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17. Juni 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israelische Startups für die linken Herzkammern
  • Die meisten Säugetiere und Vögel sind zahm
  • Ein Superstar des Biodesigns bittet zu Tisch
  • Naturkräfte kreativ kombinieren
ARCHÄOLOGIE
  • 2.000 Jahre alte Grabkammer entdeckt
  • Amulett mit arabischer Inschrift gefunden
TOURISMUS
  • Der Markt lebt!
  • Neues Naturmuseum in Tel Aviv
WIRTSCHAFT
  • 7 Flüsse sanieren und den See Genezareth auffüllen
  • Eko will Verkaufsplattform für Walmart aufbauen
  • Israel stellt "Panzir-Killer" vor
  • Technion erreicht 40% des Fundraising-Ziels von USD 1,8 Mrd.
  • Inflationsrate bis 2022 unter 2%
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • "Miss Irak" besucht Israel
  • Urbane Tanzperformance in Jerusalem
  • Israelische Ärzte helfen Opfern des Vulkanausbruchs
POLITIK
  • +Korrektur+
  • Ein Europa, das schützt - Kanzler Kurz in Israel
  • Kanzler Kurz weist in Berlin auf Israel hin
  • UNO: Vorschlag für Verurteilung von Hamas aus "Verfahrensgründen" abgelehnt
  • Prinz William besucht Israel
  • Russland an Israel: Aktionen in Syrien während der WM-Spiele vermeiden
  • Historische Emotionen bei Manövern über Deutschland und Polen
  • Netanjahu lobt Zustimmung Deutschlands zum israelischen UAV-Leasing
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Millionenschwere Spenden an NGOs
  • Rechtsstaat Israel: Siedlung wird evakuiert
  • Feuerdrachen aus Gaza zerstören Naturschutzgebiete
  • Ajatollahs mobilisierten zur Israel-Hasser-Demo
  • "Von der Meinungsfreiheit gedeckt"
SPORT
  • FIFA ermittelt gegen Palästinensischen Fußballverband

BÜCHER
  • Ein Lobbyist, der Kritiker des Lobbyismus beschuldigt
ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Tel Aviv feiert Bauhaus-Erbe
  • Denk.Mal.Garten.Fest
  • Die Batsheva Company - The Young Ensemble in Dresden Hellerau
  • Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
IN EIGENER SACHE
  • OHNE SIE GEHT ES NICHT - Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen...
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Israelische Startups für die linken Herzkammern
Vier israelische Startups spezialisieren sich auf Reparatur oder Überwachung der Kammern auf der linken Seite des Herzens.
  • Linksseitige Herzinsuffizienz tritt auf, wenn der linke Ventrikel nicht effizient pumpt. Dabei steigt Blut in die Lunge zurück und verursacht Kurzatmigkeit und Flüssigkeitsansammlung. Tausende von Patienten mit fortgeschrittenen Herzinsuffizienz erhalten jedes Jahr eine implantierte mechanische Pumpe zur linksventrikulären Unterstützung (LVAD). Der LVAD ist über ein Kabel ("drive line") mit einem externen Netzteil verbunden. Leviticus Cardio aus Petach Tikva hat nun ein drahtloses System zur Stromversorgung von LVADs entwickelt. In Tierversuchen, die an der Katholischen Universität in Belgien durchgeführt wurden, funktionierte das CET-System monatelang effizient und ist jetzt für Versuche am Menschen bereit.

  • CorAlert entwickelt ein präzises, kostengünstiges, nichtinvasives Erfassungs- und Überwachungsgerät zur Messung des linksventrikulären enddiastolischen Drucks in Echtzeit (LVEDP), dem Standardverfahren zur Erkennung und Diagnose von Herzinsuffizienz. CorAlert CEO ist Amir Marmor, ein Software-Ingenieur, der das Unternehmen 2012 in Ramat Hasharon zusammen mit seinem Vater, Dr. Alon Marmor, Professor für Kardiologie an der Bar-Ilan University und ehemaliger Direktor der Kardiologie am Ziv Medical Center in Safed Tzfat), gründete.
  • Vodafone Medical Technologies aus Tel Aviv entwickelt V-LAP, das weltweit erste Miniatur-Mikrocomputer-Implantat für die linksatriale Überwachung von Herzinsuffizienz. Das Unternehmen hat kürzlich USD 9,5 Mio. sowie ein Horizon 2020-Stipendium aus dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm eingeworben, um die Personalausstattung zu erhöhen und klinische Prüfungen durchzuführen. V-LAP überträgt tägliche Druckwerte an den Arzt, der Veränderungen leicht erkennen und die Medikamente entsprechend anpassen kann. Das System soll eine externe Heimeinheit enthalten, damit der Patient sich selbst überwachen kann.
  • V-Wave aus Caesarea hat kürzlich eine Investition in Höhe von USD 70 Mio. erhalten. Das V-Wave Interatrial Shunt Systems ist ein kleines, biokompatibles interatriales Implantat zur Regulation des linksatrialen Drucks (LAP) bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Der Shunt soll Episoden erhöhter LAP verhindern, Symptomentlastung bieten, Hospitalisierung verringern, Bewegungstoleranz erhöhen und die Lebensqualität verbessern. William T. Abraham, Leiter der kardiovaskulären Medizin am Wexner Medical Center der Ohio State University, erklärte, dass erhöhte LAP die Hauptursache für Atembeschwerden und Krankenhausaufenthalte aufgrund einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz sind. V-Waves Machbarkeitsstudie wurde im März 2018 vorgestellt. Jetzt steht eine Zulassungsstudie mit 400 randomisierten Patienten an. (israel21c) EL

Die meisten Säugetiere und Vögel sind zahm
Obwohl die Menschheit nur 0,01% aller Lebewesen darstellt, wurden durch Menschen 83% aller Wildsäugetiere und die Hälfte der Pflanzen verdrängt, so eine Studie, die von Forschern des israelischen Weizmann Institute of Science und des California Institute of
Technology durchgeführt wurde. Es ist die erste umfassende Schätzung der gesamten Biomasse verschiedener Lebensformen auf der Erde und der Auswirkungen der Menschheit auf diese Biomasse. "Wir wissen, dass Menschen die Biosphäre beeinflussen", sagt Prof. Ron Milo vom Weizmann-Institut, der die Arbeit leitete, "aber jetzt können wir anfangen, die wirklichen Zahlen zu zeigen - um unsere Auswirkungen zu quantifizieren." Laut der Studie sind 96% aller Säugetiere auf der Erde zahme Tiere und Menschen, während nur 4% wilde Tiere sind. Gezüchtetes Geflügel macht 70% aller Vögel auf dem Planeten aus, während nur 30% wild sind. "Es ist ziemlich schwindelerregend", sagte Milo. "In Wildfilmen sehen wir Vogelschwärme jeder Art in großen Mengen, und als wir dann die Analyse durchführten, fanden wir weit mehr domestizierte Vögel." Eine weitere überraschende Entdeckung ist, dass, obwohl der größte Teil der Erdoberfläche vom Ozean bedeckt ist, das marine Leben nur 1% der gesamten Biomasse ausmacht, während sich der Großteil des Lebens an Land abspielt. (Israel21c) EL

Ein Superstar des Biodesigns bittet zu Tisch
Der Nanotech-Pionier Prof. Oded Shoseyov hat, basierend auf seinen Erfindungen, bereits 11 Unternehmen gegründet. Shoseyovs glanzlose Schul-Noten verhinderten einen normalen Einstieg in das Bachelor-Chemie-Programm an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Er hatte seine Professoren erst überreden müssen, ihn zu nehmen. Nun hat Shoseyov dort eine Professur für
Protein-Engineering und Nano-Biotechnologie. 1993 entwickelte er ein Protein, das sich an Cellulose bindet, und erzeugte damit Verbundwerkstoffe. Mit Shoseyovs nächster Technologie wurde die Wachstumsrate von transgenen Eukalyptusbäumen beschleunigt, die für die Herstellung von Papier verwendet werden. Rekombinante menschliche Kollagenfasern, die von Shoseyov aus den proprietären transgenen Tabakpflanzen extrahiert wurden, sind sechs Mal zäher als die körpereigenen Sehnen und Bänder - ein Segen für die Chirurgie. Außerdem hat Shoseyov, basierend auf dem Kollagen, das für den 3D-Druck geeignet ist, eine Bio-Farbe entwickelt. Und er hat Kooperationen zur Entwicklung von 3D-gedruckten menschlichen Hornhäuten, Nieren und Lungen. Inzwischen etabliert Shoseyov zusammen mit Prof. Ido Braslavsky, Professor an der Hebräischen Universität, seine zwölfte Firma, Chef-it: "Zum ersten Mal können wir das Essen ausdrucken und gleichzeitig kochen." Die computergestützte Plattform von Chef-it ermöglicht das 4D-Drucken und Kochen von personalisierten Mahlzeiten mit Zutatenkartuschen, einschließlich eines mit kalorienfreien Nanozellulosefasern als selbstorganisierenden Bindemittel anstelle von Stärke, Eiern, Gluten oder Gelatine. Eine große Auswahl an Gerichten kann gebacken, gebraten oder gegrillt werden und nach Geschmackspräferenzen und Diätbeschränkungen zugeschnitten werden. Gedruckt und gekocht, Schicht für Schicht, können sie praktisch jede Form annehmen. (israel21c) EL

Naturkräfte kreativ kombinieren
"Was bekommst du, wenn du die stärksten Materialien aus der Pflanzenwelt mit den elastischsten aus dem Insektenreich kombinierst? Super-performende Materialien, die alles verändern könnten." Der Nanobiotechnologe Oded Shoseyov führt uns durch Beispiele von erstaunlichen Materialien, die in der Natur zu finden sind, von Katzenflöhen bis hin zu Mammutbäumen und zeigt die kreativen Wege, die sein Team von Sportschuhen bis hin zu medizinischen Implantaten nutzt. (TED) EL








2.000 Jahre alte Grabkammer entdeckt
Israelische Bauarbeiter haben beim Baggern in Tiberias rund zehn Meter unter der Oberfläche eine 2.000 Jahre alte Grabkammer am See Genezareth in Israel entdeckt. Die Grabkammer aus der Römerzeit sei rund zwei Meter hoch und habe neben einem Eingangsraum und einer
zentralen Kammer mehr als zehn Grabnischen. "Die Höhle muss als Grabkomplex für eine Familie gedient haben, die in der Stadt Tiberias oder in einem der angrenzenden Dörfer gelebt hat", sagte Jair Amizur von der Altertumsbehörde. Die Arbeiten an dem Kalkstein seien in hoher Qualität ausgeführt worden, die Dekorationen aufwendig, die Inschriften auf Griechisch. Dies alles deute auf eine reiche Familie hin. Die Eingangskammer ist bunt verputzt. Außerdem gibt es verzierte Knochenkisten aus Stein und Keramik, in die später die Knochen der Toten gelegt wurden. Die Grabnischen wurden mehrfach verwendet. (swp) KR

Amulett mit arabischer Inschrift gefunden
Israelische Archäologen haben in Jerusalem ein etwa 1.000 Jahre altes winziges Keramik-Amulett mit arabischer Inschrift entdeckt. Es wurde auf dem Ausgrabungsgelände des ehemaligen Givati-Parkplatzes
nördlich der Stadt Davids, des ältesten Teils Jerusalems, gefunden. Der Archäologe Nitzan Amitai-Preiss von der Hebräischen Universität hat die Inschrift entziffert: "Karem vertraut auf Allah. Der Herr der Welten ist Allah." Amitai-Preiss merkt an, dass ähnliche Inschriften auf Halbedelsteinen typisch für die Zeit vom 8. bis zum 10. Jahrhundert sind. Formulierungen dieser Art finden sich etwa entlang der Pilgerwege nach Mekka. Keramiken wie diese seien allerdings selten. (Israelnetz) TS



Der Markt lebt!
Der Machane Jehuda Markt in Jerusalem bringt die Menschen zusammen. Zwischen Obst- und Gemüseständen gibt es jetzt auch immer mehr kleine Pubs und Restaurants, die zu einer Pause einladen. Gegen Ende des Tages verändert der Markt langsam sein Gesicht. Die Obst- und Gemüseverkäufer gehen nach Hause und die ganze Meile verwandelt sich in ein Vergnügungsviertel. Nun verkündete Gesundheitsminister Litzman, dass seine orthodoxe Thora-Partei nur einen Bürgermeister-Kandidaten unterstützen würde, der der abendlichen Verwandlung des Machane
Jehuda Marktes ein Ende machen würde. Seiner Ansicht nach würden die Bars und Feiern junger Menschen jeden Abend auf dem Markt zu Ausschweifungen führen. Allerdings hat ihn bislang kein Kandidat zur Wahl des nächsten Bürgermeisters Jerusalems dabei unterstützen wollen. Dov Eilon von Israel Heute: "Also, wenn einer von Ihnen bald mal wieder in Jerusalem sein wird, kommen Sie abends auf den Markt und genießen diese ganz besondere Atmosphäre." (Israelheute) TS

Neues Naturmuseum in Tel Aviv
An der Universität von Tel Aviv soll nach langer Wartezeit jetzt im Juli das neue nationale Museum für Naturgeschichte eröffnen. Die Einrichtung beherbergt über 5,5 Millionen Exemplare von Spezies aus aller Welt mit besonderer Betonung auf der einheimischen Fauna
und Flora im Heiligen Land und in der Region. Zugleich ist das Steinhardt Museum of Natural History ein Forschungszentrum - nach Angaben seiner Schöpfer das einzige auf dem Gebiet der Naturgeschichte im Nahen Osten. Es bietet zudem eine kontroverse Ausstellung, die der menschlichen Evolution gewidmet ist. Das passt streng religiösen Kreisen im Land nicht, denn sie lehnen die Evolutionstheorie ab. Die Ausstellung zur Evolution hat übersetzt den Titel "Was macht uns menschlich?". Sie beleuchtet die Geschichte anhand kultureller Errungenschaften wie dem Nutzbarmachen von Feuer, der Innovation von Werkzeugen und der Entwicklung von Landwirtschaft. Allerdings ist sie aus Gründen der weltanschaulichen Diplomatie im dritten Stock untergebracht - um Kontroversen zu vermeiden. (bluewin) KR




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7 Flüsse sanieren und den See Genezareth auffüllen
Laut Kabinettsbeschluss sollen künftig 100 Mio. Kubikmeter entsalztes Wasser pro Jahr in den See Genezareth eingespeist werden, der zurzeit ein beispiellos niedriges Niveau erreicht hat. Der Plan umfasst auch den
Bau von zwei Entsalzungsanlagen im westlichen Galiläa und in Sorek, welche die Wasserproduktion um 300 Mio. Kubikmeter Wasser pro Jahr erhöhen werden. Weiter soll ein NIS 100 Mio. Flusssanierungsplan die sieben Flüsse Ga'aton, Na'aman, Kishon, Hadera, Zippori, Betzet und Eynan im Norden Israels rückgewinnen und andere Gebiete neu an das nationale Wasserversorgungssystem anschließen. Israel verfügt derzeit über fünf Entsalzungsanlagen, die jährlich 585 Mio. Kubikmeter Wasser produzieren. Das Ziel für die Produktion von entsalztem Wasser für das Jahr 2030 soll auf 1.100 Mio. Kubikmeter pro Jahr erhöht werden, das Doppelte der derzeitigen Menge. (globes) EL

Eko will Verkaufsplattform für Walmart aufbauen
Das ursprünglich von drei Musikern gegründete israelische Unternehmen Eko hat eine interaktive Videotechnologie entwickelt, die es den Zuschauern ermöglicht, zu wählen, wie die Handlung weitergeht. Unter anderem produzierte
Eko mit CBS eine interaktive Version von Twilight Zone. Eko schließt derzeit einen Vertrag mit dem US-Einzelhandelsriesen Walmart, um als Konkurrenz zu Amazon eine Video- und Content-Plattform aufzubauen. Sony investierte 2016 USD 40 Mio. in Eko. Der Unternehmenswert liegt bei USD 175 Mio. Die Konkurrenz ist hart: Der Amazon Streaming-Service bietet eine breite Palette von Inhalten, darunter Original-Serien, und will dafür in diesem Jahr rund USD 5 Mrd. ausgeben. (globes) EL

Israel stellt "Panzir-Killer" vor
Die israelischen Rüstungsfirmen Israeli Military Industries Systems (IMI Systems) und Israel Aerospace Industries haben eine GPS-gesteuerte Luft-Boden-Rakete präsentiert, die den Namen Rampage trägt. Dies berichtet Ynetnews. Das Geschoss kann Ziele aus der Luft in etwa 150
Kilometer Entfernung erreichen. Mit der Länge von 4,7 Metern wiegt die Rakete rund 500 Kg, wobei der Sprengkopf 150 Kg schwer ist. Kampfflugzeuge wie F-16 können bis zu vier Rampage-Raketen mitführen. Die Geschosse, die von Flugzeugen der vierten und der fünften Generation, wie F-15 Eagle, F-16 Fighting Falcon und F-35 Lightning II, getragen werden können, sind zur Bekämpfung von Luftabwehrsystemen sowie anderen Objekten des Gegners bestimmt. Die ersten Lieferungen sind für 2019 geplant. (ynet, thedrive, sputnik) KR

Technion erreicht 40% des Fundraising-Ziels von USD 1,8 Mrd.
Das israelische Technologie-Institut Technion will bis 2024 USD 1,8 Mrd. einwerben. 40% des Betrags wurden innerhalb der vergangenen vier Jahre aufgebracht. Das Geld ist für einen Campus in Israel bestimmt. In den
letzten zwei Jahrzehnten konzentrierte sich das Institut auf multidisziplinäre Exzellenzzentren in Technologie, nachhaltige Energie, Ingenieurwesen, Biowissenschaften, autonome Systeme und Krebsforschung. "Wir müssen große Summen in die Forschungsinfrastruktur dieser Zentren investieren und neue Mitarbeiter einstellen, denn nur so können wir unsere Technologie- und Wissenschaftsführerschaft verankern und ausbauen", sagte der Präsident von Technion, Prof. Peretz Lavie. Die Anzahl der Mitarbeiter soll von 570 auf 620 erhöht werden. "Wir müssen uns der vierten industriellen Revolution - der digitalen Revolution - anpassen. Dies erfordert eine Vertiefung unserer Präsenz in künstlicher Intelligenz, Cyber-Verteidigung, erneuerbare Energien, Umweltentwicklung und -wissenschaft sowie Quantentechnologie." (globes) EL

Inflationsrate bis 2022 unter 2%
Israels nächste Regierung, die im Jahr 2020 ihr Amt antritt, muss Anpassungen des Staatshaushalts (entweder Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen) in Höhe von NIS 5,3 Mrd. vornehmen, schätzt das
Finanzministerium. Die dem Update beigefügte makroökonomische Prognose zeigt, dass die jährliche Inflationsrate in Israel bis 2022 unter 2% bleibt. Das Finanzministerium hat auch die erwartete Wachstumsrate für das Jahr 2018 von 3,2% auf 3,5% nach oben korrigiert "angesichts der positiven Entwicklung der Investitionen, des privaten Konsums und der Exporte". Der Plan enthält neue Investitionen in die Erschließung von Erdgaslagerstätten, passend zu den kürzlich genehmigten Entwicklungsplänen für die Karish- und Tanin-Lagerstätten und Intels neues Investitionsprogramm für seine kürzlich genehmigte Fabrik in Kiryat Gat. Das Finanzministerium weist darauf hin, dass seine revidierte Prognose die Aussichten auf Gasexporte nicht berücksichtigt, obwohl im Jahr 2020 die Gasausfuhr nach Jordanien beginnen soll. (globes) EL








"Miss Irak" besucht Israel
Sarah Idan ist in Israel. Und sie lässt ihre mehr als 70.000 Instagram-Follower davon wissen - trotz der unvermeidlichen negativen Reaktionen und Drohungen der Hasser. Die in Amerika
lebende irakische Schönheitskönigin kam auf Einladung des American Jewish Committee (AJC). Ihre Freundschaft mit der israelischen Schönheitskönigin Adar Gandelsman hatte Idan zuvor viel Ärger eingebracht. Die beiden ließen sich im November bei der Wahl der "Miss Universe" in Las Vegas gemeinsam ablichten und verbreiteten Bilder über Instagram. Idan schrieb dazu: "Frieden und Liebe von Miss Irak und Miss Israel." Die Fotos lösten im Irak damals große Empörung aus - auch weil Idan zuvor im Bikini aufgetreten war. Wegen Drohungen flohen Verwandte von ihr sogar vorübergehend aus dem Irak in die USA. Idan besuchte jetzt auch das Museum der irakischen Juden: "Ich war heute sehr bewegt im Iraqi Jewish Museum, Sie werden wissen, warum diese Leute keine andere Wahl hatten, als in Israel zu leben, nachdem sie aus ihrem Heimatland Irak vertrieben wurden und nicht in den anderen arabischen Ländern leben konnten. Viele Araber bezeichnen sie als Eindringlinge ..." (twitter, instagram, bild) KR/ EL

Urbane Tanzperformance in Jerusalem
Mit "Bodies in Urban Space" belebten der österreichische Choreograf Willi Dorner und 15 Tänzer aus Tel Avivs Maslool Professional Dance Program die Straßen Jerusalems. Die urbane Performance war Teil des diesjährigen Israel Festivals. Die Tour begann im Anna Ticho House und führte durch die Gassen von Nahalat Shiv'a zur King David Street. Während sich die Körper der Tänzer in die Lücken und Räume der Stadt
hineinzwängten, öffnete sich das Publikum für eine neue Wahrnehmung der Umgebung. Sobald die Formation aufgebaut war, verschwand sie schon wieder. Dorner hat "Bodies in Urban Spaces" zuerst in Barcelona aufgeführt, bevor er sie auf einem Festival in Paris gezeigt hat. Seitdem wanderte die Show durch mehr als 110 Städte weltweit. (israel21c) EL

Israelische Ärzte helfen Opfern des Vulkanausbruchs
Nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala in der vergangenen Woche, bei dem mindestens 110 Menschen ums Leben kamen, hat Israel zahlreiche humanitäre Hilfsgüter in das Land geschickt. In der vergangenen Woche flog außerdem ein israelisches Ärzteteam nach Guatemala, um in zwei Krankenhäusern Patienten zu behandeln. Dazu verwendeten sie auch in Israel entwickelte Medizintechnik zum Beispiel zur Behandlung von Verbrennungen. Bei dem Vulkanausbruch wurden mindestens 110 Menschen getötet. Knapp 200 werden noch vermisst. (IsraelGuatemala, Haolam) KR




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+Korrektur+
Aufmerksame Leser haben in der letzten Ausgabe von ILI-News einen Fehler entdeckt: Moskau hat zwar Monate vor den USA West-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt, gleichwohl aber noch nicht seine Botschaft
verlegt. Bei Fokus-Jerusalem (im Text verlinkt) war der Vorgang ausführlicher und korrekt beschrieben, dann aber falsch gekürzt in den ILI-News übernommen worden. Während die Amerikaner ihren Nationalfeiertag von der schwül-heißen Residenz des Botschafters in Herzlijah in einen Festsaal in der Flughafen-City bei Lod verlegt haben, haben die Russen demonstrativ ihren Empfang zum russischen Nationalfeiertag in dem Sergeij-Hof mitten in Jerusalem abgehalten. Geladener Ehrengast war der israelische Premierminister. Zu palästinensischem Bier und russischem Wodka sagte er: "Der Beitrag der russischen Kultur zur Weltkultur ist immens." (Fokus-Jerusalem, ToI, Israelnetz) TS

Ein Europa, das schützt - Kanzler Kurz in Israel
Beginnt hier eine neue Sicherheitskooperation? "Wir werden weiterhin alle Formen des Antisemitismus in Europa mit Entschlossenheit bekämpfen und den Staat Israel unterstützen, soweit es für seine Sicherheit notwendig ist", so der österreichische Kanzler Kurz im
gemeinsamen Interview mit Netanjahu. Dieser begrüßte, dass Kurz sich dafür einsetzen will, dass in der EU die Sicherheitsbedenken Israels stärker beachtet werden. "Das ist wirklich wichtig. Wir denken, dass ist nicht immer der Fall." Dass Kurz die israelischen Sicherheitsbedenken in der EU mehr berücksichtigt haben will, sei ein "frischer Wind und Führungskraft". Obwohl auch Kurz es bislang vermieden hat, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hatte Österreich schon im Vorfeld ein Zeichen gesetzt. Der österreichische Botschafter hatte genau wie die Vertreter Rumäniens, Ungarns und Tschechiens am Tag vor der US-Botschaftseröffnung in Israel an einem Empfang des Außenministeriums teilgenommen. (Kurier, Facebook, TirolerTageszeitung) EL

Kanzler Kurz weist in Berlin auf Israel hin
"Wir fokussieren ganz bewusst das Thema der Sicherheit mit dem Motto: Ein Europa, das schützt, als Ziel. Ich komme gerade aus Israel. Immer, wenn man dort ist, dann ist man dankbar, in einer Region leben zu dürfen, wo Sicherheit Selbstverständlichkeit ist. Damit die
Sicherheit aber in Europa Selbstverständlichkeit bleibt, braucht es unserer Meinung nach eine stärkere Kooperation in Sicherheits- und Verteidigungspolititik auf europäischer Ebene und es braucht auch eine Lösung für die Migrationsfrage, um die innere Sicherheit in unserer europäischen Union zu gewährleisten." Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz in der gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin am 12. Juni. (facebook) EL

UNO: Vorschlag für Verurteilung von Hamas aus "Verfahrensgründen" abgelehnt
Mit einer großen Mehrheit von 120 Ja, gegen acht Nein und 45 Enthaltungen hat die UNO-Vollversammlung eine Resolution verabschiedet, welche Israel wegen des Gebrauchs "übertriebener, disproportionaler und willkürlicher Gewalt" während der Konflikte an
der Grenze zum Gazastreifen verurteilt. Gleichzeitig fordert die von Algerien und der Türkei unterbreitete Resolution einen "internationalen Schutzmechanismus zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung". Empört über diese Einseitigkeit schlug die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, einen Zusatz vor, der die Terrorgruppe Hamas verurteilt hätte. Das scheiterte an fragwürdigen Verfahrensfragen, obwohl eine knappe Mehrheit - 62 zu 58 mit 42 Enthaltungen - der anwesenden Staaten den Zusatz unterstützt hätte. - Die acht Staaten, welche die verabschiedete Resolution ablehnten, waren die USA, Israel, Australien, die Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Togo und die Salomonen-Inseln. (Toi, Tachles) TS

Prinz William besucht Israel
Wenn Prinz William am 25. Juni in Tel Aviv landet, steht ihm in Israel, Jordanien und den Palästinensergebieten ein dicht gedrängtes Programm bevor. Prinz William wird Netanyahu und Rivlin in ihren jeweiligen Residenzen
treffen. Es ist der erste offizielle Besuch eines Mitgliedes der britischen Königsfamilie in Israel seit der Staatsgründung 1948. Am Donnerstag steht der Besuch beim Grab seiner Urgroßmutter, Prinzessin Alice, in der Kirche St. Mary Magdalena, auf dem Jerusalemer Ölberg im Zentrum. Diplomatisch heikel: Für Kensington Palace liegt der Ölberg mit der Kirche im "besetzten palästinensischen Gebiet". Israel definiert beide Stätten als Bestandteile Jerusalems, innerhalb der Grenzen Israels. Laut der offiziellen Mitteilung sei der Prinz zufrieden darüber, dass sein Programm es ihm gestatten werde, mit einer Reihe von Menschen seiner Altersgruppe zusammenzukommen - jungen Jordaniern, Israelis und Palästinensern. (diePresse, jpost, tachles) TS

Russland an Israel: Aktionen in Syrien während der WM-Spiele vermeiden
Putin ist besorgt über die öffentliche Meinung bei den WM-Spielen. Er bat beteiligte Länder, ein "niedriges Profil" zu bewahren. Syriens Bürgerkrieg schwand in der letzten Zeit aus den Schlagzeilen, nachdem syrisches Militär die Übernahme großer Teile im ganzen Land abgeschlossen
hat, einschließlich der von Rebellen kontrollierten Stadtteile von Damaskus. Doch in den letzten Monaten kam es zu Spannungen zwischen Israel und dem Iran wegen des iranischen Bemühens, permanente Basen in Syrien zu etablieren und fortgeschrittene Waffen an die Hisbollah zu liefern. Da die WM ein persönliches Projekt von Präsident Putin und die Quelle nationalen Stolzes in Russland ist, hat Putin alle Parteien aufgerufen, verantwortungsvoll zu handeln. Obwohl Israel darauf achtet, Russland über seine Maßnahmen zu informieren, könne man annehmen, dass Israel sich mit großer Sensibilität verhalten werde. Assad wird entscheiden müssen, ob er die Kampagne starten will, den Süden Syriens während der WM wieder zu erobern, oder abzuwarten. (Israelhayom) TS

Historische Emotionen bei Manövern über Deutschland und Polen
40 israelische Fallschirmjäger trainierten gemeinsam mit ihren amerikanischen Kollegen in der von den USA angeführten Swift Response Übung. Sie fand in diesem Jahr in Deutschland, Polen, Litauen und Lettland statt, mit Teilnehmern aus ganz Europa, einschließlich Großbritannien, Spanien, Italien, Polen und Portugal. "Es war das erste Mal, dass israelische Fallschirmjäger an einer Übung dieser Größenordnung teilnahmen", sagte Maj. (Res.) Ido Sharir, ein Operationsoffizier der IDF-Fallschirmjägerbrigade. Es ist 74 Jahre her, dass jüdische Fallschirmjäger aus
dem vorisraelischen Palästina, darunter die von den Nazis ermordete Dichterin und Widerstandskämpferin Hannah Szenes, im Auftrag der britischen Armee über Europa absprangen, um die ungarischen Juden vor den Nazis zu retten. Maj. Yotam Ruf, der die Übung leitete, betonte die Symbolik des Absprungs von israelischen Fallschirmjägern in Polen, wo Millionen von Juden im Holocaust getötet wurden. "Nichts kann bewegender sein als das", sagte er. Der Offizier sagte, dass europäisches Land "sumpfiger" sei, als die israelischen Soldaten gewohnt sind. Das biete ihnen die Möglichkeit, zu lernen, wie man in einem anderen Terrain operiert. (mako, ToI) TS

Netanjahu lobt Zustimmung Deutschlands zum israelischen UAV-Leasing
"Das Riesenabkommen ist Ausdruck der strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel und zeugt vom Potenzial der israelischen Industrie, zu Ländern wie Deutschland beizutragen", so Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Pressemitteilung. Er lobte
die Bundesregierung und den Bundestag für die Genehmigung des etwa EUR 1 Mrd. umfassenden Abkommens zur Vermietung israelischer unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) an Deutschland. "Dies ist ein großer Beitrag für die israelische Sicherheitsindustrie und für die Wirtschaft." Netanjahu hatte dies bei den vergangenen Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel besprochen, und dankte der Bundeskanzlerin dafür, dass sie sich mit dem Thema befasst hat. (mfa) TS




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Millionenschwere Spenden an NGOs
Laut einem von NGO-Monitor veröffentlichten Bericht haben in den Jahren 2012-2016 in den arabisch-israelischen Konflikt verwickelte Gruppen (Menschenrechtsorganisationen) über NIS 500 Mio. an Spenden aus dem Ausland erhalten. Deutschland ist

der Spitzenreiter mit ca. NIS 50 Mio. Von der genannten Summe stammten 60% direkt oder indirekt fast ausnahmslos von europäischen Regierungen. Knapp 40% der Spenden stammten von privater Seite. Auf dem 9. Rang der staatlichen Spenden an israelische NGOs stehen die USA mit NIS 11,76 Mio. An der Spitze von acht privaten Gruppen oder Stiftungen steht der New Israel Fund (NIF) mit 13%. NGO-Monitor ist eine Jerusalemer Forschungsgruppe, die Informationen und Analysen über NGOs mit einer Agenda zur Förderung der Menschenrechte liefert. (Tachles) TS

Rechtsstaat Israel: Siedlung wird evakuiert
Am Dienstag wurden Proteste israelischer Siedler von der israelischen Grenzpolizei während der Räumung der illegalen jüdischen Siedlung Elazar im Gush-Etzion-Siedlungsblock in der Westbank niedergeschlagen. Die israelische Polizei begann damit die geplante Zwangsräumung der Siedlung auf Weisung des Obersten Gerichtshofs in Israel. Dieser hatte entschieden, dass 17 Häuser aus der Siedlung Elazar evakuiert werden sollten, da sie ungenehmigt auf Staatsland errichtet wurden. (Tachles) TS


Feuerdrachen aus Gaza zerstören Naturschutzgebiete
Neben brennenden Reifen zur Verschleierung von Anschlägen auf die Sicherheitsinstallationen und die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) und von Infiltrationsversuchen auf israelisches Territorium durch bewaffnete Hamas-Kämpfer wurden vermehrt Drachen und Ballons eingesetzt, die mit immer effektiveren Brand- und Sprengsätzen gegen Israel bestückt waren. (botschaft, cogat) EL

(Bilder: Freunde Israels)

Ajatollahs mobilisierten zur Israel-Hasser-Demo
An der antiisraelischen Hetzveranstaltung am vorigen Sonnabend auf dem Kurfürstendamm in Berlin waren hochrangige Vertreter der islamischen Republik

beteiligt. Es erschienen hochrangige Geistliche wie Seyed Mousavi, stellvertretender Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH), Hamidreza Torabi, Direktor der Islamischen Akademie Deutschland (IAD) und Sprecher des IZH, Muhammad Mohsen, IAD-Dozent und Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS), und Sheikh Hassan Shahrour, Imam der al-Mustafa-Moschee in Neukölln. Dieser war in der Vergangenheit durch die Glorifizierung von getöteten Terroristen der Hizbollah aufgefallen. Die Israelfeinde, darunter Unterstützer von Terrorgruppen wie Hamas, PFLP und Hisbollah, begannen gegen 14.30 Uhr am Adenauerplatz ihren Marsch stadteinwärts. Gegenprogramm: Erneut wehte am 9. Juni vor dem Rathaus Schöneberg die Israel-Fahne zum Zeichen der Solidarität. Gegendemonstranten versammelten sich am U-Bahnhof Nollendorfplatz und erklärten sich mit Israel solidarisch. Die Demonstration gegen den Al-Quds-Marsch, die u.a. auch von ILI und Honestly Concerned unterstützt wurde, zog dann durch die City West. (BerlinerWoche, BerlinerZeitung, Facebook) KR

"Von der Meinungsfreiheit gedeckt"
Der Deutsche Presserat sieht in der von vielen als antisemitisch kritisierten Netanjahu-Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung keinen Verstoß gegen den Pressekodex. "Die Grenze zur Diskriminierung von Juden nach Ziffer 12 Pressekodex ist nicht überschritten", teilte das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse mit. (JA) TS









FIFA ermittelt gegen Palästinensischen Fußballverband
Der Weltfußballverband FIFA hat am Mittwoch ein Disziplinarverfahren gegen den Chef des Palästinensischen Fußballverbandes Dschibril Radschub eröffnet. Der Israelische Fußballverband wirft ihm laut einem Bericht der Onlinezeitung Times of Israel Hetze vor. Radschub hatte vor dem inzwischen abgesagten Testspiel zwischen Israel und Argentinien dazu aufgerufen, Trikots des argentinischen Fußballstars Lionel Messi zu verbrennen. Damit wollte er verhindern, dass das für den 9. Juni geplante Spiel in Jerusalem ausgetragen wird. Argentinien sagte das Spiel ab. (Israelnetz) KR








Wenn man dieser Tage Radio hört, gleichgültig ob auf Hebräisch, Deutsch, Englisch oder Arabisch, muss man kein Wort verstehen und weiß dennoch sofort, worum es geht: Fußball und WM. Die Reporter reden schnell und unverständlich oder sie brüllen ungezügelt. Genauso automatisch geht es in der UNO zu, wo ohne Unterlass Israel verurteilt wird, während den Palästinensern keinerlei Schuld für Versagen oder gar Verstöße gegen Menschenrechte angelastet werden. Gleichwohl gibt es intern bei den Palästinensern offenbar ein gewisses Erwachen, denn Präsident Mahmoud Abbas hat im Rahmen seines Streites mit der Hamas die Gehälter für Beamte im Gazastreifen gekürzt, den Strom und sonstige Energielieferungen gekappt und so die humanitäre Lage für die Menschen im Gazastreifen erheblich verschlechtert. Gegen diese Politik protestierten in Ramallah Tausende Menschen auf dem zentralen Arafat-Platz. Die palästinensische Polizei zerschlug die Kundgebung brutal mit Tränengas und Schockgranaten. Für den Westen ist das aber kein Thema. Denn solange "Palästinenser" von Palästinensern unterdrückt werden, oder "die Araber" in Syrien oder im Jemen sich gegenseitig zu hunderten umbringen, interessiert es niemanden. Schlagzeilen macht es erst, wenn "die Juden" eine Sanitäterin oder einen Journalisten beschießen. Niemand will wirklich wissen, wer unter den Palästinensern selbst die Lage verschlimmert. Denn sonst müssten ja die Europäer mal genauer hinschauen und das Finanzieren dieser horrenden Selbstzerfleischung einstellen. Und sie müssten prüfen, ob wirklich Israel an allem schuld ist, wie ständig behauptet. TS

Kommentar von Sacha Stawski: Staatsräson?
Welche Schande: Immer wieder erzählt man uns hier in Deutschland etwas von "Staatsräson" und davon, daß man sich für Israels Sicherheit einsetzen würde. Wie hohl und wertlos diese Worte in der Realität sind, hat Deutschland einmal mehr in der UN bewiesen.
Anstatt sich klar und deutlich an die Seite Israels zu stellen und für Israels absolutes Recht auf Selbstverteidigung - Israels Verpflichtung die eigene Bevölkerung gegen Terroristen zu verteidigen - einzusetzen, hat man sich einmal mehr bei einer entscheidenden Abstimmung ENTHALTEN. Jetzt könnte man sagen, wenigstens hat man nicht gegen Israel gestimmt, doch das reicht in diesem Fall nicht!
Die Hamas hat die eigene Bevölkerung dazu aufgerufen die Grenze nach Israel zu stürmen. Dabei wurden Frauen, Kinder, Verletzte, usw. von der Hamas als menschliche Schutzschilde mißbraucht, um so in den Massen ihre eigenen Terroristen nach Israel einzuschleusen, oder um Terrorakte zu verüben. Israel hat sich gezielt gegen die bis zu ca. 80.000 Menschen, die gleichzeitig versuchten Israel zu erstürmen, um dort - wie die Hamas angekündigt hatte - Juden abzuschlachten, gewehrt.
Während andere Staaten flächendeckend gebombt oder geschossen hätten, um solch eine massive Gefahr abzuwehren, hat Israel verschiedenste Taktiken angewandt, um die Opferzahlen möglichst gering zu halten. Und tatsächlich belegen die Statistiken, die anhand von der Hamas selber veröffentlichten Namenslisten ihrer "Märtyrer" exakt zusammengestellt werden konnten, dass bei den über mehrere Wochen fortgesetzten Protesten, insgesamt nur 112 Menschen zu Tode kamen, von denen wiederum 93, also ca. 83% Terroristen - Kämpfer diverser Terrororganisationen waren (siehe https://goo.gl/EWfkJc). Gleichzeitig hat Israel - auch nachdem die Hamas die Warenübergänge und andere wichtige Infrastruktur zerstört hatte - gewährleistet, dass die Bevölkerung Gazas ungemindert weiter versorgt wurde.
Und was tut die Hamas? Sie greift Israel tagtäglich weiter an: mit Raketen; mit Drachen, die ein freudiges Geschenk für die Kinder Gazas sein sollten; über Tunnel, die es ohne den Mißbrauch von Hilfsgütern nicht geben würde; durch eingeschleuste Attentäter; usw. Gleichzeitig werden die nächsten Generationen an Terroristen von Geburt an verhetzt und als Kampfdrohnen herantrainiert: in den Kindergärten, Schulen, Sommercamps, usw.
Das Israel generell in der UN kaum Freunde hat ist hinlänglich bekannt. So überrascht uns das Ergebnis der Abstimmung insgesamt nicht. Doch haben wir es anhand der Realitäten einfach satt, etwas über diese angebliche "Staatsräson" zu hören, wenn man sich bei Angriffen auf Israels Kindergärten und Universitäten, wie zuletzt in Sderot, und auf Israels Existenz insgesamt, denn nichts anderes sind die von Gaza ausgehenden Angriffe auf Israels Grenze, schweigt, oder bei Abstimmungen enthält, wo es eben genau um Israels elementare Verpflichtung die eigene Existenz zu verteidigen geht. In diesem Sinne, ist das Deutsche Abstimmungsverhalten einmal mehr als absolute Schande zu verurteilen. (HC)








Ein Lobbyist, der Kritiker des Lobbyismus beschuldigt
In der österreichischen Tageszeitung Die Presse hat Fritz Edlinger kürzlich die Mena Watch-Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches "Vereinte Nationen gegen Israel" als "sattsam bekannte israelische Lobbyisten" bezeichnet. Als solchen soll Ihnen nicht zuletzt das Kunststück gelungen sein, bereits Ende 2017/Anfang 2018 ein "propagandistisches Machwerk" zu verfassen, das von den im April und Mai 2018 - also Monate später - stattfindenden
israelischen Militäreinsätzen während des von der Hamas orchestrierten Gaza-Grenzsturms "ablenken soll". In ihrer gestrigen Printausgabe hat Die Presse nun die Antwort Florian Markls auf die Beschuldigungen Fritz Edlingers veröffentlicht: "Über den Stil dieser Anwürfe mag jeder selbst urteilen, dazu nur so viel: Es mutet ein wenig seltsam an, wenn ausgerechnet der Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen in abwertender Absicht den Vorwurf des Lobbyismus gegen andere richtet. Darüber hinaus sind manche seiner Ausführungen irreführend, andere unzutreffend - und einige frei erfunden." (mena) KR



Tel Aviv feiert Bauhaus-Erbe
Bauhaus wird 100: Deutschland feiert 2019 die Gründung der stilbildenden Kunstschule durch Walter Gropius 1919 in Weimar. Die weltweit größte Sammlung an Bauhaus-Gebäuden findet sich jedoch im israelischen Tel Aviv. Ab den 1930er Jahren errichteten jüdische Architekten hier
rund 4.000 Bauwerke im Bauhaus- und Internationalen Stil. Dieser Dichte an ikonischen Bauten, die seit 2003 zum UNESCO-Welterbe gehören, hat Tel Aviv den Beinamen "Weiße Stadt" zu verdanken. Am 29. Juni 2018 widmet sich in Tel Aviv das Festival "White Night" dem Bauhaus. Im Jubiläumsjahr 2019 wird mit dem White City Center ein neues Besucherzentrum eröffnet. (bz) TS

Denk.Mal.Garten.Fest
Großes Kulturevent mit Kleinkunst, Theater, Zauberei und musikalischen Leckerbissen am 24. Juni bei der Gedenkstätte Ahlem auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule. Höhepunkt am Abend ist das Konzert der israelischen Shootingstars Yael Deckelbaum und Band, die mit frisch-harmonischen Folk-Pop-Klängen begeistern. (hannover) EL

Die Batsheva Company - The Young Ensemble in Dresden Hellerau
Das junge Ensemble gastiert vom 28. bis 30. Juni mit Naharin's "Virus". Das Schlüsselwerk des Ausnahmechoreografen Ohad Naharin stammt aus dem Jahr 2001 und basiert auf Peter Handkes Theatertext "Publikumsbeschimpfung". Die 16 Tänzer brechen in dieser mit dem "Bessie Award" ausgezeichneten Kreation komplexe choreografische Strukturen, theatrale Elemente und emotional aufgeladene Szenen immer wieder abrupt ab - eine Hymne aus Wort, Schrift und Bewegung. (hellerau) EL

Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
Am 25. November 2018 wird der nächste Deutsche Israelkongress stattfinden, wieder im Congress Center der Messe Frankfurt am Main! Die Infos zum Programm und zur Anmeldung folgen. Bitte zunächst den Termin vormerken und weitergeben! Herzlichen Dank! (facebook) JG




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