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16. September 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israel baut neuen Satelliten
  • Ride Vision will Motorradfahren sicherer machen
  • Einmal ausatmen reicht: Stoffwechselkontrolle via Smartphone
  • Roboter navigieren über Echos
  • Sicherheitszonen für Gebäudebrände
ARCHÄOLOGIE
  • Womöglich älteste Brauerei der Welt in Israel entdeckt
TOURISMUS
  • Flüge von Memmingen nach Tel Aviv
  • Wo das Meer die Wüste trifft
WIRTSCHAFT
  • Erfolgreich gegen Korruption bei Exportgeschäften
  • Europäischer Investitionsfond tätigt erste Investition in Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • ESC im Mai 2019 in Tel Aviv
  • Helmut Lotti will Israel doch nicht boykottieren
  • Singen und schweigen - Domspatzen auf Pilgerreise
  • Itzhak Perlman - Ein Leben für die Musik, ein Filmtipp
  • Der Rock ist lang, der Absatz hoch - Israel entdeckt den Chic für Orthodoxe
  • CPR Reanimationstechnik für Kenia
  • Afghanischer Vater schickt schwer kranke Kinder zum Herzzentrum in Israel
  • Geburt "biblischer" roter Kuh
  • Preis an israelische Autorin und Übersetzerin
  • Bester Dokumentarfilm
POLITIK
  • Tschechien bereitet Botschaftsverlegung nach Jerusalem vor
  • Botschafter Jeremy Issacharoff zum Verhältnis zwischen Israel und Deutschland
  • Israel dementiert Bericht, wonach Saudi-Arabien Iron Dome gekauft hat
  • Israel stoppt Hilfsprogramm für verletzte Syrer
  • Israel ist gut entwickelt
  • Labours Propaganda-Kampf gegen Israel
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • "Meine Damen und Herren, ich bin zu keiner Ironie fähig"
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • DIG Stuttgart gegen "ökumenische" Nakba-Ausstellung
  • Iranische Flüchtlings-NGO sagt Gespräch mit Antisemitin ab
  • Wenn Palästinenser nicht gleich sind
  • Spenden für Palästinenser um ein Drittel zurückgegangen
  • Keine Angst vor der Wahrheit?
SPORT
  • 0:3 gegen Nordirland: Andreas Herzog in Israel noch ohne Erfolg

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • WAKS - Jiddische Stimmen
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
  • Israeltag 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch erhalten.










Israel baut neuen Satelliten
Das Sicherheits- und Verteidigungskabinett entschied, dass Israels Luft- und Raumfahrtindustrie (IAI) den Satelliten Amos 8 baut, um die israelische Raumfahrtindustrie zu unterstützen. Im September 2016 erlitt ein Satellit (Amos 6) einen technischen Defekt, als die Trägerrakete explodierte. Die fehlerhafte Rakete war von SpaceX hergestellt worden, einem Unternehmen des Millionärs Elon Musk. (jewish, calcalist) TS

Ride Vision will Motorradfahren sicherer machen
Bei der Entwicklung modernster Technologien zur Vermeidung von Kollisionen wie ADAS (Advanced Driver Assistance Systems) wurden Motorräder weitgehend übersehen. Uri Lavi und Lior Cohen sind begeisterte Motorradfahrer. Ihr Unternehmen Ride Vision aus Herzliya integriert Technologien wie KI, neuronale Netze, Computer Vision und Bedrohungserkennung in ein kostengünstiges Kollisionsvermeidungssystem (Israel21c) EL

Einmal ausatmen reicht: Stoffwechselkontrolle via Smartphone
Michal und Merav Mor sind eineiige Zwillinge. Beide promovierten in Physiologie an der Ben-Gurion-Universität, beide treten in Triathlons an. Um ihre Ernährung wissenschaftlich zu managen, stießen die Mor-Schwestern auf eine Kennzahl namens Respiratory
Quotient (RQ), das Verhältnis von Kohlendioxid (CO2) zu Sauerstoff (O2) im Atem. Die Messung von RQ nach dem Schlafen, Essen oder Training zeigt, ob der Körper Energie aus Fett oder Kohlenhydraten produziert. Kliniken auf der ganzen Welt bieten RQ-Messungen an, um Sportlern dabei zu helfen, ihre Ernährung und Aktivität auf ein Höchstmaß an Fitness abzustimmen. Der Prozess beinhaltet jedoch eine hochentwickelte Ausrüstung, eine professionelle Analyse der Ergebnisse und eine Stunde Zeit - nicht etwas, das zu Hause oder auf einer täglichen Basis getan werden könnte. Lumen, das Unternehmen, das von den beiden Mor-Schwestern und drei Partnern gegründet wurde, bringt ein kleines Gerät auf den Markt, das mit einer App funktioniert, um den Atem innerhalb von Sekunden zu analysieren und einen persönlichen RQ zusammen mit Diätvorschlägen und zur Optimierung des Trainings zu erstellen. (israel21c) EL

Roboter navigieren über Echos
Itamar Eliakim, Student der Tel Aviv University, ließ sich von Fledermäusen inspirieren und entwickelte zusammen mit Kollegen aus den Bereichen Zoologie, Neurowissenschaften und Ingenieurwissenschaften einen Robat, einen vollständig autonomen terrestrischen Roboter, der wie eine Fledermaus Geräusche aussendet und die zurückkehrenden Echos analysiert, um Hindernisse im Freien zu erkennen, zu kartieren und zu navigieren. Eine Studie über die Erfindung wurde in PLOS Computational Biology veröffentlicht. (toi) EL

Sicherheitszonen für Gebäudebrände
Mit Salamandra Zone können Aufzüge zum sichersten Fluchtweg vor einem Hochhausbrand werden. 95% der Todesfälle durch Gebäudebrände werden nicht dadurch verursacht, dass man sich in den Flammen verfängt,
sondern durch Einatmen von kohlenstoffhaltigen Gasen und anderen Nebenprodukten des Feuers. Das Hauptprodukt der Salamandra Zone, B-Air, ist eine kleine Box, die auf einer Aufzugskabine steht. Es hat zwei Funktionen. Erstens wandelt es giftige Gase in Nanosekunden in atmungsaktive Luft um. Zweitens wird der Kabine ein Hochleistungsventilator hinzugefügt, der die gekühlte Luft in den Aufzug drückt und verhindert, dass Rauch eindringt. Es funktioniert auch, wenn die Aufzugstüren geöffnet sind. B-Air verfügt über eine Backup-Batterie, die mindestens drei Stunden Betrieb bietet. Bei der Umwandlung der Gase saugt B-Air die giftige Luft aus dem Aufzugsschacht mit 72 km/h in die Kabine und schafft so eine Hochdruckzone, die ungefilterte Gase fernhält. Es kann leicht in einen vorhandenen Aufzug nachgerüstet werden. Das zweite Produkt der Salamandra Zone, C-Air, richtet sich an Industrieanlagen, die ein Gasleck haben könnten oder einfach einen effizienteren, kostengünstigeren Weg zur Reinigung von verschmutzten Anlagen benötigen. Salamandra CEO Marat Maayan ist ein Experte für Infrastruktur und Notfallsituationen und hat 27 Jahre Erfahrung in der IDF, u.a. mit der Abwehr von chemischem Terrorismus. (israel21c) EL







Womöglich älteste Brauerei der Welt in Israel entdeckt
In Israel haben Archäologen die weltweit vermutlich älteste Stätte zur Alkoholproduktion gefunden. Die Archäologen machten den spektakulären Fund bei Ausgrabungen in der Höhle Rakefet südlich der
israelischen Küstenstadt Haifa. Bereits vor rund 13.000 Jahren sollen hier in einer Brauerei alkoholische Getränke entstanden sein. "Wenn wir uns nicht täuschen, ist dies der älteste Hinweis auf eine Alkoholproduktion weltweit", sagte der Archäologieprofessor Daniel Nadel von der Universität Haifa. Die untersuchte Felshöhle diente den Menschen in der Kultur des Natufien (12.500 bis 10.000 v. Chr.) als Grabstätte. Hier seien Tote auf einer von Blumen und Pflanzen bedeckten Plattform beigesetzt worden, so die Archäologen. Zudem wurde dort "offenbar eine Flüssigkeit hergestellt, die an Suppe erinnert, tatsächlich aber ein alkoholisches Getränk war." Die Forscher gehen davon aus, dass in der Höhle ein bierähnliches Getränk produziert wurde, das an Festen verzehrt wurde. Es habe deutlich weniger Alkohol enthalten als das heutige Bier, sei aber gegoren gewesen. In zwei 40 bis 60 Zentimeter tiefen Gruben seien Getreide gelagert worden, eine dritte diente wohl der Fermentation. (dw) TS








Flüge von Memmingen nach Tel Aviv
Der irische Billigflieger Ryanair bietet ab Ende Oktober Flüge zwischen Memmingen und Tel Aviv an. Laut dem israelischen Wirtschaftsmagazin Globes soll es Montag und Freitag je einen Hin- und Rückflug geben. Memmingen liegt 110 Kilometer westlich von München und ist damit die 24. Flugverbindung von Ryanair nach Israel. Für die Verbindung erhält die Fluggesellschaft EUR 150.000 vom israelischen Tourismusministerium. Das Ministerium zahlt diese Zuwendungen Fluganbietern, die eine völlig neue Verbindung nach Israel anbieten. Damit soll der Tourismussektor in Israel gestärkt werden. (israelnetz) KR

Wo das Meer die Wüste trifft
Eine halbe Stunde dauert die Wanderung nun schon. Sie führt durch kahle, staubige Steilwände eines Canyons, die Schatten spenden. Eine Gesteinswüste, wie sie typisch ist für Israel: Wind, Trockenheit, Hitze. Stille.
Doch dann macht der Weg eine Kurve und dahinter ist alles anders. Vögel zwitschern, am Wegesrand grünen Büsche und Farne. Und inmitten von all dem rauscht der Bach. Er belebt diese Schlucht. Ohne ihn eine Wüstenlandschaft, mit ihm eine Oase. "Der Negev ist die freundlichste Wüste der Welt", sagt Shahar Shilo, der Tourismus-Direktor für die Negev Highlands. Wenn in Europa der Winter herrscht, sprießen hier die Wüstenpflanzen. Der Nationalpark des Canyons von En Avdat überrascht die Wanderer mit seiner Landschaft, die Wind, Wetter und Wasser geformt haben. Der Naturpark liegt in der Nähe von Sde Boker, einem Kibbuz im zentralen Negev. Am Ende des Wanderweges, vom unteren Eingang im Norden zum südlichen Eingang oberhalb des Kraters, eröffnet sich ein großer Pool. Er wird von einem kleinen Wasserfall gespeist. Hinter dem Wasserfall klettert man die steile Felswand hinauf. In den Kalkstein sind dafür Stufen geschlagen. Der Aufstieg in der Felswand führt an Höhlen vorbei, die während der byzantinischen Periode von Mönchen bewohnt wurden. Oben angekommen wird man dann für den mühsamen Weg mit einem Blick auf die ganze Schlucht belohnt. (idowa) KR







Erfolgreich gegen Korruption bei Exportgeschäften
Nur sieben von 44 Industriestaaten gehen konsequent gegen Korruption bei Exportgeschäften vor - darunter ist erstmals auch Israel. Das geht aus einem Bericht der OECD-Arbeitsgruppe gegen Bestechung, "Transparency International", hervor, der am Mittwoch veröffentlicht
wurde. Demnach verfolgen die meisten Länder den Kampf gegen Korruption beim internationalen Handel kaum oder gar nicht. Sieben Ländern wurde ein aktives Vorgehen bescheinigt. Dazu gehören neben Israel auch Deutschland, die Schweiz, Großbritannien, Italien, Norwegen und die USA. (Israelnetz) EL

Europäischer Investitionsfond tätigt erste Investition in Israel
Der Europäische Investitionsfonds (EIF), der Venture-Arm der Europäischen Investitionsbank, hat seine erste Kapitalinvestition in Israel getätigt und bis zu USD 20 Mio. in einen von Israel Cleantech Ventures (ICV) gegründeten Fonds investiert. Das EIF-Investment ist eine Art
"Qualitätsmarke" für die Fonds, in die es investiert, um zusätzliche Gelder von anderen Investoren zu erhalten. Die Investition in Israel ist Teil des Finanzierungsprogramms InnovFin, das von Horizont 2020, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union, ins Leben gerufen wurde. Die Investition in ICV ist die zweite Operation des EIF in Israel. Im Jahr 2016 unterzeichnete das Unternehmen eine Vereinbarung mit dem Tech-Banking-Zweig der Bank Leumi Le-Israel, um Startups in Israel Kreditbürgschaften zu gewähren. Die Vereinbarung ermöglichte es Leumi, Startups in Israel mit Unterstützung einer vom EIF bereitgestellten und im Rahmen von Horizont 2020 gewährten Garantie bis zu USD 100 Mio. zu finanzieren. (toi) EL




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ESC im Mai 2019 in Tel Aviv
Der Eurovision Song Contest 2019 wird am 18. Mai in Tel Aviv ausgetragen. Das teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) mit. Die EBU hat nach Medienberichten die Zusage von Israel gefordert, dass Visa ohne Blick auf politische Ansichten vergeben werden. Israel will Aktivisten, die zu einem Israel-Boykott aufrufen, die Einreise verweigern. Den Berichten zufolge
fordert die EBU auch, dass keine Beschränkungen durch die religiösen Vorschriften für den Sabbat, dem jüdischen Ruhetag, den ESC stören. Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) findet traditionell am Samstagabend statt. (Frage: Wie würde man in Europa reagieren, falls der ESC am Karfreitag stattfände?) Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai hatte bereits zugesichert, dass das Kongresszentrum im Norden von Tel Aviv als Veranstaltungsort durchgängig genutzt werden könne. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Querelen um Israel als ESC-Gastland gegeben - unter anderem um den Austragungsort. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zunächst fest mit Jerusalem geplant - so wie 1999, als Israel zuletzt Gastgeber des ESC war. Doch Jerusalem gilt aus politischen Gründen als heikel, weil es ein zentraler Zankapfel im Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist. Dutzende Kulturschaffende unter anderem aus Großbritannien sprachen sich außerdem gegen die Ausrichtung des ESC in Israel aus. Als Grund für den Boykottaufruf nannten sie Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser. Die EBU teilte anschließend mit, Mitglieder könnten noch bis Oktober ihre Teilnahme am ESC bestätigen. Die Türkei hat bereits angekündigt, keinen Vertreter zum ESC zu schicken. Als Grund verwies der Direktor des Staatssenders TRT, Ibrahim Eren, unter anderem auf die ESC-Gewinnerin von 2014, Conchita Wurst. Ein staatlicher Sender könne nicht abends - wenn auch noch Kinder zuschauten - live übertragen, wenn ein Österreicher zu sehen sei, "der Bart und einen Rock trägt und sein Geschlecht nicht akzeptiert", sagte er. Die Eurovision sei von ihren "Werten abgekommen". (standard, faz, FB) TS

Helmut Lotti will Israel doch nicht boykottieren
Auch der belgische Sänger Helmut Lotti gehörte zu den Musikern, die sich gegen die Austragung des Eurovision Song Contest in Israel stellten und zum Boykott der Veranstaltung aufriefen. Lotti hat mehr als 13 Mio. Alben verkauft. Er ist einer der Großen der Branche. BDS konnte jubeln- doch das ist vorbei: Lotti hat auf den Protest seiner Fans gehört, sich informiert und seine Unterschrift zurückgezogen. (ruhrbarone, t-online, Facebook) EL

Singen und schweigen - Domspatzen auf Pilgerreise
Nichts ist bedrückender als diese Stille nach der wunderbaren Musik... Der Höhepunkt einer Pilgerreise des Knabenchors mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer an der Spitze führte sie zur Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Die Reise nach Israel war auch eine passende Gelegenheit, sich mit der Geschichte des Chors auseinanderzusetzen. Das bot sich beim Besuch in Yad Vashem an. Die Domspatzen galten im Dritten Reich als Lieblingschor Adolf Hitlers. Er finanzierte dessen erste große Auslandsreise nach Südamerika im Jahr 1937. Bis zum Ende
des Zweiten Weltkrieges unterstützte er den Chor finanziell. Die Domspatzen traten 1938 beim Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg und zweimal auf dem Obersalzberg auf. Nun sangen sie in Nazareth das "Ave Maria" von Anton Bruckner und in Bethlehem " Heilige Nacht". Doch hier, in Yad Vashem, ist es die Minute des Schweigens nach dem "Miserere" von Gregorio Allegri, die wie ein Messer schneidet. Viele weinten. Auch die Älteren unter den Domspatzen. (Israelnetz, donaukurier) KR

Itzhak Perlman - Ein Leben für die Musik, ein Filmtipp
Itzhak Perlman - Ein Leben für die Musik: Dokumentation über Itzhak Perlman, einem der wichtigsten Violinisten des späten 20. Jahrhunderts, der in früher Kindheit an Polio erkrankte. Schon im Alter von neun Jahren debütierte Itzhak Perlman, der 1945 in Tel Aviv geboren wurde, im israelischen Radio. Als 13-Jähriger trat er in der Ed Sullivan im US-TV auf. Heute gilt Itzhak Perlman als einer der wichtigsten Violinisten und Komponisten unserer Zeit. In ihrem Porträt über den Ausnahmemusiker hat die Filmemacherin Alison Chernick vor allem auf die Gegenwart geschaut und Perlmans Alltag begleitet. (kino) KR

Der Rock ist lang, der Absatz hoch - Israel entdeckt den Chic für Orthodoxe
Im streng religiösen Jerusalemer Viertel Mea Sharim ermahnen Plakate die weibliche Bevölkerung zum Tragen von "züchtiger" Kleidung. Flaniert man dagegen im nahe dem trendigen Tel Aviv gelegenen Bnei Brak über die Rabbi-Akiva-Strasse, dann entdeckt man dort bereits
einige recht schicke Boutiquen. Sie alle brauchen einen Hejter, eine offizielle Genehmigung des zuständigen Rabbiners. Das Outfit von Miri Beilin zeigt also, dass sie "modern" ist und ihr eigenes Geld verdient. Überdies ist die 38-Jährige auch stolz darauf, Lehrerin an der ersten Modeschule für religiöse Frauen zu sein. Die Schule befindet sich in einem modernen Bürokomplex in Bnei Brak, in dem alle Räume nach Geschlechtern getrennt sind und die Cafeteria selbstverständlich nur koschere Speisen führt. Hanni Dobkin, die Direktorin der Modeschule: "Früher gab es bei uns in der Kleidung immer nur die ,50 Shades of Black', die vielen Grau- und Schwarztöne, aber heute sind besonders die jungen Frauen offen für neue Optionen." (nzz) KR

CPR Reanimationstechnik für Kenia
Eine hochrangige Delegation des Kinderkrankenhauses Ruth Rappaport auf dem Rambam Health Care Campus in Haifa hat einen Notarztkurs für Ärzte und Pflegepersonal im Dorf Nakuru, Kenia, durchgeführt. Die Infrastruktur ist
alt oder nicht vorhanden, es gibt einen großen Mangel an medizinischer Grundausstattung. Es gibt kaum Ärzte und die meiste Arbeit wird von Krankenschwestern geleistet. Der Kurs, der Vorlesungen, Simulationen und individuelles Training beinhaltete, wurde von Prof. Ruth Margalit initiiert, die am Technion - Israel Institute of Technology für Global Medicine verantwortlich ist. Das Rambam-Team unterrichtete über die CPR-Geräte, Fall-Management-Techniken, grundlegende und fortgeschrittene Reanimationsmethoden und den Umgang mit Geräten, die man vor Ort noch nie zuvor gesehen hatte. "Weil die Lücken groß sind, ist die Herausforderung groß, aber es war aufregend zu sehen, wie schnell die Änderungen vorgenommen wurden und wie einfach es ist, etwas zu bewegen", sagte Teammitglied Ravit Idelman, eine Oberschwester in Rambams ER-Abteilung. Dr. Hadas Levin Kanani, ein leitender Notarzt, fügte hinzu: "Wissen und Fähigkeiten helfen, Leben dort zu retten, wo der Bedarf am größten ist." Das Team will nach Afrika zurückkehren, um regelmäßig mehr Training zu machen und "jeden Ort zu erreichen, an dem wir und unsere Erfahrung helfen können", sagte Idelman. (israel21c) EL

Afghanischer Vater schickt schwer kranke Kinder zum Herzzentrum in Israel
Noorina ist das fünfte afghanische Kind, das durch die Bemühungen eines jungen muslimischen Vaters und seiner Freunde über soziale Netzwerke in Save a Child's Heart behandelt wird. Der Mann bat, ihn Jangzapali zu
nennen, ein Pseudonym, um seine wahre Identität zu verbergen. "Jangzapali", erklärt er, bedeutet Kriegsopfer. Jangzapali hat zunächst einem Kind aus seiner Verwandtschaft helfen wollen und daraufhin in den letzten Jahren ein internationales Social-Media-Netzwerk aufgebaut. "Fast 10.000 medizinische Fälle sind beim Afghanischen Roten Halbmond registriert. Sie sind nicht in der Lage, alle Fälle zu bearbeiten, deshalb arrangieren wir durch unser breites Netzwerk in sozialen Medien eine Operation für arme Kinder in Afghanistan oder Indien. Für komplizierte Fälle, mit denen sie nicht umgehen können, arbeiten wir mit Save a Child's Heart", sagt er. Die Kosten belaufen sich pro Kind auf USD 15.000 und werden ausschließlich durch Spenden gedeckt. Die israelische NGO Save a Child's Heart wurde 1995 gegründet und hat mehr als 4.800 Kinder aus 57 Ländern, dem Gazastreifen und den Territorien der Palästinensischen Autonomiebehörde behandelt und bildet Kardiologie-Teams aus diesen Ländern aus. Die Organisation hat bereits Fälle aus dem Irak und Syrien behandelt. Ein paar der afghanischen Kinder sind über Delhi angekommen. Sie und ihre mitreisenden Eltern wurden von Rotary-Club-Mitgliedern auf ihrem Weg nach Israel gehostet. (israel21c) EL

Geburt "biblischer" roter Kuh
Das Tempel-Institut in Jerusalem hat eine sensationelle Erklärung abgegeben: Auf israelischem Boden sei die erste "rote Kuh" in 2.000 Jahren geboren worden. Das Ritual der Opferung der roten Kuh wird in der christlichen
Bibel und der jüdischen Tora beschrieben. Demnach sei es die wichtigste Voraussetzung für die Errichtung des Tempels Ezechiels und die "Wiederherstellung biblischer Reinheit auf der Welt", berichtet die Zeitung The Sun. Gleichzeitig sehen zahlreiche religiöse Traditionen die Geburt der roten Kuh in Israel als ein Omen für das baldige Ende der Welt. Das weibliche Kalb sei im Rahmen eines speziellen Programms des Tempel-Instituts aus eingefrorenen Embryonen der roten Aberdeenrinder gezüchtet worden, die Wissenschaftler den einheimischen Kühen eingepflanzt hatten, so das Blatt weiter. Die beiden bisherigen Versuche in den Jahren 1999 und 2002, eine "biblische" rote Kuh zu züchten, seien gescheitert. Nun soll das neugeborene Tier "umfangreich untersucht werden", um die "Makellosigkeit" seiner roten Farbe nachzuweisen. (sun, breaking, rt) KR

Preis an israelische Autorin und Übersetzerin
Die Geschwister-Korn-und-Gerstenmann-Stiftung in Frankfurt a.M. verleiht ihren Friedenspreis 2018 an die israelische Autorin Lizzie Doron und an die deutsche Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler. Der Preis würdigt literarische, publizistische und kulturelle Bemühungen um den Frieden in Israel und darüber hinaus in der ganzen Welt. Er wird alle drei Jahre vergeben und ist mit EUR 50.000 dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. Dezember statt, die Laudatio wird Richard C. Schneider halten. Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, wuchs dort in
einem Viertel auf, in dem vor allem Überlebende des Holocaust lebten. Nachdem sie sich mit Büchern über die Schicksale der Überlebenden und ihrer Kinder einen Namen gemacht hatte, beschäftigt sie sich in ihren jüngsten Romanen "Who the Fuck is Kafka" (2015) und "Sweet Occupation" (2017) mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Diese beiden Bücher, die im Ausland Erfolge feierten, wurden bisher nicht ins Hebräische übersetzt. Mirjam Pressler hat bereits mehr als 300 Bücher aus dem Hebräischen, Niederländischen und Englischen übersetzt, so auch "Das Tagebuch der Anne Frank" sowie Werke von Amos Oz, Zeruya Shalev oder Aharon Appelfeld. (Tachles) TS

Bester Dokumentarfilm
Der Film "Land Without Borders" (Israel 2017) ist mit dem Ophir Award für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch (auf Deutsch: "Im Land der Verzweiflung", 2016) des israelischen Autors Nir Baram, der das Drehbuch schrieb und die Regie des Films zusammen mit Michael Alalu führte. Nachdem er den Eindruck hatte, dass viele Menschen jede Hoffnung auf eine Lösung des Nahostkonflikts aufgegeben haben und dass die überwiegende Mehrheit der Israelis und internationalen
Beobachter so gut wie nichts über das Leben in der West Bank wissen, reiste Nir Baram für seinen Roman dorthin und sprach mit Palästinensern wie auch mit Israelis. Eineinhalb Jahre lang versuchte er, beide Seiten der Besatzung zu verstehen. Das Ergebnis ist eine tiefgründige Reise durch fremde Orte und Erlebnisse, und die Tatsache, dass er seinen Glauben an die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung nahezu verloren hat. Eindeutiger Sieger an den Ophir Awards, die auch "israelische Oscars" genannt werden, war der deutsch-israelische Film "The Cakemaker", der fünf Awards gewann. Die israelische Kulturministerin Miri Regev ist zum zweiten Mal in Folge nicht zur Ophir-Zeremonie nach Ashdod eingeladen worden. Sie hatte vor zwei Jahren empört die Preisverleihung verlassen, als ein Lied des palästinensischen Dichters Mahmoud Darwish gespielt wurde. Zudem hatte sie den Gewinnerfilm des Jahres 2017, "Foxtrot", massiv kritisiert. (Tachles) TS




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Tschechien bereitet Botschaftsverlegung nach Jerusalem vor
Tschechiens Präsident Milos Zeman und Premierminister Andrej Babis haben gemeinsam angekündigt, im November ein "Tschechisches Haus" in Jerusalem zu eröffnen. Das sei der erste Schritt des Plans, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Im Gebäude sollen Institutionen
der Regierung wie das Zentrum des Außenministeriums, die Handels- und die Tourismus-Vertretung untergebracht sein. Präsident Zeman wird zur Eröffnung nach Israel kommen. Premierminister Babis, der die Entscheidungsgewalt hat, war bislang als Gegner der Verlegung aufgetreten. (Israelnetz) TS

Botschafter Jeremy Issacharoff zum Verhältnis zwischen Israel und Deutschland
"Israel als wissensbasierte Wirtschaft und Deutschland als große Industrienation ergänzen gegenseitig ihre Stärken. So werden in Deutschland großartige Autos gebaut und Israel hat Technologien entwickelt, die im
Zeitalter computerisierter Automobile entscheidend sind. Darum bauen viele Firmen aus Deutschland neue Standorte in Israel auf: um nah an den Innovationen zu sein, dem Markenzeichen von Israels Wirtschaft. (...) Angela Merkel hat mit ihrem Grundsatz der Sicherheit Israels als Teil der Deutschen Staatsräson ein bedeutendes Konzept eingebracht, wie unsere Länder und Menschen zueinander stehen. Nun könnte eine tiefere Formalisierung dieses Prinzips zum Kompass für unsere künftige Reise werden. Im Gegenzug verpflichtet sich Israel in vergleichbarer Weise für die Sicherheit Deutschlands und seiner Bürger. Eine Partnerschaft in diesem Geiste wäre eine Erweiterung des bereits bestehenden Zusammenwirkens, besonders in den Bereichen Terrorabwehr, Innovation, und Cybersicherheit." (Tagesspiegel) EL

Israel dementiert Bericht, wonach Saudi-Arabien Iron Dome gekauft hat
Das israelische Verteidigungsministerium und Rafael, das die Abwehrraketen "Eisenkappe" herstellt, weisen einen Bericht in Al-Khaleej zurück. "Wir leugnen die Existenz eines Deals zum Verkauf von Iron Dome an Saudi-Arabien", sagte das Verteidigungsministerium in einer per
E-Mail versandten Erklärung. Al-Khaleej Online, eine arabische Nachrichtenseite mit Büros in Großbritannien und dem Persischen Golf, hatte berichtet, dass Saudi-Arabien mehrere "Iron Dome" von Israel gekauft habe. Es wurden ungenannte diplomatische Quellen zitiert. Die erste Batterie werde im Dezember in Saudi-Arabien ankommen und an der Grenze zum Jemen platziert werden. Seit mehr als drei Jahren führt eine von Saudi-Arabien geführte Koalition im Jemen einen Krieg gegen iranisch unterstützte Houthi-Rebellen. Das Geschäft zwischen Israel und Saudi-Arabien sei von den Amerikanern vermittelt worden. Iron Dome schützt vor Kurzstreckenraketen, Mörsern und Artilleriegeschossen. Im Gaza-Krieg 2014 fing Iron Dome Hunderte Geschosse ab, die von der Hamas auf israelische Städte abgefeuert wurden. Israel und Saudi-Arabien haben keine offiziellen diplomatischen Beziehungen. In einem Interview im November 2017 mit einer arabischen Zeitung sagte IDF-Stabschef Gadi Eisenkot jedoch, dass Israel bereit sei, militärische Informationen mit Saudi-Arabien zu teilen, um den iranischen Einfluss in der Region einzudämmen. Der saudische Kronprinz Muhammed bin Salman hat kürzlich eine Anerkennung des Existenzrechts Israels angedeutet. Das sei eine Abkehr der bisherigen Politik der Monarchie. Im April sagte der saudische König der Zeitschrift The Atlantic: "Ich glaube, dass jedes Volk, egal wo, das Recht hat, in seiner friedlichen Nation zu leben. Ich glaube, die Palästinenser und die Israelis haben das Recht auf ein eigenes Land." (ToI) TS

Israel beendet Hilfsprogramm für verletzte Syrer
"Gute Nachbarschaft": So heißt das Programm, über das die israelische Armee jahrelang verletzte Syrer in Krankenhäusern behandeln ließ. Auch Flüchtlinge am Golan wurden mit Hilfsgütern versorgt. Nun ist (gezwungenermaßen) damit Schluss. Zur Begründung für
die Einstellung des Hilfsprogramms erklärte das israelische Militär, die syrischen Regierungstruppen hätten in der Grenzregion zu Israel wieder die Kontrolle übernommen. In den vergangenen Jahren sind rund 4.900 verletzte Syrer behandelt worden, darunter 1.300 Kinder, hieß es in der Mitteilung der Armee. Dazu kommen etwa 7.000 Behandlungen in einem Feldlazarett in der Nähe der Waffenstillstandslinie am Golan (dw) TS

Israel ist gut entwickelt
Die UNO Entwicklungsbehörde UNDP veröffentlicht jedes Jahr einen Index menschlicher Entwicklung. Da werden Faktoren wie Lebenserwartung, Schuljahre und Nationales Einkommen pro Kopf einer Bevölkerung als Grundlage
genommen, um die Staaten der Welt gemäß ihrem Entwicklungsstand einzuordnen. Weltweit führend ist gemäß diesem Index Norwegen (1). An zweiter Stelle folgen die Schweiz (2), dann Australien (3) und Irland (4). Auf dem weltweit fünften Platz liegt Deutschland (5). Island (6), Hong Kong (7), Schweden (8), Singapur (9), Holland (10), Dänemark (11) und Kanada liegen (12) alle höher als die USA (13). Nach Österreich (20) und Luxemburg (21) kommt schon Israel (22) mit identischer Punktzahl wie Südkorea. Das Mittelfeld führen die Philippinen (113) und Südafrika (113), vor Ägypten (115), gefolgt von Vietnam (116). Als nächstes kommt der noch nicht ausgerufene, aber für die UNPD wohl schon real existierende "Staat Palästina" (119), gefolgt von Irak (120). Der Gazastreifen wird nicht separat angegeben, sodass auch dort die Lebensumstände offenbar immer noch besser sind als in Marokko, Indien, Pakistan und etwa 70 Ländern bis zum Schlusslicht Niger auf Platz 189. (hdr, report) TS

Labours Propaganda-Kampf gegen Israel
Der britische Laborchef, Gewerkschaftsfunktionär und Oppositionsführer Jeremy Corbyn behauptet, die um 1945 bis 1948 vorhandene Infrastruktur beweise, dass Juden vor der Staatsgründung nichts geleistet hätten. Offenbar nimmt Corbyn an, dass Juden erst ab 1945 anfingen, als Holocaust-Flüchtlinge ins Land zu
Die britische Labour-Tuc-Konferenz vom 13.September (Foto: facebook)
kommen und dass alles, was es vorher gab, nicht von Juden, sondern von Arabern gegründet wurde. Ein Gewerkschaftsboss und ein Verbündeter von Jeremy Corbyn haben behauptet, dass Israel den Antisemitismus der Labour Partei nur erfunden hätte, um die Aufmerksamkeit von seinen "Gräueltaten" abzulenken. PCS-Chef Mark Serwotka behauptete, das Land habe versucht, "eine Geschichte zu erschaffen, die es nicht gibt". Die Kommentare wurden während einer Veranstaltung am Rande des Kongresses des Trades Union Congress in Manchester gemacht. Jeremy Corbyns Berater, der monatelang ohne Sicherheitsabfertigung im Parlament gearbeitet hatte, forderte nicht nur, die Nato zu "besiegen", sondern verlas auch öffentlich einen Brief von Ali Fayyad, einen Hisbollah-Terrorchef. Der Brief begann mit "Grüße an Sie von den Freiheitskämpfern der Hisbollah" und enthielt eine ausgedehnte antibritische, antiamerikanische und antiisraelische Tirade, die Entführung und Gewalt rechtfertigte. (elder, heplev, sky, dailymail) EL








"Meine Damen und Herren, ich bin zu keiner Ironie fähig"
Eine Rede von Howard Jacobson über Jeremy Corbyn und Antisemitismus zugunsten des Motion - "Jeremy Corbyn ist nicht Premierminister" - auf einer von Intelligence Squared organisierten Debatte. Howard Jacobson erhielt im Jahr 2010 mit dem Booker Prize für seinen großen
jüdisch-europäischen Gegenwartsroman The Finkler Question den wichtigsten britischen Literaturpreis.
"Etwas sagt mir, dass Sie erwarten, dass ich Jeremy Corbyn einen Antisemiten nenne. (...) Aber ich werde ihn nicht so nennen. Er sagt, er sei kein Antisemit, Hamas sagt, sie seien keine Antisemiten, der weiße Rassist David Duke sagt, er sei kein Antisemit, und das ist gut genug für mich. Bin ich ironisch? Meine Damen und Herren, ich bin zu keiner Ironie fähig.
Wir wissen, wie ein Antisemit aussieht. Er trägt Stiefel, eine Hakenkreuzarmband und ruft Juden Raus; Jeremy Corbyn trägt eine Weste von British Home Stores unter seinem Jacket und spricht leise. Antisemiten beschuldigen Juden, Jesus zu töten; Corbyn ist ein Atheist und es scheint ihm nichts auszumachen, ob wir es getan haben oder nicht. Ob das nun so ist, weil Jesus Jude war und es bedeutete, dass er einen Juden weniger auf der Welt bedeutete, kann ich nicht sagen. Und - und - er leugnet nicht den Holocaust ...
Wohlgemerkt, er kennt einen Mann, der es tut. Tatsächlich kennt er eine überraschende Anzahl von Männern, die das tun. Dass er leugnet, jemals in ihrer Gesellschaft gewesen zu sein - bis Fotos von ihm auftauchen, wie er deren Nasen an den Gräbern von Massenmördern reibt und ihnen anbietet, ihnen seine Glaubenssysteme zu zeigen, wenn sie ihm ihre zeigen - "Gott, sie haben dieselbe Größe!' - sollte nicht überraschen. Du kannst nicht dein ganzes Leben in der Gesellschaft von Blutverleumdern und Holocaust-Leugnern verbringen und erwarten, sie alle mit Namen zu erinnern. (...) Nimm das Wandbild, für das er sich eingesetzt hat, und zeige Banker, die Monopoly auf dem nackten Rücken der Unterdrückten der Welt spielen. Sie und ich, meine Damen und Herren, würden diese gierigen, gierigen, haken-nasigen, syphilitischen, zionistischen Finanziers betrachten und sie sofort als direkt aus dem Julius Streicher I-SPY BUCH DER JUDEN erkennen. Aber so unschuldig an antisemitischer Karikatur ist Jeremy, dass er nichts Offensives sah. "Ich habe nicht genau hingesehen", erklärte er später. Wie oft muss er es sagen, um Gottes willen! Ich könnte dort gewesen sein, aber ich glaube nicht, dass ich damit beschäftigt war. Ich erinnere mich nicht ... Ich habe nicht genau hinsehen ....Wenn dich das an jene erinnert, die vor den Schornsteinen von Bergen Belsen wohnten und behaupteten, niemals etwas Außergewöhnliches zu riechen, dann sage ich, du hast eine verdächtige Natur. Corbyn ist ein vielbeschäftigter Mann. (...) Könnte es, denke ich, so etwas wie ein unbeabsichtigter Antisemit sein? Jeremy behauptet, ein Friedensstifter zu sein. Ein Friedensstifter bringt Kriegsparteien zusammen. Warum sehen wir dann immer nur, dass er Palästinenser zum Tee bringt? Könnte es sein, dass er sich einfach nicht daran erinnern kann, die Israelis zu fragen? "Oh, Sch*, ich habe vergessen, die Juden wieder einzuladen." (...) Laut seinen Unterstützern hat Jeremy Corbyn keinen rassistischen Knochen in seinem Körper. Nur eine Frage, aber was ist rassistischer Knochen und woher weißt du, ob eine andere Person einen hat? Allein im menschlichen Arm befinden sich 64 Knochen. Kann man absolut sicher sein, dass Jeremy nicht einmal den kleinsten Knochenschmerz irgendwo zwischen Schulterblatt und Humerus spürt, wenn er eine außerirdische Gestalt wie mich sieht, die auf Islington Green auf ihn zukommt und die gesammelten Reden von Benjamin Disraeli mit sich führt und leise My Yiddishe Mama summt? (...) Denn Antisemitismus ist kein Rassismus. Es ist näher an einem Aberglauben: eingebettet in Theologie, eingehüllt in mittelalterliche Irrationalität, aktualisiert für die linke Ökonomie und exhumiert, wann immer eine einzige Erklärung für alle Übel der Welt gesucht wird." (theJC) [Viele weiterführende Links und Informationen zum Thema Corbyn HIER]. EL








DIG Stuttgart gegen "ökumenische" Nakba-Ausstellung
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. protestiert dagegen,

dass das Haus der Katholischen Kirche eine tendenziöse, israelfeindliche Ausstellung zeigt, die mit der historischen Wahrheit auf Kriegsfuß steht. Die Ausstellung erklärt die Gründung des Staats Israel 1948 zu einer Katastrophe ("Nakba") und lehnt die nach internationalem Recht gültigen Grundlagen des Staates wie die Balfour-Deklaration und den UN-Teilungsplan ab. Die Ausstellung ist Teil der weltweiten "Boycott, Divest and Sanction"-Kampagne (BDS). Produkte aus Israel sollen nicht gekauft werden, Künstler nicht in Israel auftreten und Wissenschaftler aus Israel nicht eingeladen werden. Der Kampagne geht es nicht um Kritik israelischer Politik, sie zielt gegen die Existenz des jüdischen Staates schlechthin. Der Deutsche Bundestag hat sie deswegen scharf verurteilt, und der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, bezeichnet sie mit vollem Recht als antisemitisch. "Diese Ausstellung", so die DIG-Vorsitzende Bärbel Illi, "hat nichts mit Aufklärung und sachlicher Diskussion zu tun. Sie schürt antisemitische Ressentiments." Dass Organisationen wie Pax Christi und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg (ACK) so etwas fördern, sei eine Schande. (DIG, Jüd.Allg., FB, HDKK) TS

Iranische Flüchtlings-NGO sagt Gespräch mit Antisemitin ab
Die Pro-BDS-Aktivistin Manal Tamimi bezeichnet Israelis u.a. als Vampire, die Blut der Palästinenser trinken, nennt Israel ein Terrorregime, Mitglieder ihrer Familie sind für blutige Anschläge verantwortlich. Nachdem ein arabisch-israelischer Terrorist 2016 zwei Menschen

ermordet und sieben in einer Bar in Tel Aviv verwundet hatte, schrieb Tamimi: "#TelAviv unter Beschuss - Es gibt keinen sicheren Ort, an dem sich diese zionistischen[sic] verstecken können." Tamini twitterte auch im Jahr 2015: "Ich hasse Israel, ich hasse Zionismus, ich wünsche mir eine dritte Intifada, die bald kommt, und die Leute erheben sich und töten all diese zionistischen Siedler überall." Gleichwohl wollte der Iranische Flüchtlingsverband e.V., der auch mit öffentlichen Geldern unterstützt wird, eine Veranstaltung mit ihr abhalten. Weil Proteste erwartet wurden, sagte man die Veranstaltung jedoch kurzfristig ab, wie Kultursenator Klaus Lederer, ein Politiker der Linkspartei, der sich gegen die BDS-Bewegung einsetzt, mitteilte. (JPost, samidoun) Die Veranstaltung fand dann im Biergarten "Jockel" in Kreuzberg statt. Als "Sicherheitskräfte" dort hatte man den linksextremistischen "Jugendwiderstand" engagiert. Im "Jugendwiderstand" finden sich teils polizeibekannte Straftäter. Israelsolidarische Gegendemonstranten, die sich vor dem Veranstaltungsort versammelt hatten wurden von Tamimi Anhängern bedroht und mit vollen Windeln beworfen. Tamimis geäußerte Sichtweise auf den Konflikt ist übrigens ähnlich "friedlich": "Erst wenn Palästina befreit ist, kann es eine Lösung geben." (JFDA, Morgenpost) TS SSt

Wenn Palästinenser nicht gleich sind
Das syrische Regime hat erstmals eine Liste mit Namen veröffentlicht, unter denen auch 548 getötete Palästinenser sind. Zwar gibt das Regime

keine Todesursachen an, doch Menschenrechtsgruppen sind sich einig, dass diese Palästinenser infolge von Folter, Aushungern und dem Verweigern von angemessener medizinischer Versorgung zu Tode kamen. Der "Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien" (AGPS) zufolge werden zudem immer noch 1.682 Palästinenser vermisst, deren Schicksal unbekannt ist. Nach Einschätzungen wurden diese Palästinenser entweder im Laufe des blutigen Bürgerkriegs getötet oder sind - "im besten Fall" - immer noch im Gefängnis. Folglich wurden seit 2011 mindestens 5.522 Palästinenser entweder getötet oder sind verschwunden. Neben diesen Getöteten oder Verschollenen gibt es in Syrien auch noch Zehntausende Palästinenser, die ihre Wohnungen und ihre Beschäftigung verloren haben. Das Flüchtlingslager Jarmuk, das Heimat von Zehntausenden war, wurde im Lauf des Krieges völlig zerstört. Bevor es zerstört wurde, hatte das Assad-Regime es belagert. Während jener Zeit begannen Fotos ausgemergelter Palästinenser durch die Medien der syrischen Opposition zu zirkulieren. Trotz dieser Greueltaten hat kein einziger Offizieller der Palästinensischen Autonomiebehörde das Assad-Regime öffentlich verurteilt. Wo ist der Aufschrei vonseiten der PA, der arabischen und weltweiten Medien, Menschenrechtsgruppen, palästinensischer und arabischer Politiker? (audiatur) KR

Spenden für Palästinenser um ein Drittel zurückgegangen
Die Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde haben nachgelassen. Das teilte die Tageszeitung Jerusalem Post unter Berufung auf

einen UN-Bericht mit. Während im Jahr 2008 noch umgerechnet EUR 1,7 Mrd. eingingen, erhalten die Palästinenser heute nur noch rund EUR 615 Mio. im Jahr. Allein 2017 seien die Spenden um 10,5% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Auch der Stopp der Hilfen durch die USA tragen dazu bei. Sie hatten zuvor noch EUR 196 Mio. bereitgestellt. (Jpost, Israelnetz) TS

Keine Angst vor der Wahrheit?
Warum berichten viele deutsche Journalisten so einseitig und verzerrt über Israel? Ein Erfahrungsbericht von Arye Sharuz Shalicar in der Jüdischen Allgemeinen. EL
[Neugierig auf Arye Sharuz Shalicar geworden? Beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November in Frankfurt am Main, werden Sie Gelegenheit haben ihn persönlich kennenzulernen. Anmeldung und weitere Informationen unter www.Israelkongress.de.]









0:3 gegen Nordirland: Andreas Herzog in Israel noch ohne Erfolg
Andreas Herzog bleibt als Israels Teamchef weiter ohne Erfolg. Vier Tage nach dem 0:1 in der Nations League in Albanien musste der Wiener eine 0:3-(0:2)-Testniederlage bei Österreichs kommendem Nations-League-Gegner
(12. Oktober) Nordirland hinnehmen. Für die Nordiren trafen Steven Davies (13.), Stuart Dallas (41.) und Gavin Whiyte (67.). Salzburg-Stürmer Munas Dabbur und Austria-Angreifer Alon Turgeman (ab 59.) konnten auf Seiten der israelischen Mannschaft an der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Ära Herzog nichts ändern. Dabbur musste den Platz in der 75. Minute verletzungsbedingt verlassen. (spox) KR



Tischrei nennt sich dieser Monat, bei dem man sich in Israel von einem Fest zum nächsten Feiertag angelt und dazwischen auch noch wegen dem Sabbat mit geschlossenen Läden konfrontiert ist. In den Medien haben Rabbiner die Stelle der politischen Reporter eingenommen. Es geht um Gnade, Vergebung, Glauben und Gebet. In den Nachrichten werden Autounfälle und Ertrunkene gemeldet sowie ein paar Anklageschriften wegen "mutmaßlicher" Vergehen. Weil der Jom Kippur, der Versöhnungstag, naht, besinnen sich die Medien des Debakels des Oktoberkriegs von 1973. Militärs und Politiker erinnern sich all der Versäumnisse vor allem von Ministerpräsidentin Golda Meir, die alle Warnungen und die Kriegsvorbereitungen der Araber speziell in Ägypten und Syrien in den Wind geschlagen hatte. Erstaunlicherweise erwähnt in Israel niemand ein anderes geheimdienstliches Debakel der Israelis. Wieso hat niemand in der Regierung unter Ehud Barak die palästinensischen Vorbereitungen zur Zweiten Intifada ab September 2000 gesehen. Fast 1.600 israelische Menschenleben kostete dieser palästinensische "Krieg", den Jassir Arafat ab Mai 2000 gewissenhaft geplant und vorbereitet hat. Zu dieser "Blindheit" befragt, sagte mal ein namenloser Geheimdienstbeamter: "No comment". Da wird bis heute eine schützende Hand vor Barak und die israelischen Linken gehalten, die freilich seitdem bei den Wählern im Land keine Chance mehr haben, auch nicht bei Umfragen. TS








WAKS - Jiddische Stimmen
Stimmen und Lieder aus einer verlorenen Welt. Das Ensemble aus Inge Mandos (Stimme), Klemens Kaatz (Klavier, Akkordeon und Indienharmonium) und Hans-Christian Jaenicke (Geige) arrangiert und begleitet original ostjiddische Sänger, deren Stimmen auf Wachs- Zylindern die Zeitläufte überdauerten. Die Musiker führen einen Dialog mit diesen Stimmen und bringen sie so zurück
ins Leben. So sind Manya, Fanya, Yeshaya und die anderen Stimmen Teil des Ensembles. Sie wurden zwischen 1928 und 1942 aufgezeichnet. "Wir wollen Musik machen und gemeinsam mit ihnen singen. Unser musikalischer Dialog dient als Brücke zwischen gestern und heute. Das Ergebnis unserer Bemühungen ist ein sehr einzigartiges Programm von Songs mit speziellen Sounds." Die CD "WAKS - YIDDISH VOICES" wurde am 15. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt. Inge Mandos hält einen Vortrag mit Musikbeispielen am 25 September 2018 um 18 Uhr im Goethe-Institut, Asia House, 4 Weizmann Street, Tel Aviv-Yafo. (goethe, youtube, amazon) TS

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Jetzt anmelden: Die Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) läuft, unter Israelkongress.de/Tickets ist der Web-Link für die Bestellung der Teilnehmer-Tickets zu finden. Der Vorverkaufspreis beträgt 18 bzw. ermäßigt 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es
zusätzlich ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR. Zudem bestehen besondere Ticket-Angebote für Gruppen.
Aussteller und Sponsoren: Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen, Interessenten können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) gerne bei uns für die weitere Abstimmung melden.

Jetzt spenden für Hilfsorganisationen beim Israelkongress
5. Deutscher Israelkongress präsentiert weltweite Hilfsprojekte aus Israel
Weltweit sind israelische Hilfsprojekte im Einsatz - wir wollen drei ausgewählten Projekten die Möglichkeit geben, sich beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 in Frankfurt am Main vorzustellen. Es geht dabei um Hilfe für syrische Flüchtlinge nahe der israelischen Grenze,
für Flüchtlingskinder auf Lesbos und für Trauma-Opfer aufgrund von Terror und Krieg. Unser Plan ist es, die Vertreter dieser Hilfsprojekte selbst einzuladen, damit sie beim 5. Deutschen Israelkongress ihre in Deutschland oft noch wenig bekannte Arbeit präsentieren können. Um die Kosten dieses Vorhabens zu decken, sind wir jedoch auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen!
Weitere Informationen unter Hilfsprojekte, Spendenseite bei betterplace: Betterplace.


Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Hamas has had 13 years to improve Gaza. Here's what they've accomplished...

Während die Welt 9/11 betrauerte, gab es einen Platz wo gefeiert wurde: "Palästina"!

World hunger is on the rise. Israeli scientists have developed a simple solution.

Why has peace not happened 25 years after Oslo? Here's the answer.

Israel's Linoy Ashram makes history by winning the Silver Medal in Hoop Routine at the 2018 World Rhythmic Gymnastics Championships!

Rede von Rabbiner Lord Sacks in einer Debatte des House of Lords über Antisemitismus



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Shalom
Thomas
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Thomas@il-israel.org



Save the Date - 5. Deutscher Israelkongress
am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
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