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30. Dezember 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israelische Anti-Drohnen-Technologie beendete Chaos über Gatwick
  • Israelische Technik in der Atmosphäre der Sonne
  • Autonome Fahrzeuge aus der Ferne unterstützen
  • Brustkrebs wächst durch Rekrutierung von Zellen aus dem Knochenmark
  • Smartwatch zur Herzüberwachung
  • Linderung von Migräne durch ein israelisches Neuro-Modulationsgerät
  • Neues Forschungszentrum im Weizmann Institut gegründet
ARCHÄOLOGIE
  • Archäologen: Wir haben das biblische Sodom gefunden
  • 2.000 Jahre alter Pilger-Ring im Tauchbad gefunden
TOURISMUS
  • EL AL startet die direkte Route nach Las Vegas.
  • Touristenrekord in Jerusalem und eine Welt voller "Spekulatius"
WIRTSCHAFT
  • Skoda enthüllt neuestes Modell in Israel
  • Ayala unterzeichnet Lizenzabkommen bei Novartis
  • Malariatest von Co Sight Diagnostics sammelt USD 28 Mio.
  • Gett abschreiben - Mobiley ausbauen: Volkswagen setzt in Israel neue Prioritäten
  • SodaStream will Werk in Gaza errichten
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Amos Oz gestorben
  • Israeli gewinnt Fotopreis von UNICEF
  • Dana International kommentiert Neuwahlen und den ESC
  • "Innovation: Africa"
  • Judy und Silvy wieder in Hadera gesichtet
  • Väterchen Frost und Santa Claus
  • Jerusalemer Erlöserkirche mit Plastikbaum
  • In Israel für Holocaust-Überlebende arbeiten
  • Simcha "Kazik" Rotem starb im Alter von 94 Jahren
POLITIK
  • Israel zerstört 5. Angriffstunnel aus Libanon
  • Bildung eines Anti-BDS-Rechtsnetzwerks
  • Resolution für Israelboykott abgelehnt
  • Die neueste Verschwörungstheorie von Mahmud Abbas
  • Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Palästinenser fordern Boykotte von Einkaufszentrum
  • Die Modenschau in Kanaan - Geschichtsrevisionismus in der ARD?
  • Palästinensische Mission erhält Rüge des deutschen Außenamtes
  • ZDF: Unprofessioneller Jahresrückblick 2018
  • Der Ben-Gurion-Flughafen liegt in "besetzten palästinensischen Gebieten"

SPORT
  • Salah gegen Mitspieler aus Israel?
IN EIGENER SACHE
  • Das war der 5. Deutsche Israelkongress.
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten.
  • Israeltag 2018/19


BILDER DER WOCHE
  • Behütete fromme Juden
  • Manche sagen das Israelische Frühstück sei das Beste in der Welt...




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Israelische Anti-Drohnen-Technologie beendete Chaos über Gatwick
Die britische Armee setzte die israelische Anti-Drohnen-Technologie des Rafael Drone- Dome-System ein, nachdem unbemannte Luftfahrzeuge den zweitgrößten Flughafen Großbritanniens für fast 36 Stunden stillgelegt hatten. Dieses System schießt die Drohne nicht ab, sondern stört gezielt die Radiofrequenzen und verhindert damit, dass sich die Drohne bewegen kann. Auch die argentinischen Behörden hatten sich auf die israelische Anti-Drohnen-Technologie verlassen, um den G20-Gipfel in Buenos Aires zu schützen. (JPost, Achgut) EL

Israelische Technik in der Atmosphäre der Sonne
Für das erste Bild, das am 8. November in der Corona, der Atmosphäre der Sonne aufgenommen wurde, brauchte die NASA Sensoren aus Israel. Dabei kam die unbemannte Sonde der Sonne näher als jedes andere Raumschiff in der Geschichte. Das Teleskop der
USD 1,5 Mrd. teuren Parker Solar Probe in Autogröße wurde mit Sensoren ausgestattet, die vom israelischen TowerJazz in Zusammenarbeit mit SRI International, einem unabhängigen gemeinnützigen Forschungszentrum, gebaut wurden. Die Corona ist nicht nur etwa 300-mal heißer als die Oberfläche der Sonne, sondern wirft auch kraftvolle Plasma- und energetische Teilchen aus, die geomagnetische Weltraumstürme auslösen und durch die Zerstörung des Stromnetzes Verwüstungen auf der Erde verursachen können. Diese solaren Ausbrüche sind nur unzureichend erforscht. Die Sonde wird durch einen nur 11,43 cm dicken ultrastarken Hitzeschild geschützt. Der Hitzeschild ist so gebaut, dass er einer Strahlung widerstehen kann, die etwa dem 500-fachen der Sonnenstrahlung auf der Erde entspricht. Selbst in einer Region, in der die Temperaturen mehr als 1 Mio. Grad Fahrenheit erreichen können, wird erwartet, dass das Sonnenlicht den Schild auf etwa 1.371 Grad Celsius erhitzt. Das Ziel der Parker Solar Probe ist es, während ihrer siebenjährigen Mission 24 Durchgänge durch die Corona zu machen. Die endgültige Annäherung - nur 3,83 Mio. Meilen von der Sonnenoberfläche entfernt - wird laut NASA 2024 erwartet. (TimesofIsrael) EL

Autonome Fahrzeuge aus der Ferne unterstützen
Ottopia hat die Startfinanzierung um USD 3 Mio. abgeschlossen. Das Technologieunternehmen konzentriert sich auf Fernunterstützung für selbstfahrende Autos. Heute bieten Teleoperationsplattformen Unterstützung, indem sie die vollständige Kontrolle an einen entfernten
menschlichen Fahrer übergeben. Allerdings erhöht das die Fehlermöglichkeit bei unvorhersehbaren Störungen, beispielsweise beim Straßenbau oder bei Staus nach Unfällen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen ermöglicht die Softwareplattform von Ottopia, dass der menschliche Bediener und die Künstliche Intelligenz KI des Fahrzeugs während eines Ferneingriffs zusammenarbeiten. Der Mensch unterstützt den AV bei der Entscheidungsfindung in einem komplexen Szenario. Der AV führt diese Entscheidung aus und navigiert mit einer ganzen Reihe von Sensoren und Sicherheitsmaßnahmen. Amit Rosenzweig (CEO) und Leon Altarac (CTO) gründeten Ottopia im Jahr 2018. (TimesofIsrael) EL

Brustkrebs wächst durch Rekrutierung von Zellen aus dem Knochenmark
Israelische Forscher der Universität Tel Aviv haben entdeckt, dass Brustkrebstumore ihr Wachstum steigern, indem sie Stromazellen rekrutieren, die aus Knochenmark stammen. Während die Rekrutierung von aus dem Knochenmark stammenden Fibroblasten die Überlebenschancen von Brustkrebs senkt, deutet die Studie darauf hin, dass das Targeting dieser Zellen mit neuen Therapien ein wirksamer Weg zur Behandlung der Krankheit sein könnte. Die Studie wurde am 23. November im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht. (Jewishpress) EL

Smartwatch zur Herzüberwachung
Jedes Jahr sterben Millionen Menschen durch Herzstillstand. CardiacSense ist eine in Caesarea entwickelte Smartwatch, die alle kritischen Parameter überwachen kann und sogar eine kontinuierliche Blutdrucküberwachung durchführt. Diese Smartwatch bietet die Genauigkeit eines EKG-Geräts und ermöglicht eine kontinuierliche und bequeme Messung über Monate und Jahre unter allen Bedingungen - ob statisch oder
mobil. Mediziner können zu jedem Zeitpunkt alle Daten in Echtzeit überprüfen, als ob der Patient in der Klinik wäre. Nun will die Firma eine entscheidende klinische Studie beginnen, die sowohl die FDA-Zulassung als auch die CE-Kennzeichnung für das Gerät als Diagnoseinstrument für Vorhofflimmern unterstützt. Damit wäre es den neuen AF-Erkennungsalgorithmen der Apple Watch, die nicht für diagnostische Zwecke gekennzeichnet sind, einen Schritt voraus. In seiner erweiterten Version soll die Smartwatch auch eine GPS-Komponente enthalten, die dem medizinischen Personal bei Bedarf hilft, den genauen Ort für eine Rettung zu ermitteln. (tgt, medtechstrategist) EL

Linderung von Migräne durch ein israelisches Neuro-Modulationsgerät
Gegen Migräne gibt es kein Heilmittel. Eine der besten Behandlungen besteht in der Stimulation von Hinterkopfnerven. Dabei wird ein winziger Impulsgeber an der Schädelbasis implantiert, der schmerzstillende
elektrische Impulse an das Gehirn sendet. Shmuel Shany und Amit Dar von Neurolief entwickeln stattdessen ein non-invasives Gerät zur Neurostimulation. Das Gerät selbst sieht ein wenig aus wie Geordis Visier in der Sience-Fiction-Serie Star Trek: Das nächste Jahrhundert, nur dass es auf dem Kopf sitzt. Bei einer Produktuntersuchung zeigte sich eine durchschnittliche Minderung von 80% der Schmerzsymptome. Das ist doppelt so viel wie Implantate und weitaus mehr als Paracetamol-Tabletten erzielen können. Das Gerät soll 2019 auf den Markt kommen. (Audiatur) KR

Neues Forschungszentrum im Weizmann Institut gegründet
Das Weizmann Institute of Science konnte dank einer großen Gabe der Sherman-Familie das Dr. Barry Sherman Institute for Medicinal Chemistry gründen. Das Institut soll Forschungen zu Autoimmunerkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen und Infektionskrankheiten durchführen. (Weizmann, newswise) EL








Archäologen: Wir haben das biblische Sodom gefunden
Archäologen haben die bronzezeitliche Stadt Tall el-Hammam in Jordanien ausgraben. Sie glauben, dass es sich um die biblische Stadt Sodom handelt, die vor etwa 3.700 Jahren zerstört wurde. Es gebe klare Anzeichen dafür, dass ein Meteorit in der Luft über der heutigen
Ebene des Mittleren Ghor explodiert sei, was die Zivilisation vernichtete, die dort vor über 2.500 Jahren existierte. Die gewaltige Explosion zerstörte eine Fläche von 500 Quadratkilometern. Es wird geschätzt, dass es das Äquivalent eines 10-Megatonnen-Atomsprengkopfes war, der etwa einen Kilometer über dem Boden explodierte. Eine dicke Ascheschicht, die das Gelände bedeckt, deutet darauf hin, dass ein Feuer die Stadt zerstört hatte. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Schockwelle der Meteorexplosion eine Salzschicht aus dem nahegelegenen Toten Meer über das gesamte Gebiet verteilt und das Land jahrhundertelang landwirtschaftlich nutzlos gemacht habe. (fokus-jerusalem, worldisraelnews) TS

2.000 Jahre alter Pilger-Ring im Tauchbad gefunden
Archäologen fanden einen 2.000 Jahre alten Ring in einer Mikwe (rituelles Tauchbad). "Genau wie heute scheint es, dass in der Vergangenheit Ringe und Schmuck vor dem Baden entfernt wurden", sagten die Archäologen Nachshon Zenton, Moran Hajabi, Ari Levy und Dr. Joe Uziel. Während der Zeit des Zweiten Tempels lag das Bad an der Pilgerstraße. Die alte gepflasterte Straße führt vom Shiloach-Teich (Siloam) zum Tempelberg hinauf und soll der Haupteingang für Pilger zum Tempel gewesen sein. (JPost) TS








EL AL startet die direkte Route nach Las Vegas.
Für viele Israelis wird ein Traum wahr, denn in Israel gibt es (offiziell) keine Kasinos. Israels nationale Fluggesellschaft EL AL Israel Airlines Ltd. hat ihre sechste direkte Route in die USA, nach Las Vegas, angekündigt. Die neue Linie wird am 14. Juni 2019 starten. Die
Flugdauer liegt zwischen 11 und 13 Stunden. Am Freitagmorgen geht es los und am Samstagabend kann man jeweils nach Israel zurückkehren. Israel sieht eine steigende Tendenz christlicher Touristen von Nevada, Arizona, Utah und Oregon. EL AL bietet derzeit Flüge zu 4 weiteren Zielen in den USA: New York, Boston, Miami und Los Angeles. Eine neue Route nach San Francisco mit drei wöchentlichen Flügen wird am 13. Mai in Betrieb genommen. (CTech, Algemeiner) TS

Touristenrekord in Jerusalem und eine Welt voller "Spekulatius"
"Jerusalems Hotelindustrie boomt. Neue Besucherrekordzahlen werden vermeldet - ein Plus von 38%, womit die Stadt in diesem Jahr einen der größten
Zuwächse an Touristen weltweit erlebte", heißt es in der WELT. Diese an sich erfreuliche Information wurde allerdings von dem verantwortlichen Korrespondenten der WELT, Gil Yaron, unter Tonnen von verschwörungstheoretischen "Spekulatius" über Trump, Netanjahu und andere übliche Verdächtige vergraben. Hier hilft ein Blick in die englischsprachige Presse. Ein britischer Marktforschungsbericht lieferte die Fakten: 2018 wird mit Zuwachs von 38% Besuchern in Jerusalem gerechnet, mit 4,8 Mio. Visiten bis Jahresende. Damit steht Jerusalem weit vor Mumbai, Osaka und Porto. Weltweit führen die Besucherzahlen in Hong Kong, Bangkok, London, Singapore und Macau sowie Paris, Dubai, New York City, Kuala Lumpur und Shenzhen. Die positiven Zahlen für Jerusalem seien das Ergebnis von "harter Arbeit und gutem Marketing", sagt das israelische Tourismusministerium. (Welt, nocamels, Bloomberg) KR TS







Skoda enthüllt neuestes Modell in Israel
Der tschechische Autohersteller Skoda will seine Präsenz in Israel durch die Zusammenarbeit mit drei israelischen Auto-Tech-Start-ups erweitern. Skoda-Chef Bernhard Maier wird dafür Scala, den neuen Kleinwagen, bei einer
Veranstaltung in der Nähe von Tel Aviv vorstellen. Das neue Modell wird laut Firmenwebsite über eine ständige Internetverbindung und ein neues Infotainmentsystem verfügen. Dies ist das erste Mal, dass ein globaler Automobilhersteller weltweit ein Auto in Israel vorstellt. Laut Skoda werden 300 Korrespondenten aus 22 Ländern an der Enthüllung am Donnerstag teilnehmen, ebenso wie 100 Mitarbeiter und Vertriebspartner von Skoda. (CTech) TS

Ayala unterzeichnet Lizenzabkommen bei Novartis
Ayala Pharmaceuticals in Rehovot entwickelt Medikamente für genetisch identifizierte Krebserkrankungen. Das israelische Entwicklungsunternehmen hat mit dem Pharmariesen Novartis eine Lizenzvereinbarung für
sein Präparat AL102 abgeschlossen. Dafür erhält Ayala eine Kapitalinvestition von USD 10 Mio. von Novartis. Novartis wird Studien durchführen, um das Präparat in Kombination mit seinen Therapien beim multiplen Myelom zu bewerten. Das multiple Myelom ist ein seltener und aggressiver Blutkrebs, der etwa ein Prozent aller Krebsarten ausmacht. Alle Entwicklungskosten werden vollständig von Novartis getragen, während Ayala die weltweiten Lizenzrechte für AL102 für alle anderen Indikationen behält. (Globes) EL

Malariatest von Co Sight Diagnostics sammelt USD 28 Mio.
Sight Diagnostics hat einen Echtzeit-Bluttest für Malaria entwickelt, der nur wenige Tropfen Blut benötigt. Der Arzt kann in einer unabhängigen Klinik die Ergebnisse innerhalb weniger Minuten erhalten. Die Firma wurde 2010 von einem früheren Projektmanager bei Mobileye gegründet, mit dem Ziel, das Gebiet des Machine Vision auf gesundheitliche Aspekte anzuwenden. Nun hat das Unternehmen zur Durchführung weiterer Versuchsreihen knapp USD 30 Mio. gesammelt. (Globes) EL

Gett abschreiben - Mobiley ausbauen: Volkswagen setzt in Israel neue Prioritäten
Vor zwei Jahren hatte Volkswagen USD 300 Mio. in Gett investiert. Gett sollte ein zentraler Baustein des VW-Geschäftsbereichs für Mobilitätsdienste unter der Marke Moia werden. Laut SPIEGEL hat Gett viel Geld verbraucht, aber neben Israel, Großbritannien und Russland kaum
neue Märkte erobert. Volkswagen muss seine Investitionen bei Gett abschreiben, denn der Weltmarkt für Fahrdienste per App-Bestellung wird von größeren Wettbewerbern wie Uber, Lyft oder Didi dominiert. Die sehen sich allerdings ebenfalls mit Problemen konfrontiert - die Umsätze von Uber sind dramatisch zurückgegangen und die Verluste von Lyft sind im letzten Quartal erheblich gestiegen. Inzwischen hat Volkswagen die Gründung eines gemeinsamen Transportunternehmens in Israel mit Mobileye und der Champion-Motors-Gruppe bekannt gegeben, an der Gett nicht beteiligt ist. Zusätzlich eröffnete VW das "Konnect"-Zentrum in Israel, um die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen seiner Gruppe und israelischen Unternehmen zu schaffen. (ARD, Spiegel, Globes) EL

SodaStream will Werk in Gaza errichten
SodaStream, der israelische Hersteller von kohlensäurehaltigen Getränken, der Anfang des Jahres von PepsiCo Inc. für USD 3,2 Mrd. erworben wurde, errichtet im Gazastreifen eine Produktionsstätte. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Daniel Birnbaum auf einer Konferenz in Jerusalem. "Wir möchten, dass die Menschen im Gazastreifen Arbeitsplätze haben, echte Arbeitsplätze, denn dort, wo Wohlstand herrscht, kann es Frieden geben", sagte Birnbaum. (TimesofIsrael) EL




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Amos Oz gestorben
Der israelische Schriftsteller Amos Oz ist im Alter von 79 Jahren an einem Krebsleiden gestorben. Der deutsche Außenminister Heiko Maas kondolierte: "Mit Amos Oz starb heute nicht nur ein großer israelischer Schriftsteller, der mit seinen Geschichten auch in Deutschland
unzählige Menschen fesseln konnte, sondern auch ein mutiger, unerschrockener Verfechter eines Friedens im Nahen Osten. Amos Oz hat mit seinen außerordentlichen literarischen Werken auch immer ein Stück israelische Zeitgeschichte beschrieben, er hat scheinbare Gewissheiten in Frage gestellt und zu neuen Betrachtungsweisen eingeladen. Er hat uns immer wieder mit seinen klugen, mahnenden Worten zum Nachdenken gebracht und uns daran erinnert, dass der Frieden nur kommt, wenn wir dafür kämpfen. Wir werden Amos Oz sehr vermissen." (TimesofIsrael, NZZ, haaretz, JA) TS

Israeli gewinnt Fotopreis von UNICEF
"Das UNICEF-Foto des Jahres 2018 steht für unzählige vergessene Kinder auf der Welt. Es ist ein Appell an uns, hinzuschauen und uns dafür einzusetzen, dass sämtliche Kinder, auch jene mit angeborenem oder von Krieg oder Hunger verursachtem Handicap, umsorgt und mit
Würde aufwachsen können", sagte Peter-Matthias Gaede, stellvertretender Vorsitzender von UNICEF Deutschland. Mit dem dritten Preis wurde die Reportage der israelischen Fotografin Rina Castelnuovo über einen palästinensischen Jungen aus dem Gazastreifen ausgezeichnet. Der an einer seltenen Krankheit leidende Muhi kann nur in Israel überleben, wo es medizinische Hilfe für ihn gibt. (unicef) TS

Dana International kommentiert Neuwahlen und den ESC
Dana International teilte beim jüdischen Limmud Festival im britischen Birmingham ordentlich aus. Sie setzt nicht viel Hoffnung in Neuwahlen: "Was war, wird bleiben. Die Leute wählen nicht mit dem Kopf. Sie wählen mit
ihren Gefühlen." Für die LGBTIQ habe sich in ihrer Heimat in den vergangenen 20 Jahren vieles zum Guten gewendet. "Im Gegensatz zu Holocaust-Überlebenden sind wir in der LGBT-Community die letzten, die Probleme haben." Zum European Song Contest (ESC), der nach dem Sieg von Netta in Lissabon nun 2019 in Israel stattfinden wird, sagte Dana, es sei gut, dass die Veranstaltung in Tel Aviv und nicht wie zuvor in Erwägung gezogen in Jerusalem stattfinde, auch wenn 1999 nach ihrem eigenen Sieg Jerusalem die ESC-Stadt war: "Tel Aviv ist genau richtig für die Eurovision. Es ist sonniger und offener. Außerdem wohne ich nur ein paar Minuten von der Veranstaltung entfernt." (blu) KR

"Innovation: Africa"
10 Jahre. 10 Länder. Über 200 Dörfer. 1,3 Mio. Menschen. 1 Mission. Das ist Innovation: Africa. Eine einzigartige Non-Profit-Mission für die Entwicklung von Solartechnik, Agrikultur und Wassertechnologien in Afrika. (innoafrica, vimeo) EL

Judy und Silvy wieder in Hadera gesichtet
Zwei Jahre, nachdem sie zum ersten Mal in der Nähe der nordisraelischen Küstenstadt Hadera gesichtet wurden, sind zwei Haie, von Forschern "Judy" und "Silvy" getauft, an den gleichen Ort im Mittelmeer zurückgekehrt. Judy
und Silvy sind dunkle Haie, eine wandernde Art, die sich in Richtung warmes Wasser bewegt. Sie werden von mehreren Organisationen aufgrund von Überfischung und ihrer langsamen Reproduktion als gefährdet oder anfällig eingestuft. Dr. Aviad Sheinin von der Universität Haifa sagte dem hebräischen Nachrichtensender Mako, dass Judy und Silvy 3,07 bzw. 2,89 Meter lang sind und fast zwei Jahre im Mittelmeer überlebten. "Das Mittelmeer ist bekannt als sehr haifeindlich", erklärte er, "und doch kehrten sie in die Gegend von Hadera zurück." Judy und Silvys Rückkehr ist ein Segen für die Forscher, sagte Dr. Sheininin, und "kann uns zusätzliches Verständnis für den Fortpflanzungszyklus von weiblichen Haien, ihr langfristiges Überleben, ihre Wachstumsrate und eine Einschätzung der Populationsgröße von weiblichen Haien im östlichen Mittelmeer geben". Um die Haie in der Gegend im Auge zu behalten, befestigen die Forscher einen akustischen Tag, der von jedem Hai ein individuelles Funksignal aussendet. "Bis jetzt haben wir gesehen, dass die markierten weiblichen Haie den größten Teil des Winters in warmem Wasser verbringen und im Frühjahr ziehen", sagte Sheininin. "Wir haben festgestellt, dass die Ankunft der Haie in Hadera im Winter mit ihrem zweijährigen Fortpflanzungszyklus zusammenhängt", erklärte Sheininin. "In diesem Jahr werden wir Ultraschall und Bluttests durchführen, um dieses einzigartige Phänomen zu erforschen." (Algemeiner)

Väterchen Frost und Santa Claus
1990 kamen die Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel. Sie brachten Schweinefleisch in bis dahin schier unvorstellbaren Mengen ins Heilige Land. Auch Väterchen Frost wanderte ein. Und der ist außerhalb der Ex-UdSSR als Santa bekannt. Alle Jahre wieder
bezeugen Rabbiner und Imame ihren Widerstand gegen die "öffentliche Zurschaustellung bunter Weihnachtsbäume", was ihnen Schlagzeilen in den Medien beschert. Doch die Tannen bleiben stehen wie Windmühlen. Von Jahr zu Jahr werden sie sogar mehr und erstrahlen heller. Meist vor Einkaufszentren oder auf Marktplätzen. Daneben meist ein neunarmiger Hanukkah-Leuchter, der an das zeitlich nahe jüdische Lichterfest erinnert, und ein paar Halbmond-Laternen vom moslemischen Fastenmonat. Geistliche Musikwerke sind in Israel schon aus Mangel an Orgeln selten zu hören, weshalb bis heute oft mehr Juden als Christen in die Metten drängen. Einige Kirchen verteilen sogar Eintrittskarten, um ihren Gläubigen Sitzplätze zu sichern. In Haifa, Jaffo und Jerusalem werden von den Stadtverwaltungen an die dort lebenden Christen und an Diplomaten Kieferbäumchen verteilt. Da war doch noch was? Genau, diese Ballabende im armenischen Kloster. Es steht in Jaffo am Hafen. Frisch renoviert mit einem schönen Säulensaal. Ein findiger Event-Manager hat den Saal entdeckt und gemietet und lädt zu Ballabenden an den Wochenenden zwischen den Weihnachtsfesten (plural: die Ostkirchen feiern am 6., die Armenier am 14. Januar) ein. Mit vorheriger Führung durch das Kloster. Mutmaßlich im Abendkleid. "Wie in Wien." (Kurier) KR

Jerusalemer Erlöserkirche mit Plastikbaum
Der deutsche Pfarrer Wolfgang Schmidt lebt seit 2012 in der Jerusalemer Altstadt. Schmidt, in Karlsruhe geboren, ist Propst der evangelischen Erlöserkirche. Diese befindet sich nur wenige Meter von der Grabeskirche entfernt,
dem wichtigsten Heiligtum der Christen. Der Pfarrer ist für rund 3.000 deutschsprachige evangelische Christen in Israel, den Palästinensergebieten und Jordanien zuständig. Der Weihnachtsbaum in seiner Kirche wurde diesmal erst kurz vor dem Weihnachtsgottesdienst aufgestellt. Aber: "Die Schwierigkeiten, einen Nadelbaum zu finden, waren so groß", sagt Schmidt, "dass wir auch in der Kirche auf einen Plastikbaum umgestiegen sind - zum Bedauern vieler." [Anmerkung der ILI-News-Redaktion: Entweder wusste Schmidt nicht, dass der Jüdische Nationalfonds wie in jedem Jahr an alle Christen vor Ort kostenlos Pinien als "Tannenbäume" austeilt, auch in der Altstadt Jerusalems - oder aber die Geschichte ist von dpa frei erfunden.] (SaarbrueckerZeitung) TS

In Israel für Holocaust-Überlebende arbeiten
Um Kultur, Land und die Geschichte zu verstehen lernt Eva Stein Hebräisch und arbeitet in einem Seniorenheim in Jerusalem. Dass sie als Deutsche dort nun arbeitet, ist kein Problem für die Bewohner. "Im Gegenteil, die Arbeit
von mir und anderen deutschen Freiwilligen wird von allen sehr wertgeschätzt", sagt Eva Stein. Mit manchen Bewohnern könnte sich Eva sogar auf Deutsch unterhalten, sie sind als Kinder und Jugendliche aus Deutschland geflohen. "Eine Frau hat mich interessiert gefragt, wie das Leben in Deutschland denn heute so ist", erzählt Eva Stein. "Sie kennt nur noch das Berlin der 1930er Jahre." (Hagen) KR

Simcha "Kazik" Rotem starb im Alter von 94 Jahren
Der letzte jüdische Widerstandskämpfer aus dem Warschauer Ghetto ist tot. Simcha "Kazik" Rotem starb im Alter von 94 Jahren in Jerusalem. Rotem, bekannt auch als Kazik Ratajzer, konnte 1943 nach schweren
Kämpfen gegen die Deutschen mit anderen Kameraden durch einen Abwasserkanal aus dem zerstörten Ghetto fliehen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin würdigten Rotem als letzten Kämpfer des Warschauer Ghettos. "Rotem hat gegen die Nazis gekämpft und Juden gerettet", schrieb Netanjahu. "Auf den Sieg haben wir nie gehofft", sagte Rotem 2014. "Es ging uns nicht um den ,ehrenhaften Tod', wie viele denken. Mutig waren auch die Menschen, die im Konzentrationslager in Treblinka umkamen. Oder jene, die im Ghetto verhungerten. Wir wollten nur die Art des Todes wählen - eine leichtere als die in der Gaskammer." Am 19. April 1943 hatte die Rebellion jüdischer Aufständischer begonnen, die sich gegen SS-Einheiten wehrten. Der fast einmonatige Kampf gegen die Deutschen scheiterte am 16. Mai 1943. Seine blutige Niederschlagung besiegelte das Schicksal der meisten bis dahin überlebenden Warschauer Juden, die vor dem Krieg ein Drittel der Bevölkerung gestellt hatten. Tausende wurden erschossen oder in die Todeslager deportiert. (Jüd.Allg., YadVashem) TS




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Israel zerstört 5. Angriffstunnel aus Libanon
Dumm gelaufen. Israel zerstörte einen 5. Angriffstunnel, der von der Hisbollah vom Libanon aus bis auf israelisches Territorium durch den Felsen gegraben worden ist. Die islamische Miliz wollte Kämpfer durch den
Tunnel nach Israel einschleusen, um Galiläa zu erobern. Doch seit Wochen sind Techniker der israelischen Armee damit beschäftigt, die Tunnel zu orten und dann zu zerstören. Anstatt sie zu sprengen, werden sie mit flüssigem Zement gefüllt, um sie unbrauchbar zu machen und zu blockieren. Jetzt passierte eine geradezu peinliche Panne. Der Zement quoll aus einem privaten Haus im Dorf Killa heraus und ergoss sich auf die Hauptstraße des libanesischen Dorfes. Für Israel war das ein schlagender Beweis, dass Privathäuser missbraucht werden, um die Tunnel grenzüberschreitend in Richtung Israel zu graben. Bisher hatten sich die UNO-Truppen geweigert, Privathäuser zu prüfen, ob von dort aus gegen die Vorgaben des Waffenstillstandes und gegen die UNO-Resolution 1701 verstoßen werde. Bisher hat niemand den Israelis vorgeworfen, mit dem Zement die Souveränität des Libanon verletzt zu haben. (TheTower) TS

Bildung eines Anti-BDS-Rechtsnetzwerks
Das Ministerium für strategische Angelegenheiten plant, NIS 3,25 Mio. in ein Anti-BDS-Rechtsnetzwerk zur Bekämpfung der Bewegung für Boykott, Veräußerung und Sanktionen zu investieren. Das Ministerium
hat die Absicht, mit dem Internationalen Rechtsforum einen Vertrag abzuschließen und auf der Website zu veröffentlichen. Das Forum würde helfen, Zuschüsse bis zu NIS 600.000 an Mitglieder des Netzwerks zu vergeben, zu denen Anwälte und andere Rechtsvertreter oder Organisationen gehören könnten, um BDS auf dem juristischen Schlachtfeld zu bekämpfen. "Dies ist ein wichtiger Schritt, um uns von der Verteidigung in die Offensive zu bringen", sagte Gilad Erdan, Minister für Strategische Angelegenheiten. (JPost) TS

Resolution für Israelboykott abgelehnt
Kurz nachdem ein spanisches Gericht die Motion im Madrider Stadtrat für einen Israelboykott abgelehnt hatte, wies der Stadtrat der spanischen Hauptstadt einen weiteren Resolutionsentwurf in der gleichen Sache
zurück. In einer Abstimmung war die linksextreme Partei Ahora Madrid alleine mit ihrer Befürwortung der Boykott-Motion. Mit 20 von 57 Sitzen ist Ahora Madrid die zweitgrößte Partei im Stadtrat. In San Vicente del Raspeig leben rund 57.000 Menschen. Dank der Aktivitäten der pro-israelischen Organisation ACOM wurden bis jetzt von spanischen Stadtverwaltungen über 30 Boykott-Motionen gegen Israel annulliert oder suspendiert. In vielen Beschlüssen erklärten die Richter die BDS-Bewegung für diskriminierend, was in Spanien verfassungswidrig ist. Andere Stadtverwaltungen verzichteten angesichts der Androhung legaler Aktionen durch ACOM freiwillig auf die weitere Behandlung von Boykott-Motionen. (Tachles) KR

Die neueste Verschwörungstheorie von Mahmud Abbas
Palästinenserchef Mahmud Abbas hat während einer Rede in Ramallah Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigt, Gelder an die Hamas zu überweisen, die von ihr für die Finanzierung der Terroranschläge in Judäa und Samaria benutzt würden. "Er überweist persönlich Geld an die Hamas, damit sie Terroranschläge ausführen, und wir zahlen den Preis dafür", sagte Abbas, ohne einen Beweis für diese Behauptung vorzulegen. (Mena) KR

Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an
Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Die australische Botschaft werde aber bis zum Abschluss eines Friedensabkommens zwischen Israel und den Palästinensern in Tel Aviv bleiben, sagte
Regierungschef Scott Morrison in Sydney. Die Palästinenserführung kritisierte die Entscheidung scharf. "Wir freuen uns darauf, unsere Botschaft nach West-Jerusalem zu verlegen, wenn es praktikabel ist, als Unterstützung und nach Festlegung des endgültigen Status", sagte Morrison weiter. Dem Regierungschef zufolge wird sich Australien bei UN-Resolutionen mit "Angriffen" gegen Israel nicht länger enthalten, sondern dagegen stimmen. Das gelte auch für die "Jerusalem"-Resolution, in der dazu aufgerufen wird, keine diplomatischen Vertretungen in Jerusalem zu eröffnen. Morrison fügte hinzu, die UN-Vollversammlung sei mittlerweile der Ort, in dem Israel "gemobbt" werde und wo "Antisemitismus verhüllt in der Sprache über Menschenrechte" daherkomme. Israel bezeichnete die Ankündigung Canberras, ein Verteidigungs- und Handelsbüro in West-Jerusalem zu eröffnen, als "Schritt in die richtige Richtung". Israel gratuliere der australischen Regierung "zu ihrer Haltung zu Iran-Sanktionen und ihrer israelfreundlichen Position bei der UN" sowie beim Thema Antisemitismus, erklärte das Außenministerium. (tekk) KR








Palästinenser fordern Boykotte von Einkaufszentrum
Palästinensische Aktivisten haben zum Boykott des israelisch-palästinensischen Einkaufszentrums aufgerufen, das vom Supermarktkettenbesitzer Rami Levy in der Industriezone Atarot nördlich von Jerusalem errichtet wurde. Das Einkaufszentrum kostete NIS 200 Mio. und beherbergt mehr als 50 Unternehmen. Die Aktivisten fordern u.a. über Social-Media-Plattformen die Palästinenser auf, das neue Einkaufszentrum und andere Einkaufszentren in Israel zu boykottieren. Sie verteilten auch Flugblätter in Ost-Jerusalem, die besagen, dass der Boykott israelischer Handelszentren eine "religiöse, nationale und moralische Pflicht" sei. Das neue Einkaufszentrum, so die Aktivisten, sei Teil

Jüdische und arabische Kunden in einem Rami Levy Supermarkt in Jerusalem....
(Bildnachweis: MARC ISRAEL SELLEM/THE JERUSALEM POST)

eines israelischen Plans zur Judaisierung Jerusalems und Zerstörung der arabischen Wirtschaft. "Indem wir israelische Waren kaufen, finanzieren wir die israelische Besatzung", behauptete die Gruppe "National and Islamic Forces". Die Erklärung warnte Palästinenser davor, mit Israelis Geschäfte machen, da sie so "zur Belagerung Jerusalems beitragen, die Isolation der Stadt festigen und sie von ihrer Umgebung lösen". Die Erklärung wurde von der offiziellen Nachrichtenagentur der Palästinensischen Autonomiebehörde Wafa und der regierenden Fatah-Fraktion veröffentlicht, ein Zeichen dafür, dass die PA die Forderung nach einem Boykott des neuen Einkaufszentrums unterstützt. Die wirtschaftliche Normalisierung mit Israel, so die Aussage, "sei ein Akt des vorsätzlichen Verrats." Trotz des Aufrufs zum Boykott des Einkaufszentrums haben einige der israelischen Ketten, darunter Cafe Greg und Crazy Line, arabische Franchise-Nehmer aufgenommen. (JPost)

Die Modenschau in Kanaan - Geschichtsrevisionismus in der ARD?
Kennen Sie "ARD Israel Palästina"? - Das ist kein vom deutschen Gebührenzahler finanzierter Fernsehsender

auf Hebräisch und Arabisch, sondern eine Website (und Facebookseite), auf der alle paar Tage eine Kurzdokumentation des gebührenfinanzierten ARD-Studios Tel Aviv erscheint. Am 30. November war das Thema: "Bunte Leidenschaft: Palästinensische Frauenkleider sind seit Jahrhunderten für ihre prachtvolle Stickerei bekannt." Die bunte Leidenschaft, so ahnt der Zuschauer alsbald, hat wohl etwas mit Politik zu tun. Wessen buntes Garn hier die ARD spinnt, hat der Publizist Stefan Frank für Audiatur ausführlich recherchiert. (Audiatur, ARD) KR

Palästinensische Mission erhält Rüge des deutschen Außenamtes
Die palästinensische Mission in Berlin hat einen Facebook-Post für Terroristen gelöscht, nachdem sie eine seltene Rüge des deutschen Außenamtes erhalten hatte. Das berichtete Benjamin Weinthal in der Jerusalem Post. Die Mission entfernte den Facebook-Post mit dem Bild der Entführerin Leila Khaled, dem Mitglied der Terrororganisation Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP). Das Bild wurde

von einer Bildunterschrift mit dem Satz "Widerstand ist kein Terrorismus" begleitet. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte: "Wir haben der palästinensischen Mission klar gemacht, dass wir eine Klärung zu dem Facebook-Post brauchen. Die Verherrlichung des Terrorismus und eine Verherrlichung der Lufthansa-Entführerin Leila Khaled sind völlig inakzeptabel." Die Rüge kam, nachdem Filipp Piatov von der BILD über den Beitrag berichtet hatte. Khaled war Mitglied einer PFLP-Zelle, die im August 1969 den TWA-Flug 840 entführte. Sie nahm auch an der versuchten Entführung eines EL-AL-Fluges ein Jahr später teil. Die Rüge des Auswärtigen Amtes kam nur wenige Tage, nachdem Deutschland beschlossen hatte, die Finanzierung ausländischer Organisationen einzustellen, die Antisemitismus fördern. Die PFLP wurde sowohl von den Vereinigten Staaten, als auch von der Europäischen Union als terroristische Vereinigung bezeichnet. Khaled wurde zitiert, dass für Palästinenser "Verhandlungen nur mit Messern und Waffen geführt werden". (Bild, TheTower)

ZDF: Unprofessioneller Jahresrückblick 2018
Die ZDF Korrespondentin Nicola Albrecht hat einen Jahresrückblick für 2018 mit dem Titel "Israel: Es kann nur besser werden" veröffentlicht. Arye Shalicar hat das als unprofessionellen Jahresrückblick bezeichnet und sieben Fehler angekreidet. "Dieser Bericht spiegelt eine verdrehte Realität wieder, relativiert Terror und Terrororganisationen, lässt zentrale Fakten und Spieler komplett aus und bezeichnet ermordete Juden als Siedler und Soldaten, das alles mit nur einem Ziel: dem deutschen Zuschauer am Vorweihnachtsabend die bösen, bösen, bösen Juden zu liefern." (ZDF, FB, Werteinitiative)


Der Ben-Gurion-Flughafen liegt in "besetzten palästinensischen Gebieten"
Ein israelisches Paar war schockiert, als es feststellte, dass auf einer Quittung des Duty-Free-Shops am Pariser Flughafen der israelische Flughafen Ben Gurion

in die "besetzten palästinensischen Gebiete" verlegt worden war. Der israelische Flughafen befindet sich im israelischen Kernland, östlich von Tel Aviv. Der Vorfall ereignete sich im königlichen Quarzgeschäft, das von den Galerie Lafayette, dem wichtigsten Kaufhaus Frankreichs, betrieben wird. Laut einem Bericht behauptete ein Beamter der Galerie Lafayette namens Arthur Lemoine, dass der Fehler auf dem Beleg infolge einer Beschwerde des Direktors für internationale Beziehungen des Simon-Wiesenthal-Center, Shimon Samuels, untersucht wurde. (WorldIsraelNews) TS








In Israel bestimmt nur noch ein Thema die Nachrichten: Der Knesset-Beschluss, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen am 9. April abzuhalten. Diese Abstimmung folgte einem einstimmigen Beschluss der Chefs der Koalitionsparteien. Fast alle Abgeordneten der Knesset stimmten in 3 Lesungen dafür. Nur zwei Abgeordnete, darunter Jehuda Glick (Likud), stimmten dagegen: Sie hatten aus Versehen bei der Abstimmung auf den falschen Knopf gedrückt. So weit, so normal. Aber es gibt keine Nachricht aus Israel, die nicht auf ihrem Weg in eine deutsche Zeitung einen ganz eigenen Drive bekäme. Alexandra Föderl-Schmid, Nahostkorrespondentin der SZ und ehemalige Chefredakteurin und Co-Herausgeberin der österreichischen Tageszeitung Der Standard, stellt diesen Vorgang so dar, als hätte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu selbstherrlich im Alleingang aus egoistischen Gründen die Neuwahlen "diktiert". Sie schreibt wörtlich: "Netanjahu demonstriert, dass er alleine die Geschicke Israels bestimmt: als Premierminister, als Außenminister und nun zusätzlich als Verteidigungsminister kann er nach Gutdünken regieren und diktieren - sogar den Wahltermin. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat vorgezogene Wahlen für den 9. April 2019 ausgerufen; es ist dies ein Zeitpunkt, der ihm nützt." (Zitat Ende) Die Idee, dass Netanjahu einen solchen Beschluss im Alleingang durchsetzen könne, ist für eine Demokratie und einen Rechtstaat wie Israel vollkommen absurd und als Einstieg für einen Artikel selbst für die SZ - vorsichtig formuliert - "originell". Zurück zu den Fakten: Natürlich wird auch schon über den Ausgang der Neuwahlen spekuliert. Das "Zionistische Lager" - also die ehemalige sozialistische Arbeitspartei - befindet sich in einem Zustand der Auflösung. Die Linken tauchen in den Umfragen weit abgeschlagen auf. Es sieht im Moment so aus, als ob Netanjahu und seine Koalition auch nach den Wahlen weiter an der Macht bleiben. Gleichwohl gibt es jeden Tag neue Entwicklungen und es bleibt abzuwarten wie viele neue Parteien sich bis zu den Wahlen noch registrieren lassen - bislang gibt es schon 3 neue Parteien, gegründet von Benny Gantz; von Minister Naftali Bennett zusammen mit der Justizministerin Ayelet Shaked; und jüngst noch von der Knesset Abgeordneten Orly Levy-Abekasis. (SZ) TS




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Salah gegen Mitspieler aus Israel?
Der ägyptische Star-Spieler des FC Liverpool, Mohamed Salah, soll gedroht haben, seinen Verein zu verlassen, falls der israelische Fußballer Munas Dabbur (RB Salzburg) nach Liverpool wechseln sollte. Dabbur ist arabischer Israeli. Honestly Concerned kommentiert die Vorwürfe gegen Salah: "Spieler wie er können noch so gut sein, sollten aber von ihren jeweiligen Vereinen, wie auch von der FIFA für ihr unsportliches Verhalten gesperrt werden! Politik hat auf dem Fußballplatz und im Sport allgemein nichts zu suchen!" (jpost, mena, hc) JG












Das war der 5. Deutsche Israelkongress
Der 5. Deutsche Israelkongress (#DILK18)bildete in diesem Jahr den Abschluss der offiziellen Feierlichkeiten zum 70jährigen Bestehen Israels. Er fand am 25. November 2018 im Congress Center an der Messe in Frankfurt statt und war ein großer Erfolg. Es war ein aufregender Tag mit einem vielschichtigen Programm.

Die flammende Eröffnungsrede von Gildan Erdan, Israels Minister für strategische Angelegenheiten, wird dem Publikum genauso als Highlight in Erinnerung bleiben, wie das Grußwort von Miss Irak - Sarah Idan, die Keynote Rede von Hillel Neuer, die Dankesreden der Arno Lustiger Ehrenpreisträger, oder die Beiträge der vielen anderen außergewöhnlichen Referenten. Videomitschnitte von vielen der Reden stehen bereits jetzt für Sie in unserem Kanal bei YouTube zum Abruf bereit; ein paar wenige verbleibende Videos folgen in Kürze.



Die vielzähligen Medienberichte zum 5. Deutschen Israelkongress sind auf der Kongress-Website dokumentiert. In diesem Zusammenhang sei auch an die Sonderbeilage der WAMS erinnert. Weitere Berichte und Impressionen in den Social Media sind auf unseren Seiten bei Facebook und Twitter sowie unter dem Hashtag #DILK18 zu finden! Fotos folgen in Kürze auf unserer Homepage.
Danke an alle Sponsoren und Spendern, ohne die wir diesen Tag nicht hätten realisieren können, wie aber natürlich auch bei allen Mitwirkenden, den vielen Ausstellern und Besuchern, die den 5. Deutschen Israelkongress zu so einem besonderen Ereignis haben werden lassen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten - den 6. Deutschen Israelkongress!

Bitte denken Sie bei Ihren Endjahresspenden an ILI
Bitte denken Sie an ILI, wenn Sie Ihre Last-Minute Spenden für das Jahr 2018 machen. Helfen Sie uns mit Ihrer für uns unentbehrlichen Spende unsere Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis auch in 2019 fortzuführen und weiter auszubauen! Gerne können wir Ihnen bei Mitteilung von Namen und Anschrift Spendenbelege zukommen lassen!
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BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!

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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 ist auf unserer Website zu finden.
Der nächste Israeltag findet im Mai 2019 statt. Details folgen in Kürze!
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org







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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org





























Israel's biggest highs and lows of 2018.

Ein Gruß aus Tel Aviv...

World hunger is on the rise. Israeli scientists have developed a simple solution.

Only in Israel...

Christmas Celebrations are here!!!

Merry Christmas from Jerusalem, the capital of Israel!

Santa Claus showing off his skills in Jerusalem!

It's Christmas Time in Jerusalem!

Jerusalem The Capital Of Israel

Man hört so viel über Israelis, aber was wisst Ihr tatsächlich über sie?








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Behütete fromme Juden (Fotos Sahm)


Manche sagen das Israelische Frühstück sei das Beste in der Welt...




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste bundesweite Israeltag
findet im Mai 2019 statt.
Weitere Informationen in Kürze...

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