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09. Juni 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Atmung selbst überwachen
  • Krebs schockfrosten
  • KI-basiertes Überwachungssystem im Westjordanland
  • "Iron Dome" für Mücken
  • Yofix-Gründer Ronen Lavee: milchfreie Joghurt-Alternative
  • Intelligent und schnell: Elektro-Motorräder aus Israel
  • Fußgängersichernder Zebrastreifen
  • Diese israelische Technologie verändert unseren Blick auf die Dinge
TOURISMUS
  • Du entscheidest, wie viel das Essen wert ist
  • Millionen unterstützen Israel mit Hummus
  • Immer mehr Touristen aus arabischen Staaten
  • Linienverbindung aus Israel eröffnet
WIRTSCHAFT
  • Nanosatelliten für Amazon
  • Palo Alto hat Twistlock gekauft
  • Internationales Innovationszentrum
  • Mitsubishi in Tel Aviv
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Sarah Jessica Parker von "Sex and the City" in Israel
  • Sir Frank Lowy fühlt sich in Israel zuhause
  • Seltene goldene Löwen-Tamarin-Zwillinge im Jerusalemer Zoo geboren
  • Geburtshelfer für Schildkröte
  • "Friedensaffe" endlich gefangen
  • Wein aus Samaria gewinnt internationale Auszeichnung
  • Modiin und Ammerthal: Eine Freundschaft wächst
  • 5.000 gerettete Kinderherzen
  • Nechama Rivlin, Frau des israelischen Präsidenten, gestorben
  • Letzter Sobibor-Überlebender in Israel gestorben
POLITIK
  • Jerusalems Bürgermeister Lion in Berlin
  • Präsident dankte Christen für Dienst im Heiligen Land
  • Amir Ohana: erster schwuler Minister einer israelischen Regierung
  • Die Palästinenser verpassen eine weitere Gelegenheit
  • BDS Nein Danke: US-Rapper Talib Kweli ausgeladen
  • Hisbollahverbot in Deutschland - oder doch lieber nicht?
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Empörung über Abbas' heimliche Gehaltserhöhung
  • Farhud: Der 78. Jahrestag des antijüdischen Pogroms im Irak
  • Tagesschau: "Israel greift syrische Stellungen an"
  • Zusammenstöße an der Al-Aksa-Moschee
  • Botschaft in der Botschaft
  • Höchst provokative Juden
  • Massive Drohungen gegen irische Sängerin

SPORT
  • Religion spielt für Israel-Coach Herzog keine Rolle
  • Arsène Wenger unterstützt die israelische Sporttechnologie

IN EIGENER SACHE
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ANKÜNDIGUNGEN
  • Israelfest zieht 30.000 Besucher an
  • Arye Sharuz Shalicar in Oranienburg


BILDER DER WOCHE
  • Andenken aus dem Heiligen Land








Atmung selbst überwachen
Das Startup Resmetrix Medical aus Haifa hat in Zusammenarbeit mit dem Rambam Medical Center einen dehnbaren Sensor entwickelt, mit dem Atemwegspatienten ihren Zustand selbst zuhause überwachen können. Dieser Sensor ist in einen Brustgurt
integriert und drahtlos mit einer Smartphone-Anwendung mit Cloud-basierter Analyse verbunden. Der Sensor verfolgt das Atmungsmuster und erfasst Änderungen des Brustumfangs und andere Parameter wie das "relative Atemzugvolumen" - das Luftvolumen in der Lunge zu verschiedenen Zeitpunkten des Atemzyklus - sowie die Herzfrequenz und die Körpertemperatur. Da die Atmungsmuster individuell variieren, vergleichen die von der Firma entwickelten AI-Algorithmen die Messungen mit der ursprünglichen Basislinie des Patienten. (ToI, Resmetrix) EL

Krebs schockfrosten
Die israelische Firma "IceCure Medical" aus Caesarea hat eine Methode entwickelt, um Krebstumore bei örtlicher Betäubung einzufrieren. über eine Nadel wird eine minus 134 Grad kalte Lösung in das Karzinom initiiert. Die ganze
Behandlung dauert nur ca eine Stunde. Das Gewebe wird inaktiv und kann innerhalb weniger Wochen durch die körpereigene Abwehr entsorgt werden. Das Unternehmen sagt, es seien bereits Tausende Frauen mit Brustkrebs in Japan, Australien, Deutschland und Spanien auf diese Weise erfolgreich behandelt worden. Aktuell gebe es auch klinische Testversuche in den USA. (israelnetz) EL

KI-basiertes Überwachungssystem im Westjordanland
Im Westjordanland führen die israelischen Streitkräfte (IDF) ein neues Überwachungssystem ein, das verdächtige Bewegungen von Palästinensern frühzeitig erkennen und die israelischen Soldaten warnen soll, um präventiv einzugreifen. Die Soldaten würden bei
Überraschungsangriffen oft zu langsam reagieren. Das Überwachungssystem soll wegen Angriffen auf Siedler und Soldaten in der Nähe von Siedlungen eingeführt werden, aber auch wegen Angriffen von Einzelnen (lone wolves), die ab 2015 mit Messern oder dem Rammen von Autos ausgeführt wurden. Die Daten von Sensoren, Radarsystemen und Überwachungskameras, vor allem an Kreuzungen, sollen von einem KI-Programm ausgewertet werden. Die Soldaten sollen durch Smartwatches oder tragbare Computer auf verdächtiges Verhalten hingewiesen werden, das auf 3D-Karten lokalisiert wird. Dank des Systems seien seit April schon über 1.000 gewalttätige Palästinenser verhaftet worden. (heise, JPost) TS

"Iron Dome" für Mücken
Das israelische Technologie-Startup Bzigo hat ein Gerät entwickelt, das einen Raum nach Stechinsekten absucht. Sobald es feststellt, dass sie gelandet sind, richtet das Gerät einen Laserstrahl darauf, während es eine
Nachricht an eine Telefon-App sendet. Das Gerät wurde über drei Jahre entwickelt und sieht aus wie eine Box in der Größe eines kompakten Smartphones, das an die Wand angeschlossen oder auf einer ebenen Fläche eigenständig aufgestellt werden kann. Laut Nadav Benedek, CEO von Bzigo, hilft das aktuelle Modell zwar nur beim Auffinden der Mücke, er arbeite jedoch an einem zukünftigen Modell, mit dem die Mücke gleich beseitigt werden kann. Bzigo ist gefahrlos in der Nähe von Kindern, Lebensmitteln und in Krankenhäusern zu verwenden. Obwohl das ursprüngliche Modell für den Heimgebrauch hergestellt wurde, plant das Unternehmen, ein Modell für den industriellen Gebrauch herzustellen, um beispielsweise Schädlinge auf Farmen und in Gewächshäusern abzutöten. (ynetnews) EL

Yofix-Gründer Ronen Lavee: milchfreie Joghurt-Alternative
Joghurt als milchfreie Speise. Es sehe aus wie Joghurt und schmecke wie Joghurt, aber in den Behältern der Firma aus Ashdod seien keine Milchprodukte, sondern ein veganes Nachahmererzeugnis. Es werde aus Hafer, Linsen, Sonnenblumenkernen, Sesamkernen und Kokosnuss
Ronen Lavee
hergestellt. Die Idee zum Milchverzicht hatte Yofix-Gründer Ronen Lavee. Er litt schon in seiner Jugend an Laktoseintoleranz. Erst in Asien, wo er acht Jahre lang für israelische Hightech-Firmen arbeitete, entdeckte der studierte Ingenieur eine Lösung für sein Problem. Da Asiaten laut Ernährungswissenschaftlern wenig bis keine Laktoseaktivität besitzen, sind im asiatischen Raum reichhaltige Angebote für jene verfügbar, die Milch nicht vertragen. (Handelsblatt) KR

Intelligent und schnell: Elektro-Motorräder aus Israel
Als der in Belgien geborene Raphael Moszynski 2011 aus London, wo er als Rohstoffhändler für eine Investmentbank gearbeitet hatte, nach Israel einwanderte, brachte er seine Leidenschaft für Motorräder mit, denn er hasste es, im Stau zu stehen. In Israel gründete er Blitz Motors. Die wartungsarmen, langlebigen Elektro-Motorroller brauchen nur 3 Stunden zum Aufladen und schaffen dann 120 km/h und 100 Kilometer Distanz. Zu den Funktionen gehören die Bedienung per Smartphone (d.h. ohne Schlüssel) und die Fernüberwachung. Ideal für den Stadtverkehr. (ToI) TS

Fußgängersichernder Zebrastreifen
In der südisraelischen Stadt Aschkelon gibt es einen Zebrastreifen, der so plastisch bemalt ist, dass Autofahrer automatisch bremsen. Bürgermeister Tomer Glam hofft, dass die vorgetäuschten Betonblöcke Fußgänger schützen. (Jewishstandard) TS

Diese israelische Technologie verändert unseren Blick auf die Dinge
"Wenn Sie dachten, dass das iPhone die Art und Weise, wie wir mit der Welt und untereinander umgehen, verändert hat, haben Sie noch nichts gesehen", sagt Alon Melchner, Gründer und CEO von Mixed Place, einem
israelischen Startup, das eine Technologieinfrastruktur entwickelt, die Unternehmen und Werbetreibenden die Möglichkeit gibt, miteinander zu interagieren, um einfacher in die Welt der "gemischten Realität" einzusteigen. Mixed Reality ist eine Art Mittelweg zwischen immersiver virtueller Realität (wo Sie normalerweise eine Schutzbrille tragen müssen) und Augmented Reality, bei der 3D-Objekte durch die Kamera Ihres Mobilgeräts oder durch eine AR-Brille oder Kontaktlinsen der realen Welt überlagert erscheinen. In einem Mixed-Reality-Szenario verstehen Objekte die Form und Topografie der realen Welt und verbinden sich damit, sodass Sie nahtlos mit der realen und der virtuellen bewegen und interagieren können. Melchner nennt das Beispiel eines futuristischen Nike-Einzelhändlers. Neben dem üblichen Schuhmix ist ein Tisch im Laden komplett leer. "Wir können einen virtuellen Verkäufer einrichten, der weiß, wann Sie sich dem Geschäft nähern und Sie einweisen kann. Durch Ihr Telefon oder Ihre Brille sehen Sie personalisierte Schuhe auf dem leeren Tisch. Sie können sie drehen, die Farben ändern und dann Ihre Bestellung aufgeben. " (israel21c) EL




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Du entscheidest, wie viel das Essen wert ist
Das Tel Aviver Restaurant Joz Ve Loz funktioniert ohne Rechnung und ohne Trinkgeld. Du sagst dem Kellner, was dir schmeckt und was nicht, danach bekommst du eine Menge Dinge zum Probieren. Am Ende bezifferst du selber den Wert und zahlst entsprechend. (israel) TS

Millionen unterstützen Israel mit Hummus
Der israelische Unternehmer Ben Lang und seine Freundin Miriam Young haben am 13. Mai 2012 den Internationalen Hummustag ins Leben gerufen, um Israels Nationalgericht zu feiern. Am 13. Mai 2019 feierten fünf Millionen Menschen weltweit " Hummus Day". (Arutz, Benlang, ToI) TS

Immer mehr Touristen aus arabischen Staaten
2018 kamen über 72.000 Besucher aus muslimischen Ländern nach Israel, darunter fast 55.000 aus Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen zu Jerusalem pflegen. Das entspricht einer Steigerung von 15% gegenüber dem Vorjahr. (ToI) EL

Linienverbindung aus Israel eröffnet
Am Montag ist die neue Flugverbindung von Tel Aviv nach Salzburg eröffnet worden. Die Boeings von Sundor - einer Tochtergesellschaft der EL AL - fliegen nun zwei
Mal wöchentlich auf dieser Route, auch im Winter. In der Statistik ist Israel für Österreich bei den 20 Top-Herkunftsländern weltweit. Bisher gab es wöchentlich 40 Flüge von Wien zum Flughafen Ben Gurion und zurück. Österreichs Botschafter in Israel, Martin Weiss, stammt aus Salzburg: "Salzburgs Bergland ist ein Traum für die Israelis, wenn es hier wirklich kochend heiß ist. Und im Winter ist der Skitourismus in Österreich unschlagbar. Und die Salzburger können sich im langen Winter in Israel an den Strand setzen und Sonne tanken. Mit dieser Verbindung können alle nur gewinnen." (salzburg) KR







Nanosatelliten für Amazon
Das israelische Startup NSLComm entwickelt Nanosatellitentechnologie für Hochlast-Kommunikation. Es arbeitet mit dem Cloud-Computing-Riesen Amazon zusammen, der die Bodenstation zur Speicherung und
Verarbeitung der von den Satelliten erzeugten und übertragenen Daten bereitstellt. Neben Großunternehmen gibt es auch immer mehr Startups, die kreative Möglichkeiten entwickeln, Satelliten einzusetzen. Solche Unternehmen, die die finanzielle Belastung durch den Bau eigener Bodenstationen nicht tragen können, sind ein Zielmarkt für den neuen Dienst. (Globes, YouTube, YouTube, Globes) TS/ EL

Palo Alto hat Twistlock gekauft
Der US-Cybersicherheitsriese Palo Alto Networks (ein von Israelis gegründetes Unternehmen im Wert von USD 20 Mrd.) hat das Cloud-Sicherheitsunternehmen Twistlock aus Herzliya für "mehrere hundert Millionen Dollar" gekauft. (CalcalisTech) TS

Internationales Innovationszentrum
Israels Tech-Ökosystem versammelt 539 multinationale Unternehmen aus 35 Ländern. 55% der innovativen multinationalen Unternehmen in Israel haben ihren Hauptsitz in den USA, 27% in Europa und 15% im asiatisch-pazifischen Raum, einschließlich China. Diese
Unternehmen sind in den Bereichen Technologie (18%), Pharmazie und Biowissenschaften (8%), Finanzdienstleistungen (13%), Industrieprodukte (10%), Automobil- und Verkehrstechnologien (11%), Unterhaltung, Kommunikation und Telekommunikation (11%), Lebensmittel und Landwirtschaft (8%) sowie Einzelhandel und Verbraucher (10%). Mit 6.600 Startups ist die Zahl der israelischen Startups pro Kopf vierzehn Mal höher als in Europa. Mit 0,1% der Weltbevölkerung zieht Israel 19% der weltweiten Investitionen im Bereich Cybersicherheit an und gibt pro Person am meisten für Forschung und Entwicklung aus. (timesofisrael) EL

Mitsubishi in Tel Aviv
Japans größtes Handelsunternehmen, die Mitsubishi Corporation, hat in Tel Aviv ein Innovationszentrum eröffnet, um sich mit israelischen Startups zu vernetzen. (CalcalisTech, NASDAQ) TS




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Sarah Jessica Parker von "Sex and the City" in Israel
Ihr Vater, Stephen Parker, ein jüdischer Unternehmer und Journalist, lebte in Brooklyn. Die Familie stammte aus Osteuropa. Sarah Jessica Parker bekannt für ihre Rolle als Carrie Bradshaw in der beliebten Fernsehserie "Sex and the City", wurde nun am Flughafen in Tel Aviv gesichtet. Parker wollte die historischen Stätten des Landes besuchen. Sie spielt derzeit die Hauptrolle in der HBO-Serie "Divorce" und erhielt 2018 eine Nominierung für einen Golden Globe für ihre Leistung als Frances Dufresne. (JPost) TS

Sir Frank Lowy fühlt sich in Israel zuhause
Sir Frank Lowy, ein Holocaustüberlebender, kämpfte im Unabhängigkeitskrieg Israels. Später wurde er in Australien zum milliardenschweren Shopping-Magnaten und hat nun Aliya (Einwanderung nach Israel) gemacht. Lowy wurde 2017 für seinen Beitrag zur britischen Wirtschaft zum Ritter geschlagen. In Israel angekommen, sagte er: "Hier fühle ich mich zuhause." (timesofisrael) TS

Seltene goldene Löwen-Tamarin-Zwillinge im Jerusalemer Zoo geboren
Die Eltern Bilby und Zohar ergänzen ihre Affenbrut um zwei weitere Babys: Goldene Löwen-Tamarin-Zwillinge wurden im Jerusalemer Bibelzoo geboren. Der Zoo ist Teil eines internationalen Schutz- und Zuchtprogramms für diese seltene, bedrohte Art. In den 1980er Jahren gab es in der Wildnis weniger als 80 Goldene Löwen-Tamarine. Die Population dieser einzigartigen Tiere beträgt heute etwa 3.200, dank internationaler Zucht- und Erhaltungsmaßnahmen wie der des Jerusalemer Zoos. Die Eichhörnchenaffen sind in den Regenwäldern im Südosten Brasiliens heimisch. Sie sehen aus wie Marmosets und fressen Insekten,
Spinnen, Früchte, Saft und Vogeleier. Sie sind die dritte Generation von Goldenen Löwen-Tamarinen in Israel. Ebenso sind 5 Gänsegeierküken im 1998 gegründeten National Center for Raptor Egg Incubation des Zoos geschlüpft. Gänsegeier sind die größten Greifvögel in Israel. Aber von fast 1.000 vor 1948 sind weniger als 40 Brutpaare übrig geblieben. Vor kurzem wurden acht Gänsegeier vergiftet in den Golanhöhen gefunden, was die Ankunft der kleinen Küken noch willkommener macht. (israel21c) TS

Geburtshelfer für Schildkröte
Vier Kilometer vor der israelischen Mittelmeerküste wurde eine verletzte braune Schildkröte entdeckt. Im nationalen Rettungszentrum für Meeresschildkröten ergab ein Ultraschallbild, dass sie dringend Hilfe beim Eierlegen benötigte. (ToI, YouTube) TS

"Friedensaffe" endlich gefangen
Eine französische Nonne hat im Libanon eine "Friedensarche" gegründet. Der dort ausgebüxte Affe wurde nach Wochen des Suchens in Israel gefunden und zurückgebracht. Der kenianische Velvet-Affe kümmerte sich weder um Kämpfer der als Terror-Organisatin bezeichneten Hisbollah, libanesische Soldaten, UNO-Beobachter oder schwerbewaffnete israelische Soldaten und die elektronische Absicherung der Grenzbefestigungen. Die Nonne bezeichnete das Tier als "Friedensvermittler". Aber auf Facebook kommentierte ein Libanese: "Das ist keine Methode, Palästina zu befreien. Komm heim nach Libanon." Der Affe wurde inzwischen in Nakura dank UNO-Vermittlung den Libanesen übergeben. AFP berichtete, dass er "illegal" nach Israel eingereist sei, wahrscheinlich weil er keinen gültigen Reisepass bei sich trug. (fokusjerusalem, national, israelnetz, ToI, tah) TS
Der libanesische Affe besuchte auch eine israelische Tierfarm

Wein aus Samaria gewinnt internationale Auszeichnung
Das Weingut Gvaot in Givat Harel in Samaria gewann bei den Decanter World Wine Awards eine Goldmedaille. Der Gofna Cabernet Sauvignon wurde als "brillanter Cabernet aus warmen Gefilden" gepriesen. (ArutzSheva) TS

Modiin und Ammerthal: Eine Freundschaft wächst
Eine israelische Delegation aus Modiin schaute bei den Schülern der Grundschule von Ammerthal für eine Stippvisite vorbei. Dann bastelte der Bürgermeister sogar Papierblumen. Seit 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Ammerthal und der israelischen Stadt Modiin. Beim Besuch in der Schule zeigten Zweit- und Viertklässler ihren einstudierten Tanz "Rap weißblau". Weiß-blau, weil das die Farben der bayerischen und israelischen Fahne sind. Bürgermeister Shimon Susan lud die Kinder ein, als Jugenddelegation das Land Israel im Landkreis Hevel/Modiin zu besuchen. (onetz) TS

5.000 gerettete Kinderherzen
Im Wolfson Krankhaus in Israel wird die 1-jährige Fatima aus Sansibar behandelt. Die Kleine ist das fünftausendste Kind (aus 60 Ländern), das von der Wohltätigkeitsorganisation Save A Child's Heart (SACH) kostenlos versorgt wurde. SACH-Chirurgen haben vor 19 Jahren Fatimas Mutter Balkis im selben israelischen Krankenhaus eine lebensrettende Behandlung für die gleiche Erkrankung zukommen lassen. (Israel21c) TS

Nechama Rivlin, Frau des israelischen Präsidenten, gestorben
Nechama Rivlin, die Frau von Präsident Reuven Rivlin, starb am Dienstag im Alter von 73 Jahren, einen Tag vor ihrem 74. Geburtstag, im Beilinson Hospital in Petah Tikva. Nechama Rivlin erhielt ein Staatsbegräbnis. Tausende Bürger aus allen Schichten der Gesellschaft verabschiedeten sich von der bescheidenen, aber in vielen sozialen Werken aktiven Frau, die jahrelang ständig Sauerstoff zur künstlichen Beatmung mitschleppen musste. Rivlin wurde 1945 auf Moshav Herut geboren, die zu den Gründern der Gemeinschaft gehörten. Ihre Mutter war aus der Ukraine nach Palästina gekommen. Sie hatte ihre ganze Familie im Holocaust verloren. Nechama Rivlin absolvierte einen Bachelor-Abschluss in Biotechnologie und Zoologie der Hebräischen Universität in Jerusalem. Sie arbeitete am Institut für Lebenswissenschaften
Nechama Rivlin mit Melania Trump
der Universität und traf ihren Mann in Jerusalem. Die beiden heirateten 1970. Sie war seine zweite Frau. Er hatte ein Kind aus erster Ehe. Sie bekamen drei Kinder und wurden Großeltern. Zu ihren persönlichen Interessen gehörten die Umwelt und gefährdete Jugendliche. Sie liebte auch Kunst, Hunde und Kochen und schrieb von Zeit zu Zeit Facebook-Posts über ihren Mann. (haaretz) TS

Letzter Sobibor-Überlebender in Israel gestorben
Semjon Rosenfeld, 96, ist in Yad Benjamin nördlich von Tel Aviv gestorben. Mit anderen Mitgliedern der "Sonderkommandos" war er an einem Aufstand in dem Vernichtungslager beteiligt, wodurch sie sich in den Wäldern verstecken und bis zum Kriegsende überleben konnten. Die Sonderkommandos hatten die Aufgabe,
die Leichen aus den Gaskammern zu ziehen und dann Goldzähne herauszubrechen und in den Vaginas der Frauen versteckten Schmuck zu suchen. Vor einigen Jahren wurde diesen Männern in dem Buch eines Historikers auf Seite 365 vorgeworfen, dass sie sich an den Frauenleichen vergangen hätten. In Tel Aviv riefen 16 der Überlebenden eine Pressekonferenz ein und dementierten empört die Behauptungen. Noch im April hatte Rosenfeld erklärt, dass er lebe, um von den Grauen in dem Vernichtungslager zu erzählen, wo eine Viertelmillion Juden ermordet worden sind. Alle seine Aufzeichnungen und Dokumente hatte er der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem übergeben, wo sie als Grundlage für mehrere Verfilmungen des Aufstandes dienten. (JPost, israelnetz) TS







Jerusalems Bürgermeister Lion in Berlin
Jerusalems Bürgermeister Lion reiste nach Berlin, um die 50-jährige Zusammenarbeit zwischen Jerusalem und dem Berliner Landessportbund (LSB) zu feiern. 1969 wurde unter der Leitung des Bürgermeisters Teddy Kollek eine
Vereinbarung zwischen Jerusalem und LSB unterzeichnet, die die Freundschaft und Versöhnung zwischen den nach dem Holocaust geborenen Generationen durch sportliche Zusammenarbeit fördert. Im Laufe der Jahre haben Jungen und Mädchen aus Jerusalem und Berlin durch Fußball, Basketball, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Tennis, Judo, Volleyball und Gymnastik einen verstärkten Dialog und eine Partnerschaft geschaffen - alles im Sinne einer besseren Zukunft zwischen den Völkern. (israelnetz) TS

Präsident dankte Christen für Dienst im Heiligen Land
Staatspräsident Reuven Rivlin hat die Bedeutung der christlichen Kirchen für das Leben im Heiligen Land unterstrichen. Bei einem Besuch in der Kustodie der Franziskaner dankte er den versammelten Kirchenoberhäuptern für ihren Dienst und äußerte die
Hoffnung auf ein weiteres Zusammenleben in Partnerschaft und Frieden. An dem Treffen am Montag nahmen die Oberhäupter der Orthodoxen, der Armenier und der Lateiner im Heiligen Land teil. Die Begegnung des israelischen Staatsoberhaupts mit den Christenführern gehört seit Jahren zu den festen Terminen im späten Frühjahr. In vielen Regionen des Nahen Ostens lebten die Christen derzeit unter schwierigen Bedingungen, hob Rivlin hervor; fast überall seien ihre Zahlen rückläufig. Israel sei der einzige Staat, in dem die christlichen Gemeinden wüchsen. (vatican) TS

Amir Ohana: erster schwuler Minister einer israelischen Regierung
Der frühere Mossad-Mitarbeiter Amir Ohana ist Abgeordneter der Knesset und wird dem rechten Flügel des konservativen Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zugerechnet. In der derzeitigen Übergangsregierung wurde er zum Justizminister ernannt. Ohana lebt mit seinem Ehemann in Tel Aviv, wo sie gemeinsam einen adoptierten Sohn großziehen. (haolam) KR

Die Palästinenser verpassen eine weitere Gelegenheit
"Der große israelische Diplomat Abba Eban bemerkte einmal weitsichtig, dass die Palästinenser ,nie eine Gelegenheit verpassen, eine Gelegenheit zu verpassen'. Nun, sie werden eine weitere Gelegenheit verpassen, indem sie sich von der Konferenz im Juni 2019 in
Bahrain fernhalten, bei denen die Vereinigten Staaten die wirtschaftlichen Aspekte ihres vorgeschlagenen Nahost-Friedensplans vorstellen werden. Sie werden keinen Staat von den Vereinten Nationen, von der Europäischen Union, von Russland, vom Iran oder gar von den Vereinigten Staaten bekommen", schreibt Alan Morton Dershowitz. "Nur durch Verhandlungen mit Israel werden sie eine eigene Staatlichkeit erzielen." (audiatur) KR

BDS Nein Danke: US-Rapper Talib Kweli ausgeladen
Wegen seiner Unterstützung der antisemitischen BDS-Kampagne wurden Auftritte des US-Rappers Talib Kweli (43, "Get By") beim "Open Source Festival" in Düsseldorf, wie auch ein Auftritt in München abgesagt worden. (bild, RP) KR

Hisbollahverbot in Deutschland - oder doch lieber nicht?
Der Bundestag sah sich gefordert. Der Weg zum richtigen Umgang mit Israels Feinden ist in Deutschland nie einfach. Die AfD wollte die Hisbollah in Deutschland komplett verbieten lassen - die Abgeordneten anderer
Parteien warfen ihr Verlogenheit vor. Für den Antrag warb Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende: "Die Hisbollah führt einen Terrorkrieg gegen die israelische Zivilbevölkerung. Dieser Krieg hat ein Ziel: Die Auslöschung des jüdischen Staates." Darüber hinaus verübe sie Terroranschläge auch außerhalb des Nahen Ostens, etwa 2012 im bulgarischen Burgas. Die Hisbollah unterhalte zudem ein kriminelles Netzwerk mit Drogenhandel. Die Frage stelle sich eigentlich nicht, ob die Hisbollah verboten werden muss, sondern warum dies nicht schon längst geschehen ist. Nach langem Palaver wurde die Sache erst einmal an die Ausschüsse verwiesen. Warum keine andere Partei selbst die Initiative ergriff, ist unklar. Der Vorgang führte zu erbitterten Auseinandersetzungen - auch unter Israelfreunden (siehe Kommentar der Woche). Eine wohltuend sachliche Darstellung der Argumente fanden wir bei Israelnetz. (israelnetz) EL








Empörung über Abbas' heimliche Gehaltserhöhung
Präsident Mahmud Abbas hat 2017 im Stillen einer Gehaltserhöhung für Minister um 67% zugestimmt. Diese bekommen statt USD 3.000 seither 5.000, während sich das Gehalt des Ministerpräsidenten von USD 4.000 auf 6.000 erhöhte und dies rückwirkend für mehrere

Jahre, plus Bonusse, plus Mietzuschüsse. Auch Terroristengehälter wurden zu jedem Zeitpunkt stetig weiter gezahlt, während eigentlich eine "Wirtschaftskrise" herrscht und Zehntausende öffentliche Angestellte und Sicherheitskräfte seit Monaten nur noch die Hälfte ihres Lohns ausgezahlt bekommen. (FAZ, HC, ToI, PMW, ynet) SSt

Farhud: Der 78. Jahrestag des antijüdischen Pogroms im Irak
Nur wenige Menschen im Irak wissen, was vor 78 Jahren in Bagdad geschah. Am 1. und 2. Juni 1941 ereignete sich etwas, was in der Stadt zuvor undenkbar war. Mobs griffen die wohlhabende und einflussreiche jüdische Gemeinde in der Hauptstadt an, töteten mehr als 100 Menschen und plünderten die Häuser. Die jüdische Gemeinde war derart traumatisiert, dass sie sich niemals davon erholen sollte. Innerhalb von 10 Jahren hat die überwiegende Mehrheit das Land verlassen. Zum Zeitpunkt des Pogroms machten die Juden rund 3% irakischen Bevölkerung aus. Rund 90.000 Menschen lebten in der Hauptstadt. (mena, jewishrefugees) KR


Tagesschau: "Israel greift syrische Stellungen an"
"Israel hat nach syrischen Angaben Angriffe auf Militärstellungen nahe den Golanhöhen geflogen. Drei Soldaten seien getötet worden. Zuvor waren offenbar Geschosse aus Syrien in Richtung Golan abgefeuert worden." Die ARD-Tagesschau glaubt

"Offenbar" beim israelischen Skigebiet explodierende syrische Raketen
blindlings der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana, obgleich jeder wissen sollte, dass die eine halbe Million syrische Tote des Bürgerkriegs seit 2011 verleugnet und nie über syrische Attacken auf die eigene Bevölkerung mit Sprengbomben und Giftgas berichtet. Andererseits werden syrische Attacken auf israelisches Gebiet mit dem Wort "offenbar" relativiert und "Angaben von Militärs" untergeschoben, obgleich es sogar gefilmte Beweise gibt, etwa für den Raketenangriff auf das israelische Ski-Gebiet auf dem Hermonberg. (ToI, Tagesschau) TS

Zusammenstöße an der Al-Aksa-Moschee
Menschen an der Al-Aksa-Moschee fliehen nach Randalen vor Tränengas. Auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem ist es am Sonntag zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen

Gläubigen und der israelischen Polizei gekommen. Ein AFP-Bericht mit Verdrehungen von Begriffen und Tatsachen. Das "Gelände der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem" heisst entweder auf Arabisch "Haram Asch Scharif" oder bei Juden und Christen "Tempelberg". Mit "palästinensische Gläubige" sind "Moslems" gemeint. "Die für die Verwaltung des Geländes zuständige Wakf-Stiftung erklärte, die Polizei habe Gummigeschosse und Pfefferspray eingesetzt", heißt es da weiter, während in der Bildunterschrift steht, dass die Menschen vor Tränengas geflohen seien. "Am Jerusalemtag besuchen für gewöhnlich besonders viele Juden den Tempelberg, wo die jüdische Klagemauer steht, einziger Überrest des von den Römern im Jahr 70 zerstörten Zweiten Jüdischen Tempels." Die "jüdische Klagemauer" wird oft auch als "muslimische Burakmauer" bezeichnet. Außer AFP hat noch niemand behauptet, dass dieses gewaltige Bauwerk des Herodes auf dem Tempelberg stünde. Es handelt sich nicht um den "einzigen Überrest des von den Römern im Jahr 70 zerstörten Zweiten Jüdischen Tempels", sondern um die äußere Stützmauer des Tempelbergs. "Israel hatte den Ostteil Jerusalems samt der historischen Altstadt im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt und 1980 annektiert." Unerwähnt bleibt hier, dass Israel die Altstadt von Jordanien erobert und schon 1967 annektiert hat. (tah) TS

Botschaft in der Botschaft
"Israels Luftwaffe hat Ziele in Syrien angegriffen", meldet der Deutschlandfunk. "Das israelische Militär", geht es weiter, "teilte mit, es habe sich um "Vergeltung" für zwei Raketen gehandelt, die gestern aus Syrien auf

die Golanhöhen abgefeuert worden seien". Beim DLF hat man es nicht so mit der Wahrheit. Denn die israelischen Streitkräfte haben gar nicht von "Vergeltung" gesprochen, sondern mitgeteilt: "In response, we struck a number of Syrian Armed Forces military targets". DeepL und Google Translate übersetzten das so: "Als Reaktion darauf haben wir eine Reihe von militärischen Zielen der syrischen Streitkräfte getroffen." Möglich ist statt "getroffen" vielleicht noch "zerstört". Auch der Blick in ein gedrucktes Wörterbuch jedenfalls bestätigt: Wer aus "response" eine "Vergeltung" macht, ist als Übersetzer weniger treffsicher als die israelischen Streitkräfte. "Vergeltung" oder auch "Rache" sind weniger positiv besetzt als "Antwort", "Erwiderung" oder "Reaktion". Wer die Reaktion Israels zur "Vergeltung" verklärt, vermittelt so eine Botschaft. Gewiß können sogar dem Deutschlandfunk, der sich laut seiner Selbstdarstellung verpflichtet fühlt, "strenge journalistische Standards in höchster Qualität umzusetzen", Fehler passieren, zumal bei so exotischen Sprachen wie Englisch. Beim DLF sind gleichwohl solche Irrtümer, die unterschwellig Israel negativ darstellen, nicht selten. Vielleicht steckt dahinter ja Methode? (haolam) KR

Höchst provokative Juden
Die Nachrichtenagentur Reuters kritisiert nun Juden, wenn sie Plätze betreten, wo sie unerwünscht sind. Anfang Juni 2019 betraten einige Juden den Tempelberg. Der Tempelberg wird von der Frommen Stiftung des Islams (Waqf) kontrolliert. Die sorgt dafür, dass heute an einigen Tagen im Monat für den Tempelberg gilt, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: "Nicht für Juden!" Der Tempelberg ist die heiligste Stätte der Juden, wird aber von Muslimen bewacht. Das ist in etwa so, als würde

Einst hingen diese Schilder in Deutschland.
Medina von Christen, Mekka von Juden und der Vatikan von Muslimen überwacht. Was würde wohl passieren, wenn Christen sich so benähmen? Was, wenn der Vatikan an christlichen Feiertagen Muslimen den Zutritt verweigert? Was, wenn Juden am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Unter der Verwaltung des Wakf ist der Tempelberg heute wie eine Parkbank oder Grünanlage unter den Nationalsozialisten. Es gilt: "Juden unerwünscht!" Reuters aber schreibt:

Vermutlich waren damals die Juden unter den Nazis auch nur Provokateure, die Ärger suchten. (tapfer) TS

Massive Drohungen gegen irische Sängerin
Sarah McTernan, 25, die irische Teilnehmerin am Eurovisions-Gesangswettbewerb in Tel Aviv, hat nach eigenen Angaben hunderte handfester Drohungen und negative Botschaften alleine für die Tatsache erhalten,

dass sie in Israel aufgetreten war. Gegenüber der Irish Sun meinte sie: "Ich habe hunderte Drohungen bekommen, es erschreckte mich zu Tode". Zusätzlich erhielt Sarah auch abfällige Botschaften auf sozialen Medien. Dem Vernehmen nach ging sie offline für die Tage vor ihrem Auftritt im zweiten Halbfinale des Wettbewerbs. Sie schaffte den Einzug ins Finale nicht. Sie wusste, dass es kontrovers werden würde, Irland in Israel zu repräsentieren. "Doch hätte ich nicht gedacht, dass es eine solche Auswirkung haben würde". Sie sei glücklich gewesen, ihre Heimat in Israel zu vertreten. Linksgerichtete irische Offizielle und Künstler hatten schon nach dem Sieg Israels im Wettbewerb von 2018 Irland aufgefordert, den Eurovision Song Contest zu boykottieren. (tachles KR








Harte Zeiten für Israel
Das dank des üppigen Regens im Winter wild gewucherte Gestrüpp erweist sich jetzt als Fluch. Wüstenwinde haben binnen weniger Tage die grünen Teppiche verdorren lassen. Hunderte Wald- und Wiesenbrände brachen in allen Teilen des Landes aus. Ganze Ortschaften wurden in
Schutt und Asche gelegt. Ermittlungen ergaben, dass viele Brände an mehreren Stellen gleichzeitig ausbrachen, also einwandfrei die Folge von Brandstiftung sind. In den meisten Fällen waren es Palästinenser, die "ihr" Land anzündeten, um "den Juden" zu schaden. Um die Innenpolitik steht es nicht besser. Mindestens bis Oktober wird Israel von einer "Übergangsregierung" mit beschränkten Vollmachten verwaltet. Außerdem soll sich Premierminister Netanjahu noch vor den nächsten Parlamentswahlen am 17. September einer Anhörung zu den Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen stellen. Die Folgen sind genauso unvorhersehbar wie die der außer Kontrolle geratenen Brände. Obwohl Netanjahu seit 10 Jahren immer wieder mit Mehrheit gewählt worden ist, berichteten deutsche Medien von einem "Rechtsruck" in Israel. Allerdings scheint man in manchen Redaktionen nicht über eine korrekte Brille zu verfügen. Nachdem ein bedeutungsloser Abgeordneter vorgeschlagen hat, das jüdische Religionsgesetz zum Staatsgesetz zu erheben, berichtete die SZ schon von einem "Gottesruck", der Israel zu einer Theokratie nach iranischem Vorbild machen werde. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die israelische Politik sich nach diesem schlichten deutschen Drehbuch richten wird. (SZ) TS

Persönlicher Kommentar von Sacha Stawski zum abgelehnten Hisbollah-Verbotsantrag
Die AfD sorgt für Zündstoff - nicht nur im Bundestag, sondern auch unter Israelfreunden. Die in den Sozialen Medien stattfindenden Diskussionen zu diesem Thema zeigen, dass es leider noch immer viel zu viele AfD Sympathisanten gibt, die sich eben genau durch solche Aktionen täuschen lassen und meinen, dass es der AfD tatsächlich um Israel, oder Juden in Deutschland ginge.
Dabei wird immer wieder all zu gerne "vergessen", dass die AfD eben nicht die Partei der "Einzelfälle" ist. Das Ganze hat System. Das ist die Partei, die den Holocaust als "Vogelschiss

in der Geschichte" bezeichnet. Das ist die Partei deren Mitglieder immer wieder aufgrund ihrer Neonazi Vergangenheit auffallen; die gerne Mal das Deutschlandlied in "traditioneller" Form singen; oder auch mal den Arm zum Gruß erheben, kurz bevor sie dann mit einem Glas "Hitlerwein" anstoßen; usw.. Und ja, es ist absolut begründet, warum der Staat Israel und nahezu alle jüdischen Organisationen jegliche Zusammenarbeit mit dieser Partei verweigern.
Ja, die Hisbollah sollte verboten werden. Der Zentralrat der Juden, das American Jewish Committee und eine Vielzahl von Organisationen, zu denen auch wir zählen, fordern schon seit langem, dass die Hisbollah endlich in Gänze als Terrororganisation eingestuft werden sollte. Keiner von uns wollte jedoch, dass die AfD das Thema mißbraucht, um sich selber so ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Und noch viel schlimmer - wo doch klar war, dass die Parteien unmöglich einem Antrag der AfD zustimmen würden - wäre es besser gewesen, wenn die AfD auf das Einbringen des Antrags verzichtet hättet - zumindest, wenn es ihnen tatsächlich um die Sache und nicht um einen Showakt gegangen wäre. Und auch wenn die "Altparteien" zweifelsohne oft hochproblematisch sind, wenn es um Israel geht, rechtfertigt dies nicht, wenn eine rechtsextreme Partei ein Thema "kidnappt", um sich selber damit zu profilieren, denn um nichts anderes geht es.
Es war völlig klar, dass dem Thema eher geschadet, als geholfen wird, wenn die AfD diesen Antrag bis zur Abstimmung bringt. Mit ihrem Hisbollahverbotsantrag hat die AfD den Parteien eine Steilvorlage geliefert, um die Hisbollah eben gerade nicht als Terrororganisation einzustufen. Wenn es nicht um reines "Kidnapping" gegangen wäre, hätte man versucht zwar Druck auf die anderen Parteien auszuüben, um das Thema auf die Tagesordnung zu bringen, aber man hätte nicht eine Negativabstimmung bewußt provoziert. In diesem Sinne hoffen wir aber trotzdem, dass die Abstimmung zumindest eines zur Folge haben wird, nämlich dass die Altparteien diesen in gewisser Weise erteilten "Koscher Stempel" für die Hisbollah nicht einfach so stehen lassen, sondern nun vielleicht endlich einen eigenen Antrag zur Abstimmung bringen. Genauso kann der AfD Antrag aber auch das Gegenteil bewirkt haben, dass man nun eine Ausrede hat das Thema zu umgehen, da man sich von der AfD nicht die Tagesordnung diktieren lassen will...
In jedem Fall hoffen wir, dass sich Israelfreunde nicht durch solche Aktionen von den grundsätzlichen Problemen mit dieser Partei der tagtäglichen Vorfälle ablenken lassen, genauso wie Einigkeit darüber herrschen sollte, dass die Hisbollah eine Terrororganisation ist, deren Fahnen und Mitglieder nichts in Deutschland zu suchen haben! (HC, JA)




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Religion spielt für Israel-Coach Herzog keine Rolle
Andi Herzog ist mit seinem israelischen Team erfolgreich in die EM-Qualifikation gestartet. Mit dem Sieg gegen Österreich sorgte er auch international für Schlagzeilen. In einem Interview mit der BILD spricht der 50-jährige
Wiener über Rassismus in den Fußballstadien und erklärt, warum für ihn die Religion keine Rolle spielt. "Ich finde es schade, dass es offensichtlich nicht für alle Menschen selbstverständlich ist, Respekt und Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen zu zeigen. Daher ist es so wichtig, dass man das Antisemitismus-Problem in den Griff bekommt. Diejenigen, die mit ¬antisemitischen Parolen oder gar Übergriffen auffallen, müssen gnadenlos bestraft werden", betont Herzog. Laut seinen Aussagen dient der Sport als Vorbild. Für ihn spiele es keine Rolle, welche Religion ein Spieler ausübt. Im letzten Spiel standen sechs Juden und fünf Araber in der Startelf. "Da gibt es null Probleme untereinander. Im Gegenteil: Wir haben einen großartigen Teamspirit", so der Teamchef. (heute) KR

Arsène Wenger unterstützt die israelische Sporttechnologie
Das israelische Startup Playmaker bietet KI-Systeme und Sensoren, mit denen Mannschaften ihre sportliche Leistung verbessern können. Arsène Wenger, der berühmte Ex-Trainer der britischen Fußballmannschaft Arsenal, hat in Playmaker investiert und die Rolle des operativen Partners übernommen. (Calcalist) TS









Der bundesweite Israeltag 2019 geht auch im Juni weiter - herzliche Einladung zu den nächsten Israeltag-Terminen:

16.06. Reichenbach
18.06. Köln
19.06. Bremen
27.06. Bamberg

Alle Termine sind in unserer Terminübersicht zum bundesweiten Israeltag veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird.

Kontakt: Israeltag@il-israel.org

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.



Das war der ILI-Israeltag in Frankfurt
In Frankfurt am Main wurde am 4. Juni der 71. Geburtstag des Staates Israel mit unserem ILI-Israeltag an der Hauptwache gefeiert. Schirmherren waren der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, und Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch
persönlich ein Grußwort sprach. Wie im vorangegangenen Jahr moderierte der Autor, Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann. Musikalisch sorgte "DJ DK" David Kapoul für beste Israeltag-Stimmung. Den ganzen Tag über wurden viele tolle Preise bei der Tombola gewonnen. Für das Kinder- und Jugendprogramm gab es wieder eine Hüpfburg und als besonderes Highlight auch zwei Ponys. Zudem waren wie immer eine Vielzahl von Ausstellern mit Informationen und Produkten aus und über Israel sowie mit koscheren Speisen beim Israeltag vertreten. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und die vielen Besucherinnen und Besucher! Medienberichte gab es u.a. in der Hessenschau, bei hr2, in der FAZ, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neuen Presse und in der Jüdischen Allgemeinen. Eine Dokumentation zum Frankfurter Israeltag ist auf unserer Website zu finden.
Auch in vielen weiteren Städten haben bereits erfolgreiche Israeltage stattgefunden. Fotos und Berichte zu den einzelnen Städten werden auf der ILI Website folgen. In der Zwischenzeit können Sie HIER einige erste Eindrücke finden...

Grußwort der israelischen Generalkonsulin
Sandra Simovich leitet das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland. In ihrem Video-Gruß dankt sie den Mitwirkenden bei den Israeltagen, von denen viele in diesem Jahr bereits stattgefunden haben und einige in den kommenden Tagen und Wochen auch noch folgen werden.








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Israelfest zieht 30.000 Besucher an
Das 58. jährliche Israelfest in Jerusalem (es läuft noch bis 15. Juni) zeigt ein reichhaltiges, vielfältiges und multidisziplinäres künstlerisches Programm aus Israel und der ganzen Welt. Mehr als 30.000 Besucher genießen Tanz, Musik, Theater, Performancekunst, Videokunst und Inszenierungen führender internationaler Künstler. (Israel21c, Israelfest) TS

Arye Sharuz Shalicar in Oranienburg
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. lädt gemeinsam mit zwei starken Partnern in die Bibliothek der Stadt Oranienburg ein. Der deutsch-iranisch-israelische Politologe, Publizist und Schriftsteller Arye Sharuz Shalicar stellt am Dienstag, 18. Juni 2019, 18.00 Uhr, sein zweites Buch vor: Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland? Der in Berlin aufgewachsene ehemalige Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte ist Mitarbeiter der israelischen Regierung und Berater des
amtierenden Außenministers Katz. Shalicar schreibt regelmäßig für deutsche Medien unter anderem für die WELT, die Jüdische Allgemeine und die Nordwest Zeitung. Begrüßung: Alexander Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg. Moderation: Stephan Raabe, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer Stiftung. Sie finden die Bibliothek im Rathaus, Schloßplatz 2, 16515 Oranienburg. Anmeldung per E-mail.




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Eurovision-Postkarten aus Israel: Viele Leute haben kommentiert, dass der beste Teil des ESC die "postkartenähnlichen" Einführungen waren, die vor jedem Auftritt ausgestrahlt wurden. Sie zeigten die Darsteller, wie sie in ganz Israel tanzten und sich amüsierten...

Iran ⚛ treibt sein Atomprogramm weiter voran; ⚛ hat im April 33 fortschrittliche IR-6 Zentrifugen installiert; ⚛ hat im Mai die Produktion von angereichertem Uran vervierfacht; ⚛ droht mit Verletzung der Atomvereinbarung. Zieht Iran zur Verantwortung - verhängt wieder Sanktionen!

In diesem Jahr soll in der Negev-Wüste eine der größten Solaranlagen der Welt ans Netz gehen und helfen, dass Israel bis zum Jahr 2030 kohlefrei sein wird. Israel nutzt innovative und nachhaltige Methoden, um für unseren Planeten eine saubere und grünere Zukunft zu schaffen.

Make sure you get a window seat when you fly into Tel Aviv!

Celebrating 52 years of a free, unified, Jerusalem!

Watch: Palestinian incitement is getting people killed.








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Andenken aus dem Heiligen Land




Shalom
Thomas
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