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14. Januar 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Lauschangriff der Primeln
  • Was Angststörung mit Biochemie zu tun hat
  • Alpha-Strahlung eliminiert 70% der Krebstumore
  • Fliegende Autos und Roboter, die Wäsche falten - israelische Technik bei der CES
  • Olympisches Sportforschungszentrum in Israel gestartet
  • Schlafstörungen? Sie können diese israelische App ausprobieren
  • Ein Hightech-Kamm gegen Läuse
ARCHÄOLOGIE
  • Überreste früher islamischer Gebäude in Nebi Sacharja
TOURISMUS
  • Staubiger Ort, vielfältige Reize - der Negev
  • Sudan sagt Nein zu Überflügen nach Israel
WIRTSCHAFT
  • Hill-Rom und Wells Fargos VC investiert in Israels EarlySense
  • Israelische Drohnen zur Unterstützung der brasilianischen Landwirtschaft
  • Das Internet des Ackerbodens
  • Amazon kauft israelische Cloud Computing Firma CloudEndure
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Thrillerserie aus Israel: FOX macht mit "False Flag" weiter
  • Wer am häufigsten lügt - Studie zur Psychologie der Unehrlichkeit
  • Was interessiert die Israelis?
  • Wohin sind all die Juden aus der arabischen Welt gegangen?
  • USD 250 Mrd. Entschädigung für aus arabischen Ländern vertriebene Juden
  • A-WA: "Habib Galbi"
  • Israels Logo für den ESC
  • Nahost-Förderprogramm des Landes NRW
POLITIK
  • Ägyptens Präsident bestätigt militärische Zusammenarbeit mit Israel
  • Irakische Delegationen haben Israel besucht
  • UNO-Zusagen an die Hamas: Lieferschwierigkeiten
  • Mosche Arens, 93, gestorben
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Schweiz finanziert palästinensische Terrorverherrlichung
  • Muslimische Likud-Kandidatin - gegen den Willen ihrer Familie
  • Siedlungen wachsen langsamer als behauptet
  • Seit 10 Jahren illegal im Amt: Mahmoud Abbas
  • Südwestpresse veröffentlicht Propaganda
  • New York Times verfälscht mal wieder

SPORT
  • Gerüchte um Vereinswechsel von Dabbur
BÜCHER
  • Lernen Sie Israels Küche kennen!
  • Wanderführer

IN EIGENER SACHE
  • Videos der Redebeiträge vom 5. Deutsche Israelkongress
  • Bitte denken Sie bei Ihren ersten Spenden des Jahres 20019 an ILI
  • ILI fördern und Buch erhalten.
  • Israeltag 2018/19






Lauschangriff der Primeln
Primeln können Bienen und Motten anhand des Summ-Geräusches detektieren, berichten Forscher der Universität Tel Aviv. Die Pflanzen reagieren innerhalb weniger Minuten mit süßerem Nektar. Die "Ohren" der Pflanze bilden ihre Blütenblätter: Sie nehmen die Vibrationen wahr und begrüßen ihre Gäste entsprechend. Die Forscher verzeichneten eine höhere Zuckerkonzentration im Nektar auch, wenn die Geräusche künstlich nachgeahmt wurden. Auf höhere Frequenzen reagierte die Pflanze nicht. (israelnetz) EL

Was Angststörung mit Biochemie zu tun hat
"Wenn wir genau verstehen, wie die Schaltkreise, die wir entdeckt haben, Angstzustände steuern, kann dies dazu beitragen, neue Medikamente zu entwickeln, um deren Symptome zu lindern." Forscher des Biomolekularwissenschaftlichen Instituts des Weizmann Institute of Science untersuchten die Rolle von Proteinen, die als Importine im Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) bezeichnet werden. Importine werden
in allen Zellen gefunden. Ihre Aufgabe ist es, Moleküle in den Kern zu transportieren. Nicolas Panayotis, ein Postdoktorand, und seine Kollegen untersuchten fünf genetisch veränderte Linien von Mäusen, denen Gene aus der Alpha-Subfamilie von Importinen fehlen. An der Studie sind neben den Wissenschaftlern der Universität Tel Aviv und der Ariel University in Israel auch Forscher des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin und der Charité-Universitätsmedizin (beide in Berlin) beteiligt. (israel21c) EL

Alpha-Strahlung eliminiert 70% der Krebstumore
Vor fünfzehn Jahren schon entdeckten die Professoren Yona Keisari und Itzhak Kelson von der Universität Tel Aviv einen Weg, mit Alphastrahlung Tumore zu zerstören. Ihr Ansatz war revolutionär - Alpha-Strahlung ist so
mächtig, dass sie beide DNA-Stränge einer Krebszelle schnappen kann, aber das umgebende gesunde Gewebe nicht schädigt, wie dies bei anderen Arten von Strahlung der Fall ist. Alpha-Strahlung kann jedoch nicht mehr als etwa 50 Mikrometer (1/20 Millimeter) in menschliches Gewebe wandern. Keisari und Kelson entdeckten, dass sich die Alphastrahlung über ein bestimmtes Isotop des Elements Radium bis zu 3 mm ausbreiten kann. Das Isotop Radium 224 setzt Atome frei, die innerhalb eines Tumors diffundieren und dann ihre eigenen Alphateilchen emittieren. Dieser Ansatz ermöglicht die weitaus größere Verteilung von Alphateilchen, um ganze Tumore abzutöten. Die Professoren und die Universität Tel Aviv patentierten die Technologie im Jahr 2003. Der Streit zwischen den verschiedenen Interessengruppen um das geistige Eigentum verzögerte jedoch den praktischen Einsatz bis 2015, als Uzi Sofer eingestellt wurde, um das Chaos in Ordnung zu bringen. Sofer war zuvor Mitbegründer und CEO von Brainsway, die Behandlungen mit transkranialer Magnetstimulation (TMS) für Depressionen, PTSD, OCD und andere Gehirnerkrankungen entwickelt. Inzwischen gibt es erfolgreiche klinische Studien in vielen Ländern: "In unseren SCC-Studien konnten wir mehr als 70% der Tumore vollständig eliminieren und 100% der Tumore schrumpfen lassen", sagt Sofer. Trotz der Stärke der Alphastrahlung ist sie tatsächlich sicherer als herkömmliche Beta- oder Gammabehandlungen. Nach weniger als einer Woche sind bereits 50% der Alphastrahlung aus dem Körper ausgeschieden. Nach zwei Wochen bleibt keine Radioaktivität mehr übrig. (alphatau, israel21c) EL

Fliegende Autos und Roboter, die Wäsche falten - israelische Technik bei der CES
Dutzende israelische Unternehmen präsentierten auf dem jährlich stattfindenden internationalen "Schaufenster für Unterhaltungselektronik" ihr technisches Knowhow. Die jährliche Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist zu einem Mekka für israelische Tech-Unternehmen geworden. Die CES mit 180.000 Teilnehmern und 4.500 Ausstellern aus 150 Ländern ist ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Markteinführung eines Unternehmens. (israel21c) EL

Olympisches Sportforschungszentrum in Israel gestartet
Das Olympische Komitee von Israel und das Technion-Israel Institute of Technology errichten ein gemeinsames Forschungszentrum, um Biomechanik, Bewegungsanalyse und andere Felder für die Weiterentwicklung der Leichtathletik zu untersuchen. "Sehr oft sehen wir, dass
ein Bruchteil einer Sekunde oder wenige Zentimeter bestimmen, ob ein Wettbewerber eine Goldmedaille gewinnt", sagte Prof. Alon Wolf, Leiter des Technion-Laboratoriums für Biorobotik und Biomechanik. "Dieser Vorteil ist das Ergebnis des wissenschaftlichen Verständnisses und seiner Umsetzung in Schulung und Ausrüstung." (israel21c) EL

Schlafstörungen? Sie können diese israelische App ausprobieren
Schlafstörungen werden oft unterschätzt: Das Startup Dayzz aus Herzliya hat eine App entwickelt, die darauf abzielt, die Produktivität der Mitarbeiter eines Betriebes zu erhöhen und Arbeitsunfälle zu reduzieren, indem sie sie bei einer Aufgabe unterstützen, die sie mit geschlossenen Augen erledigen können - Schlafen. Dabei werden Gewohnheiten kontrolliert und individuelle Tipps gegeben. Die Dayzz-App steht im Google Play Store und im App Store zum Download zur Verfügung. (timesofisrael) EL

Ein Hightech-Kamm gegen Läuse
Wer Kopflausbefall feststellt, kauft normalerweise ein Anti-Läuse-Shampoo. Der neue Kamm vom Fünf-Mann-Unternehmen Parasonic tötet die Parasiten hingegen durch Ultraschall. Die Wellen zerreißen den Blutsaugern
innere Organe wie den Verdauungstrakt. Auch die Eier werden geschädigt, sodass keine Larven mehr schlüpfen können. Die Intensität der Wellen ist für den Menschen ungefährlich und nicht spürbar. Eine Anwendung dauert bis zu zehn Minuten. Die toten Läuse werden in einem Aufsatz gesammelt, der danach entsorgt wird und für USD 2,50 nachgekauft werden kann. Der Kamm selbst soll zwischen USD 100 und 120 kosten. Geschäftsführer Omri Ofer rechnet mit einem Marktvolumen von USD 1,9 Mrd. für den Läuse-Kamm. In den USA und Australien gibt es für das Gerät bereits Zulassungen. In Europa, Israel und Kanada sollen sie bald folgen. Der Verkaufsstart ist für Mitte 2019 geplant. (israelnetz, medica) EL








Überreste früher islamischer Gebäude in Nebi Sacharja
Eine 1.200 Jahre alte islamische Stadt wird jetzt ausgegraben. Nebi Sacharja, benannt nach dem Vater von Johannes dem Täufer, beherbergte einst Christen und Muslime, die zusammenlebten. Jetzt wird dort ein Logistikzentrum errichtet. Archäologen in Zentralisrael haben die Überreste der wohlhabenden ländlichen Stadt aus der frühislamischen Zeit freigelegt. Sie entdeckten
luxuriöse Häuser mit Mosaiken und Bögen, verputzten Wasserzisternen und einst sprudelnden dekorierten Ölpressen und Glaswerkstätten. All das werden die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen, da das Gebiet bereits an die Bauherren übergeben wurde und die Ruinen bald durch den Bau eines neuen Logistikzentrums für die nahe gelegene Stadt Modi'in überbaut werden. Die Entscheidung der israelischen Antiquitätenbehörde, die Entwicklung auf dem Gelände zu ermöglichen, hat bei Archäologen und Bewohnern in Modi'in zu Bestürzung geführt. Die Regulierungsbehörden genehmigen Projekte zu schnell, selbst wenn wichtige alte Überreste gefunden werden, heißt es. Die Behörde kontert, dass sie ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Antiquitäten und den Bedürfnissen der israelischen Wirtschaft finden müsse. Die Ausgrabung an dieser Stätte habe das Wissen über die frühislamische Siedlung dokumentiert und werde bewahrt. Die Überreste auf dem Hügel namens Nebi Sacharja oder Chorvat Sacharja wurden Anfang 2018 bei einer Notgrabung gefunden, wie sie allen Bauprojekten in Israel vorausgeht, die neues Land erschließen. "Man weiß man nie, was man findet", sagt Avraham Tendler, der IAA-Archäologe, der die Grabung leitete. "Ich hatte erwartet, hellenistische, römische oder byzantinische Überreste zu finden, also war diese frühislamische Stadt eine ziemliche Überraschung." Gefunden wurden auch Lampen und Gewichte mit griechischen und arabischen Inschriften. Das Fehlen von Spuren einer Zerstörung zeige, dass die christlich-byzantinischen Ortschaften weitgehend friedlich in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts die Verwaltung gewechselt hätten und dass fortan die erobernden Moslems das Sagen hatten. (Haaretz) TS








Staubiger Ort, vielfältige Reize - der Negev
Die Negev-Wüste beheimatet auf gut zwei Dritteln der Landesfläche Israels bestenfalls ein Zehntel der acht Millionen Einwohner. Auf 900 Metern Seehöhe (das Tote Meer liegt im Vergleich mehr als 400 Meter unter dem
Meeresspiegel) thront die Kleinstadt Mitzpe Ramon über einem bis zu 40 Kilometer breiten Krater. Wer von den wilden Klippen ins weitläufige, dürre Natur- und Landschaftsschutz-Gebiet blickt, wähnt sich auf einem anderen Planeten. Umso überraschender ist die bunte Tierwelt, die sich hier behauptet - selbst Leoparden und Wölfe tun das, wie der überwältigend inszenierte Film im Besucherzentrum zeigt. "Das ist die einzige Wüste weltweit, an der von jeder Stelle aus via Handy Hilfe angefordert werden kann. Heli und Arzt sind in maximal zwei Stunden zur Stelle", sagt Alen, der sein eigenes Überleben in der Wüste mit Jeep-Touren sichert. Jagt doch der knorrige Ironman-Veteran gerade sein 23 Jahre altes Gefährt über eine irre Schotterpiste durch den Kraterboden. "Das ist der isolierteste Ort Israels - aber, 37 Kilometer von der Zivilisation entfernt, auch der sauberste." Der tausend Kilometer lange Israel National Trail zwischen Nord und Süd führt indes Weitwanderer hier durch, Mountainbiker sieht man genauso. Verirren kann man sich laut Ironman Alen dank lückenloser Beschilderung nicht. Verdursten mit etwas Weitblick auch nicht: Auf tadellosen Campingplätzen lässt es sich nicht nur gepflegt nächtigen, sondern auch mit dem größten Luxus der Gegend eindecken: Wasser. Laut Alen fallen davon bloß 200 Milliliter pro Quadratmeter vom Himmel. Pro Jahr, wohlgemerkt. Der Reiz des Südens in Israel ist vielfältig - vor allem als nahe Alternative in der kühlen Jahreszeit: Ist es bei uns am unwirtlichsten, dann kühlt der fast immer sonnige Negev auf angenehme Temperaturen ab. (noen) KR

Sudan sagt Nein zu Überflügen nach Israel
Israels Premier kündigte an, bald könnten israelische Fluggesellschaften den Sudan überfliegen. Doch diese Hoffnung hat sich jetzt zerschlagen. Wie der sudanesische Diktator Omar al-Bashir einem lokalen TV-Sender sagte, habe man ein Gesuch erhalten, den sudanesischen Luftraum auf dem Weg nach Tel Aviv überfliegen zu dürfen. "Der Antrag kam nicht von EL AL, sondern von Kenya Airways - wir haben ihn abgelehnt", so der Magistrat, der sich 1993 an die Macht geputscht hatte. (aerotelegraph) KR







Hill-Rom und Wells Fargos VC investiert in Israels EarlySense
EarlySense, ein israelischer Hersteller medizinischer Überwachungssysteme, sagte, er habe USD 39 Mio. an Finanzmitteln aufgebracht. Die größten Geldgeber sind das US-amerikanische Medizintechnikunternehmen Hill-Rom und Wells Fargo Strategic Capital. EarlySense hat eine berührungslose Sensorplattform unter der Matratze entwickelt, die Patienten kontinuierlich überwacht. Die Investition von Hill-Rom folgt auf die Einführung eines Krankenhausbettes mit integrierter Herz- und Atemfrequenzsensorik und Analysetechnologie. (twittersmash) KR

Israelische Drohnen zur Unterstützung der brasilianischen Landwirtschaft
Israel Aerospace Industries (IAI) hat einen Vertrag mit dem brasilianischen Unternehmen Santos Lab unterzeichnet, um in großem Maßstab israelische Drohnen für die Landwirtschaft einzusetzen. Bei der
ersten Transaktion dieser Art wird IAI Drohnen-Systeme und Datenanalyse bereitstellen, während Santos Lab die Drohnen betreiben wird. CEO Gabriel Klabin von Santos Lab erklärte: "Dieses System wird den Landwirten ermöglichen, bewusste Entscheidungen zu treffen, wie sie ihre Nutzpflanzen auf effizienteste Weise bewirtschaften und Präzisionslandwirtschaft in einem industriellen Maßstab in den brasilianischen Feldern einführen können." IAI geht davon aus, dass der Deal letztendlich Hunderte Millionen US-Dollar wert sein wird. (algemeiner) EL

Das Internet des Ackerbodens
Tomer Tzach, CEO des israelischen Unternehmens CropX, will weltweit ein Netzwerk automatisierter Bewässerungssysteme einsetzen. Das
Unternehmen hat kürzlich ein Projekt in der Landwirtschaft in Arizona abgeschlossen, das zeigt, dass seine Technologie es ermöglicht, den Landwirt bei Entscheidungen über Bewässerung und Düngung zu ersetzen. Dies spart 40% des Bewässerungswassers und erhöht die Ernte um 10%. Die CropX-Technologie basiert auf Bodensensoren an bestimmten Stellen auf den Feldern. Die Sensoren haben eine drahtlose Verbindung zu einem System, das Daten sammelt und analysiert. Die Erkenntnisse, die das System liefert, informieren den Landwirt, wie viel Bewässerung und Dünger tatsächlich benötigt werden. Die Technologie ist auch in der Lage, die Bewässerung automatisch entsprechend den Bedürfnissen des Bodens und der Pflanzen zu betreiben. CropX hat bisher 2.000 Sensorsysteme in 40 Ländern eingesetzt, darunter den USA, Kanada, Mexiko, Südafrika, Australien und Thailand. (globes) EL

Amazon kauft israelische Cloud Computing Firma CloudEndure
CloudEndure mit Sitz in Ramat Gan wurde vor sechs Jahren gegründet. Das Unternehmen entwickelt Business Continuity-Softwarelösungen für Disaster Recovery, Continuous Backup und Live-Migration. Der US-Technologiekonzern Amazon übernimmt CloudEndure
für geschätzte USD 250 Mio. CloudEndure ermöglicht den reibungslosen Datentransfer von der Cloud in die Cloud. Beispielsweise können Unternehmen, die in einer Multi-Cloud-Umgebung arbeiten, ihre Daten speichern und bei einem Zusammenbruch der Cloud wiederherstellen. Unternehmen arbeiten oft mit vielen Clouds aus finanziellen Gründen (mangelnde Abhängigkeit von einer Cloud) und Risikostreuung (z.B. bei einem Sicherheitsverstoß in der Cloud) oder aus operativen Gründen (in vielen Ländern oder bei einem besseren Rechenzentrum). Das Produkt von CloudEndure ermöglicht auch eine reibungslosere Übertragung von Daten von Servern in die Cloud. Amazon hat einen Marktanteil von 52% bei Cloud Services, mehr als alle seine Wettbewerber zusammen. Microsoft hat einen Marktanteil von 13%, Alibaba 5% und Google 3%. (globes) TS




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Seltene Panne bei F-15 Kampfjet
Bei einem Übungsflug über dem Mittelmeer verlor ein F-15 Kampfjet der israelischen Luftwaffe plötzlich die gläserne Haube über dem Pilotensitz. Bei heftigem Wind, größtem Krach und Minus 49 Grad Kälte (!) blieben der
Pilot und sein Navigator auf ihren Sitzen. Der Pilot und der Navigator konnten nur noch durch Schreie miteinander kommunizieren. Dennoch gelang es ihnen, mit der Maschine zum Luftstützpunkt Nevatim zu fliegen, glücklich und unverletzt eine Notlandung zu vollziehen. Um diese extrem seltene Panne zu untersuchen, wurden erst einmal alle Maschinen dieses Typs stillgelegt. Bisher habe es nur 3 Fälle gegeben, in denen die Haube weggerissen worden sei. (JPost, BZ, Tachles) TS

Netflixhelden aus Israel jetzt weltweit
Mittlerweile können mehr als 130 Mio. Menschen Serien wie "When Heroes Fly", "Shtisel", "Hashoter Hatov" und den Film "The Cakemaker" sehen. Laut der Jerusalem Post hat Netflix im Laufe des vergangenen Monats eine ganze Reihe neuer israelischer Produktionen auf seine Plattform gestellt und sie in über einem Dutzend Sprachen rund um den Globus verbreitet. (audiatur) EL

Thrillerserie aus Israel: FOX macht mit "False Flag" weiter
Im März wird der Pay-Sender FOX seine aus Israel stammende Thriller-Serie "False Flag" fortsetzen. Die neuen Folgen starten am 26. März und sind dann immer dienstags um 21 Uhr zu sehen. Erdacht wurde die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Serie von Maria
Feldman ("Homeland"). Als Chefautorin stieß in Staffel 2 Leora Kamenetzky zum Produktionsteam, die bereits in der gefeierten Agentenserie "Fauda" den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ebenso spannend wie realistisch dargestellt hatte. Direkt zu Beginn der zweiten Staffel von "False Flag" kracht es ordentlich. Bei der feierlichen Einweihung einer Öl-Pipeline zwischen der Türkei und Israel kommt es zu einer Explosion, der zahlreiche Würdenträger - darunter auch der türkische Botschafter - zum Opfer fallen. (quotenmeter) KR

Wer am häufigsten lügt - Studie zur Psychologie der Unehrlichkeit
Von der Schummelei bei der Steuerklärung bis zu den großen Korruptionsskandalen - immer wieder lügen Menschen, um sich Vorteile zu verschaffen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Technion - Israel Institute of Technology haben eine umfangreiche Metaanalyse zum Lügen durchgeführt. Dafür haben sie Daten von 565 Studien mit insgesamt 44.050 Probanden berücksichtigt. "Mithilfe der großen Datenmenge aus allen Studien können wir nun zu einigen Faktoren eindeutigere Aussagen treffen", sagt Philipp Gerlach, Assoziierter Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Erstautor der Studie. Insgesamt
© Adrian Michael/wikimedia commons (CC BY 2.5)
haben bei den untersuchten Experimenten 42% aller Männer und 38% aller Frauen gelogen. Die Vermutung, dass Männer häufiger lügen als Frauen, konnte die Studie damit bestätigen - auch wenn der Unterschied nur gering ist. Außerdem haben jüngere Personen häufiger gelogen als ältere. Dabei sank die Wahrscheinlichkeit, dass jemand lügt, mit jedem Jahr um 0,28%. Während sie bei einer 20-jährigen Person bei etwa 47% liegt, sind es bei einer 60-jährigen nur noch 36%. (mpg) TS

Was interessiert die Israelis?
2018 haben die Israelis vor allem zur ESC-Gewinnerin Netta Barzilai getwittert und bei Google die Weltmeisterschaft aufgerufen. Bei Wikipedia suchten sie vor allem sich selbst. Laut einer Statistik sei bei Wikimedia die Seite zu "Israel" am häufigsten aufgerufen
worden, insgesamt 642.736 Mal. An zweiter Stelle folgte die populäre TV-Serie Fauda (560.000) und dann der ESC-Gesangswettbewerb. Den 4. Platz erreichten die Kommunalwahlen, gefolgt von Premierminister Benjamin Netanjahu. Weitere häufig angeklickte Themen waren das umstrittene Nationalstaat-Gesetz an 12. Stelle, Staatsgründer David Ben Gurion erreichte Platz 24 und die Schauspielerin Gal Gadot Platz 58. FAZ-Korrespondent Jochen Stahnke war erstaunt über den Erfolg von Fauda in Israel: ". denn die Serie spielt auch in den palästinensischen Gebieten. Und von denen will normalerweise kaum ein Israeli etwas wissen." Der FAZ-Kollege verrät nicht, woher er seine Kenntnisse über die "normalen Israelis" hat. Und wenn sich jemand für das Geschehen in den sogenannten "palästinensischen Gebieten" interessiert, dann sind es vor allem die Israelis. Denn vieles, was dort geschieht, Hinrichtungen, willkürliche Festnahmen, Unterdrückung der Presse und der Menschen speziell im Gazastreifen wird von den palästinensischen Medien zensiert und vom Ausland nicht wahrgenommen, solange Israel nicht verantwortlich gemacht werden kann. (JPost, FAZ, Fokus) TS

Wohin sind all die Juden aus der arabischen Welt gegangen?
Die Gründung des Staates Israel löste das Ende der Jahrhunderte des jüdischen Lebens in der arabischsprachigen Welt aus. Etwa eine Million Juden flohen oder wurden in die entlegensten Winkel der Erde
verbannt. Rund eine Viertelmillion Juden wanderte in den Jahren um 1948 mit der Gründung des Staates Israel aus arabischen Ländern aus. Die meisten kamen nach Israel und halfen beim Aufbau des Landes, aber Tausende gründeten weltweit sephardisch-jüdische Gemeinden, manchmal an ungewöhnlichen Orten. Eine Studie von Beit Hatfutsot (Diasporamuseum in Tel Aviv) im Auftrag von Ynet gibt Aufschluss über dieses Thema. (ynet) TS

USD 250 Mrd. Entschädigung für aus arabischen Ländern vertriebene Juden
Israel bereitet sich darauf vor, von sieben arabischen Ländern und dem Iran eine Entschädigung in Höhe von insgesamt USD 250 Mrd. für Eigentum und Vermögenswerte zu fordern, die von Juden zurückgelassen werden mussten, die nach der Gründung des Staates Israel aus diesen Ländern fliehen mussten. Nach 18-monatiger Recherche wurden erste Schätzungen für USD 35 Mrd. aus Tunesien und USD 15 Mrd. aus Libyen für Vermögenswerte eingereicht. "Es ist an der Zeit, die historische
Ungerechtigkeit der Pogrome (gegen Juden) in sieben arabischen Ländern und im Iran zu korrigieren und Hunderttausende von Juden, die ihr Eigentum verloren haben, für das zu entschädigen, was zu Recht ihnen eigen ist", so Israels Ministerin für soziale Gleichheit, Gila Gamliel, die die Behandlung der Angelegenheit durch die israelische Regierung koordiniert. Gamliel wurde als das jüngste von fünf Kindern in Gedera in Zentralisrael geboren. Ihre Mutter ist libyscher Herkunft, ihr Vater wurde als Sohn jüdischer Eltern im Jemen geboren. (timesofisrael, wiki) EL

A-WA: "Habib Galbi"
Mit "Habib Galbi" erreichte 2015 erstmals ein arabischsprachiger Song die Nummer eins der israelischen Charts. Gleichzeitig wurde der Song der israelischen Frauenband A-WA auch in arabischsprachigen Ländern ein Hit. Er beruht auf einem uralten Klagelied
jemenitischer Frauen, das fast durch Zufall wiederentdeckt wurde. "Liebe meines Herzens, meiner Augen / Wer hat dich, wie durch einen Fluch, gegen mich aufgehetzt? / Auf dass er esse, ohne satt zu werden" - die für westliche Ohren exotische Dramatik des Textes zeichnete die Lieder jemenitischer Frauen über Generationen aus. Diese Lieder, zu denen "Habib Galbi" gehört, wurden mündlich von Generation zu Generation weitergegeben, da die Frauen im Jemen nicht lesen oder schreiben durften. Aufgezeichnet wurde "Habib Galbi" erst in Israel in den fünfziger, sechziger Jahren von einem Mann: einem jemenitisch-israelischen Sänger namens Shlomo Mogaa. Und wiederentdeckt wurde es von A-WA, der Band, die aus den drei israelischen Schwestern Tair, Liron und Tagel Haim besteht. Sie mischten es mit Hip Hop, elektronischen Beats und anderen musikalischen Genres und landeten damit 2015 einen Hit. Ihre Großeltern väterlicherseits kamen mit einem unter dem Decknamen "Operation Fliegender Teppich" bekannten Flugtransport aus dem Jemen nach Israel. Per Flugzeug wurden so zwischen 1949 und 1950 mehr als 40.000 bedrohte jemenitische Juden nach Israel gebracht - beinahe die gesamte jüdische Gemeinde des Landes. Die Eltern der Haim-Geschwister wiederum zogen in einen winzigen, idyllischen Ort in der Negevwüste, wo die drei Musikerinnen aufwuchsen. Oft besuchten sie die Großeltern in Gedera, einer Stadt im Zentrum Israels mit einer großen jemenitischen Gemeinde. Dort tauchten sie in eine Art Mini-Jemen ein, hörten Arabisch - im besonderen Dialekt der jemenitischen Juden, in dem sie auch "Habib Galbi" singen - und tanzten auf Hochzeiten jemenitische Tänze, die auch im Musikvideo von "Habib Galbi" zu sehen sind. Diese Einflüsse aus ihrer Kindheit flossen in ihr kreatives Schaffen mit ein und machten den Song und das dazugehörige Musikvideo zu einem Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz, Kleidung, Schmuck, Grafik und jemenitischer Folklore. (blogs, npr) KR

Israels Logo für den ESC
Israel hat das Logo für den ESC 2019 bekannt gegen. Er soll am 18. Mai in Tel Aviv stattfinden, nachdem die Sängerin Netta den letzten Wettbewerb gewonnen hatte. Neben einem stilisierten Davidstern steht da "Traue Dich zu träumen" und "Eurovision, Gesangswettbewerb". Ende Mai soll der Kartenverkauf beginnen. Deutsche Künstler tüfteln schon an ihrem Lied für Israel. Der deutsche Vorentscheid findet am 22. Februar statt. (Jpost, prisma, focus) TS

Nahost-Förderprogramm des Landes NRW
Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Kooperationen mit Israel, den palästinensischen Gebieten und Jordanien sind
die Kurzzeitstipendienprogramme der Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine von vielen Initiativen zur Intensivierung der bilateralen Beziehungen. Erfolgreiche Bewerber des Programms haben die Möglichkeit, bis zu drei Monate lang Forschungsarbeiten (z.B. Messungen, Modellrechnungen, Archivstudien, demoskopische Studien) an Instituten der Universitäten und Fachhochschulen durchzuführen, die für ihre Bachelor- oder Master-Abschlussarbeiten von Belang sind. Reise- und Übernachtungskosten sowie Versicherung werden aus dem Programm finanziert. Mittel für den Unterhalt und den öffentlichen Nahverkehr werden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Seit 2004 haben sich über 1.000 Studierende um ein Stipendium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen beworben. Davon sind mehr als 300 nach Nordrhein-Westfalen eingeladen worden. Im Verlauf der vergangenen Jahre haben sich alle Universitäten, eine Reihe von Fachhochschulen und das Forschungszentrum Jülich an dem Stipendienprogramm beteiligt. Fast alle Studienrichtungen sind mit Angeboten beteiligt. (uni-duesseldorf) TS




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Ägyptens Präsident bestätigt militärische Zusammenarbeit mit Israel
"Der ägyptische Präsident hat bestätigt, dass Israel ägyptischen Truppen hilft, Jihadisten auf der Sinai-Halbinsel zu bekämpfen. In einem Kommentar erklärte Abdel-Fattah el-Sisi gegenüber CBS News, dass die
Zusammenarbeit zwischen Kairo und Jerusalem enger sei als je zuvor. ,Das ist richtig ... Wir haben eine breite Palette an Kooperationen mit den Israelis', sagte er der US-Nachrichtenagentur. Im Februar berichtete die New York Times, dass Israel mit Sisis Segen eine geheime Luftkampagne gegen Ziele des Islamischen Staates im Sinai durchgeführt habe. Die israelischen Flugzeuge sind den Berichten zufolge oft nicht gekennzeichnet und fliegen indirekte Routen, um den Ursprung der Angriffe zu vertuschen. Israel und Ägypten hatten die Kampagne bisher noch nicht bestätigt. (...) Seit 2017 hat sich Sisi zweimal offen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Die Normalisierung mit Israel ist jedoch bei vielen Ägyptern immer noch ein Tabu." (menawatch) KR

Irakische Delegationen haben Israel besucht
Drei irakische Delegationen haben nach israelischen Angaben Israel besucht und Regierungsvertreter getroffen. Der Irak gehört zu den arabischen Staaten, die Israel nach seiner Gründung 1948 den Krieg erklärten. Beide Länder sind bis heute verfeindet. "Wir sehen es als
einen positiven Schritt und als einen Beweis, dass wir einen guten Dialog mit unseren Nachbarn in der Region und besonders mit dem Irak aufbauen können und sollten", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Die Iraker sollen auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht haben. Die Besuche seien geheim gehalten und als inoffiziell deklariert worden, um den irakischen Nachbarn und israelischen Erzfeind Iran nicht zu verärgern. Nach dem Besuch der Delegationen forderte Iraks Vize-Parlamentspräsident Hassan Karim Al-Kaabi eine Untersuchung seiner Regierung. Das Außenministerium in Bagdad müsse den Grund für den Besuch untersuchen und die Namen der beteiligten Abgeordneten offenlegen, erklärte Al-Kaabi am Montag. "Die besetzten Gebiete zu besuchen, ist eine rote Linie und eine sehr sensible Angelegenheit für Muslime in aller Welt." Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu betont immer wieder, hinter den Kulissen gebe es eine Annäherung Israels an mehrere arabische Staaten. Im Oktober hatte mit Netanjahu erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder ein israelischer Regierungschef den arabischen Golfstaat Oman besucht. (JA) TS

UNO-Zusagen an die Hamas: Lieferschwierigkeiten
Seit November stellt Katar der Hamas monatlich zwischen USD 15 und 25 Mio. zur Verfügung, mit denen die Islamisten zivile Angestellte bezahlen sollen. Insgesamt sollen auf diese Weise USD 90 Mio. in den Küstenstreifen fließen. Zusätzlich stellt Katar weiteres Geld für den
Einkauf von Treibstoff für das Elektrizitätswerk in Gaza bereit. War ursprünglich geplant, die Geldtransfers mit je USD 15 Mio. über einen Zeitraum von 6 Monaten abzuwickeln, flossen beim zweiten Transfer schon USD 25 Mio. nach Gaza. Die Regierung in Jerusalem genehmigte die Transfers und entscheidet mit darüber, wer in den Genuss der Auszahlungen kommt. Premier Benjamin Netanjahu begründete seine Zustimmung zu den Transfers mit der humanitären Situation in Gaza, die sich auch auf die Sicherheit Israels auswirke. Freilich kam es bisher nicht zu der erhofften Entspannung der Lage. Nach wie vor lässt die Hamas regelmäßig ihre Anhänger zu bewaffneten Angriffen auf die Grenze Israels aufmarschieren, wird versucht, mit Ballons und Drohnen Brandsätze über die Grenze zu transportieren, um dort Feuer auszulösen, schlagen Raketen aus Gaza auf israelischem Territorium ein. (TW-24) KR

Mosche Arens, 93, gestorben
Mosche Arens, in Litauen geboren, war jahrelang eine zentrale politische Figur in Israel. Er war Botschafter in Washington, Verteidigungsminister und Außenminister. Die Liste seiner Verdienste ist lang, aber gescheitert ist er mit seinem Vorzeigeprojekt, den Kfir, ein hochmodernes Kampfflugzeug in Israel zu entwickeln. Die israelischen Medien schreiben ihm als besonders großen Verdienst die "Entdeckung" von Benjamin Netanjahu zu. Dank Arens wurde er inzwischen mehrfach wiedergewählt. (haaretz) TS








Schweiz finanziert palästinensische Terrorverherrlichung
Die Schweiz unterstützt finanziell Schulen in den palästinensischen Gebieten, in denen problematische Lehrmaterialien eingesetzt werden. Das zeigen

Recherchen der SonntagsZeitung. An Schulen des Palästinenser-Hilfswerkes UNRWA wird mit Lehrmitteln unterrichtet, in denen Terroristen glorifiziert werden. In den Lehrmaterialien wird eine Terroristin, die 38 Israelis ermordet hat, als Heldin bezeichnet. Das Attentat der Terrororganisation Schwarzer September während der Olympischen Spiele in München 1972 wird als Erfolg gefeiert. Die Schweiz ist einer der wichtigsten UNRWA-Geldgeber. Allein im letzten Jahr zahlte die Eidgenossenschaft knapp SFR 27 Mio. an die Hilfsorganisation, die vom Genfer Pierre Krähenbühl geleitet wird. "Schulmaterialien, die dem Geist einer Zweistaatenlösung zuwiderlaufen, Gewalt verherrlichen, Rassismus und Antisemitismus schüren oder Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte verharmlosen, stehen nicht in Einklang mit der Schweizer Nahost-Position", sagt eine EDA-Sprecherin. (20min) TS

Muslimische Likud-Kandidatin - gegen den Willen ihrer Familie
Dima Tayeh, arabisch-israelische Kandidatin bei den Vorwahlen der Likud-Partei, wurde von ihrer Familie

als "treulos" bezeichnet. Die Verwandten aus ihrem Heimatdorf Kafr Manda in Galiläa haben öffentlich erklärt, sie wollten sie meiden, bis sie zurücktritt. Tayeh gehörte zu einer Gruppe arabischer Israelis, die die USA bereisten, um gegen die BDS-Bewegung zu protestieren, die Israel boykottieren will. Sie ist seit sechs Jahren ein stolzes Likud-Mitglied. Sie lobte Premierminister Benjamin Netanjahu, verteidigte das umstrittene Nationalstaat-Gesetz und wenn sie gewählt würde, wäre sie die erste arabische muslimische Abgeordnete in der Likud-Partei. (timesofisrael, Israelnetz) EL

Siedlungen wachsen langsamer als behauptet
Laut einem Bericht des Yesha-Rates leben derzeit fast 450.000 Israelis in der Westbank (Judäa und Samaria). 2008, kurz vor dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama, wuchs die Bevölkerung in der umstrittenen, historischen Region um 5,6% jährlich -

Foto: Sahm
dreimal so schnell wie das Wachstum Bevölkerung in Israel (2,0%). In der Region wuchs die Zahl der Siedler im Jahr 2018 nur um 12.964 Menschen auf 448.672 - ein Anstieg von nur 3% nach 3,4% im Jahr 2017, 3,9% im Jahr 2016, 4% im Jahr 2015 und 4,2% im Jahr 2014. Diese Zahl stellt das niedrigste Wachstum seit 23 Jahren dar, so der Yesha-Rat. Die Zahlen beinhalten nicht die zusätzlichen Hunderttausenden jüdischen Einwohner Ost-Jerusalems, die Israel nicht als Teil Judäas und Samariens betrachtet, sondern von der internationalen Gemeinschaft in diese Kategorie eingestuft werden. Es gab einen deutlichen Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen während der Obama-Regierung und einen fast vollständigen Stillstand der Bauprojekte von November 2009 bis September 2010. Auch nach der Aufhebung dieses Baustopps hat die israelische Regierung die Anzahl der in dem Gebiet erteilten Genehmigungen stark eingeschränkt. Im Jahr 2018 wurden fast 5.000 Wohnungen zum Bau zugelassen und 2017 begannen nur rund 1.650 mit dem Bau. In Judäa und Samaria gibt es derzeit 133 staatlich anerkannte jüdische Gemeinden, darunter Amichai, die erste staatlich sanktionierte Gemeinde seit 15 Jahren. Amichai wurde 2018 errichtet und beherbergt vor allem ehemalige Einwohner von Amona. Diese Siedlung wurde aufgrund eines umstrittenen Gerichtsurteils aufgelöst, dass das Land einem arabischen Kläger gehörte, der von der Organisation Peace Now unterstützt wurde. Es gibt weitere Gemeinden, die nicht offiziell anerkannt sind. Die beiden größten Gemeinden in Judäa und Samaria sind Modi'in Illit, westlich von Ramallah (72.944), und Beitar Illit, südwestlich von Jerusalem (58.774), so das israelische Innenministerium. Die drittgrößte Stadt ist Ma'aleh Adumim in der Judäischen Wüste östlich von Jerusalem mit 41.220 Bewohnern. Es wurde festgestellt, dass die Zahl der ultra-orthodoxen, orthodoxen und weltlichen Bewohner im Wesentlichen gleich ist. 1995 wurde die Zahl der in Judäa und Samaria lebenden Juden auf 138.600 festgestellt, so das Zentralamt für Statistik. Im Jahr 2009, als der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sein Amt antrat, betrug die Einwohnerzahl 296.700. (jewish) TS

Seit 10 Jahren illegal im Amt: Mahmoud Abbas
2005 wurde Mahmoud Abbas zum Präsidenten für 4 Jahre gewählt, am 9. Januar 2009 endete diese Amtszeit. 2006 fanden zum letzten Mal in den Autonomiegebieten allgemeine Parlamentswahlen statt. Weil bei den Wahlen die Hamas-Organisation eine Mehrheit im Parlament errungen hat, löste er die Volksvertretung kurzerhand auf. Weil Abbas keinerlei Legitimität mehr hat, könnte er auch keine Verträge oder gar ein Abkommen zur "Zweistaatenlösung" im Namen aller Palästinenser mehr unterzeichnen. (Israelnetz, hamas) TS


Südwestpresse veröffentlicht Propaganda
Ein Artikel in der Südwestpresse ist an Einseitigkeit kaum zu überbieten. Die Reporterin lässt dabei lediglich einen einzigen linksgerichteten israelischen Aktivisten zu Wort kommen. Herausgekommen ist ein Stück, das zahlreiche Ungereimtheiten aufweist und das für die Probleme der Palästinenser ausschließlich Israel verantwortlich macht. Ein Kommentar von Ulrich Sahm. (israelnetz) EL


New York Times verfälscht mal wieder
Die angesehene amerikanische Zeitung New York Times hat in großer Aufmachung den Tod der palästinensischen Sanitäterin Rouzan al-Najjar an der Grenze des Gazastreifens zu Israel untersucht. Wurde sie gezielt erschossen, oder war sie Opfer eines zufälligen Querschlägers? Leser monierten, dass die gewalttätigen

Ausschreitungen an der Grenze als "friedliche Demonstrationen" dargestellt wurden. Andrea Levin hat den Artikel bemängelt und als anti-israelische Dämonisierung qualifiziert. So beklagt sie, dass ein wichtiger Spruch des Hamas-Führers Yahya Sinwar im April, vor dem Tod der jungen Sanitäterin, unterschlagen worden sei: "Wir werden die Grenze niederreißen und werden ihre Herzen aus ihren Körpern reißen." Gemeint sind die Herzen der Juden. (mena, bnaibrith) TS








Der Wahlkampf in Israel ist zunehmend bizarr. Zuletzt rätselten die Medien, ob der Name einer fremden Nation, die sich in den Wahlkampf aktiv einmischen wolle, etwa mit dem Buchstaben "R" beginnt. Der Kreml dementierte umgehend und die Verantwortlichen in Israel beruhigten: In Israel werde noch ganz altmodisch mit Zetteln gewählt, und die könnten nicht elektronisch manipuliert werden. Die Parteien zersplittern und zugkräftige Kandidaten treten an, ohne ein einziges Wort zu ihrer politischen Richtung zu äußern. Auf Anhieb erhalten sie laut Umfragen 8 Sitze im Parlament, ohne dass jemand weiß, ob sie für oder gegen die Siedlungspolitik, die Zweistaatenlösung oder bessere soziale Gesetze sind. Mindestens 30 Parteien haben sich angeblich schon angemeldet, weil es so billig geworden sei, umgerechnet nur EUR 7.000,-. Gewählt wird erst in knapp 90 Tagen, und bis dahin kann noch viel passieren. Niemand hat mehr den Überblick und es bleibt nur zu hoffen, dass am Ende eine stabile Mehrheit im Parlament herauskommt. TS




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Gerüchte um Vereinswechsel von Dabbur
Der israelische Nationalspieler Munas Dabbur hat in einem Interview geäußert, ein Angebot "von einem der größten Klubs der Welt" zu haben. Aktuell steht er bei RB Salzburg unter Vertrag. Welchen Verein er meint, darüber gibt es unterschiedliche Spekulationen. Ende letzten Jahres gab es bereits ein Gerücht, dass sich Mohamed Salah, ägyptischer Stürmer des FC Liverpool, gegen einen möglichen Transfer von Dabbur ausgesprochen haben soll. (standard) JG








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Da das jüdische Volk aus allen Teilen der Welt seine Küchentraditionen und Gebräuche mit nach Israel gebracht hat, ist die israelische Küche sehr vielseitig und interessant. Von Vorspeisen, Suppen, Salaten über
Hauptgerichte und Desserts - in diesem Kochbuch finden Sie für jeden Geschmack etwas Passendes. Die verschiedenen Speisen sind nicht nur eng mit der jüdischen Kultur verknüpft, sondern auch mit der Bibel. Daher werden die Rezepte jeweils von den 54 Wochenabschnitten der Thoralesung begleitet, in der Reihenfolge, wie sie für jeden Shabbat eingeteilt sind. "Be TeAvon - Guten Appetit!" (israelheute) KR

Wanderführer
In zweiter Auflage: Jacob Saar und Yagil Henkin (Autor) führen auf dem Jesusweg und dem Golan Trail durch den Norden Israels, aber auch der Jerusalem Trail ist hier beschrieben. Wie immer schön leicht für den Rucksack. Legendär sind die Roten Bücher von Saar vor allem für seine Wegbeschreibung für den Israel National Trail. Hier erfolgt eine neue Auflage in Kürze. Verlag: Eshkol Publishing Ltd.; Auflage: 2nd edition (1. Januar 2019) Sprache: Englisch ISBN-10: 9654205750 ISBN-13: 978-9654205757 (amazon) EL



"100 Jahre Alija - Zionismus, Utopie und die andauernde Flucht vor dem europäischen Antisemitismus"
Im Jubiläumsjahr 2019 der Universität zu Köln beschäftigt sich das Projekt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät mit "100 Jahren Alija von Alumni der Universität zu Köln | Geschichten der Einwanderung nach Israel". "school is open" 4.0 erzählt zusammen mit Studierenden und dem Lehr- und Forschungsbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung von Frau Prof. Dr. Gudrun Hentges Geschichten Kölner Alumni zwischen Köln und Israel. Ab Dienstag, 29. Januar 2019 19:30 Uhr - 21:00 Uhr; H122 (HF, 2.OG, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln). Am 30.01.2019, findet der Workshop "Visuelle antisemitische Stereotypen" mit Univ.-Prof. Dr. Frank Stern (Wien) für Studierende und Interessierte statt. Um Anmeldung wird gebeten. (schoolisopen.uni-koeln) EL








Videos der Redebeiträge vom 5. Deutsche Israelkongress

Videomitschnitte der einzelnen Redebeiträge vom 5. Deutschen Israelkongress stehen für Sie in unserem YouTube Kanal zum Abruf bereit; ein paar wenige verbleibende Videos folgen in Kürze. Gerne können die Videos geteilt werden. Ein paar unserer persönlichen Highlights: Die flammende Eröffnungsrede von Gildan Erdan, Israels Minister für strategische Angelegenheiten; das bewegende Grußwort von Miss Irak - Sarah Idan; und die bedeutende Keynote Rede von Hillel Neuer von UN Watch, um nur ein paar wenige der Beiträge der vielen außergewöhnlichen Referenten zu erwähnen.

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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 ist auf unserer Website zu finden.
Der nächste Israeltag findet im Mai 2019 statt. Details folgen in Kürze!
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org







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PA rebuilds homes of murderers under orders of Mahmoud Abbas and PA Prime Minister

Abflug aus Tel Aviv bei strahlendem Sonnenschein und wunderschönem Blick auf die Stadt und Küste...

Have you ever tried falafel waffle?

Wunsch aller Araber: Eine Demokratie wie in Israel

Im Südlichen Israel, wo sie einen Teil des Winters verbringen, bieten Stare Vogelbeobachtern ein fantastisches Schauspiel (abcn)

Israel sees record snowfall as stormy weather reaches peak








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Winterstürme (heplev)


Funde aus Nebi Secharia


Das ist Israel...




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Der nächste bundesweite Israeltag
findet im Mai 2019 statt.
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