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26. August 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Ein erstes jüdisches Entbindungszentrum in Uganda
  • GlucoMe schließt sich Merck bei der Bekämpfung von Diabetes in Vietnam an
  • Erfolgreiche Investitionsrunde der Onkologiegesellschaft Alpha Tau
  • Heilung für akute Leukämie in Reichweite
  • Flüsse auf Golanhöhen werden durchgespült
  • Autonome Autos
ARCHÄOLOGIE
  • Netanjahu leiht Tontafel aus Babylonischem Exil
TOURISMUS
  • Demokratie-Pavillon in Tel Aviv eröffnet
  • Toter Hai in Nordisrael
  • Zu der Krokodilplage
  • Geräuchert in Jerusalem
  • Neue Flugverbindungen
  • Neue Tourismusprojekte
WIRTSCHAFT
  • Pepsi-Cola kauft SodaStream
  • SodaStream-Aktie geht weiter hoch
  • Britische Botschaft sucht israelische Startups mit Smart-City-Technologie
  • ASOS sucht neue Partner in Israel
  • 2018 "50 Startup-Liste" von Calcalist
  • Kits für den Anbau von Cannabis zu Hause
  • Israel bestellt Barak-8-Verteidigungssysteme für seine Marine
  • Vom Boy zum Boss
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Niedrigste Abwanderungsrate seit 26 Jahren
  • Israels Nationalbibliothek
  • Ruth Achlama baut Brücken mit Übersetzungen
  • Eiscreme mit Cannabis-Geschmack
  • Lana Del Rey verteidigt Israel-Auftritt
POLITIK
  • Merkel besucht Israel im Oktober
  • Erez-Übergang geschlossen
  • Machtkampf in der Palästinensischen Autonomiebehörde intensiviert sich
  • Terroristen-Beerdigung mit Folgen
  • Israel hilft Flutopfern in Indien
  • Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Bewaffneter Terrorist war Pfleger von "Ärzte ohne Grenzen"
  • Israel kritisiert UNO-Generalsekretär wegen bewaffneter UN-Truppen
  • Spionagemöwe - der neue Feind der arabischen Nation
  • Vernichtende Kritik an Daniel Barenboim
  • Friedensaktivist Uri Avnery ist tot
  • Muhi - Über alle Grenzen
  • Keren Hayesod kündigt Konto bei Bank für Sozialwirtschaft
  • Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte: "Harmlose" Ballons
SPORT
  • FIFA blockiert palästinensischen Fußballchef wegen der Anstiftung zur Gewalt
  • Israelische Turnerin stellt Weltrekord beim Weltcup auf
  • Viel Metall für paralympische Schwimmer
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Rote Karte für Jibril Radjoub
  • Kommentar von Sacha Stawski: Aus gegebenem Anlaß
ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Mein Weg nach Jerusalem: mit dem Fahrrad nach Yad Vashem
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Israeltag 2018
BÜCHER
  • Der neu-deutsche Antisemit
  • Israel am Pranger der UNO
IN EIGENER SACHE
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BILDER DER WOCHE
  • Rundgang im ultraorthodoxen Mea Schearim
  • Kontrastprogramm im arabischen Basar in der Altstadt Jerusalems








Ein erstes jüdisches Entbindungszentrum in Uganda
Ilana Shemesh, eine israelische Hebamme, die schockiert über die harten Lebensbedingungen der jüdischen Gemeinde Abayudaya in Uganda war, gründete ein neues Entbindungsheim. Bei der Eröffnungszeremonie - ein fröhliches Lied- und Tanzevent, an dem die Rabbiner der Gemeinde teilnahmen - konnten die einheimischen Frauen ihren Augen nicht trauen: Neue Betten und ein neuer Inkubator ersetzten die fleckigen Matratzen. Das Tobin-Health-Center, in dem sich das neue Entbindungszentrum befindet, heißt alle ugandischen Frauen willkommen.
Alles begann vor etwa einem Jahr, als Shemesh das erste Mal in Uganda ankam. Laut Shemesh "haben sie überhaupt keine Geburtshelferdienste. Die Bedingungen im Regierungskrankenhaus sind schrecklich, und private Krankenhäuser sind sehr teuer. Es gibt keine Überwachungsgeräte und keine Geburtszimmer, viele Frauen gebären immer noch zu Hause, und Krankheiten wie Malaria, Tetanus und Tuberkulose, die die westliche Welt fast ausgerottet hat, gefährden immer noch Ugandas Bewohner, einschließlich schwangeren Frauen und Neugeborenen. Frauen gebären in ihren Häusern aus Weiden und Schlamm, während sie auf schmutzigen Matratzen liegen. Daher besteht die Gefahr, dass Babys infiziert werden, sowie sie geboren werden. Wenn eine Frau während der Wehen stark blutet, könnte sie sterben und niemand wird ihr helfen.." (ynet) EL

GlucoMe schließt sich Merck bei der Bekämpfung von Diabetes in Vietnam an
Das Startup GlucoMe aus Yarkona hat ein kabelloses Blutzucker-Monitoring-Kit entwickelt, um Diabetes-Patienten bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels zu helfen. GlucoMe hat nun einen Pilot-Kooperationsvertrag mit dem deutschen Pharma-Riesen Merck KGaA
abgeschlossen, um seine Kits in Krankenhäusern in Vietnam auszuprobieren. Vietnam hat eine der am schnellsten wachsenden Diabetesraten in Südostasien. Nach Angaben der International Diabetes Federation litten im Jahr 2017 rund 5,5% der erwachsenen Bevölkerung (3,5 Mio.) an dieser Krankheit. Vietnams "riesige Diabetes-Patientenpopulation" ist heute "mit einem erheblichen Mangel an Ressourcen konfrontiert, um ihren Zustand effektiv zu managen", sagte Daniel Ruggiero, globaler Leiter der Diabetes-Strategie bei Merck im Biopharma-Geschäft. "Wir waren beeindruckt von der Konnektivität und Einfachheit der Lösung von GlucoMe, die es Ärzten ermöglicht, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, während sie Patienten mit abgespeckten, einfach zu bedienenden Geräten versorgen, die automatisch mit ihren Smartphones verbunden sind. Die GlucoMe-Plattform kann so zu einem umfassenden Paradigmenwechsel in der Behandlung von Diabetes in Vietnam führen." Israelische Innovation steht hinter fast der Hälfte der Gesundheitseinnahmen des 350 Jahre alten deutschen Pharma- und Chemieunternehmens Merck. Der deutsche Riese hat Anfang dieses Jahres in Jerusalem ein neues Technologieinnovationslabor eingerichtet und verfügt über Forschungszentren und Technologiezentren in Yavne, Herzliya, Rehovot und Jerusalem. Alle drei Geschäftsbereiche - Gesundheitswesen, Biowissenschaften und Leistungsmaterialien - haben F & E-Standorte in Israel. (toi, prnews) EL

Erfolgreiche Investitionsrunde der Onkologiegesellschaft Alpha Tau
Das israelische Onkologie-Unternehmen Alpha Tau Medical Ltd. befindet sich in den letzten Phasen einer Investition von mehreren Mio. USD. Die Runde soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein, hieß es laut einer anonymen Quelle. Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen
Alpha Tau mit Hauptsitz in Tel Aviv nutzt Alpha-Strahlung zur Behandlung verschiedener Arten von soliden Tumoren. Alpha DaRT (Definition Alpha-Emitters Radiation Therapy), wurde von zwei Professoren der Universität Tel Aviv, Yona Keisari von der Fakultät für Medizin und Itzhak Kelson von der Physik-Abteilung, entwickelt. Es zielt auf Krebszellen, indem es einen "Samen" mit Radium-224-Atomen in den Tumor einführt. Wenn die radioaktive Substanz im Inneren des Tumors zerfällt, werden die umgebenden Zellen abgetötet. Alpha Tau kündigte an, dass seine Technologie vom Massachusetts Radiation Control Program (RCP) genehmigt wurde, so dass klinische Studien in Krebszentren in den USA eingeleitet werden können. Das Unternehmen hat bereits klinische Studien in Israel und Europa durchgeführt. (calcistech) EL

Heilung für akute Leukämie in Reichweite
Hebräische Universitäts-Drogenstudien zeigen 50% Heilungsrate bei Labormäusen. Akute myeloische Leukämie ist eine der aggressivsten Krebsarten. Während andere Krebsarten von neuen Therapien profitiert haben, gab es in den letzten 40 Jahren keine ermutigenden Nachrichten für die meisten Leukämiepatienten. Wie die Fachzeitschrift Cell veröffentlicht, haben Professor Yinon Ben-Neriah und sein Forschungsteam an der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität Jerusalem (HU) ein
neues biologisches Medikament mit einer Heilungsrate von 50% für Labormäuse mit akuter Leukämie entwickelt. Leukämie produziert eine Vielzahl (und eine hohe Menge) von Proteinen, die zusammen leukämische Zellen mit schnellem Wachstum und Tod, sowie Schutz vor Chemotherapie. Die meisten biologischen Krebsmedikamente zur Behandlung von Leukämie zielen bisher nur auf einzelne leukämische Zellproteine. Bei der "gezielten Therapie" aktivieren die Leukämiezellen jedoch schnell ihre anderen Proteine, um das Medikament zu blockieren. Das Ergebnis sind arzneimittel-resistente Leukämiezellen, die die Krankheit schnell nachwachsen und erneuern lassen. Das von Ben-Neriah und seinem Team entwickelte Medikament funktioniert wie eine Streubombe. Es greift mehrere leukämische Proteine gleichzeitig an und macht es den Leukämiezellen schwer, andere Proteine zu aktivieren, die sich der Therapie entziehen können. Darüber hinaus leistet dieses Einzelmolekül-Medikament die Arbeit von 3 oder 4 verschiedenen Medikamenten, wodurch Krebspatienten mit mehreren Therapien konfrontiert werden und ihre oft unerträglichen Nebenwirkungen bewältigt werden müssen. Zusätzlich vielversprechend ist die Fähigkeit des neuen Medikaments, Leukämie-Stammzellen auszurotten. Dies ist seit langem die große Herausforderung in der Krebstherapie und einer der Hauptgründe dafür, dass Wissenschaftler nicht in der Lage waren, akute Leukämie zu heilen. "Wir waren begeistert, eine so dramatische Veränderung schon nach einer einzigen Dosis des neuen Medikaments zu sehen. Fast alle Leukämiezeichen der Labormäuse verschwanden über Nacht", sagte Professor Ben-Neriah. BioTheryX hat kürzlich die Rechte an diesem vielversprechenden Medikament vom Technologietransferunternehmen Yissum erworben. Gemeinsam mit dem Forschungsteam von Ben-Neriah beantragen sie nun die FDA-Zulassung für klinische Studien der Phase I. (huji) TS

Flüsse auf Golanhöhen werden durchgespült
Das israelische Wasserversorgungsunternehmen Mekorot hat damit begonnen, Wasser in die Flüsse auf die Golanhöhen zu pumpen. Damit soll die hohe Konzentration an Leptospirose-Bakterien bekämpft werden. Die Entscheidung fiel auf einem Krisengipfel des
Gesundheitsministeriums. Leptospirose wird durch Urin von Tieren ausgelöst. Bislang haben sich 42 Badegäste infiziert. Ein Infekt zieht grippeähnliche Symptome nach sich und kann tödlich enden. Experten vermuten, dass der Befall durch Wildschweine ausgelöst wurde, die sich infolge der anhaltenden Dürre am Wasser sammeln. Infolge der Berichte über die Infektionen gab es eine Panik unter den israelischen Urlaubern im Norden des Landes. (Israelnetz) TS

Autonome Autos
Der deutsche Automobilhersteller Audi geht eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Start-up Cognata ein. Dieses Unternehmen ist auf Simulationssoftware für autonomes Fahren spezialisiert. Durch diese Kooperation will Audi den Markteintritt für solche Fahrzeuge
verkürzen. Die großen Autohersteller haben sich zum Ziel gesetzt, Fahrzeuge herzustellen, die autonom fahren können. Israelische Unternehmen gehören zu den führenden Unternehmen bei der Entwicklung jener Technologie. Die israelische Firma Cognata wurde im Juni 2016 gegründet, angesiedelt ist das Unternehmen in Rechovot, rund 20 km südlich von Tel Aviv. Cognata baut Simulationsplattformen auf, damit die Autos ohne Fahrer "lernen", wie sie auf verschiedene Ereignisse reagieren können. Diese "Erfahrungen", welche die Bordcomputer sammeln, sind vergleichbar mit dem menschlichen Lernen. Bereits BMW und Daimler arbeiten mit israelischen Technologiefirmen zusammen. (Cognata, livenet) TS




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Netanjahu leiht Tontafel aus Babylonischem Exil
Das Bibellandmuseum in Jerusalem leiht dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu eine 2.600 Jahre alte Tontafel aus. Sie stammt aus der Zeit des Babylonischen Exils nach der Zerstörung des Ersten Tempels. Darauf steht in Keilschrift neben anderen Namen "Benajahu Ben Netanjahu". Es handelt sich dabei nicht um einen Verwandten des Premiers. Denn Netanjahus Vater änderte seinen Namen von Benzion Mileikowski, als er nach Israel einwanderte. In den kommenden zwölf Monaten wird die Tafel internationalen Gästen gezeigt, um die Geschichte der Juden und die Zeit im Exil zu unterstreichen. (Israelnetz) TS








Demokratie-Pavillon in Tel Aviv eröffnet
Eine neue und interaktive Ausstellung in Tel Aviv beleuchtet die Geschichte der Gründung des Staates Israel. Der Demokratie-Pavillon am Rothschild Boulevard nahe dem Gebäude, wo die Unabhängigkeit Israels 1948 verkündet wurde, dient dazu, die demokratischen Werte und Ideale in Israel neu zu beleben und ins Bewusstsein zu rücken. (touristisrael) TS

Toter Hai in Nordisrael
Die Nature and Parks Authority sagt, dass vom Aussterben bedrohte Tiere keine Gefahr für den Menschen darstellen, warnt aber davor, sich ihnen zu nähern. Ein toter Hai wurde am Samstag an einem Ufer in der Nähe der nördlichen Stadt Nahariya gefunden. Mitarbeiter der Natur-
und Parkbehörde holten den 1,6 Meter langen Körper ab und übergaben ihn zur Autopsie, um die Umstände seines Todes zu klären. Der Hai gehörte zu den Sandbar-Arten, von denen nicht angenommen wird, dass sie eine Gefahr für den Menschen darstellen. Es wurden weltweit keine Angriffe gemeldet. Während der Sandbankhai im Mittelmeer häufig anzutreffen ist, gilt er als eine vom Aussterben bedrohte Art. (ToI) TS

Zu der Krokodilplage
Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin von Cogat, der militärischen Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten: "Erstens betonen wir, dass im Laufe der Jahre eine Reihe von Treffen unter Beteiligung des Eigentümers der
Krokodilfarm stattgefunden haben, um eine Lösung für dieses Problem zu finden, das auf mangelnde Zusammenarbeit bei der Suche nach einer wirksamen Lösung des Problems gestoßen ist. Heute arbeitet die Zivilverwaltung an einer praktischen Lösung. Leider wurde trotz wiederholter Versuche, einschließlich des Kontakts mit dem Ausland zum Zwecke der Übertragung von Krokodilen, noch kein geeigneter Ort gefunden. Darüber hinaus arbeitet die Zivilverwaltung derzeit an der Umzäunung der Farm, um eine Lösung für das Sicherheitsrisiko für die Öffentlichkeit in der Region zu finden." TS

Geräuchert in Jerusalem
Harvey's Smokehouse ist das erste und einzige Restaurant, das authentisches amerikanisches Barbecue in Jerusalem serviert - und es ist koscher. Restaurateur Harvey Sandler mag Kanadier sein, aber er ist ein Botschafter par excellence für das amerikanischste aller Lebensmittel - Barbecue, in den besten Traditionen von Texas, Kansas City und sogar den Carolinas. Bis vor einem halben Jahr war das Gelände die langjährige Heimat von
Gabriel, einem der führenden koscheren Feinschmeckerlokale der Hauptstadt. Um sowohl die Besucher aus Übersee als auch die beachtliche anglo-amerikanische Bevölkerung anzusprechen, kam der Koch auf die Idee, ein echtes amerikanisches BBQ einzuführen. Die Räucher im Restaurant sind computergesteuert. Die Temperatur kann per Smartphone-App überwacht und eingestellt werden. Das Fleisch, das nach vielen Stunden in Räuchern entsteht, die von einer Vielzahl von Holzarten - Eiche, Kirsche, Mesquite und dergleichen - angetrieben werden, wird dann durch eigene, von Grund auf neu hergestellte Soßen verfeinert. Die umfangreiche zweisprachige Speisekarte besteht aus sechs Teilen: Vorspeisen, Räucherwaren, Sandwiches, Beilagen, Gemüse (Salate, Suppe und Brot), Vom Grill (Steaks und Lachs) und Desserts. Das sachkundige Personal hilft beim Aufbau Ihrer Mahlzeit, beschreibt die Gerichte und führt durch die Portionsgrößen. Das Herzstück unserer Mahlzeit war natürlich eine Auswahl an Räucherwaren, die nach Gewicht verkauft werden. Unser Favorit unter den geräucherten Rindfleischstücken war die Brust. Ganz einfach, es ist die beste koschere geräucherte Brust, die ich je probiert habe, ohne zusätzliche Sauce, um sie zu verbessern. Harvey's Smokehouse, Kosher, Shimon Ben Shetah 7, Jerusalem, Tel. (02) 624-6444 (ynet) TS

Neue Flugverbindungen
Lufthansa, WizzAir und Edelweiss bieten im Winterflugplan 2018 neue Flüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt nach Eilat im Süden des Landes. Insgesamt sind im Winter 172 Non-Stop-Verbindungen nach Israel geplant - 33 mehr als im Vorjahr. Die neuen Verbindungen ergänzen die bisherigen Flüge von EL AL, Lufthansa, Israir Airlines, Germania, EasyJet, Austrian Airlines, Swiss, und Ryanair ins Heilige Land. (goisrael) TS
Foto: Dafna Tal

Neue Tourismusprojekte
2017 kamen 3,6 Mio. Touristen nach Israel, ein Zuwachs von 25% gegenüber 2016. Zwischen Januar und Juni 2018 wurden rekordverdächtige 2 Mio. Touristeneinreisen verzeichnet, das sind 19% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die beliebtesten Ziele sind Jerusalem, Tel Aviv-Jaffa, das Tote Meer, Tiberias und Galiläa.
  • Seilbahn in Jerusalem
    Etwa 85% der Touristen in Israel besuchen die Kultstätten in der Altstadt von Jerusalem. Obwohl für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen besondere Vorkehrungen getroffen werden können, ist die Zugänglichkeit problematisch. Busse und Autos kämpfen mit starkem Verkehr; das Parken ist unzureichend. Fußgänger treffen auf Treppen, unebene Kopfsteinpflaster und enge Gassen. Laut Tourismusminister Yariv Levin werde die geplante Seilbahn "das Gesicht Jerusalems verändern, indem sie Touristen und Besuchern einen einfachen und bequemen Zugang zur Westmauer bietet." Am Jerusalem-Tag im vergangenen Mai genehmigte die Regierung USD 56 Mio. in den Bau einer 1.400 Meter langen Seilbahnstrecke vom Freizeitgelände First Station (mit ausreichend Parkplätzen und Bussen) zum Dung Gate, dem Tor, das dem archäologischen Park Davidson Center-Jerusalem und der Westmauer am nächsten liegt, zu investieren. Die Seilbahn wird voraussichtlich 2021 in Betrieb sein und auf dem Weg zum Ölberg, zum Berg Zion und zur Stadt David halten. Schätzungsweise 3.000 Menschen könnten stündlich in jede Richtung transportiert werden.

  • Schnellbahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem
    Neue Doppelstockzüge in Israel für die Schnellbahnlinie zwischen Jerusalem und Tel Aviv - diese Bahnlinie wird den Verkehr zwischen den beiden größten Städten des Landes revolutionieren und eine Fahrt von etwa 60 km in der Hauptverkehrszeit durch eine reibungslose Fahrt von weniger als 30 Minuten ersetzen. Die Schnellbahn wird den Ben-Gurion International Airport, vier Bahnhöfe in Tel Aviv und einen Verkehrsknotenpunkt neben dem zentralen Busbahnhof und der Stadtbahn in Jerusalem bedienen. Das USD 1,9-Mrd. -Projekt der Israel Railways, mit 9 Brücken und 4 Tunneln, sollte im vergangenen März gestartet werden, aber Verzögerungen lassen alle ungeduldig warten. Vielleicht Ende September wird die Schnellbahn schließlich stündlich mit 4 Doppelstockzügen mit jeweils rund 1.000 Fahrgästen fahren.

  • Jüdischer Themenpark in Dimona
    Machen Sie eine Fahrt auf der Jakobsleiter und halten Sie sich fest für die People of the Book Achterbahn - zwei der 16 geplanten Fahrten für den Park Pla-im (Park der Wunder) in der südlichen Stadt Dimona. Der jüdische Themenpark, der universelle Werte fördert, wurde von ITEC Entertainment of Florida entworfen, die Themenparks international gestaltet. Das USD 400 Mio. teure Reiseziel umfasst fünf "Welten" mit jeweils vier oder fünf Fahrten: Oase, Welt der Geister, Welt der jüdischen Nation, Welt der Gesellschaft und Welt der Zeit. Das geplante Eröffnungsdatum von Park Pla-im ist 2023.

  • Eilat Ramon Flughafen
    18 km nördlich von Eilat, Israels Touristenort an der Nordspitze des Roten Meeres, wird Israels neuer 34.000 Quadratmeter großer internationaler Flughafen den Eilat J. Hozman Airport im Zentrum von Eilat und Ovda Airport 60 km nördlich der Stadt ersetzen. Von Oktober 2017 bis April 2018, der kritischen Wintersaison, landeten 145.841 Fluggäste in Ovda und kamen mit rund 50 wöchentlichen Flügen aus Europa an. Das sind 56% mehr als in der Wintersaison 2016-17. Der neue Flughafen soll Anfang 2019 eröffnet werden.

  • Kreuzritter-Stadtmauerpromenade
    Die Kreuzritter-Stadtmauerpromenade im Caesarea Hafen-Nationalpark umfasst den Erhalt und die Renovierung der römischen Strandpromenade, der Mauern, Befestigungen und Türme sowie des Kreuzfahrermarktes. Die von der Caesarea Edmond Benjamin de Rothschild Foundation geförderte Crusader Wall Promenade ist Teil einer größeren Tourismusinitiative in der 2.000 Jahre alten Hafenstadt, die viele archäologische Ruinen aufweist und jedes Jahr eine halbe Million Besucher anzieht.

  • Ökologischer Strand in Eilat
    Ein 200 Meter langer Küstenabschnitt am Golf von Eilat neben dem Dolphin Reef wird als ökologisches Strand- und Umweltbildungszentrum entwickelt. Eine alte Anlegestelle auf dem Gelände, die früher für den Öltransport genutzt wurde, wird als touristische Umweltattraktion renoviert - komplett mit Meeresgarten, Windspielen und natürlichen Kletteranlagen - sowie als Sitz der israelischen Jugendgruppe Shomrei Hamifratz (Guardians of the Gulf). Die Küste von Eilat umfasst ein Meeresschutzgebiet mit herrlichen Korallenriffen.

  • Zelte und Karawansereien
    Unterkünfte im Beduinen-Stil - Wüsten-Karawansereien oder Zelte im Negev oder Galiläa - sind bei Low-Budget-Touristen beliebt. In naher Zukunft wird es eine neue Option im Beduinentourismus in Israel geben: das weltweit erste Hotel in einem Beduinendorf. Das 120-Zimmer umfassende 4-Sterne-Hotel wird am Fuße des Mount Tabor im Dorf Shibli-Umm al-Ghanam gebaut. Das Ministerium für Tourismus hat ein Budget für den Aufbau einer touristischen Infrastruktur in dem Dorf genehmigt, das strategisch in der Nähe von christlichen heiligen Stätten, dem Gospel Trail und dem Israel Trail liegt. (Israel21c) TS








Pepsi-Cola kauft SodaStream
PepsiCo hat den Hersteller von kohlensäurehaltigen Wassermaschinen SodaStream für USD 3,2 Mrd. erworben - der jüngste Schritt des Snack- und Getränkekonzerns, sein Portfolio um gesündere Produkte zu erweitern und eine umweltfreundlichere Agenda voranzutreiben. Der Abschluss der Transaktion wird für Januar 2019 erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und der Aktionäre von SodaStream. SodaStream wird als eigenständiger Geschäftsbereich geführt und das
derzeitige Managementteam intakt bleiben - eine Einrichtung, die beide Parteien für die Aufrechterhaltung der israelischen Unternehmenskultur für unerlässlich hielten. Für PepsiCo bietet SodaStream einen Einstieg in das, was PepsiCo CFO Hugh Johnston "In-Home-Getränkekreation" nennt. SodaStream CEO Daniel Birnbaum sagte Fortune, dass sein Unternehmen in aktuelle "Mega-Trends" hineinspielt, wie z.B. Verbraucher, die nach Möglichkeiten suchen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Die SodaStream-Maschine, die auf den Arbeitsplatten der Benutzer sitzen kann, arbeitet mit Kohlendioxid in Mehrwegflaschen, die der Verbraucher mit Leitungswasser füllt. Birnbaum sagt, dass mittlerweile 90% aller verbrauchten SodaStream-Liter reines Mineralwasser sind und dass das Unternehmen derzeit die volumenmäßig größte Mineralwassermarke der Welt ist. 2014 hatte Sodastream 556.000 Sprudler in Deutschland verkauft. Aktuellere Zahlen zum Deutschlandgeschäft lagen zunächst nicht vor. (businessinsider, fortune) TS KR

SodaStream-Aktie geht weiter hoch
PepsiCo hat alle in Umlauf befindlichen SodaStream-Aktien für USD 144 pro Aktie erworben. Der Deal hat einen Umfang von insgesamt USD 3,2 Mrd. Dadurch wird SodaStream eine Tochtergesellschaft von PepsiCo.
Der US-Riese plant nach dem Deal nicht, Arbeiter in Israel zu entlassen, sondern baut PepsiCo und SodaStream im Tandem auf. SodaStream wird eine unabhängige Einheit innerhalb von PepsiCo bleiben, mit Hauptsitz in Israel und der Aufrechterhaltung seiner eigenen Marke, angeführt von CEO Birnbaum. SodaStream-Aktien wurden an der Nasdaq um fast 10% höher gehandelt. Der SodaStream-Deal folgt einer Reihe von Abgängen: Letztes Jahr erwarb Intel Corp. Mobileye für USD 15,3 Mrd., den größten jemals ausgelaufenen Exit eines israelischen Unternehmens. Der zweitgrößte Tech-Deal war der Verkauf von Playtika an Giant Interactive Group Inc. für USD 4,4 Mrd, gefolgt von NDS für Permira Advisers LLP in einem Geschäft im Wert von USD 3,65 Mrd. Zu den Nicht-Tech-Deals gehören Akquisitionen wie Frutarom durch die US-amerikanische Firma International Flavors & Fragrances (IFF) im Mai für USD 7,1 Mrd. und der Verkauf von 10bis, dem in Tel Aviv ansässigen Online-Lebensmittelhändler, an die niederländische Firma Takeaway.com NV für USD 158 Mio. (toi) EL

Britische Botschaft sucht israelische Startups mit Smart-City-Technologie
Der UK Israel Tech Hub will 15 israelische Firmen mit "futuristischen Lösungen" für Städte und Infrastruktur auswählen, die sich im November mit britischen Unternehmen und Regierungsbehörden in London treffen, da Großbritannien seine städtischen Dienstleistungen verbessern will. "Dies ist das fünfte Mal, dass wir die
besten Unternehmen Israels mit den größten Unternehmen Großbritanniens in unserem Flagschiff-Programm TeXchange zusammenbringen", sagte Ayelet Mavor, Direktor des UK Israel Tech Hub. In diesem Jahr konzentriert sich die Initiative auf die Öffnung des britischen Marktes für israelische Smart-City-Lösungen für Energie, Telekommunikation und Transport. (toi) EL

ASOS sucht neue Partner in Israel
ASOS ist der größte britische Online-Versandhandel im Bereich Mode und Beauty. Sein Umsatz lag 2017 bei GBP 1,9 Mrd. Eine Delegation von zehn leitenden ASOS-Führungskräften traf sich mit führenden israelischen
Einzelhandels- und E-Commerce-Startups: Howazit, eine Customer Experience Management-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, effektiv mit ihren Kunden zu kommunizieren; Shoodoo, eine Plattform, die Daten und prädiktive Analysen für Unternehmen und Organisationen bietet, so dass Führungskräfte auch ohne eigene Statistik- Kenntnisse Entscheidungen treffen können; Wishi, ein Online-Styling-Marktplatz, der Kunden mit Stylisten verbindet, die professionelle Beratung für personalisierte Einkaufserlebnisse anbieten. (siliconwadi) EL

2018 "50 Startup-Liste" von Calcalist
Calcalists Liste der 50 vielversprechendsten israelischen Startups ist mittlerweile Tradition geworden. Im zehnten Jahr in Folge haben prominente Investoren, Berater und Unternehmer die erfolgreichsten Startups markiert. Wo wächst der Umsatz am schnellsten, wie ist die Gesamtdynamik und welches Startup hat die größten
Chancen, innerhalb der nächsten 12 Monate bedeutende Meilensteine zu erreichen? Jede der angesprochenen Personen wurde gebeten, nicht auf Firmen zu verweisen, an denen sie selbst Interesse haben. Die Sieger sind Cybereason, Vayyar, Next Insurance, Insurtech, 3D Imaging, Cybersecurity, Geneology, Ride Sharing, Fintech. Wieder einmal liegt der Securitybereich ganz vorne. Nicht auf der Liste sind Spitzenreiter der vergangenen Jahre, die sich bereits im mehrstelligen Millionenbereich etabliert haben. (calcalistech)EL

Kits für den Anbau von Cannabis zu Hause
Cannabics Pharmaceuticals und Enroll Grow Tech, Hersteller des Seedo-Heimlabors, wollen die KI-basierte Technologie auf den industriellen Einsatz ausweiten. Cannabics Pharmaceuticals, ein in den USA und Israel ansässiges Cannabis-
Unternehmen, das künstliche Intelligenz und große Datenmengen nutzt, um Cannabis-basierte Behandlungen für Krebspatienten zu entwickeln, wird sich mit einem israelischen Hersteller von automatisierten Pflanzenzuchtlabors zusammenschließen, um medizinische Cannabis-Kits zu entwickeln. Seedo ermöglicht es Benutzern, Pflanzen ohne jegliche Erfahrung automatisch zu Hause zu züchten. Das vollautomatische System wird von einem künstlichen Intelligenz-Algorithmus verwaltet und gesteuert und von einer Smartphone-App überwacht. Es werden Technologien verwendet, die Seedo bereits für andere Anlagen implementiert hat. Im Rahmen der Transaktion wird Cannabics bis zu 20% der Anteile von Seedo erwerben und Lizenzgebühren von der Firma erhalten. Seedo besitzt eine F&E-Lizenz für medizinisches Cannabis vom israelischen Gesundheitsministerium. Cannabics ist ein in den USA ansässiges öffentliches Unternehmen, das seine Forschung und Entwicklung in Israel betreibt, wo es eine Lizenz für die wissenschaftliche und klinische Forschung an Cannabinoid-Formulierungen besitzt. Israel gilt als weltweit führend in der medizinischen Cannabis-Forschung, aber Branchenführer sagen, dass die Nation ihr Marktpotenzial verpasst, nachdem Premierminister Netanjahu einen Plan zum Export des Unkrauts gestoppt hat. Die Minister haben den Exportmarkt auf mehr als USD 1 Mrd. pro Jahr geschätzt. (Canabics, Seedo, ToI) TS

Israel bestellt Barak-8-Verteidigungssysteme für seine Marine
Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) hat eine Vereinbarung getroffen, um die Sa'ar-6-Korvetten der israelischen Marine mit fortschrittlichen Barak-8-Verteidigungssystemen auszustatten, um Wirtschaftszonen (Fördertürme im Mittelmeer) und
strategische Einrichtungen zu schützen, die mit diversifizierten marinen Bedrohungen konfrontiert sind. Barak-8 ist ein operationelles Luft- und Raketenabwehrsystem der israelischen Marine sowie der indischen Marine und Luftstreitkräfte. Das Verteidigungssystem wurde entwickelt, um sich gegen eine Vielzahl von Bedrohungen aus der Luft mit kurzer bis langer Reichweite - einschließlich Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen und Projektilen - zu schützen. Der Barak-8 wurde vom IAI in Zusammenarbeit mit dem israelischen Direktorat für Verteidigungsforschung und -entwicklung und der zuständigen indischen Organisation, den Marinen beider Länder, RAFAEL, der ELTA-Gruppe des IAI und der lokalen Industrie in Indien entwickelt. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Indien und Israel 1992 haben sich die bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen um 2.000% gesteigert. (theisraelproject) TS

Vom Boy zum Boss
David Fattal, 61, Herr über ein milliardenschweres Hotel-Imperium, zu dem unter anderem die Marke Leonardo gehört, ist mal wieder unterwegs. Er hat seine Heimat Israel verlassen, um in der Welt nach dem Rechten zu sehen. Diesmal ist er ins Leonardo-Hotel an der Moosacher Straße im Norden Münchens gekommen. Keine besonders noble Gegend, dies hier ist nicht die Maximilianstraße, eher ein Vorort mit stark befahrener Ausfallstraße. 130 Leonardo-Hotels mit Marken wie Leonardo Hotels,
Leonardo Royal Hotels oder den neuen hippen Nyx-Hotels, die vor allem Airbnb die Kundschaft abwerben sollen, hat Fattal inzwischen in Europa. 50 davon stehen in Deutschland, die meisten in München. Es ist bunt hier, modern, ein bisschen kitschig, auf jeden Fall garantiert anders als viele dieser eintönigen grauen Hotelketten. Große und auf Neobarock gemachte rote Sessel, bunte Lampen, grelles Interieur, eine schöne Bar. Fattal will es genauso. "In einem Hotel zu arbeiten, ist, wie auf einer großen Bühne zu stehen", sagt er. Das Hotel als Bühne, das war schon ganz am Anfang so. (SZ) KR








Niedrigste Abwanderungsrate seit 26 Jahren
Die Zahl der Auswanderer ist im Jahr 2016 auf dem niedrigsten Stand seit 1990 gewesen. Das teilte das israelische Statistikamt mit. Demnach verließen 15.200 Israelis das Land für eine Dauer länger als ein Jahr; 1990 waren es 24.700. 8.900 Israelis kamen zurück. Das
"Defizit" - 6.300 mehr Abwanderer als Rückkehrer - ist das drittniedrigste seit 1990. Insgesamt lebten 2016 bis zu 596.000 Israelis im Ausland. Dank Einwanderung und anderer Faktoren verzeichnete Israel 2016 ein Bevölkerungswachstum. Im Jahr 2016 machten 27.000 ihre Alija. Die meisten Neueinwanderer kamen laut der damaligen statistischen Angaben aus Russland. Der Höchststand der Abwanderung wurde 2002 erreicht. Damals verließen 27.300 Israelis das Land. Die zweite "Intifada" war mit Terroranschlägen in vollem Gange. Die Zahl ist umso gewichtiger, als Israel damals weniger Einwohner hatte: 4,6 Mio. im Vergleich zu gegenwärtig 8,8 Mio. Für die Jerusalem Post sind die Zahlen Beleg dafür, dass die "ständigen" Berichte über abwanderungswillige Israelis übertrieben sind. Oft werden die Sicherheitslage, die hohen Lebenshaltungskosten oder bessere Arbeitsmöglichkeiten im Ausland als Abwanderungsgründe genannt. (Israelnetz) TS

Israels Nationalbibliothek
1980 war Stefan Litt elf Jahre alt. Er wächst in der DDR auf, Ost-Berlin. Litt schwärmt für Geschichte, fremde Sprachen und beginnt an der FU Berlin Judaistik und Geschichte zu studieren - und liest im Herbst 1990 eine Annonce in der Berliner Zeitung, die alles verändert. Die Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel bietet Hebräisch-Intensivsprachkurse in der Kurt-Tuckolsky-Straße an. Litt lernt die Sprache - und sie zu lieben. Heute, fast 30 Jahre später, ist der große Mann mit der kleinen Brille, dem man seine
Berliner Kindheit immer noch anhört, Archivar an der israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem, dort zuständig für die deutschen Bestände. Der schmucklose Steinbau beherbergt 5 Mio. Medienträger, Bücher, Zeitschriften, Manuskripte, CDs und derlei mehr. 8.000 jüdische, 2.000 muslimische und 1.000 christliche Handschriften zählen zum Bestand der Nationalbibliothek, illuminierte aus dem Mittelalter sind darunter, auch nordafrikanische Koranhandschriften aus dem 9. Jahrhundert auf Papier, das es damals in Europa noch gar nicht gab. Und dann ist da noch das riesige Archiv mit den persönlichen Nachlässen, die untergegangene deutsch-jüdische Kultur des vergangenen Jahrhunderts: die Dichterin und Expressionistin Else Lasker-Schüler, der Kabbala-Forscher Gerschom Scholem, der im Nachkriegsdeutschland vor allem als Wiederentdecker des Jahrhundertdenkers Walter Benjamin bekannt wurde, und der Religionsphilosoph Martin Buber. Auch Stefan Zweig gehört zur Sammlung der Nationalbibliothek. Der weltläufige Autor übergab 1933, zutiefst erschrocken über die Machtergreifung der Nazis, einen Teil seiner Korrespondenzen heimlich der Nationalbibliothek: Briefe von und an Thomas Mann, ein Manuskript von Alfred Döblin und ein erster Entwurf der 2. Symphonie von Gustav Mahler. Für Litt, den Archivar und mit Preisen ausgezeichneten Wissenschaftler, könnte es keinen besseren Arbeitsplatz geben. Der Vater von zwei Kindern hat zuletzt vor allem den Nachlass Kafkas archivarisch aufbereitet, der aus dem Nachlass von Max Brod stammt und um dem jahrelang vor Gericht gestritten wurde. Dazu zählt auch ein mit Bleistift geführtes Deutsch-Hebräisch-Vokabelheft, das Kafka nach 1917 begonnen hatte. Er hatte immer wieder mit dem Gedanken gespielt, von Prag nach Palästina auszuwandern. (Spiegel) TS

Ruth Achlama baut Brücken mit Übersetzungen
Die Deutsch-Israelin Ruth Achlama übersetzt sie vom Hebräischen ins Deutsche: Werke der großen israelischen Schriftsteller Amos Oz, Meir Shalev und Abraham B. Jehoschua. "Vom Übersetzen habe ich immer geträumt.
Ich arbeite sehr gerne mit der deutschen Sprache", sagt die 72-Jährige in ihrer Wohnung in Tel Aviv. "Das ist auch ein Brückenbau" - zwischen Israel und Deutschland, zwei Ländern, die aufgrund des Holocaust stets auf besondere Weise verbunden sein werden. Für ihre Arbeit wurde Achlama 2015 mit dem damals neu gegründeten Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis ausgezeichnet. "Ruth Achlama gehört zu den profiliertesten Übersetzer/innen hebräischer Literatur, mit einem umfangreichen übersetzerischen Oeuvre", teilt das Pressebüro von Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit. In den Ruhestand will Achlama erst gehen, wenn es keine Aufträge mehr gibt. "Bisher ist da keine Gefahr", sagt sie. Der Kollegenkreis sei überschaubar. Achlama zählt rund eine Hand voll Hebräisch-Deutsch-Übersetzer für Literatur. (Stern) KR

Eiscreme mit Cannabis-Geschmack
Obwohl Vaniglias neuer Geschmack wie das Aroma von Marihuana schmeckt, sollten sich diejenigen, die ein High suchen, woanders umsehen. Die Vaniglia-Eiskette ist in Israel beliebt, weil sie über 60 Geschmacksrichtungen
anbietet, und hat vor kurzem eine neue hinzugefügt: Cannabis. Das Eis enthält kein THC, den psychoaktiven Wirkstoff aus Marihuana. Der einzige Teil der Cannabispflanze, der in der Rezeptur verwendet wird, sind Terpene oder aromatisches Öl, das der grünen, blattreichen Droge ihren einzigartigen Duft verleiht. Der Rest des Geschmacks kommt aus einer Mischung von Kräutern und Nüssen, die Kettengründer Itay Rogozinsky ausprobiert hat. "Die Leute wissen nicht, wie Cannabis schmeckt, weil sie kein Marihuana essen. Um einen Cannabis-Geschmack für Eiscreme zu kreieren, studierte ich die Marihuanapflanze und lernte ihre verschiedenen Terpene und Aromen kennen", sagte Rogozinsky der israelischen Innovations-Website NoCamels. "Ich habe ein Eis kreiert, das wie das Aroma von Cannabis schmeckt." (ToI) TS

Lana Del Rey verteidigt Israel-Auftritt
Lana Del Rey hat für ihren angekündigten Auftritt beim Meteor Festival in Israel heftig Kritik geerntet, doch das will sie nicht auf sich sitzen lassen. Auf Twitter verteidigt sie sich mit den Worten: "Ich verstehe, dass sich viele
von euch darüber aufregen, dass wir nach Tel Aviv zum Meteor Festival gehen. Was ich euch sagen kann, ist, dass ich daran glaube, dass Musik universal ist und sie dafür genutzt werden sollte, uns zusammenzubringen. Ich möchte euch daran erinnern, dass der Auftritt in Tel Aviv kein politisches Statement ist. (...) Wenn ihr damit nicht übereinstimmt, verstehe ich das. Ich sehe beide Seiten. (...) Wir stimmen nicht immer mit der Politik der Auftrittsorte überein, (...) aber wir sind Musiker und wir haben unsere Leben der Tour gewidmet." Auch Alanis Morissette hatte viel Kritik für ihren Auftritt letzten Monat in Israel erfahren, sich davon aber nicht abhalten lassen. Das Meteor-Festival findet vom 6. bis 8. September im Kibbutz Lehavot Habashan statt. Es werden rund 15.000 Besucher erwartet, die sich auf über 50 Bands freuen. (I24news, loomee, stern) KR




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Merkel besucht Israel im Oktober
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 3. und 4. Oktober Israel besuchen, inmitten wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Deutschland hat auch die Politik der Netanjahu-Regierung gegenüber den Palästinensern kritisiert. Die Spannungen um den Iran wurden in der Forderung des deutschen Außenministers
hervorgehoben, dass Europa ein Zahlungssystem schaffen soll, das unabhängig von den Vereinigten Staaten ist, um den nuklearen Deal am Leben zu erhalten. Der Iran-Deal wird von Israel sehr kritisch gesehen. Gleichzeitig bleibt Deutschland der größte europäische Handelspartner des jüdischen Staates. Merkel selbst war zuletzt im Februar 2014 in Israel. Laut Medienberichten wird Merkel einen Ehrendoktor der Universität Haifa erhalten. Beim Versuch, den Wahrheitsgehalt dieser Pressemeldungen zu verifizieren, erklärte das Bundespresseamt, man solle sich als Journalist "abonnieren". Unser Browser gab daraufhin folgende Fehlermeldung aus: "Diese Verbindung ist nicht sicher. Der Inhaber von cvd.bundesregierung.de hat die Website nicht richtig konfiguriert. Firefox hat keine Verbindung mit dieser Website aufgebaut, um Ihre Informationen vor Diebstahl zu schützen. Fehler an Mozilla melden, um beim Identifizieren und Blockieren böswilliger Websites zu helfen." (HC, ynet, toi, handelsblatt) EL

Erez-Übergang geschlossen
In den Medien wird zwar immer wieder über die bald erreichte Einigung auf einen Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel berichtet, doch bis tatsächlich wieder Ruhe im Süden einkehren wird, wenn auch nur für
eine begrenzte Zeit, wird es vielleicht noch einige Zeit dauern. Israel hat am Sonntag den Erez-Übergang zwischen Israel und dem nördlichen Gazastreifen geschlossen. Grund dafür sind die auch am Freitag weiter anhaltenden Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen. Zwei Araber kamen dabei ums Leben. Die Schließung des Erez-Übergangs wird als ein symbolischer Akt angesehen, da der Übergang nur von wenigen Menschen benutzt wird: Vertreter von Hilfsorganisationen, Diplomaten und Journalisten. Im Rundfunk erklärte Verteidigungsminister Avigdor Lieberman: "Es geht nicht, dass die Hamas einerseits über eine Waffenruhe verhandelt und gleichzeitig ihre Attacken gegen Israel fortsetzt." (Israelheute) TS

Machtkampf in der Palästinensischen Autonomiebehörde intensiviert sich
Innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde laufen die Vorbereitungen für den Machtkampf nach einem zukünftigen Rücktritt von Palästinenserchef Mahmoud Abbas. Hochrangige Beamte sollen bereits das Sammeln von Waffen für eventuelle Auseinandersetzungen begonnen haben und die Rekrutierung von Mitgliedern des Tanzim, dem militärischen Flügel der Fatah-Partei. Diese werden für Geld, Positionen und Gefälligkeiten an die eigene Person gebunden. Hierbei werden einige mögliche Nachfolger für Abbas genannt.
Als Favorit gilt Jibril Rajoub, ehemals Chef des Aufklärungsdienstes und heute Sportminister in der Autonomiebehörde ("Hätten die Palästinenser eine Atombombe, würde er sie als erstes auf Israel werfen"). Daneben gelten als weitere Kandidaten Brigade-General Tawfiq Tirawi, ehemaliger Geheimdienstchef ("Palästina neben Israel ist nur eine Phrase"), Majed Faraj, sein momentaner Nachfolger, sowie sein Verbündeter, der stellvertretende Leiter der Fatah, Mahmoud al-Aalul. Mahmoud Abbas hatte in der Vergangenheit damit gedroht, seinen Rücktritt einzureichen, diese Drohung bis heute jedoch nicht umgesetzt. Innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde geht man deshalb davon aus, dass er - sollten keine gesundheitlichen Probleme auftreten - den Vorsitz so lange wie möglich zu halten versuche. (Israelnetz, Israelheute) TS

Terroristen-Beerdigung mit Folgen
Das Begräbnis von Achmad Machmid aus der arabisch-israelischen Stadt Umm el-Fahm hat politische Folgen. Anstelle einer stillen kleinen Bestattung im Familienkreis mit maximal 50 Teilnehmern mitten in der Nacht waren
Hunderte zu einer politischen Demonstration erschienen. Sie schwenkten palästinensische Flaggen und riefen "Mit unserem Blut werden wir Dich befreien, Palästina". Nun steht nicht nur die Polizei in der Kritik, weil sie das Begräbnis zugelassen hat; der Fall wirft auch Fragen zum Zusammenleben von Juden und Arabern auf. Machmid hatte am vergangenen Freitag den Jerusalemer Tempelberg besucht, obgleich er nach Angaben seiner Familie "nie gebetet" hat und nicht fromm ist. Als er die Stätte verließ, sah er israelische Wachposten. Eine Sicherheitskamera hielt fest, wie er plötzlich ein Messer zückte und auf einen israelischen Polizisten losging, der an einem Gitter stehend mit seinem Handy spielte. Der Polizist stürzte zu Boden, während andere Polizisten den Angreifer augenblicklich erschossen. Die Familie von Machmid sprach von einem "kaltblütigen Mord". Der 31-jährige, angeblich geistesgestörte Mann hätte auch ohne tödliche Schüsse überwältigt und verhaftet werden können, sagte sie. Die Polizei hielt die Leiche zunächst zurück und machte seiner Familie Auflagen für das Begräbnis. Die Eltern mussten eine Kaution von umgerechnet mehr als EUR 10.000 hinterlegen und sich zu einem "stillen Begräbnis" mit maximal 50 Teilnehmern verpflichten. Die israelische Polizei geriet dann auch in die Kritik, weil sie die Massenkundgebung nicht verhindert hat. Der zuständige Sicherheitsminister Gilad Erdan sprach von einem "Polizeifehler". (ToI, Israelnetz) TS

Israel hilft Flutopfern in Indien
Die Hilfsorganisation IsraAID hat angesichts der Flutkatastrophe ein Team in den südindischen Bundesstaat Kerala entsandt. Dieses setzt sich aus nepalesischen und internationalen Mitarbeitern zusammen. Sie sollen
dringend benötigte Hilfsgüter nach Kerala bringen und eine langfristige psychologische Betreuung anbieten. Ausgangspunkt ist das Büro der israelischen Organisation in Nepal, wie die Zeitung Jerusalem Post berichtet. Die Überschwemmungen infolge starker Regenfälle haben bislang mehr als 400 Todesopfer gefordert. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. (Israelnetz) KR
[Neugierig auf die Arbeit von IsraAID geworden? Beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November in Frankfurt am Main, werden Sie Gelegenheit haben Repräsentanten von IsraAID persönlich kennenzulernen. Mehr Informationen in Kürze unter www.Israelkongress.de.]

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte.
"In den letzten Tagen haben die israelischen Behörden erneut Schritte zum weiteren Siedlungsausbau in den besetzten Palästinensischen Gebieten genehmigt, darunter Ausschreibungen für ca. 1.100 Wohnungen in Ost-Jerusalem und weitere Planungsschritte für gut 600
Wohnungen in Ost-Jerusalem sowie 1.000 Wohnungen in verschiedenen Teilen des Westjordanlands. Die Bundesregierung lehnt alle einseitigen Schritte ab, die eine Zwei-Staaten-Lösung gefährden. Dazu gehören auch völkerrechtswidrige Siedlungen und Abrisse palästinensischer Strukturen im C-Gebiet, die damit im Zusammenhang stehen. Das Nahost-Quartett hat 2016 die Parteien zu konkreten Schritten aufgefordert, damit die Grundlagen einer Zwei-Staaten-Lösung erhalten werden. Dafür wird sich die Bundesregierung weiterhin einsetzen." ILI-News hat daraufhin an das AA in Berlin eine schriftliche Anfrage geschickt. Die Antwort steht noch aus. "Sie verurteilen ,Siedlungsausbau in den besetzten Palästinensischen Gebieten'. Wann, von wem und mit welchen Formulierungen wurden das sogenannte C-Gebiet im Westjordanland zu ,besetzten Palästinensischen Gebieten' erklärt? Gleiches gilt für Ost-Jerusalem. Soweit mir die Geschichte dieses Gebietes bekannt ist, hat Israel diese Gebiete 1967 von Jordanien erobert und sind deshalb bestenfalls ,besetzte jordanische Gebiete'. Meines Wissens erhielten die Palästinenser erstmals 1994 die sogenannten Autonomiegebiete zur Selbstverwaltung. Dort baut Israel meines Wissens keine Wohnungen oder gar Siedlungen. Ebenso bitte ich Sie, mir das Völkerrecht zu nennen (möglichst im Wortlaut), gemäß dem die Siedlungen ,völkerrechtswidrig' seien". TS



Bewaffneter Terrorist war Pfleger von "Ärzte ohne Grenzen"
Israel erklärte, dass ein palästinensischer

Bewaffneter, der von den israelischen Streitkräften an der Grenze zum Gazastreifen getötet wurde, für die weltweit agierende Organisation Medecins Sans Frontieres (MSF / Ärzte ohne Grenzen) arbeitete. Die Menschenrechts-Organisation wurde aufgefordert, eine Erklärung zu dem Vorfall abzugeben. Israels Cogat-Verbindungsbüro für Gaza nannte den Palästinenser Hani Majdalawi und sagte, dass er am Montag getötet wurde, nachdem er auf Soldaten geschossen und eine Granate geworfen hatte. Die Organisation antwortete nicht auf Telefon- und E-Mail-Anfragen. Ihre Website sagt, dass die Gruppe drei Brandverletzungs- und Traumazentren in Gaza betreibe. Die Behörden des Gazastreifens bestätigten Majdalawis Tod nicht und sagten, dass es notwendig sei, seine Leiche zu haben, die vorerst von Israel festgehalten werde. Keine bewaffnete palästinensische Gruppe beanspruchte Majdalawi als Mitglied. Inzwischen hat MSF bestätigt, dass Majdalawi im Lohn stand und für MSF gedient habe. Die Organisation wolle die Hintergründe prüfen. (FokusJerusalem, algemeiner, MSF, todayonline, ynet) TS

Israel kritisiert UNO-Generalsekretär wegen bewaffneter UN-Truppen
Israels UN-Botschafter Danny Danon verurteilte Guterres' Vorschlag, die UNO solle eine bewaffnete

Streitmacht zum Wohle der Palästinenser schaffen. Generalsekretär Antonio Guterres sagte in einem neuen Bericht, dass die Möglichkeiten zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung von der Einrichtung eines bewaffneten Militärs oder einer Polizei bis hin zum Einsatz ziviler Beobachter oder der Verstärkung der Präsenz der Vereinten Nationen vor Ort reichen. Der UNO-Chef betonte in dem Bericht am Freitagabend, dass jede Option die Zusammenarbeit von Israelis und Palästinensern erfordern würde, "eine nachhaltige Einstellung der Feindseligkeiten und zusätzliche Ressourcen". Aber die Aussicht, die Zustimmung Israels zu erhalten, insbesondere für eine UNO- oder Nicht-UNO-Streitmacht, bleibt höchst unwahrscheinlich. Israels UNO-Botschafter Danny Danon antwortete: "Der einzige Schutz, den das palästinensische Volk braucht, ist vor seiner eigenen Führung. Die Palästinensische Autonomiebehörde animiert ihr Volk, Juden zu dämonisieren und anzugreifen, und die Hamas, eine terroristische Organisation, nutzt die unter ihrer Kontrolle stehenden Menschen aus, indem sie ihnen absichtlich Schaden zufügt." (Israelworld) TS

Spionagemöwe - der neue Feind der arabischen Nation
In der libyschen Hauptstadt landete ein israelischer Spion, also ein Mossadagent, mit einem mysteriösen Sendegerät an seinem Bein. Einheimische konnten ihn fangen, verhaften und den Behörden übergeben. Sie

hegten den Verdacht, dass er für Israel spioniert habe. Es handelte sich mal wieder um ein Tier aus dem legendären Zoo des Mossad. In der Vergangenheit schickte Israels Auslandsgeheimdienst Aasgeier, Spatzen, Maulwürfe, Haie und andere Tiere in die arabische Welt, um zu spionieren. Diesmal war der Agent in Diensten des Mossad eine armenische Seemöwe. Forscher des Safari-Parks in Ramat Gan hatten einen winzigen GPS-Sender am Bein einer Möwe befestigt, um ihre Flugroute zu verfolgen. Während des Fluges landete der unschuldige Vogel in Tripolis. Amir Ben Dov, der Ornithologe, der das Gerät angebracht hat: "Lasst den Vogel leben und befreit ihn". Diese Geschichte begann vor einigen Monaten, als eine in Eilat entdeckte kranke Möwe in die Tierklinik des Ramat Gan Safari gebracht wurde. Bis April erholte sich der Vogel und wurde in der Nähe von Atlit an der Küste Israels ausgesetzt. Der Sender zeigte an, dass der Vogel in Richtung Libyen flog und später in eine Villa in Beirut, Libanon, gebracht wurde. Anscheinend war der Vogel dort gründlich untersucht worden, vielleicht von Mitgliedern der Hisbollah. Am 15. August hörte das GPS-Gerät auf, Signale zu senden, offenbar weil es neutralisiert worden war. Das Schicksal der Möwe bleibt unbekannt. Amir Ben Dov, der Ornithologe, sagte, dass das Gerät einer von 12 Sendern sei, die Dr. Nir Sapir, ein leitender Dozent an der Universität Haifa, bei Zugvögeln einsetze. Er habe die Sender als Spenden von einer deutschen Universität erhalten. Ben Dov machte deutlich, dass das Gerät nicht für Spionagezwecke verwendet wurde, sondern lediglich als Ortungsgerät, um die Wanderroute der Möwe zu verfolgen. Die armenische Möwe ist eine vom Aussterben bedrohte Art. (HC, israelnetz, Ynet) TS KR

Vernichtende Kritik an Daniel Barenboim
Thomas Eppinger hat auf seinem Blog Schlaglichter eine vernichtende Kritik an dem Berliner Bühnenstar und Musiker Daniel Barenboim veröffentlicht. Von einer extrem gespannten Atmosphäre im West Eastern Divan Orchestra ist die Rede. Man spricht von Mobbing

Photo: Barenboim-Said Akademie
gegen die jüdischen Mitglieder des Ensembles. Juden würden bei den Proben wegen des geringsten Fehlers zusammengestaucht, während der Maestro über Fehler der arabisch-stämmigen Musiker mit einer kleinen Bemerkung hinweggehe. Dass Juden und Araber miteinander ausgehen oder gar flirten, wie Barenboim in Interviews gern behauptet, sei eine Legende. Die Ensemble-Mitglieder würden außerdem miserabel bezahlt, heißt es. Zum Beispiel hätte ein verdienter Musiker das Orchester verlassen müssen, weil er die Reisespesen für eine Tournee nach seiner Familiengründung vom Gehalt nicht mehr bezahlen konnte. Der Maestro hätte sein Ansinnen, Spesen ersetzt zu bekommen, empört abgewiesen. Alle Einnahmen würden ausschließlich zu Barenboim oder in die von ihm kontrollierten Stiftungen fließen. Allein für ein Konzert in Doha 2011 mit der Staatskapelle Berlin hätte Barenboim einen Scheck in zweistelliger Millionenhöhe erhalten. Besonders unangenehm sei die ständige politische Agitation Barenboims, die Hetze gegen Israel, während der Proben und privat. Sich dem Mainstream aus propalästinensischen Stimmen entgegenzustellen, könne Karrieren zerstören. Daniel Barenboim gilt seit Jahren als Kandidat für den Friedensnobelpreis. Er ist der Liebling von Politikern wie Sigmar Gabriel, der als deutscher Außenminister Mahmoud Abbas seinen Freund nannte, oder Frank-Walter Steinmeier, der als deutscher Bundespräsident einen Kranz vor Arafats Grab niederlegte. Mit einer solchen historischen Sensibilität ausgestattete Amtsträger stören sich naturgemäß nicht daran, wenn Barenboim die Israelis brüskiert, indem er in Jerusalem ausgerechnet Wagner spielt. Niemand von ihnen käme auf die Idee, eine vergleichbare Provokation bei Konzerten in Doha oder Ramallah einzufordern. Störende Zwischenrufe wie jener von Thomas Weidauer und Clemens Heni, die über die Verbindungen der von Deutschland mit Millionen geförderten Barenboim-Saïd-Akademie zu antisemitischen, israelfeindlichen Organisationen berichteten, bleiben von den Leitmedien unbeachtet, sie würden nur die Idylle stören. Bei Licht betrachtet, betreibt Daniel Barenboim die Zerstörung Israels mit friedlichen Mitteln. (schlaglichter) TS

Friedensaktivist Uri Avnery ist tot
Der Friedensaktivist Uri Avnery verstarb in der Nacht zum Montag mit 94 Jahren infolge eines Schlaganfalls in einem Tel Aviver Krankenhaus. Der Schriftsteller und ehemalige Knesset-Abgeordnete galt seit 70 Jahren als Anwalt eines palästinensischen Staates. Damals haben die heutigen Palästinenser sich jedoch noch als "Araber aus Palästina" bezeichnet und noch nicht einmal einen eigenen Staat für sich beansprucht.

Foto: Israelnetz/mh
Avnery war Gründer der Friedensbewegung "Gusch Schalom". Er war Chefredakteur der Wochenzeitung "HaOlam HaSeh", nach dem Vorbild des SPIEGEL unter Rudolf Augstein, mit dem zusammen er in Hannover die Schulbank gedrückt hat. (HC, Israelnetz, Welt) KR TS

Muhi - Über alle Grenzen
Der sechsjährige Muhi ist Sohn eines Hamas-Aktivisten und leidet an einer Immunkrankheit, die im Gaza-Streifen nicht behandelt werden kann. Jetzt ist Muhis

Heimat ein Krankenhaus in Israel. - Der feinfühlige Film fängt die Unauflösbarkeit dieser individuellen Tragödie vor dem Hintergrund eines politischen Dauerdramas im Nahen Osten ein. Es bleibt die Frage, wie es diesem ungewöhnlichen Kind eines Tages gelingen könnte, seinen eigenen Weg zu gehen. Muhi ist ein fröhliches Kind. Er liebt seinen Opa, der stets bei ihm ist. Als Muhi zwei Jahre alt war, mussten ihm Füße und Hände amputiert werden. Mittlerweile helfen ihm Prothesen, seinen Bewegungsdrang zu stillen. Sein Großvater hat sich neben ihm im Hospital eingerichtet und mittlerweile solide Freundschaften zur Ärzteschaft und zum Pflegepersonal aufgebaut. Der Vater durfte nicht nach Israel einreisen. Er verurteilt nach wie vor den Staat, in dem sein Sohn am Leben erhalten wird. Auch Mutter und Geschwister sieht Muhi selten. Doch obwohl Muhis Aktionsradius beschränkt ist, richtet er sich wie selbstverständlich in seinem Leben ein und schafft es, mit seinem Mut und seiner Heiterkeit die ihn behindernden Grenzen immer wieder aus den Angeln zu heben. "Muhi - Über alle Grenzen" ist der erste Dokumentarfilm der beiden Autoren Rina Castelnuovo-Hollander und Tamir Elterman. Der Film wurde auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig mit der "Goldenen Taube" ausgezeichnet. (3Sat) KR

Keren Hayesod kündigt Konto bei Bank für Sozialwirtschaft
Die pro-israelische Spendenorganisation Keren Hayesod - Vereinigte Israel Aktion e.V. kündigte ihr Konto bei der Bank für Sozialwirtschaft. Als Grund nannte Keren

Hayesod, die Bank führe ein Konto des Vereins "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" (JS), der offen die Ziele der BDS-Bewegung unterstützt. Die Bank für Sozialwirtschaft sei "die einzige Bank in Deutschland, die dem Verein JS ein Konto bereitstellt". Andere Geldinstitute hätten sich klar gegen Geschäftsbeziehungen zu BDS-nahen Organisationen entschieden, so Keren Hayesod. BDS steht für "Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen" und ruft zu einem Boykott Israels auf allen Gebieten auf. Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, bezeichnete die BDS-Bewegung als "in ihren Handlungen und Zielen antisemitisch". Eine Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung von 2015 kommt zu dem Schluss, dass die BDS-Bewegung "antiisraelisch" und "totalitär" sei und keine friedlichen Ziele verfolge. (JA, JPost, KH) TS

Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte: "Harmlose" Ballons









FIFA blockiert palästinensischen Fußballchef wegen der Anstiftung zur Gewalt
Der internationale Fußballverband FIFA hat am Freitag dem Präsidenten des Palästinensischen Fußballverbandes, Jibril Rajoub, für ein Jahr die Teilnahme an Fußballspielen untersagt, weil er zu Hass und Gewalt gegen den Starspieler Lionel Messi angestachelt hat, als dieser im Juni in Jerusalem an einem Spiel mit Argentinien gegen Israel teilnehmen sollte. Seine Kampagne führte dazu, dass Argentinien das Vorbereitungsspiel zur Weltmeisterschaft

absagte. In ihrer Entscheidung zitierte die FIFA-Disziplinarkommission Kommentare des palästinensischen FA-Präsidenten, in denen er die Fußballfans aufforderte, den argentinischen Fußballverband ins Visier zu nehmen und Trikots und Bilder von Lionel Messi zu verbrennen. Die FIFA entschied, das Disziplinarverfahren gegen Rajoub einzuleiten, nachdem Israel bei der Organisation eine Beschwerde eingelegt hatte. Gleichzeitig lehnten die FIFA-Mitgliedsverbände einen palästinensischen Vorschlag zur Änderung der Statuten des Weltfußballs mit einer stärkeren Haltung gegen Menschenrechtsverletzungen ab. Die FIFA-Mitglieder stimmten mit 156 zu 35 gegen den Antrag, der von den irakischen und algerischen Fußballgremien formell befürwortet wurde. (fifa, HC, ToI) TS

Israelische Turnerin stellt Weltrekord beim Weltcup auf
Die israelische Turnerin Linoy Ashram hat beim Rhythmic Gymnastics World Challenge Cup in Minsk den Weltrekord gebrochen und in der Mehrkampfphase die Goldmedaille gewonnen. Die 19-jährige Ashram erhielt für ihre Vereinsdemonstration eine Punktzahl von 20,65
und übertraf damit den bei der Europameisterschaft 2018 von der Russin Dina Averina aufgestellten Rekord von 20,05. Der Mehrkampf umfasst Reifen, Schläger, Ball und Band. Ashram erhielt in der Gesamtwertung 77,800 Punkte und gewann die Goldmedaille. Das israelische Olympische Komitee stellte fest, dass Ashram die erste Person in der Geschichte des Challenge Cups ist, die zwei Goldmedaillen in einer Saison gewonnen hat, nachdem sie im Mai in Spanien Gold gewonnen hatte. Ashram hofft, ihre Ergebnisse noch in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Bulgarien zu verbessern. Im vergangenen Jahr wurde sie Dritte im Mehrkampf bei den Meisterschaften in Italien und war damit die erste Israelin, die jemals eine Medaille in dieser Kategorie gewann. Vor Ashrams Auftritt in Pesaro, Italien, war das beste Ergebnis für einen Israeli in dieser Kategorie Neta Rivkins siebter Platz bei den Weltmeisterschaften 2015. (ToI) TS

Viel Metall für paralympische Schwimmer
Israelische Paralympische Schwimmer gewannen 3 Gold-, 4 Silber- und 5 Bronze-Medaillen bei der Europameisterschaft in Irland, Badmintonspieler gewannen Gold und Silber in Brasilien. (Israel21c) TS








Rote Karte für Jibril Radjoub
In Israel herrscht Saure Gurken Zeit, ähnlich wie die Dürre in Deutschland oder in den einst fließenden Bächen in Norden Israel. Man könnte da nur noch einen Kommentar schreiben über Babys, die in Wassereimern oder unbeaufsichtigt in Badewannen ertrinken, oder über
jene leichtsinnigen Badegästen, die an unbeaufsichtigten Stränden ins Meer steigen und von Strömungen in den Tod gerissen werden. Aber dann kommt trotz des wolkenlosen blauen Himmels mit über 30 Grad Hitze doch ein unerwartetes Donnerwetter. Am Freitagabend platzte die Bombe des Fußball-Weltverbandes FIFA herein. Infolge einer israelischen Beschwerde wurde der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes 12 Monate lang vom Besuch von Spielen "in offizieller Funktion" verbannt. Hinzu kam eine Geldstrafe in Höhe von CHF 20.000. Wer kein Fußball-Fan ist, könnte das als "unwichtig" abtun, aber in diesem Fall ist es eine echte Bombe, erstens weil die FIFA auf eine israelische Beschwerde eingegangen ist und zweitens weil Rajoub mit Waffen und Kämpfern sich die Nachfolge des alternden palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas sichern will. TS

Kommentar von Sacha Stawski: Aus gegebenem Anlaß
In vergangenen Verhandlungen wurde den Palästinensern so gut wie alles geboten, was sie verlangten. Doch nichts hat je gereicht. Vergangene US
Präsidenten haben sich ohne Ende bemüht und ihnen mehr und mehr geboten. Und je mehr geboten wurde, um so ausgefallener wurde der Terrorismus. Und es flossen endlose Summen in die Palästinensergebiete, die letztendlich nur zur persönlichen Bereicherung Einzelner dienten, wie auch zur Finanzierung von Terrorismus und Terrorgehältern. Man mag von Präsident Trump halten was man will, aber Fakt ist, dass nun ein anderer Wind in Washington weht! Und während die Palästinenser noch immer zu denken scheinen, dass sie so weitermachen können, wie bisher, tut Trump das einzig Richtige - zumindest wenn man die Art und Weise, wie im Nahen Osten verhandelt wird - bedenkt. Wenn ein Händler auf dem Shuk (Markt) NIS 100 verlangt, sollte man nie mehr als NIS 10 bieten (wenn überhaupt so viel). Wenn der Händler dann auf NIS 80 runtergeht, sollte man immer noch maximal NIS 15 bieten. Wenn der Händler dann sagt, sein letztes Angebot wäre aber NIS 70, sollte man den Laden verlassen, oder zumindest so tun als ob. Wenn er einem dann nachrennt und plötzlich nur noch NIS 50 verlangt, kommt man dem Ergebnis schon näher. Wenn man dann im rausgehen sagt, dass man keinen Schekel mehr als NIS 25 bezahlen würde, dann kommt man dem Endergebnis schon sehr nahe, was dann bei nicht mehr als NIS 30 liegen sollte. Das ist Teil der Mentalität. Man verlangt utopisch viel; man versucht es einfach. Es gibt genügend Touristen und andere, die diese Summen auch tatsächlich bezahlen und meinen sie bekämen ein "Schnäppchen", wenn sie "nur" NIS 90 bezahlen. Bei den Europäern zieht diese Taktik ja auch. Es wird gejammert und geschimpft und egal wieviel man terrorisiert und Abmachungen und Verträge nicht eingehalten werden, die Millionen werden weiter erhöht. Bei Trump kommen die Palästinenser so aber nicht weiter und die seit langem vorliegenden Warnungen werden rigoros ignoriert. Und auch in den letzten Monaten, wo klar war, dass eine Verweigerung an den Verhandlungstisch zurückzukehren finanzielle Folgen hat, brachte bislang kein Vorankommen. Also geht Trump an die Substanz - an das "Tabuthema" schlechthin: an das so genannte "Rückkehrrecht", wie kurz vor Redaktionsschluß bekannt wurde. Und während die Europäer sicherlich wieder betonen werden, wie unmöglich Trump's Verhalten sei, gehen wir davon aus, dass er mit dieser "Shuk-Verhandlungstaktik", bei der falsche Erwartungen, wie beim Versuch den Israelis zu verbieten ihre Hauptstadt in Jerusalem zu haben, oder eben auch beim so genannten Rückkehrrecht, mehr Erfolg bei den Palästinensern haben wird, als andere Präsidenten zuvor! In jedem Fall, wäre es mehr als wünschenswert, wenn es dem Amerikanischen Präsidenten gelingen würde, die Palästinenser an den Verhandlungstisch zurückzuzwingen. (Algemeiner, JPost, ToI, Welt, Tagesschau, ToI, ynet)








Mein Weg nach Jerusalem: mit dem Fahrrad nach Yad Vashem
Montag, 27.08.2018, 19.00 Uhr, Ernst-Lemmer-Institut, Suarezstraße 15-17, 14057 Berlin (Nähe S Charlottenburg / U Sophie-Charlotte-Platz; Bushaltestelle Amtsgerichtplatz). Alexander Laesicke wurde 1979 in Berlin geboren und wuchs in Oranienburg auf. Nach
seinem Abitur studierte er Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Nach beruflichen Stationen in den Bereichen Wirtschafts- und Unternehmensberatung wechselte er 2013 zur Deutschen Bahn. 1998 sowie 2008 wurde Alexander Laesicke zum Stadtverordneten gewählt und im Oktober 2017 zum neuen Bürgermeister der Stadt Oranienburg. Die bislang wohl wichtigste Reise seines Lebens war 2004 mit dem Fahrrad von Oranienburg nach Jerusalem - mit einem Klinkerstein des KZ Sachsenhausen im Gepäck. 2007 schrieb er hierüber ein Buch. Zu dieser Veranstaltung ist die Anmeldung in der Geschäftsstelle der DIG Berlin und Brandenburg e.V. erforderlich: Anmeldungen bitte per E-Mail an schalom@digberlin.de oder tel. (030) 2839 5215. (DIG) TS

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Es ist wieder soweit! 5. Deutscher Israelkongress am 25. November in Frankfurt! Wir haben ein aktuelles Einladungsvideo (mit Impressionen des Kongresses von 2016) erstellt, das bei YouTube und Facebook veröffentlicht ist und das sehr gerne geteilt werden darf, um auch noch weitere Interessenten zum 5. Deutschen Israelkongress einzuladen. In Kürze ist die Teilnehmer-Anmeldung über unsere Kongress-Website möglich. Für Aussteller und Sponsoren besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail anzumelden und mit uns abzustimmen (office@israelkongress.de). Weitere Informationen folgen in Kürze hier in den ILI News, regelmäßige Updates gibt es zudem auch bei Facebook und Twitter.


Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

Alle Termine HIER...





Der neu-deutsche Antisemit
Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse von Arye Sharuz Shalicar
Gerade einmal drei Generationen sind seit der Shoah vergangen. Deutschland ist heute ein anderes Land. Die Deutschen haben aus der Vergangenheit gelernt und sich ihrer Verantwortung für ein "Nie wieder" gestellt. Ist es wirklich so? Arye Sharuz Shalicar trifft in seinem Beruf deutsche Spitzenpolitiker, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Journalisten, Polizisten,

Bundeswehrsoldaten, Akademiker und christliche Pilgergruppen. Nach unzähligen Gesprächen und Begegnungen gelangt er zu der bitteren Erkenntnis: Antisemitismus ist in Deutschland, nicht selten getarnt als "Israel-Kritik", weiterhin tief verwurzelt. "Neu-deutsche" Antisemiten treten ihm unverhohlen und massenhaft in seinem Blog entgegen. Ihre Kommentare lassen keinen Zweifel daran: Juden gehören heute nicht selbstverständlich zu Deutschland. Inhalt: Muslimischer Antisemitismus - Linksintellektueller Antisemitismus - Rechtsradikaler Antisemitismus - "Israel-Kritik" - Philosemitismus - Christlicher Antisemitismus - Neidkultur: EUR 15,00 (Amazon) TS

Israel am Pranger der UNO
Ein neues Buch von Alex Feuerherdt und Florian Markl bietet einen Überblick über die anti-israelischen Aktionen der UNO. Seit 1947 steht Israel pausenlos am Pranger - mehr als andere Staaten zusammen. Das Buch ist keine juristische Abhandlung zu problematischen anti-israelischen UNO-Resolutionen. Es ist locker und spannend geschrieben und liefert selbst für den informierten Leser eine große Fülle Fakten und neue Einsichten. Beachtenswert ist die Rolle der Amerikaner während der
Staatsgründung. Man liest immer wieder, dass Israel ohne Hilfe der USA nicht entstanden wäre. Die Autoren belegen, dass genau das Gegenteil der Fall war. Das amerikanische State Departement hatte (gegen den Willen des Präsidenten Truman) sogar ein Waffenembargo verhängt, während die Sowjet Union über die Tschechoslowakei dringend benötigte Waffen nach Israel geschmuggelt hat. Ohne diese Hilfe hätte Israel wohl kaum überlebt. Im abschließenden Kapitel heißt es: "Es gab in der Geschichte der Vereinten Nationen schon immer Beschlüsse gegen Israel, aber in den vergangenen Jahren hat sich die Verurteilerei zu einem völligen Irrsinn entwickelt. ... Es gehört zu den großen Irrtümern, die UNO für etwas Grundgutes, Vernünftiges und Überparteiliches zu halten und in ihr gewissermaßen die globale Hüterin der Menschenrechte zu sehen." Dem ist wohl nicht zu widersprechen, wenn man das ganze Buch gelesen hat. Insgesamt sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre gemacht werden für alle, die sich mit dem Nahostkonflikt befassen. (amazon, audiatur) TS




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