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23. April 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israelischer Wissenschaftler arbeitet an Alzheimer-Impfstoff
  • Natürliche Formel aus Israel reduziert PMS-Symptome
  • Neuentdeckte Proteine für Parkinson-Therapie
  • NASA testet israelische Strahlenschutz-Weste im Weltraum
  • Angriff aus der Steckdose
ARCHÄOLOGIE
  • Schüler entdeckten antike Lampe unter dem neuen Galiläa-Pfad
TOURISMUS
  • Wüstenimpressionen
WIRTSCHAFT
  • 70 Schlüsselfiguren des israelischen Hightech
  • Indisches Konsortium erhält Energie- Entwicklungs-Lizenz
  • Kibbutz Be'eri - eine erfolgreiche Gemeinschaft
  • KI-Startup aus Israel nimmt USD 11 Mio. auf
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Wütende Bienen überführen Diebe
  • Israel liegt im ersten ESC-Songcheck vorn
  • Sacha Baron Cohen spielt den israelischen Spion Eli Cohen auf Netflix
  • Präsident Rivlin leiht Navi-App seine Stimme
  • Die gefährdete Wüsten-Schönheit
  • Challah-Käse-Sandwiches, bestreut mit Strandsand
  • Ein Umweltprogramm, das dein Leben verändern könnte
AKTUELL: 70 JAHRE ISRAEL
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert
  • Bundesaußenminister Heiko Maas gratuliert
  • Israels Bevölkerung fast 9 Millionen
  • 70 Gründe, Israel zu lieben
  • Informationen zu 70 Jahre
  • 70 Bibelverse zu Ehren Israels
POLITIK
  • "Am Israel chai"-Rufe auf Tempelberg erlaubt
  • Zum ersten Mal seit 1967
  • Heldengedenktag
  • Israel sagt Teilnahme an Militärübung in Alaska ab
  • Wieder Botschafter in Jordanien
  • GIZ-Mitarbeiter wegen Israel-Hetze gefeuert
  • Iranische Luftstützpunkte in Syrien
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Frau des israelischen Botschafters ausgeschlossen
  • Getötete Palästinenser waren Hamas-Kämpfer
  • Die Hamas zerstört den Bauern das Land
  • Palästinenser kritisieren Israel - weil es keine Reifen nach Gaza liefert
  • Drachen aus Gaza setzt Weizenfeld in Israel in Brand
  • Manchmal sagen Bilder mehr als 1.000 Worte
  • Israel zerstört kilometerlangen Tunnel im Gazastreifen
  • Die arabischen Länder unterdrückten ihre Juden, anstatt von ihnen zu profitieren
  • Wer es nie selbst gespürt hat
  • Polnische Nationalisten zeigen Israels Staatschef an
SPORT
  • Gefeierter Torschütze

ANKÜNDIGUNG(EN)
  • 70 Jahre Staat Israel im deutschen Fernsehen
  • Amram Stoller in Kröpelin
IN EIGENER SACHE
  • Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Israelischer Wissenschaftler arbeitet an Alzheimer-Impfstoff
Die Alzheimer-Krankheit, von der weltweit etwa 47 Mio. Menschen betroffen sind, bleibt vorerst eine irreversible und tödliche Gehirnerkrankung. Der Impfstoff von Dr. Eitan Okun, Forscher der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan, der bisher an Mäusen getestet wurde, zielt auf das Beta-Amyloid-Protein ab, das sich im Gehirn von Menschen befindet, die von der tödlichen Krankheit
betroffen sind. Er will jetzt Versuche an Menschen mit bekanntem Risiko für die Entwicklung der Krankheit in ihren 50er Jahren oder jünger zu entwerfen: diejenigen, die genetisch zu Alzheimer und Down-Syndrom neigen. "Diese kritischen Studien werden bestimmen, ob der Impfstoff tatsächlich beim Menschen funktioniert", sagte Okun, der auch untersucht, warum Menschen mit Down-Syndrom eher dazu neigen, Alzheimer zu entwickeln. Die Mäuse, die er bei seinen Experimenten verwendete, wurden entwickelt, um das Down-Syndrom nachzuahmen. Okuns Interesse an der Neurodegenerationsforschung entstand, als bei seinem Vater in den 60ern eine Demenz diagnostiziert wurde. "Als die Veränderungen in seiner motorischen und kognitiven Funktion offensichtlich wurden, waren Teile des Hirngewebes bereits verloren. Ich hoffe, dass wir bald besser verstehen, was mit unseren Gehirnen im Alter geschieht und mehr Menschen helfen können, ein erfüllteres, kognitiv gesünderes Leben zu führen." Neben seiner Impfung rät Okun zu einer Kombination aus körperlicher Bewegung und Umweltstimulation, um die Abwehrkräfte zu stärken. (israel21c) EL

Natürliche Formel aus Israel reduziert PMS-Symptome
Eine klinische Studie mit einem Phospholipid-Präparat eines israelischen Unternehmens zeigte eine Linderung von körperlichen, emotionalen, kognitiven und sozialen Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS).
Die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie unter der Leitung von Juliane Hellhammer, CEO von Daacro, einer Vertragsforschungsorganisation in Deutschland, untersuchte 40 Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren, bei denen PMS von ihren Ärzten diagnostiziert wurde. Die Lipogen PMS-Behandlungsgruppe erlebte eine anhaltende Reduktion von PMS-Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Blähungen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Das Niveau ihres Stresshormons (Cortisol) ging zurück und sie berichteten, dass sie weniger Beziehungs- und Arbeitsprobleme aufgrund von PMS als Frauen in der Placebo-Gruppe hatten. (israel21c) EL

Neuentdeckte Proteine für Parkinson-Therapie
Eine von Israel geführte internationale Studie, die im Februar auf dem Titelblatt des Journal of Neuroscience erschien, verspricht, die Zellersatztherapie für Menschen mit Parkinson-Krankheit (PD) voranzutreiben. PD, die
weltweit Millionen von Menschen betrifft, verursacht verheerende motorische Symptome aufgrund eines Verlustes von Dopamin-sekretierenden Gehirnzellen (dopaminerge Neuronen). Obwohl es keine Heilung für PD gibt, können seine Symptome behandelt werden. In der neuen Studie haben Forscher der Ben-Gurion-Universität des Negev entdeckt, dass Proteine namens BMP5 / 7 wesentlich sind für die embryonale Entwicklung von dopaminergen Neuronen. Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Israel, Österreich, den USA und Deutschland durchgeführt und von der Israel Science Foundation und der United States-Israel Binational Science Foundation finanziert. (israel21c) EL

NASA testet israelische Strahlenschutz-Weste im Weltraum
Die israelische Raumfahrtbehörde (ISA) hat bekannt gegeben, dass sie mit der NASA einen Vertrag über den Test eines Strahlungsschutzsystems der israelischen Firma StemRad Ltd. während einer Weltraummission eingeht. Die Vereinbarung soll auf dem 34. Space Symposium in Colorado unterzeichnet werden. Die von StemRad aus Tel Aviv entwickelte Weste schützt lebenswichtige Körperorgane und Gewebe, die besonders empfindlich für Strahlung sind. (calcistech) EL

Angriff aus der Steckdose
Bei Computern in Kraftwerken und militärischen Einrichtungen wird oft jegliche Verbindung zur Außenwelt gekappt. Wissenschaftler der Ben-Gurion-Universität in Israel haben nun eine Möglichkeit gefunden, wie man
trotzdem Daten schmuggeln kann - selbst dann, wenn der Rechner keinerlei Online-Verbindung hat, auch nicht über dritte Computer. "Powerhammer" nennen die Forscher ihre Software. Voraussetzung ist, dass der Computer bereits vor dem Angriff mit einer Schadsoftware infiziert worden ist. Die Übertragung beginnt entweder zu einer vorbestimmten Zeit oder wird mit einem Trigger-Signal von außen aktiviert. Ungenutzte Chip-Kerne werden in einem bestimmten Rhythmus überlastet, um mit kleinen Stromspitzen ein Wellensignal zu erzeugen. Auf dieser Trägerfrequenz fließen die Daten dann über das Stromnetz nach draußen. Die Anwendungen auf dem PC laufen währenddessen wie gewohnt weiter, ohne dass die Opfer der Attacke etwas davon merken. (spiegel) KR



Schüler entdeckten antike Lampe unter dem neuen Galiläa-Pfad
Als Studenten und Freiwillige ihre Arbeit an Israels erstem interaktiven Wanderweg starteten, einem 70 Kilometer langen historischen Sanhedrin-Pfad, entdeckten sie 1.800 Jahre alte Schmuckstücke. Zu den Funden gehören eine antike Öllampe mit einer achtarmigen Menorah, eine Goldmünze mit dem Namen Suleiman dem Prächtigen und Zeugnisse der Glasindustrie, die in rabbinischen Texten erwähnt werden. "Im Gegensatz zum modernen Symbol des Staates, in dem die Menorah des Tempels mit sieben Zweigen und einer einzigen breiten Basis dargestellt ist,
hat die Menorah auf der alten Lampe acht Zweige und einen dreibeinigen Sockel", erklärte Einat Ambar-Armon, Archäologin bei der Israel Antiquities Authority. Die Münze von Suleiman dem Prächtigen ist nur eine von 3 solchen Münzen im Staatsbesitz. Der Pfad, der zwischen Tiberias und dem Beit She'arim Nationalpark im Unteren Galiläa verläuft, wird Wanderer mehr als 2.000 Jahren in die Zeit des Zweiten Tempels zurückbringen, als der Große Sanhedrin - die höchste jüdische Autorität der Weisen - in dieser Region aktiv war. Die Einweihung des Weges findet unmittelbar nach dem Unabhängigkeitstag vom 22.-26. April statt. Jeden Tag wird es Märsche und Aktivitäten für Studenten, Familien und Kinder geben. (Israel21c) TS








Wüstenimpressionen
Mehr als die Hälfte der gesamten Landfläche Israels ist Wüste. Vom Ramon-Krater in der Negev-Wüste, dem größten Erosionskrater der Welt, bis zu den Tälern der Arava, sind die Wüsten in Israel Heimat von bezaubernden Naturwundern, blühender Landwirtschaft, wissenschaftlicher Innovation und außergewöhnlicher Tierwelt aller Art. Ein Fotobeitrag bei israel21c lädt dazu ein, die einzigartige Magie von Israels Wüsten zu entdecken. (israel21c) EL




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70 Schlüsselfiguren des israelischen Hightech
Anlässlich des 70. Unabhängigkeitstages von Israel schuf Inbal Arieli aus Tel Aviv ein Mosaik aus 70 verschiedenen Vorbildern des blühenden israelischen Tech-Unternehmer-Ökosystems. Inspiriert von Marcel Proust und James Lipton hat Arieli ihren eigenen Fragebogen erstellt, der den Geist der Schlüsselfiguren hinter dem israelischen
Ökosystem enthüllt. Hinter jedem Bild versteckt sich ein Beitrag zu der entsprechenden Persönlichkeit. Inbal Arieli ist Co-CEO von Synthesis. Sie hält Vorträge über das israelische Innovations- und Start-up-Ökosystem für Unternehmen und Regierungen auf der ganzen Welt. Ihr "The Roots of Entrepreneurship" zeigt, wie die israelische Kultur in sehr jungem Alter unternehmerisches Handeln fördert. (thefounder) EL

Indisches Konsortium erhält Energie-Entwicklungs-Lizenz
Das israelische Ministerium für nationale Infrastruktur, Energie und Wasserwirtschaft hat einem indischen Konsortium eine Lizenz für die Suche nach Gas und Öl in bestimmten Wirtschaftsgewässern Israels erteilt. Das
indische Konsortium umfasst ONGC Videsh, Bharat Petro Resources, Indian Oil Corp und Oil India. Energieminister Yuval Steinitz begrüßte das Abkommen: "Wir erwarten in diesem Jahr ein weiteres wettbewerbsfähiges Verfahren für die Öl- und Gasexploration, das internationale Unternehmen ermutigen wird, in das Land zu kommen und dort zu investieren." (globes) EL

Kibbutz Be'eri - eine erfolgreiche Gemeinschaft
Nur wenige Kilometer von der Grenze zum Gazastreifen entfernt, mit Mörserfeuer im Hintergrund und der permanenten Bedrohung durch die Angriffstunnel der Hamas, blüht das Geschäft des Kibbuz Be'eri. Das
Kibbuz-Management hat kürzlich entschieden, eine Dividende von NIS 250.000 an jedes der Kibbuz-Mitglieder auszuschütten - insgesamt NIS 150 Mio., hieß es bei Globes. Der Kibbuz hat rund 1.100 Einwohner, die gemeinsam wirtschaften. Die hohen Gewinne verdankt die kleine Gemeinschaft insbesondere dem Erfolg des 68 Jahre alten Unternehmens Be'eri Printers, das sogar im Auftrag des Verkehrsministeriums Führerscheine ausstellen darf, nachdem sich das Unternehmen dazu verpflichtet hatte, Lizenzen aus Polycarbonat zu vergeben - ein Material, das die Fälschung erschwert. Es wird angenommen, dass allein dieses Geschäft NIS 8,5 Mio. Umsatz jährlich für den Kibbuz generiert. Be'eri Printers ist eine der fortschrittlichsten und bekanntesten Druckereien in Israel. Daneben baut der Kibbuz auch Feldfrüchte an und beliefert die Kosmetikindustrie. Außerdem gehört den Aktivitäten des Kibbutz Be'eri eine Boutique-Käserei, in der erstklassiger handgefertigter Käse produziert wird. (globes) EL

KI-Startup aus Israel nimmt USD 11 Mio. auf
Tom Livne diente bei einer Fallschirmdivision, studierte Jura und wurde Anwalt. Weil ihm als Jurist der "Papierkrieg" zu viel wurde, gründete Livne 2017 zusammen mit zwei Freunden das Startup Verbit, dessen
Software gesprochene in geschriebene Sprache umsetzt: "Wir nutzen künstliche Intelligenz, um große Inhalte in hohem Tempo zu transkribieren", so Livne. In der Seed-Finanzierung bekam das Startup aus Tel Aviv deshalb auf Anhieb USD 11 Mio. Wagniskapital. Zu den Investoren zählt auch die deutsche HV Holtzbrinck Ventures. Verbit habe erkannt, dass Universitäten, eLearning, Medizin und Recht eine hohe sprachliche Präzision erwarteten, so die HV. "Herkömmliche Vollautomatisierungen erreichen meist gerade einmal knapp 70% Genauigkeit", sagt Gründer Livne. "Dank der Verbindung unserer Algorithmen mit einem Team von Freelancern weltweit, die die Texte kontrollieren, erreichen wir eine fast hundertprozentige Trefferquote." Zudem: Jedes Mal, wenn von Menschenhand ein Fehler korrigiert werde, lerne der Algorithmus etwas hinzu. Mehr als 50 Kunden zählt das Startup Verbit mittlerweile, darunter die Stanford University und die London Business School. Es werde ein Millionenumsatz generiert, sagt Livne. (handelsblatt) KR








Wütende Bienen überführen Diebe
PZwei Diebe haben sich in der Nähe von Tel Aviv mit ihrer Beute übernommen: Ein Grenzpolizist auf dem Rückweg zu seiner Basis entdeckte an der Straße zwei verdächtige Personen. Sie stritten offenbar miteinander und schlugen wild aufeinander ein. Eine zur Verstärkung gerufene
Einheit fand schnell heraus, dass es sich um Diebe handelte, die drei Bienenstöcke aus Ramat HaKovesch und Nir Eliahu geklaut hatten. Die sich schlagenden Verdächtigen waren verzweifelt damit beschäftigt, die zustechenden Bienen zu verjagen. Einer der Verdächtigen kam wegen der Stiche ins Krankenhaus. Den anderen nahm die Polizei direkt mit auf die Wache. (Israelnetz) TS

Israel liegt im ersten ESC-Songcheck vorn
ESC-Teilnehmer und ihre Songs bieten jedes Jahr viel Stoff zum Spekulieren und Diskutieren. Wer hat das Zeug, ganz weit vorne zu landen und wer wird am Ende vielleicht nicht einmal das Finale erreichen? Derzeitige Spitzenreiterin ist Netta aus Israel mit ihrem Song "Toy". Ihr auf den Fersen ist jedoch Mikolas Josef aus der Tschechischen Republik mit "Lie To Me". (eurovision) KR

Sacha Baron Cohen spielt den israelischen Spion Eli Cohen auf Netflix
Das sechsteilige Drama "The Spy" wird von dem israelischen Regisseur Gideon Raff geschrieben und inszeniert. Der ist vor allem für die hebräisch-sprachige Serie "Hatufim" (Häftling des Krieges) und seine gefeierte US-Adaption "Homeland" bekannt. Der Mossad-Agent Cohen wurde am 18. Mai 1965 vor Gericht gestellt und von der syrischen Regierung wegen Spionage hingerichtet, nachdem er vier Jahre lang unter dem Pseudonym Kamel Amin Thaabet erfolgreich die syrische Regierung infiltriert hatte. Der jüdische Londoner Baron Cohen, der als satirischer Charakter Ali G. bekannt wurde und später Filme wie "Borat", "The Dictator" und "The Brothers Grimsby" drehte, erscheint derzeit auf einem Netflix-Special namens "Seth Rogens Hilarity for Charity." (ToI) TS

Präsident Rivlin leiht Navi-App seine Stimme
Von Donnerstag an können sich israelische Nutzer der Navi-App Waze auch von Staatspräsident Reuven Rivlin den Weg weisen lassen. Der 78-Jährige leiht der in Israel entwickelten Anwendung anlässlich des 70. Unabhängigkeitstages für eine Woche seine Stimme.
Vor einer Gefahrenstelle am Straßenrand warnt Rivlin etwa mit den Worten: "Oj wej is mir". Am Ziel wünscht der Präsident dem Fahrer dann einen "frohen Unabhängigkeitstag". Jede Technologie, die Bürgern dabei helfe, die Schönheit Israels zu erkunden, mache ihn glücklich, erklärte Rivlin. (Israelnetz) KR

Die gefährdete Wüsten-Schönheit
Be'eri Forest ist eine anmutige Hügellandschaft im Negev, in der Region Besor südlich von Saad Junction, in der sich grüne Felder, offene Flächen und Ödland abwechseln. Die Region ist für ihre jährlich im Februar aufblühenden Teppiche aus roten Anemonen bekannt. Der Kibbuz
Be'eri wurde als Teil der elf Punkte im Negev (ein gemeinsames Projekt der Jewish Agency, KKL-JNF, der Haganah und Mekorot) von Mitgliedern der Pfadfinder und Noar Haoved Bewegungen gegründet. Das Projekt wurde sehr geheim geplant. Selbst die Siedler wussten nicht genau, wohin sie gingen. In der Nacht nach Yom Kippur versammelten sich Menschen aus verschiedenen Gemeinden mit Ausrüstung und brachen bei Einbruch der Nacht in Konvois auf. In einer Nacht entstanden Be'eri, Hatzerim, Nevatim, Urim, Nirim, Shoval, Mishmar Hanegev, Galon, Tekuma, Kfar Darom und Kadima. Während des Unabhängigkeitskrieges wurde der Kibbuz Be'eri von der ägyptischen Armee angegriffen und seine Verteidiger mussten mehrere Monate in Bunkern leben. Nach dem Krieg wurde er an seinen heutigen Standort auf dem El Musharifa Hill verlegt. Im ehemaligen Be'eri kann man noch das alte, von Einschusslöchern übersäte Sicherheitshaus, den Wasserturm des Kibbuz und den Aussichtspunkt Position One sehen, der sich auf der Südseite der Asphaltstraße gegenüber dem Sicherheitshaus befindet. Unterhalb des Aussichtspunkts befinden sich die ersten Haine des Kibbuz, die vor kurzem von KKL-JNF restauriert wurden. Doch die Gemeinschaft muss wegen der Nähe zu Gaza permanent auf der Hut sein. Nicht nur die Terrortunnel aus Gaza sind eine ständige Bedrohung. In dieser Woche mussten vier Feuerwehrteams ausrücken, als am 17. April im westlichen Be'eri-Wald in Galiläa in der Nähe des Grenzzauns ein Feuer ausbrach. Ein mit einem Molotow-Cocktail bestückter Kite-Drachen aus Gaza hatte den Brand verursacht. (kkl, ynet) EL

Challah-Käse-Sandwiches, bestreut mit Strandsand
Die Sopranistin Claire Meghnagi blickt auf ihre Kindheit in Israel zurück, wo sie als Tochter eines italienisch-israelischen Kantors in den 70er Jahren aufgewachsen ist. Ihr Kantor-Vater stellte
sie auf einen Tisch, um für die Gäste zu singen. Regelmäßig am Sabbat aß die Familie am Strand: Sandwiches aus Challah und Käse - mit "einer großen Sandwolke". Nach ihrer Zeit in der Armee startete sie eine internationale Karriere: Meghnagis breit gefächertes Repertoire umfasst alle Barockkomponisten sowie Mozart, Beethoven, Mahler und Rossini. Sie ist regelmäßiger Gast im Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, in Moskau, London, Madrid und Paris. (Israel21c) EL

Ein Umweltprogramm, das dein Leben verändern könnte
Als sie an einem sonnigen Tag 2006 in die israelische Arava-Wüste hinunterfuhr, war Merav Carmi etwas nervös, weil sie einen glamourösen Job als Fernsehjournalistin hinter sich lassen wollte, um mit einer Gruppe Fremder im Kibbutz Lotan Lehmhütten zu bauen. Sie fand mit
Kommilitonen aus Mexiko und Neuseeland zwischen Schlamm und Kompost eine neue Zukunftsperspektive. Seit 2000 haben etwa 700 Menschen hier Ökolandbau gelernt. Die Absolventen starteten Initiativen von Gemeinschaftsgärten bis hin zu erfolgreichen "grünen" Baufirmen und regenerativer Energie. Der nächste Kurs im Kibbutz Lotan Center for Creative Ecology beginnt am 14. Mai 2018. (israel21c) EL




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Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert
"Zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel sende ich meine herzlichen Glückwünsche. Der Jom haAtzma'ut, der Unabhängigkeitstag, ist ein Tag großer Freude. (...) Im Bewusstsein der immerwährenden
Verantwortung Deutschlands für die Schrecken der Shoa bewahren wir die Erinnerung an das Geschehene. Wir wenden uns entschlossen gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen. Und die Sicherheit des Staates Israel ist und bleibt Teil der Staatsräson Deutschlands. Im Wissen um diese Verantwortung und im Bewusstsein unserer gemeinsamen Werte werden wir unsere Zukunft zum beiderseitigen Wohl gestalten. (...) Ich bin voller Bewunderung für die ersten Israelis, unter ihnen viele Shoa-Überlebende, die keine Mühen scheuten, ihren Staat aufzubauen - einen Staat, der von Anfang an schweren Prüfungen ausgesetzt war. Sie aber schufen eine wehrhafte und lebendige Demokratie, die mehr und mehr innovative und wirtschaftliche Stärke entwickelte und schließlich über die Jahre hinweg große Anziehungskraft behielt. Das Jubiläum bietet Anlass, die Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren in Freude und Dankbarkeit zu feiern." (bundesregierung) EL

Bundesaußenminister Heiko Maas gratuliert
"...Heute wünsche ich Israel, dass die nächsten 70 Jahre vor allem auch Jahre des Friedens sein werden. Ein Frieden, in dessen Lichte das Land noch weiter erblühen möge. Ben Gurion hat sich für Israel gewünscht, dass der Staat Israel immer dem Grundsatz verpflichtet sein möge: Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst! Er sagte auch: Wenn man in Israel ein Realist sein will, muss man an Wunder glauben.
Manche sagen, Frieden sei im Nahen Osten ein Wunder. Dann stehe ich hier als Realist im Sinne Ben Gurions. Denn ich glaube an einen gerechten Frieden, in dem Israels Existenz und Sicherheit garantiert sind und in dem Israelis und Palästinenser Seite an Seite in zwei Staaten leben.
Mazel tov, Israel!..." (HeikoMaas) SSt

Israels Bevölkerung fast 9 Millionen
Die israelische Bevölkerung hat sich seit der Staatsgründung vor 70 Jahren verzehnfacht, von 806.000 im Jahr 1948 auf heute etwa 8.850.000. Nach Angaben des Central Bureau of Statistics (CBS) wuchs die
Bevölkerung im vergangenen Jahr um 1,9 % oder etwa 163.000 Menschen, nach 177.000 Geburten, 41.000 Todesfällen und der Aufnahme von 28.000 Einwanderern. Jerusalem ist Israels größte Stadt mit fast 883.000 Einwohnern. Die Volkszählung ergab, dass Juden knapp drei Viertel der israelischen Gesamtbevölkerung ausmachen (75,4%), Araber knapp über ein Fünftel (20,9%). Die durchschnittliche Lebenserwartung israelischer Männer lag bei 80,7 Jahren und Frauen bei 84,2 Jahren, ein Anstieg um fast vier Jahre für beide Geschlechter seit der Jahrtausendwende. Die CBS sagt voraus, dass die israelische Bevölkerung bis zum hundertsten Jahrestag im Jahr 2048 15,2 Millionen erreichen wird. (medialine) TS

70 Gründe, Israel zu lieben
Barbara Sofer: "Ich schreibe diese Kolumnen zu Ehren des Unabhängigkeitstags seit fast anderthalb Jahrzehnten, aber mir gehen nie neue Gründe aus, das Land zu lieben." In einer langen Liste erwähnte sie unter anderem: Israelischer Robot Elli Q leistet alten Leuten Gesellschaft und erinnert sie daran, ihre Pillen zu nehmen. Israel half 30 Ländern im Jahr 2017, Terroranschläge abzuwenden. Eine landwirtschaftliche Gesellschaft bereitete 450 Kilo Tomatensalat vor mit 132 Tomatensorten. (Jpost) TS

Informationen zu 70 Jahre
Eine umfassende Sammlung zum 70. Jubiläum: Israelkompetenzkollektion. TS

70 Bibelverse zu Ehren Israels
Eine Sammlung von Bibelversen zum Thema Aufbau des Landes, Innovation, Jerusalem und Bäume pflanzen: Campaign TS

Analysen zum 70. Jubiläum
Hagalil hat zahlreiche Texte und Analysen zum 70. Jubiläum von Israel zusammengestellt. Es lohnt sich, da zu stöbern: Hagalil TS



"Am Israel chai"-Rufe auf Tempelberg erlaubt
Besucher des Tempelbergs dürfen "Am Israel chai" (Das Volk Israel lebt) rufen. Das entschied ein Jerusalemer Gericht am Montag. Geklagt hatte der jüdisch-israelische Anwalt Itamar Ben Gvir. Er hatte den Ausruf in Reaktion auf eine Muslima getätigt, die ihm "Allahu Akbar" (Allah
ist am größten) entgegengerufen hatte. Daraufhin war er von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Juden ist es nicht gestattet, auf dem Tempelberg zu beten. Der Richter entschied nun, dass nichts falsch daran sei, "Am Israel chai" zu sagen. Es habe keinen Grund gegeben, den Mann festzunehmen. Ben Gvir bezeichnete das Urteil als "Geschenk für das jüdische Volk". Es sei nun an der Zeit, dass Juden auch auf dem Tempelberg beten dürften. (israelnetz) KR

Zum ersten Mal seit 1967
Einer Gruppe chinesischer Christen ist es gelungen eine israelische Flagge auf den Tempelberg zu schmuggeln und damit vor dem Felsendom zu posieren. Das ist streng verboten. Gleichwohl scheint den Touristen nicht viel passiert zu sein. Juden und Christen ist auf dem Berg nicht einmal ein stilles Gebet erlaubt. (facebook, breakingchristian, wnd, standwithus) TS

Heldengedenktag
Trauer und Freude gehen nahtlos ineinander über. Als der Heldengedenktag endete, begann mit Feuerwerk und Gesang der 70. Unabhängigkeitstag Israels gemäß dem Hebräischen Kalender am vergangenen Donnerstag. Die Zahl der Soldaten, die seit den ersten Tagen der
zionistischen Aktivitäten in Israel im Jahr 1860 gefallen sind, liegt laut Zahlen des Verteidigungsministeriums bei 23.645. Zwölf Zivilisten wurden in diesem Jahr Opfer von Terroranschlägen. Nach Angaben des National Insurance Institute haben seit dem 19. Jahrhundert insgesamt 3.134 Menschen ihr Leben bei Terroranschlägen verloren. (Jewish) TS

Israel sagt Teilnahme an Militärübung in Alaska ab
Die israelische Luftwaffe hat ihre Teilnahme an einer Militärübung mit den USA abgesagt. Wegen der Spannungen mit Iran wird Israel somit keine F-15-Kampfjets zur Übung "Rote Flagge" nach Alaska
entsenden. Das Militär bereite sich auf einen direkten Angriff durch die Islamische Republik vor. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums hatte zuvor gesagt, das "zionistische Besatzungsregime" werde "bestraft" und "früher oder später eine angemessene Antwort auf sein Handeln erhalten". Er nahm damit auf einen mutmaßlichen israelischen Militärschlag gegen die T-4-Basis in Syrien Bezug. Israelische Militärs befürchten einen iranischen Angriff von Syrien aus. (ToI, Haaretz, israelnetz, medialine) TS

Wieder Botschafter in Jordanien
Neun Monate nachdem ein Feuerzwischenfall auf dem Territorium der israelischen Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman den Tod zweier jordanischer Bürger gefordert hatte, begann am Montag mit dem erfahrenen Diplomaten Amir Weisbrod wieder ein israelischer Botschafter einen regulären Arbeitstag im haschemitischen Königreich. Israel hat angeblich mehrere Millionen US-Dollar Entschädigung gezahlt. (Haaretz, Hamodia, Tachles) TS

GIZ-Mitarbeiter wegen Israel-Hetze gefeuert
Das bundeseigene Entwicklungshilfe-Unternehmen kündigte einem Mitarbeiter, mahnte einen weiteren ab und ermahnte einen dritten. Das teilte die GIZ am Mittwoch in Eschborn bei Frankfurt mit. Insgesamt acht Mitarbeitern wurde vorgeworfen, sich mit privaten Facebook-Posts
antisemitisch geäußert zu haben. Nach Angaben des General-Anzeigers hatte einer eine israelische Fahne mit einem Hakenkreuz statt Davidstern gezeigt und dazu geschrieben: "Ich hasse Israel." Im Post eines anderen hieß es mit Blick auf die Lage der Palästinenser in den besetzten Gebieten: "Nein, Israel hat nicht jedes Recht auf Selbstverteidigung." Die GIZ sei als Bundesunternehmen zu politischer Zurückhaltung und Neutralität verpflichtet, hieß es jetzt in einer Mitteilung. Antisemitismus werde nicht geduldet. (Tag24) KR

Iranische Luftstützpunkte in Syrien
Das israelische Militär hat Luftaufnahmen von Militärflughäfen in Syrien veröffentlicht, die angeblich von iranischen Revolutions-Garden verwendet werden. (Foxnews, worldisrael, JPost, ToI) TS




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Frau des israelischen Botschafters ausgeschlossen
Die Frau des israelischen Botschafters im Senegal, Jeanne Hirschson, wurde von einem Treffen für Botschaftergattinnen ausgeschlossen. Die Französin

Valerie Bigot hatte die Damen laut der Tageszeitung "Yediot Aharonot" in ihr Haus eingeladen. Auf Druck der arabischen Teilnehmerinnen bat sie die Israelin jedoch, nicht zu kommen. "Nicht jeder mag Israel", sagte die Gastgeberin. Würde Hirschson erscheinen, käme es zu "Problemen" mit anderen Teilnehmerinnen. Hirschson verzichtete daraufhin. Der israelische Botschafter Paul Hirschson kritisierte die Französin; der Umgang mit seiner Frau sei inakzeptabel und schandhaft. Besonders beschämend sei es, dass ausgerechnet die Frau des französischen Botschafters Israelis nicht wollte. (twitter, Ynet, Israelnetz, twitter) TS

Getötete Palästinenser waren Hamas-Kämpfer
Von den bislang 32 an der Grenze zu Israel getöteten Palästinensern bei den gewaltsamen "friedlichen" Demonstrationen waren 26 Kämpfer der Hamas oder des islamischen Dschihad. Das israelische Institut

Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat die vom palästinensischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Namen unter die Lupe genommen und deren Zugehörigkeit zu politischen Organisationen geprüft. Einige erhielten ein "offizielles Begräbnis" mit Flaggen ihrer Verbände. Viele der Getöteten werden auf den entsprechenden Webseiten von Fatah, Hamas oder Dschihad in Pose mit Uniform und mit Waffe abgebildet. Die Informationen stammen also letztlich aus palästinensischen Quellen. (Imra, terrorism) TS

Die Hamas zerstört den Bauern das Land
Wie ein Teppich hat sich ein schwarzer, schmieriger Film über die Felder gelegt; mittendrin eine Familie, Großeltern, Eltern, Kinder, bestimmt 15 Leute, die durch die schwarzen Pflanzen stapfen. Ein Kind zeigt

auf eine gerade noch grüne Pflanze: "Ist die noch gut?", ruft der Junge seinem Großvater Mahmud zu. "Hier ist nichts mehr gut", sagt der 82-Jährige und hebt wütend die Hände: "Die Felder sind hinüber." Sein Leben lang haben er und seine Familie hier, am nordöstlichen Rand des Gazastreifens, nur wenige Hundert Meter von der Grenze zu Israel entfernt, Obst, Gemüse, Getreide angebaut: "Viel ist dabei nicht rumgekommen", sagt Mahmud, "aber es hat selbst dann zum Leben gereicht, als wir Krieg hatten, die Grenze zugemacht wurde. Essen müssen die Leute immer." Doch nun ist die Existenz der Familie zerstört, "und was mich dabei den Rest meines Lebens begleiten wird, ist, dass es unsere eigenen Leute waren, die dafür verantwortlich sind." (ND) KR

Palästinenser kritisieren Israel - weil es keine Reifen nach Gaza liefert
"Nur zwei Tage, nachdem Palästinenser bei gewaltsamen Ausschreitungen an der Grenze vom Gazastreifen nach Israel tausende Reifen verbrannten,

hat ein Sprecher des Transportministeriums der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) einen Mangel an Reifen beklagt und von Israel die Lieferung zusätzlicher Reifen verlangt. Dieses wurde verweigert. Muhammad Hamdan, ein Sprecher des Transportministeriums der PA: "Es steht außer Zweifel, dass eine Aussetzung des Reifenimports angesichts der dortigen Reifenknappheit einen negativen Effekt auf die Palästinenser im Gazastreifen haben wird." (mena) KR

Drachen aus Gaza setzt Weizenfeld in Israel in Brand
In der Nähe von Kibbutz Be'eri nahe dem Gazastreifen brach ein Waldbrand aus, nachdem ein Behälter mit brennender Flüssigkeit mit einem Drachen über die Grenze angeflogen kam. Ein anderer Drachen setzte ein Getreidefeld in Brand (Foto). Im Rahmen ihres "unbewaffneten" und "friedlichen" Widerstands gegen Israel lassen Palästinenser mit brennenden Treibstoffbehältern beladene Drachen über die Grenze aufsteigen, schneiden die Schnur durch und überlassen

den Rest dem Wind. Der erste Versuch am letzten Freitag scheiterte und der Drachen landete in Gaza, aber der Rest löste Brände im Süden Israels aus. Da dieser Monat auch der Beginn der Trockenzeit Israels ist, sagte ein Sprecher der IDF am Freitag, das Militär habe sich mit lokalen Feuerwehren abgestimmt und Löschflugzeuge in Bereitschaft gestellt. Die israelischen Verteidigungskräfte haben gelernt, das Land vor Raketen, Angriffstunneln und heimlichen iranischen Drohnen zu schützen, aber jetzt sind sie mit Kinderspielzeug konfrontiert: Drachen. Davon gibt es mehr als genug: Erst im vergangenen Monat organisierte das Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) ein "Kites of Hope"-Festival für mehr als 1.000 Kinder aus Khan Younis, einer Hochburg der Hamas. (ToI, UNRWA) TS/EL

Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte
Zum Geburtstag Hitlers, am 20. April, bereitete man in Gaza ein besonderes Geschenk für die Juden in Israel vor. Ein Drachen mit Hakenkreuz, der die Gesinnung der Palästinenser deutlich offenbart....



Israel zerstört kilometerlangen Tunnel im Gazastreifen
Israels Armee hat einen besonders langen Tunnel aus dem Gazastreifen Richtung Israel zerstört, der schon einige Meter in israelisches Gebiet hineinreichte. Er

führte von Dschabalija im Norden des Gazastreifens über mehrere Kilometer in Richtung der israelischen Ortschaft Nahal Os. Bei der Zerstörung sei kein Sprengstoff eingesetzt worden, sagte der Militärsprecher. Man habe den Tunnel stattdessen mit Beton verfüllt, was ihn für sehr lange Zeit unbrauchbar mache. (dw) KR

Die arabischen Länder unterdrückten ihre Juden, anstatt von ihnen zu profitieren
Der saudische Journalist Hussein Shubakshi schrieb in der Zeitung Saudi Al-Sharq Al-Awsat in London über die Situation der Juden, die in den arabischen Ländern gelebt hatten. Sie hätten Diskriminierung und Vorurteile erlitten, obwohl sie "Säulen der Wirtschaft und der Kultur und der Kunst in ihren Ländern" gewesen seien.

Zum Beispiel wurden sie des Verrats beschuldigt und ihr Eigentum wurde beschlagnahmt, um sie zur Auswanderung zu bewegen. Shubakshi weist darauf hin, dass dies ein Verlust für die arabischen Gesellschaften und ihrer Wirtschaft sei. "Es gibt ein Thema, das nicht genug Aufmerksamkeit bekommt, und ich weiß im Voraus, dass es harte und emotionale Reaktionen hervorrufen wird. Das Thema sind die Rechte der Juden, die in den Maschrik [dem östlichen Teil der arabischen Welt] lebten. Natürlich wird die unmittelbare sarkastische Antwort lauten: "Sollten die [arabischen] Bürger nicht Rechte in ihren Ländern erhalten, bevor wir sie mit anderen belästigen?" Weiter schreib er: "Meine Tochter wollte in den USA eine heikle Operation durchführen, um einen bösartigen Tumor zu entfernen. Ich war am Freitagsgebet in Jeddah, als [der Prediger] anfing (...) die Juden zu verfluchen und die Christen. Ich habe dagegen protestiert und gesagt: "Soll ich den Juden verfluchen, der gerade meine Tochter operiert? (Der Chirurg war zufällig Jude.) Warum sollte ich jemanden verfluchen, der mir nie etwas angetan hat? Im Gegenteil, ich wünsche ihm viel Erfolg. (...) Das verderbte Verbrechen, das von Israel gegen die Palästinenser verübt wird, gibt uns nicht das Recht, dasselbe für die Bürger [arabischer Länder] zu tun, die mit Israel nichts zu tun haben, abgesehen von ihrem jüdischen Glauben." (Memri) TS

Polnische Nationalisten zeigen Israels Staatschef an
Polnische Nationalisten haben Israels Präsidenten Reuven Rivlin wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das umstrittene Holocaust-Gesetz angezeigt.

Das im März in Kraft getretene Gesetz der rechtskonservativen Regierung in Warschau stellt unter Strafe, der "polnischen Nation oder dem polnischen Staat" eine Mitschuld an den Nazi-Verbrechen zu geben. Rivlin hatte sich am 12. April am Rande einer Gedenkveranstaltung in Auschwitz mit dem polnischen Präsidenten Andrzey Duda getroffen. Bei den Gesprächen hatte Rivlin gesagt, es sei nicht zu leugnen, dass das Land Polen und einige polnische Bürger an der Vernichtung der Juden während der Nazi-Zeit "beteiligt" gewesen seien. "Wir haben tiefen Respekt für die Gewissenserforschung, der sich das polnische Volk unterzogen hat, aber zwischen uns gibt es auch tiefe Uneinigkeit", sagte Rivlin am Donnerstag in einer Rede, bei der auch Polens Präsident Andrzej Duda anwesend war. (zeit, faz, JA) KR








Gefeierter Torschütze
"Die Menschen hier sind echt warmherzig und herzlich. Ich komme aus Neuss und finde, sie haben etwas von den Rheinländern. Ich werde von wildfremden Menschen zum Essen eingeladen. Wie von dem Mann an meiner
Tankstelle. Der wollte, dass wir zum Sabbat vorbeikommen. Am Anfang wusste ich nicht, wie ich das einordnen soll. Dann sind wir hingegangen und es war Weltklasse! Wir dürfen jetzt jede Woche kommen. Auch meine Frau hat hier schnell Anschluss gefunden. Und als ich mein erstes Tor geschossen habe, gab es am nächsten Tag für mich alles umsonst: Passfotos, Frühstück, selbst der Friseur wollte kein Geld." Der deutsche Fußball-Profi Tim Heubach berichtet im Interview aus Netanja. (bild) JG








Tausendfach wurde schon das Wunder des 70-jährigen Bestehens Israels beschworen. Und gleichzeitig gibt es Stimmen aus Iran, aus den palästinensischen Gebieten und sogar aus Deutschland, die sich bis heute nicht mit der Existenz Israels abgefunden haben, die den jüdischen Staat abschaffen wollen, weil er "illegal" sei. Dafür werden die unterschiedlichsten Argumente angebracht: dass Juden kein Volk seien, dass eine "Religion" keinen Nationalstaat beanspruchen könne, dass das Land von "Eingeborenen" gestohlen worden sei und vieles mehr. Es fällt zunehmend schwerer, gegen diesen Hass anzukämpfen. Wer an das Gute im Menschen glaubt, Rassismus ablehnt und sich für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ausspricht, sollte so aufrichtig sein und auch den Juden zugestehen, in einem eigenen Staat leben und sich gegen die unablässigen Angriffe verteidigen zu dürfen. TS








70 Jahre Staat Israel im deutschen Fernsehen
Die öffentlich-rechtlichen Sender Arte und 3sat präsentieren zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels ausgewählte Beiträge. Darunter ein altes Interview mit Staatsgründer David Ben-Gurion und
Beiträge mit israelischen Schriftstellern, die das Land aus ihrer ganz eigenen Perspektive beschreiben. Arte sendet am Dienstag, 24. April, um 20.15 Uhr die zweiteilige Dokumentation "Gelobtes Land". Vom ersten Zionistenkongress in Basel 1897 bis zur Gegenwart zeichnet der neue Film von Blanche Finger und William Karel die Entwicklungen Israels und des israelisch-palästinensischen Konflikts nach. Um 22.20 Uhr läuft am selben Tag der Dokumentarfilm "Inside Mossad". Es geht um die persönlichen Eindrücke der Mossad-Mitarbeiter zu geschichtlichen Ereignissen wie dem Eichmann-Prozess, der Islamischen Revolution und dem Libanonkrieg. Am Mittwoch, 25. April, zeigt Arte dann den Spielfilm "Der Staat gegen Fritz Bauer" um 20.15 Uhr. Es geht um den deutschen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der sein Leben der Jagd auf Naziverbrecher gewidmet hat. Der preisgekrönte Film von Lars Kraume zeichnet Bauers größten Fall, nämlich die Suche nach Adolf Eichmann in Argentinien, nach. Um 21.50 Uhr läuft die Dokumentation "Israel erzählt". Zehn populäre Schriftsteller Israels liefern das persönliche Porträt ihres Landes. Zu Wort kommen unter anderen Amos Oz, David Grossman, Zeruya Shalev und Etgar Keret. Ebenso gibt es viele Dokumentationen auf 3sat. (Israelnetz) TS

Amram Stoller in Kröpelin
Unter dem Titel "Innere Landschaften" präsentiert die "de DROM galerie", Kröpelin, vom 22.04. bis zum 03.06.2018 Arbeiten von Amram Stoller. Amram Stoller lebt und arbeitet im Kibbutz Kinnereth, wo er 1944 geboren wurde. Nach seinem Militärdienst studierte er von 1966 bis 1968 Kunst und Pädagogik am Oranim-Institute in Haifa und von 1970 bis 1974 an der Kalisher School of Art, Tel Aviv.
Neben seinem umfangreichen künstlerischen Schaffen widmete sich Amram Stoller viele Jahre lang der pädagogischen und kunsttherapeutischen Arbeit mit Kindern. Die "de DROM galerie" zeigt seine kraftvollen großformatigen Kohlezeichnungen auf Papier, die seit 2016 entstanden sind. de DROM galerie, Bahnhofstraße 1, 18236 Kröpelin, Telefon 038292 820495. (deDROMgalerie)




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Eine Übersicht zu den Israeltagen finden Sie unter www.israeltag.de und auf einer GoogleMap der Botschaft des Staates Israel zum Jubiläumsjahr (Israeltage blau markiert).
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