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17. Juni 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Klebepistole für Chirurgen
  • Neue Behandlung von genetisch bedingtem Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Wie wird das Gewebe auf die Krebsbehandlung reagieren?
  • Neuer Parkinson-Frühtest
  • Übertragung neuronaler Nachrichten an die nächste Generation
  • Gegen Drohnen und fliegende Brandbomben
  • Inventarliste für Krankenwagen
  • Israel setzt Tech-Standards
  • Eulen erfreuen den Vatikan
ARCHÄOLOGIE
  • "Neue alte Schätze" in Caesarea gefunden
  • Brasilianischer Diplomat findet uralte Münze in Shiloh
TOURISMUS
  • Religionen endlich mal einig: Müll vor der Altstadt muss weg
  • Koscher und lecker
  • Kultur in Jerusalem
WIRTSCHAFT
  • Einfach so mitnehmen - die App erledigt den Rest
  • Musik bezahlen mit Revelator
  • ABN AMRO Bank beteiligt sich am Big-Data-Startup ThetaRay
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Lehrter Gymnasium bietet Schüleraustausch mit Israel an
  • 15 Schüler der Neuköllner Rütli-Schule in Israel
  • Israelischer Koch Michael Solomonov gewinnt James-Beard-Preis
  • Wie israelische Hilfe eine Insel veränderte
  • Gemeinsam für das Rote Meer
  • Die letzten Samaritaner-Gemeinden wachsen wieder
  • Unterstützung durch Heavy Metal
  • Die Welt muss wissen, was Anne Frank passiert ist
POLITIK
  • Israel feiert Pride Parade
  • Schweizer Außenminister besucht Israel
  • Jordanien: "Abbas verweigert jedwede Hilfe zur Bewältigung der Krise"
  • New York City feiert Israel
  • PA: "Kriegsverbrechen" deutscher Baufirma
  • Tödliche Gefahr: Hisbollah-Tunnel reicht weit nach Israel
  • Mossad deckte Hisbollah-Sprengstofflager in London auf
  • Israel kann Sonderstatus für Hamas-NGO bei der UNO verhindern
  • Zum ersten Mal stimmt Indien bei den Vereinten Nationen mit Israel
  • Parteiübergreifende Resolution: Deutsche Hochschulgruppen gegen BDS
  • Dean Issacharoff wechselt zu arabischen Partei
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Anne Frank - Schwieriges Gedenken auf Twitter
  • New York Times verzichtet auf politische Karikaturen
  • Iranische Zeitung: Heiko Maas als zionistischer Nazi
  • KEINE SATIRE: Kein Krieg aufgrund von Finanzmangel?
  • Der Deutschlandfunk und die "Klassenzimmer" für Palästinenser

SPORT
  • Polnischer Fußballverband feiert "Pogrom" gegen Israel
  • Viermal Gold für 15-jährigen Segler

IN EIGENER SACHE
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BILDER DER WOCHE
  • Pride Week 2019 in Tel Aviv
  • Geheimnisvolles Jerusalem








Klebepistole für Chirurgen
Nähte und Stifte können schmerzhaft sein, Narben hinterlassen und müssen manchmal entfernt werden, nachdem das Gewebe verheilt ist. Nähte im Darm, in der Lunge oder in den Blutgefäßen können wieder aufbrechen. Ein Technion-Team entwickelte nun
medizinischen Klebstoff, der in beiden Fällen einsetzbar ist. Prof. Boaz Mizrahi, Leiter des Biomaterialienlabors des Technion, fand zusammen mit der Doktorandin Alona Shagan einen "sehr starken, ungiftigen Gewebekleber, der auch nach dem Erstarren flexibel bleibt". Mit einer Klebepistole aufgetragen, wirkt das geschmolzene Polymer sowohl äußerlich als auch innerlich und ist ungiftig, flexibel und biologisch abbaubar. Die Verwendung des Polymers für medizinische Zwecke wurde zuvor von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) genehmigt. "Wir haben mit seiner physikalischen Struktur gespielt", sagte Mizrahi, "um den Schmelzpunkt des Polymers zu senken, aber seine chemischen Eigenschaften bleiben ansonsten gleich, so dass keine zusätzlichen FDA-Zulassungen erforderlich sind." (timesofisrael) EL

Neue Behandlung von genetisch bedingtem Bauchspeicheldrüsenkrebs
Dr. Talia Golan, Leiterin des Pankreaskarzinomzentrums im Chaim Sheba Medical Center hat einen neuen Behandlungsansatz für metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt, speziell für Träger der genetischen Mutation BRCA 1 und BRCA 2, die
hauptsächlich bei aschkenasischen Juden vorkommt. Diese Behandlung ist ein Beispiel für die Entwicklung der Präzisionsmedizin, die auf einem bestimmten genetischen Biomarker basiert. Eine internationale Studie mit 154 Patienten zeigte verbesserte Reaktionen, Progressionszeit und Lebensqualität. (timesofisrael, jerusalempost, enlacejudio) EL

Wie wird das Gewebe auf die Krebsbehandlung reagieren?
Das 2012 gegründete Medtech-Startup Techsomed hat aktuell USD 2,6 Mio. gesammelt. Techsomed beabsichtigt, die Mittel für eine behördliche Genehmigung seines Bildanalysesystems in den USA, der Europäischen Union und Japan zu verwenden. Mit dem System kann die
Reaktion des Gewebes auf die thermische Ablation verfolgt werden. Dabei werden Tumore durch extreme Hitze oder Kälte zerstört. Das System des Unternehmens lässt sich in Standard-Ultraschallgeräte integrieren, um die Reaktion des Zielgewebes während des Prozesses zu verfolgen und die Auswirkungen der thermischen Einwirkung in den nächsten 24 Stunden visuell zu simulieren. (calcalistech) EL

Neuer Parkinson-Frühtest
Parkinson betrifft hauptsächlich Dopamin-produzierende Neuronen in einem bestimmten Bereich des Gehirns, der Substantia nigra. Die Symptome entwickeln sich im Allgemeinen langsam über Jahre. Bis Parkinson diagnostiziert wird, sind oft 50% bis 80% dieser
Zellen in diesem Teil des Gehirns tot, möglicherweise aufgrund der Entwicklung einer Toxizität infolge der Alpha-Synuclein-Aggregation. Die Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um frühe Aggregationsstadien von Alpha-Synuclein mithilfe von Super-Resolution-Mikroskopie und fortgeschrittener Analyse zu verfolgen, erklärte Prof. Uri Ashery, Mitautor der Studie und Leiter der Sagol School of Neuroscience der TAU. "Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern an der Universität Cambridge, die ein spezielles Mausmodell für die Parkinson-Krankheit entwickelt haben, konnten wir verschiedene Stadien der Aggregation dieses Proteins nachweisen. Wir korrelierten die Aggregation mit dem sich verschlechternden Verlust an neuronaler Aktivität und Defiziten im Verhalten der Mäuse." (jpost, springernature) EL

Übertragung neuronaler Nachrichten an die nächste Generation
Eine Studie, die von Prof. Oded Rechavi von der George S. Wise Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Tel Aviv geleitet wurde, identifiziert einen Mechanismus im Nervensystem, der neuronale Botschaften an zukünftige Generationen übermitteln kann. Die Forscher fanden
diesen Mechanismus bei Nematoden. Die Ergebnisse widersprechen einem der grundlegendsten Dogmen der modernen Biologie, nach dem die Gehirnaktivität überhaupt keinen Einfluss auf das Schicksal künftiger Generationen haben könne. "Die Weismann-Barriere, auch bekannt als das zweite Gesetz der Biologie, besagt, dass geerbte Informationen in der Keimbahn von Umwelteinflüssen isoliert sein sollen", sagte Rechavi. Laut der Studie, die von den Rechavi-Studenten Rachel Posner und Itai Toker gemeinsam verfasst wurde, wurde erstmals ein Mechanismus identifiziert, der neuronale Antworten über Generationen hinweg überträgt. "Es ist wichtig zu betonen, dass wir noch nicht wissen, ob sich dies auf Menschen auswirkt. In diesem Fall könnte das Studium des Mechanismus eine praktische Anwendung in der Medizin haben", sagte Rechavi. (jpost, timesofisrael) EL

Gegen Drohnen und fliegende Brandbomben
Hisbollah und Hamas schicken immer wieder fliegende Brandsätze und Drohnen nach Israel. Größere Drohnen, die Israel von der Nordgrenze aus infiltriert haben, werden normalerweise von Patriot-Raketenbatterien
abgeschossen. Aber mit USD 3 Mio. pro Rakete ist der Patriot ein teurer Weg, um ein Gerät abzuschießen, das knapp USD 200 wert ist. Bei Brandballons rechnet sich das noch weniger. Der "SMASH 2000" der israelischen Firma Smart Shooter schließt diese Sicherheitslücke. Er kann sich bewegende Ziele präzise neutralisieren. Das System wird seit mehreren Monaten von der IDF entlang der Grenze zum Gazastreifen eingesetzt, um Drohnen und Brandballons unschädlich zu machen. Der Benutzer wählt das Ziel aus und fixiert es. Sobald der Auslöser gedrückt wird, berechnet das System die Bewegung des Ziels und verhindert, dass die Kugel abgefeuert wird, bis sich das Ziel genau im Fadenkreuz befindet. Die Kombination aus einfacher Hardware und fortschrittlicher Bildverarbeitungssoftware verwandelt jeden Soldaten in einen Scharfschützen. (jpost) EL

Inventarliste für Krankenwagen
Die Studenten Daniel Vofchuk, David Zimberknopf und Daniel Grunberger (Brasilien) sind die Gewinner des Great-Minds-Hackathon des Jerusalem College of Technology. Sie entwickelten ein Sensorsystem für die Bestandsinventur von Krankenwagen, mit dessen Hilfe nach jedem Einsatz die Hilfsmittel fehlerfrei nachgefüllt werden können. (Israel21c) EL

Israel setzt Tech-Standards
Der Unternehmensverbund MIPI Alliance (u.A. Intel, Texas Instruments, Nokia, Motorola und Samsung) hat die Technologie der Firma Valens Semiconductor zum Standard für Hochgeschwindigkeitsverbindungen für Kameras, Displays und Sensoren selbstfahrender Fahrzeuge erklärt. Der Schwerpunkt der MIPI Alliance liegt auf dem Entwurf und der Förderung von Hardware- und Softwareschnittstellen, die die Integration von Komponenten in ein Gerät vereinfachen, von der Antenne über das Modem bis hin zu Peripheriegeräten und dem Anwendungsprozessor. (calcalistech) EL

Eulen erfreuen den Vatikan
Ein grenzüberschreitendes Schleiereulenprojekt zur natürlichen Schädlingsbekämpfung wurde im Vatikan vorgestellt. Der Papst zeigte sich bei der Vorstellung durch israelische, jordanische, palästinensisch-arabische und schweizerische Vogelexperten sehr erfreut. (Israel21c) EL




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"Neue alte Schätze" in Caesarea gefunden
Bei Renovierungsarbeiten in Caesarea wurden neue archäologische Schätze entdeckt. Die Ergebnisse der Ausgrabungen belegen den Handel mit Griechenland, der Türkei, Italien und sogar England, darunter
ein farbenfroher, geometrisch gemusterter Mosaikboden aus der Römerzeit (2. Jhd.), der vermutlich zu einem Badehaus gehörte. Ein weiteres Mosaik aus der byzantinischen Zeit des 5. Jhd. mit der griechischen Inschrift "Wer alles weiß, ist gerettet und gesegnet", wurde am Eingang zu einem der vielen Lagerhäuser im Hafen gefunden. Als die Inschrift niedergelegt wurde, war Cäsarea einer der größten Häfen im Byzantinischen Reich. Der dritte Fund ist ein Schatz von etwa 500 Bronzemünzen aus dem vierten bis sechsten Jhd. Es befand sich unter den Dielen eines byzantinischen Kirchengebäudes. Insgesamt umfasste die Renovierung des Hafens die Erhaltung und Renovierung der alten Synagoge vor Ort, des Aquädukts aus der Römerzeit des Hafens sowie der Gewölbe und der Bühne des Tempels. Zusammen mit dem neuen Besucherzentrum wurde eine neue Promenade entlang der Mauern der Kreuzritter errichtet. (israel21c) EL

Brasilianischer Diplomat findet uralte Münze in Shiloh
Eine Delegation brasilianischer Gouverneure und Kongressmitglieder besuchte die archäologische Ausgrabung in Shiloh, wo vor über 3.000 Jahren die jüdische Stiftshütte stand. Einer der Besucher hat offenbar sehr gute Augen. Er fand eine winzige, 2.000 Jahre alte
Münze aus der Zeit der Hasmonäer. Unter den Teilnehmern war Everaldo Dias Pereira, Vorsitzender der Sozialchristlichen Partei, der vor drei Jahren Schlagzeilen machte, als er den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, den damaligen Bundesabgeordneten für Rio de Janeiro, im Jordan taufte. (jpost) EL







Religionen endlich mal einig: Müll vor der Altstadt muss weg
Einmalige Einigkeit herrscht zwischen Israel, Jordanien, den Golfstaaten und verschiedenen christlichen Führern: Die Jerusalemer Entwicklungsbehörde darf eine seit langem von der Waqf verwaltete Müllhalde direkt vor den Mauern der Altstadt räumen. Hier soll eine neue Promenade für Besucher gebaut werden. (JPost) TS

Koscher und lecker
Die Spitzenköche Meir Adoni, Yoram Nitzan, Eyal Shani und einige andere haben sich in den letzten Jahren "koscherisiert", um der wachsenden Zahl von koscheren Restaurantgästen in Tel Aviv gerecht zu werden. Die Chefs betrieben bisher erfolgreiche Restaurants, wo sie z.T. Schinken und unkoschere Seetiere angeboten haben. Koschere Küche bedeutet erhebliche Einschränkungen, wie ein striktes Verbot, Milch und Fleisch zu vermengen. (timesofisrael) TS

Kultur in Jerusalem
Der Jerusalemtag ist vorbei, aber die Feiern gehen weiter. Der verlinkte Artikel mit dem Titel "Jerusalem Day, What Next" zeigt aktuelle und bevorstehende Veranstaltungen, darunter ein Gedenkfest für äthiopische Juden, die Wiedereröffnung des Sifting Projects, Iftar, das Israel-Festival, eine Ausstellung für islamischen Schmuck, Beat/Second, Nabucco und mehr. (RJS) TS







Einfach so mitnehmen - die App erledigt den Rest
Trigo Vision hat ein Pilotprojekt begonnen: Zusammen mit dem israelischen Supermarktriesen Shufersal wird eine neue Verkaufsapp getestet. Die Kunden gehen durch den Laden, nehmen sich die gewünschten Waren und bezahlen automatisch per App, ohne zur Kasse zu gehen. (NoCamels) TS

Musik bezahlen mit Revelator
Das Startup Revelator aus Jerusalem hat erfolgreich die mobile Musiklizenzzahlungs-App "Artist Wallet" gestartet. Wenn ein Lied gestreamt oder im Radio gespielt wird, werden die Rechteinhaber benachrichtigt und die Lizenzgebühren im Rahmen eines digitalen Blockchain-Vertrags verteilt. Die Plattform unterstützt 90.000 Rechteinhaber in 25 Ländern. (CalcalisTech, Revelator, YouTube) TS

ABN AMRO Bank beteiligt sich am Big-Data-Startup ThetaRay
Die ABN AMRO Bank hat die Software von ThetaRay selbst erfolgreich getestet und anschließend eine strategische Beteiligung an der israelischen Organisation übernommen. Es ist dies die erste Investition des niederländischen Fonds in ein israelisches Unternehmen.
ThetaRay entwickelt Software, die intuitive Entscheidungen imitiert, um Hacking-Aktivitäten zu erkennen, Geldwäschesysteme abzuwenden und Betrug und schlechte Kredite aufzudecken. Im Rahmen der Investition wird die Bank das Unternehmen bei anderen Kunden und Investoren bewerben, teilte das Unternehmen mit. Die Firma wurde 2013 in Hod-Hasharon von Amir Averbuch und Prof. Ronald Coifman gegründet. Sie beschäftigt 70 Mitarbeiter, davon 70% in Israel, und hat bisher insgesamt USD 60 Mio. aufgebracht. "Der Markt für diese von künstlicher Intelligenz getriebenen Lösungen ist ein wichtiger Wachstumsmarkt auf der ganzen Welt und für alle Arten von Finanzdienstleistungen strategisch relevant", meinten die Niederländer. Darüber hinaus werde die Bank "vom Zugang zum israelischen Ökosystem der Unternehmen für Cybersicherheit und zur Bekämpfung von Finanzkriminalität profitieren". (timesofisrael) TS




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Lehrter Gymnasium bietet Schüleraustausch mit Israel an
In Kooperation mit der Stadt plant das Gymnasium Lehrte einen Schüleraustausch mit Israel (Atidim Gymnasium in Tel Aviv). Die Reise wird mit EUR 14.000 vom Bund gefördert und soll ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Unter dem Motto "Freunde finden, Frieden sichern" fliegen 15 Elftklässler in den Herbstferien für eine Woche nach Tel Aviv. Ein Gegenbesuch soll nach den Herbstferien stattfinden. (haz) TS

15 Schüler der Neuköllner Rütli-Schule in Israel
Fünfzehn Schüler der Neuköllner Rütli-Schule in Berlin flogen für 8 Tage nach Israel. Alle kommen aus Flüchtlings- und Einwandererfamilien, genau wie ihr Lehrer. Heba bekam ihr Visum erst, als sie schon nicht mehr damit rechnete. Ihr Lehrer suchte bereits nach neuen Flügen für die 17-Jährige aus Syrien. Aber dann, um 20 Uhr, kam der ersehnte Anruf von der
Berliner Schülerinnen: Narges Tavakkoli (l.) aus Afghanistan und Heba Jakish (r.) aus Syrien
israelischen Botschaft: Das Visum sei fertig. Narges, 18, aus Afghanistan musste bei der Einreise drei Stunden am Tel Aviver Flughafen warten. Als der Grenzbeamte das Iran-Visum in ihrem Reisepass sah, schickte er sie zur Befragung in einen Sonderraum. "Ich hatte solche Angst", sagt sie. Dann war da noch die Sache mit dem Gastgeschenk. Jeweils zwei Schüler sollten einem Gesprächspartner in Israel ein Mitbringsel aus Berlin kaufen. Ein Junge aber weigerte sich. Israel war für ihn der Feind, der seine Großeltern aus Palästina vertrieben hat, und Feinden macht man keine Geschenke. Der Lehrer erklärte dem Jungen, was Gastfreundschaft ist und dass in Israel Menschen leben, die selbst vertrieben wurden. Kurz vor dem Abflug kaufte er doch noch ein Gastgeschenk: eine Schneekugel mit Berlin-Motiven. (BZ) TS

Israelischer Koch Michael Solomonov gewinnt James Beard Preis
Als Maccabi Tel Aviv den bitteren Rivalen CSKA Moskau auf dem Weg zur ersten Europameisterschaft 1977 besiegte, prägte Tal Brody den Begriff: "Wir sind auf der Landkarte." Etwa 32 Jahre nach der internationalen Anerkennung des israelischen Basketballs ist es an der Zeit, dass die
israelische Küche auf der Landkarte erscheint. Chefkoch Michael Solomonov und Partner Steven Cook's israelisches Restaurant in Philadelphia, Zahav, wurden bei den James Beard Awards, den Oscars der US-Lebensmittelwelt, als "Outstanding Restaurant" ausgezeichnet. "Ich bin nicht naiv genug zu glauben, dass das Brechen von Brot oder das Knacken von Pita irgendwie Frieden im Nahen Osten schaffen wird", erklärte Solomonov in einem Interview. "Andererseits war die Diplomatie, wie wir wissen, nicht besonders effektiv." Gastfreundschaft und gutes Essen, meint er, könnte eher funktionieren. (Jpost) TS

Wie israelische Hilfe eine Insel veränderte
Nach dem Hurrikan Maria verteilte IsraAID mit großer Unterstützung durch die örtlichen jüdischen Gemeinden Lebensmittel und Wasserfilter an abgelegene puertoricanische Ortschaften. Die Organisation behandelte auch Trauma-Opfer und schulte medizinisches
Personal. Es ging darum, die eigene innere Kraft wieder zu finden und gleichzeitig zu lernen, für das Notwendigste selbst zu sorgen. In diesem Fall war es zunächst sauberes Trinkwasser. Aber es geht auch um die Zukunft, eine Änderung pädagogischer Inhalte und um eine neue Lebenshaltung, erkannte Adalexis Rios-Orlandi, Direktorin der Aspira-Schule, denn: "Die Fähigkeiten, die IsraAID uns beibringt, können auf jede Art von Situation angewendet werden - Katastrophen, Mobbing, Trauma, Gewalt zu Hause, Scheidung, Eltern im Gefängnis - es gibt viele verschiedene Lebenssituationen, die für unsere Jugend traumatisch sind, und diese Fähigkeiten sind auf allen Ebenen anwendbar." ASPIRA wurde 1961 in New York City von Dr. Antonia Pantoja gegründet, um die exorbitante Abbrecherquote bei puertoricanischen Schülern zu bekämpfen. Die Organisation wurde 1968 national als ASPIRA of America erweitert - heute als ASPIRA Association bekannt. (Israel21c) TS/EL

Gemeinsam für das Rote Meer
Prof. Maoz Fine von der Bar-Ilan-Universität hat das Red Sea Transnational Research Center eingerichtet, um weltweit bei der Rettung von Korallenriffen zu helfen. Das Zentrum vereint Experten aus Israel und sieben muslimischen Ländern: Saudi-Arabien, Ägypten,
Jordanien, Eritrea, Sudan, Jemen und Dschibuti. Als Mediator zwischen den arabischen Ländern ohne diplomatische Beziehungen zu Israel und dem jüdischen Staat fungiert die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne. Studien zeigen, dass der Klimawandel den Korallen dort wohl nichts ausmacht. Allerdings leiden sie unter Fischfarmen und Müll. Das Projekt soll die Riffe weiter erforschen. (israelnetz, NoCamels) KR

Die letzten Samaritaner-Gemeinden wachsen wieder
Der tiefe, althebräische Gesang von Assaf Cohen hallt durch die Synagoge in Cholon, einem Vorort von Tel Aviv. Die kehligen Laute, die er von sich gibt, ähneln dem Arabischen. Wie in einer Moschee sitzen die Besucher auf dem Boden. Ein Priester in einer Synagoge, die im
Inneren einer Moschee gleicht? Man ist hier bei den Samaritanern, einer winzigen Glaubensgruppe, bekannt aus der Bibel, vom Gleichnis des barmherzigen Samariters. Rund 800 leben heute noch in Cholon bei Tel Aviv und in Nablus, in den palästinensischen Gebieten. Sie sprechen Hebräisch, haben israelische Pässe, gehen auf staatliche Schulen und zur Armee. Juden und Samaritaner teilen Traditionen: Samaritaner essen koscher, haben ihren Ruhetag am Samstag und eine Torarolle in der Synagoge. Die Samaritaner verstehen sich als Nachfahren der Israeliten. Die lebten vor mehr als 2.000 Jahren im Nordreich, das oberhalb von Jerusalem begann und bis nach Galiläa reichte. "Bis zur Zerstörung der beiden Königreiche der Israeliten und der Judäer gab es keine Unterscheidung zwischen Juden und Samaritanern", erklärt Benny Zedaka, Historiker und Sprecher der Gemeinschaft. "Wir glauben an den allmächtigen Gott Israels. Moses ist sein wichtigster Prophet, und wir folgen seiner Lehre in den fünf Büchern Mose." (standard) KR

Unterstützung durch Heavy Metal
Die Heavy-Metal-Band "Disturbed" priorisierte ihre bevorstehende Europatournee rund um ihr Konzert in Rishon LeZion am 2. Juli. Frontmann David Draiman verurteilt die BDS-Bewegung scharf: "Ich glaube, niemand in irgendeinem Land stimmt immer mit allem überein, was sein Land tut - ich auch nicht, okay? Aber ich bin ein
sehr, sehr starker Unterstützer Israels für immer und für unser Volk. Und unabhängig davon, ob es in Israel oder irgendwo anders ist, ist es absolut lächerlich, eine ganze Gesellschaft und ein ganzes Volk auf der Grundlage der Aktionen seiner Regierung zu boykottieren." Draiman stellte weiter fest, dass unterdrückende Regierungen wie die Chinas trotz ihrer schlechten Behandlung muslimischer Uiguren keine ähnlichen Aufrufe zum Boykott hervorgerufen hatten. (arutzsheva, eventBUZZ, youtube) EL







Israel feiert Pride Parade
Während man sich in #Iran damit rühmt, aufgrund von "moralischen Prinzipien" Mitglieder der #LGBTQ Community hinzurichten, wird in #Israel eine riesige #PrideParade gefeiert. #thinkaboutit #LoveisLove. (twitter) EL

Schweizer Außenminister besucht Israel
Nach Jordanien will der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis Anfang September Israel und die palästinensischen Gebiete besuchen. Cassis kündigte die Visite Mitte Mai vor den Delegierten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) in Zürich an. Geplant sind dem
Vernehmen nach unter anderem Gespräche mit seinen Amtskollegen in Jerusalem und bei der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah. Als Parlamentarier galt Cassis als israelfreundlich. 2016 nahm der damalige Vizepräsident der Gruppe Schweiz-Israel an einer Reise teil, die einen Besuch in einer Fabrik in einer israelischen Siedlung vorsah. Eine Visite, die auf eine Legitimierung der völkerrechtlich umstrittenen Siedlungspolitik hinausgelaufen wäre. Cassis verzichtete nach Kritik darauf. Vor allem aber erregte der Aussenminister 2018 mit kritischen Äusserungen zum UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) Aufsehen, als er von einer Jordanien-Reise zurückkehrte. Dieses sei zu einem Teil des Problems geworden, sagte er in einem Interview. (NZZ) TS

Jordanien: "Abbas verweigert jedwede Hilfe zur Bewältigung der Krise"
Laut Israel Hayom sind jordanische Politiker auf Mahmoud Abbas, Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), aufgrund der Nicht-Bewältigung der Finanzkrise der PA sehr wütend. Jordanien sei besorgt, dass ein Zusammenbruch der PA zu Gewalt führt, auch gegenüber Jordaniern. Ein solches Szenario würde die Stabilität des Haschemitischen Königreichs gefährden. (israelheute) KR

New York City feiert Israel
40.000 Teilnehmer nahmen an der jährlichen "Celebrate Israel Parade" in Manhattan teil. Auch eine Delegation von Diplomaten aus der ganzen Welt war Teil der Feierlichkeiten, darunter UN-Botschafter aus Australien, Deutschland, der Ukraine, Norwegen, Nigeria und mehreren anderen Ländern. Thema der Veranstaltung war "Rak B'Yisrael - nur in Israel". (JPost, United, YouTube) TS

PA: "Kriegsverbrechen" deutscher Baufirma
Die palästinensische Propaganda-Seite "electronic intifada" veranstaltet eine Kampagne gegen HeidelbergCement, weil der weltweit größte Hersteller und Vertreiber von Baustoffen im Steinbruch Nahal Raba im Westjordanland "palästinensische Ressourcen unter
Verletzung des Völkerrechts plündert". Das sei ein Kriegsverbrechen; nach deutschem und internationalem Recht strafbar. Der Vorwurf entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie. Denn das Westjordanland hat Israel 1967 von Jordanien erobert, nachdem die Jordanier in Jerusalem angegriffen hatten. Nur die "Autonomiegebiete" sind per Vertrag den Palästinensern übergeben worden. In allen ehemals jordanischen Territorien gilt bis heute eine israelische Militärverwaltung. "Das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung beinhaltet eine permanente Souveränität über die natürlichen Ressourcen, auch während der Besatzung", heißt es da weiter. Fraglich ist, ob Ansprüche auf Souveränität schon rechtliche Folgen haben, wie dort behauptet. Niemand, außer den Israelis, kann und darf in diesen Gebieten Baugenehmigungen erteilen, wogegen auch die EU verstößt, wenn sie für dort lebende Araber aus "humanitären Gründen" Schulgebäude, Wohnhäuser und Toiletten in die Landschaft stellt. Trotz Protesten aus Brüssel zerstört Israels Armee diese "illegalen Bauten". In einer Stellungnahme beruft sich Heidelbergcement auf jordanische und israelische Gesetze, wonach der umstrittene Steinbruch völlig legal und kein Verstoß gegen das Völkerrecht sei. (electronic, business, business, electronic) TS

Tödliche Gefahr: Hisbollah-Tunnel reicht weit nach Israel
Israel hat seit Ende vergangenen Jahres insgesamt sechs Angriffstunnel aus dem Libanon im Grenzgebiet gefunden, drei davon führten schon in israelisches Gebiet. Ende Mai zerstörte die Armee nach eigenen Angaben den letzten der Tunnel. Die Hisbollah hatte die israelischen Vorwürfe
zunächst zurückgewiesen. Im Januar sagte Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah dem libanesischen TV-Sender Al-Mayadeen, einige der Tunnel seien bereits vor mehr als zehn Jahren gegraben worden. Aktuell wollte sich die Hisbollah auf Anfrage nicht mehr äußern. Mitarbeiter der UN-Friedensmission Unifil im Libanon haben die Existenz der drei Tunnel bestätigt, die nach Israel führten. Nach Angaben von Unifil verstießen diese gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrats, mit der 2006 der Krieg zwischen dem Libanon und Israel beendet wurde. (merkur) KR

Mossad deckte Hisbollah-Sprengstofflager in London auf
Der israelische Mossad hat 2015 dem britischen MI5 geholfen, drei Tonnen Bombenmaterial der Hisbollah in London sicherzustellen. Das geht aus einem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kan hervor. Die Terroristen
hatten in Eisbeuteln Ammoniumnitrat aufbewahrt, eine gängige Zutat für Bomben. Die Organisation verlegte ihre Aktivitäten danach in andere Länder, die der Mossad ebenfalls warnte. Großbritannien stufte die Hisbollah als Ganzes Anfang des Jahres offiziell als Terror-Organisation ein. Im Bundestag ist ein derartiger Antrag der AfD kürzlich gescheitert. (israelnetz) TS

Israel kann Sonderstatus für Hamas-NGO bei der UNO verhindern
"Israels Mission bei den Vereinten Nationen konnte mittels diplomatischer Anstrengungen verhindern, dass eine mit der Hamas verbundene Gruppierung namens ,Die palästinensische Vereinigung für Menschenrechte - Zeuge' einen
prestigeträchtigen Status bei den Vereinten Nationen erlangt. Die israelische Mission bei den Vereinten Nationen erklärte am Donnerstag: ,In den letzten Monaten haben israelische Sicherheitsorgane aufgedeckt, dass ,Zeuge' der Hamas-Bewegung angehört und in ihrem Namen als Teil eines Netzwerks von Institutionen und Organisationen handelt, die die Terrororganisation außerhalb des Gazastreifens betreibt, um gegen Israel vorzugehen.'" (mena) KR

Erstmals stimmt Indien bei den Vereinten Nationen mit Israel
Indien folgte dem israelischen Vorschlag gegen die Aufnahme der palästinensischen Organisation Schahed, die einen Beobachterstatus in der UNO erhalten wollte. Schahed pflegt enge Verbindungen zu Hisbollah im Libanon und zur Hamas im Gazastreifen. (algemeiner) TS

Parteiübergreifende Resolution: Deutsche Hochschulgruppen gegen BDS
Die Bundesverbände des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der Juso-Hochschulgruppen, Liberalen Hochschulgruppen, Grünen Hochschulgruppen sowie der "freie zusammenschluss von student*innenschaften"
(fzs), das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) beziehen gemeinsam eine deutliche Position gegen BDS. "Die Boykottkampagne gegen Israel stellt einen besonders aggressiven Ausdruck des israelbezogenen Antisemitismus dar, für den es keinen Raum an deutschen Universitäten geben darf", heißt es in dem Resolutionstext. (welt) EL

Dean Issacharoff wechselt zu arabischen Partei
Dean Issacharoff, Sohn des israelischen Botschafters, wird Sprecher der arabischen Fraktion Hadasch-Ta'al in der Knesset. Er schrieb auf Facebook: "Nach drei verrückten Jahren beende ich die Arbeit für ,Breaking the Silence' und beginne als Sprecher des Abgeordneten Aiman Odeh." Für die Organisation "Breaking the Silence" (Das Schweigen brechen) arbeitete er ebenfalls als Sprecher. Dort berichten Soldaten über angebliche Kriegsverbrechen der Armee. Vorzugsweise im europäischen Ausland bzw. gegenüber europäischen Medien, die oft aus Unkenntnis
nicht kritisch hinterfragen. Die Organisation Honest Reporting berichtete von seinem Auftritt in der irischen Presse: "Letztendlich ist Dean Issacharoffs Stellungnahme nicht dazu gedacht, das Verhalten von IDF-Soldaten zu verbessern oder der IDF zu helfen, mit Missbräuchen umzugehen, wenn und wann sie auftreten. Der einzige Grund für die Veröffentlichung eines Artikels in einem irischen Medienhaus ist, die IDF zu diffamieren und den Namen Israels durch den Schlamm zu ziehen." Hadasch wurde ursprünglich von der Kommunistischen Partei gegründet und gilt als linksextrem. (honestreporting, israelnetz) EL








Anne Frank - Schwieriges Gedenken auf Twitter
Das deutsche Außenministerium twitterte: "Außenminister Heiko Maas: #AnneFrank wäre heute 90 geworden. Ihr Tagebuch ist heute wichtiger denn je als Warnung vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung und als Symbol der Menschlichkeit. Wir können von ihr lernen." Emmanuel Nahschon, Sprecher

des israelischen Außenministeriums, antwortete in einem mittlerweile entfernten Tweet ungewöhnlich deutlich: "Anne Franks Tagebuch ist KEINE Warnung vor wischiwaschi-pseudouniversalen Werten! Anne Franks Vermächtnis ist eine Warnung vor dem Hass und der Verfolgung von JUDEN. Der Versuch ,Lektionen der Schoah [Holocaust] zu universalisieren, ist nichts anderes als ein unredliches Umschreiben der Geschichte'."
Dazu Israels Botschafter Jeremy Issacharoff am Freitag in Berlin: "Unser Verhältnis zu Außenminister Heiko Maas ist gerade durch seine Freundschaft zu Israel und dem jüdischen Volk von tiefer Wertschätzung geprägt."
Wir wollen den Vorgang hier bewusst nicht kommentieren. (JA, jpost, foxnews, tapfer) EL

"New York Times" verzichtet auf politische Karikaturen
Die Tageszeitung New York Times veröffentlicht in ihrer internationalen Ausgabe ein Jahr lang keine

politischen Karikaturen. Das teilte der verantwortliche Redakteur James Bennet am Montag mit. Die Regelung gelte ab dem 1. Juli. Anlass für die Entscheidung war nach Angaben des führenden Karikaturisten Patrick Chappatte eine Zeichnung vom April, die den israelischen Premier Benjamin Netanjahu darstellte. Dieser führte US-Präsident Donald Trump als Blindenhund. Der israelische UN-Botschafter Danny Danon erklärte, die Karikatur erinnere ihn an das Propagandablatt der Nazis, "Der Stürmer". (israelnetz) TS

Iranische Zeitung: Heiko Maas als zionistischer Nazi
Iran wird in deutschen Medien immer nur als friedenswillige Nation dargestellt, während Trump, die Europäer, Saudis und natürlich Israel zum Krieg

treiben, einen Flächenbrand auslösen wollen und Schlimmeres. Die Titelseite der Tageszeitung der Islamischen Revolutionsgarden zeigte am Dienstag eine antideutsche und antisemitische Karikatur des deutschen Außenministers Heiko Maas, der den Hitlergruß gibt und eine Brille mit Davidsternen trägt. (heplev, JPost, mena) TS

KEINE SATIRE: Kein Krieg aufgrund von Finanzmangel?
Außenminister Heiko Maas hat nach seiner Reise in den Iran betont, dass Teheran kein Interesse an einem Krieg habe. Den könne sich das Land nicht leisten, sagte Maas in den tagesthemen. (Tagesschau) SSt



Der Deutschlandfunk und die "Klassenzimmer" für Palästinenser
Irreführende Schlagzeilen und Artikel, die Israel dämonisieren, sind leider in der deutschsprachigen

Presse gang und gäbe. Ein besonders krasses Beispiel liefert jetzt der Deutschlandfunk mit einem Beitrag, der die Überschrift trägt: "Israel will Klassenzimmer versteigern, die für Palästinenser gedacht waren". Die zum Verständnis der Meldung wesentliche Tatsache ist dem Deutschlandfunk buchstäblich nur einen (weiter unten versteckten) Nebensatz wert: "Israel macht geltend, dass sie ohne Genehmigung errichtet wurden." Dass Israel hier etwas "geltend mache", lässt die Tatsache obendrein wie eine Meinung erscheinen. Über dem Text ist ein Foto, das Hijab tragende Mädchen in einem Klassenraum zeigt. "Die mobilen Klassenzimmer sollten Schülerinnen und Schülern zugute kommen", lautet die Bildunterschrift. Die Botschaft des an Fakten armen Artikels: Die EU ist ein Wohltäter, die Palästinenser sind Opfer, und Israel ist ein Dieb, der kleinen Mädchen ihre Klassenräume stiehlt und so verhindert, dass sie zur Schule gehen können. Nichts davon ist wahr. Die betreffenden Container wurden illegal, ohne Abstimmung mit der verantwortlichen Behörde, in die Landschaft gesetzt, darum wurden sie entfernt. Ein normaler Vorgang, doch wenn Israel involviert ist, wird daraus ein Skandal, der die EU "empört" und sogar das Recht auf Schulbildung in Gefahr bringen soll. Doch dadurch, dass Schulen keine illegal errichteten Container nutzen können, muss keine einzige Unterrichtsstunde ausfallen - sie muss bloss an einem anderen, rechtmässigen Ort stattfinden. Anders als die syrischen Flüchtlingsfamilien im Libanon, deren Lager derzeit von den Behörden gewaltsam geräumt werden (worüber sich im Archiv des Deutschlandfunks kein Beitrag findet), sind die arabischen Palästinenser, um die es im vorliegenden Fall geht, nicht heimatlos, sondern wohnen in Städten und Dörfern, in denen es Gebäude und auch Schulgebäude gibt. Das Aufstellen von Containern in entlegenen Regionen dient allein der Propaganda. (audiatur) KR








Die Übergänge von Propagandakrieg zu echten Auseinandersetzungen sind oft fließend. Fest steht nur eines: Ohne Drama geht nichts und je weniger wirklich los ist, desto mehr überschlagen sich die Presseberichte. Wochenlang hingen "düstere Kriegswolken" über dem Nahen Osten, in Erwartung eines "Flächenbrandes". Trump "zündelt", heißt es wieder einmal, während Iran die baldige Zerstörung Israels verkündet, was selbstverständlich in Pressekommentaren als typische Friedfertigkeit Teherans gewertet wird. Drei Tanker werden in der Meerenge von Hormus attackiert. Doch der einzige denkbare Täter, Iran, weist jede Schuldzuweisung empört zurück, trotz eindeutiger amerikanischer Videoaufnahmen. "Der Iran ist vernünftiger als die USA", titelt der Deutschlandfunk. Klar doch, wenn man wegschaut, wie Irans Verbündete, mit Ideologie, Waffen und Geld versorgt, im Irak die US-Botschaft und in Saudi Arabien attackieren, im Norden Israels mit Angriffstunnels und Drohnen provozieren und Extremisten aus dem Gazastreifen mit einer Rakete in Sderot im Süden Israel eine zum Glück leere Talmudschule treffen. Das nennt sich dann "gegenseitiger Beschuss", weil Israel darauf mit der Zerstörung einer Hamas-Stellung reagiert. Die Palästinenser beklagen ihren wirtschaftlichen Zusammenbruch, zahlen den von Israel gelieferten Strom nicht und verweigern krebskranken Kindern die Behandlung in israelischen Hospitälern. Das hindert den palästinensischen Fußballchef nicht, sich selber in Israel gesundpflegen zu lassen, während gleichzeitig reduzierte israelische Steuer-Überweisungen zurückgewiesen werden, weil sich damit die Dramatik der Situation noch einmal verschärfen lässt. Der vermeintlich siedlerfreundliche US-Botschafter in Israel, David Friedmann, hat angeblich behauptet, dass Israel Teile des Westjordanlandes "annektieren" dürfe. Doch bei genauem Hinschauen hat er das nicht gesagt. Tatsächlich hat er nur wiederholt, was die UNO schon in ihrer Resolution 242 von 1967 erklärt hatte: Teile der 1967 im Krieg eroberten Gebiete könnten bei Israel verbleiben, unter der Bedingung, dass die arabischen Staaten einem Frieden mit Israel zustimmen und ihm "sichere Grenzen" zugestehen. Doch Fakten sind irrelevant: Tausende Palästinenser demonstrierten deswegen schon. Mittendrin scheitert Deutschlands Außenminister Heiko Maas in Teheran, und versucht im Nachgang mit mäßigem Erfolg, das Erbe von Anne Frank zu politisieren. Mehrere tausend Palästinenser versammelten sich an der Grenze zu wöchentlichen Protesten, wobei mehrere hundert an gewaltsamen Unruhen teilnahmen. Randalierer warfen Sprengsätze und Steine auf Truppen und versuchten auch, den Zaun an einer Stelle zu stürmen. Sie schossen am Freitag Dutzende Brandstiftungsballons nach Israel und lösten mindestens sieben Feuer in der Nähe von Grenzgemeinden aus. Man stelle sich ein ähnliches Szenario in Flensburg oder Garmisch vor. Aber Israels Coolness angesichts der ständigen echten Flächenbrände ist natürlich keine Meldung. (PMW) TS




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Polnischer Fußballverband feiert "Pogrom" gegen Israel
Die polnische Fußballnationalmannschaft gewann in der EM-Qualifikation gegen Israel 4:0. Man mag das gut finden oder nicht - es ist Fußball. Daneben ist aber, dass der polnische Fußballverband daraufhin schrieb: "Das ist schon jetzt ein Pogrom ! 💪 🔥 Wir führen gegen Israel 4:0!" Ein Pogrom. Gegen Israel. Und ein Flammen-Emoticon. Der Begriff "Pogrom" kann im Polnischen auch "Niederlage" oder "Debakel" bedeuten. Aber selbst der einfachste Pole dürfte um die wahre Bedeutung des Begriffes wissen. (ruhrbarone, taz) KR

Viermal Gold für 15-jährigen Segler
Der 15-jährige Yogev Alcalay aus Caesarea gewann bei der Laser-Segel-Europameisterschaft der Jugendlichen in Hyeres (Frankreich) vier Goldmedaillen. Yogev schrieb Geschichte, indem er Teilnehmer aus 50 Ländern bezwang und nicht nur besser war als alle anderen in U-16, sondern sogar besser als die gesamte U-18-Kategorie. (Israel21c, Laser)









Der bundesweite Israeltag 2019 geht auch im Juni und Juli weiter - herzliche Einladung zu den nächsten Israeltag-Terminen:

18.06. Köln
19.06. Bremen
27.06. Bamberg
02.07. Annaberg-Buchholz
05.07. Mering

Alle Termine sind in unserer Terminübersicht zum bundesweiten Israeltag veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird.

Kontakt: Israeltag@il-israel.org

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.



Israeltag in Köln am 18. Juni


Das war der ILI-Israeltag in Frankfurt
In Frankfurt am Main wurde am 4. Juni der 71. Geburtstag des Staates Israel mit unserem ILI-Israeltag an der Hauptwache gefeiert. Schirmherren waren der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, und Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch
persönlich ein Grußwort sprach. Wie im vorangegangenen Jahr moderierte der Autor, Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann. Musikalisch sorgte "DJ DK" David Kapoul für beste Israeltag-Stimmung. Den ganzen Tag über wurden viele tolle Preise bei der Tombola gewonnen. Für das Kinder- und Jugendprogramm gab es wieder eine Hüpfburg und als besonderes Highlight auch zwei Ponys. Zudem waren wie immer eine Vielzahl von Ausstellern mit Informationen und Produkten aus und über Israel sowie mit koscheren Speisen beim Israeltag vertreten. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und die vielen Besucherinnen und Besucher! Medienberichte gab es u.a. in der Hessenschau, bei hr2, in der FAZ, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neuen Presse und in der Jüdischen Allgemeinen. Eine Dokumentation zum Frankfurter Israeltag ist auf unserer Website zu finden.
Auch in vielen weiteren Städten haben bereits erfolgreiche Israeltage stattgefunden. Fotos und Berichte zu den einzelnen Städten werden auf der ILI Website folgen. In der Zwischenzeit können Sie HIER einige erste Eindrücke finden...

Grußwort der israelischen Generalkonsulin
Sandra Simovich leitet das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland. In ihrem Video-Gruß dankt sie den Mitwirkenden bei den Israeltagen, von denen viele in diesem Jahr bereits stattgefunden haben und einige in den kommenden Tagen und Wochen auch noch folgen werden.








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Ramadan in Ein Nakuba und Abu Ghosh (zwischen Jerusalem und Tel Aviv): Einwohner und Verwaltungskräfte betonen die Wichtigkeit der Verbesserung des ethischen Verhaltens und der Beziehungen zu Nicht-Muslimen.

Tel Aviv Pride 2019

Tel-Aviv Pride Parade!

The Ecological Park Hod Hasharon, Israel

You wouldn't believe the real reason behind Jordan's decision to join the Six Day War.

Come and have a walk and see some of Jerusalems Old City

A Revolutionary cancer treatment is about to change the world - all thanks to one country - Israel!

Congratulations to 8-year-old Or Shatil who brought home a 2nd place trophy for Israel 🏆 in European Chess Championship

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Pride Week 2019 in Tel Aviv


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