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05. Mai 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Posttrauma bei Nachkommen von Holocaustüberlebenden
  • Wissenschaftler der "Unbefleckten Empfängnis"
  • Wenn Würmer an PTSD leiden
  • Weg zu einer neuen Epilepsiebehandlung
  • Elektroautos in 5 Minuten aufladen
ARCHÄOLOGIE
  • Rätsel um Moabiterkönig Balak gelöst?
TOURISMUS
  • VIP-Terminal eröffnet
WIRTSCHAFT
  • Das Öko-Dorf in der Wüste
  • Israel wird zum Zentrum der Aging-Industrie
  • Deutsche Firmen spenden für Yad Vashem
  • Palästinensische Finanzprobleme
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Karikaturen-Wettbewerb für Schüler aus aller Welt
  • Israeli spielt Othello in Stuttgart
  • Prominente verurteilen ESC-Boykott-Aufruf
  • Puppenräuber erobern das Land
  • IsraAID hilft auch nach zweitem Zyklon in Mosambik
  • Roman zum Nahost-Konflikt
AUS AKTUELLEM ANLASS: YOM HASHOA
  • Israel gedachte der Opfer des Holocaust
  • "Evas Story": Holocaust-Gedenken auf Instagram
  • Tech-Unternehmer widmen 36 Stunden der Unterstützung von Überlebenden des Holocaust
  • Hilfe für Holocaust-Überlebende
  • Der Retter der iranischen Juden in Frankreich
  • Yom Hashoa an Bord eines El Al Fluges
AUS AKTUELLEM ANLASS: ISRAEL WIRD ANGEGRIFFEN
  • Massiver Raketenbeschuss auf Israel
  • "Solidarität mit Israel sieht anders aus."
  • Israels Nachbarn feiern die Eskalation
  • Terrorfolge: Fischereizone Gazas wieder eingeschränkt
  • UPDATES zur aktuellen Situation...
  • 12 points for Georgia.
POLITIK
  • Massiver Raketenbeschuss auf Israel
  • Australien eröffnet Handels- und Verteidigungsbüro
  • Israel lädt französische Gesandte vor wegen "Apartheid"-Kommentaren
  • Palästinensische Autonomiebehörde verweigert ihren Bürgern Behandlung in Israel
  • NGO EcoPeace Middle East beim Sicherheitsrat
  • Deutsche Bank möchte "Israel Heute" nicht mehr als Kunden
  • BDS-Kampagne nimmt israelische Austragung ins Visier
  • Bremer Politik gegen BDS
  • Das Letzte: Wahlplakat in Hessen
WAS IN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • New York Times macht es dem Stürmer nach
  • Palästinensisches Fernsehen verfälscht Geschichte
  • UNO bestätigt weiteren Terrortunnel der Hisbollah nach Israel
  • Palästinenser: wütend und unausgeschlafen
  • Attentat zum Wahltag verhindert
  • Wiener zeigen Israelflagge: 150-Euro-Strafzettel

SPORT
  • BVB-Delegation reiste nach Israel
ANKÜNDIGUNGEN
  • Jazz aus Israel in Norderstedt
  • Den Terror überlebt
  • "1948. Die Ausstellung." vom 3. bis 31. Mai 2019 in Berlin
  • Filmvorführungen "HUMMUS" im Rahmen der 1948-Ausstellung

IN EIGENER SACHE
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BILDER DER WOCHE
  • Akko
  • Der mit Abstand geilste Lastwagen Deutschlands
  • Das Tote Meer über die Jahrzehnte








Posttrauma bei Nachkommen von Holocaustüberlebenden
Eine Studie der Bar-Ilan-Universität zeigt Posttrauma bei Kindern der zweiten Generation. Das manifestiert sich in gesundheitsbedrohlichen Verhaltensweisen, die dann an ihre Nachkommen weitergegeben werden. Die von
Professor Amit Shrira vom Interdisciplinary Department of Social Science durchgeführte Studie untersuchte 187 Eltern, darunter Überlebende, die unter posttraumatischen Erkrankungen leiden, und ihre Kinder. Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) von den Eltern wird an die zweite Generation weitergegeben und führt zu unverantwortlichem Verhalten wie Rauchen, Alkoholmissbrauch und Bewegungsmangel. Professor Shrira wies darauf hin, dass es erste Hinweise darauf gibt, dass es sich um biologische Prozesse handelt. Seine Studie ergab, dass die meisten Kinder von Holocaust-Überlebenden zu produktiven, gut funktionierenden Erwachsenen heranwachsen, aber diejenigen, deren Eltern an PTBS leiden, sind anfälliger für ungesundes Verhalten. "Holocaust-Überlebende, die an PTBS leiden, neigen dazu, gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen zu entwickeln und diese an ihre Nachkommen weiterzugeben", sagt Prof. Shrira. (ynet) TS

Wissenschaftler der "Unbefleckten Empfängnis"
Vergessen Sie Spermien und Eizellen. Ein Forscherteam der Hebräischen Universität, angeführt von Dr. Yossi Buganim von der Abteilung für Entwicklungsbiologie und Krebsforschung unter Mitarbeit von Dr. Oren Ram vom Institut für Lebenswissenschaften und Professor Tommy Kaplan von der Hochschule für Informatik und Ingenieurwissenschaften, fand eine neue Kombination von fünf Genen, die beim Einfügen in Hautzellen die Zellen in jedem der drei frühen embryonalen Zelltypen umprogrammieren. Diese Transformationen dauern
etwa einen Monat. Die Forscher entdeckten zum Beispiel, dass das Gen EOMES die Zelle in Richtung Plazenta-Stammzellidentität und Plazentaentwicklung drängt, während das ESRRB-Gen die Entwicklung von Fötusstammzellen durch den vorübergehenden Erwerb einer extraembryonalen Stammzellidentität orchestriert. Um die molekularen Mechanismen aufzudecken, die während der Bildung dieser verschiedenen Zelltypen aktiviert werden, analysierten die Forscher Änderungen an der Genomstruktur und -funktion innerhalb der Zellen, wenn die fünf Gene in die Zelle eingeführt werden. Sie entdeckten, dass Hautzellen im ersten Stadium ihre zelluläre Identität verlieren und dann langsam eine neue Identität als einer der drei frühen embryonalen Zelltypen erlangen, und dass dieser Prozess von den Ebenen von zwei der fünf Gene bestimmt wird. In letzter Zeit wurde versucht, einen gesamten Mäuseembryo zu entwickeln, ohne Spermien oder Eizellen zu verwenden. Bei diesen Versuchen wurden die drei frühen Zelltypen verwendet, die direkt aus einem lebenden, sich entwickelnden Embryo isoliert wurden. Die neue Studie ist jedoch der erste Versuch, alle drei Hauptzelllinien gleichzeitig aus Hautzellen zu erstellen, so dass es nicht mehr erforderlich ist, einen lebenden Embryo zu "opfern", um einen Reagenzglasembryo zu erzeugen. (newswise, timesofisrael) EL

Wenn Würmer an PTSD leiden
Die Fähigkeit, die Zukunft vorauszusehen, ist der Schlüssel zum Überleben aller Lebewesen. In einer neuen Studie, die von Dr. Alon Zaslaver und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Yifat Eliezer an der Genetik-Abteilung der Hebräischen Universität in Current
Biology veröffentlicht wurde, wird gezeigt, dass selbst eine einfache Tierlebensform wie der Wurm C. elegans die Fähigkeit besitzt, sich zu erinnern und aus vergangenen Erfahrungen zu lernen. Darüber hinaus haben Zaslaver und sein Team genau die Neuronen ermittelt, in denen diese Erinnerungen gespeichert sind. Dieser (hermaphrodite) Fadenwurm besitzt nur 302 Neuronenzellen. "Es war wunderbar, genau die Neuronen zu identifizieren, die assoziative Erinnerungen enthalten. Es ist sehr selten, dass Sie ein Neuron betrachten und sagen können: Hier ist die Erinnerung!", sagte Dr. Zaslaver. Die Forscher wollen ein besseres Verständnis der molekularen Veränderungen entwickeln, die in den einzelnen Gedächtnisneuronen stattfinden. Ziel ist, posttraumatische Belastungsstörungen zu lindern und möglicherweise zu heilen. (phys.org) EL

Weg zu einer neuen Epilepsiebehandlung
Die Anpassung eines bekannten Medikaments zur Behandlung von Multipler Sklerose könnte Epilepsiepatienten helfen. Wenn das Multiple-Sklerose-Medikament Teriflunomid im Laborversuch über einen längeren Zeitraum gesunden Gehirnzellen zugesetzt
wurde, wurde ein niedrigeres Maß an Zellaktivität dauerhaft erreicht, im Gegensatz zu den meisten hemmenden Substanzen, die die Zellaktivität nur für eine begrenzte Zeit herabsetzen. "Diese Befunde ließen vermuten, dass wir entgegen dem allgemeinen Glauben die Fähigkeit haben, den Sollwert der neuronalen Aktivität zu verändern und auf ein gesünderes Maß zu bringen", sagte die Forschungsleiterin Prof. Ina Slutsky von der Tel Aviv University. Als sie die Wirkung von Teriflunomid in zwei Mäusemodellen auf Epilepsie untersuchten, einem akuten Modell, das sofort einen epileptischen Anfall auslöste, und einem genetischen chronischen Modell des Dravet-Syndroms, das bei Kindern schwere Epilepsie verursacht und die meisten bestehenden Therapien widersteht, beobachteten die Forscher in beiden Modellen, dass sich die Hirnaktivität wieder normalisierte. Sie verzeichneten einen starken Rückgang des Schweregrades epileptischer Anfälle. Bei der Untersuchung der Mitochondrien in den Gehirnzellen der Mäuse unter einem Mikroskop stellten sie fest, dass Teriflunomid ungewöhnlich hohe Kalziumspiegel deutlich reduziert hat - ein bekanntes Merkmal vieler Erkrankungen des Gehirns. "Wir haben einen neuen Mechanismus entdeckt. Dies ist die Grundlage für die Regulierung der Gehirnaktivität im Hippocampus, die als Grundlage für die zukünftige Entwicklung wirksamer Arzneimittel gegen Epilepsie dienen kann", sagte Prof. Slutsky. "In einer neuen Studie testen wir nun die Wirksamkeit unseres Ansatzes zur Behandlung von Alzheimer." (jpost) EL

Elektroautos in 5 Minuten aufladen
Elektroautos hatten bislang zwei Schwachstellen: Die begrenzte Reichweite und eine Batterie-Ladezeit von 45 Minuten bis zu mehreren Stunden. Die neuesten High-End-Elektrofahrzeuge von Tesla, Chevrolet und anderen
haben zwar eine Reichweite von bis zu 300 Meilen unter optimalen Bedingungen, aber die Ladezeiten sind noch zu lang. Das israelische Startup StoreDot entwickelt jetzt eine Batterie, die in nur fünf Minuten bis zu ihrer vollen Kapazität gefüllt werden kann. Sie verwenden dabei auch Lithium, wie gewohnt. StoreDot ersetzt jedoch den Graphit, der von allen anderen Herstellern von Elektrobatterien verwendet wird, durch eine Mischung aus Metalloiden, einschließlich Silizium und proprietären organischen Verbindungen. Dies verbessert nicht nur die Ladezeit, sondern auch die Sicherheit (Heizgraphit hat in Samsungs Galaxy Note 7 die Akkus explodieren lassen und 2013 gerieten mehrere Modellautos von Tesla in Brand). Die Flash-Akkus von StoreDot haben noch einen weiteren großen Vorteil: Sie werden im wederholten Gebrauch nicht schwächer. Finanziert werden Forschung und Entwicklung u.a. durch BP Ventures (USD 20 Mio.), EVE Energy, einem in Shenzhen notierten Hersteller von Lithiumbatterien, der beabsichtigt, StoreDot-Batterien in China herzustellen, einem japanischen Investor und der deutschen Daimler AG (USD 62 Mio.). Das Unternehmen beschäftigt 105 Mitarbeiter in ganz Israel. Die Fertigung beginnt voraussichtlich 2022. Der Name stammt von den kleinen bioorganischen Peptidmolekülen, die als "Nanodots" bezeichnet werden und die eine schnelle Aufnahme und Speicherung von Energie ermöglichen. (israel21c) EL




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Rätsel um Moabiterkönig Balak gelöst?
Neue Untersuchungen an der Mesha-Stele deuten darauf hin, dass auch König Balak, der Moabitenführer, ein Erzfeind der Israeliten, eine historische Figur war. Eine Gruppe von Forschern, hat möglicherweise den Namen
des Moabiter-Herrschers auf der 2.800 Jahre alten Inschrift identifiziert. Die Mesha-Stele, ein Steinmonument, wurde vor 150 Jahren in der Wüste von Transjordanien entdeckt. Sie ist eine ständige Quelle zur Debatte über die Genauigkeit der Bibel. Der Text wird auf die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts v. Chr. datiert. Darin rühmt sich der Moabiterkönig Mesha, das nördliche Königreich Israel und seine Gottheit JHWH zu besiegen. Das ist der erste sichere außerbiblische Bezug auf den Gott der Juden. Die Inschrift zeugt auch von der Historizität anderer biblischer Gestalten, darunter Mesha selbst (der in 2. Könige 3 erscheint) sowie der israelitische König Omri und dessen Sohn Ahab. Die neue Interpretation basiert auf neuen hochauflösenden Fotos eines Papierabdrucks des Textes, der kurz nach der Entdeckung der Stele 1868 gemacht wurde. Dort sind die Buchstaben z.T. besser erhalten als in der Inschrift selbst. Das liegt daran, dass die lokalen Beduinen den Stein kurz nach seinem Fund zerbrochen haben, und obwohl das meiste davon zusammengesetzt wurde, fehlen noch einige Teile. Die Stele und der Papierabdruck sind heute im Louvre-Museum in Paris aufbewahrt. (israelnetz, Haaretz) TS








VIP-Terminal eröffnet
Der Ben-Gurion-Flughafen hat am Freitag den ersten privaten Terminal in Betrieb genommen. Damit können Flugreisende in abgesonderten Räumen auf ihren Flug warten und sich in einem eigenen Fahrzeug zum Flugzeug bringen lassen. Der Service kostet zwischen USD 400 und 800 pro Person. Den Fattal-Terminal werden nun erstmal Künstler und Medienschaffende nutzen, die zum Eurovision Song Contest kommen. (israelnetz) TS
Foto: Sahm







Das Öko-Dorf in der Wüste
Im Sommer 2012 rekrutierte der israelische Erdbebenexperte Ephraim Laor den israelischen Bauexperten Victor Haym Hajaj, um an der Unterbringung von 1 Mio. Flüchtlingen des Bürgerkriegs
im Kongo mitzuwirken. Hajaj verfügt über ein einzigartiges Know-how beim Bau schnell zu errichtender, erschwinglicher und erdbebensicherer Häuser in Form monolithischer Kuppeln, die jeweils 120 qm groß sind. Sie sind aus einem aufblasbaren Ballon hergestellt, der mit einer dünnen Zementschicht besprüht wird. Wenn diese trocknet, bleibt eine erdbebensichere gewölbte Form. Dann wird der Ballon entlüftet und kann für weitere Bauten verwendet werden. Hajaj hatte kein Problem mit dem Bau der Häuser, aber in der Nähe gab es keine Infrastruktur. Die Gründer versammelten daher ein Team aus israelischen Infrastruktur-, Engineering- und Softwareexperten, um ein synergetisches System zu entwickeln, das Hightech- und ökologische Ansätze kombiniert. Das Hauptprojekt des Startups ist "Village in a Box", ein ganzheitliches Wohninfrastruktursystem, das auf erneuerbaren Energien basiert und umweltfreundliche, bezahlbare Wohnungen und nachhaltige Lösungen für die Wasser-, Lebensmittel-, Energie- und Abfallbehandlung bietet. Ein Probedorf entsteht in der Negev-Wüstenstadt Mitzpeh Ramon: 200 modulare Häuser und Infrastruktur einschließlich kommunaler Bereiche, Industrie und Landwirtschaft. Jeder erwachsene Bewohner des Dorfes Qayma muss acht Stunden pro Monat für Landwirtschaft, Instandhaltung oder andere Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Ansonsten können sie im oder außerhalb des Dorfes Karriere machen. Jeder Haushalt erhält wöchentlich einen Korb mit biologischem Gemüse und Früchten, die in einem großen geschlossenen Biodome-Gewächshaus vor Ort angebaut werden, um eine grundlegende Nahrungssicherheit zu gewährleisten. Die Bewohner können nach Belieben kaufen oder anbauen. Jedes Haus verfügt über einen 250 qm großen Garten. Qayma recycelt zu nahezu 100% das Wasser, das der nationalen Fluggesellschaft entnommen wird. Grauwasser aus Duschen und vom Geschirrspülen wird in Toiletten gespült. Durch ein komplettes Abfallbehandlungssystem wird sauberes Wasser für die Bewässerung, Biogas zum Kochen und Heizen und Dünger für Kulturpflanzen erzeugt. Die Gruppe will auch ein System zur aktiven Regenernte entwickeln. Das Ganze wird mit erneuerbarer Sonnen- und Windenergie betrieben, mit Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher und einem Biodieselgenerator als Backup. Ein computergestütztes Managementsystem soll die gesamte Technologie in Qayma steuern, um auf Echtzeitwetterbedingungen und Benutzeranforderungen mit künstlicher Intelligenz zu reagieren. Die Idee ist, ein komplettes Infrastruktur- und Bausystem als lieferbare Plug-and-Play-Lösung mit allen erforderlichen Systemen zu schaffen, die an jeden Ort der Welt gesendet werden können. (israel21c) EL

Israel wird zum Zentrum der Aging-Industrie
Ein neuer Bericht zeigt, dass das akademische und geschäftliche Ökosystem Israels die optimale Basis für Langlebigkeit ist. Dies zeigt "Langlebigkeit in Israel", der neue 575 Seiten umfassende Bericht der Aging Analytics Agency mit Sitz in London. Der Open-Access-Bericht nennt 60 "Langlebigkeits-Influencer" (hauptsächlich Forscher auf dem
Gebiet der Gerontologie), 10 Forschungs- und Entwicklungszentren, 10 gemeinnützige Organisationen, 10 Jahreskonferenzen, 160 Unternehmen, die technische Lösungen für das Leben im Alter entwickeln, und 180 Investoren. Als Israel 1948 gegründet wurde, betrug die durchschnittliche Lebenserwartung der Bürger 64 Jahre für Männer und 67 Jahre für Frauen. Heute sind es 80,7 Jahre für Männer und 84,2 Jahre für Frauen. In dem im letzten Jahr veröffentlichten UN-World-Happiness-Bericht lag Israel nach Japan, Korea, der Schweiz und Italien an fünfter Stelle der Langlebigkeitsskala. Der durchschnittliche Israeli wird bis zum Alter von 73 Jahren gesund sein, einer der höchsten Gesundheits-Werte der Welt. (israel21c) EL

Deutsche Firmen spenden für Yad Vashem
Vertreter der deutschen Firmen Daimler, Deutsche Bahn, Volkswagen, Deutsche Bank und des Fußballklubs Borussia Dortmund waren bei der Grundsteinlegung für ein neues Archiv in Yad Vashem anwesend und nahmen auch an der zentralen Veranstaltung des Holocaust-Gedenktages in Jerusalem teil. Für das "Haus der Sammlungen" hatten sie EUR 5 Mio. gespendet. Das auf rund 4.200 qm entstehende Archiv trägt dem Zuwachs an Gegenständen in den vergangenen Jahren Rechnung und kostet insgesamt EUR 29,5 Mio. (yadvashem, israelnetz) TS

Palästinensische Finanzprobleme
Premierminister Netanjahu hat eine Dringlichkeitssitzung dem drohenden kompletten wirtschaftlichen Zusammenbruch der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gewidmet. Diese Entwicklung sei
in erster Linie dem ökonomischen Druck zuzuschreiben, dem Präsident Mahmoud Abbas seine Untertanen aussetzt. Seit Israels Beschluss vor zwei Monaten, von den für die PA bestimmten Gelder Summen abzuziehen, die für Zahlungen für Terroristen und deren Familien bestimmt sind, hat Abbas immer wieder betont, er wolle entweder das ganze ihm zustehende Geld bekommen, oder dann eben gar nichts. Israel zieht Steuern von Bürgern ein, die den Palästinensern zu wirtschaftlichen Zwecken gegeben werden. Das "Terroristengeld", das zum Abzug gelangen würde, beläuft sich auf rund EUR 10 Mio. pro Monat. Seitdem das entsprechende israelische Gesetz im vergangenen Februar verabschiedet worden ist, hat die PA aus Protest gegen das Gesetz überhaupt keine Gelder mehr von Israel akzeptiert. Dadurch unterliegt der PA-Haushalt einem zusätzlichen Druck. Alle Staatsangestellten werden im laufenden Monat nur 60% ihres Gehalts erhalten. (tachles) KR




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Karikaturen-Wettbewerb für Schüler aus aller Welt
Unter dem Titel "Internationaler Cartoon-Wettbewerb" startete der Jerusalemer Presse-Club zum vierten Mal einen Wettbewerb unter Schülern aus aller Welt. Die besten Cartoons werden in der Ausstellung gezeigt, die
am 3. Mai, dem Welttag der Pressefreiheit, in Tel Aviv eröffnet wurde. Der Terroranschlag auf das französische Magazin Charlie Hebdo hatte Fragen aufgeworfen: Wie kann man ein Gleichgewicht herstellen zwischen der Kritik an religiösen und sozialen Institutionen und Persönlichkeiten und der Notwendigkeit, religiöse Gefühle nicht zu verletzen? Sollte die Freiheit der Karikaturisten wegen der Auswirkungen ihrer Arbeit auf bestimmte Zielgruppen eingeschränkt werden? Vielleicht konnten die Jugendlichen mit ihrer frischen Ausstrahlung, die sich künstlerisch in Karikaturen ausdrückte, überraschende Ideen entwickeln. Die Jury dieses Wettbewerbs bestand aus renommierten israelischen und internationalen Cartoonisten, darunter Prof. Michel Kischka von der Bezalel Academy of Arts and Design, Plantu, die berühmte Cartoonistin von Le Monde, Liza Donelly von The New Yorker und Cathy Wilcox vom Sydney Morning Herald. (JPC) TS

Israeli spielt Othello in Stuttgart
Othello, der "Mohr von Venedig", ist in Stuttgart kein Schwarzer, er ist weiß. Sein angeblicher Makel ist ein anderer: Er ist ein Fremder, ein Ausländer. Diese Konzeption des Regisseurs Burkhard Kosminski hat viel mit seinem Hauptdarsteller zu tun: Der israelische Schauspieler Itay Tiran spielt den Othello in der feinen, federnden Übersetzung von Frank Günther, obwohl er eigentlich gar kein Deutsch kann. Er ist dabei, es zu lernen. Er spielt die Rolle mit erkennbar hebräischem Akzent - und das reicht völlig aus, um ihn zum Außenseiter zu machen, trotz aller
Shakespearescher Sprachfinessen, die Tiran sich mit unglaublicher Akkuratesse nun auf Deutsch angeeignet hat. Und Itay Tiran ist in Israel nicht irgendwer: Er ist der bekannteste, der filigranste Theaterschauspieler des Landes. ...Das ist wahrscheinlich eine der besten Inszenierungen, die Burkhard Kosminski je gemacht hat. (badische) TS

Prominente verurteilen ESC-Boykott-Aufruf
Wie die britische Zeitung The Guardian berichtete, unterzeichneten unter anderen Persönlichkeiten wie der Schauspieler Stephen Fry, die Moderatorin Sharon Osbourne sowie die Künstlerin Marina Abramovic einen Protestbrief. In ihm bezeichnen sie den Boykott des Wettbewerbs als Affront sowohl gegen Palästinenser als auch Israelis. Er stehe dem Sinn des Wettstreits, der Nationen und Völker vereinen soll, diametral entgegen. Der Aufruf sei eine Waffe der Teilung und Spaltung. (israelnetz, df) KR

Puppenräuber erobern das Land
Schwarze Käfer sind kürzlich in Israel eingedrungen. Ähnlich wie die biblische Heuschreckenplage haben die schwarzen Käfer große Gebiete im ganzen Land erobert, darunter Tel Aviv, das Zentrum mit Jerusalem und den Süden. Laut Umweltministerium seien diese Lebewesen
weder für Menschen noch für Pflanzen schädlich und verbreiten keine Krankheiten. Nach Angaben des Ministeriums ist die Calosoma Olivieri (auf Deutsch Puppenräuber) für die Landwirtschaft von Vorteil, da sie schädliche Insekten sowie Schädlinge, die Gesundheitsrisiken darstellen könnten, verschlingt. Das Ministerium sagte, dass die schwarzen Käfer bis zu 2,5 cm lang sind. Da sie keine Krankheiten auf den Menschen übertragen, sei der Einsatz von Pestiziden unnötig. Die Käfer fliegen in städtische Gebiete, um ein Versteck zu finden, aber sie sterben Stunden später, denn sie haben keine lange Lebenserwartung. Berichten zufolge ist auch Syrien von dem Zustrom von schwarzen Käfern betroffen. (JPost) TS

IsraAID hilft auch nach zweitem Zyklon in Mosambik
Die israelische humanitäre Hilfsgruppe IsraAID hat bereits seit März ein Team im Land, seit Zyklon Idai gewütet hat, und hat mehr als 9.500 Menschen mit Wasser-, Hygiene-, Schutz- und medizinischen Programmen versorgt. Nun wird die Hilfe auf die Folgen des Zyklons Kenneth ausgeweitet. Das Team von IsraAID in Mosambik setzt seine Arbeit in den Provinzen Sofala und Buzi in der Mitte des Landes fort, die nach wie vor dringend Hilfe benötigen. (israel21c) EL

Roman zum Nahost-Konflikt
Mit seinem Erzählband "Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden", stand der US-Amerikaner Nathan Englander auf der Shortlist für den Pulitzer-Preis. Sein jetzt auf Deutsch erscheinender Roman "Dinner am
Mittelpunkt der Erde" beschäftigt sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, und das in einem gewagten Stilmix. Englander hat einen Thriller mit Schubumkehr geschrieben. Denn während die Spannung immer mehr zunimmt, gibt es am Ende nicht den siegreichen Helden, sondern ein wunderbar-surreales Abendessen, ein rundum gelungenes "Dinner am Mittelpunkt der Erde". (oe1) KR



Israel gedachte der Opfer des Holocaust
Mit einer Zeremonie in der Gedenkstätte Yad Vashem hatte der Holocaust-Gedenktag des jüdischen Staates begonnen. Staatspräsident Reuven Rivlin warnte in seiner Ansprache vor dem Erstarken neofaschistischer und radikal anti-israelischer Kräfte in Europa. Wichtige
Staaten würden mittlerweile von Regierungen mit antisemitischen Elementen geführt. Dagegen müsse Israel klar und deutlich seine Stimme erheben. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstrich, weniger als 80 Jahre nach dem Holocaust verfüge Israel über politischen Einfluss und militärische Stärke, trotz der vielen Feinde des Staates. "Israel ist stark und wird weltweit mehr bewundert als je zuvor, auch an jenen Orten, an denen unsere Leute damals zu Staub wurden". Der diesjährige Gedenktag wird von einer drastischen Zunahme antijüdischer Gewalt überschattet. Das Jahr 2018 war eines der schlimmsten Jahre des letzten Jahrzehnts in Bezug auf Antisemitismus. Das geht aus einem Bericht der Universität Tel Aviv hervor, der zum Gedenktag veröffentlicht wurde. Er zeigt weltweit einen Anstieg der gewalttätigen Angriffe auf Juden um 13% im vergangenen Jahr. 13 Juden starben, davon 12 in den USA. Die Anzahl der dokumentierten schwerwiegenden Fälle von Gewalt ist von 342 im Jahr 2017 auf 387 im Jahr 2018 gestiegen. Die Länder mit der höchsten Fallzahl sind die USA mit über 100 Fällen, Großbritannien mit 68 Fällen und Frankreich und Deutschland mit jeweils 35 Fällen. Um 10 Uhr Ortszeit heulten die Sirenen und brachten das öffentliche Leben für zwei Minuten zum Stillstand. (fokus) TS

"Evas Story": Holocaust-Gedenken auf Instagram
Es ist eine neue Form des Gedenkens an den Holocaust in Israel: Eine Instagram-Story soll die Geschichte eines 13-jährigen Mädchens aus Ungarn erzählen, das 1944 im deutschen Vernichtungslager Auschwitz ermordet wurde. "Evas Story" erinnert das Leben von Eva Heyman.
Initiator und Regisseur ist der israelische Geschäftsmann Matti Kochavi, der nach Medienberichten mehrere Millionen Schekel investiert hat. "Evas Story" basiert auf dem Tagebuch des jungen Mädchens. Eva Heyman war 13 Jahre alt, als sie begann, ihr Tagebuch zu führen - sie schrieb dieses jedoch nur einige Monate bis zu ihrer Deportation im Mai 1944 nach Auschwitz, wo sie im Oktober ermordet wurde. Das Mädchen wird von der Schauspielerin Mia Quiney dargestellt. An der Einfahrt nach Tel Aviv werben riesige Plakate für das Projekt. Die verschiedenen Videos wurden unter anderem im ukrainischen Lwiw aufgenommen. Für die Story wurde etwa eine Szene mit der Ankunft von mehr als 40 deutschen Panzern gefilmt, die Eva in ihrer Heimatstadt miterlebt hatte. Schon am Tag vor der Veröffentlichung hat der Account mehr als 200.000 Follower. Ziel ist es, auch jüngeren Menschen einen besseren Zugang zur Geschichte des Holocaust zu verschaffen. (ostsee, WN, israelnetz) KR

Tech-Unternehmer widmen 36 Stunden der Unterstützung von Überlebenden des Holocaust.
Israelische Hightech-Unternehmer werden sich auch in diesem Jahr wieder 36 Stunden lang vom 23. bis 24. Mai der Not der Überlebenden des Holocaust widmen. Die fünf israelischen Unternehmer der Initiative, Nathan Leibzon, Erez Gavish, Anat Greemland, Talia Savchenko und Alon Rapaport, werden den "Spark Hackathon" zum zweiten Mal in Folge durchführen. Rund 200 Teilnehmer, Unternehmer, Entwickler und Mentoren aus der technischen Welt werden

sich mit Überlebenden des Holocaust und Vertretern von gemeinnützigen Organisationen zusammenschließen. Das Ziel ist, "praktikable Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Erinnerung und Lebensqualität von Holocaust-Überlebenden zu schaffen. Zu den diesjährigen Herausforderungen gehört es, Überlebenden zu helfen, mit Einsamkeit fertig zu werden, Menschen zu identifizieren, die Hilfe benötigen, geeignete Hilfe zu finden und den Schutz der Rechte der Überlebenden zu gewährleisten. (ToI) TS

Hilfe für Holocaust-Überlebende
Heute zählt man in Israel noch rund 200.000 Überlebende. Von diesen befinden sich rund 50.000 in einer niedrigen Stufe der Lebensqualität. Die Organisation Aviv for Holocaust Survivors setzt sich dafür
ein, Überlebende unentgeltlich über ihre Rechte zu informieren und durch die bürokratischen Prozesse zu navigieren. Die vor 12 Jahren von der Advokatin Aviva Silberman gegründete Organisation hat Holocaustüberlebenden zu Zuwendungen von NIS 400 Mio. verholfen. Silberman unterstreicht den Umstand, dass die Armutslage noch verschärft werde, weil nicht wenige der Überlebenden nicht in der Lage waren, Berufe zu erlernen. Einige leiden unter psychologischen Problemen. Dieses Verhaltensmuster habe sich in verschiedenen Fällen auch auf die Kinder von Holocaustüberlebenden vererbt. Auf die Frage, welche Verbesserungen noch auf ihre Umsetzung warten, meinte die Anwältin: Deutschland müsse seine Gesetze verbessern und ändern. Die israelische Regierung hätte ihre Gesetze geändert, doch die Deutschen würden noch auf sich warten lassen. (tachles) KR

Der Retter der iranischen Juden in Frankreich
Abdol-Hossein Sardari Qajar war ein iranischer Diplomat in Paris. Der Iraner Sardari Qajar wurde in die aserbaidschanische Qajar-Dynastie hineingeboren, die fast 200 Jahre lang Persien regierte, bis Mohammad
Khan 1925 zum Schah gekrönt wurde und einen gewalttätigen Feldzug gegen die aserbaidschanischen Bürger des Iran unternahm. Heute leben über 30 Mio. Aserbaidschaner im Iran. Als die Deutschen in Paris einmarschierten, wurde dem 26-jährigen Sardari Qajar die Verantwortung für die iranischen Juden in Frankreich übertragen, während die Nazis und ihre französischen Helfershelfer Juden in die polnischen Konzentrationslager und in den sicheren Tod schickten. 1940 forderten die Nazis alle französischen Juden auf, sich bei der Polizei registrieren zu lassen und einen gelben Judenstern zu tragen. Sardari Qajar schickte einen Brief an die französische Regierung, die seinerzeit nach Vichy verbannt war, und erklärte, dass die iranischen Juden in Ruhe gelassen werden sollten, da sie sich vollständig in die persische Kultur eingegliedert hätten. 75.000 französische Juden wurden schließlich in Nazi-Todeslager geschickt, aber alle persischen Juden Frankreichs blieben unangetastet. Für die Juden, die Frankreich verlassen wollten, stellte Sardari Qajar ohne die Zustimmung der iranischen Regierung mutig iranische Pässe aus und konnte so über 2.000 Juden vor dem Holocaust retten. Als Yad Vashem ihn 1978, drei Jahre bevor er im Londoner Exil starb, nach seinen Aktivitäten während des 2. Weltkriegs fragte, antwortete er: "Wie Sie vielleicht wissen, hatte ich das Vergnügen, während der deutschen Besetzung Frankreichs der iranische Konsul in Paris zu sein und als solcher war es meine Pflicht, alle Iraner, einschließlich der iranischen Juden, zu retten." Das noble Verhalten von Sardari Qajar war allerdings eine Ausnahme. Die Geschichte der iranischen Juden ist gezeichnet von Unterdrückung, Zwangskonversion und Ausgrenzung. Viele iranische Juden leben heute in Israel. (timesofisrael, tangsir, israelheute) KR/ EL

Yom Hashoa an Bord eines El Al Fluges
Auch an Bord einer El Al Maschine auf dem Weg von Tel Aviv nach Barcelona wurde in 10.000 Meter Höhe eine Schweigeminute abgehalten. (FB) SSt




President Rivlin at Yad Vashem

In memory of 6 million men, women and children murdered just because they were Jewish

PM Netanjahu at Yad Vashem

Israelis stood in silence while a two-minute siren was heard across the country

Holocaust Memorial siren in Tel Aviv, 2019

WATCH& HEAR: On Holocaust Remembrance Day, Israel stands silent for 2 minutes in memory of the 6 million who were murdered by the Nazis

Israel gedenkt an Yom HaShoa der 6.000.000 jüdischen Männer, Frauen und Kinder, die in der Shoa ermordet wurden.

RBB24: Holocaustgedenken in Sachsenhausen - Israels Botschafter besorgt über neuen Antisemitismus

600 Holocaust survivors, their children and grandchildren gather together to sing "Chai" -- we are alive

Gedenkstätte Yad Vashem veröffentlicht eine neue Online-Ausstellung, in der letzte Briefe von Ermordeten eingesehen werden können - auch auf Deutsch.

"For the dead and the living, we must bear witness" - Elie Weisel














Massiver Raketenbeschuss auf Israel
Jerusalem, 4. Mai 2019 - Niemand in Israel versteht so recht, was die Hamas veranlasst hat, ab Samstagmorgen mehr als 300 Raketen auf Israel abzuschießen, darunter auch auf Städte wie Aschdod, Aschkelon, Beer Schewa, Kirjat Gat und Lachisch.
Einige Raketen schlugen in Häusern ein. Wie durch ein Wunder gab es bislang nur einen Toten, als eine Rakete ein Haus in Ashkelon traf. Ein 60 Jahre alter Mann wurde getötet. Und es gab eine Vielzahl Verletzter, darunter eine 80 Jahre Frau bei einer Bushaltestelle in Kirjat Gat. Sie konnte nicht mehr einen Sicherheitsraum erreichen, als die Sirenen heulten. Zum Glück passierte es am Shabbat, denn an normalen Tagen treiben sich an der Stelle Hunderte Kinder an dieser Bushaltestelle vor einer Schule herum.

Erwartungsgemäß reagierte Israel erst mit Panzergeschossen und dann mit Luftangriffen. Im Gazastreifen wurden erst "leere Dünen" getroffen. Aber als die Raketenangriffe zunahmen, wurden auch Hochhäuser attackiert. Dort seien angeblich Büros der Hamas untergebracht gewesen. Aber auch Büros der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu wurden getroffen, was zu lautstarkem Protest des türkischen Präsidenten Erdogan führte. Gleichwohl irrte er in der Geographie, denn es handelte sich um den Gazastreifen und nicht um das Westjordanland, wie er behauptete.
Wegen der am Samstag bis in die Nacht andauernden Raketenangriffe, wurde für den Sonntag der Schulunterricht in fast allen Städten und Ortschaften im ganzen Süden Israels abgesagt. Auch die Eisenbahnen sollten in der Region nicht verkehren. Das halbe Land ist lahmgelegt.
Die Medien, Radio und Fernsehen, wurden während des Samstags zusammengelegt. Ununterbrochen wurden im Minutentakt die Regionen gemeldet, wo es Luftalarm gab.
Premierminister Benjamin Netanjahu und die Militärspitzen trafen sich zu Beratungen im Verteidigungsministerium. Am Sonntag sollte am Mittag nach mehreren Wochen erstmals wieder das Kabinett zusammentreten. Wegen der Wahlen und der derzeitigen Koalitionsverhandlungen gibt es in Israel nur eine Übergangsregierung, weshalb die Minister nicht zusammengekommen sind.
Im Laufe des Samstags kamen immer wieder auch Politiker zu Wort, hohe ehemalige Militärs und "Experten".
Auffällig war, dass niemand den gewaltigen Raketenbeschuss der Hamas zu diesem Zeitpunkt erklären konnte und dass niemand eine Lösung parat hatte, um diesen unerträglichen Zustand umgehend zu beenden.
In Israel wurde befürchtet und spekuliert, dass die Hamas den bevorstehenden Unabhängigkeitstag stören und schlimmer noch, eine Absage des bevorstehenden Eurovision-Musikfestivals in Tel Aviv erreichen wolle (i24). Das wäre für Israel eine unerträgliche Niederlage, denn weltweit verfolgen Hunderte Millionen Menschen das Eurovision Gesangsfestival im Fernsehen. Für Israel wäre das eine unbezahlbare Werbung für das Land und für den Tourismus.
Doch ein israelischer Kommentator meinte, dass auch die Hamas ein eigenes "Eurovision" habe. Am Dienstag beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan und dann wollen auch die Menschen im Gazastreifen feiern. Krieg während des Ramadans wäre also auch für die Hamas unerträglich.
Für alle israelischen Sprecher galt es als undenkbar, ausgerechnet jetzt, vor dem Unabhängigkeitstag und dem Eurovision-Festival das Militär in Gaza einmarschieren zu lassen, um die Hamas zu zerschlagen und den Raketenbeschuss endgültig zu verhindern. Gemäß Einschätzungen von Geheimdienstexperten wie Jaakov Amidror würden mindestens 4 Jahre vergehen, bis der Gazastreifen endgültig von der Terror-Infrastruktur gesäubert werden könnte. Am Tag danach müsste Israel auch über 2 Mio. Palästinenser herrschen, zumal die Autonomiebehörde in Ramallah kein Interesse habe, jetzt den Gazastreifen wieder zu verwalten. Das würde nicht nur enorme Kosten, sondern auch erhebliche menschliche Opfer bedeuten, die niemand in Israel derzeit verantworten will. Mangels funktionierender Regierung ist die Lage zurzeit noch komplizierter als sonst. (HC) TS

"Solidarität mit Israel sieht anders aus."
Uwe Becker: "Nicht zu fassen. Da feuert die palästinensische Terrororganisation HAMAS heute über 100 Raketen auf Israelische Familien im Süden des Landes ab und unser Auswärtiges Amt hat nichts eiligeres zu tun, als nach einer routinemäßig klingenden Formel-Verurteilung des Raketenbeschusses "alle Seiten" zur Zurückhaltung und Wahrung der "Verhältnismäßigkeit" aufzurufen. Welche anderen Seiten haben denn noch Zivilisten, Kinder, Frauen und Männer mit "verhältnismäßigen" Raketen beschossen liebes AA? Solidarität mit Israel sieht anders aus." (HC/ FB) SSt
Gleiches gilt für den Tweet der Deutschen Botschafterin in Israel, die "alle Seiten" dazu aufruft das Leben von Zivilisten zu schützen. Frau Wasum-Reiner scheint irgendwie verpaßt zu haben wer hier wen angreift!
Und genauso wenig überraschend... (Twitter, Twitter) SSt



Israels Nachbarn feiern die Eskalation
In den Straßen von Gaza wird gefeiert während die Raketen auf Israel abgefeuert werden. Das sind Israels Nachbarn! (FB) SSt

Terrorfolge: Fischereizone Gazas wieder eingeschränkt
Als Antwort auf das Abfeuern einer Rakete durch den Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) reagierte das israelische Militär laut eigenen Angaben mit einer erneuten Reduktion der Fischereizone von Gaza auf sechs
nautische Meilen. Die israelische Armee erklärte, dass der Raketenbeschuss auf Anweisung des Islamischen Jihad in Syrien erfolgt sei. Die Aktivitäten des Islamischen Jihads sind darauf ausgerichtet, den zwischen der Hamas und der israelischen Armee mit internationaler Vermittlung ausgehandelten Waffenstillstand ins Wanken zu bringen. Bestandteil der Waffenruhe war die Ausweitung der Fischereizone auf 28 Kilometer, was es seit dem Ausbruch der zweiten Intifada im September 2000 nicht mehr gegeben hatte. (tachles, orf) TS

UPDATES zur aktuellen Situation...
Auch nach Stunden werden die Angriffe zum Zeitpunkt unseres Redaktionsschlusses von den Palästinensern fortgesetzt. Mittlerweile sind es über 300 Raketen, die auf Israel abgefeuert wurden; aber Hauptsache man klagt
über einen mutmaßlichen Mangel an Geld, Medikamenten, usw.; Und Hauptsache die Europäer- allen voran Deutschland - zahlen kräftig weiter. Wie sonst sollen all diese Raketen finanzierbar sein...?!? Ständige Aktualisierungen zu der aktuellen Situation finden Sie auf der Homepage, wie auch der auf der Facebook-Seite von unserer Partnerorganisation Honestly Concerned e.V.

12 points for Georgia.
Die Vorsitzende der Eurovision Delegation von Georgien reagiert auf die Angriffe aus Gaza: "Wir sind von Georgien, da lassen wir uns nicht so schnell von irgend etwas verängstigen!" (FB) SSt


ISRAEL UNTER BESCHUSS

Life under terror: family reacts as a rocket impacts just meters ahead of them in Ashkelon?.

Live rocket fire caught on air in Israel's Negev desert

Could you make it? This is the reality of daily life for thousands of Israelis within rocket range of terrorists in the Gaza Strip.

Parents grabbing their children during a barrage of rocket attacks trying to protect then from harm.

This is the reality for Israeli citizens...





Australien eröffnet Handels- und Verteidigungsbüro
Ohne offizielle Bekanntmachungen ist bereits im März in der israelischen Hauptstadt Jerusalem ein australisches Handels- und Verteidigungsbüro eröffnet worden. Dass Canberra, wahrscheinlich aus Gründen der zu erwartenden internationalen Kritik, die Sache am liebsten unter Verschluss gehalten hätte, kann allein schon daran abgelesen werden, dass der Schritt auf keiner staatlichen australischen Website verkündet worden ist und dass weder israelische noch australische Offizielle der Eröffnungszeremonie des neuen Büros in Westjerusalem beigewohnt haben. Australien hält daran fest, dass das Büro in Jerusalem keinen formellen diplomatischen Status besitzt. Mit der Eröffnung des Büros erfüllte der australische Premierminister ein vier Monate zuvor gemachtes Versprechen. Ein Sprecher der australischen Botschaft in Tel Aviv formulierte den Sachverhalt wie folgt: "Das Büro ist kommerziell konzentriert. Es wurde von der Australian Trade and Investment Commission eingerichtet, und wird von dieser auch betrieben. Das Büro wird keinen diplomatischen Status haben und ist keine Filiale der australischen Botschaft in Tel Aviv". - Am 15. Dezember hatte der australische Premierminister Scott Morrison Westjerusalem formell als israelische Hauptstadt anerkannt. (tachles) TS

Israel lädt französische Gesandte vor wegen "Apartheid"-Kommentaren
Israel bestellte die französische Botschafterin Helene Le Gal ein, um gegen Kommentare des scheidenden französischen Gesandten in Washington, Gerard Araud, zu protestieren. Er hatte Israel als "Apartheidstaat" bezeichnet. "Sie werden sie nicht zu Bürgern Israels machen, also müssen sie es offiziell machen, das heißt, wir kennen die Situation, die eine Apartheid ist, es wird offiziell einen Apartheidstaat geben, sie sind es tatsächlich schon", sagte Araud. "Wir haben gegen diese Worte heftig protestiert", sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nahshon. Araud war von 2003 bis 2006 französischer Botschafter in Israel. (twittersmash) KR

Palästinensische Autonomiebehörde verweigert ihren Bürgern Behandlung in Israel
In sozialen Netzwerken beschuldigen anti-israelische Gruppen Israel, krebskranken Bewohnern aus den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde und aus dem Gazastreifen die Behandlung in Israel zu verweigern. Das Nachrichtenportal Ynet brachte den wahren Grund, weshalb deutlich weniger Patienten aus den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem Gazastreifen in Israel behandelt wurden, was lebensgefährliche Folgen für sie haben kann. Weil Israel einen Teil der Steuergelder der Palästinensischen Autonomiebehörde einbehalten hat, als Maßnahme gegen Gehaltszahlungen an arabische Terroristen und deren Familien, hat als Druckmittel die Palästinensische Autonomiebehörde nun aufgehört, Krebspatienten zur Behandlung nach Israel zu senden. Grund dafür seien finanzielle Probleme. Gleichwohl würden die Zahlungen an Terroristen und deren Familien nicht eingestellt. Jeder Bewohner aus den Autonomiegebieten und dem Gazastreifen hat das Recht, eine medizinische Behandlung in Israel zu beantragen, wenn er über einen Termin bei einer israelischen medizinischen Einrichtung und einer Zahlungsverpflichtung der Palästinensischen Autonomiebehörde verfügt. In den letzten Wochen hat die Autonomiebehörde aufgehört, diese Unterlagen auszustellen. (israelheute) TS

NGO EcoPeace Middle East beim Sicherheitsrat
Auf Einladung des deutschen UN-Botschafters Christoph Heusgen traten palästinensische und israelische Vertreter der NGO am Montag in New York auf. Die Botschaft von Nada Majdalani und Gidon Bromberg war klar: Allein die ökologischen Probleme und der Klimawandel in Nahost machen eine Zweistaaten-Lösung im Palästina-Konflikt und eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarländern wie Jordanien dringend notwendig. Majdalani ist die palästinensische Direktorin der NGO EcoPeace Middle East und Bromberg ihr israelischer Kollege. Heusgen wirkt als deutscher UN-Botschafter im April auch als Präsident des Sicherheitsrates und nutzte seine Befugnisse für eine Einladung an EcoPeace.
[ILI-Kommentar: Kein Zweifel, dass die zahlreichen Wasser- und Abwasser-Probleme dringender Lösungen bedürfen. Rein faktisch sei hier festgehalten, dass die "palästinensischen Gebiete", also von Palästinensern verwaltete Gebiete, nirgendwo bis zum Jordan reichen. Daraus abzuleiten, dass nur eine "Zweistaaten-Lösung" die gewünschte Erlösung bringen könne, ist eine rein politische Äußerung ohne jede Basis. Um die jedoch durchzuboxen, ist Heusgen offenbar bereit, fragwürdige israelisch-palästinensische Organisationen nach New York einzuladen - auf Steuerzahlerkosten. Heusgen hätte genauso gut auch Experten und Organisationen einladen können, die genau das Gegenteil mit Fakten belegen können.] (tachles, abendblatt, ecopeaceme) TS


Deutsche Bank möchte "Israel Heute" nicht mehr als Kunden
"Kurz vor dem jüdischen Pessachfest ist in unserer Redaktion ein Brief der Deutschen Bank eingegangen, in dem uns mitgeteilt wurde, dass man uns nicht mehr als Kunden haben wolle. Aufgrund Nr. 19 Absatz 1 der Geschäftsordnung habe die Deutsche Bank das Recht, ihre Geschäftsverbindungen zu kündigen, ohne jede Begründung. Ab Mitte Juni werde man keine Bankgeschäfte mehr für ,Israel Heute' in Jerusalem erledigen. Das Konto bei der Bank war immer ordnungsgemäß geführt worden seit 40 Jahren. Auf eine telefonische Rückfrage unsererseits bekamen wir von der Bank die kurze Antwort, dass man die Entscheidung nicht begründen müsse und daher auch nichts weiter dazu sagen wolle. (.) Eine Recherche im Internet ergab, dass wir nicht die einzigen sind, denen das Konto grundlos von heute auf morgen gekündigt worden ist." (Israel Heute). Auf Nachfrage der ILI-Redaktion erklärte eine Vertreterin der Deutschen Bank, dass man keine Erklärung dafür habe. Bei der Gelegenheit stellt sich heraus, dass Jerusalem auf Landkarten der Deutschen Bank im Internet fehlt, während sogar Siedlungen und arabische Städte namentlich erwähnt sind. Nach einer Beschwerde bei der Pressestelle der Deutschen Bank erschien der Name Jerusalem dann doch bei Beth Schemesch, verschwindet aber automatisch, wenn man die Landkarte bei Google vergrößert oder verkleinert. (israelheute, DB Filialsuche) TS

BDS-Kampagne nimmt israelische Austragung ins Visier
Israel hat ein Netzwerk von Bots und falschen Twitter-Accounts aufgedeckt, die zum Boykott des Eurovision Song Contest 2019 aufrufen, erklärte das Ministerium für strategische Angelegenheiten in Jerusalem. Die BDS-Kampagne laufe unter dem Hashtag BoycottEurovision2019. Twitter bestätigte, dass "ein kleines Netzwerk" nach dem israelischen Einspruch suspendiert wurde. Zu den falschen Accounts gehören solche, die gegen Madonna Stimmung machen. Die BDS-Bewegung, die zu Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel aufruft, übt bereits seit einer Weile Druck auf die Künstler aus, die beim Gesangswettbewerb auftreten werden. Bislang hat lediglich Island erklärt, aus diesem Grund nicht teilnehmen zu wollen. "Die BDS-Aktivisten nutzen jede betrügerische Methode, um Israel zu attackieren, sogar wenn es um einen Wettbewerb geht, der Menschen und Kulturen zusammenbringt", so Minister Gilad Erdan. "Wir haben jetzt bewiesen, dass die Boykottorganisationen nicht nur antisemitisch sind und Terror unterstützen, sondern zudem lügen und Unterstützung für ihre Agenda produzieren." Im vergangenen Jahr hatte die Sängerin Netta Barzilai in Lissabon mit ihrem Lied "Toy" gewonnen. Somit stand fest, dass Israel der Gastgeber für den nächsten Eurovision Song Contest ist. Tel Aviv hatte dafür den Zuschlag erhalten. (JA, 4IL) TS

Bremer Politik gegen BDS
BDS (Boykott, Divestment und Sanktionen) richtet sich gegen den Staat Israel. In früheren Jahren durfte BDS in Bremen oft umsonst in öffentlich geförderten Räumen agitieren. Doch Bremens Senat und die Bürgerschaft haben einmütig entschieden, solchen Boykott-Bestrebungen keine Plattform mehr zu bieten. Grund: Diese Aktionen gegen Israel dienen allzu oft dazu, judenfeindliche Ressentiments und Vorurteile zu verbreiten. Nun wurde erstmals eine Raum-Kündigung ausgesprochen, denn Meinungsfreiheit bedeute nicht, dass jede Meinung staatlich unterstützt werden müsse. Die Bremer Grünen-Abgeordnete Henrike Müller hat sich in der Bremischen Bürgerschaft maßgeblich für Entwicklung und Verabschiedung des Aktionsprogramms "Stopp den Antisemitismus" eingesetzt. Oft genug habe es Veranstaltungen im Bremer Überseemuseum gegeben, die sich als BDS-Propaganda erwiesen hätten. Müller: "Ich kann nur begrüßen, dass es diesmal endlich einmal anders gelaufen ist." (taz) EL

Das Letzte: Wahlplakat in Hessen
In der nordhessischen Kleinstadt Neukirchen sorgt ein Wahlplakat der Partei "Die Rechte" für große Aufregung: "Israel ist unser Unglück" - steht da in großen Lettern. Und das erinnert stark an den Propaganda-Spruch "Die Juden sind unser Unglück" mit dem die Nazis in ihrer Hetz-Zeitschrift "Der Stürmer" Stimmung gegen Juden machten. (1730live) KR






New York Times macht es dem Stürmer nach
CAMERA Associate Director Alex Safian sagt, dass die Entschuldigung der New York Times für den berüchtigten antisemitischen Cartoon, der der Nazi-Zeitung Der Stürmer würdig ist, eine große Verbesserung gegenüber ihrer früheren, unzureichenden "Editors Note" war. Aber die eigentliche Frage ist: Was werden Sulzberger und Baquet tatsächlich tun, um die korrupte Kultur zu beheben, die dies ermöglicht hat, und wird sich das auch in den Nachrichtenseiten widerspiegeln, besonders wenn sie über Israel berichten? (Camera) TS


Palästinensisches Fernsehen verfälscht Geschichte
Pal-TV, das offizielle palästinensische Fernsehen, benutzt immer wieder falsche Bilder, um Berichte über vermeintliche israelische Massaker an Palästinensern zu illustrieren. Dabei werden Fotos der Siegermächte von ermordeten Juden in den deutschen Vernichtungslagern gezeigt, während darunter steht, dass es sich um Palästinenser in Deir Jassin oder in Sabra und Schatila handle. (palwatch) TS


Das palästinensische Fernsehen und das Originalbild von 1945

UNO bestätigt weiteren Terrortunnel der Hisbollah nach Israel
Ein weiterer Tunnel der Hisbollah, der von Israel entdeckt worden war, verläuft unterirdisch vom Libanon bis nach Israel. Das bestätigten UNIFIL-Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die im Grenzgebiet stationiert sind. Es ist damit die dritte Grenzverletzung und ein Bruch des Waffenstillstandsabkommens zwischen den beiden Ländern. Israel hatte die libanesische Schiitenmiliz bereits im Januar beschuldigt, diesen "tiefsten, längsten und ausgefeiltesten Tunnel" gegraben zu haben. Er verläuft von der libanesischen Stadt Ramyeh, die 800 Meter von der Grenze entfernt liegt, einige Dutzend Meter bis auf israelisches Gebiet und reicht bis zu 55 Meter tief. UNIFIL erklärte nach einer technischen Untersuchung, dass der Tunnel die Demarkationslinie - genannt Blaue Linie - überquert habe, die von der UN im Jahr 2000 gezogen wurde, als Israel sich aus dem Südlibanon zurückgezogen hatte. "UNIFILS unabhängige Einschätzung bestätigt, dass der Tunnel über die Blaue Linie in Verletzung der Resolution 1701 verläuft", heißt es in dem Bericht. Man habe die libanesischen Behörden informiert und sie aufgefordert, zu handeln. Im Dezember 2018 hatte die IDF angegeben, 6 Tunnel zerstört zu haben. (mena) KR


Palästinenser: wütend und unausgeschlafen
Palästinenser sind die drittwütendsten Menschen der Welt und werden laut dem Gallup Global Emotions Report 2019 als die viert-unausgeschlafenen Menschen der Welt eingestuft. Die Gallup-Umfrage stellte mehr als 151.000 Menschen in über 140 Ländern fünf Fragen zu positiven bzw. negativen Erfahrungen, um ihren Erfahrungsindex zu ermitteln. Armenier galten laut dem Bericht als die wütendsten Menschen der Welt, gefolgt von Irakern und Iranern. An vierter Stelle stehen die Palästinenser. In Bezug auf positive Stimmungen fragte Gallup die Befragten, ob sie sich gut ausgeruht fühlten, mit Respekt behandelt, gelächelt oder viel gelacht hätten, gelernt oder etwas Interessantes getan hatten und am Tag vor dem Interview Freude hatten. In Bezug auf negative Empfindungen fragte Gallup die Befragten, ob sie am Tag vor dem Interview viele körperliche Schmerzen, Sorgen, Traurigkeit, Stress oder Wut empfanden. 43% der palästinensischen Befragten gaben an, sich wütend zu fühlen, während 50% angaben, dass sie sich nicht gut ausgeruht fühlten. Als Antwort auf Fragen zu anderen negativen Begegnungen gaben 45% der palästinensischen Befragten an, körperliche Schmerzen zu haben, und 51% fühlten sich gestresst. Auf der anderen Seite berichteten 64% der Palästinenser über Lächeln oder Lachen und 90% fühlten sich respektiert. Im Vergleich dazu waren 24% der israelischen Befragten wütend und 61% gut ausgeruht. Nur 28% Israelis berichteten von körperlichen Schmerzen und 38% von Stress. Weltweit gaben weniger als die Hälfte der Befragten (49%) an, etwas Neues zu lernen oder etwas Interessantes zu tun. Die Länder mit den höchsten negativen Erfahrungsindizes waren Tschad, Niger und Sierra Leone. Die Palästinensischen Gebiete rangieren auf Platz 9 des Negativ Experience Index. (JPost) TS


Attentat zum Wahltag verhindert
Die israelische Sicherheitsbehörde (ISA) hat in Zusammenarbeit mit der israelischen Armee eine terroristische Zelle aufgedeckt, die von hochrangigen Hamas-Mitarbeitern aus dem Gazastreifen rekrutiert worden war, um am oder um den 9. April 2019, dem Wahltag in Israel, ein Selbstmordattentat zu verüben. Yehiye Abu Dia, 23, aus A-Zaim identifiziert sich mit der Terrororganisation Hamas. Er wurde am 31. März 2019 verhaftet. Beim ISA-Verhör wurde festgestellt, dass Abu Dia über das Internet mit hochrangigen Hamas-Agenten im Gazastreifen in Kontakt stand, für militärische Aktivitäten rekrutiert worden war und sich bereit erklärte, Missionen durchzuführen und als Selbstmordattentäter zu fungieren. In seinen Kontakten mit Hamas-Kämpfern im Gazastreifen wurde Abu Dia angewiesen, ein Auto zu kaufen und ein Lager zu mieten, um die Autobombe vorzubereiten und den besten Ort für den Angriff im Gebiet von Ma'aleh Adumim zu überwachen, wo es eine hohe Konzentration Busse, Zivilisten und Soldaten gebe. Abu Dia folgte den Anweisungen, beobachtete überfüllte Orte und meldete sich bei der Zelle, die den optimalen Standort auswählte und ihn anwies, den Angriff schnell durchzuführen. Ein hochrangiger ISA-Beamter bemerkte: "Die terroristische Infrastruktur der Hamas im Gazastreifen arbeitet ständig daran, Hamas-Mitarbeiter aus Judäa und Samaria für mörderische Terroranschläge zu rekrutieren, um die Sicherheit und Stabilität der Region zu untergraben. Die ISA und die Sicherheitskräfte werden die Anti-Terror-Operationen gegen die Hamas fortsetzen." (mfa) TS


Wiener zeigen Israelflagge: 150-Euro-Strafzettel
Die antisemitische BDS hetzte auf einer Demo in Wien gegen Israel, Studenten packten daraufhin eine Israelflagge aus. Jetzt erhielten sie Anzeigen von der Polizei: Sie hätten provoziert. Die Studenten postierten sich am Rande der Demo im vorgegebenen Abstand von 50 Metern. "Wir haben 'Lang lebe Israel' gerufen, die Flagge gehalten", so einer der Studenten. Sie wurden von der Polizei zurückgedrängt. "Der Einsatzleiter kam zu uns und sagte, wir seien eine Provokation", so ein Aktivist. Jetzt bekamen vier Studenten eine Anzeige. (heute, JPost, Standard) TS

Bild: privat








Die Serie religiöser Feiertage, Ostern und Pessach, ist vorüber. In Israel gibt es keinen offiziell und per Gesetz festgelegten Ruhetag, nicht einmal den Shabbat. Jeder kann gemäß seiner Religion seinen Ruhetag frei aussuchen. Es gibt nur drei gesetzliche Feiertage in Israel. Der Holocaust-Gedenktag wurde schon begangen. In dieser Woche folgt der Heldengedenktag, an dem der gefallenen Soldaten gedacht wird. Dieser Gedenktag geht nahtlos über in den jährlichen Unabhängigkeitstag. In diesem Jahr wird der Ausrufung Israels vor genau 71 Jahren gedacht. In Deutschland sind viele religiöse Festtage "gesetzliche Feiertage". Trotz offizieller Trennung von Kirche und Staat ist in Deutschland sogar der wöchentliche Ruhetag für den christlichen Sonntag festgelegt. Trotzdem ist Israel aus deutscher Sicht ein "nationalreligiöser Staat", während man der festen Ansicht ist, dass Deutschland ein säkulares Land sei. TS




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BVB-Delegation reiste nach Israel
Eine achtköpfige Delegation von Borussia Dortmund reiste nach Israel. Anlass war die Grundsteinlegung für das "Haus der Sammlungen" der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Dafür hat der Fußball-Bundesligist EUR 1 Million bereitgestellt. Einer der vielen Programmpunkte der BVB-Gruppe war auch ein Besuch beim Fanklub "Israelische Borussen". (Kicker) TS / JG









HERZLICHE EINLADUNG ZUM ISRAELTAG 2019!

Im Mai wird bundesweit der Geburtstag des Staates Israel gefeiert! Schirmherren sind der Botschafter des Staates Israel, Jeremy Issacharoff, und der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster (Grußworte).

Einige der Städte (in Auswahl), in denen im Mai 2019 der Israeltag stattfindet:

9.5. Baden-Baden
10.5. Backnang
10.5. Berlin
11.5. Ulm
12.5. Neuss
14.5. Aachen
14.5. Augsburg
14.5. Gießen
14.5. Münster
14.5. Regensburg
15.5. Stuttgart
16.5. Düsseldorf
16.5. München
17.5. Kamen
25.5. Bergisch Gladbach
25.5. Kempten
25.5. Welzheim

Alle Termine (auch für Juni und später) sind in unserer Terminübersicht zum bundesweiten Israeltag veröffentlicht, die fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird.

KontaktIsraeltag@il-israel.org
Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.








Aufruf zum Israeltag 2019 (ILI)



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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.

ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Jede Spende hilft. Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 Santander Bank München, Kto.: 1507866200,1507 8662 00,

BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!




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Mediendaten und individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org





















ZDF: "Der Strand ist den Menschen in Israel heilig."

Humanitarian Heroine.: ?Gal Lusky founded the Israeli Flying Aid

There's so much to see around Israel! Join the Pearl Brothers and plan your vacation!

And the 12 points go to... Tel Aviv & Jerusalem!

Philadelphia Muslim schoolchildren sing violent anti-Semitic pro-terrorist song. (Siehe auch FoxNews)








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen-Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Akko: The Jewish Press, 24. März 2019
(Fotos: Yaakov Lederman/Flash90)


Der mit Abstand geilste Lastwagen Deutschlands wurde heute zu den 1. Mai Kundgebungen in Hessen gesichtet. (FB)


Das Tote Meer über die Jahrzehnte...




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste bundesweite Israeltag
findet rund um den 14. Mai 2019 statt.
Alle Termine HIER

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