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23. September 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Mit Computermodellen die Entwicklungszeit von Medikamenten verkürzen
  • Milliarden von sterilen Mosquitos sollen tropische Fieber bekämpfen
ARCHÄOLOGIE
  • Alte Ägypter exportierten Meerbrassen nach Israel
TOURISMUS
  • Israel wird als Reiseziel immer beliebter
  • Schnellzugverbindung nach Jerusalem eingeweiht
WIRTSCHAFT
  • Chinesischer Fahrrad-Sharing-Service Mobike expandiert
  • Israel will NIS 4 Mrd. in Müllbehandlung investieren
  • Israel Chemicals profitiert von steigenden Kali-Preisen
  • Medtronic kauft Mazor Robotics für USD 1,6 Mrd.
  • ECI geht an die Londoner Börse
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Religiös begründeter Altruismus: Orthodoxe Juden spenden Nieren
  • Alumnae der Tel Aviv University sind Israels einflussreichste Frauen
  • Israel erlaubt rund 1.000 äthiopischen Juden die Einwanderung
  • Holocaust-Überlebender warnt: "Wir sehen den Anfang vom Faschismus"
  • Israelischer und ägyptischer Botschafter durch Liebe zu israelischem Sänger verbunden
  • Filmpreis in Toronto für "Fig Tree"
  • Frommer Radiosender muss hohe Strafe zahlen
POLITIK
  • Israelische Armee lobt christlichen Einsatz in Syrien
  • "Jeremy Corbyn ist erfüllt von einem tiefen Hass auf Israel"
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Peinlicher Fehler bei syrischer Propaganda
  • Bremer Bürgermeister besucht ganz neue Bevölkerungsgruppen in Israel
  • Der Weserkurier, die Mauern und der Frieden
  • Der Judenhass ist ein mutierender Virus
  • Israel-Feinde zu Gast bei der evangelischen Kirche
SPORT
  • Israelin gewinnt zweimal Silber und einmal Bronze bei WM

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
  • Israeltag 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten.
BÜCHER
  • Neues Buch mit der "Mauer" auf dem Titelbild
  • 111 Orte in Jerusalem, die man gesehen haben muss
  • Assaf Gavron: "Achtzehn Hiebe"










Mit Computermodellen die Entwicklungszeit von Medikamenten verkürzen
Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Entwicklung neuer Medikamente ist horrend. Shahar Harel und Kira Radinsky am Technion - Israel Institute of Technology wollten das rationalisieren. Sie haben in ihr Computersystem Hunderttausende von bekannten Molekülen sowie die chemische Zusammensetzung aller 1.950 Medikamente eingespeist, die bisher von der
FDA zugelassen wurden. Sie fanden dabei zwischen 1.023 und 1.060 Moleküle, die ein therapeutisches Potential zeigen. Der typische Arzneimittel-Entwicklungs-Prozess kann deutlich verkürzt werden, wenn man sich auf diejenigen Moleküle konzentriert, die jeweils die gewünschten Eigenschaften aufweisen. "Was wir hier präsentieren ist nicht nur eine Art, bestehende Methoden zu rationalisieren, sondern bedeutet auch völlig neue Arzneimittelentwicklungsparadigmen und eine andere wissenschaftliche Praxis", sagte Radinsky. (israel21c) EL

Milliarden von sterilen Moskitos sollen tropische Fieber bekämpfen
Von Moskitos übertragene Krankheiten sind verantwortlich für bis zu 750.000 Todesfälle pro Jahr weltweit, darunter sind die tropischen Killer wie Malaria und Dengue-Fieber. Zusammen mit
erschreckenden Emporkömmlingen wie dem Zikavirus, der Geburtsfehler verursachen kann, haben sie auch Teile der südlichen Vereinigten Staaten erreicht. In Großaktionen sollen Millionen von sterilen Mücken nun die Verbreitung dieser Krankheiten eindämmen. Wenn sterile Männchen sich mit den die Krankheit übertragenden Weibchen paaren, pflanzt sich die Art nicht fort. Da Mücken eine kurze Lebensdauer haben, kann die Mückenpopulation in weniger als einem Monat um bis zu 80% reduziert werden. Das israelische Startup Senecio aus Kfar Saba automatisiert Herstellungs- und Verteilungsprozesse mit Hilfe einer Mischung von Biomedizin und modernster Software von der Präparierung über die Sortierung und die Abfüllanlage bis zur Verteilung mit GPS-Tracking und arbeitet dabei mit einer Flugzeugfirma aus Virginia zusammen (israel21c) EL







Alte Ägypter exportierten Meerbrassen nach Israel
Wissenschaftler der Uni Göttingen haben den Handel der Ägypter vor 3.500 Jahren untersucht. Sie zeigten, dass Fisch in der Bronzezeit aus Ägypten bis in die Gegend des heutigen Israel transportiert wurde. "Unsere Analysen
von Fischresten aus archäologischen Ausgrabungsstätten deuten darauf hin, dass schon damals Meerbrassen im großen Stil aus Ägypten nach Israel als Nahrungsmittel importiert wurden", sagt Prof. Andreas Pack, der die Studie zusammen mit Dr. Guy Sisma-Ventura an der Universität Göttingen leitete. Die aus Ägypten importierten Meerbrassen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich der Größe als auch hinsichtlich der Verhältnisse der Sauerstoffisotope von solchen Tieren, die an der Küste Israels gefangen wurden. Aus den Häufigkeiten der Sauerstoffisotope in den Fischresten können die Forscherinnen und Forscher auf deren Lebensraum schließen. (goettinger) TS








Israel wird als Reiseziel immer beliebter
Israel bleibt bei Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Reiseziel hoch im Kurs: Für die Monate Januar bis August 2018 vermeldet das Staatliche Israelische Verkehrsbüro in Berlin mit 220.600 Besuchern aus der DACH-Region ein Plus von 24% im Vergleich
zum Rekordjahr 2017. In den ersten 8 Monaten des Jahres verbrachten 161.600 Reisende aus Deutschland mindestens eine Nacht im Heiligen Land - 26% mehr als im selben Zeitraum 2017. Aus Österreich kamen mit 23.500 Besuchern 25% mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum. Aus der Schweiz gab es mit 35.500 Touristen einen Zuwachs von 20%. (bz-comm) TS

Schnellzugverbindung nach Jerusalem eingeweiht
Der neue Bahnhof von Jerusalem und die Schnellzugverbindung nach Jerusalem sind von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verkehrsminister Israel Katz eingeweiht worden. Zum
ersten Mal fuhr ein Zug vom Yitzhak Navon Bahnhof zum Ben-Gurion-Flughafen. Da die Strecke vom Flughafen bis nach Tel Aviv noch nicht vollständig elektrisiert worden ist, müssen die Passagiere vorerst auf einen Dieselzug umsteigen, um dann ihre Fahrt nach Tel Aviv fortsetzen zu können. Die Fahrt von Jerusalem zum Flughafen beträgt 21 Minuten. Durch den nötigen Umstieg dauert die Fahrt nach Tel Aviv insgesamt noch um die 45 Minuten, doch wenn die Strecke vollständig elektrisiert werden wird, soll die Fahrt zwischen Jerusalem und Tel Aviv nur 28 Minuten dauern. Insgesamt 17 Jahre wurde an diesem Mega-Projekt gearbeitet, bis gestern endlich der erste Zug aus dem 80 Meter tief in der Erde liegenden Bahnhof in Jerusalem ausfahren konnte. Die Fahrten werden in den ersten Monaten gratis sein, allerdings muss man sich vor der Fahrt anmelden, um einen Platz zu bekommen, also eine Fahrkarte für NIS 0 "kaufen". Vor dem Einsteigen in den Zug sagte Premierminister Netanjahu: "Dies ist ein historischer Moment, und ich benutze diesen Begriff sehr vorsichtig, aber ich habe immer geglaubt, dass es möglich ist, Jerusalem mit dem nationalen Schienennetz zu verbinden und nicht über die alte türkische Route, auf der ich als Kind und Jugendlicher gefahren bin." Aber wie üblich ist nichts perfekt in Israel. Da die Feuerwehr nicht über 90 Meter lange Leitern verfügt, um bei einem Unfall Verletzte von den Brücken zu bergen, soll der reguläre Betrieb noch verzögert werden. (ToI, Israelheute) TS







Chinesischer Fahrrad-Sharing-Service Mobike expandiert
Der chinesische Fahrrad-Sharing-Dienst Mobike erweitert seine Aktivitäten in Israel, wobei in den kommenden Monaten Hunderte der markanten orangefarbenen und silbernen Fahrräder des Unternehmens in Ramat Gan erscheinen werden. Mobike-Fahrräder sind, im Gegensatz zu anderen Sharing-Initiativen, die permanente Parkplätze erfordern, stationslos, können überall geparkt werden
Ramat Gan Bürgermeister Yisrael Zinger und Operationsleiter für Mobike Israel Liran Gilboa.
und werden über die Smartphone-Anwendung des Unternehmens freigeschaltet. Die Expansion des Unternehmens nach Ramat Gan, östlich von Tel Aviv, folgt auf die Markteinführungen von Mobike in Tel Aviv, Rehovot, Kiryat Motzkin, Kiryat Bialik und Tzoran-Kadima in den letzten vier Monaten. Rund 45.000 Israelis haben den Dienst, der in Israel vom Carsharing-Dienst Car2Go betrieben wird, abonniert oder genutzt. Es gibt keine Anmeldegebühr und kostet NIS 3,9 für jede 30 Minuten Nutzung. "Angesichts der großen Nachfrage der Stadtbewohner nach Gemeinschaftsfahrrädern freuen wir uns, Mobike Gemeinschaftsfahrräder nach Ramat Gan zu bringen und eine Lösung für einen alternativen, umweltfreundlichen und komfortablen Transport anzubieten, die auf die Bedürfnisse unserer Bewohner zugeschnitten ist", sagte Ramat Gans Bürgermeister Yisrael Zinger. (Jpost) TS

Israel will NIS 4 Mrd. in Müllbehandlung investieren
Israels Müllverwertungsprogramm liegt weit hinter dem in Europa. Der meiste Müll wird in Israel einfach auf Deponien gebracht. 80% der Abfälle werden in der Erde vergraben, was zu Umweltgefahren, wie
Grundwasserverschmutzung, Luftverschmutzung und Bränden führt. Selbst im Recycling von Glas und Papier steht Israel mit 22 % abgeschlagen hinter den EU-Ländern, die im Schnitt wenigstens 34% recyclen. Es gibt nur wenige Recyclinganlagen, die Strom aus Abfall produzieren. Das Ministerium für Umweltschutz, unter der Leitung von Ministern Ze'ev Elkin, will diese Situation jetzt mit einer Investition von NIS 4 Mrd. ändern. (globes) EL

Israel Chemicals profitiert von steigenden Kali-Preisen
Der Aktienkurs von Israel Chemicals ist in den letzten drei Monaten um 30% gestiegen. Der Hauptgrund für den Anstieg ist ein Vertrag von Belarus Firma BPC mit China für die Lieferung von Kali mit USD 290 pro Tonne, 25% höher als der Preis, zu dem BPC, ICL und andere Unternehmen den chinesischen Markt in den letzten zwei Jahren beliefert haben. Ein ähnlich guter Deal
(Für den aktuellen Kurs bitte auf das Bild klicken)
ergab sich für die Lieferung von 225.000 Tonnen Kali nach Indien. Israel Chemicals Ltd. (ICL) ist ein international agierender Hersteller von Düngemitteln, anorganischen Phosphorchemikalien, Flammschutzmitteln, Weichmachern, Hydraulikflüssigkeiten sowie technischer Salzsäure und Lebensmittelzusätzen. Auf ICL entfallen 35 % der weltweiten Bromproduktion und 11 % der Kalisalzproduktion. Bei Brom und reiner Phosphorsäure ist Israel Chemicals Weltmarktführer. Auch bei Kaliumdihydrogenphosphat (MKP) steht ICL weltweit an erster, bei Kalisalz an sechster Stelle. Die Brom-, Kali- und Magnesiumsalze werden unter anderem am Toten Meer und im Negev abgebaut. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Tel Aviv und erwirtschaftete 2015 mit rund 13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa USD 5,4 Mrd. Der Milliardär Idan Ofer, reichster Mann Israels und einer der 500 reichsten Männer der Welt, kontrolliert über direkt gehaltene Anteile und das Investment Vehicle Israel Corporation die Mehrheit von ICL. (globes, Wiki, Finanzen) EL

Medtronic kauft Mazor Robotics für USD 1,6 Mrd.
Für die Übernahme des Pioniers der Roboterchirurgie zahlte das in den USA ansässige Medizintechnikunternehmen Medtronic den größten Betrag, der je für ein israelisches Unternehmen im
medizinischen Bereich gezahlt wurde. Mazor aus Caesarea entwickelt Roboterführungssysteme für die Wirbelsäulenchirurgie. Die Firma wurde im Jahr 2001 gegründet, basierend auf einer Technologie, die von Moshe Shoham, einem Maschinenbauingenieur vom Technion - Israel Institute of Technology in Haifa, entwickelt wurde. Medtronic EVP Geoff Martha: "Wir glauben, dass roboterassistierte Verfahren die Zukunft der Wirbelsäulenchirurgie sind. Die Akquisition von Mazor erweitert unser wachsendes Portfolio an Basistechnologien um robotergestützte Leitsysteme, und wir beabsichtigen, Mazors Vermächtnis der Innovation in der Chirurgie weiter zu kultivieren. Standort und Team in Israel sind Basis für zukünftiges Wachstum." (globes, gevestor) EL

ECI geht an die Londoner Börse
Der israelische Telekommunikationsausrüster ECI Telecom Ltd. (Petach Tikva) bestätigte seine Absicht, an der Londoner Börse zu notieren. In einer Ankündigung sagte ECI, dass seine IPO-Registrierungsdokumente vom UK Watchdog, der Financial Conduct Authority (FCA), genehmigt worden seien. (calcalistech) EL




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Religiös begründeter Altruismus: Orthodoxe Juden spenden Nieren
Die Zahl der jährlichen Lebendnierentransplantate in Israel hat sich seit 2010 von 78-222 fast verdreifacht. Meni Koslowsky, Professor für Psychologie in Ariel und der Bar-Ilan Universität stellte fest, dass diese Steigerung
durch den Einsatz einer kleinen NGO bewirkt wurde, die in der orthodoxen jüdischen Bevölkerung sehr beliebt ist. Die Non-Profit-Organisation Matnat Cain ("Gift of Life" in englischer Sprache) wurde im Jahr 2009 gegründet, um potenzielle Spender von der orthodoxen jüdischen Gemeinde über die Risiken und den Nutzen der Nierenspende aufzuklären. Religiöse Israelis haben seit langem ein ambivalentes Verhältnis zur Organspende. Viele (wenn auch nicht alle) rabbinischen Behörden lehnen die Verwendung von Organen Verstorbener für die Transplantation ab. Zur gleichen Zeit fördern die meisten Rabbiner die Nierenlebendspende. (israel21c) EL

Alumnae der Tel Aviv University sind Israels einflussreichste Frauen
Das Lady Globe Magazin listet in seiner aktuellen Ausgabe für 2018 die 50 einflussreichsten Frauen Israels auf. Darunter sind 18 Alumni der Universität Tel Aviv, mehr als von jeder anderen Universität in Israel. Hier ist das Who's Who der israelischen Top- Frauen, von der Justizministerin Ayelet Shaked über Rakefet Russak-Aminoach, Presidentin and CEO der Bank Leumi, bis hin zu Dr. Anat Engel, Direktorin des Wolfson Hospital bis hin zu der Richterin Sawsan al-Qassem. Die Nr. 1 ist allerdings nicht aus Tel Aviv. Es ist Prof. Marcelle Machluf, eine der Pionierinnen Israels auf dem Gebiet der Krebs- und Nanotechnologie. Sie hat eine innovative Technologie entwickelt, um Herzgewebe zu erzeugen, das in ein beschädigtes Herz transplantiert werden kann. (Tau, globes) EL

Israel erlaubt rund 1.000 äthiopischen Juden die Einwanderung
Nach jahrelangem Streit erlaubt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rund 1.000 äthiopischen Juden die Einwanderung nach Israel. Dies seien Äthiopier, deren Kinder schon in Israel lebten, sagte Netanjahu am
Montag. Israel erlaubt zwar allen Juden die Einwanderung. Um die "Falasch Mura" gibt es aber seit langem Streit, weil sie, zum Teil unter Zwang, zum Christentum konvertiert sind. Israel hat in der Vergangenheit Tausende dieser äthiopischen Juden mit großangelegten Operationen ins Land geholt. Doch immer noch sind rund 8.000 Menschen dort, die sich als jüdisch bezeichnen und nach Israel einwandern wollen. (VoA, ToI) KR

Holocaust-Überlebender warnt: "Wir sehen den Anfang vom Faschismus"
Der israelische Autor und Holocaust-Überlebende Sally Perel, dessen Biografie "Hitlerjunge Salomon" weltbekannt wurde, warnt im SPIEGEL vor der wieder erstarkenden Rechten. Er sieht Parallelen zur Phase der Weimarer Republik: "Das hat ja damals auch so angefangen. Eine kleine Gruppe, die ersten Wahlen, die kriegen ein paar
Prozent und dann wurde es immer mehr. Jetzt hat die AfD auch hier 13%. Und wenn ich sehe, was in Chemnitz geschieht, da muss man fragen: Deutschland, wohin geht das?" Die derzeitige Entwicklung habe dasselbe Potenzial. "Dieses völkische Denken - damals waren es die Juden, heute geht es gegen alles, was nicht 'deutsch' ist." Perel lebt heute in Israel. Auch er sei damals für dieses Denken empfänglich gewesen. "Sogar ich als Jude bin Opfer des völkischen Denkens geworden. Diese Ideologie war so überzeugend. Als ich damals in der Klasse mit den anderen Jugendlichen saß, fing ich an, daran zu glauben." Besonders in der Diskreditierung der Presse sieht Perel eine Gefahr. "Das ist Faschismus, zumindest sein Anfang: Die freie Presse wird als Feind gesehen", erklärt er. (huffingtonpost) KR

Israelischer und ägyptischer Botschafter durch Liebe zu israelischem Sänger verbunden
Ein ganz besonderer Gast wurde im Publikum gesehen, als die Israelische Botschaft in Argentinien zusammen mit dem Jüdische Nationalfonds und der Stadtverwaltung von Buenos Aires eine lokale Konzert-Tour für den populären israelischen Sänger Idan Raichel organisierten.
Beim Hauptkonzert in Buenos Aires saß kein anderer als der ägyptische Botschafter in Argentinien, Amin Malika, unter den Fans im Publikum und war vom Auftritt und der Musik Idan Reichels begeistert. Malika und Raichel trafen sich bereits ein paar Jahre zuvor, als Malika Botschafter Ägyptens in Kanada war. Malika verliebte sich in Raichels Musik, als er sie das erste Mal hörte, und ist seitdem ein Fan, trotz der kühlen Beziehungen zwischen Israel und Ägypten. Malika wurde vom israelischen Botschafter in Argentinien Ilan Stolman zum Konzert von Raichel begleitet. (Israelheute) KR

Filmpreis in Toronto für "Fig Tree"
"Fig Tree" ist der Debut-Film der israelisch-äthiopischen Regisseurin Alamorg Marsha. Mit diesem Film gewann sie den mit EUR 63.000 dotierten Ausentia-Filmpreis in Toronto, Kanada. Er wird für den besten Film einer Regisseurin vergeben. Der 93-minütige Film hatte schon 2014 den Sam Spiegel International Film Lab Preis gewonnen. Der Film wurde hauptsächlich in Äthiopien mit Laiendarstellern und Theaterschauspielern aus Addis Abeba gedreht. (ToI) KR

Frommer Radiosender muss hohe Strafe zahlen
Geschlechterdiskriminierung in Israel: Der Radiosender "Kol Barama" wird NIS 1 Mio. (ca. EUR 250.000) als Entschädigung für den Ausschluss von Frauen zahlen. So das Urteil des Bezirksgerichts Jerusalem
in der Sammelklage gegen den ultraorthodoxen Radiosender "Kol Barama", der Frauen an seine Mikrofone zu lassen. Dieses Geld wird an einen Sammelklagenfonds überwiesen, für Programme, die religiöse Frauen stärken. Dies war die erste Sammelklage gegen Bürgerrechte und Geschlechtertrennung in Israel. Aus dem Urteil: "Wir haben es mit einer Sammelklage von großer öffentlicher Bedeutung zu tun, die zum ersten Mal die Einrichtung der Sammelklage als Instrument zur Förderung der Gleichstellung und zur Verhinderung von Geschlechterdiskriminierung genutzt hat. Die Klage war für die vertretenen Frauen und die breite Öffentlichkeit von Vorteil, und dient zur Abschreckung gegen ähnliche Gesetzesverstöße". "Kol Barama" begann 2009 mit der Ausstrahlung. In den ersten zwei Jahren auf Sendung wurden keine Frauenstimmen übertragen. Im Jahr 2012 reichten das Israel Religious Action Center (IRAC) und Asaf Pink im Namezur Kolech, dem Religious Women's Forum, eine Sammelklage gegen den Radiosender ein, wegen Ausschluss von Frauen. (irac) TS




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Israelische Armee lobt christlichen Einsatz in Syrien
Muslime in Syrien lernen seit Jahrzehnten, Christen und Juden zu hassen. Umso ungewöhnlicher ist die Zusammenarbeit zwischen einer evangelikalen Organisation und der israelischen Armee, die nur ein Ziel
hatte: möglichst viele Menschenleben im syrischen Teil der Golanhöhen zu retten. Fast anderthalb Jahre lang behandelten Christen dort schwerverletzte Kriegsopfer, lebten unter primitiven Umständen - und versetzten die Israelis ins Staunen. "Am Anfang schien es uns seltsam, dass vernünftige Menschen aus Florida an den gefährlichsten Ort der Welt fahren wollten", erinnerte sich der Major Marco Moreno. "Wir alle dienen in der Armee und bringen uns für den Staat in Gefahr. Aber wenige von uns werden ans Ende der Welt gehen, um jemandem zu helfen, zu dem wir keine Beziehung haben. Wie kommen amerikanische Christen dazu, Muslimen in Syrien zu helfen?" Die freiwilligen Helfer gehören zur evangelikalen Organisation "Frontier Alliance International" (FAI). Die israelische Armee half den Christen, über die Grenze nach Syrien zu gelangen. Die Helfer brachten schwer Verwundete zum Militär, damit die Syrer in israelischen Krankenhäusern behandelt werden konnten. Die Syrer in dem Gebiet hätten keine Ärzte gehabt, keine grundlegende medizinische Ausstattung, Strom oder fließendes Wasser. "Israel war ihre grundlegende Lebensader. Es versorgte sie mit Generatoren, Energie, Essen, Medikamenten, mit allen grundlegenden Bedarfsgegenständen. Ohne Israel wäre ihre Lage viel schlimmer." Thomas fasste zusammen: "Die israelischen Soldaten konnten nicht (nach Syrien) hineingehen, aber wir konnten es. Das war eine wunderbare Zusammenarbeit." 40 Freiwillige hätten sich bei dem Projekt engagiert, und keiner sei in den Kampfhandlungen verletzt worden. (Israelnetz) KR

"Jeremy Corbyn ist erfüllt von einem tiefen Hass auf Israel"
Die Zahl antisemitischer Übergriffe in Großbritannien ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Dafür macht die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde den Labour-Chef mitverantwortlich. Auf dem Parteitag am Wochenende
dürfte das ein Thema werden. Seit Juni ist die Anwältin Marie van der Zyl Vorsitzende des Board of Deputies, der wichtigsten Vertretung der jüdischen Gemeinde in Großbritannien. Diese ist in den vergangenen Jahren mit einem merklichen Anstieg antisemitischer Angriffe konfrontiert. Die Politik der Labour-Partei, deren Parteitag am Wochenende beginnt, hat nach Meinung vieler Juden zur gespannten Atmosphäre beigetragen. Hier ein Interview mit Marie van der Zyl. (welt) KR








Peinlicher Fehler bei syrischer Propaganda
Die syrischen Propagandisten wollten Israelis einschüchtern. Auf arabisch schrieben sie: "Unser Himmel ist unser und er ist für alle anderen verboten"

Ins Hebräische übersetzt schrieben sie auf Facebook: "Unser Name ist für alle anderen Scheiße". Syrische Propagandisten veröffentlichten das, nachdem israelische Raketen den Flughafen von Damaskus getroffen hatten. Nach Berichten syrischer Medien wurde eine militärische Position von mehreren Raketen in der Nähe des Flughafens getroffen. Weniger als zwei Stunden später veröffentlichte die Propagandaseite des syrischen Regimes mit dem titel "dimashq now" - Damaskus Jetzt - das Bild mit der fehlerhaften Übersetzung. Bald darauf ersetzte die syrische Seite ihren Beitrag mit einer korrekten Übersetzung. (Twitter, Twitter, JPost) TS

Bremer Bürgermeister besucht ganz neue Bevölkerungsgruppen in Israel
Israel beherbergt viele Bewohner. Unter anderem auch arabische Israelis in Tamra. Für die scheint Bürgermeister Sieling (SPD) aus Bremen sich jedoch nicht zu interessieren. Stattdessen will er zwei Bevölkerungsgruppen aufsuchen, die es in Israel

gar nicht gibt. "Hintergrund des Besuches ist das Interesse von Bürgermeister Sieling an der Lebenssituation der palästinensischen und arabisch-stämmigen Bevölkerung in Israel" heißt es in der aktuellen Verlautbarung der Senatspressestelle. Ob Herr Sieling selbst wohl "deutschstämmig" ist? (senatskanzlei) EL

Der Weserkurier, die Mauern und der Frieden
Wie schnell man sich bei Betrachtungen zu Israel als Journalist in die Welt der antiisraelischen Platitüde verirren kann, zeigt ein Kommentar des Weserkurier. (Weserkurier, Facebook, Audiatur, Tapfer) EL

Mauer vor dem jüdischen Kindergarten in Bremen

Der Judenhass ist ein mutierender Virus
Der Antizionismus wird in Deutschland so hartnäckig unterschätzt wie einst der Antisemitismus. Daher sind die Worte von Rabbiner Lord Jonathan Sacks so wichtig, die er in einer Debatte über Antisemitismus am

13. September 2018 an die Mitglieder des Oberhauses richtete: "Es ist die größte Gefahr für jede Zivilisation, wenn sie unter kollektiver Amnesie leidet. Wir vergessen, wie kleine Anfänge zu wahrhaft schrecklichen Enden führen. Tausend Jahre jüdische Geschichte in Europa haben dem menschlichen Vokabular bestimmte Worte hinzugefügt: Zwangskonversion, Inquisition, Vertreibung, Ghetto, Pogrom, Holocaust. All das geschah, weil dem Hass kein Einhalt geboten wurde. Niemand sagte: "Stopp!" Es schmerzt mich, über Antisemitismus, den ältesten Hass der Welt, zu sprechen. Aber ich kann nicht schweigen. Eine der ewigen Tatsachen der Geschichte ist, dass die meisten Antisemiten sich selbst nicht als Antisemiten betrachten. "Wir hassen Juden nicht", sagten sie im Mittelalter, "nur ihre Religion". "Wir hassen Juden nicht", sagten sie im 19. Jahrhundert, "nur ihre Rasse". "Wir hassen Juden nicht", sagen sie jetzt, "nur ihren Nationalstaat". Der Antisemitismus ist der am schwersten zu besiegende Hass, weil er wie ein Virus mutiert. Eine Sache jedoch bleibt stets gleich: Juden, ob als Religion, Rasse oder als Staat, werden zum Sündenbock für Probleme gemacht, für die andere verantwortlich sind. So beginnt der Weg zur Tragödie." (achgut) KR

Israel-Feinde zu Gast bei der evangelischen Kirche
Bei einer Konferenz zum Nahostkonflikt treffen sich auf Einladung der Evangelischen Akademie Bad Boll vor allem Diskutanten, die der antisemitischen

BDS-Kampagne nahestehen. Auf der Tagung soll auch die "Nakba-Ausstellung" gezeigt werden. Die Evangelische Akademie ist Teil der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Zu den Referenten gehört etwa die Linke-Politikerin Annette Groth. Sie unterstützt die BDS-Bewegung, welche von ihrer eigenen Partei als antisemitisch eingestuft wird. 2010 war sie Passagierin auf der Gaza-Flotille "Mavi Marmara" - ein Schiff, das die israelische Seeblockade zum Gazastreifen durchbrechen wollte. Auch der Psychologe Rolf Verleger ist als Referent geladen. Er fällt immer wieder mit fragwürdigen Äußerungen zu Israel und Antisemitismus auf. Als ein syrischer Flüchtling im April dieses Jahres einen Kippa-Träger in Berlin brutal attackierte, schrieb er auf dem Portal "Rubikon": "Die Siedlerbevölkerung, die in Hebron ein Apartheidssystem durchgesetzt hat, trägt Kippa. Der jüdische Selbstmordattentäter Baruch Goldstein trug Kippa. Der Mörder von Rabin trug Kippa ... Wenn man mit diesem nationalistischen Symbol vor Opfern des israelischen Nationalismus und ihren Freunden herumläuft, dann ist das leider ein Risiko." Als offensichtlich einziger Kontrapunkt ist der Auftritt von Michael Blume zu werten, der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Regierung. "Mit der Einrichtung meines Amtes hat der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen, BDS zurückzuweisen", sagte Blume. Der Chef der Evangelischen Akademie, Jörg Hübner, behauptet, man habe alles getan, um andere Stimmen, etwa aus dem Umfeld der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), zu gewinnen. Doch bei der DIG weiß man davon nichts. "Mich hat niemand gefragt, auch unsere Bundesgeschäftsstelle wurde nicht angesprochen", sagt DIG-Präsident Hellmut Königshaus. Auch bei der DIG in der Region Stuttgart sorgt Hübners Äußerung für Verwirrung: Deren Vorsitzende Bärbel Illi bestreitet, kontaktiert worden zu sein. (israelnetz, welt, schwäbische, badboll) KR








Israelin gewinnt zweimal Silber und einmal Bronze bei WM
Bei der Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik in Bulgarien gewann die Israelin Linoy Ashram (19) sensationell zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Ihr nächstes großes Ziel ist jetzt die Olympiade 2020 in Tokio. (jpost, tachles) JG



In dieser Woche gab es nur ein wirklich wichtiges Thema: der Abschuss eines russischen Illyuschin-Flugzeugs vor der syrischen Stadt Latakija. Die Russen werfen den Israelis vor, sie nur eine Minute vorher über einen Angriff auf ein syrich-iranisches Munitionsdepot gewarnt zu haben. Dann hieß es, dass israelische Kampfjets sich hinter der russischen Illyuschin "versteckt" hätten und so das syrische Flugabwehrfeuer auf das russische "Transportflugzeug" gelenkt zu haben. Inzwischen stellt sich heraus, dass die Illyuschin mit 14, 15 oder 16 Mann an Bord (je nach Quelle) in Wirklichkeit ein Spionageflugzeug war, das eine französische Fregatte ausspionierte, die angeblich die Israelis durch Raketenbeschuss des angegriffenen Flughafens unterstützte. Als die Maschine getroffen wurde, waren die israelischen Kampfflugzeuge längst wieder in Israel sicher gelandet. Für Präsident Assad ist klar, dass allein die Israelis wegen ihrer "biblischen Arroganz" an dem "tragischen Unglück" schuld waren. Die Russen waren jedenfalls nicht vom israelischen Untersuchungsbericht überzeugt, den Israels Luftwaffenchef persönlich in Moskau überbrachte. Als Fakt ist wohl hier nur festzustellen: Von Russland an Syrien gelieferte Flakraketen, die wahrscheinlich von einem russischen "Berater" abgeschossen wurden, haben das russische Spionageflugzeug zum Absturz gebracht. Inzwischen schicken die Russen ein Spezialschiff, um aus der abgestürzten "Transportmaschine" strenggeheime elektronische Geräte zu bergen. (israelnetz) TS








Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Programm: Unsere Planungen und Vorbereitungen für das Programm laufen seit Wochen und Monaten auf Hochtouren und wir haben bereits viele Zusagen von hochinteressanten Gästen! Eine erste Übersicht der Themen und Programmpunkte ist bereits auf unserer Kongress-Website unter www.israelkongress.de/themen zu finden,
weitere Details zum Programm folgen in Kürze.
Jetzt anmelden: Die Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) läuft, unter Israelkongress.de/Tickets ist der Web-Link für die Bestellung der Teilnehmer-Tickets zu finden. Der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Zudem bestehen besondere Ticket-Angebote für Gruppen.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen, Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.

Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze,
für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.


Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

Alle Termine HIER...






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Dann schreiben Sie uns unter office@il-israel.org!

Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!




Ein Feiertag folgt auf den nächsten - nun das Laubhüttenfest. Und einmal mehr wünschen wir unseren Lesern nur das Beste, Chag Sukkot Sameach und alles Gute. Sukkot - eines der drei Wallfahrtsfeste - ist übrigens ein idealer Zeitpunkt Israel zu besuchen. Während hierzulande der Herbst einbricht, die Temperaturen fallen und Gewitter erwartet werden, ist in Israel ein wunderschöner Spätsommer. Es ist nicht mehr zu heiß. Die Menschen haben zumeist über die Feiertage frei und das Land ist insgesamt in einer festlichen, ausgelassenen Stimmung, die geradezu ansteckend ist. Es ist diese positive Stimmung, die wir auch beim 5. Deutschen Israelkongress vermitteln wollen. In diesem Sinne freuen uns darauf möglichst viele von Euch am 25. November 2018 im Congress Center in Frankfurt/M. willkommen zu heißen. Wir haben ein sehr buntes Programm für Euch geplant und erwarten Gäste und Redner aus der ganzen Welt, einschließlich mehreren Ländern des Nahen Ostens! Es lohnt sich gespannt zu sein. Anmeldung und weitere Informationen unter www.Israelkongress.de!







Wir sind auf jede Spende angewiesen!
Ohne Spenden können wir nicht überleben. Und auch wenn wir so kostengünstig arbeiten, wie irgendwie möglich, gibt es doch unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne müssen wir einmal mehr an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 Santander Bank München, Kto.: 1507866200,1507 8662 00,


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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.



Neues Buch mit der "Mauer" auf dem Titelbild
Das neue Buch des britischen Bestseller-Autors Tim Marshall (>Die Macht der Geographie<) heißt auf Deutsch bei DTV: "Abschottung - Die neue Macht der Mauern". Es widmet sich der Beschreibung & Analyse von 68 stark befestigten Grenzanlagen in der der ganzen Welt. Verlagstext: »Wir leben in einem neuen Zeitalter des Isolationismus und Nationalismus, in dem Mauern wieder Konjunktur haben, von der amerikanischen Mauer an der Grenze zu Mexiko bis hin zu der Firewall, mit der China
sich gegen den Westen abschottet. Europa errichtet Zäune gegen Flüchtlinge, Mauern und Zäune ziehen sich durch den Nahen Osten, den Sudan, Korea, Indien. Mindestens 65 Länder der Welt, mehr als je zuvor, haben stark befestigte Grenzen. Der Verlag weist darauf hin, wie Abschottung unsere Gegenwart prägt. "Sie steht für ein Versagen von Politik und ist eine Gefahr für die Zukunft.« Merkwürdigerweise (wahrscheinlicher: bewusst) wählt der Verlag dtv Verlagsgesellschaft ausgerechnet *jene* Mauer als Titelbild für das Buch (und macht sie damit >stellvertretend< für alle anderen 68 >Mauern<), die gerade *nicht* für das >Versagen von Politik<, sondern für deren Erfolg steht: nämlich die Menschen im einzigen zivilisierten Staat des Nahen Ostens vor Selbstmord-Attentaten & anderen Terror-Angriffen ihrer Todfeinde zu schützen. Ein weiteres schönes (besser: trauriges) Beispiel, wie die Übel der Welt - hier: >Abschottung<, >Mauer<, >Isolation< - zuvörderst & subtil mit der Politik Israels in Verbindung gebracht werden. (facebook) TS

111 Orte in Jerusalem, die man gesehen haben muss
111 Orte in Jerusalem, die man gesehen haben muss: Einzigartiges Jerusalem. Seit 3.000 Jahren umkämpft, zerstört, aufgebaut. Ort der Prophezeiungen, historischer Intrigen und Verbrechen. Große Bühne für Könige, Eroberer, Propheten und Heilige. Legenden und Geheimnisse ranken sich um die Paläste und Ruinen, Gotteshäuser und Gräber, die überwältigende Altstadt, in der sich die »heiligen Orte« drängeln. Jerusalem, Zankapfel der Religionen, zwischen Israelis und Palästinensern, ist aber auch eine moderne Metropole mit kühner Architektur und turbulenten Märkten, spektakulären Restaurants und Kneipen, mit Dutzenden Bühnen und 80 Museen. Eine Hochburg von Kultur und Wissenschaft, ein internationaler Magnet für Künstler und Literaten. Laszlo Trankovits war bis 2016 für die Deutsche Presse Agentur (dpa) 25 Jahre Auslandskorrespondent, davon vier Jahre in Israel. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter auch »111 Orte in Kapstadt, die man gesehen haben muss«. (emons) TS


Assaf Gavron: "Achtzehn Hiebe"
Haifa 1946: Der Kampf gegen die britischen Mandatstruppen spitzt sich zu. Dem jüdischen Untergrund erscheint vor allem die Auspeitschung als entwürdigende Strafpraxis der Besatzer. Jene «achtzehn Hiebe», die Assaf Gavrons Roman den Titel geben, rufen den Zorn der
«Etzel» hervor. Britische Soldaten werden entführt und ihrerseits mit Peitschenschlägen in gleicher Zahl schmerzhaft erniedrigt, was auch weltpolitisch nicht folgenlos bleibt. Gavron entfaltet vor diesem Hintergrund einen Kriminalroman, der auch als Metapher für das israelisch-palästinensische Verhältnis gelesen werden kann. Zwei britische Soldaten und zwei jüdische Frauen erleben 1946 in Palästina als junge Paare Freundschaft, Liebe und Leidenschaft, bevor sie sich jahrzehntelang aus den Augen verlieren und erst 2013 ein Wiedersehen in Israel feiern. Kurz darauf sind drei von ihnen tot, und wir ahnen, dass es damals nicht nur Eintracht, sondern auch Eifersucht und Verrat zwischen den vier Menschen gegeben haben muss. Nun, nach 66 Jahren, wird abgerechnet. Assaf Gavron: Achtzehn Hiebe. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner. Luchterhand-Literaturverlag, München 2018. 416 S., Fr. 30.90. (nzz) KR




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ZITAT DER WOCHE: Major d.R. Arye Shalicar:
"Obwohl man Israel auf der Weltkarte mit der Lupe suchen muss, gibt es im deutschen Wörterbuch das Wort "Israelkritik", ABER keine "Deutschlandkritik", "Palästinakritik", "Libanonkritik", "Chinakritik", "Venezuelakritik"...Kann mir irgendjemand hier erklären, WARUM?" (facebook) EL









Yom Kippur in Tel-Aviv

Jerusalem kulinarisch

Wenn Israel ein Dorf von 100 Menschen wäre

Mudar Zahran takes the European Parliament : BDS hurts us, We want peace

Dr. Michael Blume: Warum Boykottaufrufe gegen Israel antisemitisch sind

Der sicherste Flughafen der Welt - mitten in einem Krisengebiet



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Yom Kipur in Israel...





Geburtstagstorte der Deutschen Botschaft in Tel Aviv beim "Galilee Cross Swim" . Die künstlerische Interpretation dieser besonderen Torte, die das Künstlerkollektiv KLUB7 aus Deutschland gemeinsam mit Jugendlichen aus der Region eigens zum 70. Geburtstag Israels gebaut hat, ist bei den ca. 8000 Schwimmern sowie zahlreichen Besuchern auf große Begeisterung gestoßen. Das Floß mit der Torte, die unter anderem aus Fundstücken vom Ufer des Sees besteht, wurde nach der Veranstaltung wieder aufs Trockene gebracht. Die Torte soll der Region jedoch erhalten bleiben und an einem anderem Ort in den nächsten Monaten weiter zu bestaunen sein. (FB)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



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