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03. September 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Eine neue Offenbarung über Neutronensterne
  • Gene aus dem Toten Meer für trockenheitstolerante Nahrungspflanzen
  • Mütterliche Depression kann die Gesundheit von Babys beeinträchtigen
ARCHÄOLOGIE
  • Alte Särge in israelischer Höhle offenbaren Migration aus der Türkei und Iran
  • 8-jähriger Junge findet 11.500 Jahre alte Fruchtbarkeitsfigur
  • Wie ist das alte Israel entstanden?
TOURISMUS
  • Petah Tikvahs ökologischer Park
WIRTSCHAFT
  • Kryptowährungen gewinnen an Popularität
  • Patente pro Kopf: Israel auf Platz 5 weltweit
  • Sodastream will NIS 90Mio. in die Erweiterung der Negev-Fabrik investieren
  • Steuererleichterungen für kleine Unternehmen
  • Cloud-Computing Startup Spotinst wirbt USD 35 Mio. ein
  • Israel führt bei nachhaltiger Entwicklung
  • Israel baut neue Raketen
  • KFC plant Comeback in Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Trinkwasser für Kamerun dank NUF
  • Erstes Schwimmbad in einer Beduinen-Siedlung
  • Von Äthiopien nach Israel - die lange Reise des Hiruy Amare Tadesse
  • Dürre hält an: Bürger sollen Wasser sparen
  • Deutsch-jüdische Konfektionsgeschichte in Jerusalem
  • Lea Fleischmann erhält Bundesverdienstkreuz
  • Noam Sheriff gestorben
POLITIK
  • Ramallah: "Juden haben kein Recht, auf dem Tempelberg zu beten"
  • Israel öffnet einzigen Personenübergang zum Gazastreifen
  • Freundeskreis Israel in der Union gegründet
  • Frankfurts Bürgermeister fordert Verbot
  • Auch europäische Geberländer wollen palästinensische Schulbücher überprüfen
  • EU-Israel Zwillingsprojekt
  • Erstmals temporäres israelisches Konsulat in Uman (Ukraine)
  • Will Rodrigo Duterte sich in Israel behandeln lassen?
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • BDS verfolgt Jerusalemer Sinfonie-Orchester
  • Haus von "mutmaßlichem" Palästinenser zerstört
  • "Mutmaßlicher Täter"- auch "mutmaßliche" Opfer?
  • Feuerdrachen vernichten Negev Honigfarmen kurz vor Rosh Hashanah
  • Iran: "Israelische Siedler bedrohen Palästinenser mit 200.000 Waffen"
  • Lana Del Rey sagt Israel-Konzert ab
SPORT
  • Maccabi Tel Aviv scheitert knapp in Europa League Qualifikation

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Stephan Grigat auf Vortragstour
  • Lesung mit Karl Pfeifer
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Israeltag 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...


BILDER DER WOCHE
  • Rundgang im ultraorthodoxen Mea Schearim
  • Kontrastprogramm im arabischen Basar in der Altstadt Jerusalems








Eine neue Offenbarung über Neutronensterne
Neutronensterne sind die kleinsten, dichtesten Sterne im Universum. Sie sind aus dem Gravitationskollaps extrem massereicher Sterne entstanden und bestehen fast ausschließlich aus Neutronen - neutralen subatomaren
Teilchen, die zu einem kleinen, unglaublich dichten Himmelskörper zusammengepresst wurden. Eine neue Studie legt nahe, dass einige Eigenschaften von Neutronensternen nicht nur durch ihre Vielzahl von dicht gepackten Neutronen beeinflusst werden könnten, sondern auch durch den Anteil von Protonen - positiv geladene Teilchen, die nur 5% eines Neutronensterns ausmachen. Da Protonen wesentlich mehr Energie transportieren können als bisher angenommen, können sie zu den Eigenschaften eines Neutronensterns beitragen, wie etwa seine Steifigkeit, sein Verhältnis von Masse zu Größe und sein Abkühlprozess. Die Forschung wurde von Prof. Eli Piasetzky von der Fakultät für Physik der Universität Tel Aviv, Prof. Or Hen des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Prof. Larry Weinstein von der Old Dominion University geleitet. Der Doktorand, der die Daten analysierte, war Meytal Duer von der TAU School of Physics. (tau) EL

Gene aus dem Toten Meer für trockenheitstolerante Nahrungspflanzen
Dror Shalitins Firma PlantArcBio möchte einige der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt trockenheitstoleranter machen, indem sie spezifische Gene hinzufügt, die in Regionen gefunden werden, in denen traditionell wenig
Wasser vorhanden ist. Die Firma benutzte dazu Boden- und Wasserproben aus dem Toten Meer. Diese Proben sind mit Millionen von Genen aus Zehntausenden von Pflanzen, Tieren, Viren, Pilzen und Mikroorganismen gefüllt. "Wir müssen nicht im Voraus wissen, welche Gene wir in der Probe haben", erklärt Shalitin. "Wir nehmen einfach an, dass es Gene geben wird, die Mikroorganismen helfen, in einem Gebiet zu überleben, das unter Dürre leidet." Statt auf Simulationen angewiesen zu sein, sammelt PlantArcBio isoliert dann die Gene von der gesammelten "Suppe" des Bodens und fügt mithilfe von spezialisierten Agro-Bakterien die Gene in Modellpflanzen ein - ein Gen pro Pflanze und lässt die Natur entscheiden. PlantArcBio verwendet dazu eine blühende Pflanze namens Arabidopsis, die mit Kohl und Senf verwandt ist, eine Pflanze, die fremde Gene leichter akzeptiert. Bei den Pflanzen, die unter extremer Dürre nicht sterben - etwa 1% der Gesamtmenge - können "hilfreiche Gene" bestimmt werden. Diese werden dann mit einer größeren Modellpflanze - Tabak - getestet, bevor das eigentliche Ziel erreicht wird: Sojabohnen, Mais und Raps. "Die Pflanzen mit den besten Genen zeigten eine Verbesserung von 10 - 15%" im Umgang mit Dürrebedingungen, erklärt Shalitin. Sojabohnen sind besonders wichtig für PlantArcBio - und für den Planeten. PlantArcBio zitiert Studien, die zeigen, dass die Ernteerträge von Sojabohnen in den USA um 2,4% pro Grad Temperaturerhöhung gefallen sind. PlantArcBio, das 2014 gegründet wurde, hat bisher etwa 100 Gene (von einer Million getesteten) identifiziert, die Pflanzen helfen, trockenheitstoleranter zu werden. Einige dieser Gene wurden noch nie zuvor gesehen und sind in keiner existierenden Gendatenbank enthalten. Für den letzten Test hat PlantArcBio eine Partnerschaft mit der University of Wisconsin in Madison geschlossen. "Sie sind Champions in Sojabohnen und verfügen über hochmoderne Anlagen", sagt Shalitin. (israel21c) EL

Mütterliche Depression kann die Gesundheit von Babys beeinträchtigen
Das Aufwachsen neben einer depressiven Mutter kann zu veränderten Immunantworten und einem höheren Risiko für psychische Störungen führen, wie eine neue Studie der israelischen Professorin Ruth Feldman zeigt. Feldmans Team verfolgte 125 Neugeborene bis zu ihrem
10. Lebensjahr. Als die Kinder sechs Monate alt waren, wurden die Mütter gebeten, Fragebögen auszufüllen, die dazu dienten, das Ausmaß von Depression und Angstzuständen zu bestimmen. Als die Kinder 10 Jahre alt waren, maßen die Forscher sowohl bei Müttern als auch bei Kindern die Werte des Stresshormons Cortisol und des Immunmarkers sekretorisches Immunglobulin. Die Forscher beobachteten auch, wie die Mütter und Kinder interagierten. Es geht nicht darum, Familien zu stigmatisieren, sondern die Forscher hoffen, dass Mütter besser motiviert werden können, sich behandeln zu lassen, wenn sie erleben, dass es ihren Kindern nützt. (jpost) EL




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Alte Särge in israelischer Höhle offenbaren Migration aus der Türkei und Iran
Die Genomanalyse von 6.500 Jahre alten menschlichen Überresten weist auf den Ursprung der alten Chalkolithikum-Kultur hin. Ein internationales Team hat herausgefunden, dass Migrationswellen aus Anatolien
und den Zagros-Bergen (der heutigen Türkei und dem Iran) in die Levante dazu beigetragen haben, die Chalkolithikum-Kultur zu entwickeln, die vor etwa 6.500 Jahren in der Region Obergaliläa existierte. Die Studie ist eine der größten antiken DNA-Studien, die jemals in Israel durchgeführt wurden. 1995 begannen Zvi Gal, Dina Shalem und Howard Smithline von der Israelischen Antiquitätenbehörde mit der Ausgrabung der Peqi'in Höhle im Norden Israels, die auf die Chalkolithikum-Zeit in der Levante zurückgeht. In der 17 Meter langen und 5 bis 8 Meter breiten natürlichen Tropfsteinhöhle hat das Team Dutzende Gräber gefunden. Die große Zahl der einzigartigen keramischen Beinkästen und die Vielfalt der in der Höhle gefundenen Grabbeigaben lassen vermuten, dass sie einst von den Chalkolithikern als Leichenhalle genutzt wurde. "Einige der Funde in der Höhle sind typisch für die Region, andere deuten auf einen kulturellen Austausch mit abgelegenen Regionen hin", so Dr. Shalem. "Glücklicherweise wurde menschliche DNA in den Knochen der begrabenen Menschen in Peqi'in der Höhle konserviert, wahrscheinlich aufgrund der kühlen Bedingungen in der Höhle und der Kalksteinkruste, die die Knochen bedeckte und die DNA konservierte", ergänzte Prof. Israel Hershkovitz. "Wir stellen fest, dass die Peqi'in-Bevölkerung vor 6.000 Jahren einen abrupten demografischen Wandel erlebte", schließt Éadaoin Harney, der die statistische Analyse für die Studie leitete. (TAU) TS

8-jähriger Junge findet 11.500 Jahre alte Fruchtbarkeitsfigur
Vor 2 Jahren hat Itamar Barnea (10) einen ungewöhnlich geformten Kieselstein eingesteckt. Als seine Mutter ihn den Behörden übergab, wurde festgestellt, dass es sich um eine 11.500 Jahre alte Fruchtbarkeitsfigur handelt. Die Israel Antiquities Authority (IAA) lobte den Jungen für seine "gute Staatsbürgerschaft". Itamar Barnea wanderte im oberen Galiläa, in der Nähe von seiner Heimatgemeinde Kibbutz Malkia, als er mit 8 Jahren einen ungewöhnlich geformten Stein in der Gegend zwischen Tel Kedesh und dem
Dishonbach fand. Er beschloss, es als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. "Wir waren überrascht, als uns eine seltene Figur gezeigt wurde - wahrscheinlich die dritte ihrer Art in Israel, etwa 11.500 Jahre alt", sagte Ianir Milevski, Leiter der Abteilung Vorgeschichte der IAA. "Die Statuette, die auf den ersten Blick kaum wie von Menschen geschnitzt aussieht, wurde durch Schaben und Meißeln eines Kieselsteins hergestellt, um einer schwangeren Frau zu ähneln", erklärte er. Es wurde nun in die Sammlungen der IAA National Treasures Department aufgenommen. "Leider kennen wir den archäologischen Hintergrund der im oberen Galiläa gefundenen Figur nicht", fügte er hinzu und sagte, dass jeder, der beim Wandern ein Relikt findet, am besten sofort die Behörden benachrichtigen sollte, damit die Archäologen "zum Zeitpunkt der Entdeckung möglichst viel Wissen aus dem Feld gewinnen" können. (ToI) TS

Wie ist das alte Israel entstanden?
Haben die frühen Israeliten Kanaan aus der östlichen Wildnis erreicht, indem sie den Jordan gegenüber von Jericho überquert haben, wie es im Buch Josua heißt? Oder kamen die Israeliten
ursprünglich aus Kanaan, als Teil der indigenen Bevölkerung? Von der Wanderung der Israeliten aus der Wildnis des Sinai über das Jordantal in das fruchtbare Land Kanaan, wie in der Bibel beschrieben, sind keine archäologischen Beweise gefunden worden. Es gibt auch keine Beweise für die Schlachten, die die Israeliten, wie vom Propheten Josua beschrieben, mit den Einheimischen, ob in Jericho oder anderswo, geführt haben sollen. Es ist nicht merkwürdig, dass ein wanderndes Volk keine Beweise hinterlässt. Nomaden reisen per Definition leicht und bauen keine dauerhaften Strukturen auf. Nur, dass einige aus dem Nahen Osten genau das getan haben - sie leben selbst in Zelten, bauen aber Steinzäune für ihre Tiere. Die heutigen Beduinen neigen dazu, dasselbe zu tun. Und jetzt graben Archäologen seltsame Ruinen aus, die zuvor in unwirtlichen Teilen des Jordantals gefunden wurden, in der Hoffnung, die Theorie des verstorbenen Archäologen Prof. Adam Zertal von der Universität Haifa zu beweisen oder zu widerlegen: Dass die dort gefundenen Steinstrukturen von den alten Israeliten errichtet wurden, als sie vor 3.200 Jahren langsam nach Kanaan kamen. Und wie genau passt ein bedeutendes Dorf mit Steinhäusern zu der Vorstellung, dass die Bauherren ein Volk in Bewegung, Nomaden, waren? Khirbet el Mastarah liegt 8 km nördlich von Jericho und 2 km von der Quelle Uja (oder Auja) entfernt. Das ganze Jordantal nördlich von Jericho ist ziemlich unglücklich, sagt Ben-Shlomo: Kein Grund für Menschen, sich entschieden zu haben, ihr Leben dort zu verbringen. Es gab also nur wenige "feste" Städte. Doch einer war Mastarah. (Haaretz) TS








Petah Tikvahs ökologischer Park
Der erneuerte Park ist Teil einer Anordnung von Grünflächen, die sich in der Peripherie des Hayarkon Parks von Tel Aviv vom Stadtzentrum nach Norden erstrecken. Der Park umgibt einen 1,4 Hektar großen See und bietet Sitzgelegenheiten am Ufer des Sees und Wanderwege. Schließlich werden auch Bootsverleih, Radwege, Fitness-Komplexe und ein Restaurant mit einer Aussichtsplattform auf dem Dach geöffnet. Der See wurde von den Architekten des Tel Aviv Port und der Tel Aviv Promenade, Mayslits Kassif Architects, entworfen. (jpost) EL







Kryptowährungen gewinnen an Popularität
Die israelische Zentralbank (Bank of Israel) sowie das Finanzministerium erkennen die immer größere Beliebtheit von Kryptowährungen im eigenen Land an. Seit den rasanten Kursanstiegen im letzten Jahr denkt Israel über eine staatlich geförderte Kryptowährung nach. Beamte des Finanzministeriums möchten mit
Bank of Israel Foto: Sahm
einer staatlich anerkannten Kryptowährung Bargeldtransaktionen im eigenen Land senken und zugleich gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgehen. Der Schwarzmarkt wird in Israel auf etwa 22% des BIPs geschätzt. Seit Anfang 2018 besteht der Entwurf zu einer staatlich geförderten digitalen Währung, dem "Krypto-Schekel". Einige der führenden Banken des Landes haben zusammen mit der Regierung Fuß in der Welt der digitalen Währungen gefasst. Die Bank of Hapoalim hat sich mit Microsoft Azure zusammengeschlossen, um die Blockchain-Technologie für die Digitalisierung von Assets zu nutzen. Im Februar urteilte der Oberste Gerichtshof des Landes, dass die Bank Leumi die Einschränkungen für das Konto der Krypto-Börse Bits of Gold aufheben muss, bis ein vollständiges Urteil getroffen wird, das Jahre dauern könnte. Der Anwalt Shaul Zioni meinte, dass das Urteil einen wichtigen Präzedenzfall darstellt, da der Oberste Gerichtshof im Wesentlichen entschied, "dass es kein Verbot für den Handel mit digitalen Währungen gibt." (coincierge) KR

Patente pro Kopf: Israel auf Platz 5 weltweit
Israel war in den letzten 18 Jahren immer auf Spitzenplätzen in Bezug auf die Anzahl der internationalen Patente, die im Rahmen des Patent Cooperation Treaty (PCT) im Verhältnis zur Bevölkerungszahl eingereicht
wurden. Der Höhepunkt kam im Jahr 2000, als Israel nach Finnland und Schweden auf Platz drei der weltweit gemeldeten Patente landete. Heute ist Israel nach Japan, Schweden, der Schweiz und Südkorea der fünfte. Finnland ist auf den sechsten Platz gefallen. Die Daten stammen aus einem neuen Bericht des Nationalen Rates für Forschung und Entwicklung im Ministerium für Wissenschaft und Technologie. (globes) EL

Sodastream will NIS 90 Mio. in die Erweiterung der Negev-Fabrik investieren
Das staatliche israelische Investitionsförderungszentrum genehmigte den neuen Investitionsplan von Sodastream, einschließlich der Erweiterung seiner Hauptproduktionsanlage in der Industriezone Idan Hanegev in der Nähe von Rahat. Nach dem Plan wird Sodastream NIS 90 Mio. in die Entwicklung des Werkes
investieren, das derzeit 1.100 Mitarbeiter beschäftigt. Wenn der Ausbauplan abgeschlossen ist, wird Sodastream 160 neue Mitarbeiter einstellen. Der Direktor des Investitionsförderungszentrums Nahum Itzkovich berichtet, dass Sodastreams Aktivitäten im Negev "die Beschäftigungslage im Süden, insbesondere in Rahat, verändert haben, indem sie Beduinen-Frauen Hunderte von Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt und dadurch die Bevölkerung in der gesamten Region gestärkt haben." (globes) EL

Steuererleichterungen für kleine Unternehmen
Finanzminister Moshe Kahlon und der Minister für Wirtschaft und Industrie, Eli Cohen, wollen Steuererleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen umsetzen. Ein kleines Unternehmen ist derzeit jemand mit einem jährlichen Umsatz, der NIS 100.000 nicht übersteigt. Nach dem Plan wird die jährliche
Umsatzobergrenze für diese sehr kleinen Unternehmen auf NIS 120.000 bis 150.000 erhöht und sie erhalten eine volle Mehrwertsteuerbefreiung vom Staat. Würde diese Leistung einem Unternehmen gewährt, würde es jährlich NIS 17.000 erhalten, die es derzeit an den Staat entrichtet. In den Beratungen des Komitees wird auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Status von Selbständigen und Angestellten in Israel durch eine "Trauerzahlung" an die Selbstständigen auszugleichen, um sie für die sieben Tage der Trauer zu Hause zu entschädigen, die im Judentum für die Tod von Verwandten ersten Grades zugebilligt werden. Der Staat entschädigt die Selbstständigen derzeit nicht für Trauertage, während die Arbeitnehmer in diesen Tagen ihren regelmäßigen Lohn erhalten, wobei der Arbeitgeber dafür von der National Insurance Institute bezahlt wird. (globes) EL

Cloud-Computing Startup Spotinst wirbt USD 35 Mio. ein
Das in Tel Aviv ansässige Cloud-Computing-Startup Spotinst Inc. gab am Dienstag den Abschluss einer von Highland Capital Partners LLC geführten Series-B-Runde im Wert von USD 35 Mio. bekannt. Das 2015 gegründete Spotinst bietet Cloud-Computing-Optimierungsdienste
an, in denen Sony, Samsung, Unilever und Qualcomm als Kunden aufgeführt sind. Spotinst überwacht die Verfügbarkeit und die Preisgestaltung der Rechenleistung von Cloud-Diensten, um die Nutzung durch die Kunden zu optimieren. Die Technologie von Spotinst ist für Cloud-Dienste wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud verfügbar. Derzeit beschäftigt die Firma 100 Mitarbeiter in Büros in San Francisco, New York und Tel Aviv. (calcalistech) EL

Israel führt bei nachhaltiger Entwicklung
Investitionen in Forschung und Entwicklung sind als Mittel zur Förderung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UN anerkannt, da sie einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen weltweit haben. Israel liegt weltweit auf Platz 2 mit seiner Verpflichtung in Forschung und Entwicklung zu investieren. Es investiert 4,2% seines Bruttoinlandsprodukts. Es ist sogar führend bei der Anzahl von Forschern pro 1 Million Einwohner. (facebook) TS

Israel baut neue Raketen
Das israelische Verteidigungsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an Raketen, die jedes Ziel in der Region erreichen könnten. "Wir werden eine präzise Feuerkraft erwerben und entwickeln, die es uns erlauben wird,
unsere offensiven Kapazitäten zu konzentrieren und zu verstärken und in ein paar Jahren die gesamte Region abzudecken", erklärte Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. Das Rüstungsgeschäft habe einen Umfang von etwa EUR 24 Mio. Ein Teil der Raketen werde bereits produziert, die anderen Raketen befänden sich noch in der Entwicklungs- und Testphase, hieß es. Israel hat eine Reihe von Gegnern in der Region. Das Land befürchtet, von Iran bedroht zu werden, sowie dieser sich Atomwaffen beschaffen könnte. Außerdem kämpft Israel immer wieder gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen sowie gegen die schiitische Hizbullah-Miliz aus dem Libanon, die sich auch am Bürgerkrieg in Syrien beteiligt. (faz) TS

KFC plant Comeback in Israel
Kentucky Fried Chicken (KFC) plant, das "geheime" Brathähnchenrezept des Colonels nach Israel zurückzubringen. Vertreter der zur Restaurantgruppe Yum gehörenden Kette haben sich in Israel mit mehreren potentiellen Franchisenehmern und Immobilienmaklern getroffen und Verhandlungen mit Geflügellieferanten aufgenommen. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Calcalist. Eine Delegation von 10 KFC-Vertretern war Woche in Israel. KFC plant, innerhalb von fünf Jahren nach seiner Rückkehr, 100 Filialen in Israel zu eröffnen. KFC erklärte: "Wir sind sehr optimistisch in Bezug auf den israelischen Markt und glauben fest an den Erfolg des

Netzwerks hier. Wir sind jetzt dabei, den Relaunch in Israel zu planen." Ein Termin für den KFC-Relaunch wurde nicht bekannt gegeben. KFC wurde erstmals 1993 in Israel eröffnet und hatte bis 2013 bis zu 10 Standorte, während die Franchise in dieser Zeit zweimal den Besitzer wechselte. Es gibt 700 KFC-Verkaufsstellen, alle Halal-zertifiziert, in arabischen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Katar, Bahrain, Oman, Jordanien, Libanon, Marokko, Irak und Saudi-Arabien. Außerdem gibt es in vier Städten der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland Verkaufsstellen. KFC hatte Schwierigkeiten, das spezielle Rezept des Colonels für eine koschere Kundschaft zu reproduzieren, da es auf Milch basiert. In der Vergangenheit wurde ein Ersatz auf Sojabasis verwendet. Zur Yum-Gruppe gehören auch Pizza Hut und Taco Bell. (Chefkoch, google, ToI) TS








Trinkwasser für Kamerun dank NUF
Die Firma NUFiltration (NUF) aus Cäsarea will Tausenden Menschen in dem zentralafrikanischen Land Kamerun ihr einzigartiges Wasserfiltersystem zur Verfügung stellen. Vor einigen Monaten hat der Botschafter Israels in Kamerun, Ran Gidor, eine Empfehlung an MASHAV,
die Entwicklungshilfeagentur des Außenministeriums, für die Lieferung von NUF-Filtern in das Land ausgesprochen. "Es war eine sofortige Reaktion auf die Cholera-Epidemie, und wir waren froh zu helfen", so Yuval Fuchs, Vize-Chef von MASHAV. NUF wird nun mit Unterstützung des Außenministeriums Wasseraufbereitungssysteme im Wert von USD 15.000 bereitstellen. Jedes dieser Systeme kann acht Liter Wasser pro Minute umwandeln und damit den durchschnittlichen Wasserverbrauch von etwa 500 Menschen decken. Das Besondere an den Filtern von NUF: Für ihre Herstellung werden desinfizierte und recycelte Dialyse-Filter verwendet, die nun das Wasser filtern. Die ursprünglich für den medizinischen Gebrauch entwickelten Filter haben naturgemäß einen sehr hohen Standard und sind so für die Trinkwasserherstellung hervorragend geeignet. Sie dekontaminieren auch Wasser aus stark verschmutzten Quellen und garantieren die Reinigung des Wassers von Bakterien und allen Partikeln, die größer als 30 Nanometer sind, das sind 30 Milliardstel eines Meters. "Es ist ein revolutionäres Patent, da wir durch den Einsatz eines medizinischen Geräts, das sonst weggeworfen würde, die bestmögliche Wasserqualität erreichen", so Mino Negrin, CEO von NUF. Das System ist nicht teuer und tragbar und damit ideal für Notfalleinsätze oder den Einsatz in abgelegenen Regionen, so Negrin. Die 15kg-Filter benötigen keinen Strom und sind mindestens drei Jahre lang einsetzbar. Auch die UN haben die Filter bereits getestet und für die Verwendung in Flüchtlingslagern in der Demokratischen Republik Kongo und Mali freigegeben. (Botschaft, youtube, Haolam) KR

Erstes Schwimmbad in einer Beduinen-Siedlung
In dem neuen Country- Club Komplex in Rahat wurde erstmals ein öffentliches Schwimmbad errichtet. An der Einweihung nehmen die Prominente teil: Uri Ariel (Das Jüdische Haus), Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Kultur- und Sportministerin Miri Regev
(Likud), Wohnbauminister Yoav Galant (Kulanu) und Yair Maayan, Generaldirektor der Behörde für Beduinensiedlungen im Negev. Der etwa 1,3 Hektar große Country Club umfasst neben dem neuen Pool einen riesigen Fitnessraum, drei Studioräume für Gruppenunterricht, ein Café, ein Solarium, einen Basketball- und Fußballplatz, Spielgeräte und eine Trocken- und Feuchtsauna. Der Pool bietet separate Stunden für Männer und Frauen an. Die Gründung des Country Clubs war ein gemeinsames Projekt der Ministerien für Landwirtschaft, Bau und Wohnungswesen, Innenausstattung, Kultur und Sport sowie der Entwicklung und Ansiedlung der Beduinenbehörde. Der Club wird tausenden von Anwohnern im Negev dienen, die bisher keinen Zugang zu Sport- und Freizeitaktivitäten in der Nähe ihrer Wohnorte hatten. (jpost, tachles) EL

Von Äthiopien nach Israel - die lange Reise des Hiruy Amare Tadesse
Als Junge in Äthiopien träumte Hiruy Amare Tadesse davon, nach Jerusalem zu gehen. Amare wurde in der Gemeinde Huruta in der Region Addis Abeba geboren. Sein Vater war ein Bauer, der Getreide und Gemüse anbaute, und besonders Teff, Äthiopiens Nationalgetreide. "Als Junge habe ich der Familie auf der Farm geholfen. Ich pflügte mit einem Ochsen, drehte den Boden um, pflückte, erntete und führte alle anderen landwirtschaftlichen Aufgaben aus ",
erinnert er sich. Nach der Schule studierte er Landwirtschaft. 1989 kehrte er nach fünf Jahren Studium in der Ukraine nach Äthiopien zurück. 1991, einige Monate nach der Operation Salomon, die tausende äthiopische Juden nach Israel rettete, immigrierten auch Amare und seine Familie. Er ist seitdem tief im Land Israel verwurzelt, wie die Bäume, die er von der Keimung bis zur Pflanzung als Direktor der Golani-Gärtnerei des KKL-JNF im Lavi-Wald bewacht. Der 58-jährige Amare lebt mit seiner Frau in Kiryat Bialik. Zusammen haben sie vier Kinder großgezogen, von denen das jüngste zwanzig ist und derzeit in der IDF dient. (jpost) EL

Dürre hält an: Bürger sollen Wasser sparen
Das sechste Jahr in Folge ist Israel von Dürre bedroht. Dank effizienterer Nutzung, der Erschließung neuer Ressourcen und des Ausbaus der Meerwasser-Entsalzung schien es eine ganze Zeit lang so, als sei das Heilige Land langfristig vor Wasserknappheit gefeit. Doch durch den Klimawandel könnte die Dürre zur Norm werden,
Foto: Tommy Mueller / Fokus Jerusalem
warnte eine Sprecherin der israelischen Wasserbehörde. Und auch der private Wasserverbrauch in Israel sei erheblich gestiegen, allein in den vergangenen zwei Jahren um 10% pro Haushalt. Viele israelische Seen und Flussbetten befinden sich nach Angaben der Wasserbehörde auf 100-Jahres-Tiefständen. Der Wasserstand im See Genezareth sei so niedrig, dass er unter die kritische "schwarze Linie" sinken könnte und damit unter den Leitungen der Wasserpumpen liegen würde. Bisher haben die Israelis die aktuelle Dürre nicht so stark gespürt wie bei vergangenen Trockenperioden. Denn das Land hat in den vergangenen Jahren 5 leistungsstarke Entsalzungsanlagen an der Mittelmeerküste errichtet, die heute rund 70% des Trinkwassers direkt aus dem Meer liefern. Der Staat recycelt etwa 86% des Abwassers für die Landwirtschaft. Doch nun wurden auch die Menschen in Israel dazu aufgefordert, wieder Wasser zu sparen. (Tachles, Fokus-Jerusalem) TS

Deutsch-jüdische Konfektionsgeschichte in Jerusalem
An der Hochschule für Kunst und Design Bezalel in Jerusalem fand vom 18. bis 25. August ein Workshop über die einstige Modeindustrie vom Hausvogteiplatz statt. Studierende des Fachbereichs Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität Berlin, sowie
der Mode-Designer Michael Sonntag brachten dabei den Studierenden des Fachbereiches Mode die Geschichte der vorwiegend jüdischen Konfektionsindustrie rund um den Hausvogteiplatz näher. Berlin war bis zum Zweiten Weltkrieg das Zentrum der Konfektionsindustrie. Dieser Industriezweig wurde durch die Machtübernahme der Nazis zerstört; heute weiß kaum noch jemand um die Bedeutung, die Berlin einst in der Konfektionsmode weltweit einnahm. Am 9. Oktober wird es am Hausvogteiplatz in Berlin eine feierliche Abschlussveranstaltung in den Räumlichkeiten des heutigen Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz geben - dieses befindet sich in einer ehemaligen Kleiderfabrik. Geplant sind eine Installation der Kunsthochschule Weißensee und eine Modenschau von Bezalel. (Botschaft) TS

Lea Fleischmann erhält Bundesverdienstkreuz
Die Autorin Lea Fleischmann wird mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die in Jerusalem lebende deutsch-israelische Schriftstellerin erhält die Auszeichnung für
ihre jahrzehntelangen Bemühungen um deutsch-jüdische und deutsch-israelische Beziehungen. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wird im Oktober in der deutschen Botschaft in Tel Aviv stattfinden. Fleischmann wurde 1947 als Kind von Holocaust-Überlebenden in einem Lager für "Displaced Persons" in Ulm geboren. Im Jahr 1980 erschien ihr Buch "Dies ist nicht mein Land. Eine Jüdin verlässt die Bundesrepublik". Es avancierte zum Bestseller und entfachte in Deutschland eine breite Diskussion. Zeitgleich emigrierte Fleischmann mit ihren zwei Kindern nach Israel, wo sie seitdem lebt. Dort schrieb sie zahlreiche Bücher auf Deutsch, aus denen sie regelmäßig auf Lesereisen in Deutschland vorlas. 2006 kam ihr Buch "Meine Sprache wohnt woanders. Gedanken zu Deutschland und Israel" heraus, das sie zusammen mit Chaim Noll veröffentlichte. Ihr letztes Buch "Heiliges Essen" über die Bedeutung von Kaschrut erschien 2009. Seit einiger Zeit organisiert Lea Fleischmann Veranstaltungen zur Einführung in das Judentum an deutschen Gymnasien. (Tachles, Jüd.Allg.) TS

Noam Sheriff gestorben
Der Dirigent und Komponist Noam Sheriff ist tot. Er verstarb Samstag mit 83 Jahren in Netanja (Israel). Sheriff unterrichtete in den 1980er-Jahren auch am Mozarteum. In jungen Jahren war er Schüler von Leonard Bernstein. Der Musiker wurde 1935 in Tel Aviv geboren. Er studierte dort bei Paul Ben-Haim. Boris Blacher in
Berlin und Igor Markevitch in Salzburg die Komposition und das Dirigieren. Es folgten noch Studien der Philosophie an der Jerusalem University. Sein Bühnendebüt hatte er als 22-Jähriger mit der Premiere seines Werks "Festival Prelude", das Leonard Bernstein 1957 mit dem Israelischen Philharmonieorchester in Tel Aviv aufführte. In den 1980er-Jahren unterrichtete Sheriff auch Komposition und Dirigieren an der Kölner Musikhochschule und am Mozarteum in Salzburg. In Israel war er unter anderem Musikalischer Leiter des Symphonieorchesters Rischon Lezion und später des Israelischen Kammerorchesters in Tel Aviv. Seit 2004 leitete er als Musikdirektor das Haifa Symphony Orchestra. 2011 erhielt Sheriff, dessen eigene Werke westliche mit östlichen Einflüssen verbinden, den Israel-Preis für Musik. Sheriff sei ein international anerkannter Künstler und habe einen "starken Einfluss auf die musikalische Kultur in Israel" ausgeübt, hieß es in der Begründung der Jury. Sheriff dirigierte bei weltweiten Auftritten mit führenden Orchestern seine eigenen Schöpfungen sowie Werke des klassischen Repertoires. Seine Arbeiten, darunter "Mechaje Hametim" (Wiederbelebung der Toten), "Sephardische Passion" und "Psalmen von Jerusalem" gelten als Meilensteine der klassischen Musik im Nahen Osten. Sein symphonisches Sakral-Werk "Mechaje Hametim" begeisterte im Juli 2012 das Publikum bei den Salzburger Festspielen. (Salzburg, Tachles) KR




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Ramallah: "Juden haben kein Recht, auf dem Tempelberg zu beten"
Die nationalistischen und islamistischen Kräfte der Koordinierungsstelle der arabisch-palästinensischen Organisationen in Ramallah rufen zur Errichtung eines "Verteidigungskomitees" auf, um so die palästinensischen Araber vor den von ihnen beschriebenen "täglichen Attacken der Siedler" zu schützen und sich ihnen "mit allen Möglichkeiten entgegenzusetzen." Sie verurteilten die ihrer Ansicht nach stattfindenden Versuche Israels, den Status Quo der Al-Aqsa Moschee als eine Vorstufe zur Teilung der Nutzung der Stätte zwischen Muslimen und Juden
Foto Sahm
zu ändern. Die Erklärung betont auch, dass es "kein Recht für Nicht-Muslime gibt, an dieser Stätte zu beten". In der selben Erklärung wird zudem die Entscheidung der USA, die jährliche Überweisung von USD 200 Mio. bilateraler Hilfe an die Palästinensische Autonomiebehörde einzustellen, als "unverschämte Erpressung" bezeichnet. Man werde nicht um die Rechte der Palästinensischen Bevölkerung verhandeln, hieß es weiter. Darüber hinaus haben die nationalistischen und islamistischen Kräfte die palästinensische Bevölkerung dazu aufgerufen, an der wöchentlichen Demonstration vor dem Hauptquartier des Roten Kreuzes in Ramallah teilzunehmen. Hierbei wird für die Freilassung von Terrorunterstützern demonstriert, welche sich in einem Hungerstreik befinden, sowie gegen die Zurückhaltung von palästinensischen Steuergeldern durch die israelische Regierung, da die Palästinensische Autonomiebehörde weiterhin Gehälter an Terroristen zahlt, die israelische Bürger angegriffen haben. (Israelheute) KR

Israel öffnet einzigen Personenübergang zum Gazastreifen
Den einzigen für den Warenverkehr genutzten Grenzübergang in Kerem Schalom hatte Israel Mitte August nach fünfwöchiger Sperrung wieder geöffnet. Nach UN-Angaben sollen dort mehr als 400 Lastwagen Nahrungsmittel und andere Güter in den Gazastreifen
Ägypten bringen. Der dicht besiedelte Küstenstreifen mit einer Bevölkerung von fast 2 Mio. Menschen unterliegt seit mehr als einem Jahrzehnt einer israelischen Blockade zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Jeden Tag dürfen nach israelischen Angaben etwa tausend Palästinenser die Grenze aufgrund von Ausnahmeregelungen überqueren. Der einzige andere Übergang, Rafah an der Grenze zu Ägypten im Süden, war in den vergangenen Jahren die meiste Zeit geschlossen. Erst Mitte Mai öffneten ihn die ägyptischen Behörden und seitdem war er meistens passierbar. Vertreter der UNO und Ägyptens versuchen einen längerfristigen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zustande zu bringen. Dadurch soll humanitäre Hilfe für den verarmten Gazastreifen ermöglicht werden. (24matins) KR

Freundeskreis Israel in der Union gegründet
In Berlin hat sich am Sonntag ein "Freundeskreis Israel" der CDU und CSU gegründet. Dazu haben sich "ehemalige und amtierende Mandatsträger von CDU und CSU aus den deutschen Landtagen, dem Deutschen Bundestag sowie dem Europäischen Parlament zusammen gefunden, um
neue Brücken zwischen Deutschland und Israel zu bauen", wie es auf der Homepage von Carsten Ovens (Mitglied der Hamburger Bürgerschaft) heißt, der die Gründung gemeinsam mit Ellen Demuth (Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz) initiiert hatte. Die offizielle Gründung erfolgte im Beisein des israelischen Botschafters Jeremy Issacharoff und der Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer. Der Botschafter schrieb in einem Tweet zu der Veranstaltung: "Ein großes Dankeschön an unsere Freunde in der CDU und CSU und Annegret Kramp-Karrenbauer für die Gründung des Freundeskreises Israel in der Union. Es war ein großartiges Treffen, ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit." (Ovens) TS

Frankfurts Bürgermeister fordert Verbot des BDS
Der Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Frankfurt am Main, Uwe Becker (CDU), hat seine Forderung nach einem Verbot der BDS-Bewegung erneuert. Bereits im März dieses Jahres hatte sich Becker in einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gewendet
und ein Verbot der Israel-Boykott-Bewegung in Deutschland gefordert. Nach den »weiterhin zunehmenden Aktivitäten dieser Gruppierung in Deutschland in den zurückliegenden Monaten« wiederholte der Frankfurter Bürgermeister nun seine Forderung an Seehofer. »Seit über zehn Jahren versucht die BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), den Staat Israel international zu isolieren, und ruft in vielen Ländern zunehmend zu Boykottmaßnahmen auf. Es geht der BDS-Bewegung im Kern um die Delegitimierung des Staates Israel, zu deren Zweck Boykott und Diffamierung als Mittel eingesetzt werden«, teilte Becker mit. Die BDS-Bewegung nutze mit ihren Botschaften die gleiche Sprache, die einst Nationalsozialisten gebrauchten, um auszudrücken: »Kauft nicht bei Juden!« Zudem wähle die Kampagne »mit ihrer tief in das Fundament der Legitimation des jüdischen Staates reichenden Kritik an Israel den Umweg über den Antizionismus, um beim Antisemitismus anzukommen. Die BDS-Bewegung ist damit eine zutiefst antisemitische Bewegung«, so Bürgermeister Uwe Becker. In zahlreichen Aussagen werde klar, »dass BDS das Ende des Staates Israel zum Ziel hat. Ein solch antisemitisches Verhalten kann in unserem Land nicht akzeptiert werden und gehört verboten. Ich halte ein Vereinsverbot dieser Vereinigung für dringend geboten«, unterstrich der CDU-Politiker. (JA) TS

Auch europäische Geberländer wollen palästinensische Schulbücher prüfen
Konkrete Beispiele für die Aufstachelung zu Hass in palästinensischen Schulbüchern wurden Anfang dieses Jahres mehreren nationalen Regierungen präsentiert, unter anderem in London, Brüssel und Helsinki. Sowohl in Großbritannien als auch in Finnland sind Beispiele
hasserfüllter Inhalte in palästinensischen Lehrbüchern, die von EU-Steuerzahlern finanziert werden, an die Öffentlichkeit gelangt. In einer offiziellen Antwort auf eine von der Europäischen Koalition für Israel in Finnland initiierte Kampagne antwortete die Regierung Mitte Juni: "Die finnische Regierung akzeptiert keine Hassreden und hält es für wichtig, dass die Beispiele der Anstiftung, die vorgelegt wurden, von externen Experten genau überprüft werden. " Die finnische Regierung leitet derzeit die EU-Koordinierungsgruppe, die für die Finanzierung und Überwachung der palästinensischen Behörde in Bildungsfragen zuständig ist. Sie berichtete, dass momentan ein Überprüfungsprozess gemeinsam mit der Europäischen Kommission geplant sei. Während die Regierungen der USA und Australiens ihre Mittel für die Palästinensische Autonomiebehörde deutlich gekürzt haben, sind die europäischen Regierungen zögerlich. In früheren Gesprächen mit der Europäischen Kommission in Brüssel stritten EU-Beamte jegliche Erwähnung von Aufwiegelung zum Hass in palästinensischen Lehrbüchern rundweg ab und deuteten sogar an, dass israelische Lehrbücher nicht anders seien. Das ändert sich jetzt. In einer Erklärung am Mittwoch in London begrüßte ECI-Direktor Tomas Sandell die unabhängige Überprüfung und sagte, dass "dies zwar längst überfällig ist, aber für den Friedensprozess von entscheidender Bedeutung sein wird". (audiatur) KR

EU-Israel Zwillingsprojekt
Die Delegation der Europäischen Union, Vertreter des italienischen und des israelischen Bildungsministeriums trafen sich mit mehreren Regierungsvertretern und der akademischen Gemeinschaft, um ein Partnerschaftsprojekt in Israel zu starten. Das zweijährige, EUR 1,8 Mio. teure Projekt zielt darauf ab, einen israelischen nationalen Qualifikationsrahmen zu schaffen. Der israelische nationale Qualifikationsrahmen (NQR) wird die verschiedenen
bestehenden formalen und informellen Bereiche der allgemeinen und beruflichen Bildung in einem einzigen Rahmen zusammenführen. Sie wird eine bessere Abstimmung von Lehrplänen und Qualifikationen auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des israelischen Arbeitsmarktes fördern. Die Entwicklung eines mit dem europäischen System kompatiblen israelischen NQR wird auch die internationale Mobilität erleichtern. Seit 2008 bietet der Europäische Qualifikationsrahmen den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, Qualifikationen zwischen den EU-Ländern zu vergleichen und so die Mobilität von Lernenden und Arbeitnehmern zu fördern. "Twinning" bildet den rechtlichen und finanziellen Rahmen für die institutionelle Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Verwaltungen der EU-Mitgliedstaaten und der Partnerländer. Seit 2007 hat Israel bereits von etwa 14 Twinning-Projekten in Bereichen wie Telekommunikation, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Energie, Umwelt und Justiz profitiert, die europäisches Fachwissen zu spezifischen Themen liefern. (eu) TS

Erstmals temporäres israelisches Konsulat in Uman (Ukraine)
Die ukrainische Stadt Uman erwartet mindestens 30000 jüdische Besucher, überwiegend aus Israel. Zu Rosch Haschana (Neujahr) wird Israel in der ukrainischen Stadt Uman erstmals ein temporäres Konsulat eröffnen. Letztes
Jahr wurde die Rekordzahl von 40000 Pilgern registriert. Der im provisorischen Konsulat arbeitende Diplomat werde sich mit «dringenden konsularischen Angelegenheiten» befassen wie gestohlene oder verlorene Reisedokumente und anderen Notfall-Dienstleistungen, die israelische Botschaften weltweit offerieren. Das Konsulat befindet sich in dem Gebäudekomplex, der nach Ansicht Vieler auch die Grabstätte von Rabbi Nachman enthält, einer Berühmtheit aus dem 18. Jahrhundert. Wie schon in früheren Jahren wird die israelische Polizei auch dieses Mal wieder Offiziere nach Uman entsenden, um den lokalen Behörden während des Festtages zu helfen, Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Behörden in de Ukraine haben in den letzten Jahren den Zugang nach Uman verbessert und es bestehen Pläne, einen unbenutzten Militärflugplatz in der Stadt für Direktflüge zu öffnen. Uman, eine Stadt mit 70.000 Einwohnern, liegt in der Zentral-Ukraine, rund 200 Kilometer südlich von Kiev und 300 Kilometer südlich von Odessa. (Tachles) TS

Will Rodrigo Duterte sich in Israel behandeln lassen?
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich über die anhaltenden Gerüchte über seinen Gesundheitszustand lustig gemacht. Der 73-Jährige witzelte am Montag in Manila, dass er sich bei einem bevorstehenden Staatsbesuch in Israel am Rande der
politischen Termine gleich auch noch operieren lassen könnte. «Dann kann ich mir auch noch den Magen, die Brust und das Hirn aufmachen lassen.» Die Reise nach Israel und Jordanien beginnt am nächsten Wochenende. Zuvor hatten philippinische Zeitungen spekuliert, dass Duterte eigentlich nach Israel fahre, um sich dort von guten Ärzten behandeln zu lassen. In den vergangenen Tagen hatte es auch schon Gerüchte gegeben, dass der Präsident ins Koma gefallen sei. Daraufhin ließ Duterte ein Video veröffentlichen, das ihn beim Abendessen zeigte. Bekannt ist, dass der 73-Jährige infolge starken Rauchens an einer Durchblutungsstörung leidet. Duterte ist noch bis 2020 gewählt. In seiner Heimat wird auch über eine gewisse Amtsmüdigkeit spekuliert. Als möglicher Nachfolger brachte sich bereits der Sohn des früheren Diktators Ferdinand Marcos, Ferdinand Marcos junior, ins Spiel. Marcos hatte die Philippinen mehr als zwei Jahrzehnte - zwischen 1965 und 1986 - lang regiert. (philippinenmagazin) TS








BDS verfolgt Jerusalemer Sinfonie-Orchester
Die Boykott-Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) hat in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile Proteste gegen den

Auftritt des Jerusalemer Sinfonie-Orchesters organisiert. In den Sozialen Medien teilte sie ein digital nachbearbeitetes Bild, das den Dirigenten des Orchesters, Jeruham Scharovski, blutverschmiert zeigt. Am Montagabend demonstrierten BDS-Anhängern vor der Konzerthalle. Auch dort zeigten sie das Bild mit dem Dirigenten als Poster vor dem Auftritt des Orchesters. Der israelische Botschafter in Chile, Eldad Hajet, hatte laut der Tageszeitung Ha'aretz die örtliche Polizei aufgerufen, für Sicherheit zu sorgen. Scharovski, der in Buenos Aires geboren wurde und in den 1970er-Jahren nach Israel auswanderte, erhielt Personenschutz. Das israelische Orchester tourt gerade durch Südamerika. Es war nicht das erste Mal, dass es sich Anfeindungen von BDS ausgesetzt sah: Vergangene Woche riefen Demonstranten anti-israelische Sprüche bei einem Konzert in São Paolo und schwenkten palästinensische Flaggen. Auch in Argentinien und Peru gab es vor den Konzerten Demonstrationen. Die Konzertsäle waren aber jeweils gut gefüllt. Der Generaldirektor des Sinfonie-Orchesters, Jair Stern, sagte: "Vorfälle wie dieser sind unangenehm, aber sie werden das Konzert nicht überschatten." Die Polizei habe sichergestellt, dass die Auftritte normal ablaufen können. Die Zuhörer hätten den BDS-Lärm ignoriert und seien gekommen, um ein Jerusalem der Musik und der Kultur zu hören und zu sehen. (Israelnetz) TS

"Mutmaßlicher Täter"- auch "mutmaßliche" Opfer?
"Israelische Soldaten haben das Haus der Familie eines mutmaßlichen palästinensischen Attentäters im besetzten Westjordanland zerstört. Der 17jährige habe Ende Juli einen Israeli in der

Das mutmaßliche Begräbnis des mutmaßlich Ermordeten
Siedlung Adam nordöstlich von Jerusalem getötet, teilte die israelische Armee am Dienstag mit. Anwohner der Siedlung protestierten mit Steinen und Brandsätzen gegen die völkerrechtlich illegitime Zerstörung." Das berichtete dpa. Wenn der Täter nur "mutmaßlich" war, dann waren wohl auch seine Opfer nur "mutmaßlich" ermordet und begraben worden und Daniel Nadav wurde nur mutmaßlich durch einen Messerstich in den Hals verletzt, ehe er den "mutmaßlichen" Täter mutmaßlich erschießen konnte. Das mutmaßliche Todesopfer war, Yotam Ovadia, 31. Er wurde mutmaßlich beerdigt. Der mutmaßliche Tote wurde von seiner mutmaßlichen Frau und seinen beiden mutmaßlichen Kleinkindern betrauert. Und laut dpa waren der Mord und das Attentat vermutlich völkerrechtlich legitim, wenn nur die Hauszerstörung gegen das Völkerrecht verstieß. Dank der Monopolstellung von dpa erschien dieser Artikel in zahlreichen deutschen Zeitungen wie Zeit, FAZ, Taz und duzenden anderen. (jungewelt, Jpost) TS

Feuerdrachen vernichten Negev Honigfarmen kurz vor Rosh Hashanah
Wenn man in Israels Sha'ar HaNegev Region im Nordwesten von Negev fährt, sind die Felder verbrannt und schwarz. "Es ist eine sehr beunruhigende Ansicht", sagte Zeev Meidan, Generaldirektor des israelischen Honigrates. Die Brände, von brennenden Drachen und Heliumballons verursacht, haben den Bienenstöcken von Kibbutz Erez und Yad Mordechai in der Zeit kurz vor Rosh Hashanah, dem Höhepunkt der Honigernte, großen Schaden zugefügt. Im Durchschnitt sollten Bienenstöcke

in dieser Saison bis zu 50 Kg Honig produzieren. Die Regierung hat sich verpflichtet, den Verlust für einzelne Landwirte auszugleichen, aber nur etwa die Hälfte der Mittel wurde bisher überwiesen, so Meidan. Nicht nur die Bienen selbst seien verbrannt worden. Auch die restlichen Bienen können keinen Honig produzieren, weil es keine Blumen mehr zum Weiden gibt. Meidan sagte, dass Israel etwa 120.000 Bienenstöcke habe, darunter 5.000 in der Nähe der Grenze zu Gaza. Von diesen 5.000 Bienenstöcken sind etwa 200 zerstört. Und während einjährige Pflanzen mit wenig Einfluss auf die Honigsaison im nächsten Jahr nachwachsen können, können andere Sorten, wie Eukalyptusbäume, nicht in einem Jahr angebaut werden. Damit wird es langfristige Auswirkungen auf die Branche geben. (ToI, algemeiner) TS

Iran: "Israelische Siedler bedrohen Palästinenser mit 200.000 Waffen"
So titelt der iranische ParsToday-Nachrichtendienst. Die Übermacht der israelischen Siedler mit ihren Waffenarsenalen bedroht also die pazifistischen Palästinenser, die friedlich ihren Beschäftigungen

nachgehen wollen, aber von den Siedlern offensichtlich wie die Karnickel abgeschossen werden sollen ... Wer es glaubt, wird selig: Schon vor zwei Jahren hat hat die israelische Armee in Hebron und Bethlehem sieben palästinensische Werkstätten, in denen illegale Waffen hergestellt werden, durchsucht und 22 Drehbänke, 54 Waffen sowie Munition und Waffenteile beschlagnahmt. Zwei Personen wurden festgenommen, die des Waffenhandels und der Waffenherstellung verdächtigt werden. Die Armee erklärte, bei dem Einsatz habe es sich um die größte Operation in diesem Jahr im Westjordanland gehandelt. Seit Anfang des Jahres haben israelische Sicherheitskräfte 29 Waffenfabriken entdeckt und rund 350 Schusswaffen konfisziert. Im Jahr 2016 wurden 30 Anschläge mit Schusswaffen verübt und mehr als 140 Verdächtige wegen Waffenhandels verhaftet. Dann sind die Palästinenser doch nicht so pazifistisch? Das würde nicht ins alltägliche Bild des zionistisch-jüdisch-imperialistischen Staates passen. (icej, parstoday) KR

Lana Del Rey sagt Israel-Konzert ab
Auf Druck von BDS verkündete die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin, sie werde ihr Israel-Konzert verschieben, bis sie auch "Palästina" besuchen könne. Der israelische Rundfunk meldete, dass die Autonomiebehörde ihr "verboten" habe, in den

palästinensischen Gebieten aufzutreten. Del Rey sollte in Israel als Teil des Meteor Festivals auftreten, das vom 6. bis 8. September im Kibbutz Lehavot Habashan außerhalb von Tiberias im oberen Galiläa stattfinden wird. Am Freitag kündigte sie an: "Es ist mir wichtig, sowohl in Palästina als auch in Israel aufzutreten. Leider war es nicht möglich, beide Besuche so kurzfristig zu arrangieren und daher verschiebe ich meinen Auftritt beim Meteor Festival auf eine Zeit, in der ich Besuche sowohl für meine israelischen und palästinensischen Fans als auch hoffentlich für andere Länder planen kann." Zuvor erklärte sie: "Ich möchte Sie daran erinnern, dass das Auftreten in Tel Aviv keine politische Aussage oder Verpflichtung gegenüber der Politik ist, genauso wie das Singen hier in Kalifornien nicht bedeutet, dass meine Ansichten mit den Meinungen meiner derzeitigen Regierung oder manchmal unmenschlichen Handlungen übereinstimmen." (Jpost, israelnational) TS








Maccabi Tel Aviv scheitert knapp in Europa League Qualifikation
Trotz eines 2:1-Heimsieges gegen den norwegischen Verein Sarpsborg 08 ist Maccabi Tel Aviv in den Play-offs zur UEFA Europa League ausgeschieden, da das Hinspiel mit 1:3 verloren wurde. Das entscheidende Tor für die Norweger zum 1:2-Anschlusstreffer im Rückspiel und damit zum 4:3 in der Gesamtwertung fiel erst in der 81. Minute. (maccabi, eurosport) JG



"In einigen Monaten könnte Ruhe eintreten." Das behauptete Jichje Sinwar, der Hamas-Chef im Gazastreifen. Doch dieser frommen Absicht stehen Forderungen der Amerikaner und Israels entgegen. Ohne Zutritt und volle Verantwortung der palästinensischen Autonomiebehörde unter Präsident Mahmoud Abbas auch im ganzen Gazastreifen wäre eine Lösung undenkbar, ließ der amerikanische Vermittler Jason Greenblatt verlauten. Das käme einer Kapitulation und Entmachtung der Hamas gleich. Daran denkt die radikalislamische Organisation aber nicht und droht Israel, innerhalb von 5 Minuten so viele Raketen auf Tel Aviv abschießen zu können, wie in den 50 Tagen des "Gaza Krieges" von 2014. Dabei seien die Raketen der Hamas heute lenkbar und mit kräftigeren Sprengköpfen ausgestattet. Israels Opposition wirft dem Regierungschef Netanjahu vor, mit Hamas indirekt zu verhandeln und die Organisation noch dafür zu belohnen, dass sie weder die Leichen von Soldaten noch die beiden gefangenen Israelis herausrücken wolle. Gleichzeitig drohen Regierungsvertreter damit, die Methode der "gezielten Tötungen", etwa gegen Sinwar, einzusetzen, falls der nicht die israelischen Minimalforderungen erfüllen wolle und mit Angriffen auf Tel Aviv drohe. Ob unter diesen Umständen tatsächlich Ruhe eintreten kann, wissen wohl nur die deutschen Nahostexperten, die fest daran glauben, dass ein "Dialog" immer Krieg oder sonstige Gewalt verhindern könne. TS








Stephan Grigat auf Vortragstour
Der bekannte Antisemitismusexperte Stephan Grigat macht eine umfangreiche Vortragstour durch Deutschland und Österreich. Seine Stationen werden unter anderem sein in Köln, Hannover, Celle, Frankfurt/Main, Homburg, München, Siegen, Kiel, Leipzig, Münster und weitere Orte. Die Daten und Orte seiner Vorträge hat er auf seiner Homepage veröffentlicht. (cafecritique) TS

Lesung mit Karl Pfeifer
Lesung und Diskussion mit Karl Pfeifer, Donnerstag 06.09.2018 Uhrzeit: 19:30 Uhr, Buchhandlung am Rathaus, Rathausallee 40, 22846 Norderstedt. Karl Pfeifer ist Schoah-Überlebender. Mit seinen Eltern flüchtete der gebürtige Österreicher vor dem Rassenwahn des Nazi-Regimes von Baden bei Wien nach Budapest und von dort weiter ins damalige britische Mandatsgebiet Palästina. Er schloss sich dem Palmach, der Vorläufer-Organisation
der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF), an, diente dann in der IDF und kam auf abenteuerlichen Wegen zurück nach Wien. Der Sprache wegen. Er wurde Journalist und Publizist und berichtete an Schulen und anderen Institutionen als Zeitzeuge über sein Leben unter dem Nazi-Terror, in Israel und über die ständige Konfrontation mit dem Antisemitismus, der heute erschreckend zunimmt. Karl Pfeifer, heute 90 Jahre alt, ist ein unermüdlicher Mahner gegen den Antisemitismus. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Anmeldung unter Telefon 040/522 72 76 oder in der Buchhandlung am Rathaus erbeten. (facebook) TS

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Jetzt anmelden: Die Online-Anmeldung für den 5. Deutschen Israelkongress in Frankfurt (25.11.2018, Congress Center) startet, unter www.israelkongress.de ist der Web-Link für die Bestellung der Teilnehmer-Tickets zu finden. Wer sich gleich anmeldet, kann sparen: Bis zum Beginn des neuen jüdischen Jahres am 9. September 2018 (Rosh Hashana) sind Tickets zum Frühbucher-Rabatt von 15 EUR bzw. 10 EUR (Ermäßigung) erhältlich. Ab dem 10. September gelten die normalen Vorverkaufspreise von 18 bzw. 12 EUR, für Schüler und Studenten gibt es ermäßigte Tickets zum Aktionspreis von 5 EUR.
Zudem bestehen besondere Ticket-Angebote für Gruppen. Wie bei den vorigen Kongressen gibt es auch wieder vielfältige Möglichkeiten für die Mitwirkung und Unterstützung durch Organisationen und Firmen: Aussteller und Sponsoren können sich per E-Mail (office@israelkongress.de) bei uns für die Anmeldung und weitere Abstimmungen melden.
Gerne weisen wir auch nochmal auf unser Einladungsvideo hin, das bei YouTube und Facebook veröffentlicht ist und gerne geteilt werden kann!


Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Shakshuka mit frischen Tomaten: Rezept mit Video

Propaganda-Video der Hamas Terrororganisation

US Amb to the UN Nikki Haley on Palestinian "right of return"

Should Palestinians have a "Right of Return?" What does that even mean?

12 Ways Jeremy Corbyn has shown himself to be a dangerous anti-Semite.



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Shalom
Thomas
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am 25. November 2018
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