigen irakischen Kurdistan bezieht. Sie ist zum Judentum übergetreten und sei in Jerusalem begraben worden. Nach de Saulcys Ausgrabungen erwarb die jüdische Bankiersfamilie Pereire aus Paris die Stätte und übergab den Besitz später an den französischen Staat. (nau) KR

Gottes Museums-Tiergarten
In Beit Shemesh im Zentrum Israels begegnen Besucher dem Tierreich der Bibel. Viele größere Tiere wie Löwe, Gepard und Steinbock sind hier aus Platzgründen nur ausgestopft. Museumsführer Yedidia Brauner holt eine Heuschrecke aus dem Terrarium. Man kennt sie als eine der von Gott gesandten Plagen aus dem zweiten Buch Mose. Gegründet hat das biblische Naturkundemuseum vor fünf Jahren der Rabbiner Natan Slifkin, von vielen auch der "Zoo-Rabbiner" genannt: "Dieses Museum ist das Ergebnis meiner lebenslangen Leidenschaft für Tiere. Und heute in diesem Museum geht es um die Verbindung zwischen Bibel und Tierreich." (dlf) TS

Umsicht beim Geld wechseln
Einen Umtausch von Bargeld in Schekel sollte man nicht bereits vor Reisebeginn vornehmen. Vor Ort erhält man einen besseren Wechselkurs. Dabei empfiehlt es sich, nicht gleich alles am Flughafen zu tauschen, da der Kurs in den Städten meist günstiger ist. Das Abheben von Bargeld an Bankautomaten ist auch in Israel einfach. Wer keine günstige Reisekreditkarte hat, sollte allerdings auch hier einige Regeln beachten. Kredit- und EC-Karten
der Deutschen Bank z.B. werden nur von Automaten der Bank Leumi akzeptiert, während Automaten der Bank Hapoalim sie verweigern. Auch sollte man zum Abheben von Bargeld besser die EC-Karte verwenden. Bei einer Abhebung von rund EUR 1000,- wird hier eine mäßige Gebühr von knapp EUR 10,- erhoben. Bei der Kreditkarte Visa oder Mastercard fallen dagegen Gebühren von fast EUR 50 an, als Entgelt für Auslandseinsatz und für die Bargeldauszahlung. Wer sich die ganzen Gebühren ersparen will, kann auch Bargeld problemlos einführen und das Geld dann bei Geldwechslern, bei der Post oder in den Bankfilialen umtauschen, denn Devisen müssen erst ab NIS 80.000 deklariert werden. Man sollte sich jedoch in den Wechselstuben über den jeweiligen Kurs und mögliche Gebühren vorab informieren. Sie können sehr unterschiedlich ausfallen. (Botschaft) TS

Tel Aviv verteidigt seinen Spitzenplatz
Ron Huldai, Bürgermeister von Tel Aviv, präsentierte den Gesamtplan für die Stärkung des Fremdenverkehrs in der Stadt im kommenden Jahrzehnt. Im Jahr 2018 besuchten laut einer Publikation der Stadtverwaltung rund 2,2 Mio. Feriengäste Tel Aviv und generierten dabei ein Einkommen von USD 1,6 Mrd. für die örtliche Hotellerie. Dazu der Bürgermeister: "Wir können bereits Herausforderungen identifizieren, die angegangen werden müssen. Der Gesamtplan zielt darauf ab, den Touristenboom zu bewahren, ihn weise zu verwalten, und für die Zukunft zu planen". (tachles) KR

Berlin: Neue Leiterin im israelischen Tourismusamt
Ab dem Sommer 2019 übernimmt Ella Zack Solomon als neue Direktorin die Leitung des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros in Berlin. Die studierte Wirtschafs- und Marketingexpertin war seit 2015 für das Unternehmen Congress Fund Ltd im internationalen Immobiliengeschäft
tätig und hat zuvor beim Kreditinstitut Israel Discount Bank als Manager of Client Retention gearbeitet. Geboren in Österreich und aufgewachsen in München, lebt Ella Zack Solomon bereits seit ihrem 14. Lebensjahr in Israel. Neben Deutsch spricht sie fließend Hebräisch und Englisch. Als neue Direktorin des Israelischen Tourismusministeriums will sie an die aktuellen Erfolge des Israel-Tourismus anknüpfen. "Reisen nach Israel sind bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt und ein Rekordjahr liegt hinter uns", sagt Solomon. "Mein Ziel ist es, zusammen mit meinem Team nahtlos an diese Erfolge anzuknüpfen." (bz-com, cimunity) EL







Huawei steigt in den israelischen Solarmarkt ein
Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei, bekannt für seine preisgünstigen Smartphones, steigt in den israelischen Solarmarkt ein, um Wechselrichter zu verkaufen, mit deren Hilfe Solarstrom in Energie für das Stromnetz umgewandelt werden kann. Eine
Unternehmensmitteilung in Israel kam nur wenige Stunden nachdem Huawei sein Solarenergiegeschäft in den USA eingestellt hatte, inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen Washington und Peking. Huawei wird zunächst mit mehreren 30-Megawatt-Solarparks arbeiten. Das Unternehmen kontrolliert nach eigenen Angaben 56% des Weltmarktes für String-Wechselrichter. Die Chinesen sind bereits in die israelische Transportindustrie eingedrungen. Chinesische Unternehmen sind am Bau der Stadtbahn Tel Aviv, von Tunneln für die Acco-Carmiel-Eisenbahn und eines Hafens in Ashdod im Süden der Küste beteiligt. Die Shanghai International Port Group soll ab 2021 für 25 Jahre den Hafen Haifa im Norden betreiben. Neben dem Transportwesen ist derzeit ein chinesisches Regierungsunternehmen, PMEC, an einem Konsortium beteiligt, das sich um ein israelisches Kraftwerk bewirbt. (timesofisrael) EL

Süßes Geschäft: Startup zur Zuckerreduzierung bringt USD 22 Mio. auf
Das Lebensmitteltechnologieunternehmen DouxMatok aus Petah Tikva erklärte, es könne Zucker in Lebensmitteln um 40% reduzieren, ohne deren Geschmack zu beeinträchtigen. Das neue Produkt sei zuckerarm, aber reich an Ballaststoffen und Proteinen. Die Firma hat in einer Finanzierungsrunde der Serie B USD 22 Mio. aufgebracht. Die Finanzierung wurde vom in Singapur ansässigen Fonds BlueRed Partners geleitet und umfasst strategische Investoren wie die deutsche Südzucker AG, das größte europäische Zuckerunternehmen, Royal DSM, ein
weltweit führendes Unternehmen für wissenschaftlich fundierte Ernährung, Gesundheit und nachhaltiges Leben, und Singha Ventures, ein Corporate Venture Fund der Singha Corporation, eines der größten thailändischen Lebensmittel- und Getränkekonglomerate. Die Technologie von DouxMatok ist durch 20 Patente abgesichert und wurde über sechs Jahre von einem multidisziplinären Team von Wissenschaftlern entwickelt, die sich mit Materialwissenschaften, organischer und grüner Chemie, Sensorik, Arzneimittelabgabe und Lebensmittelwissenschaften befassen. Letztes Jahr hat sich das Startup mit Südzucker zusammengetan, um sein Produkt zu vermarkten. (timesofisrael) EL

Staat New York Bilanz 2018: Israelis sind mit fast USD 34 Mrd. dabei
Von Israelis gegründete Unternehmen in New York trugen 2018 laut einer neuen Studie der New York Israel Business Alliance USD 18,6 Mrd. zum Umsatz der Wirtschaft des Staates New York bei. Berücksichtigt man
die zusätzlichen Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in New York, steigt der Gesamtbetrag auf USD 33,8 Mrd. Dies entspricht insgesamt 2% des Bruttoinlandsprodukts des Staates. Die 506 von Israelis gegründeten Unternehmen beschäftigen 24.850 New Yorker direkt und weitere 27.502 indirekt. Zwischen 2016 und 2018 schufen israelisch gegründete Unternehmen doppelt so viele neue Arbeitsplätze wie der Staat (2,5% Beschäftigungswachstum gegenüber 1,2% für den Staat). Ein Großteil der Einnahmen, Investitionen und des Beschäftigungswachstums stammt von fünf in Israel gegründeten Startups im Wert von USD 1 Mrd. und mehr. Dazu gehörten das Immobilien-Technologie-Startup Compass, WeWork, das Versicherungs-Technologie-Startup Lemonade, das Finanzdienstleistungsunternehmen Payoneer sowie die Content-Discovery- und Werbeplattform Taboola. Der neue Bericht befasste sich auch mit sechs Schlüsselbereichen der wirtschaftlichen Kompatibilität zwischen Israel und New York: Landwirtschaft, künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Drohnen, Biowissenschaften und erneuerbare Energien. (israel21c) EL




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Genesis-Preis an Robert Kraft verliehen
Robert Kraft, Eigentümer des Football-Teams der New England Patriots, wurde mit dem Genesis-Preis ausgezeichnet, der mit USD 1 Mio. dotiert ist. Er erhielt die Auszeichnung für unermüdlichen Einsatz für Israel, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Premierminister Benjamin Netanyahu sagte bei Verleihung: "Der Antisemitismus zeigt wieder
Robert Kraft (6.v.l.) bei der Verleihung copyright: GPO/ Haim Zach
sein Gesicht, auch in Amerika, mit furchtbaren Konsequenzen. Angesichts dieser Angriffe ist es nötig, dagegen anzukämpfen. Robert Kraft kämpft dagegen an. Er engagiert sich im Kampf gegen BDS, gegen die Verunglimpfung Israels und steht dem Staat Israel zur Seite." Robert Kraft erklärte in seiner Dankesrede die Absicht, eine Stiftung einzurichten, die sich dem Kampf gegen Antisemitismus in sozialen Netzwerken widmen soll. Er werde mit USD 20 Mio. zu dieser Stiftung beitragen. (Tower, embassies) TS.
[Anmerkung der Redaktion: Leider gibt es viel zu wenige Philanthropen wie Robert Kraft - vor allem in Deutschland - die verstehen, dass es zwar wichtig ist die "traditionellen" Spendenorganisationen (Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, usw.) zu unterstützen, aber das dies alleine nicht ausreicht. Die politische Arbeit, die wir im Bereich der Bekämpfung von Antisemitismus (in allen seinen Formen!), der Völkerverständigung zwischen Deutschland und Israel, wie auch im Bereich Medien, und so vielem mehr machen, ist leider etwas, wofür es in Deutschland kaum finanzielle Unterstützung gibt. Immer wieder betonen Menschen uns gegenüber, wie dankbar Sie für unsere Arbeit sind. Und doch kämpfen wir - ohne Übertreibung - tagtäglich um unser finanzielles Überleben. In diesem Sinne hoffen wir, dass es auch in Deutschland mehr Menschen wie Kraft geben wird, die bereit sein werden auch politisch orientierte Arbeit mehr zu unterstützen. Immerhin sind wir ein gemeinnütziger Verein und können Spendenquittungen ausstellen! Hier können Sie erfahren, wie Sie uns unterstützen können: Spenden.]

Einwanderung von Juden nach Israel - Migration oder Flucht?
Der neue Judenhass tarnt sich als "legitime Kritik an der Politik Israels". Ein Molotov- Cocktail auf eine Synagoge, ein Mordanschlag auf einen Rabbiner, das Verprügeln jüdischer Schüler - alles gilt offiziell als Israelkritik. Medien und politische Parteien in Europa sind sich einig: Schuld
ist nur der Nahostkonflikt. Das Trauma des Holocaust führte dazu, dass man nicht "Antisemit" genannt werden will, aber am Judenhass hat sich nicht viel geändert, er sucht nur ein neues Ventil. Israelkritik ist legitimiert. Und zwar in der geschmeidigen Form: "Kritik an Israels Regierung". Das führt dazu, dass sich Juden in Europa zunehmend unwohl fühlen. Ein detaillierter Bericht zur Einwanderung nach Israel aus den verschiedenen europäischen Staaten findet sich im Online-Portal Audiatur. (audiatur) KR

Israelische Hilfsorganisation rettet ein Bergdorf
Das puertoricanische Dorf El Real wurde von einem Hurrikan verwüstet. Als der Hurrikan Maria im September 2017 nach Puerto Rico kam, war das kleine Bergdorf El Real eines von vielen, die vom tödlichen Sturm verwüstet wurden. Die 1.000 Einwohner dieses abgelegenen Dorfes
begannen, wasserübertragenen Krankheiten wie Leptospirose zu erliegen. Eine Woche nach dem Sturm kam ein Team von Mitarbeitern der israelischen humanitären Hilfsorganisation IsraAID im Dorf an, brachte wichtige medizinische Hilfe und Wasserfilter mit und zeigten den Menschen Wege zur Selbsthilfe. "Sie kamen wie Engel vom Himmel", sagte Porfirio Fraticeli, ein Wasserbetreiber in El Real. Fast zwei Jahre später befindet sich IsraAID immer noch in El Real und vervollständigt damit ein innovatives Wasserfiltrationssystem, das das Dorf mit sauberem Wasser versorgt, auch wenn der Strom ausfällt. ISRAEL21c flog nach Puerto Rico, um die Menschen von El Real zu treffen und die bewegende Geschichte hinter der unglaublichen Arbeit von IsraAID zu hören. (Israel21c, Israel21c) EL

In Israel leben Araber länger als in allen arabischen Staaten
Araber in Israel leben länger als die Bürger in allen muslimischen und arabischen Ländern, einschließlich des reichen Katars, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrains, laut Statistik der Weltgesundheitsorganisation WHO. Alle diese anderen Länder haben dafür gestimmt, Israel bei der UNO wegen angeblichen Missbrauchs der Gesundheitsrechte der Araber zu verurteilen. (Hillel Neuer/Twitter) EL

Rezepte der Woche
Zwei erfrischende Rezept-Empfehlungen vom Israelischen Generalkonsulat in München für die Hitzewelle in Deutschland:
  • Melonen-Minz-Limonade:
    1/2 Wassermelone, 1 Bund Minze, 1 etwas größere - Zitrone, 2 El Zucker, Eiswürfel
    Zitrone in Scheiben schneiden. Minzblätter von den Stängeln zupfen. Wassermelone halbieren, Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in eine große Schüssel füllen. Mit Zitronensaft sowie Minze vermischen und mit den Eiswürfeln in einem Mixer fein pürieren. Melonen-Minz-Limonade in einen Getränkespender oder eine Bowle-Schüssel füllen und mit Zitronenscheiben und Minzblättern garnieren.
  • Kalter #Gurken-#Melonen-#Salat:
    1/2 Wassermelone, 1 Salatgurke, 200 g Feta, 1 Bund Minze, 2 El Balsamico, 2 El Olivenöl, 4 El Pinienkerne, Salz und Pfeffer
    Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldgelb anrösten. Die gewürfelte Wassermelone in eine Schale geben und den gewürfelten Feta-Käse darüber verteilen. Die Gurke gründlich waschen, wer die Schale nicht mag auch schälen, und würfeln. Minze waschen und in feine Streifen schneiden Und mit etwas Pfeffer und einer Prise Salz vermengen. Essig zufügen und zum Schluss das Öl dazu geben. Alles noch einmal gut durchmischen, abschmecken und kühl stellen. Anrichten: Den gekühlten Gurken-Melonen-Salat in ein Glas geben und die Pinienkerne darüber streuen. (FB) SSt








Ehud Barak tritt mit namenloser Partei an
Ehud Barak gründet eine neue Partei. Einziger Programmpunkt: Netanjahu stürzen. Barak war im Jahr 2000 einige Monate lang Ministerpräsident. Ihm wird zugutegehalten, dass er die Armee aus dem Südlibanon
zurückgezogen habe, wie er es zuvor im Wahlkampf versprochen hatte. Doch kein Wort darüber, dass Jassir Arafat diese "Schwäche" Israels nutzte, um die Zweite Intifada zu planen, während Barak alle Anzeichen dafür ignorierte, was dann über 1.000 Israelis das Leben kosten sollte. Er galt damals als "Autist" und Israels meistgescheiterter Premierminister. Bei Wahlen im Frühjahr 2001 löste ihn Ariel Scharon ab. (JA, imra, Zeit) TS

Israel und Ägypten erinnern an Friedensschluss
Israels Präsident Reuven Rivlin hat bei einer Feierstunde zum 40. Jahrestag des Friedensvertrags zwischen Ägypten und Israel seine Hoffnung auf einen Frieden mit allen Nachbarn, vor allem den Palästinensern, geäußert.
Am 26. März 1979 hatten Israels Premier Menachem Begin und der ägyptische Präsident Anwar al-Sadat in Washington ein von US-Präsident Jimmy Carter vermitteltes Friedensabkommen unterzeichnet. Es umfasste die gegenseitige Anerkennung und beendete den seit 1948 herrschenden Kriegszustand zwischen beiden Nachbarstaaten. "Wir hätten uns nie vorstellen können, dass unsere Führer sich nur wenige Jahre später umarmen und sich die Hand geben würden. Dies sollte als Inspiration für unsere Bemühungen dienen, Frieden mit allen unseren Nachbarn und insbesondere unseren palästinensischen Nachbarn zu erreichen", so Rivlin in Anwesenheit des ägyptischen Botschafters in Israel, Khaled Azmi. (JA) KR

Mit diesem Gipfel wird Israel endgültig zum Gestalter im Nahen Osten
Die Nationalen Sicherheitsberater Russlands und der USA trafen sich in Jerusalem, um über die Zukunft des Iran zu beraten. Die Erklärung für den enormen Umweg lieferte Bolton beim Auftakt des historischen Treffens selbst in einer Lobrede auf Israels Premierminister Benjamin
Netanjahu: "Dank Ihrer engen Beziehungen zu (Russlands) Präsident Wladimir Putin und Präsident Trump besteht eine wesentlich größere Aussicht darauf, unsere jeweiligen Strategien zu koordinieren, um einen sicheren und dauerhaften Frieden in der gesamten Region zu erreichen." Zu besprechen gibt es einiges. An fast allen Fronten steht Moskau dabei den USA als Rivale gegenüber, in Syrien und dem Iran kollidieren die Interessen offen miteinander. Das Gipfeltreffen im Jerusalemer Orient-Hotel ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Jahrzehnte lang wurde Israel international wie ein Pariastaat behandelt, ein Zwergenstaat mit gerade einmal neun Millionen Einwohnern, der von Feindesstaaten umgeben ist und um Anerkennung buhlt. Unter Netanjahus Führung aber wurde der einstige Außenseiter zu einem begehrten Partner und nun auch Ausrichter diplomatischer Gipfeltreffen. (welt) KR

Bahrain will Frieden mit Israel
Am Rande einer Konferenz in Bahrain betonte der Außenminister des Königreichs, Chaled Bin Achmed al-Chalifa, den Friedenswillen seines Landes. "Israel ist ein Land, das bleiben wird. Wir wollen bessere Beziehungen mit ihm, wir wollen Frieden mit ihm", sagte er in einem Interview der Onlinezeitung Times of Israel. Die Konferenz
in Manama verglich er mit den Schritten auf dem Weg zum israelisch-ägyptischen Frieden 1979. Ähnlich wie der Besuch des damaligen ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat in Jerusalem 1977 könne die Konferenz den Weg zum Frieden ebnen. "Wenn das gelingt, und wir darauf aufbauen, und es Aufmerksamkeit auf sich zieht, könnte dies die zweite Umwälzung (nach 1979) bedeuten." Der arabisch-israelische Konflikt sei politisch und daher lösbar, aber es sei "religiöser Eifer", der die Ayatollahs in Teheran dazu veranlasste, "ihre Raketen und Drohungen direkt an Ihrer Grenze auf arabischem Territorium zu platzieren", stellte er fest. Auf die Frage, ob er nach Israel kommen möchte, antwortete er: "Eines Tages ja. Eines Tages, wenn alles offen und friedlich ist, möchte ich kommen und besuchen, genauso wie ich Jordanien, den Libanon oder Ägypten besuchen möchte. Denn wie gesagt, es ist ein Staat in unserer Region. Es wird eine Gelegenheit sein, bei der wir uns wohl fühlen und als Länder der Region nach vorne schauen. Ja. Warten wir auf diesen Moment." (timesofisrael, israelnetz) EL

Jordanien-Touristen dürfen keine jüdischen Gegenstände mitnehmen
Bitte keine Menora oder Kippa mitführen: Wollen Touristen von Israel aus über die Grenze nach Jordanien reisen, gestattet es Jordanien nicht, Gegenstände mit jüdischen Symbolen mitzunehmen. Das erklärte der Direktor des Verbandes für Externe Reiseveranstalter, Jossi Fattal. Er war über diese neuen Vorschriften sehr verärgert und meinte, Israel solle überlegen, ähnliche Vorschriften für die Einreise von Jordaniern einzuführen. Laut Behörde überschritten 2018 rund 462.000 Menschen die israelisch-jordanische Grenze in beide Richtungen. Im Vorjahr seien es 72.000 Personen weniger gewesen sein. (israelnetz) KR

Britische Politikerin fordert die Anerkennung von Juden, die aus arabischen Ländern geflohen sind
Der Exodus von Juden aus Staaten des Nahen Ostens nach der Gründung Israels sei "eine unerzählte Geschichte und eine ungelöste Ungerechtigkeit: Zwischen 1948 und den 1970er Jahren wurden in der gesamten muslimischen Welt Pogrome und gewaltsame Angriffe gegen jüdische
Bürger verübt", sagte die konservative Abgeordnete Theresa Villiers während einer Parlamentsdebatte. Sie forderte die britische Regierung auf, die Notlage der Juden anzuerkennen, die im 20. Jahrhundert gezwungen waren, ihre Häuser in arabischen Ländern zu verlassen. Rund 850.000 Juden mussten nach der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 aus ihren Heimatländern im Nahen Osten und in Nordafrika fliehen. Viele waren Gewalt ausgesetzt und mussten den größten Teil ihres Eigentums zurücklassen. Villiers, die nicht jüdisch ist, war zuvor Staatssekretärin für Nordirland. (timesofisrael) EL

Tempelberg-Besuch soll gegen vorherige Absprachen verstoßen haben
Ein gemeinsamer Besuch des chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera mit palästinensischen Vertretern auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt sorgt für Ärger in Israel. Das israelische Außenministerium rügte den chilenischen Botschafter, wie eine Sprecherin bestätigte.
Das gemeinsame Treffen verstoße gegen vorherige Absprachen. "Außenminister Israel Katz sieht jeden Verstoß gegen die israelische Souveränität auf dem Tempelberg als schwerwiegend an, insbesondere wenn er klare Regeln und Absprachen verletzt", hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Der chilenische Präsident behauptete, von den palästinensischen Repräsentanten nichts gewusst und sie auch nicht eingeladen zu haben. (ToI) TS

Wegen AfD-Mitglied wird Delegation aus Hessen in Israel nicht empfangen
Eine Delegation um Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) wurde in Israel nicht offiziell empfangen. Grund dafür ist der AfD-Landtagsabgeordnete Dimitri Schulz. AfD-Abgeordnete werden grundsätzlich nicht von der israelischen Regierung empfangen. Von solchen Regelungen seien auch ähnliche Parteien aus Frankreich und Österreich betroffen. Auf dem Programm der mehrtägigen Reise standen unter anderem Besuche von Israel-Standorten hessischer
AHK Israel: Digital Minister Prof. Kristina Sinemus mit ihrer Delegation bei der Software AG Israel - einschließlich dem AfD Abgeordneten Dimitri Schulz (3.v.r. - mit Kipa) (FB)
Unternehmen. Der hessische AfD-Landtagsfraktionssprecher Benjamin Günther sagte: "Die Entscheidung liegt in der Hoheit des Landes." Der AfD-Abgeordnete Schulz war an der Gründung der Vereinigung "Juden in der AfD" beteiligt. Er nahm auch nicht an einem Besuch der Delegation bei der Stadtverwaltung Haifa teil. "Das macht mich traurig, auch wegen meiner jüdischen Herkunft", sagte Schulz in einem auf der Facebook-Seite der Vereinigung geposteten Video. Vor nicht all zu langer Zeit, hatte sich Schulz auf seiner Facebook-Seite noch als "bibeltreu" und als "Follower of Jesus Christ" bezeichnet. In seiner Bewerbungsrede für die Landesliste der Hessischen Landtagswahl 2018 hatte er zudem die Verbrechen der Deutschen im Zweiten Weltkrieg relativiert. (ntv, Welt, Wikipedia) TS SSt








Israel reagiert auf Brandsätze: Treibstofflieferung zeitweilig gestoppt
".15 Großbrände im Süden haben Hunderte Morgen niedergebrannt. Darunter eine Gedenkstätte für einen gefallenen Kämpfer bei der Hubschrauberkatastrophe. Luftballons fielen in Kindergärten. Explosive Ballons explodierten am Himmel" (instagram)

"Ein Molotowcocktail landete in der Tür eines Privathauses in einer Siedlung im Eshkol-Regionalrat." (twitter)
Riesige Ballon-Cluster mit Sprengsatz landeten in einem landwirtschaftlichen Gebiet des Kibbuz Tze'elim im Süden (twitter)
Anfang der Woche gab es über 20 Brände in Südisrael, die durch Ballons mit Sprengstoff und Molotowcocktails aus Gaza ausgelöst worden waren. Daraufhin hatte Israel für mehrere Tage den Kraftstoffimport nach Gaza gestoppt. Der übrige Warentransport ging unvermindert weiter. Laut Cogat kamen allein in der Vorwoche 2.035 LKW-Ladungen mit 58.554 Tonnen Waren von Israel über Kerem Shalom in den Gazastreifen. (timesofisrael, cogat, newsisrael) EL


Greenblatt: PA könnte leicht für Gesundheitsversorgung aller zahlen, bevorzugt aber Terroristen
Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump für internationale Verhandlungen, Jason

Greenblatt, hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) scharf kritisiert. Greenblatt begann seine Kritik mit einem Tweet, der aufzeigt wie PA-Beamte in Israel medizinische Versorgung erhielten, obwohl unlängst ein Verbot der PA für die Palästinenser erlassen wurde, sich im jüdischen Staat einer Behandlung zu unterziehen. "Guter Bericht für alle, die denken, dass die PA die medizinische Versorgung der Palästinenser in Israel beendet hat. Was ist mit den gewöhnlichen Palästinensern? Die PA könnte Krankenhausrechnungen bezahlen, wenn sie den Terroristen keine Dollars für ihr Programm ,Zahlen um zu töten' gibt. Schauen Sie genauer hin, nicht alles ist, wie es scheint", twitterte Greenblatt, einschließlich eines Links zum Bericht von Palestinian Media Watch. Der Tweet erzeugte eine Kontroverse, wobei der israelische Reporter Barak Ravid fragte: "Warum haben die USA die Finanzierung palästinensischer Krankenhäuser im Osten Jerusalems eingestellt, die der einzige Ort in Palästina sind, der Krebspatienten behandeln kann?" Greenblatt antwortete: "Wir wollen, dass Patienten die beste Versorgung erhalten, die PA könnte leicht ihre Rechnungen an das Krankenhaus zahlen, wenn sie die Anreizzahlungen an Terroristen/ihre Familien einstellt und die Dollars für die Versorgung ihrer Patienten verwendet." (audiatur) KR

Die palästinensische Führung und die Korruption
Eine wachsende Zahl von Palästinensern fordert, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ernsthafte Massnahmen ergreift, um die finanzielle und

administrative Korruption in ihren Chefetagen zu beenden. Anstatt diesen Forderungen zu entsprechen, hat sich die PA jedoch dafür entschieden, gegen Antikorruptionsaktivisten vorzugehen und Kritiker zum Schweigen zu bringen, um andere davon abzuhalten, Transparenz und Rechenschaftspflicht zu fordern. In den letzten Tagen haben die Sicherheitskräfte der PA im Westjordanland drei prominente Antikorruptionsaktivisten verhaftet: Fayez al-Sweiti, Mohammed Ayesh und Saed Abu al-Baha. Al-Sweiti, der eine gemeinnützige Antikorruptionsorganisation leitet, wurde verhaftet nachdem er auf seiner Facebook-Seite ein Dokument veröffentlicht hatte, in dem der hochrangige palästinensische Beamte Hussein al-Sheikh, Leiter der Palästinensischen Generalbehörde für Zivilangelegenheiten und Mitglied des Fatah-Zentralausschusses, beschuldigt wurde, seine Arbeit für persönliche Zwecke missbraucht zu haben. Die PA behauptet, dass das Dokument gefälscht sei, aber viele Palästinenser halten es für authentisch. (audiatur) KR

Folter und Mord an Palästinensern: Das wahre Gesicht der PA
Wie das israelische Nachrichtenportal Arutz Sheva berichtete, vertritt ein israelischer Anwalt 52 palästinensische Araber vor dem Internationalen

Strafgerichtshof in Den Haag. Nachdem das Bezirksgericht Jerusalem in seinem Urteil der Klage stattgegeben hatte, wonach die 52 palästinensischen Araber Zeugen von Morden durch die Palästinensische Autonomiebehörde waren und Folterungen durch sie erlitten hatten, erfolgte die Aufnahme der Zeugenaussagen in Den Haag. Dazu lud das Gericht den Rechtsanwalt Barak Kedem, einen Partner der Anwaltskanzlei Arbus, Kedem, Tzur, ein, der die Palästinenser rechtlich vertritt. In einem Interview mit Arutz Sheva sagte der israelische Anwalt unter anderem: "Ich habe seit vielen Jahren mit Körperverletzungen, medizinischem Missbrauch und Verkehrsunfällen zu tun. Ich habe viele Verwundete gesehen, aber ich habe bisher keinen gesehen, der so brutal misshandelt wurde. Einige von ihnen wurden hingerichtet, einige wurden vergewaltigt, andere wurden kopfüber aufgehängt, ihnen wurden Nägel und Zähne entfernt und andere unaussprechliche Formen der Folter. Dies sind genau die Fälle, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen und dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag vorgebracht werden müssen." Auf die Anmerkung, das Internationale Strafgerichtshof würde normalerweise immer gegen Israel urteilen, sagte er: "Die Palästinensische Autonomiebehörde erhebt ständig Beschwerden gegen Israel, weil Israel es wagt, sich zu verteidigen. Heute haben wir das wahre Gesicht der Palästinensischen Autonomiebehörde enttarnt. Während sie lächerliche Beschwerden gegen Israel einreichen, begehen sie selbst Verbrechen gegen die Menschlichkeit an ihren eigenen Bürgern in schrecklicher Weise. Ich bin froh, dass das Gericht die heute vorgelegten Beweise nun beachtet hat." (israelproject, israelheute) KR

Ashrawi trifft Mitglieder des Deutschen Bundestages
Dr. Hanan Ashrawi empfing den deutschen Abgeordneten und Mitglied des Auswärtigen

Ausschusses im Bundestag Christian Schmidt (CSU), in Anwesenheit des deutschen Vertreters, Christian Clages, in der PLO-Zentrale in Ramallah. Dr. Ashrawi informierte den Besucher über die neuesten Entwicklungen und die schwerwiegenden Folgen der in ihren Augen "unverantwortlichen und feindlichen Politik der Trump-Administration und ihres Nahost-Teams, die die extremsten rechten Elemente in Israel fördern". Die Besucher waren sich einig, dass der Aufstieg rechtsextremer Agenden und fundamentalistischer Ideologien bekämpft werden muss. Ashrawi klagte: "Die Kriminalisierung aller Formen gewaltfreien Widerstands, einschließlich der BDS-Bewegung, verletzt das Recht von Einzelpersonen und Unternehmen, ethische Verbraucher und Investoren zu sein, sowie das Recht auf gewissenhafte Praktiken, die im Völkerrecht und in der Moral verankert sind." [Anmerkung der Redaktion: Die israelfeindliche Politik der Hamas, die Auszahlung hoher Märtyrer-Renten, sowie Korruption, Folter durch die PA waren kein Thema.] (dci, heplev) TS

Neue Zahlungen für die UNRWA
Die USA haben ihre Zuwendungen für das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNRWA eingestellt, weil die

UNRWA Forderungen nach Reformen ignoriert hat. Die USA forderten, die Korruption, enge Verbindungen zur Hamas-Terrororganisation einzustellen, Hetze gegen Juden und Israel aus den Schulbüchern zu streichen und die allein für Palästinenser geltende Vererbung des Flüchtlingsstatus zu beenden. Jetzt springen viele Länder der Welt ein, der Organisation zu helfen. Der Vatikan stiftete USD 40.000. Bei einer Geberkonferenz in New York kamen USD 110 Mio. zusammen. Die Türkei bot weitere USD 10 Mio. Forderungen nach Reformen haben diese Geldgeber nicht gestellt. (Domradio, Islamische, Sabah) TS








Die zahllosen "Friedensbemühungen" in Bahrain, Jerusalem und New York kann man nicht kommentieren, da die Amerikaner ihren "Jahrhundertplan" zum Nahen Osten erst im November veröffentlichen wollen und vorher alles Spekulation ist. Skepsis ist angebracht, zumal die Palästinenser sowieso im Voraus alles ablehnen. Für Israel zählt eher, was an zwei Fronten tatsächlich passiert: An der Grenze zu Gaza und im Wahlkampf. Mit der Hamas gab es angeblich
erneut "Verständigungen" über eine Feuerpause. Doch die Bewohner Israels haben wenig von solchen "Abmachungen", wenn innerhalb weniger Tage wieder dutzende Feuerbomben und sogar Sprengsätze mit Helium-gefüllten Luftballons von Gaza aus über die Grenze geschickt und Hunderte Hektar Farmland und Wälder in Brand gesteckt werden. Das Helium hatte Israel für die Verwendung in Hospitälern für MRI-Untersuchungen durchgelassen... Ein großer Sprengsatz landete in einem Kindergarten, der zum Glück leer war. Im öden Wahlkampf zu den Neuwahlen am 17. September gab es endlich mal Bewegung. Aus dem Nichts tauchte der ehemalige gescheiterte Ministerpräsident Ehud Barak auf und verkündete, den derzeitigen Premierminister Netanjahu stürzen zu wollen. Obgleich er schon dutzende Male versichert hatte, nicht in die Politik zurückkehren zu wollen, trat er jetzt mit einer neuen Partei an, die nicht einmal einen Namen hat, geschweige denn ein politisches Programm. Das einzig neue an ihm ist sein Bart. Erneut erweist sich, dass in Israel ständig Dinge passieren, die es eigentlich nicht gibt.

Kommentar von Sacha Stawski zur Causa "Solidaritätsbrief" Jüdisches Museum Berlin
Es gibt so extrem Vieles, was man zu der Causa JMB / Peter Schäfer noch sagen könnte, aber das bei weitem Traurigste und Schockierendste an dieser ganzen Saga ist der "Offene Brief" der so genannten "Gelehrten" aus Jüdischen Museen aus ganz Europa, die so ganz und gar nichts mit den "Talmud Gelehrten" zu tun haben, für
die sie sich hier ausgeben (mal ganz abgesehen davon, dass ein Großteil der Personen überhaupt nicht Jüdisch ist!).
Schäfer war während seiner Zeit als Direktor für eine Vielzahl großer Verfehlungen verantwortlich, für die er nun endlich die Konsequenz übernommen hat / übernehmen mußte. Der unsägliche und völlig inakzeptable pro-BDS Tweet mit Kritik am Bundestag war dabei nur das "i-Tüpfelchen". Sein unkritisches Treffen mit einem Vertreter des Holocaust leugnenden Iranischen Regimes, das dieses Treffen hinterher entsprechend propagandistisch ausgeschlachtet hat, genauso wie die unerträglich einseitige Jerusalem Ausstellung sind ebenfalls nur Teil der langen Liste an Schäfer-Verfehlungen; die konzeptionelle Gesamtausrichtung des Museums, die dazu geführt hat, dass an diesem mutmaßlich "Jüdischen" Museum kaum noch etwas war, womit sich Juden identifizieren können, war viel eher der Grund, warum Schäfer der Falsche in dieser Position war. Zu der Liste an Schäfer-Verirrungen gehörte u.a. auch eine Veranstaltung vom Oktober 2018 über "Islamophobie", der Aktivisten mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft und BDS gehörten und selbst damit hört die Liste nicht auf.
Bei keiner dieser - einem Direktor eines Jüdischen Museums - unwürdigen Fehlleistungen gab es Wortmeldungen von irgendwelchen "Gelehrten", geschweige Verurteilungen aus den Reihen derer, die sich nun zu Wort melden. Warum...?!?
Die Liste an Unterzeichnern ist schockierend und macht nur all zu deutlich wie problematisch das Deutsch-Jüdische Verhältnis letztendlich wirklich ist. Es ist gut zu wissen, dass manche Geldgeber von einigen der unten aufgeführten Museen bereits bekannt gegeben haben, ihre Konsequenz aus diesem Brief zu ziehen, in dem sie ihre finanzielle Unterstützung künftig streichen werden, doch das allein reicht noch nicht. Die Unterzeichner müssen verstehen, dass es hier nicht einfach darum ging Solidarität mit einem der Ihren zum Ausdruck zu bringen, damit sie künftig weiter unabhängig ihre Arbeit machen können (was niemand in Frage gestellt hat), sondern dass sie sich hier mit einem Mann solidarisiert haben, der seiner Arbeit eben nicht gerecht wurde - der eben nicht mehr dazu beigetragen hat einen "Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur" zu beherbergen, sondern einen Ort der Kontroverse, der politischen Einmischung und ein Ort an dem letztendlich das Existenzrecht des Jüdischen Staates in Frage gestellt wurde. Auch sind viele Unwahrheiten über die "Einmischung Dritter" so einfach übernommen worden, wie sie einfach nicht den Tatsachen entsprechen (siehe u.a. WELT). Mit so jemandem solidarisiert man sich nicht kritiklos und entsprechend muß eine Unterschrift unter so einem Brief dann auch Konsequenzen haben! (HC, Welt)
Zu diesem Thema empfehlenswert ist auch die Stellungnahme von Botschafter Jeremy Issacharoff im Tagesspiegel.




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Vier Medaillen für Linoy Ashram
Bei den Europaspielen in Minsk gewann die Israelin Linoy Ashram zwei Gold- und zwei Silber-Medaillen in verschiedenen Disziplinen der Rhythmischen Sportgymnastik. Die 20-Jährige aus Rishon LeZion gewann Gold mit den Bällen und Keulen und Silber mit den Bändern und im Einzelmehrkampf. Im vergangenen Jahr war Ashram bereits Zweite bei den Weltmeisterschaften in Sofia geworden. Sie gilt mittlerweile als Anwärterin auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio im nächsten Jahr. (Botschaft, twitter, tachles) JG

Poly ist Israels erster surfender Hund
Poly nimmt jede Welle mit - und das täglich. Ein wahres Naturtalent auf vier Pfoten: Israels erster surfender Hund. Nir Hindi, Polys Herrchen und selbst Surfer, ist stolz auf Poly. Anfangs wunderte er sich doch sehr, denn er hat Poly das Surfen nicht beigebracht. Eines Tages sprang das Tier einfach mit ins Meer und kletterte auf das Board. (rtl) TS

Norderstedt: Wie in Israel
In Norderstedt können Frauen jetzt Cachibol spielen. Vielleicht wird sogar eine Liga gegründet. In Israel ist Cachibol unter Mamas das ganz große Ding. "Und wir sind in Norderstedt doch immer eine Idee voraus", sagt
Ayala Nagel vom Verein Chaverim. "Deswegen holen wir jetzt Cachibol nach Norderstedt und gründen vielleicht die erste Cachibol-Liga in Deutschland." Cachibol ist ein wenig wie Volleyball - nur ohne Pritschen. Der Ball darf kurz gefangen und muss dann weitergeworfen werden. Der Vorteil: Jede kann das lernen, jede kann das spielen, jede bekommt ziemlich schnell Spaß daran. In Israel hat sich die soziale Bewegung Mamanet dieses Sportes angenommen. Mamanet ist ein Netzwerk für Mütter und Frauen aus allen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Und beim Sport, so die Idee, kann man sich locker treffen und kommt besser ins Gespräch. Also: Cachibol. Mittlerweile gibt es in Israel einen Ligabetrieb mit 150 Mannschaften und 16.000 Spielerinnen - und in 16 weiteren Ländern sind Mamanet und Cachibol jetzt auch schon vertreten. "Wir hatten unsere Premiere ja schon beim Parkerwachen im Mai im Stadtpark", sagt Tatjana Frage, die als Trainerin von Mamanet Deutschland die Norderstedterinnen schulen möchte. "Viele Frauen haben mitgemacht und sofort gefragt: Wann gibt's das regelmäßig?" Dafür hat TuRa-Geschäftsführer Tobias Claßen gesorgt: "Ab September machen wir immer freitags, von 20 bis 22 Uhr, in der Pellwormhalle ein Training möglich." (Abendblatt) TS









Der bundesweite Israeltag 2019 geht auch im Juli weiter - herzliche Einladung zu den nächsten Israeltag-Terminen:


02.07. Annaberg-Buchholz
Vorab-Bericht in der Freien Presse:
Annaberger feiern Israeltag auf dem Markt (FB)


05.07. Mering
Vorab-Bericht in der Augsburger Allgemeinen:
Beim Israeltag in Mering wird getanzt (FB)




In vielen weiteren Städten haben bereits erfolgreiche Israeltage stattgefunden. Fotos und Berichte zu den einzelnen Städten werden auf der ILI Website folgen. In der Zwischenzeit können Sie HIER einige erste Eindrücke finden...

Alle Termine sind in unserer Terminübersicht zum bundesweiten Israeltag veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird.

Kontakt: Israeltag@il-israel.org

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.










Helfen Sie uns den 1. Europäischen Israelkongress zu realisieren
Wir sind in den Vorbereitungen für den nächsten Schritt in unserer Kongress-Arbeit. Der Deutsche Israelkongress hat mittlerweile fünfmal stattgefunden. Der Kongress hat vieles geleistet, um Menschen miteinander zu vernetzen, wenn es um das deutch-israelische Verhältnis geht. Nun möchten wir auch das europäisch-israelische Verhältnis weiter voranbringen. Wir möchten mehr europäische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen, die sich für Israel einsetzen. Dafür organisieren wir künftig einen Europäischen Israelkongress. Der 1. Europäische Israelkongress wird - anders als der Deutsche Israelkongress - speziell nur für Organisationen

und deren Vernetzung sein, um die Kongress-Arbeit auch auf europäischer Ebene zu starten. Informationen, wie Sie mit Ihrer Spende die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie im VIDEO und HIER auf unserer Website. Jede Spende hilft. DANKE! (ILI)

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Gerd Buurmann: "Wer argumentiert, dass Jesus doch nur Männer als Jünger zugelassen habe und dass deshalb der Vatikan auch weiterhin Frauen aussperren sollte, hat eines nicht bedacht. Jesus hat nur Juden zu seinen Jüngern berufen. Gemäß dieser Logik dürfen somit ausschließlich Juden Päpste und Priester werden." (tapfer)


















So bereiten Palästinenser ihre tödlichen Ballons vor

Gute Ideen aus der "Smart City" Tel Aviv

Ein historischer Gottesdienst in der einzigen kleinen Synagoge von Bahrain

Stabsfeldwebel Andreas Merz wurde eine "Förmliche Anerkennung" in der Deutschen Botschaft in Tel Aviv für eine "herausragende Einzeltat" ausgesprochen, nachdem er Ende Mai am Strand von Herzliya ein 10-jähriges Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hatte.

The first all-electric airplane! It's efficient, It's clean and it's made in Israel!

What were the sounds of your childhood? For a Palestinian child, it's a completely different tune...

Meet the Samaritans, one of Israel's oldest and smallest religious minorities

Caesarea National Park is an impressive archaeological site

Der neue Rettungsschwimmerturm von Tel Aviv Beach wartet auf Dich!








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Jerusalem - Die ewige Hauptstadt des Jüdischen Staates




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Thomas
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