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04. November 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Ultraschall 3D-Modell
  • Australisch-israelisches Startup: wasserbasierter Kraftstoff für Elektrofahrzeuge
  • Israels Cybertechnik ärgert den Iran
TOURISMUS
  • Heiligland: Minenräumung des Klosters der Taufe Jesu
  • Hier steckt der junge, kreative Geist Jerusalems
  • Der neueste Food-Trend aus Israel
WIRTSCHAFT
  • VW und Intel planen Fahrdienst mit autonomen Autos in Israel
  • City Transformer - faltbares Elektroauto gegen Parkplatzmangel
  • Moderne Technologien aus Israel für Afrika
  • Thüringer Unternehmen suchen aktiv Kontakt zu Israel
  • Ukraine und Israel werden bis Ende 2018 Handelsabkommen unterzeichnen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • "The Cakemaker" - Vom Echo einer Liebe
  • Erstes deutsch-israelisches Orchester
  • Israel enthüllt den Slogan der Eurovision 2019: "Dare to Dream"
  • Yad Vashem ehrt Aktion-Sühnezeichen-Gründer
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Kommunalwahlen auch im Jerusalemer Zoo
  • Trauer und Freude in Jerusalemer Zoo
POLITIK
  • Neuer brasilianischer Präsident will Botschaft nach Jerusalem verlegen
  • Israel hilft nach Sturzflut in Jordanien
  • Israel: Bischöfe kritisieren Nationalitätengesetz
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Dänemark vereitelt iranisches Attentat - Tippgeber Mossad?
  • Hass auf Israel: Islamisten im Norden

SPORT
  • Abu Dhabi: "Bitte erheben Sie sich für die Nationalhymne von Israel"
ANKÜNDIGUNGEN
  • UNRWA At The Crossroads?
UPDATE ZUM 5. DEUTSCHEN ISRAELKONGRESS
  • Unsere Gäste freuen sich auf Sie.
  • Drei der Projekte, die sich u.a. beim Israelkongress vorstellen werden:
  • JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Frankfurt-Jerusalem-Party am Vorabend des Israelkongresses
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Israeltag 2018










Ultraschall 3D-Modell
Die Idee der Ultraschalltechnologie gibt den Radiologen einen dynamischen Blick auf die beweglichen Teile im Körper. Die meisten Ultraschalluntersuchungen werden jedoch heute von Technikern durchgeführt - der Radiologe überprüft also aufgezeichnete Bilder oder Videoclips,
anstatt das vollständige Echtzeitbild zu sehen. Eine neue Erfindung aus Israel soll es Ärzten ermöglichen, aufgenommene Ultraschallvideos zu manipulieren und eine virtuelle dynamische Untersuchung durchzuführen, ohne dass der Patient anwesend ist. Die iNNOGING-Hardware lässt sich an jeden Computer anschließen. "Ultraschall ist ein Volumen, das von vielen Frames erstellt wird. Daher sind alle Daten vorhanden, jedoch nicht sichtbar. Indem wir das Video auseinandernehmen und wieder zusammenbauen, können wir darin navigieren und sehen, was los ist", erklärt Adi Baruch, Mitbegründer und CEO von iNNOGING Medical in Rosh Ha'ayin. "Unsere Technologie konvertiert den Videoclip ganz einfach in ein 3D-Modell." Der Arzt durchfährt dieses 3D-Modell mit der an einen Computer angeschlossenen Probe & Pad-Hardware von iNNOGING. Die Sonde ist identisch mit dem Schallkopf, der in einer Live-Ultraschalluntersuchung verwendet wird, während das Pad den Körper des Patienten simuliert. Es ist keine spezielle Schulung für einen Arzt erforderlich, der bereits weiß, wie ein Ultraschall durchgeführt wird. (israel21c) EL

Australisch-israelisches Startup: wasserbasierter Kraftstoff für Elektrofahrzeuge
Das australisch-israelische Startup Electriq Global sagt, es habe einen Weg gefunden, mit Wasser elektrische Fahrzeuge anzutreiben. Sein auf Wasserbasis recycelbarer Kraftstoff sei "hocheffizient, sicher", sauber und könne zum Antrieb von Elektrofahrzeugen ohne Emissionen
verwendet werden. Die Technologie, die das Unternehmen als "revolutionär" bezeichnet, entzieht dem Kraftstoff Wasserstoff, der dann zur Erzeugung von Elektrizität für den Antrieb des Fahrzeugs verwendet wird. Das Electriq-Global-System enthält drei Schlüsselelemente: Das Wasser, eine Chemikalie namens BH4 oder Tetrahydrobiopterin, und eine Metallschicht - ein vom Unternehmen entwickelter Katalysator -, der die Erzeugung von Wasserstoff aus dem Gemisch auslöst. Wettbewerber für grüne Energie nutzen heute entweder Lithium-Ionen-Batterien zum Antrieb von Fahrzeugen - Tesla tut dies - oder komprimierte Wasserstofftechnologien für größere Fahrzeuge wie Busse, Lastwagen, Züge und Boote. "Komprimierter Wasserstoff ist teuer zu lagern und zu transportieren", sagte der Vorstandsvorsitzende Guy Michrowski. Da der Kraftstoff von Electriq Global zu 60% aus Wasser besteht, ist er sicher zu lagern und zu transportieren und kann bei Bedarf Wasserstoff produzieren, der dann in Strom umgewandelt wird. Die Technologie von Electriq Global erzielt nach Angaben des Unternehmens die doppelte Reichweite von Elektroautos zum halben Preis. Die Batterie eines Tesla Model-S 2018 hat eine Reichweite von 500 km, ein komprimiertes Wasserstoffauto wie der Toyota Mirai 2018 und ein durchschnittliches bleifreies Auto. Electriq gibt an, dass seine Fahrzeuge eine Reichweite von 1.000 km haben werden, wie auf der Website angegeben, und in fünf Minuten wieder aufgefüllt werden können. Die Kosten pro Tankfüllung belaufen sich auf USD 25. Das Unternehmen wurde 2014 von Alex Silberman gegründet, einem Elektro-Chemiker mit 30 Jahren Erfahrung in den Bereichen Energiespeicherung, Batterien und Brennstoffzellen. Es ist in Australien registriert und hat eine israelische Tochtergesellschaft. (digitaltrends, toi) EL

Israels Cybertechnik ärgert den Iran
Der Iran hatte in letzter Zeit offenbar Probleme: Die iranische Infrastruktur und strategische Netzwerke wurden von einem Computervirus angegriffen, das Stuxnet ähnelt, jedoch "gewalttätiger, fortschrittlicher und ausgereifter" ist. Die israelischen Behörden weigern sich, zu diskutieren, welche Rolle sie gegebenenfalls gespielt haben. Das meldete ein israelischer Fernsehbericht. Der Bericht kam Stunden, nachdem Israel mitteilte, der Mossad-Geheimdienst habe einen iranischen Mordplan in Dänemark vereitelt, und zwei Tage nachdem der Iran zugegeben hatte, dass das Handy von Präsident Hassan Rouhani abgehört worden sei. (toi, INN) EL








Heiligland: Minenräumung des Klosters der Taufe Jesu
Das Kloster bei der Taufstelle von Jesus soll von Minen geräumt und gesichert werden. Das kündigte der Kustos des Heiligen Landes, Pater Francesco Patton, an. "Einen Ort zu entminen ist immer eine gute Sache, denn es
bedeutet, ein Kriegsfeld in ein Friedensfeld zu verwandeln." Mit diesen Worten begrüßte der Kustos die Minenräumung des Gebietes um das Franziskanerkloster am Ort der Taufe Jesu am Fluss Jordan. Der Beschluss der Entminung wurde nach einer Inspektion auf Einladung des Vereins "Halo Trust" gefasst, der seit 2011 daran arbeitet, das Gebiet zu sichern. "Also hoffen wir, dass wir mit der Minenräumung in der Lage sein werden, sie wiederherzustellen, um die Pilgerfahrt zu diesem Ort zu fördern, und vielleicht wird es eines Tages auch möglich sein, von hier an das jordanische Ufer zu gehen." Die Prognose des "Halo Trust" geht davon aus, dass in Kürze 30.000 Quadratmeter Land von Minen geräumt werden. Das Gebiet um die Taufstelle Jesu, das seit 1641 von Pilgern besucht wird, wurde 1932 von der Kustodie erworben. 1956 wurde eine kleine Kirche gebaut und den "Brüdern von Jericho" anvertraut. Aufgrund des Krieges zwischen Israel und Jordanien von 1967 waren die Mönche gezwungen, aus dem Kloster zu fliehen. Das Kloster wurde umgeben von einem 55 Hektar großen Minenfeld. Im Jahr 2000 wurde anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. ein sicherer Zugang eröffnet. (vatican) TS

Hier steckt der junge, kreative Geist Jerusalems
Beim nächsten Besuch Jerusalems hier mal unbedingt vorbeischauen: Beit Alliance: In der Kiakh Straße 5 ist nicht nur New Spirit, sondern auch die Kunst-Community Jerusalems zu Hause. Hier finden regelmäßig Workshops und Veranstaltungen statt. Mahane Yehuda: Der Markt
des Landes ist berühmt für Obst und Gemüse, für Gewürze und Kaffee, für Restaurants mit verschiedensten Speisen und seit einigen Jahren auch für das Nachtleben, das hier regelmäßig abends nach dem Verkaufstrubel einkehrt. HaMiffal: In HaMiffal (zu Deutsch: Fabrik), einem Projekt des "Empty House"-Kollektivs, befinden sich Galerien, Workshops, ein Café und ein vegetarisches Restaurant. Hier, unweit der Altstadt, finden auch regelmäßig Konzerte und Events statt. Beit Hansen: Das Haus Hansen wurde einst von der deutschen Templer-Sekte gebaut. Heute finden hier Partys, Filmvorführungen und Ausstellungen statt. (welt, welt) KR

Der neueste Food-Trend aus Israel
Wenn man durch die Straßen Israels spaziert, findet man sie an jeder Ecke: Kleine Imbisse, die feinstes Streetfood aus regionalen Zutaten anbieten. Besonders beliebt sind Falafel: Frittierte Bällchen zubereitet aus Kichererbsenmehl, Bohnen, Kräutern und Gewürzen. Meist werden sie eingerollt in einem Wrap oder in einem Pita-Brot serviert. Doch immer mehr Imbiss-Besitzer experimentieren mit einer neuartigen Form der Kichererbsenkugeln: Sie verarbeiten sie zu Falafel-Waffeln und füllen diese wie gewohnt mit allerhand frischem Gemüse und würzigen Saucen. Eine tolle Alternative zu dem sonst verwendeten Pita-Brot! (gala) KR







VW und Intel planen Fahrdienst mit autonomen Autos in Israel
Konkurrenz für Waymo und Uber in Israel: Volkswagen (VW) und Mobileye haben einen Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen angekündigt. Dazu haben VW und die Intel-Tochter Mobileye zusammen mit dem
israelischen Auto-Importeur Champion Motors das Joint Venture New Mobility in Israel gegründet. Der Testbetrieb des Dienstes soll in wenigen Monaten starten. Der Fahrdienst wird Elektroautos nutzen, die VW zur Verfügung stellt. Mobileye wird diese mit der notwendigen Technik für automatisiertes Fahren der Stufe 4 ausrüsten. Champion schließlich wird den Flottenbetrieb übernehmen. Die israelische Regierung hat zugesagt, das Projekt unter anderem auf der rechtlichen Seite zu unterstützen und ihm Verkehrsdaten zur Verfügung zu stellen. Mobileye ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Software und Hardware für automatisiertes Fahren. Intel hatte Mobileye im vergangenen Jahr für knapp USD 15 Mrd. gekauft. Mobileye-Gründer Amnon Shashua hatte im Sommer vergangenen Jahres einen Test mit autonomen Fahrzeugen angekündigt. VW kooperiert seit Anfang 2016 mit Mobileye. (golem) KR
[Wir freuen uns darauf Ziv Aviram, Mitbegründer von Mobileye und CEO von OrCam auf dem Podium beim 5. Deutschen Israelkongress begrüßen zu dürfen. Wenn auch Sie Interesse haben mehr von dieser spannenden Persönlichkeit zu hören, seien auch Sie mit dabei. Anmeldung und weitere Informationen unter www.Israelkongress.de!]

City Transformer - faltbares Elektroauto gegen Parkplatzmangel
Kleine Autos die in fast jede noch so kleine Parklücke passen? City Transformer, ein Startup aus Hagor nördlich von Tel Aviv, möchte faltbare Elektroautos für den Stadtverkehr entwickeln. Dafür soll sich der Unterbau
auf Knopfdruck zusammenklappen lassen, das Auto ist dann nur noch einen Meter breit und passt besser in Parklücken. Ausgefahren ist das Auto 1,4 m breit. Bei einer Reichweite von 150 km je Ladung soll die Maximalgeschwindigkeit bei 90 km/h liegen. Für den Stadtverkehr ist das mehr als ausreichend. Im nächsten Jahr möchte das israelische Startup den finalen Prototypen zeigen. Danach soll eine Vorbesteller-Aktion starten, 2020 sollen die ersten Autos ausgeliefert werden. Der Preis liegt aktuell umgerechnet bei nur EUR 8.785. [Anmerkung der Redaktion: ILI-News hat den Transformer schon 2014 vermeldet, nachdem die Stuttgarter Zeitung das Modell entdeckt hatte, und genau vor einem Jahr sprachen wir über die Vermarktungsmöglichkeiten, doch nun wurde das Thema auch von der dpa aufgegriffen.] (il-israel, mobilegeeks) KR

Moderne Technologien aus Israel für Afrika
Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi war die mächtigste anti-israelische Stimme in der Afrikanischen Union. Seit seinem Tod schwindet auf dem Kontinent langsam die Unterstützung für die Palästinenser.
Israelische Investoren eröffnen Firmen in Äthiopien, Kenia, Ruanda und Uganda. Israel kann dringend benötigte Technologien liefern, wie Entsalzungsanlagen gegen Wassermangel, Lösungen zur Steigerung der Ernteerträge und Energiegewinnung, moderne Telekommunikation oder Mittel im Kampf gegen den radikalen Islam. Israel ist weltweit führend in Sachen Abwasseraufbereitung. 93% des israelischen Schmutzwassers werden aufbereitet, wovon 80% in die Wiedernutzung zurückfließen. Zudem wurde in dem Land die Tröpfchenbewässerung erfunden. Sie machte das Wüstenland zu einer landwirtschaftlichen Oase. Seit 2012 kooperieren Deutschland und Israel in der Entwicklungshilfe. So gibt es ein gemeinsames Projekt zur Verlängerung der Ernteperiode für Mangos in Kamerun. Mit israelischen Setzlingen, die kamerunischen Stöcken aufgepfropft werden, soll auf einer Ausbildungsplantage bei 8.000 Bäumen die Erntezeit verdoppelt werden. Derzeit werden mithilfe der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) 6.000 Bauern fortgebildet. Côte d'Ivoire, Gabun und der Senegal werden im Bereich Bewässerung und Wassermanagement beraten. Senegal bezieht derzeit 80% seines Nahrungsbedarfs aus Importen, weil die traditionelle Landwirtschaft nur auf eine Ernte pro Jahr kommt. Mit israelischer Technologie könnten die Bauern auf drei bis vier Ernten kommen. In Kenia schulten 2018 im Auftrag des Israel Institute of Technology (Bereich Global Medicine) israelische Ärzte einheimische Kollegen und Pflegekräfte in Notfallmedizin. (Audiatur) KR

Thüringer Unternehmen suchen aktiv Kontakt zu Israel
Die Jenaer Unternehmen dominieren, wenn am Sonntag eine 30-köpfige Delegation aus Thüringen den Flieger nach Israel besteigt. Sie hoffe darauf, dass Thüringen von dieser Reise Impulse für die digitale Zukunftsagenda erhalte, erklärte Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst. Die Optikbranche aus Jena sucht Kontakt
zu Kooperationspartnern bei der Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und Erzeugnisse, erklärte Anke Mank vom Branchenverein Optonet. Man sehe erhebliches Potenzial in Israel. Das Land sei auch eine Drehscheibe für das Geschäft im Nahen Osten. Unterstützt werden die Thüringer dabei von Beatrice Geier. Sie hilft seit April dieses Jahres als Innovationsbotschafterin kleinen und mittelständischen Firmen aus Thüringen bei der Kontaktanbahnung, bestätigte Arnulf Wulff von der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft. Die hat die Reise im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert. Noch sei Israel auf der Karte seines Unternehmens ein weißer Fleck, sagte Andreas Theune-Hobbs von Matesy in Jena. Er habe ein Erzeugnis des Unternehmens im Gepäck und hoffe auf Aufträge aus Israel. Für Marco Gräf von der Erfurter Q-Soft GmbH sind vor allem israelische Erkenntnisse beim Thema Cyber-Security interessant. Zudem will die Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva im Süden Israels diese Stadt gemeinsam mit Partnern zum Cyber-Zentrum des Landes entwickeln. Während der fünftägigen Reise will die Erfurter Industrie- und Handelskammer ihre Kontakte zu IHK in Haifa vertiefen, so die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Cornelia Haase-Lerch. Vertreter aus Haifa waren bereits zu Gast in Erfurt. (thueringer) KR

Ukraine und Israel werden bis Ende 2018 Handelsabkommen unterzeichnen
Israel wird das 46. Land mit einer Freihandelszone für ukrainische Waren sein, so Stepan Kubiw, erster Vize-Premierminister der Ukraine. Die Ukraine und Israel wollen ein bilaterales Freihandelszonenabkommen bis Ende 2018
unterzeichnen. Kubiw hatte dies auf der Kabinettsitzung am Mittwoch vermeldet. "Wir sind mit Israel in die letzte Phase der Vorbereitung der Freihandelszone eingetreten. Der Deal wird bis Ende des Jahres unterzeichnet werden", sagte Kubiw. Die Ukraine und Israel hatten die technische Initialisierung des Deals Anfang dieses Jahres abgeschlossen. Die Gespräche wurden im März abgeschlossen. Im August vereinbarten die Parteien, die Dokumente zu unterschreiben. (ukraine) KR




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"The Cakemaker" - Vom Echo einer Liebe
Ein schwuler Bäcker verliert seinen Geliebten und reist nach Israel, um dort dessen Witwe mit ihrem Café zu helfen. "The Cakemaker" (Kinostart am 1. November) ist ein schöner, stiller Liebesfilm und Israels Vorschlag für
die Oscars 2019. Ein Piano träufelt melancholische Töne in die Bilder, zwei Hände kneten langsam und kraftvoll einen Hefeteig. So beginnt der kontemplative Film "Der Kuchenmacher" des israelischen Regisseurs Ofir Raul Grazier. Alles wird in diesem Film ohne jede Sentimentalität verhandelt. Es sickern religiöse, kulturelle und politische Themen in dieses reglose Drama ein, ohne sich dem Zuschauer je aufzudrängen. Die Kamera von Omri Aloni liebkost ihre Darsteller, ihre Augen, ihre Gefühle und insbesondere Thomas' Hände, die immer wieder leidenschaftlich den Teig kneten. (haz) KR

Erstes deutsch-israelisches Orchester
Das Yachad Chamber Orchestra ist das erste deutsch-israelische Orchester unter eigenem Namen. Es wurde 2018 im Rahmen des 70. Jahrestages Israels gegründet und hat sich inzwischen zu einem internationalen Großprojekt entwickelt. Die Vision des YCO ist es, Brücken zwischen beiden Ländern zu bauen und einen kulturellen Austausch und eine kulturelle Zusammenarbeit weiterzuentwickeln sowie diese Zusammenarbeit international zu fördern. Gründer und Dirigent des Orchesters ist Dr. Roman Salyutov. (yachad, Salyutov) TS

Israel enthüllt den Slogan der Eurovision 2019: "Dare to Dream"
"Ich wage es, vom Eurovision Song Contest in Israel im nächsten Jahr zu träumen; ich wage zu träumen, dass der Eurovision Song Contest auch im nächsten Jahr hier stattfinden wird. Ich bin sicher, dass alle Songs ausgezeichnet sein werden, aber wir sind Träumer, die Träume wahr werden lassen." Das sagte Premierminister Netanjahu. Das Motto des Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv lautet nun "Dare to Dream". Dank Netta Barzilai hatte Israel die letzte Eurovision gewonnen, sodass das Festival nun wieder in Israel ausgetragen wird. Eldad Koblenz, CEO der Israel Public Broadcasting
Corporation (IPBC), fügte hinzu: "Wir wissen bereits, dass Träume wahr werden. Wie wir bei der Weltmeisterschaft bewiesen haben - wir wissen, wie man eine kostenlose, innovative Qualitätssendung für alle Bürger Israels bereitstellt. " (ynet, israelnetz) TS

Yad Vashem ehrt Aktion-Sühnezeichen-Gründer
Als "Gerechte unter den Völkern" hat die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem posthum Lothar und Johanna Kreyssig ausgezeichnet. Sie hatten im Jahr 1944 die Jüdin Gertrud Prochownik auf ihrem Hof in Brandenburg versteckt und so ihr Leben gerettet. Lothar Kreyssig hat die "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" (ASF) vor 60 Jahren gegründet. Dort engagieren sich jedes Jahr Hunderte meist junge Menschen, indem sie Überlebende der Schoa begleiten, mit Menschen mit Behinderung arbeiten und sozial Benachteiligten helfen. "Als Lothar und Johanna Kreyssig Gertrud Prochownik versteckten, retteten sie nicht nur ein Menschenleben, sie retteten ein Universum an
Der israelische Botschafter in Berlin, Jeremy Issacharoff (r.), überreicht Sohn Jochen Kreyssig stellvertretend für seine Eltern die Ehrung "Gerechte unter den Völkern"
Werten", sagte der israelische Botschafter in Berlin, Jeremy Issacharoff, bei der Zeremonie. Er lobte die Organisation "Aktion Sühnezeichen", die in seinen Augen bis heute "außergewöhnliche Arbeit mit Holocaust-Überlebenden und vielen anderen Aktivitäten" leistet. Issacharoff überreichte die Medaille an den Sohn Jochen Kreyssig, der die Auszeichnung für seine Eltern entgegennahm. Als "Gerechte unter den Völkern" ehrt Yad Vashem Nichtjuden, die das eigene Leben riskierten, um Juden zu retten. Bis heute haben 26.973 Menschen diesen Titel erhalten. Darunter sind 616 Deutsche. (israelnetz) TS




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Kommunalwahlen auch im Jerusalemer Zoo
Im Jerusalemer biblischen Zoo fanden auch Kommunalwahlen statt, wie in den Städten und Ortschaften in Israel. Wahlberechtigt waren Besucher ab 4 Jahren. Die Tiere spielten mit und schufen Parteien. Die
Eulenpartei schlug vor, nur noch Nachtarbeit zu erlauben, was das Problem der täglichen Staus auf den Straßen der Stadt lösen könnte. Die Partei der Elefanten und Nilpferde plädierten für ein "solides Jerusalem". Die Partei der Pelikane versprach, jedem ein Nest zu bauen, um die Wohnungsknappheit zu erleichtern. Die Giraffen-Partei schreckte nicht davor zurück, jeden Wähler mit frischen Blättern zu bestechen. Die Löwen bestanden darauf, dass nur ihnen das Amt des Bürgermeisters zustehe. Angesichts der undurchsichtigen Geschäfte und Absprachen der Kandidaten versprach die Partei der Quallen und Oktopusse im benachbarten Aquarium "absolute Transparenz". Bisher hat der Zoo nicht das Ergebnis der Wahlen veröffentlicht. Doch auch in Jerusalem gab es kein endgültiges Wahlergebnis, so dass es am 11. November zu einer zweiten Runde kommen wird. (tower, israel21c) TS

Trauer und Freude in Jerusalemer Zoo
Im biblischen Zoo von Jerusalem ist mit 59 Jahren Tami, das älteste Nilpferd der Welt in Gefangenschaft in einem Zoo, "im Schlaf" gestorben. Sie war das einzige verbliebene Nilpferd, nachdem ihr Partner Matti 2006 im Alter von nur 30 gestorben ist. Ein verschluckter Tennisball verursachte seinen Tod. Tami hatte sich seitdem als dominantes Tier unter den Giraffen und Zebras in der afrikanischen Abteilung des Zoos etabliert. Freude bereitete die Geburt von zwei goldenen Löwenäffchen. In der Welt sind sie vom Aussterben bedroht. Sie erhielten die Namen Schai und Doron am Tag, an dem sich der langjährige Zoo-Direktor Schai Doron verabschiedete, um seinen neuen Posten als Präsident der Jerusalem Foundation aufzunehmen. Die Löwenäffchen wiegen bei ihrer Geburt nur 30 Gramm und werden vom Vater aufgezogen, während die Mutter sie nur tränkt. (ToI) TS








Neuer brasilianischer Präsident will Botschaft nach Jerusalem verlegen
Präsident Donald Trump rief am Sonntag den designierten brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro an, um ihm zu seinem Wahlsieg zu gratulieren. Sarah Sanders, Sprecherin des Weißen Hauses, sagte, dass beide Männer damit einverstanden waren, "Seite an Seite zu arbeiten,
um das Leben der Menschen in den Vereinigten Staaten und Brasilien sowie als regionale Führer in Amerika zu verbessern". Wie Trump wurde auch Bolsonaro als begeisterter Anhänger Israels beschrieben, der geschworen hat, dem Weg des US-Präsidenten zu folgen und die brasilianische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu bringen. Er verwendet Israel als Beispiel für einen gut funktionierenden, modernen Staat, frei vom "Wahnsinn" des westlichen Liberalismus. "In Israel dienen 90% im Militär (Männer und Frauen) und die Waffe wird zum Bürgerrecht." Es ist nicht klar, ob er damit gemeint hat, dass Israelis, die in der Armee dienten, berechtigt sind, eine Waffe zu tragen, oder dass Israelis ihr Dienstgewehr mit nach Hause nehmen dürfen. Die meisten Medienberichte über Bolsonaros Sieg fügen seinem Namen "weit rechts" hinzu. Ary Bergher, Präsident der Jüdischen Föderation in Rio de Janeiro, sagte der JTA nach dem Sieg von Bolsonaro, dass er uns "aufgrund seiner Freundschaft, Liebe und Verbundenheit nicht nur mit dem Staat Israel, sondern mit dem jüdischen Volk sehr freudig und hoffnungsvoll gemacht hat. Er wird ein großer Präsident sein, wenn er jüdische Ethik und Moral als seine Säulen hat." (JTA, Standard) TS

Israel hilft nach Sturzflut in Jordanien
Israel schickte Hubschrauber und Soldaten, um die Rettungsaktion zu unterstützen. Eine Sturzflut hat in Jordanien einen Schulbus mit sich gerissen und mindestens 17 Menschen getötet, die meisten davon Schüler. Zahlreiche weitere Schüler seien bei dem Vorfall in
der Nähe des Toten Meeres verletzt worden, sagte ein Vertreter des jordanischen Zivilschutzes. "Starker Regen hat eine Sturzflut nahe dem Toten Meer verursacht, die einen Schulbus mit 37 Schülern und sieben Aufpassern weggespült hat", erklärte der Zivilschutzmitarbeiter. Rettungsarbeiter würden weiter nach Überlebenden suchen, fügte er hinzu. (standard) KR

Israel: Bischöfe kritisieren Nationalitätengesetz
Das neue Gesetz, das im Juli verabschiedet wurde, definiert Israel als Heimstätte des jüdischen Volkes. Kritik gab es von vielen Seiten. Auch vom Lateinischen Patriarchat von Jerusalem. Jetzt fordern die katholischen
Bischöfe die Rücknahme. "Obwohl das Gesetz in der Praxis wenig verändert, bietet es eine konstitutionelle und rechtliche Basis für Diskriminierung unter den Bürgern Israels", heißt es in einer Erklärung vom Mittwoch. Die Bischöfe fordern darin volle Anerkennung als gleichwertige Bürger und die Rücknahme des Gesetzes. Das im Juli verabschiedete Gesetz stelle einen Schlag gegen die im "Grundgesetz" von 1992 festgelegten Werte der Menschenwürde und Freiheit dar. Mit dem neuen Gesetz werde der Schutz des Wohlergehens und der Sicherheit auf die jüdischen Bürger des Staates begrenzt. "Unsere Gläubigen, die Christen, unsere Mitbürger, Muslime, Drusen und Bahai, all jene von uns, die Araber sind, sind nicht weniger Bürger des Landes als unsere jüdischen Brüder und Schwestern", betonen die Bischöfe. Das Gesetz verletze nicht nur die humanistischen und demokratischen Stränge in der israelischen Gesetzgebung, sondern auch internationale Gesetze und Konventionen, die Israel unterzeichnet hat. Die Bischöfe fordern Israel daher auf, das Gesetz aufzuheben. (vatican) TS








Dänemark vereitelt iranisches Attentat - Tippgeber Mossad?
Eine dänische Polizeioperation vereitelte einen iranischen Plan, einen Oppositionsführer zu

ermorden. Finn Borch Andersen, Dänemarks Geheimdienstchef, sagte, dass ein Norweger iranischer Abstammung am 21. Oktober verhaftet wurde, weil er als Komplize mit einem nicht identifizierten iranischen Geheimdienst in Dänemark an einem Attentatsplan beteiligt war, der auf einen iranischen Oppositionsführer abzielte. Borch Anderson sagte, dass der Verdächtige behauptete, unschuldig zu sein. Der Geheimdienstchef fügte hinzu, dass die Behörden in Norwegen und Schweden an der Untersuchung mitarbeiteten. Der Verdächtige wurde beim Fotografieren der Wohnsitze von Mitgliedern der Arabischen Kampfbewegung für die Befreiung von Ahwaz (ASMLA) gesehen. Der Iran warf der Gruppe vor, für einen Angriff auf eine Militärparade im September verantwortlich zu sein, bei der mehr als 25 Menschen getötet wurden. ASMLA hat jede Beteiligung an dem Angriff zurückgewiesen. Außenminister Anders Samuelsen sagte, es sei "völlig inakzeptabel", dass der Iran einen Angriff auf dänischem Boden plant, und dass er mit europäischen Verbündeten über mögliche "weitere Schritte" sprechen werde, die als Reaktion auf den Angriffsversuch unternommen werden sollten. Vier Personen wurden im Zusammenhang mit einem iranisch geführten Bombenanschlag gegen eine iranische Oppositionsgruppe im vergangenen Sommer in Paris verhaftet. Einer der Verhafteten war ein iranischer Diplomat, der in Deutschland festgenommen wurde. Im August hat das Justizministerium der Vereinigten Staaten zwei iranische Männer wegen Spionage angeklagt. Ihnen wurde vorgeworfen, Informationen über jüdische und israelische Standorte sowie Personen, die mit der Rebellengruppe MEK in Verbindung stehen, gesammelt und an Teheran weitergegeben zu haben. Im Januar berichtete Benjamin Weinthal in der Jerusalem Post, dass Deutschland zehn Mitglieder der iranischen Islamischen Revolutionsgarde gesucht habe, weil sie jüdische und israelische Institutionen im ganzen Land ausspioniert hätten. Im November letzten Jahres wurde in Den Haag ein Anwalt der iranischen Ahwazi-Araber erschossen. Im Juli wurde bekannt gegeben, dass die Niederlande vor zwei Monaten zwei iranische Diplomaten ausgewiesen hatten. Anfang dieses Monats berichtete die Washington Post, dass der versuchte Terroranschlag von Paris in zahlreichen europäischen Ländern, den USA und Israel "wachsende Angst ausgelöst hat" und dass Teheran seine Geheimdienstaktivitäten im Ausland verstärkt hat, um sich auf "kühnere" Terroranschläge vorzubereiten. Der dänische Außenminister Anders Samuelsen sagte, sein Land werde seinen Botschafter aus dem Iran zurückrufen und auf neue EU-weite Sanktionen gegen die Islamische Republik drängen. Angeblich hat Israels Mossad den entscheidenden Tipp zu dem geplanten iranischen Attentatsplan gegeben. (tower, tower, middleeast) TS

Hass auf Israel: Islamisten im Norden
In Norddeutschland ist ein schiitisch-islamistisches Netzwerk aktiv. Dazu gehören Vereine, Moscheen und Wirtschaftsbetriebe. Ziele des Netzwerks: Die Verbreitung der Ideologie des iranischen Mullah-Regimes und das Schüren von Hass auf den Staat Israel. Hinter der Propaganda stecken zwei Brüder aus Delmenhorst: Gülkhan und Yavuz Özoguz. Das Internetportal "Muslim-Markt" wirkt auf den ersten Blick wie ein Bauchladen für alles, was Muslime gebrauchen können. Da gibt es unter


anderem eine Liste mit Halal-Restaurants in Deutschland, ein eigenes Halal-Siegel für Unternehmen, Halal-Reisen und Gelatine. Alles auf Deutsch. "Muslim-Markt" bezeichnet sich selbst als "Startpunkt zum Islam für deutschsprachige Gläubige". Doch auf dem Portal gibt es auch Propaganda für das iranische Mullah-Regime. Da kann man Reden des iranischen Führers der "islamischen Revolution" Imam Chamenei auf Deutsch finden, den Brief des Imam "an die Jugend in Europa und Nordamerika" sowie den Internetsender "Muslim TV". Die Özoguz-Brüder handeln keineswegs allein, sondern sind eingebunden in ein Netzwerk aus Vereinen, Moscheen und Gruppen, die als Anhänger des schiitischen Islamismus gelten. In diesem sind auch Hisbollah-Anhänger aus dem Libanon aktiv. Die Aktivitäten des Netzwerks erstrecken sich über verschiedene Städte im norddeutschen Raum, unter anderem Oldenburg, Bremen, Hannover und Hamburg. Die Vernichtung Israels ist Staatsdoktrin im Iran. Folglich fordern auch die Anhänger des Regimes in Deutschland die Vernichtung des Staates Israel. Dafür scheuen Islamisten auch nicht vor Bündnissen mit Rechtsextremisten zurück. Özoguz weiß offenbar genau, was in Deutschland erlaubt ist und was nicht. Er will auch kein Antisemit sein, Juden seien seine Freunde. "Die Ablehnung des Apartheitsstaates Israel" sei kein Antisemitismus. Der Beauftrage der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, kritisiert die antiisraelischen Aktivitäten der Islamisten um Özoguz scharf: "Eindeutig antisemitische Propaganda". Es sei eindeutig antisemitisch, den demokratischen Staat Israel mit dem ehemaligen Apartheitsstaat in Südafrika gleichzusetzen. Darüber hinaus tauchen in der Propaganda der Islamisten immer wieder klassische antisemitische Verschwörungstheorien auf. Felix Klein fordert ein härteres Vorgehen gegen solche Propaganda. Die "bedroht die Grundfesten unsere Demokratie und hier muss der Staat sich wehren". Weitere gut recherchierte Fakten zur bundesweiten Vernetzung der antiisraelischen Islamisten-Szene findet man auch auf dem Blog von Sigrid Herrmann-Marschall (ndr, wordpress) TS/ EL
[Auch Felix Klein, der Beauftrage der Bundesregierung gegen Antisemitismus, wird beim 5. Deutschen Israelkongress mit dabei sein. Seien auch Sie mit dabei! Weitere Informationen und Anmeldung unter www.Israelkongress.de!]








Das noch nicht abgeschlossene Thema der Woche waren die Kommunalwahlen in Israel. Weil sie aber nur geringe Auswirkungen auf die nationale Politik haben, sind die Ergebnisse eigentlich nur lokal von Bedeutung. Bemerkenswert war die überraschende Absetzung des langjährigen Bürgermeisters von Haifa, Jona Jahav, während der Tel Aviver Bürgermeister Ron Huldai sich durchsetzen konnte. Eine kleine Revolution bedeuteten mehrere Frauen in den Ämtern, die bisher als reine Männer-Domäne galten. In mehreren arabischen Städten, darunter in Nazareth, kam es zu Gewalt und Schüssen auf den Straßen. Man fühlt sich ohnmächtig angesichts dieser Gewalt. Die Polizei kann oder will sie nicht eindämmen, um die Araber im Land nicht zu einem Aufstand zu drängen. Unverständlich war der Boykott der drusischen Geistlichen gegen Wahlen in drusischen Dörfern auf den Golanhöhen. Wieso bedeutet es Anerkennung der israelischen Besatzung, wenn die Menschen in diesen Ortschaften ihre lokalen Angelegenheiten selber verwalten sollen, anstatt sich dem Willen eines von Israel eingesetzten Verwalters beugen zu müssen? Ähnlich erging es den Arabern Jerusalems. Die boykottierten ebenfalls die Wahlen auf Weisung der Geistlichen und der palästinensischen Führung, klagen aber ständig darüber, dass ihre Viertel von jüdischen Stadträten benachteiligt werden. Dabei weiß jeder, dass man seine Rechte und Wünsche nur durchsetzen kann, wenn man in einer Demokratie auch eine entsprechende Vertretung in den entscheidenden Gremien hat. Immer wieder erstaunt es, wie die Araber und die Palästinenser sich vor allem selber schaden mit ihrem blinden "Widerstand" gegen Israel. So kann es auf Dauer auch keinen Frieden geben.




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Abu Dhabi: " Bitte erheben Sie sich für die Nationalhymne von Israel"
Zwei israelische Judoka gewannen beim Abu Dhabi Judo Grand Slam Gold. Nach dem Sieg der Athleten aus Israel ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten erstmals auch die Hymne des jüdischen Staates erklungen. Noch im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren in Abu Dhabi sowohl die Fahne als auch die Hymne Israels von den Judo-Meisterschaften verbannt. Als zweiter Israeli setzte sich der Judoka Peter Paltchik beim Grand Slam in Abu Dhabi im Finale in der Klasse unter 100 Kilogramm gegen den Aserbaidschaner Elmar Gasimov durch. Zuvor
hatte sich bereits Sagi Muki einen ersten Platz gesichert. Bei seinem Sieg im Grand Slam in Abu Dhabi kam es am 28. Oktober 2018 zum historischen Moment, dass erstmals die Nationalhymne Israels in den Vereinigten Arabischen Emiraten gespielt wurde (vom Hallensprecher angekündigt mit den Worten: "Ladies and gentlemen, please rise for the national anthem of Israel"). Auch bei Paltchiks Siegerehrung wurde die Hatikva gespielt. Außerdem erkämpften die Israelis bei dem Turnier drei Bronzemedaillen. Das Gastland hatte auch die israelische Sportministerin Miri Regev einreisen lassen; Regev, neben dem Siegertreppchen stehend, weinte vor Freude. Später bedankte sie sich bei den örtlichen Behörden, man sei "auf beispielhafte Weise" empfangen worden. Regev war zudem offiziell zu einem Besuch in der Scheich-Said-Bin-Sultan-Moschee, der wichtigsten Moschee des Landes, eingeladen. Dabei trug sie sich als "erste hochrangige Persönlichkeit" des Staates Israel in das Gästebuch ein, wie sie auf Facebook schrieb. Mit dem Judoverband einigte sie sich darauf, dass zwei Wettkämpfe der Welttournee in Israel stattfinden: Im Januar 2019 und im Jahr 2020 nach den Olympischen Sommerspielen in Tokio. Damit trägt Israel zum ersten Mal einen Großen Preis des Judoweltverbandes aus. Dass israelische Sportler bei Wettkämpfen in den Golfstaaten dabei sind, ist gar nicht so selten; so ist derzeit eine israelische Gymnastik-Mannschaft bei einer Veranstaltung in Katar. Doch die Veranstalter machten bisher stets zur Bedingung, dass die Israelis keine nationalen Symbole zeigen, und statt der israelischen Flagge mussten die Israelis unter dem Banner des jeweiligen Weltverbands auftreten. (israelnetz, df, thetower) KR/ EL








UNRWA At The Crossroads?
Das Junge Forum der DIG Frankfurt lädt ein: Vortrag von Jeff Speaks in englischer Sprache. 8. November, 19 Uhr: Goethe-Universität Frankfurt, Hörsaalzentrum Campus Westend, Raum 10 (HZ10) (FB)



Unsere Gäste freuen sich auf Sie!

Reservists on Duty

Reservists On Duty: Jonathan Elkhoury

Reservists on Duty

Michaela Engelmeier

Arye Sharuz-Shalicar

Kurdistan Israel Lobby Society

Drei der Projekte, die sich u.a. beim Israelkongress vorstellen werden:

International School of Peace

Israel Flying Air

IsraAid: Gewinner des Integrationspreis der Bundeskanzlerin

JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Programm: Unser Kongress-Programm geht online - der vorläufige Stand wird auf der Israelkongress-Website unter Israelkongress.de/programm-2018 veröffentlicht und bis zum Kongress fortlaufend aktualisiert.
Jetzt anmelden: Online-Anmeldung unter Israelkongress.de/Tickets. Der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Für Teilnehmer des 3. Gemeinde-Israel-Kongresses gibt es einen Aktionspreis von 10 EUR. Zudem bestehen besondere Gruppenangebote.
Hotelkontingente: Wir haben in einigen Frankfurter Hotels Zimmerkontingente mit Angebotspreisen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Deutschen Israelkongresses reserviert. Weitere Informationen unter


Israelkongress.de/hotels.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen. Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.
Logos: Wer nicht mit einem Ausstellerstand oder Sponsoring, aber zumindest mit dem Logo ganz offiziell bei den insgesamt rund 200 unterstützenden Organisationen des Deutschen Israelkongresses mit dabei sein möchte, kann uns ebenfalls gerne per E-Mail schreiben und die Logo-Datei zusenden. Über Spenden zur Unterstützung des Kongresses freuen wir uns.

Frankfurt-Jerusalem-Party am Vorabend des Israelkongresses
Auch bei unserem diesjährigen Kongress darf natürlich die Eröffnungsparty am Vorabend nicht fehlen - herzliche Einladung zur Frankfurt-Jerusalem-Party am 24.11. im Leonardo Royal Hotel in Frankfurt! Wir freuen uns sehr, dass das Hip-Hop-Duo CAFÉ SHAHOR HAZAK aus Israel dabei sein wird (und auch dann beim Israelkongress am 25.11. im Congress Center der Messe Frankfurt). Die Party-Tickets für 10 EUR gibt es nur an der Abendkasse (kein VVK). Wer beim Facebook-Event zusagt, bekommt das Party-Ticket zum halben Preis. Weitere Infos auch auf unserer Kongress-Website unter Israelkongress.de/frankfurt-jerusalem-party


Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze, für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.










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Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Hatikva erklingt in Abu Dhabi

Nicht nur Vögel nisten gerne in der Kotel. Auch eine Schlange hatte es sich hier gemütlich gemacht.

An old hatred in modern times

Two Minutes; 4,000 Years. Hold On for This History of Jerusalem

Iranian marching drill depicts collapse of Star of David-adorned White House

NDR: Hass auf Israel: Islamisten im Norden

Tel Aviv is the vegan capital of the world

Die israelische Kunst der Selbstverteidigung








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Shalom
Thomas
ILI News
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Save the Date - 5. Deutscher Israelkongress
am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
Weitere Informationen unter
www.Israelkongress.de

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