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05. August 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Partikel, die bei Kontakt Keime töten
  • Nieren-Dialyse-Filter für Trinkwasser recycelt
  • Israels Cannabis-Produkte - ein Segen für chronisch Kranke
ARCHÄOLOGIE
  • Die Ursprünge der mediterranen Küche liegen im Jordantal
  • Weiteres Lod-Mosaik entdeckt
  • Wellness-Center für römische Töpfer
  • Tiberias: Grabkammer entdeckt
TOURISMUS
  • Reiseunternehmer fälschte Visum - 90 türkische Touristen durften nicht einreisen
  • United Airlines fliegt ab Mai von Washington nach Tel Aviv
WIRTSCHAFT
  • Fundraising für High-Tech-Firmen liegt im 2. Quartal 2018 bei USD 1,61 Mrd.
  • Technologiefonds über USD 40 Mio. für israelisch-indische Projekte
  • "Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika" besucht Israel
  • Lieferando-Mutter kauft sich in Israel ein
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Gay-Pride-Parade in Jerusalem
  • Israel auf dem CSD in Berlin
  • ESC: Neue Teilnehmerländer für Israel?
  • US-Botschafter dankt amerikanischen Feuerwehrleuten
  • *2. August 1923 - der WDR erinnerte an Shimon Peres
  • Israelische Hilfe für Flüchtlingskinder auf Lesbos
  • Drusen-Teens lernen erste Hilfe und besuchen alte Menschen
  • 255 Drusen massakriert, 14 Drusen-Frauen von ISIS in Syrien entführt
POLITIK
  • Status der Drusen soll gesetzlich verankert werden
  • Deutscher Botschafter in Tel Aviv ist weg
  • Sondergesandter von Präsident Trump - klare Worte gegen Terror
  • Maori bitten um Vergebung für das Votum Neuseelands in der UN
  • Irlands Anti-Israel-Gesetzesvorlage und die Muslimbruderschaft
  • Kerem Shalom Warenterminal nach Gaza wieder geschlossen
  • Marine stoppt Gaza-Flottille - keine Verletzten
  • Israel: Katholiken kritisieren Nationalitätsgesetz
  • Wenn's um Israel geht: ARD macht aus Mördern "Aktivisten"
  • "Ost-Jerusalem verdient es besser"
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • Deutsches Problem - Israelische Lösung
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • "Die beste Medienschule, die ich je hatte"
  • ARTE mal wieder...
  • Kirchenzeitung bedauert Karikatur über Israel
  • Jerusalem eine "israelische Siedlung"?
  • Hohe Zuwendungen der PA für Mord an Israeli
  • Bewaffnete palästinensische Polizisten in Uniform in Hebron
SPORT
  • Liel darf doch zu Schachweltmeisterschaft in Tunesien
  • Andreas Herzog als Teamchef von Israels Fußballnationalmannschaft
  • Jüdische und arabische Kids kicken am Jaffator

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Benefizparty mit Netta Barzilai
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • Israeltag 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf jede Spende angewiesen!
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...










Partikel, die bei Kontakt Keime töten
Die Firma Nobio Ltd. aus Petah-Tikva hat Partikel entwickelt, die, wenn sie in eine Oberfläche infundiert werden, Keime abtöten, die auf dieser Oberfläche landen. Die Technologie soll helfen, bakterielle
Infektionskrankheiten zu bekämpfen, die 15% der weltweiten Todesfälle ausmachen. Das Startup möchte zunächst in der Dentalindustrie Materialien für Zahnfüllungen oder sogenannte Zahnrestaurationen schaffen. Nobio wurde 2015 von Prof. Ervin Weiss, einem Spezialisten für orale Rehabilitation und Dekan der School of Dental Medicine der Universität Tel Aviv gegründet. Die Technologie ist eine Ausgründung aus seiner akademischen Forschung. Die Firma bekam für Forschung und Entwicklung USD 3,6 Mio. von einem Moon Fund und Dr. Ole Jensen, einem US-amerikanischen Chirurgen, Zahnarzt und Mitbegründer von ClearChoice, dem größten US-amerikanischen Netzwerk von Zahnimplantatkliniken, das kürzlich Sun Capital übernommen hat. (toi) EL

Nieren-Dialyse-Filter für Trinkwasser recycelt
Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt mehr als 250 Mio. Dialysefilter nach nur einer einzigen Anwendung entsorgt. Prof. Yoram Lass von der Medizinischen Fakultät der Tel Aviv University, dessen Spezialität in der Hämodynamik (der Dynamik des Blutflusses) liegt, entwickelte ein
neuartiges Patent für die Reinigung von Wasser mit gebrauchten Dialysefiltern. So kann ein medizinischer Filter, der die geringsten unerwünschten Partikel aus menschlichem Blut entfernen kann, für die Wasserreinigung recycelt werden. Der israelische Unternehmer Mino Negrin, ehem. Ceo von Nirosoft, einer italienisch-israelischen Firma, die er mit seinem Vater gegründet hatte, um Systeme zur Wasserenthärtung und -entsalzung zu bauen, gründete mit dem Patent von Prof. Lass eine neue Firma, NUFiltration, um den Prozess zu "industrialisieren" - also die Maschinen und Systeme zum Sammeln, Sterilisieren und Verteilen der Filter zu bauen. Drei Jahre später kamen Negrins Filter auf den Markt. Besonders segensreich ist das System für die Reinigung von Wasser in schwer zugänglichen ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern. NUFiltration packt mehrere Filter in eine handgeführte Maschine, die weniger als USD 1.000 kostet und mit einer Kurbel betrieben werden kann. Die Anlage kann Wasser aus einer verschmutzten Quelle wie einem Fluss aufnehmen und bis zu 500 Liter pro Stunde reinigen - genug, um den täglichen Wasserbedarf von 300 bis 400 Menschen zu decken, die zuvor keinen Zugang zu sauberem Wasser hatten. Nach dem Erdbeben 2016 in Ecuador brachte die israelische Katastrophenhilfe-NGO IsraAID ein NUFiltrationssystem in mehrere Dörfer. NUFilter werden derzeit in Ecuador, Kolumbien, Peru, den Fidschi-Inseln, Kambodscha, Vietnam, Äthiopien, Ghana, Kenia, Tansania und Nigeria eingesetzt. (israel21c) EL

Israels Cannabis-Produkte - ein Segen für chronisch Kranke
Während einer TV-Reportage über das jüdisch-arabische Zusammenleben in Jaffa raucht die Journalistin Noga in den Pausen Marihuana. "Ich darf das", sagt sie lachend, "wenigstens ein Privileg bei meiner chronischen
Krankheit". Die 39-jährige gebürtige Südafrikanerin leidet seit über 20 Jahren an der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. "Dank des medizinischen Marihuanas sind meine Schmerzen sowie die Übel- und Appetitlosigkeit fast vollständig verschwunden. Und ich kann auch wieder gut schlafen", erzählt sie. "Diese Pflanze half mir, meinen Lebensmut und meine Fröhlichkeit wieder zu gewinnen." Anfang der 1990er-Jahre wurde diese Therapie an Krebspatienten mit großem Erfolg getestet, später auch bei Krankheiten wie Parkinson, Multipler Sklerose sowie psychischen Störungen. Auf der Cannabiskonferenz "Cannatech" trafen sich im März in Tel Aviv mehr als 800 Branchenvertreter, um sich über den Markt auszutauschen. Saul Kaye, Leiter dieser Veranstaltung: "Wegen unseres gut entwickelten Netzes von Forschern, Landwirten, Unternehmern, Pharmaindustrie und Regierungspolitik sind wir global führend. Hier wird weniger stigmatisiert als anderswo." Allgemein ist die Forschung auf diesem Gebiet noch jung und das Geschäft daher lukrativ für Anleger. (ntv) KR








Die Ursprünge der mediterranen Küche liegen im Jordantal
Die ausgewogene mediterrane Küche ist wohl mindestens 7.000 Jahre alt. Ausgrabungen in Tel Tzaf am Jordan haben Überreste von Nahrungsmitteln zu Tage gefördert, die vor
allem aus Bohnen, Oliven, Weizen, Gerste und Fleisch von domestizierten Tieren bestand. Entdeckt wurde unter anderem ein vollständiges Schweineskelett in einer ehemaligen Feuerstelle. Prof. Danny Rosenberg von der Universität Haifa zufolge könnte diese "Grillparty" ein Hinweis auf gemeinschaftliche Feste sein. Der Aufstieg der mediterranen Ernährung, so Rosenberg, falle mit einer neuen Siedlungsgruppe und mit dem Ende der Jägergesellschaft zusammen. "Tausend Jahre zuvor ist das Fleisch erlegter Tiere noch eine Hauptkomponente der Ernährung unserer Vorfahren", so Rosenberg. "Hier in Tel Tzaf haben wir den Moment von vor 7.500 Jahren entdeckt, als in den wachsenden ländlichen Gemeinden das Jagen verschwindet - kurz vor dem Aufstieg der größten Kulturen in der Region." Die Forscher haben fast keine Überreste von Fleisch gejagter Tiere gefunden. Stattdessen fanden sie pflanzliche Spuren, darunter Olivenkerne, Weizen, Gerste und andere Getreidesorten. Die Siedlung in Tel Tzaf geht auf 5200 bis 4700 v.d.Z. zurück. Die gegenwärtigen Arbeiten begannen 2013 und sind Teil eines multidisziplinären Projektes des Zinman Instituts für Archäologie an der Universität Haifa und des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) unter der Leitung von Prof. Rosenberg und Dr. Florian Klimscha. (ToI) TS

Weiteres Lod-Mosaik entdeckt
Bei den Arbeiten für das Museum, das einmal das berühmte "Lod-Mosaik" beherbergen soll, ist ein weiteres 1.700 Jahre altes Mosaik entdeckt worden. Es handelt sich damit bereits
um das dritte Mosaik, das in der Villa eines wohlhabenden Händlers in Lod gefunden wurde. Das ursprüngliche Mosaik wurde 1996 unter einer Müllhalde entdeckt und ist seitdem bereits an vielen Orten der Welt ausgestellt worden. Ähnlich den ersten beiden Mosaiken zeigt auch der neu entdeckte Boden realistische und fantastische Darstellungen von Tieren und Ornamente, aber keine Menschen. Auf dem jetzt entdeckten Mosaik sind Fische und geflügelte Wesen zu sehen, ähnlich wie auf einem am Jerusalemer Zionsberg gefundenen Mosaik. Möglicherweise handelt es sich in beiden Fällen um dieselben Künstler. Das Mosaik wurde aufgerollt - ähnlich einem Teig, der um ein Nudelholz gerollt wird. Das Mosaiken-Museum soll in etwa zwei Jahren in Lod eröffnet werden. Dafür soll über der Original-Villa aus dem 4. Jahrhundert eine moderne Struktur errichtet werden. (ToI, DF) TS KR

Wellness-Center für römische Töpfer
Ruheräume in der Nähe des Arbeitsplatzes gab es offenbar schon in der Antike: Israelische Archäologen haben in der Stadt Gedera südöstlich von Tel Aviv eine Töpferwerkstatt aus dem 3. nachchristlichen Jahrhundert
entdeckt. Gleich nebenan befanden sich Spielbretter und Wasserbecken zum Entspannen. In große Steinbänke eingeritzt fanden sich zwei Spielbretter für Mancala, das auch unter dem Namen Kalaha bekannt ist. Es wurde mit Samen oder Murmeln gespielt und ist bis heute beliebt. Zwei weitere Bretter dienten dem Backgammon-Spiel, das im Orient "Schesch-Besch" heißt. Eine Ecke enthielt nach Angaben der Forscher eine Art "Schränkchen" mit Glasbechern und Schalen. Hinzu kam ein Komplex mit etwa 20 Becken für heißes und kaltes Wasser. Ein Bereich diente offenbar als Abstellraum für zerbrochene oder beschädigte Gefäße. Dort stießen die Wissenschaftler auf die Überreste von über 100.000 Krügen. Die Funde deuten darauf hin, dass die Werkstatt 600 Jahre lang kontinuierlich in Betrieb war - während der römischen und der byzantinischen Zeit. Produziert wurde immer derselbe Typ Keramik: sogenannte "Gaza-Weinkrüge" für das Lagern von Wein. Gaza-Stadt liegt etwa 48 km südwestlich von Gedera. (Israelnetz) KR

Tiberias: Grabkammer entdeckt
Bauunternehmer in Tiberias waren verblüfft, als der ganze Beton, den sie in die 20 Meter tiefen Fundamentlöcher gegossen hatten, verschwand. Als ein Bagger einen Höhleneingang freilegte, fanden sie ihren
vermissten Beton - und eine 2.000 Jahre alte Grabhöhle. Die Dreizimmerhöhle verfügt über einen dekorierten Eingangsbereich und zwei Grabkammern. Der Eingang, leicht beschädigt durch den Bagger, zeigt noch Reste von bemalten Wänden, rot, gelb und weiß, noch sichtbar mit bloßem Auge. Laut Yair Amitsur, Archäologe der israelischen Antikenbehörde (IAA), ist "die Grabhöhle eine faszinierende Entdeckung, da sie ein fast einzigartiger Fund in dieser Gegend ist". Der Grabkomplex diente wohl als Familiengrab. Erste Entzifferungen der griechischen Inschriften auf den Ossuarien (Knochenkästen) und in der Kammer deuten darauf hin, dass dort ein Vater und ein Sohn begraben wurden. Die Namen geben nicht die Religion oder den Hintergrund der dort Begrabenen an, da sogar die jüdische Elite griechische Namen benutzte, darunter z.B. der Rebellenführer Yohananan Hyrcanus aus dem 2. Jahrhundert v.d.Z. "Die hochwertigen Felsbrocken, die Komplexität der Höhle, die Verzierungen und die griechischen Inschriften weisen auf die Höhle einer reichen Familie hin, die in der römischen Zeit in dieser Gegend lebte." Die Ossuarien und die Nischen für das Anlegen der Leichen ermöglichen die Datierung der Höhle, denn nur ab dem 1. Jahrhundert v.d.Z. bis etwa zum 2. Jahrhundert wurden die Toten in Nischen gelegt und ein Jahr später zurückgebracht, um die Knochen zu sammeln und in kleine Keramiksärge oder Beinhäuser zu legen. Dies, so Amitsur, ist die Genese der jüdischen Praxis, ein Jahr nach der Beerdigung ein Grab zu besuchen. Die IAA geht davon aus, dass die Höhle in der Antike ausgeraubt wurde. (ToI) TS



Reiseunternehmer fälschte Visum - 90 türkische Touristen durften nicht einreisen
Israel verweigerte 90 türkischen Touristen die Einreise, weil ihr Gruppenvisum gefälscht war. Der Reiseveranstalter behauptet, das Dokument sei vom israelischen Konsulat in Istanbul ausgestellt, aber das israelische Außenministerium sagte, israelische
Reiseagenten hätten das Visum gefälscht, um Kosten zu senken. Die Hadashot TV-Nachrichten zitierten türkische Beamte, die sagten, dass ihnen von israelischen Behörden gesagt wurde, dass den Touristen die Einreise aus "Sicherheitsgründen" verweigert wurde. Die Touristen, Mitglieder einer islamischen Sekte, waren auf einem von der türkischen Firma Sila Tour organisierten Besuch und planten, muslimische Heiligtümer, insbesondere in Jerusalem, zu besuchen. 15 der Passagiere wurden am Flughafen Ben Gurion sofort nach Istanbul zurückgeschickt und weitere 33 am späten Abend. Die restlichen Touristen sollten später zurückgeschickt werden. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei sind seit Mai auf einen neuen Tiefpunkt, als die Länder ihre Gesandten inmitten eines erbitterten Wortkrieges nach tödlichen Zusammenstößen an der Grenze zum Gazastreifen auswiesen. Trotzdem sind die wirtschaftlichen Beziehungen nach wie vor stark und beide Seiten interessiert an der Ausfuhr von israelischen Energieressourcen in die Türkei. (ToI) TS

United Airlines fliegt ab Mai von Washington nach Tel Aviv
United Airlines will ihre 20. Flugroute nach Israel mit einem neuen Nonstop-Flug zwischen dem Washington Dulles International Airport und dem Ben Gurion International Airport in Tel Aviv ab dem 22. Mai 2019 aufnehmen. Es fehlt noch die Zustimmung der
US-Regierung. Der neue Flug wird der erste sein, der von einer amerikanischen Fluggesellschaft zwischen den beiden Städten durchgeführt wird. Mit mehr Nonstop-Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Tel Aviv als jede andere US-Airline wird die neue Strecke von United nach Tel Aviv der vierte Flug der Fluggesellschaft nach Israel sein. United fliegt derzeit zweimal täglich zwischen New York/Newark und Tel Aviv und täglich nonstop zwischen San Francisco und Tel Aviv. (united) TS







Fundraising für High-Tech-Firmen liegt im 2. Quartal 2018 bei USD 1,61 Mrd.
Der Juli setzt den starken Fundraising-Trend der letzten drei Monate fort. Der größte Einzelabschluss in diesem Quartal waren die USD 300 Mio. von Landa Digital Printing. Insgesamt haben Unternehmen mit künstlicher Intelligenz (AI) zurzeit den höchsten Kapitalanteil unter den führenden Branchen. (israel21c) EL

Technologiefonds über USD 40 Mio. für israelisch-indische Projekte
Erschwingliche Augenchirurgiegeräte und Energie-, Wasser- und Mobiltelefonprojekte bekommen die ersten Zuschüsse aus dem Fonds, der als Tor für Israelis zum indischen Markt gilt. Der Vorstand des israelisch-indischen F & E und Technologischen Innovationsfonds (I4F) gab die vier ersten Empfänger von Zuschüssen aus dem Fonds bekannt. Ashutosh Sharma, Sekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie in Indien und Co-Vorsitzender des I4F-Vorstands, sagte, der Fonds solle gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte in kommerzielle Produkte katalysieren. Der Fonds stellt israelisch-indischen Projekten fünf Jahre lang USD 40 Mio. zur Verfügung. (toi) EL

"Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika" besucht Israel
Eine Delegation mit Agnes Kalibata, Präsidentin der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA), besuchte in der letzten Woche Israel. Sie trafen sich mit Vertretern der israelischen Technologiebranche und
Regierungsbeamten, um zu sehen, wie landwirtschaftliche Technologien aus Israel den Landwirten in Afrika helfen können. Die 2006 gegründete AGRA wird von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert. Sie will durch Investitionen in die Landwirtschaft Armut und Hunger in Afrika reduzieren. Die Organisation arbeitet auf dem ganzen Kontinent mit Millionen von Kleinbauern (die 70% der afrikanischen Bevölkerung ausmachen), um ihre Produktivität und ihr Einkommen zu steigern. Die Organisation, die auch vom Welternährungsprogramm, der Rockefeller Foundation und den Regierungen Kanadas, Deutschlands und Großbritanniens unterstützt wird, hat bereits mehr als 400 Projekte ermöglicht, darunter die Entwicklung und Lieferung von besserem Saatgut, die Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Dies ist Kalibatas erster Besuch in Israel. Der nächste Schritt sei die Teilnahme israelischer Unternehmer an einer Landwirtschaftskonferenz in Kigali, Ruanda, im September. (toi) EL

Lieferando-Mutter kauft sich in Israel ein
Der niederländische Delivery-Hero-Konkurrent Takeaway baut sich mit dem Kauf der israelischen Online-Essenslieferplattform 10bis ein neues Standbein auf. Durch die EUR 135 Mio. schwere Akquisition werde das
Portfolio auf Geschäftskunden ausgeweitet, erklärte der fürs operative Geschäft verantwortliche Manager Jörg Gerbig am Montag. Bisher bestellen über die Website des Lieferando-Eigners vor allem Privatkunden ihr Essen bei den angebundenen Restaurants. 10bis aus Tel Aviv hingegen wendet sich hauptsächlich an Firmen, die ihren Mitarbeitern Essens-Gutscheine ausstellen wollen. Im vergangenen Jahr wickelte die Firma 15,2 Mio. Bestellungen ab. (handelsblatt) KR








Gay-Pride-Parade in Jerusalem
30.000 Menschen waren unter starken Sicherheitsvorkehrungen auf dem Marsch der großen Jerusalem Pride Parade. Das offizielle Thema der diesjährigen Pride Parade war die Ehrung älterer Mitglieder und Pioniere der LGBT-Community. Außerdem ging es um Leihmutterschaftsrechte homosexueller Paare und nationalstaatliches Recht. Aber viele sagten auch, dass sie "für diejenigen, die es immer noch nicht können", marschieren. "Wir marschieren für Menschen, die gestorben sind oder Selbstmord begangen haben oder die nicht bei uns
sein können. Und für Jungen und Mädchen, die sich mit ihrer Identität nicht wohl fühlen und sich nicht trauen, hier teilzunehmen." Der zwei Kilometer lange Marsch durch das Stadtzentrum erinnerte auch an die Jugendliche Shira Banki, die vor 3 Jahren beim Jerusalemer Marsch durch einen tödlichen Messerangriff eines Ultraorthodoxen Eiferers ermordet worden war. Viele legten Blumen vor ein großes Plakat mit ihrem Bild. Trotz der starken Polizeipräsenz war die Menge der meist jungen Israelis entspannt und optimistisch. Auch ultrafromme Gegendemonstranten konnten die Stimmung nicht stören. Die Teilnehmer trugen Regenbogenaufkleber, Flaggen und Zeichen mit Slogans wie "Auf diese Weise geboren", "Da ist Liebe in mir und sie gewinnt" und "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Teenager trugen farbenfrohe Gesichtsbemalung und ältere Demonstranten drapierten Pride-Fahnen über ihren Schultern. Die Eröffnungsredner riefen die Teilnehmer auf, ihre Identität zu feiern - und viel Wasser zu trinken, während sie in der warmen Sonne standen. (JPost, Toi) Volker Beck, MdB a.D. faßte seinen Eindruck der Parade so zusammen: "Jerusalem ist nicht Tel Aviv. Umso wichtiger ist es an diesem Hotspot von 3 Weltreligionen Regenbogenflagge zu zeigen. Der Pride fand unter großem Polizeischutz statt und LGBTTI und Freunde wie Familienmitglieder kritisierten Gesetzesbeschlüsse der Regierung. Die Demonstrant*innen gedachten auch Shira Banki, die 2015 beim Jerusalem Pride ermordet wurde. Aber bei aller Kritik an der jetzigen Mehrheit in der Knesset: Israel ist das einzige Land in der Region, das eine solche Demonstration mit allem, was polizeilich zur Verfügung steht, schützt. Wer jetzt Pinkwashing ruft, den lade ich ein in Ramallah, Gaza, Kairo, Aman und Damaskus etwas pink zu washen." (FB) EL SSt

Israel auf dem CSD in Berlin
Am 28. Juli hat in Berlin der 40. Christopher Street Day stattgefunden. Tausende Menschen demonstrierten für die Gleichberechtigung und
gegen jede Form von Diskriminierung von sexuellen Minderheiten. Israel war in diesem Jahr Partner des CSD Berlin. Bei der Parade, die von Berlins City West zur Siegessäule führte, lief wie in den vergangenen Jahren wieder eine Israel-Fußgruppe mit, und am Stand der Botschaft des Staates Israel auf der Straße des 17. Juni informierten sich zahlreiche Interessierte über LGBTI-Rechte in Israel, ließen ihren Namen auf Hebräisch auf einen Button schreiben oder nahmen einfach einen Luftballon und Aufkleber mit. Zuvor hatte die Botschaft in Kooperation mit dem Berliner CSD die mittlerweile 3. Israeli Queer Movie Night im Kino Babylon in Berlin-Mitte präsentiert. (hagalil) KR

ESC: Neue Teilnehmerländer für Israel?
Während noch auf eine Entscheidung der EBU in Sachen Datum und Austragungsort des Eurovision Song Contest 2019 in Israel gewartet wird, vertreibt sich die Fangemeinde die Zeit bis zum Beginn der kommenden
ESC-Saison mit Spekulationen über mögliche neue Teilnehmerländer. Die kleine Alpenrepublik Liechtenstein galt vielen als heißer Kandidat für ein ESC-Debüt 2019, zumal sie im kommenden Jahr ihr 300-jähriges Bestehen feiert. (eurovision) KR

US-Botschafter dankt amerikanischen Feuerwehrleuten
Der US-Botschafter in Israel, David Friedman besuchte eine Feuerwache in der südlichen Stadt Sderot, um aus erster Hand zu sehen, wie amerikanische
Feuerwehrleuten den Kampf gegen Hamas-Feuerdrachenbrände in Israel unterstützen. Die Feuerwehrleute bekämpfen die anhaltenden Brände, die durch Brandsätze aus dem Gazastreifen verursacht wurden. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihren Mut und lobte die starke Freundschaft zwischen Israel und den USA. Er traf 10 amerikanische Feuerwehrleute, die nach Israel kamen, um beim Löschen der Brände zu helfen, die Tausende Hektar Land im Süden Israels zerstört hatten. Die amerikanischen Feuerwehrleute haben sich im Rahmen des Emergency Volunteers Project (EVP) in Zusammenarbeit mit den Jüdischen Föderationen Nordamerikas freiwillig gemeldet. Die Feuerwehrleute aus Kalifornien, Florida, Maryland, Texas und Michigan haben bereits an mehr als zehn Orten im Süden Israels beim Löschen von Bränden geholfen. (theisraelproject, ToI) TS

*2. August 1923 - der WDR erinnerte an Shimon Peres
Peres machte fast 70 Jahre lang Politik. "Er ist immer Zionist gewesen, durch und durch Zionist", sagt seine Biografin Tamar Amar-Dahl. Geboren wird Peres am 2. August 1923 in Wiszniew im damaligen Polen. Der
WDR erinnerte zum Stichtag an sein Leben. In dem Bericht heißt es: "Hoffnung weckt das Oslo-Abkommen 1993. Peres ist damals Außenminister unter Jitzhak Rabin. Die beiden beschließen mit Palästinenser-Chef Jassir Arafat eine Zwei-Staaten-Lösung." Doch in den Osloer Verträgen steht kein Wort von einer "Zweistaatenlösung". Der Autor des Beitrags, Heiner Wember, hat auf Anfrage versprochen, eine Quelle für diese Behauptung zu liefern. (WDR) KR TS

Israelische Hilfe für Flüchtlingskinder auf Lesbos
"Mein Name ist Abed El-Rahman. Ich bin ein Flüchtling aus Damaskus, Syrien, und seit sieben Monaten bin ich ehrenamtlicher Lehrer an der Schule des Friedens. Ich bin ein arabischsprachiger Lehrer für arabischsprachige Schüler, und ich bin sehr dankbar, dass ich diesen
Flüchtlingskindern durch die Kraft der Erziehung helfen und sie unterstützen kann, und sehr stolz auf unsere Schule und all ihre Leistungen." Der Autor des offenen Briefes in der Jerusalem Post, ein Flüchtling aus Damaskus, ist ein freiwilliger Lehrer an der "Internationalen Schule des Friedens" auf Lesbos. Während des Tages fahren Fähren Touristen zwischen Lesbos und der Türkei und in der Nacht sind die Lichter der anderen Küste jeweils deutlich sichtbar. Aufgrund dieser Nähe ist Lesbos derzeit "Zuhause" für viele Flüchtlinge. Darunter sind 30% Minderjährige - 2.400 Kinder, von denen 1.800 eine Schulbildung benötigen. Für sie wurde die Internationale Friedensschule auf der Insel Lesbos vom Israelischen Hashomer Hatzair Life Movement und der arabischen Ajial-Bewegung gegründet, sie arbeitet in Partnerschaft mit der humanitären Hilfsorganisation IsraAid. Am 24. April 2017, mit nur 30 Schülern, hatte die Schule zwei Klassen: eine arabische Klasse und eine Farsi-Klasse. Jetzt hat die Schule acht volle Klassen, drei davon in verschiedenen Niveaus von Arabisch für Studenten aus Syrien, dem Irak, Kuwait, den palästinensischen Gebieten und anderen arabischen Ländern, zwei in Farsi für Studenten aus Afghanistan und dem Iran, zwei auf Kurdisch und eine auf Französisch für kongolesische Kinder. (jpost, hashomrim) EL
[Neugierig auf die Schule des Friedens geworden? Beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November in Frankfurt am Main, werden Sie Gelegenheit haben Repräsentanten der Schule persönlich kennenzulernen. Mehr Informationen in Kürze unter www.Israelkongress.de]

Drusen-Teens lernen erste Hilfe und besuchen alte Menschen
"Ich glaube, dass eine der Herausforderungen, vor denen Israel heute steht, ein Mangel an Verbindung und Verständnis zwischen unserer Jugend und der Generation der Goldenen Jahre ist", sagte Yasmin Kara, Sprecherin
der Drusen-Abteilung des Allgemeinen Verbandes für das Arbeiten und Studieren der Jugend in Israel (NOAL), der den zweimonatigen Trainings-Kurs mit United Hatzalah unter der Schirmherrschaft des Daliyat al-Carmel Rotary Clubs führte. Die israelischen drusischen Bürger sind eine arabischsprachige ethnische Minderheit in nördlichen Städten wie Usfiya und Daliyat al-Carmel. Ten-Kavod ("Gib Respekt") ist ein Programm, das älteren Menschen, die allein leben, regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchungen anbietet und sich insbesondere auf Holocaust-Überlebende konzentriert. Freiwillige erhalten eine spezielle Ausbildung in der Altenpflege. Die Freiwillige Yossi Eliasaf berichtet von dem ersten Besuch bei einer Seniorin: "Wir stellten uns vor, begannen zu reden... und dann brach sie in Tränen aus und erzählte mir von ihrer Einsamkeit, von dem Gefühl, dass sich niemand in der Welt für sie interessiert. Ich weinte mit ihr. Ich sah ihre Traurigkeit in den Augen und ich habe mit ihr gesprochen. Ich brachte sie sogar zum Lachen, und dann erinnerte ich mich daran, die Vitalfunktionen zu messen, aber ich wusste, dass das wahre Maß ihre neu gefundene Freude in meiner Gegenwart war." (israel21c) EL

255 Drusen massakriert, 14 Drusen-Frauen von ISIS in Syrien entführt
Israels Drusen trauern um massakrierte und entführte Verwandte in Syrien. Der ISIS-Angriff auf Drusen ist der erste seiner Art im 7-jährigen syrischen Bürgerkrieg. ISIS hat andere Minderheiten angegriffen, einen Genozid gegen Jesiden im Nordirak begangen und Christen aus ihren Häusern in Syrien und dem Irak vertrieben. Die
Minderheit der Drusen wurde geschützt und ihre Gemeinden blieben unter der Kontrolle des Regimes. Fotos von 14 verängstigten jungen Mädchen und Frauen, die am 25. Juli entführt wurden, als der IS die überwiegend drusische Stadt Suwayda angriff und mindestens 255 Zivilisten massakrierte, gingen viral. Tausende israelische Drusen in Galiläa und das Dorf Buqata auf den Golanhöhen versammelten sich am letzten Wochenende, um gemeinsam zu gedenken. (jpost, mideastcenter) EL




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Status der Drusen soll gesetzlich verankert werden
Seit der Veröffentlichung des Nationalstaatsgesetzes gibt es starken Widerstand aus den Reihen drusischer Führungspersönlichkeiten. Gemeindeleiter richteten eine Petition an den Obersten Gerichtshof, hohe drusische
Offiziere erklärten, sie fühlten sich diskriminiert. Es gab Proteste und öffentliche Kundgebungen. Die Gemeindeleiter der Drusen-Gemeinschaft sind in Verhandlungen mit Premierminister Netanjahu. Es geht ihnen darum, den Status der Drusen im Staat Israel gesetzlich zu verankern. Ein Kompromiss zeichnet sich ab: Ein neues Gesetz, das den Status dieser Gemeinschaft fixiert, soll im Winter vorgelegt werden. Dort wird festgehalten, dass die Drusen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Staates leisten und dass ihre religiösen, kulturellen und Bildungsinstitutionen Förderung erhalten werden. In diesem Gesetz sollen auch die Rechte aller anderen Minderheiten festgehalten werden, allerdings erhalten nur solche Minderheiten Zuschüsse für ihre Gemeinschaften, deren Mitglieder in der Armee dienen. (ynetnews) EL

Deutscher Botschafter in Tel Aviv ist weg
Botschafter Dr. Clemens von Goetze hat ohne jede offizielle Ankündigung seinen Posten in Tel Aviv verlassen und sei nach Beijing versetzt worden. Das bestätigte ein Vertreter des Pressesprechers der Botschaft, Olaf Funke, der ebenfalls ohne Ankündigung das Land verlassen habe. Auf Nachfrage sagte der Diplomat, dass von Goetze einige Abschiedsempfänge "nur für geladene Gäste" gegeben habe. Weiter sagte er, dass die bisherige deutsche Botschafterin in Rom, Susanne Wasum-Rainer, neue Botschafterin in Tel Aviv werde. Sie löse Clemens von Goetze ab, der seit 2015 als Botschafter in Israel tätig war, hieß es in der WELT schon im April unter Berufung auf Berliner Regierungskreise. Wasum-Rainer war bereits in den 90er Jahren an der deutschen

Botschaft in Tel Aviv tätig. Vor ihrem Posten in Rom war die 61-Jährige von 2012 bis 2015 Botschafterin in Paris gewesen. Auf der Homepage der Botschaft in Tel Aviv wird bis heute von Goetze als der amtierende Botschafter in Israel geführt. (Botschaft, Italien, SZ) Sowohl der Direktor des Israelischen Außenministeriums, Yuval Rotem, wie auch der Israelische Botschafter in Berlin, Jeremy Issacharoff?, wünschten dem "herausragenden Deutschen Botschafter" viel Erfolg und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. (Twitter) TS SSt

Sondergesandter von Präsident Trump - klare Worte gegen Terror
Jason Greenblatt, Sondergesandter von Präsident Donald Trump für den Nahen Osten, griff die palästinensische Führung an, weil sie den US-Botschafter in Israel, David Friedman, kritisiert hatte. Friedmann hatte der Witwe
des Terroropfers Yotam Ovadia kondoliert, einem 31-jährigen Vater von zwei Jungen. Der Kondolenzbesuch fand in der Siedlung Adam statt, also jenseits der "Grünen Linie", in den von Israel besetzten Gebieten. Das palästinensische Außenministerium gab eine Erklärung heraus, in der Friedman "mit den stärksten Worten" für seine "provokativen Besuche" in "Siedlungen im besetzten Westjordanland" verurteilt wurde. Friedman erwiderte auf Twitter: "Gestern besuchte ich eine junge Witwe, die den Tod ihres Mannes betrauerte, der in der letzten Woche von einem palästinensischen Terroristen ermordet wurde." Greenblatt verteidigte seinen Kollegen: "Die PA hat den abscheulichen Mord an Yotam Ovadia nicht verurteilt (nicht überraschend), sondern den US-Botschafter in Israel verurteilt, weil er Beileid übermittelt und versucht hat, Yotams Witwe, Waisen und Eltern, deren einziger Sohn von einem Terroristen kaltblütig ermordet wurde, Trost zu spenden". Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) feiert den Terroristen Muhammad Tareq Dar Yusuf als "Märtyrer". Palestinian Media Watch (PMW) stellte fest, dass die Palästinensische Autonomiebehörde den zum "Märtyrer" erklärt habe, der gemäß dem Islam eine beispielhafte Tat vollbracht habe, für die er im Jenseits von Allah belohnt werde. Darüber hinaus wird die PA die Familie des Terroristen finanziell belohnen, wie sie es für alle Familien der sogenannten "Märtyrer" tut, mit einer einmaligen Abfindung in Höhe von NIS 6.000 (USD 1.643) und einer permanenten monatlichen Zahlung in Höhe von NIS 1.400 (USD 383); eine Praxis, die auch mit Deutschen Steuergeldern finanziert wird! (unitedwithisrael) TS

Maori bitten um Vergebung für das Votum Neuseelands in der UN
Die indigenen Völker Neuseelands organisierten eine Zeremonie zur Ehren des israelischen Botschafters Dr. Itzhak Gerberg. Angeführt von Ngapuhi kaumatua (Ältester) Pat Ruka und anderen Maori aus der ganzen Nation wurde eine Powhiri (Willkommenszeremonie) im Hoani Waititi Marae (Versammlungshaus) in West Auckland abgehalten. Die Zeremonie der Entschuldigung, whakapaha, wurde abgehalten, um Bedauern auszudrücken, dass Neuseeland bei der UN gegen Israel aufgetreten ist und um Vergebung zu bitten. Ruka bewahrt die Geschichten seiner Tupuna (Vorfahren), die aufgrund ihres christlichen Glaubens einen tiefen Respekt für das Volk Israel hatten. Zum Schluss gab es ein gemeinsames Essen. Nationalabgeordneter Hon Alfred Ngaro, der erste Cookinseln-Abgeordnete Neuseelands, sprach über die Paepae (Rednerbank) und erinnerte sich an seine familiäre Verbindung mit dem jüdischen
Botschafter Gerberg mit Maori-Freunden
Volk durch seine Großmutter. Das Ereignis markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Beziehung zwischen den Maori und der jüdischen Gemeinde und der Verbindung der Maori mit Israel. Die Grüne Co-Anführerin Marama Davidson, auch Ngapuhi, hat sich entschieden gegen Israel gestellt. Sie schloss sich 2016 der Protestflottille nach Gaza an und fordert die Regierung auf, Israels Blockade gegen Gaza zu verurteilen. Allerdings mit wenig Erfolg: Seit Davidsons Gaza-Flottillen-Stunt 2016 sind immer mehr Maori in ihrer Unterstützung für Israel lauter und aktiver geworden. (jwire, embassies) EL

Irlands Anti-Israel-Gesetzesvorlage und die Muslimbruderschaft
Am 11. Juli verabschiedete der irische Senat einen Gesetzesvorschlag, durch den örtliche Unternehmen kriminalisiert werden, die Geschäfte mit israelischen Firmen mit Sitz in Judäa und Samaria (Westjordanland) betreiben. Der im Oberhaus von dem unabhängigen
Mitglied Senator Frances Black eingereichte Gesetzesvorschlag bestand eine erste Prüfung mit 25 zu 20 Stimmen, bei 14 Enthaltungen. Die Gesetzesvorlage zur wirtschaftlichen Kontrolle von besetzten Gebieten, Control of Economic Activity (Occupied Territories) Bill, 2018, würde jeglichen Import von Waren und Dienstleistungen aus "besetzten Gebieten" verbieten und ermöglichen, dass bei Zuwiderhandlung Geldstrafen in Höhe von EUR 250.000 und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verhängt werden können. Israel reagierte rasch auf die Abstimmung im irischen Senat. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu bestellte die irische Botschafterin Alison Kelly ein, um diese zu rügen. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman verlangte die unverzügliche Schließung der israelischen Botschaft in Dublin. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Israel die Drohung von Lieberman umsetzen wird, da die irische Regierungspartei, Fine Gael, gegen den Gesetzesentwurf ist, der zunächst noch vom Unterhaus des irischen Parlaments, dem Dáil, verabschiedet werden muss, um zum Gesetz zu werden. Eine in den USA ansässige Organisation für Rechtsbelange, The Lawfare Project, die sich gegen die Diskriminierung von Israel einsetzt, hat - zusammen mit der Freiwilligenorganisation UK Lawyers for Israel - rechtliche Schritte gegen den Gesetzesentwurf eingeleitet. Laut amerikanischen Anti-Boykott-Gesetzen ist es illegal, an einem Handelsverbot gegen israelische Siedlungen mitzuwirken. Im Kontext der amerikanischen Anti-Boykott-Gesetze würden sich US-Unternehmen hohe Strafen für das Einhalten des irischen Boykotts einhandeln. (audiatur) KR

Kerem Shalom Warenterminal nach Gaza wieder geschlossen
Kein Gas und Brennstoff für den Gazastreifen. Israel hat auf Anweisung von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman den Terminal Kerem Shalom in den Gazastreifen wegen der Zunahme der Brandbomben und Feuerdrachen der Palästinenser erneut geschlossen. Die Bewohner des Gazastreifens sind "bis auf weiteres" wieder vom Nachschub von Gas und Brennstoff abgeschnitten. Nikolay Mladenov, Sonder-Koordinator der UNO für den Nahost-Friedensprozess, arbeitet hinter den Kulissen zusammen mit Ägypten, um einen Weg
zur Eindämmung der erneuten Gewalt zwischen Israeli und Palästinensern zu finden. Die Erfolge dieser Bemühungen waren bisher aber mehr als bescheiden. Allein am Donnerstag sind mit Feuerdrachen nahe der Grenze zu Gaza sieben Waldbrände und Feuer auf Feldern entzündet worden. Ein Ballon mit Sprengsatz ist sogar in Beer Scheva gelandet. Die Einwohner des Gazastreifens erhalten derzeit nur während rund vier Stunden am Tag Elektrizität. (Tachles, Tachles) TS

Marine stoppt Gaza-Flottille - keine Verletzten
Die israelische Marine hat ein Boot aufgehalten, das versuchte, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Die Einsatzkräfte schleppten es in den Hafen von Aschdod. Die Gruppe der "Freedom Flotilla" sagte, das Boot sei "beschlagnahmt" worden. Vor dem Abschleppen habe es eine Warnung gegeben, bestätigte die Gruppe. Die Flottille stach im Hafen von Kopenhagen in See. Auf
dem Schiff waren Ismail Nasari, Leiter einer malaysischen Kampagne für Israel-Boykott, und andere Aktivisten. Laut eigenen Aussagen hatte das Gefährt medizinische Lieferungen an Bord. Soweit bekannt gab es keine Verletzten. Alle Aktivisten an Bord sollen in ihre Heimatländer deportiert werden. (israelnetz) TS

Israel: Katholiken kritisieren Nationalitätsgesetz
Schwere Geschütze gegen das neue israelische Nationalitätsgesetz fährt nun auch das Lateinische Patriarchat in Jerusalem auf. Das Regelwerk laufe dem Grundsatz von "gleichen Rechten zwischen Juden und Arabern zuwider" und verstoße gegen die UN-Resolution
181, heißt es in einer Stellungnahme des Patriarchats. Auch biete das Gesetz "keine verfassungsrechtliche Sicherstellung der Rechte der einheimischen Bevölkerung und anderer im Land lebender Minderheiten". Die palästinensischen Einwohner Israels, die 20% der Bevölkerung stellen, seien "offenkundig von dem Gesetz ausgeschlossen", so das Lateinische Patriarchat unter Erzbischof Pierbattista Pizzaballa. Hier sei angemerkt, dass die arabischen Staaten mit ihrem Krieg 1948 gegen das frisch gegründete Israel die Resolution für ungültig erklärt haben. Zudem gibt es unter den israelischen Christen keine "Palästinenser", die neben ihrem israelischen Pass auch noch einen palästinensischen Pass der Autonomiebehörde besitzen. In der Knesset gibt es zudem eine eigene arabische Partei mit 13 Sitzen, was nicht gerade die von Pizzaballa behauptete "Ausschließung" der Minderheiten bestätigt. Ebenso gibt es arabische Oberrichter, Polizeioffiziere, hohe Beamte in den Ministerien usw. (vatican, lpj) TS

Wenn's um Israel geht: ARD macht aus Mördern "Aktivisten"
Die Palästinenserin Ahed Tamimi ist die ideale Protagonistin für das westliche Publikum, das mit immer neuen Versatzstücken der Israel-Dämonisierung versorgt werden muss. Anders als die meisten arabischen
Mädchen ist Tamimi, die nach eigenen Angaben 17 Jahre alt ist, blond, blauäugig und sommersprossig. Sie trägt bei öffentlichen Auftritten kein Kopftuch. Damit stellt sie eine perfekte Identifikationsfigur für Europäer dar. Im Dezember 2017 schlug Ahed Tamimi, umringt von einem Pulk von Fotografen und Kameraleuten, einem israelischen Soldaten ins Gesicht. Sie wurde verhaftet und zu einer Haftstrafe verurteilt. Viele europäische und deutsche Qualitätsmedien bezeichneten die junge Frau als Märtyrerin. Und jetzt, anlässlich ihrer Freilassung, machte die ARD Tamimis Familie in ihrem Bericht zu "einer Familie von palästinensischen Aktivisten". Der Aktivismus nach ARD-Maßstäben sieht folgendermaßen aus: Eine Tante Tamimis war an einem Terroranschlag beteiligt, bei dem 15 Menschen ermordet wurden. Ein anderes Mitglied der Familie, Rushdi Muhammad Said Tamimi, wurde 1993 wegen Mordes an einem Israeli verurteilt (und 2013 wieder entlassen). Der Sender erwähnt das zwar, neutralisiert die Terrorgeschichte allerdings gleich wieder mit dem Begriff "Aktivisten". Mord an Juden also gleich "Aktivismus". Vermutlich wird ein ARD-Sprecher umgehend erklären, das sei nicht antisemitisch gemeint. (achgut) KR

"Ost-Jerusalem verdient es besser"
Ramadan Dabash, 51, aus dem Viertel Zur Bacher im Süden Jerusalems, startet eine Kampagne für Stadtwahlen und widersetzt sich damit der PLO, die jede Zusammenarbeit mit Israelis im Stadtrat von Jerusalem ablehnt. Bei den letzten Kommunalwahlen in Jerusalem
im Jahr 2013 stimmten weniger als 1% der Ost-Jerusalemer Araber ab. Dabash plant, "Jerusalem für Jerusalem", eine neu gegründete Partei mit Ost-Jerusalemer Arabern, bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Oktober in den Stadtrat anzuführen. Er will stellvertretender Bürgermeister in der Hauptstadt des jüdischen Staates werden. Die arabischen Bewohner Ost-Jerusalems sind keine "Palästinenser", sondern verfügen über einen israelischen Ausweis und meistens über einen jordanischen Pass. "Wir sagen niemandem, dass sie Israelis werden sollen, ihre Religion wechseln, die Al-Aqsa-Moschee aufgeben oder sich der israelischen Armee anschließen", sagte Dabash. "Wir müssen sicherstellen, dass wir bessere Dienstleistungen erhalten. Wir müssen eine Stimme im Stadtrat haben, um für unsere Rechte zu kämpfen. Wir zahlen Steuern an die Gemeinde, aber unsere Straßen sind nicht ausreichend asphaltiert, unser Müll wird oft nicht gesammelt, unsere Häuser werden oft abgerissen und unsere Schulinfrastruktur ist unzureichend." Dabash arbeitet als Bauingenieur in Projekten in Jerusalem, Tel Aviv und Herzliya. Seit 2000 betreibt er eine eigene Baufirma mit 6 Mitarbeitern. Das Haupthindernis für Dabashs Aussichten, bei den Wahlen mit einer eigenen arabischen Partei zu kandidieren, ist die palästinensische Führung in Ramallah. Die palästinensische Religionsbehörde veröffentlichte sogar eine Fatwa gegen die Wahl. (JPost, mena, toi, standard, Haaretz) EL KR



Deutsches Problem - Israelische Lösung
2006 war der Juli in Deutschland laut Jörg Kachelmann noch mal zwei Grad wärmer als der Juli 2018. Aber das Land befand sich kollektiv im WM-Traum "Sommermärchen", die Flüsse führten genug Wasser und alle freuten sich über die Wärme. Das eigentliche Problem ist aktuell
denn auch laut Kachelmann nicht die Hitze, sondern die Dürre: "Die Temperaturen bis heute wären ein Garant für Rekordernte in fast allen Bereichen, hätte es im ganzen Land immer wieder mal geregnet." In Israel kennt man nicht nur das Problem, sondern auch die Lösung. Ingo Way führte dazu für die Jüdische Allgemeine ein Interview mit Uri Yermiyahu, dem Experten für Wasser- und Bodenkunde am Volcani Center, Israels Agrikulturforschungszentrum:
"Wenn Technologie und Know-how da sind - warum macht die deutsche Landwirtschaft keinen Gebrauch davon?
Bis jetzt war das nicht nötig, da es in Europa viel Niederschlag gibt. Wenn es jetzt eine Reihe trockener Sommer gibt, könnte sich das ändern. Das kostet natürlich Geld. Dann muss die fachgerechte Anwendung erlernt werden. Vielleicht gibt es auch Widerstände, indem man sagt: Wir haben das seit Generationen so und so gemacht, warum sollen wir das jetzt ändern?
Solche Widerstände gab es in Israel doch auch nicht ...
Wir betreiben ja auch erst seit wenigen Generationen Landwirtschaft und mussten alles ganz neu lernen. In Europa gibt es ältere Traditionen und Gewohnheiten." (JA, t-online)



"Die beste Medienschule, die ich je hatte"
Von 2014 bis 2018 war Adi Farjon Pressesprecherin der israelischen Botschaft in Berlin. Jetzt kehrt die 38-Jährige nach Israel zurück. In einem

Gastbeitrag für MEEDIA zieht die Kommunikatorin mit Diplomatenstatus Bilanz. Die Medienrealität habe sich seit 2014 verändert, und AfD, Antisemitismus sowie Islamismus hinterließen ihre Spuren im Social Web. So führt Adi Farjon u.a. an: "Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich zugebe, dass ich als Pressesprecherin für Israel ein Interesse daran habe, dass Konflikt und Militär nicht ständig in der Presse sind. Israel ist viel mehr als der Konflikt. Auch empfinden wir die Berichterstattung nicht immer als fair. Wir werden gelegentlich zu den Angreifern gemacht und jene, die offen zu unserer Vernichtung aufrufen, zu den Opfern. Aber bleiben wir ehrlich: Natürlich ist uns das Thema auch aus anderen Gründen unangenehm. Es ist nie gut, bewaffnete Konflikte zu führen - auch wenn man es muss... Seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 hat sich der Fokus der Medien weiter verschoben..." und "...Spätestens seit israelische Flaggen in Berlin gebrannt haben, stand eine wichtige Botschaft prominent in allen wichtigen deutschen Medien, die wir zuvor mühsam und in sperrigen Sätzen in Hintergrundgesprächen erklären mussten: Es gibt Antisemitismus unter dem Deckmantel der Israelkritik. Heute weiß fast jeder Journalist, was damit gemeint ist. Auch, dass Kritik an Israel selbstverständlich nicht gleich antisemitisch ist. Leider gibt es diesen versteckten Antisemitismus in der Bevölkerung immer noch. Viel mehr: Er nimmt leider zu, wie zahlreiche Studien nahelegen..." (MEEDIA) SSt

ARTE mal wieder...
Esther Schapira: "Liebe arte-Kollegen, vergleicht ihr allen Ernstes den "March of Return" mit den "Todesmärschen"? Das ist infame Holocaustrelativierung. Und mir ist egal, ob aus Dummheit oder Bosheit. Wer übernimmt

dafür die Verantwortung? Wer entschuldigt sich?"
Georg M. Hafner: "Auch der Film selbst skandalös: Palästinenser sind Opfer von "israelischen Heckenschützen". Israel verteidigt seine Grenzen also aus dem Hinterhalt heraus?!
Und die Antwort von ARTE?: "Wir haben die entsprechende Stelle bereits geändert und entschuldigen uns für die unbedachte Formulierung. Es war nicht unsere Absicht, die NS-Verbrechen zu relativieren oder einen historischen Vergleich herzustellen."
Eine Antwort an Georg Hafner haben wir bislang nicht finden können... SSt

Kirchenzeitung bedauert Karikatur über Israel
Die Berliner Wochenzeitung »Die Kirche« bereut »eine nicht zu entschuldigende Geschmacklosigkeit«. Der Redaktion sei »ein schwerer Fehler unterlaufen«. Auch der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Markus Dröge, nimmt in der Ausgabe Stellung zu der Karikatur: "...Es seien gerade unbedachte Haltungen, mit denen Klischees und Zuschreibungen transportiert würden, »die heute wieder den Nährboden für Antisemitismus bieten«...". Dröge gehört zum Kreis der Herausgeber der Zeitung. (JA) SSt


Jerusalem eine "israelische Siedlung"?
Infolge der kritischen Anfrage einer belgisch-jüdischen Zeitung änderte der Online-Reisereservationsdienst Booking.com seine Definition von Jerusalem als

"israelische Siedlung". Einen Tag nachdem Michael Freilich, Chefredaktor der Zeitung Joods Actueel in Antwerpen, das Unternehmen bezüglich seiner Charakterisierung der Hauptstadt Israels angefragt hatte, änderte Booking.com seinen Eintrag. Nun heißt es "Jerusalem, Bezirk Jerusalem, Israel." Die 1996 gegründete Booking.com offeriert heute über 28 Mio. registrierte Eintragungen in über 138.000 Destinationen in mehr als 229 Ländern und Territorien der Welt. Laut Angaben der Firma werden täglich über 1,5 Mio. Übernachtungen auf der Plattform reserviert. (Israelnetz, Tachles) TS

Hohe Zuwendungen der PA für Mord an Israeli
Die Familie des 17 Jahre alten Palästinensers Yusuf aus dem Dorf Khobar, der einen israelischen Familienvater tötete, erwartet USD 1.600 Monatsgehalt als Belohnung. Der Terrorist hatte den 31-jährigen Yotam Ovadia in der Siedlung Adam in der Nähe von Jerusalem ermordet. Die offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida berichtete, Yusuf sei "als Märtyrer gestorben". Im Rahmen der Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde haben die Familien der Palästinenser, die als "Märtyrer" sterben, Anspruch auf eine einmalige Zahlung

Trauernde Angehörige von Yotam Ovadia
Zahlungen der PA für Mörder
von NIS 6.000 (etwa USD 1.600) sowie auf monatliche Gehälter ab USD 380. Die PA zahlt auch Gehälter an Palästinenser, die in Israel inhaftiert sind. Je mehr Morde einer nachweisen kann, desto höher ist das Gehalt, bis zu NIS 12.000 Schekel (etwa USD 3.300). Unter ihnen sind Omar Al-Abed al-Jalil aus Kobar - dem Dorf, wo auch Yusuf wohnte -, der im vergangenen Juli drei Mitglieder der Familie Solomon massakrierte, als sie die Geburt eines neuen Enkels feierten. Omar erhielt vier lebenslange Haftstrafen für das Verbrechen, wodurch er für das höchste Monatsgehalt in Frage kam. Insgesamt hat die PA in ihrem Haushalt 2017 mehr als NIS 1,2 Mrd. (etwa USD 327 Mio.) für Zahlungen an palästinensische Gefangene und die Familien der "Märtyrer" bereitgestellt. Tausende Familien im Westjordanland, wo das durchschnittliche Monatsgehalt bei etwa USD 650 liegt, profitieren von der "Pay-to-Slay"-Politik. Die Gesetzgeber in Washington - die der PA seit 1994 mehr als USD 5 Mrd. an bilateraler Hilfe gewährt haben - versuchten, diese Zahlungen zu beenden, indem sie im März den Taylor Force Act verabschiedeten. Diese Regelung kürzt die US-Hilfe für die PA, bis Ramallah aufhört, Terroristen und ihren Familien Gehälter zu gewähren. Abbas bleibt stur: "Selbst wenn wir nur noch einen Penny übrig haben, werden wir ihn zuerst in Richtung dieser Zahlungen legen". (toi, algemeiner) TS

Bewaffnete palästinensische Polizisten in Uniform in Hebron
Das israelische Militär hat erstmals und "ausnahmsweise" uniformierten palästinensischen Polizisten, sogar mit ihren Waffen, erlaubt, durch Viertel in Hebron zu marschieren, die seit der Übergabe von großen Teilen der Stadt an die palästinensische Autonomiebehörde weiterhin unter voller israelischer Kontrolle stehen. Gemäß dem Hebron-Protokoll, 1997 von der PLO und Israel (mit Netanjahu als Regierungschef) wurde Hebron geteilt. Israel behielt die Kontrolle des

H2 genannten Gebiets, wo etwa 500 israelische Siedler und 40.000 Araber leben. In den übrigen Vierteln Hebrons unter palästinensischer Verwaltung leben etwa 202.000 Araber. Weil die israelischen Sicherheitsbehörden sich kaum um die Araber in ihrer Zone kümmern, sei dort ein "rechtsfreier Raum" entstanden mit Drogenhandel, Waffenhändlern, Autodieben und Prostitution. Unklar ist, ob dieser "symbolische" Rundgang palästinensischer Polizisten eine Änderung des Status dieser Viertel ankündigt. (ToI) Zum Thema Hebron siehe auch diese aktuelle Fotodokumentation von dem Vorsitzenden von ILI - I Like Israel, Sacha Stawski. (FB) TS








Liel darf doch zu Schachweltmeisterschaft in Tunesien
Liel Levitan, 7, Schul-Schacheuropameisterin aus Israel, darf nun doch an der Schul-Weltmeisterschaft in Tunesien teilnehmen. Auf Druck des Weltschachverbandes erklärte Tunesien sich bereit, der 7-jährigen Liel aus Haifa sowie weiteren Israelis bereits im Vorfeld Einreise-Visa
zu garantieren. In einem Brief des tunesischen Schachverbandes heißt es, "als Sportverband sind wir sehr stolz und geehrt darüber, Teilnehmer aus der ganzen Welt zu empfangen. Wir werden Gastfreundschaft für alle gewährleisten." Der Weltschachverband hatte damit gedroht, andernfalls Tunesien die Gastgeberrechte zu entziehen. Da der nordafrikanische Staat und Israel keine diplomatischen Beziehungen pflegen, benötigen Israelis für die Einreise ein Visum. "Wir haben uns lange mit dem Thema Boykott von israelischen Athleten beschäftigt", erklärte Gilad Kabilo, Sprecher von Stand With Us. "Ehrlich gesagt weiß ich von keinem anderen Vorfall, bei dem eine Online-Petition dazu geführt hat, dass ein weltweiter Sportverband Druck auf ein arabisches Land ausgeübt hat, Israelis spielen zu lassen." (fokus-Jerusalem) TS

Andreas Herzog als Teamchef von Israels Fußballnationalmannschaft
Andi Herzog übernimmt zum ersten Mal den Teamchef-Posten bei einer A-Nationalmannschaft. Der 49-Jährige soll Israel zur EM führen. Dort ist man aber nicht nur positiv auf den Wiener zu sprechen. Grund dafür ist ein Tor, das Herzog 2001 in der WM-Qualifikation gegen Israel erzielte - und eine unfreundliche Berichterstattung in einigen
Medien. Österreich und Israel trafen im entscheidenden letzten Gruppenspiel aufeinander. Dem ÖFB-Team reichte ein Punkt für das Play-off-Ticket hinter Spanien. Israel ging im Heimspiel auch 1:0 in Führung. Doch in der Nachspielzeit erzielte Herzog das 1:1. Es kam zu Tumulten im Stadion. Das Tor scheint noch heute in Israel nachzuhallen. Herzog jedenfalls freut sich auf seine Aufgabe. "Es ist eine große Ehre", meint Österreichs Rekord-Nationalspieler. "Das ist meine ultimative, meine allergrößte Herausforderung. Ich will unbedingt mit Israel zu einer Endrunde." (toi, heute) KR

Jüdische und arabische Kids kicken am Jaffator
100 jüdische und arabische Jugendliche hatten viel Spaß beim Kicken auf das Jaffator. Die Veranstaltung wurde gesponsert von der NGO Kulna Yerushalayim ("Wir sind alle Jerusalem") (youtube) EL








Nie war es so heiß wie heute, das meinen die journalistischen Wetterfrösche in Deutschland, die seit Jahren jedes Jahr den wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 verkünden. Klar ist nur, dass es im Sommer schon heiße Tage gab, ehe das erste Dieselauto erfunden war, das aktuell als Übeltäter der Erderwärmung gilt. Auch in Israel ist der Sommer traditionell warm. Da der Terror sich in Grenzen hält und ein neuer Krieg akut nicht auszubrechen scheint, streitet man hitzig um das Nationalitätsgesetz. Die Drusen fühlen sich als "Bürger zweiter Klasse", weil sie darin nicht ausdrücklich erwähnt werden. Doch genauso werden auch Karäer, Samaritaner, Tscherkessen, Aramäer, Armenier, Beduinen, Christen, Moslems und sonstige Minoritäten in Israel nicht erwähnt. Um nur ja niemanden zu vergessen, werden Grundgesetze allgemein formuliert. Die Proteste der Drusen gegen das Gesetz sind vor allem politisch motiviert, rechts gegen links. Zudem gibt es ein anderes Grundgesetz, in dem die Rechte der Minderheiten, also auch der Drusen verankert sind. Darin sind die Gleichheit und die Würde aller Bürger festgelegt. Genau auf jenes Gesetz beruft sich das Oberste Gericht, wenn Diskriminierung oder andere Ungerechtigkeiten anstehen. Man sollte kühlere Tage abwarten, ehe man zu Schluss kommt, dass Israel nun durch das neue Gesetz auseinanderbricht, die Demokratie abgeschafft wird oder andere schreckliche Dinge passieren. Nicht alles, was in der Hitze des Sommers hochgekocht wird, wird auch noch im Winter heiß gegessen. TS








Benefizparty mit Netta Barzilai
David Ben-Gurion und Konrad Adenauer Fotos: Archiv/ Weiser
Frankfurt: Dienstag, 28. August 19 Uhr im Palais Frankfurt. Tickets von Eventbrite. (FB) SSt


Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt


Haben Sie sich schon den 25. November im Kalender vorgemerkt? Die Teilnehmer-Anmeldung wird voraussichtlich ab Mitte August auf unserer Website www.Israelkongress.de möglich sein, die Informationen hierzu folgen in Kürze. Für Aussteller und Sponsoren besteht bereits jetzt die Möglichkeit, sich anzumelden und sich weiter mit uns abzustimmen (bitte per Mail an office@israelkongress.de). Herzliche Einladung - mit Grüßen aus Tel Aviv!


Ein Großteil der Israeltage hat nun stattgefunden - doch einige wenige stehen noch aus, wie z.B. am 12. August in Kassel. Eine Übersicht zu den Orten und Terminen finden Sie unter www.Israeltag.de
Falls Ihre Stadt oder Ihr Ort noch nicht dabei ist: es ist selbst jetzt noch nicht zu spät, einen Israeltag auf die Beine zu stellen.
Überall dort wo bereits Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren, wie auch den Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Eine muslimische TV Sprecherin bringt es auf den Punkt...

Jerusalem

Why dictatorships get elected to the UN's highest human rights body.

VIDEO: THE NAZIS AND THE PALESTINIAN MOVEMENT

Hamas children summer camp training. Siehe auch: Hamas Summer Camp

Einladung zum 5. Deutschen Israelkongress

Junge Freiwillige bei alten Menschen

Sauberes Wasser für Entwicklungsländer

Liel Schachmeisterin



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Antikes "Wellnesscenter" der Töpfer in Gedera

Ausgrabungsleiterin Ella Nagorsky u.a. mit Fingerabdrücken der antiken Töpfer

Grabhöhle in Tiberias






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



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am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
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