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27. Januar 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Damit der Liquor ungehindert fließt
  • Wie weiße Blutkörperchen arbeiten
  • Virenschutz für Shrimps aus Aquakultur
  • Kartierung britischer Straßen mit Mobileye
ARCHÄOLOGIE
  • Pilze gesucht und Pferd gefunden
  • Zisterne unter Sandkasten entdeckt
TOURISMUS
  • Der neue Ramon Flughafen bei Eilat ist eröffnet
  • Ein unglaubliches Hotel
  • Direktflüge von Kigali (Ruanda)
WIRTSCHAFT
  • Israel in Baden Württemberg
  • Für die Negev-Region: Unternehmerzentrum an der BGU
  • Beduinenfrauen werden selbstständig
  • Israel steigt auf Platz fünf im neuen Bloomberg Innovation Index
  • Lebensmittelsicherheit für Äthiopien und Tansania
  • Israelischer Lungenkrebstest für China
  • USA kaufen Eisenkappe
  • Via - eine Idee kommt zurück nach Israel
  • Großes japanisches Interesse für Handel mit Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Sapir-Preis für Literatur an Etgar Keret
  • Deutsche Flaschenpost in Israel
  • Aliyah wächst
  • Hollywood verfilmt geheime Rettung äthiopischer Juden
  • Israelischer Film unter den 2019 Oscar-Nominierten
  • Pink-Floyd-Coverbands rocken Tel Aviv
  • Dutzende verletzte Schildkröten an Israels Küste
  • Nashornbaby entwischt den Zooarbeitern
  • Gutes Jahr für den JNF
AUS AKTUELLEM ANLASS: Tu BiShvat und Jom haSchoa
  • Das Neujahr der Bäume
  • Eine Krankenakte für jeden Baum
  • Internationaler Holocaustgedenktag am 27. Januar
  • Rund 220 000 Holocaust-Überlebende in Israel
  • Besuch bei den "Kindern von Indersdorf"
POLITIK
  • Staatsbesuch in Frankreich
  • Israel im Tschad
  • Weiterer afrikanischer Regierungschef in Israel erwartet
  • Fremde Nachbarn
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Millionen EU-Fördermittel für Israel-Boykotteure
  • Die Einseitigkeit des UN-Menschenrechtsrats auf einen Blick
  • Drohung mit Angriff auf Ben-Gurion-Flughafen
  • Israel verurteilt auch Soldaten zu Haftstrafen
  • Peinliche Heuchelei
  • Palästinensische Lügenkampagne um Präsident Mahmoud Abbas
  • Propagandistische Verwendung von Grammatik
  • Deutsche Presse zu Terrorabwehr: "Israel tötete Palästinenser"
  • Fatah übt Entführung israelischer Soldaten
  • Schweiz: Sind SAR-EL-Volontäre "Landesverräter"?

SPORT
  • Internationaler Surfwettbewerb SEAT Pro Netanya
  • Forschungszentrum fürs Windsurfen
ANKÜNDIGUNGEN
  • Israelische Tech-Konferenz in Berlin
  • Cybertech-Konferenz in Israel
  • Israeltag 2019
IN EIGENER SACHE
  • Stellenausschreibung - Bürofachkraft in Frankfurt gesucht
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • ILI ist auf Ihre Spenden angewiesen
  • Videos der Redebeiträge vom 5. Deutsche Israelkongress


BILDER DER WOCHE
  • Tanzen mit den Staren



Damit der Liquor ungehindert fließt
Die Firma Microbot zeigte auf dem Treffen der International Society for Hydrocephalus and Cerebrospinal Fluid Disorders (ISHCFD) im Oktober 2018 in Bologna (Italien) einen Prototyp seines selbstreinigenden Shunts (SCS). Das Gerät sieht aus wie ein Kopfhörer. Der SCS verhindert eine Verstopfung der Liquorflüssigkeits-Katheter bei Hydrozephaluspatienten. Es stieß auf großes Interesse:
"Nach unserem kürzlich erfolgreich durchgeführten Labor und vorklinischen Test des SCSTM sowie der Fortschritte, die wir bei der Entwicklung unseres SCSTM-Geräts erzielt haben, freuen wir uns über das enorme Interesse und die positiven Rückmeldungen aus der professionellen Gemeinschaft, wenn wir das Gerät vorführen", kommentierte Harel Gadot, Präsident, Chief Executive Officer und Chairman von Microbot. (globenewswire) EL

Wie weiße Blutkörperchen arbeiten
In einem Artikel, der in der Peer-Review-Zeitschrift Advanced Materials veröffentlicht wurde, zeigte ein Team von Forschern unter der Leitung von Dr. Mark Schvartzman vom Department of Materials Engineering und Prof. Angel Porgador vom Shraga Segal Department of Microbiology, Immunology and Genetics, wie
Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) sich zu einem künstlich geschaffenen Umfeld gegenüber der "Haut von Zielzellen" in Form einer dichten Anordnung von Nanodrähten - vertikale Nanostrukturen mit einem Durchmesser von einigen zehn Nanometern - verhalten. Die Forscher waren in der Lage, die mechanischen sowie die chemischen Reaktionen der Lymphozyten zu beobachten und haben dabei entdeckt, dass die Lymphozyten physisch kranke Zellen im Körper förmlich "packen". Danach scheiden sie eine giftige Chemikalie aus, um krankmachende Zellen abzutöten - auch Viren und Tumore. Infos zur Arbeit der BGU findet man auch auf deren Facebook-Seite. (bgu, onlinelibrary) EL

Virenschutz für Shrimps aus Aquakultur
Viren können innerhalb von Stunden ein ganzes Becken voll Shrimps abtöten. Wegen Seuchen gehen weltweit etwa 20% der gezüchteten Fische und Seetiere verloren. ViAqua aus Misgav im Norden Israels entwickelt eine partikelbasierte Methode zur oralen Verabreichung antiviraler Medikamente für Garnelen - ein Weltmarkt mit einem Volumen von rund USD 18 Mrd. Die Firma hat gerade eine Investition von VisVires New Protein Master Fund aus Singapur erhalten. (calcalist, viaqua, Youtube, Atid-EDI) TS

Kartierung britischer Straßen mit Mobileye
Die britische Kartenagentur Ordnance Survey (OS) verwendet modernste Systeme der israelischen Firma Mobileye, um britische Straßen neu zu kartieren, als Vorbereitung für "intelligente" Städte und selbstfahrende Autos. (jewishnews, jewishjournal) EL




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Pilze gesucht und Pferd gefunden
Die heftigen Regenfälle haben Relikte aus der Vergangenheit freigeschwemmt. Ayelet Kidder-Goldberg suchte mit ihren Töchtern Hadas und Maya nach Pilzen nahe Kfar Ruppin bei Beth Schean, als sie eine kleine 2.800 Jahre alte Pferdefigur entdeckten. Die Skulptur übergaben
Fotos: Antikenbehörde
sie der Antikenbehörde und erhielten dafür eine Anerkennungsurkunde. "Wir haben keine Pilze gefunden, aber plötzlich haben meine Töchter diese schöne Figur vom Boden aufgehoben. Ich erkannte sofort, dass dies eine antike Figur aus der Eisenzeit war - der Zeit des Königreichs Israel. Wir waren sehr aufgeregt. Dies ist ein faszinierender und spektakulärer Fund!" Das erzählt Kidder-Goldberg, die selber Archäologin ist. Die von den Mädchen gefundene Figur zeigt einen Pferdekopf, an dessen Hals die Hand des Reiters sichtbar ist. Die roten Streifen, die sie schmücken und die Zügel und das Geschirr am Kopf und Hals des Pferdes markieren, waren an den Augenverlängerungen befestigt, die Mähne hatte die Form eines Kegels. (PM Antikenbehörde) TS

Zisterne unter Sandkasten entdeckt
Bereits 2005 erhielt die Israel Antiquities Authority (IAA) die Nachricht, dass auf einem Spielplatz in Jerusalem nahe der Ramban-Straße der Sand in die Erde geschluckt werde. Nach ersten Tests durch den Archäologen Dr. Yuval Baruch wurde festgestellt, dass der Sandkasten direkt über einer alten byzantinischen Wasserzisterne lag. Die Antikenbehörde und die Stadtverwaltung verhandeln darüber, ob die 1.500 Jahre alte Wasserzisterne in einen nationalen Standort nach dem Vorbild des unterirdischen

Bogenpools von Ramla umgewandelt werden kann. Nach der Dokumentation und Kartierung im Jahr 2005, die der inzwischen pensionierte Archäologe Dr. Uzi Dahari und der Ingenieur Ofer Cohen durchgeführt haben, sei die Zisterne etwa so groß wie ein halbes olympisches Becken. Ihre maximale Kapazität an Wasser beträgt 1.125.000 Liter. Die Fläche beträgt ca. 225 Quadratmeter. Mit Tauchgängen entdeckte das Team, dass die Zisterne hervorragend erhalten war. (ToI) TS








Der neue Ramon Flughafen bei Eilat ist eröffnet
Der neue internationale Ramon-Flughafen bei Eilat ist eröffnet. Der Bau hat NIS 1,7 Mrd. (um die EUR 400 Mio.) gekostet. So ist auch alles sehr modern. Automatische Passkontrollen und Eincheck-Automaten sind eine Selbstverständlichkeit. Jeder Sitz hat Strom und
USB-Anschluss, damit wir vor dem Start auch genug Batterie für unser Handy oder Laptop haben. Der Blick aus den riesigen Glasscheiben auf die Wüste ist wunderbar. Premierminister Netanjahu kam zur Einweihung per Flugzeug aus Tschad und hat dabei erstmals mit einer israelischen Maschine den Sudan überflogen. Nur Jordanien meldete Widerstand gegen den neuen Flughafen an, weil er der Wirtschaft von Akaba schade. (israelheute, youtube, israelnational) TS

Ein unglaubliches Hotel
Fodor's Travel hat Tel Avivs LINK Hotel & Hub in seine Liste der 100 unglaublichsten Hotels der Welt aufgenommen. Die Gäste können per App ein- und auschecken, Räume freischalten, TV, Klimaanlage und Beleuchtung steuern und auf einen "virtuellen" Concierge zugreifen. Es gibt auch Kunstwerke, Spiele, Arbeitsbereiche und ein Café am Straßenrand. (nocamels, Haaretz) TS

Direktflüge von Kigali (Ruanda)
RwandAir - die nationale Fluggesellschaft Ruandas - startet eine neue Direktverbindung von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Tel Aviv. Im September 2018 einigten sich Israel und Ruanda darauf, gegenseitige Botschaften zu eröffnen. (calcalistech) TS







Israel in Baden Württemberg
Israel ist Partnerland des Start-up BW Summit 2019 und wird mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft präsent sein: Start-up-Kultur live auf 25.000 m² in Halle 1 der Landesmesse Stuttgart. Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland, wird im Rahmen der Eröffnung am 1. Februar ab 10:00 Uhr auf der Hauptbühne zu sehen sein. (startupbw, facebook) EL

Für die Negev-Region: Unternehmerzentrum an der BGU
Der israelische Hochschulrat hat der Ben-Gurion-Universität einen Zuschuss in Höhe von 6 Millionen NIS für die Einrichtung von Yazamut 360°, einem interdisziplinären Zentrum für Unternehmertum, gewährt.
Es wird als regionales Kompetenzzentrum für Studenten, Forscher, Unternehmer und das IDF dienen. BGU-Präsident Prof. Daniel Chamovitz: Dieses Stipendium ist ein erfreuliches Vertrauensvotum für die Zukunft der BGU und unsere Fähigkeit, energische, intelligente Studenten, Dozenten und Bewohner der Negev-Region bei der Umsetzung ihrer Ideen in solide Unternehmen zu begleiten. (bgu) EL

Beduinenfrauen werden selbstständig
Die arabisch-jüdische Non-Profit-Organisation AJEEC-NISPED arbeitet mit den Beduinen aus Hura im Negev zusammen. Im Gastronomieunternehmen von Al Sanabel bereiten 20 Beduinenfrauen täglich 8.000 Schulmahlzeiten vor und werden damit zu Geldverdienerinnen für ihre Familien. (ToI) TS

Israel steigt auf Platz fünf im neuen Bloomberg Innovation Index
Israel liegt auf Platz 5 der innovativsten Volkswirtschaften der Welt, so der neueste Innovationsindex des US-Nachrichtensenders Bloomberg. 2017 stand es auf Platz 10. Südkorea und Deutschland führen den Index an,
gefolgt von Finnland, der Schweiz und Israel. Singapur belegt den 6. Platz, Schweden den 7. und die USA, Japan und Frankreich belegen die Plätze 8, 9 und 10. Vor allem die Patentaktivitäten steigerten Israels Punktzahl in diesem Jahr, ebenso wie die Chinas, das in diesem Jahr auf Platz 16 lag. Bei der Forschungs- und Entwicklungsintensität - definiert als Ausgaben in Prozent des BIP - lag Israel an erster Stelle, aber bei der Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe, berechnet als Prozentsatz des BIP, lag es auf Platz 33 hinter anderen Ländern. Die Start-up-Nation Israel belegte weltweit den 2. Platz bei der Konzentration von Wissenschaftlern und den 5. Platz bei der Hightech-Dichte. Der Index wird seit sieben Jahren einmal im Jahr veröffentlicht. (audiatur) KR

Lebensmittelsicherheit für Äthiopien und Tansania
In Äthiopien leiden mehr als 7 Millionen Menschen an Unterernährung. Die israelische gemeinnützige Organisation Fair Planet hilft dort im Kampf gegen den Hunger. Sie stellt Landwirten qualitativ hochwertiges Saatgut zur Verfügung, das den rauen klimatischen
Bedingungen besser standhält und resistenter gegen Schädlinge ist. Teilweise in Israel entwickelt, haben diese Samen die Ernteerträge verfünffacht. Damit wurde 50.000 Landwirten in Äthiopien geholfen, ihr Einkommen zu verdoppeln und 250.000 Menschen Lebensmittelsicherheit zu geben. Nun dehnt Fair Planet das Projekt auch auf Tansania aus. (nocamels, fairplanet, Videolink) TS

Israelischer Lungenkrebstest für China
Die chinesische Livzon hat mit der israelischen Firma BioView eine Vereinbarung unterzeichnet, um deren Bildgebungssysteme in China, Hongkong, Macau und Taiwan zu vertreiben. Die Firma BioView unter der Leitung von Alan Schwebel entwickelt, produziert und vermarktet innovative, automatisierte Zellbildgebungs- und Analyselösungen für den Einsatz in Zytologie-, Zytogenetik-, Pathologie- und Forschungslaboren. BioView ist seit 2000 in Israel ansässig und verfügt über eine 100%ige Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten. Produkte werden auch international von Abbott Molecular vertrieben. (calcalistech) EL

USA kaufen Eisenkappe
Die US-Armee plant, zwei von Israel entwickelte Iron-Dome-Batterien (Eisenkappe) zu kaufen und sie im nächsten Jahr in einem neuen, USD 1,7 Mrd. teuren Projekt einzusetzen. Sie soll amerikanischen Truppen eine Zwischenverteidigung gegen Marschflugkörper bieten. Diese Entscheidung kam, nachdem das US-Militär im vergangenen Jahr eine interne Überprüfung seiner Kurzstrecken-Luftverteidigung durchgeführt hatte, um festzustellen, ob Iron Dome, ein norwegisches oder von den USA entwickeltes System am besten geeignet sei, eine Lücke in der Verteidigung gegen potenzielle russische und chinesische Cruise-Missiles zu schließen. Seit 2011 hat der amerikanischen Kongress Israel mehr als USD 1,4 Mrd. der israelischen Firma Rafael Advanced Defense Systems für die Entwicklung der Iron-Dome-Batterien zur Verfügung gestellt. (ToI) TS


Via - eine Idee kommt zurück nach Israel
Die Idee kommt von den beliebten israelischen Sammeltaxis, aber die Koordination dahinter ist faszinierend besser. Die Fahrgäste wünschen eine Fahrt und die Algorithmen von Via
berechnen die beste Route für jeden Wagen einer ganzen Flotte. Dabei werden verschiedene Fahrtwünsche gebündelt. Die Fahrten starten und enden an virtuellen Haltestellen und erfolgen gemeinsam mit anderen Fahrgästen. Dank der ausgeklügelten Algorithmen der Softwareexperten von Via berechnet das System hocheffizient in Echtzeit, welche Fahrten sich ohne nennenswerte Umwege bündeln lassen. Das im Jahr 2012 von zwei Israelis gegründete Unternehmen sammelte bisher USD 387 Mio. Es ist in 32 Städten und 11 Ländern tätig. In Berlin betreibt die Firma zusammen mit der Van-Division Mercedes-Benz Vans der Daimler AG eine Elektroautoflotte. In Arlington, Texas, ersetzten Via-optimierte Busse die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt. In Zentralisrael werden die Passagiere an vorhandenen Bushaltestellen abgeholt, die Transporter verwenden jedoch den Verkehrsnavigationsalgorithmus von Via. Nun wollen die Gründer Daniel Ramot und Oren Shoval auf Einladung des israelischen Verkehrsministeriums ihr Knowhow zurück nach Israel bringen. (calcalistech, mediadaimler) EL

Großes japanisches Interesse für Handel mit Israel
Eine Delegation von führenden Geschäftsleuten aus Japan, angeführt vom japanischen Wirtschaftsminister Hiroshige Seko, besuchte Israel. Dazu gehörten 150 Vertreter von etwa 90 Firmen, darunter Mitsubishi, Toshiba und Hitachi, sagte das israelische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie in einer Erklärung. Sie unterzeichneten sechs Verträge über digitale Gesundheit, Cybersicherheit und im Bereich Automobilindustrie. In den vergangenen fünf Jahren beliefen sich die japanischen Investitionen in Israel auf USD 3,5 Mrd. (calcalistech, timesofisrael, toi, jewishpress, calcalistech) EL




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Sapir-Preis für Literatur an Etgar Keret
Der diesjährige Sapir-Preis, die prestigeträchtigste und lukrativste literarische Auszeichnung Israels, ging an den Autor Etgar Keret für seine Kurzgeschichten, die unter dem Titel "A Glitch at the Edge of the Galaxy" erschienen sind. Neben einem Barpreis von umgerechnet über USD 40.000 erhält der Gewinner auch die Übersetzung seines preisgekrönten Buchs vom Hebräischen ins Arabische und einer anderen Sprache nach der Wahl des Autors. Dieses Jahr wurde auch ein Beginner-Preis in Höhe von NIS 40.000 verliehen. Er ging an Aya Kaniuk für ihren ersten Roman "The Kingdom of Want". (Tachles) TS

Deutsche Flaschenpost in Israel
Die Flaschenpost eines 5-jährigen deutschen Jungen ist - von Griechenland aus - nach vier Monaten im Meer an Israels Strand gefunden worden. Die 14-jährige Israelin Roni Aharon erzählte, dass ihre Eltern die Flasche mit
dem Briefchen nahe Akko im Norden Israels entdeckt hätten. Um einen Brief in der Flasche herauszuholen, hätten sie die verklebte Flasche zertrümmern müssen. "Der Brief war auf Deutsch und auf Englisch. "Es stand darin, dass der fünfjährige Noah und seine Eltern in Griechenland im Urlaub sind", erzählte sie. "Er wollte versuchen, ob die Flasche irgendwo ankommt." Die israelische Familie schrieb an eine E-Mail-Adresse in dem Brief. "Es kam eine sehr emotionale Antwort", sagte das Mädchen. "Der kleine Noah war total begeistert, dass die Flaschenpost angekommen sei." Die Eltern - ein Ärztepaar aus Berlin - hätten Bilder geschickt und die Israelis nach Deutschland eingeladen. "Es ist ein schöner Gedanke, nach Berlin zu fliegen", sagte die 14-Jährige. Die Pressesprecherin der Botschaft des Staates Israel, Shir Gideon, kommentierte scherzhaft bei Twitter: "Ein neuer Kommunikationskanal zwischen Israel und Deutschland". (BZ, n-tv) TS JG

Aliyah wächst
Fast 30.000 Juden machten im vergangenen Jahr ihre Aliyah (Einwanderung nach Israel), verglichen mit 28.220 Neueinwanderern im Jahr 2017 eine Steigerung von rund 5%. Allein 10.500 kamen aus Russland, 45% mehr als im Jahre 2017. Eine zweite große Gruppe mit 3.500 Neubürgern kam aus den USA. (united, jns) EL

Hollywood verfilmt geheime Rettung äthiopischer Juden
Anfang der 1980er Jahre nutzten israelische Mossad-Agenten einen vorgetäuschten Taucher-Ferienort im Sudan, um tausende jüdische Flüchtlinge aus Afrika herauszuschmuggeln. Jetzt wird die Mission in Hollywood verfimt. Die Mission "Operation Brüder" wurde von einem kleinen Team aus Undercover-Agenten ersonnen, die zur Tarnung einen aufgegebenen Touristenort im Sudan mieteten - und
Kommandotruppen trainieren für "Operation Brüder" im Sudan. Foto: Gad Shimron.
dann für echte Touristen öffneten. Von dort aus evakuierten die Agenten einen verlorenen Stamm äthiopischer Juden unter den Augen der sudanesischen Behörden. In den Wochen um Oberstleutnant Mengistu Haile Mariams Machtübernahme in Äthiopien 1977 wurden rund 2.500 Juden getötet und 7.000 wurden obdachlos. Die äthiopischen Juden flohen vor Bürgerkrieg und Hungersnot in den Sudan. Rund 12.000 gingen zu Fuß aus der fernab gelegenen Region Gondar los, geplagt von Hunger, Durst und Attacken durch Banditen und wilde Tiere. Die israelische Regierung schickte den Mossad, um die äthiopischen Juden herauszuholen und nach Israel zu bringen. "Das ist eine der Geschichten, die man kaum glauben kann", sagte Gad Shimron, einer der Mossad-Agenten, die den Ferienort betrieben. "Es war die einzige Zeit, in der Europäer Afrikaner nicht aus dem Kontinent geholt hatten, um sie zu versklaven, sondern um sie zu befreien." Die wahre Geschichte von "Operation Brüder", eine der weniger bekannten Mossad-Missionen, ist Thema eines neuen Films namens "Red Sea Diving Resort" (Taucher-Ferienort am Roten Meer). (heplev) TS

Israelischer Film unter den Oscar-Nominierten 2019
Die Nominierten für die Academy Awards 2019 wurden bekannt gegeben, darunter eine Reihe jüdischer Talente und ein israelischer Film. Der englischsprachige Film "Skin" des israelischen Regisseurs und Co-Autors Guy Nativ wurde für den besten Live Action-Kurzfilm nominiert. Die Brüder Joel Coen und Ethan Coen
Ein Screenshot des Posters für "Skin". Foto: Screenshot.
erhielten eine Nominierung für das am besten adaptierte Drehbuch für "The Ballad of Buster Scruggs". Die amerikanische Western-Komödie wurde auch für das beste Kostümdesign und den besten Originalsong nominiert. "RGB" über das Leben und Vermächtnis der jüdischen Obersten Gerichtshofsrichterin Ruth Bader Ginsburg erhielt eine Oscar-Nominierung für den besten Dokumentarfilm. Die jüdische Schauspielerin Rachel Weisz wurde für ihre Rolle in "The Favorite" als beste Nebendarstellerin nominiert. (algemeiner) TS

Pink-Floyd-Coverbands rocken Tel Aviv
Nachdem sie die Anfeindungen und Morddrohungen der BDS-Anhänger zurückgewiesen hatten, spielte die britische Pink Floyd Experience vor überfülltem Haus in Tel Aviv. Während des Auftritts teilten sie sich die Bühne mit der israelischen Pink-Floyd-Coverband Echoes. (united, Videolink) EL

Dutzende verletzte Schildkröten an Israels Küste
In den letzten Wochen wurden am Mittelmeerufer Israels etwa 50 Meeresschildkröten entdeckt, die unter Granatenrissen und Schnitten sowie Weichteilschäden und inneren Verletzungen leiden, berichtete die Times of Israel. Sobald das Ausmaß der Situation bekannt war, wurden Freiwillige angeworben, um die Strände zu kontrollieren und die bis zu 200 Kilogramm schweren Meerestiere auf Transportwagen zu heben. Eine kürzlich erfolgte italienische seismische Untersuchung auf der Suche nach Offshore-Ölvorkommen ist die wahrscheinlichste Ursache für die Verletzungen. (tekk) KR

Nashornbaby entwischt den Zooarbeitern
Keren Peles, eine weiße Rhinomutter, hat ein zweites Kalb im Ramat Gan Safaripark geboren. Die Geburt kam schneller als erwartet. Obwohl die Safari-Parkverwaltung plante, Mutter und Tochter für zwei Monate in ihrem privaten Boudoir zu halten, beschloss das junge
Kalb, die Dinge in ihre eigenen Hufe zu nehmen und durch den umliegenden Zaun in das Hauptgehege einzudringen. Das weiße Nashorn, auch bekannt als das quadratische Nashorn, ist vom Aussterben bedroht. Etwa 78 Zoos nehmen an einem europäischen Zuchtprojekt teil, das 301 Nashörner zählt. Die Ramat Gan Safari hat eine größere Herde dieser eigenwilligen, beeindruckenden Tiere als jeder europäische Zoo. Bisher wurden 31 weiße Nashörner im Park geboren. (ToI) TS

Gutes Jahr für den JNF
Für Mensch und Umwelt: Im Jahr 2018 erwarb der Jewish National Fund (JNF) Häuser für 5.000 Israelis; er unterstützte 50.000 Israelis mit Behinderungen; er gab 1.200 Schülern aus der Dritten Welt eine landwirtschaftliche Ausbildung. Er bot mehr als 27.000 Israelis medizinische Versorgung und vermittelte 14.000 US-Grundschülern Informationen über Israel. 1901 gegründet, ist der JNF-KKL heute Israels größte
Umweltorganisation. Seit Gründung des Staates Israel engagiert sich der Jüdische Nationalfonds bei der Kultivierung des Landes, u. a. durch die Anpflanzung von (bis heute) 260 Millionen Bäumen. Von der Gewinnung neuer Wasserressourcen über die Erforschung neuartiger Agrartechniken bis hin zu internationalen Kooperationen befindet er sich immer auf dem aktuellen Stand ökologischer Erkenntnisse. In vier Städten in Deutschland vertreten: Mit Hauptsitz in Düsseldorf wurde der Jüdische Nationalfonds e.V. - Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL) in Deutschland 1953 wieder gegründet. Der Verein mit weiteren Büros in Berlin, Frankfurt und München hat den Zweck, die Arbeit in Israel zu unterstützen und zu fördern. (jnf) TS







Das Neujahr der Bäume
Tu Bishvat fiel auf den 20./21. Januar. Aber Israel feiert das "Neujahr der Bäume" den ganzen Monat. In der Zeit des Heiligen Tempels in Jerusalem maßen die Bauern das Alter der Bäume nach der Anzahl der Durchgänge von
Tu Bishvat und bestimmten damit, wann ein Baum alt genug war, um den Zehnten für den Tempel zu ernten. Die Praxis der Feier von Tu Bishvat und der jüdischen Verbindung zum Land Israel begann im dritten Jahrhundert, als Kabbalisten begannen, Feste zu veranstalten, die sich auf in Israel angebaute Früchte konzentrierten. Zu den Aktivitäten gehören das Pflücken von Obst, Winterwanderungen in Nationalparks, das Pflanzen von Bäumen, das Anemonenfestival Darom Adom und der Besuch von Weingütern. Zu Ehren des Festes kaufte das Verteidigungsministerium 10 Tonnen Nüsse und Trockenfrüchte, um sie an Soldaten im ganzen Land zu verteilen. Der Einkaufsleiter des Verteidigungsministers und des Food Centers der Division Technologie und Logistik erwarb 500 Kg Mandeln, 1 Tonne Erdnüsse, 2,2 Tonnen Regen, 500 Kg Walnüsse, 1.500 Kg getrocknete Aprikosen (3.300 Pfund), 500 Kg getrocknete Preiselbeeren und 1.000 Kg Bananenchips. Landwirtschaftsminister Uri Ariel forderte die israelischen Verbraucher auf, frisches Obst aus Israel zu kaufen, und bemerkte, dass Trockenfrüchte nur aufgrund der Schwierigkeiten, frische Produkte aus Israel erfolgreich an Orte auf der ganzen Welt zu transportieren, zur Tradition wurden. Ariel sagte, dass Trockenfrüchte weniger gesund und oft "voller Zucker und künstlicher Farbstoffe" seien. Der größte Teil der heute in Israel auf dem Markt erhältlichen Trockenfrüchte wird nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums aus der Türkei importiert. Für nützliche Informationen über das jüdische Neujahr für Bäume, einschließlich Vokabular, Aktivitäten, Grafiken, Cliparts, Grußkarten, Fotos, Rezepte, Lieder, Quiz, Spiele usw. siehe den Artikel über die Bedeutung des Festivals von "Between The Lines". Es gibt den Tu-Bishvat-Brauch, Marmelade oder eine andere Köstlichkeit von einer bestimmten Frucht zu essen - von welcher? A) Die bei Sukkot verwendeten Zitronen, B) israelische Orangen, C) israelische Weintrauben, D) die bei Rosh HaShanah verwendeten Granatäpfel. Wissen Sie es? (jr.co.il, betweenthelines, Loveisrael, jewish) TS

Eine Krankenakte für jeden Baum
Das Start-up SeeTree nimmt hochauflösende 3D-Bilder mit Drohnen sowie Bodensensoren und Proben auf, um Krankheiten sowie den genauen Bewässerungsbedarf zu identifizieren. "Wir haben das weltweit erste Netzwerk für Bäume und Dauerkulturen aufgebaut", so Barak
Hachamov, Vorsitzender und Mitbegründer: "Landwirte fällen ihre Entscheidungen meist anhand dessen, was sie sehen, und gemäß ihrer Intuition. Aber die Bauern müssen Tausende und manchmal sogar Millionen von Bäumen überwachen. Sie haben einfach keine Daten darüber, wieviel Obst auf den Bäumen ist. Wir haben diese Welt vollständig digitalisiert und die Bäume in eine digitale Einheit verwandelt, indem wir eine Krankenakte für Bäume erstellt haben." (ToI) TS

Internationaler Holocaustgedenktag am 27. Januar
Yad Vashem und Facebook Israel haben sich in einem Projekt zusammengeschlossen, um das Gedenken an den Holocaust in sozialen Medien zu fördern. Die eigens für den Internationalen Holocaust-Gedenktag geschaffene "The IRemember Wall" und "To Each Person There is a
Story" werden im Mai dieses Jahres umgesetzt. Yad Vashems "IRemember Wall" wird es Facebook-Nutzern ermöglichen, die Identität eines jüdischen Opfers aus der zentralen Datenbank der Schoah-Opfer von zu teilen. Die Namensdatenbank wird auch dazu verwendet, Informationen für "Zu jeder Person gibt es eine Geschichte" bereitzustellen. In den letzten 65 Jahren hat sich Yad Vashem der Wiederherstellung der Identitäten und der Erinnerung an die sechs Millionen jüdischen Holocaust-Opfer gewidmet. Der Yad Vashem Vorsitzende Avner Shalev: "Wir sind in den sozialen Medien aktiv präsent, den heutigen Plattformen für den zeitgenössischen Diskurs. Das neue gemeinsame Projekt mit Facebook-Israel wird es der breiten Öffentlichkeit ermöglichen, sich mit den Namen und Geschichten der während des Holocaust ermordeten Juden zu verbinden und diejenigen, die sich für die Erinnerung an den Holocaust einsetzen wollen, in die Lage zu versetzen, dies auf einfache und zeitnahe Weise zu tun." Die zweite Phase des Holocaust-Gedächtnisprojekts wird im Mai 2019 beginnen, rechtzeitig zum nationalen Gedenktag der israelischen Holocaust-Märtyrer und Helden. "Zu jeder Person gibt es eine Geschichte" ist eine neue Initiative, die aus speziellen "Facebook-Stories" besteht, die von den Millionen Opfern stammen, die in Yad Vashems Zentraler Datenbank der Namen der Shoah-Opfer erfasst wurden. Die Geschichten von Holocaust-Opfern können dann wiederum über Facebook mit der Welt geteilt werden. (YadVashem) TS

Rund 220.000 Holocaust-Überlebende in Israel
Mehr als sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs wohnen in Israel nach Angaben des zuständigen Finanzministeriums noch rund 220.000 Holocaust-Überlebende. Dazu gehören auch 60.000 Opfer antisemitischer Verfolgung außerhalb Europas. Die
Behörde hatte zuletzt ihre Definitionen erweitert. Demnach erhalten auch Juden aus arabischen Staaten, die während des Holocaust unter antisemitischer Verfolgung litten, heute Entschädigungszahlungen. Nach Informationen des Dachverbands der Holocaust-Überlebenden in Israel leben noch rund 60.000 Überlebende von Konzentrationslagern und Ghettos. "Jeden Tag sterben durchschnittlich 30 Holocaust-Überlebende, monatlich rund 1.000", sagte ein Sprecher. (n-tv) KR

Besuch bei den "Kindern von Indersdorf"
Die meisten "Kinder von Indersdorf" hatten im Holocaust ihre Familien verloren. Ab 1945 fanden sie Zuflucht ausgerechnet in Deutschland - eben im Kloster Indersdorf bei Dachau. Inzwischen besuchen Oberbayern
von heute die "Kinder von Indersdorf". Der Kibbuz Netiv HaLamed-Heh in Israel: Dutzende Menschen halten sich an den Händen und tanzen in einem großen Kreis den Volkstanz Hora. Eine Besuchergruppe aus dem Landkreis Dachau tanzt gemeinsam mit Holocaust-Überlebenden, ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Die alten Menschen im Kreis nennen sich noch heute "Die Kinder von Indersdorf". Im Holocaust hatten die meisten von ihnen ihre Familien verloren und nach dem Krieg ausgerechnet in Deutschland Zuflucht gefunden - im Kloster Indersdorf bei Dachau. Ein Foto von damals zeigt, wie einige von ihnen dort die Hora tanzen. Und heute, 70 Jahre später, tanzen sie gemeinsam mit den deutschen Gästen aus Bayern. Die pensionierte Gymnasiallehrerin Anna Andlauer aus Indersdorf hat die Schicksale der Kinder und Jugendlichen aufgearbeitet. "Es war sehr, sehr wichtig, dass sie jemanden fanden, der sie irgendwie auffing, der sie menschlich behandelte. Das war sehr essenziell, um irgendwie wieder Vertrauen in andere Menschen gewinnen zu können oder um irgendwie weitermachen zu können mit ihrem Leben." Eines der "Kinder von Indersdorf" ist der heute 87 Jahre alte Avremale Litman. Er ist einer der Gründer des Kibbuz Netiv HaLamed-Heh. Gemeinsam mit Anna Andlauer und den anderen Gästen aus Deutschland pflanzt er im Kibbuz einen Baum - den haben die Bayern mitgebracht. Avremale Litmann stammt aus Polen. Mit seiner Familie floh er vor den Nationalsozialisten in die Ukraine und musste später in einem Lager in Sibirien arbeiten. Nach dem Krieg kam er nach Indersdorf. Dort gaben sich Avremale und die anderen Kinder gegenseitig Halt. "Allein sein - so etwas gab es bei uns nicht. Alle waren alleine. Und weil alle eben alleine waren, haben wir in unserem Zusammensein nicht ans Alleinsein gedacht." Heute gibt es enge Kontakte zwischen den Kindern von Indersdorf und Bewohnern des Landkreises Dachau. Die Deutschen haben eine Ausstellung nach Israel gebracht. In der Universität Tel Aviv geht es um das Leben der Kinder in Indersdorf - und um das Leben danach. (BR) KR








Staatsbesuch in Frankreich
Trotz Spannungen auf Regierungsebene, hat Frankreichs Präsident Macron seinen israelischen Amtskollegen Rivlin zu einem kurzen Staatsbesuch nach Frankreich eingeladen. Im Hôtel national des Invalides in Paris, der Grabstätte hochrangiger Militärführer und von Napoleon
Bonaparte, wurde Rivlin mit Ehrenwache und Militärparade empfangen. Danach trafen sich die beiden Präsidenten zu diplomatischen Gesprächen. Rivlin nahm auch an einem interreligiösen Treffen mit den Leitern der jüdischen und muslimischen Gemeinschaften in Paris teil. Dem folgte ein Staatsessen im Schloss Elysee. Der Staatsbesuch erinnert an die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 70 Jahren. Rivlin dankte den Franzosen für die militärische Unterstützung in den Gründerjahren Israels. Die dauerte an bis 1968, als Israel die arabischen Armeen im Sechs-Tage-Krieg so vernichtend geschlagen hatte, dass Präsident Charles de Gaulle ein Waffenembargo verfügte, um die angeschlagenen Beziehungen mit den arabischen Staaten zu retten. Erst ab dann sprangen etwa ab 1970 die Amerikaner mit Waffenlieferungen an Israel ein. (ToI) TS

Israel im Tschad
Israel und der Tschad haben ihre seit fast einem halben Jahrhundert brachliegenden diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu besuchte das
Sahelzonen-Land. Gemeinsam mit dem Präsidenten Idriss Déby verkündete er die Wiederaufnahme der Beziehungen, die der Tschad 1972 abgebrochen hatte. In Israel wurde dies als außenpolitischer Erfolg Netanjahus vor der Parlamentswahl im April gewertet. Netanjahu sprach von einem "historischen und wichtigen Durchbruch". "Dies ist Teil der Revolution, die wir in der arabischen und islamischen Welt vollziehen", sagte er. Weitere Länder würden folgen. Der Iran und die Palästinenser hätten vergeblich versucht, die Wiederaufnahme der Beziehungen zum Tschad zu blockieren, sagte er. Déby hatte Israel im November besucht. Mit Netanjahu sprach er über einen gemeinsamen Kampf gegen Terror, sowie über eine stärkere Zusammenarbeit beider Länder in den Bereichen Landwirtschaft, Grenzschutz, Technologie, Solarenergie, Wasserversorgung und Gesundheit. Der Tschad ist ein Land mit muslimischer Mehrheit. (tagesspiegel, zeit, jpost) TS

Weiterer afrikanischer Regierungschef in Israel erwartet
Berichten zufolge bereitet sich Israel auf einen offiziellen Besuch des Staatsoberhauptes einer weiteren afrikanischen Nation mit muslimischer Mehrheit in naher Zukunft vor: Malis Premierminister Soumeylou Boubeye
Maiga werde in den kommenden Wochen Israel besuchen. Der Besuch ist ein weiterer Schritt in der Strategie von Benjamin Netanjahu zur Verbesserung der Beziehungen zu den Nationen in Afrika, einschließlich derjenigen mit muslimischen Mehrheiten wie Mali. Dem Bericht zufolge werde Maiga noch vor den Wahlen im April kommen. Wie andere afrikanische Staaten hat Mali 1973 nach dem Jom-Kippur-Krieg die diplomatischen Beziehungen zu Israel wegen arabischen Drucks und der weltweiten Ölkrise abgebrochen. Die Ankündigung des Besuchs des malischen Führers erfolgte nach einem Treffen Netanjahus mit Maiga 2018 in Liberia.
Mali schließt sich anderen afrikanischen Ländern an, die nach jahrzehntelanger Trennung der Beziehungen zu Israel kürzlich wieder Beziehungen aufgenommen haben, darunter der Tschad. Als Reaktion auf die Entwicklung töteten islamische Terroristen, die mit al-Qaida verbunden waren, 10 tschadische Friedenstruppen in Mali. Weitere 25 wurden verletzt. Sie rechtfertigten den Angriff mit der Entscheidung des Tschad, die Beziehungen zu Israel zu erneuern. (worldisrael) TS

Fremde Nachbarn
Ende März wird der israelisch-ägyptische Frieden sein 40-jähriges Bestehen feiern. Die Initiative, die damals von Kairo ausging, veränderte die Dynamik des arabisch-israelischen Konflikts nachhaltig. Das Ende der
Feindseligkeiten beseitigte die Option eines konventionellen Zweifrontenkrieges gegen Israel. Im Gegenzug erhielt Ägypten den Sinai zurück. Aber Asher Peled, früherer Mossad-Agent für besondere Operationen, sagt: "40 Jahre nach der Unterzeichnung des Camp-David-Abkommens ist der kalte Frieden zwischen beiden Nationen nie aufgetaut." Der Ägyptenexperte fügt hinzu: "Es gibt weiterhin eine psychologische Barriere zwischen beiden Völkern." Wirtschaftlich hat sich die Zusammenarbeit ausgeweitet. Mit der Unterzeichnung eines 15-Milliarden-Dollar-Gas-Deals im vergangenen Jahr schlüpfte Israel in die ungewohnte Rolle eines Rohstofflieferanten an Ägypten. Für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist dies ein "historisches Abkommen", das nicht nur die Wirtschaft und die Sicherheit seines Landes stärken wird, sondern auch die regionalen Beziehungen. (JA) KR








Millionen EU-Fördermittel für Israel-Boykotteure
Ein umfassender Bericht, der vom israelischen Ministerium für strategische Angelegenheiten (MSA) veröffentlicht wurde, ergab, dass die EU auch in den Jahren 2017-2018 Millionen an

Euros an NGOs überwiesen hat, die den Boykott Israels fördern - entgegen der erklärten Politik der Europäischen Union und entgegen früheren Aussagen der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Der Bericht folgt auf eine detaillierte Studie, die vom MSA im Mai 2018 veröffentlicht wurde und die Finanzierung von Boykott-Organisationen durch die EU im Jahr 2016 behandelte. Damals forderte Minister Gilad Erdan die Außenbeauftragte Mogherini auf, die Überweisung von Geldern an diese Organisationen unverzüglich einzustellen. Sie antwortete, dass es strenge Überwachungs- und Prüfverfahren gebe und versicherte Erdan, dass keine Mittel der Europäischen Union zur Förderung von Boykotten gegen Israel eingesetzt würden. In Anbetracht der Ergebnisse des aktualisierten MSA-Berichts wandte sich Minister Erdan erneut an Außenbeauftragte Mogherini. In einem Brief unterstrich er die Notwendigkeit, die zweigleisige EU-Politik zu beenden, die einerseits einen Boykott gegen Israel offiziell ablehnt, auf der anderen Seite aber Boykott Organisationen unterstützt. Minister Erdan sagte vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Berichts: "Es ist höchste Zeit, dass die EU eine tiefgreifende Überprüfung ihrer Politik vornimmt. Statt sich hinter leeren Worten zu verstecken, muss die Europäische Union sich an die von ihr selbst deklarierte Politik halten und sofort die Finanzierung von Organisationen einstellen, die einen Boykott des Staates Israel fördern." (mena) KR

Die Einseitigkeit des UN-Menschenrechtsrats auf einen Blick
Jahreswechsel bieten immer einen willkommenen Anlass, Bilanz zu ziehen. Das tut auch der UN-Menschenrechtsrat, der mit einer durchaus unbescheidenen Broschüre Einblick in "Führungsstärke, Entschlossenheit und Kooperation in der wichtigsten

Menschenrechtsreinrichtung der Vereinten Nationen" geben will. Herausgekommen ist dabei ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Arbeit des Rats seit dessen Gründung im Jahre 2006 vor allem durch eine obsessive Konzentration auf Israel geprägt ist. Um das zu erkennen, braucht man nur einen Blick auf die Grafik über den "geographischen Fokus des Rats" zu werfen, in der alle Texte, Sondersitzungen und Kommissionen der Jahre 2006 bis 2018 dargestellt werden, wobei die Größe der Markierungen ungefähr proportional zur Zahl der relevanten Ereignisse ist. Wie mühelos zu sehen ist, handelt es sich bei den beiden größten Markierungen um "Israel and the Occupied Territories" sowie "Palestine". Deren proportionale Bedeutung zwang die Grafiker dazu, die Markierung geographisch gewissermaßen auszulagern: der Kreis für "Palestine" verdeckt einen Teil Grönlands und der noch größere Kreis für Israel einen Gutteil des atlantischen Ozeans und Teile Kanadas. (mena) KR

Drohung mit Angriff auf Ben-Gurion-Flughafen
Bashar Jaafari, der syrische UNO-Botschafter, drohte mit einem Angriff seines Landes auf den Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv. Vor dem monatlich

stattfindenden Treffen des UN-Sicherheitsrats über den Nahen Osten meinte der Botschafter in New York, das wäre eine Vergeltung für den israelischen Luftangriff gegen ein Waffendepot unweit des Flughafens von Damaskus anfangs Woche. Israel hat letztens diverse Luftangriffe in Syrien durchgeführt, um zu verhindern, dass das iranische Militär in diesem Land Wurzeln schlägt. Das Unvermögen des Sicherheitsrats, gegen Israel vorzugehen und die Unterstützung, die dieses Land von ständigen Ratsmitgliedern erhalte, habe zu derartigen "Aggressionen" ermutigt, klagte der syrische Diplomat, der mit seinen Worten vor allem die USA, Großbritannien und Frankreich ansprach. Zum Recht auf Selbstverteidigung zählte Botschafter Jaafari auch die Rücknahme der Golanhöhen durch Damaskus. (tachles) KR

Israel verurteilt auch Soldaten zu Haftstrafen
Palästinensische Medien und offizielle Sprecher wie Hanan Aschrawi behaupten immer wieder, dass israelische Soldaten "ungestraft" Palästinenser prügeln und erniedrigen könnten. Das ist falsch. 6 Soldaten der

ultraorthodoxen Nahal-Einheit und ihr Offizier befinden sich in Haft, weil sie mit Handschellen gefesselte Palästinenser teilweise krankenhausreif geschlagen hätten. Ihr Offizier habe danebengestanden und nicht eingegriffen. Die Soldaten stehen im Verdacht, aus Rache für die Ermordung von zwei Soldaten ihrer Einheit durch Asam Barghouti gehandelt zu haben. Zwei Militärpolizisten wurden zudem angeklagt, eine Palästinenserin und eine Touristin aufgefordert zu haben, sich bei der Sicherheitskontrolle am Kalandia-Übergang auszuziehen, was als verbotene sexuelle Misshandlung gilt. Ebenso hätten sie NIS 1.600 gestohlen. Sie alle müssen mit mindestens 14 Monaten Haft rechnen. (JPost) TS

Peinliche Heuchelei
Die palästinensische Autonomiebehörde fordert von Palästinensern, israelische Waren zu boykottieren. Im Fernsehen werden stolz selbstgemachte Filmchen gezeigt, die ebenfalls zum Boykott aufrufen. Doch die Führung hält sich nicht an ihre eigenen Vorgaben. Bei einem Treffen im palästinensischen Arbeitsministerium standen deutlich sichtbar Plastikflaschen mit israelischen Säften wie "Tapuzina" auf dem Tisch. Das Bild löste einen Aufruhr in der Bevölkerung aus und wurde umgehend von der Webseite gelöscht. Die israelische Organisation PMW hatte das Bild kopiert und als typische "Heuchelei" veröffentlicht. Denn sie predigen ein Ende der "Normalisierung" mit Israel, genießen aber ungeniert israelische Waren. (PMW) TS


Palästinensische Lügenkampagne um Präsident Mahmoud Abbas
Palästinensische Medien beschuldigen Israel, den 83 Jahre alten Präsidenten der Autonomiebehörde ermorden zu wollen, so wie Israel doch vermeintlich auch schon Jassir Arafat umgebracht hätte. Während sie nichts über den wahren

Abbas im Hospital mit seinen Söhnen und einer Zeitung mit antisemitischer Karikatur
Gesundheitszustand des alten Mannes veröffentlichen, bei dem eine "Routineuntersuchung" im Mai in Boston angeblich Krebs diagnostizierte, berichtet ein israelischer Nachrichtendienst jetzt über eine akute Lungenentzündung, der Abbas angeblich in Ramallah fast erlegen sei. Doch Israel schickte einen Arzt und nach wenigen Tagen intensiver Behandlung in Ramallah konnte Abbas gerettet werden. (ynet) TS

Propagandistische Verwendung von Grammatik
Die ZEIT berichtete: "Die Israelische Armee hat mehrere Posten der Hamas im Gazastreifen angegriffen. Zuvor soll ein palästinensischer Scharfschütze einen israelischen Soldaten verletzt haben." Unklar ist hier, wieso mit dem Wort "soll" die Verletzung eines Soldaten infrage gestellt wird, nachdem der Militärsprecher sogar ein Bild des getroffenen Helms veröffentlicht hat. Der Soldat wurde nur leicht verletzt, nachdem er wegen des Treffers auf

den Boden gefallen war, und erhielt eine Behandlung im Hospital. Offenbar versucht so die dpa-Meldung in der ZEIT dem Leser mitteilen, dass Israel eigentlich ohne Grund und Anlass Posten der (friedliebenden) Hamas in Gaza angreife. Kein Reporter käme auf die Idee, einen Bericht über zertrümmerte Fahrzeuge, Tote und Verletzte und deren Evakuierung von der Autobahn mit dem Satz zu beenden: "Zuvor soll es einen Unfall gegeben haben." (Zeit, achgut) TS

Deutsche Presse zu Terrorabwehr: "Israel tötete Palästinenser"
Wie üblich haben deutsche Zeitungen Ursache und Wirkung verwechselt. Nahe Nablus, bei der Schomron-Kreuzung, ging ein Palästinenser, Mohammad Adawi, 36, mit gezücktem Messer auf dort wachende Soldaten los. Die schusssichere Weste des Soldaten bewahrte ihn vor einer Stichverletzung. Andere Soldaten erschossen daraufhin den palästinensischen Angreifer, den der Militärsprecher als "Terrorist" bezeichnete. Es war der zweite Messerangriff auf Soldaten an dem Kontrollpunkt innerhalb eines Monats. (worldisrael, spiegel, ToI) TS



Fatah übt Entführung israelischer Soldaten
Das Middle East Media Research Institute, eine Organisation zur Beobachtung islamischer Medien des Nahen Ostens (MEMRI), hat das Video einer

Splittergruppe der Fatah in Gaza veröffentlicht, den Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden. Anlass war der 54. Jahrestag der Gründung der Fatah. In dem im Video des Senders Alkofiy TV aus Gaza im "Jasser Arafat Lager der Splittergruppe" wurde ein Sprecher des sogenannten Nidal Al-Amoudi-Bataillons interviewt. Die Brigaden würden weiter den Weg Arafats gehen, die "Befreiung Palästinas und die Vernichtung Israels", sagte der Sprecher. Dabei stünde das Schlimmste noch bevor, es würde neue Einheiten geben, die im "richtigen Augenblick" präsentiert würden. "Das sogenannte 'Israel' muss unser Land verlassen. Wenn sie nicht von sich aus gehen, werden sie entweder als Tote, als Verwundete oder als Gefangene gehen, so Allah es will", sagte der Sprecher. (israelheute) TS

Schweiz: Sind SAR-EL-Volontäre "Landesverräter"?
Die Schweizer Militärpolizei hat vor zwei Jahren drei Bürger unter dem Verdacht des Landesverrats verhaftet. Die drei Rentner zwischen 65 und 75 Jahren

sind nichtjüdische Freunde Israels. Sie hatten im Rahmen des Sar-El-Programms freiwillig in israelischen Armee-Stützpunkten gedient. Dies stellt gemäß Artikel 9 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Hochverrat dar. Die Höchststrafe beträgt 20 Jahre Gefängnis. Die meisten westlichen Länder haben derartige Gesetze, die ihren Bürgern verbieten, in ausländischen Militärs zu dienen. Das Drama begann, nachdem einer der Freiwilligen von einer Schweizer Zeitung interviewt wurde. Der Artikel löste einen Sturm aus. Einige Leser verglichen die Volontäre bei der israelischen Armee sogar mit Leuten, die für den IS oder für Al-Qaida kämpfen. Letzteren droht bei Rückkehr nach Europa die Festnahme. Viele Schweizer sind der Meinung, dass jemand, der das israelische Militär unterstützt, ebenso zu behandeln sei. Das Sar-El-Programm bietet Ausländern die Möglichkeit, die israelische Armee unmittelbar zu unterstützen. Die Freiwilligen müssen nicht jüdisch sein. Sie dienen nicht an der Waffe, sondern sind für logistische Tätigkeiten wie Putzen, Waschen und Verpacken zuständig. Seit Auflegung des Programms 1983 nahmen bereits mehr als 200.000 Freiwillige aus vielen Ländern teil. Sar-El empfängt jedes Jahr etwa 4.000 Freiwillige, von denen 80% Juden und 20% Christen sind. Es ist das erste Mal, dass einem solchen Aufenthalt in Israel bei der Rückkehr zu Hause juristische Konsequenzen folgen... Eine Nachfrage bei Sar-El ergab, dass die Freiwilligen in der Schweiz nicht verurteilt, sondern freigelassen wurden, zumal sie nur Hilfsdienste verüben und bei ihrer Arbeit nicht der Armee unterstehen. (Israelheute) TS








Für den deutschen Außenminister Maas wird Klimawandel "immer mehr zur Gefahr für Frieden und Sicherheit", aber er reagiert nicht auf den berechtigten Vorwurf des Simon Wiesenthal Center, warum er angesichts der realen Bedrohung durch den Iran immer noch mit Iran Geschäfte macht. Die kriegerischen Töne in Nahost sind nicht mehr zu überhören. Iran droht
vor der UNO mit baldiger "Tilgung" Israels von der Landkarte und will angeblich den Ben-Gurion-Flughafen, Israels wichtigstes Tor zu Welt, mit Raketen angreifen. Nachdem die Iraner von Syrien aus eine Rakete auf das gut besuchte Urlaubsgebiet auf dem Hermonberg abgeschossen haben, war für die Israelis eine rote Linie überschritten. Zum Glück hatte die Eisenkappe die anfliegende Rakete abgefangen. Umgekehrt versprach Netanjahu schon zynisch eine "Renovierung" des Flughafens von Damaskus, falls Iran weiter von dort aus moderne Waffen an die Hisbollah liefern sollte. Zur Beruhigung der Besucher Israels sei hier festgestellt, dass 2014 die Hamas vom Gazastreifen aus den Ben-Gurion-Flughafen beschossen hat, ohne Erfolg, dank der israelischen Verteidigungsmaßnahmen. Ob es tatsächlich zu einem Krieg zwischen Iran und Israel kommt, ist so ungewiss wie (und wann) der nächste palästinensische Terrorangriff in Jerusalem passiert. Wer glaubt, da genaues zu wissen, wie so manche "Experten", kann in Wirklichkeit auch nur vermuten, was sich in den Köpfen der teilweise unberechenbaren Entscheidungsträger abspielt. Niemand hat den arabischen Frühling, dessen Ausgang oder den syrischen Bürgerkrieg vorhergesehen, wieso sollten sie jetzt plötzlich einen Krieg zwischen den beiden "Supermächten" des Nahen Ostens vorhersagen können? Die biblischen Propheten sind jedenfalls schon vor 2.000 Jahren ausgestorben. Ihre Nachfolger, wie der Hellseher Nostradamus, sind bisher jämmerlich gescheitert. TS




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Internationaler Surfwettbewerb SEAT Pro Netanya
Surfer aus 26 Ländern haben im Mittelmeer vor Netanya am Wettbewerb im Rahmen der 2019 World Surf League European Qualifying Series teilgenommen. (united, jewishpress, youtube) JG

Forschungszentrum fürs Windsurfen
Das Olympische Komitee Israels und das Technion-Institut haben ein gemeinsames Forschungszentrum eröffnet, um zum Windsurfen zu forschen. Windsurfen ist eine Sportart, bei der israelische Athleten regelmäßig Medaillen mit nach Hause nehmen. (calcalistech, israel21c) JG








Israelische Tech-Konferenz in Berlin
Calcalist hat die Konferenz WeTech Berlin 2019 (18. und 19. Februar) mit den Schwerpunkten Innovation, Technologie und deutsch-israelische Geschäftsbeziehungen organisiert. Es wird Treffen zwischen israelischen Unternehmern und europäischen Top-Managern und Risikokapitalgebern geben. (calcalistech, calcalist) TS

Cybertech-Konferenz in Israel
Außerhalb den USA ist die Cybertech in Tel Aviv die größte Veranstaltung zu
Cybersecurity der Welt. Die Veranstaltung dauert drei Tage, vom 28 bis 30. Januar, auf dem Expogelände von Tel Aviv. Man erwartet rund 15.000 Teilnehmer, 160 Delegationen aus über 80 Staaten und rund 200 Unternehmen und Start-ups. Experten schätzen, dass sich in Israel ca. 400 Start-ups im Bereich Cybersecurity finden. Dies macht Israel zu einer Supermacht im Bereich. Erstaunlich: kein einziges namhaftes deutsches Unternehmen ist auszumachen, aber es ist mit einer Delegation vertreten. Nach dem letzten sehr blamablen Hackerangriff auf Abgeordnete des deutschen Bundestages nimmt es nicht Wunder. (glocalist, cybertech, nocamels) TS





Der Termin für den Israeltag 2019 steht fest.
Der nächste bundesweite Israeltag wird am, bzw. in den Tagen rund um den
14. Mai 2019
stattfinden. Details folgen in Kürze!
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org








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The cover band UK Pink Floyd Experience came to Israel despite the threats and pressure of bullies.

The Knesset, Israel's parliament...

Snowy Jerusalem of 1957...

Amazing Aerial View of Masada in 4k - Drone Cinematography

Farming in Israel is not an easy task, but we have found creative ways to make the desert bloom.

An IsrAair flight made the first ever landing at the new Ilan Ramon Airport in Eilat








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