HIER klicken für Online Version


11. März 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Elektronische Kriegsführung
  • Miniaturüberwachungsgerät für linken Herz-Vorhof
  • "Hallo Herz": Gesundheits-App aus Tel Aviv immer erfolgreicher
  • Jupiters Ringe sind dicker als gedacht
TOURISMUS
  • Grünes Licht für Direktflüge über Saudi-Arabien
  • Direktflug Eilat-Prag mit Ryanair ab 29. Oktober
  • Israel baut Angebot in der Wüste aus
  • Naomi Bubis über Tel Aviv
  • Biblisches Disneyland
WIRTSCHAFT
  • Israel will Verbrenner verbannen
  • Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Nanosatellit aus Israel
  • Shell verzichtet auf Gasfeldrechte vor Gaza
  • Serverlose Anwendungsüberwachung Epsagon erhöht auf USD 4,1 Mio.
  • Cannabisunternehmen kündigt Rekordumsatz an
  • ReWalk Robotics erobert den chinesischen Markt
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Warum Massaker an Schulen in Israel so selten sind
  • Einsteinbrief ersteigert
  • Tickets für fünftes Konzert von Enrique Iglesias
  • Israelische Trauma-Experten unterstützen Helfer in Parkland
  • Verdiente Ehrung: Ron Ben Ischai
  • Uri Lubrani verstorben
POLITIK
  • Sara Netanyahu traf Melania Trump
  • Deutscher wegen Steinewerfen verhaftet
  • Amokfahrer mit nationalistischen Motiven
  • Premier Netanyahu reiste in die USA, ohne Disput mit Ultras zu lösen
  • Israel unterstützt Papua-Neuguinea nach verheerendem Erdbeben
  • Israel - ein ganz normaler Staat?
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Wachmänner pöbeln gegen Israel-Stand in Berlin
  • Libanesischer Schauspieler wurde Opfer eines Komplotts
  • PA zahlt über USD 347 Mio. an Terroristen
  • Ägyptens Kriegsführung im Sinai stört israelische Handys
SPORT
  • Zwei Mal Gold für Israelis bei Ju-Jitsu-WM
  • Eran Zahavi unterschreibt Vertrag über USD 10 Mio.
  • Argentinisches Team vor der FIFA-Weltmeisterschaft nach Jerusalem
  • Rekord-Beteiligung bei Jerusalem Marathon

BÜCHER
  • Igal Avidan über Mod Helmy
ANKÜNDIGUNG
  • Sephardische Lieder mit einem Hauch Flamenco
  • Beste Freunde - Als Deutscher in Israel
IN EIGENER SACHE
  • Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Elektronische Kriegsführung
Die Israel Aerospace Industries (IAI) hat das ELL-8270, ein neues System für die elektronische Kriegsführung, vorgestellt. Das von der ELTA-Division der IAI entwickelte System bezweckt, eine ganze Anzahl von Flugzeugen gegen Boden-Luft-Raketen zu schützen. Das System
beruht auf einem Köder, der in sicherer Distanz vom Flugzeug eingesetzt wird. Mit Hilfe eines Transponders leitet er jede anfliegende Rakete weg vom Flugzeug und verhindert so einen Treffer. Der Apparat ist ein völlig autonomes leichtgewichtiges System, das ein Minimum an Pilotenkontrolle benötigt. Der mit Batterien betriebene Köder wird mit Hilfe eines einfachen Stricks vom Flugzeug weggezogen und kann nach seinem Einsatz in die Maschine zurückgeholt oder vernichtet werden. Das System wird nur aktiviert, wenn eine feindliche Rakete das Flugzeug bedroht. Es kann sich mit verschiedenen Gefahren gleichzeitig befassen. (tachles, IAI) TS

Miniaturüberwachungsgerät für linken Herz-Vorhof
Das in Tel Aviv beheimatete Medizintechnik-Startup Vectorious Medical Technologies hat ein miniaturisiertes, minimalinvasives Implantat für die linksatriale Überwachung entwickelt
(linksatrial bedeutet "den linken Herzvorhof, d.h. das linke Atrium, betreffend"). V-LAP ist das weltweit erste Miniaturimplantat für das linksatriale Monitoring nach einer komplexen angeborenen Herzinsuffizienz. Das minimalinvasive implantierte Gerät kann zusammen mit einer benutzerfreundlichen externen Heimeinheit auch die Lebensqualität für Menschen mit einer (operierten) komplexen angeborenen Herzinsuffizienz erheblich fördern, da es nach einer Einweisung durch die behandelnden Ärzte auch von den Patienten selbst bedient werden kann. Bei dem neuartigen Ansatz für das implantierbare Langzeit-Hämodynamik-Monitoring werden die neuesten Technologien in zwei Bereichen eingesetzt: direkte Messung des linksatrialen Drucks und drahtlose Kommunikation. Das Unternehmen wurde 2011 im RadBioMed-Inkubator gegründet. Vectorious hat zurzeit 15 Mitarbeiter in seinen Büros in Ramat Hahayal in Tel Aviv und in der Cleveland Clinic. (globes, vectoriusmed, techstartups) EL

"Hallo Herz": Gesundheits-App aus Tel Aviv immer erfolgreicher
Israels Gesundheits-App "Hallo Herz" hat USD 9 Mio. an Entwicklungskapital generiert. Laut Crunchbase hat das Unternehmen bisher USD 12,7 Mio. einschließlich der neuesten Finanzierung aufgebracht. Das 2013 von
CEO Maayan Cohen und Chief Product Officer Ziv Meltzer gegründete Unternehmen hat eine Lösung zur Prävention von Bluthochdruck und zur Senkung des Herzrisikos entwickelt. Die von der Firma entwickelte App bietet Nutzern Einblicke und Empfehlungen zur Überprüfung ihrer Situation in Echtzeit. Das Unternehmen hat Büros in Palo Alto, Kalifornien, und sein Entwicklungszentrum in Tel Aviv. (globes) EL

Jupiters Ringe sind dicker als gedacht
Seit Jahrzehnten stellen Wissenschaftler Fragen zu Jupiters berühmten Ringen. Sind die bunten Bänder, die von starken Windgürteln verursacht werden, nur ein hübsches Oberflächenphänomen oder sind sie eine
bedeutende Schicht des Planeten? Eine in Nature veröffentlichte Studie des Forscherteams um Prof. Yohai Kaspi und Eli Galanti vom Israelischen Weizmann-Institut zusammen mit Prof. Luciano Less von der Universität Sapienza in Rom und Prof. Tristan Guillot vom Observatoire de La Côte d'Azur zeigt ganz neue Forschungsergebnisse. "Jupiters Atmosphäre ist um ein Vielfaches größer als alles, was wir bisher gesehen haben", sagte Kaspi, der Messungen der NASA-Raumsonde Juno analysierte, um zu zeigen, dass sich die Streifen des Planeten bis in eine Tiefe von etwa 3.000 km erstrecken. Noch bevor Juno ins Leben gerufen wurde, hatten sich Kaspi und Galanti auf diese Forschung vorbereitet. Sie bauten mathematische Werkzeuge zur Analyse der Gravitationsfelddaten, mit denen sie die Atmosphäre von Jupiter erfassen konnten. Kaspi erklärte, dass die Windgürtel des Planeten, die viel stärker sind als die heftigsten Winde der Erde, mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 Stundenmeilen an manchen Stellen - stärker als ein Hurrikan der Kategorie 5 - ein Ungleichgewicht in der Massenverteilung verursachen. Wenn man dieses Ungleichgewicht misst - Veränderungen im Schwerefeld des Planeten -, könnte man berechnen, wie tief die Stürme unter der Oberfläche verlaufen. (Israel21c) TS








Grünes Licht für Direktflüge über Saudi-Arabien
Air India hat grünes Licht erhalten, um über den saudischen Luftraum nach Israel zu fliegen. Das ist das Ende eines jahrzehntelangen Verbots von Saudi-Arabien bei der Nutzung seines Luftraums für Flüge nach Israel.
Air-India-Sprecher Pravin Bhatnagar sagte, dass die Fluggesellschaft die Strecke ab dem 22. März dreimal wöchentlich anfliegen werde. Die Website der Fluggesellschaft zeigte Optionen für die Buchung von Flügen nach Tel Aviv von Neu-Delhi ab diesem Datum mit Preisen ab INR 24.124 (USD 371,94). EL AL Israel Airlines fliegt viermal pro Woche nach Mumbai. Aber sie braucht 7 Stunden anstatt 5, da sie nach Süden in Richtung Äthiopien fliegen muss, um dann nach Osten Kurs auf Indien zu nehmen, um den saudischen Luftraum zu meiden. Air India kann schnellere Flugstrecken planen, was die Reisedauer um etwa 2 Stunden verkürzt, wodurch die Treibstoffkosten gesenkt werden. Saudi-Arabien und Israel haben keine formellen diplomatischen Beziehungen. Die Entscheidung Saudi-Arabiens, die indische Fluggesellschaft durch ihren Luftraum nach Tel Aviv fliegen zu lassen, spiegelt das wider, was allgemein als eine Erwärmung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinter den Kulissen angesehen wird. Israel und Saudi-Arabien sind Verbündete der USA mit einer gemeinsamen Sorge über den iranischen Einfluss in der Region. EL AL hat Berichten zufolge gegen die Air-India-Route Einspruch erhoben, da die kürzeren Flüge über Saudi-Arabien eine unfaire Benachteiligung darstellen, und wandte sich demnach sogar an die UNO wegen einer Verletzung der Chicago-Konvention, wenn Länder durch die Verweigerung von Überflugrechten gewisse Fluggesellschaften wie die EL AL benachteiligen. Darüber hinaus könnten die Preise für Flugtickets drastisch gesenkt werden und den Wettbewerb fördern. EL AL lehnte es ab, die Nachrichten zu kommentieren. (Ynet, Tachles, ToI, Ynet) TS

Direktflug Eilat-Prag mit Ryanair ab 29. Oktober
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, montags und freitags eine neue Route von Eilat nach Prag zu starten. Die Flüge werden Ende Oktober 2018 im Rahmen des Winterflugplans von Ryanair beginnen. (globes) EL

Israel baut Angebot in der Wüste aus
Israel will mehr Touristen in die Wüste locken. Der Negev erstreckt sich im Süden des Landes und nimmt mehr als die Hälfte der Fläche Israels ein. Neue Wanderstrecken und ein neuer Flughafen sollen den Tourismus ankurbeln.
Bisher reisen etwa 5% aller Touristen, die Israel besuchen, auch in die Wüste Negev. Israels Fremdenverkehrsamt möchte diese Zahl vervierfachen. Das israelische Tourismusministerium baut derzeit die Infrastruktur in der Region deutlich aus. Neue Hotelzimmer, weitere Attraktionen für Touristen sowie Wander- und Radstrecken sollen entstehen. Ziel ist es, dass künftig 20% der Israel-Reisenden in die Wüste kommen, sagte Uri Sharon, Deutschland-Direktor des Staatlichen Israelischen Fremdenverkehrsbüros, auf der Reisemesse ITB in Berlin (7. bis 11. März). Zum Besucherwachstum in der Region soll auch der neue Ramon-Flughafen nördlich von Eilat beitragen. Nach der Eröffnung im Herbst 2018 wird er die beiden bisherigen Flughäfen Eilat City und Ovda ersetzen. Inlandsflüge von Tel Aviv und Haifa aus sollen dort ebenso landen wie internationale Flüge, unter anderem von Ryanair, Wizz Air, SAS, Easyjet und Finnair. Die Jahreskapazität beträgt zunächst rund zwei Millionen Passagiere, in einer späteren Ausbaustufe vier Millionen. (merkur, fnp) TS

Naomi Bubis über Tel Aviv
Die bekannte deutsche Journalistin Naomi Bubis lebt seit 1997 in Tel Aviv und ist in die Stadt verliebt. Was ist für sie das Besondere an Tel Aviv? "Die Menschen würde ich sagen. Das Lebensgefühl. Es wird nicht so viel geplant, viel mehr im Moment gelebt, was sicherlich auch mit der
ellenlangen Terrorgeschichte zu tun hat. Wir sind es einfach gewohnt. Die Spontanität gefällt mir, die Herzlichkeit. Ich liebe es, unheimlich schnell mit Leuten in Kontakt zu kommen. Tel Avivis sind sehr kommunikativ und offen, das gefällt mir total. Sehr südländisch. Um Tel Aviv zu verstehen muss man hier essen. Essen spielt eine große Rolle hier. Israel ist ein sehr emotionales Land, das liegt mir, weil ich sehr nach meinem Herzen lebe und nicht so nach meinem Kopf, deswegen fühle ich mich hier wohl. Das Leben findet eher draußen statt. Kinder haben eine unheimliche Freiheit hier aufzuwachsen, sind viel an der frischen Luft. Außerdem fühlt man sich in Tel Aviv auch nie allein. Man findet flink Anschluss. Tel Aviv umarmt einen." Sie liefert zudem viele einschlägige Tips zum Essen, Yoga und gutem Lebensgefühl. (kaerlighed) TS

Biblisches Disneyland
In der Negev-Wüste im Süden Israels ist der Bau eines Freizeitparks geplant. Der etwa 25 Hektar große Themenpark solle sich mit Geschichten aus dem Alten Testament und der jüdischen Tradition befassen. Die "Park Plaim" ("Wunderpark") genannte Anlage solle nahe der Stadt Dimona gebaut werden. Den Plänen zufolge soll es
der größte Vergnügungspark Israels werden und rund USD 400 Mio. kosten. Die Kosten tragen ausländische Investoren. Mit der Eröffnung werde allerdings frühestens 2023 gerechnet. Der Park solle 16 Attraktionen mit "besonderem jüdischen Charakter" enthalten. Unter anderem sei eine "Jakobsleiter" geplant, in Anlehnung an eine biblische Geschichte von einer Leiter, deren Spitze bis in den Himmel ragt. Teil einer anderen geplanten Attraktion sei eine Achterbahn, die durch riesige Bücher rast - in Anlehnung an die Beschreibung der Juden als "Volk des Buches". Biblische Figuren sollen die Besucher begleiten. Neben dem Vergnügungspark sind den Angaben zufolge auch ein großer Wasserpark, eine Minigolf-Anlage, Hotels und eine Jugendherberge angedacht. Ziel sei es, Touristen aus dem In- und Ausland in das Gebiet zu locken, das zu Israels Peripherie gehört. (Tagesspiegel, yediot, spiegel) TS








Israel will Verbrenner verbannen
Israel plant ab dem Jahre 2030 ein Importverbot für Diesel- und Benzinautos. Das Ministerium für die Entwicklung der Energiewirtschaft will den Transport in
Israel auf Elektrizität und Erdgas umstellen. Der Minister für nationale Infrastrukturen, Energie und Wasserressourcen, Yuval Steinitz: "Israel wird nach Norwegen und den Niederlanden eines der ersten drei Länder der Welt werden, das den Import von Diesel- und Benzinfahrzeugen ab 2030 verbietet." Israel ist damit das nächste Land, das Pläne ankündigt, traditionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aus dem Verkehr zu ziehen und auf sauberere Fahrzeuge umzusteigen. Noch handelt es sich um einen Vorschlag und Analysten halten den Zeitrahmen von 2030 für schwer realisierbar, da Energieerzeugungsanlagen und -infrastrukturen zur Unterstützung dieser Ziele fehlen. Derzeit arbeiten eine Reihe von Startup-Unternehmen in Israel an Technologien für Elektrofahrzeuge. Im September 2017 investierte die Lkw-Sparte von Daimler in das israelische Startup StoreDot, das auf schnelle EV-Ladelösungen spezialisiert ist. (automobil) TS

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Nanosatellit aus Israel
Der israelische Nanosatellitenentwickler NSLComm aus Airport City hat eine Finanzierungsrunde von USD 6,25 Mio. abgeschlossen, die von Jerusalem Venture Partners (JVP), Liberty, Hawk GF, OurCrowd und EL AL Cockpit
geleitet wird. NSLComm hat Nanosatelliten entwickelt, die Daten mit einer Geschwindigkeit von 1 Gigabyte pro Sekunde übertragen können, mehr als 100 Mal schneller als die derzeit verfügbare Technologie. Das Unternehmen wurde 2015 von CEO Dr. Raz Itzhaki-Tamir, Chefingenieur Daniel Rockberger und CTO Danny Spirtus gegründet und hat jetzt 19 Mitarbeiter. Die Firma plant, die Investition zu nutzen, um den ersten Satelliten in Indien zu starten und neue Nanosatelliten für zukünftige Starts zu entwickeln. (globes) EL

Shell verzichtet auf Gasfeldrechte vor Gaza
Der Energiegigant Royal Dutch Shell gibt seine Rechte an dem Meeresgasfeld vor der Küste von Gaza auf, berichtet Reuters. Das unbebaute Gasfeld enthält geschätzte 32 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Shell besitzt 60% der
Rechte an dem Gasfeld, die restlichen 40% besitzt die PA. Entdeckt wurde das Feld 35 km vor der Küste von Gaza im Jahr 2000, aber das Gebiet wurde nie erschlossen. Die Palästinensische Behörde muss jetzt eine neue internationale Gruppe finden, um das Feld zu erschließen und zu betreiben. Bisher hat sich noch kein Interessent gefunden. Auch Jordanien wollte lieber beim Tamar-Projekt einsteigen. Der Hauptgrund für das Scheitern der Entwicklung des Feldes sind die "geopolitischen Probleme in der Region", heißt es. (globes) EL

Serverlose Anwendungsüberwachung Epsagon erhöht auf USD 4,1 Mio.
Die Firma Epsagon für serverlose Überwachung aus Tel Aviv hat eine Finanzierungsrunde über USD 4,1 Mio. erfolgreich beendet. Gegründet im Jahr 2017 von der IDF Veteranen Cyber Intelligence Unit stellt Epsagon eine automatisierte End-to-End-Performance-Monitoring-Technologie zur Verfügung, die Leistungsergebnisse komplexer IT-Systeme vorhersagen können. Das ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen, Ausfallzeiten zu eliminieren, indem Probleme proaktiv erkannt und markiert werden. (globes) EL

Cannabisunternehmen kündigt Rekordumsatz an
Ein israelisches Unternehmen kündigte einen Vertrag über USD 110 Mio. für den Anbau und die Produktion von medizinischem Cannabis für einen europäischen Käufer an. Es handelt sich um das bisher größte Abkommen, das in Israel unterzeichnet wurde. Aber die Firma drohte,
falls die israelische Regierung den Export von medizinischem Cannabis nicht bald genehmigen würde, dass sie ihr Fachwissen verkaufen würde, anstatt das Cannabis selbst. Medivie Therapeutic und seine Tochtergesellschaft High Pharma werden jedes Jahr rund 100 Dunam (25 Hektar) Land für den Anbau, die Produktion und den Export von bis zu 50 Tonnen medizinischem Cannabis an den Investor bereitstellen. Die Lage der Cannabisfelder wird davon abhängen, ob die israelische Regierung den Export von medizinischem Marihuana genehmigt. Im Jahr 2009 wurde eine Cannabispflanze für den Ausschuss für Wohlfahrt und Gesundheit der Arbeit in die Knesset gebracht, der sich mit dem Thema medizinisches Marihuana beschäftigte. Im August 2016 gab Landwirtschaftsminister Uri Ariel (Jewish Home) bekannt, dass Israel bald damit beginnen werde, medizinisches Marihuana ins Ausland zu exportieren. Im Februar 2017 billigten die Minister einen Gesetzentwurf zur Legalisierung des Cannabisexports für eine zugelassene medizinische Verwendung. Anfang Februar dieses Jahres ordnete Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plötzlich an, die Pläne für den Export von medizinischem Cannabis einzufrieren, nachdem er von US-Präsident Donald Trump einen Anruf erhalten hatte. Kanada ist das einzige Land, das den Export von medizinischem Marihuana genehmigt hat. (ToI) TS

ReWalk Robotics erobert den chinesischen Markt
ReWalk Robotics Ltd. hat eine strategische Investitionsvereinbarung mit der in Hongkong ansässigen Timwell Corporation Ltd. unterzeichnet. Timwell wird USD 20 Mio. in ReWalk investieren, bei USD 1,25 pro Aktie und mit einer Prämie von 13,6% auf den Marktpreis. Mit der strategischen Vereinbarung soll die Entwicklung von ReWalk auf dem chinesischen Markt finanziert werden, um Menschen mit Rückenmarksverletzungen und nach Schlaganfällen in China zu helfen. (globes) EL








Warum Massaker an Schulen in Israel so selten sind
Sicherheit an Schulen gehört in die Hände von Profis. Schüler, Eltern und Lehrer forderten Präsident Trump auf, die Waffenkontrollen in den USA zu verschärfen. Dabei zitierten sie Israel, wo Gewehre ein vertrauter Anblick, aber Schulmassaker unbekannt sind. Bei der
Schulsicherheit wird in Israel nichts dem Zufall überlassen. Schusswaffen in den Händen ambitionierter Laien wären in Israel undenkbar. Die meisten Schulen in Israel haben nur einen unverschlossenen Eingang mit einer bewaffneten Wache. Vor Schulen stationierte Wachleute werden von der Polizei engmaschig kontrolliert. Es geht dabei nicht darum, "unruhige Jugendliche" oder einsame Verrückte abzuschrecken. "Die Wachen sind aus anderen Gründen da, hauptsächlich wegen des Terrorismus", sagt Amos Shavit, Sprecher des Bildungsministeriums. In großen Städten Israels führen Polizei und Gemeinde während des gesamten Schultages Sicherheitspatrouillen im Umfeld der Bildungseinrichtungen durch. Es gibt keine Metalldetektoren oder spezielle Türschlösser in Israels Klassenzimmern. Und laut Richtlinien sind Lehrer nicht bewaffnet. "Fachleute befassen sich mit der Sicherheit", sagt Shavit. "Nicht die Lehrer." Israelische Sicherheitsexperten sagen auch, dass Angriffe mit Schusswaffen in Israel selten sind, weil es kaum privat gehaltene Waffen gibt. Nach Angaben des israelischen Innenministeriums, das alle Waffenbesitzer registriert, haben etwa 260.000 Israelis, das sind 3,5% der Bevölkerung, die Erlaubnis, Feuerwaffen zu tragen. Die Hälfte davon sind Privatpersonen, die anderen arbeiten für Sicherheitsfirmen. Israelis dienen vom 18. bis zum 21. Lebensjahr beim Militär. Soldaten sind auf den Straßen häufig zu sehen. Kampftruppen sowie jene, die in so genannten Kampfgebieten leben, tragen ihre Waffen stets bei sich. Doch laut einer Website der israelischen Regierung müssen Zivilisten über 27 Jahre alt sein, um eine Waffenlizenz zu erhalten. Denn für den eigenverantwortlichen Umgang mit der Waffe braucht ein Mensch mehr Lebenserfahrung, als man von einem jungen Rekruten, der in die Befehlskette des Militärs eingebunden ist, erwarten kann. Sobald ein Israeli den Militärdienst beendet hat, muss er umfangreiche Unterlagen vorlegen sowie alle militärischen Aufzeichnungen und medizinischen Berichte zur Verfügung stellen. Er muss auch die Notwendigkeit nachweisen, bewaffnet zu sein. So erhalten die Einwohner von Tel Aviv kaum Waffenlizenzen, während Israelis in Grenzgebieten oder in Siedlungen im Westjordanland - Orte, an denen sie Ziele für palästinensische Kämpfer sein könnten - eher für Waffenscheine zugelassen werden. Darüber hinaus können pensionierte Armeeoffiziere ab einem gewissen Rang, ehemalige Polizeibeamte, Feuerwehrmänner, Sanitäter, Veteranen der Spezialeinheiten und lizensierte Fahrer des öffentlichen Verkehrs ebenfalls eine Genehmigung erhalten. Janet Rosenbaum, Assistenzprofessorin an der School of Public Health der State University von New York Downstate in Brooklyn, untersuchte den Unterschied von Mordraten in Israel und in den Vereinigten Staaten. Ihre Forschung habe gezeigt, dass Israel auf Platz 81 in der Welt liegt für Waffenbesitz pro Kopf. Weniger als 10% der Israelis verfügen über eine Schusswaffe. Die Vereinigten Staaten stehen mit einer Feuerwaffe pro Person an erster Stelle. (tagesschau, huffpost, Fix-it) TS/EL

Einsteinbrief ersteigert
Ein am 6. März 2018 aufgenommenes Bild zeigt einen signierten Brief des Nobelpreisträgers Albert Einstein aus dem Jahr 1928 zur Formalisierung der "Dritten Stufe der Relativitätstheorie", der im Auktionshaus von Winner in
Jerusalem ausgestellt wurde. Das handschriftliche Schreiben, das Einstein aus Berlin 1928 an einen Mathematiker schickte, wurde von einem anonymen Käufer für USD 103.700 (EUR 83.600) ersteigert. Es enthielt eine zweite Notiz, die Einstein auf die Rückseite des Umschlags schrieb, um sein Denken zu verfeinern. Die Summe verblasst im Vergleich zu den USD 1,56 Mio., die ein Einkäufer für einen Brief von Einstein über das Geheimnis des Glücks bei einer Jerusalemer Auktion im Oktober zahlte, nachdem der anfänglich auf etwa USD 8.000 geschätzt wurde. Der in Deutschland geborene Einstein diente bis zu seinem Tod als nicht ansässiger Gouverneur der Jerusalemer Hebräischen Universität. (ToI) TS

Tickets für fünftes Konzert von Enrique Iglesias
Der beliebte Latino-Popstar ist seit seinem neuen hebräischen Remix "Subeme La Radio" ("Turn Up the Radio") mit dem israelischen Crooner Rotem Cohen und dem kubanischen Musiker Descemer Bueno für israelische Fans interessant geworden. Cohen und Bueno arbeiteten zusammen an "Kol Kach Yafe Lakh" ("Como El Agua")
und Bueno schlug dann vor, dass Iglesias seinem Sommer 2017-Hit "Subeme La Radio" eine hebräische Strophe hinzufügt. Für ein Konzert am 26. Mai von Enrique Iglesias in Tel Avivs Yarkon Park, seinem fünften Auftritt in Israel, gibt es jetzt Tickets. Die Preise reichen von NIS 225 (für Leumi-Karteninhaber) und NIS 285 für Sitze im Gras bis NIS 555 für American Express Karteninhaber und NIS 655 für Golden-Ring-Sitze. (ToI) TS

Israelische Trauma-Experten unterstützen Helfer in Parkland
10 Tage nach dem Massaker, bevor die Kinder in die Stoneman Douglas High School zurückkehrten, kamen israelische Trauma-Experten nach Florida, um Lehrern, Medizinern, Polizisten, Ersthelfern, Sozialarbeitern, Eltern und Geistlichen zu zeigen, wie sie den betroffenen
Menschen helfen können, mit Resilienz (Widerstandskraft) in die Zukunft zu blicken. Siebzehn Menschen wurden getötet - 14 Schüler und drei Mitarbeiter. Die Gemeinschaft stand unter Schock. "Es war verheerend", sagt Nancy Teitelbaum, eine Sprecherin der Schule. Sie hat einen Sohn in der 11. Klasse. "Jeder in unserer kleinen Gemeinde in Parkland ist betroffen. Doch die Experten aus Israel wussten, wovon sie sprachen. Sie haben tiefe Erfahrung und langfristige Einblicke aus dem, was sie zu Hause gesehen haben und aus Krisen, bei denen sie in der ganzen Welt geholfen haben." Das israelische Traumazentrum ITC wurde 2002, in einem Jahr unerbittlicher Terroranschläge in Israel, ins Leben gerufen, um das kollektive Wissen, das Fachwissen und die Erfahrung von Israels staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen für Trauma-Management nutzbar zu machen. ITC-Fachleute bieten ihr Wissen nach Krisen auf der ganzen Welt an. Derzeit unterstützt ITC aktiv Gemeinden in Houston im Zuge des Hurrikans Harvey, in Mexiko nach einem tödlichen Erdbeben, in Las Vegas, nachdem bei einem Massenmordanschlag 58 Menschen getötet und 851 weitere verletzt wurden, und jetzt in Florida. "Es passieren so viele Katastrophen in der Welt und wir versuchen immer zu sehen, ob wir helfen können", sagt ITC-Direktorin Talia Levanon, eine klinische Sozialarbeiterin, die neben der Überwachung der ITC-Arbeit in Israel in verschiedene Länder geflogen ist, um Führungskräfte in gemeinschaftsbasierter Heilung und Resilienz auszubilden. "Außerhalb Israels bieten wir in 95% der Fälle keine direkte Versorgung", erklärt Levanon. "Es sind die lokalen Fachleute, die die Gemeinschaft und die Kultur kennen. Unser Ziel ist es, sie in den Bereichen Wohlbefinden, Belastbarkeit und Bewältigungsstrategien zu schulen und ihnen Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, damit sie für sich selbst und andere sorgen können. Wo immer wir hingehen, konzentrieren wir uns immer auf die Stärken der Menschen und darauf, wie sie als Individuen oder als Teil der Gemeinschaft zurechtkommen." Bisher hat die ITC 17 Delegationen ins Ausland entsandt - in der Regel zwei oder drei Fachleute von ITC-Partnerorganisationen, die die lokale Sprache sprechen. (israel21c, botschaft, cnn, lemonde) EL

Verdiente Ehrung: Ron Ben Ischai
Der wohl bekannteste israelische Journalist Ron Ben-Yishai erhält am 70. Jahrestag der Staatsgründung die höchste Auszeichnung, die Israel zu vergeben hat, den Israel-Preis, in der Kategorie Kultur und Kommunikation.
Der 74-jährige Ben-Yishai ist der wichtigste israe-lische Kriegsberichterstatter, der seit dem Sechstagekrieg und bis heute unbestechlich über Kriege und Konflikte, auch in Irak, Syrien und Afghanistan berichtet. Nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 verlieh ihm der damalige Generalstabschef Mordechai Gur die höchste Ehrung für Soldaten, weil der Journalist nicht nur berichtet, sondern auch verletzte Soldaten gerettet hatte. Selber wurde er dreimal verwundet. Ron Ben-Yishai machte sich Ariel Sharon zum Feind: Er hatte ihn während des Libanon-Feldzugs 1982 angerufen, weil Libanesen in den libanesischen Palästinenserlagern Sabra und Schatila ein Massaker anrichteten. Diese Episode fand Eingang in den israelischen Film "Waltz with Bashir". Sharon tat in jener Nacht nichts, um das Massaker zu stoppen, versuchte jedoch danach, die Karriere des Radio-, TV- und Printjournalisten zu behindern. Der Preisträger schreibt heute Berichte und Kommentare für das Online-Portal Ynet und die Zeitung Yediot Achronot. Kürzlich beendete er seine mit Spannung erwarteten Memoiren. (tachles) TS

Uri Lubrani verstorben
Der "Mann im Schatten" unterhielt enge Kontakte zum Shah und zu Idi Amin. Im Alter von 92 Jahren ist in Tel Aviv Uri Lubrani gestorben, der unter dem Shah von Persien der letzte israelische Botschafter in Iran gewesen
ist. Nach dem Unabhängigkeitskrieg von 1948, in dem er Geheimdienstoffizier gewesen ist, wurde der Verstorbene Sekretär von Außen- und Premierminister Moshe Sharett. Später wurde er Berater von David Ben-Gurion für arabische Angelegenheiten. 1964 wurde er Israels Botschafter in Uganda, wo er spezielle Beziehungen zu Idi Amin entwickelte. 1968 folgte die Ernennung zum Botschafter in Äthiopien (und 1990 leitete er dann die diplomatischen Kontakte, die zur "Operation Solomon" führten, in deren Rahmen tausende äthiopische Juden nach Israel einwanderten). 1973 war Lubranis Ernennung zum Botschafter in Teheran, wo es ihm gelang, speziell enge Beziehungen zu Shah Mohammed Reza Pahlevi aufzubauen. Früher als alle anderen warnte Lubrani vor dem bevorstehenden unfreiwilligen Ende der Ära der Shah-Familie und dem Aufkommen der Islamischen Revolution. Zwischen 1983 und 2000 koordinierte er die israelischen Aktivitäten in Libanon. Bei der Madrider Konferenz von 1991 leitete er die israelische Delegation für die Verhandlungen mit Beirut. Nach dem israelischen Abzug aus dem Zedernland 2000 blieb Uri Lubrani bis 2010 Berater des Verteidigungsministers, bevor er Berater von Moshe Yaalon wurde, dem damaligen israelischen Minister für strategische Angelegenheiten. Im November 2015 demissionierte Uri Lubrani aus den Diensten der Jerusalemer Regierung. (israelnational, Tachles) TS




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Sara Netanjahu traf Melania Trump
Israels Ministerpräsidentenamt berichtete offiziell von einem Treffen der Gattin des israelischen Ministerpräsidenten mit der Frau des US-Präsidenten. Sara und Melania vertieften ihre "Freundschaft" und Sara bedankte sich für den "warmen Empfang" durch
Melania. Sara Netanjahu sagte, dass die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, insbesondere zu Ehren des 70. Unabhängigkeitstags Israels, eine historische Entscheidung sei. Die Frauen diskutierten Melania Trumps Bemühungen gegen das Cybermobbing von Kindern und Sara Netanjahus Bemühungen für krebskranke Kinder, Holocaust-Überlebende, einsame Soldaten und Hinterbliebene. Sara drückte ihre Anerkennung für die Arbeit von Melania Trump aus. Letztere schrieb in ihrem Instagram-Account: "Ich habe es genossen, Sara Netanjahu beim Mittagessen zu bewirten, um darüber zu diskutieren, wie wir eine bessere und sicherere Welt für Kinder schaffen können." (PM) TS

Deutscher wegen Steinewerfens verhaftet
Ein deutscher Staatsangehöriger wurde wegen der Steinwürfe auf israelische Soldaten verhaftet. Er hatte sich an wöchentlichen sogenannten friedlichen palästinensischen Protesten beim Dorf Bilin beteiligt, die
jedoch regelmäßig zu schwerer Gewalt umschlagen und sogar zu Todesfällen geführt haben. Der 24-Jährige habe seine Rechtsverstöße gestanden und soll nun deportiert werden. Der Deutsche war als Tourist nach Israel eingereist. Der Jerusalemer Magistratsgerichtshof hat seine Untersuchungshaft verlängert. Ein Diplomat der deutschen Botschaft in Tel Aviv sagte, dass er sich mit der Angelegenheit befasse, lehnte es jedoch ab, weiter zu kommentieren. Seit 2005 ist das Dorf Bilin zu einem Symbol für den palästinensischen Widerstand gegen die israelische Sicherheitsbarriere geworden, die errichtet wurde, um die Wellen palästinensischer Selbstmordattentäter während der Zweiten Intifada zu durchkreuzen. (Spiegel, ToI) TS

Amokfahrer mit nationalistischen Motiven
Die Behörden vermuten terroristische Hintergründe. Ein Jugendlicher aus der arabisch-israelischen Ortschaft Shfaram steht im Verdacht, bei zwei Zwischenfällen mit seinem Jeep am Sonntag einen Offizier der israelischen
Grenzschutzpolizei unweit des städtischen Marktes und später zwei Soldaten in der Nähe des Bahnhofs von Akko leicht verletzt zu haben. Der Attentäter hatte einen Parkzettel über etwa EUR 200 verpasst bekommen und dann seine Fahrt mit Mordabsichten begonnen. Die Behörden vermuteten nationalistische Motive hinter der Tat. Rammversuche palästinensischer Autofahrer sind seit vielen Monaten schon ein beliebtes Instrument im Kampf gegen "israelische Besatzer", bei denen es in der Regel unschuldige Zivilisten trifft. Der vermutliche Täter wurde von zwei Schützen ins Visier genommen und liegt mit erheblichen Verletzungen im Krankenhaus. (youtube, Tachles) TS

Premier Netanyahu reiste in die USA, ohne Disput mit Ultras zu lösen
Premierminister Benjamin Netanjahu flog mit seiner Frau Sara in die USA, ohne zuvor den Disput mit ultra-religiösen Koalitionspartnern einer Lösung näher gebracht zu haben. Im Zentrum der Differenz steht erneut die Rekrutierung von Mitgliedern der Ultra-Orthodoxie in die
israelische Armee. Es wurde auch schon spekulativ der Termin von vorgezogenen Knessetwahlen im kommenden Juni herumgereicht. Beim Besteigen des Flugzeugs meinte der Premier, man gehe nicht auf vorgezogene Wahlen zu. "Dafür gibt es keinen Grund, und mit Gottes Willen wird es nicht geschehen. Ich habe den besten Willen und hoffe, dass das auch für unsere Koalitionspartner gilt." Der Premier fügte im Brustton der Überzeugung hinzu, dass er erwarte, seine Regierung werde bis zum regulären Termin von November 2019 in Amt bleiben. (Jewish, Tachles) TS

Israel unterstützt Papua-Neuguinea nach verheerendem Erdbeben
Nach einem verheerenden Erdbeben, das die Hochlandregion von Papua-Neuguinea heimsuchte, hat die Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (MASHAV) des israelischen Außenministeriums dringend benötigte Katastrophenhilfe geleistet. Das Erdbeben der Stärke 7,5 hat etwa 150.000 Menschen getroffen. Rund 100 Menschen starben. Israel, eines der ersten Länder, das Hilfsgüter nach Papua-Neuguinea schickte, lieferte
Yaron Sultan-Dadon, Berater der pazifischen Inseln in der israelischen Botschaft in Australien, liefert Generatoren nach Papua-Neuguinea
vierzig Generatoren. "Diese Stromerzeuger werden Gemeinden, die unter einer Beschädigung kritischer Infrastrukturen leiden, sofortige Hilfe leisten", sagte der Premierminister von Papua-Neuguinea, Peter O'Neill. Yaron Sultan-Dadon, Berater für pazifische Inseln in der israelischen Botschaft in Australien, fuhr mit Premierminister O'Neill durch das Erdbebengebiet und suchte andere Wege für israelische Hilfe. Premierminister O'Neill dankte dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu für die Unterstützung: "Die Beziehungen zwischen Papua-Neuguinea und dem Staat Israel sind stark, und unsere Regierung und die Menschen in Papua-Neuguinea schätzen die Unterstützung und Freundschaft Israels während dieser schwierigen Zeiten." (mfa) TS

Israel - ein ganz normaler Staat?
70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten so vielen Gefahren ausgesetzt wie noch nie in ihrer Geschichte. Zum 70-Jahr-Jubiläum der Gründung des Staates Israel luden jüdisch-christliche und israelsolidarische Organisationen am
Dienstag zu einer Podiumsdiskussion im Basler Ackermannshof zum Thema "Learnings für Europa". Neben Moderator Frank Lorenz, Co-Leiter der Offenen Kirche Elisabethen und Vorstandsmitglied der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft beider Basel (CJA), sassen Ahmad Mansour, arabischer Israeli und Extremismusexperte, Anat Weill, Projektleiterin bei Christlich-Jüdisch Projekte (CJP), Arye Sharuz Shalicar, vom Nachrichtendienstministerium im Büro des israelischen Ministerpräsidenten, sowie Jakob Keidar, Botschafter des Staates Israel für die Schweiz und Liechtenstein, auf dem Podium. Es ging um die Sicherheitslage der Israelis sowie der Juden in Europa. Doch am Ende des Abends schöpften selbst notorische Pessimisten Hoffnung, denn, so Botschafter Jacob Keidar, Israel beweist besonderes Geschick darin, Nachteile in Vorteile zu drehen. (basellandschaft, etwasanderekritik) TS




Anzeige...




Wachmänner pöbeln gegen Israel-Stand in Berlin
Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) ist die Polizei zum Schutz des Israel-Standes vor pöbelnden Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma

ausgerückt. Drei "politisch aufgewühlte Männer" (Formulierung in einem Tweet der Berliner Gewerkschaft der Polizei) einer bei der Messe eingesetzten Wachfirma zogen lautstark zum Israel-Stand und riefen "Free Palestine" (Freiheit für Palästina). Zum Schutz vor weiteren Übergriffen sei die Polizei alarmiert worden. Polizisten zogen die Männer letztlich fort, die Störer wurden suspendiert. Ein Messe-Sprecher bestätigte den Vorfall. Die drei Männer, berichteten Besucher, seien arabischer Herkunft gewesen. Ob sie wegen ähnlicher Fälle aufgefallen sind, ist unklar; ebenso, ob die Polizei wegen Hausfriedensbruch ermittelt. Immer wieder hatten Beamte darauf aufmerksam gemacht, dass in Berliner Sicherheitsfirmen junge Männer arbeiten, die Kontakte zu einschlägig bekannten Clans und radikalen Moscheen haben. Vor den ITB-Ständen aus der Türkei, die gerade im kurdisch-syrischen Afrin einmarschiert, oder aus Ägypten, wo es massiven Protest gegen die Regierung gibt, pöbelte in der Messe niemand. Ebenso gab es keine Proteste von Katalanen, Kurden, Rohinghas und anderen Volksgruppen. (Bild, Focus, Tagesspiegel, bz) TS

Libanesischer Schauspieler wurde Opfer eines Komplotts
Der libanesische Schauspieler und Regisseur Siad Itani wurde im November verhaftet, weil er angeblich für Israel spioniert habe. Itani wurde vorgeworfen, von einer israelischen Geheimdienstlerin rekrutiert worden zu sein, die er für eine Schwedin gehalten habe. Die

Beiden hätten Informationen ausgetauscht. Jetzt erhielt die Geschichte eine Wendung: Die libanesische Sicherheitsbeamtin Susan Hadsch Hobeiche wurde verhaftet und beschuldigt, einen Hacker angeheuert zu haben, um Gespräche zwischen Itani und der vermeintlichen israelischen Agentin zu fälschen. Nachdem Hobeiche aus ihrem Amt entlassen worden war, wollte sie Itani als israelischen Spion belasten. Hobeiche war die Leiterin des libanesischen Büros für Anti-Cyber-Kriminalität und Intellektuelles Eigentum. Der libanesische Innenminister Al-Maschnuk twitterte daraufhin: "Wir alle müssen Itani um Vergebung bitten. Er hatte seine arabische und Beiruter Identität nie aufgegeben. Es reicht nicht aus, seine Unschuld zu erklären. Er ist ein Patriot und wir sind stolz auf ihn." Derweil haben die Familie Itanis und sein Rechtsanwalt bei einer Pressekonferenz dafür gedankt, dass das Komplott gegen den Regisseur aufgedeckt worden sei. (Ynet, dailystar, israelnetz) TS

PA zahlt über USD 347 Mio. an Terroristen
Der ehemalige israelische Geheimdienstchef Avi Dichter wies in der Knesset darauf hin, dass PA-Präsident Mahmoud Abbas den PA-Haushalt 2018 genehmigt hat und laut einem PA-Gesetz 7% des Budgets als Zahlung an Terroristen oder an ihre Familien gehen. Die PA zahlte 2017 Terroristen und ihren Familien mehr als USD 34 Mio. Terroristen, die zu drei bis fünf Jahren in israelischen Gefängnissen verurteilt wurden, erhalten das durchschnittliche Einkommen eines Palästinensers, etwa USD 580 pro Monat. Die Familien derjenigen, die an der Ermordung von Israelis beteiligt waren, erhalten für den Rest ihres Lebens jeden Monat das Fünffache. Zusätzliche Gelder fließen, wenn die

Terroristen verheiratet sind, für jedes Kind, das sie haben, wenn sie in Jerusalem leben oder wenn sie ein israelischer Staatsbürger sind. Ab 2018 sollen zusätzlich USD 56 Mio. an Terroristen und ihre Angehörige gehen. Auf deutsche Verhältnisse übertragen würde das bedeuten, dass über EURO 27 Mrd. für die Unterstützung von Terroristen, Attentätern, Amokläufern und "Gefährdern" aus dem Bundeshaushalt aufgewendet würden, dreimal so viel wie für Verkehr und Infrastruktur in Deutschland oder fast so viel wie für Militärausgaben. Ein Gesetzentwurf der Knesset-Abgeordneten Elazar Stern und Avi Dichter, der in erster Lesung verabschiedet wurde, verlangt, dass die Regierung den Betrag, den die PA an Terroristen und deren Familien gezahlt hat, von den Steuern und Zöllen abzieht, die Israel für die PA erhebt. Linke Abgeordnete rügten das als "Diebstahl". (United, Jpost) TS

Ägyptens Kriegsführung im Sinai stört israelische Handys
Wegen ägyptischer Cyberkriegsführung auf dem Sinai gegen El Qaeda und andere Terrorgruppen kommt es zu Unterbrechungen beim Empfang von Mobilfunk im

Süden Israels. Das könne lebensgefährliche Folgen haben, klagen Verantwortliche in der betroffenen Region, da dann auch keine Notrufe getätigt werden können. Das israelische Militär führt mit Ägypten einen "Dialog", um das Problem zu beheben. Wegen des Friedensvertrages müssen alle militärischen Bewegungen der Ägypter in dem grundsätzlich entmilitarisierten Sinai mit Israel koordiniert werden. (Jpost) TS








Zwei Mal Gold für Israelis bei Ju-Jitsu-WM
Bei der Jugendweltmeisterschaft der Kampfsportart Ju-Jitsu haben Israelis in Abu Dhabi zwei Gold-Medaillen gewonnen. Die Kämpferin Meschi Rosenfeld erreichte bei den unter 21-Jährigen in der Kategorie Unter 55
Kilogramm Platz eins, ihr Landsmann Nimrod Ryeder holte sich in der gleichen Altersklasse in der Kategorie Unter 77 Kg den ersten Rang. Bei der Siegerehrung am Freitag wurde weder die israelische Nationalhymne HaTikwa gespielt noch die Landesflagge in der Halle gehisst. Ein weiterer Israeli, Amir Alroy, gewann Bronze. In den Sparten Unter 66 Kg und Unter 60 Kg gewannen die U18er Schalev Hasut und Jarin Chriki jeweils eine Silbermedaille. Die gehörlose 16-jährige Israelin Sara Kovaliov gewann in der Kategorie Unter 48 Kg. Die Bewohner des Emirats zeigten sich von der Leistung und der persönlichen Geschichte der jungen Frau beeindruckt. Der Leiter der Sicherheitsfirma, die die Israelis bei der Abreise zum Flughafen begleitete, nahm Kovaliov zur Seite und überreichte ihr eine Luxusuhr. Diese sei ein Geschenk eines im Emirat ansässigen Scheichs gewesen. Auch wenn die Sportler nicht unter israelischer Flagge kämpfen durften, sondern unter dem Banner der Internationalen Ju-Jitsu Föderation antreten mussten, sprachen alle Delegationsmitglieder von einer herzlichen, unterstützenden Haltung der gastgebenden Organisatoren. (Israelnetz) TS

Eran Zahavi unterschreibt Vertrag über USD 10 Mio.
Der israelische Mittelfeldspieler Eran Zahavi, ehemals bei Maccabi Tel Aviv, hat gerade eine Vertragsverlängerung über USD 10 Mio. in China unterzeichnet und ist damit der bestbezahlte israelische Profi-Athlet. Eran Zahavi ist Torschützenkönig für Guangzhou R & F und "Chinesischer Fußballer des Jahres 2017". (israel21c) EL

Argentinisches Team vor der FIFA-Weltmeisterschaft nach Jerusalem
Der Fußballstar Lionel "Leo" Messi glaubt, dass der Besuch von Jerusalem seinem argentinischen Team diesen Sommer Glück bringen wird, wenn sie in die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft starten. Der zweifache
Weltmeister Argentinien wird am 9. Juni im Jerusalemer Teddy-Stadion ein Freundschaftsspiel bestreiten, nur sieben Tage, bevor die Mannschaft nach Russland zum Eröffnungsspiel gegen Island fahren wird. Messi sagte: "Ich möchte wirklich das Heilige Land besuchen und für Argentinien wird dies eine wichtige professionelle und spirituelle Reise sein. Ich bin überzeugt, dass es uns guttun wird, vor der WM nach Israel zu kommen." Papst Franziskus, ein begeisterter Fan aus Argentinien, soll laut The Jewish Chronicle einen Abgesandten entsenden, um eine spezielle Messe für das Team in der Jerusalemer Grabeskirche abzuhalten. 1986 schlug Argentinien Israel im Ramat-Gan-Stadion mit 7:2, mehrere Wochen vor der Weltmeisterschaft in Mexiko. Damals wurde Argentinien Weltmeister im Finale gegen Deutschland. Argentinien spielte zusätzlich vor den Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998 in Israel. Israel gewann das Spiel 1998 mit 2:1. Messi hat Israel bereits besucht und empörte 2015 die arabische Welt, als er den "jüdischen Namen" Benjamin für seinen zweiten Sohn wählte. (algemeiner) TS

Rekord-Beteiligung bei Jerusalem Marathon
Mehr als 35.000 Läufer nahmen am Freitagmorgen am jährlichen Jerusalem-Marathon teil. Es war die größte Teilnehmerzahl, die jemals gezählt wurde. Darunter rund 4.000 Läufer aus 72 anderen Ländern. Sieger war
Kipkogey Shardrak aus Kenia. Die meisten Läufer waren Jerusalemiten. Aber auch aus Haifa, Modiin, Tel Aviv und Kfar Saba kamen Tausende. Die Veranstaltung wurde von Ehrengast Haile Gebrselassie aus Äthiopien begleitet, zweifacher Olympiasieger im 10.000-Meter-Lauf und Gewinner von vier Weltmeisterschaften über die gleiche Distanz. Marathon-Organisatoren stellten fest, dass Hongkong die größte Anzahl von Läufern von außerhalb Israels schickte, gefolgt von Los Angeles, Peking und London. Die Teilnehmer genossen es, auf dem Bürgersteig von der Knesset zum Mahane Yehuda Markt, zum Mount Scopus, zur Altstadt von Jerusalem, zum David's Tower und zur malerischen Haas Promenade zu laufen. Während der Veranstaltung wurde mindestens ein Heiratsantrag gestellt. (algemeiner) TS








"Israel entwickelt Präzisionslandwirtschaft, während der Iran an Präzisionsraketen feilt: In seiner AIPAC-Rede stellte der israelische Premier Netanjahu die Vorzüge seines Landes und dessen Gefahrenlage heraus." Das war kurzgefasst der Tenor von Netanjahus Rede vor AIPAC, der pro-israelischen Lobby in den USA. Der israelische Premier traf Trump und die UN-Botschafterin Nikki Haley. Und während Netanjahu die existentiellen Gefahren, die von Iran ausgehen, in den USA immer wieder in den Vordergrund stellt, unken seine linken Gegner in Israel, dass sich die Schlinge um seinen Hals wegen polizeilicher Untersuchungen immer enger ziehe. Den Linken scheinen die akuten Gefahren für ihren Staat durch eine Bewaffnung der Hisbollah, iranische Präsenz in Syrien, durch eine militante und mit Krieg drohende Hamas keine wesentliche Rolle zu spielen. Gefahr droht auch wegen einer angeblichen Erkrankung des 83 Jahre alten palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, der für keine Nachfolge gesorgt hat und so den Weg bereitet für blutige Nachfolgekämpfe in dem von Israel teilweise kontrollierten Gebiet. Als Tourist in Israel ist man von all dem wenig tangiert. Auf jeden Fall lohnt es sich, das Land zu bereisen und seine Vorzüge zu genießen. Die exzellente Sicherheitslage im Lande selbst garantiert einen unbeschwerten Urlaub, bei Temperaturen um 30 Grad höher als in Deutschland. TS








Igal Avidan über Mod Helmy
Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt. Einer davon war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als "Nichtarier" diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar, mit Hilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige
Die wahre Geschichte des "arabischen Schindler"
Geschichte nach. Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der er als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. LESUNG Di 13. März 2018 | 19 Uhr Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin Kleiner Saal | Eintritt: 8,-/5,-



Sephardische Lieder mit einem Hauch Flamenco
Mor Kabasi, Gulaza und Ramzailech sind in diesem Jahr u.a. Gäste beim internationalen Klezmer & Jewish Music Today Festival. Los geht es am Mittwoch, 14. März 2018, 20.00 Uhr im Kulturforum in Fürth mit einem Konzert von Mor Kabasi. Die in Jerusalem geborene Künstlerin präsentiert sephardische Lieder mit einem Hauch von Flamenco und Fado. (klezmerfestival) EL

Beste Freunde - Als Deutscher in Israel
Vortrag und Gespräch mit dem Journalisten und früheren Israel-Korrespondenten Sebastian Engelbrecht am Mo. 19. März, 19 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus (Kleiner Saal), Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin. Sebastian Engelbrecht, Dr. theol., ist Journalist beim Deutschlandradio in Berlin und war von 2008 bis 2012 ARD-Hörfunk-Korrespondent in Israel. Er berichtet über seine Erfahrungen als Deutscher in Israel. Hinweis: Eine Anmeldung bei der DIG Berlin und Brandenburg ist erforderlich, per Email oder tel. (030/2839 5215).
Anmerkung der Redaktion: Engelbrechts Einsichten zu Israel wurden 2012 von Henryk Broder zurecht als sehr kritisch eingestuft.






Ab sofort ist die neue ILI Website Online. Siehe www.i-like-israel.de.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!



Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
Erfreulicherweise werden wir immer wieder für unser Engagement und die Qualität unserer Arbeit in Zusammenhang mit unserem Einsatz für Israel und für das Deutsch-Israelische Verhältnis gelobt. Dabei wird jedoch fast nie die Frage gestellt, wie wir uns eigentlich finanzieren, obgleich wir mittlerweile einen durchaus nicht unerheblichen Kostenapparat vor uns herschieben: Für die wöchentlichen ILI News haben wir einen fest angestellten Redakteur, zusätzlich zu den ehrenamtlichen Helfern, denen wir für ihren Einsatz sehr dankbar sind. Des weiteren haben wir einen Teilzeitangestellten und einen Mitarbeiter auf Stundenbasis, die u.a. für die Betreuung unserer Internet und Neuen Medien Präsenzen, sowie für die Unterstützung der bundesweit stattfindenden ILI Tage für uns im Einsatz sind. Bei der Vorbereitung der arbeits- und kostenintensiven Deutschen Israelkongresse werden wir zusätzlich von einem kleinen, aber hart arbeitenden Team von professionellen Mitarbeitern unterstützt.



SPENDENKONTO:
ILI - I Like Israel e.V.,
Santander Bank,
IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX
oder gerne auch über
PayPal!
Dazu kommen natürlich auch die Festkosten in Zusammenhang mit der Unterhaltung eines Büros, einschließlich der dazugehörigen Technik, Telefon, PC's, Internet, usw., ganz abgesehen von Druck- und anderen Materialkosten, etc. Die für uns sehr wichtigen Fördermitgliedschaften leisten hierbei einen wichtigen Beitrag, decken jedoch nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ab. Darüber hinausgehend sind wir auf Spenden angewiesen. Es gibt bislang keine staatliche oder anderweitige regelmäßige Förderung unserer Arbeit. In diesem Sinne appellieren wir an Ihre Großzügigkeit. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. DANKE!

ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied (Jahres Abo) und erhalten entweder den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm, oder das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). Wunschbuch bei Einsendung des Mitgliedschaftsantrags einfach angeben. ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org





Wie sieht es bei Ihnen in diesem Jahr aus?
Findet auch bei Ihnen ein Israeltag statt?
Wir wissen bislang von rund 40 Orten und Städten von Flensburg bis Kempten, in denen in diesem Jahr ein Israeltag geplant wird, und bekommen ständig weitere neue Mitteilungen - vielen Dank! Und noch ist Zeit, auch neue Planungen zu beginnen...
JETZT BESTELLEN:
Interessenten, die überlegen, einen Israeltag zu veranstalten, senden wir gerne unser aktuelles digitales Handbuch für Organisatorinnen und Organisatoren von Israeltagen zu (Bestellungen bitte per Mail an israeltag@il-israel.org)
Schirmherren:
S.E. Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sind die Schirmherren für den bundesweiten Israeltag 2018.
JETZT ANMELDEN:
Wir freuen uns über eine Mitteilung zu geplanten Israeltagen (es muss noch nicht der Termin feststehen) für unsere zentrale Koordination zum Israeltag 2018 (per Mail an Israeltag@il-israel.org)

Termine und weitere Informationen zum Israeltag 2018,
(soweit diese bereits offiziell feststehen):
www.Israeltag.de


















Nachträglich zum Internationalen Frauentag 2018









Zitat der Woche
"Bibi Netanjahu wird heute verkünden :
Israel wird Berlin als die Hauptstadt Deutschlands anerkennen."

Shlomo Livne









Frauen in Israel

Meet some of Israel's Female Ambassadors.

Are you an "Anti-Zionist?"

FULL: Israeli Prime Minister Netanyahu's speech at AIPAC

Nikki Haley Bashes UN at AIPAC

What on earth is Iran doing on the Israeli border?



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Jerusalem Marathon 2018 (FB)

Nachtrag zu Purim 2018

Die schnell wachsende Stadt Maccabim-Reut

Banias früher und heute




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



In der Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 findet findet die Mehrzahl der Israeltage 2018 statt. Seien auch Sie mit dabei! Weitere Informationen unter www.Israeltag.de

ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2018 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org