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23. Juli 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Wenn "positive Emotionen" Tumore schrumpfen lassen
  • Gentechnik als Chance personalisierter Medizin
  • Neuer Hightech-Panzer für die israelische Armee
ARCHÄOLOGIE
  • 9.000 Jahre alte Stadt im Jerusalem-Tal entdeckt
  • Ältestes Brot der Welt gefunden
TOURISMUS
  • Neuer Flughafen für Eilat
  • Citypass für Jerusalem
WIRTSCHAFT
  • ZIM schließt sich mit Maersk und MSC zusammen
  • Insider-Bedrohungsmanagement-Unternehmen ObserveIT sammelt USD 33 Mio.
  • IAI will Militärdrohnen mit US-Firma Sierra Nevada Corp. entwickeln
  • Zebra bekommt FDA-Zulassung für Koronarkalzium-Erkennungs-Algorithmus
  • Ohne Kassen einkaufen
  • Irischer Boykott Israels schadet den Palästinensern...
  • ...und Irland selbst
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israel hat die höchste Geburtenrate der "westlichen Welt"
  • 94-jähriger Modellbauer in Israel lässt sächsische Heimat auferstehen
  • Hundefotografin des Jahres
  • Dienstreise im Billigflieger - Israelis loben Grütters
  • Mobile israelisch-amerikanische Zahnklinik für Flüchtlinge in Kenia
  • IsraAID Kinderzentrum im Staubsturm
  • IsraAID 2017 in Zahlen
POLITIK
  • Viktor Orban in Israel
  • Nach Raketenangriff: Kein Gas und Benzin nach Gaza
  • Saudische Dokumentation über Nakba
  • Die Tresorknacker vom Mossad im Iran
  • Der EU gehen die Argumente aus
AUS GEGEBENEM ANLASS
  • Nationalitätengesetz verabschiedet
  • Wortlaut des Nationalitätengesetzes
  • EU besorgt wegen Nationalitätsgesetz
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Mossad vereitelte großen iranischen Terroranschlag in Frankreich
  • Palästinensischer Scharfschütze tötet israelischen Soldaten
  • Terror-Feuerfalke tot in Nationalpark am Gazastreifen gefunden
  • Ballon mit brennbarem Material landet in Jerusalem
  • Hass auf Juden und auf Israel im Internet wächst
  • Jordanischer Journalist macht Israel für Erdbeben verantwortlich
  • Es gibt nur noch 20.000 palästinensische Flüchtlinge
  • UNRWA- Einsicht in Berlin?
  • Syrische Schulbücher predigen Dschihad und Hass
  • Nord- und Westeuropa: Schrille Töne gegen Israel
SPORT
  • Judo: IJF suspendiert EVENTS in U.A.E und TUNESIEN
  • Spannende U20-EM für deutsche und israelische Basketballer

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • 3. Israeli Queer Movie Night Berlin
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
  • ISRAELTAG 2018
IN EIGENER SACHE
  • Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen!
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Wenn "positive Emotionen" Tumore schrumpfen lassen
Technion-Forscher stimulierten künstlich das Belohnungssystem in den Gehirnen von tumortragenden Mäusen und erhöhten damit ihren Spiegel an Dopamin - einem Neurotransmitter, der dabei hilft, angenehme Gefühle zu regulieren. Nach 14 Tagen kontinuierlicher
Behandlung stellten die Forscher eine 50-prozentige Verringerung der Tumorgröße fest. Wechselwirkungen zwischen Psyche und Krebs wurden schon oft untersucht. Die Forscher sagten, dass frühere Studien sich hauptsächlich auf negative Emotionen konzentrierten und nicht auf "den Einfluss positiver mentaler Eigenschaften auf die Krebsbiologie". (nature, x-mol, toi) EL

Gentechnik als Chance personalisierter Medizin
Das individuelle genetische Profil hat einen signifikanten Einfluss darauf, ob Patienten auf bestimmte Behandlungen gut ansprechen. Mit "molekularen Scheren" kranke Gene aussortieren, Darmkrankheiten gezielt behandeln, Krebszellen mithilfe von Goldnanopartikeln kartieren und das Immunsystem des Patienten zur Bekämpfung
von Krebs nutzen und Krebs-Gene "zum Schweigen bringen" - all das gehört zu der personalisierten Medizin. In nicht allzu ferner Zukunft, prognostizierte Prof. Shulamit Michaeli, Vizepräsidentin für Forschung und Direktorin des Dangoor-Zentrums für personalisierte Medizin an der Bar-Ilan-Universität, werden Ärzte Darmkrebs, Hirntumore und Brustkrebs mittels eines einfachen Bluttests diagnostizieren können, noch bevor die Krankheiten ausgebrochen sind. Bar-Ilans Dangoor Center, das der britische Geschäftsmann und Philanthrop David Dangoor 2017 gründete, will die Aktivitäten der Startup-Nation in diesem Bereich vorantreiben und hat bereits über 40 Wissenschaftler für personalisierte Medizin gewonnen. Sie arbeiten sowohl am Ramat Gan Campus der Universität, als auch am Campus der Medizinischen Fakultät in Safed. Diese Wissenschaftler kommen aus den Bereichen Medizin und Lebenswissenschaften, Ingenieurwesen, exakte Wissenschaften und sogar Sozialwissenschaften. (toi) EL

Neuer Hightech-Panzer für die israelische Armee
Die israelische Armee hat eine neue Version ihres Kampfpanzers Merkava Mk. 4 Barak vorgestellt. Er soll der erste Panzer sein, der mit einem intelligenten Computersystem ausgestattet ist: "Diese eingebaute
künstliche Intelligenz wird zahlreiche Aufgaben von der Besatzung übernehmen und helfen, die Ziele besser zu treffen." Das neue Modell ist mehr für den Kampf gegen Terroristen entwickelt. Mit dem Merkava Mk. 4 Barak will das Militär vor allem gegen "Individuen" vorgehen, sagte der Kommandeur der Panzertruppen, General Guy Hasson. Nicht nur das Computersystem ist neu, auch der Helm des Fahrers ist eine Neuheit. Mit diesem, so verspricht es die israelische Armee, könne die Besatzung das Umfeld des Panzers im Innern des Helms abbilden. Möglich machen das Sensoren an der Außenseite, die den Soldaten eine 360-Grad-Sicht ermöglichen. Virtuelle Realität (VR) nennt sich das Konzept und wird bislang vor allem bei Computerspielen verwendet. (T-online, idf) TS








9.000 Jahre alte Stadt im Jerusalem-Tal entdeckt
In Motza, am Fuße der Jerusalemer Hügel, sind israelische Archäologen auf die Überreste einer Stadt aus der Jungsteinzeit gestoßen. Das Gelände mit Dutzenden Steinhäusern und Skelettresten wurde während der
Vorbereitungsarbeiten für eine neue Straße entdeckt. In ihrer Blütezeit könnten bis zu 1.000 Menschen in der Stadt gewohnt haben. Sie zieht sich 500 m in die Länge. Ein Rätsel bleibe bislang, warum der Ort nach 400 Jahren verlassen wurde - und erst 5.000 Jahre später in der Zeit der römischen Herrschaft erneut zur Blüte gelangte. Motza sei nicht die einzige große Siedlung aus dieser Zeit, erklärte Hamoudi Khalaily von der Altertumsbehörde im Gespräch mit Haaretz. Es gebe weitere Siedlungen, hauptsächlich in Jordanien. Diese Dorfbauern vor 9.000 Jahren gehörten zu den ersten sesshaften Menschen. Obwohl in der Levante schon vor 23.000 Jahren einige Ernten nachgewiesen wurden, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschen von der Jagd und dem Sammeln zur Landwirtschaft übergingen. (haaretz, Israelnetz) EL

Ältestes Brot der Welt gefunden
In der schwarzen Wüste im Nordosten Jordaniens wurden in zwei Feuerstellen der Natufien- Kultur, die unter dem Namen "Shubayqa 1" bekannt ist, die verbrannten Überreste von ungesäuertem Brot
gefunden, das vor 14.400 Jahren hergestellt wurde. "Die Präsenz von Hunderten verkohlten Essensüberresten in den Feuerstellen von Shubayqa 1 ist ein außergewöhnlicher Fund", sagte die Wissenschaftlerin der Kopenhagener Universität, Amaia Arranz Otaegui. Dadurch sei erwiesen, dass brotähnliche Produkte schon rund 4.000 Jahre vor der Entwicklung des Ackerbaus hergestellt wurden. Die Brotherstellung könne sogar die landwirtschaftliche Revolution in der Jungsteinzeit mit ausgelöst haben. "Die von uns analysierten Relikte zeigen, dass die Menschen damals wilde Vorformen von Getreiden wie Gerste, Einkorn und Hafer zermahlten, siebten und vor dem Backen kneteten." Aber auch Samen der Strandsimse (Bolboschoenus glaucus), einer zu den Sauergräsern gehörenden krautigen Pflanze, wurden für dieses urzeitliche Fladenbrot verbacken. Bislang gab es die ältesten Funde aus der späten Jungsteinzeit bei Ausgrabungen in der Türkei und den Niederlanden." Otaegui hofft, das antike Brotrezept mit modernen Küchenchefs nachzubacken: "Brot ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Aber es besitzt auch einen wichtigen Platz in der gegenwärtigen Kultur mit Verbindungen zu Religion und Zeremonien." Die Natufische Kultur wurde 1928 von der britischen Archäologin Dorothy Garrod während ihrer Ausgrabungen in der Shuqba-Höhle in den Judäischen Bergen entdeckt. (scinexx, Israelnetz, algemeiner, pnas) TS/ EL




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Neuer Flughafen für Eilat
Reisende nach Eilat, die in Tel Aviv landen, müssen einen Inlandsflug nehmen oder eine anstrengende vierstündige Fahrt durch die Negev-Wüste unternehmen. Das größte Problem ist der alte Flughafen im Stadtzentrum von Eilat, der nur acht Flüge pro Stunde und kein Großraumflugzeug aufnehmen kann. Diese mangelnde Kapazität wird bereits von den über 1,4 Mio. Israelis beklagt, die jedes Jahr nach Eilat fliegen. Direkte internationale Flüge sind zurzeit nur zu einem zivilen Terminal auf dem Militärflugplatz Ovda möglich, 60 Kilometer von Eilat entfernt. Mehr als 175.000 ausländische Touristen flogen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nach Ovda, doppelt so viele wie 2017.
Der USD 500 Mio. teure neue Ramon International Airport soll eine Jahreskapazität von 2,5 Mio. Passagieren haben. Er soll noch in diesem Jahr eröffnet werden und 20 Starts und Landungen pro Stunde bewältigen sowie größere Flugzeuge wie die Boeing 747 aufnehmen können. Ramon International, 18 Kilometer von der Stadt entfernt, soll den alten Flughafen ersetzen, während Ovda wieder ausschließlich militärisch genutzt wird. Die Lufthansa bietet ab dem 28. Oktober sonntags und donnerstags Flüge ab Frankfurt und ab dem 10. November samstags und dienstags von München. Auch die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat neue Flüge von Zürich nach Eilat ab dem 28. Oktober angekündigt. (algemeiner, israelnetz, tachles) TS

Citypass für Jerusalem
Die Jerusalem Development Authority (JDA) hat den neuen Jerusalem City Pass vorgestellt, der schon vor
der Ankunft in Israel online für USD 63 erworben werden kann. Der Pass ist für eine Woche gültig. Nach der Landung am Ben-Gurion International Airport außerhalb von Tel Aviv können Reisende ihren Jerusalem City Pass am iTravelJerusalem-Stand validieren lassen. Touristen, die direkt nach Jerusalem reisen wollen, bekommen in Tel Aviv auch ein kostenloses Ticket für einen Bus mit Wi-Fi. Inhaber des Jerusalem City Pass fahren für eine ganze Woche kostenlos im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt. Die JDA stationiert bunte Lastwagen in der Nähe des Jaffa-Tors und des Machane Yehuda Marktes, wo Besucher bei einem kühlen Getränk Informationen über Touristenattraktionen, Kunst, kulturelle Veranstaltungen, die kulinarische Szene und historische Stätten erhalten. Die LKWs haben kostenloses WLAN und Ladestationen. Jerusalem erlebt zurzeit einen Tourismusboom: eine Zunahme der Übernachtungen von 47% und eine Verdreifachung des Konferenztourismus. (israel21c) EL



ZIM schließt sich mit Maersk und MSC zusammen
Der in Haifa beheimatete Reeder ZIM Integrated Shipping Services hat eine strategische Kooperation für die nächsten 7 Jahre mit den Reedereien Maersk Line und Mediterranean Shipping Company (MSC), zwei der
größten Containerschifffahrtskonzerne der Welt, zum gemeinsamen Betrieb von Linien zwischen Asien und der US-Ostküste geschlossen. Die Route ist eine der wichtigsten für den Welthandel. Maersk, die größte Reederei der Welt, hat bereits eine gemeinsame Route mit MSC. Sie wird 2M genannt. Die neun größten Reedereien sind in drei große Allianzen gegliedert, sagte Eli Glickman, der vor einem Jahr als CEO zu ZIM kam. Die israelische Firma "war das hässliche Entlein" der Gruppe, die bis jetzt ausgelassen wurde. Doch im vergangenen Jahr habe das Unternehmen seinen Marktanteil an der asiatisch-amerikanischen Ostküstenlinie erhöht und 8% dieses Marktes eingenommen. Das Gesamthandelsvolumen von ZIM hat sich verdoppelt. (toi) EL

Insider-Bedrohungsmanagement-Unternehmen ObserveIT sammelt USD 33 Mio.
ObserveIT, ein Anbieter von Insider-Bedrohungsmanagement-Software, das 2007 von zwei Israelis gegründet wurde, gab am Dienstag bekannt, dass es in einer privaten Finanzierungsrunde mit Beteiligung
von Bain Capital Ventures und Spring Lake Equity Partners USD 33 Mio. gesammelt hat. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen die Anzahl der Kundenverträge um 185% erhöht, während die Anzahl der Neukunden um mehr als 250% gestiegen ist. "Ob unbeabsichtigt oder bösartig, Insider-Bedrohungen nehmen sowohl in Bezug auf die Häufigkeit als auch auf die Kosten zu", sagte Mike McKee, CEO von ObserveIT. Die Firma, die 150 Mitarbeiter beschäftigt, hat ihren Sitz in Boston und ihr Hauptforschungs- und Entwicklungszentrum in Israel. (algemeiner) EL

IAI will Militärdrohnen mit US-Firma Sierra Nevada Corp. entwickeln
Sierra Nevada Corporation, ein US-amerikanischer Anbieter von elektronischen Systemen, hat eine strategische Kooperationsvereinbarung mit Israel Aerospace Industries (IAI) unterzeichnet, um gemeinsam neue Drohnen zu entwickeln, die vertikal starten und landen können.
Die Drohnen ermöglichen Armeeeinheiten in vorderen Positionen, auch ohne Zugang zu einer Landebahn UAS-Intelligenz und Überwachungsaufklärungsfähigkeiten in feindlichen Umgebungen zu erlangen. Als Hauptauftragnehmer wird SNC für die Vermarktung und den Verkauf oder das Leasing der Produkte verantwortlich sein. Das Projekt soll neue Arbeitsplätze in Mississippi und Alabama schaffen. (toi) EL

Zebra bekommt FDA-Zulassung für Koronarkalzium-Erkennungs-Algorithmus
Zebra Medical Vision, ein 2014 im Kibbutz Shefayim gegründetes Startup, hat von der US-amerikanischen Food and Drug Administration grünes Licht erhalten. Zebra kann mit seiner Analyseplattform automatisch den koronaren
Kalzium-Score eines Patienten aus CT-Scans berechnen, wodurch Ärzten wichtige Daten zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie das Risiko einer koronaren Herzkrankheit abschätzen können. Das Unternehmen hat im Juni USD 30 Mio. eingeworben, um seine Produkte in den USA zu vermarkten. (venturebeat, toi) EL

Ohne Kassen einkaufen
Trigo Vision, Startup-Unternehmen für Computer-Vision aus Tel Aviv, hat in einer ersten Finanzierungsrunde USD 7 Mio. gesammelt. Die israelischen Brüder Daniel und Michael Gabay entwickelten ein System, mit einer Kamera
an der Decke und Algorithmen für die maschinelle Bildverarbeitung jene Artikel zu verfolgen, die Kunden aus den Regalen genommen haben. Kunden lassen ihre Kreditkartendaten vorab registrieren. Kameras identifizieren dann die Kunden, wenn sie das Geschäft betreten, so dass ihnen beim Verlassen des Geschäftes die Waren automatisch in Rechnung gestellt werden. Eine weitere Option ist, dass Geschäfte am Ausgang einen Zahlungsbildschirm installieren. Auf dem Bildschirm werden die Artikel angezeigt, die bereits im Korb liegen und der Kunde muss nur bestätigen, dass diese korrekt sind. Der Kunde kann dann per Kreditkarte oder mit Bargeld bezahlen. (toi) EL

Irischer Boykott Israels schadet den Palästinensern...
Das irische Parlament, die Seanad, hat einem Gesetz zugestimmt, das den Handel mit israelischen Waren, die in Judäa und Samarien hergestellt werden, mit EUR 250.000 oder bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft. Während Israelis sagen, dass sie "glücklich ohne Irland auskommen können", könnten Zehntausende Palästinenser, die auf israelische Arbeitsplätze in Judäa und Samarien angewiesen sind, die Hauptopfer dieser aggressiven anti-israelischen Gesetzgebung sein. Die Palästinenser laufen Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

...und Irland selbst
Moshe Lavran, der drei Fabriken in Barkan besitzt: "Wir kommen auch ohne Irland aus. Jedes Mal, wenn die Iren ihre Handys oder Computer benutzen, verwenden sie israelische Technologie, also lassen Sie uns sehen, ob sie alles Israelische boykottieren." Im Jahr 2017 exportierte Irland Waren im Wert von USD 868 Mio. nach Israel, während es nur Waren im Wert von USD 63 Mio. importierte. Ein israelischer Gegenschlag könnte bedeuten, dass Hunderte Arbeitsplätze in Irland
auf dem Spiel stehen. Orde Kittrie, Juraprofessor an der Arizona State University, erklärte zudem Anfang des Jahres, dass das irische Gesetz mit US-Gesetzen in Konflikt gerät und, falls es in Kraft treten sollte, US-Unternehmen mit irischen Tochtergesellschaften gezwungen wären, zwischen der Verletzung des irischen Gesetzes und der Verletzung der US-Exportbestimmungen zu wählen, die von US-Firmen verlangen, sich nicht an ausländischen Boykotten zu beteiligen, die die USA nicht sanktionieren. Der Gesetzentwurf würde Unternehmen auch Sanktionen auf US-Staatsebene auferlegen, die Europäische Union und das Völkerrecht verletzen, die wirtschaftlichen Beziehungen Irlands zu den USA gefährden und die Aussichten auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern beeinträchtigen. Nach Angaben der American Chamber of Commerce Ireland beschäftigen rund 700 US-Unternehmen über 150.000 Menschen in Irland. Auch in den USA beschäftigen rund 227 irische Unternehmen schätzungsweise 120.000 Menschen. (united, united, united) TS








Israel hat die höchste Geburtenrate der "westlichen Welt"
Israel zählt laut UN-Statistik zu den zwanzig fortschrittlichsten Ländern der Welt. Fast überall sonst sinkt die Geburtenrate mit steigender Wirtschaftskraft: Je reicher ein Land, desto weniger Kinder. Nicht in Israel - hier bekommen Frauen sogar immer mehr Nachwuchs. 3,1 Kinder hat eine Mutter in Israel, in Deutschland sind es nur 1,5. Damit kommt Israel auf die höchste Geburtenrate der westlichen Welt. Neben dem ausgeprägten Familiensinn sind der Zusammenhalt im Land und die große Kinderfreundlichkeit der Gesellschaft ausschlaggebend. (stern) EL

94-jähriger Modellbauer in Israel lässt sächsische Heimat auferstehen
Der Israeli Mosche Samter (94) verarbeitet die Erinnerungen an seine Kindheit in Sachsen in aufwendigen Miniaturmodellen. Seit mehr als 30 Jahren baut er Modelle, die an Puppenhäuser erinnern: Das alte Schuhgeschäft seines Vaters und sein Klassenzimmer in
Reichenbach, eine Synagoge. Dutzende davon sind in dem Museum "Great Mini World" im Ort Jokneam Illit im Norden Israels zu sehen. Geboren wurde er 1923 als Herbert Samter im vogtländischen Reichenbach. "Ich hatte eine schöne Kindheit", sagt der 94-Jährige rückblickend. Doch im Jahre 1936 musste seine Familie vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina fliehen. Samter hat auch Angehörige im Holocaust verloren. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er in der britischen Armee. Seine deutsche Heimat hat er mehrmals besucht. "Meine letzte deutsche Verwandte lebt in einem Altersheim in Hannover", sagt Samter. Der Vater dreier Kinder spricht immer noch akzentfrei Deutsch. Samter hat zehn Enkel und 17 Urenkel. Die Liebe zum Basteln begann schon in seiner frühen Kindheit. "Ich bin schon vor der Schulzeit in eine Bastelstunde gegangen", erzählt Samter. Sein ganzes Leben lang habe er gebaut, etwa Spielzeug für seine Kinder. Doch erst nach seiner Pensionierung mit 62 Jahren hatte er Zeit, sich seinem Hobby ganz zu widmen. (SZ) KR

Hundefotografin des Jahres
Elinor Roizman aus Ashkelon gewann unter 10.000 Beiträgen aus 70 Ländern den ersten Preis des Wettbewerbs "Hunde-Fotografen des Jahres" des britischen Hundeverbandes in der Kategorie "Hunde im
Spiel". Es ist das erste Mal in der 13-jährigen Geschichte des internationalen Wettbewerbs, dass ein Israeli gewonnen hat. Roizman, 27, gründete Dog-Ma Photography vor drei Jahren, inspiriert von der Arbeit der Bostoner Tierfotografin Kaylee Greer. Als Kategoriesieger erhält Roizman ein SmugMug-Geschäftskonto, einen eintägigen Kurs bei der Nikon School London und ein Originalbild ihres Gewinnerbildes. "Es ist eine große Ehre, diesen Wettbewerb zu gewinnen, denn meine Arbeit wird auf der ganzen Welt bekannt gemacht", sagt Roizman. (israel21c) EL

Dienstreise im Billigflieger - Israelis loben Grütters
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) ist mit einem Billigflieger zu einem offiziellen Besuch nach Israel gereist. Israelis feierten die 56-Jährige am Montag in sozialen Medien als Vorbild für Bescheidenheit von
Politikern. Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seiner Frau Sara wird seit Jahren ein verschwenderischer Lebensstil vorgeworfen. Ein Israeli schrieb bei Facebook unter dem Titel "Eine kleine Geschichte von Bescheidenheit und Regierung", er sei mit seiner Familie mit Easyjet von Berlin nach Tel Aviv geflogen. Hinter ihnen habe eine freundliche Deutsche gesessen, die mit seiner kleinen Tochter gespielt, gesungen und herumgealbert habe. Man sei ins Gespräch gekommen, und er habe die Mitreisende nach dem Ziel ihres Besuchs gefragt. "Ich bin die deutsche Kulturministerin", habe Grütters geantwortet. "Angela Merkel ist meine Chefin." Daraufhin sei es im Umkreis plötzlich still geworden, schrieb der Israeli. Die israelischen Reisenden hätten ungläubig darauf reagiert, dass eine Ministerin einen Billigflieger für eine offizielle Reise nutze. "So reise ich auf der ganzen Welt", habe Grütters erklärt. "Ich bin sicher, dass wir uns wiedersehen werden", schrieb der Israeli neben das Bild, auf dem die Ministerin mit der Familie zu sehen ist. Sein Beitrag wurde tausendfach geliked und geteilt. Grütters' Sprecher Hagen Philipp Wolf bestätigte am Montag, Grütters sei mit Easyjet nach Israel geflogen. Dies sei bei deutschen Ministern "durchaus üblich". Man suche immer die günstigste Verbindung, "je nachdem, wie man am besten hinkommt", sagte er. (mopo) KR

Mobile israelisch-amerikanische Zahnklinik für Flüchtlinge in Kenia
Die israelische humanitäre Hilfsorganisation IsraAID hat Anfang Juli eine mobile Zahnklinik im Kakuma Refugee Camp in Kenia eingerichtet. Für die gesamte Flüchtlingsbevölkerung von 185.000 Menschen gibt es vor Ort nur eine Zahnarztpraxis. Die mobile Klinik wurde eine Woche lang von freiwilligen Zahnärzten der Bloom Dental Group, einer Zahnarztpraxis der San Francisco Bay Area, und freiwilligen IsraAID-Ärzten geleitet. Sie bot Routineuntersuchungen, kostenlose Zahnpflegemittel, Unterricht in Zahnpflege und chirurgische Eingriffe an. Am Ende der einwöchigen Mission wurde die Ausrüstung im Lager gelassen. Sie kann in den kommenden Monaten von anderen freiwilligen zahnmedizinischen Teams verwendet werden. (israaid, bloomdental, israel21c, instagram, facebook) EL
Fotos: Lior Sperandeo

IsraAID Kinderzentrum im Staubsturm
Kukuma wurde 1992 in der heißen und staubigen Grafschaft Turkana im Nordwesten Kenias gegründet und ist eines der ältesten und größten Flüchtlingslager der Welt. Hütten aus Blech und Lehm mit traditionellem Strohdach bieten nur wenig Schutz vor Staubstürmen und Temperaturen, die tagsüber bis zu 40°C erreichen und nachts nur auf 30°C sinken. Trotz dieser Herausforderungen hat das Flüchtlingslager Kakuma seit seiner Gründung im Jahr 1992 Tausende Frauen, Männer und Kinder auf der Flucht vor Konflikten im Südsudan, Somalia, der Demokratischen Republik Kongo und dem Sudan
beherbergt.
Das Lager sollte eine maximale Kapazität von 70.000 Einwohnern haben, aber bis 2015 war die Bevölkerung auf 183.000 angestiegen. Darauf wurde im benachbarten Kalobeyei ein zweites Lager für etwa 40.000 Flüchtlinge eingerichtet. "Anfangs dachten wir, das Flüchtlingslager würde nur ein paar Jahre bestehen, aber 25 Jahre später existiert es immer noch und niemand weiß, wann es schließen wird", sagte Emmanuel Ouko, der Koordinator für Wasserhygiene und Abwasserentsorgung des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC). "Hygiene ist eine Herausforderung, weil wir nicht in der Lage sind, jeder Familie eine Latrine zu geben. Außerdem ist das Wasser im Camp knapp, aber die Situation in der Gastgemeinschaft ist schlechter. Wir arbeiten mit den Behörden daran, den Zugang zu den letzteren zu erweitern, um die friedliche Koexistenz zu fördern", sagte Ouko. Die Abhängigkeit von Dieselkraftstoff, die unzureichende Entsorgung flüssiger und fester Abfälle sowie die Verknappung von Trinkwasser für Mensch und Vieh kommen zu der Überbelegung hinzu. Die Menschen im Lager leiden unter einer Vielzahl von giftigen Spinnen, Schlangen und Skorpionen und tödlichen Ausbrüchen von Malaria und Cholera. Fast 60% der mehr als 185.000 Flüchtlinge von Kakuma sind unter 18 Jahre alt. Das IsraAID-Team in Kenia versorgt im Israraid-Child-Resource-Center jeden Tag einige hundert Kinder. Das Zentrum ist eine sichere Oase mit Freizeitaktivitäten, Lernangeboten und sauberem Trinkwasser. (facebook, slidesshow, UNenvironment) EL

IsraAID 2017 in Zahlen
IsraAID erreichte mit 300 festen Mitarbeitern und 1.500 freiwilligen Profis zwei Millionen Menschen in 20 Ländern auf der ganzen Welt und führte 13 Notfall-Response-Missionen durch. (israAid2017) EL




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Viktor Orban in Israel
Der ungarische Premier Viktor Orban hat Israel einen zweitägigen offiziellen Besuch abgestattet. Mit Schildern wie "Nie wieder", "Schande über dich" und "Jeder Tyrann hat ein Yad Vashem" blockierten mehrere Dutzend Demonstranten kurz die Autokolonne des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, als er die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem verließ. Orban gilt als Symbol für einen scharfen Rechtskurs in Teilen Europas und als jemand, der die Flammen des Antisemitismus in Ungarn entfacht hat, indem er den ungarischen Führer Miklos Horthy aus dem
Zweiten Weltkrieg feierte. Auch Orbans ständige Angriffe auf den in Ungarn geborenen jüdischen Finanzier George Soros werden in Israel kritisch gesehen. Demonstrationen gegen Gäste in Yad Vashem sind selten. Amnesty International rief zu Demonstrationen gegen Orban während seines Besuchs des Holocaust-Mahnmals auf. Nach diesem Besuch besuchten Orban und seine Frau Anikó Lévai die Residenz von Premierminister Benjamin Netanjahu zu einem privaten Abendessen. Er wollte am Freitag nach dem Besuch der Westmauer wieder abreisen. Letztes Jahr, als Netanjahu Budapest besuchte, sagte Orban, dass Ungarn sich irrte und sündigte, als es mit den Nazis zusammenarbeitete und seine Juden während des Zweiten Weltkriegs nicht beschützte. (ToI, JPost, Israelhayom, ToI) TS

Nach Raketenangriff: Kein Gas und Benzin nach Gaza
"Aufgrund ständiger Versuche der Hamas, weitere Terrorangriffe durchzuführen, hat der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman nach Beratung mit dem Generalstabschef beschlossen, den Kerem
Shalom Grenzübergang für die Lieferungen von Gas und Benzin zu schließen." Das verlautbarte das Verteidigungsministerium. Lebensmittel und Medikamente werden weiterhin in den Gazastreifen geliefert. Ebenso wurde entschieden, die Fischerei-Zone von sechs auf drei Seemeilen zu begrenzen. Als Reaktion drohte die Hamas mit ernsten Konsequenzen. "Die israelischen Sanktionen zeigen den Plan Israels, die Belagerung Gazas zu intensivieren und weitere Verbrechen gegen die Bürger Gazas auszuführen. Die Welt darf nicht länger schweigen wegen dieser Verbrechen gegen die Menschheit, die Israel ausübt", erklärte die Terror-Organisation. Gleichzeitig kündigte Ägypten an, den Rafah-Grenzübergang vorläufig zu schließen. Technische Probleme wurden als Begründung genannt. (Israelheute, camera) TS

Saudische Dokumentation über Nakba
Die zweiteilige Dokumentation "Die Nakba" (Die Katastrophe) wurde Anfang Juli vom arabischsprachigen Nachrichtensender Al-Arabija ausgestrahlt. Der Sender wird von Saudi-Arabien finanziert. Mit dem Begriff
"Nakba" bezeichnen Araber die Staatsgründung Israels und die Flucht von mehr als 700.000 Arabern in benachbarte arabische Länder. Tatsächlich enthält die Dokumentation Filmmaterial aus dem Holocaust und aus dem Jischuw, der jüdischen Bevölkerung in Palästina vor der Gründung des Staates Israel. Sie zeigt außerdem Interviews mit Israelis und Arabern. Was die saudischen Redakteure für angemessen halten, sorgt bei palästinensischen Journalisten und arabischen Intellektuellen für Empörung. Der saudische Professor für Kommunikationswissenschaft an der König-Saud-Universität in Riad, Ahmad Bin Raschid Bin Said, twitterte noch am Tag der Ausstrahlung: ",Israel war geboren und der Traum wurde Realität', ,Arabische Nachbarstaaten drangen nach Palästina ein', ,Nachdem sie vor weniger als drei Jahren aus Konzentrationslagern befreit wurden, kämpften sie (erneut) ums Überleben' - diesen Text hat nicht etwa die israelische Zeitung Ynet geschrieben, nein, sie stammen von einem Kanal, der sich ,Al-Arabija' nennt!". (Israelnetz, JPost) KR

Die Tresorknacker vom Mossad im Iran
Fast zwei Dutzend israelische Mossad-Agenten kamen in der Nacht des 31. Januar nach Teheran. Ihr Ziel: ein unscheinbares Lagerhaus in einem Gewerbegebiet, das der israelische Auslandsgeheimdienst ein Jahr lang
observiert hatte. Die Israelis sollen gegen 22.30 Uhr an der Lagerhalle eingetroffen sein und dort mit speziellen Brennschneidegeräten mit mindestens 3.600 Grad Hitze einige Tresore geöffnet haben, die zuvor auf der Basis von Geheimdienstinformationen bestimmt worden seien. Für die Aktion brauchten die Agenten nach eigenen Angaben sechs Stunden und 29 Minuten - also bis 5 Uhr am nächsten Morgen. Zwei Stunden später kam der Morgenwächter routinemäßig zu seiner Frühschicht, so der Bericht der New York Times. Wie die israelischen Agenten mit der halben Tonne geheimen Materials außer Landes gelangen konnten - ob auf dem Landweg, mit dem Flugzeug oder in einem Boot -, bleibt weiter unklar. Am einfachsten, so die New York Times, wäre wohl die Flucht über das Wasser gewesen - einige Stunden Fahrt von der Hauptstadt entfernt liegt das Kaspische Meer und an dessen Küste die schiitische Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan, mit der Israel seit Jahren beste Sicherheitsbeziehungen unterhält. (spiegel) KR

Der EU gehen die Argumente aus
In einem Gespräch mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Februar 2016 betonte die Außenbeauftragte der EU-Kommission, Federica Mogherini, dass die EU jeglichen Boykott Israels ablehne
und insbesondere die Bestrebungen der BDS-Bewegung, den jüdischen Staat zu isolieren, energisch zurückweise. Eine nun aus Israel vorliegende Untersuchung zeigt jedoch das Gegenteil. So wird anhand von Daten, welche aus Quellen der EU sowie von den Webseiten europäischer und palästinensisch-arabischer Gruppierungen gezogen wurden, einerseits der direkte Mittelzufluss an Nichtregierungsorganisationen (NGO) aufgezeigt, welche sehr wohl Boykottaufrufe gegen Israel unterstützen. Ebenso zeigt die Studie, dass die EU Gelder an weitere Organisationen zahlt, welche ihrerseits dann NGO unterstützen, die solche Boykotte propagieren. (european) KR



Nationalitätengesetz verabschiedet
Nach jahrelanger Debatte hat das israelische Parlament mit knapper Mehrheit das Nationalitätsgesetz verabschiedet. Es schreibt den jüdischen Charakter des Staates Israel fest und zählt zu den Grundgesetzen, die in Israel einer Verfassung gleichkommen. 62 der 120
Abgeordneten stimmten dafür, 55 dagegen. Unter anderem hält das Gesetz den Status Jerusalems - "als Ganzes und vereint" - als Hauptstadt Israels fest, erklärt den jüdischen Kalender zum Staatskalender und legt jüdische Feiertage fest, darunter auch den Schabbat als wöchentlichen Ruhetag. Besonders umstritten ist die Sprachregelung: Hebräisch ist Amtssprache, während Arabisch den Status einer "besonderen" Sprache erhalten hat. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu beschrieb die Verabschiedung dieser Punkte als "Schlüsselmoment in der Geschichte des Zionismus und des Staates Israel". Israel sei der Staat des jüdischen Volkes, der zugleich die Bürgerrechte aller Einwohner respektiere. Der Likud-Abgeordnete Amir Ohana nannte das Gesetz "historisch". Es sei ausführlicher debattiert worden als die anderen Grundgesetze. Arabische Abgeordnete verurteilten das Gesetz. Ahmad Tibi vom Parteienbündnis "Vereinigte Liste" sieht darin den "Tod der Demokratie": "Die Beerdigung findet heute im Plenum statt", gab er bekannt. In selbigem zerrissen die Abgeordneten auch für alle sichtbar die Ausdrucke mit dem Gesetzesentwurf. Erst am Sonntag hatten Bildungsminister Naftali Bennet von der Partei HaBeit HaJehudi und Netanjahu einen Kompromiss gefunden: Ursprünglich war im Gesetz die Regelung vorgesehen, dass eine Ortschaft den Glauben ihrer Einwohner und damit ihren Charakter bewahren darf; sie muss es also nicht zulassen, dass Andersgläubige zuziehen. Diese Passage wurde gestrichen. Stattdessen befürwortet das Gesetz die Entwicklung jüdisch geprägter Ortschaften. (JPost, tapfer, JPost, Israelnetz, idi, idi, idi, jewishjournal, honestreporting, peacenow, zeit, israelheute) TS

Wortlaut des Nationalitätengesetzes
Grundgesetz: Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes
1. Grundprinzipien
A. Das Land Israel ist die historische Heimat des jüdischen Volkes, in dem der Staat Israel gegründet wurde.
B. Der Staat Israel ist die nationale Heimat des jüdischen Volkes, in der es sein natürliches, kulturelles, religiöses und historisches Recht auf Selbstbestimmung erfüllt.
C. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung im Staat Israel ist einzigartig für das jüdische Volk.
2. Die Symbole des Staates
A. Der Name des Staates ist "Israel".
B. Die Staatsflagge ist weiß mit zwei blauen Streifen an den Rändern und einem blauen Schild Davids (Davidstern) in der Mitte.
C. Das Staatswappen ist eine siebenarmige Menorah mit Olivenblättern auf beiden Seiten und darunter das Wort "Israel".
D. Die Nationalhymne ist die "Hatikvah".
E. Details zu Staatssymbolen werden vom Gesetz festgelegt.
3 . Die Hauptstadt des Staates
Jerusalem, vollständig und vereint, ist die Hauptstadt Israels.
4. Sprache
A. Die Sprache des Staates ist Hebräisch.
B. Die arabische Sprache hat einen besonderen Status im Staat; die Regelung des Einsatzes von Arabisch in staatlichen Institutionen oder durch sie wird gesetzlich geregelt.
C. Diese Klausel berührt nicht den Status, der der arabischen Sprache vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gegeben wurde.
5. Einsammeln der im Exil lebenden
Der Staat wird stets offen sein für die jüdische Einwanderung und die Einwanderung von Exilanten
6. Verbindung zum jüdischen Volk
A. Der Staat wird sich bemühen, die Sicherheit der Mitglieder des jüdischen Volkes, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft oder ihrer Staatsbürgerschaft in Schwierigkeiten oder in Gefangenschaft sind, zu gewährleisten.
B. Der Staat soll innerhalb der Diaspora die Beziehung zwischen dem Staat und den Mitgliedern des jüdischen Volkes stärken.
C. Der Staat soll das kulturelle, historische und religiöse Erbe des jüdischen Volkes unter den Juden in der Diaspora bewahren.
7. Jüdische Siedlung
A. Der Staat betrachtet die Entwicklung von jüdischen Siedlungen als einen nationalen Wert und wird seine Gründung und Konsolidierung bestärken und fördern.
8. Offizieller Kalender
Der hebräische Kalender ist der offizielle Kalender des Staates und daneben wird der Gregorianische Kalender als offizieller Kalender verwendet. Der Gebrauch des hebräischen Kalenders und des Gregorianischen Kalenders wird vom Gesetz bestimmt.
9. Unabhängigkeitstag und Gedenktage
A. Der Unabhängigkeitstag ist der offizielle Nationalfeiertag des Staates.
B. Der Gedenktag für die Gefallenen in Israels Kriegen und der Holocaust- und Helden-Gedenktag sind offizielle Gedenktage des Staates.
10. Tage der Ruhe und Sabbat
Der Sabbat und die Feste Israels sind die etablierten Tage der Ruhe im Staat; Nicht-Juden haben das Recht, an ihren Ruhetagen und Festen zu ruhen; Details zu diesem Thema werden gesetzlich festgelegt.
11. Unveränderlichkeit
Dieses Grundgesetz darf nicht geändert werden, außer durch ein anderes Grundgesetz, das von einer Mehrheit der Knesset-Mitglieder verabschiedet wurde. (tapfer, JPost) TS

EU besorgt wegen Nationalitätsgesetz
Die Europäische Union hat sich besorgt zum Nationalitätsgesetz geäußert, das die Knesset verabschiedet hat. Eine Sprecherin der Außenbeauftragten Federica Mogherini teilte mit, man werde in dieser Angelegenheit mit den Israelis weiter diskutieren. Auch die Türkei äußerte Kritik und warf Israel vor, einen "Apartheid-Staat" zu schaffen. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas meinte, das Gesetz zeige das "rassistische Gesicht" Israels. Er betonte, Jerusalem sei die ewige Hauptstadt des "Staates Palästina". (Israelnetz, electronicintifada, dci-plo) TS
Israel hat schon länger einen "besonderen Status" in der EU



Mossad vereitelte großen iranischen Terroranschlag in Frankreich
Der Mossad kooperierte mit Behörden in Frankreich, Deutschland und Belgien, um den Angriff auf ein Treffen von 25.000 iranischen Regimegegnern zu

vereiteln und die Verdächtigen, einschließlich eines iranischen Diplomaten, gefangen zu nehmen. Mossad-Agenten enthüllten Informationen über einen angeblichen iranischen Plan, die jährliche Kundgebung des National Council of Resistance of Iran (NCRI) in der Stadt Villepinte, einem nördlichen Vorort von Paris, am 30. Juni zu bombardieren. Laut Channel 2 News wurde der Angriff dank der Zusammenarbeit zwischen Israel, Deutschland, Frankreich und Belgien vereitelt. In Belgien wurden zwei Belgier iranischer Herkunft verhaftet, nachdem man 500 g der hausgemachten explosiven TATP und eine Detonationsvorrichtung in ihrem Auto gefunden hat. (UCI, UCI, Haaretz, ToI, Ynet) TS

Palästinensischer Scharfschütze tötet israelischen Soldaten
An der Grenze zum Gazastreifen ist ein israelischer Soldat durch einen palästinensischen Scharfschützen erschossen worden, erstmals seit Ausbruch der "friedlichen Demonstrationen" entlang der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen. Israel reagierte mit Panzerbeschuss und Luftangriffen auf Stellungen der Hamas, die im Gazastreifen die Verantwortung trägt. Unter anderem wurde das Hamas Bataillon-Hauptquartier in Al-Bureij zerstört. Es handelt sich um den ersten israelischen Toten seit dem Gaza-Krieg von 2014. (Shalicar, ToI) TS


Terror-Feuerfalke tot in Nationalpark am Gazastreifen gefunden
Ein Mitarbeiter der National Parks Authority (NPA) entdeckte den toten Falken im Habesor-Nationalpark. Der Turmfalke hing in einem Baum mit einem Geschirr,

das an einem Stahldraht befestigt war, was ihn mit dem brennbaren Material verband. "Brände wurden durch Brandsätze verursacht, die von Gaza nach Israel geflogen wurden. Offensichtlich reicht es nicht aus, die Natur mit Drachen, Luftballons, heliumgefüllten Kondomen oder Raketen zu zerstören. Jetzt werden auch Falken für den Terror benutzt", berichtet der Koordinator der IDF für Regierungsaktivitäten in den Territorien (COGAT) auf Twitter. Nach Angaben der Naturschutzorganisation handelt es sich um das erste Mal, dass ein Tier für das Entzünden von Waldbränden eingesetzt worden sei. Bislang seien etwa 10.000 Dunam (2.471 Morgen) Land in Naturschutzgebieten und Nationalparks in der Nähe des Gazastreifens verbrannt worden. Die Tierschutzorganisation PETA, die einst die Massenaufzucht von Hühnern mit dem Holocaust verglichen hat, verurteilte den Einsatz von Falken beim Einsatz für Flammenterror gegen Israel. (JPost, JPost, legalins, upi) TS

Ballon mit brennbarem Material landet in Jerusalemn
Ein mit brennbaren Materialien ausgerüsteter Ballon landete im Hinterhof eines Hauses im südlichen Jerusalemer Stadtteil Gilo, doch die Sicherheitskräfte konnten nicht sofort bestätigen, dass es sich um einen Terroranschlag handelte. Zum Tatort gerufene Experten nahmen ihn zur Inspektion mit, um das brennbare Objekt zu untersuchen. Vier Kinder entdeckten den Ballon,

der ein Leinentuch und eine Feuerbombe trug. Ofer Ayoubi, ein Verwaltungsleiter in Gilo, reagierte auf den Vorfall: "Ich sehe diesen Vorfall sehr ernst und bin sehr besorgt, dass unsere Nachbarn in den Territorien (Westjordanland) gelernt haben könnten, wie man Terrordrachen benutzt", sagte er. Die Polizei forderte die Anwohner auf, vorsichtig und wachsam zu sein und verdächtige Gegenstände wie Drachen und Ballons mit brennbaren Materialien zu melden. (Ynet, ToI) TS

Hass auf Juden und auf Israel im Internet wächst
Ob in Blogs oder Online-Kommentaren: Antisemitismus und Vernichtungsfantasien gegen Israel nehmen im Internet zu.

"Weltverschwörung", "Kindermörder", "Zionistenclans" - antisemitische Hetze, Hass auf Juden und auf Israel durchdringen nach einer Studie der Technischen Universität (TU) Berlin zunehmend das Internet. In sozialen Medien, Blogs und Online-Kommentaren ist der Antisemitismus so weit verbreitet wie noch nie, heißt es in der Untersuchung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Antisemitismus-Expertin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel sprach von einem "besorgniserregenden Phänomen". Jeden Tag würden Tausende antisemitische Äußerungen gepostet - in Bild, Text und Video. Zwischen 2007 und 2018 habe sich die Zahl verdreifacht. Nutzer seien kaum vor judenfeindlichen Texten sicher. Für die Studie "Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses" werteten die Wissenschaftler am TU-Institut für Sprache und Kommunikation mit Hilfe von Computern 300.000 deutschsprachige, oft anonym verfasste Texte von 2014 bis 2018 aus, etwa aus Twitter, Facebook und Meinungskanälen von Qualitätsmedien. Als Vergleich zogen sie 20.000 Mails hinzu, die von 2012 bis 2018 an die israelische Botschaft und den Zentralrat der Juden gingen - und die Adressaten zeigten. In rund der Hälfte der Texte (54%) tauchten Stereotype auf, wie sie seit Jahrhunderten kursierten: Die Juden als Fremde, Andere, Böse oder Wucherer. Solche Bilder kursierten etwa auch in der Beschneidungsdebatte von 2012. Der Brauch wurde damals als "Blutritual" oder "Opferkult" diffamiert. Eine wichtige Triebfeder sei der Hass. In fast drei Viertel der Texte (70%) würden solche Gefühle offen ("Ich hasse Juden") oder indirekt ("Die Welt hasst Israel", "Der Hass kommt aus Israel") geäußert. Über politische und ideologische Einstellungen hinweg seien die Nutzer in ihren Stereotypen vereint. "Das alte Phantasma des ,Ewigen Juden' ist dominant", sagte Schwarz-Friesel. Der auf Israel bezogene Judenhass tauche in 33% der Texte auf. Im muslimischen Antisemitismus würden neben dem Vernichtungswunsch Israels die Juden für den Antisemitismus verantwortlich gemacht. (SHZ) KR

Jordanischer Journalist macht Israel für Erdbeben verantwortlich
Nachdem ein iranischer General Israel beschuldigt hatte, seinem Land die Wolken zu klauen, wird der jüdische Staat jetzt von einem jordanischen Journalisten beschuldigt, für die Erdbeben verantwortlich zu sein, zu denen es am See Genezareth gekommen ist. Innerhalb von wenigen Tagen kam es zu mehreren leichten Erdbeben. Einige Häuser wurden leicht beschädigt und mussten sogar geräumt werden. In Israel wurde man wieder daran erinnert, sich auf ein großes Beben vorzubereiten, das ganz sicher irgendwann kommen wird. Doch Maal Zakarna, ein jordanischer Journalist, macht nicht die Natur für die Erdbeben verantwortlich, sondern beschuldigte Israel, sie hätten die Beben durch Tests nuklearer Waffen selbst ausgelöst. Dem Journalisten zufolge würde Israel diese Tests durchführen, um mithilfe eines starken Erdbebens die Al-Aksa-Moschee und den Felsendom auf dem Tempelberg sowie die Grabeskirche in Jerusalem zu zerstören. (Israelheute) TS


Es gibt nur noch 20.000 palästinensische Flüchtlinge
Mitglieder des US-Kongresses fordern das State Departement auf, einen Schlüsselbericht zu genauen

Zahlen über die Zahl der "Araber aus Palästina" zu veröffentlichen, die im Unabhängigkeitskrieg 1948 zu Flüchtlingen wurden. Die Existenz des unter der Obama-Administration zusammengestellten und geheimen Reports wurde erstmals vor sechs Monaten bekannt. Die UNO-Flüchtlingshilfeorganisation UNRWA behauptet, dass es 5,1 Mio. palästinensische Flüchtlinge gebe. Die Agentur konzentriert sich auf die Bereitstellung von Gesundheits-, Bildungs- und Sozialdiensten für Palästinenser im Westjordanland, im Gazastreifen, in Jordanien, Syrien und im Libanon. Die USA waren einst der größte Geldgeber für das Hilfswerk der Vereinten Nationen. Sie reduzierte die Geldspenden im Januar um USD 65 Mio. von geplanten USD 125 Mio. Alle anderen Millionen Flüchtlinge der Welt fallen unter das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR und können ihren Status nicht auf ihre Kinder vererben. Außer im Falle der Palästinenser genießt kein Flüchtling der Welt ein sogenanntes Rückkehrrecht. Laut Einschätzung des Außenministeriums leben nur noch 20.000 der 700.000 arabischen Flüchtlinge, die 1948 aus Palästina geflohen sind. Die amerikanische Journalistin Joan Peters erfuhr bei der Recherche zu ihrem 1984 erschienenen Buch "From Time Immemorial", dass die Vereinten Nationen die bewusste Entscheidung getroffen haben, palästinensische Flüchtlinge von allen anderen Flüchtlingen zu unterscheiden. Flüchtlinge werden im Allgemeinen als Personen definiert, die aus einem ständigen Heim geflohen sind, während im Falle der Palästinenser jemand, der vor der Gründung Israels 1948 nur zwei Jahre in Palästina gelebt hat, als Flüchtling betrachtet werden könnte. Israel hat das Problem auf der internationalen Bühne angesprochen und will, dass die UNRWA abgeschafft werden sollte. Dies würde jedoch eine Resolution der UN-Generalversammlung erfordern, die angesichts der anti-israelischen Ausrichtung des internationalen Forums unwahrscheinlich ist. (jewish, worldisrael) TS

UNRWA- Einsicht in Berlin?
Kürzlich veranstaltete die UNRWA eine Konferenz in New York, in deren Vorfeld es hieß, ohne zusätzliche Gelder sei der Betrieb ihrer Schulen nicht mehr gewährleistet. Der Warnruf Pierre Krähenbühls, des

Leiters der UNRWA, hätte in Berlin hektische Aktivitäten auslösen müssen. Denn dort hält man die UNRWA ja immerhin für so wichtig, dass man 2016 mit beinahe USD 74 Mio. der größte Sponsor war. Doch nun, da die UNRWA in höchster Finanznot schwebt, bleibt Berlin ruhig. Die letzte zweistellige Millionenspende aus Deutschland stammt aus dem vergangenen Dezember. Wo also bleibt die angekündigte Initiative auf EU-Ebene, da zu befürchten ist, dass die "unverzichtbare" UNRWA ihre Schulen nach den Sommerferien schließen muss? Oder sollte man hoffen, es hätte sich bis ins Kanzleramt herumgesprochen, was dort gelehrt wird? (TW24) KR

Syrische Schulbücher predigen Dschihad und Hass
Eine Studie über mehr als 50 Bücher für Schulkinder aus dem von Assad kontrollierten Regime fand Passagen, die Dschihad (heiliger Krieg) predigten und

Syrien als nationalen Anführer der Sache der Palästinenser verkünden. "Der syrische Lehrplan hat durchaus gute Elemente - insbesondere Säkularismus, multikulturelles Erbe, Gleichstellung von Frauen und Ermutigung zu unabhängigem Denken und Dialog", erklärte Mitverfasser Eldad Pardo. "Dennoch herrscht in weiten Teilen des Lehrplans Hass vor, insbesondere, wenn es um den radikalen panarabischen Nationalismus geht, in dem die Vernichtung Israels eine ideologische Grundsäule darstellt." Das israelische Hoheitsgebiet wird als "Palästina" oder "besetztes Palästina" bezeichnet und ist Teil der syrischen Darstellung des größeren "arabischen Heimatlands". In den Schulbüchern werden Gewalt und Märtyrertum gerechtfertigt und als Teil des Kampfes und des Widerstands gegen die "besetzten" Golanhöhen unterstützt. "Die Rhetorik ist nach wie vor die gleiche: Israel ist ein terroristischer Staat und daher sind alle Mittel im Krieg gegen Israel legitim, einschließlich Terror und Selbstmordattentaten. Tatsächlich bleibt der Antagonismus gegenüber Israel ein zentraler Aspekt des syrischen Lehrplans", so Marcus Sheff, Geschäftsführer von IMPACT-se (Israelisches Institut for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education). (audiatur, Jüd.Alg.) KR

Nord- und Westeuropa: Schrille Töne gegen Israel
Im Jahr 1979 fand der Eurovision Song Contest in Israel statt. Der Austragungsort war Jerusalem.

Zwanzig Jahre später, im Jahr 1999, fand der Eurovision Song Contest wieder in Israel statt. Wieder war der Austragungsort Jerusalem. Wieder zwanzig Jahre später wird der Eurovision Song Contest in Israel stattfinden. Doch in vier Ländern wird auf Parteiebenen darüber nachgedacht, den Eurovision Song Contest in Israel zu boykottieren. Irland: Der irische Politiker und Oberbürgermeister Dublins Mícheál Mac Donncha rief zu einem Boykott des Eurovision Song Contest in Israel auf. Island: In einer Petition riefen 23.000 Menschen den isländischen Sender RÚV dazu auf, den Wettbewerb in Israel zu boykottieren. Kurz darauf kündigte RÚV an, in einer Sitzung darüber entscheiden zu wollen, ob Island dem Wettbewerb in Israel fernbleiben soll. Schweden: Die schwedische Linkspartei forderte den Rundfunk SVT auf, den Wettbewerb in Israel zu boykottieren. Vereinigtes Königreich: Mitglieder der Gruppe We Support Jeremy Corbyn haben einen Boykott ausgerufen. Auch Unterstützer der britischen Liberaldemokraten riefen die britische Regierung und die BBC auf, den Wettbewerb in Israel zu boykottieren. (achgut) KR








Judo: IJF suspendiert EVENTS in U.A.E und TUNESIEN
Der Internationale Judo-Verband setzt sich für die Förderung der moralischen Grundsätze und Werte des Judo, des Olympismus und des Sports im Allgemeinen ein: "IJF darf nicht aufgrund von Rasse, Religion,
Geschlecht oder politischer Meinung diskriminieren". Wegen Erfahrungen der vergangenen Jahre kündigte der Internationale Judo-Verband an, dass der Abu Dhabi Grand Slam und der Tunis Grand Prix ausgesetzt werden. Ohne Israel beim Namen zu nennen, geht es um die Teilnahme aller IJF-Mitgliedsverbände - mit ihren nationalen Insignien und Hymnen bei den oben genannten Veranstaltungen. Das wurde israelischen Teilnehmern verweigert. Die IJF hat beide Veranstalter aufgefordert, eine von der Regierung unterzeichnete Garantieerklärung vorzulegen, dass alle IJF-Mitgliedsländer das Recht hätten, an ihren Veranstaltungen unter gleichen Bedingungen teilzunehmen. Da bisher keine positive Antwort eingegangen ist, beschloss das Exekutivkomitee des Internationalen Judo-Verbandes, den Abu Dhabi Grand Slam wie auch den Tunis Grand Prix auszusetzen, bis eine staatliche Garantie für eine freie und gleichberechtigte Teilnahme aller Nationen an diesen Veranstaltungen gegeben ist. (worldjutoday) TS

Spannende U20-EM für deutsche und israelische Basketballer
Zum Auftakt der U20-Europameisterschaft der Basketballer in Chemnitz gewann Deutschland knapp mit 60:59. Beide Teams zogen im Laufe dieses Turniers ins Halbfinale ein und spielten Samstagabend jeweils um den Einzug ins EM-Finale. Israels U20-Basketballer wurden durch ein 80:66 im Finale gegen Kroatien Europameister, Deutschland erreichte Platz 3. Gratulation an die israelischen Europameister!(mdr, freiepresse, fiba, fiba) JG








Das heftig umstrittene "Nationalitätengesetz" wurde mit knapper Mehrheit vom israelischen Parlament angenommen. Ist das wirklich schon der Untergang der Demokratie? Schauen wir nach Deutschland. Man stelle sich vor, die deutsche Sprache würde zur "Amtssprache" erhoben, so wie jetzt das Hebräische in Israel. Unausdenkbar und eine Rücksichtslosigkeit gegen Minderheiten - oder? Unvorstellbar, dass in einem weltlichen Staat wie Deutschland der christliche Sonntag per Gesetz zum wöchentlichen Ruhetag erklärt würde, wie jetzt in Israel der Sabbat - oder? In Deutschland darf man doch an Karfreitag, am Totensonntag und Volkstrauertag öffentlich tanzen - oder? Wie kommen jetzt also die Israelis dazu, jüdische Feste als gesetzliche Feiertage festzulegen? Besonders umstritten war ein gestrichener Passus, wonach per Gesetz gewisse Ortschaften ihre ethnische oder religiöse Ausprägung bewahren durften. Die arabischen Abgeordneten zeterten, das sei Rassismus und ein Ende der Demokratie in Israel. Stimmt das? Bisher konnten Araber in Israel nach Tel Aviv, in rein "jüdischen Vierteln" in Jerusalem und sogar in Siedlungen einziehen. Doch wie viele Juden konnten sich in rein arabischen Dörfern niederlassen? Kein "Fremder" (Jude oder Moslem) würde freiwillig in eine ultraorthodoxe Gegend ziehen, wo Radio und Fernsehen verpönt sind und wo am Sabbat die Straßen für Autoverkehr abgesperrt werden. Kann man solchen Menschen verwehren, in ausgeprägten Neubauvierteln zu leben, genauso wie Beduinen, Drusen und andere ethnische Gruppen "unter sich" bleiben wollen und mit sozialem Druck den Zuzug "Anderer" verhindern? Glücklich überwunden ist in Europa die Sitte, Juden in Gettos zu pferchen. Aber könnten sich heute Berliner Juden in Neukölln, Wedding oder Kreuzberg schadlos niederlassen? Und wie kam Berlin dazu, sich als "ganze und vereinte" Hauptstadt eines demokratischen Deutschlands zu präsentieren - ohne Rücksicht auf den "kommunistisch geprägten Ostteil" der Stadt? Man wird doch wohl mal fragen dürfen. Oder? TS








3. Israeli Queer Movie Night Berlin
Donnerstag, 26. Juli 18:00 - 23:30h im BABYLON, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin (FB)

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Herzliche Einladung zum 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 im Congress Center der Messe Frankfurt am Main! Die Infos zum Programm und zur Anmeldung folgen. Zunächst bitte den Termin vormerken und weitergeben! Bitte beachten Sie auch unser aktuelles Einladungs-Videos aus Tel Aviv zum 5. Deutschen Israelkongress (Facebook) Regelmäßige Updates gibt es auch bei Facebook & Twitter - wir freuen uns über weitere Follower in den Social Media! JG





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Ein Großteil der Israeltage hat nun stattgefunden - doch einige wenige stehen noch aus, wie z.B. am 12. August in Kassel. Eine Übersicht zu den Orten und Terminen finden Sie unter www.Israeltag.de
Falls Ihre Stadt oder Ihr Ort noch nicht dabei ist: es ist selbst jetzt noch nicht zu spät, einen Israeltag auf die Beine zu stellen.
Überall dort, wo bereits Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei allen Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

Alle Termine HIER...









Wäre eine vergleichbare Szene...

...mit Juden an der Al-Aqsa-Moschee möglich? (heplev)




















Henryk M. Broder und Martin Niewendick zur Lage in Israel - Zwei Autoren der "Welt" zum politischen Hintergrund der Eskalation. (welt)

While your children are having fun at camp this summer - Hamas is training thousands of children in Gaza at its terror camps.

Gigantische Pipeline soll Totes Meer retten

Iran gibt jedes Jahr über 6 Milliarden Euro aus für die Finanzierung von Terror-Organisationen und Handlanger-Armeen im ganzen Nahen Osten. Den Preis dafür zahlen die Menschen im Iran.

The silent victims nobody is talking about. Hamas is killing animals and insects, destroying nature preserves and farms.

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Junge Union goes Israel! In Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, wurde in der Wüste Negev der Philipp-Mißfelder-Wald eröffnet. Dieser Wald ist eine Begegnungsstätte für Menschen, um sich an Philipp zu erinnern und ein Symbol der deutsch-israelischen Freundschaft. Diese Freundschaft wurde auch noch einmal beim Empfang mit dem The Prime Minister of Israel, Binyamin Netanyahu, deutlich. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die sicherheitspolitischen Herausforderungen für beide Länder in einer zunehmend instabilen Region. Wer auch immer die Freiheit und Sicherheit Israels infrage stellt, der bedroht das Wohl der gesamten Menschheit. (FB)





Shalom
Thomas
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