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06. Januar 2019



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • TargetGene - der genauere Genschnitt
  • Wie wird eine nützliche Substanz wie Cholesterin tödlich?
  • Astronomen entdecken neue Kaulquappen-förmige Galaxie
  • Eine neue Biotoilette, die Haushaltsenergie erzeugt
  • Aus zwei Litern mach einen
  • Highlights aus 2018
ARCHÄOLOGIE
  • Biblisches Erdbeben nachgewiesen
TOURISMUS
  • Mehr Pilger und asiatische Touristen
  • Philippine Airlines will Direktroute nach Israel
WIRTSCHAFT
  • Technologieunternehmen sammelten USD 6,47 Mrd. in 623 Deals
  • Kitov Pharmaceuticals steigt um 70% nach US-Vertriebsvertrag
  • Die Brille, die Zeitungen vorliest, soll in Deutschland bekannter werden
  • Energean unterzeichnet Gas-Deal über USD 900 Mio. mit IPM
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Jeckes sind in Israel was Schickes: Pünktlichkeit, Höflichkeit, Kartoffelsalat
  • Malstunden bei Miró
  • Israelische Algen Falafel gewinnen 1. Preis beim Feed-the-World Wettbewerb
POLITIK
  • Wahlkampf in Israel
  • Wähler interessieren sich wenig für Skandale
  • Caroline Glick bei neuer Rechtspartei
  • Israel verlässt aus Protest die UNESCO
  • Honduras berät über Botschaftsverlegung nach Jerusalem
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • "Israel versklavt Palästina": Antiisraelische Agitation im Ö1-Mittagsjournal
  • Dozentin beschimpft Studentin in Uniform
  • Palästinensische Vorsätze zum Jahresanfang
  • Kaum Friedenswille? Wie der britische "Guardian" 61% zu 9% macht
  • Auswärtiges Amt vergleicht Weihnachtsgeschichte mit Palästinensern
  • Terror-Statistik des IDF-Sprechers für 2018

SPORT
  • Hass gegen Israel bei Schach-Turnier
IN EIGENER SACHE
  • Videos der Redebeiträge vom 5. Deutsche Israelkongress
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten.
  • Israeltag 2018/19






TargetGene - der genauere Genschnitt
Die Human-Gen-Bearbeitung mit der CRISPR-Methode (Clustered Regular Interpaced Short Palindromic Repeats) wird breit diskutiert. Sie wurde durch Berichte über sog. Crispr-Babys in China bekannt. CRISPR ist
relativ einfach zu bedienen und weist hohe Erfolgsraten auf. Es ist eine Kombination aus einem Schneidprotein und RNA, die den Schneidepunkt identifiziert. Dieses Protein hat sich unter Bakterien entwickelt, die es verwenden, um sich gegen Viren zu schützen, die sie durch Schneiden der DNA angreifen. Doch die DNA enthält wiederkehrende Sequenzen, die sowohl in den "schlechten" Genen, als auch in den "guten" Genen, die nicht geschnitten werden müssen, erscheint, und es ist notwendig, zwischen ihnen zu unterscheiden, um nur die "schlechten" Gene stillzulegen. Denn neuere Studien zeigen, dass die CRISPR- Methode manchmal Gene von unbeabsichtigten Orten abschneidet und so verschiedene Krankheiten verursachen kann. Die Gründer von TargetGene Biotechnologies, COO Dan Weinthal und CEO Dr. Yoel Shiboleth, waren zuvor in der Gentechnik von Pflanzen tätig, doch mit der zunehmenden Opposition der Öffentlichkeit gegen die Gentechnik von Nahrungsmitteln und der Renaissance der Humangenetik nach dem Aufkommen von CRISPR konzentrierten sie sich auf die medizinischen Anwendungen ihrer Technologie und erfanden dabei eine Art "verbessertes CRISPR". TargetGene hat jetzt ein neues Protein entwickelt, das nicht nur eine, sondern zwei unterschiedliche Sequenzen identifiziert. Es macht den Schnitt an einem Punkt - genau in der Mitte zwischen ihnen. Shiboleth: "Es gibt Krankheiten, bei denen die Aktivität eines Gens verhindert werden muss, bevor Sie ein neues einsetzen, sollte die Krankheit geheilt werden. Beispiele hierfür sind Retinitis pigmentosa (RP), eine große Gruppe vererbter Sehstörungen, die Erblindung verursachen können und Achondroplasie, die Zwergwuchs verursacht." (globes) EL

Wie wird eine nützliche Substanz wie Cholesterin tödlich?
Eine Gruppe israelischer Forscher vom Weizmann Institute of Science erforscht, wie Cholesterin, ein grundlegender Bestandteil des Lebens, tödlich werden kann. Die Aufgabe des Cholesterins besteht darin, dem
Fettstoff, aus dem die Zellmembranen bestehen, Elastizität zu verleihen. LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) dient als "Verpackung", um das Cholesterin durch das Blut zu transportieren, und es kann sogar molekulares Cholesterin beseitigen, das sich an den Gefäßwänden festsetzt. Doch wenn der LDL-Spiegel im Blut zu hoch ist, lagert sich etwas an den Blutgefäßwänden an. Dort wird das Cholesterin oxidiert, wodurch diese Moleküle für die Zellen der Blutgefäße toxisch werden. "Der Aufbau von Cholesterinkristallen ist ein wichtiger Schritt in einer pathologischen Kette von Ereignissen, die den Zelltod, Entzündungen und den Beginn einer arteriellen Erkrankung umfasst. Wir stellen fest, dass sich Kristalle in dieser Kette sehr früh bilden können", sagte Prof. Lia Addadi von der Abteilung Strukturbiologie des Weizmann Instituts. Die Forschung wurde von Neta Varsano geleitet, einem Post-Doc in Addadis Labor. Sie arbeiteten mit dem Labor von Prof. Leslie Leiserowitz von Weizmanns Abteilung für Materialien und Schnittstellen zusammen, um eine Methode zu entwickeln, mit der sie den Prozess verfolgen können. (israel21c) EL

Astronomen entdecken neue Kaulquappen-förmige Galaxie
Der Weltraum ist noch etwas überfüllter geworden. Ein Team von Astronomen aus den USA, Israel und Russland unter der Leitung von Dr. Noah Brosch von der School of Physics and Astronomy der Universität Tel Aviv hat eine Galaxie entdeckt, die wie eine riesige Kaulquappe
aussieht und etwa 300 Mio. Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die Galaxie ist eine Million Lichtjahre lang - 10 mal größer als die Milchstraße. Wenn alles wie geplant verläuft, ist Israel auf dem besten Weg, das vierte Land zu werden, das nach den USA, Russland und China auf dem Mond landet. Israel ist auch eine Partnerschaft mit der NASA eingegangen, um bei einer bevorstehenden Mission zum Mars zu helfen. NASA-Administrator Charles Bolden sagte: "Sie (die Israelis) sind bekannt für Ihre Innovation und Technologie, und diese Vereinbarung gibt uns die Möglichkeit, mit Israel auf dem Weg zum Mars zusammenzuarbeiten, da wir allen unseren Kindern neue Möglichkeiten eröffnen." (grapevine) TS

Eine neue Biotoilette, die Haushaltsenergie erzeugt
Das Bio-WC von HomeBiogas benötigt keine regelmäßigen Anschlüsse. Stattdessen spülen die Benutzer die Toilette mit einer Handpumpe mit nur 1,2 Litern Grauwasser. Die Abfälle werden direkt in den HomeBiogas Solar-Biodigester gespült, wo sie von Bakterien befreit und in Biogas für Haushaltszwecke umgewandelt werden, zusammen mit anderen Abfällen wie Speiseresten und Dung. Während Komposttoiletten manuell entleert werden müssen und Schädlinge anziehen können, ist das HomeBiogas-System vollständig versiegelt, und es besteht kein Bedarf an direktem Kontakt oder Entsorgen von Hand. (Israel21c) EL


Aus zwei Litern mach einen
1,3 Kilometer vor der Küste saugt eine Anlage durch riesige Rohre Salzwasser aus dem Mittelmeer und leitet es in Dutzende Bassins. Nach einer groben Filterung wird dieses dann mit 75 Bar horizontal durch eine zylindrische
Membran gepresst, das Salz bleibt dabei hängen. Der physikalische Vorgang heißt Umkehrosmose. In einem weiteren Schritt wird das Halbmetall Bor entfernt. 624.000 Kubikmeter Wasser können hier pro Tag gewonnen werden. 70% des Trinkwassers in Israel stammt bereits aus Entsalzungsanlagen - allein Sorek versorgt 1,5 Mio. Menschen. Fünf große Anlagen verteilen sich über die Mittelmeerküste. Israel exportiert die Technik auch erfolgreich in die ganze Welt. Allein Marktführer IDE Technologies hat Anlagen in mehr als 40 Ländern gebaut. (taz) KR

Highlights aus 2018
  • Das multinationale Unternehmen This-is-My-Earth.org (TiME), das vom israelischen Naturschutzbiologen Prof. Uri Shanas und dem israelischen Umweltaktivisten Prof. Alon Tal geleitet wird, ermöglicht jedem, gefährdete Arten zu retten, indem er nur USD 1 für einen Crowdfund spendet, um Land in Hotspots der biologischen Vielfalt zu erwerben.

  • Die in Herzliya ansässige Firma SolCold hat eine Farbe entwickelt, die mithilfe der Sonnenstrahlen einen Kühlmechanismus aktiviert und so eine Klimatisierung ohne Strom ermöglicht. Die zweischichtige Beschichtung absorbiert mit Hilfe von Nanotech die heißen Sonnenstrahlen und gibt die Energie in Form von Kälte wieder ab. Je heißer die Sonneneinstrahlung ist, desto mehr kühlt die Beschichtung ab und macht sie zu einer stromfreien Lösung für sonniges Klima. Sie ist überall einsetzbar, von Einkaufszentren bis hin zu Häusern, Büros, Autos, Flugzeugen, Hühnerställen, Treibhäusern. Laut SolCold könnte der Lack den Stromverbrauch um bis zu 60% senken.

  • Kinder in Gebieten in Indien ohne fließendes Wasser leiden unter schlechter Hygiene und sind anfällig für Krankheiten, die durch einfaches Händewaschen verhindert werden könnten. Autarken Hygienestationen, die das israelische Startup-Unternehmen Soapy erfunden hat, helfen bei der Handreinigung. Die Maschine startet automatisch, wenn sich jemand nähert, und produziert eine präzise Dosis Seife zusammen mit Wasser, das aus der Luft gewonnen wird. Das Gerät ist rund um die Uhr in Betrieb und bereitet aus 100 Litern Wasser mehr als 600 Waschzyklen.

  • Der israelische Hirnforscher Prof. Eitan Okun entwickelt einen Impfstoff gegen Alzheimer. Sein Impfstoff bereitet den Körper darauf vor, Amyloid-Beta-Protein-Ansammlungen im Gehirn anzugreifen, eines der wichtigsten Anzeichen der Alzheimer-Krankheit.

[Anmerkung der Redaktion: Es ist unmöglich, alle Ideen, Erfindungen, Startups und Aktionen des Landes im Kopf zu behalten. Aber es macht Spaß, einmal zurückzuschauen, wie Israel in 2018 weltweit wirkte...] (35 Highlights von 2018) EL








Biblisches Erdbeben nachgewiesen
Weil Erdbeben im Nahen Osten und in der Levante häufig sind, neigten die alten Annalen dazu, sie nicht zu erwähnen - mit einer eklatanten Ausnahme. In den Büchern von Amos, Sacharja und Hesekiel wird ausdrücklich auf ein Erdbeben hingewiesen, das nach Ansicht der Gelehrten um 760 v. Chr. stattgefunden hätte. Das Buch Amos, im 8. Jahrhundert v. Chr. mit einigen späteren Ergänzungen geschrieben, beginnt damit, dass Gott eine mächtige Explosion in Jerusalem auslöste, die den Gipfel des Karmels 100 Kilometer weiter nach Osten verwelken ließ
und in Syrien das unglückliche Volk "in Gefangenschaft nach Kir gehen ließ". Auch Gaza wurde laut Bibel durch den Zorn der Gottheit zerstört. So wurden auch alle anderen in der Umgebung, Moabiter, Philister, Gath, und das Königreich Juda, für ihre Treulosigkeit bestraft. "Weil sie das Gesetz des Herrn verachtet und seine Gebote nicht gehalten haben, und ihre Lügen sie irregeführt haben, woraufhin ihre Väter gegangen sind: Aber ich will ein Feuer auf Juda senden, und es wird die Paläste von Jerusalem verschlingen" (Amos 2,4-5). Archäologen glauben, jetzt an vielen Stellen im Lande die Spuren dieser "Gottesstrafe" gefunden zu haben: durch ein gewaltiges Erdbeben umgestürzte Mauern, etwa in der Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. Die israelischen Wissenschaftler berichten, dass sie paläogeologische Signale erkennen, die die archäologischen Beweise eindeutig belegen. (Haaretz) TS








Mehr Pilger und asiatische Touristen
Seit Jahresbeginn haben mehr als vier Millionen Touristen Israel besucht. Der viermillionste Besucher landete am Wochenende am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv, wie das Tourismusministerium mitteilte. Bereits Mitte
November hatte das Land einen neuen Allzeitrekord an Besuchern vermeldet. Die Zahl der Besucher stieg laut Ministerium im Vergleich zum Vorjahr um 13%. 61% der Besucher waren demnach Christen, 22% Juden und 1,8% Muslime. 40% der Touristen kamen 2018 zu einem wiederholten Besuch ins Land. Die meistbesuchte Stadt ist mit mehr als 2 Mio. Übernachtungen Jerusalem, gefolgt von Tel Aviv (1,4 Mio. Übernachtungen). Tourismusminister Jariv Levin machte umfassende Marketingstrategien Israels sowie Verträge mit Reiseunternehmen und Fluglinien für den Anstieg der Besucherzahlen verantwortlich. Israel sei "ein attraktives Touristenziel, das einen großen Einkommenszuwachs für den Staat" generiere, so Levin. Seit Jahresbeginn sind laut Ministerium umgerechnet EUR 5 Mrd. direkt aus dem Tourismus eingenommen worden. (vatican) TS

Philippine Airlines will Direktroute nach Israel
Die Philippinen haben für ihre nationale Fluglinie, die Philippine Airlines, um die Erlaubnis ersucht, auf ihrem Weg nach Israel saudi-arabischen Luftraum überfliegen zu dürfen. Das erklärte Jaime Bautista, Präsident der
Fluggesellschaft. Sollte Riad diese Genehmigung erteilen, würde dies beträchtliche Zeit und Kosten sparen. Die Philippine Airlines könnten innert sechs Monaten Direktflüge von und nach Tel Aviv offerieren. Im vergangenen März hat Saudi-Arabien erstmals seit Jahrzehnten mit der Erteilung der Überflugrechte an Air India ein altes Verbot gelockert. Es gibt keine Hinweise dafür, dass ähnliche Gegenrechte an eine israelische Gesellschaft erteilt werden sollen. Die Zahl der philippinischen Touristen, die Israel besuchten, stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 61%. (tachles) KR







Technologieunternehmen sammelten USD 6,47 Mrd. in 623 Deals
Allein im Dezember gab es Technologie-Deals über USD 400 Mio. Führend im Dezember war das Inhalierunternehmen Syqe Medical, ein medizinisches Cannabisunternehmen mit USD 50 Mio. und das Optimierungsalgorithmusunternehmen Optibus für
den öffentlichen Nahverkehr, das USD 40 Mio. sammelte. Nach Angaben des IVC Research Centers und der Anwälte Zag-S&W ist der Betrag von USD 6,47 Mrd. der höchste seit 2013. Das zeigt ein neuer Bericht, der die Kapitalbeschaffungsdaten der letzten sechs Jahre (2013-2018) zusammenfasst. Allerdings gibt es eine Tendenz zur Konzentration: So sammelten nur 538 Unternehmen Mittel jeweils unter USD 5 Mio., die niedrigste Zahl seit 2014. Von den Unternehmen, die Mittel gesammelt haben, haben 100 Unternehmen in diesem Jahr jeweils über USD 20 Mio., insgesamt USD 4,1 Mrd. gesammelt, viermal mehr als 2013. Insgesamt gibt es eine kontinuierliche Steigerung: 2017 sammelten israelische Technologieunternehmen USD 5,52 Mrd. bei 661 Geschäften, während Unternehmen im Jahr 2016 USD 5,1 Mrd. bei 655 Geschäften sammelten. 2013 haben israelische Technologieunternehmen insgesamt USD 2,95 Mrd. in 571 Deals gesammelt. (globes, ToI) TS EL

Kitov Pharmaceuticals steigt um 70% nach US-Vertriebsvertrag
Ein Beispiel für viele: Die Pharmafirma Kitov aus Tel Aviv hat eine exklusive Marketing- und Vertriebsvereinbarung mit Coeptis Pharmaceuticals für den US-Markt angekündigt. Der Aktienkurs von Kitov stieg darauf sofort noch am selben Tag um 70,5% an der Tel Aviv Stock Exchange, was die Marktkapitalisierung des Unternehmens
auf rund USD 70 Mio. erhöht. Die Aktie ist derzeit um 56% gegenüber Nasdaq gestiegen. Coeptis wird das Kombinationspräparat Consensi von Kitov kommerzialisieren, das zur gleichzeitigen Behandlung von Arthroseschmerz und Hypertonie vorgesehen ist. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünfzehn Jahren. Consensi, das bis 2030 in den USA unter Patentschutz steht, wird voraussichtlich im Jahr 2019 auf den Markt kommen und wird das einzige NSAID sein, dessen Kennzeichnung auf eine Blutdrucksenkung und damit verbundene Risikoreduktion von Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod schließen lässt. Die Vereinbarung mit Coeptis ist der dritte Lizenz- und Vertriebsvertrag von Kitov im Rahmen seiner weltweiten Vermarktungspläne für Consensi. Kitov hat zuvor Lizenz- und Vertriebsvereinbarungen für das Medikament in China und Südkorea unterzeichnet. (globes) EL

Die Brille, die Zeitungen vorliest, soll in Deutschland bekannter werden
"Ziv Aviram, Geschäftsführer des Elektronikherstellers OrCam, trägt einen Prototypen der Mini-Kamera ,MyEye' und lässt sich einen Zeitungsartikel vorlesen. Seine neueste Erfindung hilft Sehbehinderten..." Die WAZ beschreibt hier in dem Bericht über die Marketingtour sehr schön die Entstehungsgeschichte der erfolgreichen Lesehilfe aus Israel. (waz, ILI, GKV, ILI, Israelkongress) TS

Energean unterzeichnet Gas-Deal über USD 900 Mio. mit IPM
Der griechische Betreiber der israelischen Offshore-Gebiete Karish und Tanin, das Energieunternehmen Energean Oil and Gas, will den privaten israelischen Kraftwerksbetreiber Beer Tuvia über 19 Jahre mit 5,5 Milliarden Kubikmeter (BCM) Gas beliefern. Es geht dabei um ein Vertragsvolumen von USD 900 Mio. Der Auftrag ist vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen und abhängig von den Ergebnissen des Bohrprogramms von Energean in 2019. (globes) EL




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Jeckes sind in Israel was Schickes: Pünktlichkeit, Höflichkeit, Kartoffelsalat
Ilana Marcus aus Aschkelon sammelt deutsche Kinderlieder. Sie blättert durch das kleine schwarze Buch, das vor ihr auf dem Tisch liegt: "Das ist ,Hänschen klein' ... ,Fuchs du hast die ganz (sic) gestohlen' ..." Als ihre
Mutter schon über 80 war, bat Marcus sie, alle Kinderlieder zu notieren, an die sie sich noch erinnerte. Ilana Marcus ist heute 66 Jahre alt und lebt in Aschkelon, einer Hafenstadt nur wenige Kilometer nördlich des Gazastreifens. Als 2012 ihre Mutter starb, begann Marcus sich noch stärker für ihre Wurzeln zu interessieren. Sie reiste weitere Male nach Deutschland, schloss dort Freundschaften - und gründete ein Treffen für Jeckes in Aschkelon. "Jeckes" nannte man die deutschsprachigen Juden in Israel. Ilana Marcus weiß, dass die deutschstämmigen Juden lange einen schlechten Ruf hatten. Doch längst müssen sie sich ihrer Unarten und Tugenden nicht mehr schämen. Jecke zu sein, ist schick geworden in Israel. (DLF) TS

Malstunden bei Miró
Vor einem Bild von Joan Miró liegen die Kinder im Kreis auf dem Boden. Sie beschreiben, was sie fühlen, wenn sie das Bild an der Wand des Tel Aviv Museum of Art sehen. Die zehnjährigen Mädchen gehen in eine Schule in Kfar
Kara, knapp zwei Autostunden von Tel Aviv entfernt. Eine Lehrerin ist Jüdin, die andere Muslimin. Auch die Kinder kommen aus jüdischen und aus muslimischen Familien. Hier setzt das Projekt "Art Road to Peace" des Tel Aviv Museum of Art an: Das Museum will mit verschiedenen Programmen, die ab dem Kindergartenalter angeboten werden, Kunst vermitteln und dabei Brücken der Verständigung bauen. Fast 20.000 Kinder haben seit 2006 an einem der Programme teilgenommen. (SZ) KR

Israelische Algen Falafel gewinnen 1. Preis beim Feed-the-World Wettbewerb
Wenn die Weltbevölkerung sich der Zahl von 10 Mrd. nähert, was für 2050 erwartet wird, würde die Proteinlücke unkontrollierbar werden. Unsere Ozeane und Seen sind bereits massiv überfischt. Unsere blähenden Kühe vergiften die Atmosphäre mit Treibhausgasen, und seien wir ehrlich, Tofu ist nicht für jeden geeignet. Jetzt haben Absolventen des Technion Israel Institute of Technology ein preisgekröntes Gericht mit proteinreichem Teichschaum

erfunden, das dazu beitragen könnte, die zukünftigen Menschenmassen bei minimalen Umweltkosten zu ernähren: den Algalafel. Der Schlüssel zum Konzept, abgesehen vom Proteinreichtum, ist, dass der Anbau von Spirulina - im Vergleich zu Fischen, Kühen, Geflügel, Kaninchen, Ziegen oder sogar Pflanzen - sparsam mit Land und Wasser ist. Der zweite Preis des Wettbewerbs ging an Studenten der Universität Hohenheim in Stuttgart, die stolzen Produzenten von "Algini", einem mit Spirulina angereicherten veganen Produkt auf Linsenbasis. Der dritte Platz ging an die Erfinder von "Spurtti", einem veganen Hafermehl-Dessert mit Spirulina. (Haaretz) TS




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Wahlkampf in Israel
Kaum hatte die Knesset mit absoluter Mehrheit ihre Auflösung beschlossen und den 9. April als Wahltag bestimmt, rotierten die Umfrageinstitute und die Politiker. Angesichts der inzwischen erfolgten innenpolitischen Wandlungen und Bündnisse dürften alle Prognosen keine Gültigkeit mehr haben. Berühmte Politiker mit vermeintlich großer Zugkraft wie der ehemalige
Avi Gabay
Generalstabschef Benny Gantz haben noch nicht endgültig beschlossen, mit welcher Partei sie antreten wollen. Im rechten Lager und speziell in Avigdor Liebermans Partei "Israel, unser Haus" gab es Auflösungserscheinungen, als die Justizministerin Ayelet Schaked zusammen mit Erziehungsminister Naftali Bennett die Partei "Neue Rechte" gründeten. In der Linken hat der Vorsitzende des "Zionistischen Lagers", Avi Gabai, unerwartet in ihrem Beisein den Rauswurf der Vorsitzenden Zipi Livni angekündigt und Shelly Yacimovich zur Oppositionschefin ernannt. So zersplittert rechts wie links das bisherige Parteigefüge, mit dem Erfolg, dass manche Politiker und ihre Miniparteien an der Sperrklausel scheitern könnten. Wie dann am Ende die Knesset zusammengesetzt sein wird und wer mit wem noch eine regierungsfähige Koalition bilden könnte, steht in den Sternen. Hinzu kommen noch widersprüchliche Aussagen zum Stand der polizeilichen Korruptionsermittlungen gegen Premierminister Benjamin Netanjahu. Ebenso droht Arieh Derri, dem Chef der größten orthodoxen Partei, eine erneute Anklage wegen Veruntreuung, Steuerhinterziehung und weiteren Verbrechen. (JPost, worldisrael, NZZ) TS

Wähler interessieren sich wenig für Skandale
Selbst wenn Generalstaatsanwalt Avichai Mendelblit sich für eine Anhörung von Benjamin Netanjahu wegen Korruptionsvorwürfen entscheidet, würde laut Umfragen der Likud immer noch 30 Sitze wie in den letzten Wahlen
gewinnen. Eine Entscheidung, den israelischen Premierminister vor den anstehenden Wahlen anzuklagen, würde sich nicht auf die Zahl der Sitze der Knesset auswirken, die seine Likud-Partei gewinnen wird, so eine Umfrage der israelischen Tageszeitung Maariv. Die Jerusalem Post veröffentlichte diese Woche auch eine Umfrage mit ähnlichen Ergebnissen. (haaretz) EL

Caroline Glick bei neuer Rechtspartei
Caroline Glick, die langjährige Kolumnistin der Jerusalem Post, wird sich der "Neuen Rechten Partei" anschließen, die von Bildungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ayelet Shaked gebildet worden ist. Damit wird ihre journalistische Arbeit zumindest schwierig. Glick, eine bekannte Kolumnistin mit großer Anhängerschaft vor allem in den Vereinigten Staaten, ist bekannt für ihre konsequent konservativen politischen Ansichten. (Worldisraelnews) TS

Israel verlässt aus Protest die UNESCO
Nach fast 70 Jahren Mitgliedschaft hat Israel seinen Austritt aus der UNESCO vollzogen. Entsprechend der Konstitution der Kulturorganisation der Vereinten Nationen ist der Schritt seit Silvester 2018 wirksam. Der lange schwelende Streit über die Haltung der UNESCO im
Nahostkonflikt kommt damit zum vorläufigen Höhepunkt. Allein seit 2009 habe die UNESCO Israel in 71 Entschließungen verurteilt, während andere Länder im selben Zeitraum nur zweimal dieses Schicksal traf, sagte Netanjahu in der Begründung. Einer von der UNESCO organisierten Antisemitismuskonferenz in New York blieb er aus Protest fern. Als palästinensisches Welterbe zählen für die UNESCO neben der Geburtskirche in Bethlehem und der Terrassenlandschaft von Battir seit Juli 2017 auch die Machpela genannten Patriarchengräber und die Altstadt von Hebron/Al-Khalil - ein Entscheid, den Netanjahu als "Geschichtsfälschung" verurteilte. Die Bezeichnung "palästinensisch" für Hebron und seine Patriarchengräber brachte das Fass zum Überlaufen, Israel folgte US-Präsident Donald Trump und erklärte seinen Rückzug. (Saarbrücker, nwz, worldisraelnews) KR

Honduras berät über Botschaftsverlegung nach Jerusalem
Honduras hat mit Israel und den USA über eine Verlegung seiner Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem beraten. Bei einem Treffen in Brasilien vereinbarten Honduras Präsident Juan Orlando Hernández, Israels
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Außenminister Mike Pompeo am Dienstag einen "Aktionsplan", der neben weiteren Treffen auch "Fortschritte" bei der Eröffnung von Botschaften in Jerusalem und in Honduras Hauptstadt Tegucigalpa vorsieht. Das Treffen fand am Rande der Amtseinführung des neuen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, in der Hauptstadt Brasília statt. 16 Länder, darunter Holland, unterhielten bis 1980 ihre Botschaften in Jerusalem. (nau, Haaretz) KR








"Israel versklavt Palästina": Antiisraelische Agitation im Ö1-Mittagsjournal
Der Ö1-Mittagsjournal sendete ein Interview mit Hanan Ashrawi, die in der Anmoderation als

"prominente palästinensische Politikerin" vorgestellt wurde. Im Bericht durfte Ashrawi unwidersprochen zum Besten geben, dass Palästina durch den "Schurkenstaat" Israel "versklavt" sei, weswegen sie den "neuen" - und als "immer israelfreundlicher" charakterisierten - Kurs der österreichischen Bundesregierung mit Besorgnis betrachte. Zudem verstieg sich Ashrawi zu der Aussage, dass Israelkritiker eingeschüchtert und erpresst würden, indem man ihnen Antisemitismus unterstelle, was für den Friedensprozess in der Region keine gute Voraussetzung sei. Weder wurden kritische Nachfragen gestellt, noch wurde versucht, die Aussagen in einen Gesamtkontext einzuordnen, was Ashrawi ermöglichte, ihre Propaganda ungefiltert auf Sendung gehen zu lassen. (mena) KR

Dozentin beschimpft Studentin in Uniform
In den israelischen KAN Abendnachrichten machte die deutsche Uni-Dozentin Carola Hilfrich Negativschlagzeilen. Eine arabische Studentin hatte an der Hebräischen Universität eine Soldatin aufgrund ihrer Uniform angemacht, woraufhin sich die Soldatin bei der Dozentin beschweren wollte. Die Soldatin, die gleichzeitig als Studentin lernt, wurde daraufhin von der Dozentin

ebenfalls angeblafft: ""Sie können nicht so naiv sein, zu verlangen, als Zivilist behandelt zu werden, wenn Sie in Uniform sind. Sie sind Soldat in der israelischen Armee und die Menschen behandeln Sie entsprechend." Das Gespräch wurde von einem anderen Studenten aufgenommen. In den Netzwerken löste der Vorfall Empörung aus. Viele forderten neben einer Entschuldigung der Universität auch die Entlassung der Dozentin. Die Organisation Im Tirtzu rief Bildungsminister Naftali Bennett auf, die Dozentin zu entlassen. Die Universität reagierte auf den Vorfall: "Die Hebräische Universität respektiert all ihre Studenten, auch diejenigen, die während ihres Militärdienstes studieren. Die Universität und die Dozentin entschuldigen sich bei der Studentin, die sich verletzt fühlte, und wir werden weiter für ein stärkeres persönliches Sicherheitsgefühl jedes Studenten arbeiten." (jpost, israelnationalnews, ynetnews, leben-in-Jerusalem, Israelheute) TS

Palästinensische Vorsätze zum Jahresanfang
Palästinensische Führer nutzen die Gelegenheit des Jahreswechsels auf ihre Art: Die grösste palästinensische Gruppierung, die Fatah unter der Leitung von Präsident Mahmoud Abbas, feiert in diesen

Tagen den 54. Jahrestag ihres ersten Terroranschlags auf Israel. Damals drangen Fatah-Terroristen aus Jordanien in Israel ein und versuchten, die nationale Wasserversorgung zu sabotieren. Die Aktion fand am 1. Januar 1965 statt. Der nicht explodierte Sprengsatz wurde von der israelischen Armee entdeckt. Für die Fatah, eine Organisation die von einigen Europäern oft als moderat und pragmatisch bezeichnet wird, hat der vor 54 Jahren verübte Angriff "die palästinensische Revolution gegen Israel entfacht". Die von der Fatah veröffentlichten Texte und Bilder zum 54. Jahrestag des ersten Terroranschlags auf Israel erinnern daran, dass diese Gruppe Terror und die Terroristen weiterhin verherrlicht: Die Fatah drohte außerdem, dass "Millionen nach Jerusalem marschieren und als Märtyrer sterben würden". (audiatur) KR

Kaum Friedenswille? Wie der britische "Guardian" 61% zu 9% macht
Da der lang erwartete Nahost Friedensplan von Donald Trump noch nicht veröffentlicht wurde, war es für Oliver Holmes von

The Guardian eine große Herausforderung, eine detaillierte Analyse seiner Bestimmungen zu schreiben. Da keine Fakten vorliegen, spekuliert Holmes: "Der Friedensplan ist schlecht für die Palästinenser." Für Holmes dreht sich alles um die Umsetzung der Wünsche Israels durch die US-Regierung. Doch mit folgender Behauptung geht Holmes noch über alle Vermutungen hinaus: "Trumps Team wird wissen, dass aus Israels Perspektive im Vergleich zu früher nur sehr wenig Appetit auf Frieden besteht. In einer Umfrage vom August wurde festgestellt, dass nur 9% der Israelis möchten, dass ihre Regierung Prioritäten setzt, um eine Einigung mit den Palästinensern im Jahr 2019 zu erzielen." Doch sind die Israelis wirklich so desinteressiert an Frieden? Tatsächlich zeigt ein Blick auf die Umfrage, auf die sich Holmes bezieht, ein viel nuancierteres Bild. Die Israelis stehen der Aussicht auf ein Friedensabkommen mit den Palästinensern verständlicherweise skeptisch gegenüber. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele bei der Frage nach ihrer OBERSTEN Priorität für das neue Jahr andere Themen favorisierten - wie etwa die wirtschaftliche Situation oder die Verkleinerung der sozioökonomischen Kluft in der Gesellschaft. Tatsächlich zeigt aber die erste Frage in derselben Umfrage, dass 61% der jüdischen Israelis nachdrücklich oder mittelgradig Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde befürworten. (mena) KR

Auswärtiges Amt vergleicht Weihnachtsgeschichte mit Palästinensern
Christian Buck, Direktor für die Abteilung Nahost und Nordafrika im Auswärtigen Amt, hat einen Tweet zur Verteidigung der Zuwendungen für die Hilfsorganisation der

Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) veröffentlicht, zu deren Hauptsponsoren Deutschland gehört. Am Heiligabend twitterte Buck: "Heimatvertriebenes Paar im Nahen Osten auf der Flucht. Findet mit knapper Not einen Platz im Zelt. (#UNWRA [sic!]) Trotzdem verlieren sie nie die Hoffnung. Auch nicht die Unterstützung kluger Könige. Kommt Ihnen bekannt vor? Frohe Weihnachten! Ihr Nahost-Team im Auswärtigen Amt." - Der Vergleich zwischen der Verfolgung Jesu und seiner Familie, zuerst durch König Herodes und dann durch die Römer, und der Situation der Palästinenser im Nahen Osten ist in antisemitischen Kreisen verbreitet, schreibt Eldad Beck in Israel Hayom. In den letzten Jahren haben antiisraelische Kreise mit Unterstützung der Palästinensischen Autonomiebehörde Jesus als Palästinenser dargestellt, obwohl er ein Jude war und als solcher verfolgt wurde. Die Eltern Jesu, Maria und Josef, beides Juden, wurden übrigens nicht aus ihrer Heimat vertrieben, sondern verließen ihr Haus in Nazareth und zogen nach Bethlehem wegen der von Kaiser Augustus angeordneten Volkszählung. Herodes hatte angeblich angeordnet, alle erstgeborenen Söhne in Bethlehem hinzurichten. Der Vergleich von Herodes' Handlungen mit Israels Politik gegenüber den Palästinensern grenzt daran, Israel des Völkermords zu bezichtigen. Bocks Tweet löste heftige Kritik aus und wurde inzwischen gelöscht. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte: "UNRWA ist Teil des Problems und sicherlich nicht Teil der Lösung. Die Aufrechterhaltung des Status der palästinensischen Flüchtlinge löst den [israelisch-palästinensischen] Konflikt nicht und stärkt ihn nur." Im Januar 2018 reduzierten die USA USD 65 Mio. ihrer geplanten USD 125 Mio. Hilfe für die UNRWA und sagten, dass jede künftige Hilfe von großen Reformen abhängig sei. Der Schritt veranlasste Deutschland, seine Beihilfen für die Agentur zu erhöhen. Berlin hat sich verpflichtet, andere Staaten der Europäischen Union zu drängen, dies ebenfalls zu tun. (hc, israelhayom, ruhrbarone, JPost) TS

Terror-Statistik des IDF-Sprechers für 2018

  • 2018 im Westjordanland (Judea & Samaria):

    893 Feuerbomben

    33 Angriffe mit Schusswaffen

    17 Messerattacken von Palästinensern töteten 16 Israelis.
    NIS 2.156.089,- Gelder zur Unterstützung von Terror wurden beschlagnahmt.
  • 2018 im Gazastreifen

    15 Tunnel unter der Grenze nach Israel wurden zerstört.

    1.000 Raketen von Gaza auf Israel abgeschossen.

    250 Raketen aus Gaza wurden mit dem Iron Dome Aerial Defense System (Eisenkappe) abgefangen. Insgesamt kamen 18 Israelis durch Terroranschläge ums Leben, darunter 7 Zivilisten und 11 Soldaten. (Twitter, Tachles) TS








Wahlkampf ist immer sehr lustig, vor allem, wenn man nicht betroffen ist. In Israel wird zwar erst am 9. April gewählt, aber was sich jetzt schon innerhalb einer Woche an Schlammschlachten abgespielt hat, lässt sich nicht einmal in einer Standup-Comedy zusammenfassen. Alle Parteien sind da beteiligt, ob links, rechts, grün, fromm
oder sonst wie gefärbt. Sogar einen Sex-Skandal gibt es ausgerechnet in der sehr moralischen Merez-Partei. Und wer über den zunehmenden Einfluss der Ultraorthodoxen auf die Politik klagt, darf damit rechnen, dass die bärtigen Abgeordneten mit ihren schwarzen Mänteln wegen interner Streitigkeiten und Zersplitterung ganz aus der künftigen Knesset verschwinden. Die Araber, so wird gerne hervorgehoben, stellen zwar 20% der Bevölkerung. Aber auch sie sind zerstritten. Noch hält das fast undenkbare Bündnis von Kommunisten mit Islamisten und anderen Konservativen. Wenn sie nicht zusammenhalten, droht auch ihnen der elektorale Untergang wegen der Sperrklausel von nur 3,25%. Wer behauptet, den Wahlausgang vorhersehen zu können, sollte lieber zur Börse gehen und dort spekulieren. (ToI) TS




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Hass gegen Israel bei Nachwuchs-Schach-Turnier
Der libanesische Nachwuchs-Schachspieler Mark Abou Deeb (8) hat im Interview mit einem libanesischen Fernsehsender davon berichtet, dass er bei einem Turnier in Spanien nicht gegen israelische Spieler antreten wollte, da Israel "der Feind" sei. Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah lobte den Jungen für seine Haltung. Bei dem Turnier im November in Santiago de Compostela kam es zu keinen Schachpartien zwischen Mark Abou Deeb und den beiden israelischen Schachspielern Guy Sivan and Tomer Sternfeld in der Kategorie bis 8 Jahre. (ToI) JG








Videos der Redebeiträge vom 5. Deutsche Israelkongress

Videomitschnitte der einzelnen Redebeiträge vom 5. Deutschen Israelkongress stehen für Sie in unserem YouTube Kanal zum Abruf bereit; ein paar wenige verbleibende Videos folgen in Kürze. Gerne können die Videos geteilt werden. Ein paar unserer persönlichen Highlights: Die flammende Eröffnungsrede von Gildan Erdan, Israels Minister für strategische Angelegenheiten; das bewegende Grußwort von Miss Irak - Sarah Idan; und die bedeutende Keynote Rede von Hillel Neuer von UN Watch, um nur ein paar wenige der Beiträge der vielen außergewöhnlichen Referenten zu erwähnen.

Bitte denken Sie bei Ihren Endjahresspenden an ILI
Bitte denken Sie an ILI, wenn Sie Ihre Last-Minute Spenden für das Jahr 2018 machen. Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 ist auf unserer Website zu finden.
Der nächste Israeltag findet im Mai 2019 statt. Details folgen in Kürze!
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org







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Happy 2019 und viele liebe Grüße aus Haifa!

Viele Grüße vom Hermon Berg im Norden Israels...

2018 war für den Tourismus in Israel ein Rekord-Jahr...

Happy New Year from beautiful Israel! Are you coming to see us in 2019?

A cliff-hanging monastery. Only in the Judean Desert

The Dead Sea like you've NEVER seen before.








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste bundesweite Israeltag
findet im Mai 2019 statt.
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