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21. Mai 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Firma aus Jerusalem kopiert Spinnenseide
  • Warum sind wir in U-Bahn-Stationen wütend und im Park glücklich?
  • 200 Jugendliche in Israel und Massachusetts führten Superbug-Tests durch
  • 5 israelische Startups suchen Heilung für seltene genetische Krankheiten
  • Stinktierdrohne gegen palästinensische Demonstranten
ARCHÄOLOGIE
  • Gespaltener Schädel aus 10. Jahrhundert stammt von Blutrache-Opfer
  • Archäologen entdecken früheste Zeugnisse von equatorischem Zaumzeug
TOURISMUS
  • Zaun um Flughafen gegen einfliegende Raketen
WIRTSCHAFT
  • Mobileye liefert Systeme für 8 Mio. Fahrzeuge an europäische Konzerne
  • Die Social-Trading-Plattform von eToro expandiert in die USA
  • Britische Kliniken wollen von Therapie und Medizintechnik aus Israel profitieren
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Nachklang zum Eurovision Song Contest
  • Ex-Offizier ist jetzt Weinbauer
  • Kulinarischer Botschafter
  • Palästinensischer Mufti: Verurteile jeden, der in der Öffentlichkeit isst
  • Satire: Friedliche Nutzung der Hamastunnel
  • Neuer Präsident für die Jerusalem Foundation Switzerland
AUS AKTUELLEM ANLASS
  • Der Hass auf Israel ist grösser als die Liebe zum eigenen Volk
  • Gewalt per Befehl von oben gestoppt
  • Was hat die Hamas erreicht?
  • Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte
  • "Israel ist unser Unglück"
POLITIK
  • Brasilien feierte mit
  • Schild an der US-Botschaft
  • Türkei schmuggelte israelische Elektronik nach Iran
  • Die vergessenen Flüchtlinge
  • "Hart und demütigend": Israel zu Umgang mit Botschafter in Istanbul
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Hamas lehnt israelische Hilfsgüter ab
  • Schweizer Außenminister: UNRWA ist Hindernis für den Frieden
  • Antisemitismusbeauftragter kritisiert "Süddeutsche Zeitung"
  • Neue Zürcher Zeitung entfernt antisemitisches Zitat
SPORT
  • Hapoel Rishon Lezion will vom SC Magdeburg lernen

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • Einladung zum Feiern, Informieren, Tanzen und mehr vom 25. - 27. Mai 2018 in der Eventlocation STATION Berlin am U-Bahnhof Gleisdreieck
  • Buchvorstellung: "Vereinte Nationen gegen Israel"
  • SAVE THE DATE - Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
IN EIGENER SACHE
  • Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Firma aus Jerusalem kopiert Spinnenseide
Auf der Suche nach synthetischen Seidenspinnen haben Menschen bemerkenswerte neue Materialien hergestellt. Echte Spinnenseide ist nicht nur stark, unglaublich elastisch und extrem temperaturbeständig, sondern auch biologisch abbaubar und biokompatibel, was besonders für mikrofeine medizinische Anwendungen wichtig wäre. Bisher gelang es aber nie, die Seidenproteine ohne Zusatzstoffe
in Fasern zu verwandeln. Seevix Material Sciences Ltd., das Spinnenseide-Startup aus Jerusalem, behauptet nun, die Spinnen-Formel geknackt zu haben. Die Fasern von Seevix sind einen Millimeter lang und haben einen Durchmesser von 100 Nanometern. Die Abmessungen und die Eigenschaften sind die gleichen wie die einzelnen Fasern, die von den Spinnen zu Spinnweben gebündelt werden. Das Startup hat jetzt USD 7 Mio. eingeworben, meist von privaten Investoren. (calcistech) EL

Warum sind wir in U-Bahn-Stationen wütend und im Park glücklich?
Ben Galon und Yerach Doytsher von der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen im Technion - Israel Institute of Technology identifizierten statistisch signifikante Gefühle an verschiedenen Orten mit einer algorithmischen Analyse von Millionen von georeferenzierten Social-Media-Posts, die von bestimmten Standorten in New York City gesendet wurden. Sie analysierten diese Kurznachrichten, um aufzuzeigen,
Je dunkler das rot, desto wütender die Menschen (Manhattan)
wo man nach Glück suchen und was man vermeiden sollte. Verärgert über öffentliche Verkehrsmittel; wütend und traurig in der High-School; ängstlich in Madame Tussauds Wachs-Museum; traurig in der Nähe des Flagship Apple Store; glücklich bei Rockkonzerten und in Sportveranstaltungen, Parks und Restaurants: Der Grund für die Korrelation zwischen Ort und emotionalem Zustand - und die vielen Möglichkeiten, wie Korrelation angewendet und manipuliert werden kann - muss noch untersucht werden. Das Analyse-System ist schon ausgereift, es hat nur Probleme, Sarkasmus zu identifizieren. (israel21c) EL

200 Jugendliche in Israel und Massachusetts führten Superbug-Tests durch
Ein 10-tägiges interkontinentales Projekt ermöglichte 200 Schülerinnen und Schülern in Boston und Jerusalem, gemeinsam wissenschaftliche Experimente durchzuführen. Die 6.000 Meilen zwischen ihnen
hinderten sie nicht, gemeinsam "Evolution in Reagenzgläsern" zu schaffen. Das wissenschaftliche Experiment half ihnen zu verstehen, wie Antibiotika-resistente bakterielle "Superbugs" entstehen. Projektinitiator Amir Mitchell, Assistenzprofessor für Systembiologie und Molekulare Medizin an der University of Massachusetts Medical School, ein Weizmann Institut Alumnus, sagte: "High-School-Schüler aus der ganzen Welt können die empirische Forschung leisten, den Prozess leiten, Ergebnisse überprüfen und neue Entscheidungen aufgrund der Ergebnisse treffen." Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Anat Yarden, Leiter der wissenschaftlichen Lehrabteilung am Weizmann-Institut für Wissenschaft in Rehovot entwickelt. Das Forschungsniveau dieses Projekts war ziemlich komplex. Die Schülerinnen und Schüler haben selbst herausgefunden, wie unterschiedliche Antibiotika-Regimes zu bestimmen sind, wie schnell Bakterien Resistenzen entwickeln, und sie haben auch einen Einblick in die molekularen Mechanismen erhalten, die die Evolution beschleunigen. (Israel21c) EL

5 israelische Startups suchen Heilung für seltene genetische Krankheiten
Israelische Eltern und Wissenschaftler arbeiten aktiv an 7.000 neuen bekannten Erbkrankheiten, für die es noch keine Heilung gibt. Die fünf israelischen Startups für die Forschung an ungewöhnlichen genetischen Erkrankungen und der passenden Gentherapie, wurden in der letzten Woche auf der internationalen Messe MIXiii-Biomed in Tel Aviv vorgestellt. (israel21c) EL

Stinktierdrohne gegen palästinensische Demonstranten
Israel hat eine neue Waffe für die gewaltfreie Zerstreuung von Aufständen entwickelt. Die Shoko-Drohne wirft Stinktierwasser auf Menschenmengen ab. Die neue Drohne entstand im Gefolge von 6 Wochen
Unruhen und Protesten entlang der Israel-Gaza-Grenze, die zu über 100 Toten und Tausenden weiteren Verletzten führten. Die IDF wurde von der internationalen Gemeinschaft für ihren Einsatz von Schusswaffen gegen Demonstranten kritisiert, die sich dem Sicherheitszaun angenähert haben oder versuchten, ihn zu durchbrechen oder zu beschädigen. Nun hat Israel seine Bemühungen verstärkt, gewaltfreie Kontrolle und Zerstreuung von Menschenmengen zu entwickeln. Die Shoko-Drohne wurde nach einer israelischen Lieblingsspeise aus Schokoladenmilch benannt, die aus einer kleinen Tüte getrunken wird. Die Drohne wurde für eine Vielzahl von Aufgaben entwickelt, einschließlich niedriger Flüge mit Frachtladungen. Die Crowd-Kontrolle war anfangs nicht Teil des Nutzungsplans für die Drohne, aber wegen des Bedarfs wurde die Drohne schnell angepasst. Die Drohne kann mit einer großen Menge Stinktierwasser in Säcken beladen werden, die im offiziellen Fachjargon "Shoko" genannt werden, und diese über Randalierern abwerfen. Das Verteidigungsministerium betonte, dass die Taschen so konstruiert sind, dass sie auch im Falle eines direkten Treffers keine Verletzungen verursachen. Das Stinkewasser ist angeblich so intensiv, dass es niemals aus der Kleidung entfernt werden kann. (Jpost) TS








Gespaltener Schädel aus 10. Jahrhundert stammt von Blutrache-Opfer
Israelische Forscher haben in einer Höhle in den Jerusalemer Bergen einen gespaltenen Schädel und Knochen einer Hand gefunden. Sie deuten dies als frühesten Hinweis auf einen Fall von Blutrache unter Beduinen, wie die israelische Altertumsbehörde
mitteilte. Die menschlichen Überreste sind nach Angaben der Forscher rund 12.000 Jahre alt und stammen von einem 25 bis 40 Jahre alten Mann. "Der Schädel wurde mit einem Schwerthieb in zwei Teile gespalten", erklärte Jossi Nagar von der Altertumsbehörde. Zur Untermauerung der These von der Blutrache führte er an, dass der Schädel aus dem 10. Jahrhundert stamme, "einem Zeitalter, in dem nur Beduinen in dieser dünn besiedelten Gegend lebten". Aus Texten aus der damaligen Zeit gehe hervor, "dass Blutrache unter den Beduinen üblich war". Um einen Beweis für den ausgeführten Mord zu liefern, seien damals der Familie, die sich rächen wollte, der Schädel und die rechte Hand des Opfers gebracht worden. Die Fundstücke in der Höhle passten also zu dieser Art des Auftragsmords. Der Archäologe Jossi Garfinkel von der Hebräischen Universität in Jerusalem hält die Studie für "in Ordnung". Garfinkel sagte, die physischen Befunde des Schädels passten zur beduinischen Bevölkerung, der kulturelle Hintergrund mit der Praxis der Blutrache stütze ebenfalls die Schlussfolgerung. (Standard, haaretz, journalsplos) KR

Archäologen entdecken früheste Zeugnisse von equidischem Zaumzeug
Ein internationales Team von Archäologen hat das früheste Beispiel für die Verwendung von Zügel und Zaumzeug entdeckt. Der Nachweis fand sich an dem Skelett eines Esels aus der frühen Bronzezeit III (ca. 2700 v. Chr.), der bei Ausgrabungen der biblischen Stadt Gath (moderner Tell es-Safi) der Philister, der Heimat von
Goliath, gefunden wurde. Der Esel war als Opfergabe vor dem Bau eines Hauses ins Fundament gelegt worden. "Der Fund ist bedeutsam, weil er zeigt, wie frühe Hausesel kontrolliert wurden, und trägt wesentlich zu unserem Wissen über die Geschichte der Entwicklung der Reittechnik des Esels bei", sagte Prof. Haskel Greenfield von der Universität Manitoba. "Die Verwendung eines Zaumzeugs auf einem Esel während dieser Zeit ist überraschend, da allgemein angenommen wurde, dass Esel mit Nasenringen kontrolliert wurden, wie es in der mesopotamischen Kunst gezeigt wird", sagte Prof. Aren Maeir von der Bar-Ilan Universität, dem Martin (Szusz) Department of Land of Israel Studien und Archäologie. Die Abnutzung der Zähne weist darauf hin, dass das Trensenstück des Zaumzeugs noch aus Hanf oder Holz war. "Erst ab der mittleren Bronzezeit (nach 2000 v. Chr.), verwendete man Trensen aus Metall - zuerst bei Pferden, die damals in den Nahen Osten eingeführt wurden, und später bei anderen Equiden wie dem Esel", fügte Maeir hinzu. Der Esel ist einer von vieren, die unter Nachbarhäusern gefunden wurden, was auf die Bedeutung des Esels als Lasttier hinweist, sagten die Forscher. In einer zuvor veröffentlichten Studie lieferten die Forscher anhand von Isotopenanalysen den Beweis, dass dieser Esel in Ägypten geboren wurde und irgendwann während seines Lebens nach Kanaan gebracht worden war. Dies zeigt, dass Esel über große Entfernungen bewegt wurden. Reitpferde waren zu dieser Zeit im Nahen Osten noch nicht präsent. Esel wurden aber nicht nur als Lasttiere verwendet, sondern auch dazu benutzt, um die neu entstandenen Eliten in diesen frühen Stadtstaaten zu ziehen oder zu tragen. Die Forschung zu dem historisch bedeutsamen Grautier wurde vom Kanadischen Forschungsrat für Sozial- und Geisteswissenschaften sowie aus Mitteln der Bar-Ilan Universität und der Universität von Manitoba in nicht genannter Höhe finanziert. (Plos) TS



Zaun um Flughafen gegen einfliegende Raketen
Ein 26 Meter hoher Zaun wird den Flughafen Assaf und Ilan Ramon bei Eilat im Süden Israels vor Kornet-Raketen schützen. Zwei Jahre nach Beginn der Arbeiten wurde der 26 Meter hohe Zaun fertiggestellt. Der Zaun ist 4,5 km lang und Teil eines 34 km langen, sechs Meter hohen
Zauns entlang der jordanischen Grenze von Eilat bis zum Kibbutz Samar nördlich von Timna. Er verfügt über Elektronik, Sensoren und Erkennungstechnologie, um sicherzustellen, dass ankommende und abfliegende Flugzeuge vor Bedrohungen geschützt sind. Ein Offizier der IDF erklärte, dass die jordanische Grenze eine der ruhigsten ist, da Amman eine starke und effektive Armee hat, die großen Wert auf den Schutz ihrer Grenzen legt. Gleichwohl benötige ein Flughafen besonderen Schutz: "Jemand könnte eine Rakete auf den neuen Flughafen schießen und dann wäre er weg. Dieser Zaun wird die Raketen stoppen." Es ist der erste zivile Flughafen seit der Gründung des Staates 1948. Er ersetzt den mitten in der Stadt Eilat gelegenen Flughafen und den rund 60 km entfernten Flughafen Ovda, nördlich von Eilat. Der internationale Flughafen Eilat Ilan und Assaf Ramon soll jedes Jahr etwa zwei Millionen Reisende befördern und im März 2019 eröffnet werden. Der Zaun wurde mit Umweltschutzbehörden so entwickelt, dass Hochwasser fließen und Tiere passieren können. Das Verteidigungsministerium räumte für den Bau 13 Quadratkilometer alte Minenfelder. Zusätzlich zum Schutz des Flughafens wird der Zaun Migranten, Kriminelle und Terroristen davon abhalten, von Jordanien aus nach Israel einzudringen. Der Zaun entlang der ägyptischen Grenze hat die Zahl der illegalen afrikanischen Migranten von 14.669 Infiltrationen im Jahr 2010 auf 213 im Jahr 2015 und 14 im Jahr 2016 reduziert. (Jpost) TS




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Mobileye liefert Systeme für 8 Mio. Fahrzeuge an europäische Konzerne
Die in Jerusalem beheimatete Firma für autonome Antriebseinheiten Mobileye von Intel Corp. hat einen Vertrag unterschrieben, um europäischen Autoherstellern ihre selbstfahrenden Technologien für acht Millionen Autos anzubieten, berichtet Reuters. Der Name der Hersteller und finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Mobileye CEO Amnon Shashua sagte, er erwarte, dass bis 2021 selbstfahrende Taxis auf den Straßen sein werden. (globes) EL

Die Social-Trading-Plattform von eToro expandiert in die USA
Der CEO Yoni Assia kündigte auf der Blockchain-Konferenz 2018 in New York an, dass eToro, das auf einer Social-Investment-Plattform operiert, seine Aktivitäten in den USA ausbaut und dass es eine digitale Brieftasche und einen Exchange-
Desk in Kryptowährungen einführen würde: "Verbraucher auf der ganzen Welt sollten Zugang zu den Tools haben, die sie benötigen, um an Kryptowährungsmärkten teilnehmen zu können, ungeachtet ihrer Fachkenntnisse", sagte Assia. eToro hat im vergangenen März eine Finanzierungsrunde über USD 100 Mio. abgeschlossen, die für die weitere Expansion in neue Märkte, Blockchain-F&E und die Digitalisierung von Vermögenswerten gedacht war. Quellen in der Nähe des Unternehmens sagten, die Runde habe eine Bewertung von USD 800 Mio. Die Runde wurde von Minsheng Financial (China) mit Beteiligung von Investment Partners (Korea), SBI Group und World Wide Invest geführt. Die Handelsplattform eToro wurde 2007 von den Brüdern Yoni und Ronen Assia und David (Dudu) Ring gegründet. (globes) EL

Britische Kliniken wollen von Therapie und Medizintechnik aus Israel profitieren
Die Northern Health Science Alliance unterzeichnet ein Memo of Understanding mit dem UK Israel Tech Hub, um Innovationen für Patienten in Nordengland zu bringen. Die Absichtserklärung wurde am 16. Mai während der
MIXiii Biomed 2018 in Tel Aviv von Suzanne Ali Hassan, der Leiterin der Corporate Affairs für die NHSA, und dem britischen Botschafter in Israel David Quarrey unterzeichnet. Die gemeinsame Arbeitsvereinbarung soll innovative israelische Gesundheitsunternehmen bei der Gründung und Präsenz im Norden Englands unterstützen, sagte Ali-Hassan. "In Israel gibt es weit über 1.400 Life-Science- und Healthcare-Unternehmen, deren Innovationen den Krankenhäusern und der Patientenpopulation des Nordens große Vorteile bringen können". Die MIXiii-Biomed zog mehr als 6.000 Führungskräfte, Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Investoren aus der Industrie an, darunter etwa 1.000 internationale Teilnehmer aus 45 Ländern. (israel21c) EL








Nachklang zum Eurovision Song Contest
Die Siegerin des diesjährigen Eurovision Song Contest ist die israelische Sängerin Netta mit dem Titel "Toy". Das Votum des Publikums und der Jury kann als Sympathiekundgebung für den Staat Israel gesehen werden. Israel gehört nur am Rande zu Europa und rückt nun in den Mittelpunkt: der nächste Wettbewerb wird in Israel ausgetragen. Bürgermeister Nir Barkat erklärte begeistert, dass "die Stadt Jerusalem die Veranstaltung von Eurovision 2019 in der israelischen Hauptstadt in jeder erdenklichen Weise unterstützen wird. Gemeinsam werden wir der ganzen Welt das herrliche Gesicht Jerusalems zeigen." (freiewelt) KR

Ex-Offizier ist jetzt Weinbauer
Die schönste Terrasse Israels befindet sich in Lotem, einem kleinen Kibbutz im Norden des Landes. Jonathan, der Winzer, hat sie mit seinen eigenen Händen zusammengehämmert. Vor seiner Zeit als Winzer in Galiläa diente er 10 Jahre lang in einer Kampfeinheit des israelischen Militärs. Nach 10 Jahren beim Militär nahm er sich eine andere Mission vor: den Israelis das Weintrinken beibringen. "Wenn die Israelis nicht mehr darüber reden, ob ein Wein koscher ist oder wieviel er kostet, sondern wie er riecht und schmeckt - dann habe ich mein Ziel erreicht." (bild) KR

Kulinarischer Botschafter
Er ist das Gesicht des "neuen Deutschlands" in Israel: Tom Franz (45) kommt aus dem Rheinland und ist einer der berühmtesten Köche des Landes. Aufgewachsen in einem katholischen Elternhaus in der Nähe von Köln zog
es ihn immer wieder nach Israel. Seit einem Schulaustausch war die Sehnsucht da. 2004 beschloss er, seinem Gefühl zu folgen. Er zog nach Israel, konvertierte zum Judentum und traf seine große Liebe: Dana. Sie entdeckte sein kulinarisches Talent und überredete Tom, bei der israelischen Kochshow "Masterchef" teilzunehmen. In einem Finale mit den höchsten Einschaltquoten der israelischen Fernsehgeschichte gewann er 2013 den Titel und die Herzen der Israelis. Jetzt kocht Tom Franz auf Events, schreibt Koch-Kolumnen und Bücher und fungiert als kulinarischer Botschafter zwischen Deutschland und Israel. Mit Sorge schaut er auf seine alte Heimat, da er sich heute in Deutschland unsicher fühlt. (bild, rbb) KR

Palästinensischer Mufti: Verurteile jeden, der in der Öffentlichkeit isst
Ramadan, der muslimische Fastenmonat, hat am Donnerstag begonnen. Der Mufti der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat gefordert, jeden zu
"verfolgen", der in der Öffentlichkeit isst, und "vor Gericht zu stellen". In einer Erklärung verlangte der Großmufti, dass die Besitzer der Restaurants und Cafés während der Tagesstunden des Monats Ramadan schließen. In vergangenen Jahren wurden sogar Christen in Bethlehem verhaftet, wenn sie in ihrem Auto rauchend von der palästinensischen Polizei erwischt wurden. (palwatch) TS

Satire: Friedliche Nutzung der Hamastunnel
In einer freundschaftlichen Geste des Friedens und der Kooperation wird erwartet, dass Premierminister Netanyahu die Umleitung der gesamten palästinensischen zivilen Abwässer direkt in die von der Hamas fachmännisch erstellten Terrortunnel weiterleitet. Dieser Olivenzweig, ein gigantischer Schritt vorwärts in den israelisch-palästinensischen
Arye Schalicar inspiziert einen künftigen Abwassertunnel
Beziehungen, soll dieselbe Arbeitsbeziehung nachahmen, die Israel mit Jordanien hat. Netanyahus Angebot setzte auch eine unterstützende Botschaft in dieser Sache: "Es ist für die Hamas wichtig ein starkes Gefühl des Selbsterhalts zu entwickeln. Was könnte da besser sein, als für eine gut gemachte Arbeit zu werben, als sie mit Tonnen eigener Scheiße zu belohnen?" Verschiedene arabische Offizielle haben lange mit der Effizienz des Systems geprahlt, wobei sie die Milliarden Dollar internationaler Hilfe anführten, die seit so vielen Jahren für seine Renovierung und Instandhaltung eingesetzt werden. Ein Repräsentant der Hamas sagte in einem Interview auf Al-Jazira: "Dies ist das fortschrittlichste unterirdische System in der östlichen Hemisphäre." In einer weiteren Heldentat israelisch-palästinensischer Technologieinnovation und -Kooperation haben Ingenieure geschätzt, dass übrig gebliebene Tränen der Nakba möglicherweise genug hydroelektrische Energie erzeugen könnten, um den gesamten Gazastreifen bis weit ins nächste Jahr mit Strom zu versorgen, obwohl das offizielle Datum für den neuesten Protest noch unveröffentlicht bleibt. Die Wasserversorgung wird derzeit in der Nähe einer Textilfabrik in unmittelbarer Nähe zu Dimona gespeichert. (Heplev) TS

Neuer Präsident für die Jerusalem Foundation Switzerland
Die Jerusalem Foundation Switzerland hat Hans-Ulrich Bigler zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der Schweizer Politiker wurde 1958 in Bern geboren, er studierte Ökonomie¬ in Bern und absolvierte ein Management-
Aus¬bildungsprogramm in Harvard in den USA. Seit 1. Juli 2008 ist er Direktor¬ des Schweizerischen Gewerbeverbands und seit 2015 für die FDP Zürich im Nationalrat vertreten. Die Jerusalem Foundation fördert Projekte im Bildungs- und kulturellen Bereich in Jerusalem. Die Organisation setzt sich für Koexistenz ein. In der Schweiz werden¬ Vorträge¬ sowie kulturelle Anlässe organisiert. (tachles) TS




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Der Hass auf Israel ist grösser als die Liebe zum eigenen Volk
Der Westen ist empört. Israel steht am Pranger der internationalen Gemeinschaft. Doch kaum einer fragt nach der Verantwortung, welche die Hamas trägt für die Ausschreitungen. Seit Ende März folgten Tausende Palästinenser dem Aufruf der in Gaza regierenden Hamas und protestierten. Der Sprecher der Hamas, Hazim Qassim, versprach jedem, der bei Demonstrationen verletzt würde, bis zu USD 500. Familien, die einen Angehörigen bei den Protesten verlieren, sollten USD 3.000 erhalten. Die Hamas provozierte ein vorhersehbares Blutbad. Und rühmte dann alle, die den Grenzzaun zu Israel niederreissen wollten - und dabei erschossen wurden. Nahm die IDF die vielen Toten in Kauf?
Mindestens 50 der rund 60 Getöteten waren bestätigte Hamas Terroristen
Welche Alternativen hätten sie gehabt? Das wird auch in Israel selbst breit diskutiert. Wenige Gehminuten von den Demonstrationspunkten entfernt befinden sich israelische Wohngebiete. Kein Wunder, dass man das Eindringen selbstdeklarierter Feinde des Landes mit aller Kraft zu verhindern versuchte. Die Hamas selbst bestätigte, dass 50 der über 60 Getöteten ihre eigenen Männer waren. Was wäre geschehen, wenn diese Kämpfer oder ein wütender Mob israelisches Wohngebiet erreicht hätten? Eins ist sicher: Über die Situation lässt sich aus dem sicheren Ausland kühler philosophieren als aus unmittelbarer Nähe. (highlevel, blick) Viele weitere Updates zu der aktuellen Situation werden auch immer wieder von Honestly Concerned Online gestellt. Außerdem HIER eine gute Sammlung von Hintergrundinformationen zum "Great Return March" und zur Konfrontationskampagne der Hamas gegen Israel. (HC, Botschaft) KR SSt

Gewalt per Befehl von oben gestoppt
Wie per Knopfdruck und auf Befehl von oben wurde fast das gesamte Feuer an der Grenze zum Gazastreifen am Dienstag unterbrochen. Nur einen Tag zuvor waren am blutigsten Tag an der Gaza-Grenze seit dem Krieg
von 2014 62 Palästinenser getötet und Tausende verletzt worden. Doch nach dem Eingreifen der Ägypter, die der Hamas drohten, herrschte plötzlich Ruhe am Zaun. Die palästinensischen Demonstranten unternahmen kaum noch Versuche, den Zaun zu überqueren, und die israelische Armee konnte weitestgehend auf scharfe Munition verzichten. Diese Entwicklung beweist, dass die Hamas die Grenze komplett unter Kontrolle hat. Die Behauptung, es habe sich um einen "spontanen" Volksaufstand gehandelt, war romantisierende Propaganda. Allein die Hamas entscheidet, ob Ruhe herrscht oder Krieg geführt wird. (haaretz, audiatur) TS

Was hat die Hamas erreicht?
Acht Wochen Aufstände, etwa 8.700 Verwundete und rund 100 Tote. Was hat die Hamas mit ihrem "Großen Marsch der Rückkehr" seit dem 30. März in Gaza erreicht? Die Jerusalem Post hat eine Analyse
veröffentlicht: Die Hamas wollte durch diese Proteste zeigen, dass sie immer noch relevant ist. Nach 13 Jahren in Gaza hatte sie nichts mehr vorzuzeigen. Sie ist isolierter denn je, nachdem sie 2013 Ägypten als Verbündeten und die Finanzierung von Katar verloren hat. Es gab wenig Sympathie oder Unterstützung. Israel ist es gelungen, jede Bedrohung abzuwehren. Kassam-Raketen werden dank neuer Technologie abgeschossen. Die Angriffstunnel wurden entdeckt. Ägypten hat die Schmugglertunnel zum Sinai abgeschnitten. Die Blockade hat das Leben der Menschen im Gazastreifen erschwert, aber die Hamas nicht gestürzt. Die Hamas strebte die Aussöhnung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde an, um als trojanisches Pferd in die Westbank zurückzukehren. Aber alle Deals scheiterten und am Ende kam es zu einem Mordanschlag im März in Gaza auf den Premierminister der PA, Rami Hamdallah, und seinen Sicherheitschef Majid Faraj. Die Hamas wollte mit den Massenprotesten wieder in die Schlagzeilen kommen. Es gelang ihr damit, eine Krise zwischen Israel und der Türkei zu provozieren. Die Türkei vertrieb den israelischen Botschafter am 14. Mai und demütigte ihn am Flughafen. Dies war die einzige wirkliche politische Auswirkung der Todesfälle in Gaza. Die UNO hat mit Stimmen der EU Israels Politik kritisiert, doch die Unruhen in Gaza scheinen den Beziehungen zu Ägypten, Jordanien oder einigen der Golfstaaten nicht geschadet oder sie belastet zu haben. (Jpost) TS

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte

"Friedliche" Proteste

"Israel ist unser Unglück"
Am 14. Mai 2018 wurde in Dortmund ein Transparent entrollt mit dieser Aufschrift: "Israel ist unser Unglück". Der Satz ist eine Abwandlung von "Die Juden sind unser Unglück" von Heinrich von Treitschke. Der Ausspruch wurde zum Schlagwort des nationalsozialistischen Hetzblattes Der Stürmer. Das Transparent in Dortmund wurde in Verbindung mit palästinensischen Flaggen gezeigt. Die pro-palästinensische Bewegung in Deutschland zeigt damit wieder einmal, wo sie steht. Auch die pro-palästinensische Bewegung in Gaza betont ihre Liebe zu Hitler. Auf einem Bild von den Unruhen
im April 2018 an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel ist ein Hakenkreuz zwischen zwei palästinensischen Fahnen zu sehen. Dieses Bild verwundert nicht, denn die regierende Hamas in Gaza fordert in Artikel 7 ihrer Gründungscharta die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit. Einst forderten die Nazis das. (tapfer) KR



Brasilien feierte mit
Die 30 Meter hohe Statue Cristo Redentor (Christus der Erlöser) in Rio wurde in der Nacht zum 15. Mai mit den Farben der israelischen Flagge beleuchtet. Die Lichter in blau und weiß sind eine Hommage an 70 Jahre Staat Israel und die Geste feiert die gute Beziehung zwischen Christen und Juden. (IsraelinBrazil) EL

Schild an der US-Botschaft
Der Text des "Jerusalem Embassy Act" von 1995 wurde außerhalb der neu eröffneten U.S. Embassy Jerusalem ausgestellt. EL

Türkei schmuggelte israelische Elektronik nach Iran
Die Türkei versuchte angeblich, in Israel hergestellte elektronische Geräte in den Iran zu schmuggeln, die als Teile für Atomwaffen-Zünder verwendet werden könnten. Die Geschichte begann im Juli 2017, als die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine Sendung beschlagnahmten, die die Türkei in den Iran schickte. Sie enthielt CSP 180/300
Modellkondensatoren. Die israelische Herstellerfirma bestand darauf, dass sie keine Ahnung hatte, warum ihre Produkte auf dem Weg in den Iran seien. "Wir werden beweisen, dass wir es an die Türkei verkauft haben, an eine etablierte Firma. Wir verkaufen nicht an feindliche Länder. Die meisten unserer Verkäufe gehen nach Europa und in die USA, aber die Türkei ist kein feindliches Land und es gibt kein Hindernis für den Handel mit ihr." Wenn der legale Kunde dann eine Schmuggeloperation in den Iran unternahm, fügten sie hinzu, dann "hat der Käufer uns getäuscht". (worldisraelnews, ynet, ToI) TS

Die vergessenen Flüchtlinge
Nach 1948 sind etwa eine Million Juden aus allen arabischen und islamischen Ländern vertrieben worden. Über sie redet heute niemand mehr. Die meisten flohen nach Israel und wurden integriert. (Youtube) TS
Flüchtlingslager in Talpiot, Jerusalem

"Hart und demütigend": Israel zu Umgang mit Botschafter in Istanbul
Das israelische Außenministerium hat wegen des harten Umgangs mit Botschafter Eitan Naeh am Flughafen Istanbul Protest erhoben. Ein Video des Vorfalls wurde auf dem YouTube-Account der Zeitung Haaretz veröffentlicht.
Die Aufnahmen zeigen, wie Mitarbeiter des Flugsicherheitsdienstes den Botschafter in aller Öffentlichkeit durchsuchen, obwohl er die diplomatische Immunität genießt. Das israelische Außenministerium nannte den Vorfall eine "harte und demütigende Sicherheitskontrolle". In Istanbul wurden auch israelische Reporter wegen ihres Hebräisch erkannt und attackiert. (worldnews, youtube, sputnik) KR




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Hamas lehnt israelische Hilfsgüter ab
Israel hat Dienstagnacht den von Palästinensern weitgehend zerstörten Warenübergang Kerem Schalom zum Gazastreifen wieder geöffnet. Zuvor hatte die Hamas die Demonstranten erfolgreich aufgerufen, das Grenzgebiet zu räumen. Am Mittwochmorgen

verweigerte die Terrorgruppe die Annahme medizinischer Hilfsgüter, die zwei Lastwagen der israelischen Armee brachten. Lieferungen des Kinderhilfswerkes UNICEF und der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden hingegen angenommen. Ägypten wiederum kündigte an, der Grenzübergang Rafah werde vorerst offenbleiben. (ToI, facebook, Israelnetz) KR

Schweizer Außenminister: UNRWA ist Hindernis für den Frieden
Nach seiner Rückkehr von einem Besuch in Jordanien Anfang dieser Woche äusserte sich der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis in mehreren

deutschsprachigen Zeitungen. "Die Flüchtlinge träumen davon, nach Palästina zurückzukehren. Mittlerweile gibt es weltweit nicht mehr 700.000 palästinensische Flüchtlinge (wie 1948, Anm. d. Red.), sondern 5 Millionen. Es ist nicht realistisch, dass dieser Traum für alle Wirklichkeit wird. Die UNRWA aber hält diese Hoffnung aufrecht. Für mich lautet die Frage: Ist die UNRWA Teil der Lösung oder Teil des Problems?" Auf Nachfragen sagt Cassis schliesslich: "Solange die Palästinenser in Flüchtlingslagern leben, wollen sie in ihre Heimat zurückkehren. Indem wir die UNRWA unterstützen, halten wir den Konflikt am Leben. Es ist eine perverse Logik, denn eigentlich wollen alle diesen Konflikt beenden." (swissinfo, israelbehind) KR

Antisemitismusbeauftragter kritisiert "Süddeutsche Zeitung"
Der Karikaturist Dieter Hanitzsch (Bundesverdienstkreuz erster Klasse) hat in der Süddeutschen Zeitung den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu als ESC-Siegerin Netta und mit einer Davidstern-Rakete in der Hand dargestellt. Nun geißelte der Antisemitismusbeauftragte Dr. Felix Klein das Überschreiten einer Roten Linie: "Hier werden Assoziationen an die unerträglichen Zeichnungen der nationalsozialistischen Propaganda

geweckt. Auch wenn Karikaturen ironisieren und provozieren sollen, ist hier eine rote Linie überschritten worden." Die SZ hatte sich am Mittwoch für die Karikatur entschuldigt. Der Karikaturist Dieter Hanitzsch sagt, er habe mit seiner Darstellung lediglich darauf hinweisen wollen, dass das nächste ESC-Finale 2019 in Jerusalem stattfinden soll. Die SZ hat den Karikaturisten inzwischen "rausgeschmissen". (welt, spiegel, taz, Israelnetz, Tapfer, welt, Tapfer, hagalil, worldisrael, tapfer) KR

Neue Zürcher Zeitung entfernt antisemitisches Zitat
Unter dem Titel "Sie hilft, wo es brennt" berichtete die NZZ am Freitag über Ursula Hauser, eine Frau, die es sich Zeit ihres Lebens zur Aufgabe gemacht hat,

Menschen in Not zu helfen. Die Zeitung schreibt über sie: "Seit die Hamas das palästinensische Gebiet kontrolliere und Israel stärker auf Konfrontationskurs gehe, sei die Lage ,brenzlig geworden', erzählt Hauser wenige Tage nach ihrer Rückkehr im Zürcher Café Odeon. . Die knapp zwei Millionen Gaza-Bewohner seien fast vollständig von ausländischer Hilfe abhängig, die Arbeitslosigkeit sei erdrückend. ,Die Situation ist desolat, es gibt nicht einmal mehr Trinkwasser, weil man alle Brunnen vergiftet hat.'" Vor allem das letzte Zitat gab Anlass für Ärger: "Ist das euer Ernst, @NZZ? Im Artikel über die Lage in Gaza darf Ursula Hauser unwidersprochen die Jahrhunderte alte antisemitische Lüge von den Juden als Brunnenvergiftern verbreiten", schrieb der deutsche User @Aras_Nathan auf Twitter. Erst wollte die NZZ beschwichtigen: "Es handelt sich um ein direktes Zitat und die Porträtierte beschuldigt niemanden direkt (,man'). Wir entschuldigen uns. Wir hätten nachfragen und das Zitat im Text kritisch einbetten müssen." Erst nach weiteren kritischen Tweets entfernte die NZZ die Passage ganz und entschuldigte sich, ebenfalls auf Twitter: "In eigener Sache. Das Portrait ,Sie hilft, wo es brennt' enthielt ein problematisches direktes Zitat, das nicht den Standards der NZZ entspricht. Dafür bitten wir um Entschuldigung. Wir haben das Zitat entfernt und den Text mit einer Fussnote gekennzeichnet." Laut NZZ habe sich der Autor nun mit Ursula Hauser in Verbindung gesetzt um zu erfahren, wen sie mit "man" meinte. (blick) TS








Hapoel Rishon Lezion will vom SC Magdeburg lernen
Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, nahm während seiner Israelreise an der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zur künftigen Zusammenarbeit zwischen der
Handballabteilung des amtierenden israelischen Meisters Hapoel Rishon Lezion und dem NSC Magdeburg teil. So soll es gemeinsame Trainingslager und Freundschaftsspiele für Profis und Jugendspieler der beiden Clubs geben, Trainer von Hapoel sollen an Weiterbildungen für die Magdeburger Trainer teilnehmen und die Vereinsleitung von Hapoel soll von Magdeburg etwas über die Organisation und Finanzen lernen. (Hapoelrishon, newsletter) TS








Die letzte Woche begann mit dem siegreichen "Gackern" von Netta beim ESC, ihrem Ruf "Nächstes Jahr in Jerusalem" und einem riesigen Volksfest im halben Land. Auch Netanjahu wiederholte den Spruch, den Juden seit Jahrtausenden bei ihren Festen aussprechen. In der SZ erschien dazu eine befremdliche antisemitische Karikatur. Dann folgte die weltweit heftig umstrittene Einweihung der amerikanischen Botschaft in Jerusalem. Deutschland boykottierte die Feier. Die schweren Konfrontationen entlang der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel erreichten nach 8 Wochen andauernden Demonstrationen mitsamt versuchtem Sturm der Grenze am Montag mit 62 Toten ihren Höhepunkt. Medien behaupteten, es handle sich um "kriminelle Machenschaften" der israelischen Scharfschützen, zumal es nicht einen einzigen toten Israeli gab. Doch dann haben die Ägypter den Hamasführer Ismail Haniye nach Kairo vorgeladen und ihm heftig gedroht. Kaum war Haniye wieder zurückgekehrt, stoppten die Massendemonstrationen auf einen Schlag. Mangels Toten war das für die Medien aber keine Meldung mehr wert, offenbar, weil es bewies, dass die Demonstrationen und auch die vielen Toten letztlich in der Verantwortung der Hamas-Organisation lagen. (taz) TS








Einladung zum Feiern, Informieren, Tanzen und mehr vom 25. - 27. Mai 2018 in der Eventlocation STATION Berlin am U-Bahnhof Gleisdreieck
25. Mai 2018 ab 11 Uhr; 26. Mai 2018 ab 12 Uhr; 27. Mai 2018 ab 12 Uhr; Station Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin
Unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble lädt die Deutsch-Israelische Gesellschaft zu drei Tagen mit viel Programm für Groß und Klein ein. Das Festival "70 Jahre Israel" soll ein Beitrag sein,

die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland zu fördern und zu festigen. Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Präsentationen zeigen die Vielfalt Israels. Alle sind eingeladen, ihren Namen auf Hebräisch schreiben zu lernen, sich auf der Beachfläche sportlich zu betätigen, mediterrane Köstlichkeiten zu genießen, israelische und deutsche Filme zu schauen oder zur Musik von DJ Micar am Freitag und DJ Sivan am Samstagabend zu feiern. Der Eintritt ist an allen Tagen und zu allen Events frei! Das Festival beginnt am 25. Mai um 11:00 Uhr mit der festlichen Eröffnungsfeier, u. a. mit Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin und Yehiel Hilik Bar, Vizepräsident der Knesset. Musikalische Begleitung: Björn Casapietra, Tenor. Anmeldung nur zur Eröffnungsfeier wird erbeten bis spätestens 23. Mai 2018 per E-mail. Mehr Informationen und Programm auf HIER.

Buchvorstellung: "Vereinte Nationen gegen Israel"
Buchvorstellung und Diskussion mit Florian Markl (Mena Watch, Wien) und Alex Feuerherdt (Publizist, Köln); Donnerstag, 21. Juni 19:00h - 21:00h; Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2002 (1.OG). Bitte anmelden. (FB) SSt

SAVE THE DATE - Deutscher Israelkongress am 25.11. in Frankfurt
SAVE THE DATE! Am 25. November 2018 wird der nächste Deutsche Israelkongress stattfinden, wieder in Frankfurt am Main! Unsere Planungen und Vorbereitungen laufen, die Infos zum genauen Ort, zum Programm und zur Anmeldung folgen noch. Bitte zunächst schon einmal diesen Termin vormerken und weitergeben! Herzlichen Dank! (facebook) JG




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Israeltag 2018 - Es geht weiter...
Rund um den 14. Mai war ein Schwerpunkt des Israeltages 2018. Doch das war es noch lange nicht. Auch in den kommenden Wochen finden noch weitere Israeltage statt, u.a. in Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart. Weitere Informationen und alle Israeltag-Termine unter www.Israeltag.de. Hier einige Berichte von bereits stattgefundenen Israeltagen:
  • Bericht vom Israeltag in Kempten
  • Bericht zum Israeltag in Düsseldorf .
  • Bericht vom Israeltag in Bremen
Fotos, Videos und Berichte von den bisherigen Israeltagen sind bei ILI Facebook & ILI Twitter sowie unter den Hashtags #Israeltag und #Israeltag2018 zu finden.



Wie sieht es bei Ihnen in diesem Jahr aus?
Findet auch bei Ihnen ein Israeltag statt?
Eine Übersicht zu den Orten und Terminen finden Sie unter www.Israeltag.de und auf einer GoogleMap der Botschaft des Staates Israel zum Jubiläumsjahr (Israeltage blau markiert).
Falls Ihre Stadt oder Ihr Ort noch nicht dabei ist: es ist noch nicht zu spät, einen Israeltag auf die Beine zu stellen - einige Israeltage finden auch noch nach Mai statt. Kontaktieren Sie uns gerne unter Israeltag@il-israel.org
JETZT BESTELLEN:
Interessenten, die überlegen, einen Israeltag zu veranstalten, senden wir gerne unser aktuelles digitales Handbuch für Organisatorinnen und Organisatoren von Israeltagen zu (Bestellungen bitte per Mail an israeltag@il-israel.org)
Schirmherren:
S.E. Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sind die Schirmherren für den bundesweiten Israeltag 2018.
Grußworte der Schirmherren
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Wir bitten um Mitteilungen zu geplanten Israeltagen für unsere zentrale Koordination und Übersicht zum Israeltag 2018 (per Mail an Israeltag@il-israel.org)




Alle Termine (fortlaufend aktualisiert):
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Zitat der Woche von Maj. - Res. Arye Sharuz Shalicar:
"Die Palästinenser würden sich selber einen Gefallen tun, wenn sie die Wörter ,Nakba' und ,Jihad' aus ihrem Sprachlexikon streichen. Wie lange wollen sie einer Illusion hinterher trauern und dafür Menschenleben opfern?" (twitter) EL









The Kerem Shalom crossing, has been cynically attacked by a Hamas-led mob 3 times in the last 2 weeks.

When Hamas senior official admits openly that 50 of the 62 killed were members of terrorist organization Hamas.

U.S. Amb. Nikki Haley, speaking at the Emergency UN Security Council Session on Gaza

Palestinian casualties at Gaza fence are the sole responsibility of Hamas

Senior Hamas Official Mahmoud Al-Zahhar on Gaza Protests: "This Is Not Peaceful Resistance"

Der "Nakba"-Tag - Einige Hintergrund-informationen

Hamas incited a terror riot so it could use human shields to cover terror attacks



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



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