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07. April 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Benötigen Sie ein neues Ohr?
  • Neues aus dem Weizmann Institut of Science:
    • Einmal tief durchatmen
    • Genomwächter stillgelegt
    • Natürlicher Frostschutz lässt auch Eiskristalle wachsen
    • Historisches Abkommen zwischen Weizmann Institut und Institut Curie
    • Neue Einstein-Manuskripte in Jerusalem
  • Krebsjäger - Zellen züchten
  • Ein Diagnosetest will "Superbugs" stoppen
  • Erfolgreiche Pflanzenschutz - App
  • Roboterarme putzen Fenster
  • Raumsonde Beresheet wird am 11. April landen
ARCHÄOLOGIE
  • Wer war "Natan-Melech, der Diener des Königs"?
  • 2.000 Jahre altes Bild einer 9-armigen Menora in Beersheba gefunden
TOURISMUS
  • Archäologe für einen Tag
  • Ägypten: Mehr als 6.000 koptische Christen feiern Ostern in Jerusalem
  • Roboter als Reiseleiter in Jerusalem
  • Neue Flugverbindungen nach Israel
    • Direkte Flugverbindung Lissabon-Tel Aviv
    • Turkish Airlines verbindet Tel Aviv und Izmir
    • El Al fliegt nach Chicago
    • Lauda fliegt von Tel Aviv nach Wien
    • Ryanair will Nürnberg mit Tel Aviv verbinden
WIRTSCHAFT
  • Japanische Investitionen in Israel
  • Echtzeit-Transkription
  • Produktionsreste veredeln
  • Es gibt keine israelische Butter mehr
  • Israel Electric verzichtet auf den Großteil der ägyptischen Schulden
  • Container Security Co Aqua Security bringt USD 62 Mio. ein
  • Teva-Migräne-Medikament Ajovy erhält europäische Zulassung
  • Israelische Startups sammelten im März USD 450 Mio.
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Zum Verputzen aus Bad Herrenalb nach Tel Aviv
  • Der fotografierende Arzt
  • Sheba-Hospital in Tel Hashomer: Zehntbestes Krankenhaus der Welt
  • "Brückenbauer" ausgezeichnet
POLITIK
  • Überreste des verschollenen Soldaten Baumel nach Israel gebracht
  • Trump hat recht bei den Golanhöhen
  • Papst Franziskus: "Wer Mauern baut, bleibt ein Gefangener"
  • Mit Netanjahu an der Klagemauer in Jerusalem
  • Rivlin: Staatsbesuch in Kanada
  • Israel eröffnet Botschaft in Ruanda
AUS AKTUELLEM ANLASS - 1. April
  • Sodastream macht Sprudelwasser aus Rülpsern
  • Israelischer Aprilscherz treibt Waters zur Weißglut
WAS IN DEN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Mangelnde Geografiekenntnisse
  • Andrea Kiewel vs. "Tagesschau"
  • Hamas schickt Kinder mit Messern
  • Facebook: Eine Entscheidung, mit der wir uns so ganz und gar nicht anfreunden können
  • BDS : Mit "SS" im Logo gegen Eurovision in Israel
  • Israeli erhält Todesdrohungen in Berlin
  • Yorai Feinbergs Petition an Bundeskanzlerin Merkel
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Unerträglicher Wahlkampf endet am Dienstag
SPORT
  • Junge Fans aus Israel sehen BVB-Spiel live im Stadion
  • Andreas Herzog verrät: 40 Minuten umsonst mit israelischen Nationalspielern geredet
  • BVB spendet eine Million für Holocaust-Gedenkstätte

IN EIGENER SACHE
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  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen


BILDER DER WOCHE
  • Architektur in Israel







Benötigen Sie ein neues Ohr?
Ein 3D-Zentrum für den Druck von Zellen, Geweben und Organen wurde im Technion-Israel Institute of Technology in Haifa eingerichtet, um komplexe Gewebe zu drucken und ihre Integration in menschliche Organe zu verbessern. Es ist Teil der Fakultät für Biomedizinische
Technik und steht allen Technion-Forschern offen. Hier wird eine Kombination aus Zellen, Technik und Materialien mit biochemischen und physikochemischen Faktoren verbunden, um biologisches Gewebe zu bilden, das echtes Gewebe verbessern oder ersetzen kann. Es geht um Entwicklung von Geweben mit Blutgefäßen, die sich schnell mit den eigenen Blutgefäßen des Patienten verbinden, insbesondere der Entwicklung eines neuen Ohres und der Schaffung von Gerüsten, um die Reparatur von Rückenmarksverletzungen zu induzieren, sagte Prof. Shulamit Levenberg. Der Drucker ist in der Lage, die aus den CT-Scans eines Patienten gewonnenen Informationen - zum Beispiel die Form des Ohres einer Person - in dreidimensionales Gewebe zu übersetzen, das für einen konkreten Verletzungsbereich geeignet ist. (ToI) TS

Neues aus dem Weizmann Institut of Science:

Einmal tief durchatmen
Holen Sie einmal tief Luft, bevor Sie antworten: Kognitive Funktion ist an die Einatmung gebunden, sagt das Forschungsteam von Prof. Noam Sobel. Probanden, die ihre Aufgaben beim Inhalieren lösten, zeigten bei Tests bessere Ergebnisse. (wiswander) EL


Genomwächter stillgelegt
Wissenschaftler des Weizmann-Instituts konnten das Gen stilllegen, welches das p53-Protein kontrolliert

und als "Genomwächter" bekannt ist. Das p53-Protein ist bei über zwei Dritteln aller Krebsarten mutiert oder dysfunktional. Prof. Moshe Oren von der Abteilung Molekulare Zellbiologie und andere Wissenschaftler fanden in früheren Studien heraus, dass p53 in der Mikroumgebung der Zellen die Ausbreitung des Krebses blockiert. "Diese Schutzkampagne ist wahrscheinlich oft erfolgreich, sonst würden die Menschen viel häufiger an Krebs erkranken." Die koreanische Biotech-Firma BioLeaders investiert USD 10 Mio. in die neue israelische Therapie. (wis-wander, wiswander, timesofisrael) EL

Natürlicher Frostschutz lässt auch Eiskristalle wachsen
Sie sichern das Überleben in kalten Wintern:

Natürliche Frostschutzproteine helfen Fischen, Insekten, Pflanzen und sogar Bakterien, bei niedrigen Temperaturen zu leben. Seltsamerweise können dieselben Proteine bei sehr kalten Bedingungen auch das Wachstum von Eiskristallen fördern. Dies war das Ergebnis von Experimenten, die in Israel und Deutschland mit Proteinen aus Fischen und Käfern durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Studie, die kürzlich in The Journal of Physical Chemistry Letters veröffentlicht wurde, könnten Auswirkungen auf das Verständnis der grundlegenden Prozesse der Eisbildung haben. Die Studie wurde von Prof. Thomas Koop von der Universität Bielefeld in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Ido Braslavsky von der Hebräischen Universität Jerusalem und Prof. Yinon Rudich vom Weizmann Institute of Science geleitet. (wis-wander) EL

Historisches Abkommen zwischen Weizmann Institut und Institut Curie
Am 22. März unterzeichneten das Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, und das Institut Curie in Paris, Frankreich, zwei große Forschungsinstitute von

Weltrang, eine historische Partnerschaft, die es ihren Teams ermöglicht, in Biowissenschaften, auf den Gebieten der Physik und Chemie und ganz besonders in der Krebsforschung eng zusammenzuarbeiten. Ein Meilenstein in der Geschichte dieser beiden Institute, die seit 15 Jahren insbesondere auf dem Gebiet der Biophysik kooperieren. (wis-wander) EL

Neue Einstein-Manuskripte in Jerusalem
Die Hebräische Universität Jerusalem hat 110 handschriftliche Seiten von Einstein aus einer privaten Sammlung erstmalig ausgestellt. Darunter ist ein handschriftlicher Anhang zu Einsteins Relativitätstheorie, der zuvor als verloren galt. Im Einstein-Archiv des HUJ lagern rund 80.000 Dokumente. (israel21c) TS
Foto Sahm

Krebsjäger - Zellen züchten
Das Sheba Medical Center von Tel Hashomer wird für eine spezielle Gentherapie für Leukämie und Lymphompatienten mit der Schweizer Lonza-Gruppe zusammenarbeiten. Die CAR-T-Zelltherapie ist eine Immuntherapie, die am israelischen Weizmann Institute of Science entwickelt wurde und die T-Zellen des Patienten - eine Art weißer Zellen - genetisch verändert, um Krebszellen zu jagen und abzutöten. Sheba ist das erste Krankenhaus, das Lonzas Cocoon-Produktionsplattform für Zellkulturen zur Behandlung von Hunderten von Krebspatienten einsetzt. (ToI) TS

Ein Diagnosetest will "Superbugs" stoppen
Der Aufstieg der sogenannten "Superbugs" erreicht ein epidemisches Niveau. Heute sterben weltweit fast 700.000 Menschen nicht an der Krankheit, für die sie einen Arzt oder ein Krankenhaus besuchten, sondern an
einer Infektion, die durch den Kontakt mit antibiotikaresistenten Bakterien verursacht wurde. "Wenn wir einem Patienten die richtige Behandlung in der richtigen Dosis geben, wird keine Resistenz geschaffen, der Patient wird schneller geheilt und andere Patienten werden nicht durch resistente Bakterien infiziert", sagt Diane Abensur Bessin, CEO von Nanosynex aus Haifa. Nanosynex erstellt ein Kit für Laboratorien. Es enthält Einwegkarten, ein Fluoreszenzlesegerät und Software für die Analyse. Die Technologie basiert auf "Mikrofluidik"-Funktionen und erfordert eine geringere Bakterienmenge als andere Testtechnologien. Die Probe wird mit einem Fluoreszenzfarbstoff gemischt. Die Intensität des Fluoreszenzsignals ist proportional zum Bakterienwachstum. Damit wird festgestellt, welche Bakterien im Körper eines Patienten gegen welche Antibiotika resistent sind - und das alles in nur vier Stunden. Traditionelle Diagnosetests brauchen dafür 24 bis 48 Stunden. Nanosynex wurde im Jahr 2017 gegründet. Im Jahr 2018 war Nanosynex eines von zehn Unternehmen, die in den Beschleuniger von Startups aus dem Bereich Tel Aviv von IBM aufgenommen wurden. Das Unternehmen erhält Blut für Tests vom Rambam Healthcare Campus in Haifa und vom Shaare Zedek Medical Center in Jerusalem. (israel21c) EL

Erfolgreiche Pflanzenschutz - App
Es begann 2015 mit vier Wissenschaftlern im "Garagen"-Modus. Weniger als vier Jahre später beschäftigt das israelische Ag-Tech-Unternehmen Taranis fast 60 Mitarbeiter, hat fünf Auslandsbüros, zwei erworbene Unternehmen und Investitionen in Höhe von USD 30 Mio.. Etwa 19.000 Landwirte weltweit nutzen die Agrarplattform für Entscheidungen über die Verhütung von Krankheiten und Schädlingen in Kulturen wie Weizen, Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Kartoffeln auf insgesamt 20 Mio. Hektar Nutzfläche in Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Israel, Russland, USA und Ukraine. (israel21c) EL

Roboterarme putzen Fenster
Das Reinigungssystem OZMO der Firma Skyline Robotics aus Tel Aviv kann ein 40-stöckiges Gebäude in sieben Tagen reinigen: Schneller und sicherer als jeder menschliche Fensterputzer. (nocamels, skyline, focus) EL

Raumsonde Beresheet wird am 11. April landen
Die israelische Raumsonde soll am 11. April auf der Mondoberfläche landen. Das Foto der arabischen Halbinsel wurde am 1. April aus einer Höhe von 16.000 Kilometern von den externen Kameras des Raumschiffs fotografiert. Die Ingenieure hatten bei dem letzten Manöver vor der komplexen Mondlandung die Triebwerke des Raumschiffs für 72 Sekunden aktiviert. Das vierbeinige Beresheet, etwa so groß wie ein Kleinwagen, manövrierte so am 4. April in die Umlaufbahn des Mondes. Die Landung ist für den 11. April am Sea of Serenity geplant. (ToI) TS




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Wer war "Natan-Melech, der Diener des Königs"?
Ein Siegel mit dem Namen LeNathan-Melech Eved HaMelech, wurde in Jerusalem gefunden. Die Bulla (Siegelabdruck) und ein 2.600 Jahre alter Stempel wurden in der Stadt Davids, dem ältesten Teil Jerusalems, in einem öffentlichen Gebäude entdeckt, das zusammen
mit dem Ersten Tempel im Jahr 586 v.d.Z. zerstört worden ist. Steinreste, verbrannte Holzbalken und verkohlte Keramikscherben sind Zeugen eines großen Brandes. Der etwa ein Zentimeter große Stempel und der Abdruck auf Ton wurden von Dr. Anat Mendel-Geberovich von der Hebräischen Universität Jerusalem entziffert. Die Schriftform kann auf die Mitte des 7. Jahrh. v.d.Z. datiert werden. Der Siegelabdruck, enthält die Wörter: "(Gehört) zu Nathan-Melech, Diener des Königs" (auf Hebräisch: LeNathan-Melech Eved HaMelech). Der Nathan-Melech wird in der Bibel als Beamter am Hof von König Josia erwähnt. Der Titel "Diener des Königs" (Eved HaMelech) erscheint oft in der Bibel, um einen hochrangigen Beamten in der Nähe des Königs zu beschreiben. Während das Pergament, das sie versiegelten, die Brände bei der Verwüstung von Jerusalem, nicht überlebten, blieben die aus keramikähnlichem Material gefertigten Bullae erhalten. (JPost, fokus, israelnetz) TS

2.000 Jahre altes Bild einer 9-armigen Menora in Beersheba gefunden
Eine gut erhaltene jüdische Siedlung aus der Zeit des Zweiten Tempels, ein Wachturm und unterirdische Gänge werden derzeit in der Nähe von Beersheba an der Südgrenze des alten Judäa in der Negev-Wüste Israels ausgegraben. Zu den gefundenen Artefakten gehört
eine fein ziselierte Darstellung einer neunarmigen Menora auf der Scherbe einer Öllampe. Laut IAA-Archäologe Dr. Daniel Varga ist "dies wahrscheinlich eine der frühesten künstlerischen Darstellungen einer neunarmigen Menora, die je entdeckt wurde". Die Anlage stammt aus dem 1. Jhd. n. Chr. und blieb bis zur Bar Kochba Revolte 135 n. Chr. besiedelt. Laut IAA könnten unterirdische versteckte Gänge, die dort entdeckt wurden, von jüdischen Rebellen benutzt worden sein. Die Funde deuten auf eine Fortsetzung der jüdischen Religionsausübung am Rande des Königreichs hin, wie z.B. rituelle Bäder, reinheitsgemäße Steingefäße sowie eine Fülle von Töpferwaren und Lampen, die mit typischen jüdischen Themen wie Weinlaub geschmückt sind. Weitere Funde sind Oliven- und Dattelpalmen sowie Bäckereien. (ToI) TS







Archäologe für einen Tag
Geschichte zum Anfassen: Im Korazim-Nationalpark in Galiläa können Familien und Gruppenreisende die römisch-byzantinischen Ruinen des antiken Dorfes Chorazin, in welchem Jesu gewirkt haben soll, archäologisch erkunden. Die historischen Überreste befinden sich auf einem 300 Meter hohen Hügel über dem Meeresspiegel mit Blick auf den See Genezareth. Nach einer professionellen Führung in englischer und hebräischer Sprache durch die historische Anlage bekommen interessierte Laien Ausgrabungswerkzeug gestellt und dürfen unter der Leitung eines Archäologen auf Schatzsuche gehen. Keramik, Glas, und sogar eine Sammlung
Fotos: Sahm
an Silber- und Goldmünzen gehörten schon zu den Fundstücken der Hobbyforscher. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, an einem altertümlichen Handwerks-Workshop teilzunehmen. Das Herzstück des Nationalparks bildet eine Synagoge aus dem 4. Jhd. v.d.Z.. Sie besteht aus dem in der Gegend häufig genutzten schwarzen Basaltstein. Zu den weiteren Besonderheiten gehören unter anderem Löwen-Skulpturen und Steinmetzarbeiten wie der "Sitz Moses". (parks, goisrael, bzcomm) TS

Ägypten: Mehr als 6.000 koptische Christen feiern Ostern in Jerusalem
Die Kopten begehen ihre liturgischen Oster- Feierlichkeiten in diesem Jahr am 29. April. Im Vergleich zum Vorjahr seien schon 1.500 mehr Kopten nach Israel gereist, berichtet die katholische Nachrichtenagentur Fides. Die christlichen Pilger aus Ägypten kommen in Pilgerheimen der Palästinenser in Ost-Jerusalem und Bethlehem unter.
Foto: Sahm
In den Jahren des verschärften arabisch-israelischen Konfliktes 1979 hatte der koptische Papst, Shenuda III. (1923-2012) den Gläubigen seiner Kirche verboten, in den jüdischen Staat zu pilgern. Dieses Verbot wurde nie formell aufgehoben, trotzdem waren 2014 erstmals neunzig koptische Christen anlässlich der Karwoche ins Heilige Land gereist. Seither werden stetig steigende Pilgerzahlen der Kopten verzeichnet. Ägyptische Tourismusunternehmen weisen darauf hin, dass bei der Einreise nach Israel der Einreisestempel nicht in den ägyptischen Pässen angebracht wird, sondern auf Sonderblättern. (vatican) TS

Roboter als Reiseleiter in Jerusalem
Um der wachsenden Anzahl von Touristen gerecht zu werden, testet das israelische Tourismusministerium den Einsatz von zehn KI-Robotern in der Altstadt von Jerusalem. Die Tourguide-Roboter sind an zentralen Sehenswürdigkeiten wie der Grabeskirche, der
Klagemauer aber auch neben dem siebenarmigen Leuchter vor der Knesset deponiert. Sie erkennen die jeweilige Sprache der Touristen automatisch und liefern auf Fragen eine gesprochene und geschriebene Antwort, die zusammen mit passendem Videomaterial auf einem interaktiven Display angezeigt wird. Ein virtuelles Modell des jüdischen Tempels ist seit längerem sehr beliebt. Künftig könnte auch der Leidensweg Christi auf der Via Dolorosa und die nächtliche Himmelsreise Mohammeds dargestellt werden. Allerdings hat sich der Waqf - jene moslemische Stiftung, die heute die Al Aqsa Moschee und den Felsendom verwaltet - aufgrund des moslemischen Bilderverbots bislang strikt gegen diese Idee ausgesprochen. Nachdem im Rahmen der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg die Evangelische Kirche sogenannte Segensroboter erfolgreich testete, wären in Israel zukünftig der Einsatz von modernen Priester-Robotern bei der Messe und des Abendmahls denkbar. Mehr unter reiseleiter-israel.de (Hagalil) TS

Neue Flugverbindungen nach Israel

Direkte Flugverbindung Lissabon-Tel Aviv
Mit einem Direktflug von Lissabon zum Ben Gurion Flughafen bei Tel Aviv weihte die portugiesische TAP Air Portugal die direkte Fluglinie zwischen den beiden Ländern ein. Die Einweihung der neuen TAP-Route zwischen Lissabon und Tel Aviv folgt unmittelbar nach dem Einstellen des Flugbetriebs der isländischen Gesellschaft WOW Air. (algemeiner, tachles) TS


Turkish Airlines verbindet Tel Aviv und Izmir
Turkish Airlines nimmt trotz der Abneigung Erdogans gegen den jüdischen Staat ab dem 29. Mai einen neuen, viermal pro Woche bedienten Flug zwischen Tel Avivs Ben-Gurion-Flughafen und dem Flughafen Adnan Menderes in Izmir auf. (calcalistech) TS

El Al fliegt nach Chicago
Ab 2020 bietet El Al Direktflüge zwischen Tel Aviv und Chicago an. (Globes)

Lauda fliegt von Tel Aviv nach Wien
Die österreichische Ryanair-Tochtergesellschaft Lauda wird ab Oktober tägliche Flüge zwischen Tel Aviv und Wien anbieten. El Al, Austrian Airlines und Wizz Air fliegen ebenfalls von Tel Aviv nach Wien. (globes) TS

Ryanair will Nürnberg mit Tel Aviv verbinden
Die irische Low-Cost-Airline Ryanair startet mit Ende Oktober 2019 zweimal wöchentlich Flüge auf der Strecke Nürnberg - Tel Aviv, sowie neue Strecken von Marseille, Berlin (Tegel) und Budapest: Drei Flüge pro Woche nach

Marseille, tägliche Flüge nach Berlin und vier Flüge pro Woche nach Budapest. Nürnberg wird die vierte deutsche Stadt nach Berlin, Baden-Baden und Memmingen, von der aus man mit Ryanair nach Tel Aviv fliegen kann. (globes) TS







Japanische Investitionen in Israel
Japanische Investitionen in Israel sind in den letzten 20 Jahren sprunghaft gestiegen, wobei die Gesamtinvestitionen von 2001 bis Ende 2018 in 180 Deals rund USD 6,35 Mrd. erreichten. 2018 beliefen sich die Investitionen und Übernahmen japanischer Unternehmen
von israelischen Start-ups und Technologieunternehmen auf insgesamt rund USD 791 Mio. in 28 Deals, und bisher wurden 2019 13 Investitionen für insgesamt USD 38 Mio. angekündigt. Dennoch ist Japan immer noch ein kleiner Investor in Israel. Laut einem Bericht des IVC Research Centers vom November 2018 sind US-Investoren die dominanten Akteure auf dem lokalen Markt und nehmen massive 35% des von israelischen Unternehmen aufgenommenen Kapitals ein. Auf chinesische, britische, japanische und deutsche Investoren entfielen jeweils rund 3% der Investitionen. (ToI) TS

Echtzeit-Transkription
Der Transkriptionsdienst von Verbit aus Tel Aviv wird pro Minute bezahlt. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, prüft ein menschlicher Bediener, der fließend in dem betreffenden Feld spricht, die Übertragung auf Fehler
und Ungenauigkeiten. Variablen wie Details zur Raumakustik wurden verwendet, um eine hohe Genauigkeitsrate sicherzustellen. Verbit wurde 2016 gegründet und beschäftigt etwa 60 Mitarbeiter in Tel Aviv und Kiew. In einer Serie-A-Finanzierungsrunde hat Verbit aktuell etwa USD 23 Mio. aufgebracht. Damit wurde die Gesamtfinanzierung laut Pitchbook auf USD 34 Mio. erhöht. (calcalistech) EL

Produktionsreste veredeln
Fast jedes System zur Herstellung von Lebensmitteln hinterlässt verwertbare Reste. Practical Innovations aus Schefajim, einem 2,5 km nördlich von Herzlija gelegenen Kibbuz, berät Lebensmittelhersteller, wie sie aus zuvor entsorgten Materialien innovative Produkte herstellen können. "Firmenchefs müssen anders denken und vor allem verstehen, dass Abfälle zumindest symbolisch Gold wert sein können. Sie müssen nur wissen, wie sie mit einem konstruktiven Innovationsprozess umgehen müssen,
der breit genug und richtig genug ist, um erfolgreich zu sein ", sagt das Unternehmen. Bestes Beispiel: Eine große Weinkellerei hatte jährlich 1.500 Tonnen Traubenabfälle aus der Weinproduktion, daraus entstand O.Vine: Quellwasser mit "Spirit of Wine". Ein erfrischendes Getränk mit "berauschendem Aroma" das gleichwohl weder Zucker noch Alkohol enthält und in den USA in Restaurants erhältlich ist. (foodingredientsfirst) EL

Es gibt keine israelische Butter mehr
Seit 3 Monaten gibt es fast keine Butter mehr in israelischen Supermärkten. An Milch mangelt es nicht, aber die Produktion scheitert an vorgeschriebenen Preisen. Die großen Molkereien haben die Produktion eingestellt. Diese würde sich wegen der von der Regierung vorgeschriebenen Butterpreise nicht mehr lohnen, hieß es zur Begründung. Aufgrund des Mangels hat das Ministerium für Wirtschaft und Industrie den Import von Hunderten Tonnen Butter aus dem Ausland genehmigt und ausgeschrieben. (israelnetz) TS

Israel Electric verzichtet auf den Großteil der ägyptischen Schulden
Israel Electric Corporation (IEC) hat sich bereit erklärt, von den USD 1,8 Mrd. die ihm in Schweizer Schiedsverfahren von den ägyptischen Gasunternehmen EGPC und EGAS zugesprochen wurden, nur USD 500 Mio.
zu erhalten. USD 60 Mio. werden bei Vertragsunterzeichnung und der Rest über 8,5 Jahre mit Garantien einer ägyptischen Bank gezahlt. Es handelt sich bei dieser Zahlung um Beträge für Nichtversorgung von Gas ab 2011, nachdem die Pipeline im Sinai wiederholt sabotiert wurde. Yaakov Kvint, Manager von Government Companies Authority, schrieb an den Vorsitzenden von IEC, Yiftah Ron Tal, und forderte das Unternehmen auf, die Angelegenheit noch einmal zu überdenken: man solle berücksichtigen, dass der israelische Verbraucher die Rechnung zahlen muss. Jede IEC-Vereinbarung mit den Ägyptern muss von der israelischen Stromversorgungsbehörde genehmigt werden, die die Interessen der Verbraucher schützt. (globes) EL

Container Security Co Aqua Security bringt USD 62 Mio. ein
Aqua Security, das israelische Unternehmen für Container-, Serverless- und Cloud-basierte Anwendungen, hat eine Serie-C-Runde von USD 62 Mio. abgeschlossen. Die Runde wurde von Insight Partners
und unter Beteiligung der früheren Investoren Lightspeed Venture Partners, des M12 (Microsofts Venture Fund), TLV Partners und Shlomo Kramer geleitet. Durch die jüngste Investition erhöht sich der Gesamtbetrag des Unternehmens auf über USD 100 Mio.. Aqua wurde im Jahr 2015 von CEO Dror Davidoff und CTO Amir Jerbi gegründet. Die Firma hat fünf der zehn größten Banken der Welt und sechs der 15 größten Versicherungsunternehmen der Welt unter ihren Kunden und verfügt über mehr als 100 Blue-Chip-Unternehmen in den Bereichen Energie, Luft- und Raumfahrt, Internet, Medien, Reisen, Einzelhandel, Pharmazie und Gastgewerbe. (globes) EL

Teva-Migräne-Medikament Ajovy erhält europäische Zulassung
Ajovy von Teva, ein injizierbares Medikament zur Behandlung von Migräne, hat die Zulassung der Europäischen Kommission für den Vertrieb in den 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein
erhalten. Die Zustimmung war eine weitere gute Nachricht für Teva, nachdem das Europäische Patentamt ein Patent ratifiziert hatte, das Copaxone, das ursprüngliche Medikament von Teva zur Behandlung von Multipler Sklerose, in 40-Milligramm-Dosierungen schützt. Der Umsatz von Ajovy, das im September 2018 von der FDA zugelassen wurde, betrug im letzten Jahr nur USD 3 Mio., in diesem Jahr wird jedoch ein Anstieg auf USD 150 Mio. erwartet. Ajovy wurde für Erwachsene entwickelt, die mindestens vier Tage im Monat an Migräne leiden. (globes) EL

Israelische Startups sammelten im März USD 450 Mio.
Laut Pressemitteilungen der Unternehmen haben israelische Startups im März 2019 über USD 450 Mio. gesammelt. Die Zahl kann höher liegen, da einige Unternehmen es vorziehen, die erhaltenen Investitionen
nicht zu veröffentlichen. Insgesamt waren es USD 1,45 Mrd.in den ersten 3 Monaten von 2019. Diese Zahl liegt unter dem Tempo für 2018, als israelische Startups laut IVC-ZAG nach dem Rekord von USD 6,24 Mrd. im Jahr 2017 ein Niveau von USD 6,4 Mrd. erreichten. In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 waren es USD 1,52 Mrd.. (globes) EL




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Zum Verputzen aus Bad Herrenalb nach Tel Aviv
Bastian Walther (19) aus Bad Herrenalb, Auszubildender im Stuckateurhandwerk, bekam als einer der besten Schüler am Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Leonberg die Chance, an einem deutsch-israelischen Bauprojekt mitzuarbeiten: 15 deutsche Azubis
unterstützen israelische Arbeiter, Auszubildende und Studenten beim Renovieren hundertjähriger Bauhaus-Gebäude in Tel Aviv. Ermöglicht wurde die israelisch-deutsche Kooperation "Open for Renovation" von der sto-Stiftung. Das deutsche Unternehmen sto stellt Putze, Farben und Dämmstoffe her, es stiftet das Material und gibt dem talentierten Nachwuchs im Handwerk die Möglichkeit, außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. (schwarzw.bote) EL

Der fotografierende Arzt
Der Düsseldorfer Mediziner Georg Goldstein dokumentierte den Alltag in Palästina und im neu gegründeten Israel. Zwei Männer, die in der Hitze von Haifa mit Presslufthammer ins Gestein bohren, um ein Haus zu bauen. Menschenmassen, die am Strand von Tel Aviv beobachten, wie ein Flüchtlingsschiff auf die Küste zusteuert - viele der Passagiere schwimmen durchs Mittelmeer ans palästinensische Ufer, um Unterschlupf im britischen Mandatsgebiet zu finden. Ein Mann, der auf seinem Kamel durch eine Straße in Tel Aviv reitet, während ihn ein Auto überholt. Ein
Das Flüchtlingsschiff "Tiger Hill" steuert 1939 auf die Küste von Tel Aviv zu.
Foto: Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte/Georg Goldstein
israelischer Soldat, der während des Krieges gegen die Araber mit seiner Flugabwehrkanone nach Feinden Ausschau hält. Eine Wohnsiedlung im Bauhaus-Stil: weiße und kantige Kuben mit Balkonen. Der Düsseldorfer Arzt Gregor Goldstein hat mit seiner Kamera den Alltag in Palästina und im neu gegründeten Staat Israel festgehalten, bis in die 1950er Jahre. Schwarzweiß-Aufnahmen, die Goldstein mit seiner Kodak-Kamera schoss - zufällig, nicht inszeniert, mit gutem Gespür für den richtigen Moment, mit gutem Blick für Komposition. 99 Fotos erzählen nun in der Mahn- und Gedenkstätte "Goldsteins Traum. Von Düsseldorf ins gelobte Land" - so haben die Kuratorinnen Hildegard Jakobs und Andrea Ditchen ihre Ausstellung genannt. Mit den Lichtbildern verknüpft ist die bewegende Biographie des fotografierenden Zeitzeugen Georg Goldstein. (wz) TS

Sheba-Hospital in Tel Hashomer: Zehntbestes Krankenhaus der Welt
Newsweek hat das Sheba-Krankenhaus in Tel Hashomer bei Tel Aviv zum zehntbesten Krankenhaus der Welt erklärt. Ganz oben auf der Liste stehen die Mayo Clinic in Minnesota und an zweiter Stelle die Cleveland Clinic. Das Singapore General Hospital steht an dritter Stelle und ein weiteres US-Krankenhaus - Johns Hopkins in Baltimore
an vierter Stelle. Den fünften Platz belegt die Charite in Berlin und an sechster Stelle das Massachusetts General Hospital. Die Plätze sieben, acht und neun belegen das Toronto General Hospital, das Hospital der University of Tokyo und das Universitätsspital Lausanne in der Schweiz. "Newsweek" sagt über Sheba, das Krankenhaus sei "führend in der medizinischen Wissenschaft und biotechnischen Innovation sowohl im Nahen Osten als auch weltweit. Die Kooperationen des Zentrums mit internationalen Parteien haben innovative medizinische Verfahren, Krankenhaussysteme und Biotechnologie vorangetrieben. (globes) EL

"Brückenbauer" ausgezeichnet
Prof. Dr. Nina Kolleck von der Freien Universität Berlin und Dr. Miri Yemini von der Tel Aviv University (Israel) sind vom Bundesforschungsministerium mit dem renommierten ARCHES-Preis (Award for Research Cooperation and High Excellence in Science) für
ein gemeinsames Forschungsprojekt ausgezeichnet worden. Die Bildungswissenschaftlerinnen wurden für eine vergleichende Studie über Interaktionen deutscher und israelischer Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Schulsektor geehrt. Die Auszeichnung ist mit EUR 200.000 dotiert. (bmbf) EL







Überreste des verschollenen Soldaten Baumel nach Israel gebracht
Am Mittwoch um 17:10 Uhr Ortszeit verbreitete die Armee die Sensationsmeldung: Israel hat die sterblichen Überreste des Soldaten Sacharia Baumel wiedererlangt. Dieser war 1982 nach einem Kampfeinsatz im Libanon verschollen. Im pathologischen Institut Abu Kabir in Tel
Aviv wurden die Überreste "einwandfrei identifiziert". Gefunden wurden auch Stiefel des Soldaten und Teile seiner Uniform, alles mit namentlichen Kennzeichen. Nach einem Panzergefecht gegen die Syrer waren am 11. Juni 1982 acht Panzer beim Rückzug des Bataillons in einen Hinterhalt geraten. Die Syrer und palästinensische Terrorgruppen verwickelten sie in eine Schlacht. 20 Soldaten wurden getötet, 30 verletzt. Doch drei Soldaten galten seitdem als "verschollen" - neben dem Panzerkommandeur Baumel auch Zvi Feldman und Jehuda Katz. 1993 hatte der damalige Palästinenserführer Jasser Arafat dem israelischen Premierminister Jitzchak Rabin die halbe Hundemarke von Baumel übergeben. Spätestens seitdem war klar, dass die Palästinenser Informationen über den Verbleib der Leiche hatten. Nach Tagen scharfer Zensur und strenger Geheimhaltung stellte sich heraus, dass die Russen die Leiche im Jarmuk Flüchtlingslager bei Damaskus auf Anweisung des israelischen Geheimdienstes gesucht und gefunden haben. Grundsätzlich gelten verschollene Soldaten als lebend, solange deren Tod nicht einwandfrei festgestellt werden konnte. Und selbst dann bemüht sich die israelische Armee auch nach Jahrzehnten noch, um die sterblichen Überreste, für ein ordentliches Begräbnis zu finden. Im Radio wurde Chezi Schai interviewt, der als verschollen galt, aber dann lebendig in einem syrischen Gefängnis gefunden wurde. Schai kam im Mai 1985 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs frei. Seit dem Libanonkrieg 1982 sind noch weitere Israelis verschollen, darunter der Flugnavigator Ron Arad. Dessen Flugzeug wurde im Oktober 1986 über dem Libanon abgeschossen. Ebenfalls als verschollen gilt Guy Hever; dessen Schicksal seit August 1997 unbekannt ist. Wie wichtig die Verschollenen für den jüdischen Staat sind, zeigt der extrem hohe Preis, den Israel bereit ist, für deren Freigabe zu zahlen. So war bekannt, dass die islamistische Organisation Hamas den entführten Soldaten Gilad Schalit festhält. Für seine Rückkehr war Israel bereit, 1.027 rechtskräftig wegen Terroranschlägen verurteilte Palästinenser, darunter Massenmörder, auf freien Fuß zu setzen. Dieses enorme Bemühen um Tote und Verschollene ist auch im jüdischen Glauben verankert. Nur wer ordentlich begraben wird, hat Aussicht, am Ende der Tage von den Toten wieder aufzuerstehen. Deshalb ist die Entrüstung vieler Juden über die Verbrennung der Opfer der Gaskammern so groß. Gemäß jüdischer Auffassung gilt das als doppelter Mord: an dem lebenden Menschen und an seiner Leiche, weil ihm so die Auferstehung vorenthalten wird. (israelnetz, ynet, israelnetz) TS

Trump hat recht bei den Golanhöhen
Die Golanhöhen: Die Kontrolle Israels über das Gebiet ist seit mehr als einem halben Jahrhundert der Status quo und seine berechtigte Notwendigkeit dieser Kontrolle hat im Laufe der Zeit nur zugenommen. Kommentar von Alan M. Dershowitz: Kein Land in der Geschichte hat jemals einem erklärten Feind ein militärisch wichtiges Territorium, das es in einem Verteidigungskrieg erobert hat, zurückgegeben.
  • Vorhersehbar war die Europäische Union gegen die Anerkennung der Annexion durch die USA. Doch sie lieferte kein überzeugendes Argument, über ihre übliche Forderung hinaus, den Status quo nicht zu verändern.
  • Hat irgendein europäisches Land jemals einem erklärten Feind Höhenlagen, die in einem Verteidigungskrieg erobert wurden, zurückgegeben? Die europäischen Länder haben am Ende des Ersten und Zweiten Weltkriegs territoriale Anpassungen vorgenommen haben, um zur Erhaltung des Friedens beizutragen. Warum sollte die Europäische Union Israel einer Doppelmoral unterwerfen, die es nie von sich selbst verlangt hat? Die Antwort ist klar: Die Europäische Union hat in Bezug auf Israel immer heuchlerisch gehandelt, und das jetzige Verhalten ist keine Ausnahme. (gatestone) TS

Papst Franziskus: "Wer Mauern baut, bleibt ein Gefangener"
Der Appell zu Jerusalem, der Dialog mit dem Islam und die Menschenrechte, sind wichtiger als Abkommen, Missbrauch und der Teufel: Das sagte Papst Franziskus bei der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückweg von
Marokko: Der Wille, Brücken zu bauen, sei sehr stark in Marokko, deshalb sei es umso schmerzhafter zu sehen, dass andere lieber Mauern bauen. "Weil diejenigen, die Mauern bauen, als Gefangener der Mauern enden, die sie gebaut haben." Mit keinem Wort erwähnte der Papst die Mauern und Zäune Marokkos zu der besetzten Sahara südlich von Marokko. Sonst meinte er wohl die Mauern Israels, freilich ohne die Selbstmordattentäter zu erwähnen, die durch die Mauer ferngehalten werden. Weiter sagte der Papst: Ein gutes Beispiel sei der gemeinsam unterzeichnete Appell zu Jerusalem. Darin wird der mangelnde freie Zugang zu den Heiligen Stätten beklagt und eine Internationalisierung Jerusalems verlangt. Das ist ein klarer Seitenhieb gegen Israel. Vor 1967, im Jerusalem unter jordanischer Herrschaft, war allein Juden jeglicher Zugang verboten. Das verschwieg der Papst. Gleichzeitig gelte es auch zu fragen, ob ein Europa konsequent sei, wenn es Waffen verkaufe, mit denen dann im Jemen Kinder umgebracht würden. Kein Wort zum Iran, der die Miliz der Houthis im Jemen mit Waffen versorgt, auch um Saudi-Arabien mit Raketen zu beschießen. Ironie der Geschichte: Der Vatikanstaat ist das einzige Land der Welt, das wegen muslimischer Invasionen seit dem 9. Jahrhundert mit Mauern komplett umschlossen ist. (vatican, israelnetz, pro, meforum) TS

Mit Netanjahu an der Klagemauer in Jerusalem
Brasiliens Präsident Bolsonaro hat als Teil seines Staatsbesuchs in Israel gemeinsam mit Premier Netanjahu das wichtigste Heiligtum für Juden besucht. Mit dem Besuch an der Klagemauer in Jerusalem dürfte
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro Regierungschef Benjamin Netanjahu einen großen Freundschaftsdienst auf dem Weg zur gewünschten internationalen Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt erwiesen haben. Es war das erste Mal, dass ein amtierendes ausländisches Staatsoberhaupt mit einem israelischen Ministerpräsidenten als Teil des offiziellen Besuchsprogramms die den Juden weltweit heiligste Stätte besuchte, wie das israelische Außenministerium bestätigte. Ein Novum: bisher waren Staatschefs nur als Privatperson dort, weil Ost-Jerusalem als "illegal besetztes palästinensisches Gebiet" gilt, obgleich die Palästinenser niemals dort herrschten. (tachles, ynet, dw) TS

Rivlin: Staatsbesuch in Kanada
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin absolvierte einen offiziellen Staatsbesuch in Kanada. Im Angesicht der Niagarafälle sagt er, dass jeder Israeli neidisch sei auf derartige Wassermassen. Rivlin musste den Besuch kurzfristig unterbrechen, da es seiner Frau Nechama schlecht ging, nachdem sie vor kurzem einen Lungenflügel implantiert bekommen hat. (cjnews, cbc) TS

Israel eröffnet Botschaft in Ruanda
Generaldirektor Rotem: "Ich bin sicher, dass die Einrichtung einer israelischen Botschaft in Ruanda im Laufe der nächsten Jahre unsere Beziehungen zu Afrika im Allgemeinen und zu Ruanda im Besonderen auf ein viel höheres Niveau bringen wird." Der Generaldirektor des Außenministeriums, Yuval Rotem, hat am Montag,
1. April 2019, die israelische Botschaft in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, eröffnet. Dies ist die 11. Botschaft Israels in Afrika. Sie symbolisiert die Politik der Rückkehr Israels nach Afrika, wie sie vor drei Jahren von Premierminister Benjamin Netanyahu angekündigt wurde und in deren Rahmen er viermal den Kontinent besuchte und diplomatische Beziehungen zum Tschad und zu Guinea aufnahm. (mfa) TS



Sodastream macht Sprudelwasser aus Rülpsern
SodaStream produzierte mit großem Aufwand einen Aprilscherz und rekrutierte dafür sogar den pensionierten NASA-Astronaut Scott Kelly. Mit SodaStream kann man bekanntlich Sprudelwasser zuhause herstellen, indem Co2 in mit Wasser vermischt wird. Nun produziert ja auch der Mensch ganz natürliches Co2, nämlich beim Rülpsen. Also hat SodaStream einen rülpserbetriebenen Brausegetränkehersteller entwickelt. Die Reklame spielt mit der Schwierigkeit, die Astronauten im Weltraum haben. Gemäß Sodastream kann man Sodawasser im Schlaf herstellen, beim Schnarchen. (youtube) TS

Israelischer Aprilscherz treibt Waters zur Weißglut
Das israelische Ministerium für strategische Angelegenheiten hat dem berühmten BDS-Aktivisten Roger Waters einen Aprilscherz gespielt. Es kündigte ein Konzert des Sängers in Tel Aviv an. In der Nachricht des
Ministeriums auf Twitter heißt es auf Englisch: "Die Pink-Floyd-Legende Roger Waters kommt nach Tel Aviv! Markiert eure Kalender!" Auf dem dazugehörigen Bild prangt das Datum 16. Juli 2019. Das Ministerium hatte den Tweet in der Nacht von Sonntag auf Montag abgesetzt. Mit 161 "Gefällt mir"-Klicks und 36 Retweets war die Anzahl der Reaktionen bis Dienstagmittag nicht gigantisch. Aber der Scherz traf Waters. Dienstagmorgen reagierte er in Großbuchstaben auf Facebook, indem er das Bild eines offensichtlich erschöpften Arztes mit blutverschmierten Händen veröffentlichte: "Ha! Verdammt Ha! Nur, dass das keine Angelegenheit für Witze ist." In einem längeren Wutausbruch schrieb er unter anderem: "Die Ermordung von unbewaffneten Kindern, Ärzten und Journalisten und anderer friedvoller Protestierer durch Feiglinge in Uniform mit hochgerüsteten Scharfschützengewehren hinter geschützten Positionen ist keine Angelegenheit für einen Scherz." Den palästinensischen Arzt auf dem Bild bezeichnete Waters als "Helden, der den ganzen Tag arbeitet, um einige Leben zu retten", die Israel "zu zerstören versucht". Viele der Leser erkannten die Konzertankündigung des Ministeriums als Aprilscherz. Manche fragten aber bei Waters nach, ob er auch in Jerusalem, anderen israelischen Städten oder dem Gazastreifen auftreten werde. Die Palette der Reaktionen der Internetnutzer reichte von Zustimmung für Rogers' Wut bis hin zur Aufforderung, dass der Pink-Floyd-Sänger noch lernen müsse, einen Witz zu akzeptieren. (Jpost, israelnetz, Jpost) TS








Mangelnde Geografiekenntnisse
Die bekannte CNN Reporterin Christiane Anampour hat die große nordisraelische Hafenstadt Haifa in das Westjordanland verlegt. Und beim Deutschlandfunk hieß es in einer Rezension des Buches "Lügenleben" von Sayed Kashua, dass Tira ebenfalls im Westjordanland liege, obgleich es eine israelisch-arabische Ortschaft nördlich von Tel Aviv ist. Nach einer Beschwerde in der Redaktion wurde dieser Fehler inzwischen korrigiert. (JPost, DLF) TS


Andrea Kiewel vs. "Tagesschau"
  • "Nach schweren Angriffen der israelischen Armee auf den Gazastreifen ...", so begann die knapp halbminütige "Tagesschau"-Meldung vom Dienstag, 26. März. Es folgte eine Schilderung, dass Israel an der Grenze zum Gaza-Streifen Panzer auffahren ließ und man sah ein von der israelischen Armee zerstörtes Gebäude. In der Jüdischen Allgemeinen übte Andrea Kiewel scharfe Kritik an der ARD-"Tagesschau" (siehe ILI) Der "Kiwi"-Kommentar hat im Social Web hohe Wellen geschlagen. "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke wies die Kritik via Facebook zurück. "Selbstverständlich" habe die "Tagesschau" darauf hingewiesen, dass die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen eine Reaktion auf den Beschuss eines Gebäudes in Israel durch die Hamas einen Tag zuvor darstellten. In der Tat lautete der letzte Satz der "Tagesschau"-Meldung: "Am Montag hatte die Hamas bei einem Raketenangriff ein Haus in Israel zerstört." Der Schlusssatz kann leicht überhört werden, zumal nicht explizit gesagt wird, dass die israelische Militäraktion eine Reaktion ist. Und es war bei der Tagesschau nur eine Rakete, die ihr Ziel fand. Abgefeuert wurden deutlich mehr Raketen. Hätten die Israelis nicht ein gut funktionierendes Abwehrsystem, würden die Raketen der Hamas viel größeren Schaden anrichten. (meedia)
  • Der stern hat erkannt, dass Gniffkes Reaktion auf die Kritik unzureichend ist: "Mit seiner Replik macht es sich Gniffke ziemlich einfach. Er verschweigt, dass der von ihm zitierte Satz erst ganz am Ende des Beitrages kommt, nachdem der Zuschauer zunächst den Eindruck gewinnen musste, Israel sei der Aggressor. Zu dem - zumindest unglücklichen - Aufbau der Meldung sagt der Chefredakteur kein Wort. Eine wirkliche Entkräftung der Kritik Kiewels ist sein Beitrag damit nicht." (heplev, stern) EL


Hamas schickt Kinder mit Messern
Diese beiden 8-jährigen palästinensischen Jungen wurden am Samstag (30.3.) mit Messern bewaffnet aus dem Gazastreifen in Richtung Israel geschickt, um eine Reaktion der israelischen Soldaten zu provozieren. Die Soldaten nahmen ihnen die Messer ab, gaben ihnen zu trinken und brachten sie sicher zurück. (hagalil) TS
Passend hierzu eine Fotodokumentation zum Thema "Kindesmissbrauch: Palästinensische Kinder in Gefahrenzonen"


BDS : Mit "SS" im Logo gegen Eurovision in Israel
Im Zuge ihrer Anti-Eurovision Kampagne liefert die israelfeindliche BDS Bewegung mal wieder ein Bekenntnis ihrer antisemitischen Grundhaltung. Volker Beck dazu: "Hallo, #bds-ler, wenn Ihr wollt, dass man Euch das Eintreten für die Rechte der Palästinenser abnimmt, dürft Ihr Eurem Judenhass nicht ganz so freien Lauf lassen. Die Verwendung der SS-Runen in dem #Eurovision2019 Logo ist sekundärer #Antisemitismus & verharmlost die Shoa." (Ruhrbarone, HC)


Facebook: Eine Entscheidung, mit der wir uns so ganz und gar nicht anfreunden können
Mal wieder so eine Facebook Entscheidung, mit der wir uns so ganz und gar nicht anfreunden können. Und auch unser Widerspruch gegen deren Löschung wurde endgültig abgelehnt. Facebook verhindert auf diese Weise klare Aufklärung über die Gewaltverbrechen der Hamas, während übelster Hass und Antisemitismus immer wieder geduldet werden. Für so etwas haben wir absolut kein Verständnis! (HC)


Israeli erhält Todesdrohungen in Berlin
Yorai Feinberg (37) aus Israel betreibt ein Restaurant in Berlin-Schöneberg. Er musste aufgrund seiner jüdischen Herkunft Bedrohungen und Beschimpfungen

ertragen. Weltweit für Aufsehen sorgte ein Vorfall im Dezember 2017, als ein Deutscher ihn vor dem Restaurant minutenlang anpöbelte: Feinberg habe nichts verloren in Deutschland, die Juden sollen "wieder zurück" in die "blöden Gaskammern" gehen, sagte der Pöbler. Die Bedrohungen nahmen danach eher zu. Wöchentlich bekommt Feinberg Anrufe und Google-Kommentare zu seinem Restaurant. Etwa, die "panierte Vorhaut" sei nicht "knusprig genug" gewesen, dem Knoblauch fehle es an "Blausäuregranulat" oder man wolle einen "Tisch für Hitler" reservieren. Als Feinberg wegen solcher Kommentare Anzeige stellte, schrieb ihm eine Staatsanwältin: "In den Kommentaren, die sicherlich als unhöflich und unsachlich anzusehen sind, sind jedoch keine entsprechenden ehrverletzenden Äußerungen zu sehen." Als B.Z. bei Lutz F. anfragt, was er mit den Drohmails erreichen will, bedroht er auch B.Z.-Reporter heftig, leugnet den Holocaust, hetzt gegen Juden. Die Polizei hat wegen dieser Drohungen von Amtswegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (BZ) TS

Yorai Feinbergs Petition an Bundeskanzlerin Merkel
Diese Petition hat schon über 50:000 Unterschriften: "Ich, Yorai Feinberg, und mein israelisches Restaurant stehen seit Beginn an im Mittelpunkt von antisemitischen

Übergriffen in jedweder Form. Bis auf einen der Täter, dessen Fall im vergangenen Jahr öffentlich und in den Medien bekannt wurde, wurde niemand im Nachhinein rechtlich belangt. In unregelmäßigen Abständen bekomme ich, unter Anderem, im Minutentakt Hass und Drohmails inklusive Morddrohungen. Immer wieder rufen Unbekannte an, um mich und meine Angestellten anzugreifen.

Obwohl mehrfache Anzeigen bei der Polizei eingingen, wurden alle meine Anzeigen eingestellt. Die Begründung: Die Täter seien "unzurechnungsfähig"! Ich fordere deshalb: Die Gesellschaft muss auch vor "unzurechnungsfähigen" Kriminellen geschützt werden. Auch Unzurechnungsfähigkeit ist keine Freikarte, um verbal oder digital Amok zu laufen! Die Justiz muss geeignete Mittel für diese Menschen finden, um uns zu schützen." (change.org) EL








Unerträglicher Wahlkampf endet am Dienstag
Am Dienstag, dem 9. April, wird in Israel endlich gewählt. Dann ist einer der schlimmsten und dreckigsten Wahlkämpfe in der Geschichte der einzigen Demokratie im Nahen Osten vorüber. Die rund 6 Mio. Wahlberechtigten haben die Wahl zwischen einem "Geisteskranken", "Verbrecher", "Betrüger", "Schwachkopf", "Faschist", "Rassist" oder "Dummkopf". Die jeweiligen Namen hinter diesen beleidigenden Bezeichnungen sind auswechselbar. Die Schlammschlacht zwischen den wichtigsten Parteiführern wurde in den vergangenen Wochen von Tag zu Tag unerträglicher. Politische Aussagen gab es in letzter Zeit kaum noch. Deshalb haben die Wähler auch keine Möglichkeit, zwischen möglichen unterschiedlichen Wegen für die Zukunft des Staates zu entscheiden. Dabei gäbe es in Israel genug Themen, zu denen die Parteien konstruktive Lösungsvorschläge hätten machen können. Wer bei den Wahlen siegen wird, lässt sich nicht vorhersagen, da die Meinungsumfragen vor allem Unschlüssigkeit und Wechselwünsche zeigen. Und am 10. April, sowie das Wahlergebnis hoffentlich ohne Verzögerung bekannt ist, wird die "Qual der Wahl" erst richtig losgehen. Denn der Politiker der größten Partei wird zwar vom Staatspräsidenten das Mandat erhalten, eine Regierung zu bilden, doch niemand kann vorhersehen, ob und wenn ja mit welchen anderen kleineren Parteien er eine regierungsfähige Koalition zustande bringen kann. Jetzt schon haben viele Kandidaten lauthals verkündet, mit wem sie nicht am Kabinettstisch sitzen wollen, um keine Stimmen an Konkurrenten zu verlieren. Auch nach den Wahlen wird es also in Israel spannend bleiben. Denn eine neue Regierung muss es in jedem Fall geben, gleichgültig welcher Farbe oder Ausrichtung. TS













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Junge Fans aus Israel sehen BVB-Spiel live im Stadion
Vier jugendliche BVB-Fans reisten extra nach Dortmund, um zum ersten Mal ein Spiel ihrer Borussen live im Stadion zu sehen. Organisiert wurde diese Reise von Adam Lahav und dem BVB-Fanclub "Israelische Borussen". Ein Programmpunkt hat die Kinder ganz besonders begeistert: "Das größte Highlight war für alle selbstverständlich das BVB-Spiel im Stadion, vor allem die beiden Tore am Ende. Nach dem Spiel haben wir die Fanbeauftragte vom BVB getroffen und die hat uns ein Trikot mitgebracht, das von allen Profis unterschrieben wurde." (ruhr) TS

Andreas Herzog verrät: 40 Minuten umsonst mit israelischen Nationalspielern geredet
Andreas Herzog befindet sich seit dem Sieg in der EM-Qualifikation mit Israel im Höhenflug. Dabei war der Start für den ÖFB-Rekordnationalspieler durchaus mit Schwierigkeiten behaftet, wie er nun erzählt. "Ich
habe 40 Minuten lang einen Taktikvortrag gehalten, mit vielen Aufzeichnungen. Ich habe immer wieder gefragt, 'is it clear' - und die Spieler haben genickt", erzählt Herzog bei Talk und Tore auf Sky. "Nach den 40 Minuten kommt Munas Dabbur zu mir und meint: 'Trainer, ich glaube wir haben ein Problem. Zwei, drei von den arabischstämmigen Kollegen können kein Englisch.'" (spox, heute) TS

BVB spendet eine Million für Holocaust-Gedenkstätte
Klares politisches Signal vom BVB! Die Dortmunder unterstützen mit 1 EUR Mio. den Ausbau der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. "Der BVB ist ein sehr politischer Verein", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim
Watzke (59). Gerade der Fußball könne im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eine wichtige Rolle übernehmen: "Wir müssen ein ganz klares Stoppschild der Gesellschaft senden", betonte Watzke, der vier Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel des BVB bei Bayern München zur Vorstellung der Initiative am Dienstag in Berlin war. Zur Erinnerung an die 6 Mio. während des Holocaust ermordeten Juden wird ein sogenanntes "Haus der Sammlungen (aus der Zeit der Shoa)" errichtet, das vom BVB, dem Auto-Konzern Daimler, der Deutschen Bahn, der Deutschen Bank und Volkswagen unterstützt wird. (Bild) TS









Am 14. Mai 2019 ist es soweit: der nächste "I Like Israel" Israeltag.
+++ Jetzt anmelden und mitmachen! +++

Am und um den 14. Mai, wird wieder bundesweit der Israeltag gefeiert! Schirmherren sind wie im vergangenen Jahr der Botschafter des Staates Israel, Jeremy Issacharoff, und der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster (Grußworte).

Ist in Ihrer Stadt bzw. in Ihrem Ort bereits der Israeltag 2019 in Planung? Vielleicht gab es bislang noch keinen Israeltag, aber es wird Zeit, dass sich dies ändert?

Schreiben Sie uns - wir sammeln wieder alle Termine für die zentrale Koordination & Öffentlichkeitsarbeit zum bundesweiten Israeltag und unterstützen wie immer gerne mit Rat und Tat! Gerne senden wir Ihnen auch unser digitales Handbuch für die Organisation eines Israeltages zu!

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Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.










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Ahmed Shukeiri, der zukünftige Vorsitzende der PLO, damals Botschafter der Arabischen Liga bei der UNO, 1956 auf einer Konferenz: "Eine Kreatur wie Palästina gibt es überhaupt nicht. Das Land ist nichts weiter als der südliche Teil von Großsyrien."






Die SZ wie sie leibt und lebt. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich:









Ausgrabungen in Jerusalem

Christian Seebauer: Sieben Wochen und ohne Geld als Pilger in Israel

The King of Israel's National Trail

Wissenswertes zur Knesset-Wahl am 9. April

Elections in Israel 2019








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Architektur in Israel




Shalom
Thomas
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Der nächste bundesweite Israeltag
findet am 14. Mai 2019 statt.

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