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29. Juli 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Cannabis könnte einen erstaunlichen Effekt im Gehirn haben, wenn ihr älter seid
  • Neuer Ansatz für arzneimittelresistenten Lungenkrebs
  • Akuthilfe für Rückenmarksverletzungen
  • Einmal Dammschnitt - immer Dammschnitt?
  • Intelligente Sonden markieren Krebszellen für eine präzise Operation
  • Militärische Nachtsichtgeräte für Autofahrer
ARCHÄOLOGIE
  • Stein aus Klagemauer gefallen
TOURISMUS
  • Israelische Strände unter den besten der Welt
  • Nach Jahrzehnten werden neue Hotels am Toten Meer gebaut
  • Filmfestival in Jerusalem
WIRTSCHAFT
  • Facebook erwirbt Redkix für USD 100 Mio.
  • Israelischer Fruchtfliegenköder rettet Mango-Farmer in Togo
  • Cannabis im Wert von EUR 10 Mio. für Deutschland
  • Soft-Rollstühle für behinderte US-Veteranen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israel - die einzige wachsende christliche Gemeinde in Nahost
  • Israelische Lebensretter in Syrien
  • "Wir bitten nicht um Erlaubnis, Leben zu retten"
  • Doppelter Treffer: IDF-Offizierin schießt syrischen Jet und Drohne ab
  • Mehr Frauen in der israelischen Staatsanwaltschaft
  • Lesen ohne Boykott
  • Schwangere müssen in Israel nicht mehr anstehen
  • Trotz BDS: Berliner Pop-Festival steht zu israelischen Künstlern
  • Jugendliche aus Jerusalem zu Besuch in Südtirol
  • Zitat der Woche
POLITIK
  • Ägypten zerstörte die Terrorismus-Infrastruktur in Nord-Sinai
  • Syrien verurteilt israelische Rettung von Weißhelmen
  • Moskau dankt IDF für das Zerschlagen von IS Raketenwerfern in Syrien
  • Israel bietet Griechen Hilfe an
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • Kindererziehung in Gaza
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Wieder Israeli erstochen. Deutschland weiß, was gegen Messerstecher hilft
  • Sechsfacher Judenmörder in Mannheim ehrenvoll empfangen
  • Israelkritik mit Verfassungsrang
  • Wieder Vorfall mit Beobachtern in Hebron
  • Erstmals: "Palästina" an der Spitze des Blocks von 134 Nationen bei der UNO
  • Sie wollen Israel boykottieren? Hier ein paar nützliche Tipps
  • Und eine öffentliche Reaktion der Bundesregierung steht aus...
SPORT
  • 7jährige Schachmeisterin darf nicht zum Turnier - weil sie Israeli ist

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Ausstellung Kölnische Tangenten
  • Literatursommer mit Autoren aus Israel
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen!
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...










Cannabis hält das Gehirn jung
Im Fachjournal Nature Medicine wurde eine Studie deutscher, amerikanischer, britischer und israelischer Wissenschaftler veröffentlicht, in der Mäusen Tetrahydrocannabinol (THC) -Hauptwirkstoff von Cannabis - in geringen Dosen zugeführt wurde. Das Ergebnis:
Die kognitiven Fähigkeiten der älteren Mäuse, die zwischen zwölf und 18 Monaten alt waren, wurden sehr viel besser, wie bei jüngeren Tieren. Neurowissenschaftler und Mitautor der Studie Andreas Zimmer erklärte: "Plötzlich verhalten sich die alten Tiere wie die jungen. Wir können ein Tier, das eineinhalb Jahre alt ist, nicht mehr von einer jungen Maus unterscheiden." In einem Altersheim in Israel gab es bereits erste Tests mit Senioren, die die Ergebnisse mit den Mäusen offenbar bestätigten. Senioren, die an Schlafstörungen und Appetitlosigkeit leiden, bekamen Cannabis. "Viele darunter waren daraufhin auch geistig wesentlich reger", sagte Zimmer. (guardian, inverse, businessinsider) KR

Neuer Ansatz für arzneimittelresistenten Lungenkrebs
Lungenkrebsmedikamente der neuen Generation können sehr wirksam sein, aber innerhalb eines Jahres neigen die Patienten dazu, Resistenzen gegen die Therapie zu entwickeln. Forscher am israelischen Weizmann Institute of Science führten eine Studie an, bei der eine neue Kombination bereits vorhandener Medikamente eingesetzt wurde, um die Resistenz gegen die Behandlung bei Mäusen zu verringern. (israel21c) EL

Akuthilfe für Rückenmarksverletzungen
In Experimenten mit Mäusen fanden Wissenschaftler der Universität Tel Aviv (TAU) heraus, dass die Injektion eines starken Enzyms Stunden nach einer Rückenmarksverletzung eine Reihe von pathologischen
Ereignissen bremsen kann, die für den Tod von Nervenzellen wie Entzündungen und Vernarbungen verantwortlich sind. "Primäre mechanische Schäden an Rückenmarksgewebe töten eine bestimmte Anzahl von Nervenzellen ab. Aber es gibt sekundäre Schäden aufgrund der Freisetzung von überschüssigen Glutamaten, die für eine zusätzliche funktionelle Behinderung verantwortlich sind", erklärte Dr. Yona Goldsmit von der Sackler Faculty of Medicine von TAU und dem Australian Regenerative Medicine Institute der Monash University. "Die Hauptidee besteht darin, den Sekundärschaden so schnell wie möglich zu reduzieren - um die natürliche Reaktion des Körpers auf Rückenmarkstraumata zu blockieren. Dies ist die Rolle der Enzyminjektion, die wir entwickelt haben." Die Blutglutamat-Scavenger-Injektion könnte unmittelbar nach einem Unfall verabreicht werden. "Unser Ansatz ist: Warten Sie nicht auf die Diagnose, behandeln Sie es", so die Tau- Kollegin Dr. Angela Ruban. "Es ist vergleichbar mit Aspirin, das einen Herzpatienten vor irreversiblen Schäden retten kann, wenn es innerhalb der ersten Stunden nach einem Herzinfarkt eingenommen wird. Wir empfehlen, die Injektion auch bei unsicherer Diagnose zu verabreichen. Es gibt keine Nebenwirkungen für die Injektion, aber es könnte nur sekundäre Schäden mindern und die Lebensqualität des Menschen dramatisch verbessern." (israel21c) EL

Einmal Dammschnitt - immer Dammschnitt?
Mütter, die während ihrer ersten Geburt einen Dammschnitt benötigt haben, brauchen nach einer neuen Studie, die an der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) und am Soroka University Medical Center in
Beersheva durchgeführt wurde, das Verfahren auch vermehrt bei späteren Geburten. Die BGU-Forscher verglichen mehr als 43.000 Geburten über 24 Jahre, von 1991 bis 2015. Sie fanden heraus, dass 17,5% der Mütter, die während ihrer ersten Geburt einen Dammschnitt erhielten, Wiederholungsbehandlungen benötigten, während nur 3,1% derer, die das erste Mal keine Episiotomie hatten, bei späteren Geburten einen Dammschnitt brauchten. Episiotomien können hilfreich sein, um riskante Geburten zu beschleunigen und signifikante vaginale Verletzungen zu verhindern. Aber es gibt auch bedeutende Nebenwirkungen, einschließlich erhöhtem Blutverlust, Entzündung, Schmerz, Infektion, deformierter Anatomie und sexueller Funktionsstörung. BGU-Forscherin Dr. Ayala Zilberman bezeichnete die neuen Daten als die bisher größte Studie und sagte, dass "wir uns jetzt darauf konzentrieren müssen, alternative Methoden zum Schutz dieser Hochrisikogruppe zu verwenden". (israel21c) EL

Intelligente Sonden markieren Krebszellen für eine präzise Operation
Viele Krebspatienten sterben nicht an dem primären malignen Tumor, sondern an der Ausbreitung von Krebszellen in anderen Teilen des Körpers. Die neue intelligente Sonde für die bildgestützte Chirurgie, die von einem Team von Wissenschaftlern der Tel Aviv University (TAU) entwickelt wurde, könnte Chirurgen dabei helfen,
Krebszellen genauer zu lokalisieren und ihnen so die Entfernung von mehr Krebszellen als je zuvor zu garantieren. "Die Sonde ist ein Polymer, das durch einen Linker mit einem fluoreszierenden Tag verbunden ist. Dieser Linker wird von einem Enzym namens Cathepsin erkannt, das in vielen Krebsarten überproduziert wird", sagt der leitende Forscher Prof. Ronit Satchi-Fainaro von der Physiologie- und Pharmakologie-Abteilung der Sackler-Fakultät für Medizin der TAU. "Cathepsin spaltet die Markierung vom Polymer und schaltet seine Fluoreszenz im nahen Infrarotlicht ein." Die intelligenten Sonden können potentiell dazu verwendet werden, den Chirurgen in Echtzeit während der Tumorentfernung zu führen. (israel21c) EL

Militärische Nachtsichtgeräte für Autofahrer
Ein israelisches Startup setzt Nachtsichtgeräte der Armee ein, um Autounfälle zu vermeiden. BrightWay Vision ermöglicht es dem Fahrer, mit Hilfe von Infrarotlicht Objekte und Personen in einer Entfernung von
mindestens 250 Metern zu erkennen. Das Startup hat schon Hunderte Einheiten an Automobilhersteller verkauft, darunter an Daimler. Etwa 50% der Todesfälle ereignen sich nachts, obwohl nur 25% der Fahrer zu diesem Zeitpunkt unterwegs sind. Bei Dunkelheit und schwierigen Lichtverhältnissen ist das Fahren viermal gefährlicher als am Tag. "Ich begann die Entwicklung der Technologie bei Elbit, wo wir Erfahrung mit Nachtsichtsystemen und Fernbeobachtungssystemen für militärische Zwecke hatten", sagte Ofer David, Gründer und CEO von BrightWay. Weil die Technologie, die er entwickelte, für den zivilen Gebrauch war und nicht in die Form eines Verteidigungsunternehmens passte, wurde ein neues Unternehmen gegründet, an dem Elbit heute eine Mehrheitsbeteiligung hält, sagte David. Das System - das eine so genannte Gated-Vision-Technologie verwendet - beinhaltet eine Kamera mit einem Chip, der auf der Windschutzscheibe hinter dem Rückspiegel angebracht ist. An der Vorderseite des Autos befindet sich eine Infrarot-Welle, die ständig die Umgebung abtastet und mit der Kamera interagiert. Durch ständiges Ein- und Ausschalten steuert die Kamera die Lichtintensität und die Sichtweite, erklärt David. Während die durchschnittliche Sichtweite eines Scheinwerfers zwischen 50 und 120 Metern liegt, ermöglicht die BrightWay-Technologie dem Fahrer, Bilder von mindestens 250 Metern (820 Fuß) voraus zu bekommen, und das bei allen Lichtverhältnissen, erklärte er. "Wir sind das einzige Unternehmen, das eine Technologie entwickelt hat, die klare Sicht, reale Bilder bei Nacht und unter schwierigen Bedingungen ermöglicht", sagte er. (JPost) TS








Stein aus Klagemauer gefallen
Ein 2.000 Jahre alter, 200 kg schwerer Stein hat sich aus der südlichen Klagemauer gelöst. Er stürzte auf die Empore für gemeinsames Gebet von Frauen und Männern herab. Weil sie leer war, wurde niemand verletzt. Die
Antikenbehörde hat den Stein inzwischen entfernt. Ihre Experten wollen prüfen, warum er sich gelöst habe. Für orthodoxe Juden war klar, dass das ein "Zeichen Gottes" war, wegen des ihrer Meinung nach ketzerischen gemeinsamen Gebets von Frauen und Männern unter der Stelle. Für die Palästinenser war es ein Beweis für die Absicht Israels, die El Aksa Moschee zu zerstören, mit einem angeblich künstlich herbeigeführten Erdbeben und durch angebliche Ausgrabungen "unter der El Aksa". (kan, JPost, ToI, youtube) TS




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Israelische Strände unter den besten der Welt
Das Berliner Startup Beach-Inspector.com hat erstmals die besten Strände der Welt gekürt. Israel ist in gleich zwei Kategorien unter den Gewinnern: mit dem Dolphin Reef Beach in Eilat am Roten Meer und mit dem Acadia Beach in Herzliya am Mittelmeer. Der Dolphin Reef Beach in Eilat an der Südspitze Israels überzeugte die Strandtester in der Kategorie "Wow Beach Award", in der vor allem die optische Schönheit bewertet wurde. Besonders gefielen der Oasen-Charakter mit meterhohem Grün und einem gigantischen
Baumhaus - und die tierischen Bewohner der Bucht: Besucher können hier neben freilebenden Delfinen im Roten Meer schnorcheln und tauchen. Auf den respektvollen Umgang mit den Tieren wird dabei besonderer Wert gelegt. Der Acadia Beach in Herzliya, rund 15 Minuten nördlich vom Zentrum Tel Avivs, schaffte es in der Kategorie "Classic Holiday Award" für das beste Rundum-Erlebnis unter die Topstrände der Welt. Er begeisterte die Strandprofis als Allrounder, dem es gelingt, Entspannung, Familienfreundlichkeit, Party und Wassersport zu vereinen. Die Inspektoren lobten besonders den wunderschönen weißen Sand, die Restaurants und die Beach Bar, die regelmäßig Reggae-Partys veranstaltet, sowie die Möglichkeiten zum Surfen und Tauchen. Insgesamt testeten die professionellen Strandtester von Beach-Inspector über 1.500 Strände auf der ganzen Welt und bewerteten sie nach bis zu 120 Kriterien. (goisrael, beach, beach) TS

Nach Jahrzehnten werden neue Hotels am Toten Meer gebaut
Das Ministerium für Tourismus und die israelische Landbehörde gaben bekannt, dass die El-Ad Group die Ausschreibung für den Bau von zwei Hotels in Ein Bokek am Toten Meer gewonnen hat. Die Hotels werden
ca. 400 Gästezimmer umfassen. Tourismusminister Yariv Levin: "Wir setzen die touristische Revolution im Toten Meer fort und nutzen sie als attraktives und modernes Reiseziel. Angesichts der beträchtlichen Zunahme der Zahl der Touristen, die nach Israel kommen, begrüße ich den Beginn des Prozesses, Hunderte neuer Zimmer am Toten Meer zu bauen, zum ersten Mal seit Jahren. Zusammen mit der bereits eröffneten Promenade werden neue Geschäfts- und Unterhaltungsbereiche eröffnet und die Zahl der Hotelzimmer, die zur Beschäftigung und zur Wirtschaft in der Region beitragen werden, erhöht." Eran Reuveni, Direktor der Israel Land Authority South Business Area, freut sich: "Diese Ausschreibung ist die erste im Gebiet des Toten Meeres seit fast 20 Jahren." (Globes) TS

Filmfestival in Jerusalem
Zum 35. Mal wird das Jerusalemer Filmfestival die Hauptstadt mit einem Fest des Kinos von nah und fern erfreuen. Das diesjährige 11-tägige Programm startete am Donnerstag mit 180 Filmen aus 60 Ländern,
Wettbewerben, Workshops, Treffen mit Filmemachern und sogar einem mobilen Kino. Der Eröffnungsfilm war "The Unorthodox", die Premiere von Eliran Malkas Film über die Gründung der Shas-Partei in den 1970er Jahren. Malka ist auch der Schöpfer von "Shababnikim", dem preisgekrönten HOT-Fernsehdrama über zu coole Yeshiva-Schüler in Jerusalem. Die Serie ist in Hebräisch und Jiddisch mit hebräischen und englischen Untertiteln. Mit JFF on the Go, dem ersten offiziellen mobilen Kino des Filmfestivals, kommen Festivalleinwände in neun Stadtteile: Pisgat Ze'ev, Katamonim, French Hill, Beit Hakerem, Deutsche Kolonie, Kiryat Hayovel, Armon Hanatziv, die Erste Station und Ramot. Vom 28. Juli bis 1. August gibt es im Cinema Park im Independence Park auch Outdoor-Screenings mit Favoriten wie "The Big Lebowski", "Bob Sponge Squarepants", "Jaws" und "Grease" sowie Hip-Hop-Performances und Food-Trucks zum Abendessen. In der Altstadt zeigt Back 2 entsprechende Filme auf zwei Bildschirmen gleichzeitig auf dem Muristan Square, während am Neuen Tor Filme, Musik und Ambiente zur Verfügung stehen - beide vom 31. Juli bis 2. August. Das Jerusalem Film Festival findet vom 26. Juli bis 5. August in der Jerusalem Cinemateque und in der ganzen Stadt statt. (ToI) TS



Facebook erwirbt Redkix für USD 100 Mio.
Facebook hat den israelischen E-Mail-Messaging-Entwickler Redkix übernommen. Es wurden keine finanziellen Details bekannt gegeben, aber die Quellen schätzen den Deal auf etwa USD 100 Mio. Das
Unternehmen, das von den Brüdern Oudi und Roy Antebe gegründet wurde, hat eine E-Mail-Plattform entwickelt, die als Unternehmensanwendung dient und den E-Mail-Chat einer Organisation optimiert. Dies ist Facebooks fünfte israelische Akquisition - nach Snaptu im Jahr 2011 für USD 70 Mio., Face.com für USD 100 Mio. im Jahr 2012, Onavo für USD 150 Mio. 2013 und Pebbles für USD 60 Mio. 2015. (globes) EL

Israelischer Fruchtfliegenköder rettet Mango-Farmer in Togo
Viele Kleinbauern in Togo standen im letzten Jahr vor dem Bankrott, weil Fruchtfliegen rund 75% der Ernte zerstörten. In dieser Situation startete der israelische Unternehmer Nimrod Israely von BioFeed, der in der Fruchtfliegenökologie promoviert hat, seinen bisher größten Feldversuch. Israely hat eine Reihe von
umweltfreundlichen Ködern entwickelt, die eine organisch angepasste Mischung aus Nahrung, Fütterungsstimulanzien und Vernichtungsmitteln enthalten, um die winzigen Fliegen zu töten, die Obst und Gemüse in Asien, Afrika und Amerika zerstören. Nach insgesamt 3 Monaten, bis zum Ende der Erntezeit im Mai, war der Befall um mehr als 88% reduziert im Vergleich zu Mangobäumen, die nicht an dem Projekt beteiligt waren. An manchen Standorten nahm der Befall sogar um 95% ab. Biofeed arbeitet in weiteren afrikanischen und asiatischen Ländern mit ähnlichen Ergebnissen. (israel21c) EL

Cannabis im Wert von EUR 10 Mio. für Deutschland
Das israelische medizinische Cannabisunternehmen Together Pharma hat ein verbindliches Memorandum of Understanding zur Lieferung von Cannabisprodukten an ein deutsches Unternehmen unterzeichnet. Together wird dem deutschen Unternehmen 2,5 Tonnen getrocknete Cannabis-Blütenstände im Wert von NIS 43 Mio. liefern. (globes) EL

Soft-Rollstühle für behinderte US-Veteranen
Das US-amerikanische Department of Veterans Affairs (VA) hat für insgesamt USD 3,5 Mio. 2.000 patentierte Rollstühle mit stoßabsorbierenden Acrobat-Rädern der Firma SoftWheel aus Tel Aviv geordert. Das Acrobat-Rad
verfügt über einen einzigartigen selektiven Federungsmechanismus, der bei Hindernissen oder Unebenheiten wie unebenem Gelände oder Bordsteinen eingesetzt wird und für eine sanftere Fahrt sorgt sowie Rücken- und Nackenschmerzen lindert, da die Räder - anstatt Stuhl und Fahrer - die Vibrationen absorbieren. Jeder rollstuhlgebundene Veteran der US-Streitkräfte hat Anspruch auf ein Softwheel Acrobat-Räderset im Wert von USD 2.500. An das Gewicht des Benutzers angepasst wirkt die Federung so effektiv wie möglich. (israel21c) EL








Israel - die einzige wachsende christliche Gemeinde in Nahost
"Auch im Heiligen Land nahm der Bevölkerungsanteil der Christen im letzten Jahrhundert ständig ab und liegt derzeit bei 1,7%. Markus Stephan Bugnyar, Rektor des Österreichischen Hospizes in Jerusalem, sieht Anfeindungen seitens der muslimischen Araber und die westliche Ausrichtung der christlichen Araber als eine der Ursachen für die Abwanderung der Christen. Auch die bessere Ausbildung spiele dabei eine Rolle: "Es gibt hier ein ausgezeichnetes Privatschulwesen, das Ende des 19. Jahrhunderts von den Franziskanern und anderen Geistlichen eingerichtet wurde, um beim Aufbau der
Gesellschaft in der Region zu helfen." Der Abschluss an einer dieser prestigereichen Privatschulen gelte als Eintrittskarte für beinahe jede europäische Universität. Überdies hätten viele Christen in Israel hohe Positionen in Politik und Wirtschaft inne und verfügten damit über die finanziellen Mittel, um ihre Kinder im Ausland studieren zu lassen. Ein weiterer Hauptfaktor für die schwindende christliche Repräsentanz im Heiligen Land ist wohl auch die im Vergleich zu den israelischen Muslimen und den Juden recht geringe Geburtenrate bei den christlichen Familien. "Doch da darf man sich nicht täuschen lassen. Absolut hat die Zahl der Christen hier in Israel auf jeden Fall zugenommen", meint Bugnyar. So beherbergt Israel die einzige christliche Gemeinde im Nahen Osten, die noch wächst. (nzz) EL

Israelische Lebensretter in Syrien
Trotz großer Risiken ist die Israelin Gal Lusky, die Gründerin von Israeli Flying Aid (IFA), undercover nach Syrien gegangen, um den Opfern des Bürgerkriegs zu helfen. Siebeneinhalb Jahre lang hat sie inmitten eines blutigen und brutalen Bürgerkriegs den Weg nach Syrien gefunden, um Hilfe zu bringen, in dem Wissen, dass sie, wenn sie als israelische Jüdin entdeckt wird, höchstwahrscheinlich sofort hingerichtet würde. Lusky und ihr Team von 200 Freiwilligen, von denen die meisten fließend Arabisch sprechen, bringen Zelte, Lebensmittel, Medikamente,
Hygieneartikel, Babynahrung, Kleidung und sogar Chemikalienschutzanzüge mit. Die Organisation hat medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien im Wert von Millionen Dollar zur Unterstützung von 14 Krankenhäusern und Kliniken in Syrien geschickt und Syrer in Such- und Rettungseinsätzen sowie in der Brandbekämpfung ausgerüstet und ausgebildet. Lusky, die auf dem Kibbuz Hokok geboren wurde, beschloss, ihr Leben der Arbeit zu widmen, als ihr Bruder 1992 beim Militärdienst im Libanon verwundet wurde. "Dieses Jahr im Krankenhaus machte mir klar, wie gesegnet ich war, in Israel mit seiner erstaunlichen medizinischen Infrastruktur geboren zu werden, und ich wollte dies anderen in der Welt vermitteln". Sie gründete die IFA im Jahr 2005 und arbeitete in Ländern wie Haiti, Irak, Pakistan, Darfur, Sri Lanka, Myanmar und Tschetschenien. Am Samstagabend rettete die IDF 800 syrische Such- und Rettungshelfer und ihre Familien von der Grenze- das Leben der "Weißhelme", die während des Konflikts Tausende von Menschenleben retteten und von Luskys IFA in Suche und Rettung geschult wurden, war durch Assads Truppen ernsthaft gefährdet. Bis vor drei Wochen wusste niemand in der Welt, dass die Organisation israelische Wurzeln hat, aber nun beschloss die IDF, die ebenfalls den Syrern bedeutende Hilfe leistet, ihre Zusammenarbeit bekannt zu geben. Die IDF liefert Tonnen von gespendeten Waren aus Israel, einschließlich Kleidung, Essen, Decken, Schuhe, Sonnenschirme, Spiele und Botschaften des Segens und der Unterstützung von Familien in den Golanhöhen und dem Rest von Israel. Es ist ein kleiner Trost in einer schrecklichen Situation, aber man kann nicht umhin, sich zu fragen - wie Lusky selbst seit Jahren fragt - "wo ist der Rest der Welt in all dem?" (israel21c) EL
[Neugierig auf die Geschichte von Gal Lusky und Israeli Flying Aid geworden? Beim 5. Deutschen Israelkongress am 25. November in Frankfurt am Main, werden Sie Gelegenheit haben sie persönlich kennenzulernen. Mehr Informationen in Kürze unter www.Israelkongress.de]

" Wir bitten nicht um Erlaubnis, Leben zu retten"
"Nobody Asks Permission To Kill, We Do Not Ask Permission To Save Lives." Israeli Flying Aid (IFA) ist eine gemeinnützige, ehrenamtliche
Nichtregierungsorganisation (NGO), die lebensrettende Hilfe für von Naturkatastrophen und menschlichen Konflikten betroffene Gemeinschaften leistet - völlig unabhängig von Rasse, Nationalität, Religion und Glaubensbekenntnis. "IFA-Teammitglieder repräsentieren das pulsierende Herz Israels und glauben an die Würde und Heiligkeit des menschlichen Lebens. Wir operieren an Orten, an denen lokale Regime den Zugang zu offiziellen internationalen humanitären Organisationen verhindern, und konzentrieren uns auf Länder, denen diplomatische Beziehungen zu Israel fehlen." (IFA) EL

Doppelter Treffer: IDF-Offizierin schießt syrischen Jet und Drohne ab
Kapitän Or Na'aman befehligte die Patriot-Batterie des 138. Bataillons, die einen syrischen Kampfjet über Israels nördlichen Golanhöhen abgeschossen hat. Der syrische Sukhoi-Kampfjet wurde von zwei Patriot-Raketen abgefangen, die in Safed gestartet wurden, nachdem
der syrische Jet 2 Kilometer weit in den israelischen Luftraum eingedrungen war. Als Kommandant der Patriot-Batterie des 138. Bataillons der Luftwaffe war Na'aman auch für das Abfangen einer syrischen Drohne verantwortlich, die südlich des Kinneret-Sees (See von Galiläa) fast zwei Wochen nach dem Absturz des Jets abgeschossen wurde. (unitycoalition) TS

Mehr Frauen in der israelischen Staatsanwaltschaft
In der israelischen Staatsanwaltschaft sind 61% der Angestellten weiblich, so das Justizministerium in seinem Jahresbericht. Staatsanwalt Schai Nitzan wies bei der Präsentation der Zahlen stolz darauf hin, dass von
den rund 1.000 Staatsanwälten in Israel die Mehrheit Frauen sind. Unter den Staatsanwälten habe es den Trend schon länger gegeben. Jetzt dehne er sich aber auch auf den geschäftsführenden Bereich aus. In Bezug auf arabische Israelis und andere Minderheiten seien die absoluten Zahlen zwar noch verhältnismäßig gering. Es habe aber einen Anstieg bei den Beschäftigungen von Minderheiten um 14% gegeben. Das sind laut Finanzministerium 160 Angestellte. (Israelnetz) KR

Schwangere müssen in Israel nicht mehr anstehen
Egal ob an der Supermarktkasse, im Rathaus oder bei der Post - schwangere Frauen müssen in Israel ab sofort nicht mehr anstehen. Die Knesset hat ein Gesetz verabschiedet, das es werdenden Müttern erlaubt, die Schlange zu
überspringen und als erste dran zu kommen. Das Gesetz wurde einstimmig verabschiedet. "Um schwangeren Frauen den Respekt zu zollen, den sie verdienen und um ihr Leben einfacher zu machen, bekommen sie das Recht, öffentliche Dienstleistungen zu empfangen, ohne dafür anstehen zu müssen", steht in der Gesetzesänderung. In Israel dürfen auch Menschen, die älter als 80 Jahre alt sind, Warteschlangen überspringen. Dieses Gesetz wurde 2017 von der Knesset verabschiedet. (rtlnext) KR

Trotz BDS: Berliner Pop-Festival steht zu israelischen Künstlern
Wie 2017 sieht sich das Berliner Festival Pop-Kultur (15. bis 17. August) auch diesmal wieder mit Boykott-Aufrufen konfrontiert. Musiker wie John Maus sowie die Briten Shopping, Richard Dawson & Band und Gwenno
hatten ihre Teilnahme abgesagt. Anlass ist die Unterstützung des Festivals durch die Botschaft Israels, die EUR 1.200 für Unterkunft und Reisekosten für drei Künstler beisteuert. Das Festival wird vom Musikboard des Senats organisiert. Es arbeite mit allen offiziell von der Bundesrepublik Deutschland anerkannten Ländern zusammen, hob Festivalchefin Katja Lucker hervor. "Das ist für uns eine klare Haltung. Es geht um Kulturaustausch und tolle israelische Künstlerinnen und Künstler, die wir eingeladen haben. Und wir arbeiten genauso mit Israel wie mit Norwegen, Frankreich und vielen anderen Ländern zusammen." Zum Auftakt will Kultursenator Klaus Lederer (Linke) das Thema generell mit der israelischen Autorin Lizzie Doron diskutieren. "Dass dieser Talk stattfindet, stand schon fest, bevor wir wussten, dass uns der BDS 2018 wieder im Fokus hat", sagte Lucker. "Denn das allgemeine Thema Boykott ist ja in all seinem Facettenreichtum gegenwärtig in Deutschland und auch auf internationaler Ebene sehr präsent - ob in der Musik, den Medien oder anderen gesellschaftlichen Gefügen.". (BZ) KR

Jugendliche aus Jerusalem zu Besuch in Südtirol
Mit einem spontanen gemeinsamen Tanz auf dem Bozener Gerichtsplatz vor dem umgestalteten Mussolini-Relief des Südtiroler Künstlers Hans Piffrader und unter Hannah Arendts Zitat "Niemand hat das Recht zu gehorchen" endete kürzlich der Südtirol-Aufenthalt einer Gruppe von Jugendlichen aus Jerusalem. Die Studienreise war Teil eines Partnerschaftsprojekts zwischen dem Land Tirol, dem Land Südtirol und der Stadt Jerusalem, das vor 9 Jahren aus der Taufe gehoben wurde. (stol) KR

Zitat der Woche
"Wenn das Land uns Schutz und Sicherheit gibt, müssen wir ein Teil davon sein. Wir brauchen die israelische Armee, damit der extreme Islam nicht auch hier die Christen vertreibt." Shadi Khalloul, Maronitischer Christ in Israel (nzz) EL




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Ägypten zerstört die Terrorismus-Infrastruktur in Nord-Sinai
Die ägyptischen Streitkräfte arbeiten derzeit an der Fertigstellung der Nord-Sinai-Pufferzone am Rande des Gazastreifens und an der Zerstörung von Schmuggeltunneln, um die Kommunikation zwischen terroristischen Elementen einzuschränken und die Sicherheitskapazitäten zu verbessern. Dadurch wird die
Armee-Sprecher Colonel Tamer El-Refaie
Blockade des Gazastreifens durch Ägypten perfektioniert. Am 9. Februar 2018 wurde der Plan zur vollständigen Bekämpfung terroristischer und krimineller Personen und Organisationen in Nord- und Zentral-Sinai sowie in anderen Gebieten im Nildelta und in Wüstengebieten westlich des Niltals umgesetzt, so das erste Kommuniqué der Streitkräfte über die Operation. Ägyptens Armeesprecher Tamer El-Refaie gab ein ausführliches Interview mit dem Wochenmagazin Al-Ahram Al-Araby. Seit Beginn der Operation im Februar 2018 haben die Streitkräfte mehr als 321 Terroristen getötet und mehr als 1.000 improvisierte Sprengkörper (IEDs) beschlagnahmt, so El-Refai. Im November 2017 befahl der ägyptische Präsident Abdel-Fattah El-Sisi der ägyptischen Armee und Polizei, die Stabilität und Sicherheit auf der Sinai-Halbinsel innerhalb von drei Monaten mit "äußerster Gewalt" wiederherzustellen. (alahram, imra) TS

Moskau dankt IDF für das Zerschlagen von IS Raketenwerfern in Syrien
Russland behauptet, dass 2 Raketen, die am Mittwoch im See von Galiläa landeten, absichtlich vom Islamischen Staat (IS) abgefeuert wurden, um Israel in den Konflikt zu ziehen. Israelische Taucher suchen nach Trümmern.
Das russische Verteidigungsministerium dankte der israelischen Armee für die Zerstörung eines Raketenwerfers des IS, der die beiden Raketen abgefeuert hatte. Während Israel vermutete, dass die Raketen Querschläger im Konflikt zwischen Assads Regimekräften und Rebellen der IS waren, behauptete Moskau, dass die Raketen absichtlich auf Israel abgefeuert wurden, um den jüdischen Staat in den Konflikt zu ziehen und Israel das Feuer auf syrische Regimeziele eröffnen zu lassen. Nach Angaben des russischen Ministeriums habe der IDF-Schlag auch eine Reihe von IS-Kämpfern getötet. Israelische Polizei- und Marinetaucher durchsuchten den See Genezareth, um die beiden Geschosse zu finden und zu identifizieren. Die Strände am Ostufer des Sees waren für Badegäste gesperrt. (ToI) TS

Syrien verurteilt israelische Rettung von Weißhelmen
Es war eine beispiellose Aktion: In der Nacht auf Sonntag hatte das israelische Militär mehr als 400 Mitglieder der zivilen Hilfsorganisation Weißhelme und ihre Angehörigen aus dem umkämpften Süden Syriens nach Jordanien gebracht. Jetzt hat sich die syrische Regierung zu Wort gemeldet - und die Aktion scharf verurteilt. Es handele sich nun um eine Aggression Israels gegenüber dem syrischen Volk, sagte der Sprecher - die Kritik richtete er aber auch gegen die Beteiligten USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada und Jordanien. (spiegel) KR

Israel bietet Griechen Hilfe an
Israel kündigte an, dass es Hilfe nach Griechenland liefern wird, wo mindestens 82 Menschen starben und mehr als 100 durch Waldbrände verletzt wurden, wobei viele Opfer durch Flammen eingeschlossen wurden, als sie flohen.
Der Sprecher des Außenministeriums, Emmanuel Nachshon, twitterte: "Wegen der schweren Brände in Griechenland haben die israelischen Behörden (die israelische Botschaft in Athen) ihre Kollegen in Griechenland kontaktiert, um alle notwendige Hilfe anzubieten. Zu diesem Zeitpunkt berichteten die griechischen Behörden, dass die Brände unter Kontrolle waren. Auf jeden Fall haben wir die Teams in Alarmbereitschaft versetzt. Israel steht Griechenland im erforderlichen Umfang zur Verfügung. Die griechischen Behörden dankten Israel für das Angebot." (JPost) TS



Kindererziehung in Gaza
Im Gazastreifen haben vor kurzem die alljährlichen Kinder-Sommerferienlager in üblicher Manier begonnen. Die Bilder sprechen für sich...





Wieder Israeli erstochen. Deutschland weiß, was gegen Messerstecher hilft
Am Donnerstagabend kletterte Mohammed Tarek Dar Yusuf, 17, aus Khobar im Westjordanland, über den Zaun um die 5 km von Jerusalem entfernte israelische Gemeinde Adam und erstach Yotam Ovadia, 31, Vater von zwei kleinen Kindern. Der ermordete Ovadia war auf dem Weg zu seinem Elternhaus, um ein Festessen für seine Frau vorzubereiten. Der minderjährige Palästinenser verwundete auch einen 50-jährigen Mann. Das dritte Opfer, Assaf Ravid, erhielt einen Stich in die Schulter. Es gelang ihm, seine Pistole aus der Tasche zu ziehen. "Ich verstand, dass es entweder er oder ich sein würde." Erst nach einem dritten Schuss fiel der Palästinenser mit dem Messer in der Hand zum

Das Mordopfer Yotam Ovadia mit Frau und Kindern

Ein zum Mörder gemachtes Kind: Der von der Hamas bejubelte Täter Mohammed Tarek Dar Yusuf
Boden und regte sich nicht mehr. Die Hamas jubelte über den tödlichen Anschlag auf "Siedler". Das sei eine Konsequenz der israelischen Besatzungspolitik. Der israelische Verteidigungsminister empfahl eine sofortige Baugenehmigung für 400 neue Wohnungen in der Siedlung. Das Auswärtige Amt in Berlin verurteilte den tödlichen Messerangriff in der Siedlung Adam. "Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die Spirale aus Gewalt und Hass überwunden wird und die Perspektive einer Zwei-Staaten-Lösung, die allen Israelis und Palästinensern ein Leben in Frieden und Würde ermöglicht, erhalten bleibt." Dürfen wir daraus schließen, dass es in Deutschland keine Messerstecher geben würde, wenn man beizeiten dafür gesorgt hätte, hierzulande die Zweistaatenlösung (BRD/DDR) beizubehalten? Oder lebt man in Europa aus einem anderen Grund nicht "in Würde und Frieden"? (ToI, Ynet, Haaretz, AA) TS EL

Sechsfacher Judenmörder in Mannheim ehrenvoll empfangen
Tayseer Abu Sneineh, Bürgermeister der Stadt Hebron und in Israel zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder, wurde diesen Monat herzlich vom SPD-Oberbürgermeister der Stadt Mannheim empfangen.

Das Video zeigt Bürgermeister Tayseer Abu Sneineh auf einem Hügel mit Blick auf die jüdischen Viertel. Er erklärt stolz, wie er und weitere Fatah-Mitglieder den Terroranschlag durchgeführt haben, bei dem 6 jüdische Studenten starben und weitere 20 verletzt wurden. Darunter waren zwei amerikanische Studenten und ein kanadischer Student. (audiatur, youtube) EL

Israelkritik mit Verfassungsrang
Schon 1833 (kein Tippfehler!) meinte man im Großherzogtum Baden, dass ein Zusammenleben von Juden mit Andersgläubigen in einem jüdischen

Nationalstaat unmöglich sei: "Wir Alle, und selbst Diejenigen, die die Emancipation der Juden vertheidigen, sind überzeugt, dass ein jüdischer Nationalstaat mit nicht jüdischen Glaubens- und Volksgenossen eine Unmöglichkeit wäre." Überhaupt sollten sich die Deutschen in ihrem "theokratischen" Deutschland erst einmal an die eigene Nase packen, ehe sie Israel wegen dem Nationalitäts-Gesetz kritisieren, meint Ulrich Sahm. (audiatur) EL

Wieder Vorfall mit Beobachtern in Hebron
In Hebron im Westjordanland ist es zu einem weiteren Zwischenfall mit einem Mitglied der TIPH-Beobachtermission gekommen. TIPH soll in der umstrittenen Stadt für Stabilität sorgen. Ein Mann

wird verdächtigt, die Pneus des Autos eines israelischen Siedlers in Hebron zerstochen zu haben. Ein Überwachungsvideo hielt fest, wie der uniformierte Verdächtige mehrmals am Auto vorbeigeht und sich bückt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und über TIPH versucht, den Verdächtigen zu befragen. Die Organisation teilte mit, dass dieser das Land inzwischen verlassen habe. Bereits vor einer Woche musste ein Schweizer TIPH-Mitglied Israel verlassen, weil er in Hebron einen zehnjährigen Buben geohrfeigt hatte. (blick) KR

Erstmals: "Palästina" an der Spitze des Blocks von 134 Nationen bei der UNO
Der bis heute nicht ausgerufene "Staat Palästina" übernimmt ab dem 1. Januar 2019 den Vorsitz in der "Gruppe der 77", der größten Koalition der

Entwicklungsländer. Der israelische Gesandte beklagt, dass diese "eine Plattform für die Verbreitung von Lügen und Aufstachelung" werden wird. Palästina ist nicht Mitglied der UNO, hat aber Beobachterstatus. Die Gruppe wurde 1964 mit 77 Ländern gegründet, darunter Ägypten, Saudi-Arabien, Brasilien, Thailand und Indien. Im Laufe der Jahre ist sie auf Länder wie Südafrika, Katar, Kuba, Bosnien und Herzegowina, Singapur und Angola angewachsen. Sie repräsentiert rund 80% der Weltbevölkerung. Ägypten hält den Vorsitz der Gruppe bis zum 31. Dezember. (unity, ToI) TS

Sie wollen Israel boykottieren? Hier ein paar nützliche Tipps
Schalten Sie sofort alle Ihre PCs und Laptops mit Intel-Chips aus, keine Emails mehr empfangen und

auf Microsoft Windows Programme verzichten, weil die in Israel entwickelt oder hergestellt wurden. Ihr Smartphone sollten Sie wegwerfen. Auch wenn Sie hungern müssen, sollten Sie keine Gemüse oder Früchte aus Südafrika, Indien, Afrika, Indonesien und anderen Ländern mehr genießen, weil dort israelische Tröpfchenbewässerung eingesetzt wird. Honig oder Honigprodukte sind Tabu, weil mit israelischer Technologie das Aussterben der Bienen verhindert wurde. Sollten Sie unter HIV, Aids oder Krebs leiden, lassen sie sich tunlichst nicht behandeln, wegen israelischer Medikamente oder Behandlungstechniken. Um nicht versehentlich israelische Technologien oder Produkte zu benötigen, verzichten Sie auf Elektroautos, Flugreisen und benutzen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel in Amsterdam, Moskau oder in China. Selbstverständlich müssen Sie auf Filme und Gespräche im Internet, Coca-Cola, Produkte von Nestlé und vieles mehr verzichten. Die Liste ist noch unendlich viel länger. (jewsnews) TS

Und eine öffentliche Reaktion der Bundesregierung steht aus...









7jährige Schachmeisterin darf nicht zum Turnier - weil sie Israeli ist
Die siebenjährige Liel Levitan ist amtierende Nachwuchs-Europameisterin. Doch die Veranstalter der Schachweltmeisterschaft in Tunesien haben dem Mädchen den Antritt untersagt, weil sie aus Israel stammt. Der israelische Schachspieler Lior Aizenberg, der im
Vorjahr von Saudi-Arabien zusammen mit 6 anderen Kollegen ausgeschlossen worden war, will, "dass diese Diskriminierung gegen Israelis beim Schach, allgemein im Sport und auch sonst endet" und hat eine alternative Weltmeisterschaft, die World Alternative Championship, ins Leben gerufen. Dort sind alle Staatsbürger eingeladen - ohne Ausnahme. Auch Liel hat eine Einladung zum nächsten Turnier Aizenbergs erhalten. (krone, toi, mosaico) EL








Die Rettung der "Weißhelme" aus Syrien im Spiegel deutscher Befindlichkeiten
Rund 800 Weißhelme mitsamt Familienangehörigen wollten dringend ins Ausland evakuiert werden. Weil sie als "ausländische Agenten" galten, drohte ihnen das syrische Regime mit Hinrichtung. Die USA, Kanada und Deutschland einigten sich darauf, sie aufzunehmen. Bei einer dramatischen Rettungsaktion gelangten nur 400 Weißhelme und Familienangehörige zu einem verabredeten Sammelpunkt. Weitere 400 blieben in einem von der syrischen Armee umzingelten Dorf stecken. Die geretteten Weißhelme wurden von den Israelis nach Jordanien gebracht. "Vor einigen Tagen kontaktierte mich Präsident Trump, ebenso wie der kanadische Premierminister Trudeau und andere, und bat uns, bei der Evakuierung von Hunderten von 'weißen Helmen' aus Syrien zu helfen. Das sind Menschen, die Leben gerettet haben und deren Leben in Gefahr war. Deshalb habe ich ihre Durchreise durch Israel in weitere Länder als wichtige humanitäre Geste genehmigt'", erklärte Netanjahu (mfa). Klar ist, dass ohne Israel diese Aktion nicht funktioniert hätte. Erwartungsgemäß haben das viele Medien verschwiegen. Erstaunlich jedoch, dass das Auswärtige Amt zwar Jordanien nennt, doch anstelle von Israel "internationale Partner" erwähnt. Ist für das AA der Staat Israel etwa ein Tabu? Sogar die islamistische Hisbollah im Libanon hat über ihren Sender Al-Manar beklagt, dass der "zionistische Feind" die Weißhelme aus Syrien evakuiert habe. Deutschland nimmt ganze 8 Weißhelme mit ihren Familien auf, insgesamt weniger als 50 Personen. Selbst diese kleine Zahl von gefährdeten Flüchtlingen aus Syrien sind der Partei Die Linke noch zu viel. "Skandalös!", twitterte Heike Hänsel, bei der Linksfraktion im Deutschen Bundestag für Außenpolitik zuständig, und schimpfte: "Diese Unterstützer islamistischer Terrormilizen" (taz). Unterstützt wird Hänsel unter anderem von dem Linken-Bundestagsabgeordneten Diether Dehm, der meint die Weißhelme "gehören zu den neueren Kreationen imperialistischer Medienpropaganda". (taz) Es stört diese Linken offenbar nicht, dass den Weißhelmen durch das syrische Regime die Hinrichtung droht, weil sie dank ihres Einsatzes Zeugen der Verwendung von Giftgas an Zivilisten und der sinnlosen wie brutalen Bombardierungen ziviler Wohngebiete geworden waren. TS








Ausstellung Kölnische Tangenten
David Ben-Gurion und Konrad Adenauer Fotos: Archiv/ Weiser
Im Spanischen Bau des Kölner Rathauses wurde die Ausstellung "Am Israel Chai (Das Volk Israel lebt)"

eröffnet und bot Gelegenheit, an die vielfältigen Verbindungen der Stadt zum jüdischen Staat und zum Judentum überhaupt zu erinnern. Die Flagge mit dem Davidstern zwischen zwei Streifen auf weißem Grund z.B. hat eine Geschichte, die bis nach Köln reicht. Der Entwurf für das nationale Symbol stammt von David Wolffsohn, den es vom Russischen Reich über Ostpreußen und Friesland 1888 mit seinem Holzhandel an den Rhein verschlug. Knapp zehn Jahre später, 1897, stimmten die Abgeordneten des ersten Zionistischen Weltkongresses in Basel mehrheitlich für Wolffsohns Kölner Flaggenmodell. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. August zu sehen. (Ksta) TS

Literatursommer mit Autoren aus Israel
Israel ist das "kulturelle Schwerpunktland" des diesjährigen Literatursommers Schleswig-Holstein|. Anlass ist das 70-jährige Gründungsjubiläum Israels. Sara Dusanic, die den Literatursommer seit fünf Jahren
inhaltlich und organisatorisch betreut, freut sich besonders auf Adi Keissar aus Tel Aviv, deren Gedichte in Deutschland noch nicht in Buchform erschienen sind. Die Lyrikerin hat "sich mit der Mizrachim-Kultur auseinandersetzt, um Juden in Israel eine Stimme zu geben, die aus den arabischen Ländern stammen." (literaturhaus) KR

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt




Auch Arye Sharuz Shalicar plant beim 5. Deutscher Israelkongress im Congress Center der Messe Frankfurt am Main mit dabei zu sein - herzlichen Dank für den Video-Gruß aus Tel Aviv! Haben Sie sich schon den 25. November im Kalender vorgemerkt? In Kürze folgen weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung unter www.Israelkongress.de.
Aussteller und Sponsoren: Für Organisationen und Firmen bieten wir wieder diverse Möglichkeiten der Beteiligung und Unterstützung beim 5. Deutschen Israelkongress an - Interessenten können sich gerne per Mail an office@israelkongress.de bei uns melden, wir stimmen uns dann gerne mit Ihnen ab!


Ein Großteil der Israeltage hat nun stattgefunden - doch einige wenige stehen noch aus, wie z.B. am 12. August in Kassel. Eine Übersicht zu den Orten und Terminen finden Sie unter www.Israeltag.de
Falls Ihre Stadt oder Ihr Ort noch nicht dabei ist: es ist selbst jetzt noch nicht zu spät, einen Israeltag auf die Beine zu stellen.
Überall dort wo bereits Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren, wie auch den Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

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Hamas is stealing from Gazans.

Hamas' violent riots prove they are anything but peaceful protests

Israelische Lebensretter in Syrien

Alternative Schachmeisterschaft- Sport ohne Antisemitismus

Kite-Surfen im See Genezareth

Stein fällt aus Klagemauer

Biofeed in Togo



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Bilder vom "Blutmond" über Israel (FB)


Hier noch 3 schöne aktuelle Fotoalben von Sacha Stawski...

Ein Sommertag in Jerusalem (vorwiegend in der Altstadt)...

Ein Abend in Mea Schearim (Jerusalem)...

Ein Nachmittag in B'nei Brak (Tel Aviv)...



Das Damaskustor: früher, beleuchtet und heute




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Save the Date - 5. Deutscher Israelkongress
am 25. November 2018
im Congress Center der Messe Frankfurt!
Weitere Informationen unter
www.Israelkongress.de

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