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24. Juni 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Blut-Hirn-Schranke auf einem Chip
  • Fruchtbarkeitsbehandlungen in Israel auf dem Vormarsch
  • "Erschöpfung" von Immunsystemzellen beenden
ARCHÄOLOGIE
  • Sizilien: Mikwe 14 Meter unter einer Kirche
  • Wachtturm in Militärlager gefunden
TOURISMUS
  • Ober-Nazareth wurde in "Ausblick-Galiläas" umbenannt
WIRTSCHAFT
  • Israel will neue Luftbetankungs-Flugzeuge kaufen
  • Elbit Systems erhält Zuschlag für die Aufrüstung der deutschen Luftwaffe
  • Israel präsentiert mobiles "Iron Dome" Raketenabwehrsystem
  • Auto-Tech-Nation Israel
  • Neuer Preis für Nanotechnologie
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Licht in Jerusalem 2019
  • Ehrendoktor für Friede Springer
  • "This Place": Internationale Fotografen zeigen ihr Bild von Israel
  • Jüdisches Filmfestival ohne Israelkritiker
  • Bar Refaeli ist wieder schwanger
  • Mahlzeiten für EUR 44.000 aus Jerusalemer Edelrestaurants
  • Rezept der Woche - Pita - von Rogel Rachman
POLITIK
  • Israel baut neue Wasserleitung für den Gazastreifen
  • Wahlkampf: Arabische Fraktionen kandidieren wieder gemeinsam
  • Libanon und Israel verhandeln über Seegrenzen
  • Atomenergiebehörde erkennt Palästina als Staat an
  • BDS: Evangelische Kirche ist gefordert
  • Kirchentag stornierte Auftritt von BDS-Befürwortern
  • Kennzeichnung von Waren aus Siedlungen
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Iran und die amerikanische Drohne
  • Die PLO hatte nie eine Zweistaatenlösung im Sinn
  • Juden hätten nicht mitfeiern dürfen
  • Israel verhaftete im Westjordanland einen Spion des Iran
  • Das Ziel von BDS ist das Ende Israels
  • Neuseeländische Regierungswebsite zeigte Palästina statt Israel
  • Jürgen Todenhöfers Rücken im Dienste der Hamas

SPORT
  • Fecht-EM: Erster israelischer Sieger
  • Israelischer Rekordspieler verlässt Bundesliga

IN EIGENER SACHE
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BILDER DER WOCHE
  • Licht in Jerusalem Festival
  • Hebräische Buchwoche in Jerusalem am Yoga-Welttag








Blut-Hirn-Schranke auf einem Chip
Wissenschaftler können zwar noch keine lebende Kopie eines Gehirns erstellen, Forscher der israelischen Ben-Gurion-Universität und des Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles haben jedoch auf einem Chip die Blut-Hirn-Schranke (BBB) der Patienten mit Hilfe der eigenen Zellen des Individuums dupliziert. Der BBB-Chip funktioniert wie die BBB beim Patienten. Die Blut-Hirn-Schranken wurden aus induzierten pluripotenten Stammzellen gebildet, die vom Patienten stammten, mit der DNA des Patienten übereinstimmten und charakteristische Defekte der Krankheit des Patienten aufwiesen. (sciencedirect, israel21c) EL

Fruchtbarkeitsbehandlungen in Israel auf dem Vormarsch
Israel weist mit 3,11 Kindern pro Mutter die höchste Geburtenrate im Westen auf. Dies geht aus Daten des Central Bureau of Statistics zu Geburt und Fruchtbarkeit hervor. Das Land hat zudem die höchste Anzahl an Fruchtbarkeitsbehandlungen nach Anzahl
der Behandlungszyklen pro Kopf und ist das einzige Land der Welt, das eine große Anzahl von Fruchtbarkeitsbehandlungszyklen finanziert. IVF-Behandlungen (In-vitro-Fertilisation) werden zudem in Israel seit 1980 auch für 18- bis 45-jährige Personen finanziert, die Kinder in einer Einelternfamilie aufziehen möchten. Bei einer Eizellspende können Frauen bis zum Alter von 54 Jahren eine IVF erhalten. (jpost) EL

"Erschöpfung" von Immunsystemzellen beenden
Das Verständnis der Rolle des TOX-Proteins könnte den Weg zur Wiederherstellung der normalen Funktion in Systemen ebnen, die durch chronische Krankheiten geschwächt sind, sagen Forscher von der israelischen Bar-Ilan-Universität und ein Forscherteam aus
Deutschland, der Schweiz, Australien und den USA unter der Leitung von Prof. Dietmar Zehn von der Technischen Universität München. T-Zellen erkennen und zielen auf bestimmte Zellen im ganzen Körper, die eliminiert werden müssen. Manchmal bestehen die Infektionen jedoch über mehrere Monate hinweg fort und verursachen chronische Krankheiten. Das bedeutet einen enormen Druck auf das Immunsystem, das einerseits versucht, diese Bedrohungen aktiv zu beseitigen, andererseits aber auch seine eigene Aktivität einschränkt, um keine Kollateralschäden an gesunden Zellen, chronischen Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen zu verursachen. So treten T-Zellen oft in einen Erschöpfungszustand ein, der ihre Aktivität verlangsamt. Bislang seien die Mechanismen, die diese "Erschöpfung" inszenieren, ein Rätsel geblieben, sagte das internationale Forschungskonsortium. "Dank dieser internationalen Zusammenarbeit konnten wir zeigen, dass das Protein TOX ein Master-Regulator des Erschöpfungszustandes in T-Zellen ist", sagte Prof. Cyrille Cohen, Krebsimmunologe an der Mina and Everard Goodman Faculty of Life Sciences an der Bar-Ilan-Universität. "Dieses Protein in T-Zellen ist in der Lage, sie in einen Zustand schwerer Nicht-Reaktionsfähigkeit zu versetzen." Cohen untersuchte dieses Phänomen in menschlichen Zellen in einem Modell des Melanoms und zeigte erfolgreich einen Zusammenhang zwischen der Expression von TOX in T-Zellen und der Erzeugung von Hypo-Reaktivität oder einer verminderten Reaktion auf Krebs. "Nun, mit diesen Informationen in der Hand können wir darüber nachdenken, wie wir einige dieser Barrieren neutralisieren können, so dass wir die normale Funktion des Immunsystems, auch bei chronischen Krankheiten, wiederherstellen können, um Krebs oder Viruserkrankungen besser zu bekämpfen", sagte Cohen. (ToI) TS




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Sizilien: Mikwe 14 Meter unter einer Kirche
In der sizilianischen Stadt Syrakus wurde unter einer Kirche eine hebräische Inschrift in einer mittelalterlichen Mikwe (rituelles Tauchbad) identifiziert. Das gab die israelische Universität Ariel bekannt. Syrakus ist eine der wichtigsten Städte Siziliens. Über Jahrhunderte war
Sizilien Heim blühender jüdischer Gemeinden. Das jüdische Leben kam auf dem damals spanisch regierten Sizilien zu einem abrupten Ende, als die Juden 1492 aus Spanien vertrieben oder zwangskonvertiert wurden. Die meisten jüdischen Stätten auf Sizilien wurden zerstört oder zweckentfremdet. Die Mikwe in Syrakus liegt 14 Meter unter der Kirche St. Philips. Bis heute kennt man die Gegend auch als "Giudecca" ("die Jüdische"). Es gibt eine Legende, dass Juden zum ersten Mal im ersten Jahrhundert nach dem Fall Jerusalems im Jahr 70 n.u.Z. als gefangene Sklaven nach Sizilien gebracht wurden. Von der jüdischen Bevölkerung Siziliens wird dagegen vermutet, dass Rabbi Akiva die Stadt Syrakus während einer seiner Auslandsreisen besuchte. Die Organisation Shavei Israel in Jerusalem unterstützt seit einigen Jahren den Aufbau einer jüdischen Gemeinde in Sizilien. Shavei Israel hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, deren Vorfahren einst Juden waren und die zum Übertritt zu anderen Religionen gezwungen wurden, wieder den Weg zum Judentum zu öffnen. Dass man sich in jüngerer Zeit endlich wieder an die einstigen jüdischen Mitbürger erinnert - dafür sorgte Leoluca Orlando, der Mann, der vor allem wegen seines Kampfes gegen die Mafia berühmt wurde und seit 2012 Bürgermeister von Palermo ist. (tachles, JA, Sizilienferien, timesofisrael, hagalil) KR EL

Wachtturm in Militärlager gefunden
Israelische Fallschirmjäger haben unter der Leitung von Archäologen die Ruinen eines 2.800 Jahre alten Wachturms aus der Zeit König Hiskias ausgegraben. Der Turm war etwa 5 mal 3,5 Meter, die Mauern sind bis zu zwei Meter hoch erhalten. Die Steinblöcke wogen bis zu acht Tonnen. Die Bibel erwähnt die Verwendung von Leuchttürmen (oder "Säulen") zur Kommunikation zwischen den Streitkräften wie in Richter 20, 38-40. Der Turm blickt auf die Hebroner Hügel, die Judäische Ebene und Ashkelon. Die Datierung des Turms basiert auf Keramik aus dem Sockel. Sie ist charakteristisch für das späte 8. Jahrhundert v. Chr., der Herrschaft von König Hiskia. (fokus, haaretz) TS








Ober-Nazareth wurde in "Ausblick-Galiläas" umbenannt
Die Bewohner der von Juden gegründeten Stadt Nazrath-Elit (Ober-Nazareth) hatten es satt, ständig mit ihrer alten rein arabischen Nachbarstadt Nazareth verwechselt zu werden. Die überwiegend jüdische Stadt gründete ein
öffentliches Komitee zur Namensfindung und beschloss, sich in Nof HaGalil ("Ausblick Galiläas") umzubenennen. Etwa 10.000 Einwohner von insgesamt über 40.000 beteiligten sich an einem Referendum und 80% von ihnen bestätigten die Umbenennung. 1959 wurde die Stadt errichtet, "um den jüdischen Charakter Galiläas" zu erhalten. Etwas über 20% ihrer Einwohner sind Araber. Dagegen werden, seitdem in Nazareth die kommunistische Partei Maki die Wahlen gewonnen hatte, dort keine Juden als Bewohner mehr geduldet. Während des Krieges von 1948 folgten die überwiegend christlichen Bewohner von Nazareth nicht dem Ruf der arabischen Armeen zu fliehen. Sie versteckten sich in biblischen Höhlen unter der Stadt und bildeten so nach dem Krieg die größte arabische Stadt in Israel. (jpost, ynet) TS EL







Israel will neue Luftbetankungs-Flugzeuge kaufen
Die israelische Luftwaffe will acht Boeing KC-46 Pegasus Flugzeuge mit Geldern der amerikanischen Verteidigungshilfe kaufen, um die veraltete Tankerflotte zu ersetzen. Die Vereinigten Staaten werden Berichten zufolge die Luftbetankungsflugzeuge an Israel verkaufen. Es ist das erste Mal, dass sie sich dazu bereit erklärt haben. Die Flugzeuge würden die derzeitige Flotte veralteter Tankflugzeuge ersetzen, darunter KC-130 Hercules und umgebaute Boeing 707. Im Report hieß es, dass Israel die Flugzeuge mit Hilfe der USD 3,8 Mrd. Verteidigungshilfe kaufen werde, die es jährlich erhält, wobei die Gesamtkosten der Flugzeuge bei über USD 1 Mrd. liegen. Laut einem Bericht der Globes Business Daily will Boeing den Israel Aerospace Industries keine Erlaubnis erteilen, gebrauchte 767er in Tankflugzeuge umzubauen, was deutlich billiger wäre als der Kauf neuer KC-46er. (ToI) TS
Eine US Air Force Boeing KC-46 Pegasus betankt ein F-35 Kampfflugzeug über Kalifornien (Wikipedia, gemeinfrei, US-Luftwaffe Foto von Ethan Wagner)

Elbit Systems erhält Zuschlag für die Aufrüstung der deutschen Luftwaffe
Elbit Systems Ltd. hat den Zuschlag für einen USD 73 Mio. schweren Auftrag von Diehl Defence GmbH & Co. KG über die Lieferung des gerichteten Infrarot-Selbstschutzsystems J-MUSIC(TM) (Directed Infrared Counter Measure, DIRCM) für den Airbus A400M der deutschen Luftwaffe
erhalten. Der Auftrag erstreckt sich über vier Jahre. Elad Aharonson, General Manager von Elbit Systems ISTAR Division: "Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns. Wir sind stolz darauf, ein bewährter Lieferant der Bundeswehr zu sein, und auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit den Unternehmen Diehl Defence und Airbus Defence and Space." Elbit Systems ist ein internationales Hochtechnologieunternehmen, das an vielen Verteidigungs-, Heimatschutz- und Wirtschaftsprogrammen auf der ganzen Welt beteiligt ist. (elbitsystems, Twitter, Presseportal, Youtube) TS

Israel präsentiert mobiles "Iron Dome" Raketenabwehrsystem
Das israelische Luft- und Raumfahrtunternehmen Rafael hat eine mobile Iron Dome Raketenabwehrbatterie vorgestellt, die den IDF-Einsatztruppen den gleichen Schutz bietet, wie das ursprüngliche System für die
Zivilbevölkerung. Der I-Dome wurde entwickelt, um Soldaten vor Raketen, Mörsern und Drohnenangriffen zu schützen. Das neue mobile Verteidigungssystem passt auf einen grossen Tieflader, wodurch es leicht transportierbar ist. Iron Dome wird in Israel seit 2011 eingesetzt, um Zivilisten vor Raketen zu schützen, die aus dem Gazastreifen abgefeuert werden. Die teuren Geräte mussten allerdings jedes Mal umständlich transportiert werden, um in Notfall am richtigen Ort bereit zu stehen. (audiatur) TS

Auto-Tech-Nation Israel
In Israel wird kein einziges Fahrzeug produziert, aber die Größen der Autobranche pilgern ins Heilige Land. 500 der rund 6.600 Startups im Land beschäftigen sich mit dem Automobil-Bereich. Das ist die größte Konzentration
nach dem Silicon Valley. Deutsche Firmen wie Volkswagen oder Mercedes haben in Israel Repräsentanzen. BMW ist mit Intel eine Partnerschaft eingegangen, um gemeinsam mit dem israelischen Unternehmen Mobileye selbstfahrende Fahrzeuge zu entwickeln. Mobileye wurde 2017 von Intel für USD 15 Mrd. gekauft - die bisher größte Summe, die je für ein israelisches Startup bezahlt worden ist. Repräsentanten aller Automobilkonzerne weilten in Israel, um an der Ecomotion-Messe teilzunehmen. Rund hundert Startups nutzten die Chance, sich mit ihren Produkten zu präsentieren. Wer mit seinem Auto auf das Messegelände in Tel Aviv fuhr, konnte vor dem Einparken einen Fahrzeugcheck erledigen. Was wie eine normale Matte aussah, war eine mit Kameras ausgestattete Platte, die das Fahrzeug auf Schäden hin kontrolliert. Ob am Unterboden etwas defekt ist oder die Reifen nicht genügend Luft haben, wird genauso gecheckt wie die Frage, ob das Fahrzeug Öl verliert. Das israelische Startup UV-Eye hat dieses System auch mit Blick auf terroristische Bedrohungen entwickelt. Mit Hilfe dieser Technologie kann rasch festgestellt werden, ob unter dem Auto eine Bombe versteckt ist. Damit können Sicherheitskontrollen etwa bei Einfahrten in Regierungsgebäude rascher vorgenommen werden. Besonders boomen auch Startups, die sich mit Fragen der Cybersecurity in Zusammenhang mit Mobilität beschäftigen. (SZ) KR

Neuer Preis für Nanotechnologie
Der mit USD 10.000 dotierte neugeschaffene Dan Maydan Prize for Nanoscience Research wurde vom Hebrew University Center for Nanoscience and Nanotechnology (HUCNN) an Professor Yi Cui von der Stanford University für seine "herausragenden Beiträge" zur Entwicklung nanoskaliger Materialien verliehen. Cui bietet eine Reihe von Seminaren und Workshops in Jerusalem an. Diese Zusammenarbeit und die Preisverleihung sind Teil eines erfolgreichen Gesamtkonzepts der Universität. Zu den Startups, die von HUCNN ausgegründet wurden, gehören
Qlight Nanotech, die die Verwendung von Quantenmaterialien für Display-Anwendungen entwickeln; Trieye, die Kameras für die autonome Automobilindustrie entwickeln; Chef-it, die Vegiburger mit pflanzlicher Nanocellulose drucken und kochen; Melodea, das die Gewinnung von nanokristallinem Zellstoff aus Papierschlamm für Strukturschaum, für Verbundwerkstoffe und Klebstoffe kommerzialisiert; und Valentis Nanotech, das auf Nanobasis transparente Folien für Lebensmittelverpackungen und Landwirtschaft entwickelt. (ToI) TS




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Licht in Jerusalem 2019
Die größte internationale Lichtkunstveranstaltung in Jerusalem zeigt vom 26. Juni bis 4. Juli in der Altstadt neue Kunstinstallationen. In diesem Jahr nimmt eine Rekordzahl internationaler Lichtkünstler teil, u.a. aus
Indien, USA, Brasilien, Neuseeland und Serbien. Neben drei neuen, farbenfrohen und beleuchteten Routen in der Altstadt werden Dutzende von Kunstinstallationen gezeigt, die Besucher in eine neue Welt entführen, bei der Licht an jedem Abend neue Kreationen hervorbringt. Der Muristan-Brunnen wird zu einer spektakulären, beleuchteten Oase. Tausende Spiegel und Millionen Reflexionen gibt es bei einer Spiegelparty, mit einer riesigen und beleuchteten Discokugel in der Mitte. 7 Meter hohe Statuen werden zu einem Feuerwerk. Die Zedekijah-Höhle bietet eine Licht- und Schattengeschichte. Das Festival wird vom Ministerium für Jerusalemer Angelegenheiten und Kulturerbe, der Jerusalemer Stadtverwaltung und der Jerusalemer Entwicklungsbehörde initiiert, mit Management und Produktion durch die Ariel Municipal Company. Künstlerische Leiter sind Merav Eitan und Gaston Zahr. (itravel, light) TS

Ehrendoktor für Friede Springer
Friede Springer hat die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität in Jerusalem erhalten. Die Witwe des Gründers des Axel-Springer-Verlags und Gründerin der Friede-Springer-Stiftung erhielt vom Universitätsprofessor Ascher Cohen die Auszeichnung bei einer Zeremonie auf dem Skopus-Berg. "In tiefer Anerkennung für ihr langfristiges Engagement und ihre Unterstützung für den Staat Israel, die Stadt Jerusalem und die Hebräische Universität" erhalte sie den Titel, sagte der Dekan der Geisteswissenschaften, Michael Segal. Der Senat der Universität lobte ihre Verdienste um die "bedeutenden Erfolge bei der deutsch-jüdischen Aussöhnung und dem jüdisch-arabischen Dialog". Springer bedankte sich: "Meine Freundschaft zum israelischen Volk und meine Bewunderung für die Hebräische Universität werden sich nicht verändern." (israelnetz, bild, welt) KR TS
Friede Springer beim 3. Deutschen Israelkongress

"This Place": Internationale Fotografen zeigen ihr Bild von Israel
Zwölf Künstler verschiedener Nationen waren zwischen 2009 und 2015 zu dem Langzeit-Projekt "This Place" eingeladen. Ihre Foto- und Videoarbeiten sind im Jüdischen Museum Berlin zu sehen. Ihr empathischer
Blick auf Israel zeigte am Schluss ein faszinierendes Puzzle der multi-religiösen Gesellschaft und Vielfarbigkeit dieses Landes. Die ausgestellten 200 Foto- und Videoarbeiten präsentieren ein multireligiöses Israel unterschiedlichster Menschen, die in Israel und im Westjordanland leben: Juden, Christen, Muslime, Kopten, Drusen, Palästinenser und viele andere. Ein kosmopolitischer, internationaler Ansatz, der Initiator Frédéric Brenner bei der Auswahl wichtig war. Das internationale Fotoprojekt "This Place" ist noch bis zum 5. Januar 2020 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen. Die FAZ titelte "Reise durch ein ummauertes Land". Das Land sei "Kampfzone und Ort der Begegnung". Für den Deutschlandfunk handelt es sich um eine "Poetische Polyphonie". Einige halten Israel für ein "zerrissenes" Land, andere bestaunen die Vielfalt und Heterogenität. (dw, faz, DLF, tachles) KR TS

Jüdisches Filmfestival ohne Israelkritiker
Die "aufgeladene Atmosphäre um jüdisch-israelische Themen" sei der Grund, warum das Jüdische Filmfestival auf den New Israel Fund als Förderer verzichtet. Die 1979 gegründete soziale und israelkritische Nichtregierungsorganisation aus den USA sollte
im September offizieller Partner des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg werden und als solcher in allen Veröffentlichungen genannt werden. Jetzt habe die Festivalleitung das Angebot zurückgezogen. Die Festivalleitung wollte den Vorgang weder dementieren noch bestätigen. Es solle aber während des Festivals eine Diskussion mit NIF-Deutschland-Chef Waldman geben. Das 25. Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg findet vom 8. bis 17. September in Berlin und Potsdam statt. (maz) TS

Bar Refaeli ist wieder schwanger
Klatschspalten in aller Welt meldeten, dass das israelische Modell Bar Refaeli mit ihrem dritten Kind schwanger sei. Assi Azar, mit dem sie gemeinsam den ESC-Contest moderierte, war der Erste, der die Nachricht erfuhr. Er fragte spontan: "Aber warum braucht sie überhaupt drei Kinder?" Refaeli hatte zuvor den Wunsch nach einer großen Familie geäußert. (ntv, t-online) TS

Mahlzeiten für EUR 44.000 aus Jerusalemer Edelrestaurants
Sara Netanjahu ist zu einer Geldstrafe von umgerechnet knapp EUR 2.500 verurteilt worden. Zudem muss die 60-Jährige gut EUR 11.000 erstatten. Ein Jerusalemer Amtsgericht hatte eine Übereinkunft der Ehefrau
von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der Staatsanwaltschaft akzeptiert. Demnach wird der zunächst erhobene Anklagepunkt des Betrugs zu Lasten der Staatskasse fallen gelassen. Netanjahus Anwalt Yossi Cohen betonte, dass ihre Mandantin von den Medien bereits schwer genug bestraft worden sei. Die seit 4 Jahren andauernden Ermittlungen gegen die Gattin des Premiers hätten den Staat viele Millionen gekostet. (dw) TS

Rezept der Woche von Rogel Rachman: Pita
500 Gramm Mehl, 1 Teelöffel Zucker, 1 Teelöffel Salz, 7 Gramm Hefe (ein Beutel Trockenhefe), 300 Gramm Wasser mischen und kneten; 1 Stunde gehen lassen; Backofen auf die höchste Temperatur vorwärmen; aus 10 Kugeln (je 80 g) eine Pita formen und ca. 5 Minuten backen (jeweils 3-4 gleichzeitig), bis sie fertig sind. Beteavon! (FB) SSt







Israel baut neue Wasserleitung für den Gazastreifen
Trotz der angespannten Situation im Süden ist die israelische Wasserbehörde in Zusammenarbeit mit dem israelischen Wasserversorgungsunternehmen Mekorot mit dem Bau einer neuen Wasserleitung beschäftigt, um damit die Wasserversorgung des Gazastreifens zu verbessern.
Die Kosten des Projekts liegen laut Ynet bei mehreren Millionen NIS. Die neue Wasserleitung befindet sich gegenüber des Zentrums des Gazastreifens, im Landkreis Eshkol. Ironischerweise handelt es sich dabei ausgerechnet um den Landkreis, der am meisten von den Angriffen aus dem Gazastreifen zu leiden hat, seien es Raketen und Mörsergranaten oder die Feuer- und Sprengstoff-Ballons, die fast täglich für neue Brände sorgen. Die Arbeiten an der Wasserleitung finden unter strengster Bewachung statt. Denn die Arbeiter könnten Ziel der Terroristen aus dem Gazastreifen sein. Israel versorgt den Gazastreifen mit Wasser mithilfe von drei zentralen Wasserleitungen. Einem Abkommen zwischen beiden Seiten zufolge ist Israel verpflichtet, pro Jahr 10 Millionen Kubikmeter Wasser in den Gazastreifen fließen zu lassen. Doch Israel bringt sogar noch mehr Wasser als es muss. Mehr als 11,5 Millionen Kubikmeter Wasser bekommt der Gazastreifen jährlich und Israel ist sogar in der Lage, noch mehr Wasser zu liefern, doch das Wassersystem im Gazastreifen steht kurz vor dem Zusammenbruch und ist daher nicht in der Lage, mehr Wasser aufzunehmen. (youtube, haolam) KR

Wahlkampf: Arabische Fraktionen kandidieren wieder gemeinsam
Nach dem enttäuschenden Ergebnis bei den Knessetwahlen im April kandidieren die vier arabischen Fraktionen bei den Neuwahlen am 17. September wieder mit einem gemeinsamen Bündnis. Im April erhielten die aus je zwei Fraktionen zusammengesetzten Bündnisse zusammen zehn Sitze. 2015 waren sie erstmals zu viert als "Vereinigte Liste" angetreten und hatten 13 Mandate gewonnen. Der voraussichtliche Vorsitzende des Bündnisses, Aiman Odeh, sagte am Donnerstag, die Aufspaltung sei ein Fehler gewesen. Jetzt sei die Gruppe der "nationalen Einheit" verpflichtet. In der gemeinsamen Liste sind Kommunisten, Islamisten und Nationalisten vertreten. (Israelnetz) TS

Libanon und Israel verhandeln über Seegrenzen
In Rosch HaNikra (Ras Nakura) an der Grenze zwischen Israel und Libanon verhandeln beide Länder im Beisein eines Vertreters der UNO über die Seegrenze im Mittelmeer. Dort sind schon vor der Küste Israels riesige Erdgasvorkommen geortet und erschlossen worden. Die Ausbeute wird teilweise nach Europa exportiert. Jetzt will auch Libanon von den Erdgasvorkommen profitieren. Deshalb muss die Seegrenze genau abgesteckt werden. Es geht um 860 Quadratkilometer. Dass es dieses Gespräch überhaupt gibt, ist ein seltener diplomatischer Erfolg

der Regierung von US-Präsident Donald Trump. David Satterfield, Unterabteilungsleiter im US-Außenministerium und zuständig für den Nahen Osten, hat das Treffen nach monatelanger Pendeldiplomatie arrangiert. Experten gehen davon aus, dass sich aus den Vorkommen in den nächsten Jahren rund USD 600 Mrd. erlösen lassen. Im Rennen um diesen Milliardenschatz hat derzeit Israel die Nase vorn. 80 Kilometer von der Hafenstadt Haifa entfernt liegt das Feld "Tamar" mit geschätzten Reserven von rund 280 Milliarden Kubikmetern; dort wird bereits Gas gefördert. Hinzu kommt das "Leviathan"-Gasfeld, das mehr als doppelt so groß ist und noch erschlossen wird. (spiegel, standard) TS

Atomenergiebehörde erkennt Palästina als Staat an
40.000 Teilnehmer nahmen an der jährlichen "Celebrate Israel Parade" in Manhattan teil. Auch eine Delegation von Diplomaten aus der ganzen Welt war Teil der Feierlichkeiten, darunter UN-Botschafter aus Australien, Deutschland, der Ukraine, Norwegen, Nigeria und mehreren anderen Ländern. Thema der Veranstaltung war "Rak B'Yisrael - nur in Israel". (JPost, United, YouTube) TS

BDS: Evangelische Kirche ist gefordert
Samuel Salzborn, Gastprofessor für Antisemitismusforschung an der TU Berlin: Die EKD ist gefordert, will sie glaubwürdig bleiben. Das Pamphlet, das eine kleine Gruppe um die Theologieprofessoren Ulrich Duchrow, Friedhelm Hengsbach, Dieter Becker, Franz Segbers und Hans G. Ulrich jüngst gegen die längst überfällige und im Einklang mit den Erkenntnissen der Antisemitismusforschung stehende Feststellung des Deutschen Bundestages, dass die BDS-Kampagne antisemitisch ist, veröffentlicht hat, ist faktisch nicht mehr als ziemlicher Unsinn: getragen von mangelhaften Kenntnissen des politischen Systems der Bundesrepublik und Israels, von moralinsauren Missdeutungen des Völkerrechts und brachialer Unkenntnis der internationalen Politik. Und dass jedes Verständnis von Antisemitismus fehlt, überrascht bei christlichen Theologen leider nicht. (JA) TS

Kirchentag stornierte Auftritt von BDS-Befürwortern
Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund sollten zwei "umstrittene Referenten" auftreten: Ulrich Duchrow und Farid Esack, eingeladen
von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Am Donnerstagnachmittag gab die Leitung des Kirchentags bekannt, dass die Veranstaltung nicht stattfindet. In einem Tweet erläutert sie: "Wir haben als Kirchentag eine klare Haltung und haben deshalb die Rosa-Luxemburg-Stiftung aufgefordert, die umstrittenen Referenten auszuladen oder die Veranstaltung abzusagen." Farid Esack erlangte einen Spitzenplatz unter denen, die Israel verleumden. Israel diffamiert er nicht bloss mit der Apartheids-Lüge - nein, Esack sagt: Israel sei schlimmer. In einem "offenen Brief an das palästinensische Volk" vergleicht Esack den Staat Israel mit dem Nationalsozialismus. Ulrich Duchrow hat ein Buch geschrieben hat, das weithin Anerkennung fand als "zutiefst israelfeindliches Machwerk". Der Verleger Wilhelm Hopf war von dem Inhalt so schockiert, dass er die Auslieferung gestoppt hat. In Duchrows Texten finden sich viele Bilder des klassischen Antisemitismus - etwa Juden als Kriegs- und Krisenprofiteure, Unterdrücker und Ausbeuter. Nicht abgesagt wurde ein ungewöhnlicher Workshop: "Vulven malen". So solle den "negativen Folgen jahrhundertlanger Tabuisierung weiblicher Geschlechtlichkeit entgegengewirkt werden". Die Unterdrückung von Frauen durch die PLO ist kein Thema. (audiatur) TS

Kennzeichnung von Waren aus Siedlungen
Waren aus dem Westjordanland und den Golanhöhen sollen eindeutig gekennzeichnet werden, meint der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Das Fehlen des genauen Herkunftsorts oder Ursprungslands könnte den Verbraucher irreführen, erklärte Gerard Hogan. Der EuGH muss Hogans Argumentation nicht folgen, die Rechtsauffassungen des ehemaligen irischen Richters haben jedoch in der Regel hohes Gewicht in den Beratungen des Gerichts. Ein abschließendes Urteil wird in den kommenden Monaten erwartet. (n-tv) TS JG








Iran und die amerikanische Drohne
Ohne eine amerikanische Reaktion einzuholen, verbreiteten dpa und afp zunächst im gesamten deutschen Blätterwald die iranische Behauptung,

dass eine amerikanische Drohne tief in iranisches Territorium eingedrungen und deshalb abgeschossen worden sei. Damit war erst einmal festgelegt, dass die USA provoziert haben und alle Schuld tragen. Erst später wurde diese Version relativiert, nachdem die USA erklärt hatten, dass die Drohne über internationalen Gewässern in der Meerenge von Hormus abgeschossen worden sei. Zu allem wurde dann auch Israel hineingezogen. Laut Iran hätten Israelis drei Tankschiffe angegriffen und nicht Revolutionsgarden des Iran. 100.000 iranische Raketen seien auf Israel gerichtet und bereit. So wurde im Iran auch wieder der Untergang Israels beschworen, was die EU offenbar nicht sonderlich irritiert. Dabei wurde nicht einmal das Potential iranischer Raketen im Libanon und bei der Hamas im Gazastreifen erwähnt, das auf Befehl aus Teheran jederzeit in Israel Tod und Zerstörung anrichten könnte. Erwähnenswert in den Medien sind vor allem Drohungen des israelischen Premiers Netanjahu, im Falle eines Krieges mit größter Zerstörungskraft gegen Iran und dessen Verbündete vorgehen zu wollen. Also sind nur die USA / Trump und Israel / Netanjahu schuld an jeglicher Eskalation in Nahost... (haaretz, merkur, faz, WAZ, taz) TS

Die PLO hatte nie eine Zweistaatenlösung im Sinn
Manuel Musallam ist ein prominenter palästinensisch-arabischer Priester und ehemaliger Abteilungsleiter für Christen im PLO-Außenbüro. Er ist seit Jahrzehnten Fatah-Aktivist. In einem vor kurzem geführten Interview

in Palestine Today sagte er ausdrücklich, dass die palästinensische Ambition darin besteht, Israel zu erobern: "Der Große Marsch der Rückkehr und seine Fortsetzung spiegeln den Zustand des Zusammenstoßes zwischen dem palästinensischen Widerstand und den israelischen Besatzungskräften und die Alarmglocke in Israel berührt weiter die Tatsache, dass der Palästinenser seinen Boden, sein Land und seine Dörfer nicht vergisst und nicht vergessen wird. Jerusalem ist die Hauptstadt des Gazastreifens, Jerusalem ist Gaza, Gaza ist das palästinensische Recht, Gaza ist Haifa, Safed, Akko, Umm al-Raschrasch (Eilat), Nablus, Galiläa und all das Land Palästina." (haolam) KR

Juden hätten nicht mitfeiern dürfen
Die Teilnahme von vier orthodoxen Juden an einer arabischen Hochzeit im Dorf Deir Kadis bei Ramallah hatte arabische Aktivisten sehr verärgert, die gegen

eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel sind. Am Ende wurde der Vater des Bräutigams von seinem Amt als Gemeinderatsvorsitzender des Dorfes enthoben. Eigentlich hatte das Video gezeigt, dass Juden und Araber, Israelis und Bürger der Palästinensischen Autonomiebehörde, friedlich zusammenleben können und gemeinsam feiern. Doch die Realität ist eine andere. Der Gemeinderatsvorsitzende Radi Nasser, Vater des Bräutigams, wurde mit Schimpfworten verurteilt. Als Reaktion darauf sagte er, dass er von der Anwesenheit der Israelis auf der Hochzeitsfeier seines Sohnes nichts gewusst habe. Sie seien von Arabern eingeladen worden, die in den Werkstätten am Eingang des Dorfes arbeiten und israelische Kunden haben. Nachdem er von der Anwesenheit der Israelis erfahren hatte, hätte er sie von der Hochzeit vertrieben. Doch damit war es nicht getan. Der Gemeinderatsvorsitzende wurde des Amtes behoben, die in der Autonomiebehörde regierende Fatah distanzierte sich von dem Vorfall und warf den entlassenen Gemeinderatsvorsitzenden danach auch aus ihrer Bewegung raus. Auch wird eine Bestrafung derer, die die Juden eingeladen hatten, in Erwägung gezogen. (youtube, israelheute) KR

Israel verhaftete im Westjordanland einen Spion des Iran
Israelische Sicherheitskräfte verhafteten in Hebron einen jordanischen Staatsangehörigen, Thaer Shafut (32). Der Geschäftsmann wurde ins Westjordanland

geschickt, "um im Namen des iranischen Geheimdienstes Missionen durchzuführen, die dazu bestimmt waren, ein Netzwerk in Israel und im Westjordanland aufzubauen, das für verdeckte Operationen für die Iraner verwendet werden sollte." Das sagte der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet. Laut Shin Bet wurde Shafut von den Iranern als Mittler auserkoren, um Geld an terroristische Agenten im Westjordanland und Israel zu leiten. Der Iran hilft bei der Finanzierung der Operationen der palästinensischen islamischen Terrorgruppe Dschihad und der Hamas. Laut Shin Bet hielt Shafut über ein verschlüsseltes Kommunikationsgerät Kontakt zu seinen iranischen Mitarbeitern. Die erste Veröffentlichung des Falles erfolgte wenige Stunden nach dem Abschuss einer amerikanischen Drohne durch Iran im Persischen Golf. (israelnetz, ToI) TS

Das Ziel von BDS ist das Ende Israels
Michael Wolffsohn im Interview mit Lothar Schröder: BDS ist der Wolf im Schafspelz. Sagt "Kritik" und meint, auch wenn es viele Mit- und Nachläufer nicht durchschauen: "Weg mit Israel". (...) BDS fordert die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und Vertriebenen. Das waren 1947/48 rund 750.000.

Inzwischen ist von mehr als sieben Millionen die Rede; Nachfahren inklusive. Die meisten echten Flüchtlinge von damals sind tot. Wie bei den deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1945. Damals zwölf Millionen. Nehmen Sie den gleichen Faktor wie bei den Palästinensern. Was das etwa für das heutige Polen bedeuten würde, ist jedermann klar. Nur Erzreaktionäre fordern das Rückkehrrecht der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen. Hitler-Deutschland begann den Krieg, hat ihn verloren, viele unschuldige Deutsche mussten fliehen oder wurden vertrieben. Palästinenser und umliegende arabische Staaten haben 1947/48 den Krieg gegen Israel begonnen und verloren. Wer einen Krieg beginnt und verliert, muss mit den Konsequenzen leben, so wie wir in Deutschland auch. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem Araber, christliche wie muslimische, Drusen wie Beduinen überhaupt wählen dürfen. Bis 2019 war die Arabische Liste drittstärkste Fraktion im Parlament. Frau und Mann sind gleichberechtigt. Homosexuelle können sich nach Belieben entfalten. Überall da, wo Palästinenser außerhalb des israelischen Staatsgebiets leben, werden ihnen diese Rechte vorenthalten. (mena) KR

Neuseeländische Regierungswebsite zeigte Palästina statt Israel
Die offizielle Website der Einwanderungsbehörde Neuseelands veröffentlichte eine Karte mitsamt

Informationen, die aus Israel Palästina ("Palestine") machte. Nach Empörung in den sozialen Medien wurde die Karte von der Website genommen. Laut der Informationen, mit denen die Karte auf der Seite der Einwanderungsbehörde Neuseelands zu sehen war, ist Ost-Jerusalem die "designierte Hauptstadt des Staates Palästina". Hingewiesen wurde auch auf die zahlreichen palästinensischen Flüchtlinge, deren Zahl laut UNHCR rund fünf Millionen beträgt, und die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete. Die Direktorin des Israel Institute of New Zealand, Ashley Church, kommentierte: Derjenige Fehler, der als erster ins Auge springt, war eine Karte, die das gesamte heutige Israel als "Palästina" bezeichnete. Das ist unglaublich beleidigend. Church forderte eine sofortige Entschuldigung des Ministers für Migration. Der neuseeländische Einwanderungsminister hat sich in einem Schreiben an den israelischen Botschafter in Wellington persönlich entschuldigt. "Ich kann Ihnen versichern, dass das Faktenblatt nicht die Politik der neuseeländischen Regierung widerspiegelt", schrieb Minister Iain Lees-Galloway in einem Brief an Israels Botschafter Itzhak Gerberg. "Die Karte war eindeutig ungenau und bezeichnete den Staat Israel nicht so, wie er es sollte." Lees-Galloway schrieb auch: "Ich entschuldige mich für die verursachte Beleidigung und versichere Ihnen, dass unverzüglich Maßnahmen ergriffen wurden, um die Situation zu korrigieren." (united, JTA, rt) KR TS

Todenhöfer von "Geschoss" getroffen
Der deutsche Publizist und Aktivist Jürgen Todenhöfer, 78, beteiligte sich am Freitag an den von der Hamas organisierten palästinensischen Protesten an der Grenze zu Israel. Er hält ein Schild hoch, mit der Aufschrift: "Liebe Israelis, bitte behandelt die Palästinenser auf die gleiche Art wie Ihr behandelt werden wollt!". Plötzlich schreit er kurz auf. Später behauptet er, ein israelischer Soldat habe geschossen und ihn am Rücken getroffen. Da Gummigeschosse aber nur eine Reichweite von 50 Metern haben, kann das nicht sein. Im Film ist das Objekt etwa in der Größe einer Bier- oder Colabüchse zu sehen, in der Sekunde, ehe es ihn trifft, freilich ohne ihn zu verletzen. Für ein Gummigeschoss ist das Objekt viel zu groß. "In keinem Rechtsstaat der Welt wird man wegen eines so versöhnlichen Satzes beschossen", ereifert sich Todenhöfer. "So kann das nicht weitergehen." (ntv, FB, HC) KR SSt










Mit viel Bangen wird in Israel die Konfrontation zwischen den USA und Iran beobachtet. Der Iran verkündet nicht nur täglich die Absicht, Israel zerstören zu wollen. Teheran habe auch schon 100.000 auf Israel gerichtete Raketen bereitstehen. Als drei Tankschiffe in der Meerenge von Hormus mit Minen angegriffen wurden, verdächtigten die USA zwar den Iran, aber Teheran "spekulierte", dass die Täter Israelis gewesen sein könnten, um den Ausbruch eines Krieges zu provozieren. Iran fördert mit Geld, Waffen und Ideologie auch andere Feinde Israels, darunter die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Houthis im Jemen. Sie alle haben Tausende auf Israel gerichtete Raketen parat. Um einen massiven Angriff aus diesen Ländern abwehren zu können, veranstalteten die Israelis eine große umfassende Militärübung im Norden des Landes, mitsamt Polizei und Heimatschutz. Premierminister Netanjahu drohte diesen Ländern schon, Israel tunlichst nicht zu testen, denn sein Land verfüge über eine sehr destruktive Militärkraft. Niemand weiß, ob diese Warnungen wirken. Dennoch ist bemerkenswert, wie nüchtern und gelassen die Israelis mit dieser Kriegsgefahr umgehen. Der ESC, die Schwangerschaft von Bar Refaeli und die bevorstehenden Sommerferien haben in Israel zweifellos einen höheren Stellenwert, als die Kriegsangst und Hysterie in den deutschen Medien. TS




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Fecht-EM: Erster israelischer Sieger
Ein Sportereignis für Israel, das auch der Newsletter der israelischen Botschaft würdigte: "Zum ersten Mal ist ein Israeli Europameister im Fechten. Yuval Shalom Freilich setzte sich am Dienstag (18.6.) im Degen-Finale der Herren gegen den Italiener Andrea Santarelli bei den Europameisterschaften in Düsseldorf durch. Der 24-jährige Freilich ist 40. der Weltrangliste. Er hatte zuvor bereits mehrere Jugendturniere gewonnen." Der historische Finalsieg kann bei der Sportschau auch noch nachträglich im Video angeschaut werden. (botschaft, youtube) JG

Israelischer Rekordspieler verlässt Bundesliga
Der israelische Nationalspieler Almog Cohen, der zuletzt mit dem FC Ingolstadt in der Zweiten Bundesliga spielte und zum Ende dieser Saison den Abstieg seines Vereins in die 3. Liga nicht verhindert konnte, wechselt zur neuen Saison zu seinem Jugendverein Maccabi Netanya, der in der ersten israelischen Fußball-Liga spielt. 2010 kam Cohen in die Bundesliga (1. FC Nürnberg) und ist mit insgesamt 109 Erstliga-Spielen und 75 Zweitliga-Spielen israelischer Rekordhalter in der Bundesliga-Geschichte. (liga3, transfermarkt, fci) JG









Der bundesweite Israeltag 2019 geht auch im Juni und Juli weiter - herzliche Einladung zu den nächsten Israeltag-Terminen:

27.06. Bamberg
02.07. Annaberg-Buchholz
05.07. Mering


In vielen weiteren Städten haben bereits erfolgreiche Israeltage stattgefunden. Fotos und Berichte zu den einzelnen Städten werden auf der ILI Website folgen. In der Zwischenzeit können Sie HIER einige erste Eindrücke finden...

Alle Termine sind in unserer Terminübersicht zum bundesweiten Israeltag veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird.

Kontakt: Israeltag@il-israel.org

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.










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Leider gibt es viel zu wenige Philanthropen - vor allem in Deutschland - die verstehen, dass es zwar wichtig ist die "traditionellen" Spendenorganisationen (Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, usw.) zu unterstützen, aber das dies alleine nicht ausreicht. Die politische Arbeit, die wir im Bereich der Bekämpfung von Antisemitismus (in allen seinen Formen!), der Völkerverständigung zwischen Deutschland und Israel, wie auch im Bereich Medien, und so vieles mehr. machen, ist leider etwas, wofür es in Deutschland kaum finanzielle Unterstützung gibt. Immer wieder betonen Menschen uns gegenüber, wie dankbar Sie für unsere Arbeit sind. Und doch
kämpfen wir - ohne Übertreibung - tagtäglich um unser finanzielles Überleben. In diesem Sinne hoffen wir, dass es künftig auch in Deutschland mehr Menschen geben wird, die bereit sein werden auch politisch orientierte Arbeit mehr zu unterstützen. Immerhin sind wir ein gemeinnütziger Verein und können Spendenquittungen ausstellen! Informationen über ILI und wie Sie die Realisierung des 1. Europäischen Israelkongress unterstützen können, finden Sie HIER. Jede Spende hilft. DANKE!

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Eine der coolsten Uhren, die wir je gesehen haben... Tolle Werbung! (Gesehen am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv.)

Typische staureiche Anfahrt auf Tel Aviv bei passender Musik... Bitte laut stellen!

Kennt Ihr Haifa, die größte Stadt im Norden Israels? Hier sind sieben Dinge, die Ihr wissen solltet.

How can peace come when Palestinian children are brainwashed from day one to hate Jews and Israel?

Ausschnitt aus der Rede von Präsident Reuven Rivlin bei der Global Coalition for Israel (GC4I) Konferenz mit Repräsentanten von Organisationen aus der ganzen Welt, die vereint sind im Kampf gegen BDS und die Delegitimierung Israels.

"Israel wird nicht zulassen, dass Iran Nuklearwaffen erhält."








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Licht in Jerusalem Festival


Damals und heute...


Hebräische Buchwoche in Jerusalem am Yoga-Welttag




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Thomas
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