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20. August 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Mit IceCure Krebs wegfrieren
  • Drei Revolutionen im Bereich der Bluttests
ARCHÄOLOGIE
  • Deutsche Ausgrabungen auf dem Zionsberg
TOURISMUS
  • Krokodil-Plage
WIRTSCHAFT
  • Aktien Hausse: Israel im Aufwind - Sodastream "All-Time-High"
  • Israelische Cloud-Sicherheit Co Twistlock sammelt USD 33 Mio.
  • Energean sieht 212 BCM-Gaspotenzial in neuen israelischen Blöcken
  • Netanjahu: Verteidigungsbudget um Milliarden erhöhen
  • Thyssenkrupp bald auf der "schwarzen Liste"?
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israels neue Ärzte kommen aus Nordamerika
  • Musizieren für den Frieden
  • Möchtegern-Bankräuber wegen Schreibfehler überführt
  • ESC in Israel: Finanzstreit vorerst beigelegt
  • Milliardär bietet an, Eurovision in Israel zu inszenieren
  • Arafats Schwester gestorben
POLITIK
  • Israel öffnet Kerem Schalom
  • Berlin: Botschaften der USA und Israels bekamen Briefe mit weißem Pulver
  • Benjamin Netanyahu war offenbar im Mai in Ägypten auf Geheimmission
  • Jeremy Corbyn: Israel-Feindschaft als Strategie
  • Schriftsteller verzweifelt, weil Zweistaatenlösung "totale Fiktion" ist
  • Demo in Tel Aviv: "Mit Blut und Feuer werden wir Palästina befreien"
  • Strafe für jüdischen Extremisten verlängert
  • Rohrbomben auf Rachels Grab geworfen
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • NRW-Kulturfest mit Israelhass - alles "Freiheit der Kunst"?
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Festival in Berlin ließ sich nicht einschüchtern
  • EU-Kriegsführung gegen Israels Gerichte
  • dpa lügt mal wieder im Dienste der palästinensischen Propaganda
  • Genialer Dirigent auf politischen Abwegen
SPORT
  • Blinder Veteran gewinnt Gold beim Bowling
  • Brisanter Doppelpass zwischen Israel und Iran
  • Andreas Herzog offiziell als Nationaltrainer vorgestellt

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Die Siedlerin in Köln
  • Benefizparty mit Netta Barzilai
  • Botschafterreise mit Schmuel Kahn
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Israeltag 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...


BILDER DER WOCHE
  • Rundgang im ultraorthodoxen Mea Schearim
  • Kontrastprogramm im arabischen Basar in der Altstadt Jerusalems








Mit IceCure Krebs wegfrieren
IceCure ist ein israelisches Unternehmen für medizinische Geräte, das Technologien zur Eliminierung gutartiger und krebsartiger Tumoren in der Brust und anderen Körperteilen entwickelt hat, indem es den Tumor während der Behandlung in einer Klinik einfriert und ohne Operation das ProSense-System verwendet, das im Elisha Private Hospital in Haifa entwickelt wurde. Der kommerzielle Vertrieb in Israel wird von Duke Medical Solutions durchgeführt. Die Behandlung mit ProSense basiert auf einem System, das flüssigen Stickstoff als geschlossenen Kreislauf durchströmt und anschließend mit einer einzigartigen, von IceCure entwickelten Nadel gefriert,
während das gesunde Gewebe um den Tumor herum geschützt und der gesamte Tumor beseitigt wird. Die Behandlung von Brusttumoren basiert auf einem minimalinvasiven Ansatz, der eine schnelle Erholung ohne Narben ermöglicht. Die Behandlung dauert etwa 20-40 Minuten in einer Klinik, ohne Operation, Krankenhausaufenthalt oder Stiche und ohne die Form oder Größe der Brust zu ändern. Folglich ist der Patient nach der Behandlung in der Lage, schnell zu seinen täglichen Aktivitäten zurückzukehren, und die Nachuntersuchung der Läsion ist ähnlich wie die Nachuntersuchung nach der chirurgischen Entfernung. (tower, globes) EL

Drei Revolutionen im Bereich der Bluttests
Vergessen Sie externe Labore: 3 israelische Startups wollen Ergebnisse vor Ort liefern. Die Art und Weise, wie Blutzellen gezählt und diagnostische Bluttests durchgeführt werden, hat sich seit Jahren nicht geändert: Blut wird für jede Art von Test in eine Durchstechflasche gezogen und in ein Labor gebracht. Ergebnisse kommen in Stunden oder Tagen an - und das auch nur von einem Labor mit der notwendigen Infrastruktur.
  • Engineering for All (EfA) entwickelt ein handgehaltenes programmierbares Gerät, das automatisierte Blutanalyse und -diagnostik am Behandlungsort durchführt: RevDx (Revolution Diagnostics) ist für jeden Einsatzort ohne zuverlässigen Zugang zu Labor-, Strom- oder Internetverbindungen gedacht, sagt Gründer Yoel Ezra, ehemaliger Chefkommissar einer IDF-Technologieeinheit. Die digitale Plattform - die Kombination aus Optomechanik, Elektrochemie und Bioengineering-Technologien - wird zunächst auf das Blutbild und die Diagnose von Malaria programmiert, zwei wichtige Bedürfnisse. Künftige Anwendungen könnten zusätzlich Blut- und Urinanalysen unterstützen. "Meine Vision ist, dass unser Produkt in ein paar Jahren ein unentbehrliches Werkzeug in der Tasche eines jeden Pflegepersonals für Hausbesuche, Notfälle, Point-of-Care, abgelegene Orte und mehr sein wird", sagt Ezra. Als Pears Challenge 2017 Fellow war die EfA im September 2017 Teil einer israelischen Startup-Delegation in Indien und gewann im März dieses Jahres den ersten Preis beim eHealth Venture-Wettbewerb. "Wir haben Anfragen aus Ländern wie Dubai, Indien, der Elfenbeinküste, Portugal, der Türkei, Sri Lanka und Nigeria erhalten", sagt Ezra, die mit potenziellen Käufern und Investoren in Industrie- und Entwicklungsländern spricht. "Es besteht offensichtlich Interesse und ein echtes Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen, erschwinglichen und zugänglichen Labortests."
  • Sonarapy entwickelt eine Technologie, die Standard-Bluttests durch ein nichtinvasives Schallwellen-Diagnose-Tool ersetzt, um Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) aus einer einzigen Blutprobe zu erkennen. "Unser Produkt ist ein einzigartiger Sensor, der sehr hochfrequente Schallwellen in einen Organismus sendet und den akustischen Klängen lauscht. Ein einzigartiger Algorithmus identifiziert den Erreger mithilfe einer umfangreichen Datenbank von harmonischen Resonanzspitzen für jede Krankheit. Sonarapy war eines von sechs israelischen Startups, die vom US-Außenministerium und vom Weißen Haus für das Global Entrepreneurship Summit 2016 an der Stanford University in Kalifornien ausgewählt wurden. Es nahm auch am BioStars-Beschleuniger teil, der von Panacea Innovation in Oxford betrieben wird.
  • Diagnostics of Tel Aviv hat vor kurzem OLO auf den Markt gebracht, ein AI-basiertes Blutdiagnostikgerät, das in Vollblutproben (CBC) in Laborqualität aus den Prick-Stichproben am Behandlungsort laboriert. Die Ergebnisse werden in nur 10 Minuten geliefert: "Die Technologie, die eine vollständige Analyse mit nur einem Finger-Blutstropfen ermöglicht, wird von vielen als heiliger Gral in diesem Bereich angesehen", sagte CEO Yossi Pollak "Nachdem wir unsere Malaria-Erkennungstechnologie in Indien und mehreren afrikanischen Ländern implementiert und die Erwartungen in mehreren klinischen Studien übertroffen hatten, wurden wir ermutigt, die Möglichkeiten unserer Technologie zu untersuchen, in den USD 50-Milliarden-Markt für CBC-Tests einzusteigen." (israel21c) EL




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Deutsche Ausgrabungen auf dem Zionsberg
Auf dem Jerusalemer Zionsberg gab es auch in diesem Jahr eine weitere Grabungssaison unter der Leitung von Dieter Vieweger, dem Direktor des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, Jerusalem und Amman. Im westlichen
Teil wurde nach der Abnahme des omayyadischen Stratums die byzantinische Abwasserverteilung erkundet, die verhindern sollte, dass die nahe gelegene Stadtmauer während der Winterregen zur "Talsperre" mutierte und samt Abwasser wie Regenwasser ins Hinnomtal (die Hölle) abgespült würde. Alle Kanäle entwässerten in Richtung Tor durch die schon im 2. Jahrhundert v. Chr. gebauten Cloaca maxima. Eine Zisterne mit bemerkenswert gut erhaltenen Verputz wurde bis in die omayyadische Zeit hinein benutzt, "sauber und verwendungsbereit" aufgefunden. Sie wurde mit der Aufgabe des omayyadischen Stratums (nach dem Erdbeben von 747 n. Chr.) durch die oberirdische Verschüttung de facto außer Gebrauch gesetzt. Die herausragende Entdeckung war die Freilegung der hasmonäisch-herodianischen Straße, die sich vom Essener-Tor herkommend in den südlichen Teil der Stadt zog. Ihr Charakter als römische Transportstraße mit steinernem Untergrund wurde geändert zugunsten eines mit großen Randsteinen konstruierten Weges mit Stampflehmbelag. Die römische Straße wurde als Fundament für byzantinische Häuser verwendet. Die besaßen einen weißen Mosaikfußboden und einen mit Kerben versehenen Wandverputz, der an einigen Stellen farbige Verzierung getragen hat. Der Abwassergraben unter den byzantinischen Häusern (Cloaca maxima) konnte partiell freigelegt werden. Archäologen hatten ihn 1895 noch komplett begangen. Er ist inzwischen jedoch an mehreren Stellen verschüttet, was mit der Friedhofsvergrößerung 1903/4 zusammenhängt. Auf jenem Friedhof sind auch gefallene deutsche Soldaten des Ersten Weltkriegs begraben. Abwechselnd mit einem entsprechenden Friedhof in Nazareth veranstaltet die Deutsche Botschaft dort alle zwei Jahre am Volkstrauertag eine Gedenkzeremonie mit Repräsentanten anderer Kampfparteien jenes Krieges und der israelischen Streitkräfte. Im Griechischen Garten im Besitz der Griechisch-Orthodoxen Kirche stießen Volontäre nach Abnahme der archäologisch nicht verwertbaren Schuttschichten auf eine byzantinische Besiedlungsschicht, die nahezu alle Vorgängerbebauungen durch Nivellierung und Hangbefestigungen zerstört hatte. Das gut erhaltene Mosaik einer Villa war das Einzige, was nach der Zerstörung des Gebäudes (durch das Erdbeben 747 n. Chr.) von den Nachbesiedlern in Jerusalem nicht in die neu erbaute islamische Stadt im Bereich der heutigen Altstadt abtransportiert wurde. (Dieter Vieweger, FB) TS








Krokodil-Plage
Hunderte Krokodile sind in einer verlassenen Farm im Jordantal gestrandet, nachdem der Unternehmer Gadi Biton sie im Stich gelassen hat. Er wollte ihre Haut für die Lederherstellung verkaufen. Doch 2012 wurde ein
Gesetz verabschiedet, das Krokodile unter Artenschutz stellt. Deshalb dürfen sie nicht getötet werden, um ihr Fleisch und die kostbaren Häute zu verkaufen. Jetzt ist die Farm verlassen, während die Raubtiere auf einer Lagune in der Sonne faulenzen. Unausdenkbar, was passiert, falls ein Krokodil es bis in den Jordan schafft und es dann einen internationalen Zwischenfall am Grenzfluss gibt. Am Unterlauf des Jordans gibt es beiderseits der Grenze, auf der jordanischen wie auf der israelischen Seite, eine vielbesuchte "Taufstätte Jesu", wo christliche Pilger hinab zum Jordan steigen, um sich taufen zu lassen. Versorgt werden die gestrandeten Reptilien heute von einem Tierpfleger, der ihnen einmal in der Woche tote Hühner als Futter bringt. (israelnetz) KR







Aktien Hausse: Israel im Aufwind - Sodastream "All-Time-High"
Die Notenbank rechnet in diesem und im kommenden Jahr wieder mit anziehender Dynamik und Zuwachsraten von 3% und 3,7%. Ursachen sind: die rekordtiefe Arbeitslosenquote von rund 5%, nachhaltige Leistungsbilanzüberschüsse, eine relativ niedrige Auslandsverschuldung sowie die beachtlichen Währungsreserven. Seitdem die Zentralbank im September 2011 ihren Zinssenkungszyklus begonnen hat, sind die Kurse um rund 70% gestiegen. Besonders Sodastream sprudelt zurzeit im Allzeithoch. (boerse-online, börsechartanalyse) EL

Israelische Cloud-Sicherheit Co Twistlock sammelt USD 33 Mio.
Das israelische Cloud-Security-Unternehmen Twistlock, gegründet 2015 durch Ben Bernstein und Dima Stopel, hat in einer Finanzierungsrunde USD 33 Mio. eingeworben. Dies bringt Twistlocks Gesamtfinanzierung auf USD 63 Mio. Herkömmliche Cybersicherheit ist ein langsamer und kleinteiliger Prozess, bei dem Sicherheitsteams manuell
Richtlinien für Softwareanwendungen erstellen müssen und auf Tools angewiesen sind, die versuchen, jede bekannte Bedrohung zu katalogisieren und zu identifizieren, um Angriffe zu blockieren. Moderne Cybersicherheit erfordert Sicherheitsplattformen und -praktiken, die automatisch neben den Anwendungen, die sie erstellen und versenden, auch Sicherheit bieten. Twistlock vereint den Schutz in einer einzigen Cloud-nativen System-CyberSecurity-Plattform, die sich über den gesamten Anwendungslebenszyklus hinweg integriert und automatisierten Schutz bietet. (globes) EL

Energean sieht 212 BCM-Gaspotenzial in neuen israelischen Blöcken
Das griechische Unternehmen Energean, Eigentümer der Erdgasspeicher Karish und Tanin, gab erste Ergebnisse einer geologischen Analyse seiner fünf neuen Meeresblöcke in israelischen Gewässern bekannt. Die Firma sagte, dass das Potential der neuen Gasfelder 212 BCM Gas, 75% der Menge des Gases im Tamar Stausee, beträgt. Die Analyse wurde von Netherland, Sewell & Associates (NSAI) durchgeführt, die auch schon die Gasmenge in den Gasvorkommen Karish, Tanin, Tamar und Leviathan untersuchte. (globes) EL

Netanjahu: Verteidigungsbudget um Milliarden erhöhen
Premierminister Benjamin Netanjahu hat dem Kabinett das "2030 Defence Concept" vorgestellt - Grundsätze für die Festlegung des Verteidigungsbudgets für die kommenden Jahre. Netanjahu plant, das Verteidigungsbudget um 0,2-0,3% des BIP zu erhöhen,
während das IDF-Straffungsprogramm fortgesetzt wird. Er sagte, dass das Ziel ein Verteidigungshaushalt von mindestens 6% des BIP ist. Der Verteidigungshaushalt erhöht sich jedes Jahr um Milliarden, aber das Verhältnis des Verteidigungsbudgets zum BIP ist gesunken, weil das Wirtschaftswachstum höher war als der Anstieg der Verteidigungsausgaben. Das Verteidigungsbudget erreichte 2017 einen Tiefstand von 5% des BIP, nachdem der Anteil der nationalen Ausgaben für die Verteidigung seit dem Jom-Kippur-Krieg schrittweise, aber kontinuierlich zurückgegangen war. (globes) EL

Thyssenkrupp bald auf der "schwarzen Liste"?
Unternehmen, die in Israel mit staatlichen Stellen oder subventionierten Branchen Geschäfte machen, sind zu wechselseitigen Beschaffungskäufen verpflichtet. 335 ausländische Unternehmen in kleinen und mittleren Branchen tätigten im Jahr 2017 wechselseitige
Beschaffungskäufe, verglichen mit 201 Unternehmen im Jahr 2016. Das Ministerium für Wirtschaft und Industrie sagte, dass das Volumen dieser Einkäufe 12.000 Arbeitsplätze in Israel generierte. Die Behörde für industrielle Zusammenarbeit führt aktuell ein Verfahren, um Thyssenkrupp auf eine schwarze Liste zu setzen, die künftige Vereinbarungen mit anderen öffentlichen Stellen wahrscheinlich einschränken wird. Thyssenkrupp ist verpflichtet, im Rahmen der Transaktion für die Produktion und den Verkauf von Dolphin-U-Booten und Kriegsschiffen für die israelische Marine seinerseits Beschaffungskäufe in Höhe von mehreren hundert Euro Mio. in Israel zu tätigen. Die Deals werden auch von polizeilichen Ermittlungen verfolgt. (globes) EL








Israels neue Ärzte kommen aus Nordamerika
Da das medizinische System in Israel einen Mangel an Ärzten, Krankenschwestern, Betten und medizinischer Ausrüstung hat, könnte eine wachsende Anzahl von Medizinern, die aus Nordamerika einwanderten,
helfen, die Lücke zu füllen. "Letztendlich weiß ich nicht, wie das ausgehen wird", sagte Abby Lazar, 31, eine Kinderärztin aus Philadelphia. "Aber es ist eine gute Sache, nicht nur in Israel leben zu können, sondern auch dort einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, besonders in einem Bereich, in dem es notwendig ist." Die letzte Gruppe von Einwanderern umfasste 11 Ärzte, zwei Krankenschwestern, fünf Psychologen und neun paramedizinische Fachkräfte. (toi) EL

Musizieren für den Frieden
"And action!" Die jungen Musiker spielen durcheinander. Als Peter Simonischek alias Eduard Sporck und Bibiana Beglau alias Karla den Raum betreten, wird es ruhig. "Hello everybody", begrüßt Karla die jungen Musiker und
spricht über die unterschiedliche Herkunft der Musiker. Ein Cellist unterbricht sie: "Don't talk about politics! We are here for the music." Diese Szene des Films "Crescendo" spielt in Tel Aviv. Junge Musiker werden für ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester ausgewählt. Der Film handelt von einem Orchester junger Palästinenser und Israelis, das in Südtirol ein Konzert geben soll. Für die Dreharbeiten sind 16 Musiker aus Israel angereist. Im Film wird ihre Musik aber nicht zu hören sein. Stattdessen wird Musik der Neuen Philharmonie Frankfurt eingespielt. Die israelischen Musiker sorgen nur für die richtige Atmosphäre. (faz) KR

Möchtegern-Bankräuber wegen Schreibfehler überführt
Schlampige Rechtschreibung ist kein Verbrechen. Aber einen erfolglosen Möchtegern-Bankräuber brachte ein Tippfehler hinter Schloss und Riegel. Leonid Dmitryenko überreichte der Kassiererin eines Postamts in der Küstenstadt Ashdod einen Zettel: "Giv [sic] me 20,000
shekels or I will throw a grenade" ("Gib mir 20.000 Schekel oder ich werfe eine Handgranate"). Die Beamtin ließ sich nicht beirren und der Bankräuber verließ die Postbank mit "leeren Händen". Als die Ermittler Minuten später eintrafen, waren es der Tippfehler und die Formulierung des Briefes, die den Verdächtigen überführten. Auf der Polizeistation haben sie einen Zettel ausgegraben, der drei Jahre zuvor unter ähnlichen Umständen benutzt wurde: "Das ist ein Raubüberfall. Gib mir jetzt 30.000 Schekel, oder ich werde hier jemanden erstechen." Dmitryenko hatte eine dreijährige Haftstrafe für den vorherigen Raub abgesessen. (fokus, ToI) TS

ESC in Israel: Finanzstreit vorerst beigelegt
Nach Informationen des für die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) in Israel zuständigen TV-Kanals KAN wollte der Sender fristgerecht am Dienstag, 14.8., umgerechnet rund EUR 12 Mio. hinterlegen. Die
Europäische Rundfunkunion (EBU) hatte die Summe als finanzielle Absicherung für die Ausgaben der Austragung gefordert. Eine Sprecherin von KAN teilte mit, dass man das Geld dafür aus dem Etat für das Jahr 2019 nehmen werde. Der Sender erwarte allerdings, dass die Regierung die Verantwortung für die grundlegende Finanzierung der Veranstaltung übernehme. (dw) KR

Milliardär bietet an, Eurovision in Israel zu inszenieren
Nachdem eine Kompromisslösung zwischen der Regierung und der KAN (Israel Public Broadcasting Corporation) über NIS 50 Mio. erreicht wurde, um den Eurovision Song Contest, der im kommenden Mai in Israel stattfinden wird, zu finanzieren, hat sich ein weiterer Geldgeber bereit erklärt, kräftig zu spenden. Der kanadisch-israelische Milliardär Sylvan Adams hat im vergangenen Mai die ersten Etappen des Radrennens Giro d'Italia nach Israel gebracht und will nun auch für den Song-Contest einstehen. (globes) EL

Arafats Schwester gestorben
Die Schwester des ehemaligen PLO-Chefs Yasser Arafat, Hatice Arafat, ist im Alter von 86 Jahren in Kairo gestorben. Die Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ägypten gab keine weiteren Details bekannt. Die Schwester Arafats sei in einem Krankenhaus in Behandlung gewesen. Hatice Arafat war seit 1994 bei einer die Palästinenser unterstützenden karitativen Gesellschaft tätig. (trt) TS




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Israel öffnet Kerem Schalom
Gewerbliche Güter können Kerem Shalom wieder passieren: Israel hat den seit Wochen teilweise geschlossenen Grenzübergang wieder
geöffnet. Dies sei "eine klare Botschaft an die Bewohner des Gazastreifens: Ruhe zahlt sich aus, Gewalt zahlt sich nicht aus", teilte Verteidigungsminister Avigdor Liebermann mit. Die Fischereizone wurde wieder von sechs auf neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) ausgeweitet. Wegen anhaltender Attacken mit brennenden Drachen aus dem Gazastreifen hatte Israel den Übergang Kerem Schalom am 9. Juli geschlossen. Zwei Wochen später öffnete Israel ihn zunächst wieder teilweise. Israel rechtfertigt seine vor mehr als zehn Jahren begonnene Blockade des Gazastreifens, die auch von Ägypten mitgetragen wird, mit Sicherheitserwägungen. (Israelnetz, Tagesschau) KR

Berlin: Botschaften der USA und Israels bekamen Briefe mit weißem Pulver
Die Botschaften der USA und Israels in Berlin haben am 24. und 26. Juli Briefe mit einem weißen Pulver bekommen, teilte Polizeisprecherin Kerstin Ismer am Dienstag mit. Die Polizei habe mit Ermittlungen begonnen. Die Untersuchungen würden fortgesetzt, fügte sie hinzu. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Über den schriftlichen Inhalt der Briefe liegen keine Informationen vor. Die Botschaften der USA und Israels lehnten es ab, sich zu Sicherheitsfragen zu äußern. (parstoday) KR

Benjamin Netanjahu war offenbar im Mai in Ägypten auf Geheimmission
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist im Mai heimlich nach Ägypten gereist. Dabei beriet er mit Präsident Abdelfatah al-Sisi über eine Waffenruhe im Gazastreifen. Wie der israelische Fernsehsender
Channel 10 am Montag unter Berufung auf amerikanische Vertreter berichtete, dauerten die Beratungen am 22. Mai mehrere Stunden. Netanjahu und al-Sisi sprachen demnach auch über eine Rückkehr der Autonomiebehörde von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in den Gazastreifen, eine Lockerung der israelischen Blockade und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. In Israel gab es zunächst keine offizielle Bestätigung für den Bericht. Auch das ägyptische Präsidialamt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (NZZ) KR

Jeremy Corbyn: Israel-Feindschaft als Strategie
"Die britische Labour Party hat sich in den vergangenen Wochen geweigert, die allgemein akzeptierte britische Definition des Antisemitismus zu übernehmen, die Tatsache entschuldigt, dass Jeremy Corbyn Verschwörungstheorien über Israel verbreitet, und
versucht, gemäßigte Labour-Abgeordnete, die dieses Vorgehen kritisieren, mundtot zu machen. Diese Ereignisse werden oft als ,Skandal' bezeichnet. Doch ist das unzutreffend. Es handelt sich dabei um eine bewusste politische Strategie der Labour-Führung. (...) Das zielsichere Vorgehen, mit dem er die Sorgen der jüdischen Community zurückweist, gemäßigte Kritiker in der Labour Party mundtot macht und den Antizionismus als integralen Bestandteil seines Profils propagiert, zeigt, dass er ohne weiteres bereit ist, den Antisemitismus zu politischen Zwecken einzusetzen. Im Weltbild Corbyns, das ihm den Weg zum politischen Starstatus geebnet hat, spielt der Antizionismus eine entscheidende Rolle. Bezeichnet man die jüngsten Ereignisse als ,Skandal', unterschätzt man den strategischen Charakter seiner Führung ganz gewaltig." (mena, BeginSadat, DailyMail, Wiesenthal, TAZ) KR

Schriftsteller verzweifelt, weil Zweistaatenlösung "totale Fiktion" ist
Der bekannte israelische Schriftsteller Abraham B. Yehoshua hat die Zweistaatenlösung im April für tot erklärte. Der 81-jährige Schriftsteller ist in Israel ein Star und war in den vergangenen Jahrzehnten einer der leidenschaftlichsten Vertreter der Idee, dass auch die Palästinenser Anspruch auf einen eigenen Staat haben. Dann aber erklärte er in einem Gastkommentar in der linksliberalen Tageszeitung Haaretz, von dieser Forderung habe er sich nun verabschiedet. "Die Palästinenser
wollen auch keinen Staat, der nur aus Stücken besteht und Jerusalem nicht beinhaltet", sagt Yehoshua. Aber nach Jahrzehnten israelischer Siedlungspolitik ist nichts anderes im Angebot. Yehoshua sieht die Palästinenser durchaus kritisch, auch sie haben dem Weg zur Zweistaatenlösung Hindernisse in den Weg gelegt, sagt er. Als ihnen der damalige Premierminister Ehud Olmert 2008 einen konkreten Friedensvorschlag unterbreitet habe, kooperierten sie nicht. "Die einzige Lösung aber ist nicht Frieden, sondern Partnerschaft. Eine Partnerschaft der Israelis mit den Palästinensern im Westjordanland, nicht in Gaza." Die Hamas habe "die schlimmsten Sachen gemacht, sogar nach der Räumung". Statt einen eigenen Staat aufzubauen, "graben sie Tunnel und schicken Raketen und Feuerdrachen. Sie müssen die Demonstrationen an der Grenze stoppen!" Auch wenn Yehoshua zugibt, dass sein Vorschlag kein fertig ausgearbeiteter Plan ist, weil er eben keine Lösung für den Gazastreifen beinhaltet, ist dies kein Argument für die Zweistaatenlösung, diese sei erledigt, "totale Fiktion". (SZ) TS

Demo in Tel Aviv: "Mit Blut und Feuer werden wir Palästina befreien"
Eine Handvoll nationalistischer Araber skandierte auf dem Rabin-Platz im Herzen Tel Avivs "Mit Blut und Feuer werden wir Palästina befreien". Eine Handvoll anderer Demonstranten schwenkte die Flagge der PLO und eine weitere Handvoll zitierte die Aussage des verstorbenen
Yasser Arafat, der zufolge eine Million Märtyrer auf Jerusalem zumarschieren wird. Das sind immerhin jede Menge Handvoll. Denen, die sich zu sehen und zu hören weigern, würde es vielleicht nützen, wenn sie sich die Organisation, die die Demonstration organisierte, das Hohe Arabische Kontrollkomitee, ansehen und dessen Haltung zu Israel zur Kenntnis nehmen würden. Das Hohe Arabische Kontrollkomitee veröffentlichte 2006 ein umfassendes "Zukunftskonzept". Darin heißt es zunächst: "Israel ist infolge des Ausgangs des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust durch einen Siedlungsprozess entstanden, der von der zionistisch-jüdischen Elite in Europa und dem Westen initiiert und von den Kolonialmächten realisiert wurde, die die jüdischen Einwanderung nach Palästina förderten.' Dass die Juden durch ihre Geschichte und ihre religiöse und kulturelle Tradition seit Jahrtausenden mit dem Land verbunden sind, bestreitet das Komitee. (mena) KR

Strafe für jüdischen Extremisten verlängert
Der Oberste Gerichtshof verlängerte um 18 Monate die vierjährige Haftstrafe für Yinon Reuveni. Er ist im vergangenen Jahr wegen des Brandanschlags auf die Kirche zur Vermehrung der Brote und Fische in Tabgha am See Genezareth verurteilt worden. Drei Richter nahmen
die Berufung der Staatsanwaltschaft an, da der Angreifer einen heiligen Ort anvisiert hatte und es sich um ein ideologisch motiviertes Verbrechen handelte. Er wurde wegen schwerer Brandstiftung, Zerstörung von Eigentum mit feindlicher Absicht, Verwendung eines Fahrzeugs zur Durchführung einer Straftat und Verschwörung zur Begehung anderer Verbrechen angeklagt. Zwei Räume auf dem Kirchengelände wurden verwüstet und beim Brand schwer beschädigt. Hebräische Graffitis wurden innerhalb des Komplexes gefunden, mit der Aufschrift "Idole werden vertrieben oder zerstört". Der Komplex wurde im Februar 2017 nach Renovierungsarbeiten für rund USD 1 Mio. wiedereröffnet, wovon der Staat Israel fast USD 400.000 beisteuerte. (ToI) TS

Rohrbomben auf Rachels Grab geworfen
In Bethlehem sind zwei Rohrbomben auf das Gelände des Rachelgrabes geworfen worden. Die Heilige Stätte wird in der jüdischen Tradition als Grab der biblischen Stammmutter Rachel verehrt. Sie war die Lieblingsfrau des Patriarchen Jakob und Mutter des Joseph. Das Grab befindet sich im Westjordanland nördlich von Bethlehem.
Die Moschee "Bilal bin Rabah"
Heute erhebt sich an der Stelle die Moschee Bilal bin Rabah. Radio Vatikan folgt in seiner Meldung der palästinensischen Propaganda, denn erst 1996 beschloss ein palästinensischer Minister, das Grabmal als "Moschee" zu bezeichnen. Seit Jahrzehnten ist es Muslimen von den israelischen Behörden untersagt, dort zu beten. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Übergriffen auf jüdische Besucher der Stätte, von denen einige auch getötet wurden. (vaticannews, Jpost, zionism) TS



NRW-Kulturfest mit Israelhass - alles "Freiheit der Kunst"?

Seit Wochen in der Diskussion in NRW: Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hat mit der Gruppe Young Fathers dem antisemitischen BDS in Deutschland eine Bühne geboten. Dagegen regte sich breiter Widerstand. Die jüdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf schrieb offene Briefe an die Landesregierung und den Landtag Nordrhein-Westfalens. In einer Antwort an Goldstein-Wolf bezeichnete Ministerpräsident Laschet den Auftritt der Young Fathers als "nicht akzeptabel". Thomas Nückel, der kulturpolitische Sprecher der FDP forderte Carp auf, zu gehen. Carp fühlt sich zu Unrecht angegriffen und setzte für diesen Samstag eine öffentliche Podiums-Diskussion zur "Kunstfreiheit" an. Leider hat sie das Podium so einseitig pro BDS besetzt, dass die israelische Botschaft keine Möglichkeit sah, daran teilzunehmen - die Botschaft lehne es ab, "das Existenzrecht Israels zu diskutieren". Eine ausführliche Berichterstattung zu dem Vorgang und seinen Hintergründen findet sich im Ruhrgebietsblog "Ruhrbarone", wie auch auf der Facebookseite von Honestly Concerned. (welt, taz, deutschlandfunk, dieZeit, Ruhrbarone, HC) EL


Gerd Buurmann: Spontane erste Worte nach meinem Besuch der Ruhrtriennale




(Jüd.Allg., DFunk) SSt



Festival in Berlin ließ sich nicht einschüchtern
Die Organisatoren eines großen Musik- und Kunstfestivals in Berlin widersetzten sich den Anti-Israel-Aktivisten, die gegen ihre Unterstützung durch

die israelische Botschaft in Deutschland protestierten, als die dreitägige Veranstaltung am Mittwoch eröffnet wurde. Eine Diskussion zu Beginn des Festivals wurde hasserfüllt von BDS-Aktivisten niedergeschrien. In einer Erklärung bekräftigten die Organisatoren des Pop-Kultur-Festivals, dass sie sich nicht durch BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) einschüchtern lassen würden, die gegen die Präsenz der Botschaft unter den Dutzenden von Sponsoren von Unternehmen, Regierungen und privaten Stiftungen sind. "Diese Art der Zusammenarbeit ist bei Festivals, Ausstellungen und Veranstaltungen aller Genres im internationalen Kulturaustausch üblich", so das Festival. Er betonte die "Rolle des Festivals bei der Überwindung von Grenzen und der Schaffung von Raum für den Dialog". (Tower, algemeiner, BerlinerZeitung, Morgenpost, DFunk, Spiegel, Jüd.Allg.) TS

EU-Kriegsführung gegen Israels Gerichte
Das Vereinigte Königreich, die EU und die UNO stellen dem norwegischen Flüchtlingsrat (NRC) jährlich Millionen USD zur Verfügung für massive und beispiellose politische Kampagnen, die das israelische

Rechtssystem ausnutzen. Die Einbindung der NRC in das israelische Rechtssystem, wenn sie direkt von ihren staatlichen Gebern durchgeführt wird, wird als inakzeptable Verletzung internationaler Normen, einschließlich des Prinzips der nationalen Souveränität, angesehen. NRC arbeitet auch eng mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) bei der Koordinierung ihrer Advocacy-Kampagnen zusammen, was gegen den Grundsatz der Neutralität in der humanitären Hilfe verstößt. Über seine palästinensischen und israelischen Partner-NGOs und Privatanwälte reicht dieses Programm allein jährlich zwischen 600-800 neue Fälle bei israelischen Gerichten ein. Im Jahr 2018 will die ICLA "5.399 eröffnete und laufende Rechtshilfeverfahren im Westjordanland (Westjordanland 1162 neu und 4237 fortlaufend)" sowie 10 Fälle, die bei den Vereinten Nationen und/oder anderen internationalen Mechanismen eingereicht werden sollen, weiterverfolgen. Die politisierten Aktivitäten und Partnerschaften der NRC verletzen die humanitären Prinzipien der Neutralität, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Menschlichkeit. Seine umfassende Beteiligung an der Rechtsvertretung wirft auch Fragen nach dem humanitären Visum auf, das er von Israel erhält. Laut NGO-Monitor befolgt die Organisation mit europäischer Finanzierung das Ziel, das israelische Rechtssystem mit Klagen zu überfluten, um es zu lähmen und am Ende zusammenbrechen zu lassen. Auch das ist eine Form der Kriegsführung gegen Israel, an der die EU voll beteiligt ist. (NGO) TS

dpa lügt mal wieder im Dienste der palästinensischen Propaganda
Eine dpa-Meldung führte zu einer Anfrage durch unsere Redaktion: "Palästinensische

Autonomiegebiete: Angreifer in Jerusalemer Altstadt erschossen (dpa, 17.08.2018 - 18:03 Uhr). Israelische Sicherheitskräfte haben in der Jerusalemer Altstadt einen Mann erschossen, der nach israelischen Angaben einen Polizisten angreifen wollte. Die israelische Zeitung Haaretz schreibt, es habe sich um einen Palästinenser gehandelt." (nordabayerischer) Und hier Haaretz im englischen Original: "Israeli Arab Who Tried to Stab Jerusalem Policeman Shot to Death. Perpetrator identified as 30-year-old Israeli Arab from Umm al-Fahm. Police evacuated Temple Mount, scouting area as investigation launched" (Haaretz). Haaretz schreibt keineswegs von "Palästinensern", sondern korrekt von "israelischen Arabern". Wenn der Täter aus Um el Fachem stammt, ist er Israeli und besitzt garantiert weder einen palästinensischen Pass noch die palästinensische Staatsangehörigkeit. Oben heißt es da "Palästinensische Autonomiegebiete". Das ist in jedem Fall falsch. Ostjerusalem mag "umstritten" sein, aber vorläufig steht es unter voller israelischer Kontrolle und ist annektiert worden. Wenn es Teil der Autonomiegebiete wäre, könnte man dort keine israelischen Polizisten finden. Eine Reaktion von dpa steht noch aus. Der Spiegel wusste hingegen sehr wohl zu unterscheiden; n-tv hat am Abend seine Meldung korrigiert. Auf Twitter gibt es ein Polizei-Video der Attacke. (Twitter, n-tv, spiegel) TS

Genialer Dirigent auf politischen Abwegen
Er schäme sich, ein Israeli zu sein, schrieb der weltberühmte Pianist und Dirigent Daniel Barenboim in einem Artikel für die Haaretz, der am selben Tag

erschien wie die Nachricht, dass Israel über 400 Syrer gerettet hat. Jahrhunderte an Pogromen, der Holocaust und die rassistische Apartheidpolitik in Südafrika auf der einen Seite, und auf der anderen ein Gesetz, das im Wesentlichen Israels Identität als jüdischer Staat bekräftigt? Barenboim stellt das alles auf dieselbe Stufe. Auch wenn man einem Künstler zubilligen mag, mit historischen Fakten nicht kleinlich umzugehen: Was treibt den Maestro um, sich ausgerechnet dafür zu schämen, ein Israeli zu sein? Barenboim hat nicht nur einen israelischen, sondern darüber hinaus einen argentinischen, einen spanischen und seit 2007 auch einen palästinensischen Pass. Er ist also gleichermaßen Palästinenser wie er Israeli ist, was er bei jeder Gelegenheit stolz betont. Öffentlich geschämt hat er sich für seine palästinensischen Landsleute noch nie. Er schämt sich nicht, wenn Palästinenser jedes erfolgreiche Attentat auf einen Israeli mit Süßigkeiten feiern. Er schämt sich nicht für die tausenden Raketen, die aus Gaza auf Israel niedergehen, und nicht für die Attentate und Brandstiftungen. Nicht für die ermordeten Homosexuellen und nicht für die getöteten Oppositionellen. Nicht für die Korruption und nicht für den Judenhass, der in Schulen und Medien geschürt wird. Nicht für die Entführung und Ermordung von Israelis und nicht für die Morde an Frauen und Kindern. Er schämt sich auch nicht dafür, dass der nicht existente Staat, der ihm einen Pass verliehen hat, in seinem Verfassungsentwurf Arabisch als offizielle Landessprache und den Islam als offizielle Religion benennt, Jerusalem als seine Hauptstadt festlegt und die Scharia zur Hauptquelle der Gesetzgebung macht. Daniel Barenboim schämt sich nur dafür, Israeli zu sein. (achgut, Mena, Mena) KR








Blinder Veteran gewinnt Gold beim Bowling
IDF-Veteran Shlomi Lazmy, 61, der nach einer Minenexplosion in den Golanhöhen sein Augenlicht verlor, gewann den ersten Platz bei den Bowling-Weltmeisterschaften 2018 der International Blind Sports Federation am 6. August in Prag. Dies ist das zweite
Jahr in Folge in dem Lazmy den Titel gewann. Die letztjährigen Meisterschaften fanden in Japan statt. In den Endspielen der Spiele 2018 besiegte Lazmy einen japanischen Bowler (125-103) und einen polnischen Spieler (129-120). 1992 vertrat er Israel bei den Paralympics im Torball, einem fußballartigen Blindensport. Lazmys Sohn ermutigte ihn 2009, sich über die Bowling-Ligen für Blinde über seinen Text-to-Voice-Computer zu informieren. Israel hatte dann nur eine Rasen-Bowling-Liga für Menschen mit Sehbehinderungen, nicht eine für 10-Pin-Bowler. Lazmy wurde ein Pionier in diesem Sport, mit einer speziellen Führungsschiene, die sein Bruder für ihn gemacht hat. Unter der Leitung von Gadi Aviram trainiert Lazmy zweimal pro Woche auf einer Bowlingbahn in Holon, einem Vorort von Tel Aviv. (united) TS

Brisanter Doppelpass zwischen Israel und Iran
Erstmals werden ein iranischer und ein israelischer Fußball-Internationaler gemeinsam in derselben Klubmannschaft spielen: Ehsan Hajsafi, Vizekapitän des iranischen Nationalteams, und Israels Kapitän Bibras
Natcho stehen beim griechischen Erstligisten Olympiakos Piräus unter Vertrag. Der 30-jährige Natcho kam ablösefrei von ZSKA Moskau, der 28-jährige Hajsafi von Panionios Athen. In der Islamischen Republik Iran wird dieser Transfer nach Einschätzung von Beobachtern hohe Wellen schlagen. Iran und Israel sind seit fast vier Jahrzehnten politische Erzfeinde. Seit dem politischen Umsturz 1979 ist es iranischen Sportlern untersagt, gegen israelische Konkurrenten anzutreten. Diese Anti-Israel-Politik wurde zuletzt aber sogar von der iranischen Ringerlegende Rasul Chadem, 1996 in Atlanta im Freistilringen in der Klasse bis 90 Kilogramm der erste Olympiasieger der seit 1979 bestehenden Islamischen Republik, öffentlich infrage gestellt. Das Ayatollah-Regime hält aber trotzdem an seinem Kurs fest. Und wenn nun zwei Spieler der verfeindeten Staaten für denselben Klub spielen, ist das ein Novum für den iranischen Fußballverband sowie das Sportministerium. Bei einem Tor wäre ein gemeinsamer Jubel der beiden Spieler für die Führung in Teheran ein Horrorszenario. Kommentatoren halten es deshalb für nicht ausgeschlossen, dass Hajsafi auf Anordnung aus Teheran seinen Vertrag in Piräus noch kündigen muss. (watson, nachrichten, sportschau) KR

Andreas Herzog offiziell als Nationaltrainer vorgestellt
Andreas Herzog hat am Montag seinen ersten offiziellen Auftritt als neuer Teamchef der israelischen Fußball-Nationalmannschaft absolviert. Der Wiener stand den Medien gemeinsam mit Sportdirektor Willi Ruttensteiner Rede und Antwort und sprach über seine Ziele. Sein Debüt auf der israelischen Betreuerbank wird Herzog am 7. September zum Nations-League-Auftakt auswärts gegen Albanien geben. (spox) KR








Alles schaut gebannt in Richtung Gazastreifen. Da gibt es angeblich "Friedensverhandlungen", obgleich "Frieden" nur zwischen Staaten geschlossen werden kann. Angeblich verhandeln Israel und die Terrororganisation miteinander, obgleich nur der UNO-Vermittler Mladenow, die Ägypter und die Terrororganisation Hamas miteinander reden und Israel nur mit den Ägyptern redet. Israel fordert eine Herausgabe der von Hamas festgehaltenen Soldatenleichen und gefangenen Israelis. Hamas stellt eine Freilassung von Hunderten lebenden Terroristen als Gegenforderung. Der Freitag galt als Testlauf für die angeblich von der Hamas versprochene "Ruhe". Es war tatsächlich relativ "ruhig" mit "nur" 3 getöteten Palästinensern, über 300 Verletzten, mehreren Grenzdurchbrüchen, gewalttätig demonstrierenden Palästinensern sowie einigen Waldbränden, entfacht durch palästinensische Feuerdrachen. Das nennt sich dann "Frieden". Ein Erfolg kann nur im Konjunktiv geschrieben werden, den jedoch manche Reporter offenbar nicht beherrschen. Derweil klittern die Medien und allen voran die allmächtige dpa. Die hat einen israelischen Araber in einen "Palästinenser" verwandelt und die Altstadt Jerusalems unter die Kontrolle der "palästinensischen Autonomiebehörde" gestellt. Niemandem fällt in der dpa-Redaktion auf, dass sich in den Autonomiegebieten gar keine israelischen Polizisten aufhalten dürften und sich so der dpa-Bericht selbst ad absurdum führt. Angesichts dieser sprachlichen Verdrehungen und Klitterungen ist es zunehmend schwieriger, über Nahost zu berichten. TS








Die Siedlerin in Köln
Am 23. August 2018 wird die Siedlerin in Köln sein. Es gibt viele Deutsche, die kennen keinen Juden, aber eine Meinung zu Juden haben sie dennoch. Es gibt noch mehr Deutsche, die
kennen zwar keinen einzigen jüdischen Siedler im Nahen Osten, aber dennoch haben sie eine klare Meinung und sie ist vernichtend! Ein jüdischer Siedler ist für viele Deutsche der Inbegriff des Bösen. So wie einst viele nichtjüdische Deutsche Juden hassten, ohne einen zu kennen, so hassen sie heute jüdische Siedler, ohne einen zu kennen. Was einmal Antisemitismus in absentio war, ist heute Antizionismus in absentio. Chaya Tal betreibt einen Blog unter dem Namen: "Ich, die Siedlerin. Leben auf der Grenze zu etwas Anderem". Am 23. August 2018 wird Chaya Tal um 19 Uhr in Köln sein und von ihren Erfahrungen in Israel auf Deutsch berichten. Wer dabei sein möchte, möge sich bitte anmelden unter: 0160-93778778. Der Ort der Veranstaltung sowie andere Details werden nach der erfolgten Anmeldung mitgeteilt. (tapfer) TS

Botschafterreise mit Schmuel Kahn
Selbst erleben - weitergeben! Hier der erste Plan für ein Programm, das Ihnen die politischen und gesellschaftlichen Realitäten in Israel persönlich nahebringt. Wir hören Vertreter beider Seiten, um uns
ein eigenes Bild zu machen und zurück in Europa gegen die Desinformation der Medien argumentieren zu können. Zu den Höhepunkten im Programm gehören: Bibelarbeit mit Johannes Gerloff - Aktuelle Politik im Licht der Bibel, Treffen mit Yatar, einer Eliteeinheit in der Polizei, die mit Volontären arbeitet mit Besichtigung des Platzes eines Terroranschlages, Besuch im palästinensischen Flüchtlingslager Aida in Bethlehem, Vortrag des Agenten vom Shabak, dem Innensicherheitsdienst, der den "grünen Prinz" geführt hat, Informationsrundgang in der Ortschaft Nachal Oz in unmittelbarer Nähe zum Gazastreifen - wie lebt man unter der ständigen Bedrohung als Zivilgesellschaft? Treffen mit dem Knessetabgeordneten Yehuda Glick, der Tempelbergaktivist und Rabbiner in der Knesset, dem israelischen Parlament und Treffen mit einem Vertreter der Waqf. Fahrt in den Gush Etzion ins Infozentrum zur Geschichte der jüdischen Siedlungen in der Region - Geschichte und Völkerrecht besser einordnen um zu verstehen, Treffen mit dem Bürgermeister von Efrat. Treffen mit der Siedlerin, Aktivistin und Bloggerin Chaya Tal, die in Russland geboren und in Deutschland aufgewachsen ist - ganz persönliche Einsichten und Ansichten einer Siedlerin. Politische Tour mit Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm entlang der mutmaßlichen "Apartheitsmauer", durch Ost- und Westjerusalem. (Anmeldung, Israelreise) TS

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Es ist wieder soweit! 5. Deutscher Israelkongress am 25. November in Frankfurt! Wir haben ein aktuelles Einladungsvideo (mit Impressionen des Kongresses von 2016) erstellt, das bei YouTube und Facebook veröffentlicht ist und das sehr gerne geteilt werden darf, um auch noch weitere Interessenten zum 5. Deutschen Israelkongress einzuladen. Aktuell bereiten wir die Teilnehmer-Anmeldungsmöglichkeit und unsere Kongress-Website vor, es braucht nur noch ein wenig Geduld, dann sind wir dort startklar. Für Aussteller und Sponsoren besteht bereits jetzt die Möglichkeit, sich anzumelden und mit uns abzustimmen (bitte per Mail an office@israelkongress.de). Weitere Informationen folgen in Kürze hier in den ILI News, regelmäßige Updates gibt es zudem auch bei Facebook und Twitter.


Überall dort, wo Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Herzliche Einladung zum 5. Deutschen Israelkongress

Der Mahane Yehuda Market in Jerusalem

Israel's ability to transform limited natural resources into sustainable forms of power

Young, fresh & energetic - This is yellow Israel!

A panoramic view of the Sea of Galilee

Here's what Hamas accomplished in 13 years



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Deutsche Ausgrabungen auf Zionsberg. Quelle: Dieter Vieweger


Damals und heute...






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Save the Date - 5. Deutscher Israelkongress
am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
Weitere Informationen unter
www.Israelkongress.de

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