HIER klicken für Online Version


28. Oktober 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Peres als Hologram "auferstanden"
  • Robat, der Roboter, der wie eine Fledermaus in der Dunkelheit navigiert
ARCHÄOLOGIE
  • Gefälschte Qumranexponate entdeckt
TOURISMUS
  • Kolumbianische Schönheitsköniginnen auf Tour in Israel
  • Neue Hotels in Tel Aviv
  • Winterflugplan für Tel Aviv
WIRTSCHAFT
  • Chinas Vizepräsident sieht in Israel ein Vorbild
  • IAI gewinnt 777-Millionen-Dollar-Deal mit Indien
  • Weltweit größtes Zentrum für Metall- und Keramikadditive eröffnet
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • IsraAid gewinnt Deutschen Integrationspreis
  • "The Baker and The Beauty": ABC adaptiert israelische Comedy
  • Schnappschuss vom "König der Löwen"
  • Yasnaya Polyana Buchpreis für Amos Oz
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Kommunalwahlen in Israel
POLITIK
  • Schäuble bei Rivlin, Botschafterin überreicht Beglaubigungsschreiben
  • Rabbi Yoel Lion ist Botschafter in der Ukraine
  • Netanjahu macht einen historischen Besuch in Oman
  • Jordanien will verpachtetes Land zurück
  • Israel schickt Elite-Rettungseinheit nach Jordanien
  • Deutsch-Israelisches Jugendwerk
  • Gegen Hass auf Schulhof: Berliner Lehrer reisen nach Israel
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • TV der Autonomiebehörde: Hitler war die Strafe Gottes für die Juden
  • Ägypter verweigern Preis für Lelouch
  • Dämonisierung Israels mit Fälschung
  • Systematische Folter in palästinensischen Gefängnissen
  • Studie: EU-Sozialhilfe für palästinensischen Terror?
  • Israel-Hetze durch belgischen Gewerkschafter und Dozenten
  • Iran liefert Raketen-GPS an Hisbollah

SPORT
  • KAN darf Uefa- Spiele auch in besetzten Gebieten ausstrahlen
  • Israelis gewinnen Gold, Silber und Bronze bei Olympischen Jugendspielen 2018

UPDATE ZUM 5. DEUTSCHEN ISRAELKONGRESS
  • JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Israeltag 2018


BILDER DER WOCHE
  • Das Foto der Woche: 7-Jähriger vor brennenden Feldern nahe Gaza
  • Bilder von Dafna Ben Nun







Peres als Hologram "auferstanden"
Der 2016 verstorbene ehemalige Staatspräsident und Gründer des Peres-Zentrums für Innovation ist von den Toten wieder auferstanden. Seine zu einem Hologramm umgewandelte, vor seinem Tod gefilmte Rede, sollte die Fähigkeiten israelischer Technologie vorführen. So ganz neu ist die Idee nicht, denn vor fast 2.000 Jahren wandelte in dem Land jemand anderes ganz ohne Technologie als Rückkehrer aus dem Totenreich. (ToI, jns) TS

Robat, der Roboter, der wie eine Fledermaus in der Dunkelheit navigiert
Der autonome Roboter Robat hat einen Ultraschall-Lautsprecher sowie zwei Ultraschall-Mikrofone für frequenzmodulierte Chirps und ein künstliches neuronales Netzwerk für die Echo-Ortung. Erzeugt wurde die neueste Erfindung der Tel Aviv Universität (TAU) durch Itamar Eliakim unter beratender Hilfe von Prof. Yossi Yovel von der TAU School of Zoology und Dr. Gabor Kosa von der TAU School of Mechanical Engineering. Eliakims Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift PLOS Computational Biology veröffentlicht. (israel21c) EL




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Gefälschte Qumranexponate entdeckt
Die sogenannten Qumranrollen, in Höhlen am Toten Meer und später auch anderswo in der Judäischen Wüste ab 1948 gefunden, sind etwa 2.000 Jahre alt und gelten als die ältesten Bibelabschriften der Welt. Im Jerusalemer Israel Museum wird dieser "nationale Schatz" in
einem architektonisch besonderen Gebäude aufbewahrt, dessen Dach dem Deckel eines Tonkrugs nachgebildet worden ist. Weil es sich um biblische Abschriften handelt und noch dazu aus der Zeit des Jesus von Nazareth und des Zweiten Tempels, haben diese Schriftrollen einen einzigartigen emotionalen Wert für Juden wie für Christen. Das Bibel Museum in Washington D.C. wurde im November 2017 eröffnet und präsentierte dem Publikum 16 Fragmente der Qumran Rollen. Forscher hegten den Verdacht, dass einige dieser Fragmente nicht echt seien. Sie wurden deshalb der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Deutschland zugestellt, um sie mit modernsten Mitteln zu prüfen. Dabei stellte sich heraus, dass fünf der Fragmente gefälscht seien. Die Forscher schöpften Verdacht, nachdem sie die Schriftqualität, die Schreibtechnik und die Komposition sowie den Zustand der Fragmente gesehen hatten. Doch erst mit einer Untersuchung der BAM mit 3D digitaler Mikroskopie, fluoreszierender Röntgenaufnahmen und energieverstreuender Spektoskopie (EDX) konnten die Tinte analysiert, die Sedimentschichten und die chemische Zusammensetzung der Sedimente an den Pergamentfetzen genauer "unter die Lupe" genommen werden. Dabei wurde festgestellt, dass es sich wohl um Fälschungen handelt. Das Museum entfernte daraufhin die Exponate aus der laufenden Ausstellung. (israelnetz, BAM, biblical, museum) TS








Kolumbianische Schönheitsköniginnen auf Tour in Israel
Vier kolumbianische Schönheitsköniginnen sind zu Besuch in Israel und teilen ihre Erlebnisse mit ihren Fans online. Daniella Alvarez, Lucia Aldana, Laura Barjum und Stefania Fernandez Krupij wurden vom Außenministerium und der israelischen Botschaft in Bogota zu einem Urlaub in den jüdischen Staat eingeladen. Die vier Frauen ließen sich auf dem Salzwasser im Toten Meer treiben, haben an
der Westmauer gebetet, Yad Vashem besucht und Kulturstätten in Tel Aviv besucht. Das Außenministerium erklärte, das Ziel sei, "Israel einem jungen Publikum auf der ganzen Welt zu präsentieren - durch Prominente, deren Erfahrungen in Israel das Image Israels verbessern und zur Förderung von Tourismus und Handel beitragen". "Ich bin froh, diese großartige Gelegenheit zu haben", schrieb Alvarez, Miss Colombia 2012, über Instagram an ihre 430.000 Anhänger. "Ich hoffe, Sie folgen mir auf dieser Tour, um gemeinsam die Schönheit und Kultur von Jerusalem kennenzulernen." Fernandez Krupij, ein venezolanisches Model, das 2009 zur Miss Universe gekürt wurde und heute in Bogota lebt, hat mehr als ein Dutzend Fotos von ihrer bisherigen Reise an ihre 1,1 Millionen Instagram-Anhänger weitergegeben. (JPost) TS

Neue Hotels in Tel Aviv
Opulenz im brutalistischen Büroturm, Kreuzfahrermauern in der Lobby und Hommage an eine historische Pilgerherberge: In der israelischen Mittelmeermetropole Tel Aviv gibt es jetzt drei neue Hotels mit persönlicher Handschrift der Architekten, die ikonische Gebäude in zeitgemäße Luxushotels verwandelt haben. Moderne Ausstattung trifft hier historische Architektur und verbindet Design mit Tradition. (BZ) TS

Winterflugplan für Tel Aviv
EL AL Israel bietet mit dem neuen Winterflugplan 2018/2019 je neun Verbindungen pro Woche ab Frankfurt, acht Verbindungen pro Woche ab München, ab Berlin-Schönefeld zehn Mal und ab Wien sieben Mal wöchentlich in das sonnenverwöhnte Tel Aviv. Nonstop und in circa vier Stunden verbindet die Airline so den Flughafen Ben-Gurion in Tel Aviv mit Deutschland und Österreich. Der Winterflugplan ist vom 28. Oktober 2018 bis zum 30. März 2019 gültig. (bz) TS







Chinas Vizepräsident sieht in Israel ein Vorbild
Israel und China wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Dass Chinas Vizepräsident Wang Qishan in Jerusalem eine Wirtschafts-Innovationskonferenz eröffnet, wertet der israelische Regierungschef als deutliches Zeichen. Dabei lobte er Israel als Innovationszentrum. China könne bei seinen Wirtschaftsreformen davon lernen. "Israel ist Weltführer in den Bereichen Elektronik, IT, Medizin und Landwirtschaft. China versucht immer noch, die Modernisierung voranzubringen." Schon jetzt sei China nach den USA der zweitgrößte Handelspartner Israels, betonte Netanjahu.
Der Regierungschef traf sich während der Konferenz auch mit wichtigen Geschäftsführern, darunter Jack Ma vom Verkaufshaus Alibaba und mit dem früheren Google-Chef Eric Schmidt. "Ich sprach mit Ma und Schmidt, um zu erkunden, wie die israelische Technologie entwickelt werden kann, und wie Israel in alle globalen Märkte vordringen kann", sagte Netanjahu. (mfa, handelsblatt, israelnetz) TS

IAI gewinnt USD 777-Millionen-Deal mit Indien
Israel Aerospace Industries (IAI), das größte Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen der Nation, hat einen Vertrag über USD 777 Mio. mit Indien abgeschlossen. Israel wird die maritime Version des Raketenabwehrsystems Barak-8 liefern. Der Vertrag
wurde mit der indischen staatlichen Firma Bharat Electronics Limited (BEL) unterzeichnet, die als Generalunternehmer für das Projekt fungiert. Israel ist ein wichtiger Verteidigungslieferant für Indien und verkauft jedes Jahr für durchschnittlich USD 1 Mrd. militärische Ausrüstung. "Die Partnerschaft des IAI mit Indien reicht viele Jahre zurück und hat ihren Höhepunkt in der gemeinsamen Systementwicklung und -produktion gefunden", sagte Nimrod Shefer, Chief Executive Officer des IAI. Verteidigungsminister Avigdor Liberman begrüßte die Ankündigung. Der Deal ist "ein Beweis dafür, dass Sicherheit eine Investition und keine Ausgabe ist", schrieb er auf Twitter. "Das IAI ist ein nationales Gut, das erhalten und gestärkt werden muss." Im vergangenen Jahr unterzeichneten die beiden Länder einen militärischen Vertrag im Wert von fast USD 2 Mrd., der die Lieferung von Boden-Luft-Raketen, Trägerraketen und Kommunikationstechnologie über mehrere Jahre umfasst. (ToI) TS

Weltweit größtes Zentrum für Metall- und Keramikadditive eröffnet
XJet in Rehovot hat mit einer Investition von mehr als USD 10 Mio. das weltweit größte Zentrum für die Herstellung von Metall- und Keramikadditive (AM) eröffnet. Das Unternehmen hat Nanotechnologie für 3D-Druck in Metall- und Keramikmaterialien entwickelt und will damit Fertigungsprozesse in der Automobil-, Medizin-, Dental-, Luftfahrt-, Luft- und Raumfahrt- sowie Roboterindustrie grundlegend modernisieren. Frost & Sullivan hat XJet kürzlich mit dem Best Practices Award 2018 für Technologieinnovation ausgezeichnet. (israel21c) EL




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




IsraAid gewinnt Deutschen Integrationspreis
Der Nationale Integrationspreis geht in diesem Jahr an IsraAid Germany. Die israelische Hilfs- und Rettungsorganisation kümmert sich in Deutschland mit ihrem Flüchtlings-Projekt "Brückenbau" um die
psychologische Betreuung traumatisierter Frauen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. "Wir sind ein multikulturelles Team, in dem Menschen mit arabischen, israelischen oder deutschen Wurzeln zusammen tätig sind", sagt Gal Rachman (40), Geschäftsführer des Vereins. "Unser Ziel ist es, Toleranz und Verständnis für andere zu schaffen - egal, ob Jude, Moslem oder Christ." Der deutsche Verein gründete sich 2015 im Zuge der Flüchtlingskrise in Kooperation mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Inzwischen setzt er nicht nur Projekte in ganz Deutschland, sondern auch in Griechenland um. (DLF, Bild, JA, nocamels) EL

"The Baker and The Beauty": ABC adaptiert israelische Comedy
Das US-Network ABC versucht sich an einer Serie aus dem Bereich Romantic Comedy: Dafür hat man das aus Israel kommende Format "The Baker and The Beauty" adaptiert. Die ersten beiden Staffeln mit je zehn Folgen sind in Deutschland bereits abrufbar, die dritte Staffel beginnt im November. (quotenmeter) KR

Schnappschuss vom "König der Löwen"
Die israelische Fotografin Dafna Ben Nun hat in Simbabwe einen Pavian fotografiert, der sein Kind hochhält. Ein ähnliches Bild wurde als ikonische Szene mit dem Disney-Film "The Lion King" von 1994 berühmt, in dem Simba der Welt präsentiert wird. Der Soundtrack für die Szene war der Song "Circle of Life" von Elton John. Das Bild von Dafna Ben Nun wurde in mehreren britischen Zeitungen verbreitet. Ihre vorzüglichen Tierbilder haben ihr einen Preis von National Geographic eingebracht. Unten bei den Bildern der Woche gibt es weitere Fotos von Ben Nun. (ToI) TS
Szene aus dem Disney-Film "Der König der Löwen" von 1996.

Yasnaya Polyana Buchpreis für Amos Oz
Der Autor Amos Oz wurde für seinen 2014 erschienen Roman Ha-Bsora al pi Yehuda (dt.: Judas, 2015) und dessen russische Übersetzung mit dem Yasnaya Polyana Buchpreis für ausländische Literatur ausgezeichnet. Der vom Tolstoi-Museum vergebene Preis würdigt das wichtigste ausländische Buch des Jahres und seine
Übersetzung ins Russische. Staatspräsident Reuven Rivlin erklärte auf seiner Facebook-Seite zur Verleihung des Preises an Amos Oz: "Der Preis, der an Lev Nikolayevitch Tolstoi erinnert, ist einer der wichtigsten Literaturpreise in Russland. Glückwünsche an den lieben Amos, den genauen und mutigen Seelenzeichner." (embassies, ypmuseum.ru) KR




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Kommunalwahlen in Israel
In Israel finden am Dienstag landesweit die Kommunalwahlen statt. Dabei sind rund 6,6 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, an dem arbeitsfreien Tag die Stimme für ihre künftigen Bürgermeister abzugeben. Die Zahl der Kandidaten ist unüberschaubar. Nach Angaben
des Innenministeriums stehen 3.400 Parteien und eine noch unbekannte Anzahl Kandidaten in 291 Städten und Ortschaften zur Wahl. Wegen der zahllosen Parteien bei den Kommunalwahlen gelten sie nicht als richtungsweisend für die spätestens im November 2019 bevorstehenden allgemeinen Wahlen zur Knesset, dem israelischen Parlament, in dem lediglich 16 Parteien vertreten sind. Ein kurioses Phänomen bei Wahlen in Israel ist eine Wahlbeteiligung von über 100 % in manchen orthodoxen Vierteln. Das liegt daran, dass die Orthodoxen mit ihren Hüten und Bärten sehr ähnlich aussehen und manche Wähler Ausweise von längst Verstorbenen vorzeigen, um auch in ihrem Namen eine Stimme abzugeben. Im israelischen Rundfunk wurde als Witz angeraten, dass auch die Toten stets ihre Ausweise bei sich tragen sollten. Dabei stellte sich heraus, dass dieser Witz 1974 durchaus Wirklichkeit war. Die im Tal der Könige gefundene Mumie des großen Pharao Ramses II. zerfiel wegen Bakterienbefall. Das Ägyptische Museum in Kairo beschloss daraufhin, dessen im Jahr 1303 v. Chr. geborene Leiche einem Labor in Paris zur Restaurierung zu schicken. Zu dem Zweck haben die ägyptischen Behörden dem Pharao einen gültigen Reisepass ausgestellt. In der Rubrik "Beruf" stand dort "König (verstorben)". Ramses II. wurde in Frankreich auf dem Flughafen mit allen Ehren mitsamt Ehrenkompanie empfangen, wie es das Protokoll für die Ankunft eines königlichen Gastes vorschreibt. Inzwischen ist der Pharao wieder neu-hergestellt an seinen Platz im Ägyptischen Museum in Kairo zurückgekehrt. (thevintage) TS








Schäuble bei Rivlin, Botschafterin überreicht Beglaubigungsschreiben
Präsident Rivlin hat die diplomatische Akkreditierung neuer Botschafter angenommen. Dann traf er sich mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Schäuble. Jede Zeremonie begann mit dem Hissen der Flagge, der Inspektion einer IDF-Ehrenwache und dem Spielen der Nationalhymnen. Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer aus Deutschland präsentierte ihre Referenzen. Der Präsident begrüßte sie wieder in Israel und sagte: "Unsere beiden Länder teilen eine schmerzhafte Vergangenheit, aber sie ist die Grundlage für unsere starken und wichtigen Beziehungen heute. Wie ich letzte Woche Kanzlerin Merkel sagte, sind unsere Beziehungen zwischen
den Menschen genauso wichtig wie unsere Verbindungen zwischen den Regierungen. Unsere Länder teilen Werte und eine Hoffnung auf die Zukunft, die auf unserem gemeinsamen Glauben an Frieden und Demokratie beruht." Die Botschafterin dankte dem Präsidenten für seinen herzlichen Empfang: "Dies ist ein emotionaler Moment für mich. Ich fühle mich, als würde ich nach Hause kommen. Die Beziehungen zwischen unseren Ländern sind stark und tief, aber wir können immer wieder neue Wege finden, unsere Beziehungen zu bereichern." Aus unerklärlichen Gründen behandelten das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft diese Ereignisse wie streng gehütete Staatsgeheimnisse und verschickten keinerlei Pressemitteilungen. (gpoeng, embassies) TS

Rabbi Yoel Lion ist Botschafter in der Ukraine
Eine echte Premiere in der Geschichte des Staates Israel: Der neue israelische Botschafter in der Ukraine heißt Raw Yoel Lion, zählt zur ultra-orthodoxen Bevölkerungsgruppe, wohnt in Maale Adumim und ist Vater von acht Kindern. Wie eine Gestalt "aus einer anderen Welt" entstieg der
frischgebackene Botschafter, mit einem eleganten "Borsalino"-Hut auf dem Kopf, dem offiziellen Wagen vor dem ukrainischen Präsidentenpalast, wo die Übergabe des Akkreditierungsschreibens stattfand. "Ich bin stolz darauf", sagte er, "der erste Rabbiner in diesem Aufgabenbereich zu sein." Unmittelbar nach der Zeremonie bei Präsident Poroschenko fuhr Botschafter Lion mit seiner Gattin Rivka nach Babi Yar, wo das Paar eine Gedenkkerze zur Erinnerung an die Opfer der Shoah entzündete, denen es nicht vergönnt war, die Geburt des Jüdischen Staates zu erleben. Unter den Opfern befanden sich auch die Großeltern und Onkel der Mutter des neuen israelischen Botschafters. Lion hat bis 2007 in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit an der israelischen Botschaft in Berlin gedient. (tachles, facebook, wikipedia, JA) TS

Netanjahu macht einen historischen Besuch in Oman
Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Freitag überraschend und heimlich einen Besuch in Oman gemacht, einem arabisch-muslimischen Staat, der keine diplomatischen Beziehungen zu Israel hat. Er kam auf Einladung des Landesführers Sultan Sayyid Qaboos bin Said Al Said, nur zwei Tage, nachdem eine palästinensische Delegation unter der Führung von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Oman war. Abbas traf sich auch mit Sultan Qaboos. Der Besuch steht im Zeichen des möglichen Durchbruchs der ägyptischen Bemühungen, zwischen Israel und der Hamas an der Grenze zu Gaza Ruhe herzustellen. Der letzte israelische Besuch war 1996, als Ex-Premier Shimon Peres sich mit dem Sultan traf, um ein Israel-Handelsbüro zu öffnen, das vier Jahre später, nach dem Beginn der zweiten Intifada im Oktober 2000, wieder geschlossen wurde. Die wirtschaftlichen Beziehungen erreichten nie das Niveau der vollen diplomatischen Beziehungen. (Jpost, netanyahu, nzz, reuters) EL

Jordanien will verpachtetes Land zurück
Jordaniens König Abdullah will einen Pachtvertrag mit Israel nach 25 Jahren nicht verlängern und damit Teile des Grenzgebietes zwischen beiden Staaten wieder nach Jordanien holen. Jordanien wolle so wieder die gesamte Souveränität über die Gebiete Al-Bakura und Al-Ghamr (hebräisch: Naharajim und Zofar) erlangen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Petra den
Kondolenzbesuch von König Hussein bei Opfern des Anschlags auf der Friedensinsel
jordanischen König. Die beiden Orte seien immer von hoher Wichtigkeit für Jordanien gewesen. Im Rahmen des Friedensvertrages von 1994 hatte Jordanien die Grenzgebiete für 25 Jahre an Israel verpachtet. Jordanien hatte nach Ägypten ein Friedensabkommen mit Israel abgeschlossen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, Jordanien habe Israel über den Schritt informiert. "Wir werden Verhandlungen (mit Jordanien) aufnehmen über die Möglichkeit, die bestehende Regelung zu verlängern." Seit der Unterzeichnung dieses Friedensvertrages zwischen Israel und Jordanien im Jahre 1994 ist es an der Grenze zwischen den beiden Staaten überwiegend friedlich. Im März 1997 wurden sieben israelische Schülerinnen getötet, als ein geistig verwirrter jordanischer Soldat in der Enklave Naharajim im Jordan-Tal das Feuer auf Schüler eröffnete. Zuletzt war in Jordanien der Druck auf die Regierung gestiegen, den Friedensvertrag mit Israel auszusetzen. (NTV, haaretz, DW) TS

Israel schickt Elite-Rettungseinheit nach Jordanien
Trotz der politischen Spannungen hat Israel Rettungshubschrauber und Truppen der Eliteeinheit 699 nach Jordanien geschickt, um nach Vermissten infolge schwerer Unwetter und Überschwemmungen zu suchen. Unter anderem wurde ein Bus mit Schülern von den Fluten mitgerissen. Gemäß letzten Informationen wurden 21 Tote und 34 Verletzte gemeldet. Der Schule, die den Bus mit den Schülern in gefährdete Gebiete nahe des Toten Meeres geschickt hat, droht die Schließung. (tower, ToI) TS

Deutsch-Israelisches Jugendwerk
Bei den Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen am 4. Oktober in Jerusalem haben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, und der israelische Erziehungsminister Naftali
Bennett die Einrichtung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerkes verabredet. "Die Verbindung zwischen Israel und Deutschland hat eine besondere Qualität. Wir haben uns auf die Gründung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerkes verständigt, weil wir überzeugt sind, dass die Geschichte auch Auftrag für die Zukunft ist", so lautet der einleitende Satz der Erklärung der Ministerin. (ConAct) TS

Gegen Hass auf Schulhof: Berliner Lehrer reisen nach Israel
Zehn Berliner Lehrer nehmen zusammen mit zwölf Pädagogen, die in Berlin und Brandenburg in NS-Gedenkstätten und in der Jugendarbeit tätig sind, an einer Fortbildung in Yad Vashem teil. Im Mai 2016 hatte
die Senatsbildungsverwaltung eingestehen müssen, dass zwar 11 von 16 Bundesländern eine Kooperation mit der "International School for Holocaust Studies" (ISHS) in Yad Vashem vereinbart hatten, doch das Land Berlin und seine Pädagogen waren nicht dabei. Die Berliner Morgenpost hakte nach. Und nun sind die ersten 22 Lehrer und Pädagogen vor Ort, anfangs begleitet von der Senatorin Scheeres. "Wir haben bei uns in der Schule viele muslimische Schüler", erzählt eine Lehrerin. Schon in der dritten Klasse erlebe sie bei manchen Israelhass - und damit Judenhass. In dem jungen Alter könne man noch etwas bewirken. Je älter die Schüler würden, desto mehr verfestigten sich Vorurteile. (morgenpost) KR








TV der Autonomiebehörde: Hitler war die Strafe Gottes für die Juden
Ein Prediger hat im offiziellen Sender der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) erklärt,

Hitler gehöre zu einer Reihe von Menschen, die Allah im Laufe der Geschichte entsandt hätte, um die Juden wegen ihres unheilvollen Benehmens zu bestrafen und ihnen eine Lektion zu erteilen. Doch trotz all dieser Strafen, so der Prediger in seiner Freitagspredigt, hätten die Juden "aus der Geschichte nichts gelernt" und an ihrem unheilvollen Benehmen festgehalten. Die Juden seien arrogant, verhielten sich anderen Menschen gegenüber überheblich und blieben unter sich. Die Juden "planen und arbeiten systematisch daran, in der ganzen Welt Kriege und Konflikte anzustiften", so der Prediger. Daher seien die Juden bestraft worden. Zunächst habe Allah den babylonischen König Nebukadnezar geschickt, um den ersten Tempel zu zerstören, dann den römischen Feldherrn Titus, um den zweiten Tempel zu zerstören, und schließlich Hitler und die Könige Europas, doch noch immer hätten die Juden ihre Lektion nicht gelernt. (Der Original-Artikel erschien bei Palestinian Media Watch). (Haolam) KR

Ägypter verweigern Preis für Lelouch
Das Internationale Filmfestival von Kairo (CIFF) hat seinen Kurs geändert und hob seine geplante Auszeichnung für den französischen jüdischen Regisseur Claude Lelouch auf. Anfang dieses Monats kündigte das CIFF an, dass es Lelouch mit dem Faten Hamama Honorary Award für sein Lebenswerk im Film ehren wolle. Aber kurz nach der Ankündigung sah sich das CIFF mit dem Widerstand einiger Ägypter wegen Lelouchs angeblicher Beziehungen zum Staat Israel konfrontiert.

Die in Dubai ansässige Gulf News berichtete, dass die ursprüngliche Entscheidung des CIFF "einen Aufschrei in der Filmindustrie des Landes wegen seiner angeblichen Unterstützung Israels ausgelöst hat". Die Zeitung Egypt Independent berichtete, dass das CIFF die Auszeichnung für Lelouch auf seinem kommenden Festival vom 20. bis 29. November annullierte. Der 80-jährige Lelouch wurde 1937 in Paris in eine algerische jüdischen Familie hineingeboren. Der berühmte Filmregisseur hat gesagt, dass er sich während des Zweiten Weltkriegs, während er von der deutschen Polizei verfolgt wurde, mit seiner Mutter in einem überfüllten Kino versteckt hat - was seine Liebe zum Film weckte. Lelouch wurde später zu einem der berühmtesten und produktivsten französischen Regisseure und kreierte mehr als 50 Filme. Seine 1966 entstandene Arbeit Un Homme et une Femme (A Man and a Woman) erhielt große Anerkennung und zwei Oscars. Lelouch hat Israel viele Male besucht. 2005 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des World Jewish Film Festival in Beersheba ernannt und erhielt die Ehrendoktorwürde der Ben-Gurion-Universität. Zuletzt hielt er 2016 in Tel Aviv eine Pressekonferenz zu seinem Film Un + Une von 2015 ab. (JPost) TS

Dämonisierung Israels mit Fälschung
Die palästinensische Fatah Partei von Präsident Mahmoud Abbas hat ein mit Photoshop verändertes Foto veröffentlicht, um israelische Sicherheitsdienste zu verteufeln. Das Originalbild zeigt einen Mann, der ein Sicherheitssystem in einem Casino überwacht. Die veränderte Version der Fatah wurde auf ihrer offiziellen Facebook-Seite veröffentlicht, um Palästinenser glauben zu lassen, dass Israelis/Juden ihren Tod und den Tod aller Nichtjuden suchen: Dem Mann wurde eine Kippa auf den Kopf gesetzt, im Raum steht

eine israelische Flagge, alle Fernsehbildschirme wurden geändert, um den palästinensischen Teenager Ahed Tamimi zu zeigen, die kürzlich im israelischen Gefängnis saß. Über den Bildschirmen ist ein Schriftband zu sehen mit dem Motto, wonach Israelis den Tod von Nichtjuden suchen: "Tod den Goyim". Fatahs geposteter Text und der Text am unteren Bildrand lassen die Leser glauben, dass es sich um ein authentisches Foto der israelischen Sicherheitsdienste handelt. Die Dämonisierung von Juden ist in der PA an der Tagesordnung. (Securityinfo, palwatch) TS

Systematische Folter in palästinensischen Gefängnissen
Sowohl Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland, als auch der Hamas im Gazastreifen setzten systematisch

Methoden wie Drohungen, willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen Häftlinge ein, erklärte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Die Sicherheitskräfte der PA foltern Gefangene dem Bericht zufolge mit Schlägen, Elektroschocks und Stresspositionen. Human Rights Watch sprach mit 147 Zeugen. Auch im Gazastreifen werden Gefangene dem Bericht zufolge systematisch geschlagen und misshandelt. "Systematische Folter als Teil von Regierungspolitik ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte der HRW-Büroleiter für Israel und die Palästinensergebiete, Omar Shakir. Seiner Einschätzung nach machen die Vorwürfe auch die Kritik der Palästinenser an Israel angreifbar: "Palästinensische Politiker reisen um die ganze Welt und sprechen über die Rechte der Palästinenser und betreiben gleichzeitig eine Unterdrückungsmaschinerie, um Kritiker zum Schweigen zu bringen", sagte Shakir. (blick, dw) KR

Studie: EU-Sozialhilfe für palästinensischen Terror?
Die Studie "Sozialhilfe für Gewalt und Terror?" zeigt erstmals auf, wie dieses System der Belohnung funktioniert. Dafür wurden palästinensische Budgetbücher bzw. der palästinensische Haushalt im

Original eingesehen sowie Dekrete des palästinensischen Justizministeriums übersetzt. Das Mideast Freedom Forum Berlin macht so auf ein Problem aufmerksam, das in der europäischen Öffentlichkeit bislang kaum diskutiert wird. Alleine im Jahr 2017 wurden insgesamt EUR 291,6 Mio. an Gefangene und Hinterbliebenenfamilien ausgeschüttet. Die Palästinensische Autonomiebehörde verwendet damit ungefähr sieben Prozent ihres Gesamtbudgets für solche Zahlungen. Das Mideast Freedom Forum Berlin fordert, dass Deutschland und die EU auf eine Beendigung der Gefangenen- und Märtyrerzahlungen hinwirken müssen. (audiatur) KR

Israel-Hetze durch belgischen Gewerkschafter und Dozenten
Israel vergifte Palästinenser und töte deren Kinder, um in den Besitz ihrer Organe zu gelangen. Das

erklärte Robrecht Vanderbeeken, belgischer Universitätsdozent und hochrangiger Offizieller eines der wichtigsten Gewerkschaftsverbände des Landes. Vanderbeeken ist Kultursekretär des ACOD-Gewerkschaftsverbandes und ein mit der Vrije Universiteit Brüssel affiliierter Philosophie- und Wissenschaftsaktivist. Der Text wurde auf der linksstehenden Nachrichten-Website De Wereld Morgen veröffentlicht. Diese Woche erhielt ein staatliches Zentrum gegen Rassismus eine Klage gegen Vanderbeeken für dessen Behauptung. Der Leser Wilfried Van Hoof fand den Text antisemitisch, wie das Magazin Joods Actueel letzte Woche berichtete. Nach der Klage entfernte De Wereld Morgen den Teil über das Stehlen von Organen, behielt jedoch die Behauptung über das Vergiften und den Tod durch Verhungern. Die Zeitung publizierte eine 377 Wörter umfassende, als "Update" betitelte Korrektur, in der erklärt wird, weshalb die Klage des Organdiebstahls fallengelassen worden sei. In der "Korrektur" wird Israel aber weiter des "Mordes" und der Entführung palästinensischer Kinder bezichtigt - Aktionen, die das Blatt als Kriegsverbrechen bezeichnet. (tachles, toi) KR

Iran liefert Raketen-GPS an Hisbollah
Laut westlichen Geheimdienstquellen soll das islamistische Mullah-Regime seine Waffen-Lieferungen an die libanesische Terrorgruppe Hisbollah

hochgefahren haben. Das berichteten US-Medien. Unter den Rüstungsgütern seien auch GPS-Komponenten, die aus ungerichteten Flugkörpern präzise Lenkraketen machen. Ein Flugzeug mit den modernen Waffensystemen sei vergangene Woche im Libanon eingetroffen, berichtete Fox News. Der Flug der Airline Fars Air Qeshm hob am Dienstag 9.33 Uhr in Teheran ab, machte in Damaskus einen Zwischenstopp und landete um 14 Uhr in Beirut. Am Mittwoch flog die Maschine zurück nach Teheran. Iran beliefert seit Jahren verbündete Terrormilizen wie Hisbollah, Hamas oder die Houthis über Land, See und Luftweg. Darüber hinaus hat das iranische Regime Waffen- und Raketenfabriken im Libanon gebaut. Auch in Syrien soll Iran mittlerweile selbst Raketen produzieren. (bild) KR








Grundsätzlich wird es in dieser Woche spannend in Israel. Tausende Kandidaten und über 3.000 Parteien stehen am Dienstag bei den Kommunalwahlen zur Wahl. Aus dem Ergebnis einen Trend herauszulesen dürfte kaum möglich seien, weil viele Ortschaften ethnisch oder religiös
ausgerichtet sind. Deshalb erwerben dort nur einschlägige Parteien die angestrebten Posten. So bleiben da die Frommen oder die Araber unter sich. Und selbst in den großen Städten gibt es Klüngel und spezielle Bedürfnisse, die mit der "Großen Politik" oder gar mit dem Nahostkonflikt und dessen Lösung absolut nichts zu tun haben. Wer da eine bessere Müllabfuhr verspricht, hat nicht unbedingt etwas mit links oder rechts zu tun. In der großen Politik gibt es weiterhin Gezerre. Denn noch ist unklar, wann es 2019 zu Neuwahlen kommt. Der neueste Knall ist Gideon Saar, der angeblich dem Premierminister den Posten streitig machen will. Staatspräsident Rivlin bezeichnete Behauptungen als "Paranoia", wonach er beschlossen habe, jeden anderen Politiker neben Netanjahu mit der nächsten Regierungsbildung zu beauftragen, selbst wenn der amtierende Premier wieder eine Mehrheit bekommen sollte. TS

Kommentar von Sacha Stawski: Israel wurde wieder angegriffen
Freitagabend - Shabbat - eigentlich die Zeit für einen ruhigen Familienabend - überall, nur nicht im Süden Israels. Wieder gab es in den Städten im Süden des Landes mehrfachen Raketenalarm: Zeva Adom - Code Red - Roter Alarm. Ab dem Moment wo die Sirene ertönt, hat man gerade mal 15 Sekunden - nur 15 Sekunden (!!!) - Zeit, um einen Bunker aufzusuchen, bevor ein möglicher Raketeneinschlag passieren könnte. Es ist völlig egal wo
man gerade ist, oder was man gerade macht, alles stehen und liegen lassen - egal wie man gekleidet ist, egal ob beim Essen, unter der Dusche, im Bett, oder irgendwo unterwegs - man hat nur diese wenigen Sekunden Zeit, um sich selber und die Familie in Sicherheit zu bringen. Und da nicht damit zu rechnen ist, dass die deutschen Medien darüber berichten, tun wir dies immer wieder. Und wir möchten Euch bitten dies auch zu tun. Lasst die Welt wissen, unter welchem Terror die Menschen im Süden Israels zu leiden haben und macht der deutschen Bevölkerung klar, dass es so nicht weitergehen kann. Israel muss die eigene Bevölkerung verteidigen und es ist mehr als verständlich, dass die unaufhörlichen Angriffe nicht weiter geduldet werden können. Bislang hat Israel nur sehr gezielte Verteidigungsmaßnahmen ergriffen. Auf Dauer kann Israel die ewigen Angriffe jedoch nicht weiter dulden und früher oder später wird es zu größeren Maßnahmen zur Verteidigung der eigenen Bevölkerung kommen. In den deutschen Medien werden wir dann wieder von mutmaßlichen "Angriffen" Israels auf die palästinensische Bevölkerung hören. Die vorangegangenen Terroranschläge werden dann unter ferner liefen irgendwo zwischen den Zeilen verschwinden. Die Wahrheit ist jedoch eine andere, daher dieses Kommentar und unsere Bitte Euch ebenfalls für die Wahrheit einzusetzen.




Ihre Anzeige auf der ILI Website ...

Die neue ILI Website ist Online
und wir suchen Sponsoren und Werbepartner.
Interessiert?
Dann schreiben Sie uns unter office@il-israel.org!

Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!



KAN darf Uefa- Spiele auch in besetzten Gebieten ausstrahlen
Der europäische Fussballverband UEFA hat seine Entscheidung revidiert, gemäß welcher die israelische Rundfunkgesellschaft KAN keine UEFA-Spiele in die Westbank ausstrahlen darf. Nun gestattet der
Fussballverband laut KAN, Spiele der israelischen Nationalmannschaft auf Hebräisch und Arabisch an alle Bürger und Einwohner von ganz Israel auszustrahlen. "KAN arbeitet darauf hin", sagte die öffentliche Rundfunkgesellschaft am Dienstag, "Qualität und öffentliche Ausstrahlung via Radio, TV und Digitalprogrammen an alle israelischen Bürger sicherzustellen, ungeachtet der Gegend ihrer Residenz." Man sei nun glücklich, die Ausstrahlungsrechte der Qualifikationsspiele der israelischen Nationalmannschaft in der Europa- und der Weltmeisterschaft zu kaufen. UEFA hatte erklärt, die Rechte für den Nahen Osten und Nordafrika wären an eine katarische Gesellschaft verkauft worden. Diese Rechte hätten auch die palästinensischen Gebiete eingeschlossen. Nach einigem Hin und Her scheinen sich KAN und UEFA nun doch darauf geeinigt zu haben, dass KAN an alle israelischen Konsumenten ausstrahlen kann. (JPost, Tachles) TS

Israelis gewinnen Gold, Silber und Bronze bei Olympischen Jugendspielen 2018
Vier israelische Jugendliche kamen mit Medaillen von den Olympischen Jugendspielen 2018 in Buenos Aires nach Hause. Die 15-jährige Schwimmerin Anastasya Gorbenko gewann eine Goldmedaille im 200 Meter langen Einzel-Medley der Damen. Sie stellte einen neuen israelischen Rekord auf und beendete das Rennen in 2:12.88 Min. Der 18-jährige Schwimmer Denis Loktev erlangte die Bronzemedaille im 200-Meter-Freistil der Herren. Die Gymnastik-Akrobaten Yonatan Fridman, 15, und Noa Kazado Yakar, 14, holten die Silbermedaille in der Kategorie Mixed-Pair. Israel entsandte eine Delegation von 19 jungen Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren. (Israel21c) TS
2018 Israelische Olympia-Medaillengewinner der Jugend, von links: Yonatan Fridman, Noa Kazado Yakar, Anastasya Gorbenko und Dennis Loktev








"Gegen Antisemitismus! Für Israel! Für Jerusalem!"
Kundgebung in Berlin am 10.11., 16-17 Uhr, Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Organisatoren: Christen an der Seite Israels e.V., Initiative 27. Januar e.V., Internationale Christliche Botschaft Jerusalem - Deutscher Zweig e. V., Marsch des Lebens e.V. (FB)



Unsere Gäste freuen sich auf Sie!

Reservists on Duty

Arye Sharuz-Shalicar

Michaela Engelmeier

JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Programm: Unsere Vorbereitungen für das Programm laufen weiter auf Hochtouren und wir haben viele Zusagen von hochinteressanten Gästen - einige davon verlinkt unter #DILK18! Details zum Programm folgen in Kürze, eine Themenübersicht ist bereits unter Israelkongress.de/themen zu finden.
Jetzt anmelden: Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) unter Israelkongress.de/Tickets, der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Für Teilnehmer des 3. Gemeinde-Israel-Kongresses gibt es einen Aktionspreis von 10 EUR. Zudem bestehen besondere Gruppenangebote.
Hotelkontingente: Wir haben in einigen Frankfurter Hotels Zimmerkontingente mit Angebotspreisen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Deutschen Israelkongresses reserviert. Weitere Informationen unter


Israelkongress.de/hotels.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen. Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.
Logos: Wer nicht mit einem Ausstellerstand oder Sponsoring, aber zumindest mit dem Logo ganz offiziell bei den insgesamt rund 200 unterstützenden Organisationen des Deutschen Israelkongresses mit dabei sein möchte, kann uns ebenfalls gerne per E-Mail schreiben und die Logo-Datei zusenden. Über Spenden zur Unterstützung des Kongresses freuen wir uns.

Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze, für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.










Wir sind auf jede Spende angewiesen!
Ohne Spenden können wir nicht überleben. Und auch wenn wir so kostengünstig arbeiten, wie irgendwie möglich, gibt es doch unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne müssen wir einmal mehr an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 Santander Bank München, Kto.: 1507866200,1507 8662 00,


BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!

ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.



Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

Alle Termine HIER...






Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org


























Arad

Israeli Judo Team Takes on Abu Dhabi Tournament

Dr. Susanne Wasum-Rainer, Ambassador of the Federal Republic of Germany, presents her credentials to president Rivlin

Israelis L❤ve to work out and here are our favorites.

When tragedy strikes, Israel is always there to provide assistance...

7 preisgekrönte internationale Musikvideos aus israelischer Produktion








Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Das Foto der Woche: 7-Jähriger vor brennenden Feldern nahe Gaza



Nur in Jerusalem...



Bilder von Dafna Ben Nun







Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Save the Date - 5. Deutscher Israelkongress
am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
Weitere Informationen unter
www.Israelkongress.de

ILI-News:
Abonnieren | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2018 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org