HIER klicken für Online Version


25. Februar 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Verband aus Israel stoppt Blutungen innerhalb von Sekunden
  • Cannabis hilft bei chronischen Schmerzen
  • Alzheimer, MS und Crohn mit einem Protein-Schnipsel stoppen?
  • Erfolgreiche Arrow-3-Tests
  • Mars-Simulation in der Negev-Wüste
ARCHÄOLOGIE
  • Als Amor Israel besuchte
  • Siegel vom Propheten Jesaja gefunden
TOURISMUS
  • Schnellbahn nach Jerusalem kommt erst später
WIRTSCHAFT
  • Argus nach Deutschland verkauft
  • eBay: Israel zweitgrößter Online-Shopper der Welt
  • Junger Unternehmer aus Israel wurde Immobilien-Tycoon in den USA
  • Delek und Noble verkaufen für USD 15 Mrd. Erdgas nach Ägypten
  • Engpass bei Kichererbsen
  • Merck startet Biotech-Finanzierungsinitiative in Israel
  • Chip-Hersteller investiert Milliarden in Fabriken in Israel
  • Brötchen mit dem Smartphone bezahlen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israel in Ihrer Nähe
  • Wuppertal: Freundeskreis knüpft neue Kontakte zum Jubiläumsjahr
  • Jerusalemer Benediktiner wählen Einsiedler zum neuen Abt
  • Regierung erkennt Rabbiner äthiopischer Juden an
  • Sir Paul McCartney erhielt den Wolf-Preis
  • Kabbala online: Kurs an der der Ben-Gurion-Universität
  • "Eines Tages wird sich alles ändern..."
POLITIK
  • "Israel kümmert sich mehr um das Leben der Palästinenser als die Hamas"
  • Müssen Jerusalemer Kirchen bald Grundsteuern zahlen?
  • Israelische Delegation besucht Malaysia nach diplomatischem Druck
  • Gaza hofft auf Hilfe aus Israel
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Iranischer Top-Militär kündigt Auslöschung Israels an
  • Wie BDS gegen Israel hetzt
  • Berlin wird das Verbrennen von Israel-Fahnen nicht dulden
  • EU Parlamentarier: Ganze Hisbollah gehört auf die Terrorliste
  • Hofierung von Menschenrechtsverbrechern bei den Vereinten Nationen
SPORT
  • Israels Sportler haben sehr viel Spaß bei der Winterolympiade

ANKÜNDIGUNG
  • Der Nathankomplex" Ein Vortrag von und mit Gerd Buurmann
IN EIGENER SACHE
  • Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Verband aus Israel stoppt Blutungen innerhalb von Sekunden
Im September 2016 wurden zwei israelische Polizeibeamte bei einem Terroranschlag in Jerusalem angegriffen. Einer der Beamten war schwer verletzt und blutete stark durch eine Stichwunde am Hals, die eine Hauptschlagader verletzt hatte. Ein Sanitäter rettete das Leben des Offiziers, indem er einen von Forschern aus Tel
Aviv entwickelten Verband anwandte, der die Blutung in weniger als einer Minute beendete. Diese Bandage war WoundClot, eine auf Pflanzen basierende Gaze, die den Gerinnungsprozess des Körpers stimuliert und den Blutverlust stoppt. Der Verband aus Zellulose kann über 2.500% seines Eigengewichtes aufnehmen und in Situationen eingesetzt werden, in denen die Kompression schädlich sein kann, wie Stichverletzungen, Kopf- und Nackenverletzungen und inneren Blutungen. Es ist resorbierbar, bleibt für 24-36 Stunden biologisch aktiv und fällt innerhalb einer Woche auf natürliche Weise ab. Bei der Anwendung verwandelt sich die Einwegbinde in eine Membran im Gelzustand und bildet ein biologisches Gerinnsel. Laut CSV-Gründer und CEO Yuval Yaskil werden die Produkte hauptsächlich in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Dialysekliniken, Strafverfolgungssystemen und bei Militärs eingesetzt. Ein kleiner Teil geht an private medizinische Fachkräfte, ein Großteil von ihnen an Chirurgen, aber auch Krankenschwestern, Sanitäter und Zahnärzte. Seine Produkte erfüllen die FDA- und CE-Normen. Seit dem Anschlag von 2016 muss jeder Polizist einen WoundClot-Verband in der Tasche haben. Die Gaze hat dazu beigetragen, viele Leben zu retten. Yaskil gehört zu den ursprünglichen Investoren in CSC. Er sagt, die Idee kam ihm vor etwa 20 Jahren, als er bei einem israelischen Sanitätsunternehmen arbeitete. Der letzte Schub kam im Februar 2012, als das Institut für chirurgische Forschung des US-Militärs bekannt gab, dass es genau die Art von Produkt suchte, an die Yaskil gedacht hatte. Am Ende dieses Jahres war CSC einsatzbereit und führte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Entwicklung von Yaskils Vision durch. Die Wundverband-Wundauflage wurde schließlich von Dr. Shani Eliyahu-Gross entwickelt, einem Spezialisten für Nanomaterialien. (nocamels) EL

Cannabis hilft bei chronischen Schmerzen
Eine Cannabis-Therapie kann bei Patienten im Alter über 65 Jahren chronische Schmerzen ohne Nebenwirkungen reduzieren, so Forscher der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) und des Cannabis Clinical Research
Institute am Soroka University Medical Center in Beersheva. Die im European Journal of Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigt, dass medizinischer Cannabis eine sichere, wirksame Behandlung für ältere Patienten ist, die an Krebs, Parkinson-Krankheit, posttraumatischer Belastungsstörung, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Multipler Sklerose und anderen chronischen Krankheiten leiden. (algemeiner) EL

Alzheimer, MS und Crohn mit einem Protein-Schnipsel stoppen?
Das synthetische 5-mer-Peptid kann chronische entzündliche und neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Rheumatoide Arthritis und Multiple Sklerose sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer heilen, sagt David Naor,
Professor für Immunologie an der Hebrew University - Hadassah Medical School in Jerusalem. Alle diese Krankheiten sind mit pathologischen Amyloidproteinen assoziiert, die von dem Spezialpeptid 5-mer ersetzt werden könnten. "Sobald Sie die Entzündung kontrollieren, können Sie die Krankheit kontrollieren." Naor hat über 10 Jahre die Forschung und Entwicklung dieses Peptids mit der Unterstützung der Yissum Technologie-Transfergesellschaft der Universität vorangetrieben, die von der israelischen Regierung und Spherium Biomed aus Spanien unterstützt wird. Dieses IP-geschützte Peptid ist ein synthetischer Protein-Schnipsel, der signifikant die schädlichen Auswirkungen von entzündlichen Erkrankungen umkehrt. Naor begann zunächst damit, die Wirksamkeit von 5-mer bei rheumatoider Arthritis zu untersuchen, von der etwa 1% der Weltbevölkerung betroffen ist. Wenn Mäuse mit Kollagen-induzierter Arthritis mit 5-mer-Peptid behandelt wurden, kehrte das stark entzündete Gewebe in ihren Gelenken zu nahezu normal zurück. Es wurden keine schädlichen Nebenwirkungen beobachtet. "Nachdem das Experiment zur rheumatoiden Arthritis mehrere Male wiederholt wurde, haben wir uns eine andere chronische Entzündungskrankheit angeschaut - Multiple Sklerose, bei der die Entzündung nicht in den Gelenken, sondern im Gehirn stattfindet", sagt Naor. Fünf Tage nach der Induktion einer MS-ähnlichen Erkrankung in Mäusen verursachten 5-mer Peptidinjektionen eine signifikante Abnahme der Akkumulation von Entzündungszellen im Zentralnervensystem und eine signifikante Verringerung der Extremitätenlähmung. In Zusammenarbeit mit Prof. Haim Ovadia vom Hadassah University Medical Center, machte Naors Labor einen weiteren Durchbruch, indem es das 5-mer Peptid über den Mund anstatt über Injektionen mit dem gleichen therapeutischen Effekt lieferte. Nach einem Vierteljahrhundert gescheiterter Bemühungen, ein Heilmittel gegen die Alzheimer-Krankheit zu entwickeln, schrumpft das Investitionsgeld. Doch die Zahl der Fälle steigt rapide und die damit verbundenen Kosten steigen. Etwa jeder neunte Amerikaner über 65 hat diese tödliche degenerative neurologische Erkrankung, von der weltweit 44 Mio. Menschen betroffen sind. In Zusammenarbeit mit Prof. Hanna Rosenmann von Hadassah untersuchte Naors Labor die Wirkung von Sea-5-Peptid auch bei Mäusen mit induzierter Alzheimer-Krankheit und konnte deren Erinnerungsvermögen wiederherstellen. Prof. Naor ist zuversichtlich: "Weil das Peptid von menschlichem Material abgeleitet ist, wird es auch bei Menschen funktionieren." (i21c) EL

Erfolgreiche Arrow-3-Tests
Nach Verzögerungen testete Israel erfolgreich die Langstrecken-Abfangrakete Arrow 3. Der Test kam nach mehreren abgebrochenen Versuchen in den letzten Monaten. Im Januar wurde eine Übung aufgrund eines Datenübertragungsproblems abgebrochen und im Dezember wurde ein Test wegen Sicherheitsbedenken abgebrochen. Ergänzt um eine Reihe weiterer Raketenabwehrsysteme, die Israel vor kurz-, mittel-

und langfristigen Angriffen schützen sollen, repräsentiert das Arrow-3-System, das im vergangenen Januar in Betrieb genommen wurde, die höchste Stufe des mehrstufigen Raketenabwehrsystems Israels. Das System zielt darauf ab, Interkontinentalraketen außerhalb der Atmosphäre abzuschießen und Projektile und ihre nuklearen, biologischen, chemischen oder konventionellen Sprengköpfe näher an ihre Startplätze zu bringen. Es ist eine erweiterte Version der Arrow- und Arrow-2-Systeme. (ToI, I24news) TS

Mars-Simulation in der Negev-Wüste
Bei Mitzpe Ramon wurde in einem viertägigen Pilotprojekt das Leben auf dem Mars simuliert. Projektleiter Hillel Rubinstein: "Die Bedingungen im Machtesch Ramon (dem größten Erosionskrater in der Wüste Negev) ähneln in Aussehen, Verwüstung, Trockenheit und Geologie denen auf dem Mars. Die Bedingungen hier sind so optimal, auch weil das Gebiet sehr isoliert ist." Hinter dem Projekt steht ein Team von etwa 100 freiwilligen Akademikern aus Physik, HighTech und Psychologie. (Israelnetz) TS








Als Amor Israel besuchte
Der schelmische Kobold, auch Cupido genannt, tauchte schon in römischer Zeit vor 2.000 Jahren immer wieder im Heiligen Land auf. Ein 1 cm langes und 0,7 cm breites zweischichtiges in Onyx geritztes Amulett mit dem römischen Gott der Liebe wurde in Jerusalem bei Ausgrabungen in der Stadt Davids gefunden. Ben Ami, Archäologe der Altertumsbehörde erklärte: "Die obere Schicht, in die das Bild des Amors eingraviert ist, hat eine auffällige blaue Farbe, die mit der dunkelbraunen Hintergrundfarbe der unteren Schicht kontrastiert." Der Archäologe vermutet, dass der Edelstein in Schmuck verwendet wurde. "Die braune Schicht ist die Seite der Kamee, die in die runde Metallfassung eines Schmuckstücks gesteckt worden wäre, anscheinend ein Ohrring." Die linke Hand des Amors greift nach einer auf dem Kopf stehenden Fackel, die das Aufhören des Lebens symbolisiert. (ToI) TS


Siegel vom Propheten Jesaja gefunden
Keine zweite Ausgrabungsstätte im Heiligen Land bietet seit Jahren so viele aufsehenerregende und für die biblische Zeit bedeutsame Funde wie die "David-Stadt". Eilat Mazars neuester Fund ist ein winziges Tonsiegel mit den Überresten einer althebräischen Inschrift. Der Name
Jesaja war leicht zu entziffern. Aber bei dem zweiten Wort, auf Hebräisch "Navie", fehlte der letzte Buchstabe. Statt "Prophet" stand da sozusagen nur "Proph". Während Mazar mit gebührender Vorsicht vorschlägt, dass es sich um eine erstmalige außerbiblische Erwähnung des berühmten Propheten Jesaja handeln könne, melden die üblichen Gegner Mazars schon Widerspruch an. Forscher gehen davon aus, dass Jesaja, der berühmteste aller biblischen Propheten, im 8. oder 9. vorchristlichen Jahrhundert aktiv war. Der archäologische Kontext des Fundes passt genau: Eine Schicht aus der Eisenzeit, nahe dem Urgestein in einer Grube, die fast 1.000 Jahre später, in der Zeit des Königs Herodes, ausgehoben worden war. In der Nähe wurde eine von den Forschern so genannte "königliche Bäckerei" gefunden. Und nur 3 Meter entfernt entdeckte das Grabungsteam von Mazar 2015 einen Siegelabdruck mit der Inschrift "König Hiskias von Judäa". Dieser 12. König von Judäa regierte zwischen den Jahren 727 und 698 v.Chr. In der Bibel wird an mehreren Stellen ein Kontakt zwischen dem Propheten und dem König erwähnt. Jesaja sei eine Art "spiritueller Berater" von Hiskias gewesen. Wenn also Hiskias über ein Dutzend Mal in der Bibel "in einem Atemzug" zusammen mit Jesaja erwähnt wird, dann verwundert auch nicht die physische Nähe der Fundorte von Namenssiegeln beider biblischer Figuren. Die persönliche Nähe des Königs Hiskias, seiner engsten Berater und des anderen großen biblischen Propheten Jeremias, konnte Mazar schon 2013 nachweisen - bei der Ausgrabung des "Hauses der Medaillen", direkt unterhalb des umstrittenen "Davids-Palastes". Da wurden die Siegel von mehreren Beratern des Königs entdeckt, genauso wie sie bei Jeremias verzeichnet sind. Die Funde wurden in einer Ascheschicht gemacht, wobei das Datum des zerstörerischen Großbrandes auf den Tag genau festliegt und bis heute im Judentum Anlass für einen Gedenk- und Fastentag ist: der 9. des Monats Av im Jahr 586 v.Chr. An dem Tag zerstörte der babylonische König Nebukadnazer Jerusalem und den salomonischen Tempel. Danach wurden das Volk Israel und andere Völker, wie die Philister, in das "babylonische Exil" getrieben. Von den Philistern hat man seitdem nie wieder gehört. Nur in extrem seltenen Fällen konnten archäologische Ausgrabungen so präzise in der Bibel beschriebene historische Ereignisse bestätigen und viele der daran beteiligten, namentlich bekannten Personen. (ToI) TS



Schnellbahn nach Jerusalem kommt erst später
Israels lang ersehnte Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird erst im September oder Oktober 2018 eröffnet, trotz des offiziellen Eröffnungstermins Ende März. Das teilte Israel Railways mit. Die seit Jahren im Bau befindliche Bahnstrecke
würde die beschwerliche, verkehrsreiche Strecke zwischen den beiden Städten auf 28 Minuten halbieren. Aber Israel Railways hat noch nicht grünes Licht für die Sicherheit der Bahnfahrt erhalten. Gemäß Medienberichten seien die schnellen Fahrten der Bahn in Tunneln, die Sicherheitsvorkehrungen und andere technische Prüfungen noch nicht ausreichend synchronisiert worden. Noch stehen nicht einmal alle Strommasten auf allen Brücken der ersten elektrifizierten Strecke. (Jpost) TS








Argus nach Deutschland verkauft
"Der Exit war nicht das Ende. Es könnte das Ende des Anfangs sein", sagt Argus CEO Ofer Ben-Noon, der sein Automobil-Cyber-Startup für rund USD 400 Mio. an die deutsche Continental AG verkauft hat. Ben-Noon glaubt, dass ein Verkauf der beste Weg für das Unternehmen war, seine Vision, bis 2023 in jedem Auto zu sein, zu erreichen. "Unser Exit war in der Landschaft Israels
Ofer Ben-Noon, CEO Argus Cyber Security (Courtesy)
einzigartig, weil wir völlig unabhängig geblieben sind. Meine E-Mail-Adresse ist immer noch Argus. Wir sind überhaupt nicht in Continental integriert. Wir sind eigentlich eine komplett separate Firma geblieben. Wir haben eine eigene Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Unabhängigkeit haben wir vor allem deshalb gewählt, weil Continental verstanden hat, dass der einzige Weg für uns, ein Marktstandard zu werden, darin besteht, dass wir in der Lage sind, an den gesamten Markt, einschließlich der Konkurrenz, zu verkaufen. Ich soll also 80% meiner Einnahmen aus dem Verkauf meiner Produkte an andere und nicht nur an Continental erzielen." (ToI) TS

eBay: Israel zweitgrößter Online-Shopper der Welt
Nach Angaben des E-Commerce-Giganten eBay war Israel 2017 weltweit der zweitgrößte Verbraucher von Online-Kommerz pro Kopf. Das toppt nur China. Israelis kauften im Durchschnitt alle zwei Sekunden Produkte bei
eBay und verkauften 2017 alle drei Sekunden Artikel. Sie kauften 17 Mio. Artikel über eBay im Jahr 2017 - ein Anstieg von 6% gegenüber dem Vorjahr - für insgesamt USD 425 Mrd. "Ein Rücklicht für einen Ford Focus, das in Israel NIS 1.000 kostet, wird bei eBay für NIS 450 verkauft. Sogar die Mechaniker haben zugegeben, dass sie bei uns kaufen", sagte Elad Goldenberg, Leiter der eBay-Einheit. Israelis haben im vergangenen Jahr rund 700.000 Fahrzeugteile durch das Unternehmen gekauft. Sie kauften auch 633 Autos, Yachten und Motorräder, darunter eine große Anzahl an Luxus- oder Oldtimer-Fahrzeugen: allein 52 Chevrolet Corvettes und 32 Ford Mustangs. Darüber hinaus kauften Israelis 750.000 Sportartikel, 70.000 Paar Laufschuhe und 180.000 Fahrräder. Sie gaben außerdem mehr als USD 1 Mio. für Virtual-Reality-Ausrüstung, Drohnen und Lautsprecher aus. Israelis verkauften 2 Mio. Artikel für Haus und Garten, 1 Mio. Schönheits- und Gesundheitsartikel, Hunderttausende Schmuckstücke und Uhren sowie 50.000 Anti-Aging-Produkte. (algemeiner) EL

Junger Unternehmer aus Israel wurde Immobilien-Tycoon in den USA
In nur sechs kurzen Jahren hat sich das Immobilien-Startup "Compass" von einer Anfangsfinanzierung von USD 8 Mio. zu einem Konzern mit einem Wert von USD 2 Mrd. entwickelt. Compass baut eine differenzierte End-to-End-Technologieplattform, die sich über verschiedene Datenströme hinweg aggregiert, um Agenten und Immobilienkäufer über den gesamten Prozess zu
unterstützen, weit über die anfängliche Haussuche hinaus. Mit bahnbrechender Technologie und einzigartigen Datenvorteilen ist Compass gut für zukünftiges Wachstum ausgestattet. Compass beschäftigt über 2.000 Agenten in 40 Büros in 13 amerikanischen Städten, darunter New York, Chicago, Washington, Miami, Los Angeles und San Francisco. Der in Israel geborene Eigner, Ori Allon, lebt und arbeitet in New York, aber seine Verbindungen zu Israel bleiben eng. Er ist auch der Besitzer und Präsident der Basketballmannschaft Hapoel Jerusalem. Seine Karriere begann in Jerusalem, wo Allon, jetzt 37, geboren und aufgewachsen ist. Nach seinem Militärdienst absolvierte er ein Studium in Australien, wo er an der Universität von New South Wales in Sydney promovierte. Im Laufe seiner Diplomarbeit entwickelte Allon den Suchalgorithmus Orion, der 2006 von Google übernommen wurde. Dann entwickelte er die Social-Analytics-Firma Julpan und verkaufte sie an Twitter. Aber Compass will er behalten. (nocamels) EL

Delek und Noble verkaufen für USD 15 Mrd. Erdgas nach Ägypten
Die Partner bei den israelischen Erdgasfeldern Tamar und Leviathan, darunter eine Einheit von US Noble Energy Inc. und Delek Drilling LP, haben Verträge über USD 15 Mrd. unterzeichnet, um 64 Mrd. Kubikmeter Erdgas über zehn Jahre nach Ägypten zu exportieren. In einem
Schreiben an die Börse von Tel Aviv sagte Delek Drilling LP, Noble Energy Mediterranean und seine Partner in den Bereichen haben Abkommen mit der ägyptischen Dolphin Holdings Ltd. unterzeichnet. Delek sagte, dass die Partner verschiedene Optionen für die Lieferung des Gases nach Ägypten erwägen, auch eine jordanisch-israelische Pipeline, die derzeit gebaut wird, oder die Nutzung der bestehenden Ost-Mittelmeer-Gaspipeline. Delek Drilling und Noble planen, Verhandlungen über die Nutzung der Pipeline nach Ägypten aufzunehmen. Premierminister Benjamin Netanjahu nannte den Deal "historisch" und sagte, dass er Milliarden für die Staatskassen zugunsten von Bildung, Gesundheit und Wohlergehen bringen würde. Die Abkommen folgen zwei weiteren Abkommen der Partner mit den Nachbarländern: Erdgas aus Tamar wird seit Anfang 2017 in ein jordanisches Chemiewerk am Toten Meer exportiert. Die Leviathan-Partner haben außerdem einen Vertrag über den Verkauf von Gas an das jordanische Elektrizitätsunternehmen NEPCO unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde im Jahr 2016 unterzeichnet und die Lieferung des Gases wird voraussichtlich Ende 2019 beginnen. In Ägypten gibt es auch Widerstand gegen den Deal, vor allem von linksgerichteten Abgeordneten wie Abdel-Hamid Kamal. Trotz des Friedensvertrags bezeichnet er Israel als einen "Feind Ägyptens". (israelnetz, welt, unitedwithisrael, ahram) KR/TS

Engpass bei Kichererbsen
Hummus, dem Püree aus Kichererbsen, Sesampaste, Zitronensaft und Knoblauch, drohen drastische Preissteigerungen. In Großbritannien sind 2017 die Hummuspreise bereits um 12% gestiegen. Im Libanon ist der Preis für ein Kilo Kichererbsen von USD 1,50 auf 2,50 gestiegen. In dem für den Libanon als Kichererbsen-Exporteur wichtigen Mexiko gab es Frost, als die Setzlinge ausgebracht wurden. In Indien, dem Weltmarktführer der Hülsenfrüchte, herrschte extreme Dürre. Die Folge waren Missernten, die zu Lieferengpässen führten. (Tachles) TS

Merck startet Biotech-Finanzierungsinitiative in Israel
Merck hat die Initiative Explore Bio gestartet. Das Investitionsvehikel mit einem Volumen von EUR 20 Mio. vereint vier Investmentfonds, die sich auf die Pre-Seed-Finanzierung von Biotech-Startups in Israel richten. Die Unternehmen können damit in der Frühphase von einem schnellen Zugang zu Finanzierungsmitteln profitieren.
In der Vergangenheit haben die vier Investoren bereits gemeinsam in verschiedene Unternehmen investiert, darunter Metabomed (zielgerichtete Krebstherapie) und Artsavit (Krebstherapie mittels Apoptose-Induktion). Zusätzlich erhalten die geförderten Unternehmen die Möglichkeit, im Bioincubator von Merck an dessen israelischen Standort in Yavne zu arbeiten. Die Finanzierung ist zunächst auf drei Jahre angelegt. (PROCESS) KR

Chip-Hersteller investiert Milliarden in Fabriken in Israel
Der israelische Finanzminister Moshe Kahlon erklärte vor dem Parlament, dass Intel USD 4,5 Mrd. in den Standort Kiryat Gat investieren will. Eine öffentliche Ankündigung steht noch aus. Zuvor hatte Intel lediglich angekündigt,
die neue Fab 42 für 7-nm-Chips auszurüsten, welche erst im letzten Jahr reaktiviert wurde. Dadurch soll der Standort Arizona in den USA in Zukunft wettbewerbsfähig werden. Gerüchten zufolge soll außerdem eines von Intels wichtigsten Werken in Hillsboro in Oregon für die neue Fertigung umgerüstet werden. (finanztrends, reuters) KR

Brötchen mit dem Smartphone bezahlen
Ein Roggenbrot, zwei Croissants: Statt Bargeld wird das Smartphone über die Ladentheke gereicht. Wer beim Bäcker Margoza in Jaffa in Israel einkauft, kann seine Geldbörse zu Hause lassen, wenn er die Colu-App
installiert und aufgeladen hat. Colu ist eine virtuelle Geldbörse, hinterlegt wird eine reale Kreditkarte. Bezahlt werden kann in kleinen Geschäften, Lokalen oder Fitnessstudios in der Umgebung. "Immer mehr nutzen Colu, einfach weil es praktisch ist", meint der Bäcker. Hinter dem Projekt steckt das israelische Fintech-Startup Colu mit 45 Angestellten, das 2014 gegründet wurde und in drei Finanzierungsrunden insgesamt USD 26,6 Mio. von Investoren als Startkapital eingesammelt hat. "Wir haben auch ein soziales Anliegen. Wir haben uns dafür entschieden, dass nur kleine lokale Geschäfte mitmachen können und keine großen Ketten. Denn wenn Geld im eigenen Viertel ausgegeben wird, dann profitiert die lokale Wirtschaft", erklärt Vala Vaintraub, die die App in Tel Aviv verwaltet. "Unser Traum sind viele lokale Gemeinschaften, die sich zu einem globalen Netzwerk zusammenschließen." (sz) EL








Israel in Ihrer Nähe
Hier finden Sie israelische Geschäfte und Restaurants sowie Museen, Mahn und Gedenkstätten in Deutschland und Umgebung... (HC, Google) SSt

Wuppertal: Freundeskreis knüpft neue Kontakte zum Jubiläumsjahr
Der Wuppertaler Städtepartnerschaftsverein "Freundeskreis Beer Sheva" wird 35 Jahre alt. Für den 28. Februar lädt er zur Hauptversammlung in die Bergische Synagoge an der Gemarker Straße 15 ein. "Wir rechnen mit mehr als 100 Leuten, die den Konferenzraum füllen werden - von 230 Mitgliedern, die wir insgesamt haben. Wir erwarten auch einen Gastredner, der zur aktuellen Lage im Nahen Osten, speziell zur Situation Israels sprechen wird", sagt der
Vorsitzende Arno Gerlach. "Der Journalist und Autor Ulrich Sahm. Er lebt seit vielen Jahren in Jerusalem und kennt die Situation vor Ort sehr gut. Sein Hintergrundwissen und seine genauen Beobachtungen der Geschehnisse in West- und Ostjerusalem sowie im Westjordanland und im Gazastreifen, aber auch im gesamten Nahen Osten lassen sachkundige Informationen und Einblicke erwarten." (WZ) TS

Jerusalemer Benediktiner wählen Einsiedler zum neuen Abt
Bernhard Maria Alter, bisher Eremit in der judäischen Wüste, wird neuer Abt der deutschsprachigen Benediktinerabtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg. Die Mönchsgemeinschaft wählte den 1946 in
Polen geborenen Priester und Ikonenmaler zum Nachfolger des Iren Gregory Collins, der im Juni 2016 überraschend zurückgetreten war. Der Ostpreuße Alter studierte Theologie in Krakau und Kunst in Russland und wirkte vor seinem Eintritt in die Dormitio mehr als 20 Jahre lang als Pfarrer in Bayern. 1970 legte er in Jerusalem seine Profess ab. 2003 zog er als einer von drei Mönchen der Dormitio in den wiedererrichteten Benediktinerkonvent in Hildesheim, das als Studien- und Rückzugsort für die Jerusalemer Mönche dient. Seit 2016 fungiert er auch als Novizenmeister der Dormitio. Zu der Gemeinschaft gehören derzeit 22 Brüder. Die deutsche Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg ist eines der Wahrzeichen Jerusalems. (Vatican) TS

Regierung erkennt Rabbiner äthiopischer Juden an
Die religiösen Führer äthiopischer Juden, die Kes, sind nun offiziell anerkannt. Die Entscheidung bedeutet, dass die Kes nun an religiösen Gremien des Staates teilnehmen dürfen. Auf diese Weise können sie sich für
die Belange ihrer Glaubensgruppe stark machen. Zusätzlich dürfen sie aber auch Trauungen vornehmen oder Scheidungen besiegeln. Die Integration äthiopischer Jude hat Mitte der 1970er Jahre begonnen. 1975 erkannten das israelische Rabbinat und der Staat Israel die äthiopischen Juden als Juden an. Israel brachte dann ab Mitte der 1980er Jahre in mehreren Transportaktionen tausende äthiopischer Juden ins Land. Am 30. Juni 2008 nahm die Knesset das Sigd-Fest als Feiertag der äthiopischen Juden offiziell auf. Im Jahr 2016 schaffte es eine äthiopische Kurzgeschichte, "Ein Traum auf Kosten der Ehre" von Girma Mengistu, in den israelischen Lehrplan. Im Jahr 2015 wurden etwa 135.000 äthiopische Juden in Israel gezählt. (Israelnetz) TS

Sir Paul McCartney erhielt den Wolf-Preis
Der legendäre britische Singer-Songwriter Sir Paul McCartney wurde als Gewinner des Wolf-Preises 2018 bekannt gegeben; im Mai wird er in Israel erwartet. Der Preis der Wolf-Foundation wird auch der israelischen
Nobel-Preis genannt. Präsident Reuven Rivlin veranstaltete in seiner Residenz in Jerusalem eine besondere Veranstaltung für die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger: "Zusammen mit dem Preiskomitee teilen ich und viele Israelis die ewige Liebe für die Werke von Sir Paul McCartney und den Beatles." Übrigens: Das einzige andere lebende Beatles-Mitglied, Drummer Ringo Starr, kündigte letzten Monat an, dass er am 23. Juni in Israel mit seiner "All Starr-Band" in der Menora Mivtachim-Arena in Tel Aviv auftreten wird. (ToI) KR

Kabbala online: Kurs an der der Ben-Gurion-Universität
Tausende Studierende aus 121 Ländern, darunter Syrien, Iran, Saudi-Arabien und der Türkei, sind für den Online-Kurs "Einführung in die Kabbala" der Universität Ben-Gurion eingeschrieben. Der sechswöchige Kurs ist kostenfrei und kann über die von den Universitäten
Harvard und MIT entwickelte Plattform edX.org besucht werden. In dem auf Englisch geführten Einführungskurs werden die Studierenden mittels Videovorlesungen in Ideen und Praktiken der Kabbala in ihrem historischen Kontext vom Mittelalter bis heute eingeführt. Die Universität teilte mit, der so verschiedene ethnische und kulturelle Hintergrund der Studierenden sorge oft für interessante Diskurse auf der Diskussionsseite zu dem Kurs - ein Austausch, der sich auf anderem Wege wohl kaum verwirklichen lasse. (newsletter) KR

"Eines Tages wird sich alles ändern..."
Dreitausend Israelis - religiöse und weltliche, Juden und Araber - singen auf Englisch, Hebräisch und Arabisch und hoffen, dass der "One Day" nahe ist, der den Frieden bringt ... eines Tages. Das Koolulam-Phänomen, letzte Woche in Haifa, nächste Woche in Tel Aviv. Koolulam ist eine Organisation, die Menschen aus dem gesamten sozialen Spektrum Israels für Massengesangsveranstaltungen zusammenbringt. (youtube) EL




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




"Israel kümmert sich mehr um das Leben der Palästinenser als die Hamas"
Ein palästinensischer Mann aus dem Gazastreifen hat sich Mittwoch mit letzter Kraft über den Sicherheitszaun in israelisches Gebiet gerettet, nachdem er zuvor von einer Hamas-Truppe angeschossen worden war. Soldaten der
israelischen Armee leisteten dem Mann erste medizinische Hilfe. Generalmajor Yoav Mordechai, Leiter der Koordination der Regierungsaktivitäten in den sogenannten Gebieten (COGAT), nutzte die Gelegenheit und veröffentlichte auf Facebook eine Botschaft auf Arabisch an die Bevölkerung des Gazastreifens: "Das ist ein rein humanitäres Thema. Der Staat Israel und seine Armee kümmern sich mehr um palästinensisches Leben als die Hamas, und das ist das Problem. Je mehr Ihr Euch darüber im Klaren sein werdet, Bürger von Gaza, werdet Ihr verstehen, dass die Hamas nichts zu bieten hat. Ihr habt mehr verdient!" (Israelheute) KR

Müssen Jerusalemer Kirchen bald Grundsteuern zahlen?
Es gab Berichte, wonach die Jerusalemer Stadtverwaltung entschieden hätte, Kirchen in der Stadt zu besteuern. Führer der größeren Kirchen (die meisten von ihnen katholisch und orthodox), boykottierten aus Protest
eine Veranstaltung des Bürgermeisters Nir Barkat. Zunächst sollte erklärt werden, dass es sich bei dieser Steuer, auf Hebräisch Arnona, um eine Grundsteuer handelt und nicht um eine Steuer auf die Einkommen der Kirchen. Der Grund dafür liegt daran, dass sie einen großen Teil des Landes der Stadt Jerusalem besitzen. Weiter hat die Jerusalemer Stadtverwaltung entschieden, "Arnona"-Steuern nur von den kircheneigenen Besitztümern, die Geschäfte wie Gästehäuser betreiben, zu verlangen. Kein Gotteshaus wird besteuert werden. Dennoch wird erwartet, dass das Eintreiben der "Arnona" von den Geschäften der Kirchen die Stadtkasse um mehrere hundert Millionen Shekel pro Jahr bereichern wird. (Israelheute) TS

Israelische Delegation besucht Malaysia nach diplomatischem Druck
Eine dreiköpfige Delegation, die Israel auf der UN-Konferenz zum Thema "Human Habitat" (menschliche Siedlungen) in Kuala Lumpur vertritt, ist der erste Besuch eines israelischen Diplomaten in 53 Jahren in Malaysia. David Roet, der ehemalige stellvertretende Repräsentant Israels bei den Vereinten Nationen,
David Roet bei der UN Habitat Konferenz in Malaysia
führte die Delegation nach diplomatischem Druck bei den Vereinten Nationen. Die anderen Teilnehmer der israelischen Delegation waren der ehemalige Minister Ophir Pines-Paz, Direktor des Instituts für Kommunalverwaltung der Universität Tel Aviv, und Eran Rasin, Direktor des Instituts für Stadt- und Regionalstudien der Hebräischen Universität Jerusalem. Das muslimische Land in Südostasien musste die Delegation akzeptieren, da alle UN-Mitgliedsstaaten teilnehmen durften. Auffällig sind die blühenden, aber sehr diskreten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. Malaysia kauft jährlich Technik, Elektronik und Maschinen im Wert von mehr als USD 1,4 Mrd. von Israel, aber macht offiziell pro-palästinensische Politik. Die nächste UN-Habitat-Konferenz wird 2020 in Abu Dhabi stattfinden. (algemeiner, toi, worldbank) EL

Gaza hofft auf Hilfe aus Israel
In den Gefängnissen des Gazastreifens sitzen kleine Geschäftsleute, die ihre Schulden nicht zahlen können. Beamte, die noch vor wenigen Monaten zum Mittelstand gehörten, feilschen um eingedellte Äpfel und faule
Gurken auf den Märkten. Israels Generalstabchef Gadi Eisenkot drängt Israels Regierung zu "bedeutenden Präventivmaßnahmen", um den "bevorstehenden Kollaps Gazas" abzuwenden. Sonst könnte die radikal-islamische Hamas einen neuen Krieg starten. Derweil finden Verzweifelte einen weiteren Ausweg: In letzten Monaten überqueren laut Angaben der Armee immer mehr Palästinenser den Grenzzaun, um sich verhaften zu lassen. Sie vertrauen darauf, dass es in israelischen Gefängnissen wenigstens sauberes Wasser und drei Mahlzeiten am Tag gibt. (audiatur) KR




Anzeige...




Iranischer Top-Militär kündigt Auslöschung Israels an
"Der iranische Spitzenfunktionär, der für die Koordinierung der vom Iran angeleiteten Militäroperationen im Libanon, in Syrien und im Irak verantwortlich ist, drohte damit, den Staat Israel ,auslöschen' zu wollen. Er äußerte sich während einer Feier in Teheran aus Anlass des 10. Jahrestags des Attentats auf den weltweiten Operationschef der vom Iran unterstützten libanesischen Hisbollah-Terrorgruppe: Imad Mughniyeh. Das Attentat wird dem israelischen Mossad und der CIA zugeschrieben. Der


Kommandeur der Quds-Einheit Qassem Soleimani erklärte, Mughniyehs Blut werde mit der ,Auslöschung des zionistischen Gebildes' gerächt werden. Sein Ruf nach Rache erfolgte vor dem Hintergrund der erneuten Spannungen an der israelisch-syrischen Grenzen, zu denen es kam, als eine iranische Drohne von Syrien aus in Israel eindrang und durch einen Kampfhubschrauber abgeschossen wurde. Mughniyeh wurde am 12. Februar 2008 in Damaskus durch eine Autobombe getötet. Sein Sohn Dschihad, ein Hisbollah-Kommandeur, wurde durch einen ebenfalls Israel zugeschriebenen Luftschlag getötet. Iranischen Medienberichten zufolge erklärte Soleimani, Israel lebe danke der Arbeit von Imad Mughniyeh und anderer Märtyrer im Libanon, im Irak und in Palästina in spürbarer Angst. Zudem behauptete er, Mughniyeh sei derjenige gewesen, der die israelische Armee ,gezwungen' habe, sich 2000 aus dem südlichen Libanon zurückzuziehen. Ihm gebühre auch für die ,Befestigung' des von der Hamas beherrschten Gazastreifens Lob. Mughniyehs Tod habe die Welt schockiert, behauptete er, doch habe er zu einem ,islamischen Aufstand' gegen Israel geführt. Die Hisbollah und die Hamas werden beide vom Iran finanziell und logistisch unterstützt. Die Quds-Einheit ist der Arm der iranischen Revolutionsgarden, der für militärische und geheimdienstliche Auslandseinsätze zuständig ist." Jegliche Angriffe gegen den Iran würden zur Zerstörung von Tel Aviv führen, warnte auch Mohsen Rezaei, Sekretär des Iranischen Expedienty Council. Rezaeis pointierte Kommentare kamen als Reaktion auf Netanyahus Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Sonntag, als der israelische Premierminister den Iran warnte, "Israels Entschlossenheit nicht zu testen". Der russische Außenminister Sergei Lavrov rügte derweil Iran wegen der Zerstörungsdrohungen gegen Israel. Während Irans Außenminister Javad Zarif neben ihm saß, erklärte Levrov: "Wir haben viele Male erklärt, dass wir die Aussagen, wonach Israel als zionistischer Staat zerstört und von der Landkarte gewischt werden sollte, nicht akzeptieren werden. Ich glaube, das ist ein absolut falscher Weg, um die eigenen Interessen voranzutreiben." (ToI, Jpost, Mena, JPost, ynet) TS

Wie BDS gegen Israel hetzt
Die BDS-Bewegung bedrängt Musiker auf Festivals und ruft vor deutschen Geschäften dazu auf, Israel zu boykottieren. Ihre Forderungen laufen zuende gedacht darauf hinaus, dass der Staat Israel nicht mehr existieren soll. Mehr zu BDS HIER. (Israelnetz) SSt


Berlin wird das Verbrennen von Israel-Fahnen nicht dulden
Anlässlich der Sitzung des Rechtsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses erklärten die

rechtspolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen Benedikt Lux (GRÜNE), Sven Kohlmeier (SPD) und Sebastian Schlüsselburg (LINKE): "...Wir sind uns als Koalitionsfraktion einig, dass das Verbrennen von Israel-Fahnen in der Öffentlichkeit dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland und dem Bild Berlins, als Stadt von der die Shoah ausging, in der Welt massiv schadet. Wir wollen daher eine rechtssichere und rechtsstaatliche Möglichkeit finden, das Verbrennen der Israel-Flagge und von Davidsternen wie vor dem Brandenburger Tor zu verhindern..." Bislang ist rechtlich in Deutschland nur das Verbrennen der Deutschen Flagge unter Strafe gestellt. (DieGrünen) SSt

EU Parlamentarier: Ganze Hisbollah gehört auf die Terrorliste
Die EU sieht die Hisbollah bislang immer noch als politische Partei an, dabei ist sie eine terroristische Organisation, mit der man nicht verhandeln kann. Das wollen 60 EU Parlamentarier nunmehr ändern. Sie verlangen, dass man nicht nur den militärischen Arm der Hisbollah ächtet, sondern die ganze Organisation. Volker Beck ruft das Bundesinnenministerium auf dem Beispiel zu folgen: "Terror darf keinen legalen Aktionsraum in Deutschland haben! Es wird Zeit, dass man in Deutschland ein Verbot gegen Hisbollah und die PFLP ausspricht". (JPost, AJC, VolkerBeck) SSt


Hofierung von Menschenrechtsverbrechern bei den Vereinten Nationen
Eine Farce: Der Iranische Justizminister Alireza Avaie wurde von der Schweiz und der EU wegen Menschenrechtsverletzungen, willkürlichen

Verhaftungen, der Verweigerung von Gefangenenrechten und der Zunahme von Hinrichtungen sanktioniert. Das hindert den "Menschenrechtsrat" der Vereinten Nationen aber nicht daran ihn als einen der Ehrengäste und als Redner für die bevorstehende Jahreskonferenz einzuladen. Darüber hinaus hat die U.N. ausgerechnet Syrien zum Spitzenposten im Kampf gegen "Unterwerfung der Völker" gewählt. Über das Versagen der UN in Syrien berichtet die SZ! (UNWatch, ToI, SZ) SSt








Israels Sportler haben sehr viel Spaß bei der Winterolympiade
Bislang gab es noch keine Medaille, aber das tut der guten Laune der israelischen Sportler keinen Abbruch. Mit sehr ordentlichen Leistungen (unter den ersten 15) und ansteckender Lebensfreude glänzen sie vor allem auf dem Eis. (i21c, fromthegrapevine, "You're like", wallstreet) EL








Die Nachricht der Woche könnte auch schon 1 oder 2 Jahre alt sein und klingt doch immer wieder wie "neu": Es wird eng um Ministerpräsident Netanjahu. Eine Korruptionsaffäre plagte ihn einerseits und andererseits behauptet er weiterhin, dass "es nichts geben werde, weil
nichts war". Diesmal geht es um eine teure Uhr, ein Geschenk des italienischen Regierungschefs Berlusconi. Shlomo Filber, ein Vertrauter Netanjahus, wollte sie für den Staat beschlagnahmen, aber Sara Netanjahu, die Gattin des Premierministers, "habe geschrien" und verlangte die Uhr für sich. Jener Vertraute ist heute Kronzeuge der Polizei. Das Schicksal der besagten Uhr ist ungewiss. Wieder prophezeien linke Medien, dass diese Geschichte nun zum Sturz Netanjahus führen könnte, während neue Umfragen zeigen, dass er im Fall von Neuwahlen wieder als "starker Mann" gewünscht und gewählt würde. Positiv ist und bleibt vor allem das Wetter. Während in Deutschland sibirische Kälte vorherrscht, ist es in Israel mit 20+ Grad angenehm warm.








Der Nathankomplex" Ein Vortrag von und mit Gerd Buurmann
Mit seinem Vortrag "Der Nathankomplex" nähert sich Gerd Buurmann auf kultur-historische Weise der Frage nach den Gründen für das schwierige christlich-jüdische und das nicht minder schwierige deutsch-israelische Verhältnis am Donnerstag, 1. März um 19:00 Uhr in Frankfurt/M. Gerd Buurmann ist Schauspieler und ein großer Freund Israels und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Er ist Betreiber der Seite "Tapfer im Nirgendwo". Zu diesem Vortrag müssen Sie sich bis spätestens Mittwoch, den 28. Februar 2018 per Email, Telefon (069/7241379) oder Fax (069/70768939) anmelden. SSt





Ab sofort ist die neue ILI Website Online. Siehe www.i-like-israel.de.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!



Warum Ihre Spenden für ILI so wichtig ist
Erfreulicherweise werden wir immer wieder für unser Engagement und die Qualität unserer Arbeit in Zusammenhang mit unserem Einsatz für Israel und für das Deutsch-Israelische Verhältnis gelobt. Dabei wird jedoch fast nie die Frage gestellt, wie wir uns eigentlich finanzieren, obgleich wir mittlerweile einen durchaus nicht unerheblichen Kostenapparat vor uns herschieben: Für die wöchentlichen ILI News haben wir einen fest angestellten Redakteur, zusätzlich zu den ehrenamtlichen Helfern, denen wir für ihren Einsatz sehr dankbar sind. Des weiteren haben wir einen Teilzeitangestellten und einen Mitarbeiter auf Stundenbasis, die u.a. für die Betreuung unserer Internet und Neuen Medien Präsenzen, sowie für die Unterstützung der bundesweit stattfindenden ILI Tage für uns im Einsatz sind. Bei der Vorbereitung der arbeits- und kostenintensiven Deutschen Israelkongresse werden wir zusätzlich von einem kleinen, aber hart arbeitenden Team von professionellen Mitarbeitern unterstützt.


SPENDENKONTO:
ILI - I Like Israel e.V.,
Santander Bank,
IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX
oder gerne auch über
PayPal!
Dazu kommen natürlich auch die Festkosten in Zusammenhang mit der Unterhaltung eines Büros, einschließlich der dazugehörigen Technik, Telefon, PC's, Internet, usw., ganz abgesehen von Druck- und anderen Materialkosten, etc. Die für uns sehr wichtigen Fördermitgliedschaften leisten hierbei einen wichtigen Beitrag, decken jedoch nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ab. Darüber hinausgehend sind wir auf Spenden angewiesen. Es gibt bislang keine staatliche oder anderweitige regelmäßige Förderung unserer Arbeit. In diesem Sinne appellieren wir an Ihre Großzügigkeit. ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. DANKE!

ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied (Jahres Abo) und erhalten entweder den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm, oder das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Aufl.), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). Wunschbuch bei Einsendung des Mitgliedschaftsantrags einfach angeben. ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org






Wie sieht es bei Ihnen in diesem Jahr aus? Findet auch bei Ihnen ein Israeltag statt?
Wir wissen bislang von fast 40 Orten und Städten, in denen in diesem Jahr ein Israeltag geplant wird, und bekommen ständig weitere neue Mitteilungen - vielen Dank! Und noch ist Zeit, auch neue Planungen zu beginnen.

JETZT ANMELDEN:
Wir freuen uns über eine Mitteilung zu geplanten Israeltagen (es muss noch nicht der Termin feststehen) für unsere zentrale Koordination zum Israeltag 2018 (per Mail an Israeltag@il-israel.org)
Neues aus dem Koordinationsbüro:
In der vergangenen Woche haben wir die schönen Mitteilungen erhalten, dass S.E. Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, die Schirmherrschaft für den bundesweiten Israeltag 2018 übernehmen! Toda raba & vielen Dank!

JETZT BESTELLEN:
Interessenten, die überlegen, einen Israeltag zu veranstalten, senden wir gerne unser aktuelles digitales Handbuch für Organisatorinnen und Organisatoren von Israeltagen zu (Bestellungen bitte per Mail an israeltag@il-israel.org)


In Kürze veröffentlichen wir erste Termine zum Israeltag 2018, soweit diese offiziell feststehen, unter www.Israeltag.de















Zitat der Woche
"Jeder, der die Sicherheit des Staates Israels bedroht, stellt sich damit außen- und sicherheitspolitisch in eine Gegnerschaft zu Deutschland."
Johann David Wadephul (CDU) in Richtung der iranischen Regierung. Bundestagsdebatte vom 22. 02. 11:19 Uhr (focus-plenardebatte) EL










PM Netanyahu remarks on President Trump's decision to move the American Embassy to Jerusalem.

The epic moment 2 British MPs COMPLETELY crushed the PA! | Israel Video Network

Die Rede von The Prime Minister of Israel Benjamin Netanyahu bei der Munich Security Conference

Eines Tages

Colu - das lokale Bezahlsystem

Team Israel Alexi Bychenko

State-building vs. Violent Resistance



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.




In der Knesset (dem Israelischen Parlament) gibt es eine Moschee. Im Bundestag auch...?

Ausländerbehörde Bad Kreuznach: Wer findet den Fehler...? (HC)

|Kleiner Tipp: Hebräisch wird von rechts nach links geschrieben!]



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



In der Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 findet findet die Mehrzahl der Israeltage 2018 statt. Seien auch Sie mit dabei! Weitere Informationen unter www.Israeltag.de

ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2018 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org