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21. Oktober 2018



Inhaltsverzeichnis

UPDATE ZUM 5. DEUTSCHEN ISRAELKONGRESS
  • JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Neue Protein-Kartierungs-Methode für zielgerichtete Medikamente
  • Innovatives System zur Reinigung industriell verseuchter Böden
  • US-israelisches Startup gewinnt Preis für KI-Software, die Lehrern bei Tests hilft
ARCHÄOLOGIE
  • Kanaaniter verspeisten ägyptische Doraden
TOURISMUS
  • Yoga in der Wüste
  • Außergewöhnliches Museum porträtiert christliche Israelfreunde
  • Restaurant-Festival in Jerusalem
WIRTSCHAFT
  • Erdgaslieferungen jetzt auch von Israel nach Ägypten
  • Risikoinvestitionen 2018
  • SodaStream startet in Honduras mit der Sanierung des Meeres von Plastikmüll
  • Französisch-israelische Zusammenarbeit in der Erbsenzucht
  • Temasek kauft Sygnia für USD 250 Mio.
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Miss Erde Libanon: Nach Foto mit israelischer Kollegin Titel aberkannt
  • Sie ist die schönste Holocaust-Überlebende
  • Studienjahr eröffnet
  • Hochschulstipendien für Israel: Jetzt bewerben
  • Amerikanisch-israelische Chanukka-Briefmarke vorgestellt
  • Singen für Bedürftige
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Kein Wort zu Miri Tamano
POLITIK
  • Australien erwägt Botschaftsumzug
  • Lara Wer?
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Märtyrerkult in palästinensischen Klassenzimmern
  • Oberster Richter entgeht knapp palästinensischem Anschlag
  • Feuerdrachen-Terror: Hälfte des Waldbestandes in Gaza-Nähe verbrannt
  • Köln: "Eine Frau entriss mir meine Israel-Fahne"
SPORT
  • Herzog mit Israel Tabellenführer
  • Foto der Woche

BÜCHER
  • Nicht ganz koscher
  • Yotam Ottolenghi: Einfach, aber lecker

IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Israeltag 2018









JETZT ANMELDEN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Programm: Unsere Vorbereitungen für das Programm laufen weiter auf Hochtouren und wir haben viele Zusagen von hochinteressanten Gästen - einige davon verlinkt unter #DILK18! Details zum Programm folgen in Kürze, eine Themenübersicht ist bereits unter Israelkongress.de/themen zu finden.
Jetzt anmelden: Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) unter Israelkongress.de/Tickets, der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Zudem bestehen besondere Gruppenangebote.
Hotelkontingente: Wir haben in einigen Frankfurter Hotels Zimmerkontingente mit Angebotspreisen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Deutschen Israelkongresses reserviert. Weitere Informationen unter


Israelkongress.de/hotels.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen, Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.
Logos: Wer nicht mit einem Ausstellerstand oder Sponsoring, aber zumindest mit dem Logo ganz offiziell bei den insgesamt rund 200 unterstützenden Organisationen des Deutschen Israelkongresses mit dabei sein möchte, kann uns ebenfalls gerne per E-Mail schreiben und die Logo-Datei zusenden. Über Spenden zur Unterstützung des Kongresses freuen wir uns.

Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze, für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.










Neue Protein-Kartierungs-Methode für zielgerichtete Medikamente
Die aktuelle Forschung zeigt, dass bestimmte Proteine eine Rolle bei der Entwicklung und Progression vieler Krankheiten, einschließlich Krebs, spielen. Dr. Niv Papo vom Ben Gurion University Department of Biotechnology und sein Forschungsteam gehen davon aus, dass die Beobachtung der relevanten Wechselwirkungen
dieser Proteine den Weg zur Entwicklung neuer Medikamente und schließlich zum Verständnis von Mechanismen öffnen könnte, die für die Entwicklung einer ganzen Reihe von Krankheiten verantwortlich sind. Sie konzentrieren sich bei ihrer Forschung auf neurodegenerative und Knochenerkrankungen. "Einige Proteinfamilien, die auf den Oberflächen von Zellen sitzen oder von Zellen abgesondert werden, sehen alle gleich aus, selbst wenn sie unterschiedliche Funktionen haben", erklärte Papo. "Manche fördern Krebs, andere können ihn unterdrücken. Letzteres kann auch für die normale Physiologie essentiell sein. Unsere Forschung hat es zum ersten Mal geschafft, die Herausforderung zu lösen, die spezifischen Ziele von Medikamenten zu kennen und zwischen gewünschten Zielen und Zielabweichungen zu unterscheiden." (toi) EL

Innovatives System zur Reinigung industriell verseuchter Böden
Ein in der Entwicklung befindliches israelisches Verfahren könnte die wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösung bieten, die viele Industriezweige weltweit für die Reinigung von Böden, Schlämmen und Sedimenten benötigen, die durch ihre Aktivitäten verschmutzt sind.
Die schrittweise Extraktion von Emissionen (PTE) ist ein neues Instrument, mit dem die industrielle Verschmutzung sowohl von nichtflüchtigen organischen, als auch von metallischen Schadstoffen, insbesondere unter feuchten Bedingungen, beseitigt werden kann. Der zweistufig anpassbare Prozess verwendet leicht erhitzte Lösungsmittel, um organische Verbindungen zu extrahieren, während gleichzeitig Schwermetalle mit einem oder mehreren Chelatbildnern entfernt werden - große Moleküle, die sich an die toxischen Metalle binden und sie vom Ausgangsmedium trennen. Alle Komponenten - sowohl die Schadstoffe, als auch die Materialien, die sie trennen - können recycelt werden. Prof. Amos Ullmann von der Tel Aviv University Faculty of Engineering, Prof. Naima Brauner, Prof. Zvi Ludmer von der Fakultät für Landwirtschaft des Rehovot Campus der Hebräischen Universität und ein Team von Doktoranden haben die Technologie seit einem Jahrzehnt getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Zeitschrift Environmental Engineering Science, Hazardous Materials und Chemical Engineering Journal veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist die Erwärmung der Mischung aus organischem Lösungsmittel und Chelatbildner, die es diesen Substanzen ermöglicht, in die verunreinigten Partikel einzudringen. Nach dem Abkühlen erfolgt die Trennung schnell ohne Bildung einer stabilen Emulsion. "Der einfachste Weg ist es, den verschmutzten Boden oder das Sediment auszuheben und woanders hinzuschaffen, obwohl das nicht billig ist. Wir konzentrieren die Schadstoffe auf sehr kleine Volumina und müssen dann nur das sehr kleine Volumen bewegen, anstatt den ganzen Schmutz" erklärt Professor Ullmann. Die Landrehabilitation ist weltweit ein Bereich mit großem wirtschaftlichem Potenzial. Die Fläche, die für eine Großanlage einschließlich Nebenleistungen benötigt wird, liegt im Bereich von 100 qm. (Israel21c; Die Forscher sind bereit, Fragen interessierter Leser zu beantworten: ullmann@eng.tau.ac.il, brauner@eng.tau.ac.il, zvi.ludmer@gmail.com) EL

US-israelisches Startup gewinnt Preis für KI-Software, die Lehrern bei Tests hilft
Die Technologie von Sense Education, einem US-israelischen Startup, die es ermöglicht, den Studenten ein individuelles Feedback zu geben, wurde auf dem EdTech-Gipfel in Spanien gewürdigt. Die Veranstaltung, an der mehr als 600 globale Startups im Bereich der digitalen Bildung teilnahmen, fand vom 3. bis 5. Oktober in Madrid statt. Sense Education gewann in der Kategorie "Beste Technologielösung für Lernen und Bildung". (toi) EL




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Kanaaniter verspeisten ägyptische Doraden
Fischzähne unter der Lupe: Eine Untersuchung von bronzezeitlichen Nahrungsresten aus dem heutigen Israel hat eine überraschende Handelsbeziehung aufgedeckt. Demnach wurden Doraden aus Nordägypten ins damalige Kanaan transportiert. Sie stammten den Analysen zufolge aus der Bardawil-Lagune, wo sie über viele Jahrhunderte hinweg in großem Maßstab gefangen und als Trockenfisch exportiert wurden.
Heute werden sie weltweit gehandelt: Goldbrassen (Sparus aurata), auch Doraden genannt, gehören zu den beliebtesten Speisefischen. Dies beruht auf einer Jahrtausende alten Tradition. Forscher um Thomas Tütken von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz haben nun zeigen können, wie die ertragreichen Fanggründe bereits vor 3.500 Jahren einen weitreichenden Handel mit diesen Fischen ermöglichten. Grundlage der Studie bildeten Funde von Doraden-Überresten aus zwölf archäologischen Fundstellen im heutigen Israel, von der Jungsteinzeit bis zur byzantinischen Periode. Eine Isotopenanalyse ermöglicht Rückschlüsse über die Herkunft von organischem Material. Im Fokus standen die Zähne der Doraden - sie besitzen ein kräftiges Gebiss, um Schalentiere aufknacken zu können. Sauerstoffisotope in den Zähnen bieten Aufschluss über die Verdunstungsrate und damit über den Salzgehalt des Umgebungswassers. Etwa drei Viertel waren in einem ungewöhnlich salzhaltigen Gewässer aufgewachsen. Dafür kommt nur ein Ort in Frage: Die nordägyptische Bardawil-Lagune an der Sinai-Küste. Das 30 km lange und 14 km breite Gewässer ist maximal drei Meter tief und durch Küstenstrukturen weitgehend vom Mittelmeer abgetrennt. Dadurch entwickelt sich dort ein hoher Salzgehalt zwischen 3,9 und 7,4%, was Meerbrassen schätzen und wo sie prächtig gedeihen. (wissenschaft) KR







Yoga in der Wüste
Die vielgesichtige Natur der israelischen Arava-Wüste in ihrer schönsten Jahreszeit ist vom 1. bis zum 3. November 2018 Kulisse des Yoga Arava Festivals. Das größte Yoga-Treffen Israels
erstreckt sich vom Ort Moshav Idan im Norden bis zum etwa 200 km entfernten Kibbutz Elifaz im Süden. Die deutsche Yogalehrerin Patricia Thielemann praktiziert beim größten Event, der "Night of Unity" am 2. November, mit den Teilnehmern eine Vier-Elemente-Yoga-Session unter freiem Himmel. Bei der "Night of Unity" kommen die Yogis zum Sonnenuntergang am Fuße der Salomon-Säulen im Timna-Nationalpark zusammen. Für die Übungen bilden die hoch aufragenden Sandsteinformationen im Schein der Abendsonne eine beeindruckende Kulisse. Danach wird am Ufer des Sees im Nationalpark gemeinsam der Shabbat begrüßt. Ein festliches vegetarisches Abendessen schafft Raum für persönliche Begegnungen und spirituellen Austausch. Später lädt eine Tribal-Musik-Show zum ausgelassenen Tanz ein. Einmal mehr wird die Wüste zum Ort der Inspiration. (yogaarava, bz-comm) TS

Außergewöhnliches Museum porträtiert christliche Israelfreunde
Das Verhältnis zwischen Christen und Juden ist seit Jahrhunderten belastet. Oft war die Kirche an der Ausgrenzung und Verfolgung von Juden beteiligt. Dass Israel auch viele christliche Unterstützer hatte und hat, zeigt in eindrucksvoller Weise das "Museum der Freunde von Zion". Es wurde vor drei Jahren in einem Haus in
Foto: Israelnetz/Elisabeth Hausen
Jerusalem eröffnet, das einst der Familie von Staatspräsident Reuven Rivlin gehörte. Die Ausstellung porträtiert Nichtjuden, die sich für Juden und Israel eingesetzt haben - in Vergangenheit und Gegenwart. "Ich glaube nicht, dass der jüdische Staat und der moderne Zionismus ohne den christlichen Zionismus möglich gewesen wären", sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu 2012 bei der Wiedereinweihung der restaurierten historischen Windmühle in Jerusalem. Diese und ähnliche Aussagen prägen das Museum. In der "Halle der Träumer" lernt der Besucher Christen kennen, die sich im 19. Jahrhundert für die Rückkehr der Juden nach Zion und für Jerusalem einsetzten. Zu ihnen gehört der Gründer des Roten Kreuzes und Mitbegründer des weltweiten CVJM, Jean Henry Dunant. Der Schweizer träumte von einer jüdischen Kolonie im damals osmanisch beherrschten Palästina. Theodor Herzl würdigte ihn seinerzeit als "christlichen Zionisten". (israelnetz) TS

Restaurant-Festival in Jerusalem
Vom 13. bis zum 17. November 2018 findet in Jerusalem zum dritten Mal das Open Restaurants Festival statt. Unter dem Dach der Kulinarik können die Besucher auf thematischen Stadtführungen, in Diskussionsrunden und bei künstlerischen Darbietungen Einblick in die vielfältigen kulinarischen Angebote der Stadt gewinnen. Tickets für die über 80 Veranstaltungen gibt es ab dem 17. Oktober auf der Website openrestaurants.co.il.







Erdgaslieferungen jetzt auch von Israel nach Ägypten
Die arabische Gaspipeline ist eines der vielen Opfer nahöstlicher Gewaltpolitik. Gebaut zu Beginn des Jahrtausends, um ägyptisches Erdgas nach Jordanien, Libanon, Syrien und Israel zu bringen, liegt nach wiederholten Terrorangriffen die Stamm-Pipeline
im Sinai seit 2012 still. Besonderes Aufsehen hatte stets der kleine, nur 90 km lange Abschnitt zwischen Al-Arish und Ashkelon in Israel erregt. Durch sie floss ägyptisches Erdgas nach Israel. 2010 bezog Israel die Hälfte seines nationalen Bedarfs durch diese Pipeline. Arabisches Gas für den Judenstaat - was für die einen eine erfreuliche Sensation war, war für die andern ein Skandalon. Seit vor der Mittelmeerküste Israels das gigantische Leviathan-Gasfeld und das kleinere Tamar-Feld entdeckt wurden, stand die Idee im Raum, israelisches Gas in umgekehrter Richtung nach Ägypten fließen zu lassen. Im März 2015 kam es zu einer ersten Übereinkunft. Im Februar 2018 wurde ein Lieferabkommen in Höhe von USD 15 Mrd. unterzeichnet: Noble Energy und Delek Drilling, die Betreiber von Leviathan und Tamar, sollen in den nächsten zehn Jahren 64 Mrd. m³ Erdgas nach Ägypten pumpen. Nun haben sie nachgedoppelt. Zusammen mit der ägyptischen East Gas Company haben sie einen 39%-Anteil an der arabischen Gaspipeline erworben. Die Gesamtkosten beliefen sich auf USD 518 Mio., Noble und Delek zahlten je USD 185 Mio., die Ägypter den Rest. (NZZ) KR

Risikoinvestitionen im Jahr 2018
In einem neuen Bericht, der Israel und Europa vergleicht, belegt Israel den vierten Platz bei den Risikokapitalinvestitionen, wobei Großbritannien den ersten Platz einnimmt. Israel hat in den Monaten Januar
bis September EUR 2,1 Mrd. an Investitionen getätigt, so ein Bericht des Londoner Datenanbieters Dealroom. Großbritannien führt mit Investitionen in Höhe von EUR 5,2 Mrd. das Diagramm an, gefolgt von Deutschland mit EUR 2,8 Mrd. und Frankreich mit EUR 2,8 Mrd. Gemeinsam waren Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Israel in den ersten 9 Monaten 2018 für 70% der gesamten Risikokapitalinvestitionen in Europa verantwortlich. (calcalistech) TS

SodaStream startet in Honduras mit der Sanierung des Meeres von Plastikmüll
Die "Heilige Schildkröte" (Holy Turtle) von SodaStream, ein 300-Meter-Gerät, kann das Meer von Plastikmüll reinigen, ohne Leben im Meer zu schädigen. Das Unternehmen kündigte den Start einer Operation vor der Küste von Roatan, Honduras, an, um einen riesigen Plastikmüllplatz in der Gegend zu reinigen. (toi) EL

Französisch-israelische Zusammenarbeit in der Erbsenzucht
Roquette, ein französischer Hersteller von neuen Proteinen auf pflanzlicher Basis, hat ein Partnerschaftsabkommen mit Equinom aus Israel unterzeichnet, um gemeinsam neue Erbsensorten mit hohem Proteingehalt zu entwickeln. Das israelische Technologie-Unternehmen kombiniert die
klassische Züchtung mit Bio-Informatik. Bis heute hat Equinom eine Reihe von Zuchtverträgen mit weltweit führenden Unternehmen der Lebensmittelindustrie unterzeichnet. Dazu gehören ein mehrjähriger Vertrag mit Sabra Dipping Company, LLC, einem Joint Venture von PepsiCo Inc., und der israelischen Strauss Group Ltd., sowie eine Vermarktungsvereinbarung mit Mitsui of Japan. Die von Roquette und Equinom unterzeichnete Vereinbarung gilt für die Entwicklung von eiweißreichen und ertragreichen Erbsensorten, die weltweit angebaut und vermarktet werden können. (toi) EL

Temasek kauft Sygnia für USD 250 Mio.
Singapurs Investmentgesellschaft Temasek übernimmt das Cyber-Startup Sygnia aus Tel Aviv. Es wurden keine finanziellen Details über den Erwerb gemeldet, aber Quellen, die nah an dem Geschäft sind, sagen, dass der Deal sich auf ungefähr USD 250 Mio. beläuft. Sygnia bietet High-End-Beratung und Incident-Response-Unterstützung für Organisationen weltweit. (globes) EL




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Miss Earth Libanon: Nach Foto mit israelischer Kollegin Titel aberkannt
Miss Earth Lebanon wurde der Titel aberkannt, nachdem sie ein Foto mit Miss Earth Israel gepostet hatte. Salwa Akar hatte sich mit der israelisch-arabischen Kandidatin Dana Zreik fotografieren lassen, anschließend wurde das Bild in den sozialen Medien verbreitet. Ofir Gentelman, der arabischsprachige Sprecher von Premierminister Benjamin Netanjahu, twitterte, dass Akar nach dem Foto im Libanon
ihren Titel abgeben musste, weil sie es gewagt habe, mit Miss Israel zu posieren. Laut der ägyptischen Zeitung Al-Masry Al-Youm wurde Akars Titel zurückgezogen, nachdem das Foto von ihr mit Zreik aufgetaucht war. Akar postete auf Facebook: "Meine Befürwortung besteht darin, den Menschen zu helfen, Frieden und Liebe in sich selbst zu finden, damit sie sich gegenseitig lieben und mit unserer Mutter Erde friedlich werden können." (JPost, israelnetz) KR

Sie ist die schönste Holocaust-Überlebende
Tova Ringer ist 93 Jahre alt, Urgroßmutter, und hat den Holocaust überlebt. In Haifa wurde sie zur "Miss Holocaust Survivor" gekrönt. Diese Miss-Wahl hat Tradition. Man möchte mit diesem Schönheitswettbewerb jenen Frauen
eine besondere Ehre erweisen, die den Massenmord durch die Nazis überlebt haben. Die diesjährige Siegerin Tova Ringer sagte: "Ich hätte niemals gedacht, dass ich in meinem Alter eine Schönheitskönigin sein würde." Ein Dutzend Damen bewarben sich um die Auszeichnung. Einige Kritiker und auch einige Überlebende monieren, dass solch ein Wettbewerb das Gedenken an die etwa sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden womöglich in merkwürdigem Licht erscheinen lasse. Andere wiederum verstehen es als eine mögliche Art des Gedenkens - eine bewusst andere Art. (blick) KR

Studienjahr eröffnet
Die Universitäten und 64 weitere akademische Einrichtungen in Israel haben das Studienjahr eröffnet. Es gibt 306.000 Studenten, darunter über 50.000 Araber. Gleichwohl hat ein Teil des Lehrpersonals zugleich einen Streik ausgerufen - wegen schlechter Löhne. (ToI) TS

Hochschulstipendien für Israel: Jetzt bewerben
Auch in diesem Jahr vergibt das israelische Außenministerium an Graduierte verschiedener Fachrichtungen Stipendien für Forschungs- und Studienaufenthalte an israelischen Universitäten. Forschungsvorhaben zur Geschichte des jüdischen Volkes
und des Staates Israel, Judentum, Internationale Beziehungen / Politikwissenschaft, hebräische Sprache und Literatur werden bevorzugt berücksichtigt. Bewerben können sich deutsche Staatsangehörige mit überdurchschnittlichen Studienleistungen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre alt sind. Gute hebräische oder englische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. Das Stipendium kann erst vergeben werden, nachdem die gewünschte Universität die Aufnahme des Bewerbers / der Bewerberin bewilligt hat. Die Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2019/20 läuft bis zum 15. November 2018. (Hagalil) KR

Amerikanisch-israelische Chanukka-Briefmarke vorgestellt
Vor den jüdischen Chanukka-Feierlichkeiten Anfang Dezember haben die Postämter Israels und der USA eine gemeinsame Briefmarke herausgegeben, die einen Chanukka-Leuchter zeigt. Die Marke wurde in der ältesten Synagoge der USA in Newport vorgestellt. In Jerusalem folgten unter anderem der amerikanische Botschafter David Friedman und der israelische Kommunikationsminister Ajub Kara der Zeremonie, die im Internet übertragen wurde. "Die Briefmarke ist Ausdruck der gemeinsamen Werte und der kulturellen Verbundenheit zwischen den USA und Israel", sagte Friedman. 1996 hatte es schon einmal eine solche Marke gegeben. (Israelnetz, USPS) TS

Singen für Bedürftige
Mit Liedern auf Deutsch und Hebräisch möchte der Chor der Sächsischen Israelfreunde die Herzen bedürftiger Israelis erfreuen. Der Verein der Sächsischen Israelfreunde hat sich durch seine Handwerkerdienste in Israel einen Namen gemacht. In diesem Herbst hat er
Foto: Israelnetz/mh
seinen Chor gesendet, um mit den eingeübten Liedern bedürftige Israelis zu erfreuen. Besucher einer Suppenküche im Zentrum Jerusalems freuten sich über eine musikalische Abwechslung. Benjamin Philip, Leiter der Organisation Hineni, nennt den Ort "ein humanitäres Restaurant, in das alle eingeladen sind, zu kommen". Kunden bekommen eine warme kostenlose Mahlzeit gestellt oder zahlen einen symbolischen Preis. Am Dienstag wurden sie zur Mittagszeit von einem Konzert des Chors überrascht. Der Geschäftsführer des Vereins, Wilfried Gotter, berichtete: "Die Gruppe ist eine Woche im Land unterwegs. Es sind 35 Chorsänger, manche von ihnen sind zum ersten Mal in Israel." Die einwöchige Chorreise endet am 21. Oktober. Außer in Jerusalem gab es Konzerte in Sderot und Hadera. Am Samstag ist ein Abschlusskonzert in Migdal vorgesehen. (israelnetz) TS




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Kein Wort zu Miri Tamano
Miri Tamano, alleinerziehende Mutter von 3 Söhnen in Beersheba, wacht nachts vom Alarm auf, reißt ihre Kinder aus dem Schlaf und rennt mit ihnen in wenigen Sekunden hinunter in den Schutzraum. Eine Rakete kracht fast zeitgleich ins Kinderzimmer und zerstört das Gebäude. Die Familie hat nur durch ein Wunder überlebt. Die Mutter versucht, die Tür zum Schutzraum zu öffnen und schafft es nicht, weil der Schutthaufen davor alles blockiert. Da sieht einer der Jungs plötzlich, dass die Druckwelle ein Fenster rausgehaun hat. Nachbarn und Sicherheitsleute sind innerhalb von Minuten vor Ort und helfen der Familie hinaus. Israelische
Medien berichten sofort ausführlich. Im ganzen Land wird das Geschehen diskutiert. Die Tagesschau hingegen meldet erst nur: "Garten getroffen" und dann später: "Haus getroffen". Aber ein großer Aufmacher zur Reaktion Israels. Wenn eine schwarze Frau in Israel durch antiisraelischen Terror bedroht wird, passt das wohl nicht zu dem Gerede von "Israelischer Apartheid". So funktioniert "Israelkritik". (Tagesschau) EL








Australien erwägt Botschaftsumzug
Die nächste Botschaft, die nach der Vertretung der USA in Jerusalem angesiedelt sein könnte, ist möglicherweise die von Australien. Nachdem es bereits eine Weile Gerüchte um den Umzug gegeben hatte, berief der australische Premierminister Scott Morrison am Montag eine
Pressekonferenz ein und erklärte, er stehe der Vorstellung, dass Australien Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkenne und somit auch die diplomatische Vertretung seines Landes umziehen könne, "aufgeschlossen" gegenüber. Morrisons Ankündigung ist ein klarer Bruch mit der bisherigen Haltung Australiens. Während in der arabischen Welt schon zu Sanktionen gegen Australien aufgerufen wurde, hieß es in Canberra, dass noch kein Beschluss gefasst worden sei. (Haaretz, JA) KR

Lara Wer?
Israel sperrt routinemäßig seine Tore für BDS-Aktivisten, genauso wie es Neonazis nicht ins Land lässt. Diese Politik hat die subversiven Pläne der BDS-Bewegung erfolgreich vereitelt. Warum, fragten diese sich, können
wir unsere Aktivisten nicht als Studenten ins Land bringen, vorzugsweise zur Hebräischen Universität? Israelische Universitäten hätten nichts mit amerikanischen Universitäten zu tun, wo pro-israelische Studenten im Namen von "Gerechtigkeit" schikaniert und zum Schweigen gebracht werden. Sie wissen sehr gut, dass israelische Universitäten tolerant gegenüber Fehlern sind und palästinensischen Studenten erlauben, ihren Hass auf Israel auf dem Campus frei auszusprechen. Sie wissen auch, dass israelische Professoren, die den BDS unterstützen, weiter auf der Gehaltsliste bleiben. Es war eine Win-Win-Situation. Wenn Israel dem BDSler erlaubte, an der Hebräischen Universität zu studieren, würde die Bewegung im Herzen der israelischen Wissenschaft einen weiteren Fuß fassen. Wenn ihnen der Zutritt verweigert würde, würde Israel als eine despotische Nation diffamiert werden, die Redefreiheit einschränke. Lara Alqasem wurde schnell ein bekannter Name im In- und Ausland. Die erste, die Lara umarmte, war die extrem linke Meretz-Partei. Dann kamen diejenigen, die eifrig dabei waren, die Verweigerung der Regierung anzufechten, ihr das Verlassen des Ben-Gurion-Flughafens zu gewähren. Ihnen folgte die Hebräische Universität, die einen dringenden Protestbrief an den Minister für strategische Angelegenheiten, Gilad Erdan, richtete, dessen Büro beauftragt ist, den gegen Israel gerichteten Boykott-Bemühungen entgegenzuwirken. Inzwischen hat das Oberste Gericht in einem Urteil verfügt, dass Alqasem einreisen und nicht weiter wegen ihrer politischen Ansichten festgehalten werden dürfe. (Israelheute, spiegel, Israelnetz, ynet) KR








Märtyrerkult in palästinensischen Klassenzimmern
Aus einem Mathebuch: "Die Zahl der Märtyrer der ersten Intifada von 1987-93 betrug insgesamt 2.026, die Zahl der Märtyrer in der Al-Aksa-Intifada im Jahr 2000 belief sich auf insgesamt 5.050 Märtyrer, die Zahl der Verwundeten erreichte 49.760. Wie

viele Märtyrer sind in den beiden Intifadas gestorben?" Der Wahn endet nicht an der Schulpforte: Zu Hause filmen Eltern in den Palästinensischen Autonomiegebieten ihre Kinder dabei, wie sie mit Messern hantieren und die Ermordung von Juden simulieren. Der Tod von Kindern für den "Jihad" ist für die Fatah etwas Normales. In einem Musikbeitrag im offiziellen Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde wandte sich die syrische Sängerin Assala Nasri kürzlich an schwangere arabisch-palästinensische Frauen: Ein Fötus, so sang sie, sei "ein stolzer Märtyrer im Bauch seiner Mutter". (menawatch) EL

Oberster Richter entgeht knapp palästinensischem Anschlag
Ein Richter des Obersten Gerichtshofs in Israel, David Mintz, ist knapp einer Attacke entkommen. Der Vorfall ereignete sich in Samaria an einer Kreuzung, als ein

arabisches Auto die Straße versperrte. Mintz war in der Nähe seines Hauses in der Siedlung Dolev unterwegs. Als er stoppte, stiegen drei Palästinenser aus dem Fahrzeug. Laut Polizeibericht waren sie mit Hämmern bewaffnet. Als der Richter die Gruppe entdeckte, schaffte er es, zu entkommen. Er meldete den Fall der Polizei, die Untersuchungen aufnahm. (Israelnetz) KR

Feuerdrachen-Terror: Hälfte des Waldbestandes in Gaza-Nähe verbrannt
Den veröffentlichten Angaben des Jüdischen Nationalfonds (Keren Kayemeth LeIsrael, KKL-JNF) zufolge sind seit dem 10. April 1.100 Brände

verursacht worden. Die Brände haben fast 1.200 Hektar Land in der Umgebung des Gazastreifens und damit mehr als die Hälfte der 2.100 Hektar bewaldeten Landes in der Gegend zerstört. Der Direktor der südlichen Region des KKL-JNF Daniel Gigi sagte: "Obwohl es weiterhin Brände gibt, gelingt es uns dank der Zusammenarbeit der israelischen Behörde für den Schutz der Natur und der Nationalparks mit den örtlichen Bewohnern und Freiwilligen der Israelischen Verteidigungskräfte, die Brände schnell unter Kontrolle zu bringen. In den vergangenen sechs Monaten haben sich die örtlichen Kommunalbehörden alle zusammengeschlossen, und gemeinsam haben wir ein Verfahren entwickelt, um die Brände zu bekämpfen, ehe sie sich ausbreiten." Seit April haben die Palästinenser regelmäßig fliegende Brandsätze (Drachen und Ballons, an denen Molotowcocktails oder brennende Textilien befestigt sind) über die Grenze geschickt, um israelisches Gebiet in Brand zu setzen. In den letzten Wochen sind auch mehrere in Jerusalem gefunden und von der israelischen Polizei entschärft worden. Nachdem die Zahl der Brandsätze im September zunächst abgenommen hatte, werden sie seit Oktober wieder vermehrt nach Israel geschickt. (Avraham Gold / Tovah Lazaroff: "Incendiary devices burned half of forests near Gaza, data shows"; mena) TS

Köln: "Eine Frau entriss mir meine Israel-Fahne"
Mitten in Köln kam es zu einem antisemitischen Übergriff. Das sagt Malca Goldstein-Wolf, die auf dem Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt gegen die

umstrittene Ausstellung "Frieden ist möglich - auch in Palästina" demonstrierte, dabei drei israelische Flaggen bei sich trug. Eine der Flaggen sei ihr von einer Frau mitten auf der Straße entrissen worden, sie habe Anzeige erstattet. Malca Goldstein-Wolf zu BILD: "Ich war gerade erst angekommen, stand da mit meinen drei Israelfahnen, da hat sich eine Frau an mir festgekrallt, mir die Fahne entrissen. Eine Frau, mitten aus der Gesellschaft." Gegenüber BILD bestätigt auch ein Augenzeuge Goldstein-Wolfs Version. (Bild) KR








Herzog mit Israel Tabellenführer
Andreas Herzog ist mit Israel dank des zweiten Sieges innerhalb von vier Tagen auf Aufstiegskurs in der UEFA Nations League eingeschwenkt. Die Israelis bezwangen am Sonntag Albanien 2:0 und führen die Gruppe 1 der Liga C mit sechs Punkten vor Schottland und Albanien
(je 3) an. Torhüter Ariel Harush war bei dem Spiel in Beer Sheva in der Anfangsphase mit zwei starken Aktionen der herausragende Mann in der Mannschaft Israels. Trainer Herzog hatte mit Israel die ersten zwei Spiele seiner Amtszeit verloren, darunter ein 0:1 gegen Albanien in der Nations League. Ein 2:1 gegen Schottland brachte Israel dann aber zurück in den Aufstiegskampf, nun gibt es ein Finale um einen Platz in Liga B. Am 20. November in Glasgow reicht gegen Schottland ein Remis, um Platz eins zu fixieren. Bereits die beiden Heimsiege hintereinander sind aber eine Art Meilenstein, seit über sieben Jahren ist das einer israelischen Auswahl nicht mehr gelungen. (standard, diepresse) KR

Foto der Woche
Als die israelische Fußballnationalmannschaft gestern 2:0 gegen die Mannschaft aus Albanien gewann, ist unter anderem dieses schöne Bild entstanden.
Vier arabische Nationalspieler beim Torjubel für ihr Team: Israel. Ein Bild, das so viele Vorurteile gleichzeitig widerlegt. (FB) SSt




Deutsch-Israelische Tage wollen Brücken bauen
Die Deutsch-Israelischen Kulturtage beginnen am 10. November und stehen in einer Reihe mit den Deutsch-Französischen Tagen in 2017 und den bereits geplanten Kulturtagen mit Polen, Österreich und den USA in den kommenden Jahren. "Wir beziehen uns auf Staaten, die eine gemeinsam Geschichte mit Deutschland haben und an einer besonderen historischen Wegmarke stehen", erläutert Roman Salyutov, der als Vorsitzender des Musik- und Kulturfestival e.V. auch bei dieser Reihe alle Fäden in der Hand hält. Da liegt es nahe, dass im 70. Jahr der Staatsgründung von Israel (und dem fünften Jahr der Städtepartnerschaft mit Ganey Tikva) in diesem Jahr Israel der Partner ist. Das umfangreiche Programm kann in den nachfolgenden Links eingesehen werden. (in-gl, gedenken) TS
Das Jachad-Orchester spielt zur Eröffnung unter Leitung von Roman Salyutov, hier mit den Orchester-Mitgliedern Lisa Janicke und Felice Tavera-Salyutov (Foto: Helga Niekammer).

Dr. Gisela Dachs: Israel in den Medien - Vortrag
Donnerstag, 25. Oktober 2018 von 19:00 bis 22:00 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 in 10623 Berlin: In ihrem Vortrag »Das Israel-Bild in den Medien« wird Dr. Gisela Dachs versuchen, ein Gesamtbild der heutigen journalistischen Tätigkeit in Israel zu geben. Dank ihrer langjährigen Erfahrungen als Auslandskorrespondentin kann sie über historische und gegenwärtige Entwicklungen der deutschen Medienlandschaft sowie die veränderte Wahrnehmung Israels in Deutschland und Europa berichten. In diesem Zusammenhang geht sie auch der Frage der journalistischen Verantwortung angesichts der Verschärfung des israelisch-palästinensischen Konflikts nach. Daneben gibt sie uns einen differenzierten Überblick über die veränderten Arbeitsbedingungen des Journalismus im Zeitalter der Digitalisierung. (FB) SSt



Nicht ganz koscher
Von Gefiltem Fisch bis zu orientalischem Lamm mit Backobst: Das "Jüdische Kochbuch aus Hamburg" garniert gute Rezepte mit Familienanekdoten. Das Ungewöhnlichste an diesem Buch ist seine Entstehungsgeschichte: Die Herausgeberinnen Gabriela Fenyes, Barbara Guggenheim und Judith Landshut wissen aus eigener Erfahrung, dass es Speisen aus vielen Regionen der Welt gibt, wenn jüdische Familien Verwandte und Freunde zu Tisch bitten und jeder etwas mitbringt. Was genau in jüdischen Hamburger
Familien ab dem frühen 20. Jahrhundert gekocht und gegessen wurde, haben die Frauen zusammengetragen und jetzt in einem Kochbuch veröffentlicht. Dabei wurden sie von der jüdischen Gemeinde Hamburgs unterstützt, in deren Familien alte Lieblingsrezepte überdauert haben. Der einstige Erste Bürgermeister Hamburgs, Herbert Weichmann (1896 bis 1983) war 1933 mit seiner Frau Elsbeth nach Paris geflohen und ließ sich nach dem Krieg in Hamburg nieder. Heute sind es zumeist die Nachfahren der ehemaligen Hamburger Juden, zu denen die Senatskanzlei Kontakt hält und die angeschrieben werden. Und diesen Anschreiben haben die Herausgeberinnen ihre Anfrage nach Rezepten beigelegt. Aus aller Welt trafen Mails und Briefe mit Anleitungen zur Speisenzubereitung ein. Einige davon waren wie nebenbei auf einzelne Zettel notiert worden, andere stammten aus umfangreichen Rezeptsammlungen. Dazu gehört auch, dass keineswegs durchgehend koscher, also den jüdischen Speisegesetzen folgend, gekocht wurde und wird. Naomi Baum steuert aus Israel ein Sandkuchen-Rezept ihrer Großmutter Margarete Oettinger bei: "Dieser Kuchen war der Standard-Kuchen meiner Großmutter. Wir alle liebten ihn. Sie bedeckte ihn mit Zuckerguss und Zuckerstreuseln. Da wir nicht in ihrer Nähe wohnten, schickte sie so manchen Kuchen mit der Post. Oftmals waren das die Geburtstagskuchen." In den Rezepten spiegelt sich auch die Herkunft vieler jüdischer Familien, die vor 400 Jahren mit den Sefarden aus Spanien und Portugal begann, gefolgt von Juden aus mittel- und osteuropäischen Ländern.
Gabriela Fenyes, Barbara Guggenheim, Judith Landshut (Hg.): Das Jüdische Kochbuch aus Hamburg/The Jewish Cookbook from Hamburg; Dölling und Galitz Verlag, 285 S, EUR 23 (dugverlag, Welt) TS

Yotam Ottolenghi: Einfach, aber lecker
Mit "Jerusalem" hat der Israeli Yotam Ottolenghi die Küche des Nahen Ostens revolutioniert. Nun erscheint sein neues Werk. Die Gerichte können schnell und unkompliziert hergestellt werden, erfüllen aber trotzdem den Anspruch, echte "Ottolenghis" zu sein. Kein Zweifel: Das große Kochbuch "Jerusalem" ist ein moderner Klassiker der nahöstlichen Küche geworden, entstanden im Schmelztiegel Jerusalem, wo alle Küchen der Welt aufeinanderstoßen. An diesem Ort wird wie sonst nirgends
mit Leidenschaft über die Frage gestritten, wer was erfunden hat und welches Gericht wann und wie von wem "geklaut" worden ist. Ottolenghis sympathisch-unideologisches Credo hingegen ist: Sofern das Essen auf dem Teller gut ist, schmeckt und allerbeste Zutaten enthält, sollte es ziemlich gleichgültig sein, ob nun Ägypter, Türken, Iraner oder Araber den Hummus erfunden und dass Israelis den Kichererbsenbrei zu ihrer "Nationalspeise" erklärt haben. Jetzt kann sich der Leser an das neue Buch des als "Küchenphilosoph" gefeierten israelischen Autors heranwagen. Der Titel lautet verführerisch Simple, weil alle Gerichte relativ schnell und unkompliziert hergestellt werden können und trotzdem dem hohen Anspruch Genüge tun, echte "Ottolenghis" zu sein. Und schon auf den ersten Blick handelt es sich bei Simple um ein wunderbares Kochbuch mit vielen eindrücklichen Fotos und klaren Anleitungen. Solange man die Zutaten im Kühlschrank oder im Regal findet, kann bei den Rezepten nicht viel schiefgehen. Auch hier bleibt Ottolenghi seiner Maxime treu: Seine Gerichte sind einfacher als erwartet, schmecken ausnahmslos immer vorzüglich, sind aber niemals gewöhnlich. Gerade für Deutschland bietet Simple so auch hervorragende Einblicke in eine hierzulande weitgehend noch unbekannte kulinarische Welt. Im Vorwort behauptet Ottolenghi, dass geübte Köche ja ohnehin immer viele Zutaten auf Vorrat hätten oder problemlos - dank der Angaben im Buch - schnell selbst welche mischen und zubereiten könnten. Doch wo findet man Baharat, schwarzen Knoblauch oder Sumach? Erfahrungsgemäß ist es zumindest in Nordeuropa sehr schwierig, Zutaten wie wirklich gutes und frisches Zaatar zu finden, wie es in Jerusalem oder woanders in Israel an jeder Straßenecke verkauft wird. Zwar wird hin und wieder mal erwähnt, dass die verwendeten Eier, Tomaten oder Zitronen "bio" zu sein hätten. Zwar gibt es auch Rezepte mit Tofu und anderen "Ersatzstoffen", aber das bleibt zum Glück die Ausnahme. Und in diesen Zeiten fast schon ein Tabu: Es mangelt auch nicht an deftigen Speisen und Rezepten mit kräftigen Fleischstücken - Beteavon!
Yotam Ottolenghi: Simple. Das Kochbuch. Dorling Kindersley, München 2018, 320 S., EUR 28 (JA) TS








Verteidigungsminister Avigdor Liebermann fordert einen "schweren Schlag" gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation. Premierminister Netanjahu und Erziehungsminister Bennet setzen weiter auf diplomatische Bemühungen zur Beruhigung der Lage. "Ich will keinen unnützen Krieg", erklärte Netanjahu. Die IDF hat ihre Einheiten an der Grenze zu Gaza um ein Vielfaches verstärkt und droht Hamas mit harten Reaktionen, sollten die Unruhen weiter ausarten. Tatsächlich steht Israel seit Jahren vor einem unlösbaren Dilemma. Es will keineswegs in Gaza einmarschieren, nicht nur wegen der zu erwartenden Opferzahlen auf beiden Seiten. Israel will auch nicht wieder die Verantwortung für eine feindselige Bevölkerung von 2 Mio. Menschen auf engstem Raum übernehmen. Obgleich die Hamas als "Terror-Organisation" gilt, vermeidet es Israel, sie auszuschalten oder gar abzusetzen, denn andere Terrororganisationen, wie der Islamische Dschihad, würden das Vakuum sofort besetzen. Eine Rückkehr der Autonomiebehörde unter Präsident Mahmoud Abbas wird zwar von allen Parteien, darunter den vermittelnden Ägyptern angestrebt. Doch Ramallah und Gaza sind nicht erst seit dem Putsch der Hamas 2007 so verfeindet, dass eine "Versöhnung" undenkbar ist. In Nahost gibt es keine "einfachen" Lösungen und die Folgen jeglicher Aktion können noch schlimmer sein als der vorherige Zustand. Netanjahu und das Militär ziehen es vor, der "Laschheit" bezichtigt zu werden, weil sie zögern, die Hamas zu zerschlagen und die ständigen Angriffe "ein für alle Male" zu beenden. Diese Position vertrat Israel auch schon während der "Gaza-Kriege" 2009 und 2014. (audiatur) TS




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Tel Aviv - Lebensfreude trotz allem

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Fotos Rafael Herlich

Zum Thema "Apartheidstaat"...

Denkmäler für die British Expeditionary Force, die im Dezember 1917 das Nordufer des Yarkon von den Türken eroberten (gefunden auf Facebook) - Ramat Gan 1920 und heute:




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