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16. Dezember 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Werkzeugkasten für Chemiker
  • Israelische Innovation rettet Leben
  • KI-Tool für Radiologen: TIME-Magazin nennt dieses Startup "genial"
  • Behandlung gegen Senfgas
  • Wasser aus Luft für Kalifornien
  • Israelische NGO startet in Swasiland
  • Moovex aus Israel optimiert den Flughafenshuttleservice in NY
  • 4 von 10 Finalisten des UN-Travel-Tech-Wettbewerbs sind Israelis
  • Orcam startet mit neuer Kamera
  • Parken auf dem Dach
  • Unbemannter APC-Turm erfolgreich getestet
ARCHÄOLOGIE
  • Leinendocht wirft Licht auf byzantinische Zeit
  • Götzenfigur im Bad des Rabbiners
  • Studenten aus Oman, Malaysia, Pakistan und VAE online an Bar-Ilan-Universität
TOURISMUS
  • Bethlehem: Neuer Glanz wie vor Jahrhunderten
  • EL AL darf Oman überfliegen
  • Klöster an Taufstelle Jesu erstmals wieder offen
  • WTO-Wettbewerb: 4 israelische Startups im Finale
WIRTSCHAFT
  • Israel tritt der FATF bei
  • Israel wird spürbar teurer
  • Fercam gründet Joint Venture mit israelischem Partner
  • IKEA eröffnet 5. Filiale in Israel, nahe Jerusalem
  • E.ON will in israelische Startups investieren
  • HeraMED erfolgreich an der Börse in Australien
  • Israels Luft- und Raumfahrt will NIS 3 Mrd. in TASE-Angeboten aufbringen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Kopfbedeckungen in Israel
  • Israels Oscar-Kandidat wurde im Berliner Café Kredenz gebacken
  • Offener Brief von Nick Cave gegen die BDS-Bewegung
  • Weihnachtsbaum sorgt für Ärger
  • Noah Klieger mit 92 Jahren verstorben
POLITIK
  • Israel zerstört Hisbollah-Tunnel
  • Tauwetter mit arabischen Ländern?
  • Israel plant Botschaftsviertel in Jerusalem
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Wie Judenmörder finanziert werden
  • Ein Märchenonkel gegen Israel
  • EUR 40 Mio. aus Deutschland für Westbank und Gaza
  • Bundes-CDU: Dieser Antrag muss noch beraten werden
  • Hamas-Gelder bleiben eingefroren
  • Geht es hier wirklich um Pressefreiheit?
  • Das "Recht auf Rückkehr" in palästinensischen Meinungsumfragen

SPORT
  • Futsal: Deutschland gegen Israel
  • Israels Bobfahrer zur Olympiade?
BÜCHER
  • Buchtipp: Queer in Israel
IN EIGENER SACHE
  • Das war der 5. Deutsche Israelkongress.
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten.
  • Israeltag 2018/19


BILDER DER WOCHE
  • Behütete Amtsträger




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Werkzeugkasten für Chemiker
Technion-Forscher haben eine "Werkzeugkasten"-Technik entwickelt, um Biochemikern eine kostengünstige und schnelle Methode zur Entwicklung komplexer Moleküle und Herstellung sicherer Medikamente zu bieten. Kleinere Moleküle werden in einem Ring platziert, starr gemacht, per Katalysator werden ihre Verbindungen aufgelöst, und danach werden sie wie Bauklötze wieder zusammengefügt. Für die Biochemie wird dies von entscheidender Bedeutung sein, da Moleküle mit mindestens einem
Kohlenstoffatom und vier verschiedenen Substituenten ein Spiegelbild mit unterschiedlichen Eigenschaften haben. Eines dieser Spiegelbilder kann sich als Heilung erweisen, das andere als Gift. Ein Irrtum kann zu furchtbaren Resultaten führen. Unvergessen ist der Contergan-Skandal. Der Wirkstoff Thalidomid verursachte Geburtsschäden bei 10.000 Neugeborenen. (jewishnews) TS

Israelische Innovation rettet Leben
Krankenhäuser auf der ganzen Welt setzen israelische Medizintechnik ein. Aber schon bahnt sich die nächste "große Sache" an: israelische KI (künstliche Intelligenz)! Der verlinkte Artikel beleuchtet die Firma MedAware (zur Vermeidung irrtümlich verschriebener Medikamente), MobiGuides Patienteninformationssystem, die Firma Zebra Medical sowie KI-Systeme in den Sheba- und Sourasky-Krankenhäusern. (JPost) TS

KI-Tool für Radiologen: TIME-Magazin nennt dieses Startup "genial"
"Sie nennen nicht mich ein Genie", protestiert Elad Walach. "Sie beziehen sich auf die Firma!" Walach ist der 30-jährige CEO von Aidoc, einem zwei Jahre alten Startup-Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv, das durch
medizinische Bildgebung Leben rettet. Aidoc wendet proprietäre künstliche Intelligenz auf die Millionen von Bildern an, die jedes Jahr von CT-Scans erstellt werden, um ernsthafte Probleme zu erkennen, bevor ein menschlicher Radiologe überhaupt die Möglichkeit hat, die Ergebnisse zu überprüfen. Aidoc hat bereits eine US-amerikanische und europäische Zulassung zur Untersuchung von Gehirnblutungen und Wirbelsäulenfrakturen erhalten. TIME hat das Startup in seine Liste der "50 Genius Companies of 2018" aufgenommen. (israel21c)

Behandlung gegen Senfgas
Die amerikanische Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) hat USD 43 Mio. in die israelische Firma MediWound investiert, damit diese ihr Produkt NexoBrid zur Behandlung von Senfgasverletzungen weiterentwickeln kann. Bereits im Jahr 2015 hatte BARDA 112 Mio. USD investiert und MediWound bei der Entwicklung von NexoBrid für Verbrennungen unterstützt. (Mediwound, Nocamels) TS

Wasser aus Luft für Kalifornien
WaterGen hat seinen atmosphärischen Wassergenerator GEN-350 geliefert, um Polizei und Feuerwehr bei der Bekämpfung der kalifornischen Wildbrände zu unterstützen. Das mobile System liefert 156 Gallonen Wasser pro Tag und ist mit einem Generator und Ladestationen ausgestattet. (JTA) TS

Israelische NGO startet in Swasiland
Innovation: InnoAfrica hat Swasiland in seine Liste der afrikanischen Länder aufgenommen, in denen es aktiv ist. Die israelische Organisation führt Projekte durch, um Solarstrom und Wassersysteme in abgelegenen Dörfern zu installieren und Millionen Afrikaner mit Energie und sauberem Wasser zu versorgen. (innoafrica) TS

Moovex aus Israel optimiert den Flughafenshuttleservice in NY
Der US-amerikanische Flughafen-Shuttle-Anbieter Go Airlink hat mit dem israelischen Smart-Mobility-Startup-Unternehmen Moovex einen Vertrag abgeschlossen, um einen optimierten dynamischen Betriebsplan für seinen Service an drei Flughäfen in New York - JFK, LaGuardia und Newark - zu erstellen. Der Plan berücksichtigt Echtzeitdaten über den Verkehr, Abgabeorte, Ankunfts- und Abflugpläne, die Anzahl der Passagiere und die verfügbaren Fahrzeuge. Moovex wurde im Jahr 2008 in Misgav, Nordisrael, gegründet. (israel21c) EL

4 von 10 Finalisten des UN-Travel-Tech-Wettbewerbs sind Israelis
Israels Startups Refundit, Pruvo, SeeVoov und Howazit errangen vier der ersten zehn Plätze für den Gründerwettbewerb der United Nations World Tourism Organization (UNWTO). Sie besiegten 3.000 Bewerber aus 132 Ländern. "Dies ist eine bedeutende Errungenschaft für Unternehmen auf dem Gebiet der Tourismustechnologie in Israel, die Israel als weltweit führend in diesem Bereich positionieren", sagte Wirtschaftsminister Eli Cohen. (israel21c) EL

Orcam startet mit neuer Kamera
Das israelische Startup-Unternehmen Orcam hat eine neue tragbare Kamera auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) eingeführt. Das Unternehmen mit Sitz im High-Tech-Park Har Hotzvim in Jerusalem ist für seine KI-Brille für
Blinde und Sehbehinderte bekannt. Die Brille von Orcam, die Gesichter für Sehbehinderte erkennt und Texte liest, kostet USD 4.500. Das neue Gerät von Orcam, eine tragbare Kamera, wurde im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne mit einem Preis von USD 200 gestartet. Das Besondere an Orcams Gadget sind seine Funktionen, die technologische und soziale Einschränkungen überwinden. Um die Sorge um die Privatsphäre zu überwinden, ist die Kamera zwar eine Kamera, speichert jedoch keine Bilder und sendet sie fast nie, außer einem kleinen Anzeigebild. Das neue Gerät fotografiert einmal pro Sekunde für eine Zehntelsekunde. Es ist mit einem Telefon verbunden, nicht mit dem Internet, und alle Berechnungen finden auf dem Chip der Kamera statt. Der Preis von USD 200 bei der Markteinführung soll die Hälfte des Preises für das Produkt sein, wenn es außerhalb von Kickstarter lanciert wird. (globes) EL

Parken auf dem Dach
In Tel Aviv - und nicht nur dort - wird es immer schwieriger, einen Parkplatz für das Auto zu finden. Die flinken Israelis haben jetzt eine Lösung gefunden: Die Autos können auf den vielen Flachdächern abgestellt werden. Sie werden mit einem Lift auf das Dach gehievt, dort automatisch abgestellt. Wenn man wieder fahren will, reichen ein paar Knopfdrücke und schon kommt das Auto wieder mit dem Lift herunter. (Youtube, Israelheute) TS

Unbemannter APC-Turm erfolgreich getestet
Das israelische Verteidigungsministerium hat die erste Phase einer Reihe von Feldversuchen abgeschlossen. Der Turm verfügt über Schussfähigkeiten mit einer 30-mm-Artilleriekanone sowie erweiterte Überwachungs- und
Zielfunktionen. Die Panzer- und Kampffahrzeugabteilung des Verteidigungsministeriums sagte, dass die Möglichkeiten des neuen Turms die Fähigkeit umfassen, eine Spike-Rakete und verschiedene Munitionsarten präzise auf eine Reihe von Zielen abzufeuern, auch wenn sich die Ziele nicht in Sichtweite befinden. Das Eitan APC soll von IDF-Infanterieeinheiten verwendet werden. (globes) EL








Leinendocht wirft Licht auf byzantinische Zeit
Israelische Archäologen untersuchen derzeit den 1.500 Jahre alten Docht einer Öllampe. Er wurde bereits in den 1930er Jahren vom Amerikaner Harris Dunscombe Colt entdeckt. Der Fundort, die alte Stadt Schivta, liegt in der Wüste Negev. Der Docht ist aus Leinen hergestellt. Bislang seien in Israel nur zwei ähnliche Exemplare aus byzantinischer Zeit gefunden worden. Möglicherweise habe das Artefakt zur Beleuchtung einer Kirche gedient. Die Leinendochte wurden seinerzeit in ein Glasgefäß gelegt, das mit Öl gefüllt war. (israelnetz, ToI, JPost) TS

Götzenfigur im Bad des Rabbiners
Am Zippori-Becken, wo der berühmte Rabbi Jehudah Hanasi gebadet haben mag, wurde ein winziger heidnischer Stier gefunden. Laufende archäologische Ausgrabungen im Zippori-Nationalpark haben ein öffentliches Bad
freigelegt, das möglicherweise vom berühmten jüdischen Führer und Gelehrten Rabbi Judah Hanasi aus dem dritten Jahrhundert benutzt wurde. Ein heidnischer Stier aus Bronze wurde wohl absichtlich in die Gipsfundamente des Bades platziert, als Zeichen für Regen und Wohlstand, nehmen die Archäologen an. Das ausgegrabene Bad entspricht Beschreibungen in alten zeitgenössischen Schriften. Es soll renoviert und für Touristen zugänglich gemacht werden. In dieser einst zentraljüdischen Stadt gab es keine nahegelegene natürliche Wasserquelle. Beeindruckend ist, dass die Bewohner genügend Wasser für ein so massives öffentliches Badehaus beschaffen konnten. Noch heute lässt der dicke antike Putz - 18 cm tief auf dem Boden - das Regenwasser nicht entweichen. Wenn der Pool von Judah Hanasi jedoch von Juden gebaut wurde, warum gibt es dann ein heidnisches Götzenbild unter seinen Fundamenten? "Der Stier erscheint oft in der jüdischen Religion", sagte der Ausgräber Tsvika Tsur. Die Bauherren des Pools haben die kleine 5 cm lange Bronzefigur während des Baus in das dicke Gipsfundament des Bodens eingebettet. (ToI) TS

Studenten aus Oman, Malaysia, Pakistan und VAE online an Bar-Ilan-Universität
Mit den meisten arabischen und muslimischen Ländern hat Israel keine diplomatischen Beziehungen. Dieses Detail hindert Studenten aus Oman, Pakistan, Malaysia, Indonesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten
jedoch nicht daran, sich für einen Online-Kurs einer israelischen Universität anzumelden. Mehr als 1.000 Studenten belegen den achtwöchigen Kurs "Biblische Archäologie: Die Archäologie des alten Israel und Judah" des israelischen Professors Aren Maeir der Bar-Ilan-Universität seit dem 5. Dezember. Maeir leitet seit fast 30 Jahren Ausgrabungen in Tel es-Safi/Gath, dem biblischen Gath der Philister und Heimat von Goliath. Zu dem Kurs gehören kurze Videovorträge, das virtuelle "Handling" archäologischer Funde und Diskussionen vor Ort an archäologischen Standorten. Der MOOC (Massive Open Online Course) ist Teil des Bestrebens des Israel Council for Higher Education, die israelische Akademie einem breiten Publikum von Interessierten auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. (israel21c) EL








Bethlehem: Neuer Glanz wie vor Jahrhunderten
Seit 2013 wird die heiligste und älteste Kirche der Christenheit, die Geburtsbasilika Bethlehems aus dem 3. Jahrhundert, renoviert. Erst musste das lecke Dach ausgebessert werden. Dann kamen die verrußten Säulen an die Reihe. Inzwischen sind die aufgemalten Heiligen zu sehen. Über ihnen kamen unter dickem Putz teils vergoldete Mosaiken zum Vorschein. Nur die Geburtsgrotte wurde bisher nicht angerührt, weil sich da die sechs in der Kirche vertretenen christlichen Konfessionen nicht einig werden konnten. Die Basilika ist bald, wenn die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, eine lohnenswerte touristische Perle. (Haaretz, ynet, vatican) TS
Fotos: Sahm

EL AL darf Oman überfliegen
Qabus ibn Sa'id Al Sa'id, Sultan des Emirats Oman, hat Israels EL AL Überflugrechte genehmigt. Das gab der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu bekannt. Der Genehmigung war ein Besuch Netanjahus im Oman im Oktober vorausgegangen, bei dem der israelische Regierungschef sich für ein Vorantreiben des Friedensprozesses im Nahen Osten ausgesprochen hatte. (austrian) KR

Klöster an Taufstelle Jesu erstmals wieder offen
Die britische Halo-Stiftung befreit das Gebiet um Qasr Al-Yahud (Arabisch: das jüdische Schloss) und seine Klöster am Jordan mit Unterstützung des israelischen Verteidigungsministeriums von
Minen und Sprengfallen. Nun sind sowohl das äthiopische Kloster, als auch das Franziskaner-Kloster und das griechisch-orthodoxe Kloster wieder offiziell minenfrei. "Die Räumung der Ländereien und die Möglichkeit, sie ihren religiösen Gemeinden zurückzugeben, ist ein Projekt, das uns sehr stolz macht", sagt Marcel Aviv, Direktor der israelischen Minenräumungsbehörde. Die Stätte, an der Jesus Christus nach Überlieferung aus der Bibel vor gut 2.000 Jahren getauft worden sein soll, liegt im Westjordanland nahe der Grenze zu Jordanien. Im Sechstagekrieg hatte die israelische Armee hier Minen ausgelegt, um eine militärische Sperrzone zum Nachbarland zu schaffen. "Nach der Räumung geben wir alle Klöster an ihre Besitzer zurück", sagt Aviv. Bereits in einem Jahr könnte es soweit sein. Auch vor den christlichen Gemeinden liegt dann noch eine Menge Arbeit: Zerborstene Fenster, demoliertes Inventar und Einschusslöcher an den Fassaden müssen repariert werden. Georgische Minenräumer der Halo-Stiftung begannen im März dieses Jahres mit ihrer Arbeit auf dem Areal. Auch Israelis und Palästinenser sind daran beteiligt. (domradio, ynet) KR

WTO-Wettbewerb: 4 israelische Startups im Finale
Vier Startups aus Israel sind in der Endrunde eines Wettbewerbs der Welttourismus-Organisation (WTO). Beinahe 3.000 Startups aus 132 Ländern hatten sich bei dem Wettbewerb beworben, der im vergangenen Juni ausgeschrieben worden war. Fokus der Ausschreibung waren innovative und nachhaltige Technologien und Projekte für die Tourismus-Industrie. Die nur zehn Finalisten werden ihre Startups im Januar in Madrid vorstellen. (embassies) TS







Israel tritt der FATF bei
Durch den Beitritt zur internationalen Financial Action Task Force (FATF) wird Israel in der Lage sein, an der Festlegung internationaler Regeln im Bereich der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäsche mitzuwirken. Israels Beitritt könnte helfen, die Politik gegen regionale Feinde zu beeinflussen, sagte das
Justice Minister Shaked (Photo: Zvika Tishler)
Justizministerium. Die FATF bestätigte die Aufnahme Israels als 38. Mitglied. Israel hat sich bei den Weltmächten eingesetzt, die Finanzierung von Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen zu reduzieren. Shlomit Wagman-Ratner, Leiterin der Abteilung Anti-Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung des Justizministeriums, sagte, der Beitritt sei ein nationales strategisches Ziel. Es würde es dem israelischen Finanzsektor ermöglichen, leichter in der internationalen Wirtschaft zu funktionieren. "Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass der Staat Israel zum ersten Mal in der Lage sein wird, sich an der Festlegung internationaler Regeln im Bereich der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäsche zu beteiligen, denen es auf jeden Fall unterliegt." Die in Paris ansässige FATF sagte, dass Israel seit Februar 2016 Beobachter in der Organisation sei und dass der Beitritt nach einer "erfolgreichen gegenseitigen Bewertung" erfolgt sei. (ynet) TS

Israel wird spürbar teurer
Die Israelis erwartet eine starke Verteuerung von Strom, Wasser und Milchprodukten. Über die Gründe und die Rechtfertigung der Teuerungen wird noch heftig diskutiert, denn teilweise seien die Monopole schuld an
den selbstherrlich steigenden Preisen. Der Strom soll zwischen 6 und 8% teurer werden, was sich auf die Herstellungskosten in allen Bereichen auswirken würde. Das Wasser werde um 4,5% teurer. Noch folgen die Großhersteller von Milchprodukten und drohen mit Teuerungen. Sogar das bislang sehr billige Einheitsbrot soll um 3,5% kostbarer werden. Wie sich das alles auf die fast nicht existente Inflation auswirken wird, ist noch unbekannt. (globes, haaretz) TS

Fercam gründet Joint Venture mit israelischem Partner
Hannes Baumgartner, Geschäftsführer des südtiroler Transportunternehmens Fercam, und die Eigentümer der israelischen Speditionsfirma Isline, Reuven und Orel Hershkovitch, haben am Fercam-Firmensitz in Bozen den Vertrag für ein Joint Venture unterzeichnet. Zum
1.1.2019 soll es den Betrieb aufnehmen. Ziel der Verbindung sei es, der führende Logistikanbieter für europäische See- und Luftfahrtverkehre von und nach Israel sowie Zypern zu werden, heißt es in einer Mitteilung der Fercam. Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmens ist Mailand, Geschäftsführer ist Antonio Bucci. (Transport) KR

IKEA eröffnet 5. Filiale in Israel, nahe Jerusalem
Die 25.000 qm Niederlassung in Moshav Eshtaol, außerhalb von Beit Shemesh, mit 400 Mitarbeitern soll Anfang 2020 eröffnet werden. Das kündigte der schwedische Möbel- und Wohnaccessoires-Riese IKEA an. Der Grundstein wurde in Anwesenheit von Matthew Bronfman und Shalom Fisher, den Eigentümern der IKEA Israel Franchise, und Shuki Koblenz, dem CEO von
IKEA in Rishon Lezion (mit freundlicher Genehmigung von Ikea Israel)
IKEA Israel, gelegt. Das erste israelische Geschäft von IKEA wurde 2001 in der Küstenstadt Netanya eröffnet, gefolgt von Niederlassungen in Rishon LeZion, im Zentrum des Landes, in Kiryat Atta im Norden und Anfang des Jahres in der südlichen Stadt Beersheba. Die Entscheidung, den 5. Markt in Eshtaol zu bauen, ist angeblich das Ergebnis erfolgloser Versuche, einen geeigneten Standort in Jerusalem zu finden. (ToI) TS

E.ON will in israelische Startups investieren
Der deutsche Energiekonzern E.ON betreut über 30 Mio. Kunden in über 30 Ländern. Er plant, in israelische Startups zu investieren. Das deutsche Unternehmen RWE, das britische Unternehmen Centrifica und das
US-amerikanische Unternehmen Eaton gingen E.ON voraus, als sie in Israel mit dem Scouting begannen. E.ON hat bisher in 50 Startups in Europa und den USA investiert. In den letzten Monaten hat das Unternehmen einen israelischen Vertreter eingestellt und trat der SOSA-Innovationsplattform in Tel Aviv bei. Wenn die Übernahme von Innogy, einem Innovationszentrum in Israel, abgeschlossen ist, wird das Zentrum der Hauptsitz von E.ON in Israel. (globes) EL

HeraMED erfolgreich an der Börse in Australien
Das Medizintechnikunternehmen HeraMED aus Netanya hat seinen Gang an die australische Wertpapierbörse (ASX) erfolgreich abgeschlossen. HeraMED hat einen Monitor für den Heimgebrauch entwickelt, mit dem fötale
Herzschläge verfolgt werden können. Das Gerät ist mit einem Smartphone und der Cloud verbunden. Es kann Daten speichern und mit den behandelnden Ärzten teilen. HeraMED sammelte für sein Angebot AUD 6 Mio. (NIS 16,2 Mio.) zu AUD 0,20 pro Aktie. Der Wert des Unternehmens für den Börsengang wurde auf AUD 17,5 Mio. festgelegt. CEO David Groberman, ein biomedizinischer Ingenieur, und COO Tal Slonim gründeten HeraMED im Jahr 2011. Nach Abschluss des Börsengangs hält jeder Gründer 9,1% der Aktien des Unternehmens. (globes) EL

Israels Luft- und Raumfahrt will NIS 3 Mrd. in TASE-Angeboten aufbringen
Die Führung der israelischen Luft- und Raumfahrtindustrie war nicht traurig, als der ehemalige Verteidigungsminister Avigdor Liberman vor einem Monat seinen Rücktritt ankündigte. Kurz zuvor hatte Liberman den Vorsitzenden
des Unternehmens, Harel Locker, und den Leiter der Regierungsbehörde Yaakov Quintto angewiesen, alle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Plan zur Ausgabe von 25% der Aktien des Unternehmens an der Tel Aviv Stock Exchange (TASE) auszusetzen. Als Premierminister Benjamin Netanjahu ankündigte, dass er das Portfolio des Verteidigungsministeriums für sich behalten werde, atmete die Unternehmensführung erleichtert auf. Locker, ein ehemaliger Generaldirektor des Premierministeriums, ist mit Netanjahus Einschätzung der Angelegenheit vertraut. Das Unternehmen plant, mit den erwarteten Erlösen von NIS 3 Mrd. mehrere kleine Unternehmen in Israel und im Ausland zu erwerben, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und es zumindest gemäß der Vision von Locker in ein globales Unternehmen zu verwandeln. (globes) EL




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Kopfbedeckungen in Israel
Israel ist eine multikulturelle Gesellschaft. Auf den Straßen Israels tragen viele eine Kopfbedeckung wie eine Flagge, um ihre Religionszugehörigkeit, ihre politische Anschauung oder ihre ethnische Herkunft zu demonstrieren. Im Video stellen
Israelis unterschiedlichen Glaubens ihre besonderen Kopfbedeckungen vor, sei es die gestrickte Kippa des national-religiösen Juden, der schwarze Hut des orthodoxen Juden, die modische Kopfbedeckung der jüdischen verheirateten Frau, der Hijab der Muslimin oder die traditionelle Kopfbedeckung des Drusen. (Deutsche Untertitel zu dem Video können sie unter "Einstellungen - Untertitel - automatisch übersetzen" wählen) (youtube, israelheute) TS

Israels Oscar-Kandidat wurde im Berliner Café Kredenz gebacken
Regisseur Ofir Raul Graizer drehte seinen Film "The Cakemaker" zu einem großen Teil in einem kleinen Café in Berlin-Charlottenburg. Mit Erfolg. Israel schickt ihn ins Rennen um den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Im Café "Kredenz" in der Kantstraße backt Thomas (Tim Kalkhof) die tollsten Torten und Kekse. "The Cakemaker" ist das Debüt von Regisseur Ofir Raul Graizer (37). In Israel wurde er schon als bester Film ausgezeichnet. Seit neun Jahren lebt der Israeli

Foto: Missingfilms
in Berlin. Seit der Premiere des Films kommen deutlich mehr Kunden. Touristen aus Frankreich, Mexiko, Korea.Koreaner fragen am häufigsten: "Wo ist Thomas?" Sie erwarten, dass die Filmfigur hier tatsächlich arbeitet. Und seit der Film nun auch in Deutschland läuft, kommen auch mehr Berliner in den Tortenladen. Im Januar verkündet die Oscar-Academy die fünf Nominierten. (BZ) TS

Offener Brief von Nick Cave gegen die BDS-Bewegung
Im November 2017 spielte Nick Cave in Tel Aviv mit seiner Band The Bad Seeds ein Konzert und bekam massive Kritik von Anhängern der BDS-Bewegung. Diese Gruppierung setzt sich für einen radikalen kulturellen Boykott Israels ein. Nick Cave hat nun einen offenen Brief an Brian Eno, einen der prominentesten Vertreter des
BDS, auf seiner Website veröffentlicht. Der Musiker richtet sich mit klaren Worten an die Öffentlichkeit: "Um es klar zu sagen: Ich unterstütze die derzeitige Regierung in Israel nicht, aber ich akzeptiere auch nicht, dass meine Entscheidung, im Land zu spielen, eine Art stillschweigende Unterstützung für die Politik dieser Regierung darstellen soll. Ich bin mir der Ungerechtigkeiten gegen die palästinensische Bevölkerung bewusst und wünsche allen Menschen von Herzen, dass ihr Leiden durch eine umfassende und gerechte Lösung beendet wird, was auf beiden Seiten einen enormen politischen Willen benötigt. Wie du weißt, habe ich durch die Hoping Foundation beträchtliche Arbeit für Palästina geleistet und persönlich rund 150.000 Pfund für die Kinder Palästinas eingesammelt. In gewissem Sinne habe ich bereits auf der anderen Seite gespielt. Aber ich bin ein Gegner der Bewegung ,Boycott, Divestments and Sanctions' (BDS), wie du weißt. Ich denke, der kulturelle Boykott Israels ist feige und beschämend. Tatsächlich ist dies zum Teil der Grund, warum ich in Israel spiele - nicht als Unterstützung für eine bestimmte politische Einheit, sondern als eine grundsätzliche Haltung gegen diejenigen, die Musiker schikanieren, öffentlich anprangern und zum Schweigen bringen wollen." (ruhrbarone, tonspion) KR

Weihnachtsbaum sorgt für Ärger
Zwist um ein Weihnachtssymbol: Ein Einkaufszentrum in der israelischen Hafenstadt Aschdod hat mit dem Aufstellen eines Weihnachtsbaums für Empörung strengreligiöser Juden gesorgt. Nun solle er schnell wieder beseitigt werden. Der stellvertretende Bürgermeister
Aschdods, Avi Amsalem, rief die Verantwortlichen auf, "diese Zumutung zu entfernen", wie die Tageszeitung Haaretz berichtete. Der Weihnachtsbaum diene dazu, "jeden zu verletzen, der sich als jüdisch identifiziert", kritisierte Amsalem demnach auf Facebook. Der Baum des Anstoßes war den Angaben zufolge am Montag zusammen mit einem Chanukka-Leuchter im Eingangsbereich des Einkaufszentrums aufgestellt worden. Baum-Befürworter verwiesen unterdessen auf den hohen Anteil von Stadtbewohnern aus der ehemaligen Sowjetunion, die das Neujahrsfest (Novi God) traditionell mit einem dekorierten Baum begingen. (ToI, domradio) KR

Noah Klieger mit 92 Jahren verstorben
Noah Klieger ist in Tel Aviv im Alter von 92 Jahren gestorben. Der Auschwitzüberlebende war ein bekannter Journalist und Sportfunktionär. 1947 hatte er die Rettung von Juden aus Europa unter anderem mit dem Schiff "Exodus" in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina organisiert. Während der deutschen Besatzung Belgiens schloss Klieger sich 1941 einer jüdischen Untergrundorganisation an, die in Kooperation mit der französischen Résistance rund 300 jüdische Kinder
und Jugendliche heimlich in die Schweiz bringen konnte. 1942 wurde er von der Gestapo verhaftet und zunächst im SS-Sammellager Mechelen gefangen gehalten. Von dort wurde er über verschiedene Konzentrationslager 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz verbracht. Beim Herannahen der Roten Armee wurde er auf einen der Todesmärsche über das KZ Mittelbau-Dora ins Konzentrationslager Ravensbrück geschickt, wo ihn Rotarmisten befreiten. 1947 sollte er als Beauftragter des Mossad le Alija Bet die aus britischer Sicht illegale Auswanderung von rund 4.500 jüdischen Überlebenden aus südfranzösischen Deportations-Lagern nach Palästina organisieren. Die Exodus wurde dank eines Romans von Leon Uris und dessen Verfilmung zu einem Symbol der jüdischen Flüchtlinge nach Palästina und deren Rückschickung nach Deutschland durch die Briten. Klieger konnte durch die Machal trotzdem ins gerade gegründete Israel gelangen und nahm am Unabhängigkeitskrieg teil. Nach dem Krieg wandte sich Klieger wie sein Vater dem Journalismus zu und fing an, für Jediot Achronot zu schreiben. Regelmäßig berichtete er von den Basketball-Europameisterschaften seit 1951, nur bei denen in Ungarn (1955) und Bulgarien (1957) ließen ihn die dortigen kommunistischen Machthaber nicht einreisen. Auch die Olympischen Spiele in München (1972) begleitete er journalistisch. Nach der Geiselnahme von München hörte er jedoch damit auf. Lange Jahre war er Vorsitzender der Basketball-Sektion der Association Internationale de la Presse Sportive (APIS) und Präsident der Basketball-Abteilung von Maccabi Tel Aviv sowie Vorsitzender des Media Council der Fédération Internationale de Basketball (FIBA). Er war Vorsitzender des israelischen APIS-Verbandes. Auch wenn ein Schwerpunkt seines journalistischen Wirkens im Sport lag, schrieb er doch stets über politische Themen: So berichtete er über den Eichmann-Prozess, die Auschwitzprozesse, den Sobibor-Prozess, die Majdanek-Prozesse, den Prozess gegen Klaus Barbie und später auch aus München über das Strafverfahren gegen John Demjanjuk. Er war das älteste Redaktionsmitglied der israelischen Presse und galt als Doyen des israelischen Sportjournalismus. Als Zeitzeuge der Schoah und der Gründung Israels hat er mehrere Bücher geschrieben und vermittelte in Vorträgen diese Erinnerung insbesondere an junge Menschen, auch in Deutschland und der Schweiz. Klieger sprach acht Sprachen. Er hinterlässt eine Tochter und drei Enkelkinder. (fokusjerusalem, spiegel) TS




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Tauwetter mit arabischen Ländern?
Mehrere muslimische Staaten pflegen neuerdings Kontakt mit Israel. Oman habe Israel das Überflugrecht gewährt, erklärte Premierminister Benjamin Netanjahu diese Woche. Es ist eine Errungenschaft von
symbolischer Bedeutung. Solange israelische Flugzeuge nicht auch Saudi-Arabien überfliegen dürfen, bleibt das Zugeständnis ohne Folgen. Der Premier deutete an, dass israelische Fluggesellschaften bald auch über den Sudan fliegen dürfen. Derzeit ist diesen erlaubt, Ägypten, den Tschad und Nigeria zu überfliegen. Käme der Sudan hinzu, könnten israelische Airlines Non-Stop-Flüge nach Südamerika anbieten. Das reiht sich in eine ganze Serie diplomatischer Erfolge, die Israels Premier in der muslimischen Welt verbuchen konnte. Im November kam Idriss Débys aus Tschad zu einem ersten offiziellen Besuch seit Israels Staatsgründung nach Jerusalem. Tschad ist ein arabischsprechender, mehrheitlich muslimischer Staat in Afrika. Ende Oktober wurde Israels Premier in Oman empfangen - es war das erste Mal seit 20 Jahren, dass ein israelischer Premier offiziell Muskat besuchen durfte. Kurz darauf landete Transportminister Israel Katz im Sultanat und stellte auf einer internationalen Konferenz seinen Plan vor, den Persischen Golf und Israel mit einer Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse zu verbinden. Wenig später flog Israels Kommunikationsminister Ajub Kara nach Dubai. Israels Wirtschaftsminister Eli Cohen soll für Anfang 2019 zu einer internationalen Konferenz in Bahrain eingeladen worden sein, um die technologische Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten zu fördern. Seit Monaten kooperieren Israel und Katar, um die Lage im Gazastreifen zu beruhigen. Israels Konflikt mit den Palästinensern oder gar die von der EU so heftig kritisierte Siedlungspolitik rückt dabei in den Hintergrund. Nicht nur die Furcht vor Teheran bringt arabische Staaten Israel näher, sondern auch die neue US-Administration. (audiatur, israelnetz, israelheute, memri) TS

Israel plant Botschaftsviertel in Jerusalem
Nachdem bereits die USA und Guatemala ihre Botschaften in Jerusalem haben, hofft man in Israel, dass bald weitere Staaten folgen werden und ebenfalls Botschaften in der Hauptstadt Israels eröffnen. Um dafür vorbereitet zu sein, plant das israelische Wohn- und Bauministerium einen
Komplex, der Platz für mehrere Botschaften bieten soll. Das geplante Botschaftsviertel soll nicht weit entfernt von der amerikanischen Botschaft im Jerusalemer Stadtteil Ost-Talpiot entstehen und Botschaften, Wohngebäude für Botschaftsangestellte sowie Residenzen für die Botschafter beinhalten. Der gesamte Komplex soll auf einer Fläche von 100 Hektar entstehen. Wohn- und Bauminister Yoav Galant wandte sich an die internationale Gemeinschaft und sagte, sie sollten sich beeilen, denn die besten Botschaftsplätze würden schnell vergeben werden. Die Pläne für das neue Botschaftsviertel befinden sich seit kurzem in der israelischen Planungsadministration und sollen bald an die Planungskomitees weitergeleitet werden. Israel ist zurzeit mit zehn weiteren Staaten in Kontakt und versucht sie dazu zu bringen, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. Einen ersten Schritt dazu hatte in der vergangenen Woche die tschechische Republik unternommen, als sie in der israelischen Hauptstadt das "tschechische Haus", ein Kulturzentrum, eröffnete. Von Australien wird in dieser Woche die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt erwartet, aus Kostengründen ist eine Verlegung der Botschaft allerdings vorerst noch nicht geplant. Wohn- und Bauminister Galant zeigte sich optimistisch: "Ich bin davon überzeugt, dass viele weitere Staaten ihre Botschaften verlegen werden. Aus diesem Grund habe ich angeordnet, passende Lösungen für die Standorte der zukünftigen Botschaften zu finden, wie der Bau eines besonderen Botschaftsviertels." (israelheute) KR








Wie Judenmörder finanziert werden
Das Gesamtbudget der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) beträgt USD 5 Mrd. Davon budgetiert die PA im Jahr 2018 USD 340 Mio. für die Versorgung von Terroristen und deren Familien. Mit USD 155 Mio. werden Häftlinge unterstützt: 5.000 Inhaftierte beziehen ein Gehalt, tausende Entlassene ebenso, je länger die Haft, desto höher ihr Einkommen. USD 185 Mio. sind für die Unterstützung der

Familien von "Märtyrern" und Verwundeten budgetiert. 24.000 Familien erhalten eine monatliche Beihilfe, 28.000 sind krankenversichert, sogar Pilgerfahrten werden finanziert. Dazu kommen nicht näher spezifizierte Zahlungen an Mitglieder der palästinensischen Sicherheitskräfte, die für Terroranschläge einsitzen, und an Familien von Mitgliedern, die bei von ihnen selbst verübten Anschlägen verletzt oder getötet wurden - diese Beträge sind im Budget für die Sicherheitskräfte enthalten und werden nicht einzeln ausgewiesen. Macht insgesamt mindestens USD 340 Mio., was rund 7% des Gesamtbudgets entspricht. Die palästinensische Führung schafft damit Anreize für Anschläge. Mit "Wohlfahrt" hat das nichts zu tun, die ausbezahlten Sozialhilfen für friedliche Bürger liegen weit unter den Gehältern und sonstigen Gratifikationen inhaftierter Terroristen. Der Mord an Juden soll sich lohnen. Daher wird Israel künftig dank eines Gesetzes vom Juli dieses Jahres monatlich ein Zwölftel des im Vorjahreszeitraum zur Unterstützung von Terroristen ausbezahlten Betrags von den Steuern und Zöllen abziehen, die Israel kassiert und an die PA abführt. Vermutlich werden so ab Januar 2019 jeden Monat rund USD 21 Mio. bis auf weiteres auf einem Treuhandkonto landen. Weitere USD 200 Mio. verliert die PA im selben Jahr, weil die USA einen Teil ihrer Zahlungen eingestellt haben, solange sie damit Terroristen finanziert. Allerdings hat Deutschland z. B. seine Zahlungen an die UNRWA im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt. (mena) KR / EL

Ein Märchenonkel gegen Israel
Pierre Krähenbühl, Direktor des umstrittenen UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), präsentiert sich gerne

als Ritter der Menschlichkeit, als mitfühlender Chronist von Leid und Elend, Verzweiflung und Perspektivlosigkeit der Palästinenser. Hinter dieser Fassade einer inflationär behaupteten Humanität verbirgt sich jedoch ein skrupelloser Propagandist und emsiger Fundraiser, dessen oberste Priorität der Erhalt der UNRWA ist. Belege von antisemitischer Hetze prallen dabei genauso an ihm ab wie die nachweisliche Tatsache der Ineffizienz der mit 30.000 Mitarbeitern größten UNO-Organisation. Deutschland gilt als ihr größter Unterstützer. (baslerzeitung, welt) EL

EUR 40 Mio. aus Deutschland für Westbank und Gaza
Am 12. Dezember twitterte die deutsche Vertretung in Ramallah, dass Deutschland EUR 40 Mio. bereitstellt. Die deutschen Zahlungen werden nicht von einer Abkehr vom Terror abhängig gemacht. (germany.in.ramallah) EL


Bundes-CDU: Dieser Antrag muss noch beraten werden
Israelsolidarität ist in Deutschland offenbar gar nicht so einfach. Frankfurts Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker stellte beim CDU-Bundesparteitag den Antrag: keine Steuergelder mehr in die Palästinensische Autonomiebehörde pumpen, die Prämien an die

Familien von Terroristen zahlt und Anschläge gegen Israelis zum lukrativen Geschäft macht. Je schwerer die Straftat, desto höher sind die Zahlungen. Fließt Blut, fließt Geld. Eigentlich keine allzu große Mutprobe, so etwas direkt auf dem Parteitag zu beschließen. Der Antrag wurde stattdessen "überwiesen" - an die Bundestagsfraktion. Ohne Debatte. Es sei "gerade kein Außenpolitiker" im Saal. Und man wolle ja kein "außenpolitisches Porzellan" zerschlagen. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft bedauert dieses Zaudern. Australien hat seine direkten Zahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde längst gestoppt. Der Missbrauch für Terror-Prämien sei ein Affront gegen australische Werte. (Bild, DIG) EL

Hamas-Gelder bleiben eingefroren
Die EU kann die Palästinenserorganisation Hamas weiter als terroristisch einstufen und deshalb ihre Gelder auf EU-Konten einfrieren. Das entschied das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg.

Auf ihre Regierungsbeteiligung in den Palästinensischen Autonomiegebieten könne sich die Hamas nicht berufen, weil die Autonomiebehörde kein anerkannter Staat sei. Die Hamas verwies unter anderem auf ihre auf freien Wahlen gründende Regierungsbeteiligung in den Palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland und im Gazastreifen. Im Gazastreifen sei sie zudem mehr als eine Partei. Dort habe sie staatliche Aufgaben übernommen. Das EuG ließ das nicht gelten. Das Wesen einer Organisation ändere sich nicht durch ihre Beteiligung an einer Regierung. Gemessen am Ziel der Terrorabwehr sei das Einfrieren der Hamas-Gelder nicht unverhältnismäßig. Gegen dieses Urteil kann die Hamas vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) berufen. (ORF) TS

Geht es hier wirklich um Pressefreiheit?
Bei der Suche nach Mitgliedern der Terrorzelle, die für den Anschlag an der Bushaltestelle verantwortlich war, hat die IDF auch in den Büros der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa in Ramallah Filme der Sicherheitskameras beschlagnahmt. Deutschlands Sorge gilt an dieser Stelle der Pressefreiheit. Ein Besuch bei von Hamas gefolterten Journalisten in Gaza scheint dem gegenüber genauso nachgeordnet wie die Solidarität mit Israel im Kampf gegen den Terror. (germany.in.ramallah, reporter.ohne.grenzen) EL


Das "Recht auf Rückkehr" in palästinensischen Meinungsumfragen
Aus einer Befragung des Washington Institute for Near East Policy: "Zwei Drittel der Bewohner von Gaza sagen, die Palästinenser sollten akzeptieren, dass das ,Rückkehrrecht' nicht für Israel gilt, sondern nur für die Westbank und den Gazastreifen, wenn dies der Preis

für einen palästinensischen Staates sein sollte. Bei der Frage nach persönlichen Vorlieben sagten nur 14%, dass sie ,wahrscheinlich' nach Israel ziehen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten. Darüber hinaus würde die überwältigende Mehrheit von 79% die ,dauerhafte Neuansiedlung' von Palästinensern aus anderen Ländern allein im Westjordanland oder im Gazastreifen akzeptieren, auch wenn ihre Familien ursprünglich nicht von dort stammen. 59% sagen, dass es eine gute Idee wäre, wenn ,arabische Staaten zusätzliche wirtschaftliche Hilfe anbieten würden, um palästinensische Flüchtlinge im Westjordanland oder im Gazastreifen, aber nicht innerhalb Israels' anzusiedeln. Die Einstellung zu diesen Fragen ist im Westjordanland ebenfalls relativ moderat, wenn auch uneinheitlicher. Die Bewohner der Westbank sind in etwa gleichmäßig gespalten, wenn es um den Vorschlag geht, dass Flüchtlinge nicht nach Israel ziehen sollen. 48% würden diesen Vorschlag akzeptieren, 52% sprachen sich dagegen aus. Lediglich 5% sagten, dass sie wahrscheinlich nach Israel ziehen würden, wenn sie könnten. Darüber hinaus würden zwei Drittel die dauerhafte Ansiedlung von Palästinensern der Diaspora im Westjordanland oder im Gazastreifen akzeptieren, selbst wenn ihre Familien aus Israel stammten." (jungle) KR








In der vergangenen Woche traf Israel eine Welle von Terroranschlägen, wie schon lange nicht mehr. Es gab tödliche Schüsse aus vorbeifahrenden Autos an Bushaltestellen, Überfahranschläge, Messerstecher-Angriffe. (Manche Attacken wurden in Deutschland zunächst überhaupt nicht berichtet oder mit dem Wort "mutmaßlich" relativiert, während nach dem Angriff auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg die Rede von "Terror" war und die Polizei den "Täter" suchte und nicht nur einen "mutmaßlichen".) Zwar konnte Israel einige seit Wochen gesuchte palästinensische Mörder verhaften oder gar töten, wenn sie sich mit ihren Schusswaffen gegen die Verhaftung wehrten. Aber das scheint die Hamas und andere palästinensische Organisationen nur noch mehr anzuspornen, Gewalt gegen israelische Zivilisten walten zu lassen. Niemand weiß, ob die Truppenverstärkungen im Westjordanland, ein Einkesseln der Stadt Ramallah sowie die Genehmigung, weitere Häuser in Siedlungen zu bauen, eine Beruhigung der Lage oder eine Abschreckung herbeiführen könnten. Zwar hat Israel in diesem Jahr allein über 500 geplante Anschläge rechtzeitig vereiteln können. Aber mit der jetzigen Gewaltwelle hat niemand gerechnet und es gibt kein echtes Zaubermittel dagegen. Auch die palästinensischen Geheimdienste sind bemüht, den Terror der Hamas zu stoppen, weil durch sie Präsident Mahmoud Abbas akut gefährdet ist. (honestreporting, israelheute, embassies) TS




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Futsal: Deutschland gegen Israel
Im schweizerischen Nyon wurden die Gruppen für die Futsal-WM-Qualifikation ausgelost. Die deutsche Auswahl unter Trainer Marcel Loosveld trifft dabei auf Georgien, Israel und Dänemark. Diese Gruppe D trägt ihre Spiele zwischen dem 29. Januar und 3. Februar 2019 in einem Qualifikationsturnier in Georgien aus. Der Sieger sowie der Zweitplatzierte erreichen die nächste Runde, die dann im Oktober 2019 folgt. (nw) TS

Israels Bobfahrer zur Olympiade?
Bereits vor 15 Jahren wurde ein israelisches Bob-Team gegründet, und aktuell ist Israel mit einem Zweier-Bob dabei, Erfahrungen bei internationalen Turnieren zu sammeln - mit dem Ziel, sich für die Olympischen Winterspiele 2022 zu qualifizieren. Dies ist aber eine sehr große Herausforderung für die mutigen Bobfahrer, wie der Bericht der Times of Israel zeigt. (toi, wikipedia, Bericht von 2004: welt) JG



Buchtipp: Queer in Israel
Dass Israel als LGBT-Oase im Nahen Osten gilt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch was heißt das wirklich, im Alltag von queeren Menschen, jenseits der Megapartys der jährlichen Pride Parade? Erstmals widmet sich ein bei Hentrich & Hentrich erschienener Band auf Deutsch dem Thema. Die sieben Beiträge zeichnen
eine Momentaufnahme, sowohl von der rechtlichen Situation der israelischen LGBT-Gemeinde, wie auch ihrer Selbstwahrnehmung, die im Kontext des Spannungsfelds zwischen säkularer Zivilgesellschaft und dem Selbstverständnis eines jüdischen Staates gesehen werden muss. Die Bilder von Ilan Nahum zeigen vor allem intime Momente der Pride Paraden von Tel Aviv und Jerusalem 2017. Besonderes Augenmerk legen die Beiträge einerseits auf in Israel gelebte alternative Eltern- und Familienmodelle, die in Deutschland bisher weitgehend unbekannt sind, andererseits auf den Vorwurf des "pinkwashing". Nora Pester (Hg.), Queer in Israel. Mit Fotografien von Ilan Nachum, Hentrich & Hentrich 2018, 168 S., 84 Abb., 24,90 €, Bestellen? (hagalil) KR








Das war der 5. Deutsche Israelkongress
Der 5. Deutsche Israelkongress (#DILK18)bildete in diesem Jahr den Abschluss der offiziellen Feierlichkeiten zum 70jährigen Bestehen Israels. Er fand am 25. November 2018 im Congress Center an der Messe in Frankfurt statt und war ein großer Erfolg.
Ähnlich wie bei den früheren Kongressen hatten wir im Verlauf des Tages rund 3.000 Teilnehmende, einschließlich der vielen Ehrengäste, Redner und der knapp 200 beteiligten Organisationen.
Es war ein aufregender Tag mit einem vielschichtigen Programm. (Wer nochmal oder vielleicht zum ersten Mal durch unser Programmheft vom 5. Deutschen Israelkongress blättern möchte, hat bei Issuu eine schöne Möglichkeit.)

Unser Ziel: die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel - zwischen Deutschen und Israelis - auf allen Ebenen zu intensivieren und die Erfolge, Herausforderungen und das besondere Potential dieser Freundschaft der Öffentlichkeit bekannter zu machen ist erfolgreich erreicht worden. Besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses waren dabei das multikulturelle Zusammenleben, Integration, Sicherheit, Trauma - Bewältigungsstrategien, Start-ups und mehr. Dabei wurde Deutschen und Israelis besonders die Möglichkeit für


Begegnungen und Austausch geboten. Ebenfalls passend zum thematischen Schwerpunkt und entsprechend dem Motto des Kongresses "Israel - Nation of Nations" kamen neben einer Vielzahl von Experten und Personen des Öffentlichen Lebens - unter anderem Vertreter(innen) von Drusen, Muslimen, Christen, Beduinen, Juden und anderen aus Israel und weiteren Ländern des Nahen Ostens auf dem Kongress zu Wort.
Die flammende Eröffnungsrede von Gildan Erdan, Israels Minister für strategische Angelegenheiten, wird dem Publikum genauso als Highlight in Erinnerung bleiben, wie das Grußwort von Miss Irak - Sarah Idan, die Keynote Rede von Hillel Neuer, die Dankesreden der Arno Lustiger Ehrenpreisträger, oder die Beiträge der vielen anderen außergewöhnlichen Referenten. Videomitschnitte von vielen der Reden stehen bereits jetzt für Sie in unserem Kanal bei YouTube zum Abruf bereit; weitere folgen in Kürze.


Die Grußworte der israelischen Staatsführung wie auch von Kanzlerin Merkel waren nur ein kleiner Teil dessen, was geboten wurde:

Videogrußwort von Präsident Reuven Rivlin zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogrußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogrußwort von Premierminister Benjamin Netanjahu zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogruß von Knessetpräsident Yuli Edelstein zum 5. Deutschen Israelkongress

Auch das Rahmenprogramm, u.a. die Netzwerkkonferenz, die Eröffnungsparty, der Empfang der Stadt Frankfurt zu Ehren des Kongresses im Kaisersaal des Römers, usw. sind durchweg als sehr erfolgreich aufgenommen worden.
Die vielzähligen Medienberichte zum 5. Deutschen Israelkongress sind auf der Kongress-Website dokumentiert. In diesem Zusammenhang sei auch an die Sonderbeilage der WAMS erinnert. Weitere Berichte und Impressionen in den Social Media sind auf unseren Seiten bei Facebook und Twitter sowie unter dem Hashtag #DILK18 zu finden! Fotos folgen in Kürze auf unserer Homepage.

In diesem Sinne, bedanken wir uns herzlich bei unseren Sponsoren und Spendern, ohne die wir diesen Tag nicht hätten realisieren können, wie aber natürlich auch bei allen Mitwirkenden, den vielen Ausstellern und Besuchern, die den 5. Deutschen Israelkongress zu so einem besonderen Ereignis haben werden lassen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten - den 6. Deutschen Israelkongress!

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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 ist auf unserer Website zu finden.
Der nächste Israeltag findet im Mai 2019 statt. Details folgen in Kürze!
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org







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Palestinian Loss of Land: The Myth of the 4 Maps

Angst vor Spritzen? Mit dieser bahnbrechenden Erfindung des israelisch-arabischen Professors Hossam Haick könnten Bluttests der Vergangenheit angehören.

DFB-Junioren neugierig hier: Jerusalem








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Behütete Amtsträger




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Thomas
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findet im Mai 2019 statt.
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