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24. März 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Aktiv gegen Wüsten
  • Israelisches Startup will über Sound kommunizieren
  • GrowBots - Klettern wie Efeu
  • Innovation für Tiergesundheit
  • Erdbeben, Flut und Feuerkatastrophen: Iron-Dome-Technik hilft
  • Erkenntnis über Immunzellenarbeit im Darm für neue orale Impfstoffe
ARCHÄOLOGIE
  • Weinpresse und Mosaik im "Dorf, das Jesus verfluchte"
TOURISMUS
  • Eilat Airport - eine Ära geht zu Ende...
  • Neue Flüge von Deutschland, Frankreich und Griechenland
  • Präsident Rivlin besuchte das "Land der Klöster"
WIRTSCHAFT
  • Gipfel zur Mittelmeerpipeline
  • Lecker für Japan: Würzige Pralinen aus Israel
  • Cybersicherheitsmarkt: Israel überholt China und GB
  • Attunity für USD 560 Mio. an Qlik verkauft
  • DACH-Investoren im Silikon-Wadi
  • OurCrowd-Gipfel: Mit guten Taten Geld verdienen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • 25 Solinger besuchen Freunde in Israel
  • Mitfahr-App für arabische Frauen
  • Israelischer DNA-Test bringt koreanische Schwestern wieder zusammen
  • Erhalt der äthiopisch-israelischen Kultur
  • Nechama Rivlin erhielt neuen Lungenflügel
  • Deutsche Soldaten lernen in Israel
POLITIK
  • USA: Golanhöhen gehören zu Israel
  • Ungarn eröffnet "Diplomatische Handelsmission" in Jerusalem
  • Brasilianischer Präsident besucht Israel
  • Hunderte protestieren gegen Vereinte Nationen
  • Israel und USA absolvieren erfolgreiche Raketenabfang-Tests
  • Das Versagen des palästinensischen Nationalismus
  • Muslime errichten weitere Moschee auf dem Tempelberg
  • Terrorist bei Ramallah getötet
  • Israel begrüßt Ausweisung der Terroristin Rasmea Odeh
AUS AKTUELLEM ANLASS - PURIM
  • Das Purimfest der Juden aus Nordafrika
  • Happy Purim!
  • Happy Purim aus Jerusalem!
WAS IN DEN DEUTSCHEN MEDIEN (NICHT) ZU FINDEN IST
  • Iran nähert sich seinem Ziel: "Israel von der Landkarte tilgen"
  • Die "eigenen News" der SZ
  • "Deutschland muss klarer an der Seite Israels stehen!"
  • Jugendproteste in Gaza: "Wir wollen leben"
  • Vertreter der PFLP im Dorf Assira al-Qibliya, südlich von Nablus
  • Es gibt Freunde und es gibt...
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Ein Kommentar von Sacha Stawski
  • Ein Facebook Kommentar von Attila Teri
  • Trump zu den Golanhöhen
SPORT
  • 23 Medaillen für Israel bei Special Olympics 2019
  • Israels Fußball und Österreich

IN EIGENER SACHE
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Aktiv gegen Wüsten
Große Gebiete Teile der USA, des Mittelmeerraumes und Chinas drohen, zu Wüsten zu werden. Mit neuen Pflanzenarten und klugem Wassermanagement kann die Wüste zurückgedrängt werden, sagt Prof. Meron von der Ben-Gurion-Universität des Negev. Die Forschungsgruppe von Meron hat eine Plattform mathematischer Modelle für Ökosysteme von Trockengebieten entwickelt. (jewishpress, journals) EL

Israelisches Startup will über Sound kommunizieren
Die Ultraschalltechnologie von Sonarax kann überall eingesetzt werden, auch unterirdisch und in einem Flugzeug. Sie nutzt keine elektromagnetischen Strahlungen, sondern nur Schall, um Daten zu
übertragen, so Sonarax-CEO Benny Saban. Die von der 2013 gegründeten Firma aus Haifa entwickelten Signalverarbeitungsalgorithmen kodieren die Daten und wandeln sie in Ultraschallwellen um - außerhalb des menschlichen Hörbereichs. Zusätzliche Algorithmen reduzieren das Rauschen, heben das Echo auf und ermöglichen die Richtungs- und Entfernungsfilterung, sodass die Technologie auch dann effizient verwendet werden kann, wenn andere Störsignale und -geräusche vorhanden sind, z. B. an einem Flughafen oder bei einem Rockkonzert, sagte Saban. Die Algorithmen sind in einem SDK (Software Development Kit) verpackt, das von allen Betriebssystemen unterstützt wird und wenig Speicher und Rechenleistung erfordert. (timesofisrael, israelnetz) EL

GrowBots - Klettern wie Efeu
In eingestürzten Gebäuden, archäologischen Ausgrabungen und sogar auf dem Mars können Growbot-Roboter eingesetzt werden, die schwieriges Terrain befahren können, indem sie sich verankern und Ranken
"ausschießen." Das Team von Yasmin Meroz, Professorin an der Universität Tel Aviv, entwickelt in einem von der EU mit EUR 7 Mio. finanzierten Konsortium Roboter, die wie Efeu klettern. Deutscher Partner ist das Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Auch Freiburger Wissenschaftler sind an dem Projekt beteiligt. Koordiniert wird das Ganze in Italien. (timesofisrael, badische, ToI, growbot) EL

Innovation für Tiergesundheit
Die in Jerusalem beheimatete OurCrowd Crowdfunding Plattform will zusammen mit dem australischen Tierhändler PETstock das Israel Pet Health Innovation Labs (PHIL), ein Innovationszentrum für Gesundheitstechnologien für Haustiere, aufbauen. Der weltweite Markt für
Haustierbetreuung wird bis 2025 einen Wert von fast USD 203 Mrd. haben, verglichen mit USD 132 Mrd. im Jahr 2016, so das Datenforschungsunternehmen Grand View Research aus San Francisco. Mit Apps können Besitzer bereits jetzt die Gesundheit, die Nahrungsaufnahme und das Spiel ihrer Haustiere überwachen und sich mit Hundesittern verbinden. (ToI) EL

Erdbeben, Flut und Feuerkatastrophen: Iron-Dome-Technik hilft
Die Steuerungssoftware des Raketenabwehrsystems Iron Dome wurde von der Firma mPrest entwickelt. mPrests MEMA (Major Event Management Application), eine Weiterentwicklung von Iron Dome, diagnostiziert das
Ausmaß, die Lage und die Entwicklung von Schäden durch Naturkatastrophen. "Der Iron Dome ist im Wesentlichen ein in Echtzeit verteiltes Asset-Analyse- und Managementsystem", erklärt Natan Barak, Gründer und CEO von mPrest. "Das System sammelt Daten von zehntausenden Sensoren, um zu ermitteln, wann eine Rakete abgefeuert wird, ihren Flugweg zu berechnen und zu entscheiden, wo und wann sie abgefangen werden sollen, damit Bürger und Gemeinschaften in Sicherheit bleiben. Dieselbe Technologie kann beispielsweise in Smart-Grids und Cloud-basierte Bewässerungssysteme integriert werden. Und im Fall von MEMA hilft es den Versorgungsunternehmen, mit Katastrophen umzugehen. (israel21c) EL

Erkenntnis über Immunzellenarbeit im Darm für neue orale Impfstoffe
Nur wenige Impfstoffe - zum Beispiel gegen Polio und Rotavirus - können oral verabreicht werden. Die meisten müssen durch Injektion abgegeben werden. Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science meinen, dies könnte zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass das Trainingsprogramm der Immunzellen im Darm unter rauen Bedingungen stattfindet. Dr. Ziv Shulman und der Forschungsstudent Adi Biram untersuchten diesen Prozess für die Darmzellen, die an der Langzeitimmunität beteiligt sind, mit einer neuartigen Bildgebungsmethode, die alle Nischen der Immunzellen innerhalb eines einzelnen Organs erfasst. Ihre in Nature Immunology veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse, die in der Zukunft zu effektiveren oralen Impfstoffen führen können. (wiswander, nature) EL




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Weinpresse und Mosaik im "Dorf, das Jesus verfluchte"
Archäologen waren "sehr aufgeregt" über eine Entdeckung im Norden Israels. Der Ort wird im Talmud und im Neuen Testament erwähnt und war für die Weizenproduktion bekannt. Die Weinpresse, im Korazim-Nationalpark entdeckt, ist 4 Meter lang und 4 Meter breit. Sie stammt laut Natur- und Parkbehörde aus der
talmudischen Zeit - dem 4. bis 6. Jahrhundert n.u.Z. "Wir waren entschlossen, die Ausgrabung abzuschließen, da dies das einzige Mosaik im alten jüdischen Dorf ist, das während der talmudischen Ära in Korazim war", sagte Dekel Segev vom Nationalpark. "Es gab hier Juden, die Wein tranken und Wein produzierten, neben der speziellen Olivenöl- und Weizenindustrie von Korazim", sagte er. "Die Weinpresse ist ein weiterer Beweis für die Einzigartigkeit des Dorfes mit all seinen Merkmalen wie Wohnhäusern, landwirtschaftlichen Betrieben, einem jüdischen Ritualbad und natürlich der prächtigen Synagoge." Die Archäologin Ahiya Cohen-Tavor hat die Ausgrabung in Korazim geleitet: "Im Gegensatz zu den meisten Weinpressen, die sich an landwirtschaftlichen Standorten befinden, steht diese im Dorf selbst. Die Agronomen haben auch in die Dekoration ihres Bodens mit einem Mosaik aus Feldern und Rauten investiert". Winzer traten auf Trauben über dem Mosaik. Die Weinpresse hätte auch einen Mühlstein gehabt, um den Rest des Saftes zu pressen. Der Saft wurde in Krügen gelagert, wo er gären und zu Wein werden würde." Korazim, nördlich des Sees von Galiläa, wurde erstmals im Neuen Testament als eine der jüdischen Städte erwähnt, die von Jesus wegen der Ablehnung seiner Lehren verurteilt wurde. Das machte Korazim zu einem Wallfahrtsort für christliche Touristen. Der Talmud erwähnt den Standort als Produzent von Feinweizen. Reste der Synagoge und der Ritualbäder wurden zuvor freigelegt. (ToI) TS







Eilat Airport - eine Ära geht zu Ende...
...und eine neue beginnt: Vom kleinen Airport mitten in der Stadt Eilat, zwischen Hotels und Wohngebieten, startete zum letzten Mal ein Passagierflugzeug in Richtung Norden, nach Tel Aviv. Auf dem Flugfeld sollen
nun Häuser gebaut werden. Für Flüge von Eilat ins Landeszentrum steht ab jetzt der 16 Kilometer weiter nördlich gelegene moderne Ramon-Flughafen bereit. Die Flugzeuge werden auch nicht mehr auf dem kleinen Sde-Dov-Flughafen im Norden von Tel Aviv landen, sondern zum Ben-Gurion-Flughafen im Osten umgeleitet. Weiter wurde bekannt, dass der zivile Teil des Uvda Militärflughafens nördlich von Eilat geschlossen werden soll. Für die Bewohner von Eilat bedeutet das erheblich mehr Zeitaufwand und Fahrerei, was schon zu Protesten geführt hat. Ebenso wird wegen dieser Änderungen ein Einbruch der Touristenzahlen befürchtet. (israelheute, youtube) TS

Neue Flüge von Deutschland, Frankreich und Griechenland
EasyJet startet ab April eine dreimal wöchentlich bediente Direktroute von Tel Aviv nach Nantes, der sechstgrößten Stadt Frankreichs. Ryanair will ab Oktober 3 Flüge pro Woche zwischen Tel Aviv und Marseille und zusätzlich
zu den bestehenden Routen von und nach Baden-Baden und Memmingen tägliche Direktflüge zwischen Tel Aviv und Berlin anbieten. Ryanair benutzt dabei die bisher von Germania bedienten Flugrouten. Ryanair hat außerdem die Aufnahme dreimal wöchentlich bedienter Routen zwischen Tel Aviv und Athen sowie zwischen Tel Aviv und Thessaloniki angekündigt. (calcalistech, jewishpress) EL

Präsident Rivlin besuchte das "Land der Klöster"
"Die Entwicklung dieser Region wird ein wichtiger Schritt sein, um Brücken zwischen Völkern und Religionen zu bauen und die Vision des Zusammenlebens Wirklichkeit werden zu
lassen. Das ,Land der Klöster' ist ein Ort des Gebets und der Heiligkeit. Ein Ort der Pilger aus der Ferne, die Gott näherkommen. Aber es ist auch ein Ort, der in der Vergangenheit durch Krieg verletzt und zerstört wurde. Wir investieren jetzt große Summen, um die Stätte wiederherzustellen und die Klöster an ihre Kirchen zurückzugeben, damit christliche Pilger und andere Glaubensleute aus der ganzen Welt wiederkommen und uns besuchen können. Dies ist Teil des tiefen Engagements Israels für die Religionsfreiheit. Leider erlaubten diejenigen, die das Heilige Land regierten, jahrhundertelang keinen Menschen aller Glaubensrichtungen den Zugang zu ihren heiligen Stätten. Unter der israelischen Souveränität genießen die Menschen endlich wieder Religionsfreiheit." Das sagte Staatspräsident Reuven Rivlin vor seinem Besuch im "Land der Klöster" in der judäischen Wüste östlich von Jerusalem und der Taufstätte Qasr al-Yahud am Jordan. Die Gegend ist für das Christentum von religiöser und historischer Bedeutung. Vieles musste in den letzten Jahren entwickelt und restauriert werden. In diesem Zusammenhang wurden auch Minen geräumt, die aus strategischen Gründen in den 1970er Jahren gelegt worden waren. Bei Rivlins zweitem Treffen mit Papst Franziskus im November 2018 stand das Projekt "Land der Klöster" im Mittelpunkt der Gespräche. Es ist geplant, die Gebäude an ihre christlichen Besitzer zu übergeben. (parks, gpoeng) TS







Gipfel zur Mittelmeerpipeline
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades, der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der US-Außenminister Mike Pompeo haben sich in Jerusalem getroffen. Wie das Büro des israelischen Premiers mitteilt, ging es vor allem um die Verbesserung der Zusammenarbeit beim groß angelegten Pipeline-Projekt im Mittelmeer. Die 2.100 Km lange Pipeline soll ab 2025 Gas nach Europa liefern und Wohlstand und Sicherheit in der Region fördern. (israelnetz) EL

Lecker für Japan: Würzige Pralinen aus Israel
Olivenöl, Totes-Meer-Salz, Basilikum und das biblische Gewürz Zaatar: Ika Cohen's kleiner Laden in Tel Aviv streckt seine Fühler nach Japan aus. Auf der jährlichen Salon-du-Chocolat-Messe in Tokio verkaufte die Firma stündlich Pralinen im Wert von über USD 1.000. (calcalistech) EL

Cybersicherheitsmarkt: Israel überholt China und GB
Israel rauf, China runter, GB sinkt leicht - die Grafik zeigt einen beispiellosen Erfolgstrend an: 2018 wurde in Israel mehr Risikokapital in Cybersicherheitsfirmen investiert als in China und Großbritannien. An der Spitze stehen immer noch die USA. (scvgroup, forbes) EL

Attunity für USD 560 Mio. an Qlik verkauft
Der Data-Analytics-Spezialist Qlik wird mit dem israelischen Attunity einen Experten für Datenintegration und Big-Data-Management übernehmen. Damit erweitert Qlik sein Team. "Attunitys Stärke, Daten über komplexe Cloud-Umgebungen in Echtzeit zu liefern, wird Qlik-Kunden zu Vorreitern in Sachen Datenmanagement machen und
ihnen helfen, ihre Unternehmensstrategie danach auszurichten", erklärt Qlik-CEO Mike Capone. Zudem sollen strategische Kooperationen in den Gebieten Data-Lake-Management und Cloud-Infrastrukturen weiter ausgebaut werden. Die Transaktion soll bis Juli 2019 abgeschlossen werden. Es geht um die Attunity-Stammaktien im Wert von insgesamt rund USD 560 Mio. Das entspricht einem Gegenwert von USD 23,50 pro Aktie. Attunity hat über 2.000 Kunden, darunter die Hälfte der Fortune-100-Unternehmen. (bigdatainsider, globes) EL

DACH-Investoren im Silikon-Wadi
Vertreter der deutschen, schweizerischen und österreichischen Tech-Szene aus IoT, Medien, Cyber, Mobile, Industrie 4.0, FinTech, FoodTech, SportsTech und GDPR und Einzelhandel trafen sich am 19. März zur fünften Ausgabe der Europe-Days-Konferenz in Tel Aviv. Über EUR 300 Mio. an Finanzierungsmöglichkeiten lagen für die rund 200 israelischen Unternehmer auf dem Tisch, bereit zum Abruf. (nocamels) EL

OurCrowd-Gipfel: Mit guten Taten Geld verdienen
Gutes zu tun ist eine edle Sache, aber es ist nicht das lukrativste Geschäftsmodell? Die in Jerusalem ansässige globale Investmentplattform OurCrowd hat bei ihrem jährlichen Global Investor Summit am 7. März 2019 wieder einmal das Gegenteil bewiesen. Rund 18.000 Gäste aus über 180 Ländern informierten sich über erfolgreiche Startups mit weltverändernden sozialen Auswirkungen in Gesundheitswesen, öffentlicher Sicherheit, Umwelt, Mobilität, Cybersicherheit, Ernährung oder Landwirtschaft. (nocamels, israel21c) EL




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25 Solinger besuchen Freunde in Israel
Die Bäume der Solinger sind gewachsen. 2012 waren sie von Norbert Feith (CDU) und einer Ratsdelegation zusammen mit israelischen Schülern zum Tag des Baumes gepflanzt worden. Jetzt fuhr die dritte Bürgereise nach Ness Ziona. 48.000 Einwohner hat die Stadt, die im Speckgürtel von Tel Aviv liegt. (sol.tageblatt) KR

Mitfahr-App für arabische Frauen
Das Technion hat sich mit der gemeinnützigen Organisation Kayan zusammengetan, um die App "Safarcon" ("Deine Reisen" auf Arabisch) zu starten, eine mobile Mitfahrzentrale für israelische Araber, insbesondere für Araberinnen. "Das Problem des Zugangs zu öffentlichen
Verkehrsmitteln gilt als eines der größten Hindernisse für Frauen und behindert die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt", sagte Kayans Generaldirektor Rafah Anabtawi. Als Teil des Entwicklungsprozesses der App hat das Forschungsteam mit 117 Frauen aus 10 arabischen Gemeinden im Norden Israels zusammengearbeitet. (calcalistech) EL

Israelischer DNA-Test bringt koreanische Schwestern wieder zusammen
Christine Panel und Kim Halen machten unabhängig voneinander den Test, um ihre Eltern zu finden. Christine war verlassen worden, als sie zwei Jahre alt war. Kim wurde kurz darauf im Alter von sechs Wochen aufgefunden. Das war 1972. Die Mädchen kamen in getrennte Waisenhäuser. Christine wurde von einer Familie in den USA und Kim von einer Familie in Belgien adoptiert. 47 Jahre später wurden sie wieder vereint, dank eines DNA-Tests, den sie beide unabhängig voneinander bei der israelischen Firma MyHeritage durchgeführt haben. (jpost) EL
(Screenshot)

Erhalt der äthiopisch-israelischen Kultur
Das Dorf Beta Israel auf der Gemarkung der Stadt Kiryat Gat erfüllt zwei Funktionen - erstens hilft es der älteren Generation äthiopischer Israelis, ihren Weg in ein neues Land zu finden. Zweitens verbindet es die jüngere Generation mit ihrem Erbe und macht sie stolz auf ihre Wurzeln. (united, youtube) TS

Nechama Rivlin erhielt Lungenflügel eines Teenagers
Nechama Rivlin, die Gattin des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin, erholt sich von der Transplantation eines neuen Lungenflügels. Die Operation erfolgte im Beilinson-Krankenhaus, dem nationalen Transplantationszentrum. Nechama Rivlin, der bis vor Kurzem der Ruf einer Kettenraucherin vorausging, leidet seit mehreren Jahren an Lungenfibrose. Die Lunge wurde von der Familie des 19jährigen Yair Halbali gespendet, der kürzlich in Eilat ertrank. (INN, INN) TS

Deutsche Soldaten lernen in Israel
Lehrgang für Drohnenstaffel der Bundeswehr auf dem israelischen Luftwaffenstützpunkt Tel Nof: 6 Piloten und 6 Sensorbediener haben ihre Ausbildung an der israelischen Kampfdrohne Heron TP absolviert. Nach intensiver Debatte hatte der Bundestag 2018 die Anschaffung von 5 dieser Flugkörper allein zu Aufklärungszwecken beschlossen. Sie sollen die Soldaten der Bundeswehr in Mali und Afghanistan unterstützen. (facebook/ARD, twitter) EL







USA: Golanhöhen gehören zu Israel
US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, dass die USA die Souveränität Israels über die Golanhöhen anerkennen. Er spricht sich zudem dafür aus, das Gebiet als "von Israel kontrolliert" zu bezeichnen. Nach 52 Jahren sei es für die Vereinigten Staaten an der Zeit dafür, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter vor einem Besuch von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der kommenden Woche in Washington. (JA) EL

Ungarn eröffnet "Diplomatische Handelsmission" in Jerusalem
Ungarn hat eine diplomatische Handelsmission in Jerusalem eröffnet. Israels Premier Netanjahu nannte den ungarischen Schritt "wichtig für den Handel, die Diplomatie und dafür, dass Ungarn die Änderung der
Haltung Europas gegenüber Jerusalem vorantreibt". Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto weilte zur Einweihung der neuen Mission in Jerusalem und rief zu einer "ausgeglicheneren Haltung" der internationalen Völkergemeinschaft gegenüber Israel auf. Er sagte zudem, Ungarn wolle sich nicht an die EU-Vorschrift zur Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen halten. Netanyahu sprach von einem "bewegenden Moment" und sagte: "Dies ist die erste europäische Vertretung, die seit Jahrzehnten in Jerusalem eröffnet wird." Ungarn führe in Europa einen Trend zur Veränderung der Einstellung Jerusalem gegenüber an. Laut israelischen Quellen haben Rumänien, die Tschechische Republik, Litauen, Australien, Honduras und Brasilien ebenfalls Interesse für eine Verlegung ihrer Botschaften nach Jerusalem bekundet. (tachles, ttcom, mfa, inn) KR EL

Brasilianischer Präsident besucht Israel
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wird Israel vom 31. März bis 4. April besuchen. Bolsonaro hat wiederholt versprochen, die brasilianische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. "Die Entscheidung ist gefallen; es geht nur darum, wann sie umgesetzt wird", sagte er im Fernsehen. (jns) TS

Hunderte protestieren gegen Vereinte Nationen
Unter dem Motto "Genug ist Genug" (#EnoughIsEnough) hat die NGO UN Watch, unterstützt von einer Vielzahl internationaler Organisationen, einschließlich ILI, eine Demonstration vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten
Nationen (UNHRC) in Genf organisiert. UN Watch bemängelt, dass die Vereinten Nationen in Bezug auf Israel mit zweierlei Maß messen. Hillel Neuer, Vorsitzender von UN Watch, eröffnete die Veranstaltung mit dem Vorwurf, dass Israel das einzige Land der Welt sei, dem sich der UN-Menschenrechtsrat einen vollständigen Tag gesondert widmet. Andere Länder wie Nordkorea, Saudi-Arabien oder Syrien dagegen würden gemeinsam in einem Tagespunkt behandelt. Damit sei die UNO "Teil des Problems, nicht der Lösung". Zustimmung fand Neuer beim US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell. Dieser bezeichnete die Verabschiedung von "Resolution über Resolution" gegen Israel als "horrende Heuchelei", während "China, Kuba oder Russland" ständig ignoriert würden. Er betonte, dass es "antisemitisch" sei, Israel nach anderem Maßstab zu bewerten als andere Länder. In Bezug darauf bezeichnete er den Menschenrechtsrat als irrelevant. Dagegen würde "eine internationale Organisation, die effektiv die universellen Menschenrechte vertritt, einen berechtigten Platz in dieser Welt haben". In einem weiteren Redebeitrag kritisierte das ehemalige Knessetmitglied Einat Wilf das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Sie warf der UNRWA vor, als einziges Flüchtlingshilfswerk der Welt die Vermehrung von Flüchtlingen zur Aufgabe zu haben. Waren es 1947 noch einige Hunderttausend palästinensische Flüchtlinge, so seien es heute 5,5 Millionen. Die Kundgebung wurde von UN Watch live übertragen und ist bei YouTube zu finden (Redebeiträge ab Min. 33:00). (israelnetz, twitter) TS JG

Israel und USA absolvieren erfolgreiche Raketenabfang-Tests
Israel und die Vereinigten Staaten führten eine Reihe von erfolgreichen Versuchen mit einer fortgeschrittenen Version des Raketenabfangsystems David's Sling durch, auch bekannt als "Magic Wand". Es wurde im April 2017 in Betrieb genommen und soll taktische ballistische Raketen,
Mittel- bis Langstreckenraketen sowie Marschflugkörper mit einer Reichweite von 40 bis 300 km abfangen. Davids Sling ist ein gemeinsames israelisch-amerikanisches Projekt, wobei Israels Rafael Advanced Defense Systems mit dem amerikanischen Verteidigungsunternehmen Raytheon zusammenarbeitet, das auch das Patriot-Raketensystem produziert. Das System ist ein zentraler Bestandteil des vielschichtigen Verteidigungssystems Israels, zu dem der Iron Dome, der zum Abschuss von Kurzstreckenraketen bestimmt ist, und das Pfeil-System gehören, das ballistische Raketen außerhalb der Erdatmosphäre abfängt. Israel benutzte David's Sling zum ersten Mal im Juli 2017 gegen taktische ballistische SS-21 Tochka-Raketen, die von Syrien aus gestartet wurden. (JPost) TS

Das Versagen des palästinensischen Nationalismus
Die Nahost-Konferenz in Warschau im Februar 2019, bei der der israelische Premierminister neben arabischen Führern Platz nahm, stellte einen Wendepunkt dar, der den nachlassenden Erfolg der palästinensischen Sache anzeigte. Die fortdauernde Unfähigkeit der
Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), einen funktionierenden Staat aufzubauen, hat bei ehemals verlässlichen Unterstützern zu Frustrationen geführt, ebenso wie die ständig drohende Krise um die Nachfolge des Präsidenten. Die stetige Kürzung der amerikanischen Hilfe, auch für UNRWA, hat nicht zu einem fundamentalen Umdenken bezüglich palästinensischer Ziele, Methoden oder Prämissen geführt, sondern eher zu einem Rückschritt. (audiatur) KR

Muslime errichten weitere Moschee auf dem Tempelberg
Das Amtsgericht von Jerusalem hat den Staat angewiesen, den Bab-el-Rahma-Komplex unverzüglich zu schließen. Vor einem Monat hatte der Waqf, die islamische Behörde, die den Tempelberg beaufsichtigt, beschlossen,
den Komplex wieder zu öffnen und in eine weitere Moschee zu verwandeln, die fünfte auf der heiligsten Stätte des Judentums. Dieser jüngste Versuch, eine weitere Moschee gegenüber dem Goldenen Tor zu errichten, ist eine Reaktion der Jordanier und Palästinenser darauf, dass - wie sie behaupten - Israel versuche, den Status Quo auf dem Tempelberg zu ändern. Jetzt warten die Israelis darauf, ob Netanjahu sein Wort hält, den Status Quo aufrechtzuerhalten. (israelheute) KR

Terrorist bei Ramallah getötet
Der 19 Jahre alte Omar Abu Laila, der bei Ariel einen Soldaten und einen Rabbiner, Vater von 12 Kindern, im Rahmen eines vielbeachteten Terroranschlags verübt hat, wurde nach einer mehrtägigen Suche von der israelischen Armee im Dorf Abwain bei Ramallah entdeckt. Bei dem Versuch, ihn zu verhafteten, eröffnete er mit dem gestohlenen M-16 Gewehr des von ihm mit Messerstichen ermordeten Soldaten das Feuer. Über Lautsprecher sei Omar Amin Abu Laila zunächst aufgefordert worden, sich zu ergeben, sagten Dorfbewohner. Im Feuergefecht wurde der Terrorist getötet. Bei Feuerwechseln zwischen Dorfbewohnern und den Soldaten wurden weitere 11 Palästinenser verletzt. (JPost, DLF, Zeit) TS

Israel begrüßt Ausweisung der Terroristin Rasmea Odeh
Israel hat erfreut auf die Entscheidung reagiert, der Terroristin Rasmea Odeh das Visum für den Schengen-Raum zu entziehen. Damit verbunden war das Verbot, sich in Berlin politisch zu betätigen. Die Palästinenserin
wollte einen Vortrag in Kreuzberg halten. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller schrieb dazu bei Twitter: "Der Auftritt von Rasmea Odeh wurde untersagt. Antiisraelische und antisemitische Ressentiments, verpackt in Befreiungsrhetorik, haben bei uns nichts zu suchen. Gut, dass wir einen Weg gefunden haben, diese Agitation zu unterbinden." Odeh war im Jahr 1969 an einem Bombenanschlag auf einen Jerusalemer Supermarkt beteiligt, bei dem zwei Studenten der Hebräischen Universität getötet und neun weitere Menschen verletzt wurden. Sie erhielt eine lebenslange Haftstrafe in Israel. Ihr wurde auch eine Beteiligung an einem Anschlag auf das Britische Konsulat und die Mitgliedschaft in der PFLP nachgewiesen. Bei einem Gefangenenaustausch kam sie 1980 frei und wanderte in die USA und von dort nach Jordanien aus. (israelnetz, twitter) KR JG



Das Purimfest der Juden aus Nordafrika
Die jüdische Gemeinde von Casablanca beauftragte P. Hassine, einen Hebräischlehrer aus Casablanca, mit dem Schreiben einer speziellen Erinnerungsrolle mit dem Titel "Megillat Hitler". Die Rolle ist jetzt im US Holocaust Museum in Washington DC zu sehen. Auf hebräisch geschrieben, beschreibt der Text in 7 Kapiteln das Schicksal der Juden in Nordafrika und erinnert zugleich an die Megillat-Esther, das Buch Esther aus dem Tanach. Es beschreibt den Aufstieg von "Hitler, dem Maler", zum Herrscher von ganz Deutschland, der den Rat seines Kammerherrn Himmler zur Vernichtung der Juden auf sich nahm. P. Hasine erzählt, wie Hitlers Plan, die Juden Nordafrikas zu deportieren, in letzter Minute durch die Entscheidung von Präsident Roosevelt vereitelt wurde, "der nicht schlafen kann" und befahl, diese Staaten zu retten und ihnen Schutz zu geben. "So gingen die Juden von der Trauer ins Glück, weil die Amerikaner ihre Herrschaft etabliert hatten." Die Schriftrolle erklärt, dass "wir jedes Jahr verpflichtet sind, diesen Tag der Rettung zu feiern", ein "starkes und großes Fest". Ein Exemplar von "Megillat Hitler", das zusammen mit einer Megillat-Esther zusammengerollt aufbewahrt worden war, gehörte der Familie Corcos, die 1939 von Florenz nach Casablanca geflüchtet war. 1940 wurden die Corcos-Männer aufgrund ihres Status als italienische Staatsbürger zuerst in Kriegsgefangenenlagern interniert. Nach der Gründung von Vichy-Frankreich wurden die italienischen Staatsangehörigen, darunter die Männer der Corcos-Familie, aus den Lagern entlassen. Als das Vichy-Regime den Juden Beschränkungen auferlegte, fürchteten sie, dass sie das Schicksal der Juden in anderen europäischen Ländern erleiden würden, aber letztendlich wurden sie durch die schnelle Befreiung Nordafrikas durch die Alliierten gerettet. Die Probleme der Corcos-Familie waren jedoch nicht vorbei. Sie wurden erneut festgenommen, bis sie die Behörden überzeugt hatten, dass sie, obwohl sie Italiener waren, selbst Opfer des faschistischen Italiens und daher unschuldig waren. (timesofisrael, yadvashem, loveloveisrael) EL


Purim Sameach!

How to make hamentashen

Hilarious Purim costume on the streets of Tel Aviv

Purim Parade in Israel

Celebrations of Purim in Israel throughout the years

DJ Raphi heads to Jerusalem to get people dancing and smiling on Purim

Happy Purim aus Jerusalem! (FB)













Iran nähert sich seinem Ziel: "Israel von der Landkarte tilgen"
Der stellvertretende Kommandant der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) des Iran, Hossein Salami,

hat Israel kürzlich im iranischen TV-Kanal 2 bedroht. Die militärischen Aktivitäten des Iran und die klaren öffentlichen Drohungen zur Vernichtung Israels nehmen in ihrer Häufigkeit und Intensität weiter zu. Während viele Führer der Welt die offensichtlichen Absichten des Iran, Israel zu zerstören, ignorieren, scheinen sie immer extrem schnell mit Kritik zur Hand, wenn Israel nichts anderes tut, als die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Einige Nachrichtenagenturen und Politiker haben versucht, ein Narrativ zu schaffen, das die Leute glauben lässt, dass die Drohungen der iranischen Führer nur Gerede seien. Doch seit 1979 hat der Iran das Abfeuern von Raketen und Fernlenkwaffen nach Israel genehmigt und auch Stellvertreter wie die Hamas und die Hisbollah dazu benutzt, Israel anzugreifen. In Syrien hat der Iran mehr als 10 Militärbasen gebaut oder ist dabei, diese zu bauen, von denen einige nahe der israelischen Grenze liegen. Iranische Politiker im gesamten politischen Spektrum ("Hardliner" wie "gemässigte") sind sich alle einig: Israel zu zerstören. (gatestone) TS

Die "eigenen News" der SZ
Die Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, Alexandra Föderl-Schmid, vermutet in einem Kommentar, dass es Trump einfach nur langweilig gewesen sein könnte, als er twitterte, dass die Golanhöhen Israel zugeschlagen werden sollten: "Wollte der US-Präsident Netanjahu im Wahlkampf helfen oder war ihm nur langweilig? Der Frieden im Nahen Osten

jedenfalls rückt nach der Anerkennung der Golanhöhen als Teil Israels in immer weitere Ferne." Von welchem Frieden redet sie, der nun in "weitere Ferne" rücke? Dann kommt sie mit der ganz großen Sensation: "Bis zum Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges im März 2011 hat Netanjahu mit Assad über die Golanhöhen verhandelt." Das ist eine sensationelle Neuigkeit. Nur schade, dass die SZ da kein Foto mitgeliefert hat, auf dem beide Herren bei Verhandlungen zu sehen sind. Sie erwähnt nicht einmal, ob Netanjahu zu dem Zweck in Damaskus war oder ob Assad durch eine Hintertür heimlich in das Büro von Netanjahu geschleust wurde. Vielleicht haben sich beide ja auch beim Golfspiel getroffen? Weiter behauptet sie, dass eine Umsetzung der Idee von Trump ein "klarer Bruch des Völkerrechts und eine furchtbar schlechte Nachricht für die ganze Nahost-Region" wäre. Was war dann der Anschluss der Ostgebiete an Polen und Russland, und handelte es sich bei der Yalta-Konferenz, bei der Europa neu aufgeteilt wurde, um "Frieden" zu schaffen, auch um eine "furchtbar schlechte Nachricht"? Interessant ist immerhin, dass sowohl Netanjahu wie auch dessen Kontrahenten beim Wahlkampf diesen Schritt begrüßen, wenn sie damit auch nicht den Segen der SZ haben. Weiter spekuliert sie: "Für die Palästinenser verheißt das nichts Gutes. Sie müssen nun fürchten, dass die USA unter Trump auch bereit sein könnten, einer Annektierung der von Israel besetzten palästinensischen Gebiete zuzustimmen." Sie lässt dabei offen, was sie mit "palästinensischen Gebieten" meint. Bisher hat aber noch kein israelischer Politiker, gleichgültig ob vom rechten oder linken Lager, ein Ende der Osloer Verträge und eine Einverleibung von Ramallah, Nablus, Hebron und des ganzen Gazastreifens mitsamt seinen 2 Millionen Einwohnern nach Israel verlangt. Ehe sie weiterhin ihre Kommentare in der SZ veröffentlicht, sollte sie sich vielleicht erkundigen, was eigentlich Sache ist. (SZ) TS

"Deutschland muss klarer an der Seite Israels stehen!"
Die Bundesregierung muss sich klarer an die Seite Israels stellen. Das hat der Vorsitzende der Deutsch-

Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V., Jochen Feilcke, gefordert. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete reagierte damit auf einen Antrag der FDP-Fraktion im Bundestag. Darin wurde die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, sich "klar von einseitigen, politisch motivierten Initiativen und Allianzen antiisraelisch eingestellter Mitgliedsstaaten [...] zu distanzieren". Zudem müsse sie den "politischen Kräften im Nahen und Mittleren Osten" entgegenwirken, die die Sicherheit Israels "offen bedrohen". Der Antrag wurde abgelehnt. Feilcke warf der Regierung vor, sich hinter der nicht vorhandenen, aber als notwendig bezeichneten, gesamteuropäischen Position zu verstecken. Abschließend erklärte er: "Es wird höchste Zeit, dass dem Israel-feindlichen Abstimmungsverhalten der Mehrheit der UNO-Mitgliedstaaten eine klare Haltung entgegengesetzt wird. Die Bundesregierung muss hier an der Spitze der Israelfreunde in Europa stehen." (Israelnetz, bundestag) TS

Jugendproteste in Gaza: "Wir wollen leben"
"Wir wollen leben" (arabisch bidna naish) nennt sich die Jugendbewegung, die hinter den Demonstrationen in Gaza steht und von weiten Teilen der Bevölkerung und Fraktionen der PLO unterstützt wird. Was für

ein kraftvolles Motto, was für ein fundamentaler Gegensatz zum nihilistischen "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod" der Jihadisten. Viele sehen in den palästinensischen Protesten gegen die Hamas bereits Vorboten eines "Arabischen Frühlings" im Gaza-Streifen. Doch dieser Frühling könnte auch in einen tiefen Winter umschlagen. Zu den Hintergründen der aktuellen Situation in Gaza kommentiert Thomas Eppinger bei Mena Watch. (menawatch) EL

Vertreter der PFLP im Dorf Assira al-Qibliya, südlich von Nablus
Ähnlichkeiten mit historischen Bildern sind wie immer rein zufällig. (Twitter) EL


Es gibt Freunde und es gibt... (HC)

Außenminister Englands

Außenminister Dänemarks

Präsident Trump

Bundeskanzler Österreichs








Kommentar von Sacha Stawski
Die Hamas plant und bereitet einen neuerlichen Massenangriff auf Israels Grenzen vor und dies in vollem Bewußtsein, dass sich Israel selbstverständlich gegen diesen Ansturm wehren muss. Das hierbei Menschen verletzt werden, ist nicht nur mit eingeplant, es ist gewollt. Und für uns bedeutet dies, dass wir uns schon jetzt auf die entsprechenden Schlagzeilen der deutschen Medien vorbereiten können, bzw. diesen vorgreifen können in dem wir von den Medien Wahrhaftigkeit bezüglich dem wahren Schuldigen - dem Angreifer - und der Partei, die gezwungen wird sich zu verteidigen, verlangen können. Wenn Menschen bei diesen Angriffen auf Israels Grenzen zu Schaden kommen, dann trägt hierfür einzig und alleine die Hamas die Verantwortung! (HC, ynet, i24) SSt

Ein Facebook Kommentar von Attila Teri
"Nach Onkel Donalds Ankündigung, die Golanhöhen als Teil Israels anerkennen zu wollen, ist die weltweite Empörung mal wieder überwältigend! Womit einmal mehr erwiesen wird, dass das jüdische Volk immer noch nicht als gleichberechtigtes Volk, geschweige Israel als gleichberechtigtes Land in der Völkergemeinschaft gilt. Wie sonst wären die Reaktionen denn zu verstehen? Während die Türkei seit Jahrzehnten grundlos Nordzypern, im eigenen Land als auch im Irak und Syrien die
Kurdengebiete besetzt hält, Russland Teile der Ukraine einverleibt hat, China bis heute Tibet unterjocht, um nur einige Beispiele zu nennen, ist der Aufschrei ganz groß, wenn es um die Golanhöhen geht. Dabei sollte es jedem klar sein, dass nach den Kriegen 67 und 73 und heute anhand der Lage im Libanon und Syrien, sowie durch den Aufmarsch Irans an den Grenzen, Israel die Golanhöhen nicht aufgeben darf. Es sei denn, das jüdische Volk beschließt kollektiven Selbstmord zu begehen. Anscheinend ist das immer noch der sehnlichste Wunsch der Welt! Wird wohl nichts daraus! Egal, was IHR wollt!!!!!" (facebook) EL

Trump zu den Golanhöhen
Per Twitter hat US-Präsident Trump eine internationale Anerkennung der israelischen Souveränität über die 1967 von Syrien während des 6-Tage-Krieges eroberten Golanhöhen gefordert. Erwartungsgemäß gab es zu diesem Schritt Widerspruch und Proteste aus fast allen Lagern, in der arabischen Welt wie in Israel selbst. Israelische Oppositionsparteien empörten sich über dieses Wahlgeschenk Trumps an
Premierminister Benjamin Netanjahu, der knapp 2 Wochen vor dem Wahltag auch noch von Trump im Weißen Haus empfangen werden wird. US-Präsident Barack Obama hatte sich geweigert, Netanjahu unmittelbar vor den israelischen Wahlen zu treffen. Die arabische Welt verurteilt unisono Trumps Ankündigung, weil der Golan "arabisches Land" sei und deshalb von Israel geräumt werden müsse. Mit dem gleichen Argument wird auch die Vernichtung Israels gefordert, da doch Juden in "arabischem Land" nichts zu suchen hätten. Dabei meinen sie den Teil des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina, auf dem der Staat Israel 1948 gegründet worden ist. Auch Deutschland und die übrigen EU-Staaten empörten sich, obgleich doch Schlesien, das Sudetenland, Königsberg und Elsass nach dem 2. Weltkrieg an Polen, Frankreich und Russland übergeben worden sind, weil Deutschland 1939 einen Angriffskrieg angezettelt und dann verloren hat. Hier fragt sich, warum in Europa die Abgabe von Land nach einem verlorenen Krieg akzeptabel ist und dem Völkerrecht entspricht, in Nahost jedoch, im Falle Israels, jeglicher Territorialverlust trotz eines verlorenen Krieges wieder rückgängig gemacht werden soll. Syrien bietet nicht einmal Frieden als Tauschgeschäft an, wie es Ägypten 1974 gemacht hat, wobei Israel daraufhin bereit war, alle inzwischen im Sinai errichteten Siedlungen zu räumen. Offenbar gibt es zwei Maßstäbe für das Völkerrecht. Was in Europa legitim ist, gilt noch lange nicht für Israel. Vielleicht weil es sich um den jüdischen Staat handelt? Dann müsste man die Haltung Deutschlands, der übrigen EU-Länder und der Araber als Antisemitismus bezeichnen. (tagesschau, SZ) TS




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23 Medaillen für Israel bei Special Olympics 2019
Das israelische Team hat bei den Special Olympics 2019 in Abu Dhabi, die erstmals im Nahen Osten stattfanden, 23 Medaillen (fünf Gold, sieben Silber und elf Bronze) gewonnen. (botschaft) JG

Israels Fußball und Österreich
Willi Ruttensteiner hat seinen Vertrag als Technischer Direktor des israelischen Fußballverbands vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Ruttensteiner arbeitet seit Sommer 2018 in Israel, sein Kontrakt läuft insgesamt nun vier
Jahre. "Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit hier. Es ist eine Ehre für mich", sagte der Österreicher im Rahmen einer Pressekonferenz. Ruttensteiner bestätigte, dass Österreichs ehemaliger Schwimm-Star Markus Rogan künftig als Mentaltrainer beim israelischen Verband arbeiten wird. Israel spielte zum Start in der EM-Qualifikation am Donnerstag in Haifa gegen Slowenien 1:1. Am Sonntag gastiert dann Österreich in Haifa (nach ILI News Redaktionsschluss) - für Israels Teamchef Andreas Herzog, wie Ruttensteiner und Rogan Österreicher, eine ganz besondere Begegnung. (spox, kicker) KR JG









Am 14. Mai 2019 ist es soweit: der nächste "I Like Israel" Israeltag.
+++ Jetzt anmelden und mitmachen! +++

Am und um den 14. Mai wird wieder bundesweit der Israeltag gefeiert! Wir freuen uns, dass der Botschafter des Staates Israel, Jeremy Issacharoff, und der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, wieder die Schirmherrschaft übernommen haben!

Ist in Ihrer Stadt bzw. in Ihrem Ort bereits der Israeltag 2019 in Planung? Vielleicht gab es bislang noch keinen Israeltag, aber es wird Zeit, dass sich dies ändert? Gerne senden wir Ihnen bei Interesse unser digitales Handbuch für die Organisation eines Israeltages zu!

Schreiben Sie uns - wir sammeln wieder alle Termine zum bundesweiten Israeltag und unterstützen wie immer gerne mit Rat und Tat!

Kontakt:
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Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website.










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Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Jede Spende hilft. Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
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"Wer sagt, dass Männer und Frauen in der arabischen Welt nicht gleichbehandelt werden?"




Zitat der Woche
"Schau dir diesen Kerl an. Jung, hübsch, trendy. Sieht er verzweifelt aus? Arm? Nicht wirklich. Das einzige, was ihn zu einem palästinensischen Terroristen gemacht hat, ist die Hasserziehung, die er von Geburt an erhalten hat; Judenhass, der Gewalt legitimiert. Bildung, die von westlichen Ländern finanziert und von den Vereinten Nationen gefördert wird. Es ist nicht die "Besatzung". Es ist die tolerierte palästinensische rassistische Hassbildung." Eldad Beck (FB) SSt









Land der "drei" Meere, obgleich es 4 Meere gibt...

Deutsche Soldaten prüfen Heron TP (ohne Waffen)

CENSORED: UNHRC Cuts Off Hillel Neuer For Naming Regimes in Anti-Israeli Debate

Der UN-Menschenrechtsrat als Komplize der Hamas

Anne Bayefsky Confronts UN Antisemitism Head On and the UN "Human Rights" Council Refuses to Listen

Col. Richard Kemp on UN Gaza Protests Inquiry

Ein ABC zur Hamas (Audiatur)

Running through 3000 years of history - the Jerusalem Marathon

Israelis wish the Iranian people a Happy Nowruz 2019








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Der See Genezareth (FB)


Nach den schweren Regenfällen ist Israels Landwirtschaft gefordert


Ben Gurion Flughafen - Israels Tor zur Welt (Fotos: U. Sahm)




Shalom
Thomas
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Der nächste bundesweite Israeltag
findet am 14. Mai 2019 statt.

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