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03. Dezember 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • 2 israelische Babyartikel auf der 2018 Best Inventions-Liste von TIME
  • Orthopäde bildet äthiopische Ärzte nach neuesten Methoden aus
  • Teilchenbeschleuniger für Frieden?
  • Einer der Besten
ARCHÄOLOGIE
  • 9.000 Jahre alte Steinmaske
  • Ring des Pontius Pilatus gefunden
  • Im Anfang war die Feige
  • Kanaanäer machten Kopf-Operationen
TOURISMUS
  • Stille Schönheit der Negev-Wüste
  • Weihnachtszauber ohne Schnee
  • Das einmonatige Weinfest hat begonnen
  • Tanz-VIPs aus 45 Nationen wollen nach Tel Aviv
WIRTSCHAFT
  • "Dramatischer" Kurswechsel der Bank of Israel
  • Israel plant Riesenpipeline nach Europa
  • Medizintechnologie - Spitzenforschung als ökonomische Chance
  • Hadassah und IBM: Gemeinsam für digitale Gesundheit
  • SKODA AUTO schließt weitere Kooperationen mit Hightech-Startups
  • Skoda und UVeye
  • Israel Aerospace unterzeichnet Vereinbarung mit Boeing
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Celino Bleiweiß: Verwandte in Israel gefunden
  • Toleranzpreis für Jerusalemer Ordensschwester
  • Arabische TV-Moderatorin sang Wutbrief von Zuschauer
  • Quentin Tarantino heiratete israelische Sängerin Daniella Pick
  • Rabbiner Europas dürfen Konversionen durchführen
POLITIK
  • Zeman eröffnet "Tschechisches Haus"
  • Historischer Besuch aus Tschad
  • Heiko Maas verurteilt Attacke auf israelische Journalistin in Neukölln
  • Deutschen Unternehmen drohen US-Sanktionen
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Was die niederländische Regierung für förderungswürdig hält
  • Neue Studie: Nur 54% der Europäer unterstützen Israels Existenzrecht
  • Palästinenser verhaften arabische Bürger in Jerusalem
  • 10.000 von Iran trainierte syrische Soldaten an Israels Grenze
  • Iranischer Jet mit Waffen fliegt direkt nach Beirut
  • Südafrika: Universität boykottiert israelische Wissenschaftler
  • Netflix-Dreharbeiten: Jordanier protestieren gegen israelische Kulisse
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Wenn in Israel (k)ein Teller mit Falafel vom Tisch fällt...
SPORT
  • Ribéry-Bruder spielt in Israel vor
IN EIGENER SACHE
  • Das war der 5. Deutsche Israelkongress...
  • Jede Spende zählt!
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Israeltag 2018


BILDER DER WOCHE
  • Nach Regenfällen sprießen in ganz Israel die Blumen




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2 israelische Babyartikel auf der 2018 Best Inventions-Liste von TIME
Israel ist als kinderorientierte Gesellschaft bekannt. Die israelischen Artikel in der Zeitschrift Best Inventions (2018) des TIME-Magazins sind beide auf die Babypflege ausgerichtet. Der intelligente Babymonitor Nanit Plus wird von TIME als "Schlafcoach" für Babys beschrieben, da er als Live-App-basierter Videomonitor und Tracking-Gerät dient, das Umweltinformationen sammelt und relevante Vorschläge unterbreitet, z.B. zum Anpassen der Temperatur oder zum Abdunkeln des Zimmers, damit das Baby einschlafen kann.
Das Unternehmen hat Standorte in Tel Aviv und New York. Die Muttermilchflasche von Nanobébé gilt als die erste Babyflasche, die die wesentlichen Nährstoffe der Muttermilch bewahrt, indem sie durch eine innovative geometrische Form, die einer echten Brust ähnelt und schnell nach oben klappt, schnelles Erwärmen und Abkühlen ermöglicht. Die TIME-Liste umfasst "50 Innovationen, die die Welt verbessern, intelligenter machen und sogar ein bisschen mehr Spaß machen." Nominierungen wurden in einer Vielzahl von Kategorien von TIME-Redakteuren und Korrespondenten weltweit sowie über ein Online-Bewerbungsverfahren erbeten. Anschließend bewertete TIME jeden Teilnehmer anhand von Faktoren wie Originalität, Kreativität, Einfluss, Ehrgeiz und Wirksamkeit. (israel21c) EL

Orthopäde bildet äthiopische Ärzte nach neuesten Methoden aus
Dorfbewohner im ländlichen Afrika verbringen viel Zeit auf den Beinen, arbeiten auf Feldern oder gehen weite Strecken, wo öffentliche Verkehrsmittel nur spärlich sind. Chirurgie und andere Behandlungen sind in Afrika
schwer verfügbar. Und Ärzte in Äthiopien haben Schwierigkeiten, zur Ausbildung ins Ausland zu reisen. Das war der Anstoß für einen vom Rambam Medical Center in Haifa organisierten Kurs. An dem viertägigen Seminar - dem ersten seiner Art in Afrika - nahmen rund 50 Ärzte aus Äthiopien und den Nachbarländern teil, um Kinderärzte für die Behandlung von Fußproblemen zu schulen. Der Kurs wurde im Black Lion Hospital in Addis Abeba veranstaltet und von CURE International gesponsert, einer gemeinnützigen Organisation, die Kinder in Entwicklungsländern unterstützt, die an medizinischen Problemen leiden. Ein Partner war die Pediatric Orthopaedics Society of North America. Prof. Mark Eidelman, Direktor für Kinderorthopädie an der Rambam-Kinderklinik Ruth Rappaport, leitete den Kurs zusammen mit Dr. John Herzenberg und Christof Radler aus den USA. Im Krankenhaus befinden sich bereits zwei britische Ärzte, die vor einigen Jahren nach Äthiopien übersiedelten, um lokale Ärzteteams zu unterrichten. Eidelman hofft, in naher Zukunft nach Äthiopien zurückzukehren, um zusätzliche Ärzte auszubilden. (israel21c) EL

Teilchenbeschleuniger für Frieden?
Gemäß dem Vorbild des Teilchenbeschleunigers Cern in Genf, gegründet 1954, ist nordwestlich von Amman, der Hauptstadt Jordaniens, das "Cern des Nahen Ostens" - ein Synchrotron - im Betrieb: ein Teilchenbeschleuniger mit dem Namen "Sesame". Das macht die Maschine
begehrt für Forscher vieler Disziplinen, von der Physik über die Archäologie bis hin zur Medizin. So begehrt, dass sich sogar verfeindete Staaten aus der Region zusammengetan haben, um das Projekt zu realisieren: Israel, der Iran, arabische Länder wie Ägypten, die palästinensischen Autonomiegebiete, Jordanien, die Türkei und Pakistan sowie das EU-Mitglied Zypern. Von mehr als 20 möglichen Experimentierstationen sind bisher nur zwei einsatzfähig. Eine davon wird von der ägyptischen Biophysikerin Gihan Kamel betreut. Dort werden etwa jahrtausendealte Gebäudefragmente aus der Wüstenstadt Petra auf Reste von Farben und Gold untersucht. Bei einem anderen Experiment wollen Forscher anhand uralter Knochen und Zahnreste herausfinden, wie Menschen früher gelebt haben. Daraus folgerte der Nachrichtensender n-tv: "Jahrzehnte des Krieges haben eine ganze Region zerrüttet. Doch die Feinde raufen sich zusammen und bauen ein gemeinsames Forschungszentrum - es folgt eine Ära des Friedens." (n-tv) KR TS

Einer der Besten
Mit dem Panzer Merkava V hat Israel zur Priorität gemacht, was am wichtigsten für ein kleines Land mit Kriegen gegen zahlenmäßig überlegene Feinde ist: Verteidigungsfähigkeiten und Feuerkraft. Der Turm und der Frontkörper der Maschine haben eine messerförmige
Kante, die einen maximalen Schutz der Panzerung in jedem Winkel ermöglicht. Der Motor des Panzers steht vor dem Rumpf und bildet eine Barriere zwischen dem feindlichen Feuer und der Besatzung. Am wichtigsten ist aber das aktive Schutzsystem "Trophy", eine Kombination von Sensoren und einer gewehrähnlichen Waffe, die in der Lage ist, Raketenangriffe und Panzerabwehrraketen abzuwehren. Sogar die russische Agentur sputnik schloss sich dem Lob des israelischen Panzers an. (Ynet) KR TS








9.000 Jahre alte Steinmaske
Die seltene Steinmaske wurde vor einigen Monaten entdeckt und wird derzeit von Experten der israelischen Antikenbehörde (IAA) und des Geologischen Dienstes untersucht. Anfang 2018 erhielt die Diebstahl-Präventionseinheit der Antikenbehörde Informationen,
die zur Fundstätte der Steinmaske führten. Eine Untersuchung ergab die wahrscheinliche archäologische Stätte, wo die Maske ursprünglich gefunden wurde, in der Region Pnei Hever im Süden von Hebron. Die Form zeugt neben anderen Erkenntnissen aus dem Kontext davon, dass die Maske 9.000 Jahre alt ist und aus der Vor-Keramik-Neolithischen-B-Zeit stammt. Die Entdeckung in der Region Pnei Hever bestätigt die Theorie, dass es während der Jungsteinzeit ein Produktionszentrum für Steinmasken im Süden von Hebron gegeben haben muss. Laut Ronit Lupu von der IAA Antiquities Theft Prevention Unit "ist die Maske ein einzigartiger Fund in der archäologischen Welt. Noch ungewöhnlicher ist es, dass wir wissen, woher sie stammt. Die Tatsache, dass wir Informationen über den spezifischen Fundort haben, macht diese Maske wichtiger als die meisten anderen Masken aus dieser Zeit, deren genauer Fundort unbekannt ist." Es gibt derzeit fünfzehn bekannte Masken aus dieser Zeit in der Welt. Nur zwei wurden in einem archäologischen Kontext entdeckt. Die restlichen Masken befinden sich in privaten Sammlungen, was deren Studium erschwert. (Fokus, Israelnetz, ToI) TS

Ring des Pontius Pilatus gefunden
Pontius Pilatus zählt zu den berühmten Figuren und Zeitgenossen des Jesus von Nazareth. Er war der römische Prokurator in Judäa, also der offizielle Vertreter des römischen Kaisers. Und nur er war gemäß dem geltenden Recht befugt, Todesurteile auszusprechen. Kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg, 1968, hatte der israelische Archäologe Gideon Förster auf dem Herodion-Hügel östlich von Bethlehem einen Ring ausgegraben, der aber erst jetzt ordentlich gesäubert worden ist. Dank Spezialkameras lüftete der Ring sein Geheimnis: Neben dem Bild eines Weingefäßes war in griechischer Schrift der Name "Pilatus" in das
Metall geprägt. Weil kein anderer "Pilatus" bekannt ist, gehen israelische Forscher davon aus, dass dieser Ring dem berühmten Pontius Pilatus gehört haben muss, dem fünften römischen Gouverneur in Judäa. Er regierte in den Jahren 26 bis 36. Ob er diesen Ring, ein Status-Symbol, selber getragen hat, oder ob damit einer seiner Beamten offizielle Dokumente durch Aufdruck "unterschrieb", weiß man nicht. Der Fund des Ringes in einer Grube mit Tausenden anderen Kleinfunden auf dem Herodion ist kein Zufall. König Herodes war ein Vasall der Römer und deswegen in der Bevölkerung recht unbeliebt. Östlich von Bethlehem ließ er einen Hügel künstlich aufschütten, um in den weithin sichtbaren Kegelberg eine Festung hineinzubauen. (Fokus, Haaretz, ToI) TS

Im Anfang war die Feige
"Mindestens 110 hebräische Wörter im Alten Testament und rund 50 Wörter auf Griechisch im Neuen Testament verweisen auf Pflanzen", sagt Katrin Stückrath, Koordinatorin des Netzwerks Bibelgarten. Weitere 17 Namen aus dem Koran konnte ein Team um Prof.
Wilhelm Barthlott vom Bonner Nees-Institut für Biodiversität einer Gattung oder Art zuordnen. Eines der rätselhaftesten Symbole bleibt wohl jener Baum der Erkenntnis aus der Schöpfungsgeschichte. Häufig wird er als Apfel dargestellt. "Es gibt zwar den Spruch ,Omne malum ex malo', alles Böse kommt vom Apfel", sagt Pflanzenexperte Lüder Nobbmann. "Aber einen Apfel, wie wir ihn kennen, hat es im damaligen Kulturraum nicht gegeben." Einige Fachleute gehen davon aus, dass die Feige oder der Granatapfel gemeint sein könnten, da diese damals zu den gängigen Früchten in den Gärten gehörten. (moz) KR

Kanaanäer machten Kopf-Operationen
Archäologen haben im antiken Megiddo, im heutigen Nordisrael, die Überreste von zwei Brüdern ausgegraben, die bis ins Erwachsenenalter überlebt haben, obwohl sie mit angeborenen Anomalien geboren wurden und später im Leben von lähmenden Krankheiten betroffen waren. Die Forscher fanden Beweise dafür, dass die Männer von
ihrer Familie oder der Gemeinschaft betreut wurden, so dass am Ende des Lebens an einem von ihnen ein komplexer medizinischer Eingriff durchgeführt wurde, in einem verzweifelten - und erfolglosen - Versuch, ihn zu retten. Die Entdeckung deutet auf die Existenz eines sozialen Unterstützungssystems für behinderte Menschen in kanaanitischen Siedlungen der späten Bronzezeit hin, sagen Archäologen. Das kanaanitische Grab, das zwischen dem späten 16. und frühen 15. Jahrhundert v.Chr. datiert wird, wurde 2016 unter einem Gebäude an der alten Stätte gefunden. Damals war es üblich, den Verstorbenen unter dem Boden des Familienhauses zu begraben. Überraschend war der Zustand der Skelette. Ein Skelett zeigte mehrere Anomalien, darunter eine so genannte metopische Naht, d.h. die Stirnknochen waren im Säuglingsalter nicht so verschmolzen, wie sie sollten. Die Person hatte auch einen seltenen vierten Molar (die meisten Erwachsenen haben drei Molaren in jedem Quadranten des Mundes, der dritte ist der Weisheitszahn). Am faszinierendsten war, dass seinem Schädel ein quadratisches Stück Knochen direkt auf der Stirn fehlte. Er hatte sich einer Trepanation unterzogen, einem in der Antike nicht seltenen chirurgischen Eingriff, bei dem ein Loch in den Schädel des Patienten gebohrt wurde. Die DNA-Analyse der beiden Skelette hat gezeigt, dass beiden Männer Brüder waren. Das Loch im Schädel ist leicht zu erkennen. Trepanation wurde von Kulturen auf der ganzen Welt praktiziert, von den alten Griechen und Römern bis zu den präkolumbischen Gesellschaften Südamerikas. Im alten Mittleren Osten war es nicht besonders verbreitet. Dies war der erste Beweis für Trepanation (auch Trepaning genannt) bei Megiddo. (haaretz) TS








Stille Schönheit der Negev-Wüste
Nichts als Sand, Steine und Geröll - die braungraue, weite Landschaft beeindruckt schon aus dem Flugzeug heraus. Mit etwa 12.000 km² nimmt die Wüste Negev etwa 60% des Staates Israel ein, doch leben dort nur knapp 10%
der Bevölkerung. Dann, mitten im einfarbigen Nirgendwo, taucht ein Rollfeld auf. Die Maschine landet auf dem Ovda Red Sea Airport. Die Kleinstadt Mitzpe Ramon in der zentralen Negev-Wüste wurde 1956 für die Arbeiter errichtet, die die Straße nach Eilat im Süden Israels gebaut haben. Heute wohnen etwa 5.000 Menschen dort. Es gibt mehrere Krater in der Negev-Wüste, doch der Makhtesh Ramon ist mit einer Länge von 40 km und einer Breite von 2 bis 10 km der größte und damit weltweit einzigartig. Entstanden ist der Krater nicht durch Vulkane oder Meteoriteneinschläge, sondern über Jahrmillionen durch Erosion. (weserkurier) KR

Weihnachtszauber ohne Schnee
Im Heiligen Land ist die Weihnachtsgeschichte zum Greifen nah. Auch Weihnachtstraditionen wie der Tannenbaum und Weihnachtsmann sind zu finden - bei angenehmen Temperaturen auch im Dezember. Beleuchtete Weihnachtsbäume und festliche Märkte in
verschiedenen Städten Israels sorgen für weihnachtliche Stimmung. Jerusalem hält mit dem bunten "Haus vom Weihnachtsmann" ein besonderes Highlight bereit. Die Familie Kassissieh lebt seit 700 Jahren in der Altstadt Jerusalems und verwandelt die alten Gewölbe ihres Hauses in der Sankt-Peter-Straße jedes Jahr im Dezember in das "Haus des Weihnachtsmannes". Im liebevoll geschmückten Haus finden Besucher eine Bäckerei für Kekse, eine Spielzeugfabrik und natürlich ein Postfach für ihre Wünsche zum Fest. Familienoberhaupt Issa Kassisieh ist als kamelreitender Weihnachtsmann auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nazareth lädt Besucher bereits in der Vorweihnachtszeit zum Weihnachtsmarkt und einer Parade mit Feuerwerk am 23. Dezember ein. In Tel Aviv sorgen das feierliche Erleuchten des Weihnachtsbaumes und das Weihnachts-Festival in Jaffa für festliche Stimmung. Am 24. und 25. Dezember fahren kostenlose Busse vom Mar-Elias-Kloster in Jerusalem zur Geburtskirche in Bethlehem und wieder zurück. (igoogled, itravel, tip-online) TS

Das einmonatige Weinfest hat begonnen
Das 20. jährliche Yehuda Regional Council Wine Festival verbindet 33 Weinkellereien. An jedem Wochenende vom 30. November bis zum 22. Dezember bieten die Weingüter neben der Verkostung Live-Konzerte, geführte Touren, Naturwanderungen in den Weinbergen, Gespräche mit Winzern, kulinarische Veranstaltungen und Sportaktivitäten. Die Weingüter Seahorse, Kedma, Kerema, Ella Valley, Zafririm und Gizo planen, während des Festivals neue Weine auf den Markt zu bringen. Die Festival-Website ist auf Hebräisch, aber es gibt englische Beschreibungen der Weingüter. (israel21c) EL

Tanz-VIPs aus 45 Nationen wollen nach Tel Aviv
Das Suzanne Dellal Zentrum für Tanz und Theater in Tel Aviv wird vom 5. bis 9. Dezember 2018 sein 24. International Exposure Dance Festival ausrichten. Diese jährliche Showcase des zeitgenössischen israelischen Tanzes ist auch eine Gelegenheit für Festivalleiter, Tanzsaalleiter, Choreographen, Medienschaffende und Journalisten aus 45 Ländern, um das israelische Talent für Shows und Festivals kennen zu lernen. Unter den 178 VIP-Gästen befinden sich die Direktoren des Montpellier Festival, des Lyon Dance Festival, des Toronto Autumn Festival, des Vancouver Dance Center, der Opera in Athen, des Seattle Dance Center, des Singapore Dance Festival, der Navarada-Band in Mumbai und des ImPulsTanz Vienna. (israel21c) EL







"Dramatischer" Kurswechsel der Bank of Israel
Nach 7 Jahren Stillstand hat die Zentralbank Israels ihren Leitzins zum ersten Mal seit 2011 von 0,15% auf ganze 0,25% erhöht. Investoren, Ökonomen und der Kapitalmarkt seien überrascht worden. Die "dramatische" Erhöhung des Zinssatzes wurde von der stellvertretenden
Gouverneurin Nadine Baudot-Trajtenberg beschlossen, in der Interimszeit zwischen dem Weggang von Karnit Flug und der Amtsübernahme von Amir Yaron als Bank-Gouverneur. "Das ist ein kleiner Anstieg", sagte sie, aber ein "signifikanter", wie er nach Jahren kommt, in denen die Quote unverändert bei 0,1% lag. Die Inflationsrate sei bereits wieder in den von der Zentralbank festgelegten Zielkorridor von 1% bis 3% zurückgekehrt, und die Wirtschaft, auch wenn sie in den letzten beiden Quartalen ein "sehr moderates Wachstum" verzeichnete, wuchs immer noch mit "einem stattlichen Tempo". (ToI) TS

Israel plant Riesenpipeline nach Europa
Israel will nach Angaben seines Energieministers bis 2025 durch eine Riesenpipeline Erdgas nach Europa liefern. Ein entsprechendes Abkommen mit Griechenland, Zypern und Italien solle bis Anfang Februar unterzeichnet werden,
sagte Minister Juval Steinitz. Auch aus Zypern sind Gaslieferungen vorgesehen. Die 2.100 Kilometer lange Pipeline soll ersten Studien zufolge rund EUR 6 Mrd. kosten. Durch die Pipeline in bis zu 3.000 Metern Tiefe auf dem Grund des Mittelmeeres soll Erdgas aus den reichen Vorkommen im Meer vor Israel nach Zypern und von dort nach Kreta und über das griechische Festland nach Italien gebracht werden. Auch die Teilnahme weiterer Länder sei in Zukunft möglich, wenn alle vier Länder zustimmten. "Wenn alles wie geplant verläuft, rechnen wir damit, dass Israel im Jahre 2024/2025 zu einem Energielieferanten Europas wird", sagte der Minister. (n-tv) KR

Medizintechnologie - Spitzenforschung als ökonomische Chance
Es gibt mehr als 1.400 israelischen Unternehmen im Bereich der Life Sciences. Dazu gehören 300 Pharmaunternehmen, fast 600 Medizinprodukteunternehmen und 450 Digital-Health-Unternehmen, die nach Angaben der zuständigen
israelischen Innovationsbehörde an Entwicklungen in den Bereichen Neurowissenschaften, Onkologie, Immunologie und Stammzellenforschung arbeiten. Die Nation beherbergt eine Fülle von detaillierten elektronischen medizinischen Datensätzen, die das Land in eine einzigartige Position bringen, um die digitale Transformation des Gesundheitswesens voranzutreiben. Dieser Vorstoß wird von der Regierung ermutigt, die im März einen National Digital Health Plan aufstellte, um eine digitale Datenbank mit den Krankenakten von rund 9 Mio. Einwohnern zu erstellen und sie Forschern und Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Technologiegiganten wie Apple, Intel Corp., Facebook und IBM haben mit Investitionen in diesem Bereich begonnen. "Ein tiefes wissenschaftliches Verständnis ist der Schlüssel für die Entwicklung der personalisierten Medizin", so Gil Granot-Mayer, CEO von Yeda Research and Development Co. Ltd, der Technologietransfer-Abteilung des Weizmann Institute of Science, die Technologien kommerzialisiert. "Unsere Fähigkeit, die persönlichen Triebkräfte von Krankheiten auf molekularer Ebene zu verstehen und Werkzeuge für diagnostische Prävention und Behandlung zu entwickeln, basiert auf diesem tiefen Verständnis und den Fähigkeiten auf höchstem Niveau." Diese Fähigkeiten soll jetzt die Organisation 8400 The Health Network weiterentwickeln. Sie will ein Netzwerk von 400 Menschen über acht Jahre hinweg aufbauen. Die Kohorte besteht aus Angehörigen der Gesundheitsberufe, Unternehmern und Regierungsvertretern, Mitgliedern der Akademie, lokalen Krankenhäusern und Technologietransferabteilungen der Universitäten. (toi) EL

Hadassah und IBM: Gemeinsam für digitale Gesundheit
Das Hadassah Medical Center in Jerusalem und IBM Israel haben die Gründung eines speziellen Beschleunigers angekündigt, mit dem Startups fortschrittliche technologische Lösungen und Dienstleistungen in
der digitalen Medizin entwickeln können. Der neue Akzelerator wird auch von der Jerusalem Development Authority unterstützt. Unternehmen erhalten so einen einfachen Zugang zu Krankenhausressourcen sowie medizinisches und qualifiziertes Fachpersonal. IBM bietet technologische Beratung durch seine Experten und kostenlosen Zugang zu seinen fortschrittlichen technologischen Tools, einschließlich Hosting in der IBM Cloud. (globes) EL

SKODA AUTO schließt weitere Kooperationen mit Hightech-Startups
Der tschechische Autohersteller SKODA AUTO schließt weitere Kooperationen mit Hightech-Startups in Israel. Andre Wehner, als Chief Digital Officer bei SKODA AUTO verantwortlich für Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, betont: "Mit unserem verstärkten
Engagement in Israel verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage beim Zugang zu Zukunftstechnologien. Bereits im Juli 2018 hat SKODA AUTO eine Beteiligung an dem Startup Anagog erworben. Per Künstlicher Intelligenz (KI) verarbeitet Anagog Daten aus mehr als 100 Smartphone-Apps mit bis zu zehn Millionen aktiven Nutzern monatlich und leitet daraus Mobilitätsmuster ab. Auf Basis dieser Technologie will das SKODA AUTO DigiLab sein Angebot an maßgeschneiderten Serviceangeboten weiter ausbauen, zum Beispiel beim Smart Parking. (presseportal) TS

Skoda und UVeye
Auch von der Kooperation mit UVeye können Skoda-Kunden in Zukunft profitieren. Fahrzeuge können dank dieser fortschrittlichen Technologie mithilfe einer 360-
Grad-Kamera schnell und gründlich gescannt werden, sodass innerhalb von Sekunden ein hochauflösendes 3D-Bild entsteht. Karosserie, Unterboden und Reifen werden auf Beschädigungen und Anomalien untersucht. UVeye verfügt über erhebliches Potenzial zur Gewährleistung der Fahrzeugsicherheit im Fahrzeugrückgabevorgang bei Händlern, Wartungsunternehmen, Autovermietungen oder Leasinggesellschaften. Die Technologie kommt in Kürze in der Tschechischen Republik zum Einsatz. SKODA AUTO hat auch vor, diese Technologie in seiner Produktionslinie zu testen. Als Technologie-Hotspot ist Tel Aviv der perfekte Schauplatz für die Weltpremiere des SKODA SCALA am 6. Dezember. (presseportal) TS

Israel Aerospace unterzeichnet Vereinbarung mit Boeing
Es geht um Tankflugzeuge, Kampfflugzeuge und andere Ausrüstung im Wert von mehreren Milliarden NIS - die Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) und Boeing haben eine strategische Vereinbarung unterzeichnet, in
der die Prinzipien der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen der kommerziellen und militärischen Luftfahrt in Israel und anderen Märkten der Welt festgelegt werden. IAI und die israelische Regierung kooperieren bereits seit vielen Jahren mit Boeing bei der Entwicklung und Herstellung des Arrow-Systems, der Produktion von Teilen für Verkehrsflugzeuge und einer Vielzahl von Serviceaktivitäten. (globes) EL




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Celino Bleiweiß: Verwandte in Israel gefunden
Fernsehregisseur Celino Bleiweiß brachte es zum Nationalpreisträger der DDR. Anders als seine jüdischen Eltern hatte er als Kind den Holocaust überlebt, weil ihm der Verfolgte Richard Bleiweiß die Papiere seiner bei
einer Säuberungsaktion in Przemysl erschossenen kleinen Tochter Celina gab und im Pass aus dem a ein o gezaubert werden konnte. So kam der polnische Junge Mechl Feiler zu dem Namen Celino Bleiweiß und dem Geburtsdatum der erschossenen Celina, dem 30. November 1938. Die zusammengewürfelte Familie Bleiweiß überlebte, und Celino wurde in der DDR groß. Er studierte an der Babelsberger Filmhochschule Regie, wurde Chefregisseur beim Studio Halle, ging seinen literarischen Interessen nach und inszenierte Stücke von Shakespeare, Dürrenmatt und Shaw, später auch vielbeachtete Fernsehfilme nach Eichendorff, Goethe und E. T. A. Hoffmann. Celino Bleiweiß hat in Israel Verwandte gefunden und kennt nun seinen Geburtstag. Er wird nicht 80, das war Celina, sondern in einigen Wochen schon 82. Doch er hat sich entschieden, weiterhin seinen gewohnten Geburtstag zu feiern, jetzt mit großer jüdischer Familie. (jungewelt) KR

Toleranzpreis für Jerusalemer Ordensschwester
Die Ordensschwester Monika Düllmann erhielt mit ihrem Krankenhaus-Team in Jerusalem den Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat die mit EUR 10.000 dotierte Auszeichnung am 5. November in Berlin überreicht. Damit werde Düllmanns Einsatz für die Würde des Menschen und die Verständigung zwischen Kulturen und Konfessionen gewürdigt,
hieß es. Die aus Düsseldorf stammende Theologin leitet seit 15 Jahren in Jerusalem das französische St. Louis Hospital. Dort werden rund 60 sterbende Juden, Muslime und Christen gemeinsam betreut und palliativ begleitet. Neben dem Fachpersonal arbeiten jeweils 30 Freiwillige aus aller Welt im Haus. Der Preis wird alle zwei Jahre zur Förderung der Toleranz zwischen Andersdenkenden und zwischen Völkern und Religionen verliehen. (morgenpost, Welt) TS

Arabische TV-Moderatorin sang Wutbrief von Zuschauer
Lucy Aharish ist eine angesehene TV-Moderatorin und mit einem israelischen TV-Star verheiratet. Ein Zuschauer will ihr das Recht absprechen, auf Arabisch zu grüßen. Aharish hat einen kreativen Weg gefunden, mit dem Wutbrief eines Zuschauers umzugehen. Sie vertonte die Mail mit Hilfe ihres jüdischen Ehemanns und sang sie während einer Nachrichtensendung
Lucy Aharish und Tsahi Halevi. Die Hochzeit hatte heftige Reaktionen ausgelöst
gemeinsam mit ihm. In der Mail des Zuschauers hieß es unter anderem: "Zu Beginn jedes Programms sagt Lucy ihre Grußworte auch auf Arabisch. Das ist unpassend und sehr irritierend. Dass sie Araberin ist, gibt ihr nicht das Recht, auf Arabisch zu grüßen." Die Leitung des israelischen Senders müsse ihr das verbieten, forderte der Zuschauer. Dies wird offenbar nicht geschehen: Als Refrain sang Aharish aus Protest immer wieder die arabischen Worte "Maza al-kheir" (Guten Abend), während ihr Mann sie auf der Gitarre begleitete. Aharish wurde 2015 geehrt. Bei der Zeremonie zum israelischen Unabhängigkeitstag durfte sie eine Fackel entzünden. (presse, orf, reshet) TS

Quentin Tarantino heiratete israelische Sängerin Daniella Pick
Der Filmregisseur Quentin Tarantino, 55, und die israelische Sängerin Daniella Pick, 35, heirateten in einer privaten Zeremonie in Los Angeles. Die Hochzeit fand in der Villa des Paares in Beverly Hills statt und wurde von engen Freunden und Verwandten begleitet. Die Braut ist die Tochter des berühmten israelischen Popsängers und Komponisten Tzvika Pick, der aus medizinischen Gründen nicht an der Hochzeit teilnehmen konnte - und der Songwriterin Mirit Shem-Or, die auch an der Junggesellenparty ihrer Tochter im Peninsula Beverly Hills Hotel teilnahm. (Ynet) TS

Rabbiner Europas dürfen Konversionen durchführen
In einem Schritt, der tausende von Konvertiten in Europa betreffen könnte, hat das israelische Oberrabbinat eingewilligt, keine Rabbiner mehr nach Europa zu entsenden, um Konversionen durchzuführen. Stattdessen wird das Oberrabbinat Israels die Konferenz der Europäischen Rabbiner als einzige Autorität für den Vollzug von Konversionen in Europa anerkennen. Im Tausch dafür werden europäische Rabbiner Konversionen nicht mehr anerkennen, die alljährlich in Israel von privaten, vom Oberrabbinat nicht anerkannten Gerichten zelebriert werden. (tachles, ToI) KR





Zeman eröffnet "Tschechisches Haus"
Der tschechische Staatspräsident Milos Zeman hat zusammen mit Premierminister Benjamin Netanjahu das "Tschechische Haus" in Jerusalem eingeweiht. "Wir haben in der östlichen Hemisphäre keinen größeren Freund als die Tschechische Republik", sagte er. Zeman gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er beim nächsten Besuch in Israel die Botschaft seines Landes in Jerusalem eröffnen kann. Der Präsident ist ein Befürworter einer Botschaftsverlegung. Die Regierung in Prag hat aber bezweifelt, dass eine Verlegung politisch möglich sei. (israelnetz, ToI, Israelheute) TS

Historischer Besuch aus Tschad
Der Präsident des afrikanischen Staates Tschad, Idriss Deby, besuchte Israel. Es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch seit Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten im Jahr 1972. Trotzdem war der Kontakt zwischen den beiden Ländern nie vollständig abgebrochen. Es gab weiter geheime Kontakte, die meistens durch den Mossad unterhalten wurden. So wurden im Jahr 2005 einige Waffengeschäfte abgeschlossen. Im vergangenen Jahr besuchte eine israelische Delegation des Außenministeriums das afrikanische Land. (Israelheute) TS

Heiko Maas verurteilt Attacke auf israelische Journalistin in Neukölln
Bundesaußenminister Heiko Maas stellt sich hinter die israelische Reporterin, die in Neukölln von jungen Männern bedrängt worden ist. Auf Twitter schrieb er: "Dass eine israelische Reporterin von einigen Orten nicht ungestört
auf Hebräisch berichten kann, darf nicht sein. In Deutschland müssen JournalistInnen sicher arbeiten können - egal in welcher Sprache." Die jungen Männer hatten die Journalistin bei ihrer Arbeit auf offener Straße angepöbelt und einen Böller geworfen. Antonia Yamin arbeitet als Europa-Korrespondentin für den TV-Sender Kan. Zuerst hatte die BILD-Zeitung über den Vorfall berichtet. (tagesspiegel, israelnetz, vice) KR

Deutschen Unternehmen drohen US-Sanktionen
Die US-Regierung wird Sanktionen gegen französische und deutsche Unternehmen in Betracht ziehen, die versuchen, sich den Sanktionen gegen das iranische Klerikalregime zu entziehen. Das sagte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, gegenüber der Jerusalem Post. "Die USA werden Sanktionen gegen die an dieser Taktik beteiligten Unternehmen in Betracht ziehen", sagte Grenell und fügte hinzu, dass die französischen und deutschen Aktivitäten
"kein kluger Schachzug" wären. Grenells Aussagen waren die Antwort auf einen Artikel des Wall Street Journal, in dem berichtet wurde, dass "Frankreich und Deutschland sich zusammengeschlossen haben, um die europäischen Bemühungen zu retten, einen Zahlungskanal zu schaffen, um den Handel mit Iran aufrechtzuerhalten und sich den Versuchen der USA zu widersetzen, die Luft aus dem Plan zu nehmen". (JPost) TS










Was die niederländische Regierung für förderungswürdig hält
Das niederländische Außenministerium drängt offiziell Juden aus aller Welt, sich gegen die israelische Präsenz im Westjordanland auszusprechen. Ein amtliches Dokument des Ministeriums, das Aktivitäten aufzählt, mittels derer "jüdische Gemeinschaften in der Diaspora dazu aufgerufen werden, ihren Widerstand gegen die Besatzung zu äußern", war Teil eines veröffentlichten Regierungsberichts über


Die niederländische Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit Sigrid Kaag
niederländische Finanzhilfen an die Organisation Breaking The Silence. Sigrid Kaag, die niederländische Ministerin für Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit, ist ehemalige Mitarbeiterin der UNRWA (UN-Hilfsorganisation für Palästinenser) und Ehefrau eines Diplomaten, der früher für die Palästinensische Autonomiebehörde tätig war. Ihr Ministerium sicherte Breaking The Silence in seinem Haushaltsplan für 2018 USD 218.000 zu. Chris Bakker, ein Sprecher von Ministerin Kaag, weigerte sich, Fragen der Jewish Telegraphic Agency (JTA) zu dem Dokument zu beantworten, einschließlich der Frage, ob die darin spezifizierten Ziele die seines Ministeriums oder die der Gruppe Breaking The Silence sind. (mena, ToI) TS

Neue Studie: Nur 54% der Europäer unterstützen Israels Existenzrecht
Antisemitische Vorurteile, Israel-Kritik und Skepsis gegenüber dem Gedenken an den Holocaust sind in Europa weit verbreitet. Dies zeigt eine Umfrage des

US-Nachrichtensenders CNN in sieben EU-Staaten. So gab ein Fünftel der Befragten an, dass Juden zu viel Einfluss in Medien und Politik hätten. Nur 54% unterstützen Israels Existenzrecht als jüdischer Staat. In Österreich war ein Drittel der Befragten der Meinung, dass Juden zu viel Einfluss im Finanzbereich hätten. In Polen und Ungarn hatten sogar 40% diese Ansicht. 31% der 7.000 Befragten in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, Polen, Ungarn und Österreich meinen, dass das Gedenken an den Holocaust von anderen Greueltaten ablenkt. 35% sind der Meinung, dass Israel den Holocaust missbrauche, um seine Handlungen zu rechtfertigen. Zwei Drittel der Befragten schätzte die Zahl der Juden zu hoch ein. So gab etwa ein Viertel aller Ungarn an, dass mehr als 20% der Weltbevölkerung jüdisch sei. Tatsächlich sind es 0,2%. In Großbritannien und Polen war ein Fünftel der Befragten dieser irrigen Ansicht. Zwei von fünf Befragten meinten, dass der Anteil der Juden in ihren Ländern zwischen 3 und 10% liege. Tatsächlich ist Israel der einzige Staat der Welt, in dem mehr als 2% Juden sind. In allen Ländern musste eine Mehrheit der Befragten einräumen, noch nie Kontakt mit Juden gehabt zu haben. Die Umfrage wurde im September vom Institut ComRes durchgeführt, wobei in jedem Land rund 1.000 Personen aus einer für Alter, Geschlecht und Region repräsentativen Stichprobe befragt wurden. (presse, audiatur) KR

Palästinenser verhaften arabische Bürger in Jerusalem
Im Oktober wurde der im Osten Jerusalems wohnende 53-jährige Issam Akel vom Palästinensischen Geheimdienst (GIS) festgenommen, da er

Immobiliengeschäfte mit Juden abgeschlossen hätte, was von der Palästinensischen Autonomiebehörde als ein schweres Verbrechen angesehen wird. Akel ist im Besitz eines blauen israelischen Personalausweises, was ihm sämtliche bürgerlichen Rechte in Israel gewährleistet. Zudem besitzt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Mithilfe des US-Konsulats wurde seiner Frau gestattet, ihn zu besuchen. Sein mentaler Zustand sei sehr schlecht, erzählte seine Frau nach dem Besuch bei ihrem Mann. Auch Israel bemüht sich, Issam Akal aus der palästinensischen Haft zu befreien. Dazu hatte die israelische Polizei bereits mehrmals den palästinensischen Gouverneur des Jerusalem Distrikts (die Gebiete der PA sind in 16 Gouvernements eingeteilt), Adnan Ghaith, verhaftet, der an der Festnahme von Issam Akel beteiligt sein soll. Am Sonntag wurde er ein drittes Mal in seinem Haus im Stadtteil Silvan verhaftet und vor Gericht geführt, um seine Haft bis Donnerstag zu verlängern. Die Verhaftung ist nur ein Schritt von einer Serie von Maßnahmen, die Israel gegen hohe Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde unternimmt, um dadurch die Freilassung von Issam Akel zu erreichen. So wurde auch der palästinensische Minister für Jerusalem, Adnan Husseini, verhaftet. Er sei an der Verfolgung von Arabern beteiligt, die Land an Juden verkauft haben. Gegen ihn wurde ein Ausreiseverbot verhängt. Oberstleutnant der Reserve Baruch Jedid, der in der Vergangenheit in der Koordination der Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) tätig war, forderte ein noch härteres Vorgehen. "Israel muss gegen den Chef des Palästinensischen Nachrichtendienstes vorgehen, der den Befehl von Palästinenserchef Mahmud Abbas zur Verhaftung Akels ausgeführt hat", sagte er. "Alles andere ist nicht effektiv genug." (israelheute) KR

10.000 von Iran trainierte syrische Soldaten an Israels Grenze
10.000 vom Iran trainierte syrische Soldaten wurden zur israelischen Grenze entsandt. Dieser Schritt könnte die Entscheidung von Premierminister Benjamin Netanjahu erklären, die Regierung trotz einer politischen Krise aufrechtzuerhalten. Zwei neue syrische Militärdivisionen wurden von Offizieren der islamischen Revolutionsgarden des Iran, den Al-Quds Forces, ausgebildet und geleitet. Jede Division zählt mehr als 10.000 Männer. Eine wurde an die Grenze zum Irak geschickt, die andere befindet sich derzeit an der Grenze zwischen Syrien und Israel. Laut i24 NEWS bedeuten diese Truppenbewegungen "eine echte Gefahr an der Nordgrenze". (I24news) TS

Syrische Soldaten am Grenzübergang Quneitra zwischen Syrien und den von Israel kontrollierten Golanhöhen

Iranischer Jet mit Waffen fliegt direkt nach Beirut
Zum ersten Mal flog eine Boeing 747 der iranischen Fluggesellschaft Fars Air Qeshm, die Berichten zufolge von den Revolutionsgarden des Landes zum Schmuggel von Waffen an die Teheran-Verbündeten benutzt wurde, direkt aus der iranischen Hauptstadt nach Beirut.

Der 27 Jahre alte Jumbo-Jet, der als EP-FAB registriert wurde, startete am Donnerstagmorgen um 8:02 Uhr von Teheran nach Beirut mit dem Flug QFZ9964 und landete um 10:19 Uhr im Libanon. Im letzten Monat berichtete Fox News, dass ein Flug von Fars Air Qeshm von Teheran nach Damaskus, der später nach Beirut führte, Waffensysteme - einschließlich GPS-Komponenten - beförderte, die ungenaue Geschosse in präzisionsgelenkte Raketen verwandeln sollten. "Die Iraner versuchen, neue Wege zu finden, um Waffen für ihre Verbündeten im Nahen Osten zu schmuggeln ... Sie untersuchen die Fähigkeit des Westens, die Schmuggelstandorte zu lokalisieren", sagte eine Geheimdienstquelle aus dem Nahen Osten, die anonym bleiben wollte. (ynetnews) EL

Südafrika: Universität boykottiert israelische Wissenschaftler
Die Konferenz mit dem Titel "Anerkennung, Wiedergutmachung, Versöhnung: Licht und Schatten

des historischen Traumas" ("Recognition, Reparation, Reconciliation: The Light and Shadow of Historical Trauma") findet nächste Woche an der Stellenbosch University bei Kapstadt statt. Allerdings hat die Universität sich dem Druck von BDS gebeugt und die eingeladenen Israelis wieder ausgeladen. Das AJC Berlin forderte darauf die Rosa Luxemburg Stiftung auf, ihre Unterstützung für diese Konferenz zurückzuziehen. Eine Antwort der Stiftung lag der Redaktion nicht vor. (AjCBerlin, haaretz) EL

Netflix-Dreharbeiten: Jordanier protestieren gegen israelische Kulisse
Netflix drehte einen neuen Film mit dem Titel "Eine alte Geschichte" in Jordaniens Hauptstadt Amman. Dabei nutzten sie die Kulisse der arabischen Stadt, um Tel Aviv darzustellen. Dazu parkten sie Autos mit israelischen Kennzeichen, damit es "authentisch" wirkte. Jordanier empfanden das als Provokation, obgleich Israel und Jordanien Frieden geschlossen haben. Aktivisten hielten das für eine unerwünschte "Normalisierung" mit Israel. (ToI, electronic) TS









Wenn in Israel (k)ein Teller mit Falafel vom Tisch fällt...
In dieser Woche war in Israel nicht viel los. Nur die Deutsche Welle (DW), Deutschlands mediales Sprachrohr in der Welt, fand ein "wichtiges Ereignis": Eine gescheiterte Gesetzesvorlage - also ein Nichtereignis. Wenn es sich um eine gescheiterte Vorlage aus
Parlamenten in Luxemburg, Botswana oder Burma gehandelt hätte, wäre der Bericht bei der DW wohl kaum erschienen. Wenn sich die Medien in Deutschland um jede gescheiterte Gesetzesvorlage in irgendwelchen Parlamenten in der Welt kümmern würden, dann könnte man zu Recht von "Lückenpresse" sprechen. Übrigens schafft es die DW selbst in der "Reportage", über diese Lücke noch lückenhaft zu berichten. Miri Regev, Israels Ministerin für Kultur und Sport, scheitert mit ihrem "Treuegesetz". Das berichtete die DW und fügte hinzu: "Der umstrittene Gesetzesentwurf der Kulturministerin Miri Regev ist vorerst gestoppt. Die Gesetzesinitiative sah vor, öffentliche Gelder nur an staatstreue Kultureinrichtungen zu vergeben." Diese letzte Formulierung ist problematisch. Vielmehr ging es darum, Kultureinrichtungen, die gegen den Staat Israel und dessen Existenz hetzen, staatliche Unterstützung zu versagen. Hier fragt sich, wie das in Deutschland funktioniert. Erhält automatisch jede deutsche Einrichtung staatliche Subventionen, sowie sie sich "Kultureinrichtung" bezeichnet und vielleicht Neo-Nazis oder anderen extremistischen Gruppen zugeordnet ist? Dass Regevs jetziges Scheitern vielleicht ganz andere Ursachen hat, zeigt auch die Tatsache, dass es u.a. ausgerechnet Avigdor Lieberman und Finanzminister Moshe Kahlon waren, der ihr einen Korb gaben. Während das Finanzministerium derzeit für endgültige Entscheidungen über die Zurückhaltung staatlichen Mittel verantwortlich ist, würde das Gesetz von Regev die volle Macht über die Budgets für die Künste auf ihr Ministerium übertragen. Da Kahlon und Lieberman nun die Durchsetzung der Gesetzesvorlage effektiv blockierten, wurde sie lediglich von der Tagesordnung des Plenums gestrichen. Während der Nachmittagssitzung wäre eine endgültige Abstimmung vorgesehen gewesen. Aber für solche Details interessiert sich die DW wohl nicht. (toi, dw) TS EL




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Ribéry-Bruder spielt in Israel vor
Steeven Ribéry (23) testet gerade einen neuen Verein in Israel. Am Mittwoch trainierte der Ex-Bayern-Amateur (2014-16) erstmals bei Hapoel Hadera zur Probe. Der "kleine" Ribéry auf sport1.co.il: "Ich versuche, mir ein Bild vom Klub zu machen. Ich glaube, dass ich bald wieder fit bin und ein wertvoller Spieler bin. Ich bin froh, wieder zu spielen." (bild) TS
Steeven Ribéry im Probetraining am Mittwoch bei Hapoel Hadera





















Letztes Wochenende hat der 5. Deutsche Israelkongress in Frankfurt stattgefundenen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden, den vielen Ausstellern und Besuchern, die den 5. Deutschen Israelkongress zu so einem besonderen Ereignis haben werden lassen!

Es war ein aufregender Tag mit einem vielschichtigen Programm.
Die Grußworte der Israelischen Staatsführung, wie auch von Kanzlerin Merkel, waren nur ein kleiner Teil dessen was geboten wurde:


Videogrußwort von Präsident Reuven Rivlin zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogrußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogrußwort von Premierminister Benjamin Netanjahu zum 5. Deutschen Israelkongress

Videogruß von Knessetpräsident Yuli Edelstein zum 5. Deutschen Israelkongress

Sie konnten nicht dabei sein oder haben aufgrund der Fülle des Parallelprogramms eine Session verpasst? Kein Problem! Es sind bereits eine Vielzahl der Videomitschnitte einzelner Reden und der Sessions des 5. Deutschen Israelkongresses in unserem Kanal bei YouTube zum Abruf bereit:

Viele Berichte und Impressionen sind zudem auch auf unseren Seiten bei Facebook und Twitter sowie in den Sozialen Medien auch unter dem Hashtag #DILK18 zu finden! Eine vollständige Dokumentation des Kongresses, einschließlich Fotos, Videos und Medienberichten, wird schrittweise auf der Kongress-Website veröffentlicht.

Jede Spende zählt!
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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Spaziergang durch Jerusalem

Lucy Aharish singt Protestbrief

UN: Hamas has killed and wounded thousands of innocent people in hundreds of terror attacks targeting Israeli civilians, but NOT A SINGLE UN RESOLUTION has been passed, condemning Hamas.








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Nach ersten Regenfällen im November sprießen in ganz Israel die Blumen



Während andere Staatspräsidenenten in Privatjets durch die Welt jetten - oder zumindest abgeschottet in First Class, fliegt Präsident Rivlin Economy Class und unterhält sich während des Fluges mit anderen Passagieren.



Shalom
Thomas
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Thomas@il-israel.org



Der nächste bundesweitere Israeltag
findet im Mai 2019 statt.
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