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18. Februar 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Unsere Handschrift zeigt unsere Stimmung
  • Israelische Erfindung setzt neue Hygiene-Standards in Indien
  • Nie mehr das Klo schrubben
ARCHÄOLOGIE
  • 1.800 Jahre altes Mosaik ausgegraben
  • Archäologen untersuchen Fingerabdrücke auf spätrömischer Keramik
TOURISMUS
  • 10 Trekking-Touren zwischen Wüste und Meer
  • "Deutsch-Israelischer Dialog" sucht Gastgeber für junge Israelis
  • Kreativ in historischer Umgebung - Hoteleröffnungen 2018
WIRTSCHAFT
  • Polen will Israel als "Partner im Kampf gegen Internetkriminalität"
  • Budweiser-Inhaber kauft das israelische Bier-Tech-Startup Weißbeerger
  • Israel unterzeichnet Ausschreibungsabkommen mit der NATO
  • USD 814,5 Mio. Kapital für Cyber-Sicherheitsfirmen
  • Kooperation bei Prothetic Arms Initiative
  • Lettland kauft "Spike"-Panzerabwehrraketen aus Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israel-Preis für David Grossman
  • Paul Simon will noch einmal nach Tel Aviv
  • Backstreet Boys kommen nach Israel
  • Nr.3 bei Hochschulabschlüssen
  • Der Ermordeten gedenken, die Überlebenden nicht vergessen
POLITIK
  • Lynchversuch in Jenin
  • UN fordert, dass Tamimi freigelassen wird
  • Viermal "Lebenslang" für Mörder der Salomon-Familie aus Halamish
  • Netanjahu bei Sicherheitskonferenz in München
  • Boykottiere Israel
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Gründer der anti-Israelischen BDS Bewegung Omar Barghouti zu Gast Europaparlament
  • "Wir werden auch weiterhin unsere Kinder lehren, Steine zu werfen"
  • Fatah-Funktionär Radschub provoziert Grenzpolizisten
  • PA will israelische Abgeordnete auf Terrorliste setzen lassen
  • Was Israel tun muss...
  • "Der Westen schickt Eidechsen als Atom-Spione"
  • Die tagesschau verlegt Jerusalem 30 Kilometer nördlich in die Westbank
SPORT
  • Israelisches Boxwunder David Kaminsky wird von Bob Arum gefördert

ANKÜNDIGUNG
  • 70 Jahre Israel - Rückblick und Perspektiven Jörg Rensmann und Ulrich W. Sahm
  • Amcha: Leben nach dem Überleben
  • Medienseminar: Beste Freunde? Die neuen Rechten und die Juden
IN EIGENER SACHE
  • BITTE BEACHTEN: Warum Sie für ILI spenden sollten...
  • ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...











Unsere Handschrift zeigt unsere Stimmung
Mithilfe eines computergestützten Systems, das winzige Änderungen in der Handschrift findet, gelang es Forschern der Universität Haifa, einen objektiven Stimmungsindex zu erstellen. Wut, Glück oder Irritation: unsere Handschrift offenbart unsere Stimmung. "Es gibt ein Problem, Emotionen mit Hilfe objektiver Indizes zu messen, die völlig frei von dem sind, was das Subjekt uns sagt", erklärt Clara Rispler, eine der Autorinnen der Studie. "Eine Fähigkeit, die Emotionen des Subjekts leicht und nicht-invasiv zu identifizieren, könnte zu einem Durchbruch in
Clara Rispler
der Forschung und in der emotionalen Therapie führen." Nach der kognitiven Theorie, da das Gehirn nicht unendlich Ressourcen hat, wenn es mehrere Aktionen gleichzeitig ausführt, sind die sekundären Aktionen - einschließlich der automatischen - beeinträchtigt. Prof. Sarah Rosenblum von der Abteilung für Ergotherapie an der Universität Haifa hat diese Theorie benutzt, um ein computerisiertes System zu entwickeln, das winzige Veränderungen in der Handschrift messen kann, wie zum Beispiel den Abstand zwischen den Buchstaben, den Druck, den wir beim Schreiben anwenden. Mit diesem System hat sie bereits in der Vergangenheit entdeckt, dass Veränderungen in der Handschrift zeigen können, wann wir lügen - sowohl mündlich als auch schriftlich -, und ob sich ein Individuum in einem frühen Stadium der Parkinson-Krankheit befindet. Die Studie umfasste 62 Teilnehmer, die nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt wurden. Jede Gruppe unterzog sich einer Aktivität, die die Teilnehmer in eine andere Stimmung brachte (positiv, negativ und neutral), indem sie entsprechende Filme ansahen. Jede Gruppe von Teilnehmern wurde dann gebeten, einen Absatz über das computerisierte System einschließlich aller Buchstaben des hebräischen Alphabets zu schreiben. Die Studie zeigte Unterschiede zwischen den drei Gruppen in verschiedenen Parametern in Bezug auf Handschrift. Zum Beispiel war die Höhe der Buchstaben, die von Menschen in einer negativen Stimmung geschrieben wurden, signifikant niedriger als bei Personen in einer positiven oder neutralen Stimmung. Es wurde auch gefunden, dass Teilnehmer in einer negativen Stimmung schnelleres Schreiben und eine geringere Breite von Buchstaben zeigten als diejenigen in einer positiven oder neutralen Stimmung. Die Forscher erklären, dass es wahrscheinlich die negative Stimmung ist, die kognitive Belastungen für das Gehirn verursacht, was wiederum zu Veränderungen in der Handschrift führt. (PM Uni Haifa, Agencia) TS

Israelische Erfindung setzt neue Hygiene-Standards in Indien
Bei der Indien-Israel Innovation Bridge geht es um Startups in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser und digitale Gesundheit. Es ist eine von beiden Staaten geförderte Online-Plattform für die Zusammenarbeit israelischer und indischer Startups, Technologiezentren, Unternehmen und anderer wichtiger Akteure des Innovations-Ökosystems beider Länder. Die India Water Challenge ist ein Wettbewerb zum
Einsatz alternativer Technologien. Livpure Private Limited, Indiens am schnellsten wachsende Wasseraufbereitungsmarke, unterstützt 5 Innovatoren der Water Challenge der Indien-Israel Innovation Bridge mit Geldpreisen von INR 5 Mio. Livpure hat sich als Industriepartner der Water Challenge angeschlossen und war Teil der Jury, die die Gewinner aus 800 Bewerbern aus der ganzen Welt ausgewählt hat. Die Gewinner-Startups Indiens und Israels wurden beim Indien-Israel Innovation Initiative-Event in Ahmedabad mit Zertifikaten und Geldpreisen ausgezeichnet. Einer dieser Gewinner war das Startup Soapy mit einem Preisgeld von INR 750.000. Soapy stellt Hygienestationen bereit. Diese entnehmen Wasser aus der Luft, fügen Seife hinzu und ermöglichen so eine hygienische Händereinigung für Kinder in ländlichen Gebieten, in denen es kein fließendes Wasser gibt. (businesswireindia, israeldaily) EL

Nie mehr das Klo schrubben
David Alush und Daniel Tokarev aus Haifa haben einen batteriebetriebenen Roboter entwickelt, der in der Lage ist, eine Toilette ohne menschliche Berührung zu reinigen. Der "Toibot" reinigt, desinfiziert und poliert auf Knopfdruck. "Unser einziger Konkurrent ist die menschliche Hand
und eine Toilettenbürste", sagte Tokarev. Das Unternehmen entwirft derzeit zwei Prototypen und plant, im ersten Quartal 2019 in allen wichtigen israelischen Städten zu starten. Es hat mehr als 25.000 Einheiten an Vorbestellungen von Online-Kunden und Distributoren und hält Patente in den USA, Europa, Kanada und Brasilien. (ToI) EL










1.800 Jahre altes Mosaik ausgegraben
Die Israelische Altertumsbehörde hat ein 1.800 Jahre altes Mosaik aus der byzantinischen Zeit entdeckt. Das Steinkunstwerk aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus enthält eine Inschrift in antikem Griechisch. Das Mosaik ist laut Altertumsbehörde 3,5 Meter breit und 8 Meter lang. Darauf sind drei Figuren zu sehen und ein buntes geometrisches Muster. "Die Figuren
sind alle männlich und tragen Togen - offensichtlich gehörten sie zu einer höheren Gesellschaftsschicht", sagte der Leiter der Ausgrabung, Peter Gendelman. "Wenn das Mosaik Teil eines Herrenhauses war, könnten die Figuren die Besitzer gewesen sein", erklärte Gendelman. Wenn es ein öffentliches Gebäude gewesen sei, könnten die Figuren die Stifter des Mosaiks oder Mitglieder des Stadtrates repräsentieren. Die Inschrift sei durch spätere Bebauung zerstört worden. (Israelnetz, I21c, Spiegel) TS KR

Archäologen untersuchen Fingerabdrücke auf spätrömischer Keramik
Fingerspuren auf Öllampen und Terrakotten zeigten Forschern erstmals, wie Töpfer in einer spätantiken Keramikwerkstatt vor rund 1.700 Jahren gearbeitet haben. Prof. Dr. Achim Lichtenberger, Leiter des Instituts für Klassische
Archäologie und Christliche Archäologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), untersuchte Fingerabdrücke auf der Innenseite von tönernen Werkstoffabfällen in Beit Nattif im heutigen Israel. Die Studie ist aktuell in dem Fachmagazin "Antiquity" erschienen. Einer der Arbeiter entwickelte offensichtlich einen neuen Öllampen-Typus mit einem charakteristischen Dekor, indem er zwei bestehende Typen vereinte. "Dieser Typus ist sehr selten. Es gibt nur ein bekanntes Exemplar dieser Art", sagt der Archäologe. Die Wissenschaftler widmeten sich rund 700 Objekten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in zwei Zisternen gefunden worden waren. Das Material stammte aus einer einzigen Werkstatt. (idw) KR



10 Trekking-Touren zwischen Wüste und Meer
Dank verbesserter Fluganbindungen reisten 2017 mehr als 200.000 Deutsche ins Heilige Land. Viele davon hatten ihre Wanderschuhe mit im Gepäck. Denn während bei uns in Mitteleuropa noch frostige Temperaturen
herrschen, eignen sich die Winter- und Frühjahrsmonate ideal für Wanderungen - durch Olivenhaine, entlang des Jordantals, durch canyon-artige Wadis in der Wüstenlandschaft und auf Gipfel - teilweise mit Namen, die uns aus biblischen Erzählungen vertraut sind. Für alle Naturliebhaber ist nun der "Wanderführer Israel" in deutscher Sprache erschienen, der 41 Touren zwischen Galiläa im Norden und Eilat am Golf von Akaba im Süden versammelt. In der bewährten Reihe der "Rother Wanderführer" stellt der Autor Winfried Borlinghaus leichte Spaziergänge mit nicht einmal einer Stunde Gehzeit bis zu mehrstündigen Gipfelbesteigungen vor. Meist handelt es sich um Rundwanderungen, die durch ausführliche Routenbeschreibungen mit Einkehrmöglichkeiten, Karten und Höheprofilen ergänzt werden. (stern) KR

"Deutsch-Israelischer Dialog" sucht Gastgeber für junge Israelis
In den vergangenen Herbstferien musste die geplante Freizeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Israel wegen der Air-Berlin-Pleite abgesagt werden. Doch Initiatorin Andrea Reich vom Arbeitskreis
"Deutsch-Israelischer Dialog" ließ sich nicht unterkriegen. In der 4. und 5. Woche der Sommerferien im August kommt die 15. Gruppe der Hora Aviv Pardess-Hanna Karkur Dance Company nach Halver. "Diejenigen, die bei früheren Begegnungen dabei gewesen sind, wissen, wie schön diese Zeit mit den israelischen Jugendlichen ist", sagt Andrea Reich. Zudem wird die ausgefallene Freizeit vom 14. bis zum 25. Oktober nachgeholt. Wichtiger Bestandteil der Begegnung mit der Tanzgruppe im Sommer sei die private Unterbringung in Familien. Von den Gastgebern wird Freude an der Begegnung mit jungen Menschen erwartet sowie Familienanschluss und auch ein Shuttledienst zum Bus. "Zum einen sind da natürlich die Auftritte der Tanzgruppe, zum anderen stehen auch viele Ausflüge wie zum Beispiel nach Köln, Bonn oder ins Phantasialand auf dem Programm. Da es sich um einen Jugendaustausch handelt, sind auch die beteiligten deutschen Jugendlichen herzlich eingeladen, an diesen Ausflügen teilzunehmen", betont die Initiatorin. Bei Fragen oder Interesse, jugendliche Israeli zu beherbergen, steht Andrea Reich unter Tel. 02353/73111 oder per Mail zur Verfügung. (come-on) KR

Kreativ in historischer Umgebung - Hoteleröffnungen 2018
Ein Gang in das SETAI, im Herzen der alten Hafenstadt Jaffa, ist wie eine Begegnung mit einer anderen Zeit. Mehr als 20 Jahre Konservierungsarbeiten, angeführt von der Antikenbehörde, halfen, die Steinarbeiten und
Ausstattungsmerkmale des osmanischen Zeitalters zu erhalten. Arbeiter fanden sogar während der Ausgrabungen Artefakte aus der Kreuzfahrerzeit (12. Jahrhundert). Die Struktur wurde 1886 als Festung erbaut, diente in ihrer Geschichte aber auch als Gefängnis und Polizeistation. Heute verbinden Stein- und Marmorkorridore die fünf Gebäude des Anwesens mit 120 luxuriösen Zimmern, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Zu den weiteren Einrichtungen gehören ein Türkisches Bad und ein Infinity-Pool auf dem Dach mit Blick auf die Skyline von Tel Aviv.
Das VERA will den Gästen das einzigartige kreative Talent und die Handwerkskunst Israels präsentieren. Das Vera Magazine, eine Zusammenarbeit mit dem lokalen Lifestyle-Magazin Telavivian, ersetzt den traditionellen
Concierge-Service durch Insider-Tipps und Empfehlungen für Gäste, die die Stadt wie ein Einheimischer erleben möchten. Das Interieur, vom Yaron Tal Studio entworfen, kombiniert den industriellen Stil und die Rauheit des Bürogebäudes aus den 1950er Jahren, seine rohen Böden und unverputzten Wände mit einer hohen Design-Sensibilität und einer Fülle von Grünflächen im Innen- und Außenbereich. Eigene Möbel von Tomet Nachshon und Leuchten von Ohad Benit zieren die 39 Gästezimmer des Hotels.
Das Jaffa erlebt ein Luxus-Revival. Das Anwesen, das vom weltberühmten Architekten John Pawson in Zusammenarbeit mit dem lokalen Architekten Ramy Gill entworfen wurde, befindet sich in den Gebäuden aus
dem 19. Jahrhundert, in denen früher das französische Krankenhaus von Jaffa untergebracht war. Das Hotel liegt neben den verwinkelten Gassen der Altstadt mit seinen Kunstgalerien, Boutiquen und Antiquitätenläden und bietet 127 Zimmer, ein Spa, einen Privatstrand und einen privaten Pool. Im hoteleigenen Restaurant speisen Sie unter Bögen aus der Zeit der Kreuzfahrer.
Eingebettet in eine Klippe in dem Arava-Tal im Negev wird der Six Senses Shaharut Ende 2018 eröffnen, mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Wellness. Die 58 Suiten und Villen, viele davon mit privaten Pools, sind so gestaltet, dass sie sich perfekt in die Topografie der Wüste einfügen. (i21c) EL








Polen will Israel als "Partner im Kampf gegen Internetkriminalität"
Die Israel Electric Corporation hat mit Polen ein Abkommen über den Schutz der polnischen Strominfrastruktur vor Cyber-Angriffen unterzeichnet. Das polnische Unternehmen hatte Kontakt mit den Israelis gesucht, nachdem eine israelische Sicherheitsfirma
entdeckt hatte, dass Cyber-Kriminelle in die Überwachung eines Wasserversorgers eingedrungen waren. Cryptocurrency-Malware-Angriffe, auch bekannt als "Crypto-Jacking", erhöhen den CPU- und Netzwerkbandbreitenverbrauch und verlangsamen das System, indem sie Rechenleistung stehlen. Dies reduziert wiederum die Kontrolle eines kritischen Infrastrukturbetreibers. Die polnische Elektrizitätsgesellschaft mit rund 40 Mio. Kunden hofft, ein ähnliches Schicksal zu vermeiden, sagte der CEO der Polskie Sieci Elektroenergetyczne, Eryk Klossowski, der die Delegation nach Israel leitet. "In Zusammenarbeit mit der IEC (Israel Electric Corporation) gewinnen wir einen erfahrenen Partner, der wirksam gegen Cyberkriminalität vorgeht. Das ist extrem wichtig in einer Zeit, in der Cyber-Kriminelle und Cyber-Terroristen mehr und mehr fortgeschrittene Angriffsinstrumente entwickeln." (ToI) EL

Budweiser-Inhaber kauft das israelische Bier-Tech-Startup Weißbeerger
Für "mehrere 10 Mio. Dollar" erwarb der belgische Anheuser-Busch InBev die Firma Weissbeerger aus Tel Aviv. Weissbeergers "Smart Taps" analysieren und registrieren, wie viel Bier zu welchen Zeiten getrunken
wird und welche Marken am beliebtesten sind. Das Weissbeerger-System ist auch an die Kasse der Bar angeschlossen, wodurch sich "Freigetränke" und Verschwendung steuern lassen. Die Daten werden drahtlos an die Cloud gesendet, auf der der Inhaber der Bar mit einer mobilen iPad App in Echtzeit sehen kann, was passiert. Bier ist ein großes Geschäft: Anheuser-Busch InBev will die Büros von Weissbeerger in das Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens in Israel verwandeln. AB InBev wurde 2008 durch die Fusion von Interbrew aus Belgien, der brasilianischen Firma AmBev und der amerikanischen Brauerei Anheuser-Busch gegründet. Der Gesamtumsatz im Jahr 2016 betrug USD 45 Mrd., allein im letzten Quartal 2017 wurden knapp USD 15 Mrd. umgesetzt. Anheuser-Busch InBev umfasst einige der bekanntesten in der Branche: Corona, Budweiser und Stella Artois. (ToI) EL

Israel unterzeichnet Ausschreibungsabkommen mit der NATO
Israelische Unternehmen dürfen für Verteidigungsausschreibungen der NATO bieten. Ein entsprechendes Logistikabkommen mit der NATO Unterstützungs- und Beschaffungsbehörde (NSPA)
wurde jetzt von Botschafter Aharon Leshno-Yaar unterzeichnet. Das Abkommen ist ein Durchbruch in den Bereichen Cyber, Optik, Verteidigung und Software; es soll im Rahmen von NATO-Ausschreibungen eingesetzt werden und Teil der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Das Beschaffungsabkommen ist etwas Neues in den Beziehungen zwischen Israel und der NATO. Israel schätzt den Wert des Deals auf USD 4,5 Mrd. Die Beziehungen zwischen Israel und der NATO waren nach dem Mavi-Marmara-Flottillenvorfall abgekühlt. Die Türkei, als prominentes NATO-Mitglied, verschleppte alle Aktivitäten der NATO mit Israel. Dem jetzt unterzeichneten Abkommen ging ein Kompromissabkommen mit der Türkei voraus. (globes) EL
USD 814,5 Mio. Kapital für Cyber-Sicherheitsfirmen
Der israelische Cyber-Sicherheitssektor hat 2017 seine Position als globaler Player gefestigt und USD 814,5 Mio. (etwa EUR 665 Mio.) Risikokapital und private Kapitalinvestitionen erhalten. Das ist zum dritten Mal
in Folge ein Rekord und übertrifft die Investitionen von 2016 noch um 28%. Die israelische Cyber-Sicherheitsindustrie muss sich im weltweiten Vergleich lediglich der US-amerikanischen geschlagen geben. 16% der weltweit in dem Sektor getätigten Investitionen gingen im vergangenen Jahr nach Israel, 1% mehr als im Vorjahr. Ein wichtiges Wachstum wurde im vergangenen Jahr seitens ausländischer Investoren verzeichnet, die bei zwei von drei Finanzierungsrunden von Firmen in dem Bereich dabei waren. 14 sogenannte Exits mit einem Gesamtvolumen von mehr als USD 1,4 Mrd. hat die Branche 2017 in Israel verzeichnet, deutlich mehr als 2016. (Haolam) KR

Kooperation bei Prothetic Arms Initiative
"Es ist meine Aufgabe, die Technologie zu nutzen, um die Prothetik für diejenigen zugänglich zu machen, die sie brauchen", sagt Easton LaChappelle. Die meisten Prothesen
haben eine durchschnittliche Lebensdauer von drei bis fünf Jahren. Besonders bei Kindern im Wachstumsalter ist die Anpassung wichtig, aber oft für die Familien finanziell kaum zu leisten. Nun hat er mit Stratasys und Dassault Systèmes zwei starke Mitstreiter gefunden. Die gemeinsame Initiative zielt darauf ab, erschwingliche, maßgeschneiderte, batteriebetriebene Prothesen zu liefern. Die Gliedmaßen können dann in 3D-Druckern auf der ganzen Welt gedruckt werden. Easton LaChappelle, ein 22-jähriger Roboteringenieur und Mitarbeiter der NASA, gründete mit 18 Jahren "Unlimited Tomorrow" für die Herstellung kostengünstiger Prothesen. Stratasys wurde im Jahr 1989 gegründet und hat einen dualen Firmensitz in Eden Prairie, Minnesota und Rehovot, Israel. Die Firma ist ein führender Hersteller von 3D-Druckern und Anlagen für Luft- und Raumfahrtindustrie, Automobilindustrie, im Gesundheitswesen und für Konsumgüter. Im Jahr 2012 fusionierte das Unternehmen mit Objet Ltd., einem 3D-Druckerhersteller mit Sitz in Israel. Dassault Systèmes ist ein multinationaler Softwareentwickler. (calcistech) EL

Lettland kauft "Spike"-Panzerabwehrraketen aus Israel
Das baltische EU- und NATO-Mitglied Lettland wird für EUR 108 Mio. Panzerabwehrraketen des Typs "Spike" vom israelischen Rüstungskonzern Rafael kaufen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Riga nach Unterzeichnung des Kaufvertrags mit. Abgewickelt wird das
Rüstungsgeschäft über das Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike, an dem neben Rafael auch die deutschen Rüstungsfirmen Diehl und Rheinmetall beteiligt sind. Die lettischen Streitkräfte sollen die Waffensysteme schrittweise bis 2023 geliefert bekommen. Bestückt werden sollen damit unter anderem auch die von Großbritannien vor einiger Zeit gebraucht erworbenen Kettenspähpanzer. Nähere Angaben zur Art und Anzahl an Raketen machte das Ministerium nicht. Der Erwerb der Raketen sei ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Gefechtsfähigkeit der lettischen Armee. Lettland grenzt an Russland und sorgt sich angesichts der anhaltenden Ukraine-Krise um seine Sicherheit. Der Baltenstaat mit großer russischer Minderheit rüstet daher seine Streitkräfte auf. (ad-hoc) KR








Israel-Preis für David Grossman
David Grossman ist der diesjährige Träger des Israel-Preises für Literatur. Das Preiskomitee sagte zur Begründung, David Grossmans literarische Schriften seien von bemerkenswerter Vorstellungskraft, tiefer Weisheit, moralischer Haltung sowie einzigartiger Sprache. Staatspräsident Reuven Rivlin schrieb auf seiner
Facebook-Seite in einer langen Würdigung unter anderem: "Grossman ist ein Zauberer des Hebräischen. Er ist mit der Sprache intim vertraut und dank dieser Vertrautheit gelingt es ihm, Wörter zu erfinden, sie außerhalb ihres Kontextes zu verwenden und vor allem mit ihrer Hilfe seine innersten Dinge zu beschreiben, jene, bei denen uns klar ist, dass niemand sie je verstehen wird. Wortjongleure sind gefährliche Schriftsteller. Viel zu leicht neigen sie dazu, die Sprache zu ihrer Hauptfigur zu machen und den Rest an den Rand zu drängen. Aber Grossman, gelingt es, mit Bescheidenheit und Geradlinigkeit, sie und sich selbst zurückzunehmen, so dass sie ein Werkzeug der handelnden Akteure bleibt und nicht umgekehrt." Auch der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel gratulierte Grossman. In einer Mitteilung aus dem Auswärtigen Amt hieß es: "Mit David Grossman ehrt Israel einen herausragenden Autor, der sich in seinen Büchern leidenschaftlich mit den grundlegenden Fragen nach Heimat und Identität sowie der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten auseinandersetzt. David Grossman zählt zu den großen literarischen Stimmen unserer Zeit, sein vielschichtiges Werk wirkt weit über Israel hinaus und bewegt Leserinnen und Leser weltweit." (newsletter) TS

Paul Simon will noch einmal nach Tel Aviv
Paul Simon, 76, will nach einer 60-jährigen Gesangskarriere in den Ruhestand treten. Für Juli hat er seinen letzten Auftritt in Tel Aviv angekündigt, wo er mehrfach mit Art Garfunkel aufgetreten war. Simon verweigerte sich konsequent Aufforderungen, der BDS-Bewegung Folge zu leisten und Israel zu boykottieren. (Jewish, ToI) TS

Backstreet Boys kommen nach Israel
Die amerikanische Popband Backstreet Boys will in Israel auftreten. Die Band, die ihren Höhepunkt in den 90er Jahren hatte, will im April ein Konzert in Rishon Lezion geben. "Backstreet Boys: Larger Than Life" heißt die neue Show, die alle bekannten Titel der Band beinhaltet. Im Mai 2013 tourte die Band das erste Mal durch Israel und gab drei Konzerte, 2014 wurden drei ausverkaufte Konzerte wegen des Gaza-Krieges abgesagt. (Israelnational) KR

Nr.3 bei Hochschulabschlüssen
Israel liegt bei der Hochschulbildung ganz weit vorne. Dies zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Studie untersuchte, wie hoch der Bevölkerungsanteil der Menschen mit
einem Hochschulabschluss nach einem mindestens zweijährigen Studium in den verschiedenen Mitgliedsstaaten ist. Israel liegt demnach mit 49,9% auf dem dritten Platz und muss sich nur Kanada (56,27%) und Japan (50,5%) geschlagen geben. Der OECD-Durschnitt liegt bei 35,5%. Deutschland ist in dieser Frage nicht unter den ersten zehn Ländern vertreten, hier verfügen lediglich 28,3% der Einwohner zwischen 25 und 64 über einen Abschluss dieser Art. (CNBC) KR

Der Ermordeten gedenken, die Überlebenden nicht vergessen
Viele traumatisierte Überlebende des Holocaust in Israel sind auf psychosoziale Hilfe angewiesen. 20.657 Menschen konnte AMCHA im vergangenen Jahr mit Hilfe von Psychotherapien, sozialen Aktivitäten und Hausbesuchen unterstützen, trotz zum Teil schwerer Traumatisierungen ein würdevolles Leben zu führen. Damit hat sich die Zahl der Hilfesuchenden seit 2007 fast verdoppelt
(2007: 10.609). Das hohe Durchschnittsalter der von AMCHA Betreuten führt dazu, dass die psychologische und soziale Hilfe verstärkt zu Hause, in Altersheimen oder Hospizen organisiert werden muss. Eine Herausforderung, die hohe Kosten verursacht. Waren es 2007 noch etwa 15%, sprich 12.629 Therapiestunden, die im häuslichen Umfeld stattfanden, so steigerte sich die Zahl im Jahr 2017 auf 62.952 Therapiestunden, also um fast das Fünffache. Charlotte Knobloch: "Auch 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel, der vielen Überlebenden eine sichere Heimat nach ihrer Befreiung bietet, leiden viele von ihnen unter den traumatisierenden Erfahrungen der Vergangenheit, aber auch an Erlebnissen in der Gegenwart. Sie nehmen sehr genau wahr, was in Europa und weltweit geschieht. Antisemitismus, Debatten um eine erinnerungskulturelle Wende, aber auch die Bedrohung durch Krieg und Gewalt in Israels Nachbarschaft wecken Erinnerungen an die Zeit der Verfolgung und erschweren die Bearbeitung der Traumata. Das hohe Alter vieler von AMCHA betreuter Menschen erfordert zudem zunehmend häusliche Hilfe. Hilfe für die überlebenden Opfer des Holocaust und deren Nachkommen ist dringend geboten, denn die Vergangenheit ist nicht vergangen, sie ist Teil unserer Gegenwart und Zukunft." (amcha) EL




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Lynchversuch in Jenin
Ein Fahrzeug der israelischen Armee ist versehentlich in die autonome palästinensische Stadt Jenin gefahren, wo es von Dutzenden Arabern mit Steinen beworfen wurde. Eine Soldatin und ein Soldat im Auto wurden von der Menge tätlich angegriffen. Dabei wurde die
Soldatin durch Splitter der Windschutzscheibe verletzt. Den beiden Soldaten gelang es zum Glück, mit Hilfe von Polizisten der Autonomiebehörde, der gewalttätigen Menge zu entfliehen. An einem Kontrollpunkt wurden sie von Sanitätern der Armee behandelt. Einem der Soldaten wurde während der Attacke die Waffe gestohlen. Die Waffe wurde später von der palästinensischen Polizei an die Israelis übergeben. Die Armee hat mit der Untersuchung des Vorfalls begonnen. (israelheute, hamodia, JPost) TS KR

UN fordert, dass Tamimi freigelassen wird
Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen fordern die Freilassung von Ahed Tamimi. Die 17-Jährige befindet sich seit dem 19. Dezember im Gefängnis. Der Vorfall vom 15. Dezember in Nabi Salih im Westjordanland
wurde auf Video aufgezeichnet. Darin ist zu sehen, wie das Mädchen einen Soldaten schlug und trat. Tamimi wird seit Jahren als Volksheldin gefeiert. Sie wurde schon vom palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas empfangen und für ihren "Widerstand gegen die israelische Besatzung" gelobt. Ebenso wurde sie vom türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan empfangen und war Rednerin bei einer EU-Konferenz mit Laila Khaled, einer palästinensischen Ikone der Flugzeugentführungen in den 1970er Jahren. Im Westjordanland gilt das jordanische Gesetz, an das sich auch die israelische Militärbehörde hält. In Jordanien sind Menschen ab 12 Jahren volljährig. Am 9. Februar 2016 wollte zum Beispiel eine zwölfjährige Palästinenserin einen Messerangriff verüben. In Israel hat die Knesset am 2. August 2016 ein Gesetz verabschiedet, demzufolge bei Mord und Terror auch Minderjährige unter 14 Jahren inhaftiert werden können. Bei Missbrauch von Kindern für Terror und Propaganda gibt es keinen Protest der UN. Stattdessen werden BDS-Aktivisten eingeladen. (EJC, jpost, Israelnetz) TS

Viermal "Lebenslang" für Mörder der Salomon-Familie aus Halamish
Der Terrorist Omar al-Abed hat im Juli 2017 in der Siedlung Halamish Yosef Salomon sowie dessen Tochter Chaya und Sohn Elad ermordet. Ein Militärgericht hat ihn zu einer vierfachen lebenslangen Freiheitsstrafe
verurteilt. Der Terrorist war bereits im Dezember des dreifachen Mordes für schuldig befunden worden - und des versuchten Mordes an der Frau von Yosef Salomon, Tova, die den Angriff überlebte. Während des Angriffs versteckte sich die Ehefrau von Elad mit ihren Kindern im obersten Stockwerk des Hauses. Al-Abed wurde auch verpflichtet, der Familie eine Entschädigung von umgerechnet EUR 440.000 zu zahlen. Einer der Richter, Oberstleutnant Dov Gilboa, war sogar der Meinung, dass der Terrorist die Todesstrafe verdient hätte. Er sagte: "Der Verurteilte hatte von Anfang an vor, ein Massaker zu veranstalten. Seine Tat gehört zu den schwersten Verbrechen, die es im israelischen Gesetzbuch gibt. Daher sollte er auch die maximale Strafe erhalten. Dabei stellt sich die Frage, ob es genug ist, ihn so zu bestrafen, dass er nie wieder das Tageslicht sehen wird, oder ob er seine Seele an den Schöpfer zurückzugeben hat." Weiter sagte er: "Während der Verhandlungen sah ich, wie der Verurteilte sich vergnügte und lächelte, sogar vor der Familie der Opfer. Daher bin ich der Meinung, dass er die Todesstrafe verdient hätte." Auch Verteidigungsminister Avigdor Lieberman sagte schon im Dezember, dass der Terrorist die Todesstrafe verdient habe. Er schrieb damals auf seinem Twitterkonto: "Die Todesstrafe ist die einzig gerechte Strafe für eine derartige abscheuliche Tat. Ich rufe die Richter auf, Courage zu zeigen und den Terroristen zum Tode zu verurteilen. Jüdisches Blut ist nicht billig. Es gibt keinen Platz für Terroristen, noch nicht einmal in unseren Gefängnissen." Die Witwe von Elad Salomon, Michal, zog es vor, nicht bei der Urteilsverkündung anwesend zu sein, damit sie nicht das Gesicht des Mörders ihres Mannes sehen müsse. (Artikel, Israelheute) TS

Netanjahu bei Sicherheitskonferenz in München
"Ich fliege jetzt zur wichtigsten Sicherheitskonferenz der Welt - der Münchner Sicherheitskonferenz. Ich werde Beweise für die Beteiligung des Iran an den jüngsten Ereignissen im Norden vorlegen und ich werde unseren Willen bekräftigen, uns selbst zu verteidigen - ohne jegliche Einschränkungen, gegen jede Bedrohung." Das sagte der israelische Premier vor seinem Abflug nach München. (PM, securityconference) TS

Boykottiere Israel
Boykottiere Israel, wenn Du das für richtig hältst, aber wenn Du keine doppelten Standards hast, musst Du auch alle anderen Nationen boykottieren, wo es Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen gibt. Wir sind nicht perfekt, aber wenn Du denkst, dass wir die Schlimmsten sind, sieh Dich zuerst den Rest der Welt an. Sondere Juden nicht aus wie Rosinen. Greif zu der Zeitung und lies die Nachrichten.... (TapferimNirgendwo) SSt




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Gründer der anti-Israelischen BDS Bewegung Omar Barghouti zu Gast Europaparlament
Omar Barghouti, Gründer der anti-

Israelischen BDS Bewegung und bekannt dafür, das Ende Israels zu fordern und Israel mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, wird wohl am 28. Februar im Europaparlament unbehelligt seinen Antisemitismus verbreiten können. In einem Offenen Brief wendet sich ein Zusammenschluß Jüdischer Organisationen an Präsident Antonio Tajani, um Ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. (Twitter/HC, EJC) SSt

"Wir werden auch weiterhin unsere Kinder lehren, Steine zu werfen"
Das Nachrichtenportal Ynet veröffentlichte eine Aufnahme von Abdallah Abushawesh, der neben seiner Mitgliedschaft in der palästinensischen UNO-Delegation auch als Berater in der Entwicklungsgruppe der UNO tätig ist. In etwas gebrochenem Englisch erzählte er Studenten: "Wir sind sehr schlau und sehr gut im Steinewerfen. Darauf sind wir sehr stolz. Wir werden nicht aufhören, unseren Kindern beizubringen, das zu tun." Zu den lachenden Reaktionen der Zuhörer fuhr er mit seiner

Erzählung fort und berichtete von seiner eigenen Vergangenheit als Steinewerfer während der ersten Intifada. "Ich war in der Oberstufe. Wir haben nie eine Gelegenheit verpasst, Steine zu werfen. Das war unser Leben. Wir haben unseren Widerstand jeden Tag verstärkt. Wir sind stolz darauf", sagte er. (MenaWatch, ynet, israelheute) KR

Fatah-Funktionär Radschub provoziert Grenzpolizisten
Der Fatah-Funktionär Dschibril Radschub hat in Hebron israelische Grenzpolizisten beschimpft. Er begleitete den Außenminister des Golfstaates Oman, Jussef Bin Alawi, auf einem Rundgang durch die Altstadt. Ein Mitglied der Delegation wurde vorübergehend von israelischen

Sicherheitskräften festgehalten. Daraufhin forderte Radschub eine Grenzpolizistin in hebräischer Sprache auf, "zur Hölle zu fahren", und bezeichnete sie als "schamlos". Einen Polizisten nannte er "verrückt", schreibt die Onlinezeitung Times of Israel. Radschub gehört dem Fatah-Zentralkomitee an und ist Präsident des Palästinensischen Fußballverbandes. (Israelnetz, ynet, DannyDanon) TS

PA will israelische Abgeordnete auf Terrorliste setzen lassen
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) kritisiert die Entscheidung der Knesset, israelische Hochschulen

im Westjordanland aufzuwerten. Am Montag hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, nach dem etwa die Universität Ariel den gleichen Status erhält wie andere akademische Einrichtungen in Israel. Als Reaktion hat das PA-Informationsministerium in Ramallah Parlamente und Abgeordnete in aller Welt aufgefordert, diese israelischen Politiker zu boykottieren und ihnen die Einreise zu verweigern. Zudem sollten sie die Namen der Befürworter auf Terrorlisten setzen. (Israelnetz) TS

Was Israel tun muss...
Ein bemerkenswert richtiger Kommentar zu den Vorkommnissen an Israels Nordgrenze... und das sogar in der FAZ: "...Im Übrigen zeigt die Sache noch einmal, wie kurzsichtig in

Deutschland oft über Iran debattiert wird. Es geht hier nicht nur um das Atomabkommen und Handelschancen für die deutsche Wirtschaft, sondern auch um eine reale und aktuelle Bedrohung der israelischen Sicherheit...", was aber wohl kein Hindernis für den Deutschen Botschafter in Teheran und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist, dem Mullahregime zum Jahrestag der iranischen Revolution zu gratulieren. (FAZ, StopTheBomb, DeutscheBotschaftTeheran) SSt

"Der Westen schickt Eidechsen als Atom-Spione"
Um das iranische Atomprogramm auszuspionieren, benutzte der Westen Reptilien als "atomare Spione". Das behauptet zumindest ein Ex-General und aktueller Berater von Irans Diktator Ali Chamenei. Offenbar meint der General das wirklich ernst! Tierisch ernst sozusagen! Sein angeblicher Beweis: Vor einigen Jahren seien bei verdächtigen Personen Eidechsen, Chamäleons und andere Wüstenreptilien gefunden worden. Damit reihen sich nun also auch Eidechsen in die streng geheime Sammlung von Mossad-Agenten... (Bild, ToI, CNBC) SSt

Streng geheime Sammlung von Mossad-Agenten aus den ILI News vom 11.09.2017

Die tagesschau verlegt Jerusalem 30 Kilometer nördlich in die Westbank

Die falsche Karte, bevor sie nach Protesten Online korrigiert wurde

Bei vorangegangenen Karten wußte die Tagesschau noch wo Jerusalem ist
ClaudioCasula: "Trump verlegt nur die US-Botschaft nach Jerusalem - die Tagesschau verlegt gleich ganz Jerusalem 30 Kilometer nördlich in die Westbank." (Twitter) SSt








Israelisches Boxwunder David Kaminsky wird von Bob Arum gefördert
Kaminsky ist der zweitjüngste Kämpfer, den der Box-Promoter Bob Arum je unterstützt hat. Der Manager hat schon den US-Boxer Muhammad Ali in den 1960er Jahren vertreten. Er hatte Weltklassekämpfer wie George
Foreman, Sugar Ray Leonard und Floyd Mayweather Jr. gefördert und freut sich jetzt darauf, vor einem Wettkampf wieder den Schofar zu hören. Kaminsky, der 94 von 102 Wettbewerben als Amateur gewann, begeisterte Arums Späher mit der Geschwindigkeit und Präzision seiner Schläge. Der 17-Jährige hat auch Ambitionen, Israel bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zu vertreten. (algemeiner) EL






Zwei Themen beherrschen die öffentliche Diskussion in Israel
Das deutsche Debakel um die GroKo kann hier kaum jemand nachvollziehen. Zwei andere Themen beherrschen die Nachrichten: Die Ankündigung des Polizeichefs Ron Alscheich, nach fast 10 Jahren ununterbrochener Ermittlungen gegen Premierminister Benjamin
Netanjahu jetzt an die Staatsanwaltschaft "stichhaltige Empfehlungen" übermitteln zu wollen, damit der Premier wegen Korruption und Machtmissbrauch angeklagt werden könne. Netanjahu reagierte mit dem Spruch: "Es wird nichts sein, weil nichts war." Passiert ist noch nichts, solange der Staatsanwalt nicht die Empfehlungen akzeptiert und die Anweisung zur Strafverfolgung erteilt. Doch Chemi Shalev vom Haaretz schreibt schon einen Zusammenhang zu dem zweiten wichtigen Thema "herbei". War der Abschuss einer iranischen Drohne über israelischem Gebiet und der erste Abschuss eines israelischen F-16 Kampfjets durch syrische Luftabwehr etwa ein "Ablenkungsmanöver" Netanjahus? Das würde allerdings bedeuten, dass Netanjahu derart enge und freundschaftliche Beziehungen zum Erzfeind Iran pflegt, dass er die Ajatollahs bitten könne, mal eben einen Krieg gegen Israel auszulösen. Das klingt mehr als absurd. Gleichwohl weiß niemand, welche Folgen der Abschuss der Fluggeräte und die darauffolgende Zerstörung großer Teile der syrischen Luftabwehr bei Damaskus durch Israel haben wird. Seit einigen Tagen herrscht eine angespannte Ruhe. Israel hat hier jedenfalls einen "Flächenbrand" in Nahost ausgelöst, wie mancher deutsche Kommentator schon heraufbeschwört, indem zum Beispiel dargestellt wurde, dass Iran nur "angeblich" oder "nach israelischen Angaben" die Drohne von Syrien aus in Richtung israelisches Territorium abgefeuert habe. (Cicero, Tachles, audiatur, Tachles) TS








Jörg Rensmann und Ulrich W. Sahm: 70 Jahre Israel - Rückblick und Perspektiven
Mo 26. Februar 2018; 19 Uhr; Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin; Kleiner Saal; Eintritt frei.
2018 jährt sich zum 70. Mal die Wiederbegründung des Staates Israel. Mit seiner 3.500 Jahre alten jüdischen und 120 Jahre alten zionistischen Geschichte hat sich der moderne Staat Israel zu einem pulsierenden, demokratischen Staat entwickelt, charakterisiert durch Kreativität, Pioniergeist, Multikulturalität, Freiheit und Gleichberechtigung für alle Bürger aller Kulturen, Religionen und Ethnien, weltweit führend in Bereichen wie medizinischer Forschung und Umwelttechnologie, mit lebendigem globalem Austausch von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Zu Beginn des Jubiläumjahres laden wir zu einem Gespräch ein, in dem zwei profunde Kenner des Landes das Vergangene Revue passieren lassen, um zu den aktuellen Herausforderungen in diesen turbulenten Zeiten zu kommen, denen sich Israel und die israelische Gesellschaft stellen muss. Dabei soll nicht nur die Frage, welche neuen Ansätze einer Friedensregelung denkbar sind, diskutiert werden. Mehr noch soll das zur Sprache kommen, was Israel in Zukunft ausmachen wird. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und informativen Abend in lockerer Atmosphäre mit Ulrich Sahm und Jörg Rensmann. Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel.

Leben nach dem Überleben - AUSSTELLUNG IN KASSEL
Vom 1. März bis 11. April 2018 wird im Bundessozialgericht in Kassel eine Ausstellung über das Leben nach dem Überleben von Überlebenden des Holocaust und ihren Familien in Israel gezeigt. Das Sara-Nussbaum-Zentrum hat die Ausstellung und das Begleitprogramm organisiert. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Geselle. Weitere Informationen zu Ausstellung und Begleitprogramm in Kassel finden Sie hier: Ausstellung (Amcha)

Medienseminar: Beste Freunde? Die neuen Rechten und die Juden
München, 16. März - 18. März. Wir wollen uns mit der Rolle des Antisemitismus im rechtspopulistischen und neurechten Spektrum auseinandersetzen. Außerdem betrachten wir die proklamierte Israelsolidarität der AfD und fragen uns, wie man sich als Jude in Deutschland
zu dem Thema positionieren sollte und welche Strategien für das politische Handgemenge geeignet sind. Mit Eldad Beck, Michael Wuliger, Karl Pfeifer und weiteren Gästen. HIER das Programm. Eine Veranstaltung des Jüdischen Zentrums für Medienkompetenz (JZMK) in Kooperation mit dem Verband jüdischer Studenten in Bayern (VJSB). Eine Anmeldung ist notwendig unter jzmk@ejka.org. Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Engagement und was Sie sich von dem Seminar erhoffen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenfrei. Der Veranstaltungsort wird Ihnen mitgeteilt. (FB) SSt





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Judith Bergman:
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