HIER klicken für Online Version


01. Juli 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Mit Hightech-Augen gegen Feuer-Drachen
  • Vom Schmugglertunnel zur Darmspiegelung
  • Sind Cyanobakterien der Schlüssel für die Energie der Zukunft?
  • Multiplikator für Präzisionslandwirtschaft im Jezreel-Tal
  • U-Boot-Technologie macht LKWs umweltfreundlicher
ARCHÄOLOGIE
  • Uralte Sexskulptur aus der Nähe von Bethlehem bei LGBTQ-Ausstellung in UK
TOURISMUS
  • Touristenaustausch Israel-Indonesien
  • "Glamping" unter Sternen
WIRTSCHAFT
  • Creator Awards in Jerusalem
  • Castro kauft Hoodies im Rahmen eines Aktientauschs
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israelische Hilfe für Trauma-Opfer in Chicago
  • Für den ESC will Israel EBU-Kriterien nachkommen
  • Jubiläumsbier für 70 Jahre Staatsgründung
  • Anzügliche Nacktfotos
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Der Prinz in Jerusalem - Ein Programm in Bildern
  • Prinz William trifft Netta
  • Prinz William in Ramallah
  • Patzer von Reuters
  • Bar Refaeli: Prinz William sieht am besten aus
  • Fromme Bürochefin verweigert Handshake mit Prinz William
  • Ein königliches Motorrad für Magen David Adom
  • Steine auf den Prinzen
POLITIK
  • Vijay Rupani besucht Israel
  • Israel in Lateinamerika
  • Damit die Wüste wieder grün wird: Bäume spenden!
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Wenn der Feind die letzte Hoffnung ist
  • Nächtliche Hilfsaktion: Israel versorgt syrische Flüchtlinge mit Hilfsgütern
  • Palästinenser: Opfer arabischer Apartheid
  • Nakba: Propaganda Eigentor des BDS
  • Israel will Solaranlage für den Gazastreifen bauen
  • Iraner skandieren "Tod Palästina"
BUCH
  • Arye Sharuz Shalicar: "Der neu-deutsche Antisemit"
SPORT
  • Israel und Marokko
  • FIFA-Chef lädt Präsident Abbas als `Ehrengast´ zum WM-Finale ein

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Yael Deckelbaum in Rudolstadt
  • Anat Geller in Potsdam
  • "Foxtrot" startet in deutschen Kinos
  • Kibbutz Contemporary Dance Company 2 in München
  • 4 israelische Malerinnen in Hamburg
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
IN EIGENER SACHE
  • OHNE SIE GEHT ES NICHT - Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen...
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Mit Hightech-Augen gegen Feuer-Drachen
Mit ihrem "Kite Terrorismus" entfachten die Terrorgruppen Hamas und Islamischer Dschihad seit Ende März Brände, die bisher etwa 7 Quadratmeilen Land im Süden Israels verbrannt haben. Mehr als die Hälfte davon in Naturschutzgebieten. Ein von der staatlichen Rüstungsfirma Rafael Advanced Defense Systems
gebautes Abwehrsystem, die sogenannten "Sky Spotter", ist jetzt entlang der Gaza-Grenze im Einsatz. Diese "Himmelsdetektive" können Brandbomben identifizieren, so dass Drohnen diese abfangen können. Neben "Sky Spotter" wurde auch ein Lasersystem getestet, mit dem die Ballons oder Drachen im Flug abgeschossen werden können. Ein weiteres in der Entwicklung befindliches Konzept zielt darauf ab, die potenzielle Gefahr von Minidrohnen mit Sprengstoff zu bewältigen. Das System verwendet seinerseits eine Drohne, die Aluminiumstreifen abfeuert, in denen die Rotorblätter der Sprengstoff-Drohne verwickelt werden, so dass diese abstürzt. (ToI, I24news, rafael, israelnational, fokus-jerusalem) MA

Vom Schmugglertunnel zur Darmspiegelung
Wenn ein Terrortunnel der Hamas in Gaza entdeckt wird, müssen Heimatschutz oder militärisches Personal schnell und sicher feststellen, was sich darin befindet. Das Startup IBEX Technologies aus Beersheba baute
entsprechend dieser Idee eine dünne aufblasbare "Hülse", die in einen dunklen Tunnel robotiert werden kann. Eine am vorderen Ende angebrachte Kamera überträgt Live-Videos und hochauflösende Bilder in Echtzeit. Der RoboSleeve von IBEX kann auch von Ersthelfern in Katastrophengebieten wie Erdbeben, Hurrikanen und eingestürzten Minen sowie zur Inspektion von Abwasser-, Wasser- und Gasleitungssystemen verwendet werden. Die Gründer von OLEX, Oleg Popov und Raphael Moisa, entwickelten daraus jetzt Consis Medical, das sich auf den Dickdarm konzentriert, den 2 Meter langen Tunnel im menschlichen Körper. Dabei gelangt ein selbstfahrendes Einweg-Endoskop wie ein "weicher langgestreckter Partyballon" in den Dickdarm. Das elektronische Auge kann leicht gereinigt werden, der Rest wird entsorgt. Das Gerät wurde bisher in Tiermodellen und Dickdarmsimulatoren getestet. Es soll billiger, sicherer und komfortabler sein als ein herkömmliches Endoskop. (israel21c) EL

Sind Cyanobakterien der Schlüssel für die Energie der Zukunft?
Die warme Sommersonne fördert auch die lästige Blaualgenblüte in Badeteichen. Schuld daran sind Cyanobakterien. Diese nutzen nicht nur tagsüber Photosynthese. Sie erzeugen auch im Dunkeln Energie über Atmungsmechanismen, die auf der Verdauung und dem Abbau von Zucker basieren. Ein Team des Israel Institute of Technology in Haifa und des Weizmann Institutes in Rehovot
hat nun in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum mit Hilfe einer mit lebenden Cyanobakterien beschichteten Graphit-Elektrode ein energieproduzierendes System entwickelt, das sowohl die Photosynthese, als auch die Atmungsprozesse von Cyanobakterien ausnutzt, wobei die geerntete Energie zur Erzeugung von Elektrizität auf Wasserstoffbasis genutzt wird. "Wir glauben, dass das Cyanobakterien-System das Potential hat, eine grüne Energiequelle zu werden. Mit einigen Modifikationen sollte es in der Lage sein, lichtgetrieben Strom über eine lange Zeit zu produzieren - weil es alles mitbringt, um sich immer wieder selbst zu regenerieren", so Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann, Leiter des Bochumer Lehrstuhls für Analytische Chemie. (nature, toi, ruhruni) EL

Multiplikator für Präzisionslandwirtschaft im Jezreel-Tal
Beginnend mit 36 Hektar Weizenfeldern und einem Mandelhain von 4 Hektar soll eine umfassende nachhaltige Bildungsfarm im Jezreel-Tal entstehen. Geplant ist ein internationales Schaufenster für modernste israelische Technologien in Präzisionslandwirtschaft, ertragreiches Wachstum mit weniger Wasser und Verhinderung von Bodenerosion und Schädlings-Befall. "Das ist einzigartig in der Welt", sagt Prof. Hanan Eizenberg vom Neve Ya'ar Research Center, einem von drei solcher Zentren, die vom Volcani Institute - Agricultural Research Organization des israelischen Landwirtschaftsministeriums betrieben werden. "Sie finden nirgendwo sonst eine große Modellfarm für die Präzisionslandwirtschaft." (israel21c) EL

U-Boot-Technologie macht LKWs umweltfreundlicher
Tevva wurde von Asher Bennett, 49, gegründet, der in der israelischen Marine lernte, wie Israels U-Boote während langer Missionen auf See angetrieben wurden. Er verwandelte dieses Know-how in eine Kombination aus
einem Bordgenerator, einer 74 kWh-Batterie und einem kleinen Verbrennungsmotor. Die Technologie nutzt den Generator, um die Batterie des Fahrzeugs während der Fahrt aufzuladen, und kann damit die Reichweite von 160 km auf 600 km verlängern. Die Lieferfirma UPS hat 15 Tevva-Trucks bestellt, nachdem sie während einer kürzlich abgeschlossenen 13-monatigen Testphase eingehend getestet wurden. Das in der Schweiz ansässige Transport- und Logistikunternehmen Kühne + Nagel hat ebenfalls einen Auftrag erteilt. Der indische Autoteilehersteller Bharat Forge hat USD 13 Mio. in das Unternehmen investiert, um das Konzept auch nach Indien zu bringen. Tevvas CEO Bennett ist der ältere Bruder von Israels Bildungsminister Naftali Bennett, selbst ein ehemaliger High-Tech-Unternehmer. (israel21c) EL








Uralte Sexskulptur aus der Nähe von Bethlehem bei LGBTQ-Ausstellung in UK
Die 11.000 Jahre alte Steinskulptur aus dem Natufien, die ein verschlungenes androgynes Paar zeigt, wurde in den 1930er Jahren in der Ain-Sakhri-Höhle (Wadi an-Natuf) bei Bethlehem in der Judäischen Wüste entdeckt. Die Natufier
gelten als eine der ersten Zivilisationen, die Getreide anbauten, Vieh hielten und Hunde zähmten. Das phallische Doppel-Figürchen ist Teil der Sammlung des British Museum. Es wird diesen September im Rahmen einer Wanderausstellung mit dem Titel "Desire, Love Identity: LGBTQ-Geschichten erkunden" eine Reise durch England machen. (toi) EL




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Touristenaustausch Israel-Indonesien
Der Sprecher des Außenministeriums, Emmanuel Nahshon, twitterte, dass nach "stillen" Kontakten zwischen den Ländern über internationale Kanäle "Visa-Beschränkungen für den indonesischen Tourismus nach Israel aufgehoben wurden, parallel zur Aufhebung der Beschränkungen durch Indonesien für israelische Touristen." Im vergangenen Monat hatte Indonesien beschlossen, bei Gruppenreisen keine Visa mehr für Israelis auszustellen, weil die IDF an der Grenze zu Gaza Palästinenser getötet habe. Israel reagierte in gleicher Weise und kündigte ein Einreiseverbot
für indonesische Touristen an. Dagegen hatten Vertreter der israelischen Tourismusindustrie protestiert, weil jedes Jahr etwa 30.000 christlich-indonesische Pilger nach Israel kämen, mit einem Durchschnitt von fünf Übernachtungen. Indonesien, ein Land mit muslimischer Mehrheit, hat keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. (ToI) TS

"Glamping" unter Sternen
Wie wäre es, wenn Sie mit dem Helikopter in den größten natürlichen Krater Israels fliegen, wo bei einem von Gourmetköchinnen zubereiteten Abendessen am Lagerfeuer professionelle Musiker singen, bevor Sie sich in ein luxuriöses Zelt zu einer entspannenden Wüstenyoga-Sitzung zurückziehen und am nächsten Morgen ein köstliches Frühstück genießen? Oder vielleicht ein Aufenthalt in einem Weinberg auf dem Golan mit 30 Ihrer engsten Freunde? Itay Kadish Katz's Firma Glamping.co.il holt für rund EUR 2.000 pro Nacht und Paar mit dem Glamourcamping den 5-Sterne-Tourismus aus den Städten in die Wildnis. (israel21c) EL



Creator Awards in Jerusalem
Yehudit Abrams aus Jerusalem ist Gewinnerin des mit USD 360.000 dotierten "We Work Creator Award" für ihren tragbaren Ultraschallmonitor MonitHer, mit welchem Frauen zuhause ihre Brüste selbst scannen und Auffälligkeiten im Brustgewebe überwachen können. Der zweite Platz in der Business-Venture-Kategorie ging mit USD 180.000 an das Startup-Unternehmen
SensPD, das ein Gerät und eine Methode zur Erkennung von Autismus basierend auf einem physiologischen Marker entwickelt. Der dritte Platz ging an TETHYS, das an der Entwicklung von kostengünstigen, modularen und skalierbaren Wasserentsalzungsanlagen mit Solarenergie arbeitet. In der Kategorie für gemeinnützige Organisationen gewann die NGO Kaima den ersten Preis in Höhe von USD 72.000 für das Modell "Employment as Education", das für schulabbrechende Jugendliche aus der Sekundarstufe ökologischen Landbau, Geschäftslernen und Engagement für die Gemeinschaft verbindet. Das jüdisch-arabische Schulnetz "Hand in Hand" und Yotsrot, eine Organisation, die Frauen hilft, mit beruflicher Bildung, emotionaler Unterstützung und finanzieller Führung aus der Prostitution auszusteigen, gewannen je USD 18.000. Das 2010 vom israelischen Unternehmer Adam Neumann gegründete WeWork führt jährlich weltweit Creator-Award-Veranstaltungen durch. Die WeWork Creator Awards waren mit fast 4.000 Menschen eine der größten Veranstaltungen des Jahres in Jerusalem. (israel21c) EL

Castro kauft Hoodies im Rahmen eines Aktientauschs
In den 1950er Jahren eröffnete Aaron Castro, ein sephardischer Jude aus Thessaloniki, in Tel Aviv einen kleinen Eckladen namens Nina, benannt nach seiner Mutter Anina, die als professionelle Schneiderin und Designerin für Privatkunden nähte. Das Geschäft wuchs und aus Nina wurde Castro. 1975 begann Castro mit dem Export
seiner Kleidung nach Europa. In den 1990er Jahren hatte die Firma schon über 1.500 Arbeiter, ging an die Börse und startete eine Kosmetiklinie. Im Jahr 2014 eröffnete Castro seinen Online-Shop. Nun gab das israelische Modeunternehmen bekannt, dass sie die Hoodies-Gruppe von Yossi Gabison im Rahmen einer Aktientauschtransaktion vollständig übernimmt. Bisher war Castro das zweitgrößte börsennotierte Modeunternehmen in Israel. Der Anteil der Familie Castro-Rotter an dem fusionierten Unternehmen wird von 70% auf 45% verwässert, während der Anteil der Gesellschafter der aus 5 Marken bestehenden Hoodies-Gruppe von 5% auf 38% und der Anteil der Öffentlichkeit von 25% auf 17% gehen wird. Der Wert der Transaktion wird auf NIS 300 Mio. geschätzt. Die fusionierte Gruppe hat einen Wert von zwischen NIS 1 Mrd. und 1,3 Mrd. (globes, welt, JA, jpost) EL








Israelische Hilfe für Trauma-Opfer in Chicago
"Yea, though I walk through the valley of the shadow of death, I will fear no evil, Psalm 23 declares. If he who slayed Goliath were here today, I'd say, King David, my family and I live in that valley of the shadow of death. We call it Chicago." Christopher Harris, leitender Pastor der Bright Star Kirche in Chicago arbeitet mit NATAL, Israels multidisziplinärem Zentrum für Trauma und Resilienz zusammen, um Trauma-Opfern adäquat helfen zu können. Es ist das zweite große Projekt von NATAL in den USA. Das erste ist das Wounded-Warriors-Projekt, eine Helpline, die seit 2012 emotionale Unterstützung für Veteranen der irakischen und afghanischen Konflikte bietet. NATAL arbeitet in diesem Sommer auch mit neun Krankenhäusern in New Jersey zusammen. (Fokus-Jerusalem, israel21c, chicagosuntimes, wgntv) [Wer mehr Interesse hat: NATAL wird auch beim 5. Deutschen Israelkongress mit einer großen Delegation vertreten sein!} EL

Für den ESC will Israel EBU-Kriterien nachkommen
Israels Regierung will die Austragung des Eurovision Song Contests 2019 im eigenen Land sichern und lenkt deshalb im Streit um die für die Ausstrahlung zuständige Rundfunkanstalt Kan ein. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte am Dienstag die entsprechende Änderung eines Gesetzentwurfes an. (digital, dwdl) KR

Jubiläumsbier für 70 Jahre Staatsgründung
Das Jahrhunderte alte Brauhaus Faust zu Miltenberg in Mainfranken und die israelische Alexander Brewery, 40 km nördlich von Tel Aviv, haben in Israel gemeinsam ein
Craft-Bier gebraut. Nach deutscher Tradition, aber mit einer besonderen Note Made in Israel. Anlass ist der 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels. Diplom-Brauingenieur Cornelius Faust ist am 25. Juni der Einladung nachgekommen, zusammen mit dem israelischen Braumeister Ori Sagy das Festbier einzubrauen. (YouTube, twitter) EL

Anzügliche Nacktfotos
Nur wenige Monate, nachdem das belgische Model Marisa Papen wegen Nacktfotos in einem antiken Tempel in Luxor eine Nacht im Gefängnis verbringen musste, erregt sie erneut Aufsehen. An dem Tag an dem ganz Israel den
Fotos: Mathias Lambrecht
70. Jahrestag der Unabhängigkeit zelebrierte, posierte die 25-Jährige auf einem Dach in Jerusalem. Im Hintergrund: die Klagemauer. Bei ihrem dreitägigen Trip durch Israel entstanden noch weitere Aktfotos. Viele Menschen empfinden das Foto vor der Klagemauer als respektlos. Auf Twitter beschweren sich User, dass die 25-Jährige offenbar gezielt das Judentum angreifen wolle, was sie sich beim Islam nicht traue. (johnib, heute, MarisaPapen-FB, TheSun) KR/ EL




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org




Der Prinz in Jerusalem - Ein Programm in Bildern
Grabeskirche, Klagemauer, Al Aqsa, Felsendom, Yad Vashem ...
Der Herzog von Cambridge am Grab seiner Urgroßmutter, Prinzessin Alice, in der Kirche von St. Maria Magdalena und auf dem Ölberg (@kensingtonroyal) EL

Prinz William trifft Netta
Prinz William traf in Tel Aviv auf die Eurovision-Gewinnerin Netta Barzilai. Bevor er nach Ramallah zu einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas reiste, tourte der Duke of Cambridge mit der Eurovision-Siegerin 2018 auf dem Rothschild Boulevard von Tel Aviv und trank mit ihr am ersten Kiosk ein Glas "Gazoz". Sie posierten für Fotos mit Kellnern aus Restaurants in der Gegend. Netta habe dem Prinzen empfohlen, ihr Lied runterzuladen, während William der Sängerin laut Radiobericht nahelegte, ihre Frisur zu ändern. Viele begeisterte Bürger fotografierten den Prinzen, winkten und riefen ihm hinter den Sicherheitsgittern der Polizei zu: "Wir lieben dich".
William winkte zurück und schüttelte Passanten die Hand, bevor er in sein gepanzertes Fahrzeug einstieg, um junge israelische Unternehmer im Beit Ha'ir Museum der Stadt zu treffen. Kensington Palace tweetete nach dem Besuch: "Der Herzog von Cambridge traf 2018 #Eurovision Gewinner @ NettaBarzilai auf Rothschild Blvd für Gazoz, ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk #Kaparaeleichem". (dailymail, ynet, eurovision, leparisien, I24news) TS

Prinz William in Ramallah
Von Tel Aviv reiste der Herzog von Cambridge nach Ramallah. Er traf sich mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in der Mukata, dem Sitz der palästinensischen Regierung in Ramallah, wo er einen Empfang mit rotem Teppich erhielt, zu dem eine Ehrengarde und eine Band mit Dudelsackpfeifern in alter britischer Tradition gehörten. Eine Mädchenschule und eine Impfstation der UNRWA im Flüchtlingslager Jalasoun standen ebenfalls auf dem Programm. Der Prinz und Abbas äußerten sich nicht zu Reportern. (euronews, faz, youtube) TS

Patzer von Reuters
Die international bekannte Nachrichtenagentur Reuters erlaubte sich in Ramallah zu dem Treffen von Prinz William mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas einen peinlichen Fehler. TS

Bar Refaeli: Prinz William sieht am besten aus
Eigentlich ist das israelische Model Bar Refaeli (33) glückliche Ehefrau und Mutter. Doch beim Anblick von Prinz William (36) wird scheinbar auch sie schwach. Wie die britische Daily Mail jetzt berichtet, trafen sich die beiden auf einer Gartenparty des britischen Botschafters David
Quarrey (62) in Tel Aviv. Dabei soll der Ehemann von Herzogin Kate (36) bleibenden Eindruck bei der 33-Jähirgen Schönheit hinterlassen haben. "Er ist sehr, sehr charmant", wird Bar Rafaeli von der Daily Mail zitiert. Und obwohl sie auch Prinz Harry (33) sehr attraktiv finde, sei sein älterer Bruder William "der bestaussehendste Prinz auf der Welt". (rtlnext, gala) KR

Fromme Bürochefin verweigert Handshake mit Prinz William
Am Rande des Besuchs des britischen Prinzen in der Residenz des Präsidenten wurde eine kleine Anekdote gefilmt, als Rivka Ravitz, die Bürochefin von Präsident Reuven Rivlin, sich aus religiösen Gründen höflich
weigerte, die Hand des Prinzen zu schütteln. Sie schlug die Hände zusammen und verbeugte sich leicht, während der britische Prinz zum nächsten im Spalier wartenden Israeli weiterging. Ultraorthodoxe Juden, zu denen sich Ravitz zählt, bemühen sich, das jüdische Gesetz, Halacha genannt, gemäß strengeren Regeln zu erfüllen. So sollte jeder physische Kontakt einer Frau mit einem "fremden Mann" vermieden werden. Eine ähnliche "Panne" passierte vor ein paar Jahren während des Besuchs von Präsident Rivlin in der Residenz des Papstes im Vatikan. Ravitz weigerte sich höflich, dem Papst die Hand zu geben. Der reagierte überrascht. (twitter, youtube, israelnational) TS

Ein königliches Motorrad für Magen David Adom
Im Rahmen der Kampagne "70 Motorräder für 70 Jahre Staat Israel" spendeten britische Freunde des Magen David Adom (das israelische "Rote Kreuz") 9 lebensrettende Motorräder. Auf einem steht: "Verliehen von Freunden des Magen David Adom in Großbritannien an das Volk Israel anlässlich des Besuchs von Prinz William, Herzog von Cambridge, Juni 2018". Einsatzort der mobilen Rettungseinheit wird Ramat Gan. (mdais) TS

Steine auf den Prinzen
Entsprechend der Landessitte haben junge Palästinenser mit "Allah Uakbar"-Rufen die Autokolonne des britischen Prinzen beim Flüchtlingslager Jalazoun nahe Ramallah mit Steinen beworfen. Zu dieser "Steinigung" wurden
Fragen aufgeworfen. Die Norm ist, dass palästinensische Kinder aus irgendeinem Grund Autos mit Steinen bewerfen, die sie nicht mögen. Deshalb steinigen sie die ganze Zeit jüdische Autos, wobei die Steine verletzen und manchmal töten. Es gab keine Berichterstattung zu diesem Vorfall in den westlichen Massenmedien. Warum? Der Prinz oder seine Umgebung haben nicht gefragt, warum diese Menschen nach über 20 Jahren Palästinenserherrschaft immer noch in Flüchtlingslagern leben. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat gleichwohl internationale Hilfe in Milliardenhöhe erhalten, um das Leben der Flüchtlinge aus dem Jahr 1948 und ihrer Nachkommen zu verbessern. Sie hatten über 20 Jahre Zeit, um angemessene Unterkünfte zu bauen und die Flüchtlingslager niederzureißen. Prinz William fragte auch nicht, warum Mahmud Abbas im 12. Jahr seiner vierjährigen Herrschaft immer noch der Präsident ist. Der ganze Besuch wurde von den Briten als "apolitisch" bezeichnet, gleichwohl wurde die Altstadt Jerusalems als "okkupiertes palästinensisches Territorium" bezeichnet. Der Prinz weigerte sich auch, Nir Barkat, den Bürgermeister von Jerusalem, zu treffen. Der Prinz bezeichnete "Palästina" zudem als ein "Land", was es nicht ist. (israelnational, israelunwired, gellerreport, freespeech, virtualjerusalem) TS



Vijay Rupani besucht Israel
Der Chief Minister des indischen Bundesstaats Gujarat, Vijay Rupani, besucht Israel vom 26. Juni bis 1. Juli. Es ist Rupanis erste Auslandsreise als Chief Minister, Monate nachdem er Netanjahu in Gujarat beherbergt hatte. Der Ministerpräsident wird begleitet von Landwirtschaftsminister Jaydrathsinh Parmar
Titelbild von Rupanis Facebookseite
und einer Delegation hochrangiger Beamter aus den Bereichen Sicherheit, Landwirtschaft und Wasseraufbereitung sowie einigen Unternehmern. Israel hat der Regierung von Gujarat bereits bei der Entwicklung von zwei Exzellenzzentren für die Landwirtschaft in den Bezirken Banaskantha und Kutch geholfen. Die israelische Innovationsbehörde will mit Gujarat eng zusammenarbeiten, um gemeinsame Projekte zu fördern. (indiatoday, facebook) EL

Israel in Lateinamerika
Der Internationale Kurs auf Spanisch "Wasserwirtschaft für die landwirtschaftliche Entwicklung", der bisher Fachleute aus den Ländern Mitteleuropas zusammengebracht hat, hat jetzt auch einen besonderen
Rahmen für eine Debatte über die landwirtschaftliche Entwicklung im Gebiet des trockenen Korridors geschaffen. Der trockene Korridor erstreckt sich von Süd-Mexiko bis nach Panama. Er ist zu einem der wichtigsten Themen auf der Agenda in Lateinamerika und der Karibik geworden. Während des Treffens haben die Teilnehmer die aktuelle Situation in der Region vorgestellt, Dr. Yosef Gotlieb präsentierte sein Forschungsprogramm in Costa Rica, Dov Skiba teilte die Erfahrung des landwirtschaftlichen Produktionsprojekts von Tahal in Panama. 26 Fachleute aus Lateinamerika nahmen an dem Lehrgang zum Umgang mit Wasser und zur landwirtschaftlichen Entwicklung teil. (mashav, israelenargentina) EL

Damit die Wüste wieder grün wird: Bäume spenden!
Feuerterror aus Gaza. Bisher sind über 400 Hektar Wald verbrannt, mehr als 10% der Waldfläche des westlichen Negev. Darüber hinaus sind 500 bis 600 Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Flammen aufgegangen. Um die betroffenen Gemeinden herum pflanzt der KKL-JNF jetzt sofort wieder neue Bäume. Die Wälder wiederherzustellen, wird nach Einschätzung des Verbands mehr als zehn Jahre dauern. Auch die finanzielle Belastung ist immens. Liebe Leserinnen, liebe Leser, haben Sie schon einmal daran gedacht, Bäume zu schenken? Für 18,00 Euro pro Baum Leben in die Wüste bringen. (kkl-jnf) EL




Anzeige...




Wenn der Feind die letzte Hoffnung ist
2013 hat die israelische Armee erstmals schwer verletzte syrische Zivilisten über die Grenze geholt und in Israel behandeln lassen. Inzwischen haben

offiziellen Angaben zufolge mehr als 3.500 Menschen aus dem Nachbarland Hilfe von israelischen Ärzten bekommen. Sergej Kutikov, Major der israelischen Armee, leitet die Operation "Good Neighbor", guter Nachbar. Behandelt werden die syrischen Patienten unter anderem im Ziv-Krankenhaus, rund 50 Kilometer westlich der Grenze. Mehr als 1.000 Kindern sei in dem medizinischen Komplex in Nord-Galiläa geholfen worden, erklärt Michael Harari. Der Arzt erinnert sich, wie am 16. Februar 2013 die Pager und Telefone klingelten. "Man sagte uns, es sei keine Übung und dass eine unbekannte Anzahl syrischer Patienten eingeliefert werde. Fast jeder Patient hatte Explosionsverletzungen", sagt Harari. "Ich bin Intensivmediziner und habe viele schlimme Verletzungen gesehen, etwa nach Autounfällen. Aber ich hatte keine Vorstellungen, was Kriegsverletzungen bedeuten, was Explosionsverletzungen mit dem menschlichen Körper anrichten können. Darauf kann einen niemand vorbereiten." (ntv, JPost) KR

Nächtliche Hilfsaktion: Israel versorgt syrische Flüchtlinge mit Hilfsgütern
Aufgrund der aktuellen Kämpfe in Südsyrien strömen immer mehr Flüchtlinge in den Golan. Deshalb hat die israelische Armee Donnerstagnacht humanitäre Hilfe an mehrere Zeltlager in dem Gebiet nahe der Grenze zu Israel geliefert. Laut einer Mitteilung des Militärs fand die nächtliche Hilfsaktion zeitgleich an vier Orten statt. Innerhalb mehrerer Stunden brachte die Armee etwa 300 Zelte, 13 Tonnen Lebensmittel

und 15 Tonnen Babynahrung auf die syrische Seite der Grenze. Zur Hilfslieferung gehörten ferner drei Paletten medizinische Ausrüstung und Medikamente sowie 30 Tonnen Kleidung und Schuhe. Die Hilfsaktion ist Teil der Militärdirektion "Gute Nachbarschaft". Dabei unterstützt Israel hilfsbedürftige Syrer im Golan, ohne sich jedoch in die innersyrischen Kämpfe einzumischen. (Spiegel, Israelnetz) SSt

Palästinenser: Opfer arabischer Apartheid
Der Libanon ist eines von mehreren arabischen Ländern, in denen Palästinenser diskriminierenden Rechtsbestimmungen sowie Apartheidgesetzen und -Maßnahmen ausgesetzt sind. Die Not der Palästinenser

in arabischen Ländern ist für die internationale Gemeinschaft und pro-palästinensische Aktivisten und Gruppierungen aus der ganzen Welt jedoch scheinbar nicht von Interesse. Vor kurzem errichteten die libanesischen Behörden elektronische Sicherheitstore an allen Eingängen von Ain al-Hilweh, dem größten Flüchtlingslager im Libanon. Dieser Schritt löste eine Welle von Protesten in Ain al-Hilweh und unter Palästinensern, die in anderen Flüchtlingslagern im Libanon leben, aus. Sie sehen die Errichtung der elektronischen Tore als Kollektivstrafe an. "Derartige Sicherheitsmaßnahmen sind ungerechtfertigt und dienen nur dazu, den Ärger und die Frustration zu verstärken", erklärte Yasser Ali, offizieller Vertreter einer Gruppe, welche palästinensische Flüchtlinge im Libanon repräsentiert. "Warum behandeln sie Ain al-Hilweh, als ob es eine Insel voller ansteckender Krankheiten wäre?" (gatestone) KR

Nakba: Propaganda Eigentor des BDS
"Die Palästinenser sind die größte und am längsten leidende Flüchtlingsgruppe der Welt", twitterte die südafrikanische BDS-Bewegung. Mit dem Tweet teilte sie vier Fotos, von denen eines 1950 in einem israelischen Durchgangslager für Juden aufgenommen wurde, die nach der Gründung des jüdischen Staats aus arabischen und muslimischen Ländern geflohen oder vertrieben worden waren. Der südafrikanische Gewerkschaftsbund

COSATU gab den Tweet mit dem markanten Bild jüdischer Flüchtlinge wieder, ohne dessen Quelle anzugeben. Kommentatoren auf Twitter spotteten über den Fauxpas. Einer von ihnen bemerkte sarkastisch: "Danke, COSATU, dass ihr die Aufmerksamkeit der Welt auf die jüdischen Flüchtlinge gelenkt habt, die in den 1940er und 1950er Jahren vertrieben wurden. Wahrlich eine gute Tat." (mena, heplev) KR

Israel will Solaranlage für den Gazastreifen bauen
Israel denkt derzeit laut über Möglichkeiten nach, den Bewohnern des Gazastreifens zu helfen. Auch Arbeitsmöglichkeiten sind für die israelische Regierung denkbar. Ziel ist es, etwas gegen die Stromkrise in

dem Gebiet zu tun. Der Solarpark soll auf israelischer Seite nahe des Eres-Übergangs an der Nordgrenze des Gazastreifens entstehen. Dem Bericht zufolge betont Israel, dass die Terrorgruppe Hamas, die im Gazastreifen regiert, nicht in den Plan mit einbezogen ist. Die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner und Jason Greenblatt, haben bei ihrer Nahost-Reise Einzelheiten des Plans mit Israel, Jordanien und Ägypten besprochen. Neben dem Solarpark soll als weitere Hilfsmaßnahme für den Gazastreifen ein Hafen auf Zypern entstehen. Dort sollen größere Frachtschiffe mit Waren für den Gazastreifen anlegen können. Die zypriotische Regierung hat am Dienstag bestätigt, eine entsprechende Anfrage aus Israel erhalten zu haben. (Israelnetz) SSt

Iraner skandieren "Tod Palästina"
Bei Protesten wegen der wirtschaftlichen Lage im Iran am Montag in Teheran waren Sprüche wie "Tod Palästina" zu hören. Damit forderten die Demonstranten das Regime auf, sich um die Belange der Iraner zu kümmern, anstatt Terrorgruppen in der Region zu unterstützen.

An der Haltung des Mullahregimes hat dies aber wenig geändert. In einer neuen Twitter Meldung, die er nach der Teilnahme an der Abschlußfeier einer Offiziers Akadameie vebreitete, betont Khamenei einmal mehr "Palestine will definitely be freed". (FB, JPost) Währenddessen ist gerade bekannt geworden, dass der Iran auch weiterhin intensiv bemüht ist illegale Waffentechnologie von Deutschland zu erwerben. (JPost) SSt








Der neu-deutsche Antisemit
Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse von Arye Sharuz Shalicar (Autor). Gerade einmal drei Generationen sind seit der Shoah vergangen. Deutschland ist heute ein anderes Land. Die Deutschen haben aus der Vergangenheit gelernt und sich ihrer Verantwortung für ein "Nie wieder" gestellt. Ist es wirklich so? Arye Sharuz Shalicar trifft in seinem Beruf deutsche Spitzenpolitiker, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Journalisten, Polizisten, Bundeswehrsoldaten, Akademiker und christliche
Pilgergruppen. Nach unzähligen Gesprächen und Begegnungen gelangt er zu der bitteren Erkenntnis: Antisemitismus ist in Deutschland, nicht selten getarnt als "Israel-Kritik", weiterhin tief verwurzelt. "Neu-deutsche" Antisemiten treten ihm unverhohlen und massenhaft in seinem Blog entgegen. Ihre Kommentare lassen keinen Zweifel daran: Juden gehören heute nicht selbstverständlich zu Deutschland. (amazon) TS



Israel und Marokko
Israelische und marokkanische Fans posieren gemeinsam für ein Foto beim #WorldCup in Russland nach dem Marokko-Portugal-Spiel. (facebook) TS

FIFA-Chef lädt Präsident Abbas als `Ehrengast´ zum WM-Finale ein
Gianni Infantino, der Präsident der Fédération Internationale de Football Association, hat Abu Mazen, den Präsidenten der Palästinensischen Autononomiebehörde, eingeladen, sich als
Ehrengast das Finale der in Rußland stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft anzuschauen. Der Chef des Regimes von Ramallah nahm die Einladung dankend an und will am 15. Juli in die russische Hauptstadt Moskau kommen. Der Schritt des FIFA-Chefs verwundert aus mehreren Gründen. Zunächst ermittelt derzeit seine Organisation gegen Jibril Rajoub, der ein Vertrauter Abu Mazens ist, dem palästinensischen Fußballverband vorsteht und als »Sportminister« firmiert. Mit wüsten Drohungen hatte er kürzlich für die Absage eines Freundschaftsspiels zwischen israelischen und argentinischen Fußballern gesorgt. Auch ist zu hinterfragen, warum der israelische Präsident nicht eingeladen wurde, während ein Hetzer, der Haß gegen Juden schürt und terroristisch ausgelebten Judenhaß finanziell belohnt, sehr wohl als Ehrengast eingeladen wurde. (Haolam) SSt








In Israel wurde in dieser Woche Geschichte geschrieben. Vor genau 70 Jahren zogen sich die Briten aus dem von ihnen zwischen 1917 und 1948 verwalteten Mandatsgebiet Palästina zurück, ohne die Schlüssel zu übergeben. Die Juden nutzten das entstandene Vakuum, um ihren Staat auszurufen, während die Araber den damaligen UNO-Vorschlag, in dem Gebiet neben einem jüdischen einen arabischen Staat zu gründen, mit Krieg beantworteten. Es war der bislang einzige Krieg gegen einen UNO-Beschluss. Das britische Königshaus ist bis heute sehr präsent in allen seinen früheren Kolonien, als ob es noch das britische "Empire" gäbe. Doch die Royals hatten "Palästina" bisher strikt gemieden. Endlich hat Prinz William den Mut gefasst und der alten "Kolonie" einen ersten offiziellen Besuch abgestattet. Das britische Königshaus mit seinen altmodischen Sitten gilt vielen als Anachronismus. Vieles ist da skurril: der bis heute tobende Propagandakrieg um die Balfour-Deklaration, mit der die Briten den Juden 1917 versprochen hatten, eine nationale Heimstätte in Palästina zu errichten. Die Palästinenser glauben, durch die Streichung dieser Deklaration das Rad der Geschichte zurückdrehen zu können und Israel verschwinden zu lassen. Und manche Vorfälle während des Prinzen-Besuchs waren entsprechend eigenartig. Im "okkupierten palästinensischen Ost-Jerusalem" hat William die Klagemauer und das Grab seiner Urgroßmutter besucht. Palästinenser haben seinen Konvoi mit Steinen beworfen und in Ramallah redete der Prinz von einer Kooperation mit "Palästina", obgleich es diesen Staat noch gar nicht gibt. TS








Yael Deckelbaum in Rudolstadt
Yael Deckelbaum & The Prayer of the Mothers Ensemble sind am Donnerstag, den 5. Juli, um 21.00 Uhr live beim Rudolstadtfestival. (Rudolstadt) EL

Anat Geller in Potsdam
"Innere Widersprüche". Ausstellung vom 01. Juli bis 12. August 2018. Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei. Hermann-Elflein-Str. 3 in Potsdam (imgueldenenarm) EL

"Foxtrot" startet in deutschen Kinos
Der Film "Foxtrot" von Samuel Maoz startet am 12. Juli deutschlandweit in den Kinos. Ein Klopfen an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten Tel Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht vom Tod ihres Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn. Getrieben von tiefer Trauer und Verständnislosigkeit entwickelt sich in Michael ein Sturm aus rasender Wut, geprägt von Unsicherheiten und Traumata. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung, die das Schicksal der ganzen Familie in eine neue Richtung lenkt. "Foxtrot", Regie & Drehbuch: Samuel Maoz. Mit: Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gefen Barkai, u.v.m. (foxtrot) KR

Kibbutz Contemporary Dance Company 2 in München
Die Kibbutz Contemporary Dance Company 2 ist am 13. Juli mit Ihrer Performance "360°" zu Gast beim Think Big! Festival in München. Die Truppe gilt als eines der bedeutendsten Tanz-Ensembles Israels. Seit 1996 leitet der Tänzer und Choreograf Rami Be'er die Company. Er gilt als einer der politischsten Künstler im Tanzbereich. Das junge Ensemble KCDC 2 spricht vor allem ein junges Publikum und Familien an. Freitag 13. Juli 2018, 11 Uhr und 20 Uhr. (kcdc) KR

4 israelische Malerinnen in Hamburg
Vom 13. bis 22. Juli zeigt die Galerie des Frappant e.V. in Hamburg Arbeiten von vier zeitgenössischen israelischen Künstlerinnen. Unter dem Motto "The Color of the Narrative" erzählen Inbal Mizrach, Lilith Chambon, Ronit Goldschmidt und Talya Raz von Zeit, Erinnerung und Malerei - und jede von ihnen hat dafür eine ganz eigene, überzeugende künstlerische Sprache gefunden. (frappant) EL

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Herzliche Einladung zum 5. Deutschen Israelkongress am 25. November 2018 im Congress Center der Messe Frankfurt am Main! Die Infos zum Programm und zur Anmeldung folgen. Zunächst bitte den Termin vormerken und weitergeben! Gerne weisen wir auch auf die Einladungs-Videos zum 5. Deutschen Israelkongress mit Grüßen aus Israel von Sacha Stawski (Facebook, YouTube) und Maya Zehden (YouTube) hin - die Videos wurden vor einigen Tagen aufgenommen. Regelmäßige Updates gibt es auch bei Facebook & Twitter. JG






Ihre Anzeige auf der ILI Website ...

Die neue ILI Website ist Online
und wir suchen Sponsoren und Werbepartner.
Interessiert?
Dann schreiben Sie uns unter office@il-israel.org!

Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören!







DRINGENDER APPELL: Ohne sie geht es nicht. Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen!
Ohne Spenden können wir nicht überleben. Und auch wenn wir so kostengünstig arbeiten, wie irgendwie möglich, gibt es doch unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne müssen wir einmal mehr an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V.,


Santander Bank München, Kto.: 1507866200, BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 1507 8662 00, BIC: SCFBDE33XXX; PayPal. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!

ILI fördern und aktueller denn je relevantes Buch erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Als neues Fördermitglied (Jahres Abo) erhalten Sie als kleines Dankeschön das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.





Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: office@il-israel.org





Eine Vielzahl der Israeltage haben nun stattgefunden - doch einige stehen noch aus. Eine Übersicht zu den Orten und Terminen finden Sie unter www.Israeltag.de und auf einer GoogleMap der Botschaft des Staates Israel zum Jubiläumsjahr (Israeltage blau markiert).
Falls Ihre Stadt oder Ihr Ort noch nicht dabei ist: es ist selbst jetzt noch nicht zu spät, einen Israeltag auf die Beine zu stellen - einige Israeltage finden auch jetzt noch statt.
Überall dort wo bereits Israeltage stattgefunden haben, bedanken wir uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren, wie auch den Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2018 wird auf unserer Website veröffentlicht werden.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2018 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org

Alle Termine HIER...




"Israelkongress - Pins"
Israel-Deutschland immer im Herzen...
"ILI - Pins"
Ein absolutes Muß für jeden Israel-Freund...
Lanyards
Der perfekte Schlüsselanhänger für jede Gelegenheit
AUSSERDEM:
BUCH-SONDERAKTION:
Aktueller denn je...
"Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-iraelischer Konflikt und europäische Politik". Gebunde Ausgabe. NUR EUR 12,50.- (UVP EUR 24,90)

Sonnen-Caps aus Karton:
Israel-Soli-PaperCap®
von Honestly Concerned e.V.
Anfragen mit Stückzahlen an:
info@il-israel.org





























Prinz William in Israel

July 12th: Israel host to the biggest Lacrosse Championship ever with over 2,000 players from 50 nations!

Die "Besetzung"Jerusalems...

Iran: "Our enemy is right here! America is not our enemy."

Der RTL WEST Kommentar zum Auftritt einer israel-feindlichen Band



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Festival of Light, Jerusalem

Bilder u.a. E. Lahusen

Blaue Mauern Saffed




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der Israeltag 2018 geht weiter - seien auch Sie mit dabei! Weitere Informationen unter www.Israeltag.de

ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2018 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org