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07. Oktober 2018



Inhaltsverzeichnis

VORAB - IN EIGENER SACHE
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • NASA-Schub für die erste israelische Mondlandefähre
  • Künstliche Süßstoffe vergiften den Darm
  • Bakterien-Gel gegen Pilzinfektionen
  • Ein besseres System zur Überwachung des instabilen Blutdrucks
  • Kabelloses Laden überall
ARCHÄOLOGIE
  • Uralte Siedlung mit neuer Technologie erforscht
TOURISMUS
  • Tel Aviv in 3 Tagen
WIRTSCHAFT
  • Israel Indien: Aerospace arbeitet mit Tech Mahindra an Cybersicherheit
  • Mobilicom springt auf Airbus-Deal
  • Noble Energy verkauft Tamar-Petroleum-Beteiligung für NIS 600 Mio.
  • Big-Data-Unternehmen Glassbox sammelt USD 25 Mio.
  • Internationale Unternehmen akquirieren sechs israelische Firmen
  • Briten vereinbaren 52-Millionen-Vertrag mit Elbit
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Ägyptischer Autor will Israel besuchen
  • IsraAID-Teams helfen in North Carolina, auf den Philippinen und in Indonesien
  • "Schule der Hoffnung": Eine gemeinsam von Israelis und Palästinensern gegründete Schule für Flüchtlinge
  • Christen helfen israelischen Städten an Gaza-Grenze
  • Mit den Bläsern im Heiligen Land
  • "Hunt, sey schen schtill"
  • Eyal Shani, Israels weltberühmter Blumenkohlkönig
  • Zum Tod von Walter Laqueur
  • Charles Aznavour wurde in Israel verehrt und geehrt
POLITIK
  • Trilaterales Treffen: Israel - USA - Indien
  • Syrischer Außenminister: Wir werden den Golan befreien
  • Deutsche Polizei verhaftet Palästinenser aus Syrien in Berlin
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Bundeskanzlerin Merkel in Israel
  • Chaos bei Merkel-PK in Israel: Dolmetscherin flucht, Kanzlerin irritiert
  • Eintrag von Bundeskanzlerin Merkel in das Gästebuch von Yad Vashem
  • Dümmster Kommentar der Woche
  • Und in Antwort an Andreas Kynast, hier die Themen der Regierungskonsultationen
  • Karikatur der Woche
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Zoll schläft: Bank überweist Gelder an Terrororganisation
  • Jerusalems Bürgermeister will die Flüchtlingslüge beenden
  • Greenblatt: Keine "Subventionierung von Anti-Normalisierungsmaßnahmen"
  • UNO zieht Mitarbeiter aus Gaza ab
  • Die einfachen Menschen in Gaza leiden - aber nicht wegen Israel
SPORT
  • Fußballclub Real Madrid ehrt Ahed Tamimi
  • Gilad Erdan fordert vom IOC die Suspendierung von Jibril Rajoub

IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten...
  • Israeltag 2018









DA MUSS MAN DABEI SEIN: Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Programm: Unsere Planungen und Vorbereitungen für das Programm laufen weiter auf Hochtouren und wir haben bereits viele Zusagen von hochinteressanten Gästen! In aktuellen Videos bei Facebook berichtet Sacha Stawski von einigen dieser Kontakte. Eine Übersicht der Themen und Programmpunkte (in Auswahl) ist bereits auf unserer Kongress-Website unter www.israelkongress.de/themen zu finden, weitere Details zum Programm und zu einzelnen der erwarteten Sprecher und Ehrengäste folgen in Kürze.


Jetzt anmelden: Die Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) läuft, unter Israelkongress.de/Tickets ist der Web-Link für die Bestellung der Teilnehmer-Tickets zu finden. Der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Zudem bestehen besondere Ticket-Angebote für Gruppen.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen, Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.
Logos: Wer nicht mit einem Ausstellerstand oder Sponsoring, aber zumindest mit dem Logo ganz offiziell bei den insgesamt rund 200 unterstützenden Organisationen des Deutschen Israelkongresses mit dabei sein möchte, kann uns ebenfalls gerne per E-Mail schreiben und die Logo-Datei zusenden. Über Spenden zur Unterstützung des Kongresses freuen wir uns.

Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze,
für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.








NASA-Schub für die erste israelische Mondlandefähre
Ido Anteby, CEO von SpaceIL, steht vor einem unbemannten Raumschiff, das ein israelisches Team Ende des Jahres ins All starten und im nächsten Jahr auf dem Mond landen lassen will. Ein Versuch, die erste
israelische Raumsonde auf dem Mond zu landen, ist einen kleinen Schritt näher gerückt, nachdem die NASA eine Vereinbarung mit dem Wissenschafts- und Technologieministerium unterzeichnet hat, die spezielle Raumfahrttechnologie in das bahnbrechende Projekt unter der Leitung von SpaceIL einzubringen. Die Vereinbarung wurde auf dem Internationalen Astronautenkongress in Bremen unterzeichnet. SpaceIL will ihre Raumsonde im Dezember 2018 starten, mit einem voraussichtlichen Landezeitpunkt am 13. Februar 2019. Das Abkommen sieht vor, dass auf den Raumsonden von SpaceIL ein NASA-Laser-Retroreflektor-Array installiert wird, das die Bodenaufzeichnung nach der Mondlandung unterstützt. Darüber hinaus wird der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA, ein im Juni 2009 gestartetes und derzeit den Mond umkreisendes Roboter-Raumschiff, versuchen, wissenschaftliche Messungen am SpaceIL-Lander durchzuführen, während er auf dem Mond landet. Das Abkommen folgt auf den Besuch des NASA-Administrators Jim Bridenstine in Israel im Juni, bei dem er mit Vertretern von SpaceIL zusammentraf und eine Absichtserklärung zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Agenturen unterzeichnet wurde. (JPost) TS

Künstliche Süßstoffe vergiften den Darm
Aspartam, Sucralose, Saccharin, Neotam, Advantam und Acesulfam-Kalium-K, obwohl von der FDA zugelassen, erwiesen sich als giftig für Verdauungs-Mikroben. Eine Studie von Forschern an der Ben-Gurion-Universität
des Negev (BGU) und Nanyang Technological University in Singapur zeigte eine relative Toxizität von sechs künstlichen Süßstoffen und 10 Sportzusätzen, die diese künstlichen Süßstoffe enthalten. Die Bakterien im Verdauungstrakt wurden toxisch, wenn sie Konzentrationen von nur einem Milligramm pro Milliliter dieser Substanzen ausgesetzt waren. "Wir haben biolumineszierende E. coli-Bakterien modifiziert, die beim Nachweis von Giftstoffen lumineszieren und als repräsentatives Modell für das komplexe mikrobielle System fungieren", sagte Prof. Dr. Ariel Kushmaro, Mitglied des Ilse-Katz-Instituts für Nanowissenschaften und des National Institute für Biotechnology des Negev. "Der Verzehr künstlicher Süßstoffe wurde mit Nebenwirkungen wie Krebs, Gewichtszunahme, Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes und Veränderungen der Darmmikrobiota-Aktivität in Verbindung gebracht", so die Forscher. "Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Konsum von künstlichen Süßstoffen die mikrobielle Aktivität im Darm negativ beeinflusst, was zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen kann." Künstliche Süßstoffe wurden auch als aufkommende Umweltschadstoffe identifiziert. Die Forscher stellten fest, dass ihre Spuren in Trink- und Oberflächenwasser sowie in Grundwasserleitern gefunden wurden. (israel21c) EL

Bakterien-Gel gegen Pilzinfektionen
Wissenschaftler der Fakultät für Biotechnologie und Lebensmitteltechnik des Technion-Israel-Instituts für Technologie haben nun in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials nachgewiesen, dass sie erfolgreich
Pilzinfektionen bei Mäusen mit einem bodenlebenden Bakterium heilten. Sie fanden heraus, dass Bacillus subtilis natürlicherweise Substanzen produziert und sekretiert, die Candida-Wachstum hemmen. "Unsere erste Herausforderung bestand darin, ein Transportsystem zu entwickeln, mit dem lebende Bakterien auf die infizierte Läsion übertragen werden können, ohne ihre Fähigkeit zur Vermehrung und Sekretion ihrer therapeutischen Substanzen in der Zielstelle zu beeinträchtigen", sagte der leitende Forscher Assistenzprofessor Boaz Mizrahi vom Technion - Israel Institute of Technology. Ayelet Shabtay-Orbach vom Technion Laboratory for Biomaterials und Doktorand Maayan Lupton haben für das Bakterium ein thermo-reaktives Gel entwickelt, das im Kühlschrank und bei Raumtemperatur flüssig ist (einfache Anwendung auf der Haut), aber innerhalb von Sekunden nach dem Auftragen auf die Haut aushärtet. Nachdem sie das mit Bakterien angereicherte Gel mit einer fluoreszierenden Substanz markiert hatten, damit sie seinen Fortschritt visuell verfolgen konnten, trugen die Forscher das Gel auf die Haut von Labormäusen auf, die an einer Pilzinfektion litten. Die Substanz drang tief in die Haut, aber nicht in die darunter liegenden Blutgefäße. Dadurch wird die Wirkung auf den erkrankten Bereich beschränkt. Das Bakteriengel wirkte wie eine winzige, lokalisierte Fabrik, die den Wirkstoff nach dem Eindringen in die Zielinfektion produzierte. Dies steht im Gegensatz zu dem pharmazeutischen Standardmodell, bei dem das Arzneimittel den gesamten Körper durchdringt und Teile davon dabei abgebaut werden. Die Wissenschaftler vom Technion gehen davon aus, dass ihr neuartiges Modell in Zukunft für die Behandlung einer Reihe von Krankheiten wie Psoriasis, Akne und sogar Krebs verwendet werden kann. Neben dem Team von Wissenschaftlern und Studenten des Technions nahmen drei Forscher der Abteilung für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Tel Aviv an der Studie teil. (israel21c) EL

Ein besseres System zur Überwachung des instabilen Blutdrucks
VitalMiner wird im Cincinnati Children's Hospital Medical Center auf der Intensivstation erprobt und als potenzieller Lebensretter gefeiert. "Das Softwaresystem zur Messung der hämodynamischen Instabilität - instabiler Blutdruck - bei Intensivpatienten wird Leben retten und eine besser informierte Reanimation von Schwerkranken und Verletzten ermöglichen", sagte Prof. Victor F. Garcia, Gründungsdirektor der Klinik für Kinderkrankheiten am Cincinnati Children's Hospital. VitalMiner wurde von Prof. Mark Last von der Abteilung für Software- und Informationssystemtechnik an der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) in Zusammenarbeit mit Garcia
und dem Kinderchirurgen Prof. Raphael Udassin am Hadassah Medical Center in Jerusalem entwickelt. Vorläufige Ergebnisse von drei Krankenhäusern legen nahe, dass VitalMiner hämodynamische Instabilität mehrere Stunden vor aktuellen Monitoren auf dem neuesten Stand der Technik vorhersagen kann, mit bis zu 6 Prozent höherer Sensitivität und bis zu 13 Prozent höherer Spezifität. Fortgeschrittene Algorithmen fangen Probleme auf, noch bevor Symptome auftreten - ein kritisches Fenster, wenn eine klinische Intervention erfolgreich sein soll. Das System kann in Notaufnahmen, Intensivtransporten, häuslichen Intensivstationen und Militärkrankenhäusern eingesetzt werden. Die Software verbindet sich mit vorhandenen Vitalzeichenmonitoren sowie dem klinischen Informationssystem der Intensivstation. (bizjournals, israel21c) EL

Kabelloses Laden überall
Das israelische Startup Humavox möchte die Orte, an denen Sie normalerweise Ihre Geräte aufbewahren - Aktentasche, Rucksack, Sporttasche - in kabellose Batterieladegeräte verwandeln. Die Humavox-Technologie
besteht aus einem winzigen Sender, der in einen Beutel- oder Becherhalter eingebettet ist, und einem winzigen Empfänger, der in Ihrem Telefon oder tragbaren Gerät untergebracht ist. Der Strom wird drahtlos über einen Standard gesendet, der als Nahfeld-Radiofrequenz (RF) bezeichnet wird. Eine mit Humavox betriebene Schüssel oder Tasche kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen, wodurch das Rätselraten entfällt, welches Gerät zu welchem Ladegerät gehört. Humavox erkennt, welche Geräte sich im Ladebereich befinden und ihren spezifischen Leistungsbedarf, das Batteriematerial und die Ladekurve. Geräte müssen nicht perfekt auf einem Ladepad ausgerichtet sein, wie dies bei den meisten drahtlosen Ladelösungen von heute der Fall ist. Es gibt auch batteriebetriebene Geräte im menschlichen Körper - Geräte wie ein Herzschrittmacher. Die neuesten Schrittmacherbatterien können bis zu 10 Jahre halten, aber wenn die Batterie ersetzt werden muss, ist eine Operation erforderlich. Die Humavox-Technologie ermöglicht es, Schrittmacher-Batterien drahtlos und extern zu laden. In der Tat stammt der Name Humavox von diesem ursprünglichen Konzept für das Unternehmen: eine Kombination der lateinischen Wörter für "Mensch" und "Elektrizität". (humavox, israel21c) EL




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Uralte Siedlung mit neuer Technologie erforscht
Mit unterirdischen LiDAR-Scans (light detection and ranging) und 360-Grad-Kameras wurden bedeutende Funde in den Resten eines verschwundenen Dorfes gemacht, das seit Jahrhunderten unter Sand begraben war. Über einen Zeitraum von rund 2.600 Jahren waren hier in dem von Höhlen gesäumten Tiefland südwestlich von Jerusalem immer neue Siedlungen entstanden, die nun Schicht für Schicht erforscht werden. Auf typisch alt-neue israelische Art und Weise verbindet hier die archäologische Forschung akribische Handarbeit mit modernster Technologie. Die Überreste von Beit Lehi-Beit Loya wurden erstmals 1899 von R. A. S. Macalister im Auftrag des Palestine Exploration Fund entdeckt. Sie wurden von Juden etwa im späten 6. Jh. v. Chr. besiedelt, dann verlassen und von aufeinanderfolgenden Populationen von Heiden, Juden, Christen und Muslimen bis zum 13. oder 14. Jh. n. Chr. wieder aufgebaut. Die Stätte blieb bis in
die 1980er Jahre unerforscht, als der Archäologe Yoram Tsafrir von der Hebräischen Universität Mittel von Spendern in Utah erhielt und die Überreste einer byzantinischen Kirche mit intakten Mosaikböden aufdeckte. 2005 nahm sein ehemaliger Schüler Oren Gutfeld, der jetzt Direktor des Bergungsgrabungsprogramms am Institut für Archäologie der Hebräischen Universität ist, die Erforschung von Beit Lehi-Beit Loya wieder auf. Sieben große Taubenschläge wurden in Beit Lehi-Beit Loya gefunden. "Beit Lehi" bedeutet "Haus des Kieferknochens" und kann sich auf den biblischen Ort beziehen, an dem Samson tausend Philister mit dem Kieferknochen eines Esels erschlug. 1961 identifizierten Wissenschaftler der Hebräischen Universität sieben hebräische Inschriften aus dem 6. Jh. v. Chr. in zwei alten Grabhöhlen in diesem Gebiet, nachdem diese versehentlich von Straßenbauern geöffnet wurden. Eine davon ist die älteste bisher entdeckte Inschrift, die Jerusalem und den biblischen Namen Gottes mit vier Buchstaben erwähnt. Diese Reliquien sind im Israel Museum ausgestellt. Kürzlich wurden weitere Funde durch die Analyse von Bildern einer UVU-Drohnen-gelagerten 4K-Kamera gemacht, die geschickt wurde, um eine 36 km2 große Fläche um die Ausgrabungsstätte zu vermessen. Die Bilder zeigten die Überreste eines "monumentalen Gebäudes auf einem Hügel nördlich von Beit Loya - nur etwa 1,5 km entfernt -, das wir mit unseren traditionellen Vermessungsmethoden noch nie zuvor bemerkt hatten", sagte Gutfeld. Das neu gefundene Gebäude scheint ein hellenistischer Palast oder Tempel aus dem späten dritten oder zweiten Jh. v. Chr. zu sein. (Israel21c) TS







Tel Aviv in 3 Tagen
3 Tage Sonne tanken. Wenn es in Deutschland kalt wird, bietet sich ein Kurztrip nach Tel Aviv an. (hellomagazine) EL







Israel Indien: Aerospace arbeitet mit Tech Mahindra an Cybersicherheit
Die israelische Luft- und Raumfahrtindustrie ELTA Systems und Indiens IT-Riese Tech Mahindra wollen gemeinsam die israelischen Cybersecurity-Technologien und die digitale Expertise von Tech Mahindra kombinieren, um Regierungs- und Unternehmenskunden in Indien und weltweit Cyber-Lösungen und -Dienstleistungen bereitzustellen. Die Partnerschaft wird darüber hinaus Beratungs-, Schulungs- und Managed-Security-Dienste auf der Grundlage nationaler Methoden und Verfahren anbieten und neue zukunftsfähige Technologien entwickeln, die den sich wandelnden Herausforderungen der Cyber-Domäne gerecht werden. (globes) EL

Mobilicom springt auf Airbus-Deal
Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat die Lösung des israelischen Kommunikations-Unternehmens Mobilicom für die Installation auf seiner kommerziellen Drohnen-Plattform ausgewählt. Der Aktienkurs von
Mobilicom stieg nach dem Bericht um 17%. Der Vertrag ist der zweite, den das Unternehmen nach einem Vertrag mit dem israelischen Verteidigungsministerium gemeldet hat. Mobilicom entwickelt und bietet Kommunikationslösungen in zwei Bereichen. Ihr Kernbereich sind Kommunikationslösungen für kritische Missionen, Behörden, Heimatschutz und öffentliche Sicherheit. Seine Lösung ermöglicht eine kontinuierliche Kommunikation ohne Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Das zweite Feld des Unternehmens ist Skyhopper, eine Hardware- und Softwarelösung für die kommerzielle Drohnenindustrie. Skyhopper wird für die Kommunikation, Steuerung und Übertragung von Informationen von der Drohne auf den Boden verwendet. (globes) EL

Noble Energy verkauft Tamar-Petroleum-Beteiligung für NIS 600 Mio.
Noble Energy Inc. hat seine gesamte 43,5%-Beteiligung an Tamar Petroleum für rund NIS 600 bei NIS 15,50 pro Aktie verkauft. Tamar Petroleum wurde im Jahr 2017 von der DELEK Group Ltd. und Noble Energy als
Zweckgesellschaft mit 9,25% der Rechte am Tamar-Erdgasfeld gegründet. Das Unternehmen hält heute 16,75% im Gasbereich. Seit seiner Gründung ist der Aktienkurs von Tamar Petroleum um 30% gestiegen. Noble Energy und Delek haben zusammen mit der ägyptischen Firma East eine Vereinbarung zum Kauf einer 39%igen Beteiligung an der EMG-Pipeline Israel-Ägypten unterzeichnet. Noble und Delek werden jeweils USD 185 Mio. zahlen. Die Pipeline wird den Leviathan-Partnern helfen, das ägyptische Unternehmen Dolphinus Holdings mit 64 Mrd. Kubikmeter Gas im Wert von schätzungsweise USD 15 Mrd. zu versorgen. (globes) EL

Big Data Unternehmen Glassbox sammelt USD 25 Mio.
Die Softwarefirma Glassbox aus Petah Tikva gab den Abschluss einer Finanzierungsrunde über USD 25 Mio. bekannt, die von Updata Partners geleitet wird. Hinzu kommen Ibex Investors und Gefen Capital. Das
Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahr 2010 USD 32,5 Mio. eingenommen, einschließlich der letzten Finanzierungsrunde. Mit Glassbox können Unternehmen den gesamten digitalen Lebenszyklus ihrer Web- und mobilen Kunden verwalten und optimieren. Dank der einzigartigen Funktionen für Big Data, Verhaltensanalyse, Sitzungsreplikation, Freitextsuche, Anwendungsüberwachung und maschinelles Lernen können Unternehmen nicht nur sehen, was Online- und mobile Kunden tun, sondern auch, warum sie dies tun. Die Lösungen von Glassbox werden weltweit in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt. (globes) EL

Internationale Unternehmen akquirieren sechs israelische Firmen
  1. Der Headliner war die Übernahme von Mazor Robotics durch Medtronic. Das Unternehmen mit Sitz in Caesarea, das 2001 als Spin-off des Technion - Israel Institute of Technology gegründet wurde, ist ein Pionier auf dem Gebiet der Roboterführungssysteme für Wirbelsäulen- und Gehirnoperationen.
  2. Flipkart, Indiens größter E-Commerce-Marktplatz, erwarb den israelischen Upstream Commerce, Hersteller von Cloud-basierten, automatisierten Echtzeit-Preis- und Produktsortiment-Optimierungslösungen. Das Upstream Commerce-Team wird in Tel Aviv als eines der weltweiten Zentren von Flipkart für zukünftige datenwissenschaftliche Arbeiten verbleiben.
  3. Der in Chicago ansässige Grubhub-Online- und Mobile-Food-Ordering- und Delivery-Markt zahlt rund USD 150 Mio. für den Erwerb von Tapingo, der in Israel entwickelten Plattform für Campus-Essen, die von Studenten an 150 amerikanischen Colleges, Universitäten und professionellen Universitäten verwendet wird. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Tel Aviv, San Francisco und Denver.
  4. Transcatheter Herzklappenhersteller Venus Medtech aus Hangzhou, China, unterzeichnete eine Vereinbarung zur Übernahme von Keystone Heart mit Hauptsitz in Caesarea und US-amerikanischen Niederlassungen in Tampa, Florida. Keystone entwickelte TriGUARD 3, das erste zerebrale Embolieschutzgerät, das eine vollständige Abdeckung des Gehirns von Patienten bei kardialen Eingriffen ermöglicht. Das Unternehmen registriert derzeit Patienten in einer US-amerikanischen Studie, die zur FDA-Zulassung führen soll. Die CE-Zulassung für Europa wird bis Ende dieses Jahres erwartet.
  5. DevOps-Technologieführer JFrog, ein multinationales Unternehmen mit Sitz in Kalifornien, übernimmt das Dev- und DevOps-Technologieberatungsunternehmen Trainologic in Herzliya. Gal Marder, Geschäftsführer von Trainologic, wird JFrogs neue Elite-DevOps-Beratungseinheit im israelischen JFrog-Büro in Netanya leiten.
  6. Medical Surgery Technologies (MST) von Yokne'am Illit wird von TransEnterix aus North Carolina für etwa USD 5,8 Mio. in bar und 3.150.000 Aktien übernommen. Die zweite Tranche von USD 6,6 Mio., zahlbar in bar oder in Aktien, ist innerhalb eines Jahres nach Abschluss zu zahlen. MST entwickelte eine softwarebasierte Bildanalyseplattform, die auf fortschrittlicher Visualisierung, Szenenerkennung, künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Datenanalyse basiert. TransEnterix wird das in Israel ansässige Forschungs- und Entwicklungsteam von MST auf eine neu gegründete Tochtergesellschaft, TransEnterix Israel, übertragen. (israel21c) EL


Briten vereinbaren 52-Millionen-Vertrag mit Elbit
Das britische Verteidigungsministerium hat einem Vertrag über den Kauf der MORPHEUS-Battlefield-Management-Anwendung von Elbit Systems UK, einer Tochtergesellschaft des israelischen Verteidigungsriesen,
zugestimmt. Der erste Vertrag, der sich über drei Jahre erstreckt, umfasst USD 13 Mio. Die USD 52 Mio. wurden für die Laufzeit des Geschäfts genehmigt. MORPHEUS wurde als "operativ bewährte Battle Management-Anwendung für die Zentrale und die taktischen Einheiten" beschrieben. Morpheus basiert auf Elbits Kommando- und Kontrollsystem TORC2 HT, das an zahlreiche Streitkräfte verkauft wurde, darunter australischen Streitkräfte. Anfang des Jahres berichtete The Times of Israel, dass eine nicht identifizierte asiatische Nation einen Vertrag über USD 65 Mio. mit Elbit unterzeichnet hat, um ein Such- und Rettungssystem bereitzustellen. Im vergangenen Jahr beauftragte Maldonado in Uruguay Elbit mit der Lieferung eines Videoüberwachungssystems zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in einer Reihe von Gemeinden. (tower) TS




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Ägyptischer Autor will Israel besuchen
Der bekannte ägyptische Philosoph, Islamwissenschaftler, Dozent und Schriftsteller Dr. Youssef Ziedan will in Israel Vorträge halten, "wo man sich mehr für [meine] Ansichten interessiert als in Ägypten". Er ist Autor von Azazeel, einem historischen und theologischen Roman, der ihm
den Internationalen Preis für arabische Literatur einbrachte. Seit dem Friedensvertrag von 1977 haben Ägypten und Israel enge Sicherheits- und Geheimdienstbeziehungen, aber fast keine soziale oder kulturelle Zusammenarbeit. Der Autor hat mehr als 50 Bücher veröffentlicht. 2015 sorgte er für Schlagzeilen, als er in einem Interview im ägyptischen Fernsehen darauf bestand, dass die Worte beit hamikdash auf Hebräisch den Tempelberg meinen. Seiner Meinung nach seien die muslimischen Ansprüche auf die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem unbegründet. "Die Al-Aqsa-Moschee existierte damals noch nicht. Es gab keine Stadt namens Al-Quds, und moderne Lehren, die dies behaupten, sind falsch." Stattdessen beziehe sich der Ausdruck "Al-Aqsa" auf eine Moschee am Rande der Stadt Ta'if westlich von Mekka. Er stützt seine Hypothese auf die Lehren des muslimischen Historikers Al-Waqidi, der 100 Jahre nach dem Erscheinen von Mohammed geboren wurde und ähnliche Behauptungen aufgestellt hat. (JPost) TS

IsraAID-Teams helfen in North Carolina, auf den Philippinen und in Indonesien
Am 30. September entsandte IsraAID, das israelische Forum für internationale humanitäre Hilfe, ein sechsköpfiges Notfallteam nach North Carolina, wo Hurrikan Florence großen Schaden anrichtete. Ein
zweites Team von etwa sechs Personen wird diese Woche dazu kommen. Laut IsraAID-Co-CEO Yotam Polizer arbeiten IsraAID-Freiwillige in Zusammenarbeit mit dem in Kalifornien ansässigen Team Rubicon, das Notfalleinsatzteams aus Militärveteranen und Ersthelfern bildet. IsraAID plant außerdem, zusätzliche Freiwillige aus den jüdischen Gemeinden in ganz Nordamerika zu koordinieren. Gleichzeitig hat IsraAID ein Team auf die Philippinen entsandt, um Opfern des Taifuns zu helfen, und plant, in den nächsten Tagen nach dem Tsunami, der bisher 1.200 Menschenleben gefordert hat, auch Rettungsteams nach Indonesien zu entsenden.
Wir freuen uns darauf, neben Israel Flying Aid, NATAL und der auf Lesbos tätigen International School of Peace auch IsraAID beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November in Frankfurt vorzustellen und deren Repräsentanten als unsere Ehrengäste zu begrüßen. (nocamel, israel21c, israelkongress) EL

"Schule der Hoffnung": Eine gemeinsam von Israelis und Palästinensern gegründete Schule für Flüchtlinge
Israel unternimmt sehr viel, um die Welt zu einem besseren Ort für uns alle zu machen. Dabei spielen weder Nationalität, Herkunft, Religion oder sonst ein Faktor irgendeine Rolle. Es geht darum zu helfen, so auch
den Flüchtlingen auf Lesbos. Die "Schule der Hoffnung" ist eine Schule, die gemeinsam von Israelis und Palästinensern gegründet wurde, um den Flüchtlingen - vor allem den Kindern - vor Ort unmittelbar notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, nicht zuletzt um so Vorurteile zu überwinden und um aus "Feinden" Freunde zu machen.
Wir freuen uns darauf die "School of Hope", als eines der vielen interessanten Projekte, die Israel zur Förderung eines besseren Zusammenlebens weltweit unterstützt, beim 5. Deutschen Israelkongress, am 25. November in Frankfurt, vorzustellen, und deren Repräsentanten als unserer Ehrengäste zu begrüßen. Wenn auch Sie mehr über dieses und weitere besondere Projekte und Mehr erfahren wollen, seien auch Sie mit dabei. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.Israelkongress.de! (HC, YouTube) SSt

Christen helfen israelischen Städten an Gaza-Grenze
Am Dienstag (2. Oktober) empfingen die israelischen Gemeinschaften entlang des Grenzgebiets zum Gaza-Streifen eine Delegation der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Mit einer Zeremonie ehrten sie diese pro-israelische christliche Organisation. In den
vergangenen Monaten hat sie lebenswichtige Unterstützung zum Schutz gegen Angriffe von luftgestützten Brandsätzen und gegen erneuten Raketenbeschuss aus Gaza geliefert. Die ICEJ spendete 17 geländegängige Feuerwehranhänger und sieben transportable Luftschutzräume aus Stahl. Die christliche Delegation unter der Leitung von ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler machte eine Tour durch die Eschkol-Region und weihte einen neuen Luftschutzbunker für den Jugendsportverein im Kibbuz Magen ein. Bei einem IDF-Beobachtungsposten mit Blick auf Gaza bei Kissufim beobachteten sie eine Demonstration der neuen Feuerlöschfahrzeuge. Die neuen geländegängigen Feuerwehranhänger können eingesetzt werden, um Gelände zu erreichen, die für normale Feuerwehrautos unzugänglich sind. Sie haben im Sommer Brände tief in den Feldern und Obstgärten der Region Eschkol gelöscht. Die Feuerwehranhänger kosten jeweils USD 15.500 und die Bunker kosten jeweils USD 25.000, was einer Gesamtspende von USD 438.500 in den letzten Monaten entspricht. (ICEJ) TS

Mit den Bläsern im Heiligen Land
"Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließ." Mit diesem und fünf weiteren Zitaten aus der Bibel (Matthäus, Kapitel 3) stimmte Andreas Draeger auf den Film über
die Studienreise ins Heilige Land ein. Den in den Bibelstellen genannten Orten würden die Gäste an diesem Abend in der Winterkirche wiederbegegnen. Fünf Mitglieder des Perleberger Bläserchores waren im Frühjahr mit 31 Bläsern der Lippischen Landeskirche in Israel und Palästina unterwegs. Einer von ihnen, Matthias Temmler, hat aus dem gesamten Bild- und Videomaterial einen Film gemacht. "Wir waren an vielen Orten, unter anderem in Bethlehem, Jerusalem, Kapernaum und Jericho, die wir in der Bibel finden, nur 2.000 Jahre später". (svz) TS

"Hunt, sey schen schtill"
Fromme jüdische Studenten waren enerviert wegen ständigen Hundegebells. Sie könnten so nicht einmal einen Bibelvers auswendig lernen. Das berichtete der israelische Rundfunk noch vor Berichten über Merkels Besuch. In New York hofft man jetzt auf eine Lösung. Im Central Park werden Hunde trainiert, Befehle in Jiddisch, der mittelhochdeutschen jüdischen Sprache, zu erlernen. Mit dem Satz, "Hunt, sey schen schtill" sollen die Vierbeiner lernen, die Schnauze zu halten. Die Trainer rufen "zits", "shtai" oder "shpring". Ob die Kurse was nützen ist noch nicht erwiesen. (ToI) TS

Eyal Shani, Israels weltberühmter Blumenkohlkönig
Ein Jerusalemer der neunten Generation wurde zum globalen israelischen Botschafter für Nahrungsmittel und zum König der Casual-Restaurant-Szene von Tel Aviv. Mit seinen wilden grauen Locken, die in alle Richtungen gehen, und den Augenbrauen, die über seine dicken,
schwarz umrandeten Gläser sprühen, sieht Eyal Shani eher wie ein klassischer Schriftsteller oder verrückter Komponist aus. Wenn er den Mund öffnet, um zu sprechen, rollt die in einem tiefen Flüstern vorgetragene Poesie im Schneckentempo von seiner Zunge, doch scheint es, als ob all diese Elemente - sorgfältige Überlegung, analytisches Denken und ein bisschen Kopf-in-Wolken-Syndrom - diesen Mann zum Superstar israelischer Chef-Unternehmer gemacht haben. Sein Ruhm katapultierte sich über das Internet, als sein berühmter gerösteter Blumenkohl 2016 mit Hilfe des israelisch-amerikanischen Kochs Alon Shaya, der eine Version davon im Shaya in New Orleans zeigt, viral wurde. Shani's Restaurants servieren auch Fleischgerichte in Hülle und Fülle. Der Koch und sein Geschäftspartner, Shachar Segal, die jetzt einige Handvoll andere Restaurants in Tel Aviv besitzen, darunter Hasalon, Port Said, Romano und Malka, bedienen ein Publikum im Millennial-Alter mit deutlich kleineren Bankkonten als das typische Gourmet-Publikum. Niederlassungen seines Betriebes gibt es in Melbourne, in Wien, in Paris und in New York. Shani sagt typisch israelisch: "Ich liebe es, an einen Ort zu kommen, um die Essenz des Essens zu finden und daran zu arbeiten. Eines der kultigsten Lebensmittel New Yorks ist das Reuben Sandwich, also nahm ich es, analysierte es und konfigurierte es neu. Wir machen jetzt eine Version eines Reuben-Sandwiches mit Avocado, die einfach gut ist." (israel21c, Daniellawolf) EL

Zum Tod von Walter Laqueur
1921 in Breslau geboren, ist Walter Laqueur am Vorabend der "Kristallnacht" im November 1938 die Auswanderung nach Palästina geglückt. Dort begann er eine Laufbahn als Journalist, Historiker und Experte für ein breites Spektrum von Themen. Am Sonntag ist Walter Laqueur im Alter von 97 Jahren in seiner Washingtoner Wohnung verstorben. Seine Flucht aus Breslau nach Palästina im November 1938 hat ihm eine akademische Ausbildung unmöglich
gemacht. Zunächst in einem Kibbuz der links-zionistischen Hashomer Hatzair-Bewegung lebend, hat er ein Studium nach einem Jahr aufgegeben und begann eine Karriere als Journalist. Laqueur hat aus nächster Nähe über die Geburt Israels berichtet, ging jedoch 1950 nach Europa. Dort entfaltete er eine rege Tätigkeit als Reporter, Kommentator und bald auch Buchautor. Ab den 1960er Jahren kamen einflussreiche Lehraufträge und Positionen an Universitäten und Politikinstituten dazu wie bei der Wiener Library in London und dem Center for Strategic and International Studies in Washington, der Brandeis University, der Georgetown University, Harvard, der University of Chicago, Tel Aviv University und der Johns Hopkins University. Laqueur sprach sechs Sprachen fließend. Er arbeitete nach 1953 einige Jahre lang für den insgeheim durch die CIA finanzierten Kongress für kulturelle Freiheit, machte sich aber damals einen Namen als unabhängiger Kopf, der große Zusammenhänge und früh wichtige Trends erkennen konnte. Dazu entwickelte Laqueur Freundschaften mit Zeitgenossen wie dem Historiker George Mosse, mit dem er 1966 das einflussreiche Journal of Contemporary History gründete. (tachles) TS

Charles Aznavour wurde in Israel verehrt und geehrt
Er war einer der berühmtesten französischen Sänger: Charles Aznavour ist am Montag in Mouriès bei Marseille im Alter von 94 Jahren gestorben. Erst im vergangenen Jahr hatte ihm der israelische Staatspräsident Rivlin
wegen Judenrettung im Zweiten Weltkrieg eine Ehrung überreicht. Der Sänger, Liedermacher und Schauspieler mit armenischen Wurzeln hat in seiner Karriere 200 Millionen Platten verkauft. Zu Ehren kam er jedoch auch aus einem anderen Grund: Im Zweiten Weltkrieg versteckten er und seine Familienmitglieder Juden vor den Nazis. In Israel erhielt Aznavour dafür im vergangenen Jahr den Raoul-Wallenberg-Preis. Die Auszeichnung ist benannt nach dem schwedischen Diplomaten Wallenberg, der in Ungarn zahlreichen Juden zur Flucht vor den Nazis verhalf. Aznavour sagte, er sehe Parallelen zwischen Juden und Armeniern: "Im Unglück, im Glück, in der Arbeit und der Musik, in den Künsten und der Leichtigkeit, verschiedene Sprachen zu lernen, und bedeutende Personen in den jeweiligen Ländern zu werden." Aznavours Eltern flohen im Ersten Weltkrieg vor dem Völkermord an den Armeniern durch die Türken nach Frankreich. Er selbst kam 1924 in Paris zur Welt. Seine Chansons interpretierte er in fünf Sprachen, darunter Deutsch. Seine Konzerte waren auch in Israel große Erfolge. Zuletzt trat er 2013, 2014 und 2017 in Tel Aviv auf. Auch im kommenden Jahr wollte er ein Konzert in Israel geben - als Teil einer weltweiten Tournee zu seinem 95. Geburtstag. (israelnetz) TS




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Trilaterales Treffen: Israel - USA - Indien
Zum ersten Mal veranstaltete das Jerusalem Center of Public Affairs vom 3. bis 4. Oktober 2018 in Jerusalem ein trilaterales Treffen mit den führenden Forschungseinrichtungen der Vereinigten Staaten und Indiens im Jerusalem Center in der Tel Hai Street.
Das Treffen fand im Rahmen eines Gegenbesuchs einer Delegation des indischen Forschungsinstituts VIF (Vivekananda International Foundation) statt. Der letzte Besuch fand vor einem Jahr in Neu-Delhi statt. Bei dem Treffen wurden die Auswirkungen der jüngsten Veränderungen im Nahen Osten und in Asien, gemeinsame Bedrohungen und globale Bemühungen zur Bewältigung der Migrationsprobleme, die Situation des Iran nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen, der israelisch-palästinensische Konflikt und die Herausforderungen, mit denen die Welt konfrontiert ist, diskutiert. (jcpa) TS

Syrischer Außenminister: Wir werden den Golan befreien
Sobald Syrien mit den Rebellen fertig ist, holt es den Golan von Israel zurück. Das hat der syrische Außenminister Al-Muallem bei der UN-Generalversammlung erklärt und Israel aufgefordert, sich aus den Golanhöhen zurückzuziehen. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York warf er Israel außerdem vor, Terrorgruppen im Bürgerkrieg durch direktes militärisches Eingreifen und Luftschläge zu unterstützen. "Israel besetzt weiterhin einen Teil unseres Landes im syrischen Golan, und unser Volk leidet dort
unter der Politik der Unterdrückung. (...) Aber wir sind entschlossen, den gesamten besetzten syrischen Golan in den Linien von 1967 zu befreien, sobald wir Südsyrien von Terroristen befreit haben." Israel hatte den Golan im Sechs-Tage-Krieg von 1967 erobert und 1981 faktisch annektiert. Von der Anhöhe waren tiefer gelegene Ortschaften oftmals unter Beschuss geraten. Die internationale Gemeinschaft erkennt die Annexion nicht an. Seit 1974 wacht die UN-Mission UNDOF in einer Pufferzone zwischen Israel und Syrien über den Waffenstillstand, mit dem der Jom-Kippur-Krieg von 1973 geendet hatte. (israelnetz) TS

Deutsche Polizei verhaftet Palästinenser aus Syrien in Berlin
Ein 21-jähriger syrischer Palästinenser wurde in Berlin verhaftet, weil er im Verdacht stand, einen Terroranschlag in Israel mit chemischen Waffen geplant zu haben. Der syrische Migrant soll aktiv Mitglieder für
eine Zelle rekrutiert haben, die den Angriff durchführen sollte. Deutsche Medien berichteten, dass der Mann der Terrorgruppe Islamischer Staat angehörte. Der Mann habe in einem von Sicherheitsbeamten abgefangenen Telefonat erklärt, er habe bereits die notwendigen Materialien angeschafft. Die deutschen Behörden bestätigten, dass der Mann letzten Monat auf einer der Hauptstraßen Berlins vom Sondereinsatzkommando SEK verhaftet wurde, nachdem er in eine Schlägerei in einem örtlichen Café verwickelt war. Ein Polizeisprecher sagte nur, dass der Verdächtige "sehr gefährlich" sei. Der Bundesnachrichtendienst (BND) habe von einem ausländischen Sicherheitsdienst einen Hinweis auf den Verdächtigen erhalten, der vor einiger Zeit mit einem falschen Pass aus Libyen gekommen sei. In einer Videobotschaft auf Hebräisch warnte die Terrorgruppe im Oktober 2015, dass "kein Jude mehr [am Leben] sein wird". Ein maskierter islamischer Staatskämpfer sagte: "Der wahre Krieg hat noch nicht einmal begonnen und alles, was du bisher erlebt hast, war ein Kinderspiel und nichts im Vergleich zu dem, was dir bald passieren wird, inshallah [so Gott will]". (tower) TS








Bundeskanzlerin Merkel in Israel
Der lang erwartete Besuch der Bundeskanzlerin in Israel mitsamt ihrem Kabinett und Regierungskonsultationen dauerte kaum 24 Stunden. Zu den meisten Treffen waren nur offizielle Fotografen zugelassen. Und die in letzter Minute angekündigte Pressekonferenz war eigentlich nur eine peinliche Show. Die paar erschienenen Journalisten mussten sich mehrstündigen Sicherheitskontrollen unterziehen und dann in dem Saal Plätze in den hinteren Reihen suchen. Denn die beiden ersten Reihen waren allein für die Minister und anderen Auserwählten reserviert. Die Pressekonferenz
Fotos: Sahm
bestand aus je einer Frage von ARD und ZDF sowie je einer weiteren Frage von zwei vorab ausgesuchten israelischen Journalisten. Netanjahu und Merkel hielten dann gut vorformulierte Reden. Zwischenfragen wurden nicht zugelassen. Merkel sagte, dass sie zwar an der Zweistaatenlösung festhalte, aber es gebe auch viele andere denkbare Lösungen. Trotz Meinungsverschiedenheiten bei der Siedlungspolitik wolle sie sich nicht in die "inneren Angelegenheiten" Israels einmischen. Netanjahu betonte, dass Israel mehrfach die Europäer vor geplanten iranischen Terroranschlägen gewarnt habe. In Frankreich und in Berlin seien deswegen iranische Diplomaten verhaftet worden. Die Aussagen Merkels bestätigen, dass tränenrührige Reportagen etwa beim Spiegel über den Abriss des illegal auf Staatsland errichteten Beduinendorfes Kahn el Akhmar Teil einer palästinensischen Kampagne waren, den Merkel-Besuch in Israel scheitern zu lassen. Nach diesen Statements gingen die Politiker essen und die Journalisten wurden rausgeschmissen. So gab es nicht einmal eine halbe Minute, den deutschen Ministern die Hand zu drücken, geschweige denn, ihnen auch noch eine Frage zu stellen. Bei der Pressekonferenz wurden ein paar bedruckte Seiten Papier ausgeteilt, wodurch die Journalisten erstmals die Namen der mitgereisten Kabinettsminister Merkels erfuhren. Dieses Papier war so "geheim", dass handschriftlich eingefügt war "Sperrfrist bis 17:45 Uhr Ortszeit". Diese simple Serviceleistung hatten die deutsche Botschaft in Tel Aviv oder das Auswärtige Amt in Berlin in den Tagen vor dem Besuch nicht zustande gebracht. (Huffington, Tagesschau, spiegel) TS

Chaos bei Merkel-PK in Israel: Dolmetscherin flucht, Kanzlerin irritiert
Für Chaos auf der Pressekonferenz am Donnerstagabend sorgte nicht die Politik, sondern die Technik. Als ein israelischer Journalist auf Hebräisch eine Frage stellt, schweigt die Übersetzerin. Nach einigen Sekunden
sagt sie: "Wir können das nicht verstehen, da ist kein Mikrofon". Die Übersetzung bleibt auch für die Bundeskanzlerin aus. Merkel hebt ihre linke Hand, als wolle sie auf das Chaos hinweisen. Dann fasst sie an ihren Ohrhörer, murmelt "hm, hm, hm". Währenddessen sagt die Übersetzerin: "Frau Bundeskanzlerin, es tut uns furchtbar leid, aber wir hören das nicht und können es nicht übersetzen." Als die Frage gestellt ist, wendet sich Netanjahu zu Merkel und fragt auf Englisch: "Willst du zuerst antworten?" Merkel antwortet auf Deutsch: "Ich habe keine Übersetzung erhalten. Das Mikrofon ist offensichtlich nicht an." Den Journalisten bittet sie, noch einmal in das Mikrofon zu sprechen. Doch dazu kommt es nicht. Netanjahu ruft einen Übersetzer zu Merkels Rednerpult und witzelt: "Wir müssen unsere Technologie in Israel auch in dieser Hinsicht erneuern." Als sich der Übersetzer abwendet, sagt Merkel: "Wir haben uns heute wohl verausgabt, was die Technologie angeht. Da hat es für die Pressekonferenz nicht mehr gereicht." Dann antwortet sie auf die Frage, die der Zuschauer nur erahnen konnte. Als ein deutscher Journalist Netanjahu nach dem Palästina-Konflikt fragt, setzt die Übersetzung erneut aus. Eine brisante Frage, schließlich sind sich Merkel und der israelische Präsident bei diesem Thema uneins. Als Netanjahu antwortet, zeigt sich Merkel irritiert, schüttelt den Kopf. Die Übersetzerin spricht ein lautes "Scheiße" ins Mikro, sagt, "das war nicht auf dem richtigen Punkt" und entschuldigt sich. Als spontaner Übersetzer für die Bundeskanzlerin sprang dann übrigens der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon ein, der Gesandter an der israelischen Botschaft in Berlin war. (Huffington, twitter) TS

Eintrag von Bundeskanzlerin Merkel in das Gästebuch von Yad Vashem


Dümmster Kommentar der Woche
Andi Kynast vom heute journal (ZDF) versteht nicht, dass die Zusammenarbeit in diversen Bereichen das Thema bei Regierungskonsultationen ist... (HC, ZDF) SSt

Und in Antwort an Andreas Kynast, hier die Themen der Regierungskonsultationen


Karikatur der Woche

Karikatur aus der Taunus Zeitung: Martin Erl








Zoll schläft: Bank überweist Gelder an Terrororganisation
Eine Bank in Nordrhein-Westfalen hat EUR 38.000 an die islamische Terrororganisation Hamas im

Gazastreifen geschickt. Die nicht benannte Bank schickte das Geld im Februar an die von den USA und der EU designierte terroristische Einheit Hamas, weil die Financial Intelligence Unit (FIU) des Landes nicht schnell gegen den Transfer vorgegangen sei. BILD schrieb, dass die Bank die verdächtige Transaktion am 23. Februar an die FIU, eine Anti-Geldwäscheabteilung der Zollbehörde, gemeldet habe. Zwei Monate später, am 23. April, leitete die FIU den Fall an die Staatsanwaltschaft weiter. Die Reaktion der Behörden sei zu spät gewesen, so die Zeitung. Nach Abschluss der Transaktion betrug der Restbetrag auf dem Hamas-Konto rund EUR 100. Der freidemokratische Parteipolitiker Christian Dürr sagte: "In ganz Deutschland wird der Terrorismus im Nahen Osten finanziert. Die Defizite in der FIU müssen endlich beseitigt werden." Gemäß einem Geheimdienstbericht des Bundes über die Hamas gibt es 320 aktive Hamas-Agenten in Deutschland. Es ist unklar, warum die deutschen Behörden die Hamas-Agenten angesichts der Terrorverbote der Hamas nicht verhaftet haben. Es gibt mindestens 25 weitere solcher Fälle von illegaler Terrorismusfinanzierung. Die deutsche Zollbehörde verweigerte eine Stellungnahme. Die Jerusalem Post berichtete, dass im Verfassungsschutzbericht des Stadtstaates Bremen (auf dessen letzten Seiten) zu finden ist, dass das mit der Hisbollah verbundene Al-Mustafa Community Center Gelder für die libanesische Terrororganisation im Libanon sammelt. Deutschland erlaubt 950 Hisbollah-Mitgliedern, Gelder aufzubringen und neue Mitglieder auf deutschem Gebiet zu rekrutieren. Die USA, die Arabische Liga, Israel, die Niederlande und Kanada klassifizieren die Hisbollah als eine terroristische Organisation. Deutschland und die EU verbieten lediglich den so genannten Militärflügel der Hisbollah als terroristische Einheit. (JPost, inneresBremen, Bild) TS

Jerusalems Bürgermeister will die Flüchtlingslüge beenden
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat will die UNRWA-Dienste auflösen und das Flüchtlingsproblem in Jerusalem beenden. Die Sprecherin von Barkat

verschickte an Journalisten eine Pressemitteilung mit dem Wortlaut der Pläne des Bürgermeisters: "Die Entscheidung der USA hat eine seltene Gelegenheit geschaffen, die Dienste des UNRWA durch Dienste der Jerusalemer Gemeinde zu ersetzen - wir beenden die Lüge des ,palästinensischen Flüchtlingsproblems' und die Versuche, eine falsche Souveränität innerhalb einer Souveränität zu schaffen". Barkat kündigte einen detaillierten Aktionsplan an, um die UNRWA aus Jerusalem zu entfernen und ihre Dienste durch kommunale Dienste zu ersetzen. Im Bildungsbereich hat die UNRWA 7 Schulen mit 1.800 Schülern, die alle illegal und ohne Lizenz des Bildungsministeriums arbeiten und als zentrale Anlaufstelle für die Aufstachelung zu Terrorismus und Gewalt dienen. In den letzten Jahren haben die Einwohner von Shuafat ernsthafte Bedenken über das unzureichende Bildungsniveau in den UNRWA-Schulen geäußert und dazu aufgerufen, in Schulen der Gemeinde Jerusalem zu wechseln. UNRWA-Kliniken in der Altstadt und im Lager Shuafat arbeiten ohne Genehmigung des Gesundheitsministeriums und sind tatsächlich illegal. Im Rahmen des Barkat-Plans wird die Gemeinde über das Gesundheitsministerium Schließungsanordnungen für die medizinischen Zentren der UNRWA erlassen und die Patienten in Zentren in unmittelbarer Nähe aufnehmen. (israelnational) TS

Greenblatt: Keine "Subventionierung von Anti-Normalisierungsmaßnahmen"
Die Vereinigten Staaten werden Gaza keine Mittel mehr zur Verfügung stellen, die die islamistische

Terrororganisation Hamas fördern oder palästinensische Aufstachelung gegenüber Israel finanzieren, sagte der US-Sonderbeauftragte für internationale Verhandlungen, Jason Greenblatt, am Rande der UN-Generalversammlung. Greenblatt redete vor dem Ad-hoc-Verbindungsausschuss von Ländern und Institutionen, die die globale Finanzhilfe für die Palästinenser in Gaza und im Westjordanland koordinieren. "Die Vereinigten Staaten werden die hart verdienten Steuergelder ihrer Bürger nicht dazu verwenden, die Anti-Normalisierungsmaßnahmen gegen Israel zu subventionieren". Er nannte die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat "eine gescheiterte politische Philosophie". Der Gesandte des Weißen Hauses fuhr fort: "Wir haben genug vom Status quo. Wir haben es satt, dass die Hamas Gelder, die von den großzügigen, wohlmeinenden Ländern gespendet wurden, die an diesem Tisch sitzen, für illegale Aktivitäten verwendet." Greenblatt fügte hinzu: "Wir haben es satt, dass die Hamas all unsere und Ihre großzügigen Spenden für die Palästinenser entgegennimmt und dann nicht einmal die grundlegendsten Dienstleistungen - sauberes Wasser, Strom und Krankenhäuser - für diejenigen, die sie vorgeben zu regieren, bereitstellt." Im August kündigten die USA an, die jährliche Hilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) um USD 200 Mio. zu kürzen und "sicherzustellen, dass die Mittel im Einklang mit den nationalen Interessen der USA ausgegeben werden und dem US-Steuerzahler einen Mehrwert bieten". Die Kürzung der Hilfe für die PA erfolgte inmitten von fast USD 3 Mrd. an Kürzungen der gesamten Auslandshilfe durch die US-Regierung. (Tower) TS

UNO zieht Mitarbeiter aus Gaza ab
Aus Sicherheitsgründen hat das Palästinenser-Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) am Montag Dutzende seiner ausländischen Mitarbeiter aus Gaza abgezogen. UNRWA-Sprecher Chris Gunness forderte

die von der Hamas geführte Regierung in Gaza auf, "auf die wiederholten Forderungen [der UNRWA] nach einem wirksamen Schutz ihrer Mitarbeiter und Einrichtungen zu reagieren. Es gibt erhebliche Sicherheitsrisiken, die sich auf die lebenswichtigen humanitären Dienste für mehr als 1,3 Mio. Flüchtlinge in Gaza auswirken", sagte er. Die UNRWA zog die Mitarbeiter nach "einer Reihe von besorgniserregenden Sicherheitsvorfällen, die sein Personal betrafen", ab. Über den Erez-Grenzübergang, der eigentlich wegen jüdischer Feiertage geschlossen war, wurden sie in das sichere Israel gebracht. Ein Sprecher des israelischen Koordinators für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) sagte: "Heute früh wurden eine Reihe von UNRWA-Beamten, die eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen, aus dem Gazastreifen nach Israel evakuiert. Ihre Evakuierung erfolgte wegen der Spannungen im Streifen, die durch die Finanzkrise der UNRWA und die Angst um die Sicherheit der internationalen Arbeitnehmer verursacht wurden." Trotz der Klagen über Zahlungsunfähigkeit wegen der amerikanischen Budgetkürzungen hat eine UNRWA Spendenaktionen einen Großteil der Lücke geschlossen. Die Organisation sammelte bei einer Veranstaltung am Rande der UN-Generalversammlung Zusagen von USD 122 Mio. und reduzierte das Defizit für 2018 auf USD 64 Mio. (ToI, JPost, ToI) TS

Die einfachen Menschen in Gaza leiden - aber nicht wegen Israel
Die einfache Bevölkerung in Gaza ist ein Spielball für die verfeindeten Palästinensischen Faktionen und die einzigen die den Gazastreifen trotz der fortdauernden Angriffe tagtäglich mit dem Notwendigsten versorgen, ist Israel - nicht Abbas, nicht die Hamas, nicht Ägypten!

Und obgleich es erwiesen ist, dass es Abbas und seine Fatah auf der einen Seite, wie auch die Hamas auf deren anderen Seite sind, die für das Leid der einfachen Bevölkerung in Gaza verantwortlich sind, wird Israel immer wieder für die Lage dort verantwortlich gemacht. Gleichzeitig zahlen nicht zuletzt die Europäer weiter Millionen und Abermillionen Euro an Abbas und Konsorten, die nicht dort ankommen, wo sie eigentlich benötigt werden. Vier aktuelle Schlagzeilen zum Thema, die zu einem Umdenken anregen sollten:








Fußballclub Real Madrid ehrt Ahed Tamimi
Der spanische Fußballverein Real Madrid hat die 17-jährige Palästinenserin Ahed Tamimi geehrt, die Ende Juli aus israelischer Haft entlassen wurde: Sie durfte beim Derby gegen Atlético Madrid das Bernabeu-Stadion besuchen. Außerdem erhielt sie ein weißes Trikot der "Königlichen" mit ihrem aufgedruckten Vornamen. Tamimi war wegen Gewalt gegen Soldaten für acht Monate inhaftiert worden. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nahshon, kritisierte den spanischen Rekordmeister wegen der Ehrung. Er sprach von einer Schande für die Werte des Sports. (ToI, haaretz, israelnetz) TS

Gilad Erdan fordert vom IOC die Suspendierung von Jibril Rajoub
Einen Tag vor der Einberufung des Exekutivkomitees des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Buenos Aires, hat der israelische Minister für strategische Angelegenheiten und öffentliche Diplomatie, Gilad Erdan, ein Schreiben an Thomas Bach, den Präsidenten des IOC, geschickt, in dem er die Aussetzung von Jibril Rajoub vom IOC forderte. "Rajoub wurde von der FIFA wegen der
Anstiftung zur Gewalt suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt. Ich fordere das Internationale Olympische Komitee auf, diesem Beispiel zu folgen", so Minister Erdan. Rajoub ist derzeit Leiter des Palästinensischen Olympischen Komitees und Vertreter der PA beim IOC. In seinem Schreiben hob Erdan hervor, dass Rajoub von der FIFA wegen der Anstiftung zur Gewalt gegen Spieler und Familien der argentinischen Fußballnationalmannschaft suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt wurde. Wegen der Hetze von Rajoub wurde ein geplantes Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien abgesagt. "Rajoub forderte die Fußballfans auf, Hemden und Poster des argentinischen Nationalspieler Lionel Messi zu verbrennen, einfach weil Messi dafür war, in Israel zu spielen", schrieb Erdan. "In angesehenen internationalen Organisationen sollte kein Platz für diejenigen sein, die den Terror unterstützen, Gewalt fördern und Drohungen und Einschüchterungen einsetzen. Rajoubs Verhalten steht in Widerspruch zu den Olympischen Werten." (JPost, ToI) TS








Ganze Bibliotheken sind schon gefüllt worden mit gelehrten Büchern, wissenschaftlichen Aufsätzen und Romanen über die komplizierten deutsch-israelischen Beziehungen. Und jetzt stürzen sich die Kommentatoren auf ein paar knappe Sätze der Bundeskanzlerin und des israelischen Premierministers, die beide bei einer chaotischen Pressekonferenz zu Protokoll gegeben haben. Frau Merkel ist mit einer riesigen Delegation angereist, mit Ministern aller Ressorts, die mit ihren israelischen Partnern über zahlreiche Themen und Abkommen verhandeln sollten. Von Cybersicherheit, Medizintechnik, Hilfe für Afrika und Jugendaustausch wurden viele gemeinsame Themen angesprochen. Den beiden deutschen Leitmedien, ARD-Tagesschau und Spiegel, war so viel Harmonie offenbar zu langweilig, deshalb malten sie schon im Vorfeld das düstere Bild "kurzfristige Absage" der Regierungskonsultationen an die Wand. Später war man dann weniger bereit, zuzugeben, dass Frau Merkel diese mediale Erfindung als "fake news" entlarvt hat: Über den Abriss des Beduinendorfes Khan el Akhmar sei nicht geredet worden, Deutschland mische sich nicht in die internen Angelegenheit Israels ein und eine Absage des Besuchs habe nie zur Debatte gestanden, sagte die Bundeskanzlerin. Leider haben Spiegel und Tagesschau nicht verraten, warum sie hier einmal mehr mit billiger palästinensischer Propaganda eine Krise zwischen beiden Staaten erzeugen wollten. TS/EL




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